Dienstag, 21. Juli 2015

1. Wettfahrttag bei der Dragon Classic am Wolfgangsee

Nachdem am Wochenende das „Tune up Race“ der Drachenkristall im Rahmen der Wolfgangsee Tratitonssegeltage ausgesegelt wurde, startete am Montag die 3. Internationale Dragon Classic.

Zwei lange Wettfahrten waren die Ausbeute auf dem Wolfgangsee. Bester Bodenseesegler aktuell auf Rang drei ist Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad. Platz zwei belegt Wolfgang Buchinger vom gastgebenden Union Yacht Club Wolfgangsee vor Christian Hemmerich Rang 1 vom Deutschen Touring Yacht-Club. Ebenfalls gut dabei vom Bodensee sind Fritz Widmer vom Yacht Club Kreuzlingen auf Rang 12 sowie Michael Reinert auf Rang 13 vom BYCÜ.

Die Drachenflotte Bodensee wünscht ihren Mitgliedern weiterhin viel Spaß und Erfolg

Bericht Stefan Bleich, Bilder Max Pfeiffer

Montag, 20. Juli 2015

Nordclubs im Kampf um die Tabellenspitze der 1. DSL

- Norddeutsches Podium in der 1. Bundesliga mit Kiel, Flensburg und Bremen

- Süddeutsche Dominanz in 2. Bundesliga mit Lindau vor Starnberg und Köln


Beim dritten Auftritt der Deutschen Segel-Bundesliga in Travemünde sorgten die 36 besten Segelclubs Deutschlands der 1. und 2. Segel-Bundesliga vom 18. bis zum 20. Juli 2015 für einen spannenden Auftakt der Travemünder Woche. Mit starken Leistungen fahren der Kieler Yacht-Club in der 1. Bundesliga und der Lindauer Segler-Club in der 2. Bundesliga als verdiente Sieger nach Hause. Im Kampf um den Titel des besten deutschen Segelclubs ist das Rennen so offen wie noch nie, der Deutsche Touring Yacht-Club aus Tutzing verteidigt seine Führung auch in Travemünde. In der 2. Bundesliga bleibt der Lindauer Segler-Club vom Bodensee an der Tabellenspitze.

Die Regatta in Travemünde markiert die Halbzeit für die 36 Clubs der Deutschen Segel-Bundesliga des ersten Vereinswettbewerbs im deutschen Segelsport. Für die 18 Erstligisten folgen nach dem vierten Stopp noch drei Regatten (Berlin, Überlingen und das Finale in Hamburg), für die 18 Zweitligisten noch zwei Stationen (Berlin und ihr Finale in Überlingen).

1. Segel-Bundesliga: Offener Kampf um Deutsche Meisterschaft eröffnet
So spannend wie sich die Regatta in Travemünde bis zur letzten Wettfahrt gezeigt hat, wünschen es sich die Clubs und die Organisatoren der Deutschen Segel-Bundesliga bis zum Ende. Mit dem knappen, aber verdienten Sieg des Kieler Yacht-Clubs (KYC) vor dem Flensburger Segel-Club (FSC) und dem Wassersport-Verein Hemelingen aus Bremen ist das Rennen um den Deutschen Meistertitel offen wie nie zuvor. Der KYC fuhr die konstanteste Serie der 18 Erstligisten. „Der Sieg kommt für uns unerwartet. Wir wollten hohe Platzierungen und große Fehler vermeiden. Das ist uns gelungen und der Spirit an Bord hat einfach gestimmt“, erklärt Steuermann Julian Ramm mit seiner Crew Oliver Lewin, Malte Päsler und Florian von Wieding. Mit dem Sieg schiebt sich der KYC auf den dritten Tabellenplatz vor.

Die Tabellenführer vom Deutschen Touring Yacht-Club aus Tutzing haben nach dem siebten Platz in Travemünde nur noch zwei Punkte Vorsprung auf ihre ersten Verfolger, den Flensburger Segel-Club. Der FSC hat wie im Vorjahr im letzten Rennen den Sieg in Travemünde verspielt. Auch 2014 lagen sie lange in Führung und standen auf Grund eines Fehlers in der letzten Wettfahrt nicht ganz oben auf dem Siegerpodest, sondern nur auf Platz zwei.

