Freitag, 31. Dezember 2010

31.12.10: 24'500 Seemeilen liegen vor der Mirabaud

Dominique Wavre und Michèle Paret an Bord der Mirabaud haben Kurs auf Gibraltar genommen, der ersten symbolischen Etappe anlässlich dieser Zweihandregatta rund um die Welt.

Barcelona - Der grosse Tag ist endlich gekommen. Die 14 Jachten, welche am Barcelona World Race, der Zweihandsegelregatta rund um die Welt ohne Zwischenstopps, teilnehmen, haben heute Vormittag die Leinen losgeworfen und sind pünktlich um 13.00h unter einem grauen Himmel und bei leichtem Wind von gerade einmal 5 Knoten in See gestochen.

Mit leichtem Rückstand auf ihren Zeitplan haben Dominique Wavre und Michèle Paret die erste Wendeboje in 12. Position gerundet und haben aber alsbald während der ersten beiden Stunden auf einem herrlichen Kurs unter Spinnaker die ersten Konkurrenten überholt und hinter sich gelassen. Als erfahrener Regattasegler, der sein Handwerk auf dem Genfersee gelernt hat, wusste Dominique Wavre die Launen des Windes zu seinen Gunsten zu nutzen und holte so das Optimum aus der Startphase heraus.

Der Kurs führt nun in Richtung Meerenge von Gibraltar – der ersten symbolischen Etappe dieser Weltumsegelung - und die momentane Geschwindigkeit aller teilnehmenden Jachten lässt darauf schliessen, dass dieser erste Schlag Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Meinungen der Spezialisten, wie auch die zur Verfügung stehenden Wettermodelle, gehen ziemlich weit auseinander. Einige gehen davon aus, dass ein Kurs dicht unter Land entlang der Küste Spaniens die beste Option ist, während andere glauben, dass man entlang der afrikanischen Küste von thermischen Winden profitieren könne. In 2-3 Tagen wissen wir, welche Option Erfolg bringt.

Dieser spezielle Tag des 31. Dezember hat mit der Verabschiedung der Segler begonnen, was anlässlich einer Weltumsegelung immer sehr bewegend ist, es folgte die Parade der Segelboote im alten Hafen, bevor es schliesslich an die Startlinie ging.

Höchst konzentriert, haben die beiden Skipper der Mirabaud kurz ihre zahlreich erschienenen Fans begrüsst, darunter ihr treuer offizieller Fanclub. „Wir sind schon ganz und gar in unserem Element“, sagte Dominique, kurz bevor die Leinen gelöst wurden. „In unseren Köpfen hat das Rennen bereits begonnen!“

Trotz der nicht so günstigen Wetterbedingungen sind hunderte Begleitboote gekommen, um den verehrten Seglern ein Geleit zu geben, und dank den von überall her erschallenden Signalhörnern und Zurufen herrschte beim Start zum Rennen eine aussergewöhnliche Atmosphäre.

Wavre / Paret, die Drittplatzierten anlässlich der vergangenen Auflage dieses Rennens, gehören zu den erfahrensten Seglern anlässlich dieser Austragung des Barcelona World Race. Dank ihrer sympathischen Art und ihrer Verfügbarkeit im Vorfeld zu dieser Regatta haben sie viele neue Fans dazu gewonnen. Während der kommenden drei Monate können sie diese nun auf ihr Abenteuer mitnehmen und zum Träumen bringen.


31.12.10: Bodan-Werft vor dem Aus

Kressbronn. Nach einer Mitteilung der IG Metall von Mittwoch steht die Bodan-Werft in Kressbronn am Bodensee vor dem Aus. Gewerkschaft und die Geschäftsleitung seien derzeit in Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die rund 60 Mitarbeiter.

Die Gewerkschaft kritisiert die Firmenleitung. Die Absicht, die Bodan-Werft in Kressbronn zu schließen, sei nicht nachvollziehbar. Lilo Rademacher, Erste Bevollmächtigte des IG-Metall-Bezirks Friedrichshafen-Oberschwaben, lastete der Geschäftsleitung "eindeutige Managementfehler" an. Seit längerem habe die Werft es versäumt, kostendeckende Schiffbauaufträge an Land zu ziehen.

Der Vorschlag, 2011 mit Kurzarbeit zu überbrücken, sei abgelehnt worden. Nun sollen die Gespräche am 10. Januar fortgesetzt werden. Die angebotene Summe von rund 1,1 Millionen Euro für den Sozialplan kritisierte Rademacher jedoch als zu niedrig.

Von Geschäftsführer Robert Dittmann war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Er führt den Familienbetrieb mit insgesamt 95 Beschäftigten in vierter Generation. Die 1919 gegründete Werft hat den größten Teil der Fähren und Schiffe auf dem Bodensee gebaut. Über Umsatz und Geschäftsergebnis macht das Unternehmen keine Angaben.

Gewerkschaft kritisiert Gemeinde KressbronnNach Auffassung der IG Metall ist auch die Gemeinde Kressbronn schuld an der drohenden Schließung der Bodan-Werft. Sie habe den Bebauungsplan des Werftgeländes geändert, so dass die Firmenleitung dort ein Hotel, Ferienwohnungen und Liegeplätze bauen kann. Damit aber werde ihr ermöglicht, sich aus dem Schiffsbau zurückzuziehen.

Die Werft soll im Frühjahr 2011 geschlossen werden, weil es an Aufträgen fehlt.

31.12.10: Danke meinen Partnern

Meinen Partnern von Bodensee-News möchte ich für die Zusammenarbeit herzlich danken und wünsche Ihnen für 2011 gute Geschäfte und alles Gute und beste Gesundheit.

Danken möchte ich auch den neuen Partnern von der Internationalen Bodensee Yardstick Meitsterschaft IBYM für die spontane Unterstützung, damit diese Regattaserie nicht vom Obersee verschwindet.

31.12.10: Der Name ist Programm

Schnell, schneller, Sun Fast! So könnte das Motto des Renners aus dem französischen Hause Jeanneau lauten. Denn die Sun Fast 3200 ist vor allem eines: rasant unterwegs. Dabei besticht sie aber auch durch ihre exzellente Stabilität.

Die ersten Praxis-Tests der Sun Fast 3200 ergaben ein konstantes Echo: Die Französin ist schnell! Verdammt schnell sogar, möchte man hinzufügen. Daraus macht die Werft auch keinen Hehl, denn in erster Linie wurde die SF als Ocean-Racer entwickelt. Alles an dieser Yacht zielt auf einfache Bedienung und stabile Schnelligkeit ab. Beschläge, Cockpit und auch der Segelplan wirken optimal. Genua und Großsegel sind aus Kevlarlaminat, einem der beständigsten Materialien. Und selbst wenn alle Segel gesetzt sind, gleitet die SF 3200 noch majestätisch und unbeirrbar trotz der enormen Geschwindigkeit übers Wasser.

Selbst bei mässigem Wind ist ein Speed jenseits der acht Knoten locker zu erreichen! Und bei all dem ist die Sun Fast auch selbst von nur einer Person bequem zu navigieren. Deswegen das breite Achterschiff und die spartanische Inneneinrichtung. Der Kiel ist aus Stahl und wurde mit einer Bleibombe beschwert. Damit wurden zusätzliche Geschwindigkeit und Stabilität aus der „schnellen Sonne“ herausgekitzelt. Aber auch die Wendeeigenschaften sind exzellent (BN/Auszug aus einem Testbericht).

Neu ist die Sun Fast 3200 bei Pro Nautik AG in Romanshorn zu Chartern. Mehr Infos dazu >


31.12.10: Wavre und Paret sind Mitfavoriten

Dominique Wavre und Michèle Paret gehen heute mit der Jacht "Mirabaud" an den Start zum Barcelona World Race, einer Zweihandsegelregatta rund um die Welt ohne Zwischenstopps.

Wavre und Paret, welche anlässlich der vergangenen Auflage des Rennens den dritten Rang erreicht haben, gelten als das erfahrenste Team für das Barcelona World Race (BN: Verfolgen Sie den Start Online). Sie sind bereit für ihre zweite Weltumsegelung als Duo, es ist dies die achte Weltumsegelung insgesamt für Dominique und die dritte für Michèle.

