Mittwoch, 31. August 2011

31.08.11: Die Quer steht vor der Tür

Die Webseite ist aktuell. Die Segelanweisungen sind online. Wir haben bereits über 100 Meldungen.   Da wir die Regatta ausschliesslich für Kielboote ausgeschrieben haben, bitten wie alle Cat und Trimaransegler um Verständnis, dass wir diese Meldungen ablehnen müssen. Wir wollen die Bodenseequer vor allem für Fahrtensegler attraktiv gestalten. Regattasegler haben fast jedes Wochenende die Möglichkeit sich rund um den See zu messen. In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Silvio Müller.

White Lady, die Siegerin 2009

31.08.11: Am St. Moritz Match Race steigt die Spannung

Die weltbesten Match Racer sind im Engadin angekommen. Der Wind weht und die Sonne scheint: Alles steht für einen gelungenen Anlass bereit.

Die neunte Auflage des St. Moritz Match Race beginnt morgen mit qualitativ hochstehenden Matches zwischen den zwölf antretende Teams. Neun der zehn weltbesten Segler Teams sind im Engadin präsent, zwei Teams kommen aus der Schweiz: Jerome Clerk, amtierender Schweizer Meister im Match Racing und Eric Monnin, Dritter des St. Moritz Match Race 2007.

Zu den Favoriten zählen der Italiener Francesco Bruni, aktueller Führer der Weltrangliste der World Match Race Tour, der Brite Ian Williams, der beim letztjährigen Wettkampf auf dem St. Moritzersee den 2. Platz belegte und der Franzose Mathieu Richard, der Gewinner des letzten Jahres. „Durch unseren Sieg 2010 sind unsere Erwartungen natürlich hoch“ so der Richard. „Aber dieses Jahr haben wir ein anderes Szenario: wir müssen wieder einige Punkte aufholen. Wir werden sehr entschlossen und konzentriert segeln und aggressiv angreifen.“

Ian Williams sieht sich ebenfalls in der Rolle des Angreifers, einer Rolle, in der er sich sehr gut wiederfindet. „ Es ist zwar wahr, dass unser diesjähriger Start enttäuschend war, aber wir haben diese Phase überwunden. Wir treten mit grosser Motivation an denn wir lieben diesen Ort. Segeln in St. Moritz ist schlichtweg aussergewöhnlich. Im Wettkampf nehmen wir die Gelegenheiten so wie sie kommen, ohne gross zu kalkulieren.“

Die Organisationscrew mit Segelprofi Christian Scherrer als Präsident steht bereit. „ Zu Dritt planen wir das ganze Jahr hindurch diesen Anlass“, sagt er. „Beim Event selbst stehen uns jedoch mehr als 40 Helferinnen und Helfer die ganze Woche zur Seite. Jeden Tag ist es uns eine Freude, all die vielen Puzzleteilchen zu sehen, die bis zum Schluss ein erfolgreiches Ganzes ergeben.“

Das St. Moritz Match Race ist die 6. Etappe der World Match Racing Tour, die aus 8 Stationen besteht und im November in Malaysia den offiziellen Weltmeister im Match Racing hervorbringen wird.

Alle Matches sind über die Website www.stmoritz-matchrace.ch online zu verfolgen und ein tägliches Video „Highlights of the Day“ zeigt alle spannenden und herausragenden Situationen des Tages. Die Zuschauer vor Ort haben die Gelegenheit, die Kämpfe von einer teilweise im Wasser stehenden Tribüne hautnah miterleben zu dürfen und dabei zu sein, wenn am Sonntag der „King of the Mountain“ gekürt wird.
St. Moritz Match Race 2011 © Loris von Siebenthal/St. Moritz Match Race
Teilnehmende Teams am 9. St. Moritz Match Race :

Francesco Bruni (ITA) Bruni Racing
Pierluigi de Felice, Massimo Bortoletto, Matteo Auguadro

Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar
Bill Hardesty, Gerry Mitchell, Matt Cassidy

Torvar Mirsky (AUS) The Wave Muscat
Kyle Langford, Tudur Owen, Kinley Fowler

Jepser Radich (DEN) Adrian Lee & Partners
Rasmus Kostner, Nick Blackmen, Tom Powrie

Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team
Fred Guilmin, Devan Le Bihan, Francois Verdier

Bjorn Hansen (SWE) Mekonomen Sailing Team
Andres Jönssen, Philip Kai Guhle, Mathias Bredin

Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
Greg Evrard, Olivier Herledant, Gilles Andre

Phil Robertson (NZL) Waka Racing Team
Garth Ellingham, Sam Bell, Adam Martin

Johnie Berentsson ( SWE) Berntsson Sailing Team
Johan Berne, Nils Bjerkas, Anders Dahlsjö

Pierre-Antoine Morvan (FRA) Extreme Team Morbihan
Cédric Chateau, Yann Chateau, Mathieu Renault

Eric Monnin (SUI) Team Okalys Corum
Marc Monnin, Jean-Claude Monnin, Julien Falxa

Jerome Clerc (SUI) Team CER
Denis Girardet, Elodie Mettraux, Bryan Mettraux

Montag, 29. August 2011

29.08.11: Wetterkapriolen beim 22. Argencup

Wanderpokal geht an "Magdalena" - "Vela" erhält StSG-Vereinspreis.

Der begehrte Wanderpokal der Segelregatta Argencup - berechnet nach "geheimer Formel" - geht in diesem Jahr an das Schiff "Magdalena" (Yardstick 2) von Skipper Stephan Müller (SGD). Der Argencup zählt zur Internationalen Bodensee Yardstick Meisterschaft und die Regattaparty gehört zu den unkonventionellsten Wassersportfesten am Bodensee unter dem Motto "Rock im Hafen".
Die Wettfahrt auf dem Up-and-down-Kurs vor Langenargen und Kressbronn am 27. und 28.8.2011 bot sämtliche Facetten sportlichen Segelns. Nach einem Temperatursturz in der Nacht vor der ersten Wettfahrt gab es spannende Wetterkapriolen mit Starkregen und heftigen Windböen aus drehenden Richtungen. Angesagt waren laut verschiedener Wetterdienste 3-4 Bft. aus Südwest. Tatsächlich waren es am Samstag südliche Winde aus ständig wechselnden Richtungen, die die erste von insgesamt zwei Wettfahrten am ersten Regattatag prägten. Der erste Start begann bei Windstärken um 4 Beaufort. In Böen waren es 5 Beaufort und mehr. Doch schon bald machte sich erneut kräftiger Regen breit. Währenddessen kam es erneut zu ständig wechselnden Windrichtungen - eine Herausforderung nicht nur für die Seglerinnen und Segler, sondern auch für die Begleitbote, die mit unangenehmem Wellenschlag konfrontiert wurden. Gemeldet hatten 61 Schiffe unterschiedlicher Klassen. Veranstalter der Regatta, die in diesem Jahr bereits zum 22. Mal in Folge stattfand war die Studentische Seglergemeinschaft Stuttgart e.V. (StSG) unterstützt vom Schwesterverein Studentische Seglergemeinschaft e.V. in Tübingen.

Mehr als vierzig Helfer hatten sich am Wettfahrtwochenende auf den Weg an den Bodensee gemacht, um zum Gelingen der Regatta beizutragen - sei es auf den Kontrollbooten auf dem Wasser, an Bord mehrerer Presseschiffe oder im Partyzelt an Land. Dort startete am Samstag abend die große Sause mit Rock im Hafen. Auf der Bühne stand die Band "Sofa Tigers". Sie heizte die Stimmung im Partyzelt im Wassersportzentrum "Ultramarin" in Kressbronn-Gohren ordentlich ein. Bereits am frühen Abend bewegten sich einige Segler und Seglerinnen im Rhythmus der beliebten Partyband mit rockigen Klängen und poetischen Balladen. Mehrere tausend Fotos von der Regatta wurden zugleich per Beamershow im Partyzelt präsentiert. Viele Besucher genossen auch die heitere Atmosphäre im Freien an der Bar nahe der Hafeneinfahrt von "Meichle und Mohr". Manche wagten zu später Stunden sogar einen verträumten Blick in den nächtlichen Himmel, der inzwischen sternenklar war.
Am Samstag konnten witterungsbedingt nur zwei Wettfahrten durchgeführt werden, am Sonntag eine. Dadurch gab es keinen Streicher. Dafür entschädigte ein unerwarteter Wetterwechsel am Samstagnachmittag die Seglerinnen und Segler mit wärmenden Sonnenstrahlen und klarem Himmel. Wettfahrtleiter Jürgen Graf freute sich darüber, dass drei Yardstickklassen an den Start gingen. Teilgenommen hatten auch zehn ORC-Club-Schiffe. Eine Klassenwertung kam aber nicht zustande. Für die zehn "Int. 806" zählt der Argencup zur Rangliste der Klassenvereinigung. Außerdem waren drei H-Boote am Start.

Der Sonntag bot Bilderbuchwetter mit viel Sonne und guter Fernsicht. Allerdings hielt sich der Wind stark zurück und mit 1-2 Beaufort reichte es kaum für eine Erfrischung. An Deck zahlreicher Yachten wurde die Besatzung in knapper Badekleidung gesichtet. Die Skipper mancher Zuschauerboote nutzen die Gelegenheit für ein Bad im Bodensee relativ ungestört mitten im Regattafeld. Einige Kinder ließen zeitweise ihre kleinen Modellboote zwischen den Wettfahrtschiffen flitzen. Ein Presseschiff der StSG schleppte unmotorisierte Segelboote nach der Wettfahrt zurück in den Hafen von Kressbronn-Gohren.
Die Ergebnisse:
Die Yardstickgruppe 1 gewann "Lina Ann" mit Skipper Thorsten Müller. Yardstickgruppe 2 konnte Thomas Thaler (YCH) mit "Slow down" für sich entscheiden. In der Yardstickgruppe 3 siegte die Yacht "Grace" von Dr. Karl Cernovsky (YCL). In der Gruppe „ORC“ überzeugte die "Caurina" von Thilo Seeger (YCL). Die Gruppe „Int. 806“ wurde von Skipper Günter Samland (YCL) und Besatzung auf "Sverre" angeführt. Bei der Wettfahrt der H-Boote lag "Don Q" von Gerhard Fuchs (BYCUE) ganz vorn.

Daneben wurden mehrere Sonderpreise vergeben - zum Beispiel für die früheste Meldung und die beste Skipperin. Auch die Seglerinnen und Segler der Studentischen Seglergemeinschaft (StSG) wurden für ihr sportliches Engagement belohnt. Ole Hoffmann mit seiner äußerst erfolgreichen Crew auf "Vela" erhielt in diesem Jahr den StSG-Vereinspreis für seine zahlreichen hervorragenden Regattaergebnisse. www.argencup.de

29.08.11: Opti-Weekend beim Yachtclub Meersburg (YCM)

Christian Mayer ist alter und neuer Stadtmeister in der Bootsklasse der „Optimisten“.