2. Segel-Bundesliga: Lindauer Segler-Club baut Tabellenführung aus
Auch in der 2. Bundesliga ging es in Travemünde eng zu. Der Bayerische Yacht-Club, Sieger aus Warnemünde, führte zwei Tage lang souverän, musste am Ende doch noch die Tabellenführer vom Lindauer Segler-Club (LSC) vorbeiziehen lassen. Nach dem zweiten Platz in Tutzing und dem dritten Platz in Warnemünde fährt der Club vom Bodensee mit Veit Hemmeter, Teresa Hemmeter, Martin Holstenkamp und Fabian Gielen den dritten Top-Drei-Platz ein. In der Tabelle baut der LSC damit seine Führung auf acht Punkte zum Zweiten, dem Klub am Rupenhorn aus Berlin, aus. Dritter ist der Bayerische Yacht-Club.

In Travemünde zeigte sich wieder, dass es für den Rest der Saison und die Zukunft für alle Clubs am Wichtigsten ist, konstante Leistungen mit geringer Fehlerquote und wenig hohen Platzierungen zu zeigen, um am Ende ganz vorne mit dabei zu sein.

Dank des mobilen TV-Studios, dem „SAP Sail Cube“, und SAP als Partner der Travemünder Woche konnten Tausende Zuschauer vor Ort und die Fans zu Hause den spannenden Kampf um die Tabellenpunkte live mitverfolgen und mitfiebern. Ein Kompetenzteam mit ZDF-Sportreporter Alexander Ruda, Analyst Marcus Baur und wechselnden Co-Kommentatoren machte zu den Live-Kamerabildern mit anschaulichen Grafiken und verständlichen Erklärungen den Segelsport für Jedermann begreifbar.

Der nächste Termin für die 36 Bundesligaclubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga ist die Station auf dem Wannsee in Berlin beim Verein Seglerhaus am Wannsee vom 21. bis zum 23. August.

Finale Ergebnisse aus Travemünde:
1.Segel-Bundesliga
2. Segel-Bundesliga

Aktuelle Tabelle:
1. Segel-Bundesliga
2. Segel-Bundesliga

Kieler YC 1. BL
Lindauer SC 2. BL

Samstag, 18. Juli 2015

Dragon Classics am Wolfgangsee

28 Drachen aus 5 Nationen - Bodensee Drachensegler mit von der Partie

Vom 20.-25.07.2015 findet in St. Gilgen am Wolfgangsee die 3. Ausgabe der International Dragon Classics statt.


Es handelt sich dabei um eine Regattawoche, bei der ausschließlich Drachen in klassischer Holzbauweise (Planken auf Spanten) zugelassen sind. Naturgemäß handelt es sich dabei zum allergrößten Teil um sehr liebevoll restaurierte und gepflegte Classic Drachen, die aber technisch auf dem neuesten Stand sind. Neben den Wettkämpfen auf der Regattabahn wird der Spaß an schönen Drachen und die Liebe zum Holzboot nicht zu kurz kommen.

Diese Regattaserie wurde durch eine Privatinitiative einer handvoll drachenbegeisterter Segler, darunter auch Michael Reinert vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen, ins Leben gerufen und findet seit 2009 alle drei Jahre an wechselnden Revieren statt. Nach Ascona 2009 am wunderschönen Lago Maggiore und 2012 auf dem Thunersee in der Schweiz hat sich dieses Jahr der Union Yachtclub Wolfgangsee in St. Gilgen als austragender Verein gewinnen lassen.

Bemerkenswert ist, dass sich die Teilnehmerzahl kontinuierlich von Veranstaltung zu Veranstaltung steigert. Mit 28 Drachen aus 5 Nationen am Start dürfte es sich um die weltweit größte Segelveranstaltung für klassische Holzdrachen handeln.

Mit von der Partie sind 3 Teams vom Bodensee. Aus Kreuzlingen wird Fritz Widmer mit seinem Team an den Start gehen. Fritz wurde dieses Jahr bei der Drachen Classic der Internationalen Bodenseewoche Zweiter. Als zweites Team vom Überlinger See geht Michael Reinert vom BYCUE mit Markus Dick an der Vorschot an den Start. Bei der Vergabe der Stockerlplätze möchte mit Sicherheit Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad auch ein Wörchten mitreden, der bereits an allen Classics teilgenommen hat und 2012 einen hervorragenden 3. Platz ersegelte.

