Sonntag, 31. Oktober 2010

31.10.10: Die Saison ist gelaufen

Noch stehen uns schöne Herbsttage ins Haus, aber die Regatta-Saison 2010 ist (fast) vorbei. Mit der 35. Eiserne von der Segelabteilung des DSMC folgt am Samstag 27. November 2011 der letzte Anlass im erfolgreichen Regattajahr 2010.



Die Ergebnisse der Yardstick-Jahreswertungen Ober- und Untersee liegen vor:
Obersee > / Untersee >

Am Untersee geht es wie gehabt mit den nachfolgenden Regatten 2011 weiter:
14.05. Wäschtwind Cup WWRa
12.06. 20-Meilen-Cup YCIR
18.06. Freundschaftsregatta YCG
25.06. Bülle Cup SCIz
02.07. Rettich Cup JSR
20.08. 46. Rund Untersee YCH-U/SVM
03.09. Pokalregatta II SVGA
10.09. 43. Distanzwettfahrt SCÖ

Am Obersee sieht es so aus, also will der BSVb diese nicht mehr ausschreiben. Bodensee-News bemüht sich, bis zum Seglertag eine Lösung zu finden. Wäre doch schade, wenn die beliebten Yardstickregatten nicht mehr mit einer Jahreswertung den Abschluss fänden! Die Auswertung der Regatten ist bereits gesichert, es fehlt jetzt nur noch die Initiative der Clubs! Die Wertung der Regatten könnte ähnlich wie die des Untersees vorgenommen werden.

Samstag, 30. Oktober 2010

30.10.10: Velux 5 Oceans Race - 14. Tag

sailing-news/Die innertropische Konvergenz-Zone beschert den führenden, harte, schlaflose Zeiten. Bei tropischer Hitze wechseln sich Flautenzonen mit 30-Knoten-Gewitter-Böen ab. Brad Van Lieuw USA wird heute wohl als erster den Äquator überqueren, Zbigniew Gutkowski POL folgt mit einem Rückstand von nun bereits mehr als 100 Meilen. Velux 5 Oceans Race >

Freitag, 29. Oktober 2010

29.10.10: Am 15. November ist Schluss

Das Auswassern im Gemeindehafen bei Hafenmeister Daniel Müller endet am 15. November 2010, wie der Präsident Ruedi Schellenberg zur Einladung der Generalversammlung des Yacht-Club Romanshorn YCRo (27.11.2010) schreibt. Ich wünsche Dani und Charly einen ruhigen Winter und auf ein Neues im April 2011.

29.10.10: America's Cup gibt Jury bekannt

Die Jury für den 34. America's Cup unter Vorsitz von David Tille (AUS) sind: Bryan Willis (GBR), Graham McKenzie (NZL), John Doerr (GBR) und Josje Hofland (NED).
Iain Murray
Das Protokoll vom 34. America's Cup gibt an, dass diese Jury alle Streitigkeiten, die sich im 34. Cup einschliesslich der World Series ab 2011 lösen muss. "Diese Jury steht für umfassende Erfahrung für die Auslegung der Regeln", sagte Regatta Director Iain Murray. "Wir danken für die Unterstützung der ISAF bei der Ernennung dieser Weltklasse-Jury."

Donnerstag, 28. Oktober 2010

28.10.10: Rolex Middle Sea Race endet mit US-Sieg

Die US-amerikanische TP 52 „Lucky“ von Bryon Ehrhart hat der 31. Rolex Middle Sea Race in Malta gewonnen. Damit gelang dem Eigner aus Chicago bei seiner ersten Teilnahme an der Hochseeregatta auf Anhieb der Sieg.

Als bestes deutsches Boot segelte die Rogers 46 „Varuna“ des Hamburgers Jens Kellinghusen bei großen Saisonfinale im Mittelmeer knapp vor der Marten 49 „Speedy“ von Hans Jürgen Riegel (Bonn) auf Rang 13. Direkt davor platzierte sich Sönke Stein (ebenfalls Hamburg) mit der J/133 „Juno“ unter maltesischer Flagge. Schnellste Yacht auf dem 606 Seemeilen langen Kurs rund um Sizilien und mehrere Mittelmeerinseln herum war der slowenische 100-Fuß-Maxi „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic. Die gesegelte Zeit von zwei Tagen und fast sieben Stunden reichte berechnet gegen kleinere Schiffe jedoch nicht zu einem Podiumsplatz.


Der Sieger Bryon Ehrhart (Photo credit: Rolex / Rene Rossignaud)

Als der Gesamtsieg am Donnerstagmorgen (28. Oktober) offiziell war, stieg die ohnehin gute Stimmung an Bord der „Lucky“ noch einmal. „Das übertrifft unsere kühnsten Erwartungen“, sagte Eigner Ehrhardt, „das Rolex Middle Sea Race hat eine große Reputation, und die europäischen Favoriten segeln sehr stark.“ Der Erfolg sei ein Verdienst der gesamten Crew, allen voran Navigator Ian Moore. Der Ire hatte 2002 das Volvo Ocean Race rund um die Welt mit dem deutschen Team illbruck Challenge gewonnen und gehört zum US-Syndikat des America’s Cup-Verteidigers BMW Oracle Racing. „Der Sieg schmeckt besonders süß, da unsere TP 52 auf Trans-Ozean-Rennen ausgelegt ist und vom Spitzengeschwindigkeitspotential her eigentlich kleine Nachteile im Vergleich zur direkten Konkurrenz haben müsste.“ Mit strategischem und taktischem Geschick sei die „Lucky“ bestens über den Kurs gekommen und schlug die Zweitplatzierte, deutlich kleinere J/122 „Artie“ von Lee Satariano vom gastgebenden Royal Malta Yacht Club berechnet um eine knappe halbe Stunde.

Jede Menge Spaß hatte die Crew der „Laetitia“ von Axel Schroeder aus Hamburg, die von Taktiker Thomas Schmid, dem Finn-Weltmeister von 1988, auf dem Kurs geführt wurde. Für die neue Baltic 78 aus der Feder von Judel/Vrolijk war es das erste Hochsee-Rennen überhaupt. Mit drei Tagen, sieben Stunden, 46 Minuten und 58 Sekunden, der neuntbesten gesegelten Zeit, bewies die knapp 24 Meter lange Yacht ihre Qualität und soll nun wahrscheinlich auf weiteren Hochseerennen eingesetzt werden. Trotz meist moderater Bedingungen auf dem Kurs musste die Crew auf dem Weg von der Insel Pantelleria Richtung Lampedusa einige kräftige Hagelschauer mit Böen bis zu 30 Knoten abwettern, wurde aber auf dem anschließenden Raumschotgang nach Malta mit Hochgeschwindigkeits-Wellenritten bis fast ins Ziel belohnt.

Auf schnellem Kurs war auch die „Varuna“-Crew um Eigner Jens Kellinghusen unterwegs. Nach drei Tagen, elf Stunden, 25 Minuten und 15 Sekunden erreichte die Rogers 46 am späten Dienstagabend (26. Oktober) das Ziel und mischte damit nach berechneter Zeit im absoluten Vorderfeld des Rolex Middle Sea Race 2010 mit, zu dem 78 Boote gestartet waren. Berechnet landete die „Varuna“ eine hauchdünne Minute und drei Sekunden vor der „Speedy“ (14.). Hans Jürgen Riegel aus der Bonner Haribo-Familie hatte mit seiner französischen Crew unter dem erfahrenen Skipper Bernard Xiberras, für den es der siebte Start war, zum ersten Mal am Rolex Middle Sea Race teilgenommen. „Wir hatten ein gutes Rennen und sind mit dem Abschneiden zufrieden“, so Xiberras.

