Sommersaison startete mit einigen Einsätzen für den Freiwilligen Seenot-Dienst e.V. (FSD)
Bereits im April schleppte unser Mitglied Daniel Sandau eine Formula 27 aufgrund eines Motorschadens in den Heimathafen nach Lindau. Am selbigen Tag fiel ihm auf der Fahrt nach Fussach ein Segelboot auf, das auch Schlepphilfe benötigte. Zudem half er im April dem Skipper einer 32 Fuß Motoryacht aus Konstanz, das an der Löwenmole Lindau strandete, rechtzeitig an den Kran im Segelhafen Lindau um das Boot mit Wassereinbruch schnellstmöglich auszuwassern. Der Skipper konnte mit seinen zwei Kindern unverletzt gerettet werden.
Im Juni konnten zwei unserer Mitglieder einem Engländer an Land helfen. Der Gast auf dem Campingplatz im Kirchberg klagte über starke Bauchschmerzen, unsere Mitglieder leisteten Erste Hilfe und riefen den Notarzt. Nach einer Woche konnte der Mann das Krankenhaus wieder verlassen. Anschließend unterstützte ihn unser Mitglied Martin Kiesecker bei der vorzeitigen Rückreise und der Einlagerung des Campingwagens bis zur vollständigen Genesung.
Auch im Juli halfen Mitglieder des FSD einigen Wassersportlern. So konnte die Besatzung eines Badebootes bei Starkwind am Konstanzer Horn sicher an das Ufer gebracht werden. Aufgrund des Windes und der Wellen war es den beiden Freizeitkapitänen nicht mehr möglich selbständig das Ufer zu erreichen. Auch wurde im Juli Freizeitskippern wieder mit Schlepphilfen die sichere Rückfahrt in den Hafen ermöglicht. So wurde eine größere Motoryacht aus Überlingen nach einem Hydraulikschaden sicher in den Lindauer Hafen verbracht und ein Wasserskiboot mit überhitztem Motor rechtzeitig bei Starkwindwarnung in den Kleinen See nach Lindau durch unser Mitglied Daniel Sandau geschleppt.
Unserem Mitglied Jörg Fischer aus Wasserburg fiel am 27. Juli 2015 ca. 800 Meter vor dem Ufer eine gekenterte Jolle auf. Zusammen mit dem Regatta-Segler Moritz Kutruff fuhren die beiden mit dem Motorboot der Segelschule zu dem havarierten Segler. Die Jolle hatte bereits zu viel Wasser aufgenommen und konnte wegen zu wenig funktionsfähiger Auftriebskörper auf See nicht mehr aufgerichtet werden. Sie wurde längsseits in den Hafen Wasserburg geschleppt und am Steg der Segelschule Fischer ausgepumpt und aufgerichtet. Nach dem zweistündigen Einsatz wurden der Segler und die Jolle zurück an seinen Liegeplatz in der Eschbachbucht gebracht. Im Zusammenhang mit dieser Rettung appelliert der FSD eindringlich an alle Jollensegler unbedingt eine passende Rettungsweste oder zumindest eine Regattaweste zu tragen!
Am 27. Juli fand ein Treffen mit der DLRG in Konstanz zu einem Informationsaustausch statt. Unser Mitglied Josef Wolf, der zugleich bei der DLRG Ortsgruppe Konstanz als Leiter der Ausbildung der Wasserrettung aktiv ist, informierte die Mitglieder des FSD zusammen mit dem 1. Vorsitzendem der DLRG, Christian Rößler, auf eindrucksvolle Weise über die Einsatzmöglichkeiten und Ausrüstung der professionellen Wasserrettung. Anknüpfend an diesen erfolgreichen Tag, planen die beiden Organisationen eine gemeinsame Rettungsübung in 2016. Auf der Rückfahrt von Konstanz half unsere Mitglied Wilfried Weiser einem gekenterten Katsegler mit gebrochenen Masten bei Bodman sicher ans Ufer zu kommen.
Eine interne Praxisübung des FSD steht auch am 22. August an. Mann-über-Bord ist eine Kernaufgabe für die Prüfung des Bodenseeschifffahrtspatents. Üblicherweise wird dies mit einer Boje gelernt. Der FSD wird an diesem Tag die Übung mit Personen auf den eigenen Booten der Mitglieder durchführen. Je nach Art des Bootes gestaltet sich eine solche Rettung einfacher oder schwieriger. Ziel ist es mit den Mitgliedern eine sichere und schnelle Rettung von Personen zu üben, Erste Hilfe zu leisten und gegeben Falls auf die Hilfe der professionellen Rettungsorganisationen zurückzugreifen.