Die Drachenflotte Bodensee wünscht ihren Mitgliedern viel Spaß und tolle Segeltage im Salzkammergut. Bericht und Fotos: Stefan Bleich.

Freitag, 17. Juli 2015

Interboot zeigt die facettenreiche Welt des Wassersports

„Leinen Los” heißt es im Spätsommer auf der Interboot, die vom 19. bis 27. September 2015 in Friedrichshafen in die weite Welt des Wassersports ablegt. Rund 500 Aussteller aus 20 Nationen sind an Bord der Messe und präsentieren Produkte, Zubehör und Branchen-Neuheiten im Motorboot-, Segelboot- sowie Funsport-Bereich. „Sieben Hallen, der Messe-See und der Interboot-Hafen am Bodenseeufer stehen neun Tage lang im Zeichen des Wassersports und bieten vielfältige Präsentations-, Ausstellungs- und Testmöglichkeiten. Dies macht die Veranstaltung zu einem einzigartigen Erlebnis”, betont Messechef Klaus Wellmann. Spritziges Vergnügen im nassen Element und fachlichen Input verspricht das Rahmenprogramm. Premiere feiert die neue Veranstaltung Interboot Convention zum Thema Inklusion.

Segel- und Motoryachten, Elektroboote, Schlauchboote, Jollen, Kanus, Kajaks, Kites, Wakeboards, Surfbretter, Motoren, Elektronik, Kleidung und Zubehör – die Interboot in Friedrichshafen zeigt, was der Wassersport aktuell zu bieten hat. Geschwindigkeit spielt bei der 54. Auflage der internationalen Wassersport-Ausstellung eine wichtige Rolle: Eines der schnellsten Boote Deutschlands, die Searex der Class V1, ist auf der Messe ausgestellt. „Die Searex repräsentiert die Königsklasse des Motorboot-Rennsports. Sie wird ganz klar ein Highlight in der Motorboot-Halle“, erklärt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Eine beachtliche Geschwindigkeit bringen auch die Exponate der Sonderschau zum Thema Foiling aufs Wasser. Die Ausstellung rund ums Segeln mit möglichst geringem Wasserwiderstand – wie es die Renner des America‘s Cups vormachen – bietet Boote sowie Informationsmaterial und präsentiert die aktuellen Foiling-Trends bei Katamaranen sowie Einrümpfern.

Neuer Wakeboard-Wettbewerb „Team up with a Pro“
Wer bei Boardslide, Frontflip, Nosepress, Raley, Sideslide und Moby Dick keine Fragen hat, der ist beim neuen Wakeboard Wettbewerb „Team up with a Pro” bestens aufgehoben. Hobby-Rider können unter Anleitung der drei Profis, Dominik Führs, Steffen Vollert und Nico von Lerchenfeld, ihr Können und ihre Technik verbessern und eine einwöchige Wakeboard-Reise gewinnen. Die Spielregeln sind einfach: Die drei Profi-Rider, die schon den ein oder anderen Weltmeister und deutschen Meistertitel gewonnen haben, stellen sich am Freitag, 25. September bei der „Pick your Team“-Session ihre Crew zusammen. Die Auserwählten trainieren am Samstag gemeinsam mit ihrem Coach, der ihnen Tipps und Tricks gibt. Am Sonntag batteln sich die drei Teams und werden von einer Fachjury bewertet. Die beste Mannschaft gewinnt die Wakeboardreise nach Ravenna in Italien. Moderiert wird der Wettbewerb am Sonntag, 27. September von Clint Liddy, der Stimme des Wakeboards.

Interboot Convention – Veranstaltung zur Inklusion im Wassersport
„Auf dem Wasser tut sich was.“ Unter diesem Motto steht die neue ‚Interboot Convention‘, die am 24. und 25. September stattfindet. Bei der Veranstaltung wird diskutiert, wie Menschen mit besonderen Bedürfnissen Aktivitäten im kühlen Nass und beim Segelsport im Speziellen ausüben können. „Das Thema Inklusion bewegt derzeit auch die Wassersport-Branche und wir wollen mit der Convention den Erfahrungsaustausch zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen fördern“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden wird es eine Sonderschau geben, die Hilfsmittel und Umbauten am Boot und im Hafen zeigt, mit denen auch Personen mit Beeinträchtigung am Wassersport teilnehmen können.

