Olympia-Surfer des WYC steigt nach Auszeichnung aufs Liga-Segeln um.
Begeistert empfangen wurde Toni Wilhelm am Freitagabend im Württembergischen Yacht-Club. Bis auf den letzten Stehplatz war das Clubhaus in Seemoos gefüllt, als WYC-Präsident Oswald Freivogel im Beisein auch von zahlreichen Vertretern von Stadt und Verbänden den Olympia-Surfer mit der „Großen Sportehrennadel mit Brillant“ auszeichnete.
„Bei Rückkehr Party“ hatte Freivogel schon bei der Verabschiedung des Olympioniken Anfang Juli versprochen. Doch nur Party würde der Leistung des Surfers, der in Rio Rang sechs unter 36 Teilnehmern aus ebenso vielen Ländern erreichte, nicht gerecht. „In Deutschland werden im Vergleich zu anderen Ländern solche Leistungen nur unzureichend gewürdigt“, sagte Freivogel. Nur das Podium zähle. „Die meisten Leute können sich kein Bild machen, was für eine Anstrengung und Willensstärke eine solche Karriere erfordert.“ Toni Wilhelm habe den WYC würdig in der Welt vertreten. Die Ehrung mit der Sportehrennadel erfolge nicht nur für diese Olympiateilnahme, sondern für „eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Karriere mit drei Olympia-Teilnahmen und in Würdigung eines stets fairen Sportlers“, betonte der WYC-Präsident, der dem Athleten die Ehrennadel ans blütenweiße (und werbefreie) Hemd ansteckte.
Doch trotz des erklärten Rücktritts Wilhelms vom olympischen Surfen (hinter dem er aber ein kleines Fragezeichen hat stehen lassen) wird er künftig wohl auf größeren Segelbooten aktiv sein. Klaus Diesch, der Bundesliga-Teammanager des WYC, überreichte Wilhelm freudestrahlend die Liga-Teamkleidung des Vereins und nahm ihn im Vereinskader auf. Am 8. Oktober wird Toni Wilhelm dann zum ersten Mal mit dieser Mannschaft segeln, wenn sie zum Finale bei der Bodenseemeisterschaft in Überlingen antreten wird. Bei dieser Regattaserie wird mit den gleichen Booten wie in der Liga gesegelt, zahlreiche Liga-Teams vom Bodensee und auch aus Nachbarländern nutzen diese Events als Intensiv-Training.
Der Breitensport brauche Idole und Vorbilder, die andere mitnehmen und begeistern, lobte Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand. Er hob die Rolle Wilhelms als Botschafter der Stadt und des WYC in der Welt hervor. Dass er künftig für den Häfler Club auch in der Liga segeln will, freute das Stadtoberhaupt ganz besonders. Er lud Toni Wilhelm mit seiner Partnerin zu einem Zeppelinflug über das Heimatrevier ein.
Andreas Lochbrunner, Präsident des Deutschen Segler-Verbands, stellte die Willensstärke Toni Wilhelms heraus, der in Rio auch krank und geschwächt nicht aufgegeben habe.
„Du hast gezeigt, dass du ein großer Kämpfer bist, der immer wieder aufsteht“, sagte Lochbrunner mit Blick auf die nicht immer verletzungsfrei verlaufene Karriere des Surfers. Auch Reinhard Heinl, Vorsitzender des Landes-Segler-Verbands, reihte sich in die Schar der Gratulanten ein und fragte selbstkritisch, ob die Verbände genug tun, „um der ‚Randsportart Segeln’ den richtigen Stellenwert zu geben“.
Tief berührt von all dem Lob und den Reden zeigte sich die Hauptperson des Abends, Toni Wilhelm. Er dankte vor allem Eckart Diesch, dass ihn dieser vor etlichen Jahren als damaliger WYC-Präsident mit offenen Armen im Club aufgenommen habe. Oswald Freivogel habe die Förderung mit viel Herzblut im aktuellen Jahr fortgeführt. Materielle Unterstützung sei wichtig, so Wilhelm, aber ausschlaggebend sei in vielen Situationen die freundschaftliche und moralische Unterstützung, die er vom WYC bekommen habe. Er fühle sich hier zu Hause und freute sich, dass er in die Liga-Mannschaft aufgenommen wurde. Als Zeichen des Dankes überreichte er dem WYC die Originale der olympischen Urkunden (die es für die ersten sechs Plätze gibt) aus London und Rio.