Der FSD bietet im Rahmen seines Weiterbildungsprogramms zudem am 10. und 11. Oktober einen Funkkurs (SRC/UBI) in Wasserburg an.
Montag, 27. Juli 2015
Sonntag, 26. Juli 2015
Neptun tauft im LSC
LSC / Der Gott der Meere ist am Samstagnachmittag 25. Juni 2015 im Lindauer Segler-Club zur offiziellen Taufzeremonie erschienen. “Wie es sich nach altem Seemannsbrauch gehört, möchte ich die Täuflinge benennen und wünsche ihnen immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel,” sagte Neptun bei seinem Erscheinen. Assistiert haben dem Herrn des Wassers zwei junge grüne Nixen.
Vor der Taufe prüfte Neptung jedes Schiff eingehend - und es geschah ein kleines Wunder: Jeder Täufling hatte die verlangte Ausrüstung an Bord. Licht, Paddel, Fender, Schwimmwesten, Pütz, Anker, Ankerleine, Bootshaken…
Im Anschluß an die Taufzeremonie gab es viel Flüssigkeit. Neptun erhielt zum Dank von jedem Eigner ein Glas Sekt - und die Nixen schubsten die frisch getauften Besitzer ins Wasser.
Mit der Taufe wurde auch das Sommerfest eröffnet, es folgt ein gemütliches Zusammensitzen beim Grill unseres Wirts. Stephan Frank.
Die zehn Täuflinge:
Anthof – J70 (LSC)
Balocco – Mono22 (Thomas Schäffler)
Black & White – J70 (Peter Wagner)
Hoy – J70 (LSC)
Joy – J92 (Alexander Gerstner)
Karolina – Schärenkreuzer (Frank Kleine-Jäger)
Rieke – Schwertzugvogel (Kai Brunzel)
Shio – H-Boot (Uli Salz)
Sommerwind – Milan N (Jochen Grauer)
Undine 6mR (Johann Bergmaier)
BN / Das Abenteuerliche des Unbekannten
Solange das Ohr des Menschen das Brechen der Wogen über der Meerestiefe hört, so lange das Auge dem Dahinjagen des Nordlichts über verschwiegene Schneeflächen zu folgen vermag, solange das menschliche Denken im endlosen Raum ferne Erdteile sucht - solange wird das Abenteuerliche des Unbekannten den menschlichen Geist vorwärts und aufwärts führen. Fridtjof Nansen.
| Neptun mit Nixen. Foto: Diederich |
Im Anschluß an die Taufzeremonie gab es viel Flüssigkeit. Neptun erhielt zum Dank von jedem Eigner ein Glas Sekt - und die Nixen schubsten die frisch getauften Besitzer ins Wasser.
Mit der Taufe wurde auch das Sommerfest eröffnet, es folgt ein gemütliches Zusammensitzen beim Grill unseres Wirts. Stephan Frank.
| Die Tauf des Schärenkreuzers - der Anker ist an Bord. Foto: Diederich |
Anthof – J70 (LSC)
Balocco – Mono22 (Thomas Schäffler)
Black & White – J70 (Peter Wagner)
Hoy – J70 (LSC)
Joy – J92 (Alexander Gerstner)
Karolina – Schärenkreuzer (Frank Kleine-Jäger)
Rieke – Schwertzugvogel (Kai Brunzel)
Shio – H-Boot (Uli Salz)
Sommerwind – Milan N (Jochen Grauer)
Undine 6mR (Johann Bergmaier)
BN / Das Abenteuerliche des Unbekannten
Solange das Ohr des Menschen das Brechen der Wogen über der Meerestiefe hört, so lange das Auge dem Dahinjagen des Nordlichts über verschwiegene Schneeflächen zu folgen vermag, solange das menschliche Denken im endlosen Raum ferne Erdteile sucht - solange wird das Abenteuerliche des Unbekannten den menschlichen Geist vorwärts und aufwärts führen. Fridtjof Nansen.
Samstag, 25. Juli 2015
Mirage oder Mirage Air? - Bestaunen Sie beide!
Lassen Sie auch dieses Jahr wieder attraktive Modelle von Frauscher, Elan, Delta, Chaparral und Windy auf sich wirken: An der InWaterBoatShow 2015, die vom 14. - 16. August 2015 in der Marina Bottighofen stattfindet. Seien Sie gespannt auf die Präsentation unserer Boote und tauchen Sie ein in die Welt von Sportlichkeit und Eleganz.
Vielleicht möchten Sie direkt vor Ort entscheiden, ob Sie eher die Frauscher Mirage bevorzugen oder die Frauscher Mirage Air? Vergleichen Sie beide exklusiven Modelle und lassen Sie sich von diesen begeistern.
