Donnerstag, 30. September 2010

30.09.10: Wolf-Peter Niessen gewinnt die Jahreswertung

Geschafft: Wolf-Peter Niessen gewinnt Laser Euro Masters Jahreswertung 2010!

Nach 11 von 12 Regatten in der Laser Euro Masters Serie 2010 - wovon er sieben Läufe gesegelt ist - steht W.-P. Niessen schon als Sieger bei den Great Grandmasters (über 65) fest. Insgesamt 61 Segler waren am Start. Nachdem er Anfang September bei der Open Belgian Masters Championship in Nieuwpoort erneut einen Klassensieg bei den GGM erzielt hat, führt er mit 4 Siegen die Gesamtwertung uneinholbar an.


Laser Masters WM 2010 in Hayling Island vom 10 . - 19. September 2010

Damit hat W.-P. Niessen nach 2008 (1. Standard Grandmaster), 2009 (1. Radial Grandmaster) nun auch 2010 die Gesamtwertung in seinem ersten Jahr als Great Grandmaster gewonnen.

Nicht geschafft!
Top Ten bei der Laser Masters WM in Hayling Island GBR knapp verfehlt.

Wolf-Peter Niessen hatte sich das Ziel gesetzt, bei der Laser Masters (über 35 Jahre) WM in Hayling Island unter den Top Ten zu landen, wenngleich das ein sehr ehrgeiziges Ziel war. Die Teilnehmerliste war nur so gespickt mit Titelträgern und Segelgrößen und fast ein wenig furchteinflößend. Aber er fühlte sich fit und nach der gelungenen Generalprobe in Nieuwpoort Belgien gestärkt - gut gerüstet für die WM.

Beim Training in Hayling Island unter moderaten Bedingungen, bestätigten sich Sympathie zum Revier und sehr guter Speed. Die Wetterprognosen mit überwiegend Leicht- bis Mittelwind hatten Niessen auch zuversichtlich gestimmt. Doch in England wechselt bekanntlich das Wetter schneller als man eine Prognose schreiben kann.

Der erste Tag begann gleich mit einer unliebsamen Überraschung. Zwei Wettfahrten bei 25 kn Wind und mehr (das bedeutet gute 6 Bft,). Darauf war er nicht so richtig eingestellt und hatte aufgrund fehlenden Starkwindtrainings - die Saison am Bodensee war sehr windarm – einige Fehler gemacht. Mit den Rängen 17 und 19 hat er sich sein Punktekonto schon zu sehr belastet und lag im Gesamtklassement auf Rang 18. Handlingprobleme! Beim Wenden in der Welle hängen bleiben und zum Stillstand kommen ist fatal und kostet in so einem Feld gleich viele Plätze. Manöver die bei 4 Bft. noch gut klappen funktionieren nicht unbedingt auch bei 6 Bft. und derartiger Welle. Immerhin stimmte die Geschwindigkeit, sogar über die haarigen Downwindkurse ging es ohne Kenterung. Und auch taktisch waren die Entscheidungen durchweg richtig.

Nach zwei Tagen Zwangspause - es wehte mit 7-8 Bft. und hatte gewaltige Wellen - ging es bei mittleren Winden zwischen 2 und 4 Bft. weiter. Bei diesen Bedingungen war die Welt wieder in Ordnung und es gelangen ein 2. Rang und mehrere Top Ten Ergebnisse.

Vor dem Finaltag befand sich W.-P. Niessen auf Gesamtrang 11 und vom 8. Platz, den er als noch erreichbares Optimum sah, trennten ihn nur wenige Punkte. Doch auch am letzten Tag wieder Wind um 20 Knoten. Aber darauf war Niessen besser eingestellt, er hatte sich ausreichend eingesegelt und fühlte sich gut. Es ging auch wesentlich besser als am ersten Tag. Amwind und ebenfalls Vorwind war er schnell unterwegs und konnte sich in der Spitzengruppe halten. Platz 9. im vorletzten Rennen. Im letzten Lauf nach der 2. Runde auf Position 6 passierte leider wieder ein unglückliches Malheur am Leegate. Bei der Tonnenrundung und Dichtnehmen der Schot hat eine überkommende Welle eine Streckerleine und die Schot vertörnt und eine Blockade im Fußblock verursacht. Bei 20 kn Wind, hoher Welle und Strom nach Lee ging wertvoller Raum verloren bis das Ganze entwirrt war. 8 Plätze verloren und nur noch als 14. im Ziel. So schnell kann es gehen. Das bedeutete Rang 12. im Gesamtklassement. Zwar erstes Drittel, aber Top Ten um 8 Punkte verpasst.

Wolf-Peter Niessen sieht es jedoch als weitere wichtige Erfahrung, die er auch an die Nachwuchssegler im Laser weitergeben will und womit er aufzeigen möchte, was passieren kann, worauf man achten muss, bzw. was trainiert werden muss.

Wesentliche Voraussetzungen stimmten. Die Starts waren gut, der Speed und die taktische Gestaltung der Rennen waren ebenfalls in Ordnung. Ohne die „paar“ Handling Probleme hätte es durchaus ein Platz zwischen 5 und 10 werden können. Den Ausschlag gab eben der erste Starkwindtag. Es waren allerdings auch wirklich Top Leute am Start. Mehrfache Weltmeister und Top 3 Platzierte und Segler, die in diesen Bedingungen zuhause sind und die sich teilweise ganz intensiv über Monate auf diese WM vorbereitet haben. Peter Seidenberg USA, 8-facher Weltmeister im Laser Radial, war noch kurz vor der WM im Trainingscamp Cabarete (DOM), musste sich dennoch Keith Wilkins GBR geschlagen geben. Der ist im ersten Jahr Great Grandmaster und ebenfalls eine große Nummer. Er hat sich in Hayling Island, im heimischen Revier den 11. Weltmeister Titel im Laser gesichert. Er gehörte schon vor gut 35 Jahren, als „Junger“, im Laser zur Welt-Spitze.

So gibt es auch in den anderen Altersklassen viele Beispiele dafür, wie ernsthaft es inzwischen in der Laser Masters Szene zugeht. Dagegen war das Training, das Wolf-Peter Niessen am Bodensee alleine und ohne Coach absolvierte sehr bescheiden. Abgesehen davon hat er seine Laser Erfahrungen erst in den letzten 5-6 Jahren gesammelt, seit er wieder mit dem Segelsport begonnen hat. Daran gemessen sieht er selbst, trotz höherer Erwartung, das WM Ergebnis als „ordentlich“, zumal er bester deutscher Great Grandmaster war. Der Sieg in der Euro Masters Jahreswertung 2010 ist ein gewisses „Trostpflaster“.

Diese WM betrachtet Niessen als wichtigen Baustein für die Zukunft. Er hat gesehen wo er im Vergleich mit der Weltspitze der Laser Great Grandmasters steht und wo es noch Defizite gibt. Es war eine neuerliche Bestätigung, dass es an Starkwindpraxis fehlt. Der Bodensee ist leider nur zu selten ein dafür geeignetes Trainingsrevier. Und selbst wenn die Starkwindperformance in der Euro Masters Serie reicht, gegen die Starkwindspezialisten ist er noch im Nachteil. Das heißt Schwerpunkt auf Regatten in Starkwindrevieren legen oder eben auch mal in ein spezielles Trainingscamp gehen. Wolf-Peter Niessen will wissen was auf allerhöchstem Niveau noch für ihn drin ist!

