Montag, 5. Juni 2017

Optimisten bei der Manfred Wasmund Regatta

32 Nachwuchssegler sind über Pfingsten bei der Lindauer Optimisten-Regatta gestartet. „Am Samstag war der Wind bei der Manfred Wasmund Regatta etwas besser,“ sagte Wettfahrtleiter Stefan Latzel vom Lindauer Segler-Club.

„Da konnten wir vier Wettfahrten bei zwei Windstärken austragen. Am Sonntag drohte Schlechtwetter mit Starkregen und Gewitterzellen, da reichte es aus Sicherheitsgründen nur mehr für einen Durchgang.“ „Für den LSC ist die Manfred Wasmund Regatta sehr wichtig,“ meinte der Vorsitzende Karl-Christian Bay an der Siegerehrung: „hier bringen die Kinder aufs Wasser, hier wird die Grundlage fürs spätere Segelleben gelegt.“ Und der Wettfahrtleiter Stefan Latzel ergänzte: „Schön war auch, dass viele Segler aus Österreich und der Schweiz zu uns gekommen sind. Die haben das Teilnehmerfeld gut aufgefüllt. Und ein Dank auch an die 30 Helfer aus dem LSC und aus den befreundeten Clubs der Nachbarschaft.“ „Aber auch sportlich ist die Manfred Wasmund Regatta für den LSC bedeutend,“ so der Jüngstenwart Markus Mayer. „Es ist eine Ranglistenregatta, bei der es um Punkte für die Deutsche Meisterschaft geht.“

Die meisten Punkte sammelte in der Opti-A-Klasse Luna von Weidenbach vom Bayrischen Yacht-Club vor Janik Müller vom Segelclub Rietli-Goldach und Finn Schäfer vom Wassersportclub Wäschbruck. Bei den Opti-B siegte Mathilda Schäfer vom Münchner Yacht-Club. Zweiter wurde Moritz Ostermaier vom Bernauer Segel-Club und Pablo Hämmerle vom Yacht Club Bregenz.

Ergebnisse: Opti A > / Opti B >
Vor dem Start in Lindau. Foto: Mayer
Rast zwischen den Regatten. Foto: Schäffler
Finn Schäfer, Luna von Weidenbach und Janik Müller (von Links). Foto: Schäffler

Über hundert Yachten beim Capitell Cup Rund Helgoland

Foto: Antonie Specht
Perfektes Regattawetter bei der größten deutschen Hochseeregatta am Sonnabend. – Obwohl der Morgen über Helgoland noch tief grau und ungemütlich aussah, bot der Sonntag den Teilnehmern beim Capitell Cup Rund Helgoland anspruchsvolles Hochseesegeln bei traumhaften Bedingungen mit perfektem Wind und viel Sonne. "Ein Traumtag", resümierte Wettfahrtleiter Albert Schweizer das Rennen.

Insgesamt waren 103 Yachten zur größten Regatta der 83.Nordseewoche angetreten, um die Hochseeinsel Helgoland und die benachbarte Düne einmal im Uhrzeigersinn zu umrunden. Je nach Bootsgröße und -art mussten dabei unterschiedlich lange Bahnen gesegelt werden. Kreuzen, Raumschots, Halbwind – der Capitell Cup Rund Helgoland bot allen Seglern anspruchsvolles Seesegeln vor der Kulisse der Insel.

Erstes Schiff zurück im Helgoländer Hafen, und damit Gewinner des Wanderpreises "Capitell Cup", war die 65 Fuß lange "Milan" mit Skipper Dr. Uwe Lebens. Im Gesamtergebnis nach berechneter Zeit reichte es allerdings nur für den dritten Platz in ihrer Gruppe nach den Yachten "Big Easy III" mit Steuermann Addi Bauer und der erstplatzierten "Xenia" unter der Führung von Ralf Lässig. Bericht: Hinnerk Weiler.

Alle Ergebnisse der Nordseewoche
Foto: © Antonie Specht

Schweizer und Esten im Finale

Österreicher und Deutsche segeln im Match Race Germany um Bronze.

