Mittwoch, 27. Januar 2016

Match Race Germany mit neuen Partnern auf Kurs Zukunft

19. Auflage des Klassikers lockt zu Pfingsten an den Bodensee.

Deutschlands Matchrace-Regatta Nummer eins nimmt Kurs auf die 19. Auflage. Das Match Race Germany (MRG) findet traditionell über Pfingsten vor Langenargen auf dem Bodensee statt. Vom 12. bis 16. Mail trifft sich die internationale Duellsegel-Elite im Dreiländereck zum Großen Preis von Deutschland. Die Veranstalter erwarten rund 30.000 Zuschauer zu den actiongeladenen Duellen direkt vor dem Bodenseeufer.

Mit America’s-Cup-Halbfinalist Karol Jablonski, dem neuseeländischen Top-Ten-Team von Reuben Corbett und Titelverteidiger Tomislav Basic haben bereits drei hochkarätige Skipper ihre Startabsichten noch vor Beginn der offiziellen Meldefrist bekannt gegeben. Der neunmalige Eissegel-Weltmeister und Matchrace-Virtuose Jablonski sagte: „Matchracing ist meine Liebe und das Match Race Germany eine meiner Wiegen. Ich komme immer wieder sehr gerne an den Bodensee. Die Regatta ist anders als andere. Hier wird mit sehr viel Herz und Engagement agiert.“

Das Match Race Germany startet 2016 mit neuen Partnern, einer neuen Motorbootflotte, dem bekannten Matchrace-Fan, Markenbotschafter und Schauspieler Simon Licht und ZDF-Reporter Nils Kaben als Kommentator in die Matchraces. Der prominente Fernseh-Experte sagt: „Das Match Race Germany ist und bleibt eine Spitzensportveranstaltung in familiärer Atmosphäre. Geboten wird Segeln auf höchstem Niveau vor großartigem Publikum auf der einen und dem eindrucksvollen Alpenpanorama des immer wieder beeindruckenden Bodensees auf der anderen Seite.“

Nach der hektischen Übernahme der World Match Racing Tour durch neue schwedische Betreiber, die mit Hilfe der Tour selbst gebaute Katamarane etablieren wollen, dies aber zunächst nur teilweise durch- und umsetzen konnten und die Tour sowie ihre Veranstalter heftig erschüttert und dezimiert haben, setzen die Organisatoren des Match Race Germany in 2016 auf die eigene Strahlkraft. „Für uns gilt, was auch auf See klar ist: Man muss nicht jedes radikale Manöver sofort mitmachen. Wir beobachten die Entwicklungen lieber von der Trainerbank aus“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „wir tragen Verantwortung für Deutschlands traditionsreichstes Matchrace und haben uns in diesem Jahr gegen eine Tour-Mitgliedschaft entschieden, weil die Forderungen der Betreiber deutlich an der Realität vorbeizielen und von kaum einem Veranstalter weltweit finanzierbar sind. So erklärt sich auch das arg dezimierte Tour-Programm in diesem Jahr, auf dessen Kalender nicht nur das Match Race Germany fehlt.“

Mit ihrer Haltung kritisieren die deutschen Organisatoren die jüngste Entwicklung des World Match Racing Tour insgesamt, die sich laut Magg „immer mehr weg vom Sport“ entwickle, die „Neueinsteigern und Ausnahmetalenten kaum mehr Chancen zum Ein- und Aufstieg“ biete. Die MRG-Veranstalter wollen ein Zeichen und auf die eigene Tradition und Stärke setzen. Parallel dazu ist die Etablierung eines alternativen internationalen Monhull-Matchrace-Circuits ins Visier genommen, denn auch andere Tour-Klassiker wie der legendäre Bermuda Gold Cup sind nicht mehr Teil der World Match Racing Tour, die 2016 mit nur fünf Regatten in Australien, Amerika und Skandinavien stark verkürzt wurde. „Wir führen international vielversprechende Gespräche und prüfen die Optionen auch im Dialog mit dem Weltseglerverband World Sailing, den wir dazu auffordern, den sehr alten Vertrag über die WM-Vergabe mit den neuen Tour-Organisatoren auf ihren Sinn hin zu prüfen“, so Eberhard Magg, „wir glauben nicht, dass trotz interessanter Entwicklung im America’s Cup die ganze Regattawelt künftig auf zwei Rümpfen funktionieren wird. Fakt ist, dass mehr als 90 Prozent aller Segelsportler weltweit auf einem Rumpf unterwegs sind und sich dafür sehr interessieren.“ Matchrace-Weltmeister von heute und morgen, so Eberhard Magg, sollten der interdisziplinär beste Duellsegel-Steuermann und sein Team sein. Dafür bedürfe es einer international neu entwickelten Struktur.