„Dieses Rennen ist wie für uns geschaffen“, sagt Dominique überzeugt. „Dies einerseits, weil wir gerne zu zweit segeln aber andererseits auch, weil wir es toll finden, auf modernsten Rennjachten um die Welt zu segeln. Und nicht zuletzt ist unser Hauptsponsor Mirabaud in Spanien tätig. Die Kombination dieser drei Faktoren machen dieses Rennen zu einem idealen Wettbewerb für uns“.

Dominique und Michèle sind ein gemischtes Team - das einzige im Rennen - und haben daher ein bisschen so etwas wie einen Sonderstatus. Die beiden Segler sind auch an Land ein Paar. „Wir ergänzen uns grossartig, was ein Trumpf ist“, erklärt Michèle Paret. „Wir verstehen uns auch ohne Worte perfekt“, ergänzt Dominique Wavre. „Das erleichtert das gesamte Zusammenleben an Bord. Wir gehen aufeinander ein, unterstützen uns, wenn der eine mal müde ist und können spontan und intuitiv mit den unterschiedlichsten Situationen umgehen. Die anderen Teams funktionieren da weitaus mechanischer“.

Die letzten Tage im Dezember wurden voll und ganz der Befrachtung der Mirabaud gewidmet. Um das Gewicht des Bootes nicht unnötig zu belasten und damit die Performance zu schmälern, haben Dominique und Michèle nur Nahrungsmittel für zwölf Wochen gebunkert, das entspricht einem Gesamtgewicht von 1,2kg pro Tag. Desgleichen würde auch die Kalorienaufnahme genau so gesteuert, dass ein Maximum an 8000 Kalorien erst ab dem 40. Breitengrad aufgenommen wird, dann nämlich, wenn das Segeln zu einer physischen Höchstleistung wird, zurück im ruhigeren Atlantik und wenn der Äquator überquert ist, wird die Kalorienzahl auf der letzten Etappe zurück ins Mittelmeer wieder heruntergefahren. Die beiden Segler haben auch frische Produkte an Bord für die erste Zeit des Rennens, dazu gehören Früchte, Schinken, Gemüse…und Schokolade.

Das Barcelona World Race wird auf Jachten der IMOCA Klasse gesegelt. Dabei handelt es sich um Einrümpfer von 60 Fuss Länge, die sich äusserlich alle gleichen, doch teilweise komplett unterschiedlich sind. „Einige der Boote eignen sich besser für Schwachwind, andere sind eher auf Starkwind ausgelegt“, erklärt Dominique Wavre. „Die Mirabaud ist polyvalent und schnell unter allen Bedingungen. Doch momentan kennen wir die Leistungsfähigkeit unserer gegnerischen Boote noch nicht. Wir denken, dass wir noch das eine oder andere „Ass“ in unseren Ärmeln haben. Doch unsere Gegner schlafen ja auch nicht“.

Zu diesen gehören erfahrene Segler wie Michel Desjoyeaux, Loïck Peyron, Jean Le Cam, Jean-Pierre Dick und andere. Vor diesem Hintergrund muss nicht betont werden, dass das Rennen auf seinen gesamten 24'000 Seemeilen hart umkämpft sein wird.

Antonio Palma, Kommanditgesellschafter und CEO von Mirabaud sagt dazu: „Der 31. Dezember markiert den Start zu einem grossartigen Abenteuer und stellt zugleich auch die Konkretisierung einer langen und umfangreichen Vorbereitungs- und Arbeitsperiode dar, die ihren Anfang im vergangenen Frühling genommen hat, als Dominique Wavre, Michèle Paret und die Bank Mirabaud ihre Zusammenarbeit angekündigt hatten. Wir freuen uns darauf, diese Regatta hautnah miterleben zu dürfen und wünschen Dominique und Michèle guten Wind und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Der Start zum Barcelona World Race sollte bei moderaten Windbedingungen um 15 Knoten herum stattfinden. Nach einem kurzen Schlag entlang der Küste Barcelonas, um dem Publikum etwas zu bieten, nehmen die teilnehmenden Teams dann Kurs auf die offene See in Richtung Meerenge von Gibraltar, als erstes Teilstück dieser Weltumsegelung. Von dort nehmen sie Kurs in Richtung Süden, vor ihnen ein Abenteuer, welches sie nach Rund drei Monaten wieder nach Barcelona bringen wird.

31.12.10: Wie wird das 2011 ?

Allen Freunden schicke ich Grüsse für das neue Jahr - auch dir, das ist doch klar. Möge alles Gute in Erfüllung gehen und alles Schlechte schnell vergehen. Happy new year. Hörbi

31.12.10: Heimsiege beim rauen Rolex Sidney Hobart

Riesige Welle, Sturmböen bis zu 50 Knoten und zahlreiche Ausfälle: Das Rolex Sydney Hobart Rennen ist in seiner 66. Auflage seinem Ruf als einer der härtesten Hochseeregatten der Welt mehr als gerecht geworden. Doch in großartiger Seemannschaft kämpfte das Gros der 87 teilnehmenden Crews gegen die rauen Bedingungen, die sich vor allem in der berüchtigten Bass-Straße zwischen dem australischen Festland und Tasmanien dem Feld entgegen warfen. Allen voran der 100 Fuß (30,48 Meter) lange Super-Maxi „Wild Oats XI“ von Bob Oatley (Australien), der bereits zum fünften Mal in seinem sechsten Rennen seit 2005 als erste Yacht das Ziel erreichte. Den Gesamtsieg nach berechneter Zeit holte die „Secret Men’s Business 3.5“ von Geoff Boettcher (Australien), die als 14. Yacht nach drei Tagen, 42 Minuten und zehn Sekunden im Ziel einlief. 18 Yachten mussten das Rennen aufgeben.


Wild Oats XI (Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2010)

Zwar verfehlte Oatley den selbst aufgestellten Streckenrekord nach zwei Tagen, sieben Stunden, 37 Minuten und 20 Sekunden um rund 13 Stunden, erreichte aber dennoch dreieinhalb Stunden vor der ebenso langen „Investec Loyal“ von Sean Langman und Anthony Bell (Australien) das Ziel in der tasmanischen Hauptstadt Hobart. In einem taktisch nahezu perfekten Rennen hielt die australische Crew die Konkurrenz stets in Schach. Skipper Mark Richards war anschließend sehr glücklich und sagte: „Wir hätten kein besseres Rennen abliefern können. Hier in Hobart als erste Yacht anzukommen, ist das größte der Gefühle.“

Angesprochen auf die Niederlage im vergangenen Jahr sagte Richards: „Erster zu sein, ist verdammt viel besser. Wir sind zurück und wir sind glücklich darüber.“ Co-Navigatorin Adrienne Cahalan, die bereits ihr 19. Sydney-Hobart-Rennen bestritten hat, sagte zu den Bedingungen: „Ich denke, es war eines der härtesten Rennen, das ich je erlebt habe. Wir haben unser bestes getan und immer darauf geachtet, dass wir keinen Schaden erleiden.“ Dennoch musste die „Wild Oats XI“-Crew eine Zeitlang um den Sieg bangen. Denn im Ziel erwartete sie ein Protest der Wettfahrtleitung, da sie sich an einem Wegpunkt nicht dem Reglement entsprechend per Funk gemeldet hatte. Schließlich wurde der Protest aber abgewiesen, da es zu diesem Zeitpunkt ein Funkproblem an Bord der „Wild Oats XI“ gegeben habe.

Obwohl am Donnerstag (30. Dezember) noch einige Yachten auf dem Weg nach Hobart waren, wurde am Nachmittag die „Secret Men’s Business 3.5“ zum Sieger nach berechneter Zeit erklärt und mit dem Tattersall’s Cup und einem Rolex Chronometer ausgezeichnet, da kein Konkurrent der 51-Fuß-Yacht den Sieg mehr entreißen konnte. Eigner Geoff Boettcher hatte die Yacht 2009 umbauen lassen. Ausgestattet mit mehr Segelfläche und um einen Meter verlängert, sollte sie vor allem auf den Am-Wind-Kursen besser laufen, was sich in diesem Rolex-Sydney-Hobart perfekt ausgezahlt hat.

Entsprechend feierte Boettcher den Sieg voller Emotionen: „Es ist die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Schon an dem Rennen teilzunehmen, ist fantastisch, aber es zu gewinnen, ist das ultimative Ziel für australische Segel-Burschen.“ Es war das 22. Rolex-Sydney-Hobart-Rennen für den 64-jährigen Supermarkt-Unternehmer. „Es waren sehr harte Bedingungen. Solch ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich sehr befriedigend“, sagte Boettcher.