Zu einem verlängerten Ferienwochenende lädt der Yachtclub Meersburg e.V. (YCM) jedes Jahr alle segelbegeisterten Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ein. Dieses Mal konnte Jugendleiter Clemens Rebholz 29 Jugendliche aus nah und fern begrüßen. Ein spannendes und umfangreiches Programm erwartete vom 26. bis 28. August die Segler in der Bootsklasse der „Optimisten“ - einer kleinen Jolle, die speziell für die Jüngsten unter den Seglern konzipiert ist.

Die Jugendlichen übernachten auf dem Clubgelände in ihren Zelten - allerdings zogen sie in der Nacht zum Samstag alle gerne in das Clubhaus um, als eine Sturmfront - verbunden mit einem kräftigen Temperatursturz - den Bodenseeraum durchquerte.
Durch diesen Wetterumschwung wurde der Samstag zu einem tollen Segeltag
Bei diesem Opti-Weekend hatten die Jugendlichen drei Tage ein volles Programm, das zum einen aus dem Segeltraining, aber auch aus theoretischem Unterricht, Spielen, Spaß und Unterhaltung bestand. Der vergnügliche Teil bestand neben dem Zelten aus einer Schnitzeljagd, gemeinsamen Spielen, einem Grillabend und einer Bootstaufe, bei der „Neptun“ höchstpersönlich 3 Segeljollen und ein Motorboot für die Segeltrainer taufte.

Ziel des intensiven Segeltrainings war jedoch die Teilnahme an der „Meersburger Opti-Stadtmeisterschaft“ am Sonntag. Bei leichtem Ostwind und strahlendem Sonnenschein haben sich 26 Jugendliche an den Start gemacht.

Die beiden Sieger aus dem Vorjahr bestätigten eindrucksvoll ihr seglerisches Können. Christian Mayer aus Meersburg ist der alte und neue Stadtmeister gefolgt von Annika Hafner aus Hagnau, die erneut den zweiten Platz belegte. Auf den dritten Platz kam Lars Kaller vom YCM. Bericht und Fotos Andreas Off.

Aus den Händen des 1. stellvertretenden Bürgermeisters, Herrn Peter Schmidt, empfing der Stadtmeister Christian Mayer erneut den Wanderpokal.
Von Links: Utz Geiselhart, 2. Vorsitzender des YCM, Opti-Stadtmeister Christian Mayer, Clemens Rebholz, Jugendleiter des YCM und der 1. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Meersburg, Peter Schmidt






29.08.11: 5 Wettfahrten an zwei Tagen

Viel Glück mit dem Wind hatten am Wochenende (27./28. August) die Lacustre- und 45er-Segler beim Yachtclub Kreuzlingen.

Am Samstag lagen tiefe Wolken über dem Konstanzer Trichter, aus der Rückseite einer abziehenden Kaltfront kam Regen und Wind aus Südwest. “Aber wir haben an einem Nachmittag drei Wettfahrten bei knapp vier Beaufort durchgebracht”, freute sich Wettfahrtleiter Fritz Widmer bei der Siegerehrung auf der Terasse des Yachtclubs Kreuzlingen. “Am Anfang hatten wir noch ein kleines Problem mit dem drehenden Wind, aber letztlich waren doch die Segler vorn, die sonst auch immer vorn zu finden sind.” Am Sonntag gab es am späten Vormittag eine kleine Thermik aus Ost. “Den ersten Durchgang habe ich abgekürzt, aber die zweite Wettfahrt konnten wir voll fahren”, staunte Widmer über die fast perfekten Bedingungen.

Überzeugend gewonnen hat bei den 17 gestarteten Lacustre Erich Buck mit der Mirage. “Vier erste Plätze, viel besser geht es nicht”, freute sich der Sieger vom Yachtclub Langenargen. In der vorletzten Wettfahrt unterlief ihm ein kleiner Schnitzer, Buck wurde nur Zweiter, aber das Ergebnis konnte er aber als schlechteste Wertung streichen. Zweiter wurde Robert Montau vom Konstanzer Yachtclub, vor Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad.

Bei den 45er Nationalen Kreuzern waren sechs Boote am Start. Erster wurde Andreas Bulang vom Yachtclub Radolfzell, ebenfalls mit vier ersten Plätzen. Auf den zweiten Platz kam Silvio Schobinger vom Württembergischen Yachtclub vor Wolfgang Beck vom Yachtclub Hard. Stephan Frank. Resultate >
200: der Lacustre-Sieger Erich Buck Foto Somm
Unter Spi auf die Tonne Foto Somm

Samstag, 27. August 2011

27.08.11: Sieg bei der Mixed WM

Was fuer fuer Finaltag. 4 Rennen an einem Tag. Durchgehend zwischen 18 und 28 Knoten Wind. Und das auf dem Bieler See nach tagelangen warten auf Wind. Dieser Tag hat alles raus gerissen. Platz 3-1-8-1. Der Sieg im letzten Rennen bei Hammerboen. Am Ende fehlte auch nur 1 Punkt für den Sieg in der offenen Wertung.

Da sagt noch einer, mit einem Mixed Team kann man nicht die besten Maenner Olympia Team schlagen. Der Sieg im Finalrennen hat alles raus regissen. Es war einfach genial. Doch der Sieg in der neuen Olympia Segel-Disziplin "Mixed Multihull" hat uns besonders gefreut. Schon vor dem letzten Rennen hatten wir diesen in der Tasche. Wir koennen es kaum fasse. Das war einer der wildesten Segeltag unserer Laufbahn.
Zumal wir im zweitletzten Rennen gekentert sind. Wir haben das Boot wieder aufgerichtet. Haben nicht aufgegeben und sind am Ende in diesem Rennen noch 8. geworden. So eine Aufholjagt bei ultrastarken Winden haben wir noch nie hin gelegt.

Mehr Infos gibt es morgen. Resultate, Fotos und Videos unter www.tornado-class.org

Viele Gruesse, Euer TeamGaebler www.teamgaebler.de

Freitag, 26. August 2011

26.08.11: Schatzkistle-Regatta

B.Z. Am vergangenen Wochenende wurden auf dem Überlinger See bei der IMS-Regatta „Schatzkistle“ erst mal nach dem Wind gesucht. Zum Glück konnte die Regattaleitung vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) zumindest einen der insgesamt sechs ausgeschriebenen Läufe durchführen.

Die BB 10 Wind mit Steuermann Konrad Huther und seiner Mannschaft Stefan Gröger, Michael Finkbeiner und Henrik Schaal vom SMCÜ war das schnellste Boot beim einzigen Lauf am Samstag. In nur einer Stunde und 13 Minuten schafften sie es in Ziel, damit gewannen sie in der ORC Gruppe 2-4 mit einer berechneten Zeit von 48 Minuten und 47 Sekunden und waren somit das schnellste Boot an diesem Tag. Gestartet wurde am Samstag erst gegen 16 Uhr nach einer langen Wartezeit, die sich die Boote mit einer zünftigen Wasserschlacht verkürzten. Als Flautenprogramm hatte die IMX 38 mit dem Namen Tintenfass, in guter Vorrausicht, eine Wasserbombenschleuder an Bord. Am Sonntag gab es zwar auch Wind, der drehte aber immer wieder, so daß Regattaleiter Volker Schaal keinen weiteren Lauf anschießen konnte.

In der Königsklasse der ORC Boote gewann Carsten Ortlieb mit Mannschaft (WYC) auf der Dynamic 35, Azzurra, die Schatzkiste. Bei den ORC Sportbooten holte sich Steuermann Michael Begher mit seiner Mannschaft vom YLB und seinem Boot Corvus, einer Longtse die Schatzkiste. Er war mit der Gesamtzeit von einer Stunde und 9 Minuten ein Tick schneller als die BB10, aber nach berechneter Zeit nach ORC fast 4 Minuten langsamer. Bei den Aphroditen 101 gewann Klaus Peter Stengele und Mannschaft vom BYCUE nicht nur eine Schatzkiste, er durfte auch den Wanderpokal in dieser Bootsklasse, eine schöne Aphrodite, für ein Jahr mit nach Hause nehmen. 

Für den Ausgleich des entstandenen Flüssigkeitsverlustes an diesem heißen Sommerwochenende gab Clubpräsident Hans Herold jeder teilnehmender Mannschaft noch einen Karton Wein mit auf den Weg nach Hause. Ergebnis >
Gewinner der Schatzkiste: v. re: Regattaleiter VolkerSchaal, Carsten Ortlieb, Konny Huther, Klaus-Peter Stengele,Crew der Longhse mit Michael Behger und Julia Engelman, Präsident Hans Herold.
 

26.08.11: InWater-BoatShow 2011 - BRANCHENMESSE MIT FLAIR

Bei strahlendem Sonnenschein haben die Veranstalter des Vereins IWBS vom 19. – 21. August zum 2. Mal in die Marina Bottighofen zur InWater-BoatShow eingeladen. Der Erfolg auch dieser zweiten Messepräsenz bestätigt das Konzept, welches Potential für eine Erweiterung an der nächstjährigen Wassersport-Messe bietet, so der Vorstand des Vereins IWBS InWater-BoatShow und die Leitung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau.

Die zahlreichen Besucher zu Wasser und zu Land waren wiederum begeistert von dem breiten Angebot der Aussteller. Diese ausgewählte Vielfalt gleich in der angestammten Umgebung zu erleben, macht die Besonderheit von Inwater Shows aus. Wenn dazu noch das mediterrane Flair der Marina Bottighofen kommt, ist das nautische Ambiente perfekt. Persönliche, kompetente Beratung und regionale Küche rundeten den Messebesuch ab und geben Anreiz zum Besuch für die nächste Durchführung vom 17. – 19. August 2012.

Dienstag, 23. August 2011

23.08.11: Nachmeldungen möglich

Die StSG kann am kommenden Wochendende mehr Yachten begrüßen als im Vorjahr. Das geht aus der vorläufigen Meldeliste hervor. Nachzügler erhalten auch eine Chance.

Kurzentschlossene Seglerinnen und Segler können noch bis zum 27.8.2011 zum „22. Argencup“ melden. Die Regatta auf dem Up-and-down-Kurs vor Langenargen am 27. und 28.8.2011 zählt zur Internationalen Bodensee Yardstick Meisterschaft (IBYM). Veranstalter ist die Studentische Seglergemeinschaft Stuttgart e.V. (StSG).

Der Verein in der baden-württembergischen Landeshauptstadt fordert seit Anfang dieser Woche seine Mitglieder dazu auf möglichst zahlreich an den Bodensee nach Kressbronn-Gohren zu kommen. Dort werden am kommenden Wochenende viele helfende Hände gebraucht. Denn die Regatta bildet den jährlichen sportlichen Höhepunkt für den größten Segelverein in Stuttgart mit derzeit 515 Mitgliedern. Deshalb bemüht sich der Vereinsvorstandsvorsitzende Jürgen Graf um eine möglichst perfekte Veranstaltung.