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT:
 NEUE PARTNER AN BORD DES MRG
Mit ihrem verlässlichen und soliden Kurs konnten die deutschen Organisatoren für das 19. Match Race Germany auch in stürmischen Zeiten neue Partner gewinnen. So stieg die Würth Gruppe als Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial in der Phase der Neuausrichtung zu den Deutschen ins Boot. Mit Kärcher zeigt der Weltmarktführer für Reinigungstechnik beim Boden-Segelfest ebenso weiter Flagge wie die dtm Gruppe als weltweit operierendes Unternehmen für Kommunikationsverkabelungen und Netzwerklösungen, die ihr Engagement für die 19. Auflage ausgebaut hat.

Neu an Bord des Match Race Germany ist die Schweizer Uhrenmanufaktur Edox mit mehr als 130 Jahren Firmentradition und viel Leidenschaft für den internationalen Segelsport. Das hinter dem Regatta-Event stehende Match Center Germany ist zudem seit Januar 2016 Markenbotschafter für die Unternehmen Scanner, Brig und Technohull. Im Rahmen dieser Partnerschaft steht dem Regatta-Management eine neue neue Flotte von zehn hochqualitativen Festrumpf-Schlauchbooten aus der Brig-Serie (auf der boot in Düsseldorf in Halle 14, Stand B 46 zu bewundern) zur Verfügung, die ihrem ersten Einsatz im Match Race Germany entgegen blicken und von Interessenten im spannenden Umfeld getestet werden können

„Der große Zuspruch aus der Wirtschaft zeigt: Das Match Race Germany wächst weiter, seine Attraktion ist ungebrochen hoch“, sagt Marketing-Chef Harald Thierer vom Match Center Germany, „wir fühlen uns von unseren Partnern belohnt dafür, dass wir in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten und den aus unserer Sicht etwas zu radikalen Kehrtwendungen der neuen Tour-Betreiber mit den Füßen auf dem Boden bleiben und den Fans zu Pfingsten wieder Segelsport der Extraklasse in sehr unterhaltsamem Rahmen und mit viel Meerwert bieten können. Wir werden den Kurs der Tour in diesem Jahr genau beobachten und dann anhand von Fakten entscheiden, wie wir uns für die Zukunft positionieren.“

DAS SEGELSPORT-FEST ZU PFINGSTEN: „LASST UNS DEN BODENSEE ROCKEN!“
Den Ruf als DAS Familienfest unter Segeln im Dreiländereck zementieren die Organisatoren des Match Race Germany mit einem ausgebauten Infotainment-Konzept, an dem die Veranstaltungsprofis zur Zeit arbeiten. Die Höhepunkte des Programms werden bis Ende März veröffentlicht. Ein ersten detaillierterer Überblick über das Teilnehmerfeld wird zu dem Zeitpunkt ebenfalls präsentiert. „Wir wollen und werden den Bodensee rocken“, verspricht Veranstaltungs-Direktor Harald Thierer.
An der boot Düsseldorf werden die Direktoren des Match Race Germany vorgestellt, von links:
Eberhard Magg, Udo Wagenhäusel, Harald Thierer,Simon Licht, Bernd Stockmann; Bild: © 
Match Race Germany
© Match Race Germany

Dienstag, 26. Januar 2016

Kieler Woche 2016: Segeln und Feiern auf Weltniveau

Kiel.Sailing.City präsentiert sich auf der Messe boot in Düsseldorf.

40 verschiedene Segelklassen, rund 4000 Aktive aus über 50 Ländern, 7 Meisterschaften: Auch in ihrem 134. Jahr lockt die Kieler Woche (18. bis 26. Juni) wieder die Weltelite des Segelns in Deutschlands nördlichste Landeshauptstadt. Zur einmaligen Mischung aus weltgrößter Segelveranstaltung und größtem Sommerfest im Norden Europas werden auch 2016 rund drei Millionen Gäste aus nah und fern erwartet.