30.06.10: Freiwillige Seenot-Dienst e.V. (FSD) an der INTERBOOT

Auch in diesem Jahr war der "Freiwillige Seenot-Dienst e.V. (FSD)" wieder mit einem Stand auf der INTERBOOT vertreten.

Der Freiwillige Seenot-Dienst (FSD) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von ehrenamtlich tätigen Seglern und Motorbootfahrern, deren eigene Einsatz-Sportschiffe mit zusätzlichem Rettungsgerät des Vereins besser als der Durchschnitt der Wassersportler für evtl. Hilfeleistungen bei Unfällen und Rettungsmaßnahmen ausgerüstet sind (wie u.a. Life-Sling, Rettungstalje, Wurfleinenbeutel, Notfallrucksack etc.). Die aktiven FSD-Schiffsführer sind neben der DLRG und Wasserwacht der 3 Bodenseeanrainerstaaten ohne festgelegte Dienstpläne im Einsatz und agieren mitten aus dem Wassersportgeschehen heraus. Nach dem Motto: „Bewusst hinschauen und helfen wenn nötig“.

Der Inhaber der Firma Bootsmotoren -Handel Fabian Hauptmann aus Reutlingen war von der Idee, den Zielen und Aufgaben des FSD so begeistert, dass er dem FSD die Einnahmen aus den Probefahrten mit seinem Schlauchboot auf der INTERBOOT spontan spendete. Am Sonntag Nachmittag (27.09.2010) konnte der Schatzmeister des FSD so einen Scheck über 225,-€ in Empfang nehmen. Herzlichen Dank für diese großzügige Geste!


Foto: Jens Wieser

Interessenten, vor allem aktive Schiffsführer mit eigenem Boot aber auch evtl. Förderer finden den FSD im Internet unter www.fsd-info.de oder erhalten weitere Informationen unter Telefon 089-63848316. Besondere Vorkenntnisse sind für eine Aufnahme nicht notwendig.

30.09.10: klar voraus - neuer Partner von BN

Mit dem Regatta Magazin "klar voraus" konnte BODENSEE-NEWS (BN) einen neuen Partner gewinnen. Hinter "klar voraus" stehen die bekannten "Empires" Mufti Kling, Willii Gohl und Felix Kling.



"klar voraus" auf der Homepage:
DAS neue Online Magazin für Segler. Detailliert beschreibt es Regel- und Taktiksituationen, erläutert die Wettfahrtregeln und gibt Tipps rund um das Regattasegeln. klar voraus ist nur hier und nur Online verfügbar. Aber nicht nur Situationen auf dem Wasser werden analysiert. Hier lernen Sie Tipps und Tricks, von der Regattavorbereitung bis hin zur Protestverhandlung.

Ab 1. November Abonnieren und keine Artikel mehr verpassen! Alle Artikel die mit dem "Schloss" Symbol in der Titelleiste gekennzeichnet sind, sind Artikel welche später nur noch für Abonnenten lesbar sind. Sie haben also bis Anfang November Zeit sich über die Inhalte des Abonnements zu Informieren. Kommentare, Übersetzungen und kurze Artikel werden auch nach dem 1. November noch frei zugänglich sein.

Montag, 27. September 2010

27.09.10: Wassersportbranche zieht an

Friedrichshafen - Gut getrimmt lag die INTERBOOT 2010 bei ihrer neuntägigen Reise auf dem richtigen Kurs: 95.400 Besucher (Vorjahr 93.800) kamen an Bord der Internationalen Wassersportausstellung. Eine deutliche Mehrheit der 518 Aussteller aus 25 Ländern berichten von einem erfolgreichen Geschäftsverlauf. Großer Anziehungspunkt für die fachkundigen Besucher war in Kombination mit neun Messehallen der INTERBOOT-Hafen, um Probefahrten zu unternehmen und das maritime Flair zu genießen. Zusätzlich verfolgten zehntausende Zuschauer an der Uferpromenade die Sport- und Show-Veranstaltungen auf dem Bodensee.

„Mit mehr Ausstellern, mehr belegter Hallenfläche und einem Besucheranstieg blicken wir auf eine erfolgreiche INTERBOOT 2010. Zahlreiche Aussteller berichten in persönlichen Gesprächen von einem besseren Geschäftsverlauf im Vergleich zum Vorjahr“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann. „Da wir als erste Bootsmesse für die kommende Saison Signale setzen, ist das ein gutes Zeichen für die Wassersportbranche.“ INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß ergänzt: „Wir verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen verstärkten Besucherstrom an den Wochenenden, die Werktage nutzen viele für ausgedehnte Fachgespräche mit den Ausstellern.“ Dies bestätigt auch Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG und Vizepräsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft: „Unter der Woche hatten wir erstaunlich viele Besucher hier am Stand, es war immer Zug da. Die Qualität der Gespräche ist besser als auf jeder anderen Messe, die ich kenne. Der Anteil der bootsinteressierten Wassersportler ist im Vergleich zum Vorjahr höher. Die INTERBOOT ist eine Messe mit Niveau.“

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Meik Lessig, Sales Director North Bavaria Yachtbau GmbH: „Die Nachfrage nach unserer neuen Bavaria 34 war sehr groß und hat unsere Erwartungen übertroffen. Im Motorbootbereich haben wir im Auftragseingang eine Steigerung um 30 Prozent, im Segelboot-Bereich sogar eine Steigerung um das Doppelte zum Vorjahr. Ich bin von der Messe hier in Friedrichshafen begeistert. Auch das Hafenkonzept macht Sinn – unsere Sport 28 war im Dauereinsatz, es gab einen fliegenden Übergang bei den Kundenprobefahrten.“
Im Fokus standen in diesem Jahr erneut Boote mit alternativen Antrieben, die auf dem Messegelände und vor allem auch im INTERBOOT-Hafen bei Probefahrten große Beachtung bei Besuchern und Medien fanden. „Die Testmöglichkeiten auf dem Bodensee und unser umfangreiches Rahmenprogramm sind zu unseren Markenzeichen geworden. Die Liegeplätze im Hafen waren ausgebucht und wir konnten deutlich mehr Ausstelleraktivitäten verzeichnen“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß.

Große Besucherströme verzeichnete der INTERBOOT-Hafen bei hervorragendem Wetter vor allem am ersten Wochenende und den Werktagen. Den Motorboot-Wettbewerb Liquid Quarter Mile verfolgten zehntausende Zuschauer entlang der Uferpromenade. Auch der erste Pedalo-Cup zog zahlreiche Schaulustige an den Bodensee. „Ein großes Anliegen ist uns, den Nachwuchs für den Wassersport zu begeistern. Das ist uns auch in diesem Jahr wieder mit vielen Aktionen wie dem Jugendlager und dem Schnuppertauchen, bei dem über 1.000 Kinder und Jugendliche begrüßt wurden, gelungen.“

Alle Blicke auf sich zogen auch die Wakeboarder auf dem Messe-See während ihren Showvorführungen. Den Event „Cash for Tricks“ verfolgten zahlreiche Zuschauer trotz strömendem Regen. „Die Veranstaltung hat Potenzial, wir haben von den Fahrern und von den Besuchern ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Diesen Event wird es sicher auch im nächsten Jahr wieder geben“, berichtet Marc Maisch, Organisator des Rahmenprogramms.

