Dienstag, 26. September 2017

Sanz Lanz ist Vizeweltmeister

Mateo Sanz Lanz, Mitglied im Nationalteam des Swiss Sailing Team, gewinnt die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften der RS:X Windsurfer in Enoshima, Japan. Der 23-jährige Windsurfer aus Palma de Mallorca (ESP) hat diese historische Leistung in dem Revier erzielt, in dem die Olympischen Spiele 2020 stattfinden.

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Enoshima (JPN) - Mateo Sanz Lanz hat am vergangenen Samstag den Vizeweltmeistertitel im Windsurfen in Enoshima, dem Austragungsort der Olympischen Segelwettbewerbe 2020, gewonnen. Der 23-jährige Windsurfer vom Surfsegelclubs Sempachersee erzielt hiermit eine für die Schweiz historische Leistung im Feld der 102 Teilnehmer.

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Dabei musste sich Mateo Sanz Lanz, der die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro noch auf Platz 14 beendete, gegen eine starke chinesische Konkurrenz durchsetzen. Lediglich durch einen kleinen taktischen Fehler musste er Bing Ye, gegen den er punktgleich ins Medal Race gestartet war, den Vortritt aufs oberste Treppchen lassen. Nach dem Durchzug von Taifun Nr. 18 profitierte Mateo von den die ganze Woche lang vorherrschenden Leichtwindbedingungen, bei denen er geschwindigkeitstechnisch zu den schnellsten Surfer der Welt gehört.

Dieses Ergebnis ist ein gutes Vorzeichen für die Zusammenarbeit des Schweizer Windsurfers mit seinem neuen Trainer Peter Krimbacher. Bereits Mitte Oktober kehrt Mateo für den Segelweltcup in Gamagori nach Japan zurück.

Mehr Infos zu den Weltmeisterschaften >
Ergebnisse >

Mateo Sanz Lanz, Vizeweltmeister: Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, vor allem weil ich sie im Olympiarevier 2020 realisieren konnte! Der Wind war schwach und unbeständig, für die Wettfahrtleitung war es schwierig, faire Races auf dem Wasser durchzuführen. Leider habe ich aufgrund einer falschen taktischen Entscheidung im Medal Race den Weltmeistertitel verloren, Bing Ye hatte mich auf der letzten Kreuz noch abgefangen. Trotzdem werde ich positiv an Enoshima zurückdenken, und freue mich schon, wiederzukommen!

Peter Krimbacher, Trainer: Enoshima mit den RSX Worlds und Mateo Sanz Lanz, das hat einfach gut zusammengepasst. Mateo hat sich von Beginn an wohlgefühlt und schon während des Vorbereitungstrainings einen guten Zugang zum Olympiarevier von 2020 gefunden. Mit dem nötigen Selbstvertrauen ist er an das Projekt „Topergebnis bei dieser Weltmeisterschaft“ herangegangen. Sein starker Wille und Kämpfergeist, seine gute Geschwindigkeit und sein gutes Verständnis für die Windmuster haben zu einer bemerkenswerten Konstanz seiner Wettfahrtergebnisse geführt. Den WM-Titel fast schon in seiner Hand zu haben hat ihn im Medal Race zu seinem wahrscheinlich einzigen Fehler geführt, nämlich zu wenig auf Verteidigung zu fahren. Die inkonstanten und stark drehenden Winde vor Enoshima haben es ja auch schon zuvor vielen Titelfavoriten schwer gemacht, immer die richtigen taktischen Entscheidungen zu treffen! Mateo`s Entscheidungen in fast allen Wettfahrten über die gesamte Serie der RSX-Weltmeisterschaft haben ihm schlussendlich den Vizeweltmeistertitel eingebracht und lässt ihn nun mit einem guten Gefühl in Richtung Tokio 2020 blicken.