Rund 13 Stunden nach der „Varuna“ lief die J/133 „Juno“ (vier Tage, elf Minuten und 56 Sekunden) in Valletta ein, lag damit aber berechnet eine Stunde vor der Konkurrentin. Und das obwohl die Crew von Sönke Stein ein „besonderes Souvenir“ aus dem Mittelmeer mitgebracht hatte. „Wir sind ein sehr gutes Rennen gesegelt, eines der besten seit vielen Jahren. Im direkten Wettstreit mit der anderen J/133, der ,Jaru‘, haben wir das Boot ständig gepuscht und uns lange ein Matchrace geliefert. Nach der Straße von Messina lagen wir sogar noch vor ihr. Danach haben wir aber beständig verloren und konnten uns das gar nicht erklären“, berichtete Skipper und Eigner Stein. Erst im Hafen, den die „Juno“ schließlich vier Stunden nach der „Jaru“ erreichte, tauchte die Erklärung auf. „Als wir den Motor angeworfen haben, kam plötzlich eine sieben Meter lange Trosse zum Vorschein, die offensichtlich die ganze Zeit wie eine Bremsleine an unserem Kiel gehangen hat. Das war einerseits zwar ärgerlich, andererseits waren wir aber froh, den Grund für den Performance-Verlust erfahren zu haben“, so Stein.

Der auf der „Varuna“ kurzfristig eingesprungene Weltumsegler Felix Oehme aus Lübeck war rundum begeistert von dem Renn-Klassiker: „Wir sind alle sehr, sehr zufrieden. Es gab eine Vielzahl von Bedingungen zu meistern – mit einem tollen Sonnenuntergang am letzten Abend, aber auch sehr plötzlich auftretenden Schauerböen bis zu 32 Knoten. Wir hatten viel Arbeit mit jeder Menge Segelwechseln, und wir sind sehr glücklich, heil angekommen zu sein.“

Der Sieger des Portimão Global Ocean Race des vergangenen Jahres war auf der „Varuna“ im Wechsel mit Eigner Kellinghusen als Wachführer am Steuer der Yacht eingesetzt. Nach dem Zieldurchgang nach dreieinhalb Tagen auf See hatte die 14-köpfige Crew noch viel zu diskutieren und war froh, in der maltesischen Hauptstadt gegen Mitternacht noch ein geöffnetes Lokal gefunden zu haben. Den folgenden Tag nutzte die Mannschaft noch zu einem Besuch Maltas. „Es ist eine mitreißende Insel an der Schnittstelle zwischen Afrika und Europa. Das ist wirklich ein tolles Ambiente für das Rennen“, sagte Oehme, der am darauf folgenden Wochenende schon wieder seinen nächsten Segeleinsatz in Deutschland plante: Der Meisterschaft der Meister auf der Alster.

Neuer Name, gleicher Erfolg: Mit einem perfekten Start und einer stets optimalen Segelwahl hatte die „Esimit Europa 2“ den schnellsten Ritt beim Rolex Middle Sea Race 2010 hingelegt. In exakt zwei Tagen, sechs Stunden, 52 Minuten und 32 Sekunden wurde der Erfolg von 2006 wiederholt, als das Boot noch unter dem Namen „Alfa Romeo“ unter neuseeländischer Flagge segelte. Obwohl er die seit drei Jahren bestehende Rekordzeit von George Davids US-amerikanischer „Rambler“ um fast sieben Stunden verfehlte, zeigte Igor Simcic das riesige Potenzial der „Esimit Europa 2“ und distanzierte die schnellste Yacht des Vorjahres, die ebenfalls 100 Fuß lange „ICAP Leopard“ von Mike Slade (Großbritannien) um dreieinhalb Stunden.

Um 18.32 Uhr kreuzte die „Esimit Europa 2“ bereits am Montag als erste Yacht die Ziellinie im Marsamxett Harbour von Valletta. Eigner Igor Simcic nahm kurz darauf eine edle Rolex Yacht-Master sowie die R.L.R. Line Honours Trophy des Royal Malta Yacht Club entgegen. Rückblickend sagte Skipper Flavio Favini, Skipper der „Esimit“: „Im ersten Teil war es ein langsames Rennen, aber an der Küste von Sizilien briste es ein wenig auf. Bei der Einfahrt in die Straße von Messina hatten wir dann wegen schwachen Windes einige Schwierigkeiten, bevor uns die Strömung half und wir die Straße schnell passierten.“ Doch auch die „ICAP Leopard“ blieb in dieser Flaute hängen. Favini: „Der zweite Teil des Rennens war sehr schön und schnell in einer netten Brise.“ Zwischen Lampedusa und Malta rauschte der Maxi bei 23 Knoten Wind mit einem Reff im Groß und gleicher Bootsgeschwindigkeit dahin. Resultate >

28.10.10: Täglich ändern die Termine

Fast täglich führt Dieter Hertl die Daten vom BSVb den Regattakalender nach, die ich auf meine Seiten übertrage. Ich hoffe, dass alles stimmt und die Vereine möglichst schnell die Termine bestätigen, damit Ihr die Daten für Euch reservieren könnt. Rot geschreibene Daten sind definitiv. Danke Dieter für die aufwendige Arbeit.

28.10.10: Altnau - Seeuferprojekt

In diesen Wochen standen nochmals Kiesschiff und Bagger vor dem Hafen in Altnau. Mit der Nachbaggerung der Einfahrtsrinne wurden die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Seeuferprojekt abgeschlossen.

Die Erstellung der neuen Hafenzufahrt erfolgte als eine der ersten Arbeiten im Herbst 2007. Parallel dazu wurden auch der Rückbau der alten Mole sowie die Vorarbeiten zur Trocken-legung des Hafens ausgeführt. Seither wurde vieles bewegt. Die Hafenflutung, diverse Vorschüttungen sowie umfangreiche Bauarbeiten im Wasser und am Ufer haben zu Aus-gleichsbewegungen im Seegrund geführt.

Durch die abschliessende Baggerung der Hafeneinfahrt ist nun die Soll-Kote nochmals erstellt. Der entfernte Feinsand wurde im See belassen und im Zielgebiet, etwa 3 km in nordöstlicher Richtung, vom stillstehenden Schiff aus verklappt. Für die Arbeiten stand nur ein kurzes Zeitfenster bis 1.11.2010 zur Verfügung. Die notwendige Wasserbaubewilligung wurde durch das Amt für Umwelt erteilt.

Das Seeuferprojekt ist nun abgeschlossen und die Arbeit der Baukommission beendet. Mit der Jahresrechnung 2010 wird dann über das Projekt auch finanziell Rechenschaft abgelegt. Bereits heute besteht jedoch Gewähr, dass das Projekt im Rahmenkredit abgeschlossen werden kann.

Montag, 25. Oktober 2010

25.10.10: Herbstwanderung 2010 des SVPK

Der Herbst hat in diesem Jahr schnell Einzug gehalten, es ist frisch am Samstag, den 16. Oktober, als sich die Mitglieder des Segler-Verein Purren Konstanz e.V. (SVPK) in Dingelsdorf am Schiffsanleger am frühen Mittag zur Herbstwanderung treffen, die allerdings mit einer Schiffsfahrt beginnt. Mit der "München" geht es nach Unteruhldingen, von dort aus wird nach Meersburg gewandert. Der gut einstündige Fußmarsch im Nieselregen dauert bis ca. 15 Uhr, wo im Winzerverein der Stadt eine Weinprobe für den Verein stattfindet.

