WYC-Clubschiff ist damit "J70 Bodenseemeister".
Über 20 Mannschaften waren am vergangenen Wochenende (8. und 9. Oktober) zur fünften und letzten Regatta um die J70-Bodenseemeisterschaft 2016, der „Lake Constance Battle Vol. 5“, beim Bodensee Yacht-Club Überlingen zu Gast. Nach fünf Wettfahrten bei sehr schwierigen Bedingungen – es weht fast kein Wind – hatte das WYC-Team auf der „Mothership“ den Bug klar vorne. Max Rieger, Thomas Stemmer, Felix Diesch und Conrad Rebholz gewannen mit drei Laufsiegen und insgesamt nur sechs Punkten vor dem Team der Gastgeber um Enis Hadzic (elf Punkte).
Über den Sonntag verteilt kamen dann doch drei weitere Wettfahrten zustande. Die „Mothership“ blieb mit den Plätzen sieben und drei im Rennen um die Spitzenplätze. „Keinen Frühstart einfangen“, war Riegers Devise – und im letzten Rennen musste er dafür sogar von der Startlinie weghalsen. Mit einem gewissen Nachteil verbunden ging er dann in der anderen Richtung als das Hauptfeld auf den Regattakurs, holte aber schnell auf und steuerte mit dem dritten Laufsieg auch zum Gesamtsieg bei der fünften Battle. Einige Top-Teams wurden eben durch Frühstarts in den letzten Wettfahrten aus dem Rennen um den Sieg geworfen, auch wenn bei fünf Läufen in der Wertung das schlechteste jeder Crew gestrichen wurde. Rang zwei mit elf Punkten ging an Enis Hadzic vom BYCÜ vor den Schweizern vom RC Bodensee um Massimo Sorriano (dem Sieger der Schweizer J70-Liga 2016) mit 18 Punkten.
Erstmals war auch Olympia-Surfer Toni Wilhelm für den WYC in dieser Bootsklasse dabei, auf der auch die Bundesliga ausgetragen wird. Zusammen mit WYC-Teammanager Klaus Diesch und Marius Bock segelte er bei Lukas Ammon vom YC Langenargen. Ein dritter Platz zeigte das Potenzial der Mannschaft, auch wenn sie am Ende gleich zwei Frühstart-Disqualifikationen kassierte und insgesamt auf Rang zehn kam.
Sieger der J70-Bodenseemeisterschaft 2016
Die fünf „Battles“ gehen in eine Jahreswertung um eine Bodenseemeisterschaft der J70 ein, die vor vier Jahren als Einheitsklasse am Schwäbischen Meer ausgerufen wurde. Gewertet wird jeweils das Schiff, nicht die Segler. Die Regattaserien in Lindau, Bregenz, Kreuzlingen und nun Überlingen wurden berücksichtigt, in Friedrichshafen war die „Battle“ im Juli mangels Wind ergebnislos geblieben. Die Jahreswertung gewann die „Mothership“ des WYC mit klarem Vorsprung. Schon bei der ersten „Battle“ im April in Lindau hatte die gleiche Crew wie jetzt in Überlingen gewonnen. Im Juni in Bregenz erreichten Yannick Hafner, Mathias Rebholz, Patrick Aggeler und Christian Severens an einem windreichen Wochenende Platz zwei. In Kreuzlingen (Mitte September) segelte Klaus Diesch mit Felix Diesch, Thomas Stemmer und Max Bäurle auf Platz vier. In Überlingen sicherte das Team um Max Rieger nun den Gesamtsieg. Bericht: Oswald Freivogel, Präsident WYC.
Ergebnis Lake Constance Battle Vol. 5 >
Gesamtergebnis 2016 >
Dienstag, 11. Oktober 2016
Yacht-Club Romanshorn (YCRo) sucht einen neuen Pächter(in)
Für das sehr schöne Clubhaus am Stadthafen in Romanshorn sucht der YCRo einen neuen Pächer(in). Das saisonal sehr gut besuchte Restaurant bietet an exlusivem Platze beste Ambiente. Wer fühlt sich angesprochen?
Inserat (PDF) >
Inserat (PDF) >
Montag, 10. Oktober 2016
Swiss Sailing Team und Hôpital de La Tour vereinbaren Zusammenarbeit
Bereits wenige Wochen nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gibt das Swiss Sailing Team eine neue Partnerschaft mit der Genfer Klinik La Tour bekannt. Die für ihre Fachkompetenz im Bereich der Sportmedizin bekannte Klinik und deren Ärzte werden in Zusammenarbeit mit dem Swiss Sailing Team in die ganzheitliche Leistungsentwicklung der Elite- und Nachwuchssegler involviert sein.