Die anschließende Party mit Musik und Tanz habe in den früheren Morgenstunden nur deswegen ein Ende gefunden, weil sich einige der Hauptakteure noch zur Eröffnung der Interboot auffrischen mussten. Bericht: Max Rieger, WYC.
Dienstag, 20. September 2016
Alle „Fünfe“ bei der „Interboot-Trophy“ des WYC
Wieder einmal ausreichend Wind gab es bei der zwölften „Interboot-Trophy“ des Württembergischen Yacht-Clubs in Kooperation mit der Friedrichshafener Wassersportmesse an diesem Wochenende (17. und 18. September 2016). Bei rund zwei Windstärken und wechselhaftem Wetter gelang es Wettfahrtleiterin Alexa Schaufler, fünf Rennen für alle fünf Klassen durchzubringen.
Interboot-Projektleiter Dirk Kreidenweiß kam persönlich zur Siegerehrung ins Clubhaus des WYC am Hafen, um die von der Messe gestifteten Preise (Gutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro für die jeweils ersten drei Plätze) zu übereichen. Die Sieger waren: Jonathan Koch (BYC Überlingen) im Laser Standard, Luca Mayer (Konstanzer YC) im Laser Radial, Julian Hoffmann (SC Alpsee Immenstadt) im Laser 4.7 (das kleinster Segler in der Laser-Reihe), Alfred Sulger (SV Dingelsdorf) im Contender und Anica Rimmele (YC Immenstaad) in der Europe. Die besten Ergebnisse für den WYC holten Klaus Diesch als Zweiter im Laser Standard und Amelie Zartl als Dritte im Laser-Radial.
Schon am Samstag wehte unter noch bedecktem Himmel ein leichter Westwind, mit dem Alexa Schaufler (mit 19 Jahren die jüngste Wettfahrtleiterin des WYC) gleich nach der Steuermannsbesprechung die Segler auf die Bahn unmittelbar vor dem WYC-Hafen in der Stadt schickte. „Die Europes und die Laser waren schon sehr nah an der Startlinie, so dass ich nachher die „black flag“ gezogen habe“, erklärte sie, warum sie nach dem ersten Startversuch mit verschärften Startregeln operierte. Vorher musste sie doch einige Frühstarter disqualifizieren. Bei den Europes traf es gleich drei Voreilige auf einmal – dann war das Drängeln an der Linie vorbei. Denn bei fünf Starts nacheinander auf einer Bahn ist Disziplin erforderlich.
Je mehr die Sonne am Samstag heraus kam, um so weniger wurde der Wind. Nach einer Pause an Land frischte es dann noch einmal aus Süd ein wenig auf: Die nächsten Wettfahrten wurden gesegelt. Nur für die kleineren Laser 4.7 und Radial reichte es nicht ganz. Alle anderen Klassen hatten abends vier Wettfahrten absolviert. Als gegen 17.30 Uhr eine Gewitterfront aufzog, kürzte Alexa Schaufler den Lauf ab und hatte rechtzeitig alle Rennen beendet.
Auch am Sonntag wehte wieder schöner Westwind. Bei zwei bis drei Windstärken wurden gleich die noch ausstehenden Wettfahrten gestartet, bis alle Klassen die geplanten fünf Läufe gesegelt hatten. „Regen und kalt, aber schöner Wind“, fasste Schaufler den Sonntag zusammen. Nach der Siegerehrung, die schon um 13 Uhr erfolgen konnte, waren alle Segler von der Messe auf die Interboot eingeladen.
Am Start waren insgesamt 69 Segler – ein paar hatten wohl angesichts der herbstlichen Verhältnisse kurzfristig auf ihre Teilnahme verzichtet, dafür aber eine schöne Regatta mit schönem Wind verpasst. Bericht: Max Rieger, WYC.