Es müssen genügend Boote organisiert werden und die Meldelisten der Regattateilnehmerinnen und -teilnehmer sollten stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Das Partyzelt für die VIPs im Wassersportzentrum „Ultramarin“ in Kressbronn-Gohren wird vorbereitet und die Schiffe im Yachthafen werden für Ihren Einsatz bei der Wettfahrt klar gemacht. Eine Herausforderung ist vor allem die Koordination der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf dem Wasser - wie z.B. der Skipper und Mannschaften für Start- und Zielschiff, Bojenleger und Kontrollboote. Auch die Feier an Land im Partyzelt muss vorbereitet werden. Dabei hilft der Schwesterverein Studentische Seglergemeinschaft e.V. aus Tübingen (247 Mitglieder).

Zu den Aufgaben gehören die Ausgabe der Segelanweisungen, der Ausschank von Getränken und die Betreuung der Gäste bei Fragen rund um die Regatta. Für ausgelassene Stimmung im Partyzelt soll eine Rockband sorgen. Bei dem Fest in maritimer Atmosphäre werden laut Veranstalter viele Gäste erwartet. Sie freuen sich bereits auf die große Sause nach der Wettfahrt am Samstagabend. Gesegelt wird natürlich auch. Bereits jetzt gibt es mehr Meldungen als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr nahmen 50 Schiffe an der Regatta teil. Die Studentische Seglergemeinschaft Stuttgart e.V. (StSG) und die Studentische Seglergemeinschaft e.V. in Tübingen wünschen sich für ihre Planung, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich rechtzeitig anmelden. Infos und Meldeliste: www.argencup.de

Montag, 22. August 2011

22.08.11: St. Moritz ist bereit

Die Segelarena von St. Moritz ist bereit, die weltbesten Matchracer zu empfangen.
Die Konkurrenten der World Match Racing Tour - der Weltmeisterschaft in dieser Disziplin - werden in der kommenden Woche anlässlich der neunten Auflage des St. Moritz Match Race in der Schweiz Halt machen. Unter ihnen befinden sich auch zwei Schweizer Teams, welche voller Elan antreten und dem Preisgeld von total CHF 150'000 definitiv nicht abgeneigt sind!

Das St. Moritz Match Race ist die sechste Etappe innerhalb der World Match Racing Tour. Diese besteht aus insgesamt acht Anlässen und vergibt den Weltmeisterschaftstitel im Match Racing im kommenden November in Malaysia. Neun der zehn weltbesten Segler treten die Reise ins Engadin an. Lediglich der Australier Peter Gilmour ist in diesem Jahr verhindert. Inmitten dieses illustren Teilnehmerfeldes befinden sich auch zwei Schweizer Teams, jenes des Match Racing Veteranen Eric Monnin sowie jenes des Centre d’Entraînement à la Régate, geskippert von Jérôme Clerc.

„Letztes Jahr waren wir vor Ort, um die World Match Racing Tour kennen zu lernen und befanden uns zu jenem Zeitpunkt ungefähr auf dem 200. Rang im weltweiten Klassement der Disziplin“, erzählt Clerc. „In diesem Jahr verfügen wir bereits über etwas mehr Erfahrung und gehören inzwischen zu den 100 besten Teams der Welt. Der Sieg bei den Schweizermeisterschaften gegen die Brüder Monnin hat unser Selbstvertrauen gestärkt, dies umso mehr, als dass das Match Racing bei uns bis jetzt nicht höchste Priorität genossen hat. Wir haben noch nie ein Top 10 klassiertes Team schlagen können. Das ist unser Ziel für dieses Jahr. Wir fühlen uns dabei etwa so wie ein Tennisspieler, der es als 60. im Weltranking am Ende des Jahres ans Masters schafft. Die Herausforderung ist riesig aber auch extrem motivierend! Wir freuen uns sehr!“

Eric Monnin und sein Team Okalys Corum geht diesen Wettkampf unter etwas anderen Vorzeichen an. Er ist auf Platz 16 im World-Ranking und platzierte sich am St. Moritz Match Race 2007 auf dem 3. Rang. Er ist bereit anzugreifen und ist entschlossen, den Sprung in die Top 10 zu schaffen. „Wir sind gut vorbereitet und konnten uns in diesem Jahr bei zwei Grade 1 Events jeweils auf dem 3. Rang klassieren (Pornichet, Frankreich und Sopot, Polen). Ausserdem haben wir an den Match Racing Europameisterschaften teilgenommen. Wir sind hier die „Aussenseiter“, doch dieser Status kommt uns sehr gelegen. Wenn wir in Form sind, können wir es weit bringen. Wir standen in St. Moritz auch schon in den Halbfinals und unser Ziel ist es, in diesem Jahr besser abzuschneiden.“

Die Konkurrenz lässt sich sehen und ist sehr stark, beginnend mit Francesco Bruni, dem aktuellen Leader der World Match Racing Tour oder Ian Williams, welcher momentan auf Platz 3 liegt. Der Däne Jesper Radich, die aktuelle Nummer 4, erklärt, dass er in der vergangenen Zeit viel auf den unterschiedlichsten Segelbooten gesegelt ist. „Mein momentanes Ziel ist, mich wieder mehr auf das Match Racing zu konzentrieren. Dies wird meine erste Teilnahme am St. Moritz Match Race sein. Die Jungs, welche hier schon gesegelt sind, werden uns gegenüber also einen kleinen Vorteil haben. Doch Angst macht mir das keine.“

Ebenfalls sehr motiviert, zeigt sich der Schwede Johnnie Berntsson, welcher seine enttäuschenden Resultate von anfangs Saison verbessern möchte. „Wir haben bereits in St. Moritz teilgenommen und freuen uns riesig darauf, wieder hierher zu kommen. Hoffentlich gelingt es uns, ein gutes Resultat zu erreichen!“

Alle Regatten des St. Moritz Match Race können täglich ab 13 Uhr im Internet auf www.stmoritz-matchrace.ch/live mitverfolgt werden. Zudem werden an gleicher Stelle jeden Morgen alle wichtigen Informationen zum Tagesgeschehen präsentiert. Das Publikum vor Ort erhält wie immer privilegierten Zugang zu den Regatten und den Teilnehmern. Vom Ufer aus können die spannenden Zweikämpfe um den Sieg, die CHF 150'000 Preisgeld und vor allem den prestigeträchtigen Titel „King of the Mountain“ mitverfolgt werden. Bernard Schopfer, maxcomm.ch.

St. Moritz Match Race: 30. August bis 4. September 2011 

Teilnehmerliste des St. Moritz Match Race 2011: 

Francesco Bruni (ITA), Pierluigi de Felice, Tom Burmhan, Matteo Auguadro
Ian Williams (GBR), Bill Hardesty, Gerry Mitchell, Matt Cassidy

Torvar Mirsky (AUS), Kyle Langford, Graeme Spence, Kinley Fowler
Jesper Radich (DEN), Rasmus Kostner, David Swete, Nick Black

Damien Iehl (FRA), Fred Guilmin,Devan Le Bihan, François Verdier

Bjorn Hansen (SWE), Andres Jönssen, Philip Kai Guhle, Mathias Bredin
Mathieu Richard (FRA), Greg Evrard, Olivier Herledant, TBA

Phil Robertson (NZL), Garth Ellingham, Sam Bell, TBA

Johnie Berentsson ( SWE), Johan Berne, Oscar Angervall, Anders Dahlsjö

Pierre-Antoine Morvan (FRA), Cédric Chateau, Mathieu Renault, Steven Liorzou

Eric Monnin (SUI), Marc Monnin, Jean-Claude Monnin, Julien Falxa
Jerome Clerc (SUI), Denis Girardet, Elodie Mettraux, Bryan Mettraux


St Moritz Match Race 2010 ©Loris von Siebenthal/My Image

22.08.11: Drei Wettfahrten gezaubert

Zum 50. Mal hat der Konstanzer Yachtclub am Wochenende (20.-21. August) seinen Onkel Ernst Pokal ausgetragen. Der Name erinnert an Ernst Haller, den Verwandten eines Lacustre-Seglers. Dieser Onkel rief die Wettfahrt ins Leben und spendierte den Pokal.

Die 50. Auflage sah anfangs nach sehr wenig Wind aus, doch dann setzte sich im Konstanzer Trichter ein leichter Ostwind mit 1-2 Windstärken durch, der bis zum späten Abend anhielt. „Wir haben echtes Glück mit dem Wetter gehabt“, meinte Wettfahrtleiter Markus Giel, „ich hätte nicht gedacht, dass der Wind am Samstag durchsteht“.

„Leider ist dann aber am Sonntag die Brise ein klein bisschen zu spät für einen weiteren Lauf gekommen,“ bedauerte Ewald Weisschedel, der Präsident des Konstanzer Yachtclubs das Wetter, „so haben wir am Sonntag keinen Lauf mehr starten können - und der Eine oder Andere hätte doch noch einen Streicher benötigt. Aber so steht es halt in der Ausschreibung: der schlechteste Lauf kann erst ab der vierten Wettfahrt gestrichen werden.“ So blieb es dann am Sonntag beim Warten auf Wind, dem Sektempfang zur Jubiläums-Onkel-Ernst-Regatta und der Siegerehrung.

Den Pokal holte sich unter den 15 gestarteten Schiffen Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad. Zweiter wurde Robert Montau vom Konstanzer Yachtclub vor Josef Bitsche vom Bregenzer Segel-Club.

Gleichzeitig mit dem Onkel-Ernst-Pokal trugen die 75-qm-Nationalen Kreuzer den Karl-Gutmann-Gedächtnispokal aus. Unter den fünf Schiffen siegte Richard Volz vom Yachtclub Meersburg vor Ewald Weisschedel und Werner Gutmann, beide Konstanzer Yachtclub. Stephan Frank.

Die Ergebnisliste der Lacustre:
  1. 203 cerf volant, Günter Reisacher, SVS
  2. 167 Once More, Robbi Montau, KYC
  3. 212 Sagapo, Josef Bitsche, BSC
  4. 135 Jeunesse, Joni Steinlen, SSCK
  5. 259 Bagunca, Ekki Zwicker, KYC
  6. 256 Brut Royal, Uwe Marquart, SCBO
  7. 192 Bella Cosa, Lukas Götze, LSC
  8. 231 Papilio, Ernst Zollinger, YCK
  9. 246 Roxana, Christian Kienzle, YCRa
10. 249 Gropp, Stephan Frank, LSC
11. 245 Odysseus, Gerhard Jahn, BSC
12. 215 Zeno, Frank Neidhart, SCSte
13. 088 Sirius, Tino Ellegast, KYC
14. 103 Palafitta, Christopher Dodd, YCK
15. 059 Scirocco Wolfgang Simon, KYC

Das Foto zeigt den Lacustre 203 von Günter Reisacher, dem Sieger der Onkel-Ernst-Regatta (allerdings bei einer anderen Veranstaltung, aber bei ähnlich schwachem Wind). Foto: Reisacher

22.08.11: Lea Rüegg beste Schweizer Optiseglerin an der SM

Von Donnerstag bis Sonntag fand auf dem Engadiner Silvaplanasee die Schweizermeisterschaft der Optimisten statt. Die hervorragend organisierte Veranstaltung fand bei herrlichen Wetterbedingungen statt, wenngleich der Malojawind nur am ersten Tag zu überzeugen wusste.