Oder sagen Ihnen andere Formen noch mehr zu? Auch die folgenden Boote zeigen wir Ihnen auf der InWaterBoatShow 2015:
Chaparral 206 SSi
Chaparral 225 SSi
Chaparral 270 Signature
Chaparral 330 Signature
Delta 26 Open
Delta 34 SW
Elan Power 30
Frauscher 858 Fantom
Frauscher 717 GT
Windy 29 Coho
Wir freuen uns, Sie an unserem Ausstellungsstand in Bottighofen zu begrüssen. Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie unter: www.inwater-boatshow.com.
Vielleicht möchten Sie direkt vor Ort entscheiden, ob Sie eher die Frauscher Mirage bevorzugen oder die Frauscher Mirage Air? Vergleichen Sie beide exklusiven Modelle und lassen Sie sich von diesen begeistern.
Oder sagen Ihnen andere Formen noch mehr zu? Auch die folgenden Boote zeigen wir Ihnen auf der InWaterBoatShow 2015:
Chaparral 206 SSi
Chaparral 225 SSi
Chaparral 270 Signature
Chaparral 330 Signature
Delta 26 Open
Delta 34 SW
Elan Power 30
Frauscher 858 Fantom
Frauscher 717 GT
Windy 29 Coho
Wir freuen uns, Sie an unserem Ausstellungsstand in Bottighofen zu begrüssen. Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie unter: www.inwater-boatshow.com.
| Krüger-Werft AG |
Freitag, 24. Juli 2015
71 Boote kämpfen sich durch wenig Wind
Die Teilnehmerzahlen bei den Mittwochsregatten steigen weiter an: In diesem Jahr haben 71 Schiffe an der Mittwochsregatta in der Bregenzer Bucht teilgenommen, 2014 waren es 62. „Das ist unglaublich,“ sagte Oliver Böhler, der Organisator der Mittwochsregatten, bei der Siegerehrung am Mittwoch, 22. August im Yacht Club Bregenz. „Von Jahr zu Jahr werden es mehr Boote, das ist schon ein toller Erfolg für die gemeinsame Arbeit der sechs beteiligten Clubs. Auch wenn es in diesem Jahr sehr oft sehr wenig Wind hatte.“ Zwölf Wettfahrten waren von Anfang Mai bis zum 22. Juli ausgeschrieben, nur sechs konnten bis ins Ziel zu Ende gebracht werden. Die anderen sechs fielen der Flaute zum Opfer.
„Aber so ist das eben,“ meinte Julius Trippolt vom Yacht Club Bregenz, der mit einer Esse 850 die Yardstickgruppe 1 der Einrumpfboote gewonnen hat. „Auch der wenige Wind gehört zum Bodensee.“ In der Yardstickgruppe 2 siegte Thomas Thaler vom Yachtclub Hard mit seiner Emka 43. Und in der Yardstickgruppe 3 belegte Claudius Schlumberger vom Lindauer Segler-Club mit seinem nordischen Folkeboot den ersten Platz.
Eine Besonderheit gab es noch bei der allerletzten Mittwochsregatta:
Eine halbe Stunde vor dem Start zog eine heftige Gewitterfront über die Bregenzer Bucht, einige Schiffe blieben deshalb vorsorglich im Hafen, zugleich entschloss sich die Wettfahrtleitung zu einer Startverschiebung, die ausgelaufenen Segelboote wetterten ab - die Wettfahrt selbst wurde mit einer lauen Brise gesegelt.
Die Mittwochsregatten werden gemeinsam von den sechs Segelvereinen in der Bregenzer Bucht abwechselnd organisiert: Lindauer Segler-Club, Lochauer Yachtclub, Bregenzer Segel-Club, Yacht Club Bregenz, Yachtclub Hard und Yacht-Club Rheindelta. Der Start findet jeweils Mittwochabend um 19:30 Uhr statt, gesegelt wird nach Yardstick.
Stephan Frank, Presse LSC.
Endergebnis >
„Aber so ist das eben,“ meinte Julius Trippolt vom Yacht Club Bregenz, der mit einer Esse 850 die Yardstickgruppe 1 der Einrumpfboote gewonnen hat. „Auch der wenige Wind gehört zum Bodensee.“ In der Yardstickgruppe 2 siegte Thomas Thaler vom Yachtclub Hard mit seiner Emka 43. Und in der Yardstickgruppe 3 belegte Claudius Schlumberger vom Lindauer Segler-Club mit seinem nordischen Folkeboot den ersten Platz.
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| Mittwochsregatta vom 20. Mai |
Eine halbe Stunde vor dem Start zog eine heftige Gewitterfront über die Bregenzer Bucht, einige Schiffe blieben deshalb vorsorglich im Hafen, zugleich entschloss sich die Wettfahrtleitung zu einer Startverschiebung, die ausgelaufenen Segelboote wetterten ab - die Wettfahrt selbst wurde mit einer lauen Brise gesegelt.