Ein großes Jubiläum feiert die INTERBOOT im kommenden Jahr auf dem Messegelände und im Hafen: Vom 17. bis 25. September 2011 findet die Internationale Wassersport-Ausstellung zum 50. Mal in Friedrichshafen statt.

Sonntag, 26. September 2010

26.09.10: Ausstellerstimmen INTERBOOT 2010

Clemens Meichle, Geschäftsführer des Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und Geschäftsführer von Ultramarin, Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Verlauf der INTERBOOT. Die Stimmung ist gut und wir haben mit einem sehr guten Fachpublikum interessante Gespräche geführt; das haben mir auch meine Kollegen vom Verband der Bodenseewerften bestätigt. Beim Stand von Ultramarin verzeichnen wir ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr, was für uns ein Zeichen ist, dass die Leute wieder bereit sind, Geld auszugeben.“

David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes: „Wir sind sehr zufrieden und ich habe eine bessere Rückmeldung über den Verlauf der INTERBOOT von den Verbandsmitgliedern erhalten als im Vorjahr. Ich bemerke, dass die Verweildauer der Besucher auf der Messe kürzer ist, was daran liegt, dass sich viele bereits im Vorfeld über das Internet informieren und dann gezielter an die Stände gehen. Viele unserer Aussteller sind in den neuen Medien aktiv und profitieren jetzt davon.“

Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG: „Unter der Woche hatten wir erstaunlich viele Besucher hier am Stand, es war immer Zug da. Die Qualität der Gespräche ist besser als auf jeder anderen Messe, die ich kenne. Der Anteil der bootsinteressierten Wassersportler ist im Vergleich zum Vorjahr höher. Die INTERBOOT ist eine Messe mit Niveau.“

Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm: „Die INTERBOOT ist für uns der wichtigste Anlass des Jahres. Wir sind seit Anbeginn dabei. Wir sind INTERBOOT-Fans, weil der Zeitpunkt der Messe und auch deren Standort mit der Nähe zur Schweiz ideal sind. Wir beobachten viele interessante und interessierte Besucher aus dem Nachbarland, die mit konkreten Kaufabsichten nach Friedrichshafen kommen. Alle namhaften Hersteller sind vertreten, so kann sich der Kunde einen guten Überblick verschaffen und vergleichen.“

Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG, Jeanneau-Importeur für die Schweiz: „Wir sind mit dem diesjährigen Verlauf sehr zufrieden und haben viele Geschäftsabschlüsse getätigt. Die INTERBOOT ist für uns nach wie vor eine Verkaufsmesse. Unsere Ziele wurden erreicht.“

Wolfgang Rapp, Geschäftsführer Rapp Boots- und Yachtwerft : „Das Interesse an unserer neuen ‚Blue Sky 600 E-Power’ war sehr intensiv. Vorallem das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Motoren hat die Besucher sehr erstaunt. Auch das zweite Wochenende läuft gut und wir erwarten ein gutes Geschäft im Nachhinein.“

Klaus Boesch, Mitglied der Geschäftsleitung Boesch Motorboote: „Seit 1970 habe ich keine INTERBOOT verpasst – die Lage ist ideal, der Termin ist ideal und die INTERBOOT ist die innovativste Wassersportmesse Deutschlands. Großen Zuspruch erhielt dieses Jahr unsere 620 Electric Power, die wir auch im Hafen zu Testfahrten liegen hatten. Die Besucherqualität ist sehr hochwertig und die Kunden sind zielgerichtet mit konkreter Kaufabsicht aufgetreten. Wir haben Abschlüsse während der Messe getätigt und erwarten noch ein gutes Nach-Messegeschäft.“

Joachim Pfister, Geschäftsführer Boote Pfister GmbH: „Die INTERBOOT ist für uns von der Stimmung und der Nachfrage her besser verlaufen als im Vorjahr, das Geschäft zieht wieder an. Unsere Erwartungen sind erfüllt.“

Ronny Mathys, Geschäftsführer Nasta Marine SA und Linssen-Generalimporteur für die Schweiz: „Viele Leute waren positiv überrascht, dass Linssen nun auch einen Hybridantrieb anbietet. Für uns war es eine gute Sache, dass wir unseren Besuchern eine Probefahrt auf unserer Yacht mit Hybridmotor im INTERBOOT-Hafen anbieten konnten.“

Ulrich Niedermeier, Mitinhaber OPN Boats: „Das Interesse an unserer Weltpremiere ‚OPN 610’ ist gut, vorallem das Design kommt gut an. Auffallend viele Familien mit Kindern interessieren sich für das Boot, da durch den Jetantrieb der Sicherheitsaspekt sehr groß ist. Auch die Nachfrage als Trailerboot ist hoch. Ich denke, wir sind mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg.“

Rolf Müller, Inhaber Bootswerft Müller, Generalvertretung von Hallberg Rassy Süddeutschland, Schweiz und Österreich: „Mit dem Verlauf der diesjährigen Ausstellung sind wir mehr als zufrieden – wir erleben eine Kaufwelle, wie wir sie in den letzten 30 Jahren nicht kannten. Was jetzt passiert, übertrifft alles. Das liegt vorallem am günstigen Wechselkurs für Schweizer und zum anderen an der entspannten Liegeplatzsituation am Schweizer Bodenseeufer.“

Werner Grünäugl, Hanse Yachts AG/Repäsentant Dehler für Süddeutschland und Österreich, Leiter Verkauf/Service Yachten Meltl: „Wir sind mit dem Verlauf der INTERBOOT 2010 zufrieden und haben einen guten Zulauf. Die Kunden sind von der Dehler 32 begeistert und wir hoffen auf eine gute Nachsaison“.

Meik Lessig, Sales Director North Bavaria Yachtbau GmbH: „Die Nachfrage nach unserer neuen Bavaria 34 war sehr groß und hat unsere Erwartungen übertroffen. Im Motorbootbereich haben wir im Auftragseingang eine Steigerung um 30 Prozent, im Segelboot-Bereich sogar eine Steigerung um das Doppelte zum Vorjahr. Ich bin von der Messe hier in Friedrichshafen begeistert. Auch das Hafenkonzept macht Sinn – unsere Sport 28 war im Dauereinsatz, es gab einen fliegenden Übergang bei den Kundenprobefahrten.“

Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter: „Die Besucher kamen gezielt zu uns an den Stand und wir hatten durchgehend gut zu tun. Die Modenschau hat für Belebung gesorgt und ist gut angekommen.“

Wolfram Reiners, Geschäftsführer Kitekahunas, Südafrika: „Wir sind mit unserem Auftritt hier zufrieden und konnten unsere Kiteschule gut präsentieren. Allein für unsere Anfängerkurse haben wir 200 Interessierte. Unsere Philosophie, den schwierigen Extremsport sicher und in einer schönen Location wie Südafrika beizubringen, kam gut bei den Besuchern an.“



26.09.10: Herbstregatta der Segler vor Romanshorn

Am kommenden Wochenende, 2./3. Oktober wird die traditionelle Internationale Hebstregatta des Yacht-Club Romanshorn durchgeführt. Es ist für die beiden Bootsklassen H-Boote und Fireball die letzte Möglichkeit Punkte für die Jahreswertung ihrer Klasse zu ersegeln.