Unterhaltsam erklärt uns unser österreichischer Sommelier die Region sowie die charakteristischen Traubensorten, die seit jeher und auch die, die erst seit den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten am Bodensee angebaut werden. Zu Probieren sind insgesamt 6 Weine, davon 5 Weißweine wie Müller-Thurgau, Kerner, verschiedene Cuvee, auch ein Spätburgunder Weißherbst, vor dessen Wirkung ausdrücklich gewarnt wird sowie ein Roter, nämlich ein Spätburgunder. Mit jedem verköstigten Glas Wein steigt der Stimmungspegel im Separee des Meersburger Winzervereins und unser Weinkundiger hat zusehends Mühe, um Ruhe für die nächsten Erklärungen zu bitten. Ein ganz natürlicher und ihm wohlbekannter Effekt, wie er selbst hinzufügt.

Nach guten zwei Stunden und wieder aufgewärmt und weniger durstig macht sich dann die 26 köpfige Gesellschaft auf zur kollektiven Rückfahrt mit der Autofähre nach Staad, wo in der Schiffslände der Nachmittag in den Abend übergeht und mehr Bier statt Wein getrunken wird. Wir danken unserem Festwart Eberhard für die prima Idee und die Organisation, es hat richtig Spaß gemacht und was dazugelernt haben wir alle auch etwas. Und wenn auch nur die prima Badener und Schwabenwitze, die bei der Weinprobe zum Besten gegeben wurden. Sven Seren.


25.10.10: Kreuzlingen - gegen Versandung

Der Yachthafen Kreuzlingen soll nächstes Jahr ausgebaggert werden, aber nur um die Versandung aufzuheben. Yachten mit grossem Tiefgang, die den Kreuzlinger Yachthafen ansteuern, werden auch künftig umdrehen müssen. Ausserdem steht die Ausarbeitung eines neuen Hafenreglements an. Das neue Hafenreglement werde Anfang November von der vorberatenden Kommission behandelt, bevor es dem Gemeinderat vorgelegt wird. Erst nach dieser Beratung könnten Details öffentlich gemacht werden, sagte Blatter (Stadtrat Kreuzlingen).


Yachthafen Kreuzlingen (Foto: GrafYachting)

Lesen Sie auch: Fahrrinne wird ausgebaggert >

Sonntag, 24. Oktober 2010

24.10.10: Nächstes Wochenende Uhren um 1 Stunde zurück

Seit dem 28. März 2010 befinden wir uns in der Sommerzeit (MEZS). Dabei wurde die Uhr um 1 Stunde auf 3 Uhr vorgestellt, die Nacht war 1 Stunde kürzer. Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 31. Oktober um 3:00 Uhr. Die Uhr wird dann um 1 Stunde zurückgestellt, die Nacht ist also 1 Stunde länger. Dabei findet der Wechsel von der Sommerzeit in die Winterzeit (Normalzeit, MEZ) statt.

In der Schweiz galt in den Jahren 1941 und 1942 die Sommerzeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober. 1977 wurde mit einem Gesetz die Einführung der Sommerzeit, gleichzeitig mit den Nachbarstaaten, beschlossen. Dagegen wehrten sich vor allem die Bauern; es wurden Unterschriften für ein Referendum gesammelt, und in der Volksabstimmung am 28. Mai 1978 wurde das Sommerzeit-Gesetz deutlich verworfen. Da nun die Schweiz im Sommer 1980 eine „MEZ-Zeitinsel“ inmitten sommerzeitführender Länder war, verabschiedete das Parlament das von der Regierung verlangte Zeitgesetz vom 21. März 1980, auf dessen Grundlage im folgenden Jahr die Sommerzeit wie in den Nachbarstaaten eingeführt wurde. Das Gesetz unterstand nach der Verabschiedung durch das Parlament wieder dem fakultativen Referendum. Die für ein Referendum notwendigen 50'000 Unterschriften kamen jedoch nicht mehr zustande. Das Gesetz trat am 1. Januar 1981 in Kraft. So wurde eine Wiederholung des 1980 entstandenen Zeitchaos, z. B. auf grenzüberschreitenden Fahrplänen der Eisenbahn, vermieden. Eine (unter anderem von Christoph Blocher) 1982 lancierte Volksinitiative zur Abschaffung der Sommerzeit kam nicht zustande. Seit 1981 gilt daher auch in der Schweiz die gleiche Sommerzeitregelung wie in ihren Nachbarstaaten: von 1981 bis 1995 Ende März bis Ende September, seit 1996 Ende März bis Ende Oktober, mit Umstellung jeweils am Sonntag um 2 Uhr MEZ (1 Uhr UTC).

24.10.10: Veloux 5 Oceans

BN/Le Pingouin mit dem Amerikaner Brad Van Liew hat die Führung der noch 4 Teilnehmer in der ersten Etappe wieder übernommen. Die Updates werden nicht immer "pünktlich" vollzogen, trotzdem ist der Link http://raceviewer.velux5oceans.com/app/index.html?locale=EN die einzige Infoseite vom Veloux 5 Oceans, die den Ablauf der Regatta wieder gibt.

Brad Van Liew mit Le Pingouin

24.10.10: Heute pilgern Schweizer nach Konstanz!

sk/Der Treffpunkt Konstanz, Werbegemeinschaft des Konstanzer Handels, hat zum verkaufsoffenen Sonntag, der heute von 13 bis 18 Uhr stattfindet, wieder ein außergewöhnliches Motto ausgerufen. „Handel ist Kunst“ lautet die Losung, welche die Geschäftsleute kreativ umsetzen, wie am Samstag im Südkurier zu lesen war.

Foto: Aurelia Scherrer

Ekkehard Greis, Vorsitzender des Treffpunkt Konstanz, hat den Wetterbericht im Blick. Greis sieht dennoch dem verkaufsoffenen Sonntag gelassen entgegen: „Auch bei nicht so tollem Wetter – ich bin überzeugt, dass das Thema zieht.“ Denn eigentlich böten die Händler mit den vielfältigen Kunstausstellungen in ihren Räumen die ideale Schlechtwetter-Freizeitalternative, findet Greis und ergänzt: „Ich hoffe auf eine volle Stadt.“

Andere wiederum positionieren sich deutlich, um den Verkaufssonntag zu einem besonderen Tag werden zu lassen. Das Lago Shopping-Center lädt zum Spielen ein und die Geschäftsleute der Hussenpassage präsentieren eine Kunst-Ausstellung mit sozialem Hintergrund; und zwar Werke behinderter Menschen, die im Künstler-Atelier „mittendrin“ des Caritas-Verbands Konstanz beschäftigt sind. Das Rosgartenmuseum und die Wessenberg-Galerie warten mit interessanten Kunst-Präsentationen auf. Überdies werden für alle Interessierten um 14, 15 und 16 Uhr kostenlose Stadtführungen geboten. Treffpunkt ist am Kaiserbrunnen auf der Marktstätte. (Quelle: Südkurier)

Freitag, 22. Oktober 2010

22.10.10: News vom 34. America's Cup 2013

Vierundzwanzig Teams haben sich zur Vorbereitung des 34. America's Cup heute in Paris mit der neu gegründeten und unabhängigen Organisation [America's Cup Race Management (ACRM)] über die Details für den nächsten Cup, Beginn im Jahr 2011 mit einer America's Cup World Series, getroffen. Ob Alinghi auch anwesend war, ist aus dem englischen Text nicht auszumachen.

Originaltext >

22.10.10: Rolex Middle Sea Race

Eine Rekordflotte von 84 Hochseeyachten hat für den letzten Höhepunkt der europäischen Segelsaison 2010 gemeldet und macht sich im Grand Harbour von Valletta startklar. Am Sonnabend (23. Oktober) um 11 Uhr fällt inmitten der geschichtsträchtigen Hauptstadt von Malta der Startschuss zum 31. Rolex Middle Sea Race. Die Crews aus 19 Nationen, darunter fünf deutsche Skipper, erwarten erneut mannigfaltige Herausforderungen auf dem 606 Seemeilen langen Kurs von Malta aus gegen den Uhrzeigersinn um Sizilien und weitere Inseln im Südtyrrhenischen Meer herum zurück zum maltesischen Archipel.