Bis Samstagabend konnten die geplanten 10 Wettfahrten ausgetragen werden die am Ende von 3 Deutschen Seglern dominiert wurden. Einmal mehr hat Marvin Frisch vom Bodensee in beeindruckender Weise mit 8 Laufsiegen die Konkurrenz (216 Teilnehmer) hinter sich gelassen. Im Schweizer Vergleich wusste unser „Swiss Sailing Team Bodensee“ zu überzeugen (Lea Rüegg YCA Gesamtrang 13, Jonathan Rutishauser YCK Rang 30, Urban Willi ASC Rang 78, Fabien Ruf SCR Rang 93, Basil Hanhart ASC Rang 169).

Trotz starker Konkurrenz aus dem Ausland konnte Lea Rüegg an ihre ausgezeichnete EM- Leistung in Portugal anknüpfen und segelte in der Mädchenwertung auf den hervorragenden 3. Platz. Im Schweizer Gesamtranking belegt sie den 4. Rang und ist damit das erfolgreichste Schweizer Mädchen an dieser SM. S.R.
Lea Rüegg (SUI), Alexandra Stalder (I), Gesa Bornemann (D)

22.08.11: Patrik Herzig YCRo und Bruno Randelli KSV gewinnen

RS/Clubmeisterschaften Yacht-Club Romanshorn und der Kesswiler Segler-Vereinigung bei schwülheissem Wetter aber fast ohne Wind.

Die gemeinsame Clubmeisterschaft forderte von den Teilnehmenden viel Geduld, da der Wind Mangelware war. Die Wettfahrtsleitung lag in den Händen von Jack Frei vom Yacht-Club Romanshorn.

22 Yachten und 10 Jollen waren am Start und quälten sich mühsam über die Regattabahn oder gaben entnervt auf. Bei den Yachten erreichte das erste Boot nach 5 Stunden und 3 Minuten die Ziellinie, die Jollen auf verkürzten Bahn in 2 Stunden und 12 Minuten. Das letzte Boot, das das Ziel erreichte benötigte 7 Stunden und 40 Minuten. 16 Boote gaben auf, da sie die Aussicht das Ziel innert nützlicher Frist zu erreichen zu gering einschätzten.

Als Gewinner des blauen Bandes des YCRo Yardstickgruppe 1 (schnellste Yacht nach gesegelter Zeit jeder Gruppe) konnten sich Patrick Herzig auf Evanesse feiern lassen bei der Yardstickgruppe 2 wurde Guido Koller gewinner des Blauen Bandes. Er hat als einziger dieser Gruppe die Ziellinie passiert.

Der Wettfahrtleiter Jack Frei, der am heutigen windlosen Tag wirklich nicht zu beneiden war, konnte an der Rangverkündigung folgende Resultate Bekannt geben:

Ergebnisse >

Der Clubneptun konnte 2 Yachten Taufen und den beiden Booten allzeit gute Fahrt wünschen. Diese ehrwürdige und launige Zeremonie galt einem eleganten Segelboot und einer innovativen Motoryacht mit Hybridantrieb.

Nachdem die letzten Boote der Regatta den Hafen erreichten trat das MOLE Team in Aktion. Es hat für die hungrigen Regatteure und weitere Clubmitglieder des Yacht-Club Romanshorn mit einem exquisiten Grillbuffet verwöhnt. Bei guter Stimmung genossen die Teilnehmer den wunderschönen Sommerabend und diskutierten die Ereignisse des Regattatages. Die Bar, die zu Gunsten der Junioren betrieben wurde, ist von Unentwegten noch lange besucht.

Freitag, 19. August 2011

19.08.11: 50. INTERBOOT in Friedrichshafen

Die INTERBOOT feiert Jubiläum: Vom 17. bis 25. September 2011 präsentiert die Messe zum 50. Mal die Welt des Wassersports. Mit an Bord sind rund 500 Aussteller, die in acht Hallen, auf dem Messe-See und auf dem Bodensee zeigen, was der Markt zu bieten hat. Das Tauch-Center bietet neue Aktionen, unter anderem ein Panorama-Unterwasserkino und Foto-Workshops. Ein Wakeboard-Wettbewerb, Segelregatten und das Duell der Motorboote sorgen ebenfalls für Spannung. In Sonderausstellungen erleben die Besucher 50 Jahre Wassersportgeschichte.
„Was 1962 in der Zeit des Wirtschaftswunders begann, hat sich schnell zu einer internationalen und erlebnisreichen Wassersport-Ausstellung mit Trendsetterfunktion entwickelt“, stellt Messechef Klaus Wellmann fest. „Heute können die Besucher das Vergnügen Wassersport in den Messehallen, auf dem Messe-See und auf dem Bodensee aktiv erleben. Diese Kombination gibt es auf keiner anderen Wassersport-Ausstellung in Deutschland.“

Auch die Aussteller wissen das vielseitige Testareal zu schätzen. Einige der weltgrößten Werften wie Bavaria, Bénéteau oder Jeanneau nutzen die INTERBOOT bereits seit Jahrzehnten, um ihre Produkte erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. „Besonders stolz sind wir auf die Aussteller, die damals bereits auf der Verbraucherausstellung IBO ihre Boote gezeigt haben und uns seitdem fast ununterbrochen begleiten, wie beispielsweise Boesch Motorboote aus der Schweiz und Schöchl Yachtbau aus Österreich“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Brunnert-Grimm aus der Schweiz präsentiert seine Neuheiten bereits seit 1951 in Friedrichshafen.“ In diesem Jahr zeigt die Firma aus Gottlieben ein neues Brennstoffzellenboot.

Neu sind die Fotografie-Workshops und das Panorama-Kino im Tauch-Center, in dem die Unterwasserwelt für die Besucher erlebbar wird. Aufs Wasser kommen Kinder und Erwachsene auf dem Messe-See mit Kajaks, Kanus sowie Segel- und Schlauchbooten. An der Liftanlage auf dem Messe-See machen Wakeboarder mehrmals täglich Lust auf die Trendsportart, abends können sich dann Anfänger versuchen. Für Probefahrten stehen rund 100 Schiffe im INTERBOOT-Hafen bereit.

Weitere Infos unter www.interboot.de.

19.08.11: Optimales Optitraining

20 begeisterte Kinder haben während der Ferien (11.-14. August) beim Optimistentraining des Lindauer Segler-Clubs die Grundzüge des Segelns gelernt. „Die waren schon ziemlich motiviert,“ sagt Organisator und Jüngstenwart Jochen Grauer, „aber sie haben auch alle viel Spaß gehabt.

Und für die Sicherheit waren drei Trainerteams mit drei Sicherungsbooten für die 20 Kinder auf dem Wasser“. „Das Training war in zwei Bereiche aufgeteilt,“ erklärt Veit Käser den Ablauf. „Einmal haben wir mit den Kindern das Segeln auf den Opti-Jollen geübt, und dann ging‘s noch mal auf die Clubyacht“. „Wir durften auf die Bayern“, freute sich einer der Jüngeren. „Das ist ein echt cooles Schiff“. Die 8 Meter-Rennyacht ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

Zusätzlich gab es für die Kinder die klassische Lindauer Inselumrundung mit den Optimisten. „Zuerst mussten wir unter der Landtorbrücke durch, und dann am Eisenbahndamm auch noch den Mast legen“, berichtet Fynn Fechner vom Abenteuer. „In dem Durchlass war es dunkel und hat gehallt“. „Worauf ich besonders stolz bin“, sagt Jochen Grauer, „am letzten Tag hatten wir die Prüfung zum Optischein, und alle haben bestanden. Sie mussten Knoten zeigen, wurden ein klein wenig in Theorie abgefragt und zeigten, dass sie Manöver wie Wenden und Halsen alleine segeln können“. Stephan Frank.
Der LSC-Nachwuchs auf der Bayern II Foto: Grauer
Optimisten-Jollen vor Lindau Foto: Grauer

Donnerstag, 18. August 2011

18.08.11: News vom Tiefgang-Bodensee-Team

Weitere Messungen am Untersee:
Seit unserer letzten Meldung vom 04.08.2011 sind 7 weitere Hafen- und Stegmessungen (403 Messpunkte) dazu gekommen, siehe Aug. 2011. Drucken Sie evtl. die Datenblätter neu aus. Unsere Messbilanz bis jetzt im 2011: 37 Häfen- oder Stege mit 1345 Messpunkten.

Fotos Untersee: Natürlich haben wir auch die Fotos der Hafeneinfahrten- oder Stege am Untersee neu integriert. Übersichtskarte Hafenpunkte anklicken oder unter News (Bilder), Diese können bei Bedarf auch ausgedruckt werden.

Danke:An die drei frei willigen Helfer für die Messungen am Untersee (René Berchthold inkl. Schiff, Hanspeter Bolli inkl. Schiff und Roland Gahlinger Unterstützung bei den Messungen). Zusätzlich vielen Dank an meinen Sponsor meiner Werbeartikel (Erwin Zumbühl, AbZ Werbeartikel AG).

Unsere nächsten Messungen: Auch die restlichen Häfen am Untersee möchten wir noch gerne messen, der Zeitpunkt ist jedoch noch offen. Melden Sie sich bitte bei Fragen, Wünschen oder Problemen. Sprechen Sie uns auf dem See bitte an, wir freuen uns auf einen persönlichen Kontakt.

Das www.tiefgang-bodensee.ch - Team. Beat Rauber

Dienstag, 16. August 2011

16.08.11: Schatzkistle-Regatta

BZ / Traditionell findet Mitte August im Segel- und Motorbootclub Überlingen die IMS-Regatta „Schatzkistle“ statt. Die Boote des ORC-Club, First Class 8, Aphrodite 101, 8m Onedesign und Einheitsklassen kämpften in 5 verschiedenen Wertungsklassen jeweils um eine Schatzkiste.

Die Boote des ORC Club haben einen internationalen Meßbrief, der nicht nur die Daten des Bootes, sondern auch das Crewgewicht, die Stabilität und die Trimmbarkeit des Riggs einer Yacht beurteilen. Weltweit sind inzwischen 6000 Yachten so vermessen. Die Steuermannbesprechung findet um 10.30 Uhr auf dem Clubgelände des SMCÜ statt. Ab 11 Uhr kann der erste Start erfolgen.

Weitere Informationen können Sie auf der Homepage des SMCÜ unter www.smcue.de abrufen.