Tom Reulein, Teamchef: Wir hatten eine Woche lang Leichtwind, das waren perfekte Bedingungen für Mateo! Für mich heißt diese Medaille, dass wir richtig arbeiten und fast alle anderen Nationen schlagen können. Das motiviert für die kommenden Monate. Mateo trauert zwar der Goldmedaille noch nach, weil er im Medal Race für ein paar Minuten virtueller Weltmeister war, aber auch für ihn ist die Silbermedaille eine langersehnte und wichtige Bestätigung!

Int. Jollen-Regatta der 420er und 470er mit 4 Wettfahrten

Am 23. und 24. September fand auf dem Bodensee vor Kreuzlingen und Bottighofen die internationale Jollenregatta der 420er und der 470er statt. In der Klasse der 420er waren 20 Crews, bei den 470ern 12 Teams am Start. Die Sieger der 470er heissen Yves Mermod und Cyril Schüpbach vom Thunersee Yachtclub, bei den 420er erreichten Nick Zeltner und Till Seger vom Regattaclub Oberhofen den ersten Rang. Die Wettfahrten wurden durch die Segler-Vereinigung Bottighofen SVB und dem Yacht Club Kreuzlingen YCK gemeinsam durchgeführt.

Am letzten Wochenende trafen sich die 2er-Crews der 420er und 470er für eine Klassenregatta. Die 420er segelten um die Internationale Bodenseemeisterschaft BOM und Punktemeisterschaft PM. Für die BOM war es die letzte Regatta. Bei mässigen bis guten Windbedingungen konnten am Samstag eine, am Sonntag drei Wettfahrten gesegelt werden.

Die lokalen Crews von der Segler-Vereinigung Bottighofen SVB, von der Segler-Vereinigung Kreuzlingen SVK, vom Yacht Club Kreuzlingen YCK und vom Konstanzer Yachtclub versuchten, ihre Revierkenntnisse in gute Resultate umzusetzen. Bei den 470ern erreichte das Team Julian Oes und Lukas Ziltener vom YCK den dritten Rang. Bei den 420ern belegten die einheimischen Crews die Ränge 11, 18 und 19.

Am Samstagnachmittag konnte der Wettfahrtleiter um 15:30 Uhr die erste und einzige Wettfahrt an diesem Tage starten. Bei schwachem Ostwind um die 4 Knoten wurde verbissen um jeden Platz und Rang gekämpft. Am Sonntag wehte der Ostwind ab 10 Uhr etwas stärker und konstanter und liess drei faire Wettfahrten zu. Auf dem Amwind-Kurs galt es beim Segeltrimm Feinstarbeit zu leisten und die richtige Taktik umzusetzen. Beim Runden der Bahn-Bojen konnte perfekte Crewarbeit beobachtet werden. Für einzelne Kurse musste ins Trapez gestiegen werden.

Der Hafenmeister Mariano Grosso konnte den jungen Seglerinnen und Seglern im Seegartenhafen in Kreuzlingen eine gute Infrastruktur und Ausgangsbasis zur Verfügung stellen. Damit die Organisationsarbeiten bewältigt werden konnten, haben die Segler-Vereinigung Bottighofen SVB und der Yacht Club Kreuzlingen YCK die Regatta gemeinsam durchgeführt. Zur Ausrichtung der Regatta waren ca. 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Als Wettfahrtleiter wirkte Hans Wittich mit seinem Team vom SVB.
Ulrich Dinkelacker, YCK Medien.

Rangliste: 470er:
1. SUI 1478 Yves Mermod / Cyril Schüpbach Thunersee Yachtclub
2. SUI 10 David Biedermann / Jann Schuepbach Bordée de Tribord
3. SUI 99 Julian Oes / Luka Ziltener Yacht Club Kreuzlingen Ergebnisse >

Rangliste: 420er:
1. SUI 55553 Nick Zeltner / Till Seger Regattaclub Oberhofen
2. SUI 55958 Linus Rindsfüser / Noé Brehm Thunersee Yachtclub
3. SUI 55554 Sophie Mosegaard / Samira Rast Thunersee Yachtclub Ergebnisse >