ELUSIVE 2 MEDBANK, Arthur Podesta (Photo credit: Rolex / Kurt Arrigo)

Wie stets in der 42-jährigen Geschichte der Regatta passieren die Teams wieder außergewöhnliche Naturschönheiten, Vulkane sowie Meerengen und müssen jederzeit mit härtesten Winden rechnen, die zu dieser Jahreszeit in der Middle Sea üblich sind, obwohl die Vorhersage zuletzt eine leichte Brise prophezeite. Die Favoritenrollen fallen der „Alegre“ und der „ICAP Leopard“ (beide Großbritannien) zu. Während Andres Soriano mit seiner 21 Meter langen „Alegre“ 2008 die schnellste Zeit segelte und im vergangenen Jahr nach berechneter Zeit triumphierte, führte Mike Slade 2009 seinen 100 Fuß (30,48 Meter) langen Super-Maxi „ICAP Leopard“ als erste Yacht ins Ziel. Den Rekord aus 2007, als George David aus Newport, Rhode Island/USA mit seiner 90 Fuß langen „Rambler“ in 47 Stunden, 55 Minuten und drei Sekunden um den Kurs jagte, konnten aber auch sie nicht brechen. Und so haben die Top-Crews in diesem Jahr wieder ein großes Ziel vor Augen.

Slade wird sich wohl erneut mit einer langjährigen Rivalin auseinander setzen müssen. Allerdings fährt der ebenfalls 100-Fuß lange, konkurrierende Schwenkkieler nicht mehr unter dem Namen „Alfa Romeo 2“, sondern wird nun als „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic (Slowenien) gesteuert. Außerdem sind die Baltic 77 „Black Pearl“ von Mathew Sweetman (Großbritannien) sowie der VO70-Racer „E1“ (Ex-„Ericsson“) von Vladimir Prosikhin (Russland) am Start. Für einen besonderen Anblick wird die britische „Steinlager II“, gesteuert von Attilio Micciché, sorgen. Auf der legendären Maxi-Ketsch gewann der 2001 ermordete Sir Peter Blake (Neuseeland) vor 20 Jahren das Whitbread-Weltrennen (heute Volvo Ocean Race).

Die größte Malta-Erfahrung unter den deutschen Teilnehmern dürfte dem Deutsch-Malteser Sönke Stein zugeschrieben werden, der aus Hamburg stammt und auch schon auf dem Treppchen landete. Im vergangenen Jahr war er noch mit der Ker 11.3 „Kerisma“ unterwegs, diesmal bringt er die J/133 „Juno“ an den Start. Während Stein unter maltesischer Flagge segelt, tragen vier weitere Yachten die Farben schwarz-rot-gold. Die größte darunter ist die „Laetitia“ von Axel Schroeder, Chef des Hamburger Emissionshauses MPC Capital. Die im vergangenen Jahr gebaute Baltic 78 stammt aus der Designfeder von Judel/Vrolijk und ist 23,91 Meter lang. Für die Crew auf der halb so großen Class-40-Yacht „Pogo 1“ von Michael Deutsch wird das Rolex Middle Sea Race ein Charter-Abenteuer der besonderen Art. Denn auf der zwölf Meter langen Yacht können sich Amateure einmieten. Mit der 15 Meter langen Marten 49 geht die Crew um „Speedy“-Eigner Hans Jürgen Riegel (Bonn) aus der Haribo-Dynastie an den Start.

Sehr erfahrene Segler werden die Rogers 46 „Varuna“ auf Kurs bringen. Eigner Jens Kellinghusen (Hamburg), selbst mit Atlantik-Rennerfahrung ausgestattet, hat sich unter anderem den ehemals zum deutschen America's-Cup-Team gehörenden Tim Daase aufs Vorschiff und dessen Bruder Finn an Bord geholt. Und für „Varuna“-Crewmitglied Felix Oehme ist das Rolex Middle Sea Race lediglich ein Kurzstreckenrennen. Der Lübecker gewann 2009 gemeinsam mit Boris Herrmann das Portimão Global Ocean Race rund um die Welt. Oehme ist eingesprungen und erst am Freitag nach Malta gereist. „Ich bin sehr gespannt. Es ist meine erste Teilnahme an solch einem Segelklassiker. Die Strecke ist navigatorisch sehr anspruchsvoll, und der Wind könnte in der zweiten Rennhälfte auch sehr kräftig werden“, sagte Oehme vor seinem Abflug nach Malta.

Insgesamt vertreten die Teilnehmer neben dem Gastgeberland Malta und Deutschland die Nationen Belgien, Frankreich, die Region Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, die Niederlande, Russland, Slowenien, Spanien, die Schweiz, die Tschechische Republik, Ungarn, die Ukraine und die USA. Für alle gilt wohl, was Piero Paniccia, italienischer Skipper und Eigner des Schwenkkielers „Calipso IV“, vor seinem zweiten Start beim Rolex Middle Sea Race sagte: „Wir sind sehr glücklich dabei zu sein, denn das Rennen ist das bedeutendste im Mittelmeer.“ Andreas Kling.

Weitere Informationen über das Rolex Middle Sea Race 2010 einschließlich der vollständigen Meldeliste gibt es im Internet auf der Eventwebsite unter www.rolexmiddlesearace.com.

22.10.10: Geht Klein Venedig an einen Investor?

Gewerbliche Investoren wollen auf dem schönsten Teil des Konstanzer Ufer-Areals Klein Venedig eine Strandbar errichten. Damit steht ein Grillplatz für die Jugend möglicherweise in Frage. Der Gemeinderat der Stadt hat eine Entscheidung darüber vertagt.

Ein gutes halbes Jahr nach dem Aus für die Konzerthaus-Pläne auf Klein Venedig zeichnet sich ein neuer Konflikt um das Aufschüttungsgelände mit allerbester Seelage ab. Diskutiert werden derzeit zwei Nutzungen: Eine Strandbar an der östlichen, dem Ufer direkt zugewandten Seite und ein Jugend-Grillplatz an einer noch nicht näher bestimmten Stelle des rund fünf Hektar großen städtischen Geländes. Lesen Sie weiter >

22.10.10: Auswassern - GV's - Planung

BN/Die Hafenmeister in der Region Bodensee haben mit Auswassern der Boote Hochbetrieb und das bei einem Pegelstand von über 3.30. Der Hafen Zollershus Güttingen feiert im kommenden Jahr das 30-jährige Bestehen und erhält über den Winter ein Facelifting!

St. Galler Tagblatt (Foto: Michèle Vaterlaus)

Bald stehen die Jahresversammlungen der Clubs an. Vergessen Sie nicht Ihre Berichte mit Fotos uns per Email zur Verfügung zu stellen. Legen Sie auch Ihr Clublogo bei.

Die Planung der Regatten am Bodensee geht zügig voran. Grosse High Lights fehlen, da die olympischen Klassen für Ihre Fest im 2012 (London) auf andere Gewässer ausweichen. Am 13. November treffen sich die Bodensee-Clubs zum Seglertag des BSVb und legen dann den definitiven Regattakalender fest.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

21.10.10: Veloux 5 Oceans

Auf der ersten Etappe nach Südafrika gabe es einen Führungswechsel (Operon Racing - Zbigniew Gutkowski). Verfolgen Sie mit dem Link im Menü direkt die Einhandregatta Veloux 5 Oceans.

Noch ein Tipp zur HP von Veloux 5 Oceans: Nach dem Aufruf klicken Sie das Fenster weg und aktualisieren danach die Seite. Sie erhalten dann eine grösseres Fenster mit einer besseren Übersicht.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

20.10.10: Sport und Ernährung

Schon lange Jahre schreiben uns Krebsliegen eine Ernährungsempfehlung: "Essen Sie täglich 5 -10 Portionen Obst und Gemüse und Sie können sich damit vor vielen Volkskrankheiten schützen." Aber wann und wie soll ich denn dies alles in mich rein "buttern"?