Nach dem Start in Sydney am Zweiten Weihnachtstag hatten die Crews auf dem Weg nach Süden vorrangig mit Gegenwind zu kämpfen, und so mussten die Yachten schwer in den Wellen arbeiten. Nicht alle überstanden die raue See unbeschadet. Am härtesten erwischte es die „Yuuzoo“. Zunächst wurden zwei Mann über Bord gewaschen, konnten aber zehn Minuten nach dem „unfreiwilligen Schwimmgang“, wie es in einer Meldung von Bord hieß, wieder auf den 90-Füßer gehievt werden.

Wenig später meldete die Crew Wassereinbruch, als eine herausgebrochene Logge ein 40 Millimeter großes Loch hinterlassen hatte. Zwar wurde das Leck gestopft, doch ein halber Meter Wasser stand in dem Boot. Nachdem die Mannschaft wegen eines Elektrik-Ausfalls von Hand gepumpt hatte, musste die Yacht von Skipper Ludde Ingvall (Australien) schließlich wegen Strukturproblemen im Rumpf und Riggschaden aufgeben und den Hafen in Eden am südöstlichen Zipfel Australiens anlaufen. Ein hartes Los für den gebürtigen Schweden Ingvall, der 2000 und 2004 mit der „Nicorette“ jeweils das Rolex Sydney Hobart Race gewonnen hatte und gerade eine Meldung für den America's Cup abgegeben hat.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

30.12.10: Die "Eiserne 2010" im Video

Der DSMC Konstanz stellt im Facebook einen Video über die 35. Regatta der Eisernen 2010 vor. Gratulation, tolle Aufnahmen. Wenn das Jürg Bollier liest: Jürg, das wäre doch mal was anderes als "Fotos"!

Direkter Link auf You Tube >

30.12.10: Mirabaud ist startbereit

Das Regattadorf des Barcelona World Race wimmelt nur so von Leuten, und die Pontons, welche den Besuchern offen stehen, sind von morgens bis abends dicht bevölkert. Diesen Umstand macht es für die Segler nicht gerade einfach, ruhig und konzentriert zu arbeiten und die letzten Vorbereitungen vor dem Start zum Barcelona World Race abzuschliessen, doch Dominique und Michèle sind sich das ja bereits gewöhnt…


Die Crews des barcelona world race (Fotos: Mirabaud)

Das technische Team der Mirabaud und die beiden Skipper feilen noch an den letzten Details. „Ich muss noch die Koordinaten der Regattabojen beim Start ins GPS eingeben“, erzählt Dominique. „ Ja und dann müssen wir noch die letzten Sachen an Bord verstauen und noch einige letzte Details überprüfen“. Dazu gehört zum Beispiel der Mast. Darum kümmert sich Michèle. Sie kennt ihn aus dem Effeff und wird auch diejenige sein, die während des Rennens rauf geht, wenn es notwendig wird. Ausserdem haben wir in den vergangenen Tagen das Backbordruder nochmals abgeschliffen, neu gemalt und dann wieder installiert, um die leicht vorhandene Vibration zu beheben. Demselben Prozedere haben wir auch das Backbordschwert unterzogen und es heute Vormittag wieder eingebaut.

Dominique und Michèle wissen, dass ihr Landteam unter der kundigen Leitung von Magali alle Arbeiten weiterführt, während sie Interviewtermine erfüllen, an Pressekonferenzen teilnehmen oder Foto- und Filmtermine wahrnehmen. Die beiden Skipper kommen in ihrem Programm stetig voran, dennoch sind sie nun mehr als bereit, die ganze Hektik hinter sich zu lassen und endlich in See zu stechen.

„Dieser Regattakurs ist wie für uns geschaffen“, sagte Michèle anlässlich der Pressekonferenz aller Skipper diesen Vormittag. „Es ist eine höchst anspruchsvolle Route und verlangt, dass das Team während der gesamten Zeit voll konzentriert und stets mit allen vier zur Verfügung stehenden Händen bei der Sache ist…“.

Die Wettervorhersage für den Starttag ist ideal mit angenehmen Temperaturen, Sonnenschein und Windbedingungen von nicht mehr als 15 Knoten. Quelle: Mirabaud.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

29.12.10: Velux 5 Oceans + barcelona world race

Beim Velux 5 Oceans führt auf der 2. Etappe der Amerikaner Brad Van Liew auf "Le Pingouin" mit über 170 Meilen Vorsprung, der schon die erste Etappe gewonnen hat. Leider musste Christophe Bullens auf "Five Oceans of Smiles" aufgeben. Damit sind nur nur 4 im Rennen.


Übermorgen Freitag starten beim barcelona world race 15 Zweier-Teams zur Regatta ohne Halt rund um die Welt. Mit dabei ist auch der in Frankreich lebende Schweizer Domnique Wavre zusammen mit Michèlle Paret auf "Mirabaud", der bei der letzten Ausgabe den dritten Platz belegte.


Dienstag, 28. Dezember 2010

28.12.10: Der Countdown läuft

Nur noch drei Tage bis zum Rennstart. Dominique Wavre und Michèle Paret sind guter Dinge und zugleich höchst konzentriert, sie sind beschäftigt mit der Befrachtung des Bootes, wie zum Beispiel dem Bunkern von Lebensmitteln, dem Verpacken von Kleidern, dem Installieren von Werkzeugkasten...nichts darf vergessen werden.

An vorderster Front koordiniert Magali diese Gewaltsaufgabe, ihre Arbeitstage bestehen zurzeit locker aus 15 Stunden und mehr…auch für sie wird der Start eine Befreiung sein! Dominique und Michèle ihrerseits jonglieren die gewaltige Nachfrage nach Interviews, nehmen an den letzten, von der Rennleitung organisierten Briefings teil und überwachen die letzten Arbeiten. „Wir sind nicht im Rückstand“, kommentiert Dominique, „aber wir liegen zeitlich auch nicht voraus. Die Uhr bis zum Start tickt, und wir müssen die Zeit so gut nutzen wie nur irgendwie möglich“.

Heute Nachmittag hat das technische Team der Mirabaud das Backbordruder herausgenommen, um ein kleines Vibrationsproblem zu beheben. Hier der Einsatz von Sandpapier, da ein bisschen Farbe und schon ist wieder alles in perfekter Harmonie. Auf dem Ponton türmen sich ausserdem Kisten und Seesäcke, dann kommt alles zum Steg, an welchem die Mirabaud liegt, wo dann jedes Stück seinen Platz findet, wie vorgängig minutiös geplant. Was für ein atemberaubender Kontrast zwischen dem gestrigen Tag, dem 26. Dezember, welcher in Spanien ein Feiertag war und dem heutigen Montag. Gestern war Barcelona eine schlafende Schönheit. Sowohl die technischen Teams als auch die Segler profitierten noch ein allerletztes Mal von einem freien Tag vor der stressigen Endphase.

Doch seit Montagvormittag brummt’s im Bienenhaus wieder. Es bleiben weniger als einhundert Stunden bis zum Start, ein fast lächerlich kurzer Zeitraum verglichen zum dreimonatigen Rennen. Doch wie wir ja alle wissen, liegt der Teufel bekanntlich im Detail.

28.12.10: Int. H-Boot Schweizermeisterschaft vor Romanshorn

Bereits heute wurde die Homepage für die Internatinalen Schweizermeisterschaften der H-Boote 2011 beim Yacht-Club Romanshorn (YCRo) aufgeschaltet. Die Ausschreibung, die Segelanweisung sowie das Sicherheitskonzept ist Online. Klicken Sie auf das Logo, das extra für diese Veranstaltung von Ivo Gonzenbach kreiert wurde.

An den Abendprogrammen wird noch gefeilt, damit die Seglerinnen und Segler das letzte Maiwochenende vom 25. - 29. in positiver Erinerung behalten werden. Übrigens ist diese Regatta im Obersee die einzige Schweizermeisterschaft im Jahre 2011. Die Veranstalter hoffen auf ein grosses Regattafeld und viele Zuschauer.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

23.10.12: Frohe Weihnachten

BODENSEE-NEWS wünscht allen Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, Hörbi Brüllmann.

23.12.10: Bitte an Wettfahrtleiter

Wir bitten alle Wettfahrtleiter der Regatten am Bodensee (Obersee + Untersee) die Ausschreibungen möglichst früh auf eurer Homepage zu veröffentlichen und uns die Links dazu mitzuteilen (info@bodensee-news.ch).