In den beiden Bootsklassen werden rund 75 Seglerinnen und Segler am Start sein. Die Regattabesatzung der H-Boot Kielboote mit drei und der Fireball Jollen mit zwei Mannschaftsmitgliedern werden sich an diesem Wochenende spannende Regatten liefern und um gute Platzierungen kämpfen, werden doch die Punkte für die Jahreswertung der beiden Klassen für die Endabrechnung über die Schlussrangierung der Punktemeisterschaft mitentscheiden. Natürlich rechnen sich auch die startenden Mannschaften des Yacht-Club Romanshorn ebenfalls gute Chancen aus ganz vorne mitzumischen, starten doch drei Boote in der H-Boot- und zwei Boote in der Fireball-Klasse.

Die Wettfahrtsleiter Thedy Schmid und Daniel Helbling werden am Samstag 10.30 Uhr nach der Begrüssung die Steuerleute über die Segelanweisungen orientieren. Die erste Startmöglichkeit ist auf 11.30 festgesetzt, sofern es die Windverhältnisse zulassen. Über das Wochenende können maximal 6 Wettfahrten gesegelt werden. Nach vier Wettfahrten wird das schlechteste Resultat gestrichen.

Am Samstagabend treffen sich die Seglerinnen und Segler im Clubrestaurant "zur Mole" und werden zusammen das Nachtessen einnehmen und über die gemachten Erfahrungen vom ersten Regattatag und der zur Ende gehenden Saison diskutieren.

Am Sonntag wird die Regatta um 09.00 Uhr fortgesetzt. Die letzte Startmöglichkeit am Schlusstag ist 14.00 Uhr.

Die Rangverkündigung und Preisübergabe wird ab ca. 16.00 Uhr durch die Wettfahrtsleiter vor dem Hafendienstgebäude des Gemeindehafens vorgenommen. Für die meisten Segler wird mit dieser Regatta die Saison 2010 beendet sein. Für die vielen ehrenamtlichen Helfer des Yacht-Club Romanshorn steht die Winterpause ebenfalls vor der Tür bevor die Saison 2011 mit .

Interessierte haben die Gelegenheit, die Regatta vom Land aus zu verfolgen oder im Hafen Regattaluft zu schnuppern und den Vorbereitungen der Segler zuzuschauen.
Die Resultate werden am Ende der Wettfahrtstage vor dem Restaurant "zur Mole" angeschlagen.

Informationen auch über die Homepage www.ycro.ch.

26.09.10: Start zum Wettbewerb von br-net Webdesign

Zum 10-jährigen Firmenjubiläum 2011 schreibt br-net Webdesign Güttingen ab sofort einen Wettbewerb aus! Gewinnen können Sie eine eigene Homepage.

Besuchen Sie die Homepage br-net Webdesign, Dort befindet sich der Link zur Teilnahme! Mitmachen können KMU-Betriebe und Vereine, ausgenommen Privatpersonen und bestehende Kunden. Der Clou dabei, Sie bekommen die Page auf Anfangs Jahr 2011 und die Pflege der Homepage ist für das Jahr 2011 ebenfalls kostenlos.

Wie bei jedem Wettbewerb ist die Korrespondenz ausgeschlossen und teilnehmen können Sie bis zum 31.12.2010. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Die Umsetzung der Homepage erfolgt im Januar.

26.09.10: Heute letzter Tag der INTERBOOT

Nutzen Sie die Möglichkeit, doch noch die INTERBOOT zu besuchen. Das Wetter lädt dazu ein und Sie werden bestimmt in Friedrichshafen einen tollen Tag erleben.







Die nächsten Bootsmessen in Friedrichshafen:
25. - 27. März 2011: Gebrauchtboot & Zubehörmarkt
17. - 25. September 2011: INTERBOOT

Samstag, 25. September 2010

25.09.10: Bénéteau Hausmesse bei Grafyachting

Grafyachting lädt ein zur Bénéteau Boat Show im Yachthafen von Kreuzlingen am 2./3. Oktober 2010.

Viele Bénéteau Segelboote sind im Wasser zu besichtigen. Wer ein Segelboot sucht, kann sich ausführlich beraten lassen. Das gilt für Neuboote ebenso wie bei interessanten Gebrauchten. Wir bitten freundlich um Voranmeldung, damit wir ausreichend Zeit einplanen können. Anmeldung: office@grafyachting.ch.

25.09.10: Heute kommt noch was runter

Nach einer wunderschönen Woche holt uns das nasskühle Wetter wieder ein und heute kommt einiges an Nass runter. Schauen Sie auf den Regenradar >.


Webcam Hagnau 8:00 mit Blick in die Schweiz

Nur noch wenige Regatten sind ausgeschrieben, aber trotzdem sollte man daran teilnehmen, auch wenn die Saison schon bald vorbei ist! Regattakalender >

Donnerstag, 23. September 2010

23.09.10: Wochenende voller Wasserspaß

Friedrichshafen - Wasserspaß fürs Wochenende bringt die INTERBOOT aufs Messegelände und den Bodensee: Am Freitagabend ab 17 Uhr kämpfen acht Top-Wakeboarder um ein Preisgeld, Motorbootfahrer duellieren sich bei der Liquid Quarter Mile am Samstag und Sonntag auf dem Bodensee. An allen drei Tagen lockt der Messe-See die Besucher aufs Wasser, das Charterforum macht Lust auf Reisen und erfahrene Wassersportler erhalten auf der IBN-Aktionsfläche Tipps und Tricks von Segelexperten. 518 Aussteller zeigen noch bis Sonntag, 26. September 2010, ihre Neuheiten vom Schlauchboot bis hin zur edlen Yacht.

Bord-Report

In See stechen:
Ablegen und Ausspannen können Erwachsene und Kinder auf dem Messe-See mit Kanus, Kajaks, Segelbooten und einem kleinen Katamaran.

Urlaubsgefühle:
Aktuelle Modetrends für den Gang an den Strand oder die Beach Bar zeigt die Modenschau im Charterforum. Wer dabei Lust auf Urlaub bekommt, kann sich vor Ort gleich über die passenden Reiseziele informieren. Ansprechpartner von Charter- und Reiseanbietern, Ländern und Regionen informieren über die schönsten Reiseziele. Das Charterforum berät neutral, welches Revier welchen Ansprüchen gerecht wird und unterstützt bei der individuellen Planung.

Cash for Tricks: Acht internationale Top-Wakeboarder wie der Australier Matty De Nittis fahren spektakuläre Tricks für „Cash“ - sprich einem Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro. Für die passende Erklärung der dargebotenen „Moves“ und für gute Stimmung sorgt der Australier Clint Liddy, ein erfahrener Moderator von Wakeboardevents. Am Samstag zeigen die Fahrer, die beim Wettbewerb „Cash for Tricks“ am Start waren, ihr Können auf dem Bodensee. Gezogen von einer MasterCraft präsentieren die Rider ihr Können in einer Showveranstaltung in unmittelbarer Ufernähe.

Die INTERBOOT ist bis Sonntag, 26. September 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro; Kinder von 6 bis 13 Jahren zahlen nur 5 Euro. Die Familienkarte gibt es zu 22 Euro.

