Mittwoch, 10. Februar 2010

10.02.10: Optimismus bei Linssen Yachts

Die BOOT in Düsseldorf war in diesem Jahr mehr denn je ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand der Branche: Das Fieber scheint zu sinken ...

Die Linssen-Werft aus Maasbracht stellte gleich sieben neue Motorjachten aus ihrem Programm vor und war damit der größte niederländische Aussteller der Messe.

Yvonne Linssen, zuständig für Marketing und Sales bei Linssen Yachts BV: "Der Star unseres Messeauftritts war die Linssen Grand Sturdy 25.9 Sedan. Dieses neue Schiff war schließlich nur eine Woche vor der Eröffnung der Boot in Düsseldorf auf der London Boat Show zum Power Boat of the Year 2010 gekürt worden. Die 25.9 ist mit 8,20 x 3,15 m das kleinste Schiff unserer Serie '9'. Es ist ein (mit einem Preis von € 145.000,-- einschl. MwSt.) beliebtes und vor allem großzügig geschnittenes Schiff mit viel Komfort - ideal für junge Familien, aber auch für Senioren, die auf ein kleineres Schiff umsteigen möchten.

Die Serie '9' umfasst jetzt 6 Basismodelle zwischen 8,20 und 14,45 m in zehn Varianten. Und wir arbeiten schon wieder an neuen Entwürfen, um eine noch größere Zielgruppe ansprechen zu können. Auf unserem Linssen Summer Festival im Juni stellen wir bereits ein neues Modell im 11,5-Meter-Segment vor!"

Linssen Yachts organisiert in diesem Jahr folgende Veranstaltungen:

- das Linssen Collection Weekend (Freitag, 13.3. bis Sonntag, 14.3.2010)
Von Freitag, den 12., bis Sonntag, den 14. März 2010, öffnet die Linssen-Werft die Türen ihres Showrooms zur Linssen Collection Show 2010. Unter dem Motto "In diesem Sommer aufs Wasser!" gibt Linssen damit den Startschuss für die Saison 2010. In angenehmem Ambiente erwartet die Besucher eine große Auswahl an eleganten und gepflegten Gebrauchtschiffen der Linssen Yachts Collection, die von der hauseigenen Refit-Abteilung sorgfältig geprüft und in einen hervorragenden Zustand gebracht wurden.

Die Linssen Collection umfasst verschiedene Modelle zwischen 8 und 15 Metern. Zum Beispiel eine besonders gut gepflegte Dutch Sturdy 380 AC (10,50 x 3,95 m), Baujahr 2000. Oder wie wäre es mit einer Grand Sturdy 500 Variotop Mark II, Baujahr 2005 (15,55 x 4,88 m)? Mit ihrer Vollausstattung bietet sie jeden erdenklichen Komfort und Luxus - ideal für lange Reisen. Die großzügig geschnittene Eignerkabine, vier weitere Schlafplätze und der große Salon garantieren einen angenehmen Aufenthalt an Bord. Und nicht zu vergessen das einzigartige, hydraulisch betriebene und hervorragend isolierte und wasserdichte Variotop®.

Zum ersten Mal haben wir in diesem Jahr einige Schiffe der Linssen-Serie "9" in unserer Linssen Collection. Diese Serie ist mittlerweile in Revieren in ganz Europa zu Hause. In Maasbracht warten u.a. zwei hervorragend gepflegte Grand Sturdy 29.9 AC auf Ihren Besuch. Die Linssen Collection Show findet von Freitag, den 12., bis Sonntag, den 14. März 2010, jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr im Showroom von Linssen Yachts statt.

- das Linssen Summer Festival (Freitag, 4.6. bis Montag, 7.6.2010)

- die Linssen Yachts Boat Show (Freitag, 26.11. bis Montag, 29.11.10)

10.02.10: 33. AC - Start auf 12 Uhr verschoben

Der Start des für heute angesetzten ersten Rennens im 33. America's Cup wurde auf 12.00 Uhr verschoben. Principal Race Officer Harold Bennett hofft, dass er ein Mittags-Wetterfenster nutzen kann, um die Serie zwischen dem Defender Alinghi und dem Challenger BMW Oracle Racing zu starten. Das Rennen war auf 10.06 angesetzt, doch jetzt wird vor 11.54 kein Warnsignal gegeben.