Früher war es unter Regattaseglern usus, dass man sich so über Weihnachten/Neujahr oder in den Wintermonaten traf und die Wettfahrten für das kommende Jahr festlegte und diese dann auch gleich meldete. Nutzen Sie die Chance des Internets, dass sie möglichst früh zu Meldungen für ihre Regatta kommen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchten wir dringend bitten, sich vermehrt sofort nach Ausschreibung ihre Meldung abzugeben. Die Veranstalter haben es so einfacher, die Planung der Wettfahrten an die Hand zu nehmen. Schauen Sie einfach wieder mal bei uns rein, ob es neue Auschreibungen und Meldemöglichkeiten gibt.

23.12.10: 2011 bewegende Events

Die Messe Friedrichshafen unterstreicht einmal mehr ihre Kompetenz in mobilen Themen und setzt auch im Jahr 2011 auf internationale Leitmessen und Branchentreffs, in denen viel bewegt wird. Wandern, Radfahren und Fliegen stehen ebenso im Fokus wie andere mobile Events mit Schiffen, Motorrädern, Oldtimern und getunten Automobilen. Die internationalen Messen AERO, EUROBIKE, INTERBOOT, MOTORRADWELT BODENSEE, OutDoor und TUNING WORLD BODENSEE sorgen für bewegende Auftritte im kommenden Messejahr. Neu im Programm ist die Fahrradpublikumsmesse VELOBerlin, die im März 2011 in der Bundeshauptstadt Premiere feiert. Die fantasievolle Reise des Cirque du Soleil im Feburar 2011 wird das Publikum in Friedrichshafen sicherlich auch "bewegen".

Mobile Themen bringen Dynamik ins Messegeschäft und ziehen das Interesse internationaler Branchenvertreter auf sich: Dies zeigt der Rückblick auf ein ebenfalls bewegtes Jahr. 2010 kamen mehr als 700.000 Besucher aus 102 Ländern und 5.073 Journalisten aus 46 Nationen auf das Messegelände am Bodensee und trafen dort auf rund 7.300 ausstellende Unternehmen aus 59 Nationen. Eine Fläche von 85.000 Quadratmetern verteilt auf zwölf Hallen sowie zusätzlich 12.000 Quadratmetern Fläche im Freien ist auch im Jahr 2011 der Schauplatz von insgesamt 19 Veranstaltungen.

Auszüge aus dem Messeprogramm 2011:
Mit einem Kickstart eröffnen die Motorradfahrer das Messejahr 2011. Zum Saisonauftakt im Süden lädt die MOTORRADWELT BODENSEE vom 28. bis 30. Januar 2011 Zweirad-Fans mit einer Kombination aus rasantem Rahmenprogramm und umfangreicher Produktschau nach Friedrichshafen. Für Nervenkitzel sorgen Stuntshows mit Roller und Motorrad.

Für alle, die gerne einen Fisch an der Angel oder ein Aquarium zu Hause haben, bietet die AQUA-FISCH von 18. bis 20. Februar 2011 ein spannendes Revier. Bereits zum 20. Mal lockt die Fachausstellung Aquarianer, Terrarianer sowie Angler und Fliegenfischer nach Friedrichshafen an den Bodensee.

Im bunten Frühjahrsgewand der IBO präsentiert sich das Messegelände vom 23. bis 27. März 2011. Die Verbrauchermesse bietet fünf Tage volles Programm. Für ein erlebnisreiches Frühlingserwachen sorgt erneut der Russische Staatscircus mit seiner aktuellen Show.

Auf Tour geht auch die Messe Friedrichshafen mit einer Messepremiere in der Bundeshauptstadt: Die Endverbrauchermesse VELOBerlin macht von 26. bis 27. März 2011 Lust aufs Radfahren und ist eine Co-Produktion der Friedrichshafener Weltleitmesse EUROBIKE und des Berliner Fahrradkompetenzzentrums velo:konzept.

Ein internationales Luftfahrt-Ereignis ist die AERO vom 13. bis 16. April 2011. Von Drachenfliegern, Ultraleicht-, Segel- und Motorflugzeugen bis hin zu Turboprops, Business-Jets sowie Helikoptern und Flugzeugen mit Elektroantrieb reicht die Palette des Angebots der europäischen Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt. Die Internationale Messe für Gebrauchtflugzeuge IMAS findet parallel dazu statt.

Die Kurven extravaganter Autos und hübscher MISS TUNING-Kandidatinnen stehen im Mittelpunkt der TUNING WORLD BODENSEE. Europas Tuning-Branche trifft sich vom 5. bis 8. Mai 2011 zum Schaulaufen auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Die internationale Leitmesse für InCar-Elektronik sowie mobiles Info- und Entertainment CAR+SOUND findet erneut parallel dazu statt.

Oldtimer, Youngtimer und Elektroflitzer fahren zur KLASSIKWELT BODENSEE und der parallel stattfindenden Expo "the electric avenue" vor. Von 2. bis 5. Juni 2011 lädt das Messe-Duo auf eine abwechslungsreiche Zeitreise von der Historie bis in die Zukunft ein. Stehen bei der Oldtimer-Messe fahrende, fliegende und schwimmende Raritäten im Mittelpunkt, zeigt die Messe für nachhaltige Mobilität alternative Antriebe.

Die HAM RADIO funkt vom 24. bis 26. Juni 2011 rund um den Globus. Auf Europas größter Amateurfunk-Ausstellung am Bodensee treffen sich jährlich rund 17.000 Funkamateure aus aller Welt.

Ganz im Zeichen des Sports steht der Sommer: Mit der OutDoor (14. bis 17. Juli 2011), den beiden Messen Asia OutDoor und Asia Bike in Nanjing, China (27. bis 30. Juli 2011), der Fahrradmesse EUROBIKE (31. August bis 3. September 2011) und der Wassersport-Ausstellung INTERBOOT (17. bis 25. September 2011) gehen internationale Fach- und Freizeitmessen an den Start und ziehen Besucher aus aller Welt an.

Zum Mekka der europäischen Kunststoffindustrie hat sich die Fakuma entwickelt. Vom 18. bis 22. Oktober 2011 trifft sich die Fachwelt bereits zum 21. Mal. Die Modellbaufreunde treffen sich bei der Faszination Modellbau vom 4. bis 6. November 2011 auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Bauherren und Modernisierer erhalten auf der HAUS, HOLZ, ENERGIE vom 11. bis 13. November 2011 Informationen rund um energetisches Bauen und Sanieren sowie Bauen und Heizen mit Holz.

"Möbelrücken" ist am Ende des Messejahres auf der IT&BÜRO angesagt. Vom 17. bis 19. November 2011 öffnet sich auf der Messe für IT-Lösungen, Kommunikation und Organisation eine kompakte Welt des Büros.

Weitere Informationen zum Messeprogramm bietet die Internetseite www.messe-friedrichshafen.de.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

22.12.10: Rolex Sydney Hobart Yacht Race

89 CREWS AUGE IN AUGE MIT DEN NATURGEWALTEN.

2010 wird das Weihnachtsfest der Gegensätze! Während Europa im Klammergriff der Eiseskälte erstarrt, bereiten sich die Segler in Australien bei 30 Grad im Schatten auf eines der sportlichen Höhepunkte des südlichen Hochsommers vor. Traditionell fällt am 2. Weihnachtstag um 13 Uhr Ortszeit (3 Uhr nachts deutscher Zeit) im Hafen von Sydney der Startschuss zum Rolex Sydney Hobart Race. Es ist die 66. Auflage des seit 1945 ununterbrochen ausgetragenen Segelklassikers, der neben dem Rolex Fastnet Race zu den bekanntesten und berüchtigsten Segelrennen weltweit gehört. Medien aus aller Welt werden dabei sein, wenn sich 89 Yachten aus sechs Nationen vor riesiger Publikumskulisse im Hafen von Sydney auf den 628 Seemeilen langen Kurs in Richtung Hobart auf der südlich des australischen Kontinents gelegenen Insel Tasmanien machen.

Oft werden die Crews dabei von schwerem Wetter überrascht. Vor allem in der Bass-Straße, die Tasmanien und die Hauptinsel des australischen Kontinents trennt, treffen die Elemente ungebremst auf das Teilnehmerfeld. Starke Winde und riesige Wellen fordern hier in höchstem Maße gute Seemannschaft. Aber auch die Taktiker an Bord müssen stets auf der Hut sein, vor allem wenn es zum Rennfinale hin in schwierigen Bedingungen den Derwent River hinauf zum Ziel nach Hobart geht.

Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit wird erneut die „Wild Oats XI“ hoch gewettet. Eigner Bob Oatley wird nach der Niederlage gegen die „Alfa Romeo“ aus Neuseeland im vergangenen Jahr nun versuchen, seinen fünften Sieg seit 2005 einzufahren. Die australische 100-Fuß-Yacht (30,48 Meter), ein Reichel/Pugh-Design, setzte vor fünf Jahren mit einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden eine Rekordzeit, die weiterhin Gültigkeit hat. Sie wird in der „Investec Loyal“ von Sean Langman, einer ebenfalls 100 Fuß langen Yacht aus der Cookson-Schmiede, sowie den 30-Meter-Maxis „Lahana“ von Peter Millard und „Wild Thing“ von Grant Wharington (alle Australien) die größten Konkurrenten finden. Die „Wild Thing“ wurde berühmt, als sie 2003 beim Rolex Sydney Hobart Rennen zum Sieg segelte. Ein Jahr später verlor sie allerdings im Rennen ihren Schwenkkiel und kenterte. Nach dem Wiederaufbau zeigte sie mit Platz drei in 2005 und einem herausragenden zweiten Rang 2008 hinter der „Wild Oats XI“ jedoch erneut ihre Klasse.

Auch der Wettstreit um die wichtigste Trophäe, den Tattersall’s Cup für den Sieger über alles nach der IRC-Handicap-Wertung, zieht hochinteressante Yachten und Athleten an, denn wie in jedem Jahr werden hochprofessionelle Crews am Start sein. 89 Teams haben ihre Meldung abgegeben; sie kommen aus allen Bundesstaaten Australiens sowie aus den USA, Großbritannien, Russland, Italien und Frankreich. Unter ihnen sind Wirtschafts-Magnaten, Medienmogule und Unternehmer aus der Telekom- und Internet-Branche.

So etwa Niklas Zennström, der Mitbegründer des Internet-Telefonkonzerns Skype, der auf seinem 72-Fuß-Mini-Maxi „Ràn“ segeln wird. Bevor Zennström zu einem vielbeschäftigten Unternehmer wurde, war er ein begeisterter Segler. Er begann als Siebenjähriger mit dem Wassersport und segelte als Teenager Jollenregatten in seiner schwedischen Heimat. Als jedoch die schnell wachsende Technologiefirma seine ganze Arbeit forderte, trat der Segelsport zunächst einmal in den Hintergrund. Nach dem Verkauf der Firma widmete er sich aber wieder dem Sport: „Segeln war immer eine große Passion von mir. Also habe ich mich 2005 entschlossen, die Zeit zu nutzen, um wieder zu aktiv zu werden“, sagt der smarte Schwede. Seitdem hat Zennström viele Erfolge eingefahren wie beispielsweise den Sieg beim Rolex Fastnet Race 2009 und die Mini-Maxi-Weltmeisterschaft 2010. Im vergangenen Jahr nahm Zennström ebenfalls am Rolex Sydney Hobart Rennen teil und platzierte sich in den Top-Ten. Auf die Frage, was ihn an dem Rennen fasziniert, sagt der 44-Jährige: „Es ist eines der berühmtesten und berüchtigsten Hochseerennen, das ein Segler auf sich nehmen kann. Davon abgesehen, ist es schlicht toll, zu dieser Jahreszeit nach Sydney zu kommen.“

2009 schien es in der Anfangsphase, als könnte die „Ràn“ das gesamte Rennen gewinnen. Im weiteren Verlauf bekam sie allerdings Probleme und beendete es schließlich auf dem sechsten Platz. Es war ein gutes Resultat, vor allem vor dem Hintergrund der ersten Teilnahme. Zennström zog schließlich ein zufriedenes Fazit: „Wir sind sehr gut gesegelt und haben das Rennen der großen Boote gewonnen, also haben wir getan, was wir konnten.“ Letztlich wurde das Rolex Sydney Hobart im vergangenen Jahr von zwei 40-Fuß-Serienyachten gewonnen. „So ist eben Offshore-Handicap-Segeln. Schnelle und langsame Boote segeln in unterschiedlichen Bedingungen. Im vergangenen Jahr hat sich das Blatt eben zugunsten der kleinen Boote gewendet“, sagt Zennström, der in diesem Jahr ganz auf die Vorbereitung für das Rolex Sydney Hobart Rennen fokussiert ist.

Daneben erfüllt sich für viele Segler mit der Teilnahme an dem Rennen ein Traum. So etwa für die Crew der US-amerikanischen „Dawn Star“, eine Baltic 46, die von Bill und William Hubbard geführt wird, dem einzigen Vater-Sohn-Team in diesem Jahr. Die beiden sind erfahrene Segler, die schon bei vielen Rennen auf der Welt gemeinsam gesegelt sind. „Das Rolex Sydney Hobart Rennen zu segeln, ist ein lebenslanger Traum von uns“, sagt William, der 26-jährige Sohn. Gemeinsam mit seinem 76-jährigen Vater und der Zehn-Mann-Crew sind die beiden New Yorker sehr gespannt auf das Rennen. „Wir sind bereit für das Rennen und denken, dass wir mit allem klar kommen werden, was auf uns zukommt“, sagt William auf die Frage, ob die Crew auf die teilweise heimtückischen Bedingungen vorbereitet ist.

Auch der Start der britischen Swan 68 „Titania of Cowes“ ist aus mehreren Gründen sehr bemerkenswert. Zum einen ist die Yacht die 17.000 Seemeilen von Newport/Rhode Island auf eigenem Kiel gesegelt, um rechtzeitig zum Start in Sydney zu sein. Zum anderen wird Sir Robin Knox-Johnston an Bord sein und an seinem ersten Rolex Sydney Hobart Rennen teilnehmen. 1969 war Sir Robin der erste Mensch, der einhand und nonstop um die Welt gesegelt ist. Zudem gewann er die Jules Verne Trophy 1994 für die damals schnellste Weltumsegelung, als er mit Sir Peter Blake den Katamaran „Enza New Zealand“ segelte. Knox-Johnston wird gemeinsam mit Eigner Richard Dobbs, dem Olympiamedaillengewinner Mark Corvell und dem britischen Matchracer und Kommentator Andy Green segeln. Nachdem die Yacht, die frühere „Chippewa“, bisher Erfolge in den USA, der Karibik und Europa eingefahren hat, erfährt sie nun ihre Premiere beim Rolex Sydney Hobart Rennen – auch für eine Segel-Legende wie Sir Robin Knox-Johnston ein Höhepunkt in seiner Karriere.

22.12.10: Finanz-Hilfe für Seemoos

Leistungszentrum Segeln und Taekwondo-Zentrum erhalten Zuschuss in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Gerade ist es aus dem italienischen Imperia zurück und fast schon wieder weg ins südfranzösische Hyeres… Das neue und die Wellen „messerscharf schneidende Schlauchboot“, so Segel-Landestrainer Peter Ganzert, ist ganzjährig und europaweit im Einsatz, um Segler und Surfer an Trainings- und Wettkampftagen adäquat zu begleiten. Lesen Sie weiter >

Einen Scheck über 5000 Euro für das neue Motorbootgespann des Landes-Leistungszentrums Segeln bringt Thomas Grimminger (rechts), Leiter des Olympiastützpunkts Stuttgart, nach Seemoos. Neben dem Vorsitzenden des Landes-Segler-Verbandes Baden-Württemberg, Reinhard Heinl (von links), freuen sich auch Landestrainer Peter Ganzert und Hartmut Desiderato, Obmann für Talent- und Leistungsförderung. Bild: Ganzert

22.12.10: Im Ausreitsitz mit 26 Knoten über das Wasser

TRAVEMÜNDE. Bei der Genrealprobe 2010 war das Feld der Canoe-Segler zur Travemünder Woche noch übersichtlich, für 2011 wird aber eine große international besetzte Konkurrenz erwartet. Denn bereits vor drei Jahren hat die Klasse entschieden, die 18. Weltmeisterschaft der IC-Boote (23. bis 30. Juli 2011) auf der Travemünder Woche auszutragen.