Das Swiss Sailing Team und die Klinik La Tour werden gemeinsam im Bereich der sportmedizinischen und physiotherapeutischen Betreuung seiner Athleten zusammenarbeiten. Der kurz nach den Olympischen Spielen von Rio 2016 unterzeichnete Partnerschaftsvertrag erlaubt den beiden Protagonisten, den Grundstein für ein umfassendes Gesamtkonzept mit Ziel Spitzenleistung in Tokio 2020 zu legen.
Als Experten im Bereich der Sportmedizin seit mehr als 20 Jahren und Swiss Olympic Medical Center seit 2015, verfügt die Klinik über einen hervorragenden Ruf für ihre Arbeit zum Wohle zahlreicher Spitzensportler. Die Klinik La Tour wird die Athleten von Swiss Sailing Team in den folgenden Bereichen begleiten: Leistungsdiagnostik, sportmedizinische und physiotherapeutische Betreuung und Überwachung des Konditionstrainings.
«Die Klinik La Tour wird einen wichtigen Beitrag für den langfristigen Leistungsaufbau unserer Athleten in Richtung Podium in Tokio leisten», erklärt SST Teamchef Tom Reulein. «Mit diesem starken Partner an unserer Seite sind wir in der Lage, eine hocheffiziente und engmaschige Betreuungsstruktur über vier Jahre zu etablieren.»
La Tour folgt der Zürcher Schulthess Klinik nach, welche in den vergangenen sechs Jahren eine hervorragende Arbeit mit dem Swiss Sailing Team geleistet hat. «Es ist eine riesige Chance für La Tour, ein neues Centre d`Excellence im Segelsport aufbauen zu dürfen», bestätigt Dr. Finn Mahler, der medizinische Direktor des Swiss Olympic Medical Center. «Wir verfügen bereits über solides seglerisches Know How aus unserer Zeit mit Alinghi in der Vorbereitung zum America’s Cup. Für unsere Sportmedizin Abteilung (welche 2017 in ihr neues Centre d’Excellence umziehen wird) ermöglicht die Partnerschaft mit dem Swiss Sailing Team nun aber, dieses Wissen weiterzuentwickeln. Schliesslich wollten wir mit unserer neuen Infrastruktur eine Sportart unterstützen, in der wir mittelfristig weltweite Kompetenzführerschaft anstreben. Angesichts der grossen Begeisterung für den Segelsport am Genfersee und in der Schweiz allgemein, war dies die richtige Wahl für den Aufbau eines Centre d`Excellence. Wir kennen ja bereits einige Athleten des SST aus der Region und freuen uns nun darauf, mit der ganzen Mannschaft zusammenzuarbeiten.»
Schon im Winter werden die ersten Gesundheitsuntersuchungen und leistungsdiagnostischen Test mit den Seglerinnen und Seglern der Elite- und den Nachwuchskadern durchgeführt.
Mehr Information über die Klinik La Tour unter: www.la-tour.ch
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| Alex Schneiter, Finn Mahler und Tom Reulein, Bild © Swiss Sailing Team |
Als Experten im Bereich der Sportmedizin seit mehr als 20 Jahren und Swiss Olympic Medical Center seit 2015, verfügt die Klinik über einen hervorragenden Ruf für ihre Arbeit zum Wohle zahlreicher Spitzensportler. Die Klinik La Tour wird die Athleten von Swiss Sailing Team in den folgenden Bereichen begleiten: Leistungsdiagnostik, sportmedizinische und physiotherapeutische Betreuung und Überwachung des Konditionstrainings.
«Die Klinik La Tour wird einen wichtigen Beitrag für den langfristigen Leistungsaufbau unserer Athleten in Richtung Podium in Tokio leisten», erklärt SST Teamchef Tom Reulein. «Mit diesem starken Partner an unserer Seite sind wir in der Lage, eine hocheffiziente und engmaschige Betreuungsstruktur über vier Jahre zu etablieren.»