23.09.10: Hafenmeister treffen sich im Februar 2011

Die Hafenmeister haben anlässlich ihrem Treffen an der INTERBOOT beschlossen, sich am 19. Februar 2011 am österreichischen Ufer zu treffen. Wo genau wird später bekannt gegeben. So bei feinem Kuchen und Kaffee (von der Messe Friedrichshafen gesponsert) abgemacht!

Dienstag, 21. September 2010

21.09.10: "Die Bootsbranche hat eine gute Zukunft vor sich"

Friedrichshafen - Die Konjunkturkrise weicht in Deutschland einem neuen wirtschaftlichen Aufschwung. Auch in der Bootsbranche gibt es deutliche Zeichen für eine Erholung. Als erste der drei großen deutschen Bootsmessen vor der Wassersportsaison 2011 wird auf der INTERBOOT der Aufwärtstrend deutlich. Nach Berechnungen des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BVWW) hat sich die Bootsproduktion im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent erhöht.

Laut Konjunkturumfrage berichten besonders Händler von Neubooten über eine deutlich bessere Stimmung als 2009: So beurteilen knapp 57 Prozent im Segelbootbereich die Geschäftslage besser als im Vorjahr, 2009 waren es rund 24 Prozent. Im Bereich der Motorboote beurteilen rund 60 Prozent der Befragten die Geschäftslage besser im Vergleich zum Vorjahr, im vergangenen Jahr waren es gerade einmal 25 Prozent. „Wir haben eine gute Zukunft vor uns“, fasst Patric Polch, Vizepräsident des BVWW und Geschäftsführer Polch Boote aus Traben-Trarbach im Rahmen des INTERBOOT-Branchengesprächs zusammen.

Dass auch in der Bootsbranche nicht alle Firmen von der Konjunkturkrise betroffen waren, macht Boote Polch deutlich, die auf der INTERBOOT mit der 13,10 Meter langen schwedischen Nimbus 43 die größte Motoryacht präsentiert. „Durch die hochwertigen Nimbus-Yachten und unserem umfangreichen Serviceangebot sind uns die Kunden auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten treu geblieben“, sagte Patric Polch und verweist auf gute Umsätze seiner Firma.

Die Bootsbranche am Bodensee war von Anfang an weniger von der Krise betroffen, profitiert jetzt aber auch vom Aufwärtstrend. Clemens Meichle, Vorsitzender des Verbands der Bodenseewerften freut sich nicht nur über ein gutes Neubootgeschäft seiner Mitgliedsfirmen, sondern auch über die guten Zahlen aus dem Yacht- und Bootszubehör- wie dem Dienstleistungssektor. „Unsere 32 Mitgliedsfirmen sind sehr breit aufgestellt: Wenn Eigner aus wirtschaftlichen Gründen kein neues Boot kaufen, investieren sie sehr häufig in Zubehör, um ihr altes Boot zu verbessern, wie zum Beispiel in die Motorentechnik oder in ein neues Teakdeck“, so Clemens Meichle. „Unsere Erfahrung ist: Der Kunde geht dort hin, wo er das beste Angebot erhält und ist bereit, für Qualität zu zahlen.“

„Der Bootsmarkt in der Schweiz ist stabil, wir haben an der Krise ohnehin nicht wirklich mitgemacht“, berichtet auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes aus Zofingen. Die hochgerechneten Ergebnisse für das laufenden Jahr auf Basis der Eidgenössischen Zollstatistik zeigt: Der Umsatz im Segelbootbereich im Jahr 2010 ist von rund 30 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2009 auf 34 Millionen gestiegen. Der Umsatz im Motorbootbereich ist um rund 27 Millionen Schweizer Franken auf 95,6 Millionen gestiegen.

Handfeste Ergebnisse zu einer sich erholenden Bootskonjunktur liefern die Ergebnisse der jüngsten Befragung des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbands (DBSV) zur wirtschaftlichen Situation der Mitgliedsfirmen. Organisiert sind im DBSV mehr als 420 Betriebe, von der kleinen Holzbootwerft am Bodensee über große Serienyachtbauer bis hin zu Superyachtwerften an der Küste. „Der Optimismus der Branche ist zurückgekehrt“, sagt DBSV-Geschäftsführer Claus-Ehlert Meyer. Bootsbauer, die Zubehörbranche und Dienstleister beurteilen seinen Worten nach vor allen Dingen den heimischen Markt deutlich positiver als ein Jahr zuvor. Er begründet es nicht nur mit der Tatsache, dass viele Firmen neue Mitarbeiter suchen, sondern auch, dass viel mehr Investitionen als noch im Jahr zuvor geplant sind.

Diese positive Stimmung der Branche kann sich bei den INTERBOOT-Besuchern fortsetzen, denn laut Konjunkturbefragung des DBSV gibt es kaum Preisanstiege. 66 Prozent der Branche sieht danach von Preiserhöhungen ab und mehr als acht Prozent werden die Preise sogar senken.

21.09.10: Erfolgreiche Segel-Jugend schlägt erfahrene Yachties

RU/Zu einer Demonstration der erfolgreichen Jugend- und Trainerarbeit von Hannes Schwarz und Axel Deeg geriet das Absegeln des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs DSMC.

Bei herbstlicher Sonne konnte Wettfahrtleiter Matthias Hager trotz schwachen Winds die zwei vorgesehenen Rennen im Konstanzer Trichter durchführen. Von der Startlinie weg setzen sich die Jugendlichen Isabella Strobel und Hannes Mandel auf ihrem 29er ab. Nur Michael Pieper war mit der schnellen Rennyacht "Vermeer" und seinem erfahrenen Regattateam vor den beiden Jugendlichen im Ziel.

In der Wertung nach Yardstick reichte es dem Sieger der Ost-West Regatta 2010 damit auf Platz zwei. Den dritten Platz auf dem Siegertreppchen belegte bereits wieder die Clubjugend des DSMC mit Pauline und Florian Liebig auf ihrem 420er. Sie verwiesen den Rest des Regattafeldes auf die hinteren Plätze, wobei das schnellste Schiff bereits nach 14 Minuten, das langsamste erst nach einer Stunde die Ziellinie überquerte.

Bei der Siegerehrung im neuen Clubheim des DSMC an der Hafenmeile ehrte der Vorstand der Seglerabteilung Oskar Ruess neben den Tagessiegern auch die erfolgreichsten DSMC-Regattacrews der Saison.

Besonderen Applaus erhielten dabei die Jugendlichen Tom und Tim Lange, die ihren Platz im deutschen 49-er Nationalkader in Kiel erfolgreich verteidigt haben. Auch der Sieger des Aphrodite 101 World Cup 2010 Andreas Jetzer kommt aus den Reihen des DSMC. Er wurde für diesen Titel ebenso geehrt, wie die erfolgreichen Jugendlichen Julia Kirgis (420er), Till Kieweg (420er), Kaj Mörz (Teeny), Markus Griedel (Teeny), Fabio König (Open Bic), Lena und Pia Muschal (Teeny). Sie alle ersegelten sich in der Saison vorderste Plätze in ihren Klassen. Ergebnisse >

Zum Abschluss bedankte sich DSMC-Präsident Fred Schmid unter großem Applaus bei den Wirten des neuen Clubhauses Michael Farnham und Conny Preiss. Sie versprachen die Clubmitglieder und die Gäste des Konstanzer Hafens auch in der kommenden Saison kulinarisch zu verwöhnen.