TW10 Int Canoe One Design Euro Cup (Foto: TW)

Dazu segeln die Taifun-Kanus um die Deutsche Meisterschaft. Es könnten wohl 60 Teilnehmer zur WM kommen, heißt es aus der Klassenvereinigung. Vor allem wenn die Kanu-Spezialisten aus den USA, Kanada und Australien ihre Container mit Booten gefüllt bekommen, dürfte es eng werden auf der Regattabahn Charlie. In Europa ist die Klasse vor allem in Großbritannien und Schweden gut verbreitet, und auch in Frankreich wächst die Zahl der Begeisterten.


Obwohl die schmalen Jollen auf den Segelkursen noch immer etwas exotisch anmuten, international zudem im Kanuverband organisiert sind, und auch national dem DKV angehören (seit 1974 aber auch dem DSV), können sie doch auf eine rund 150-jährige Tradition zurückblicken. Und bereits 1882 wurden in England erste Regatten auf den mit Segel ausgestatteten, ehemaligen Paddelbooten ausgetragen.

Heute unterteilen sich die 5,20 Meter langen und mit Ausreitbrett ausgestatteten Segelkanus in verschiedene Disziplinen. Die jeweils mit Groß und Fock (Gesamtsegelfläche: 10 qm) ausgestatteten Taifun und International Canoes (IC) unterscheiden sich in ihrer Segelform. Denn die IC fahren Lattensegel. Die AC-Klasse kann die Segelfläche dazu noch per Gennaker um 24 qm erhöhen. Derlei betucht lassen sich die 1,30 Meter breiten Gefährten nur durch das spezielle Ausreitsystem in der aufrechten Lage halten. Denn der Ausreitsitz, der bei jeder Wende mit einem Handgriff auf die Luvseite befördert wird, lässt den Athleten rund zwei Meter außerhalb der Bootsmitte der Segelkraft entgegenwirken. Das übertrifft die Effizienz eines Trapezes deutlich und bringt die kleinen Jollen bei entsprechenden Windbedingungen auf Geschwindigkeiten von bis zu 26 Knoten (fast 50 km/h).

Obwohl die Kanus eine Konstruktionsklasse sind, sind die Ausmaße des Rumpfes bis 2009 eng limitiert gewesen. Seitdem haben die Tüftler die Möglichkeit, zwischen einer Breite von 0,74 Meter bis 1,01 Meter zu variieren. Viel Spiel gibt es zudem beim Segeldesign. Inzwischen hat sich aber auch eine Einheitsklasse etabliert, die den direkten und einheitlichen Vergleich der seglerischen Leistung ermöglicht. Und um auch schon die Jugend an die Klasse heranzuführen, dabei aber nicht zu überbeanspruchen, segeln die Nachwuchsakteure im Taifun mit Steuermann und Vorschoter gegen die erwachsenen Einhandsegler. (Facebook >)

Dienstag, 21. Dezember 2010

21.12.10: IBYM - mit neuem Hauptsponsor

Als dritter Hauptsponsor der Internationalen Bodensee Yardstickmeisterschaft konnten wir für die Gesamtwertung die Firma ULTRAMARIN Die Meichle + Mohr Marina, Kressbronn-Gohren gewinnen. Wir danken der renomierten Bodenseewerft für ihre Unterstützung, die wir auf unserer Homepage IBYM verlinkt haben.

21.12.10: Vollmond-Mondfinsternis-Sonnenwende

In der Nacht auf morgen Dienstag um 00:38 MEZ erfolgt die Sonnenwende und heute um 09:13 dazu noch Vollmond (29°20' Zwilling). Dazu erfolgt noch heute morgen eine Teil-Mondfinsternis - ein einzigartiges Zusammentreffen, die uns die Mutter Erde bietet!

Esoteriker finden da bestimmt wieder Unglück, Naturkatastrophen und vieles mehr. Ich finde das einfach nur schön und stimmt mich sehr positiv. Nehmen wir doch das mit ins nächste Jahr.

Bodensee-News wünscht Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und geniessen Sie die freien Tage.

Montag, 20. Dezember 2010

20.12.10: Barcelona World Race

Am 31. Dezember 2010 um 13.00 Uhr startet die Weltumsegelung ohne Zwischenstopps Barcelona World Race als "Zweihandregatta". Mit dabei ist unser Schweizer Dominique Wavre mit Michèle Paret auf dem neuen Boot "Mirabaud", dass kürzlich vom spanischen Opernsängerin Ainhoa Arteta getauft wurde. Favre im Facebook >

Ich habe darum den Link auf meiner Seite "barcelona world race" direkt mit der Homepage von Favre verlinkt. Favre wird mehrmals täglich über den Regattaverlauf berichten und zudem ist die Homepage auf deutsch. Der direkte Link zum bwr >

Favre zum Barcelona World Race:
„Es ist ein ganz grosser Moment für uns“, erzählte Wavre anlässlich der Taufe. „Wir sind sehr stolz und glücklich, auf die Unterstützung von Mirabaud zählen zu dürfen. Dadurch konnten wir uns voll und ganz auf diese Weltumsegelung vorbereiten. Wir haben anlässlich des letzten Barcelona World Race den dritten Platz erreicht und hoffen, bei dieser Austragung mindestens ebenso gut abschliessen zu können. Ich kann kaum mehr erwarten, loszusegeln. Ich freue mich unglaublich, denn ich spüre, dass wir wirklich perfekt vorbereitet sind, wir haben ein tolles Boot und alle Trumpfkarten in unseren Händen“.

Mirabaud
Mirabaud & Cie, Banquiers Privés, engagieren sich seit vielen Jahren im professionellen Segelsport und seit 2003 auch in der klassischen Musik. So sponsert die Bank zum Beispiel das Kammermusikfestival Lauenen oder die „Mirabaud Concerts“, deren Solisten unter anderem an der Seite des London Philharmonic Orchestra spielen.

Sonntag, 19. Dezember 2010

18.12.10: boot Düsseldorf 2011 unter guten Vorzeichen

Vom 22. bis 30. Januar in Messehallen 360° Wassersport erleben.

In der internationalen Wassersportwirtschaft hat sich die Stimmungslage nach einem schwierigen Jahr 2009 deutlich verbessert. Die positive Entwicklung spiegelt sich in einer lebhaften Nachfrage nach Standfläche wider. „Das Vertrauen ist in die Branche zurückgekehrt.


Die boot Düsseldorf 2011 steht unter guten Vorzeichen. In der internationalen Wassersportwirtschaft hat sich die Stimmungslage nach einem schwierigen Jahr 2009 deutlich verbessert. Die positive Entwicklung spiegelt sich in einer lebhaften Nachfrage nach Standfläche wider. „Das Vertrauen ist in die Branche zurückgekehrt. Die boot als zentraler europäischer Messeplatz für den Boots- und Wassersport profitiert davon in besonderem Maße. Die verfügbaren Hallenkapazitäten sind gut ausgelastet. Alles spricht dafür, dass unsere Besucher mit einem Angebot rechnen können, das keine Wünsche offen lässt“, freut sich Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

Mehr als 1.550 Aussteller aus 50 Ländern werden vom 22. bis 30 Januar 2011 in 17 Messehallen alles zeigen, was man für Spaß und Sport auf, am und unter Wasser braucht: kleine Boote, große Yachten, Tauch-, Surf- und Angelsportausrüstungen, Bootsausrüstungen und die schönsten Destinationen für den nächsten Wassersporturlaub.

Gut aufgestellt präsentiert sich die boot in ihrem Kernsegment. 1.700 Boote und Yachten für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel gehen 2011 in Düsseldorf an Land. Über elf Messehallen erstreckt sich eine Palette an Bootstypen aller Größen, vom Kanu bis zur Großyacht. Auf Wachstumskurs liegen Segelboote und Segelyachten. Bei Sportbooten und Motoryachten bis 20 Meter Länge hat sich die Nachfrage deutlich stabilisiert. Einige Aussteller haben ihre Präsentationen gegenüber dem Vorjahr sogar wieder erweitert. Durchweg positiv entwickeln sich die Bereiche Ausrüstung und Zubehör, Tauchsport, maritime Dienstleistungen sowie Wassertourismus und Charter.