La Tour folgt der Zürcher Schulthess Klinik nach, welche in den vergangenen sechs Jahren eine hervorragende Arbeit mit dem Swiss Sailing Team geleistet hat. «Es ist eine riesige Chance für La Tour, ein neues Centre d`Excellence im Segelsport aufbauen zu dürfen», bestätigt Dr. Finn Mahler, der medizinische Direktor des Swiss Olympic Medical Center. «Wir verfügen bereits über solides seglerisches Know How aus unserer Zeit mit Alinghi in der Vorbereitung zum America’s Cup. Für unsere Sportmedizin Abteilung (welche 2017 in ihr neues Centre d’Excellence umziehen wird) ermöglicht die Partnerschaft mit dem Swiss Sailing Team nun aber, dieses Wissen weiterzuentwickeln. Schliesslich wollten wir mit unserer neuen Infrastruktur eine Sportart unterstützen, in der wir mittelfristig weltweite Kompetenzführerschaft anstreben. Angesichts der grossen Begeisterung für den Segelsport am Genfersee und in der Schweiz allgemein, war dies die richtige Wahl für den Aufbau eines Centre d`Excellence. Wir kennen ja bereits einige Athleten des SST aus der Region und freuen uns nun darauf, mit der ganzen Mannschaft zusammenzuarbeiten.»
Schon im Winter werden die ersten Gesundheitsuntersuchungen und leistungsdiagnostischen Test mit den Seglerinnen und Seglern der Elite- und den Nachwuchskadern durchgeführt.
Mehr Information über die Klinik La Tour unter: www.la-tour.ch
H-Boote: Der Schweizermeister kommt vom Bodensee
Mit 6 gültigen Wettfahrten konnten vom 6. bis 9. Oktober 2016 die Schweizer Meisterschaften abgeschlossen werden. Alle Läufe wurden an den ersten beiden Tagen bei nord-, nordwestlichen Winden zwischen 1 bis 5 Beaufort gesegelt. Am Samstag war dann im festgelegten Zeitrahmen die ausgeschriebene 7. Wettfahrten nicht mehr möglich und die Meisterschaft wurde beendet.
Mit den bekannt schwierigen, drehenden Winden kam Sven Holzer, sein Vater Wolfgang und Dieter Kuhn am besten zu Gange. Souverän und verdient ersegelte er den Titel des internationalen Schweizer Meisters.
Sven Holzer zeigte dieses Jahr eine überragende Performance. Er stand an verschiedenen Regatten in Deutschland auf dem Podest und konnte einige davon gewinnen. Er krönt nun seine Saison mit dem Schweizer Meistertitel. Gratulation!
Die Bodenseeflotte machte gute Figur; neben Sven Holzer kamen Gerhard Fuchs, Claus Keferstein und Edin Bektas vom BYCUe als Vize Meister auf den 2. Platz und Adi Gerlach mit Martin Brönimann und Marco Bühler (YCRo und KSV) als bestes Schweizer Boot auf den 5. Gesamtrang, nur 1 Punkt hinter dem Podest.
Leider endet mit dieser Meisterschaft auch eine aussergewöhnlich Ära: Eliane Menzi, erste Frau an der Spitze einer Schweizer Swiss Sailing Flotte und Flottenchefin vom Zürichsee, tritt von ihren Ämtern zurück. Eine prägende, umsichtige Präsidentin ist nicht mehr. Leider konnte an der Generalversammlung kein Nachfolger für die nun verwaisten Funktionen gefunden werden. Bis ein neuer Präsident gefunden wird, führen die drei Flottenchefs die Geschicke der Schweizerischen H-Boot Flotte SHA weiter.
In Zukunft fehlen wird auch die einmalige, herzliche Gastfreundschaft, welche die Flotte jeweils anlässlich der Regatten am Zürichsee in der Ganz Werft erfahren durfte. Diese tolle Atmosphäre in der Werft, zwischen all den schönen Booten - Kran und Liegeplätze für unsere Boote. Ein Abschied mit riesigem Wehmut! Danke für die unvergesslichen Momente. Ergebnis >
Marco Bühler, SUI 529
Chef H-Boot-Flotte Bodensee
Mit den bekannt schwierigen, drehenden Winden kam Sven Holzer, sein Vater Wolfgang und Dieter Kuhn am besten zu Gange. Souverän und verdient ersegelte er den Titel des internationalen Schweizer Meisters.
Sven Holzer zeigte dieses Jahr eine überragende Performance. Er stand an verschiedenen Regatten in Deutschland auf dem Podest und konnte einige davon gewinnen. Er krönt nun seine Saison mit dem Schweizer Meistertitel. Gratulation!
Die Bodenseeflotte machte gute Figur; neben Sven Holzer kamen Gerhard Fuchs, Claus Keferstein und Edin Bektas vom BYCUe als Vize Meister auf den 2. Platz und Adi Gerlach mit Martin Brönimann und Marco Bühler (YCRo und KSV) als bestes Schweizer Boot auf den 5. Gesamtrang, nur 1 Punkt hinter dem Podest.