Wassersportrevier Messe-See: Wakeboard, SUP, Kanu und Schnuppersegeln
Zu Action lädt der Messe-See ein. Das Testareal animiert die Besucher zum Ausprobieren verschiedener Wassersportarten: Bei der täglich stattfindenden Wakeboard-Show können tagsüber die Profis bestaunt und abends deren Tricks beim freien Fahren direkt nachgemacht werden. Stand-Up Paddling (SUP) wird immer beliebter. Auf dem Messe-See liegen Boards und Paddel bereit, um von Anfängern und Fortgeschrittenen getestet zu werden. Im Sitzen paddeln dann die Besucher, die sich ein Kanu als Wassersportgefährt ausgesucht haben. Das integrative Mini 12er-Segeln bietet kleinen Messebesuchern die Gelegenheit, das Steuerruder der unkenter- und unsinkbaren Boote selbst in die Hand zu nehmen.

Sport und Speed auf dem Bodensee: Liquid Quarter Mile, SUP-Team Challenge und viele mehr
Rasanten Wassersport bietet die Liquid Quarter Mile. Vor der Promenade am Interboot-Hafen treten täglich (außer Mittwoch und am zweiten Messesonntag) schwimmende PS-Boliden an und messen sich in Kopf-an-Kopf-Duellen. Klassisch geht es bei der Oldtimerregatta des Segel- und Motorclubs Friedrichshafen am 19. September zu. Die teilnehmenden Oldtimer-Schiffe sowie zahlreiche schwimmende Kulturgüter können im Museumshafen bestaunt werden. Am ersten Messewochenende wird in sechs Kategorien um die internationale Interboot-Trophy gesegelt. Die vom Württembergischen Yachtclub organisierte Veranstaltung lockt seit elf Jahren passionierte Segler nach Friedrichshafen. Die Segel-Bundesliga setzt am zweiten Interboot-Wochenende in Überlingen die Segel. 18 Vereine aus der ganzen Bundesrepublik kämpfen um den Titel des deutschen Meisters.
An die Paddel, fertig, los… Dass es beim Stand-Up Paddling auch manchmal ums Gewinnen geht, stellt die SUP-Team Challenge am ersten Interboot-Samstag unter Beweis. Maximal 16 Zweierteams können sich der Herausforderung stellen. Bereit zum Loslegen ist auch Sonni Hönscheid, die das härteste Offshore-SUP-Rennen gewonnen hat. Mit ihrer Schwester Janni wird die Extremsportlerin ein Team bei der Challenge bilden. Allen Teilnehmern winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 1000 Euro sowie Sachpreise. Anmeldung unter: http://www.interboot.de/ib-de/funsport/sup-team-challenge.php

Interboot-Hafen mit Testareal Bodensee
Boote in ihrer natürlichen Umgebung und mit maritimem Flair lassen sich im Interboot-Hafen erleben. Rund 130 Segel- und Motorboote warten darauf, mit potenziellen Kunden in See zu stechen. Nur für Frauen ist das Motorboot-Training, das in Kooperation mit der Zeitschrift Boote veranstaltet wird. Erfahrene Skipperinnen geben hier täglich ihre Erfahrung und das Ruder weiter. Gemütlich wird es im Hafen nach Messeschluss beim Sundowner mit Urlaubsfeeling.