16.08.11: Schnelle Hatz um den mystischen Felsen

Das 44. Rolex Fastnet Race stand schon vor seinem Beginn in den Segelgeschichtsbüchern. Denn mit 314 Crews, darunter auch 15 deutsche, waren so viele wie nie zuvor die berüchtigte Hochseeregatta angegangen, die über 608 Seemeilen, also mehr als 1.100 Kilometer, durch den Englischen Kanal und die Irische See führt. Die am Sonntagmittag (14. August) vor Cowes über zwei Stunden zeitversetzt gestarteten Yachten füllten zunächst den Solent, die Wasserstraße zwischen der Insel Isle of Wight und dem britischen Festland, und boten tausenden Zuschauern ein imposantes Spektakel. Keine 24 Stunden danach hatten die ersten Boote bereits den mystischen Felsen Fastnet Rock im Süden Irlands gerundet und waren auf dem Rückweg, der in der englischen Hafenstadt Plymouth endet. Auch die zu erwartenden Siegerzeiten sind rekordverdächtig - der 44 Meter lange Trimaran „Banque Populaire“ aus Frankreich wurde bereits am Montagabend im Ziel erwartet.
Seb Josse's GITANA 11 rounding Fastnet Rock, Photo by Rolex / Carlo Borlenghi
Kaum ein Rennen zeigt so eindrucksvoll die Unterschiede seegängiger Schiffe in punkto Geschwindigkeitspotential, wie das legendäre Rolex Fastnet Race. Haben die kleineren, nur zehn bis zwölf Meter langen Einrumpfyachten nach der ersten Nacht auf See meist noch nichtmals ein Viertel oder gar Fünftel der Strecke absolviert und Land’s End, das letzte Landende Großbritanniens an der Südwestspitze noch gar nicht in Sicht, kommen ihnen die mehrrümpfigen Hightech-Racer bereits auf dem Schlussspurt entgegen. Sie sind gut und gerne drei- bis viermal so schnell unterwegs.

Diese ernüchternde Begegnung blieb den besten deutschen Mannschaften immerhin erspart. Die „Norddeutsche Vermögen Hamburg“ des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) unter Skipper Jan Gallbach lag in einer theoretischen Hochrechnung am Montagnachmittag als 59. der Gesamtwertung knapp vor der Scho-ka-kola von Uwe Lebens (Hamburg) und Jens Kühnes „Sjambok“ unter US-Flagge, setzte sich später weiter ab. Ob es am Ende nach berechneter Zeit ein Rennen für die großen oder die kleinen Yachten werden würde, war zunächst noch nicht abzusehen. Die britische Judel/Vrolik 72 „Rán“ des schwedischen Skype-Erfinders Niklas Zennström, die vor zwei Jahren den begehrten Fastnet Challenge Cup als bestes Schiff nach berechneter Zeit gewonnen hatte, lag anfangs wieder gut im Rennen. Die ersten 30 Stunden hatten alle Teilnehmer einen mäßigen bis frischen Südwestwind, der laut Vorhersage jedoch auf Nordwest drehen und in der Stärke schwanken sollte.

An der Spitze ist das Rolex Fastnet Race jedoch immer vor allem eine Hatz um die Ehre, als Erster im Ziel zu sein, egal ob die anderen baulich, also rechnerisch unterlegen sind. Den meistbeachteten Zweikampf liefern sich dabei dieses Mal die beiden „100er“, „ICAP Leopard“ und „Rambler“. Exakt die in der offenen Gesamtwertung für Einrumpfboote maximal erlaubten 100 Fuß (30,48 Meter) lang soll der „Leopard“ des einheimischen Mike Slade den Hattrick schaffen: nach 2007 und 09 zum dritten Mal Schnellster sein. Und genau das will sein Widersacher George David aus den USA verhindern. Sein neuer „Wanderer“ (Rambler) ist auf Rekorde getrimmt, und auf dem Papier nach Handicap (Rennwert) sogar noch schneller, als der Titelverteidiger.

„Es würde uns das Herz bluten, wenn wir dieses Rennen verlieren“, meinte Slade vor dem Start, „vor allem aber, wenn wir unseren Rekord verlieren.“ Der steht bei einem Tag, 20 Stunden und 18 Minuten, aufgestellt vor vier Jahren bei idealen Windbedingungen, und läuft Dienstagvormittag (16. August) ab. Doch seit 2007 sind die Boote noch schneller geworden, immer weiter ausgereizt durch technische Innovationen. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis der Rekord erneut unterboten wird. Nach der Hälfte der Strecke lagen die beiden Kontrahenten „Leopard“ und „Rambler“ keine Seemeile auseinander, allerdings der Herausforderer trotz technischer Probleme mit einer defekten Winsch und einem daraufhin gerissenen Vorsegel am Sonntag leicht in Front und zog anschließend nach und nach davon.

Erstaunlich war auch die Leistung des mit 77 Fuß deutlich kleineren Trimarans „Gitana 11“ unter Skipper Seb Josse (ebenfalls Frankreich), der nach zwei Dritteln des Rennens weniger als zehn Seemeilen hinter dem 140-Fuß-Monster „Maxi Banque Populaire“ zurück lag. Die großen Mehrrumpfboote verblüfften selbst Experten mit ihren gesegelten Kursen, die teils erheblich vom direkten Weg abwichen, weil ein Tri durch die hohe Endgeschwindigkeit durchaus Umwege im Kauf nehmen kann, wenn er dadurch langsameres Aufkreuzen gegen den Wind vermeidet. So segelten auch die beiden neuen MOD70-Trimarane „Race for Water“ aus der Schweiz mit Skipperin Dee Caffari und „Veolia Environnement“ des Franzosen Roland Jourdain auf dem Hinweg an den Scilly-Inseln vorbei, obwohl sie schon bei Land’s End hätten Richtung Norden abbiegen dürfen.

Zwangsweise in den nächstgelegenen Hafen bogen bereits acht Teilnehmer ab. Bei den meisten gab es Materialschäden, die unterwegs mit Bordmitteln nicht zu beheben waren. Nur auf der englischen Sigma 38 „Zanzara“ musste ein Crewmitglied mit einem gebrochenen Bein geborgen werden. Es wird die feierliche Preisverteilung am 19. August in der historischen Zitadelle von Plymouth vermutlich weder auf eigenem Kiel noch auf eigenen Füßen erreichen. Bericht Andreas Kling. Ergebnisse >

16.08.11: Team Mistral aus Konstanz gewinnt das Match Race Altnau

Das Match Race Altnau ( ISAF Grade 4) vom 13.-14.8. 2011 ist mit einem grandiosen Fotofinish zwischen dem Team von Max Trippolt (YC Bregenz) und dem Team von Joni Steinlein (Mistral II, SSCK) zu Ende gegangen. Mit einer rauschenden Spinnakerfahrt überholte das Team Mistral II mit Joni Steinlein, Fiona Zimpfer, Dominik Maier-Ring, Wanja Maerkle-Huss knapp vor der Ziellinie das bis dahin führende Bregenzer Team Max Trippolt, Benedikt Höss, Oliver Thaler, Manuel Quendler und gewann nicht nur das Match, sondern wurde damit auch Sieger des Match Race Wochenendes. Auf Platz 3 folgten Nuala Peter & Crew aus Langenargen vor dem Team Jugend Segeln Steckborn mit Steuermann Nicola Möckli. Gesegelt wurde auf den beiden blu26 Match Race Booten des Jugend Regatta Fördervereins.

Am Samstag konnten bei idealen Wind- und Wetterbedingungen die beiden Vorrunden Gruppen ausgesegelt werden. 2 Bf aus Nord-West und am späteren Nachmittag dann 1-2 Bf aus Ost bei strahlendem Sonnenschein boten ideale Segelbedingungen auf dem Bodensee. Die Flights wurden direkt vor der Altnauer Hafenmole ausgetragen und die Match Race Teams boten den Zuschauern spannende und faire Duelle. 4 Teams qualifizierten sich für die Goldgruppe, um so am Sonntag um den Sieg zu segeln.

Am Sonntag war nach einer leichten Morgenbrise zuerst einmal Flaute angesagt. Erst am frühen Nachmittag konnten die ersten Matches der Goldgruppe bei leichtem Ostwind gesegelt werden. Der ersehnte und prognostizierte Westwind stellt sich doch noch mit etwa 4 Bf (in Böen auch mal 5-6) ein und so konnten die Matches um den Sieg in rauschender Fahrt gesegelt werden. Alle vier Teams segelten jeweils ein Match gegeneinander. Das letzte Match des Tages zwischen den Teams von Max Trippolt und von Joni Steinlein sollte den Sieger des Wochenendes stellen. Das Team Mistral vom Konstanzer Schülersegelclub konnte das entscheidende Match, trotz einer Strafe aus dem Vorstart, mit einer rasanten und spannenden Spinnakerfahrt kurz vor dem Ziel für sich entscheiden. Für die Match Race Segler und auch für die Veranstalter Altnauer Segelclub (ASC) und Jugend Regatta Förderverein (JRFV) war es eine durchweg gelungene Veranstaltung mit spannenden und fairen Regatten. Bericht und Bilder Claudia Somm.

Rangliste Goldgruppe:
1. Team Mistral II, Skipper Joni Steinlein, SSCK
2. Team Trippolt, Skipper Max Trippolt, YCB
3. Team Nuala Peter & Crew , Skipper Nuala Peter, YCL
4. Jugend Segeln Steckborn, Skipper Nicola Möckli, JSS

Die Silbergruppe um die Plätze 5 - 8 konnte aus Zeitmangel nicht mehr ausgesegelt werden.

Sonntag, 14. August 2011

14.04.11: Peter Minder's "nanook XL" gewinnt die 40. Tag/Nacht

Die Farbe noch nicht mal ganz trocken - und nur zwei Tage nach den ersten Testschlägen - gibt der brandneue High-Tech-Canting Keeler entwickelt durch die Bootswerft Heinrich AG einen starken Einstand in der Regatta-Szene. "nanook XL" dominiert sowohl als "first ship home" (monohulls) wie auch in der Wertung nach gerechneter Zeit in YST I.

14.08.11: 40. Tag & Nachtregatta

Urs Heiz - Nach 1 Stunde und 26 Minuten erreichte der Katamaran „Skinfit“ das Ziel vor Altnau. Damit sicherten sich der Österreicher Fritz Trippolt und seine Crew den Sieg der 40. Altnauer Tag & Nachtregatta zum zweiten Mal in Folge.

Bei optimalen Wind- und Wetterbedingungen begaben sich die 99 Teilnehmer der Jubiläumsregatta am Freitag (12.08.11) an den Start. Pünktlich um 20:00 Uhr, bei moderaten drei Windstärken, entliess Wettfahrtleiter Frank Schüepp vom Altnauer Segelclub ASC das Feld mit Kurs Konstanz auf die erste Kreuz. Weitere Bahnmarken lagen vor Hagnau am Deutschen Ufer und Güttingen (CH). In drei Gruppen gestartet boten die insgesamt 9 Klassen mit den 4 Katamaranen und Kielyachten aller Grössen und Schattierungen ein beeindruckendes Bild auf dem Wasser. Nach einem perfekten Start und bedingt durch optimale Windverhältnisse blieb das gesamte Feld über einen längeren Zeitraum dicht beisammen. Sofort konnten sich die Katamarane absetzten und führten das Feld mit deutlichem Abstand an. Die internationalen und teilweise prominenten Mannschaften kämpften unerbittlich um Plätze und Positionen.