Leider endet mit dieser Meisterschaft auch eine aussergewöhnlich Ära: Eliane Menzi, erste Frau an der Spitze einer Schweizer Swiss Sailing Flotte und Flottenchefin vom Zürichsee, tritt von ihren Ämtern zurück. Eine prägende, umsichtige Präsidentin ist nicht mehr. Leider konnte an der Generalversammlung kein Nachfolger für die nun verwaisten Funktionen gefunden werden. Bis ein neuer Präsident gefunden wird, führen die drei Flottenchefs die Geschicke der Schweizerischen H-Boot Flotte SHA weiter.
In Zukunft fehlen wird auch die einmalige, herzliche Gastfreundschaft, welche die Flotte jeweils anlässlich der Regatten am Zürichsee in der Ganz Werft erfahren durfte. Diese tolle Atmosphäre in der Werft, zwischen all den schönen Booten - Kran und Liegeplätze für unsere Boote. Ein Abschied mit riesigem Wehmut! Danke für die unvergesslichen Momente. Ergebnis >
Marco Bühler, SUI 529
Chef H-Boot-Flotte Bodensee
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| Kranen bei der Ganz Werft, Foto © Wolfgan Holzer |
Die neue Führung des Motorbootverbands ist fast die alte
IBMV-Generalversammlung bestätigt Präsident Paul Minz und seine Vorstandskollegen einstimmig.
IBMV/Knapp 50 Mitglieder des Internationalen Bodensee Motorbootverbandes (IBMV) haben im Schweizerischen Altenrhein am Samstag ohne Gegenstimme einen neuen Vorstand gewählt. Damit bestätigten sie nicht nur die Arbeit von Paul Minz, der Präsident bleibt. Sein Stellvertreter Werner Neyer kann sich ebenfalls über seine einstimmige Wahl freuen, ebenso Mario Cattarozzi und Martin Lepple. Der in Abwesenheit wiedergewählte Ruedi Gantenbein behält den Posten des Schatzmeisters. Einziger Neuzugang: Harald Vetter aus Bregenz, der den altgedienten Ernst Kojalek im Vorstand ablöst. Kojalek war 14 Jahre lang Seedienstleiter. Dieser Aufgabe stellt sich ab sofort Martin Lepple.
Einmal mehr wurde Präsident Paul Minz in seinem Jahresbericht nicht müde zu mahnen, auf dem Wasser mehr Rücksicht walten zu lassen – zum Schutz von Mensch und Tier. „Aber natürlich auch, um immer mehr behördlichen Einschränkungen und Verboten zuvorzukommen.“ Als besonders wichtig hob er den mühsam mit dem Regierungspräsidium ausgehandelten Kompromiss in der Wasserburger Bucht hervor. „Es ist unerlässlich, sich an die neuen Sperrzonen auch zu halten“, betonte Minz und kündigte an, auch in der kommenden Saison wieder mittels Seedienst entsprechende Aufklärungsarbeit auf dem Wasser zu leisten.
Verantwortlich für den Seedienst war in den vergangenen 14 Jahren Ernst Kojalek, der am Samstag letztmals seinen Jahresbericht vorstellte. Dabei konnte er auf viele Hilfsaktionen hinweisen, bei denen der IBMV mit seinen Seedienst-Booten positiv gewirkt hat – vom Abschleppen liegengebliebener Boote bis zur Rettung aus Seenot. „Insgesamt hat der Seedienst 269 Einsätze gefahren“, sagte Kojalek und ehrte alle 14 Clubs, die sich in der vergangenen Saison beteiligt hatten. Mit 1086 Stunden leistete der „Deutsch-Schweizerischer Motorbootclub“ den größten Beitrag, wie Kojalek besonders betonte. Mit langanhaltendem Applaus würdigte die Versammlung Kojalek für sein über lange Jahre hinweg erbrachtes, ehrenamtliches Engagement.
Paul Minz und Werner Neyer freuten sich, in diesem Jahr gleich drei IBMV-Lebensrettungsmedaillen vergeben zu können: „Dem schnellen Einsatz von Ehepaar Tamara und Thomas Gerner, Kevin Aichner und Philipp Simma ist es zu verdanken, dass einer leblos im Wasser treibenden Frau das Leben gerettet werden konnte“, sagte Minz in seiner Dankesrede.