Interboot Action Days: Spaß für Kinder und Jugendliche
„Ab ins kühle Nass“, heißt es bei den ersten Interboot Action Days für Jugendliche am Samstag, 26. und Sonntag, 27. September. Nachwuchs-Wassersportler von 12 bis 16 Jahren können hier Wassersportarten wie Segeln, Motorbootfahren, Wakeboarding, Tauchen oder Stand-Up Paddling kennen lernen und trainieren. Karten sind für einen oder zwei Tage erhältlich. Karten für die limitierten Plätze gibt es im Ticketshop unter: www.interboot.de

Interboot-Academy: Informationen und Workshops von Profis für Profis
Mit zahlreichen Seminaren und Workshops bietet die Interboot auch für Profis Wissenswertes. Fahrtenseglerguru Bobby Schenk versammelt zwölf Weltumsegler, Olympiasieger und Segelprofis beim Blauwasserseminar um sich, die ihre jahrzehntelangen Erfahrungen auf hoher See weitergeben. Die 150 Plätze des Seminars sind bereits ausgebucht. UKW sowie Radio- und Plotter-Seminare bietet Peter G. Boot, ehemaliges Mitglieder der Royal Marine an und sorgt so für mehr Sicherheit auf See. Beim Yacht-Skippertraining mit dem deutschen Spitzensegler Timmy Kröger gibt es Tipps und Tricks für die Praxis. Weitere Kurse sowie die Anmeldung unter: www.interboot.de/academy

Treffpunkt der nautischen Schweiz – Suisse@Interboot
Präzision, Design und Handwerkskunst – diese Qualitäten werden bei Schweizer Bootswerften großgeschrieben. Auf der 54. internationalen Wassersport-Ausstellung sind die Eidgenossen in Halle A4 vertreten. Der Interboot-Donnerstag steht ganz im Zeichen der Schweiz und lockt mit speziellen Aktionen, Showevents und Testmöglichkeiten. Alle Besucherinnen aus der Schweiz erhalten an diesem Tag freien Eintritt.

Von der Ferne träumen beim maritimen Reise- und Chartermarkt
Einen Ausblick in fremde Gewässer bietet der maritime Reisemarkt. Hier informieren Ansprechpartner von Reiseanbietern, Urlaubsländern und Regionen über die schönsten Reiseziele für Wassersport-Enthusiasten. Die Experten Jürgen Straßburger und Michael Amme bieten eine kompetente und unabhängige Charterberatung für Motorboot- und Segeltörns. Interessierte erfahren, welches Revier welchen Ansprüchen gerecht wird und erhalten Unterstützung bei der individuellen Planung.

Eine Halle voll mit Funsporttrends und -Ausrüstung
Ganz dicht am Wasser und am Spiel von Wellen und Wind sind Fans von Funsportarten. In Halle A7 gibt es alles rund ums Surfen, Kiten, Wakeboarden und Wellenreiten. Neben den besten Boards, Zubehör, Kleidung und den neuesten Trends verspricht der „aloha pirates Relentless Beach Club“ Funsport-Freunden einen Treffpunkt zum Entspannen und Austauschen von Tipps, Tricks und Erfahrungen.

Bootsbaukunst und klassische Schiffe in Aktion
Einen Einblick in die Bootsbaukunst bietet der Gemeinschaftsstand der Bodenseewerften in Halle A3. Hier präsentieren sich nicht nur maritime Klassiker, auch Experten bieten Hilfe und Informationen rund ums schwimmende Hobby. Auf der Vortragsbühne finden täglich Fachvorträge von Firmen aus der Branche statt. Zudem restauriert die Michelsen Werft aus Friedrichshafen ein altes Unterwasserschiff. Dabei erneuern drei Bootsbauer live alte Planken.

Maritime Mode: Bekleidung für jede Gelegenheit
Interboot-Style: Die passende Kleidung mit Wassersportflair zeigt die maritime Modenschau im Foyer West. Sowohl Funktionskleidung als auch tropische Bademode können an den Ständen der jeweiligen Firmen begutachtet und direkt erworben werden. Modesuchende werden im Foyer West sowie in den Hallen A2 und A3 fündig. Hippe Klamotten, Taschen und passende Kopfbedeckungen finden Trendsportler in der Halle A7.

Einfach mal abtauchen auf der InterDive
Teilweise parallel zur Interboot findet die Interdive statt. Diese bietet von Donnerstag, 17. bis Sonntag, 20. September Unterwasserabenteuer. Bei der Messe rund ums Abtauchen können sich die Besucher über die neuesten Trends und Produkte informieren. Tauchsporthändler, Verkäufer, Tauchbasen und Tauchreiseveranstalter zeigen, was aktuell angesagt ist. Am Samstag und Sonntag (19. und 20. September) können die InterDive und die Interboot mit einem Kombiticket für 14 Euro besucht werden.