Ich habe in Juice PLUS (JP) eine Alternative gefunden. JP ist als einziges Nahrungsmittelzusatz auf dem Markt, über das auch medizinische Studien gibt, die den Erfolg weitgehend bestätigen. Sie können sich also mit JP vor vielen Volkskrankheiten schützen. Ein Garantie dafür gibt es natürlich nicht, aber die vielen Erfolge bestätigen dies.

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20.10.10: TW 2011: Je vier Welt- und Europa MS

TW/Als Meisterschaftsrevier ist die Lübecker Bucht schon immer bekannt gewesen, doch das Programm der 122. Travemünder Woche (22. bis 31. Juli 2011) lässt selbst eingefleischte TW-Kenner staunen.


A-Cat-Segler Jacek Noetzel aus Polen, Sieger der 121. TW 2010, © MK/TW

Mit vier Welt- und vier Europameisterschaften, dazu weiteren deutschen und regionalen Titelkämpfen wird die letzte Woche im Juli zu einem wahren Stelldichein der internationalen Spitzensegler und eine der hochkarätigsten Travemünder Wochen seit jeher. Es wird der angemessene Rahmen für den runden Geburtstag einer großen alten Dame. Denn die Viermastbark „Passat“, das Wahrzeichen von Travemünde, feiert im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag.

Mit diesem hohen Alter kann die Folkeboot-Klasse zwar nicht ganz mithalten, doch für Liebhaber des klassischen Segelsports ist die inzwischen 68 Jahre alte Langkiel-Konstruktion immer ein Augenschmaus. Und so werden die Sehleute 2011 im Passat-Hafen eine Menge geboten bekommen. Denn rund 80 Crews werden mit ihren Booten erwartet, wenn es vom 24. bis 29. Juli um den Goldpokal, die Folkeboot-Weltmeisterschaft, geht. Zuvor treffen sich die Dreimann-Crews zur Warm-Up-Regatta bei der Niendorfer Treibyacht (16./17. Juli).

Die Folkeboote werden nur einer der globalen Höhepunkte im kommenden TW-Sommer sein. Denn auch zur WM der International Canoe (23. bis 30. Juli) wird eine Flotte in ähnlicher Größenordnung erwartet. Vor allem in Nordamerika erfreut sich der kippelige Bootstyp mit dem außergewöhnlichen Ausreitsitz großer Beliebtheit. Wie schnell die aus dem Kanusport stammenden Skiffs werden, zeigen sie auf der Bahn Charlie direkt vor dem Mecklenburger Ufer.

Rund 30 jugendliche und junggebliebene Starter werden zu den Welt-Titelkämpfen der Laser-II-Klasse (23. bis 29. Juli) erwartet. Die Zweimann-Spinnaker-Jolle ist trimmtechnisch wesentlich einfacher als der etwas größere olympische 470er ausgestattet, bietet aber nicht minderen Segelspaß und ein attraktives Geschwindigkeitspotential. Mit der Wiedereröffnung der Bahn Echo nahe des Brodtner Ufers extra auch für die Laser 2 wird es auf der Lübecker Bucht zehn Regattabahnen geben.

Die 49er feiern eine Junioren-Premiere. Erstmals werden in dem Olympia-Skiff Weltmeisterschaften in der Altersklasse U23 (24. bis 31. Juli) ausgetragen. „Die steigende Zahl von jungen Seglern hat den 49er jetzt auch zur Jugendweltmeisterschaftsklasse gemacht“, sagt der Präsident der deutschen Klassenvereinigung, Heiko Thölmann aus Hamburg. „Diese WM bietet dem Nachwuchs damit die Chance, sich nicht mit den ,alten Hasen‘ der Olympiaszene messen zu müssen. Das wird zur Travemünder Woche ein großer Event.“

Auch bei der Akquise der Europameisterschaften beweisen die TW-Organisatoren, dass sie neben der Tradition genauso die Moderne pflegen. Denn zur EM der Moth-Klasse (25. bis 30. Juli) werden die wohl spektakulärsten Sportgeräte der Jollenszene erwartet. Die Konstruktions-Klasse hat sich zu wahren Flügelflitzern entwickelt, die auf ihren Schwert- und Ruder-Wings über statt auf dem Wasser dahin rasen.

Ein Großaufgebot werden die ehemals ebenfalls zu Motten zählenden und seit nunmehr 40 Jahren eigenständigen Europes nach Travemünde bringen. Zu den Jugend-Europameisterschaften (25. bis 29. Juli) werden pro Geschlecht 80 Starter dabei sein. Die Europameisterschaften der J/22 (23. bis 26. Juli), zu der vor allem die starken holländischen Teams an der deutschen Ostseeküste für Aufsehen sorgen dürften, und die Javelin-EM runden das Programm der kontinentalen Titelkämpfe ab.

Die besondere Treue zur und Vorliebe für die Travemünder Woche dokumentieren die Tornados. Nach der Weltmeisterschaft 2010 haben sie für das kommende Jahr die Internationale Deutsche Meisterschaft in die Lübecker Bucht gelegt. Die schnellen Katamarane sind dafür prädestiniert, erneut auch für spektakuläre Ansichten bei den Trave-Races zu sorgen. Denn die Rennen direkt vor dem Publikum auf der Trave-Promenade werden nach ihrer diesjährigen Premiere auf jeden Fall wieder fester Bestandteil des Regatta- und Festivalspektakels sein. Als Kulisse der knackigen Rennen auf dem engen Kurs dient dann niemand geringeres als die große alte Dame: die 100-jährige Passat.

Dienstag, 19. Oktober 2010

19.10.10: Das Regattaprogramm neu auf BN

Ab kommendem Jahr sind die offiziellen Regatten des BSVb auf BODENSEE-NEWS ausgeschrieben.

Bereits jetzt finden Sie diese unter "Regatten - Ergebnisse". Nach und nach werden diese definitiv. Wenn Sie Unstimmigkeiten feststellen, sind wir entsprechende Infos dankbar (info@bodensee-news.ch).

19.10.10: Velux 5 Oceans Race

Seit Sonntag segeln die 5 Teams, wobei einer umkehren musste, in Richtung Südafrika, Ziel der 1. Etappe über 7500 Seemeilen. Sie können mit Klick im Menü unter "Veloux 5 Oceans" das Rennen verfolgen.

Der Führende Amerikaner Brad Van Lieuw (Bild © OnEdition)

19.10.10: Im Zeichen des Drachen

Die European Tour 2010 der innovativen Sportbootklasse Longtze Premier machte schon 2009 Halt am Bodensee bei der SVB. Zum Saisonende trifft sich die internationale Segelsportelite wieder in Bottighofen. Vom Freitag, 22. Oktober bis zum Sonntag, 24. Oktober wird der Konstanzer Trichter zur attraktiven Bühne für spannenden Segelsport auf höchstem Niveau.

Longtze European Finale 2010 bei der SV- Bottighofen
Fünf Regattaevents Primo Cup Monaco, Grand Prix Ecole Navale Frankreich, Cowes Week England, Gardasee-Regatta Italien und dem Longtze European Finale Bottighofen Schweiz wurden für die Tour 2010 in der noch jungen, aufregenden Klasse Longtze Premier ausgeschrieben. Zahlreiche Teams mit namhaften und erfolgreichen Crewmitgliedern vor allem aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz haben auch dieses Jahr daran teilgenommen. Den Abschluss der Tour 2010 macht jetzt der Internationale Longtze European Finale am Bodensee. Die Segelvereinigung Bottighofen (SVB) hat die Organisation und Durchführung der Sportveranstaltung übernommen.