Das 20. Match Race Germany geht in die entscheidende Phase. Am Sonntag wurden vor Langenargen die Viertelfinal- und Halbfinal-Begegnungen ausgetragen. Dabei zeigte der Bodensee alle seine Facetten, forderte die Segler mit wechselnden Winden zwischen 5 und 20 Knoten, zunächst himmlischen Wolkenbildern und später strahlendem Sonnenschein vor der sommerlichen Kulisse der Schweizer Alpen und Langenargens Schloss Montfort. Während die Schweizer Vorrundensieger um Steuermann Eric Monnin sich direkt fürs Halbfinale qualifiziert hatten, ging es für sechs weitere Mannschaften zunächst in drei Viertelfinal-Duellen um den Einzug in die Vorschlussrunde.
Bild: © Match Race Germany
Im Match zwischen Markus Wiesers Bayern-Express und dem Trippolt Sailing Team konnten sich die Österreicher klar mit 3:0 durchsetzen. „Im ersten Rennen standen wir uns selbst im Weg“, erklärte Wiesers Trimmer Matti Paschen, „wir haben unseren Vorschiffsmann verloren, der sich in einer Halse in Winden um 20 Knoten an der Spischot festgehalten hat, hochgeschleudert wurde und dann ins Wasser fiel. Mit einem Menschen als Treibanker segelt es sich leider nicht so schnell. Dabei waren wir gerade in diesem Match bis dahin sehr schnell unterwegs und in guter Position...“

Im Viertelfinal-Duell zwischen dem französischen Elite Team Match Race mit Steuermann Maxime Mesnil und Max Gurgels Team Vmax Yachting konnten sich die Hamburger nach einer Auftaktniederlage mit drei Siegen in Folge und 3:1-Endstand durchsetzen. „Wir haben die Begegnung mit einem Frühstart nach gut kontrollierter Vorstartphase wirklich dämlich eingeläutet. Es scheint, dass wir immer eine Niederlage zu Beginn brauchen, bevor es dann läuft.“ So war es im Viertelfinale wieder. Die Franzosen halfen dabei tatkräftig mit: Im zweiten Duell absolvierten sie einen ausstehenden Strafkringel knapp hinter der Ziellinie ohne diese wieder zu kreuzen und mussten den möglichen Punkt an die Hanseaten abgeben. „Danach waren wir einfach besser“, fasste Gurgel die folgenden zwei Rennen mit einem Augenzwinkern zusammen, „wir waren vor allem schnell unterwegs.“

Am engsten verlief das dritte Viertelfinal-Duell zwischen Mati Sepps Estonian Sailing Team und Dejan Presens Lumba Match Race Team aus Slovenien. Die Slovenen, die sich mit Vorrundenplatz sieben als letzte knapp für das Viertelfinale qualifiziert hatten, waren schnell mit 2:0 in Führung gegangen und schienen schon auf Siegerkurs zu segeln. Doch dann gelang den Esten mit drei Siegen in Folge ein fulminantes Comeback. „It’s not over till the fat lady sings“, sagte Sepp nach den Rennen lächelnd.

Vor dem Start der Halbfinal-Duelle am Sonntagnachmittag durften sich die Schweizer entsprechend des Matchrace-Reglements als Vorrundensieger ihre Gegner selbst wählen, was ihnen fast zum Verhängnis geworden wäre. Die Wahl fiel auf Max Gurgels Team vom Hamburger Segel-Club. Entsprechend traf im zweiten Halbfinale Max Trippolts Crew auf Matti Sepps Estonian Sailing Team. Bei besten Segelbedingungen begannen die Halbfinal-Duelle um 15 Uhr. Tausende Fans im Regattadorf im Langenargener Gondelhafen verfolgten die spannenden und von ZDF-Reporter Nils Kaben live kommentierten Segel-Duelle im warmen Sonnenschein, von den umliegenden Ufern und auf dem Wasser.

Das erste Match zwischen den Crews von Monnin und Gurgel dominierten die Schweizer, die mit besserem Timing und höherer Geschwindigkeit über die Startlinie gingen und diesen Vorsprung bis ins Ziel für den ersten Punktgewinn nutzten. Das zweite Duell zwischen dem Schweizer Matchrace-Uhrwerk und den Deutschen Matchrace Meistern verlief ausgeglichener. Mit Vorteilen nach dem Start mussten die Schweizer die Hamburger später passieren lassen, bevor sie selbst wieder Führung übernahmen, nach einer Wegerechtsverletzung jedoch einen Penalty kassierten und nach dessen Bereinigung nicht mehr an Gurgels Quintett herankamen. Ausgleich: 1:1. Im dritten Duell hatte Gurgels Crew eine ganze Serie von Attacken der Schweizer zu parieren, konnte sich aber nach packendem Herzschlagrennen ganz knapp durchsetzen und ging mit 2:1 in Führung. Auch die vierte Auseinandersetzung verlief – mit umgekehrten Vorzeichen kriminal spannend. Dieses Mal musste Gurgel attackieren, tat das auch immer wieder, konterte sogar mit Scheinwenden. Die Ziellinie aber erreichte Monnins Team als erstes. Ausgleich: 2:2. Es waren schließlich die Eidgenossen, die sich knapp behaupten konnten, obwohl es auch in der fünften und finalen Begegnung Führungswechsel gab. Endergebnis dieser Halbfinal-Begegnung: 3:2 für die Schweizer.