Die Mittwochsregatten werden gemeinsam von den sechs Segelvereinen in der Bregenzer Bucht abwechselnd organisiert: Lindauer Segler-Club, Lochauer Yachtclub, Bregenzer Segel-Club, Yacht Club Bregenz, Yachtclub Hard und Yacht-Club Rheindelta. Der Start findet jeweils Mittwochabend um 19:30 Uhr statt, gesegelt wird nach Yardstick.
Stephan Frank, Presse LSC.
Endergebnis >
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| Die drei Sieger v.l.: Thomas Thaler (YCH), Julius Trippolt (YCB) und Claudius Schlumberger (LSC) |
Donnerstag, 23. Juli 2015
GIGANT gewinnt den Gold-Cup 2015
21 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz segelten vor Immenstaad am Bodensee um den X-99 Gold-Cup, der seit 2011 die Weltmeisterschaft ersetzt.
Nach der Vermessung am Dienstag, 7. Juli ging es am Mittwoch los mit Segeln. Zum Aufwärmen wurden 4 Läufe bei 16 - 22 Knoten Westwind und dementsprechend großen Wellen gesegelt. Der erste Lauf musste abgebrochen werden, da sich die Luvboje verselbständigt hatte, danach lief alles rund. Aufgefallen ist die 'salon bleu', mit Steuermann Christopher Gelsdorf vom Segel-Club Ville, die gleich dreimal als erste über die Ziellinie fuhr. Leider war ein Frühstart darunter und somit setzte sich 'Gigant' mit drei 2. Plätzen an die Spitze des Tagesklassements. Zwar wurde noch ein Protest gegen sie eingereicht, jedoch wurde dieser von der Jury abgewiesen. Der 4. Tagessieg ging an die 'Leona rossa' von Elke Maurer.
Leider gab es auch einige Schäden zu vermelden: Wir wurden von der 'randale iks' aufgespießt, konnten aber mit zugetapten Loch wieder weiterfahren. Mehr Pech hatte die 'Pfeil 2' von Uli Diem, denn bereits vor dem Start zum ersten Lauf riss sein Großsegel. Somit musste er das Segel in Lindau nachnähen lassen und war erst am zweiten Tag wieder mit dabei. Am Abend gab es eine ganz spezielle Segler-Parade: Angeführt vom Musikverein Immenstaad fuhren die Crews auf Oldtimer-Traktoren durchs Dorf, wurden dabei bejubelt, danach am Hafen vorgestellt und das Ganze endete mit einem großen Dorffest.
Nachts kam guter Wind auf, was am Bodensee doch eher außergewöhnlich ist. So konnten am Donnerstag 5 Läufe bei schönstem Sonnenschein, 16 - 20 Knoten Wind und wiederum einer großen Welle gesegelt werden. Alle waren begeistert und es war herrliches und geniales Segeln mit Karibikfeeling! Spannend waren auch die Resultate, da jeden Lauf ein anders Boot gewann: Leona rossa, Gigant, randale iks, Crawallo und wir mit der EQUIS. Abends wurden alle in Hagnau bei einer Weinprobe und Vesper verköstigt und lernten die regionalen Weine kennen ;-)
Am Freitag musste der Wind wieder etwas Luft holen und blies daher nur mit 4 - 7 Knoten. Trotzdem konnten 4 Läufe gesegelt werden. Der erste wurde wegen drehendem Wind abgeschossen, doch auch in den gezählten Rennen gab es Dreher von bis zu 40 Grad. So waren Einheimische wie wir heute eher etwas bevorzugt, da sie die Schleichwege kannten. Einer davon ging Richtung Strandbad, doch es ist natürlich verboten, in die Badezone zu fahren. Daran hielt sich ein Boot nicht, wurde dabei gesehen und nachträglich disqualifiziert. Die heutigen Laufsieger: salon bleu, 2 x Gigant, Crawallo.
Und auch am Samstag konnte nochmals gesegelt und somit das Maximum der ausgeschriebenen 15 Läufe erzielt werden. Morgens fuhr die Wettfahrtleitung bei 3 - 4 Knoten Wind raus Richtung Fischbach und mussten den ersten Lauf des Tages abbrechen, da der Wind noch zu schwach war und wieder einschlief. Bei wenig mehr Wind wurde dann vor Immenstaad gestartet und der Lauf konnte bei etwa 5 Knoten Wind auch zu Ende gefahren werden, IGS lief als erstes Schiff über die Ziellinie.