470er kurz nach dem Start
420er Sophie Mosegaard und Samira Rast im Manöverstress
420er Positionsbezug für den Zieldurchgang
420er Nilo Schärer und Nik Burkhard unter Spinnaker und im Trapez
Sieger der 470er Yves Mermod und Cyril Schüpbach 001
Sieger der 420er Nick Zeltner und Till Seger

Montag, 25. September 2017

„Interboot-Trophy“ 2017 beim WYC

57 Einhand-Segler trotzen dem Spätsommer zwei bis drei Wettfahrten ab.

Zwei bis drei Wettfahrten wurden trotz ruhigem Spätsommerwetter bei der „Interboot-Trophy“ des Württembergischen Yacht-Clubs für Einhand-Jollenklassen, die in Kooperation mit der Friedrichshafener Wassersportmesse durchgeführt wird, gesegelt. Die Sieger heißen Florian Hafner im Laser Radial, Luca Meyer im Laser Standard, Gernot Goetz im Contender und Enrico Negri (Italien) im 12-Fuß-Dinghy.

Kurz nach Mittag kam am Samstag unter sonnigem Himmel gegen 13 Uhr ein leichter Schönwetter-Südwest auf, den Wettfahrtleiter Felix Diesch nutzte, um nacheinander alle vier Klassen auf die Bahn zu schicken. Er zeigte sich angetan von der Startdisziplin: kein einziger Frühstart, der den Ablauf verzögert hätte. „Wir hatten zwar nur wenig Wind, aber ordentliche Bedingungen für faire Wettfahrten“, so Diesch über die ersten beiden Rennen.

Als alle vier Klassen bereits in der dritten Wettfahrt segelten, flaute nach 16 Uhr der Wind wieder ab. Die schnelleren Contender und Laser Standard kamen noch ins Ziel. „Die Wettfahrten der anderen beiden Klassen mussten wir leider abbrechen“, so Diesch.

Am Sonntagvormittag war der Himmel zunächst bedeckt, die Sonne konnte sich erst mittags durchsetzen. „Das war zu spät, als dass sich noch eine Thermik hätte aufbauen können“, kommentierte WYC-Regattaobmann Günther Widmer. So wurde gegen 14 Uhr die Siegerehrung durchgeführt. Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der Interboot, überreichte die von der Messe gestifteten Preise (Gutscheine über 100, 50 und 25 Euro für die jeweils Bestplatzierten) persönlich. „Das ist eigentlich eine coole Angelegenheit, hier mit dem Württembergischen Yacht-Club die Regatta durchzuführen. Da bilden wir eine starke Gemeinschaft die Spaß macht“, so Kreidenweiß. Auch Widmer war begeistert: „Die Zusammenarbeit mit der Messe ist toll!“

Zur Revanche kam es im Laser Radial. Der Günzburger Florian Hafner (Skippergilde Schwaben) setzte sich mit den Plätzen zwei und eins gegen Amelie Zartl (WYC, Plätze eins und vier) durch, die vor zwei Wochen noch unmittelbar vor Hafner die Landesjugendmeisterschaft gewonnen hatte.

Eine souveräne Leistung lieferte der 17-jährige Luca Meyer vom Konstanzer YC bei den Lasern mit dem größeren Standard-Rigg ab. Mit den Plätzen 2-1-1 setzte er sich klar gegen die durchweg ältere Konkurrenz durch. Ebenfalls auf Platz zwei landete hier der beste Segler des Gastgebers: Conrad Rebholz (WYC) mit sechs Punkten vor Willy Brandt dem Nachwuchstrainer des Vereins (der für seinen Heimatclub, den Akademischen Segler-Verein Warnemünde startete).

13 Segler gingen im Contender an den Start. Das Trapez, das diese Einhandjolle bei mehr Wind schnell macht, brauchten die Segler aber bei den Windverhältnissen diesmal nicht. Gernot Goetz (SC Unteruhldingen) setzte sich mit den Plätzen 2-1-1 klar gegen den Pfullinger Tobias Hanke (SLRV, Plätze 1-2-4) durch.