Vor Konstanz flaute der Wind leicht ab. Die Mannschaften waren gefordert saubere und präzise Spimanöver zu fahren, während die Skipper nach der ersten Wende den optimalen Kurs zu segeln hatten. Nicht jedem Manöver war Erfolg beschert. So hatte sich der Kreuzlinger Jürg Schenkel auf seiner Olsen 31 im Kurs verschätzt und gelangte zu weit vom Ufer weg. „Dicht unter Land wär optimal gewesen. Ich konnte meinen Hauptkonkurrenten zwar immer sehen, aber nicht mehr einholen.“ Er nahm’s sportlich und kämpfte weiter um eine gute Platzierung. Nach der Hagnauer Wendemarke frischte der Wind deutlich auf und liess die Schiffe mit Lage und hohen Geschwindigkeiten den See queren und so die letzten Meilen der Langstreckenregatta in Angriff nehmen. Nach 4 Stunden und 57 Minuten erreichten die letzten Nachzügler die Ziellinie. „Es war unsere erste Regatta und es ist alles gut gegangen“ sagte Sibylle Bini mit sichtlichem Stolz, welche mit ihrem Mann und ihrer Tochter das Rennen gut überstanden hat. Von 99 gestarteten Schiffen wurden 97 gewertet.

Gut gelaunt erschienen die Mannschaften am Samstagmorgen zur Siegerehrung. Nicht nur die anspruchsvolle Regatta, sondern auch die anschliessende stimmungsvolle Seglerparty mit der Band „Doubleneck“ und DJ „Schöbi“ haben zu bester Stimmung beigetragen. Die Wertung erfolgte nach Klassen und den Ausgleichsformeln Yardstick und ORC. Neben Erinnerungs- und Wanderpreisen konnten vom veranstaltenden Club erneut attraktive Sponsorenpreise verlost werden. Ein GPS, Ausrüstungsgegenstände sowie Reisegutscheine und Körperpflegeprodukte erfreuten die glücklichen Gewinner.

Vier Jahrzehnte Segeltradition
Vor 40 Jahren wurde diese Traditionsregatta aus der Taufe gehoben. Dem Namen des damaligen Titelsponsors folgend, wurde sie als Toyota-Cup ausgetragen. Im Laufe der Jahrzehnte änderten sich der Regattaname, die Sponsoren, die Teilnehmer und auch die Austragungsgepflogenheiten. So wurde während vielen Jahren eine zweigeteilte Regatta durchgeführt. In den Abend- und Nachtstunden wurde ein Langstreckenkurs ausgesegelt und am darauffolgenden Morgen wurde ein kurzer Dreieckskurs ausgelegt. Aus beiden Resultaten wurde der Sieger ermittelt. Nachdem der Dreieckskurs aufgrund der unsicheren morgendlichen Windverhältnisse immer seltener gesegelt werden konnte, wurde dieser Teil der Regatta fallen gelassen. Kompensiert wurde die geänderte Austragungsart durch die Teilnahme von immer schnelleren und grösseren renntauglichen Yachten. Die spannende Nachtregatta ist bis heute erhalten geblieben und lockt jedes Jahr an die 100 begeisterte Segler nach Altnau, welche vom Tag in die Nacht regattieren.

Rangliste > (Auszug Sieger)
Offene Klasse – Aut 15 Fritz Trippolt YCB (Kat), YST1 – SUI Peter Minder YCK (Nanook XL), YST2 – AUT 5 Thomas Peter YCH (Avance 36), YST3 – GER 362 Andreas Ammann KYC (6KR Sloop), X99 – AUT 437 Heinz Doppelmayer YCB, Aphrodite 101 – GER 471 Jonathan Koch BYCUE, ORC 1 – GER 4424 Roel Merkesteyn YCL (IMX 38), ORC Sport – SUI 095 Max Juchli YCA (Esse 850).
Regattastart
Skinfit auf der Kreuz
Vom Tag in die Nacht (Bilder: Urs Heiz)

Donnerstag, 11. August 2011

11.08.11: StSG freut sich auf 22. Argencup

Die Vorbereitungen für die Bodenseeregatta "Argencup" am 27.- 28.8.2011 laufen derzeit auf Hochtouren. Veranstalter ist die Studentische Seglergemeinschaft Stuttgart e.V. (StSG). Die Wettfahrt auf dem Up-and-down-Kurs vor Kressbronn und Langenargen bildet den jährlichen sportlichen Höhepunkt für den größten Segelverein in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mit aktuell 515 Mitgliedern. Clubchef Jürgen Graf bemüht sich deshalb um eine möglichst perfekte Organisation.
Hierbei geht es nicht nur um die Koordination der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf dem Wasser - wie z.B. der Skipper und Mannschaften für Kontrollboote, Start- und Zielschiff sowie Bojenleger. Auch die beliebte Party an Land will gut vorbereitet sein. Dabei hilft der Schwesterverein Studentische Seglergemeinschaft e.V. aus Tübingen (247 Mitglieder). Die Aufgaben umfassen die Ausgabe der Segelanweisungen, den Ausschank von Getränken, die Betreuung der VIPs und Journalisten.

Für ausgelassene Stimmung im Partyzelt soll eine Rockband sorgen. Bei dem Fest in maritimer Atmosphäre im Wassersportzentrum Ultramarin in Kressbronn-Gohren werden laut Veranstalter zahlreiche Gäste erwartet. Sie freuen sich bereits auf die große Sause nach der Wettfahrt am Samstagabend. Gesegelt wird natürlich auch. Im vergangenen Jahr nahmen 50 Schiffe an der Regatta teil. Diesmal rechnet der Verein mit noch mehr Yachten. Die Studentische Seglergemeinschaft Stuttgart e.V. (StSG) und die Studentische Seglergemeinschaft e.V. in Tübingen wünschen sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich rechtzeitig anmelden, damit die Planung gut funktioniert. Der Argencup zählt zur Internationalen Bodensee Yardstick Meisterschaft (IBYM) Ausschreibung und Meldung: www.argencup.de.

11.08.11: Bodensee Match Race am Wochenende vor Altnau

Der Jugend Regatta Förderverein (JRFV) organisiert dieses Jahr nach dem Match Race in Kreuzlingen erstmals gemeinsam mit dem Altnauer Segel Club (ASC) ein ISAF Grade 4 Match Race. Das Match Race wird an diesem Wochenende im Anschluss an die alljährlich vom ASC organisierten Altnauer Tag-und Nacht Regatta durchgeführt. Gesegelt wird auf den beiden blu26 Match Racern des Jugend Regatta Förderverein. Acht Nachwuchs Match Race Teams aus Schweiz, Deutschland und Österreich haben sich angemeldet.

Das Interesse am Match Racing ist bei den jungen Seglern sehr gross. So hat der Jugend Regatta Förderverein in diesem Jahr bereits mehrere Match Race Trainings gemeinsam mit Segelclubs in Steckborn, Kreuzlingen, Bottighofen, Altnau und Bregenz durchgeführt. Das Ziel des Jugend Regatta Fördervereins ist es, den Nachwuchs Crews, welche aus dem Match Race Projekt des JRFV entstehen, auch Startmöglichkeiten zu geben, an denen die Teams erste Weltranglistenpunkte sammeln können.

In Altnau können 8 Match Race Teams an den Start gehen. Der Fokus bei den Einladungen lag klar auf dem Bodensee und so sind nun auch Teams von allen 3 Bodensee Anrainerstaaten gemeldet. Der erste Start ist für Samstag, 13. August um 14 Uhr geplant. Bei günstigen Windverhältnissen können die Regatten vom neuen Landungssteg am Altnauer Hafen beobachtet werden. Am Samstag werden primär die Vorrunden zur Qualifikation für die Finalrunde gesegelt. Die besten 4 Teams werden dann am Sonntag den Sieger in der Finalrunde unter sich ausmachen.
Spannender Start - Match Race Bodensee auf blu26, Foto: Claudia Somm

Mittwoch, 10. August 2011

10.08.11: „Spaghetti-Schiff“ fährt auf dem Bodensee

Ein Abendessen in besonderer Umgebung bieten die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) ihren Fahrgästen an. Denn auf dem „Spaghetti-Schiff“ kann man nicht nur die einzigartige Bodenseelandschaft genießen, sondern dabei auch Spaghetti essen, so viel man möchte.

Täglich (außer am Samstag, 13. August) startet eine Abendrundfahrt um 18.10 Uhr ab Konstanz in Richtung Obersee (Ankunft um 21.20 Uhr) und eine weitere ebenfalls um 18.10 Uhr ab Unteruhldingen (Ankunft 20.35 Uhr). Eine Fahrt startet um 18.45 Uhr ab Meersburg (Ankunft 20.50 Uhr) durch den Überlinger See. Die Kosten liegen bei 16,50 Euro inklusive Fahrt und Essen, ab sechs Personen ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Reservierungen unter Telefon: 0049 75 31/3 64 00 und im Internet unter info@bsb.de. (BSB/Südkurier)

10.08.11: H-Boot-WM in Neustadt

Nach den ersten 3 Wettfahrten (1. Tag) geben die Dänen den Ton an. Unsere drei Schweizer Crews liegen im 53-köpfigen Feld auf den Plätzen 20, 38 und 41, also Potentional nach vorne! Resultate >

Dienstag, 9. August 2011

09.08.11: Vorbereitung auf den Katastrophenfall

Südkurier / Land unter am Bodensee und dazu noch ein Erdbeben? Für ein solches Szenario wollen die Verantwortlichen im Dreiländereck gewappnet sein.
Welche Folgen ein extremer Hochwasserstand haben kann, erfuhren die Menschen am Bodensee zuletzt im Frühjahr des Jahres 1999. Der Pegel bei Konstanz kletterte auf 5,65 Meter, der Schiffsverkehr war eingeschränkt und die Reichenau vorübergehend wieder eine Insel. Dieser Tage nun haben zivile und militärische Einsatzkräfte das Szenario im Rahmen der trinationalen Katastrophenübung Terrex (Territorial Exercise) verschärft. Auch diesmal ist die Reichenau wieder eine Insel, aber die Bevölkerung muss evakuiert werden. Teile des Konstanzer Stadtgebiets stehen unter Wasser. Der Bahnhof muss gesichert werden. Treibholzfelder blockieren den Konstanzer Trichter.