Danach gab es eine lange Pause und alle fuhren zurück in den Hafen. Um 15.00 Uhr wurde bei schönstem Westwind von 15 - 20 Knoten der letzte Lauf gesegelt, den nochmals 'Leona rossa' gewann. Die 'Gigant' stand da schon als Sieger fest und somit entschied die Crew mit Steuermann Benu Seger, Elmar Graf, Roland Schellenberg, Pit Feuerle, Rudi Hartmann und Doris Fricker, die 'Rangkämpfe' nicht zu stören und vom Hafen aus die 15. Wettfahrt zu beobachten.
Der Abschlussabend mit reichhaltigem Büffet, Siegerehrung und Livemusik fand im Winzerkeller statt, wo bis zum frühen Morgen ausgiebig und feucht-fröhlich gefeiert wurde. Gewonnen hat, wie schon erwähnt, die 'Gigant' gefolgt von der 'Leona rossa' und wir mit der 'EQUIS' auf dem dritten Platz.
Das Fazit der Segler: Es war ein mega-geniales Event an dem jeder Spaß hatte (auch die, die jeweils als letzte über die Ziellinie fuhren)! Unter den 126 Seglern herrschte eine coole Stimmung, es wurde fair gesegelt und jeder hat jedem alles gegönnt. Es konnten 15 Läufe gesegelt werden, was im Vorfeld wohl niemand gedacht hätte und es hatte sowohl für Leichtwind-, wie auch für Starkwind-Cracks was dabei.
Zu loben ist auch die rund 45-köpfige CREW des Yachtclub Immenstaad: Viele Mitglieder nahmen sich eine Woche Urlaub, um dann immer und überall zu helfen, organisieren, bewirten,… Auch das Wasserteam um den 20-jährigen YCI-Wettfahrtleiter Xaver Rimmele machte einen sehr guten Job und so wird man sich noch lange an den Gold-Cup 2015 erinnern!
Es bleibt zu hoffen, das sich dieser Saisonhöhepunkt positiv auswirkt und zu den verbleibenden Regatten, vor allem zum One-Design-Cup in Bregenz am letzten August-Wochenende, viele Xen am Start sind...
Ergebnis >
Die Bilder des Gold-Cup sind online auf der Homepage des YC Immenstaad -->
Die Bilder von Tobias Stoerkle können bei ihm bestellt werden -->
Nach der Vermessung am Dienstag, 7. Juli ging es am Mittwoch los mit Segeln. Zum Aufwärmen wurden 4 Läufe bei 16 - 22 Knoten Westwind und dementsprechend großen Wellen gesegelt. Der erste Lauf musste abgebrochen werden, da sich die Luvboje verselbständigt hatte, danach lief alles rund. Aufgefallen ist die 'salon bleu', mit Steuermann Christopher Gelsdorf vom Segel-Club Ville, die gleich dreimal als erste über die Ziellinie fuhr. Leider war ein Frühstart darunter und somit setzte sich 'Gigant' mit drei 2. Plätzen an die Spitze des Tagesklassements. Zwar wurde noch ein Protest gegen sie eingereicht, jedoch wurde dieser von der Jury abgewiesen. Der 4. Tagessieg ging an die 'Leona rossa' von Elke Maurer.
Leider gab es auch einige Schäden zu vermelden: Wir wurden von der 'randale iks' aufgespießt, konnten aber mit zugetapten Loch wieder weiterfahren. Mehr Pech hatte die 'Pfeil 2' von Uli Diem, denn bereits vor dem Start zum ersten Lauf riss sein Großsegel. Somit musste er das Segel in Lindau nachnähen lassen und war erst am zweiten Tag wieder mit dabei. Am Abend gab es eine ganz spezielle Segler-Parade: Angeführt vom Musikverein Immenstaad fuhren die Crews auf Oldtimer-Traktoren durchs Dorf, wurden dabei bejubelt, danach am Hafen vorgestellt und das Ganze endete mit einem großen Dorffest.
Nachts kam guter Wind auf, was am Bodensee doch eher außergewöhnlich ist. So konnten am Donnerstag 5 Läufe bei schönstem Sonnenschein, 16 - 20 Knoten Wind und wiederum einer großen Welle gesegelt werden. Alle waren begeistert und es war herrliches und geniales Segeln mit Karibikfeeling! Spannend waren auch die Resultate, da jeden Lauf ein anders Boot gewann: Leona rossa, Gigant, randale iks, Crawallo und wir mit der EQUIS. Abends wurden alle in Hagnau bei einer Weinprobe und Vesper verköstigt und lernten die regionalen Weine kennen ;-)
Am Freitag musste der Wind wieder etwas Luft holen und blies daher nur mit 4 - 7 Knoten. Trotzdem konnten 4 Läufe gesegelt werden. Der erste wurde wegen drehendem Wind abgeschossen, doch auch in den gezählten Rennen gab es Dreher von bis zu 40 Grad. So waren Einheimische wie wir heute eher etwas bevorzugt, da sie die Schleichwege kannten. Einer davon ging Richtung Strandbad, doch es ist natürlich verboten, in die Badezone zu fahren. Daran hielt sich ein Boot nicht, wurde dabei gesehen und nachträglich disqualifiziert. Die heutigen Laufsieger: salon bleu, 2 x Gigant, Crawallo.