Während die Interboot-Trophy für die Laser und Contender schon zum 13. Mal ausgetragen wurde, waren die 12-Fuß-Dinghies das erste Mal dabei. 16 Teilnehmer waren bis von Rom, und Bielefeld an den Bodensee gekommen – und deuteten an, nächstes Jahr gerne wieder dabei zu sein. Die vorderen Plätzen machten die Italiener unter sich aus: Enrico Negri (AV Alto Verb-Arno) vor Vito Moschioni (YC Como) und Renzo Santini (CV Bellano).
Max Rieger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WYC.


Interboot-Trophy des Württembergischen Yacht-Club, 23./24. September 2017
Endergebnisse nach 2 bzw. 3 Wettfahrten (Ergebnisse >)


Laser Radial, 16 Teilnehmer, 2 WF
1. Florian Hafner (Skippergilde Schwaben), 3 Punkte
2. Amelie Zartl (WYC), 5 Punkte
3. Hannes Ill (YC Ludwigshafen Bodensee), 6 Punkte

Laser Standard, 12 Teilnehmer, 3 WF
1. Luca Meyer (Konstanzer YC), 4 Punkte
2. Conrad Rebholz (WYC), 6 Punkte
3. Willy Brandt (Akademischer Segler-Verein Warnemünde), 8 Punkte

Contender, 13 Teilnehmer, 3 WF
1. Gernot Goetz (SC Unteruhldingen), 4 Punkte
2. Tobias Hanke (Sail Lollipop Regatta-Verein), 8 Punkte
3. Gerhart Goetz (SC Unteruhldingen), 9 Punkte

12-Fuß-Dinghy, 16 Teilnehmer, 2 WF
1. Enrico Negri (AV Alto Verb-Arno), 2 Punkte
2. Vito Moschioni (YC Como), 5 Punkte
3. Renzo Santini (CV Bellano), 6 Punkte

Bei der Interboot-Trophy des WYC waren am Wochenende 57 Einhandsegler
in den Klassen Laser-Standard (unser Bild), Laser-Radial, Contender und 12-Fuß-Dinghy am Start.
Foto: Carsten Ortlieb
Bei der Interboot-Trophy des WYC waren am Wochenende 57 Einhandsegler
in den Klassen Laser-Standard, Laser-Radial (unser Bild), Contender und 12-Fuß-Dinghy am Start.
Foto: Carsten Ortlieb
Bei der Interboot-Trophy des WYC waren am Wochenende 57 Einhandsegler
in den Klassen Laser-Standard, Laser-Radial, Contender (unser Bild) und 12-Fuß-Dinghy am Start.
Foto: Carsten Ortlieb
Bei der Interboot-Trophy des WYC waren am Wochenende 57 Einhandsegler
in den Klassen Laser-Standard, Laser-Radial, Contender und erstmals auch 12-Fuß-Dinghy (unser Bild) am Start.
Foto: Carsten Ortlieb

Interboot am ersten Wochenende

Gewählt haben am vergangenen Wochenende auch die Wassersport-Fans: Rund 32 000 Interessierte haben sich für einen Besuch auf der internationalen Wassersport-Ausstellung entschieden. Noch bis Sonntag, 1. Oktober zeigen 461 Aussteller Boote, Boards, Ausrüstung und Bekleidung auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Anziehungspunkte bei schönem Spätsommerwetter waren der Interboot Hafen mit 100 Testbooten sowie der Messe-See mit Wakeboard- und Hovercraft Show. „Das erste Wochenende hat wieder einmal gezeigt, dass Wassersport ein wichtiges Thema hier am Bodensee ist. Interessierte Besucher kamen aufs Messegelände, um sich über die neuesten Trends und die schicksten Boote zu informieren“, betont Messechef Klaus Wellmann.