Ergebnisse:
Laser Standard >
Laser Radial >
Laser 4.7 >
Contender >
Europe >
Interboot-Projektleiter Dirk Kreidenweiß kam persönlich zur Siegerehrung ins Clubhaus des WYC am Hafen, um die von der Messe gestifteten Preise (Gutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro für die jeweils ersten drei Plätze) zu übereichen. Die Sieger waren: Jonathan Koch (BYC Überlingen) im Laser Standard, Luca Mayer (Konstanzer YC) im Laser Radial, Julian Hoffmann (SC Alpsee Immenstadt) im Laser 4.7 (das kleinster Segler in der Laser-Reihe), Alfred Sulger (SV Dingelsdorf) im Contender und Anica Rimmele (YC Immenstaad) in der Europe. Die besten Ergebnisse für den WYC holten Klaus Diesch als Zweiter im Laser Standard und Amelie Zartl als Dritte im Laser-Radial.
Schon am Samstag wehte unter noch bedecktem Himmel ein leichter Westwind, mit dem Alexa Schaufler (mit 19 Jahren die jüngste Wettfahrtleiterin des WYC) gleich nach der Steuermannsbesprechung die Segler auf die Bahn unmittelbar vor dem WYC-Hafen in der Stadt schickte. „Die Europes und die Laser waren schon sehr nah an der Startlinie, so dass ich nachher die „black flag“ gezogen habe“, erklärte sie, warum sie nach dem ersten Startversuch mit verschärften Startregeln operierte. Vorher musste sie doch einige Frühstarter disqualifizieren. Bei den Europes traf es gleich drei Voreilige auf einmal – dann war das Drängeln an der Linie vorbei. Denn bei fünf Starts nacheinander auf einer Bahn ist Disziplin erforderlich.
Je mehr die Sonne am Samstag heraus kam, um so weniger wurde der Wind. Nach einer Pause an Land frischte es dann noch einmal aus Süd ein wenig auf: Die nächsten Wettfahrten wurden gesegelt. Nur für die kleineren Laser 4.7 und Radial reichte es nicht ganz. Alle anderen Klassen hatten abends vier Wettfahrten absolviert. Als gegen 17.30 Uhr eine Gewitterfront aufzog, kürzte Alexa Schaufler den Lauf ab und hatte rechtzeitig alle Rennen beendet.
Auch am Sonntag wehte wieder schöner Westwind. Bei zwei bis drei Windstärken wurden gleich die noch ausstehenden Wettfahrten gestartet, bis alle Klassen die geplanten fünf Läufe gesegelt hatten. „Regen und kalt, aber schöner Wind“, fasste Schaufler den Sonntag zusammen. Nach der Siegerehrung, die schon um 13 Uhr erfolgen konnte, waren alle Segler von der Messe auf die Interboot eingeladen.
Am Start waren insgesamt 69 Segler – ein paar hatten wohl angesichts der herbstlichen Verhältnisse kurzfristig auf ihre Teilnahme verzichtet, dafür aber eine schöne Regatta mit schönem Wind verpasst. Bericht: Max Rieger, WYC.
Ergebnisse:
Laser Standard >
Laser Radial >
Laser 4.7 >
Contender >
Europe >
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| Dunkle Wolken bringen Wind: Laser bei der Interboot-Trophy 2016 des Württembergischen Yacht-Clubs. Foto: Ben Decker / WYC |
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| Die Contender-Flotte der Interboot-Trophy 2016 vor der Stadt-Silhouette. Foto: Ben Decker / WYC |
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| Annica Rimmele (YCI) beherrschte ihre Konkurrenz in der Europe-Klasse bei der Interboot-Trophy 2016 des Württembergischen Yacht-Clubs nach Belieben. Foto: Ben Decker / WYC |
WYC segelt in Kiel nur auf Rang 16
Der fünfte „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga 2016 (16. bis 18. September) auf der Ostsee in Kiel stand für den Württembergischen Yacht-Club unter keinem günstigen Stern. Das Team Yannick Hafner, Dennis und Kevin Mehlig sowie Christian Severens kam nur auf Rang 16.