Dazu kommen ein Stromausfall und ein Gas-Tankbrand in der größten Stadt am Bodensee. Der Flugplatz ist überschwemmt. So oder so ähnlich stellt sich bei dieser Annahme die Lage rund um den See dar. Und Hochwasser, Überschwemmungen und rutschende Hänge sind erst das Vorspiel für das folgende Erdbeben im deutsch-österreichischen Raum. Dass die Furcht vor einem Erdbeben durchaus begründet ist, hat das Militärkommando von Tirol im Vorfeld der Übung Terrex deutlich gemacht. Danach liegt Tirol, und hier vor allem der Bezirk Reutte und das Inntal rund um Innsbruck, in einer geologisch hochaktiven Erdbebenzone. Mittlere und stärkere Beben bis zu einem Wert von 6,5 auf der Richterskala sind gemäß des Tiroler Landesgeologen nicht auszuschließen. Lesen Sie weiter >

09.08.11: Jugend WM der 470er in Medemblink

2. beste Mannschaft vom Bodensee an der Jugendweltmeisterschaft der 470-er in Holland: Julian Flessati und  Tobias Rüdlinger SC Rietli auf dem 27. Rang! Rangliste > / Berichte >


Montag, 8. August 2011

08.08.11: 19 Lacustre bei einer entspannten Far Niente

Die schönste Art, auf dem Bodensee Urlaub zu machen, haben eine Woche lang (7.-13. August) 57 Lacustre-Segler auf 19 Schiffen erlebt. Die Far Niente – ein Gondeln von Hafen zu Hafen - führte in diesem Jahr in die Bregenzer Bucht. „Ich wollte ein paar Ecken in Vorarlberg zeigen, die viele Segler am See noch nicht kennen“, erklärt Far Niente-Organisator Josef Bitsche das Programm. „Angefangen haben wir in Lochau, ein idyllisch gelegener, kaum besuchter Hafen mit der alten Fähre ‚Meersburg‘, von da ging es erst Mal weiter nach Fußach“.

Vor der Einfahrt in den Fußacher Hafen wurde in der Bucht gebadet, abgeschottet von jeglichem Betrieb. Geschützt von Kiesdämmen und Inselchen. „Ich wusste gar nicht, dass der See solche idyllische Buchten hat“, meinte Mitsegler Willi Beck aus Immenstaad, der seit Jahrzehnten auf dem See unterwegs ist. Der nächste Tag brachte eine nicht ganz ernst genommene Überführungsregatta nach Hard. Auch hier wurde wieder von den im Päckchen liegenden Schiffen aus gebadet, diesmal im Binnenbecken. Und jeder holte aus seiner Bilge lang gehortete Spezialitäten: Gekühlte weiße Bordeaux-Weine, Käse, Salami und Brot, Obst – und handgemachtes Marzipan. Am Abend folgte ein gemeinsames Grillen, dafür fiel die Überführungsregatta am nächsten Tag wegen Sturmwarnung aus. Ein anderthalb Stunden dauerndes Fenster zwischen den Regenschauern reichte aus, um die 19 Lacustre und zwei Begleitboote trocken nach Lindau zum Lindauer Segler-Club zu bringen.

„Hier haben wir uns die beeindruckende Picasso-Ausstellung angesehen“, lobte Bitsche das Lindauer Kulturprogramm. Am nächsten Tag schien wieder die Sonne, es folgte die Überführungsregatta nach Bregenz, die wegen abflauender Winde abgebrochen werden musste. „Erst im zweiten Anlauf habe ich dann noch einen Bananenkurs vor Bregenz auslegen können“, erklärt Lacustre-Wettfahrtleiter Andreas Giger.

Dann der Höhepunkt der Far Niente: Der Galaabend in der perfekt restaurierten Villa Raczynski - 1877 vom polnischen Grafen Raczynski für seine Frau als Sommersitz erbaut. „Wir haben in diesem Jahr das Motto ‚wir sind Kaiser‘ gewählt“, so Bitsche. „Die Segler haben die passenden Kostüme besorgt. Vom Kaiser Franz-Joseph bis zurück zu Nero – das war eine war eine tolle, etwas andere Party. Mit königlichen und kaiserlichen Hoheiten, wer nicht kostümiert war, diente als bürgerlicher Untertan“.

Am Abschlusstag war der Enthusiasmus für eine weitere Regatta verhalten, die meisten Lacustre-Segler bevorzugten einen Hafenaufenthalt, bevor es zur Oper auf die Seebühne ging. Nachdem fast die gesamte Far Niente entgegen dem Wetterbericht trocken über die Bühne gegangen war, fiel die Vorstellung auf dem See aber wegen Regens aus.

„Bei der Far Niente gibt es zwar Überführungsregatten, damit der Ehrgeiz aber nicht überhand nimmt, lassen wir die Listen unmittelbar nach der Siegerehrung sofort verlorengehen“, beschreibt Lacustre-Bodensee-Präsident Ernst Zollinger das Wesen der Wettfahrt. „Und zusätzlich muss der Erste am nächsten Tag einen dicken Fender hinter sich herziehen, das bremst zusätzlich“. Im nächsten Jahr will die Lacustre-Vereinigung Bodensee die Far Niente 2012 organisieren, es wird die 50. sein. Stephan Frank.
Badeszene in der Fußacher Bucht Foto: Stephan Frank
Die kaiserliche Truppe. Von links: Otto Ziegler, Walter Müller (Nero), Franz-Joseph Bitsche, Wolfgang Simon. Foto: Stephan Frank

08.08.11: 25 Kinder beim Schnuppersegeln

Das Ferienprogramm des Lindauer Kreisjugendrings brachte 25 Kinder und Jugendliche zum Lindauer Segler-Club. Bei schönstem Wetter und 20 Grad warmem See konnten die zehn bis 16 Jahre alten Nachwuchssegler am 2. August zuerst auf großen LSC-Schiffen mitfahren und die Welt des Segelns lernen. „Und dann gab’s Schnitzel mit Pommes“, lobte einer der Kleinen das Programm.

„So gestärkt sind wir anschließend zum Jollensegeln gegangen“, schildert Organisator Dieter Kubeth das Programm. „Anfangs hatten wir fast alle Optimisten-Jollen auf dem Wasser, zusätzlich noch die schnelleren und kippligeren Fewas und die Laser“.

Die Kinder lernten die Grundbegriffe des Segelns kennen: wo kommt der Wind her – was sind Wende und Halse, wie fahre ich gegen den Wind, wie mit ihm. „Und außerdem haben wir ihnen gleich das Wichtigste gezeigt, dass man auf einer Jolle immer eine Schwimmweste trägt“, meint Kubeth. „Und dank der Unterstützung der Bodensee-Yachtschule hatten wir auch genügend Material“.

„Ich finde es toll, dass der Lindauer Segler-Club zusammen mit dem Kreisjugendring den Jugendlichen das Segeln zeigen darf“, sagt der LSC-Vorsitzende Andreas Ober zum Schluss des Schnuppersegelns. „Und ein paar Mädchen und Jungs waren so begeistert, dass sie gleich regelmäßig zum Jollentraining in den LSC kommen wollen“. Stephan Frank LSC.

Sonntag, 7. August 2011

07.08.11: Clubmeisterschaft YCRo und KSV

Der Yacht-Club Romanshorn und die Kesswiler Segler-Vereinigung tragen traditionellerweise ihr Clubmeisterschaft gemeinsam aus. Die Wettfahrtleitung stellt der Yacht-Club Romanshorn. Nach der Steuermannsbesprechung am Samstag 20. August 2011 um 11.00 Uhr wird der Wettfahrtleiter 12.00 Uhr das Signal zum Auslaufen der Langstreckenwettfahrt geben.

An den Clubregatten werden vor allem Familien-Crews der beiden Vereine am Start sein. Die verschiedenen Bootstypen werden mit der Yardstick Handicapformel gewertet. Der Start vor dem Gemeindehafen Romanshorn erfolgt in drei Gruppen. Die Mannschaften bringen als Startgeld einen originellen Preis mit, der nach der Wettfahrt verteilt wird.

Die Junioren des Yacht-Club Romanshorn, welche die ganze Saison die Trainings besucht haben, werden auf einer verkürzten Regattabahn zusammen mit den Jugendlichen der Kesswiler Segler-Vereinigung den Sieger in der Jollenklasse ermitteln. Die Wettfahrtsleitung hofft auf gute Windverhältnisse, damit alle Boote am frühen Abend das Ziel, den Gemeindehafen Romanshorn erreichen.

Nach der Taufe der neu hinzugekommenen Boote durch den YCRo Neptun wird ein Apéro zur Rangverkündigung überleiten. Jedes teilnehmende Schiff wird einen Preis auslesen können und für die zeitschnellsten Boote der Yardstick Klassen 1 und 2 des Yacht-Club Romanshorn das Blaue Band entgegennehmen nehmen können.

Am anschliessenden Clubfest werden die Regattateilnehmer und die Mitglieder der beiden Clubs sich beim gemütlichen Zusammensein unterhalten. Das Team des Clubrestaurants MOLE-Team wird die Teilnehmer mit einem Grillbuffet verwöhnen. Yacht-Club Romanshorn

Samstag, 6. August 2011

06.08.11: Ab Montag startet die H-Boot WM

Vom Montag 8. August bis und mit Donnerstag 11. August finden die Weltmeisterschaften der H-Boote in Neustadt an der Ostsee statt. Eingeschrieben sind 53 Boote.

Aus der Schweiz nehmen SUI-527 mit Jürg Ganz ZYC (Marco Bühler YC Romanshorn/Ueli Bryner ZYC), SUI-453 mit Christian Fierz SVO (Bastain Migge SVO/Roman Juchli YC Arbon) und SUI-530 mit Conny Zech (Gebhard Watzel SCE/Matrais Maskoet RCV) teil. Favorit ist der mehrfache Weltmeister Morten Nielsen DEN-533! Wir werden an dieser Stelle darüber berichten.

Freitag, 5. August 2011

05.08.11: News von Beat Rauber (tiefgang-bodensee.ch)

Wir haben folgende Änderungen / Informationen für Sie:

Messungen am Untersee:
Seit unserer letzten Meldung vom 24.07.2011 sind 9 weitere Hafenmessungen (408 Messpunkte) dazu gekommen, siehe Aug. 2011. Drucken Sie evtl. die Datenblätter neu aus (Häfen/Stege und Brücken jedoch zuerst aktivieren).

Neu:
Wir haben zusätzliche Häfen/Stege und Brücken aufgenommen, diese müssen Sie unter "Häfen" aktivieren. Allensbach, Reichenau Durchfahrt Damm, Gottlieben Krüger Werft sowie Brunnert + Grimm Werft - sonst werden diese "nicht angezeigt" und "nicht ausgedruckt".

Pegelberechnung "Seerhein":
Die Berechnungen (Daten) der beiden Häfen „Gottlieben Krüger Werft sowie Brunnert + Grimm Werft" können nicht "1 zu 1" übernommen werden, da sich eine Pegeldifferenzen "+/-" im Seerhein nicht gleich verhält.