Dabei kommt es unter anderem auch zum spannenden Showdown um den Titelgewinn. Nach dem letzten Event am Gardasee ist das Team „Wet Feet“ um den Bodenseesegler und Segelmacher Eckhard Kaller aus Langenargen in der Wertungspunkt führend vor dem Französischem Team „VOILES ET VOILIERS“. Zwischen den beiden Mannschaften kommt es vor Bottighofen also zur Entscheidung um den Meistertitel.

Bestes Schweizer Team „shensu“ von Jarmo Wieland liegt im Zwischenresultat an 4. Stelle. Insgesamt werden gegen 20 Mannschaften zum Abschluss der Tour am Bodensee erwartet, darunter auch einige lokale Teams.

Markus Graf von GrafYachting in Kreuzlingen hat vor drei Jahren den Vertrieb der auffällig bunten Longtze-Racern übernommen. Die attraktiven Sportboote werden in China gebaut und wurde von den Designern des Team China, Teilnehmer am America’s Cup 2007, entwickelt. Idee war es ursprünglich, das Boot als Trainingsyacht für das Team einzusetzen. Bald erkannten die Initianten aber auch das hohe Leistungsvermögen und lancierten den attraktiven Racer kurzerhand als neue Sportbootklasse. Mittlerweile hat sich die Longtze Premier vor allem in Frankreich, aber zunehmend auch in Deutschland und der Schweiz als stark wachsende Sportbootklasse einen Namen gemacht.


Internationaler Longtze Bodenseecup 2009 BSV (Foto: Gaccioli Kreuzlingen)

19.10.10: Ölfilm auf dem Bodensee (Überlingen)

Wapo/Noch nicht geklärt ist die Herkunft einer geringen Menge Öl, die am Montagnachmittag einen rund vier Quadratmeter großen Ölfilm auf dem Bodensee in Höhe des Strandweges Überlingen verursachte.

Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei und des Tiefbauamtes Überlingen ergaben, war das Öl vermutlich über die Oberflächenentwässerung in den Bodensee gelangt. Die Freiwillige Feuerwehr legte in dem betroffenen Gewässerabschnitt daraufhin eine Ölsperre und beseitigte anschließend die Verunreinigung. Die Ermittlungen zum Verursacher dauern.

19.10.10: BODENSEE-NEWS jetzt auch auf Facebook

Ab sofort ist BODENSEE-NEWS auch auf Facbook zu finden. Der Link ist im Menü links oben auf BN! Ich freue mich auf viele Besuche.

Montag, 18. Oktober 2010

18.10.10: 97 Jollen am Start bei der Windteufele Regatta

Über 100 Kinder und Jugendliche, alle ihr Schiff auf dem Anhänger am Auto oder Wohnmobil der Eltern, haben die Verantwortlichen des Yachtclubs Meersburg (YCM) am letzten Wochenende in Atem gehalten. Sie alle kamen, um die letzte Ranglistenregatta des Jahres in der Bootsklasse der Optimisten zu segeln.

Es war eine organisatorische Meisterleistung, die Blechlawine auf der schmalen Uferpromenade zu dirigieren und einen reibungslosen Auf- und Abbau der Jollen sicher zu stellen. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Stadtverwaltung und des Staatsweingutes, die beide die Benutzung ihrer Grundstücke für diese Zeit erlaubten, wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht durchführbar gewesen.

Es haben sich insgesamt 111 Kinder und Jugendliche angemeldet, aber letztlich gingen - wohl auch wegen der sehr herbstlichen Witterungsbedingungen - 97 Jugendliche mit ihren Optimisten an den Start. Bei 3-4 Windstärken, Regenschauern und 8-10 Grad Außentemperatur absolvierten die Jugendlichen am Samstag drei Regattaläufe, die allen ein Höchstmaß an Durchhaltevermögen und körperlicher Anstrengung abverlangten.
Einige Kenterungen blieben dank des raschen Eingreifens der Sicherungsboote ohne Folgen, zeigten aber, daß der Regattaleiter Dr. Richard Volz diese Jugendregatta zu Recht als die "härteste Regatta am Bodensee" bezeichnete.

Am Sonntag folgten zwei weitere Läufe bei böigem Nord-Ost Wind, Regenschauern und sehr kühlen Außentemperaturen. Das beheizte Zelt, das extra für diese Regatta zusätzlich aufgestellt wurde, war hoch willkommen, nicht nur während der Verpflegungszeiten.

Bei der abschließenden Preisverleihung dankte der Vorsitzende des YCM Heinz Staatsmann allen Helfern. Regattaleiter Dr. Volz war sehr zufrieden, dass fünf faire Wettfahrten gesegelt werden konnten und es trotz der harten Bedingungen keinerlei Verletzungen oder sonstige Unfälle gab. Andreas Off.

Von links nach rechts: Opti-A: Michael Quendler (3.Platz), Nils Sigle (2. Platz) und Patrick Christa (1. Platz), Regattaleiter Dr. Richard Volz (Mitte), Opti-B: Johannes Lässer (1.Platz), Paul Jannik Haufe (2.Platz) und Christof Ade (3. Platz). Ergebnisse im Detail >

Sonntag, 17. Oktober 2010

17.10.10: Ausflug der Jüngstengruppe des LSC ins Legoland

16 Nachwuchssegler vom Lindauer Segler sind am Samstag (16. 10.) zu einem Ausflug ins Legoland nach Günzburg aufgebrochen. „Wir wollten nicht immer nur auf dem Wasser segeln, vor allem jetzt im Herbst, wo es kalt wird. Deshalb haben wir den fünf bis 15-jährigen mal was anderes geboten“, begründet die Organisatorin Christa Diederich die Aktion.

„Am schönsten war die Achterbahn“, sagte Anabelle Kubeth, nachdem sie einmal richtig durchgeschüttelt war. „Und das war das schönste Geburtstagsgeschenk“, ergänzte Carina Donnerbauer, die am Samstag im Legoland ihren Geburtstag feierte. „Leider hat es aber ziemlich viel geregnet. Zum Glück hatten wir alle unser Ölzeug dabei“. „Und dann sind wir alle ein bisschen schlechtes Wetter gewöhnt, Regen kennen wir ja als Segler“, ergänzt Diederich.

„Und unser Jüngster, Beppi, wollte gar nicht mehr von den Plastikpferden beim Ritterturnier absteigen“. „Die durfte ich alleine reiten“, jubelte Beppi - und wollte noch eine Runde drehen. „Aber trotzdem waren wir viel in den Häusern im Legoland, Freilandattraktionen wie den Wellenreiter haben wir eher im Schnelldurchgang absolviert“, meint Diederich. Hin ging es morgens mit dem Frühzug um acht, zurück kam der aus 16 Kinder mit vier Betreuern bestehende Trupp gut zwölf Stunden später. Müde, feucht – aber glücklich. Stephan Frank, Presse LSC.


Von links: Emilie Werdemann, Lena Daschner, Susanna Amborn und
Paul Nitsche - im Kreis der Legoland-Fußballer (Foto: Christa Diederich)

Samstag, 16. Oktober 2010

16.10.10: Altnau sucht einen neuen Hafenmeister

Im örtlichen Anzeiger ist die Hafenmeisterstelle in Altnau/TG ausgeschrieben!

16.10.10: VELUX 5 OCEANS Start am Sonntag

Der Start erfolgt am Sonntag 17. Oktober 16h00 (GMT+2). Wir werden für Sie die Regatta verfolgen.

16.10.10: Yardstick-Jahreswertung Obersee 2011

Bezüglich der Yartdstickjahreswertung Obersee 2011 schaut die Meinung derzeit so aus, dass es diese nächstes Jahr nicht mehr geben wird (zumindest nicht mehr vom BSVb ausgeschrieben). Entschieden ist noch nichts.