Große und kleine Schiffe lieferten sich beim Absegeln des DSMC im Konstanzer Trichter spannende Wettkämpfe (Foto: DSMC)

21.09.10: Wer war der beste Hafenmeister 2010 ?

BN/Noch läuft die Umfrage - machen Sie mit und küren Sie den Hafenmeister des Jahres, der am Seglertag Mitte November 2010 geehrt wird. Wir werden darüber berichten. Einfach den Button anklicken...

Hafenmeistertabelle >

Montag, 20. September 2010

20.09.10: INTERBOOT - Erlebniswelt + Beratung vor Ort

Sprung in die Unterwasserwelt
"Pack die Badehose ein": In die Welt unter Wasser lockt das Tauch-Center auf der INTERBOOT. Alle Interessierten können beim Sprung ins Tauchbecken unter Anleitung die Unterwasserwelt kennenlernen. Als Ansprechpartner stehen der Württembergische Landesverband für Tauchsport und der Badische Tauchsportverband mit ihren Vereinen zur Verfügung. Im Tauchtank finden täglich Demonstrationen zu den verschiedenen Tauchdisziplinen statt. Händler, Tauchschulen und Tauchdestinationen bieten Tauch-Ausrüstung und -Zubehör, Beratung und Information.


Beratung an Bord
518 Aussteller präsentieren sich bei der diesjährigen INTERBOOT.
Noch bis zum Sonntag, 26. September 2010 freuen sich die Aussteller auf Wassersport-Interessierte und nehmen sich Zeit für ausgiebige Fachgespräche.

20.09.10: Dynamic Yachtsport Rudi Thum

Dynamic Yachtsport Rudi Thum kommt mit einer neuer Webseite daher. Freundlich, modern und übersichtlich gestaltet findet der Surfer die über 25-jährige und noch immer schnittige Yacht Dynamic 35**.

Rudi Thum auf der Website: "Elegant und schnell präsentiert sich die Dynamic 35** heute als moderner Klassiker. Vor 25 Jahren wurde die erste Dynamic 35** gebaut. Mit ihr gelang dem erfolgreichen, dänischen Yachtkonstrukteur Jan Kjaerulff eine überzeugende ONE-Design-Konstruktion. Damals wie heute begeistert die Yacht durch ihre bestechend klaren Linien. Bis heute wurden etwa 250 Boote dieses Typs gefertigt." Link >

20.09.10: Schwierige Winde bei der 6. Interboot-Trophy

135 Jollensegler in sechs verschiedenen Klassen aus fünf Nationen hatten zur diesjährigen Interboot-Trophy gemeldet, die am Wochenende vom Württembergischen Yacht-Club und der Messe Friedrichshafen gemeinsam ausgerichtet wurde.

Am Samstagmorgen, nach der Steuermannsbesprechung auf der Clubhausterrasse des WYC, schien alles nach Plan zu laufen, motivierte Segler, herrliches Wetter, aber ein bisschen wenig Wind. Allmählich verzog sich die Sonne und erst am Nachmittag konnte dann die erste Regatta angeschossen werden.

Bei ständig drehenden und leichten Winden gelang es der Wettfahrtleitung wenigstens den Laser-Standard, Contender und Finn-Dinhy eine reguläre Wettfahrt zur ermöglichen. Für die Laser-Radial, Laser 4,7 und Europe kam hingegen am Samstag wegen der etwas widrigen Windverhältnissen kein gültiges Rennen zustande. Das tat allerdings der Stimmung der Aktiven keinen Abbruch, wie sich beim gemeinsamen, abendlichen Essen und Hock im WYC-Clubhaus zeigte.

Für Sonntag war Startbereitschaft ab etwa 9 Uhr angesagt, aber erst gegen Mittag konnte dann wirklich gestartet werden. Leichte Winde aus Südwest machten zwei Durchgänge für alle Klassen möglich und nach den beiden Regattatagen zog Wettfahrtleiter Markus Finckh nüchtern Bilanz: " ... das Wetter war zwar ok, doch die ständig drehende Winde machten uns vor allem am Samstag einige Probleme, aber am Sonntag war es sehr viel besser und wir konnten bei regulären Bedingungen den Seglern zwei vernünftige Regatten bieten und damit die Interboot-Trophy zu einem guten Abschluss bringen." Christian Meeh.

Die Sieger:
Contender: Jürgen Greis von den Jollenseglern Reichenau (JSR)
Europe: Charlotte Metzger, Ruderclub Raststatt (RCR)
Finn: Anian Schreiber, Württembergischer Yacht-Club (WYC)
Laser: Michael Zittlau, Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCUE)
Laser-Radial: Patrick Aggeler, (WYC)
Laser 4.7: Dorian Kern, Stuttgarter Segel-Club (St.S.C.)

Sonntag, 19. September 2010

19.09.10: INTERBOOT weckt Träume nach Meer

Friedrichshafen - Auf Hochglanz polierte Yachten funkelten mit den Augen der über 35.000 Besucher auf der INTERBOOT am Wochenende um die Wette und weckten Träume nach Meer. Mit dem Glockenschlag von Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand legte die 49. Internationale Wassersport-Ausstellung zu ihrer neuntägigen Fahrt ab. An Bord: 518 Aussteller aus 25 Ländern mit ihren Neuheiten aus der Segel- und Motorbootbranche, Testmöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf dem Messegelände, im INTERBOOT-Hafen und auf dem Bodensee.


Das pure Vergnügen für die ganze Familie

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt am Wochenende: Über 35.000 Besucher und damit 1.000 mehr als im Vorjahr kamen bei besten Wetter auf das Messegelände und in den INTERBOOT-Hafen, um sich zu informieren und Wassersport zu erleben“, berichtet Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. Eine erste Bilanz zieht auch Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der INTERBOOT: „Unser Angebot mit einer Kombination aus Information und Aktion sowohl erfahrene Wassersportler als auch den Nachwuchs anzusprechen, ist sehr gut angekommen. Viele Familien haben auf der INTERBOOT ein kurzweiliges Wochenende verbracht.“


Liquid Quarter Mile: Spektakel vor der Friedrichshafener Uferpromenade

Die Bedeutung der INTERBOOT für den Wirtschaftsfaktor Wassersport unterstrich der Wirtschaftminister des Landes Baden-Württemberg Ernst Pfister: „Die Veranstalter haben erfolgreich Trends im Wassersport aufgegriffen und das ist auch in diesem Jahr wieder der Fall. Die Messe Friedrichshafen ist Gastgeber einer großen, bedeutenden und internationalen Wassersport-Ausstellung.“

Die Internationale Wassersport-Ausstellung INTERBOOT ist noch bis Sonntag, 26. September 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

19.09.10: Altes Holz - ganz schnell

Friedrichshafen - (st) Auch Traditionen müssen manchmal modernisiert werden - in diesem Sinne gab es zum dreißigsten Jubiläum der Oldtimerregatta einen neuen Kurs, der bei den Teilnehmern gut ankam.