Gute Nachrichten auch von Schatzmeister Ruedi Gantenbein, dessen Bericht in seiner Abwesenheit verlesen wurde. Demnach konnten sich die Finanzen des Verbandes konsolidieren. Als Grund führte er unter anderem die Umstrukturierung der Öffentlichkeitsarbeit und den damit verbundenen Wegfall des Verbandsmagazins „Inside“ an. Am Ende des Berichtszeitraums steht ein knapp fünfstelliger Betrag als Überschuss. Die Entlastung des gesamten Vorstands inklusive Schatzmeister erfolgte einstimmig, ebenso die Bestätigung der bewährten Vorstandsmannschaft bei den Neuwahlen. Einziger Neuling: Der Bregenzer Harald Vetter, der in seinem Heimatclub für den Seedienst verantwortlich ist und den der IBMV als „echten Seemann“ würdigte. Der Vorstand wird alle zwei Jahre gewählt und besteht aus je zwei Mitgliedern der Bodenseeanrainerstaaten Österreich, Deutschland und Schweiz.
INFO
Der IBMV vertritt als internationaler Verband die Interessen von rund 3600 motorisierten Bootsfahrern am Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Knapp 30 Mitgliedsvereine sind im IBMV organisiert. Bericht: Erich Nyffenegger, Pressebüro Lindau.
IBMV/Knapp 50 Mitglieder des Internationalen Bodensee Motorbootverbandes (IBMV) haben im Schweizerischen Altenrhein am Samstag ohne Gegenstimme einen neuen Vorstand gewählt. Damit bestätigten sie nicht nur die Arbeit von Paul Minz, der Präsident bleibt. Sein Stellvertreter Werner Neyer kann sich ebenfalls über seine einstimmige Wahl freuen, ebenso Mario Cattarozzi und Martin Lepple. Der in Abwesenheit wiedergewählte Ruedi Gantenbein behält den Posten des Schatzmeisters. Einziger Neuzugang: Harald Vetter aus Bregenz, der den altgedienten Ernst Kojalek im Vorstand ablöst. Kojalek war 14 Jahre lang Seedienstleiter. Dieser Aufgabe stellt sich ab sofort Martin Lepple.
Einmal mehr wurde Präsident Paul Minz in seinem Jahresbericht nicht müde zu mahnen, auf dem Wasser mehr Rücksicht walten zu lassen – zum Schutz von Mensch und Tier. „Aber natürlich auch, um immer mehr behördlichen Einschränkungen und Verboten zuvorzukommen.“ Als besonders wichtig hob er den mühsam mit dem Regierungspräsidium ausgehandelten Kompromiss in der Wasserburger Bucht hervor. „Es ist unerlässlich, sich an die neuen Sperrzonen auch zu halten“, betonte Minz und kündigte an, auch in der kommenden Saison wieder mittels Seedienst entsprechende Aufklärungsarbeit auf dem Wasser zu leisten.
Verantwortlich für den Seedienst war in den vergangenen 14 Jahren Ernst Kojalek, der am Samstag letztmals seinen Jahresbericht vorstellte. Dabei konnte er auf viele Hilfsaktionen hinweisen, bei denen der IBMV mit seinen Seedienst-Booten positiv gewirkt hat – vom Abschleppen liegengebliebener Boote bis zur Rettung aus Seenot. „Insgesamt hat der Seedienst 269 Einsätze gefahren“, sagte Kojalek und ehrte alle 14 Clubs, die sich in der vergangenen Saison beteiligt hatten. Mit 1086 Stunden leistete der „Deutsch-Schweizerischer Motorbootclub“ den größten Beitrag, wie Kojalek besonders betonte. Mit langanhaltendem Applaus würdigte die Versammlung Kojalek für sein über lange Jahre hinweg erbrachtes, ehrenamtliches Engagement.
Paul Minz und Werner Neyer freuten sich, in diesem Jahr gleich drei IBMV-Lebensrettungsmedaillen vergeben zu können: „Dem schnellen Einsatz von Ehepaar Tamara und Thomas Gerner, Kevin Aichner und Philipp Simma ist es zu verdanken, dass einer leblos im Wasser treibenden Frau das Leben gerettet werden konnte“, sagte Minz in seiner Dankesrede.