Bei leichten, vor allem aber drehenden Winden auf der Kieler Innenförde wurde diesmal das volle Programm von 15 Wettfahrten pro Team plus zwei Finalrennen absolviert. Zu sehen waren viele sehr enge Wettfahrten. Wer nicht vom Start weg in Führung lag und das Feld der jeweils sechs Boote starken Flotte kontrollierte, hatte es schwer. Die Positionen zwei bis sechs wechselten in manchem Rennen so schnell wie die Windrichtung, die oft um 20, aber auch mal um 40 Grad schwankte. „Wir sind nicht so gut in den Event reingekommen. Das war dann wie eine Hypothek“, blickte Christian Severens zurück. „Da fahren alle top – und dann kommt es auf die taktischen Finessen an. Da waren wir offenbar nicht so drauf wie die anderen.“ Nur ein Sieg und drei zweite Plätze waren für das WYC-Team zu wenig, um wie erhofft in der vorderen Hälfte mitzumischen. In der Gesamt-Tabelle rutscht der WYC auf Rang acht zurück. „Wir müssen zu Hause noch einmal gemeinsam analysieren, was nicht gut gelaufen ist“, kommentierte Teammanager Klaus Diesch das magere Ergebnis. „Wichtig für Hamburg ist es, dort den jetzigen Gesamtplatz abzusichern“, blickte er bereits auf den letzten Liga-Event Ende Oktober voraus.
Den Sieg in Kiel holte sich der amtierende Meister, der DTYC aus Tutzing am Starnberger See. Mit einer vor allem zum Schluss aufsteigenden Leistung konnte der DTYC den diesmal starken NRV aus Hamburg doch noch auf Rang zwei verweisen und baute zudem die Führung in der Tabelle aus.
Bericht: Max Rieger, WYC.
Bei leichten, vor allem aber drehenden Winden auf der Kieler Innenförde wurde diesmal das volle Programm von 15 Wettfahrten pro Team plus zwei Finalrennen absolviert. Zu sehen waren viele sehr enge Wettfahrten. Wer nicht vom Start weg in Führung lag und das Feld der jeweils sechs Boote starken Flotte kontrollierte, hatte es schwer. Die Positionen zwei bis sechs wechselten in manchem Rennen so schnell wie die Windrichtung, die oft um 20, aber auch mal um 40 Grad schwankte. „Wir sind nicht so gut in den Event reingekommen. Das war dann wie eine Hypothek“, blickte Christian Severens zurück. „Da fahren alle top – und dann kommt es auf die taktischen Finessen an. Da waren wir offenbar nicht so drauf wie die anderen.“ Nur ein Sieg und drei zweite Plätze waren für das WYC-Team zu wenig, um wie erhofft in der vorderen Hälfte mitzumischen. In der Gesamt-Tabelle rutscht der WYC auf Rang acht zurück. „Wir müssen zu Hause noch einmal gemeinsam analysieren, was nicht gut gelaufen ist“, kommentierte Teammanager Klaus Diesch das magere Ergebnis. „Wichtig für Hamburg ist es, dort den jetzigen Gesamtplatz abzusichern“, blickte er bereits auf den letzten Liga-Event Ende Oktober voraus.
Den Sieg in Kiel holte sich der amtierende Meister, der DTYC aus Tutzing am Starnberger See. Mit einer vor allem zum Schluss aufsteigenden Leistung konnte der DTYC den diesmal starken NRV aus Hamburg doch noch auf Rang zwei verweisen und baute zudem die Führung in der Tabelle aus.
Bericht: Max Rieger, WYC.
Montag, 19. September 2016
Letzte Optiliga Regatta 2016 in Allensbach
Am Samstag fand die letzte Regatta zur Optiliga 2016 in Allensbach statt. Nach kurzem warten setzte ein schöner Westwind mit 2-3 bft ein. Für die Jollensegler Reichenau gingen 4 Optis an den Start. Amelie Wehrle konnte sich mit einem 4. und 3. Platz sehr gut in dem Feld mit 32 Optis behaupten.