Öffnungszeiten und Preise
Die Interboot ist von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2015 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Interboot-Hafen täglich bis 19 Uhr. Kostenlose Bus-Shuttles bringen die Besucher vom Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen zur Messe und zurück. Die Tageskarte kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Familienkarte ist für 25 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de und www.facebook.de/interboot

Württembergischer Yacht-Club stellt Stadtmeister

SMCF / Die diesjährige Stadtmeisterschaft der Segler vor Friedrichshafen wurde von einer großen Flaute ausgebremst. Der ausrichtende Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) musste die Wettfahrt bei Einbruch der Dunkelheit abbrechen.

Dieses Jahr war es wieder am SMCF, den Häfler Stadtmeister im Segeln zu ermitteln. Mehr als 40 Mannschaften versuchten ihr Glück, lediglich ein Dutzend schafften es aber nur bis zum Zeitlimit um 21 Uhr ins Ziel vor Seemoos. Dann musste Regattaleiter Timo Seifert die Wettfahrt wie in der Ausschreibung angekündigt vorzeitig beenden.

Noch in der Nacht fand die Siegerehrung vor dem Restaurant und Clubheim „Schussen“ statt. In der Yardstick Gruppe 2 siegte Peter Gregor auf der „Pemanini“ vor Kurt Olaf Wenger mit der „Manjana“, beide vom Württembergischen Yacht-Club (WYC). Die großen Gewinner segelten dieses Jahr auf der „Scylla“: Sie waren nicht nur als erste im Ziel, sondern gewannen auch insgesamt nach berechneter Zeit den neuen Arthur-Hohe-Gedächtnispreis. Der Sieg in ihrer Yardstick Gruppe 3 brachte die dritte Auszeichnung für das Team Scylla mit Steuermann Walter Müller, gefolgt von Klaus Diesch auf der „Schuft“ und Erwin Staudacher auf der „Escha“. Auch diese drei Boote starteten für den WYC.  Bericht: Martin Händler.
Noch kurz vor dem Ziel in Seemoos konnte ein Schwimmer die führende "Scylla" mit Skipper Walter Müller problemlos queren.
Jubel auf der "Wolkuse" mit Steuermann Jochen Frick
Der souveräne Titelverteidger in der Yardstick Gruppe 2: Peter Gregor auf der "Pemanini" vor der "Strahl" mit Willi Egger
Das Siegerteam der "Scylla" (von links): Hannes Schattmaier, Markus Hörmann, Thomas Zeller, Dirk Späth, Luca Schattmaier (Skipper), Waler Müller, Helmut Oettle und Adrian Strauß. Nicht auf dem Bild ist Felix Schöndorfer

Donnerstag, 16. Juli 2015

Der Kampf um den Titel geht in die nächste Runde

Die 36 besten Segelclubs Deutschlands tragen am kommenden Wochenende in der 1. und 2. Segel-Bundesliga ihre dritte gemeinsame Regatta vor Travemünde aus. Vom 18. bis zum 20. Juli 2015 kämpft der Titelverteidiger Norddeutscher Regatta Verein aus Hamburg gegen die in Führung liegenden Angreifer vom Deutschen Touring Yacht-Club aus Tutzing und 16 weitere Erstligisten. Die komplette Travemünder Woche wird live übertragen. SAP setzt als Technologie-Partner der Travemünder Woche zum dritten Mal sein mobiles TV-Studio, den SAP Sail Cube ein, um hochattraktives Segel-TV zu produzieren.
Trotz des Wiedererstarken des Titelverteidigers aus Hamburg, dem Norddeutschen Regatta Verein, mit seinem ersten Etappensieg in Warnemünde setzte sich der amtierende Vize-Meister vom Deutschen Touring Yacht-Club aus Tutzing seit Saisonbeginn an der Spitze fest. Mit sieben Punkten Vorsprung geht der DTYC vor dem ersten Verfolger aus Flensburg, dem Flensburger Segel-Club, in Travemünde ins Rennen.