Gute Nachrichten auch von Schatzmeister Ruedi Gantenbein, dessen Bericht in seiner Abwesenheit verlesen wurde. Demnach konnten sich die Finanzen des Verbandes konsolidieren. Als Grund führte er unter anderem die Umstrukturierung der Öffentlichkeitsarbeit und den damit verbundenen Wegfall des Verbandsmagazins „Inside“ an. Am Ende des Berichtszeitraums steht ein knapp fünfstelliger Betrag als Überschuss. Die Entlastung des gesamten Vorstands inklusive Schatzmeister erfolgte einstimmig, ebenso die Bestätigung der bewährten Vorstandsmannschaft bei den Neuwahlen. Einziger Neuling: Der Bregenzer Harald Vetter, der in seinem Heimatclub für den Seedienst verantwortlich ist und den der IBMV als „echten Seemann“ würdigte. Der Vorstand wird alle zwei Jahre gewählt und besteht aus je zwei Mitgliedern der Bodenseeanrainerstaaten Österreich, Deutschland und Schweiz.
| Der neue IBMV Vorstand: von links Harald Vetter, Mario Cattarozzi, Martin Lepple, Werner Neyer und Paul Minz. Es fehlt Schatzmeister Ruedi Gantenbein. Foto © IBMV |
| Harald Vetter, das neue Vorstandmitglied; Foto © IBMV |
Der IBMV vertritt als internationaler Verband die Interessen von rund 3600 motorisierten Bootsfahrern am Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Knapp 30 Mitgliedsvereine sind im IBMV organisiert. Bericht: Erich Nyffenegger, Pressebüro Lindau.
Sechs Clubs sichern sich Startplatz für 2. Segel-Bundesliga 2017
56 Clubs mit über 220 Seglerinnen und Seglern aus ganz Deutschland kämpften an diesem Wochenende (07. bis 09. Oktober) vor Glücksburg auf der Flensburger Förde um den Einzug in die 2. Segel-Bundesliga 2017. Es war ein Segelevent der absoluten Superlative, welches aufgrund der ungebremsten Nachfrage der Clubs bereits zum vierten Mal stattfand. Sechs Vereine sicherten sich einen Startplatz für die kommende Saison.
Die Anspannung aller Teilnehmer war durchgängig zu spüren. Jedes der 56 hochmotivierten Teams wollte sich einen der sechs Startplätze für die kommende Saison sichern. Diese sechs Vereine zeigten vor Glücksburg die beste Leistung und ergänzen damit 2017 die 2. Bundesliga: Segel-Club Ville, Joersfelder Segel Club, Lübecker-Segler Verein, Duisburger Yacht Club, Entdecker und Seefahrer Fördervereinigung und Seglervereinigung Gelting-Mole.
„Es war auch in diesem Jahr wieder eine fantastische Veranstaltung. Die Wettfahrten verliefen sehr fair und ohne Probleme. Es ist toll zu sehen, dass weiterhin so viele Clubs ihr Interesse an der Segel-Bundesliga bekunden“, so Claus Otto Hansen, Wettfahrtleiter der Qualifikation.
Vier der insgesamt sechs Zweitligisten aus dieser Saison konnten ihre Stellung in der Segel-Bundesliga behaupten und bleiben auch nächstes Jahr mit von der Partie: Segel-Club Ville, Lübecker-Segler Verein, Duisburger Yacht Club und Entdecker und Seefahrer Fördervereinigung. Weniger groß war die Freude bei den anderen zwei Zweitligisten aus der Saison 2016, denn sie konnten ihren Klassenerhalt nicht sichern: Segelklub Bayer Uerdingen und Schaumburg-Lippischer Seglerverein.
Die 56 Clubs hatten Dank der perfekten Organisation und den zahlreichen freiwilligen Helfern des Flensburger Segel-Clubs und des Deutschen Hochseesportverband HANSA ein tolles Segel-Wochenende. Gesegelt wurde auf Einheitsbooten des Typs J/70.
Die Komplettbesetzung der 18 Vereine für die 2. Segel-Bundesliga 2017 steht erst Ende Oktober nach dem Finale der 1. Bundesliga in Hamburg (27. bis 29. Oktober) und der Relegation für die 1. Bundesliga (30.-31. Oktober) ebenfalls in Hamburg fest.
Bericht: Julia Egge, DSBL. Ergebnis >
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| © Sven Jürgensen |
„Es war auch in diesem Jahr wieder eine fantastische Veranstaltung. Die Wettfahrten verliefen sehr fair und ohne Probleme. Es ist toll zu sehen, dass weiterhin so viele Clubs ihr Interesse an der Segel-Bundesliga bekunden“, so Claus Otto Hansen, Wettfahrtleiter der Qualifikation.
Vier der insgesamt sechs Zweitligisten aus dieser Saison konnten ihre Stellung in der Segel-Bundesliga behaupten und bleiben auch nächstes Jahr mit von der Partie: Segel-Club Ville, Lübecker-Segler Verein, Duisburger Yacht Club und Entdecker und Seefahrer Fördervereinigung. Weniger groß war die Freude bei den anderen zwei Zweitligisten aus der Saison 2016, denn sie konnten ihren Klassenerhalt nicht sichern: Segelklub Bayer Uerdingen und Schaumburg-Lippischer Seglerverein.