Der traditionelle Kiel-Treff auf der 47. Internationalen Bootausstellung boot 2016 in Düsseldorf stimmte am Montag, 25. Januar, auf die Kieler Woche ein. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Regattaleiter Dirk Ramhorst präsentierten den Besucherinnen und Besuchern die Höhepunkte der Segel- und Festwoche.

Für Oberbürgermeister Kämpfer gilt nach dem Aus für die Hamburger und Kieler Olympiabewerbung 2024 das Motto „Jetzt erst recht“: „Kiel hat das Segeln im Blut. Das haben die Kielerinnen und Kieler mit ihrem positiven Votum beim Bürgerentscheid einmal mehr bewiesen.“ Auch ohne Olympia werde die Landeshauptstadt in den kommenden Jahren alles dafür tun, den Ruf Kiels als Welthauptstadt des Segelns zu stärken. Der Kieler Woche komme dabei eine besondere Rolle zu: „Sie ist unser Premiumprodukt und wird auch in diesem Jahr wieder Millionen Menschen mitreißen, begeistern und faszinieren.“

Gemeinsam präsentieren die Landeshauptstadt Kiel, der Kieler Yacht-Club, Kiel-Marketing und die Sporthafen Kiel GmbH den Segelstandort Kiel.Sailing.City bis zum 31. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr an Stand D 39 in Halle 14 auf der Messe.

Auch 2016 setzt die Kieler Woche dabei nicht nur sportlich, sondern auch medial Maßstäbe. Dank des bewährten Kieler Woche.TV kann das spannende Geschehen auf den Regattabahnen weltweit verfolgt werden. Im vergangenen Jahr übertraf das Angebot erneut die Marke von 50 Millionen Zuschauerkontakten.

An Land erwartet die Gäste der Kieler Woche wieder ein vielfältiges Sommerfest-Programm. Zu den Höhepunkten zählen die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises (19. Juni), die traditionelle Windjammerparade (25. Juni), das große Abschlussfeuerwerk über der Kieler Förde (26. Juni) sowie Konzerte, Ausstellungen und die vielen Angebote für die Kleinsten auf der Spiellinie.
Von links nach rechts: Kieler-Woche-Matrose, Jürgen Waldheim (J-70 Klassenpräsident), Matti Cipra (470 Segler), Malte Winkel (470 Segler), Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Dirk Ramhorst (Regatta-Chef Kieler Woche), Goetz-Ulf Jungmichel (scheidender Boot-Director), Petros Michelidakis (künfiger Boot-Director), Claudius Nowak (Leiter Marketing HSH Nordbank), Johannes Polgar (Event-/Sportmarketing Audi AG). Foto: © segel-bilder.de

Montag, 25. Januar 2016

Neue Genua für den Lacustre

Die Lacustre-Klasse führt endgültig eine neue, modernere Genua ein. Die alte Genua mit langem Unterlik darf weiterverwendet werden. Das hat am Wochenende (23. 1. 2016) die Jahresversammlung der Lacustre-Klasse einstimmig beschlossen. Vor fünf Jahren war die Intermediate zur Probe freigegeben worden, 2016 stand die endgültige Entscheidung an.