Und auch am Samstag konnte nochmals gesegelt und somit das Maximum der ausgeschriebenen 15 Läufe erzielt werden. Morgens fuhr die Wettfahrtleitung bei 3 - 4 Knoten Wind raus Richtung Fischbach und mussten den ersten Lauf des Tages abbrechen, da der Wind noch zu schwach war und wieder einschlief. Bei wenig mehr Wind wurde dann vor Immenstaad gestartet und der Lauf konnte bei etwa 5 Knoten Wind auch zu Ende gefahren werden, IGS lief als erstes Schiff über die Ziellinie.
Danach gab es eine lange Pause und alle fuhren zurück in den Hafen. Um 15.00 Uhr wurde bei schönstem Westwind von 15 - 20 Knoten der letzte Lauf gesegelt, den nochmals 'Leona rossa' gewann. Die 'Gigant' stand da schon als Sieger fest und somit entschied die Crew mit Steuermann Benu Seger, Elmar Graf, Roland Schellenberg, Pit Feuerle, Rudi Hartmann und Doris Fricker, die 'Rangkämpfe' nicht zu stören und vom Hafen aus die 15. Wettfahrt zu beobachten.
Der Abschlussabend mit reichhaltigem Büffet, Siegerehrung und Livemusik fand im Winzerkeller statt, wo bis zum frühen Morgen ausgiebig und feucht-fröhlich gefeiert wurde. Gewonnen hat, wie schon erwähnt, die 'Gigant' gefolgt von der 'Leona rossa' und wir mit der 'EQUIS' auf dem dritten Platz.
Das Fazit der Segler: Es war ein mega-geniales Event an dem jeder Spaß hatte (auch die, die jeweils als letzte über die Ziellinie fuhren)! Unter den 126 Seglern herrschte eine coole Stimmung, es wurde fair gesegelt und jeder hat jedem alles gegönnt. Es konnten 15 Läufe gesegelt werden, was im Vorfeld wohl niemand gedacht hätte und es hatte sowohl für Leichtwind-, wie auch für Starkwind-Cracks was dabei.
Zu loben ist auch die rund 45-köpfige CREW des Yachtclub Immenstaad: Viele Mitglieder nahmen sich eine Woche Urlaub, um dann immer und überall zu helfen, organisieren, bewirten,… Auch das Wasserteam um den 20-jährigen YCI-Wettfahrtleiter Xaver Rimmele machte einen sehr guten Job und so wird man sich noch lange an den Gold-Cup 2015 erinnern!
Es bleibt zu hoffen, das sich dieser Saisonhöhepunkt positiv auswirkt und zu den verbleibenden Regatten, vor allem zum One-Design-Cup in Bregenz am letzten August-Wochenende, viele Xen am Start sind...
Ergebnis >
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Die Bilder von Tobias Stoerkle können bei ihm bestellt werden -->
Mittwoch, 22. Juli 2015
WYC-Segler kommen erst zum Schluss in Fahrt
WYC / Erst in den letzten Wettfahrten beim vierten Spieltag der Segel-Bundesliga ist das Team des Württembergischen Yacht-Clubs in Fahrt gekommen. Zwei erste und ein zweiter Platz konnten aber die Anlaufschwierigkeiten auf der Ostsee vor Travemünde nicht ausgleichen, so dass nach elf Wettfahrten Rang 15 auf der Ergebnisliste stand.
Auch wenn vier Liga-erfahrene Segler – Marvin Frisch, Anian Schreiber, Felix Diesch und Mathias Rebholz – für den Verein aus der Zeppelinstadt im Norden angetreten waren, so war es für Marvin Frisch eine Premiere: „Für Marvin war es der Einstand in Travemünde als Steuermann, das Ergebnis ist hier zweitrangig“, sagte Team-Manager Klaus Diesch. „Wichtig ist, dass er Erfahrung als Jüngster des WYC-Teams sammelt und er von den erfahrenen WYC-Seglern für die weitere Bundesliga-Saison als Steuermann aufgebaut wird.“ Wie der Verlauf der Wettfahrten zeigte, fand er zumindest am dritten Tag bereits gut in diese Aufgabe. „Heute war’s gut – auch wenn das Endergebnis nicht so berauschend ist“, fasste auch Steuermann Marvin Frisch zusammen. „Wir haben am Anfang zu viele Fehler gemacht. Mal am Start, mal ein Strafkringel, mal bei der Kommunikation“, so Frisch. „Zu wenig Erfahrung“, urteilte der 19-Jährige, einer der jüngsten Steuerleute in der Liga, selbst. Als am dritten Tag eine Reihe der Fehler abgestellt waren, kam auch der Erfolg.