Die 56 Clubs hatten Dank der perfekten Organisation und den zahlreichen freiwilligen Helfern des Flensburger Segel-Clubs und des Deutschen Hochseesportverband HANSA ein tolles Segel-Wochenende. Gesegelt wurde auf Einheitsbooten des Typs J/70.
Die Komplettbesetzung der 18 Vereine für die 2. Segel-Bundesliga 2017 steht erst Ende Oktober nach dem Finale der 1. Bundesliga in Hamburg (27. bis 29. Oktober) und der Relegation für die 1. Bundesliga (30.-31. Oktober) ebenfalls in Hamburg fest.
Bericht: Julia Egge, DSBL. Ergebnis >
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| Siegerehrung © Sven Jürgensen |
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| Die 56 Teams der Qualifikation © Sven Jürgensen |
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| © Sven Jürgensen |
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| © Sven Jürgensen |
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| Joersfelder Segel Club © Sven Jürgensen |
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Neues Team startet verheißungsvoll in Olympia-Kampagne
Neue Deutsche Meister in der olympischen Zweimannjolle 470er sind Simon Diesch vom Württembergischen Yacht-Club und sein Vorschoter Philipp Autenrieth vom Bayerischen YC. Das Team, das erst Ende September seine Olympia-Kampagne für Tokyo 2020 offiziell bekannt gegeben hat, gewann nach neun Qualifikations-Wettfahrten und dem Medal-Race mit deutlichem Vorsprung.
Überwiegend leichte, drehende Winde herrschten bei der Meisterschaft auf dem Plauer See in Mecklenburg-Vorpommern, an der 32 Teams teilnahmen. „Mit dem ersten Tag waren wir nicht wirklich zufrieden“, blickte Vorschoter Philipp Autenrieth (26) zurück. Mit den Plätzen 2-7-3-12 hatten sie zwei gute Ergebnisse und zwei Ausrutscher gesegelt. Am zweiten Tag blieben die Ausrutscher aus: 3-4-1 war eine der besten Tagesserien. „Wir haben super in die Bedingungen hineingefunden, haben uns gut entwickelt und sind mit der Aufgabe gewachsen“, bilanzierte Steuermann Simon Diesch (21). Mit den Plätzen 4 und 1 am dritten und vorletzten Tag schlossen Diesch/Autenrieth zum führenden Team auf, den Berlinern Uta und Frank Thieme. Punktgleich gingen die beiden Crews am Dienstag ins Medal Race der besten zehn Boote.
„Unser Plan war es, unsere direkten Gegner zunächst mit Matchrace-Taktik ein wenig unter Druck zu setzen und dann ab der letzten Minute vor dem Start unser eigenes Ding zu segeln“, schilderte Philipp Autenrieth. Der Plan ging auf – und Diesch/Autenrieth starteten in Luv des Feldes, waren schnell bei nunmehr 15 bis 18 Knoten Wind (gute vier Beaufort) unter sonnigem Himmel unterwegs. Mit 40 Metern Vorsprung erreichten sie die erste Luvmarke. Mit einem Böenfeld kamen die Verfolger noch einmal näher, doch bis ins Ziel vergrößerten Diesch/Autenrieth letztlich den Abstand auf das Doppelte. Als Erste im Ziel hatten sie auch den Gesamtsieg in der Tasche, unabhängig von den Plätzen der Mitbewerber. „Mit dem Wind zu segeln war entscheidend. Die Gegner musste man bei diesen Bedingungen eher ausblenden. Wir haben uns da schnell anpassen können“, ist Simon Diesch (bisher zweifacher Deutscher Juniorenmeister) mit dem Ergebnis zufrieden.
Zweite insgesamt wurden Uta und Frank Thieme, die im Medal Race nur als Sechste ins Ziel kamen. Sie gewannen dafür die Master-Wertung. Auf Rang drei segelten Theres Dahnke und Birte Winkel (Plauer WV/Schweriner YC), die damit auch bestes Damen-Team waren.
Voller Begeisterung ist auch WYC-Präsident Oswald Freivogel. „Nach Olympia ist vor Olympia. Wir sind stolz auf das neue Team, das vom WYC unterstützt wird. Die Kampagne gleich mit einem solchen Erfolg zu starten, ist ein dicker Pluspunkt. Es wäre natürlich super, wenn wir nach den tollen Ergebnissen von unserem Surfer Toni Wilhelm in London und Rio gleich wieder ein ‚heißes Eisen’ im Verein haben“, so Freivogel.