Hannes Wehrle punktete an seiner 2. Regatta überhaupt mit den Plätzen 6 und 10. und war damit als jüngster Teilnehmer mehr als erfolgreich. Julia Keller und Linda Schäfler segelten ebenfalls konstant unter den ersten 10.
Gesamt Ergebnis aus Jollensegler Sicht:
4. Platz Amelie Wehrle
6. Platz Julia Keller
7. Platz Hannes Wehrle
13. Platz Linda Schäfler
Hannes Wehrle punktete an seiner 2. Regatta überhaupt mit den Plätzen 6 und 10. und war damit als jüngster Teilnehmer mehr als erfolgreich. Julia Keller und Linda Schäfler segelten ebenfalls konstant unter den ersten 10.
Gesamt Ergebnis aus Jollensegler Sicht:
4. Platz Amelie Wehrle
6. Platz Julia Keller
7. Platz Hannes Wehrle
13. Platz Linda Schäfler
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| Letzte Optiliga Regatta 2016 in Allensbach |
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| Gratulation an Xaver Winterhalter von den Jollenseglern Reichenau zum Vize Meister der Optiliga Untersee 2016 ! |
Der Kampf um den Meistertitel geht weiter
Heiße Zweikämpfe, knappe Abstände und Segelbedingungen vom Feinsten, das war die Deutsche Segel-Bundesliga dieses Wochenende in Kiel. In der 1. Liga gewinnt der Deutsche Touring Yacht-Club vor dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Bayerischen Yacht-Club. Das Buhlen um den Meistertitel geht damit in die nächste Runde, denn es ist noch alles offen. Für die 2. Liga brachte Kiel bereits die Saison-Entscheidung: Die Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen", der Hamburger Segel-Club und der Schweriner Yacht-Club steigen direkt auf und segeln damit 2017 in der 1. Segel-Bundesliga.
1. Segel-Bundesliga (Leaderboard >)
Die Erstligisten lieferten sich in Kiel wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erneut zeigte der Deutsche Touring Yacht-Club seinen Verfolgern, wo der Hammer hängt. Das Team um Julian Stückl, Patrick Follmann, Jonas Vogt und Luis Tarabochia präsentierte sich gewohnt (nerven-) stark und überzeugte mit konstanten Leistungen und einem kühlen Kopf. Er gewinnt vor dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Bayerischen Yacht-Club.
„Wir sind super happy, dass es hier in Kiel wieder geklappt hat, denn es sah zwischenzeitlich nicht so aus. Wir haben ein großes starkes Team aus dem wir schöpfen können und sind vielleicht auch deshalb so stark“, so Jonas Vogt vom Deutschen Touring Yacht-Club.
Der Lindauer Segler-Club (aktuell Tabellendritter) schwächelte in Kiel und belegte nur Platz 14. In Sachen Meistertitel ist weiterhin alles offen, denn der Tabellenerste, der Deutsche Touring Yacht-Club, bleibt für seine Verfolger weiterhin einholbar (elf Punkte Vorsprung zu Platz zwei). Das verspricht ein Finale mit Nervenkitzel.
„Es ist ein gutes Signal für den Segelsport, dass mit der Deutschen Segel-Bundesliga ein weiterer Segelwettbewerb nach Kiel und dieses Mal sogar direkt in die Stadt geholt werden konnte. Wir freuen uns über das gute Abschneiden der Norddeutschen Clubs und würden es begrüßen wenn demnächst vielleicht einer dieser Clubs auf dem Podium steht“, so Minister für Inneres und Bundesangelegenheiten Stefan Studt. Der Lokalmatador, der Kieler Yacht-Club, belegt Platz sechs.