Auch in der 2. Segel-Bundesliga führt mit dem Lindauer Segler-Club vom Bodensee ein Verein aus dem Süden doch mit einer Regatta weniger als die 18 Erstligisten sind die Punktabstände in der Tabelle extrem gering. Mit dem Lübecker Yacht-Club auf Platz acht und dem Lübecker Segler-Verein von 1885 auf Rang zwölf kämpfen gleich zwei Clubs auf ihrem Heimatrevier um das bestmögliche Ergebnis: Für den Lübecker Yacht-Club gehen Oltmann Thyen, Kevin Barche, Maximilian Gebhard und Bjarne Steinbrecher ins Rennen. Für den Lübecker Segler-Verein von 1885 starten Nils Hartog, Christian Maaß, Kim Brandt und Jan Dabelstein.

Spektakuläre Bilder im Segel-TV von SAP
Dank des „SAP Sail Cube“ kann der Kampf um die Tabellenpunkte online live von Fans in ganz Deutschland sowie vor Ort in Travemünde verfolgt werden. Einen Großteil der Rennen der 1. und 2. Segel-Bundesliga, die auf dem SAP Media Race Course direkt vor der Travemündung ausgetragen werden, überträgt der SAP Sail Cube live und das Kompetenzteam mit ZDF-Sportreporter Alexander Ruda, Analyst Marcus Baur und wechselnden Co-Kommentatoren macht mit anschaulichen Grafiken und verständlichen Erklärungen den Segelsport für Jedermann begreifbar.

Zeiten für die Live-Übertragung im Live-Center
Samstag, 18.7.: 14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 19.7.: 12.00 bis 16.00 Uhr
Montag, 20.7.: 12.00 bis 16.00 Uhr

Dienstag, 14. Juli 2015

Luca Jost vom YCL ist Landesmeister 2015 Opti B

YCL / Zum vierten Mal in Folge erreichte ein Segler bzw. eine Seglerin des Yacht Club Langenargen einen Meistertitel bei der baden-württembergischen Landesmeisterschaft in der Bootsklasse Optimist B. Nach Liesa Zeininger (Landesmeisterin 2012), Christoph Winkelhausen (Vizelandesmeister 2013) und Paul Kaifler (Landesmeister 2014) ersegelte sich der 11-jährige Luca Jost mit einem vierten Platz bei der Finalregatta am Apfelcup in Ludwigshafen den Landesmeistertitel 2015.

Seit September vergangenen Jahres segelten rund 50 Kinder im Alter von 8-12 Jahren bei zahlreichen Opti-B-Regatten in ganz Baden-Württemberg um Punkte für die Landesmeisterschaft. Die Gesamtwertung wird aus den neun besten Wettfahrten aller gesegelten Regatten ermittelt, darunter zwingend die beiden Wettfahrten der Finalregatta in Ludwigshafen.

Somit war am 4./5. Juli 2015 für viel Spannung beim Finale mit 47 Teilnehmern gesorgt. Nach zwei Wettfahrten mit wenig Wind stand Katharina Schwachhofer (SK Leopoldshafen) ganz oben auf dem Treppchen. Sie wurde zudem als bestes Mädchen Landesmeisterin.

Bei den Jungen machten sich neben Luca Jost noch drei weitere Segler Hoffnung auf den Landesmeistertitel: Niklas Ill kam bei der Abschlussregatta auf den fünften Platz und wurde damit Vizelandesmeister. Sebastian Höke (SV Schluchsee), der auch noch Chancen auf den Gesamtsieg hatte, erreichte bei leicht drehendem Wind den zehnten Platz und wurde so in der Landesmeisterwertung Dritter. Tim Becker (YC Ludwigshafen) erwischte in der ersten Wettfahrt einen schlechten Start und fiel in der Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück.

"Luca hat die taktischen Anweisungen gut umgesetzt. Heute ging es für ihn nicht um den Tagessieg, sondern darum, trotz der heißen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren und vor den Konkurrenten um den Gesamtsieg ins Ziel zu kommen", erklärte Roland Wiedemann, Trainer der Regattagruppe im YC Langenargen.

Glückwünsche kamen auch von Jochen Frik, Landestrainer des Landesseglerverbands Baden-Württemberg: "Es war eine spannende Meisterschaft in Opti B mit vielen, fairen Regatten. Ich freue mich, dass viele der guten B-Segler jetzt nach Opti A umsteigen und wir dann gemeinsam die nächsten Ziele angehen können."