Im Frühjahr hatten Simon Diesch und Philipp Autenrieth schon getestet, ob sie in der olympischen Jolle zusammenpassen. Mit guten Ergebnissen in Mallorca, Südfrankreich und England haben sie in der Weltrangliste bereits Platz 44 erreicht. Die Meisterschaft auf dem Plauer See war ihre erste Regatta auf einem Binnenrevier. Zehn Tage ist nun Ausspannen und Organisieren angesagt, dann geht es wieder zum Training ans Mittelmeer und zu den nächsten Regatten in Imperia und Palamos. Ergebnis >
Bericht: Max Rieger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WYC.
Überwiegend leichte, drehende Winde herrschten bei der Meisterschaft auf dem Plauer See in Mecklenburg-Vorpommern, an der 32 Teams teilnahmen. „Mit dem ersten Tag waren wir nicht wirklich zufrieden“, blickte Vorschoter Philipp Autenrieth (26) zurück. Mit den Plätzen 2-7-3-12 hatten sie zwei gute Ergebnisse und zwei Ausrutscher gesegelt. Am zweiten Tag blieben die Ausrutscher aus: 3-4-1 war eine der besten Tagesserien. „Wir haben super in die Bedingungen hineingefunden, haben uns gut entwickelt und sind mit der Aufgabe gewachsen“, bilanzierte Steuermann Simon Diesch (21). Mit den Plätzen 4 und 1 am dritten und vorletzten Tag schlossen Diesch/Autenrieth zum führenden Team auf, den Berlinern Uta und Frank Thieme. Punktgleich gingen die beiden Crews am Dienstag ins Medal Race der besten zehn Boote.
„Unser Plan war es, unsere direkten Gegner zunächst mit Matchrace-Taktik ein wenig unter Druck zu setzen und dann ab der letzten Minute vor dem Start unser eigenes Ding zu segeln“, schilderte Philipp Autenrieth. Der Plan ging auf – und Diesch/Autenrieth starteten in Luv des Feldes, waren schnell bei nunmehr 15 bis 18 Knoten Wind (gute vier Beaufort) unter sonnigem Himmel unterwegs. Mit 40 Metern Vorsprung erreichten sie die erste Luvmarke. Mit einem Böenfeld kamen die Verfolger noch einmal näher, doch bis ins Ziel vergrößerten Diesch/Autenrieth letztlich den Abstand auf das Doppelte. Als Erste im Ziel hatten sie auch den Gesamtsieg in der Tasche, unabhängig von den Plätzen der Mitbewerber. „Mit dem Wind zu segeln war entscheidend. Die Gegner musste man bei diesen Bedingungen eher ausblenden. Wir haben uns da schnell anpassen können“, ist Simon Diesch (bisher zweifacher Deutscher Juniorenmeister) mit dem Ergebnis zufrieden.
Zweite insgesamt wurden Uta und Frank Thieme, die im Medal Race nur als Sechste ins Ziel kamen. Sie gewannen dafür die Master-Wertung. Auf Rang drei segelten Theres Dahnke und Birte Winkel (Plauer WV/Schweriner YC), die damit auch bestes Damen-Team waren.
Voller Begeisterung ist auch WYC-Präsident Oswald Freivogel. „Nach Olympia ist vor Olympia. Wir sind stolz auf das neue Team, das vom WYC unterstützt wird. Die Kampagne gleich mit einem solchen Erfolg zu starten, ist ein dicker Pluspunkt. Es wäre natürlich super, wenn wir nach den tollen Ergebnissen von unserem Surfer Toni Wilhelm in London und Rio gleich wieder ein ‚heißes Eisen’ im Verein haben“, so Freivogel.
Im Frühjahr hatten Simon Diesch und Philipp Autenrieth schon getestet, ob sie in der olympischen Jolle zusammenpassen. Mit guten Ergebnissen in Mallorca, Südfrankreich und England haben sie in der Weltrangliste bereits Platz 44 erreicht. Die Meisterschaft auf dem Plauer See war ihre erste Regatta auf einem Binnenrevier. Zehn Tage ist nun Ausspannen und Organisieren angesagt, dann geht es wieder zum Training ans Mittelmeer und zu den nächsten Regatten in Imperia und Palamos. Ergebnis >
Bericht: Max Rieger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WYC.
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| Sieger 470er IDM 2016: Simon Diesch (r.) WYC und Philipp Autenrieth (l.) BYC Foto: Team GER-11 |
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| Freude über den Meistertitel im 470er bei Simon Diesch (l). WYC und Philipp Autenrieth (BYC) Foto: Team GER-11 |
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