Gibt es allenfalls eine Alternative wie am Untersee, der vom Yacht-Club Insel Reichenau ausgeschrieben bzw. die Resultate zusammengeführt wird?

Freitag, 15. Oktober 2010

15.10.10: The Tornado is Ready for the Olympic Comeback

With the new and strict High Quality One Design concept, the Tornado is well prepared for the future and the Olympic Games. Lesen Sie weiter >


Roland Gaebler

Mittwoch, 13. Oktober 2010

13.10.10: Neue Hafenmeistertabelle

BN/Die Hafenmeistertabelle wurde auf den neusten Stand erstellt.

Sofern ein(e) Hafenmeister(in) trotzdem noch eine Differenz feststellt, kann er dies mir per E-Mail mitteilen. Ich werde dies dann umgehend an den Verlag Hermann Daniel GmbH & Co KG Balingen weiterleiten. Sie können davon ausgehen, dass das sofort umgesetzt wird und die Tabelle im Internet immer auf dem neusten Stand ist.

Dienstag, 12. Oktober 2010

12.10.10: Refresh von BODENSEE-NEWS (BN)

BODENSEE-NEWS (BN) erhielt ein neues Aussehen. Damit Sie sich immer noch gut zurecht finden, habe ich die Menüstruktur belassen. Einige Seiten habe ich mangels Interesse weggelassen oder dann waren sie doppelt. Sofern Sie etwas vemissen, können Sie mir unter info@bodensee-news.ch ein E-Mail senden.

Achten Sie auch auf den Wettbewerb von br-net, wo Sie für Ihre Firma oder Verein eine Webseite gewinnen können.

12.10.10: 100 Jahre Bodensee-Segler-Verband

Nächstes Jahr - 2011 feiert der BSVb sein 100- jähriges Bestehen.

Rechtzeitig zum 100. Gründungsjahr des Bodensee-Segler-Verbandes erscheint die Festschrift des Verbandes. Auf 84 Seiten im A4 Format schildert sie nicht nur die 100jährige Geschichte des internationalen und in seiner Form einmaligen Verbandes der Segler rund um den Bodensee und macht sie damit erstmals allgemein zugänglich, sondern auch viele weitere Facetten des Wassersport: Der Segelsport vor 100 Jahren, die Olympioniken vom Bodensee, Berichte ältester Augenzeugen am See, die Geschichte der Bodenseewoche, das Fahrtensegeln am Bodensee und vieles mehr. Eine interessante und vielseitige Lektüre, die weit über die Darstellung der Verbandsgeschichte hinaus geht und einen Blick auf den Segelsport am Bodensee insgesamt wirft.

Das alles ist illustriert mit rund 80 Fotos, darunter zahlreiche historisch einmalige Segelaufnahmen aus den Archiven der Gründungsvereine des Verbandes.

So sieht der Inhalt aus - Kostproben im PDF Format (bitte anklicken):
Bild > / Text >

Für eine gemeinsame Bestellung zum Subskriptionspreis von 10 Euro wenden Sie sich bitte an Ihren Verein.

Montag, 11. Oktober 2010

11.10.10: Erfolgreicher Saisonabschluss am Zürcher Herbstpreis

Die Regattasaison des Jugend Regatta Fördervereins ging am 9./10. Oktober 2010 mit dem Zürcher Herbstpreis II erfolgreich zu Ende. Das Team Johann Waller, Michael Kühne und Alex Beilken segelten bei den LACUSTRE die jeunesse auf den hervorragenden 4. Platz - punktgleich mit der Drittplatzierten Porzana. Livia Greuter steuerte die cinque blu (blu26) ebenfalls auf den ausgezeichneten 4. Platz (ebenfalls punktgleich mit dem Drittplatzierten).


jeunesse am Zürcher Herbstpreis

Nach dem Einwassern herrschte erst einmal Flaute unter der Nebeldecke und liess wenig Gutes in Sachen Wind erwarten. Im Verlauf des Nachmittags setzte jedoch die Bise mit 1-2 bf ein und erlaubte zwei schöne Wettfahrten.

Für den Sonntag war Startbereitschaft auf 0900 Uhr angesetzt. Die Bise blies weiter und legte während des Tages noch etwas auf 2-3 bf und einige kräftigeren Böen zu. Die Verhältnisse waren allerdings nicht einfach und die kräftigen Winddreher erforderten von den Teams volle Konzentration. Die guten Windverhältnisse und die innovative Kurslegung der Wettfahrtleitung erlaubten 4 Wettfahrten für die blu26 und 3 Wettfahrten für die LACUSTRE. Der Zürcher Yachtclub hat mit einem separaten Zielschiff gearbeitet, so dass eine Klasse nach dem Ende einer Wettfahrt sofort zum Start zurückkehren und wieder starten konnte.


cinque blu am Zürcher Herbstpreis

Herzliche Gratulation an das jeunesse - Team für Ihre hervorragende Leistung mit den gewerteten Laufrängen 3/3/4/4, an Livia Greuter (Laufränge 2/4/5/2/4) und natürlich an die Sieger, die LACUSTRE Mashur - Karl Nauer/Martin Nauer/Wendel Danner und die blu26 Romano&Christen mit Nathalie Keller/Rico Hasler/Fabio Müller/Beat Müller.

Bericht, Fotos und Ranglisten beim Zürcher Yachtclub (ZYC) hier!

11.10.10: ROTWEISS Evergreens

Die Pflege neuwertiger oder bestens erhaltener Oberflächen ist kein all zu großes Hexenwerk. Schwierig wird es erst, wenn der Zahn der Zeit schon genagt hat, oder wenn länger und ungeschützt Umwelteinflüsse ihr zerstörerisches Werk verrichtet haben. Vergilbte, matte oder stark verkratzte Oberflächen zum Beispiel. Ganz besonders anfällig sind Oberflächen aus Kunststoff oder die Gelcoat beschichtet sind, weil hier zusätzlich die UV Strahlen belasten.

Dann sind echte Problemlöser gefragt. Mit Mittelchen die versprechen „Einsprühen, Drüberwischen, Fertig“ ist da kein Erfolg zu erzielen, schon gar nicht auf Dauer. Da muss auf der Oberfläche schon was „passieren“, will heißen es muss wieder eine optimale Struktur hergestellt werden. Hier sind die Produkte aus dem Hause ROTWEISS in ihrem Element. ROTWEISS ist bei den Profis schon seit über 60 Jahren ein Begriff als der Hersteller von Polier und Schleifpasten. Wenn es um Problemlösung geht, dann hat ROTWEISS die richtigen Helfer im Programm.

ROTWEISS Polierpaste
Das ist die feinste der Pasten. Die Polierpaste stellt bei strapazierten Oberflächen den ursprünglichen Glanz wieder her und beugt dadurch gegen neuerliches Verwittern und Verspröden vor.
• Lack erhält seine Elastizität zurück und Kunststoffe bekommen ihr ursprüngliches Finish.
Glatte Oberflächen sind wirkungsvoller Schutz gegen aggressive Umwelteinflüsse.
• Oberflächenkratzer lassen sich damit restlos auspolieren.
• Blinde und verwitterte Lackschichten oder Spritzstaub lassen sich mühelos entfernen.

ROTWEISS Schleif- und Polierpaste
Wenn die Schleifwirkung der Polierpaste nicht ausreicht, ist die Schleif- und Polierpaste gefragt. Das äußerst effiziente Produkt enthält ein feines, aber hartes Schleifkorn, wodurch sich Oberflächenkratzer, Spritznebel, oder starke Verschmutzungen sehr schnell auspolieren lassen. Die ROTWEISS Schleif- und Polierpaste ist ebenfalls besonders gut geeignet für viele Kunststoffoberflächen (Boote, Caravans, Möbel oder Fenster etc.) ROTWEISS hat mit der Schleif- & Polierpaste mittlerweile große Begeisterung in vielen Bereichen ausgelöst. Das Produkt ist mit speziellen ROTWEISS Polierschwämmen - feucht oder trocken - sehr zeit- und materialsparend, zu verarbeiten.