Wettfahrtleiter Timo Seifert hatte einen großen Dreieckskurs mit Wendemarken vor Friedrichshafen, in Richtung Immenstaad und vor Langenargen ausgelegt, der bei schwachen Winden mehr Möglichkeiten der Bahnabkürzung bot. Schon am Vorabend, rechtzeitig zum Beginn der Interboot, hatten sich die Teilnehmer der 30. Oldtimerregatta des SMCF (Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen) am Q-Steg des hinteren Bundesbahnhafens eingefunden. Die wunderschönen alten Segelschiffe, können dort unter der Regie der Oldtimer-Schiffer Bodensee (OSB) noch während der gesamten Dauer der Messe besichtigt werden.

Um 10:15 Uhr startete die Regatta bei gutem Ostwind, der dann allerdings, während die Schiffe Richtung Immenstaad segelten, immer mehr abnahm. Der 80er Seefahrtskreuzer „HOC Neustadt“ mit seiner riesigen Segelfläche, der kurz nach dem Start noch kleinere Unsicherheiten bei der Kurswahl zeigte, arbeitete sich bei den schwachen Windbedingungen immer weiter nach vorn.

Die Kutter, die eher für Meeresbedingungen gebaut sind und auf dem Bodensee bei den üblichen leichten Winden eher langsam vorankamen, fuhren auf direktem Wege nach Langenargen und weiter zur Wendetonne nach Friedrichshafen. Dort entschied sich Wettfahrtleiter Seifert, die Regatta zu beenden und die Zeiten zu nehmen. Die letzten Segler erreichten das Ziel nach knapp sechs Stunden, die Entscheidung zur Bahnabkürzung war also richtig gewesen.

Die „HOC“ unter Karl-Heinz Kaiser vom SMCF konnte ihre Führung nicht nur bis ins Ziel retten, sondern auch genügend Vorsprung herausfahren, um auch nach der Anwendung der Yardstickberechnung den ersten Platz in der Yardstickklasse 1 zu behalten. Zweiter wurde Peter Pfister auf seinem L-Boot „Gazelle“ (OSB) vor Veit Lochner (SMCÜ) auf „Sleven“. Die Yardstickgruppe 2 wurde von Klaus Steinlein von WVF auf „Tümmler“ gewonnen, Zweiter wurde die „Porcupine II“ von OSB-Präsident Volker Friedrich, Dritter Heiko Fritz (KS) mit seinem Vertenskreuzer „Sternle“. Die Kutterwertung entschied die „Shalom“ vor der „Raija“ und der „Shalupp“. Roger Gander (OSB) hatte sich mit seinem Gaffelschoner „Raija“ spontan entschieden, mit den Kuttern des kleinen Kurs zu segeln und wurde auch so gewertet. Die anderen Kutter stammen vom VSS, dem Verein für sozialpädagogisches Segeln.

Das anschließende Fest mit Siegrehrung wurde im Cateringzelt der Interboot veranstaltet und bildete einen passenden Abschluss eines schönen Segeltages. Die weiteren Ergebnisse >


Die „HOC Neustadt“ kreuzt in voller Fahrt die Ziellinie (Foto: Steck)


SMCF-Präsident Peter Benz freut sich mit den Siegercrews von
„HOC“, „Gazelle“ und „Tümmler“ über eine gelungene Oldtimerregatta (Foto: Steck)

Samstag, 18. September 2010

18.08.10: Team Gaebler auf dem 2. Platz

Team Gaebler Tornado Segel-Vize-Europameister mit der Serie 2-5-2-2-2-2-2-3 und Europameister in der Mixed-Wertung!

Was für ein EM Finale! 3 Rennen bei "Vento", dem wilden und ruppigen Nordwind am Gardasee. Böen bis 6 Bft. sorgten am letzten Tag der Tornado Europameisterschaften noch einmal für richtige Aufregung.

Trapez-Stunts und Vormwind-Stecker im Sekundentakt begeisterten alle Segelfans die am Regattakurs die die Tornado-Rennen beobachteten. Doch es war mehr als nur ein Showact. Es war erneut Tornado Segeln am Limit für die rund 40 Teams aus 8 Nationen. Ähnlich wie bei der Tornado WM in Travemünde, war es mal wieder einer der Tage die man so schnell nicht vergisst.

Der Wind aus dem Norden kam verwirbelt über die verschneiten Alpenspitzen und machte die Rennen auch taktisch sehr interessant. Nicht nur die Böen, sondern auch die Dreher machten das Spiel mit dem Wind so richtig spannend. Ständige Positionswechsel brachten die Würze ins die Rennen.

Auch unser Team lag zeitweise in Führung. Doch am Ende segelte uns das Griechische Team Danis Paschalides/Kostas Trigonis auf und davon. Das war Ihr Revier und ihr Wind. Wir hatten keine Chance sie zu bekommen. Allerdings müssen wir auch zugeben, das wir neue One Design Segel erstmals gefahren haben wofür wir die optimale Einstellung noch nicht gefunden haben. Unser Speed war nicht so top wie bei der WM.

Die Griechen haben alle Rennen gewonnen. Eine beeindruckende Leistung. Sie haben unseren vollen Respekt für diese tolle Leistung. Es sind unsere Trainingspartner seit über 10 Jahren und wir teilen uns die großen Erfolge mit großer Freude.

Unser Trainingskonzept gehört zu den besten der Welt im Olympischen Sport. Denn Darren Bundock/Glen Ashby, unseren weiteren Trainingspartner haben in ihrer Zeit ja auch viel Olympia-Medaillen und WM Titel gewonnen.

So gesehen ist es erneut ein voller Erfolg für unser Trainingsteam. Sie sind Europameister der Gesamtwertung geworden. Wir sind Vize-Europameister der Gesamtwertung und Europameister der Mixed-Wertung.

Gerade bei diesen doch sehr starken und böigen war es mal wieder eine Spitzenleistung von Nahid als Tornado Vorschoter diese extremen Verhältnisse. Jeder der einmal Tornado gesegelt hat, weiss was für ein Power in den Segeln steckt. Am-Wind muss sie die Großschot fahren und auf dem Vormwind-Kurs den Gennacker. Durch die hohe Geschwindigkeit die ein Tornado erreicht (bis 32 knoten), entsteht ein enormer Druck in den Segeln. Das viele Krafttraining von Nahid hat sich ausgezahlt. Weltmeister und Vize-Europameister in der Tornado Klasse 2011. Was für eine Saison. Ladypower at its best!

Doch jetzt sind wir mehr als platt. Wir sind praktisch an Land gekrochen. Total fertig. Dazu kam noch, das es gestern und heute viel geregnet hat. Wir sind absolut ausgepowert und freuen uns auf ein paar ruhigere Wochen.

Ergebnisse >




18.09.10: Herbstregatta Romanshorn - bitte melden!

Die Herbstregatta in Romanshorn beim YCRo vom 2./3. Oktober 2010 neu mit dem Faktor 1.25 (H-Boote). Aber wo sind die Meldungen? Auch bei den Fireball's ist sind die Meldungen mager. Melden Sie sich doch an, damit die Regattaleitung auch die Vorbereitungen an die Hand nehmen kann.

Ralph Müntener nimmt auch per Email (sui-73@bluewin.ch) die Meldungen an. Aber einfacher für ihn wäre es über den Link www.ycro.ch/rg/2010/herbstregatta oder gleich auf den Banner klicken. Eigentlich wäre am Sonntag 19. September Meldeschluss, aber er nimmt sicher auch noch diese vom Montag und Dienstag an.