Reichenau Durchfahrt Damm:


Unsere nächsten Messungen sind geplant:
Mitte August nochmals am Untersee zu machen. An dieser Stelle möchte ich jetzt schon den freiwilligen Helfern am Untersee danken für Ihre grosse Hilfe. Somit folgen weitere Meldungen vom Untersee.

Ab sofort ist ein Übersichtsvideo über unsere WEB-Site www.tiefgang-bodensee.ch verfügbar unter: www.youtube.com/watch?v=fFjF5TJRD24.

Sprechen Sie uns auf dem See bitte an, wir freuen uns auf einen persönlichen Kontakt. Das www.tiefgang-bodensee.ch - Team, Beat Rauber.

Dienstag, 2. August 2011

02.08.11: SMCÜ- Segler bei der Travemünder Woche

BZ / Der Lasersegler Michael Zittlau vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) belegte Platz 2 bei Travemünder Woche. Markus und Andreas Betz (SMCÜ) haben das Podest nur um einen Punkt verfehlt. Sie belegten Platz 4 bei der Int. German Championship im Tornado.
Bild von links: Michael Zittlau, Marco Grasse und Christoph Froh

Der Starkwindtag, den Michael mit den Einzelplazierungen 2/1/1/1 souverän für sich entscheiden konnte, reichte nicht aus, um sich noch auf Platz 1 vorzuschieben. Bei dem sonst eher leichten Wind war Marco Grasse aus Berlin einen Tick schneller und gewann somit verdient die Travemünder Woche. Trostpreis war nach der Siegerehrung eine Einladung vom britischen Trainer des Laserteams aus Oman. Die Segler würden Michael gerne als Trainingspartner für Starkwind gewinnen. Auch die Tornadosegler Markus und Andreas Betz holten sich am Starkwindtag die Plätze 2,1,2. Konnten aber am Finaltag bei leichteren Winden ihre Platzierung nicht halten.

02.08.11: St. Moritz bereitet sich vor

Die weltbesten Spezialisten in der Disziplin Match Racing bereiten sich zurzeit auf das St. Moritz Match Race vor, die sechste Etappe der World Match Racing Tour, welche vom 30. August bis 4. September in den Bergen Graubündens stattfinden wird.

Wie jedes Jahr und heuer zum neunten Mal in Folge, macht sich St. Moritz im Hinblick auf das St, Moritz Match Racing, die sechste Etappe der World Match Racing Tour, bereit für den Empfang der weltbesten Spezialisten in dieser Disziplin. Die Teilnehmer kämpfen in spannenden Duellen nicht nur um den jährlichen Match Racing Titel sondern auch um CHF 150'000 Preisgeld und vor allem um den prestigeträchtigen Titel „King of the Mountain“!

Zwei Schweizer Teams konnten sich für die diesjährige Auflage qualifizieren. Es sind dies Jérôme Clerc und sein Team des Centre d’Entraînement à la Régate aus Genf und Eric Monnin, welcher bisher an allen Austragungen des St. Moritz Match Race mit dabei war und eine Wild Card erhalten hatte.

Der momentan Führende im Ranking der World Match Racing Tour, der Italiener Francesco Bruni, ist einer der grossen Favoriten des St. Moritz Match Race. Er ist Sieger des Match Race Germany und wurde jeweils Zweiter anlässlich des Korea Match Cup und des Portimao Portugal Match Cup. Bruni war in dieser Saison bis jetzt ganz klar der konstanteste Segler und durfte sich berechtigt Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen, doch dann musste er mit einem zwölften Rang von insgesamt 14 Teilnehmern im vergangenen Monat in Schweden eine herbe Niederlage einstecken. Um sich ideal auf das Ende der Saison vorzubereiten – und dieses wird mit dem St. Moritz Match Race eingeläutet – haben Francesco Bruni und sein Team eine Auszeit genommen, um „die Batterien wieder zu laden“. Bruni hat einen acht Punkte Vorsprung auf seinen direkten Verfolger im Gesamtklassement. Dies ist ein hauchdünner Vorsprung, bedenkt man die Bedeutung der noch verbleibenden Rennen im jährlichen Regattakalender.

Der Engländer Ian Williams ist der direkte Konkurrent von Bruni im Hinblick auf den Weltmeisterschaftstitel und in Abwesenheit des Australiers Peter Gilmour in St. Moritz. Williams wird alles daran setzen, die letzten beiden Rennen der diesjährigen Tour für sich zu entscheiden, und vieles spricht dafür, dass er der Mann der Stunde ist, zeigt er sich doch in bestechlicher Form. Wie Bruni dazu sagte: „Ian Williams segelt sehr gut und verfügt über einen grossen Erfahrungsschatz. In dieser Saison hat sich bis jetzt gezeigt, dass die besten Teams jene mit der grössten Erfahrung sind. Die Neuankömmlinge haben bis jetzt das Nachsehen.“

Doch weitere sehr ernst zu nehmende Konkurrenten werden alles daran setzen, den anderen das Spiel zu vermasseln, darunter befindet sich auch der Vorjahressieger des St. Moritz Match Race, der Franzose Mathieu Richard. „Unsere Bilanz nach der Hälfte der Saison ist ernüchternd, befinden wir uns doch gerade einmal auf dem 8. Zwischenrang....es ist noch nichts verloren, doch wir müssen bei den verbleibenden Rennen aufholen, und das beginnt mit dem St. Moritz Match Race. Im vergangenen Jahr haben wir zu diesem Zeitpunkt drei Rennen gewonnen gehabt und Williams, Bruni und Gilmour hatten das Nachsehen. Heuer ist es genau umgekehrt. Das Niveau ist derart ausgeglichen, dass es praktisch nichts braucht, um von Topp auf Flop zu gehen und umgekehrt.“ 


Ebenfalls nicht aus den Augen lassen sollte man den Franzosen Damien Iehl, welcher die erste Regatta des Jahres für sich entschieden hatte, seither jedoch etwas hinterher hinkt. Er glaubt, seine Form wiedergefunden zu haben. „Es bleiben noch drei Rennen: Wir müssen uns in St. Moritz lediglich im letzten Drittel qualifizieren, um im Gesamtklassement aufzusteigen. Wir werden nun eine Pause einlegen. Ich werde Claire Leroy trainieren, dann Ferien machen und schliesslich Mathieu Richard in Pornichet treffen, wo wir im Hinblick auf St. Moritz auf J80 trainieren werden. Wir befinden uns auf Messers Schneide, doch abgestürzt sind wir noch nicht. Wir sind momentan auf dem 6. Platz, doch von den Punkten her sind wir nicht weit von unseren Konkurrenten entfernt.“

Die Schweizer Teams wiederum haben nichts zu verlieren. Jérôme Clerc und sein Team des CER, welche im vergangenen Jahr Letzte geworden sind, haben sich heuer dank enormer Anstrengungen qualifizieren können und bisher eine exzellente Saison gezeigt. Sie können die Bündner Etappe der World Match Racing Tour total locker angehen und ihre Karten ausspielen. Was Eric Monnin angeht, welcher im letzten Jahr 10. doch im Jahr 2007 dritter geworden ist, so kann er von idealen Revier-Kenntnissen und seiner langjährigen Erfahrung profitieren. Jetzt muss es nur noch losgehen!

St. Moritz Match Race: 30. August bis 4. September

Teilnehmerliste des St. Moritz Match Race 2011 :
Francesco Bruni (ITA), Pierluigi de Felice, Massimo Bortoletto, Matteo Auguadro
Ian Williams (GBR), Bill Hardesty, Gerry Mitchell, Matt Cassidy
Torvar Mirsky (AUS), Kyle Langford, Graeme Spence, Kinley Fowler
Jepser Radich (DEN), Rasmus Kostner, David Swete, Nick Black
Damien Iehl (FRA), Fred Guilmin,Devan Le Bihan,Francois Verdier
Bjorn Hansen (SWE), Andres Jönssen, Philip Kai Guhle, Mathias Bredin
Mathieu Richard (FRA), Greg Evrard, Olivier Herledant, TBA
Phil Robertson (NZL), Garth Ellingham, Sam Bell, TBA
Johnie Berentsson ( SWE), Johan Berne, Oscar Angervall, Anders Dahlsjö
Pierre-Antoine Morvan (FRA), Cédric Chateau, Mathieu Renault, Steven Liorzou
Eric Monnin (SUI), Marc Monnin, Jean-Claude Monnin, Julien Falxa
Jerome Clerc (SUI), Denis Girardet, Elodie Mettraux, Bryan Mettraux

02.08.11: Steffen + Sven Heßberger auf Platz 10 bei Jugend-WM

BZ / Bei der Junioren-Weltmeisterschaft der 470er am Ijselmeer erreichten die Brüder Heßberger vom Segel- und Motorbootclub Überlingen sensationell den 10. Platz und sind damit auch bestes deutsches Team in der olympischen Klasse. Die Regatta begann mit viel Wind und im Feld der 60 Männer waren sie die einzige deutsche Mannschaft, die es bis in Medalrace schaffte. Im Finalrace der besten 10 Boote erreichten sie einen 8. Platz.

Montag, 1. August 2011

01.08.11: Webcams sind alle Online

Die verlinkten Webcams auf der Seite www.bodensee-news.ch/webcams.html sind alle Online. Sollte eine mal nicht erreichbar sein, kann der Link gewechselt haben oder sie ist defekt. Wir freuen uns, wenn Sie uns entsprechende Meldungen hinterlassen.
Webcam Hafen Altnau

01.08.11: Weltpremiere - DELPHIA 1350 Escape

Delphia Yachts, eine der grössten Yachtwerften Europas, erweitert die Modellpalette ihres erfolgreichen, klassischen Verdrängers DELPHIA 1050 Escape.
Mit dem neuen, grösseren Modell DELPHIA 1350 Escape reagiert sie auf die sehr grosse Nachfrage von Kunden und Interessenten, insbesondere von Charterunternehmen und privaten Skippern die noch mehr Raum und Komfort beim „Wasserwandern“ bevorzugen. Die Länge von 13.50m und eine Breite von 3.86m bieten einer Crew von 8 bis 10 Personen reichlich Lebensraum auf und unter Deck.

Die sprichwörtlichen Eigenschaften von schnörkelloser Funktionalität, Komfort und Sicherheit übernimmt sie von der „kleineren Schwester“, 1050 Escape. Als Welt-Premiere wird die neue DELPHIA 1350 Escape auf dem polnischen Heimmarkt anlässlich der Messe „Wiatr i woda“ in Gdynia /Polen vom 4. bis 7. August 2011 vorgestellt. An der HISWA in-water-boatshow , Ijmuiden /NL vom 6. bis 11. September 2011 wird die neue DELPHIA 1350 Escape als Europa-Premiere vorgestellt. PDF >

Mehr Infos unter:
Integra Yachting GmbH
CH-8590 Romanshorn
Tel. +41 (0)71 460 02 22
info@integra-yachting.ch
www.integra-yachting.ch