2. Segel-Bundesliga (Leaderboard >)
Es lag Hochspannung in der Luft. Denn es war das alles entscheidende Wochenende für die 2. Segel-Bundesliga. Die Tabelle war dermaßen eng, dass jeder Punkt zählte. Am Ende entschied die Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen" das Wochenende haushoch für sich. Das Team um Gordon Nickel, Morten Nickel, Thomas Dehler und Nick Schlomka gewinnt in Kiel.
„Wir sind überglücklich, dass wir den direkten Aufstieg zurück in die 1. Liga gepackt haben. Wir hatten einfach einen guten Rhythmus hier in Kiel. Gepaart mit der guten Laune an Bord lief es einfach optimal“, so Gordon Nickel, Steuermann Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen".
Der große Showdown um den Meistertitel findet in gut einem Monat (27. bis 29. Oktober) in Hamburg auf der Außenalster statt. Bericht: Julia Egge, Deutsche Segel-Bundesliga GmbH.
BN: Bodenseeclubs im Hintertreffen, einzig in der 2. Liga konnte sich der Konstanzer Yachtclub auf dem 7. Platz klassieren!
1. Segel-Bundesliga (Leaderboard >)
Die Erstligisten lieferten sich in Kiel wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erneut zeigte der Deutsche Touring Yacht-Club seinen Verfolgern, wo der Hammer hängt. Das Team um Julian Stückl, Patrick Follmann, Jonas Vogt und Luis Tarabochia präsentierte sich gewohnt (nerven-) stark und überzeugte mit konstanten Leistungen und einem kühlen Kopf. Er gewinnt vor dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Bayerischen Yacht-Club.
„Wir sind super happy, dass es hier in Kiel wieder geklappt hat, denn es sah zwischenzeitlich nicht so aus. Wir haben ein großes starkes Team aus dem wir schöpfen können und sind vielleicht auch deshalb so stark“, so Jonas Vogt vom Deutschen Touring Yacht-Club.
Der Lindauer Segler-Club (aktuell Tabellendritter) schwächelte in Kiel und belegte nur Platz 14. In Sachen Meistertitel ist weiterhin alles offen, denn der Tabellenerste, der Deutsche Touring Yacht-Club, bleibt für seine Verfolger weiterhin einholbar (elf Punkte Vorsprung zu Platz zwei). Das verspricht ein Finale mit Nervenkitzel.
„Es ist ein gutes Signal für den Segelsport, dass mit der Deutschen Segel-Bundesliga ein weiterer Segelwettbewerb nach Kiel und dieses Mal sogar direkt in die Stadt geholt werden konnte. Wir freuen uns über das gute Abschneiden der Norddeutschen Clubs und würden es begrüßen wenn demnächst vielleicht einer dieser Clubs auf dem Podium steht“, so Minister für Inneres und Bundesangelegenheiten Stefan Studt. Der Lokalmatador, der Kieler Yacht-Club, belegt Platz sechs.
2. Segel-Bundesliga (Leaderboard >)
Es lag Hochspannung in der Luft. Denn es war das alles entscheidende Wochenende für die 2. Segel-Bundesliga. Die Tabelle war dermaßen eng, dass jeder Punkt zählte. Am Ende entschied die Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen" das Wochenende haushoch für sich. Das Team um Gordon Nickel, Morten Nickel, Thomas Dehler und Nick Schlomka gewinnt in Kiel.
„Wir sind überglücklich, dass wir den direkten Aufstieg zurück in die 1. Liga gepackt haben. Wir hatten einfach einen guten Rhythmus hier in Kiel. Gepaart mit der guten Laune an Bord lief es einfach optimal“, so Gordon Nickel, Steuermann Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen".
Der große Showdown um den Meistertitel findet in gut einem Monat (27. bis 29. Oktober) in Hamburg auf der Außenalster statt. Bericht: Julia Egge, Deutsche Segel-Bundesliga GmbH.
BN: Bodenseeclubs im Hintertreffen, einzig in der 2. Liga konnte sich der Konstanzer Yachtclub auf dem 7. Platz klassieren!