Die Unterlikslänge der neuen Genua liegt mit knapp vier Meter zwischen der konventionellen Genua (5,50 Meter) und der der Fock (2,80 Meter). Das ermöglicht vor allem bei Lage mehr Überblick, auch ist das neue Segel leichter von kleineren Crews zu bedienen. „Das Besondere der neuen Genua ist eine Segellatte, die den oberen Teil des Achterliks stützt und dadurch dem Segel im oberen Teil mehr Power bringt,“ sagte Walter Müller, der Technische Leiter der Lacustre-Klasse. „Das macht den Verlust durch das kürzere Unterlik wieder wett.“ Bislang wurde das neue Segel in der Probephase nur auf wenigen Schiffen gefahren, ob es sich auch in Regatten durchsetzt, werden die nächsten Jahre zeigen. „Wir hoffen jedenfalls, dass sich jetzt der eine oder andere Fahrtensegler zusätzlich auf die Regattabahn wagt,“ sagte Thomas von Gunten, der Präsident der Lacustre Vereinigung. Grundsätzlich sind in Lacustre-Klassenregatten nur zwei Vorsegel zugelassen (außer dem Spinnaker). Das bedeutet, der Skipper muss sich vorher für die konventionelle Genua oder die neue Intermediate entscheiden, die Fock wird weiter zwingend bei Starkwind gebraucht.
Die neue Intermediate-Genua. Links aus Pentex, rechts in 3 DL. Foto Müller
„Wir modernisieren unsere Klassenvorschriften behutsam“, meinte Ernst Zollinger, der Vorsitzende der Lacustre Vereinigung Bodensee. „Die neue Genua hat kein größeres Geschwindigkeitspotential als die alte, sie bietet aber ein einfacheres Handling. Alte und neue Schiffe bleiben so konkurrenzfähig.“ Das sieht man schon daran, dass bei der jüngsten Ultramarin-Schweizermeisterschaft mit 41 Schiffen am Start ein formverleimtes Boot siegte. Zweiter wurde ein Schiff in Compositbauweise, dritter ein 35 Jahre altes Kunststoffboot und vierter ein altes geplanktes Schiff. „Auch diese Boote können ganz vorn mitfahren, sofern sie gut gesegelt werden,“ so Zollinger.

Weiter wurde auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, dass eine Mustersegelanweisung erstellt wird. Darin will die Klasse ihre Zielzeiten für Wettfahrten festlegen (Targettime). Außerdem werden darin maximale und minimale Windstärken in Regatten festgeschrieben, die Zahl der Wettfahrten pro Tag und die Anforderungen an die Infrastruktur des veranstaltenden Vereins.
Von rechts: Erich Buck, Andreas Schwiezy, Helmer Schweizer, Foto Reinert
Zusätzlich wurden bei der 62. Jahreshauptversammlung der Lacustre Vereinigung im schwimmenden Vereinsheim des Zürcher Yacht Clubs und im benachbarten Zürcher Segel Club die besten Regattasegler des Jahres geehrt. Bodenseemeister wurde Erich Buck vom Yacht Club Langenargen vor Martin Zobl vom Suisse Alpine Sailing Team und Günter Reisacher vom Segler Verein Staad. Der 3 Seencup ging komplett an den Zürichsee, erster wurde Karl Nauer vom Yacht-Club Rapperswil vor Walter Müller vom Zürcher Segel Club. Dritter wurde Andreas Keller vom Segel- und Yachtclub Herrliberg. Bericht: Stephan Frank.

Rangliste Bodenseemeisterschaft 2015 / Rangliste 3-Seen-Cup 2015

Der Lacustre-Präsident Thomas von Gunten und der Leiter der Technischen Kommission, Walter Müller. Foto Bitsche

Samstag, 23. Januar 2016

NEU: Compass Skipper Coachings 2016

Startschuss für die neuen COMPASS SKIPPER COACHINGS 2016 von und mit den Segelprofis Tim Kröger & Eberhard Magg.

Warum nicht von und mit den Besten lernen? Das neue Compass Skipper Coaching bietet Seglern die Möglichkeit zum intensiven Segel-Wochenende mit den Profis Tim Kröger (Hamburg) und Eberhard Magg (Langenargen). Magg, Kröger und ihr Team vom Match Center Germany eröffnen die Saison ihrer neuen Ausbildungs-Akademie vom 27. bis zum 29. Februar. Das erste Compass Skipper Coaching 2016 findet in Kooperation mit Europas größtem Online-Shop für Bootszubehör und Wassersportartikel im Traumrevier vor Palma de Mallorca auf Yachten vom Typ Bavaria 40S statt.

Sowohl Tim Kröger als auch Eberhard Magg bringen jeweils mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung aus dem internationalen Profisport und darüber hinaus viel technisches Knowhow und Expertise als Trainer mit in das modern konzipierte Compass Skipper Coaching. Kröger hat zweimal am Volvo-Ocean-Race Vorgänger Whitbread Round the World Race und zweimal am America’s Cup teilgenommen. Der Weltumsegler und Weltmeister ist neben seinen Regatta-Engagements seit Jahren als Ausbilder und Incentive Speaker aktiv. Sein Motto: „Segeln ist und bleibt ein Erfahrungssport. Man lernt Segeln nur durch segeln. Und genau das wollen wir mit unseren Teilnehmern auf hohem Niveau tun. Wir freuen uns sehr auf das dreitägige Coaching mit Seglerinnen und Seglern, die sich weiterentwickeln wollen und die wir Coaches eng begleiten werden.