Auch im zweiten Halbfinal-Match servierten das österreichische Trippolt Sailing Team und Mati Sepps Estonian Sailing Team direkt vor den Zuschauertrauben am Langenargener Strand Matchrace-Kunst vom Feinsten zum Mitjubeln. Immer wieder erklang Beifall von den natürlichen „Tribünen“ für die Duelle auf Augenhöhe. In diesem Match konnten sich am Ende die Esten mit 3:2 gegen die Österreicher durchsetzen.

Die Jubiläumsauflage der bekanntesten und traditionsreichsten deutschen Matchrace-Regatta endet am Pfingstmontag mit dem großen und dem kleinen Finale sowie der öffentlichen Pressekonferenz mit den Skippern und der Siegerehrung am Nachmittag. Schon am Sonntag konnten die Veranstalter Eberhard Magg und Harald Thierer vom Match Center Germany mit dem gastgebenden Yacht-Club Langenargen eine erste überaus positive Zwischenbilanz ziehen. Match-Race-Germany-Gründer Magg sagte: „Wir hatten heute dank Bilderbuchwetter zu den Viertel- und Halbfinals ein absolut volles Haus mit locker 10.000 Besuchern an nur einem Tag. Das war ein Matchrace-Tag nach Maß zum Jubiläum. Jetzt freuen wir uns mit allen Fans auf die Final-Duelle am Pfingstmontag!“ Match Race Germany GmbH, Eberhard Magg.

Sonntag, 4. Juni 2017

Traumwetter bei der 83.Nordseewoche 2017 hält an

Die 83. Nordseewoche ist bei bestem Sommerwetter am Freitagabend gestartet. Auf Helgoland sorgte das allerdings für gemischte Gefühle: Einerseits genossen die Teilnehmer nach einem langen Tag auf See die Sonne und sommerliche Temperaturen im boot Race Village, andererseits machte gerade dieses Wetter die Zubringerregatten zu einer Geduldsprobe für die Crews auf dem Wasser.
Foto: A.Specht
Noch in der Nacht zu Sonnabend starteten nach der Offiziellen Eröffnung vor dem Clubhaus der Segelvereinigung Cuxhaven 15 Yachten zum Sundowner Race in Richtung Helgoland bei schwachem Wind. Wie von Nordseewoche Wetterberater Meeno Schrader vorhergesagt, wurden die Bedingungen im Laufe der Nacht jedoch besser.

Erstes Schiff im Helgoländer Hafen war nach nur drei Stunden und 55 Minuten die „Milan“ mit Steuermann Dr. Uwe Lebens. Die 20 Meter lange Yacht konnte sich auch nach dem Eintreffen aller Yachten und nach berechneter Zeit klar als Spitzenreiter vor der „Bank von Bremen“ mit Steuermann Bodo Mall beim Sundowner behaupten.
Milan beim Start in Cuxhaven (Foto: A.Specht)
Dem Nachtrennen folgten am Sonnabendmorgen die Teilnehmer der Zubringerregatten. Auch für sie wurde der Weg nach Cuxhaven zur Geduldsprobe bei teils karibischen Temperaturen unter brennender Sonne auf der Nordsee. Als erstes Schiff des Minox Cup von Cuxhaven nach Helgoland erreichte die „HASPA Hamburg“ mit Steuerfrau Katrin Hilbert den Inselhafen, belegte aber nach berechneter Zeit nur den zweiten Platz in ihrer Klasse nach der „Nikaia von Hamburg“ mit Hartmut Herrmann am Ruder.

Nach dem Eintreffen der Yachten zeigte sich wieder das gemütliche familiäre Flair der Nordseewoche. Die Sonnenstühle vor der HASPA Coffee-Lounge füllten sich rasant und jeder genoss das Wetter im Inselhafen, bevor es am Abend zur großen boot Düsseldorf Regattaparty in die Helgoländer Nordseehalle ging, wo Organisationsleiter Marcus Boehlich die Teilnehmer offiziell willkommen hieß und die ersten Preise der Nordseewoche vergeben konnte.