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| Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen" © DSBL/Lars Wehrmann |
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| Kieler Yacht-Club © DSBL/Lars Wehrmann |
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| Deutscher Touring Yacht-Club © DSBL/Lars Wehrmann |
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| Flotte 1. Segel-Bundesliga © DSBL/Lars Wehrmann |
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| Flotte 1. Segel-Bundesliga © DSBL/Lars Wehrmann |
Neun Wettfahrten und kein Regen
Einen sportlich anspruchsvollen DEUTSCHE BANK EUROCUP und Lacustre Bodenseemeisterschaft der Lacustre-Klasse hat am Wochenende der Lindauer Segler-Club ausgetragen. „Insgesamt hatten wir neun Läufe,“ meinte Wettfahrtleiter Stefan Latzel. „Das ist das erste Mal in diesem Jahr im LSC, dass wir alle ausgeschriebenen Wettfahrten tatsächlich in die Wertung brachten. Und als Sahnehäubchen gab es so gut wie keinen Regen, obwohl Dauerniederschlag angekündigt war.“
Am Freitag, 16. 9. reichte es zu vier Wettfahrten, bei gut vier Windstärken wurde den Seglern einiges abverlangt. Der Samstag sollte auf der Rückseite eines Tiefs zuerst Regen und dann Wind bringen. Es gab aber unter Föhneinfluss Sonnenschein und Flaute. Es reichte nur zu einer abgekürzten Leichtwindwettfahrt, die noch dazu von Flautenlöchern und drehenden Winden bestimmt war.
Am Sonntag konnten dann erneut vier reelle Wettfahrten bei drei Beaufort gesegelt werden. Alle mit einem beständigen, trockenen Westwind. Der Regen setzte erst zur Preisverteilung ein.
Glücklicher Sieger der Lacustre-Bodenseemeisterschaft war Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard mit Lukas Schobel und Hans Jörg Grutsch als Mannschaft. Vor dem letzten Tag lag er mit seiner „Tesoro mio“ nur auf Platz zwei, punktgleich mit den Gebrüdern Zobl. „Unser Glück war, dass wir gesagt haben, wir segeln ernsthaft – aber nicht verbissen,“ sagte Bilgeri zum Abschluss. „So sind uns ein paar Sachen geglückt, und wir konnten die Atlantide auf Abstand halten.“
Martin Zobl vom Zürcher Yacht Club hatte einen unglücklichen Tag, in der Endabrechnung rutschte er auf Rang drei. Zweiter wurde Gerhard Jahn vom Bregenzer Segel-Club, der am letzten Tag mit einem ersten und einem zweiten Platz in der Endabrechnung noch nach vorne fuhr. Bericht: Stephan Frank, Presse Lacustre. Ergebnis >
Am Freitag, 16. 9. reichte es zu vier Wettfahrten, bei gut vier Windstärken wurde den Seglern einiges abverlangt. Der Samstag sollte auf der Rückseite eines Tiefs zuerst Regen und dann Wind bringen. Es gab aber unter Föhneinfluss Sonnenschein und Flaute. Es reichte nur zu einer abgekürzten Leichtwindwettfahrt, die noch dazu von Flautenlöchern und drehenden Winden bestimmt war.
Am Sonntag konnten dann erneut vier reelle Wettfahrten bei drei Beaufort gesegelt werden. Alle mit einem beständigen, trockenen Westwind. Der Regen setzte erst zur Preisverteilung ein.