Während der Sonntag eher schwachwindig war und schnell beendet wurde, so wehten am Samstag und Montag ablandige, sehr drehende Winde mit drei Beaufort und mehr. Dass die vier Jungs des WYC bei Kräften blieben, dafür sorgte das „super Wurst-Paket der Metzgerei Amann aus Meckenbeuren“, betonte Frisch, der auch sonst mit den Manövern und der Geschwindigkeit von Team und Boot zufrieden war. „Die Leistungsdichte in der Segel-Bundesliga ist inzwischen dermaßen hoch“, erklärte Liga-Geschäftsführer Oliver Schwall, „ein Spieltag wird mit dem letzten Rennen entschieden.“ Mit einer konstant guten Leistung gewann der Kieler Yacht-Club in Travemünde mit einem Punkt Vorsprung vor dem Flensburger Segel-Club und dem Aufsteiger WSV Hemelingen (Bremen). Der Meister NRV aus Hamburg segelte auf Rang sechs und der Sieger des 2. Spieltags in Kiel, der Chiemsee YC, wurde in Travemünde auf den letzten Platz durchgereicht. „Wir setzen weiterhin auf eine breite Teambesetzung, auch wenn sich dies im Moment sicher noch nicht ausbezahlt“, ist WYC-Teamchef Diesch überzeugt, dass der erneute Steuermannswechsel im Team auf lange Sicht richtig war. In der Saison-Wertung ist der WYC auf Rang 12 zurückgefallen.
In Travemünde segelten die beiden Überlinger Vereine ins Mittelfeld: der Bodensee-Yacht-Club Überlingen auf Rang zehn, unmittelbar gefolgt vom Segel- und Motorboot Club Überlingen. Für den Konstanzer Yacht-Club reichte es am Ende nur für Platz 16. Überzeugen konnte in der 2. Liga dagegen der Lindauer SC, der mit einem Sieg in Travemünde nun schon eine komfortable Führung in der Tabelle erkämpft hat. Die Klammer der Vereine am Bodensee schloss der YC Langenargen mit einem letzten Platz auf der Ostsee. Bericht: Oswald Freivogel.
Der nächste Spieltag der ersten Liga ist vom 21. bis 23. August in Berlin.
1. Segel-Bundesliga, 4. Event in Travemünde - Endergebnis nach je 11 Wettfahrten
1. Kieler Yacht-Club, 27 Punkte
2. Flensburger Segel-Club, 28 Punkte
3. WSV Hemelingen, Bremen, 31 Punkte
10. Bodensee Yacht-Club Überlingen, 38 Punkte
11. Segel- und Motorboot-Club Überlingen, 40 Punkte
15. Württembergischer Yacht-Club, Friedrichshafen, 43 Punkte
16. Konstanzer Yacht-Club, 48 Punkte
1. Segel-Bundesliga (18 Vereine), Tabelle nach 4 von 7 Events
1. DTYC Tutzing, 15 Punkte
2. Flensburger SC, 17 Punkte
3. Kieler YC, 24 Punkte
10. Segel- und Motorboot-Club Überlingen, 39 Punkte
12. Württembergischer Yacht-Club, 40 Punkte
16. Bodensee Yacht-Club Überlingen, 51 Punkte
17. Konstanzer Yacht-Club, 58 Punkte
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| Das WYC-Team in Travemünde 2015: vlnr Marvin Frisch, Anian Schreiber, Mathias Rebholz und Felix Diesch. Foto: © WYC |
Während der Sonntag eher schwachwindig war und schnell beendet wurde, so wehten am Samstag und Montag ablandige, sehr drehende Winde mit drei Beaufort und mehr. Dass die vier Jungs des WYC bei Kräften blieben, dafür sorgte das „super Wurst-Paket der Metzgerei Amann aus Meckenbeuren“, betonte Frisch, der auch sonst mit den Manövern und der Geschwindigkeit von Team und Boot zufrieden war. „Die Leistungsdichte in der Segel-Bundesliga ist inzwischen dermaßen hoch“, erklärte Liga-Geschäftsführer Oliver Schwall, „ein Spieltag wird mit dem letzten Rennen entschieden.“ Mit einer konstant guten Leistung gewann der Kieler Yacht-Club in Travemünde mit einem Punkt Vorsprung vor dem Flensburger Segel-Club und dem Aufsteiger WSV Hemelingen (Bremen). Der Meister NRV aus Hamburg segelte auf Rang sechs und der Sieger des 2. Spieltags in Kiel, der Chiemsee YC, wurde in Travemünde auf den letzten Platz durchgereicht. „Wir setzen weiterhin auf eine breite Teambesetzung, auch wenn sich dies im Moment sicher noch nicht ausbezahlt“, ist WYC-Teamchef Diesch überzeugt, dass der erneute Steuermannswechsel im Team auf lange Sicht richtig war. In der Saison-Wertung ist der WYC auf Rang 12 zurückgefallen.