ROTWEISS Schleifpaste Rubin
Diese Schleifpaste, mit einer Körnung die 320er Schleifpapier entspricht, ist speziell bei älteren Lacken und dicken Lackschichten einzusetzen. Damit können tiefere Kratzer, Oberflächenrisse und auch grobe Verunreinigungen entfernt werden. Nach der Behandlung mit der ROTWEISS Schleifpaste Rubin ist für das optimale Finish eine Nachbehandlung mit ROTWEISS Polierpaste erforderlich.

Zur Konservierung der mit Schleifpasten behandelten Flächen empfiehlt ROTWEISS bei Lack die Hochglanzpolitur oder für Superglanz den - leicht silikonhaltigen – Lackkonservierer.
Für Kunststoffoberflächen oder wenn es schnell gehen soll und regelmäßig geschieht, ist das ROTWEISS Sprühwachs die beste Alternative. Merkblatt >

Alle Produkte können im Fachhandel oder über den ROTWEISS Online-Shop auf www.rotweiss.com bezogen werden.

ROTWEISS Produkte Josef Zürn, Sandgraben 8 (Gewerbegebiet)
DE 88142 Wasserburg am Bodensee, Telefon: 0049 8382 89044

Mittwoch, 6. Oktober 2010

06.10.10: Segler vermisst

06.10.10 - ROMANSHORN (kapo) In Romanshorn wird seit Montag, 4. Oktober der 69-jährige Segler Alexander Schwyn vermisst. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Hinweise.

Angehörige meldeten am Dienstag, 5. Oktober den 69-Jährigen als vermisst. Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass er am Montag, 4. Oktober, zwischen zirka 17.00 Uhr und 18.40 Uhr mit seinem Segelschiff den Bootshafen von Romanshorn verlassen hatte.

Im Verlauf des Dienstagvormittags wurde das Schiff auf dem Bodensee vor Staad treibend aufgefunden, der Vermisste war nicht an Bord. Eine sofort eingeleitete Suchaktion der Kantonspolizeien St. Gallen und Thurgau mit Schiffen und einem Hubschrauber blieben am Dienstag ergebnislos und wurden abgebrochen. Die Route des Segelschiffs ist aufgrund der wechselhaften Windverhältnisse völlig unklar.

Der 69-Jährige gilt als sehr erfahrener Segler. Beim Schiff handelt es sich um ein Segelschiff der Marke "Beneteau", Typ "First 345".

Zeugenaufruf:

Wer Angaben zum Vermissten oder zur Fahrroute des Schiffs machen kann, wird gebeten, sich beim Polizekommando Thurgau unter der Nummer 0041 52 728 22 22 zu melden.


Der vermisste Segler Alexander Schwyn.


Das Segelschiff des Vermissten wurde vor Staad treibend aufgefunden. (Bilder: Kapo TG)

Dienstag, 5. Oktober 2010

05.10.10: Adi Gerlach gewinnt bei den H-Booten

br/Lokalmatador Adi Gerlach mit seinem Team gewinnt auf dem H-Boot und Hansueli Bacher/Ruedi Moser auf dem Fireball.

Herrliches Wetter mit leichten Winden begleitete die Romanshorner Herbstregatta der H-Boote und Fireball, obwohl die Windvoraussagen äusserst schlecht waren.

Nach dem Briefing gab es die obligaten von Adi Gerlach gesponserten Weisswürste mit Brezel! Dabei wurde auch bekannt, dass der YCRo die Internationale Schweizermeisterschaft der H-Boote vom 26. - 27. Mai 2011 ausrichtet. Pünktlich schickte dann Wettfahrtleiter Thedy Schmid die Boote auf aufs Wasser. Mit leichtem Wind aus West konnte am Samstag wenigstens eine Wettfahrt ausgesegelt werden.

Danach erfreuten sich alle auf den Apéro mit Kürbissuppe, wunderbar vom Moleteam präsentiert. Das gemütliche Zusammensein im Clubhaus mit einem guten Essen versöhnte die Seglerinnen und Segler ein wenig, dass die Saison 2010 zu Ende ist. Da alle Teilnehmer den Abend im Clubrestaurant verbrachten war dieses bis auf den letzten Platz gefüllt.

Am Sonntag wurden die Akteure um 9 Uhr vom Regattaleiter auf den See geschickt. Der befürchtete Nebel blieb aus und der erste Lauf endete nach Abkürzung. Wieder frischte der Wind aus West auf und die vom letzten Lauf gesetzte Luvboje konnte gleich zum Start für den 3. Lauf verwendet werden. Dieser konnte dann normal ausgesegelt werden. Leider schlief danach der Wind gänzlich ein und die Boote mussten teilweise in den Hafen geschleppt werden. Alle freuten sich auf das frühzeitige Auswassern, mussten doch einige eine weite Reise unter die Räder nehmen. Ergebnisse >


Foto: Jürg Bollier

Montag, 4. Oktober 2010

04.10.10: VELUX 5 OCEANS startet am 17. Oktober

Am 17. Oktober starten 6 Teilnehmer zur Einhandregatta VELUX 5 OCEANS in 5 Etappen rund um die Welt. Unter www.bodensee-news.ch/velux haben wir Ihnen eine kleine Page aufgeschaltet.

Sonntag, 3. Oktober 2010

03.10.10: LSC - Erfolgreiche Segler

Beim Absegeln hat der Lindauer Segler-Club am Wochenende seine besten Segler geehrt. „Es ist beeindruckend, mit welchen Leistungen diese Segler die Farben des LSC auf allen Weltmeeren vertreten haben“, lobte die Club-Vorsitzende Christine Holz ihre Vereinsmitglieder.

„Dominik Halbing zum Beispiel ist zusammen mit Veit Hemmeter Deutscher Meister im Tornado-Katamaran geworden“. Besonders stark war der LSC im Jahr 2010 aber auch in der 8-Meter-R-Klasse: Reinhard Brucker wurde als Vorschiffsmann Weltmeister der Sierra-Gruppe in Toronto. „Und die Europameisterschaft der Achter in Kiel war fast schon eine LSC-Vereinsregatta“, führte Holz weiter aus. „Erster in der First-Rule-Gruppe wurde Robert Nitsche mit der LSC-Jugendmannschaft, den Vizeeuropameistertitel holte unser Ehrenmitglied Andreas Lochbrunner“. Bleibt noch ein Erfolg von der Cento am Gardasee: hier wurde Jürgen Schwendner Erster auf der Wild Lady aus Langenargen. Die raste bei der Starkwindregatta mit 26 Knoten über den italienischen See.

Beim Absegeln am Samstag (2. Oktober) wurden aber nicht nur die erfolgreichen Segler des vergangenen Jahres geehrt - es wurde auch tatsächlich gesegelt. Wenn auch etwas gemächlicher bei Sonne und leichtem Wind. 33 Schiffe hatten zur letzten Regatta des Jahres gemeldet. Den ersten Platz belegte Andreas Lochbrunner mit seinem Achter Elfe, vor Werni Hemmeter auf dem Lacustre Feuervogel und Werner Schwendner auf der Apollo. Resultate >


Erfolgreiche LSC Segler von links: Andreas Lochbrunner, Robert Nitsche,
Christl Holz, Reinhard Brucker, Dominik Halbing (unten links),
Jürgen Schwendner (unten rechts), Foto: Stephan Frank, LSC