Glücklicher Sieger der Lacustre-Bodenseemeisterschaft war Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard mit Lukas Schobel und Hans Jörg Grutsch als Mannschaft. Vor dem letzten Tag lag er mit seiner „Tesoro mio“ nur auf Platz zwei, punktgleich mit den Gebrüdern Zobl. „Unser Glück war, dass wir gesagt haben, wir segeln ernsthaft – aber nicht verbissen,“ sagte Bilgeri zum Abschluss. „So sind uns ein paar Sachen geglückt, und wir konnten die Atlantide auf Abstand halten.“
Martin Zobl vom Zürcher Yacht Club hatte einen unglücklichen Tag, in der Endabrechnung rutschte er auf Rang drei. Zweiter wurde Gerhard Jahn vom Bregenzer Segel-Club, der am letzten Tag mit einem ersten und einem zweiten Platz in der Endabrechnung noch nach vorne fuhr. Bericht: Stephan Frank, Presse Lacustre. Ergebnis >
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| Dicht um die Tonne, Foto © Heine |
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| Dichtgedrängter Start, Foto © Heine |
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| Sieger Markus Bilgeri, Foto © Heine |
Interboot legt guten Start hin
Friedrichshafen - ersten Interboot- „Leinen los“, hieß es am Wochenende. Die internationale Wassersport-Ausstellung befindet sich in gutem Fahrwasser: 34 000 Besucher ließen sich bei 471 Ausstellern von Motorbooten, Segelbooten sowie jeder Menge Zubehör und Funsport-Produkten inspirieren. Noch bis Sonntag, 25. September, zeigt die Bootsmesse am Bodensee Neuheiten und Produkte aus der Wassersportbranche und lädt bei zahlreichen Event- und Mitmach- Aktionen zum Erlebnis im und auf dem Wasser ein.
„Wassersport macht Spaß – davon haben sich am ersten Interboot-Wochenende zahlreiche Besucher überzeugt. Wie wichtig das Thema Wassersport und das Testen von Booten ist, hat auch der gute Besuch des Interboot-Hafens gezeigt“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. In den acht Messehallen wurden Boote inspiziert, Fachgespräche geführt und Bekleidung und Zubehör eingekauft. „Gerade am Sonntag war wetterbedingt großer Andrang in den Messe-Hallen. Ein besonderer Besucher-Magnet ist unsere neue stehende Welle in Halle B2“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Rund 130 Boote liegen direkt am Ufer des Bodensees zum Testen bereit. Am ersten Wochenende boten die Regatten und Sportveranstaltungen darunter die Liquid Quarter Mile, die Interboot Trophy und die Oldtimer Regatta an der Friedrichshafener Uferpromenade Sporterlebnisse zum Mitfiebern.
Die Interboot ist noch bis Sonntag, 25. September 2016 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Interboot-Hafen täglich bis 19 Uhr. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Bus-Shuttles verkehren zwischen Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen an der Messe. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de und www.facebook.de/interboot.
Bericht: Eleni Kapernekas, Referentin Kommunikation, MESSE FRIEDRICHSHAFEN GMBH.
„Wassersport macht Spaß – davon haben sich am ersten Interboot-Wochenende zahlreiche Besucher überzeugt. Wie wichtig das Thema Wassersport und das Testen von Booten ist, hat auch der gute Besuch des Interboot-Hafens gezeigt“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. In den acht Messehallen wurden Boote inspiziert, Fachgespräche geführt und Bekleidung und Zubehör eingekauft. „Gerade am Sonntag war wetterbedingt großer Andrang in den Messe-Hallen. Ein besonderer Besucher-Magnet ist unsere neue stehende Welle in Halle B2“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Rund 130 Boote liegen direkt am Ufer des Bodensees zum Testen bereit. Am ersten Wochenende boten die Regatten und Sportveranstaltungen darunter die Liquid Quarter Mile, die Interboot Trophy und die Oldtimer Regatta an der Friedrichshafener Uferpromenade Sporterlebnisse zum Mitfiebern.
Die Interboot ist noch bis Sonntag, 25. September 2016 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Interboot-Hafen täglich bis 19 Uhr. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Bus-Shuttles verkehren zwischen Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen an der Messe. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de und www.facebook.de/interboot.
Bericht: Eleni Kapernekas, Referentin Kommunikation, MESSE FRIEDRICHSHAFEN GMBH.
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| Gut besucht: 34 000 Wassersportfans ließen sich am ersten Interboot-Wochenende inspirieren und beraten |
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| Wegweisend: Internationale Wassersport-Ausstellung zeigt 97 Welt- und Messepremieren |
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| Highspeed: Bei der Liquid Quarter Mile vor der Friedrichshafener Uferpromendae gibt auch Frau Gas |
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| Freestyle: Auf dem Messe-See legen sich die Wakeboarder ins Zeug und mitunter quer |
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