Der PRO sagte, er werde um 08.30 Uhr am Mittwochmorgen eine weitere Einschätzung der Lage vornehmen.


Alinghi 5 (rechts) und BMW Oracle Racing warten am Montag vergeblich auf Wind.
Rennen 1 musste verschoben werden. (Photo credit: Guido Trombetta / Alinghi)

Dienstag, 9. Februar 2010

09.02.10: Für Training zu starker Wind

Den Ruhetag am 33. America's Cup nach der Rennabsage vom Montag konnten weder Alinghi noch BMW Oracle zu einem Training nutzen. Die Winde vor Valencia waren zu stark.

Die Teams begnügten sich damit, Wartungs-Arbeiten an ihren Hightech-Booten zu verrichten. Die im Vorfeld befürchteten Wetter-Kapriolen an der spanischen Mittelmeerküste halten weiter an. Am Montag hatte der Mangel an Wind die erste Regatta der Best-of-3-Serie verhindert. Einen Tag später blies der Wind so stark, dass nicht an ein gefahrloses Training auf dem Meer zu denken war. Am Mittwoch soll um 10.06 Uhr ein zweiter Anlauf unternommen werden, um das Rennen um den America's Cup zu eröffnen. Die erste Regatta wird 37 km gegen den Wind und nach einem Wendemanöver 37 km mit dem Wind gefahren.

Obwohl die Wettervorhersagen mit grosser Vorsicht zu geniessen sind, ist es aber eher unwahrscheinlich, dass zur geplanten Zeit gestartet werden kann. Es wird erwartet, dass die starken Winde sich erst gegen den frühen Nachmittag abschwächen. Davon ausgehend, dass die Wettfahrt zweieinhalb bis drei Stunden dauern wird, muss der Start wohl vor 16 Uhr erfolgen, damit die Boote vor Einbruch der Dunkelheit wieder im sicheren Hafen eintreffen.

Montag, 8. Februar 2010

08.02.10: Heute unstabiles Wetter

Valencia - Eine vorüberziehende Kaltfront verhinderte den lange erwarteten Showdown zwischen den zwei gigantischen Mehrrümpfern...

Das Alinghi-Team hatte sich darauf gefreut, mit dem 90-Fuss-Katamaran Alinghi 5 nach sieben Monaten Tests und Trainingsfahrten zum Rennen anzutreten. Doch nun müssen sie auf die nächste Gelegenheit am Mittwoch warten.


Wenig Begleitboote (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)

„Es hatte sehr wenig Wind“, sagte Navigator Juan Vila. „Wir hatten einige Böen mit bis zu 6 Knoten, aber die waren nicht von Dauer. Auch die Windrichtung war sehr wechselhaft; meist kam der Wind von Westen, aber er war nicht zuverlässig genug für ein faires Rennen. Die Prognose sah nicht gut aus, als der Wind so wechselhaft wurde, und die Entscheidung, heute nicht zu segeln, war richtig.“ Das Alinghi-Wetterteam sagte heute Winde von ungefähr 10 Knoten voraus, aber Regen von einer vorüberziehenden Kaltfront machten diese Vorhersage zunichte.

„Vor der Kaltfront war ein schwaches südliches Gefälle mit vielen Wolken und einigen Regenschauern“, erklärte Teammeteorologe Jack Katzfey. „Die Berge in Valencia unterbrachen die Winde und verunmöglichten die Bildung eines konstanten Windflusses. Es war klar, dass der Wind abnehmen würde, aber er nahm sehr stark ab.“

Um 13.50 Uhr, nachdem die Alinghi-Segler mehr als sieben Stunden auf dem Wasser gewesen waren, wurde das Rennen definitiv abgesagt und verschoben. Die Segler waren am Morgen um 06.30 von der Basis ausgelaufen. Da es zu dieser Zeit noch dunkel war, hatte man für den Weg zum Start provisorische Lichter auf den Rümpfen und auf der hinteren Querstrebe angebracht.