Ein großes Lob für das Engagement des ganzen Teams der Nordseewoche sprach Petros Michelidakis, Direktor der Messe boot Düsseldorf, dabei an die Teilnehmer, Sponsoren und das Team der Nordseewoche aus: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit und auf das Festhalten an den Zielen (der Nordseewoche), den Segelsport weiter zu fördern und groß zu machen.“

Der, für die meisten Segler nach einer kurzen Nacht bereits um halb acht mit der nächsten Steuermannsbesprechung begonnene, Sonntag steht ganz im Zeichen des Capitell Cup Rund-Helgoland. Hier segeln über einhundert Yachten einmal um die Insel, bevor am Nachmittag die Zielleinläufe direkt vor der Hafenmole am Südhafen stattfinden.
Bericht: Hinnerk Weiler. Alle Ergebnisse >
Foto: A.Specht

Samstag, 3. Juni 2017

Int. Swiss Star Championship

Bereits am 3. Tag konnte am Unteren Bodensee die Star Schweizermeisterschaft mit einem guten 6. Lauf abgeschlossen werden. Die führenden Hubert Merkelbach GER/Brian Fatih USA gewinnen den Lauf und sind somit die neuen Meister. Urs Hunkeler/Enrico De Maria SUI konnten sich mit einem 3. Laufrang auf der 2. Position halten und gewinnen Silber. Bronze geht an das Westschweizer Team Jean-Pascal Chatagny/Serge Pulfer SUI, punktegleich mit den 4. Rangierten Uwe Barth/Stefen Rutz GER. Mit einem 2. Rang im Schlusslauf verbessern sich Eric Monin/Nils Hollweg SUI auf Rang 5, punktegleich vor Roman Juchli/Philipp Juchli SUI und Jürg Ryffel/Alex Gouda SUI. Am Start 28 Teams aus der Schweiz und Deutschland.

Spannend war die Ausgangslage um den Titelgewinn. Mit einem Laufsieg kann Hubert Merkelbach zum 2. Mal den Titel zu holen, jedoch liegt nur 1 Punkt vor Urs Hunkeler , der seinen 4. Titel anstrebt. Jean-Pascal Chatagny, Französicher Meister 2017 liegt nur 2 Punkte hinter den führenden und ihm fehlt dieser Titel. Weitere 3, resp. 5 Punkte hinter den Führenden lauern Uwe Barth/Stefen Rutz GER und Roman Juchli/Philipp Juchli SUI in der Hoffnung auf einen ausrutscher der Spitzen Teams.

Final Race
Hubert Merkelbach GER/Brian Fatih USA setzten sich an der 1. Luvmarke knapp vor Martin Ingold/Peter Neth SUI und Urs Hunkeler/Enrico De Maria SUI an die Spitze. Etwas zurück liegen bei der ersten Marke die weiteren Titelanwärter Jean-Pascal Chatagny/Serge Pulfer SUI, Uwe Barth/Stefen Rutz GER und Roman Juchli/Philipp Juchli SUI.Mit einem gelungenen Landschlag können sich die führenden auf dem Vorwind etwas absetzten und verteidigen die Position bis ins Ziel. Eric Monnin/Nils Hollweg SUI setzten sich ebenfalls mit einem Landschlag im 2. Vorwind an die 2. Stelle, vor Urs Hunkeler, der mit dem 3. Laufrang Silber holt. Mit einem 7. Laufrang sichern sich Jean-Pascal Chatagny/Serge Pulfer den Bronze Platz, punktegleich vor Uwe Barth/Steffen Rutz GER. Mit einem 2. Rang im Schlusslauf verbessern sich Eric monin/Nils Hollweg SUI auf Rang 5, punktegleich vor Roman Juchli/Philipp Juchli SUI, die im letzten Lauf ihr Streichresultat segeln und Jürg Ryffel/Alex Gouda SUI, die als 7. das Ziel passieren.