Der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW), Köln, rechnet für das Jahr 2010 über alle Marktsegmente hinweg mit einem Umsatz von 1,726 Mrd. Euro. Das sind 4,7 Prozent mehr als 2009. Jürgen Tracht, Geschäftsführer des BVWW, geht davon aus, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung auch 2011 fortsetzen wird. „Der Motor ist in der internationalen maritimen Wirtschaft angesprungen. Vom Binnenmarkt kommen ermutigende Signale. Der private Konsum zeigt eine deutliche Aufwärtsbewegung und wird nachhaltig von positiven Konjunkturaussichten und guten Meldungen vom Arbeitsmarkt beflügelt. Die Branche blickt deshalb mit großer Zuversicht auf die boot 2011.“

Wer den Spaß am Wassersport entdecken und sich einen Vorgeschmack auf Sommer, Wind, Wellen und Meer holen möchte, der kommt an der boot nicht vorbei. Denn auch 2011 gilt wieder „360° Wassersport erleben“. Mitmachen, Spaß haben, neue Trendsportarten kennenlernen und direkt in den Messehallen ausprobieren!

14 Erlebnis- und Themenwelten warten auf die Besucher. Neben traditionellen Einrichtungen wie z.B. Segel Center, Sportfischer Center, World of Paddling oder Tauchsport Center stehen 2011 weitere Attraktionen auf dem Programm. „Wir haben uns wieder einiges einfallen lassen, um die Faszination des Wassersports und seine Vielfalt erlebbar zu machen“, kündigt boot-Director Goetz-Ulf Jungmichel an. So bietet die Beach World in Halle 1 neben einer 1.000 Quadratmeter großen Indoor-Wasserfläche für Wakeboarder und Stand-up-Paddler eine neue Skimboardbahn. Hier ist schnelles und geschicktes Gleiten über einen nur fünf Zentimeter dünnen Wasserfilm gefordert. Mit Neuheiten aus Unterwasserfotografie und -film feiert in der Messehalle 4 die Ausstellung „Underwater Pixel World“ Premiere. In Halle 15 lädt eine Sonderschau dazu ein, das Strandsegeln zu entdecken.

Die boot Düsseldorf 2011 ist vom 22. bis 30. Januar täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Besucher können erstmals das vorteilhafte neue eTicket nutzen, das online im Ticketshop unter http://www.boot.de/ angeboten wird. Die Eintrittskarte kann direkt nach dem Kauf selbst ausgedruckt und zur kostenlosen Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) genutzt werden. Als Tageskarte kostet das eTicket 14,00 Euro, einen Euro weniger als an den Tageskassen. Der preiswerte Online-Tarif kann auch noch während der Messelaufzeit genutzt werden.

Freitag, 17. Dezember 2010

17.12.10: IBYM mit neuer Homepage

Wir haben für die Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft IBYM eine eigene Homepage unter www.ibym.ch erstellt. Damit möchten wir den teilnehmenden Segelclubs bzw. den Sponsoren eine entsprechende Plattform anbieten. Schauen Sie auf der Webseite öfters vorbei.

Bereits haben wir nebst den Pokal-Sponsoren zwei Sponsoren gefunden, die Sachpreise für die Schlussveranstaltung beim YCRhd am 2. Oktober 2011 zur Verfügung stellen. Damit wollen wir die Qualität der Regattaserie anheben und für die Teilnehmer attraktiv gestalten. Es lohnt sich also für die Regatteure, an der IBYM teilzunehmen.
Plazieren Sie den Banner oder Buton auf Ihre Homepage mit der Verlinkung auf ibym.ch.

17.12.10: Bodensee-News im Facebook

Bodensee-News weist im Facebook (www.facebook.com/bodenseenews) bereits 170 Freunde auf. Das freut uns ausserordentlich.

Für die Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft IBYM haben wir ebenfalls eine Seite erstellt. Wenn Sie diese zusätzlich anklicken, würde das die Macher Ivo Gonzenbach und Hörbi Brüllman sehr freuen. Zur Seite >

17.12.10: Neuigkeiten an der Mondscheinwoche

Max Juchli. Unsere Mondscheinwoche weist seit Jahren zunehmende Teilnehmerzahlen auf. Sie zählt damit zu den beliebtesten Regatten am See. Für die nächste Saison wird sie durch eine weitere Attraktion nochmals aufgewertet. Dies führt auch zu einigen, organisatorischen Veränderungen.

Sie findet vom 20. – 24. Juni 2011 statt. Die Freitagsregatta wird in die Wertung der „Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft“ (IBYM) aufgenommen. Die neuen Verantwortlichen für die Austragung der Bodenseeregattapreise sehen eine Langstrecken- und eine Kurzstreckenwertung vor. Bis anhin wurden vermehrt die Langstreckenregatten berücksichtigt. In der Wertung für den Kurzstreckenpreis sind Regatten mit Up-and-Down-Kursen festgelegt. Es freut uns besonders, dass unsere Mondscheinwoche darin erscheint. Am Freitagabend (24. Juni) wird wohl mit einer stattlichen Zahl zusätzlicher Regattasegler zu rechnen sein und der Vorstand wird dazu die nötigen Vorbereitungen treffen.

Unter www.ibym.ch ist die Wertung definiert, die übrigens von Ivo Gonzenbach organisiert wurde und ausgewertet wird und jeweils in den Bodensee-News (Hörbi Brüllmann) erscheint. Es lohnt sich also, in der neuen Saison ab und zu diese Seite einzusehen.

17.12.10: Velux 5 Oceans - zur 2. Etappe gestartet

Die fünf Einhandsegler sind zur 2. Etappe von Kapstadt nach Wellington gestartet. Die rund 7000 Meilen lange "Reise" fordert alles von den Cracks ab: kaltes Wetter, Stürme und Eisberge.

Verfolgen Sie auf der Homepage die Regatta Online. Noch sind alle 5 eng zusammen, in Führung liegt Derek Hartfild.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

15.12.10: World Yacht Racing Forum - Estoril POR

sailing-news/In Anwesenheit von viel Prominenz begann gestern das 3. World Yacht Racing Forum in Estoril, wo sich die Organisatoren grosser Regatta-Serien mit Marketing-Experten, Sponsoren und Medien treffen. Ziel ist, die Vermarktbarkeit des Segelsportes weiter zu vergrössern. In den vergangenen Jahren wuchsen die Sponsoring Gelder im Sport generell, Segeln konnte aber kaum davon profitieren. Die Eröffnungsrede hielt America's-Cup-Sieger James Spithill AUS. Der Bericht.

BN/Können wir uns da für den Bodensee was abschauen? Ich denke schon. Wenn Sie Sponsoren finden, dann müssen Sie für die Geldgeber einen entsprechenden Auftritt präsentieren. Nur mit einem Dankesbrief ist da kein Geld zu machen!

Dienstag, 14. Dezember 2010

14.12.10: IBYM mit eigener URL

Ab sofort hat die Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft IBYM eigene Internetadresse:

www.ibym.ch

Die Seite wird noch auf die bestehende Seite umgeleitet. Es kann sein, dass auf Beginn der Meisterschaft eine eigene Homepage aufgschaltet wird. Dies vorallem, um den Sponsoren eine Plattform zu geben.



14.12.10: Segeln - Schweizer Meisterschaften

SwissSailing hat mit dem getrigen Datum die offiziellen Segel - Schweizermeisterschaften bestätigt. Nur drei haben es an den Bodensee geschafft, wobei zwei am Untersee stattfinden. Am Obersee trägt der YCRo als einziger Club eine SM aus.

Fireball 27.04.2011 - 01.05.2011 Seglervereinigung Mammern
H-Boot 25.05.2011 - 29.05.2011 Yacht-Club Romanshorn
Finn 31.08.2011 - 04.09.2011 Yachtclub Schaffhausen


Herbstregatta 2010 H-Boote YCRo (Foto: Jürg Bollier)

14.12.10: Schaukelnde Hafenmauer

TTB. Weil bei der Mole des Schlosshafens Bewegungen festgestellt wurden, hat man nachträglich die Betonelemente mit Metallverbindungen verstärkt. Um statische Mängel habe es sich nicht gehandelt. Die «Komfortprobleme» seien behoben.

Max Eichenberger
Schon beim Setzen der Betonelemente in der Bauphase hatte es Probleme gegeben, weil sie nicht genau auf die Stahlspundwand passten. Nach dem Nachjustieren hatte man einige der vorgehängten Elemente neu setzen müssen.


Die Schlosshafenmole: Die Betonelemente sind den Stahlspundwänden vorgehängt. Weil sie sich bewegten, mussten sie verstärkt werden. Schon beim Setzen gab es Probleme (o. r.). Bilder: Max Eichenberger





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Montag, 13. Dezember 2010

13.12.10: Velux 5 Oceans - Start verschoben

Mit bis zu 50 kn wehte es gestern Sonntag vor der Küste Kapstadts, die Wellen erreichten eine Höhe von 10 Metern - da kann nicht gestartet werden!