Eberhard Magg ist neben seinen Partnern Harald Thierer und Bernd Buck Mitinhaber des für die Coachings verantwortlichen Ausbildungs- und Incentive-Veranstalters Match Center Germany im Langenargener Gondelhafen. Magg zählt zu den Vätern der 1. Deutschen America’s-Cup-Kampagne und ist wie Tim Kröger Admiral’s-Cup-Gewinner. Beide Athleten wurden dafür mit dem Silbernen Lorbeerblatt, Deutschlands höchster Sportauszeichnung geehrt. Gemeinsam bilden Magg und Kröger, die sich seit 30 Jahren kennen und schätzen, ihren Wissenspool, aus dem nun Ein- und Aufsteiger ganz gezielt schöpfen können. Als erfahrener Coach und Veranstaltungsmanager weiß Magg: „Unsere Teilnehmer buchen entweder selbst, weil sie ihren Horizont erweitern und einfach besser segeln wollen. Nicht wenige aber bekommen die Teilnahme auch von Familie, Freunden oder Kollegen geschenkt. Wir hören dann regelmäßig, wie sehr sich Menschen über ein Aktiv-Geschenk mit so viel Meerwert freuen.“

Beim ersten Compass Skipper Coaching des Jahres geht es Ende Februar um die Mannschaft als Einheit und die Optimierung der Crew-Koordination an Bord. Im Mittelpunkt stehen Segel- und Bootstrimm für schnelleres Segeln. Manövertraining unter Spinnaker steht ebenso auf dem Ausbildungsplan wie Regattaregeln, Taktik und die Sicherheit auf See. Auch Hafenmanöver unter Maschine werden so trainiert, dass sie in Zukunft vor allem eines signalisieren werden: Entspanntes Ankommen nach einem souveränen Törn. Eberhard Magg und Tim Kröger stehen als Individual-Coaches auch für Spaß beim Lernen. Beide haben Ihre Berufung zum Beruf gemacht und leben vor, dass souveränes Segeln einfach mehr Freude macht. In der Bucht von Palma wird das Duo seine Schüler fordern, fördern und ganz neue Fähigkeiten entdecken und entwickeln lassen.

Die Teilnahme am dreitägigen Compass Skipper Coaching auf Mallorca kostet im Februar 999 Euro inklusive Yacht-Charter, Treibstoff, Coach an Bord, Übernachtung an Bord der Boote, Trainingsregatten, Debriefings, Filmanalysen und Frühstück. Bordkasse und Bordverpflegung tragen die Teilnehmer. Als attraktives Auftakt-Angebot haben Teilnehmer des Compass Skipper Coachings die Möglichkeit, die Trainingsyachten im Anschluss noch ein bis drei Tage kostenlos zu chartern und selbst weiter zu trainieren. Dabei sparen die Teilnehmer 350 Euro pro Person.

Deutsche Segel-Bundesliga 2016 unter neuen Segeln

DSBL / Nach drei Jahren erfolgreicher Partnerschaft mit North Sails Deutschland zeigt sich die Deutsche Segel-Bundesliga (DSBL) 2016 mit einem neuem Partner. OneSails Germany ist ab sofort der offizielle Segelausstatter der DSBL. Die Marke wird von der Haase Segel GmbH in Lübeck-Travemünde vertreten. Als eigenständige Segelmacherei mit 50 Jahren Erfahrung weiß das Team um Marco und Heino Haase, worauf es bei den „Motoren“ im Segelsport ankommt: Beste Performance, höchste Qualität, kompetenter Service und innovative Produkte. OneSails erfüllt diese Ansprüche perfekt.

„Wir sind sehr happy, dass wir nun so kurz vor der „boot Düsseldorf 2016“ den Zuschlag zur Partnerschaft mit der Deutschen Segel-Bundesliga bekommen haben. Mit der OneSails International sind wir als jüngste Segelmachergruppe im Augenblick die wahrscheinlich dynamischste weltweit“, sagt Marco Haase, Geschäftsführer OneSails Germany.