Das heutige Rennen wäre für Alinghi das 13. Rennen in einem America's-Cup-Match seit 2003 gewesen. Stattdessen wurde es zur insgesamt achten Verschiebung für den Titelverteidiger der Société Nautique de Genève.

„Wir wussten, dass die Bedingungen hier so sein würden. Wir können nicht damit rechnen, dass wir jeden Tag perfektes Rennwetter haben“, sagte Vila. „Heute war leider kein Rennwetter, aber ich bin zuversichtlich, dass wir einen anderen Tag finden, an dem ein faires Rennen möglich ist. Wenn der Startschuss fällt, ist es wichtig, dass es ein faires Rennen für alle Beteiligten wird.“

Rennen 1 des 33. America's Cup ist nun auf Mittwoch angesetzt – vorausgesetzt das Wetter spielt mit. (Alinghi)


Alinghi 5 (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)

08.02.10: Erstes Segelduell wegen Flaute abgeblasen

Das 1. Rennen zum 33. America's Cup zwischen Alinghi und BMW Oracle ist wegen zu wenig Wind vor Valencia verschoben worden. Die 1. Regatta soll nun am Mittwoch, 10. Februar stattfinden.

08.02.10: Kein Wind in Valencia

Abbruch und Verschiebung auf Nachmittag - das ist das Fazit aus Valencia. Schade, war doch ein toller Wind angesagt. Aber wer nicht warten kann, sollte das segeln lassen! Eurossport will sich nochmals um 12 bzw. 14 Uhr melden.

08.02.10: Endlich: der 33. America's Cup beginnt!

Heute Morgen um 06.30 Uhr legte Alinghi 5 ab für das erste Rennen des 33. America's Cup.

Begleitet von wildem Glockengeläut und dem Jubel von Alinghi-Fans, Freunden und Familien der Teammitglieder legte Alinghi 5, die titelverteidigende Yacht im 33. America's Cup, heute Morgen von der Alinghi-Basis ab auf dem Weg zu Rennen 1 des 33. America's Cup. Dieser Moment wurde lange erwartet.

„Wir haben diesem Moment schon lange entgegengefiebert“, sagte Ernesto Bertarelli, Alinghi-Teampräsident und Hauptsteuermann. „Es ist gut, dass wir endlich segeln können. Die Designer haben mit der Kreation dieses Bootes einen hervorragenden Job gemacht und die Landcrew hat beim Bau ganze Arbeit geleistet. Es ist Zeit, Rennen zu segeln.“

Rennen 1 des 33. America's Cup ist ein 40 Seemeilen langer Luv-Lee-Kurs (20 Seemeilen gegen den Wind, 20 Seemeilen mit dem Wind) und beginnt planmässig um 10.06 Uhr heute Morgen, falls das Wetter mitspielt.

Quotes vom Rennboot

Nils Frei (SUI), Vorwind-Trimmer

Wie ist die Stimmung im Team heute Morgen?
„Sie ist gut, sehr gut. Wir freuen uns auf das Rennen. Wir haben die letzten paar Wochen gut trainiert und wir sind zuversichtlich, was die Wetterprognosen betrifft. Wir freuen uns.“

Wie wichtig ist dieses Rennen mit BMW Oracle? Was wird das Team daraus lernen?
„Wir werden heute viel lernen, denn wir werden sehen, wie die Boote laufen. Bis jetzt haben wir sie beobachtet und sie uns, aber wir sind nicht hundertprozentig sicher, wie es auf dem Wasser laufen wird. Ich denke, etwa 20 Minuten nach Start werden wir viel mehr wissen – das wird interessant werden.“