13.12.10: America's Cup News - Organisatoren unter Zeitdruck

sailing-news/In den kommenden drei Tagen fällt die Entscheidung, ob der 34. America's Cup in San Francisco stattfinden wird. Die Budget-Kontroll-Kommission der Stadt berät heute über die Höhe der Subventionen, am Mittwoch wird die Finanz-Kommisssion den definitiven Entscheid fällen.

Die Nervosität auf Seiten von BMW-Oracle steigt: Tom Ehmann USA, Sprecher des amerikanischen Teams, ist am Wochenende nach Newport R.I. zu Verhandlungen geflogen, neu wurden nun auch wieder die arabischen Emirate als Austragungs-Ort ins Spiel gebracht.

Sonntag, 12. Dezember 2010

12.12.10: Velux 5 Oceans - 2. Etappe gestartet

Heute um 14 Uhr sind die 5 Einhandsegler zur 2. Etappe nach von Kapstatt nach Wellington gestartet. Unter de Menügruppe "WORLD RACE" können Sie täglich das Race verfolgen. Ob der Sieger der ersten Etappe der Amerikaner Brad Van Liew auf Le Pingouin wieder die Nase vorn haben wird, zeigen die kommenden Wochen.


Etappenplan zur Vergrösserung anklicken

12.12.10: Marinesport KÖSLING mit Weihnachtsgeschenken

Maritime Geschenkideen mit GRATIS-Versand* ab EUR 50,- bis 20.12.2010 (*innerhalb Deutschland, ausgenommen sind Sperrgut-Artikel mit LKW-Symbol).

Sie haben hoffentlich eine erlebnisreiche Wassersportsaison und schöne Zeit auf dem Wasser genießen können. Wir möchten uns bei Ihnen bedanken und wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute. Es grüßt Sie herzlichst, Ihre Marinesport KÖSLING-Crew.

Fehlt Ihnen noch ein Weihnachtsgeschenk? Shop >

Samstag, 11. Dezember 2010

11.12.10: Festschrift "100 Jahre Bodensee-Segler-Verband"

Achtung: Subskriptionsfrist verlängert bis 31.12.2010

Bestellverfahren erleichtert:
Senden Sie bitte eine Exceltabelle an die Geschäftsstelle (bsvb@vol.at) mit den Namen und der Anschrift der Mitglieder welche die Festschrift zum Subskriptionspreis von € 10.- (zuzüglich Versandkosten ca. 1,60 €) zugeschickt bekommen wollen. Auslieferung Ende Jänner 2011.

Merh Infos auf http://members.vol.at/bsvb/hs-neu.htm

11.12.10: Komfortabler Wasserstand am Bodensee

Wo heute das Wasser ans Ufer prescht und nächste Woche bestimmt alles vereisen wird ist sonst Landgang angesagt. Der Pegel bewegt sich um diese Jahreszeit so um die 270 (heute 337) und der Uferstreifen ist für Wanderungen von Mensch und Tieren begehbar.


Freuen wir uns auf die neue Saison 2011 (Foto: YCRo)

11.12.10: Melges 24 mit News

Die Klassenvereinigung der "Melges 24" stellt ihre News vor. Die Melges24-Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfahren dabei Infos über die aktuelle Szene der Melges 24.

Melges 24 Schweiz
Melges 24 Deutschland
Melges 24 Österreich
Melges 24 International

11.12.10: IBYM auf Bodensee-News neu verlinkt

Liebe Seglerinnen und Segler, infolge des Zustandekommens der IBYM Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft bekam die Hauptseite einen neuen Link:


Wir bitten Sie, alle Ihre Links auf diese Seite anzupassen. Die bisherigen sind nicht mehr Online. Wir hoffen, dass Sie diese Umstellung nicht verwirrt, dies war nicht die Absicht.

Freitag, 10. Dezember 2010

10.12.10: WYC-100er-Jubiläum mit Festakt und Galaabend

WYC-100er-Jubiläum mit Festakt und Galaabend am 29. Januar 2011 um 17.00 Uhr im Graf Zeppelin Haus.

Für das Jubiläumsjahr gibt es eine spezielle neue WYC-100er Kollektion. Leichte Windjacken für Sie und Ihn sowie Damenblusen und Kurzarm-Herrenhemden. Ein besonderes Extra sind elegante, sportliche Armbanduhren mit WYC-Zifferblatt in limitierter Auflage für die Dame und den Herrn. Ein süffiger WYC-100er-Weißwein wird auch noch gekeltert und rechtzeitig abgefüllt sein. Zusätzlich wird eine kleinere Serie von farbigen WYC-100er-Metall-Keramik-Plaketten aufgelegt.

Bitte, jetzt schon im Terminkalender die große WYC-100er-Hafenfete am 2. und 3. Juli 2011 eintragen! Sommerfest Ein rauschendes Fest auf der Clubhausterrasse und unter der Laube. Von der Club-Jugend hervorragend organisiert. Clubnachrichten 2010/99 >

Donnerstag, 9. Dezember 2010

09.12.10: Wassersport Schattmaier baut Charterflotte weiter aus

Ab März 2011 steht den Chartergästen die gesamte Flotte, 16 Bavaria Yachten von 30 bis 46 Fuss, 15 baugleiche Scholtz 22 Yachten und 4 Motorboote, wieder zur Verfügung. Ganz neu im Charterprogramm ist eine werksneue Bavaria 36 Cruiser Yacht.


Foto: Schattmaier (zur Vergrösserung anklicken)

Nach einer ausführlichen Übergabe, können die Gäste mit den komplett ausgerüsteten und bestens gepflegten Yachten auf Törn gehen. Das Segeltörnprogramm im Ausland bietet 2011 viel Abwechslung. Erfahrene und ortskundige Skipper der Segelschule Schattmaier betreuen Sie an Bord.

Ob Ausbildungstörn mit abschließender Prüfung oder einfach Aktivurlaub auf dem Wasser, z.B. Starkwindtörn vom 19.02.2011 bis zum 25.02.2011 auf Mallorca oder Ausbildungstörns im März und April in Italien/Elba, das Törnprogramm bietet für jeden etwas.

Für Neulinge und Interessenten, bietet die Segelschule ab dem 17.01.2011 Infoabende in bis zu 20 Städten zwischen Oberschwaben und Allgäu um über die Möglichkeiten des Erwerbs eines Segel- oder Motorbootpatentes zu informieren.

Ab dem 22. Januar beginnen wöchentlich die Theoriekurse zum Erwerb der Binnen- und Küstenpatente, Funkzeugnisse und die attraktiven Clubaktivitäten, wie z.B. Motorenkunde, Spleißen und Tauwerk, im Ausbildungszentrum Schattmaier in Gohren, der größten Segelschule am Bodensee.

Die Kinder- und Jugendsegelkurse, finden 2011 während den Pfingst- und Sommerferien statt, hiefür stehen 18 Optimisten und Jollen zur Verfügung.

Weitere Infos über www.schattmaier.com/wassersport/index2.html

Mittwoch, 8. Dezember 2010

08.12.10: IBYM schon heute ausgeschrieben

Wir haben die Daten bereits heute aufbereitet und wir können Ihnen die Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft IBYM zum download anbieten. Wir danken den teilnehmenden Clubs YC Arbon, YC Rheindelta, SC Rietli, Studentische SG Stuttgart, YC Litzelstetten-Mainau, SMC Friedrichshafen, Ravensburger YC und Bregenzer SC für die Zusage.

Ich möchte Ivo Gonzenbach regatta-management.com herzlich für die Ausschreibung danken. Danken möchte ich auch den beiden Hauptsponsoren (Wanderpokale) VM SAILS Vogel & Meier AG Tübach und Herzig AG Architektur Generalunternehmung St. Gallen.

Wir freuen uns, Ihnen für 2011 wieder interessante Regatten in der Yardstickszene anbieten zu können. Für 2012 kann es durchaus sein, dass noch andere Regatten dazukommen. Schön wäre es, wenn Yardstickregatten auch vermehrt auf Up-and-Down - Regatten setzen würden.

Ausschreibung >

Dienstag, 7. Dezember 2010

07.12.10: Noch einige Fotos der Eisernen

Das war ein sehr gelungener Anlass. Vielen Dank für eure Organisation. Wirklich toll
gemacht. Iris Metten, Altnauer SC.




(Nachricht von Walter Lüthi)