In Travemünde segelten die beiden Überlinger Vereine ins Mittelfeld: der Bodensee-Yacht-Club Überlingen auf Rang zehn, unmittelbar gefolgt vom Segel- und Motorboot Club Überlingen. Für den Konstanzer Yacht-Club reichte es am Ende nur für Platz 16. Überzeugen konnte in der 2. Liga dagegen der Lindauer SC, der mit einem Sieg in Travemünde nun schon eine komfortable Führung in der Tabelle erkämpft hat. Die Klammer der Vereine am Bodensee schloss der YC Langenargen mit einem letzten Platz auf der Ostsee. Bericht: Oswald Freivogel.
Der nächste Spieltag der ersten Liga ist vom 21. bis 23. August in Berlin.
1. Segel-Bundesliga, 4. Event in Travemünde - Endergebnis nach je 11 Wettfahrten
1. Kieler Yacht-Club, 27 Punkte
2. Flensburger Segel-Club, 28 Punkte
3. WSV Hemelingen, Bremen, 31 Punkte
10. Bodensee Yacht-Club Überlingen, 38 Punkte
11. Segel- und Motorboot-Club Überlingen, 40 Punkte
15. Württembergischer Yacht-Club, Friedrichshafen, 43 Punkte
16. Konstanzer Yacht-Club, 48 Punkte
1. Segel-Bundesliga (18 Vereine), Tabelle nach 4 von 7 Events
1. DTYC Tutzing, 15 Punkte
2. Flensburger SC, 17 Punkte
3. Kieler YC, 24 Punkte
10. Segel- und Motorboot-Club Überlingen, 39 Punkte
12. Württembergischer Yacht-Club, 40 Punkte
16. Bodensee Yacht-Club Überlingen, 51 Punkte
17. Konstanzer Yacht-Club, 58 Punkte
Dienstag, 21. Juli 2015
LSC verteidigt Platz 1
LSC / In der zweiten Segelbundesliga hat der Lindauer Segler-Club die Regatta vor Travemünde gewonnen. Fünf erste Plätze bei zehn gesegelten Wettfahrten sagt alles über die Leistung der Mannschaft um Veit Hemmer (Steuermann), Teresa Hemmeter (Vorschot), Martin Hostenkamp (Großsegel) und Fabian Gielen (Genaker und Taktik). „Wir sind super gesegelt“, meinte Fabian Gielen nach den Wettfahrten, „wir wachsen als Team immer mehr zusammen und können uns blind aufeinander verlassen.“ Nur einmal erlebte die Mannschaft eine Schrecksekunde. „Da ist uns die Tackleine gerissen, gerade als wir in Führung lagen,“ so Steuermann Veit Hemmeter.
„Aber zum Glück haben wir von der Wettfahrtleitung Wiedergutmachung (rdg in der Tabelle) bekommen, so blieb der Schaden relativ gering.“ In der Gesamtwertung der zweiten Segelbundesliga führt der LSC weiter die Tabelle mit nur sechs Punkten an. Auf Platz zwei liegt der Club am Rupenhorn mit 14 Punkten und dem Bayerischen Yacht-Club mit 18 Punkten. Der Yacht-Club Langenargen liegt auf Rang 15. Bericht: Stephan Frank.
„Aber zum Glück haben wir von der Wettfahrtleitung Wiedergutmachung (rdg in der Tabelle) bekommen, so blieb der Schaden relativ gering.“ In der Gesamtwertung der zweiten Segelbundesliga führt der LSC weiter die Tabelle mit nur sechs Punkten an. Auf Platz zwei liegt der Club am Rupenhorn mit 14 Punkten und dem Bayerischen Yacht-Club mit 18 Punkten. Der Yacht-Club Langenargen liegt auf Rang 15. Bericht: Stephan Frank.
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| LSC in Travemünde, Foto: Oliver Maier |
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| Veit + Teresa Hemmeter Fabian Gielen Martin Hostenkamp, Foto: Oliver Maier |
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