Wassersport-Momente soweit das Auge reicht, präsentiert die 56. Auflage der Interboot. Vom fliegenden Segelboot, über den Familienkreuzer mit Hybridantrieb und das aufblasbare Stand Up Paddling Board bis hin zum Neoprenanzug und der Modenschau – in den Messe-Hallen wird Wassersport in all seinen Facetten gelebt. „Die Interboot ist erfolgreich angelaufen, die Stimmung unter den Ausstellern ist positiv und die Verkäufe liefen gut. Im Hafen wurde getestet was das Zeug hält und auch die Mitmachmöglichkeiten auf dem Messe-See sowie auf der stehenden Welle waren stark nachgefragt“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Fachliche Tiefe steht beim ausgebauten Segel- und Reise-Kompetenz-Center sowie bei der Interboot Academy noch bis kommenden Sonntag auf dem Programm.

Die Interboot ist noch bis Sonntag, 1. Oktober 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Interboot-Hafen täglich bis 19 Uhr. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de und www.facebook.de/interboot.

LSC wird 12. in der Segel-Championsleague

In der Segel-Championsleague hat der Lindauer Segler-Club zum Abschluss den zwölften Platz belegt. “Das ist vom Ergebnis her ganz in Ordnung,” meinte Steuermann Veit Hemmeter zum Finale in Porto Cervo auf Sardinien. “Unter den besten Mannschaften Europas ist das ein guter Platz.” Am Anfang hatte es am Sonntag wenig Wind. “Aber dann kam der Mistral durch, in der letzten Wettfahrt ballerte es mit 25 Knoten und mehr, da war nichts mehr mit dichtnehmen.”

Der Samstag begann für den LSC mit Pech, später kamen noch ein paar Pannen dazu, das Team ist von Rang vier auf Platz 13 zurückgefallen. “In den ersten beiden Läufen waren wir Erster und Zweiter,” schildert Taktiker Fabian Gielen den Tag. “Dann kassierten wir einen ungerechtfertigten Penalty, im nächsten Lauf hatten wir einen sehr engen Frühstart. Und zu guter Letzt wurden wir im letzten Lauf über die Lay-Line gedrückt, konnten nicht wenden und mussten dann die Parade an der Tonne abnehmen.”

“Trotz aller Widrigkeiten ist der Gesamtzwölfte hervorragend, unter insgesamt 32 Mannschaften ist das viel mehr als wir uns erwarten konnten,” sagte der LSC-Vorsitzende Karl-Christian Bay. “Einen großen Dank an die Mannschaft, die für den Verein gestartet ist und viel Zeit geopfert hat. Aber jetzt gilt es nach vorne zu schauen.”

Im November ist in Berlin das Finale der Segelbundesliga. Momentan steht der LSC als Drittletzter auf einem Abstiegsplatz. “Da geht es um den Ligaerhalt,” so Veit Hemmeter. “Wenn es irgendwie geht, werde ich in Berlin antreten, damit wir nicht absteigen.”

Für den Lindauer Segler-Club starteten in der Championsleague Veit Hemmeter, Fabian Gielen, Martin Hostenkamp und Yannick Netzband. Ausgetragen wird die Segel-Championsleague wie die Bundesliga auf Einheitsyachten vom Typ J70.
Stephan Frank, Presse LSC. Ergebnisse >
 
Lindauer Segler-Club © SCL/ Lars Wehrmann

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YC Costa Smeralda gewinnt SAILING Champions League

Die besten 32 Segelclubs aus ganz Europa lieferten sich drei Tage lang bei idealen Bedingungen 48 spannende Rennen und kämpften um die begehrte silberne Meisterschale für den „Besten Yacht-Club des Jahres“. Bei bis zu 20 Knoten Wind mussten die Teams am entscheidenden letzten Tag noch einmal alles geben. Am Ende hat der gastgebende Yacht Club Costa Smeralda das Audi SAILING Champions League Finale verdient gewonnen. Der russische Club Ost Legal Sailing wird Zweiter, vor Société Nautique de Genève aus der Schweiz.