Das Entwicklerteam des J/70-Designs von OneSails um Samuele Nicoletti (ORC-Weltmeister 2014) hat das aktuelle Layout und die Details im Hinblick auf die anspruchsvolle Nutzung in der 1. und 2. Segel-Bundesliga sowie die Performance noch einmal weiterentwickelt.

Mit OneSails wurden außerhalb des J/70-Engagements bereits viele nationale und internationale Meisterschaften in verschiedenen Klassen (ORCi und IRC) gewonnen. Die patentierten Laminatsegel, die One-Design-Segel sowie die asymmetrischen und symmetrischen Spinnaker werden Dank des Einsatzes von Computer Fluidal Dynamics (CFD) zukünftig noch leistungsfähiger sein.

„Für eine Regattaserie auf diesem hohen sportlichen Niveau ist Top-Bootsmaterial enorm wichtig. Mit OneSails haben wir einen kompetenten Partner gefunden. Wir als Deutsche Segel-Bundesliga freuen uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft“, so Joachim Hellmich, Projektleiter der Deutschen Segel-Bundesliga.

Der Auftakt der 1. und 2. Segel-Bundesliga findet vom 29. April bis zum 1. Mai 2016 beim Münchner Yacht-Club am Starnberger See statt.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Ausschreibung Regatten am Bodensee

Die Clubs täten gut daran, ihre Regatten bald auszuschreiben, damit sich sich die Segler auch melden können.

Ein Vorreiterrolle spielt da der Yacht Club Bregenz, der bereits fast alle Regattatermine und bzw. die Ausschreibung mit Anmeldungen und Meldelisten auf deren Homepage ausschreibt.

Damit können wir auch auf unseren Regattaseiten vom Ober- und Untersee von BN die Verlinkungen vornehmen. Bei Differenzen verweisen wir aber auf die Clubseiten. Zudem können die Clubs/Vereine von dem hohen Bekanntheitsgrad von BN profitieren.

Bite informieren Sie uns, wenn Sie die Ausschreibungen online setzen (info@bodensee-news.ch) - Danke.

Herbstregatta 2014 YCRo, Foto: © YCRo/Jürg Bollier

Noch liegt der Schnee auf dem Drachen

Liebe Drachenfreunde, die Regatta-Termine für 2016 am Bodensee sind fix und für einige Veranstaltungen, wie die Internationale Bodenseewoche, kann bereits gemeldet werden.

Es ist also höchste Zeit, wenn nicht schon getan, die Regatten zu planen und die Crew zu briefen.

Einige Teams vom See werden die Saison bereits im Februar in Cannes beim legendären Grand Prix, ein Event der Spitzenklasse mit über 60 Teilnehmern aus ganz Europa, einläuten.

Für unsere Holzbootfreunde, die noch größere Arbeiten am Schiff vornehmen möchten, läuft die Zeit unerbittlich, aber noch ist alles möglich! Die Drachenflotte Bodensee ist bei offenen Fragen rund um den Drachen gerne behilflich. Dies wird in letzter Zeit immer mehr in Anspruch genommen, was uns sehr freut. Auch 2016 werden wir wieder wunderschöne und topgepflegte Holzdrachen und natürlich auch die anderen Bauarten auf den Parcours sehen. Erfreulich, es sind noch weitere Klassiker in Arbeit, die in naher Zukunft auf dem Wasser zu bewundern sind und die Klasse weiter wachsen lässt.

Auf tolle Segeltage Stefan Bleich, Flottenkapitän Bodensee.


Mistweib und Liebhaberin
Jesper Bank (Olympiasieger), der mehrere Drachen-Meisterschaften gewann, äußerte sich einst ganz drastisch über das Boot:
»Bei schwerem Wetter und kurzer See ist sie ein altes, mürrisches Mistweib und dann ist es schwer, sie anzutreiben. Wenn das aber gelingt, ist sie die beste Liebhaberin der Welt!« Und weiter: »Um der Atmosphäre und der Menschen willen ist man immer gerne dabei. Drachensegeln ist eine einzigartige Kombination aus sympathischer und anregender Geselligkeit und einem anspruchsvollen Boot!«

Dragon on ice
Winterarbeiten
Drachen an der Bodenseewoche
Freunde treffen sich zum Spaß an der Bodenseewoche
Bodensee Regattaprogramm 2016