Was war der interessanteste Aspekt dieser Kampagne?
„Diese Boote sind so riesig. Sie sind schnell und es ist etwas Neues für alle hier. Wir konnten das Boot stetig weiterentwickeln und wir machen es jeden Tag noch schneller. Das ist Hightech pur und sehr, sehr spannend.“

Murray Jones (NZL), Runner

Rennen 1 um den America's Cup: Wie sieht die Wetterprognose aus und wie wird sie das Segeln beeinflussen?
„Es ist ziemlich viel Brise angekündigt: 5 bis 12 Knoten. Wir werden sehen, was läuft, wenn wir da draussen ankommen. Wind und Wetter wechseln ständig hier in Valencia und es kommt sehr darauf an, wo genau wir sein werden. Wir gehen an den Start und schauen, wie wir zurechtkommen.

Defender vs. Challenger
Alinghi 5, Société Nautique de Genève (SUI) vs. BMW Oracle Racing, Golden Gate Yacht Club (USA)
Alinghi, der Titelverteidiger des America's Cup, hat die blaue Flagge und fährt auf Steuerbordbug in die Startbox.

Wetterprognosen
Wind aus WSW, 5–12 Knoten
Bewölkt
Eventuell Regen
Maximal 12 °C

Crewliste
Bowman: Piet van Nieuwenhuijzen (NED)
Midbow: Curtis Blewett (CAN)
Pitman: Rodney Ardern (NZL)
Trimmer Amwind: Simon Daubney (NZL)
Trimmer Vorwind: Nils Frei (SUI)
Grosssegeltrimmer: Warwick Fleury (NZL)
Traveller: Pierre-Yves Jorand (SUI)
Steuermann: Ernesto Bertarelli (SUI)
Taktiker: Brad Butterworth (NZL)
Runner: Murray Jones (NZL)
Navigator: Juan Vila (ESP)
Floater: Jan Dekker (RSA/FRA)
Floater: Loïck Peyron (FRA)
Vorstart: Peter Evans (NZL)

Hätten Sie's gewusst?
Das letzte – und bisher einzige – Mal, dass ein Katamaran in einem America's-Cup-Match segelte, war 1988, als der 60-Fuss-Kat Stars&Stripes den Einrümpfer KZ-1 mit einer Wasserlinienlänge von 90 Fuss besiegte.

An einem normalen Trainingstag in der Woche vor dem 33. America's-Cup-Match legte Alinghi 5 ungefähr 100 Seemeilen zurück.

Alinghi war 2003 das erste europäische Team, das den America's Cup gewinnen konnte, und wurde 2007 zum ersten Team, das den Cup in Europa erfolgreich verteidigen konnte.
Alinghis Bilanz bei America's-Cup-Rennen liegt bei 10:2.

Alinghi 5 ist 90 Fuss respektive 28 Meter lang. Seine Breite entspricht zwei nebeneinander liegenden Tennisplätzen und der Mast ist 17 Stockwerke hoch. Die gesamte Segelfläche entspricht der Fläche von neun Tennisplätzen.

Heute in der America's-Cup-Geschichte
1990 – Das New Yorker Berufungsgericht bekräftigte das erstinstanzliche Urteil und bestätigte den umstrittenen Sieg von Dennis Connors Stars and Stripes für den San Diego Yacht Club im 27. America's-Cup-Match. Unter dem Spitznamen „Mismatch“ segelten im Match der Challenger New Zealand in einer Einrümpfer-Schaluppe mit einer Wasserlinienlänge von 90 Fuss gegen den Katamaran Stars&Stripes des Titelverteidigers. Der Entscheid beendete einen fast drei Jahre langen Rechtsstreit um den America's Cup.

2009 – Alinghi schlägt BMW Oracle Racing in Round Robin 2 der Louis Vuitton Pacific Series in Aucklands Waitemata Harbour. Dies war der erste von drei Matchracing-Siegen gegen BMW Oracle Racing in der Regatta – damit hat Alinghi gegen BMW Oracle seit dem 4. Oktober 2005 in Trapani, Sizilien, nie ein Rennen verloren. (Alinghi.com)