Mit dem Sieg holt sich Hubert Merkelbach nach dem Sieg in Botttighofen 2014 den 2. Schweizermeister Titel. Urs Hunkeler gewinnt zum 6. mal Silber und führt im Medalienspiegel (von 1946-2017) mit 14 Podestplätzen. ( 3 Gold, 6 Silber, 5 Bronze!) Hier der Medalienspiegel

Hier die Schluss Rangliste nach 6 Läufen / 1 Streicher

Die VSS und Swiss Star Class danken dem Yacht Club Schaffhausen (YCS) für die Super Organisation und sensationelle Gastfreundschaft! Euere 'Segler-Beizli' war grossartig.Wir freuen uns nächstes Jahr wieder zum Bernina - Cup bei euch Gast zu sein. Bericht: Lorenz Zimmermann.
Das Potest: v.L. Silber: Enrico De Maria/Urs Hunkeler, Gold: Hubert Merkelbach/Brian Fatih, Bronce: Jean-Pascal Chatagny/Serge Pulfer.

Hier zu den Fotos zum Event. Besten Dank Werner Münger für die schönen Bilder.

Freitag, 2. Juni 2017

Berlin Skiff Bash 2017

Und wieder hat der Müggelsee gerufen, das Revier, in dem Jochen Schümann segeln gelernt und trainiert hat. Im schönen Südosten Berlins mit Böen und Drehern zu segeln, erweist sich immer wieder als spannende Herausforderung!

Wir waren zu Gast bei der Seglergemeinschaft am Müggelsee (SGaM) auf einem wunderbaren Gelände mit direkter Anbindung an alle Möglichkeiten der Großstadt und trotzdem in der Natur. Geladen waren verschiedenste Skiff-Klassen, gekommen waren ein RS 500, 6 Motten und 7 Musto Skiffs. Durch den Feiertag bot es sich an, bereits am Donnerstag anzureisen und die ersten Schläge auf dem See zu segeln. Erster Start war dann für Freitag 12 Uhr angesetzt und wurde fast auf die Minute angehupt. Die Aussage, dass Samstag zu wenig Wind sei, brachte die wie immer erstklassige Wettfahrtleitung um Antje Schneidewind und Familie dazu, recht zügig 4 von den ausgeschriebenen 12 Wettfahrten durchzuführen. Das wohlverdiente Landungsbier, Bockwurst und Kuchen, spendiert von der SGaM, haben uns dann an Land begrüßt.

Samstag musste, wie erwartet, der Start zunächst verschoben werden. Am Nachmittag hatte Rasmus ein Einsehen und schickte glaubhafte Windstriche über - und daraufhin die Wettfahrtleitung uns auf den See. Zwei Wettfahrten kamen zustande, Windgefühl und Ahnung für die richtige Seite des Kurses waren gefordert.

Sonntag war die Vorhersage besser und somit pünktliches Auslaufen angesagt. Gut segelbarer Wind um 10 kn und sensationelle 30 Grad Lufttemperatur machten Spaß, aber die Böen verursachten auch ein paar Schäden. 4 Wettfahrten haben uns ordentlich gefordert.

Am Ende standen 11 gesegelte Wettfahrten auf dem Papier. Das Wetter hat uns mehr als verwöhnt, und allein die große Herzlichkeit im gastgebenden Verein macht riesige Vorfreude auf die nächste Auflage in 2018. Vielen Dank an die Organisatoren, den großzügigen Sponsor Yachtservice Karsten Groll, die SGaM, die ganze Familie Schneidewind und alle im Hintergrund Mitwirkenden für dieses schöne und entspannte Regattawochenende. Steffen GER249. Ergebnisse >

Donnerstag, 1. Juni 2017

Internationale Österreichische Schwerpunktregatta

Wie seit Jahrzehnten, findet auch dieses Jahr zu Pfingsten die "Internationale Österreichische Schwerpunktregatta", sowie die "Vorarlberger Landesmeisterschaft 2017" für Tornado, veranstaltet vom YC Rheindelta, vor dem Rohrspitz statt. Tornados sind sehr sportliche "Zweirumpfboote", die von zwei Personen gesegelt werden.

Das Regattacamp: (Boote, Segler oder Seglerinnen, Wettfahrtleitung) sind am Ufer, unmittelbar vor dem Hafen/Restaurant Salzmann platziert.

Je nach Wind und Wetter, wird am Samstag ab 14:00 Uhr, sowie am Sonntag und Montag jeweils ab 09:30 Uhr gestartet. Wobei täglich mehrere Wettfahrten absolviert werden.

Interessierte Zuschauer werden im Regattacamp gerne über die aktuellen Geschehnisse auf dem Wasser informiert. Kurt Heinzle, Pressereferent.
Euro Tornado Cup 2016, Foto: © YC Rheindelta