Das Team vom Yacht Club Costa Smeralda (YCCS) dominierte die Final-Rennen von Anfang an und überzeugte mit 6 ersten Plätzen und vier zweiten Plätzen in insgesamt 12 gesegelten Rennen. In ihrem letzten Wettkampf (Flight 12, Race 2) reichte dem italienischen Team ein zweiter Platz, um sich frühzeitig den Meistertitel zu sichern (28 Punkte). Federico Michetti vom YCCS erklärt: "Die Auszeichnung Bester Yacht-Club des Jahres 2017´ ist eine große Ehre für uns. Es war ein fantastisches Regatta-Wochenende mit Flavio Favini als Steuermann und Branko Brcin sowie Luca Faravelli. Zusammen haben wir einen tollen Saisonabschluss geschafft.“

Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz beendete das russische Team von Ost Legal Sailing (Vladimir Lipavsky - Andrej Kochnev - Egor Larionov - Nikolay Kornev) die Rennen am heutigen Tag und sicherte sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Das Schweizer Team vom Club Société Nautique de Genève (Guillaume Girod - Marc Stern - Nicolas Kauffmann - Mathieu Fischer) liegt auf dem dritten Platz. (36 Punkte).

NRV und VSAW auf vorderen Plätzen
Der Norddeutscher Regatta Verein (Tobias Schadewaldt – Florian Spalteholz – Niklas v. Meyerinck – Florian Weser) konnte sich nach schwachen Ergebnissen am ersten Tag deutlich steigern und liegt in der Gesamtwertung auf Platz 6, dicht gefolgt vom Verein Seglerhaus am Wannsee (Jan Jasper Wagner – Elias Rothe – Yannek Wloch – Julian Bergemann). Die Berliner vom VSAW haben sich am letzten Tag mit zwei Siege auf den 7. Platz nach vorne gekämpft, punktgleich mit dem NRV (beide 40 Punkte).

Der Lindauer Segler-Club (
Veit Hemmeter – Fabian Gielen – Martin Hastenkamp – Yannick Netzband) profitierte zwar am ersten Tag von den Leichtwindbedingungen, insgesamt reichte es aber nur zum 12. Platz.

Der Vorjahres-Sieger Deutscher Touring Yacht-Club
 (Maximilian Weiss – Luis Tarabochia – Dominik Müller – Marco Tarabochia) musste sich in diesem Jahr mit einem 23. Platz zufrieden geben. Vielleicht fehlte dem jungen Team, das gerade erfolgreich am Nord Stream Race teilgenommen hat, einfach die nötige Vorbereitungszeit.

Bei der Preisverleihung betonte Riccardo Bonadeo, Kommodore vom gastgebenden YCCS: "Die Audi SAILING Champions League ist ein ganz besonderer Saison-Abschluss in unserem 50. Jubiläumsjahr. Ich möchte mich bei allen 32 Teams, die aus ganz Europa zu uns gekommen sind, für die spannenden Rennen bedanken. Mein besonderer Glückwunsch geht natürlich an unser Team vom Yacht Club Costa Smeralda."

Insgesamt nehmen 32 Segelclubs aus 14 Ländern am diesjährigen Audi SAILING Champions League-Finale teil. Sie haben sich bei den Vorentscheidungen SAILING Champions League Act 1 in St. Petersburg (11.-13.8.) und Act 2 in St. Moritz (1.-3.9.) für das Finale qualifiziert. SAILING Champions League, Gerald Gebhardt.

Ergebnisse >
1. Platz Yacht Club Costa Smeralda © SCL/ Lars Wehrmann
2. Platz Ost Legal Sailing © SCL/ Lars Wehrmann
3. Platz Société Nautique de Genève © SCL/ Lars Wehrmann
6. Platz Norddeutscher Regatta Verein © SCL/ Lars Wehrmann
23. Platz Deutscher Touring Yacht-Club ©SCL/ Lars Wehrmann
12. Platz Lindauer Segler-Club © SCL/ Lars Wehrmann
7. Platz Verein Seglerhaus am Wannsee © SCL/ Lars Wehrmann
Der Yacht Club Costa Smeralda gewinnt die SAILING Champions League 2017
© SCL/ Lars Wehrmann