Freitag, 17. September 2010

17.09.10: Die INTERBOOT Trends 2010

Sport, Speed, Spaß und viel Komfort
Friedrichshafen - Die Bootswirtschaft setzt in Sachen Konjunkturverlauf auf Zuversicht. Das wird bei den neuen Booten deutlich, die auf der INTERBOOT ab morgen (Samstag, 18. September) bis Sonntag, 26. September 2010 zu bestaunen sind. Keine Spur von Zurückhaltung: Die neuen Motorboote bieten überwiegend Speed und Spaß. Bei den Segelyachten hält der Trend zum sportlichen Boot an, ohne dass die Crew dabei auf Komfort unter Deck verzichten muss. Einen umfangreichen Überblick über die aktuellen Modelle auf dem Bootsmarkt zeigen neun Tage lang 518 Aussteller aus 25 Ländern in neun Hallen.

Viel Komfort unter Deck bietet die neue 10,80 Meter lange Bavaria Sport 34 mit vier Kojen in zwei Kabinen, Salon mit Pantry und Bad. Die beiden Benzinmotoren in der Standardversion sind mit zusammen 450 PS ein Garant für schnelle Fahrten.

Für perfekten Einklang von Funktion und Komfort steht die Nimbus 43 Nova. Die hochwertige Luxusmotoryacht mit zwei mal 370 PS bietet auf einer Länge von über 13 Metern großen Lebensraum und viele innovative Details, die zu maximalem Vergnügen auf dem Wasser führen. Mit einem Preis von 640.000 Euro ist sie die exklusivste Yacht der INTERBOOT.

Mit Jet-Antrieb im Schnellzugtempo
Für viel Aufmerksamkeit wird auch das neue 6,10 Meter lange Festrumpfschlauchboot der Ott Wassersport e.K. in Meersburg sorgen, das durch einen Leichtbaumotor mit Jet-Antrieb im Schnellzugtempo über den Bodensee rasen kann. Das Boot mit geschütztem Fahrstand besticht durch sein funktionales Design. Für eine schnelle und sportliche Fahrt ganz ohne CO2-Ausstoß sorgt der 100 KW-Elektromotor mit Spezialbatterien des Sportbootes Blue Sky 600 E-Power von Rapp. Die Besonderheit: Der eingebaute Motor wurde ursprünglich für den Einsatz in der Luftfahrt entwickelt und wiegt mit 23 Kilogramm nicht mehr als ein Dieselmotor. Dank modernster formverleimter Verbundbauweise und der Verwendung leichter Materialien liegt das Gesamtgewicht des Bootes unter 900 Kilogramm.

Luxus-Segelreise mit eigenem Whirlpool
Wie viele Motorbootwerften nutzen auch die Hersteller von Segelyachten die INTERBOOT als Premierenmesse für Boote der nächsten Wassersportsaison. So präsentieren nicht nur die beiden größten deutschen Werften wie die Bavaria Yachtbau GmbH und die Hanse Group ein kleines Feuerwerk an Interboot-Premieren, sondern auch Werften wie Hunter aus den USA. So ist eine der größten Segelyachten der INTERBOOT die neue 15,21 Meter lange Hunter 50 CC. Die Hochseeyacht ermöglicht mit Eignersuite mit großem Doppelbett, das aufgeklappt ein Whirlpool bietet, nicht nur luxuriöse Segelreisen, sondern bietet dabei auch noch mit der Segelfläche von 114 Quadratmetern ein gutes Geschwindigkeitspotential und kann darüber hinaus von einer kleinen Crew optimal gesegelt werden.

Riesige Segelflächen für sportliches Segeln
Mit der neuen Dehler 32 präsentiert der Greifswalder Yachtbaukonzern Hanse Group, der die Dehler Werft übernommen hatte, ein 9,80 Meter langen Cruiser-Racer, der bereits erste Erfolge auf Regattabahnen verbuchen konnte. Die 32er mit einer Verdrängung von gut vier Tonnen holt sich ihren Speed von einer Segelfläche von 60 Quadratmetern am Wind. Die Yacht wurde vom Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co entworfen, die dem Schweizer Americas-Cup-Syndikat „Alinghi“ bereits zweimal den Cup-Gewinn ermöglichte. Noch sportlicheres Segeln ist mit der Weltpremiere Dinamica RS 940, einem Hightech-Daysailer aus Italien möglich. Der 9,40 Meter lange Racer aus der Feder von Regattayachtspezialist Claudio Maletto verdrängt nur 2,1 Tonnen, wird aber von der dafür riesigen Segelfläche von 58 Quadratmeter am Wind angetrieben. Segelspaß mit deutlich weniger Segelfläche bietet auch das Mehrrumpfboot Ninja von SMG Mulithull aus Südafrika. Die Weltpremiere kann je nach Können des Eigners und vorhandener Windstärke als Trimaran oder als Wendeproa gesegelt werden.

17.09.10: Qualifikation für die 420er-WM

BZ/Henrik und Frederik Schaal vom Segel- und Motorbootclub Überlingen haben sich für die Weltmeisterschaft der 420er qualifiziert.

Nach drei Qualifikationsregatten in Schwerin, beim Pfingstbusch und der Kieler Woche und bei der Finalregatta letztes Wochenende in Warnemünde belegten sie in der Gesamtwertung Platz 5 und erreichten so einen Startplatz für die WM in Buenes Aires in Argentinien.

Je fünf deutsche Damen und Männercrews werden nun im Herbst ihre Zweimannjollen (4,20m lang) per Container nach Buenes Aires schicken und über Weihnachten werden sie dann dort im Argentinischen Sommer um Medaillen kämpfen.


Saisonziel erreicht

17.09.10: Foto-Finish nach aufregenden Rennen

Tornado EM am Gardasee (16.09.10). Erneut Platz 2. für Team Gaebler.

Lange mussten die Tornado Teams auf den Südwind am Gardasee warten. Doch als es dann los ging, war es eines der spannensten Rennen der Tornado Saison. Denn wie üblich ging es am Gardasee taktisch nicht über eine Seite, sondern der Wind spielte vom Start weg mit dem Tornado Feld, welches gestern nach den starken Winden etwas federn lassen musste.

Bei 3-1 Windtstärken hatten es die Dreher in sich. Gerade die Flautenlöcher erwiesen sich als ware Tretmienen. Wer dort hinein kam, durfte erst mal richtig abparken. Und irgendwie hat das jedes Team einmal geschafft. An der Spitze des Feldes wechselte die Führung ständig. Und dann kam es auch noch zu einem Foto-Finish zwischen dem Team Paschalides/Trigonis GRE und TeamGaebler. Dieses entschieden die Griechen wenige Meter für sich.

Doch auch auf den weiteren Plätzen kam es zu großen Verschiebungen während des Rennen. Zum Ende des Rennen sorgten dicke und dunkle Wolken für das komplette aussetzen des Südwindes. Von der berühmten Ora konnte da keine Rede mehr sein.

In anbetracht der schwierigen Wetter-Situation hoffen wir noch auf ein paar weitere Rennen. Nahid + Roland Gaebler.

Resultate >