Dienstag, 29. Juni 2010

29.06.10: Schaal-Brüder erfolgreich bei Kieler Woche

Die 420er-Segler Henrik und Fredrik Schaal vom SMCÜ sind bestes deutsches Boot bei der Kieler Woche.

Die Kieler Woche, größte deutsche Segelregatta, war wieder einmal nicht vom Wind bevorzugt. Maximal 3 Windstärken wurden in der gesamten Segelwoche gemessen. Die Verhältnisse waren also recht schwierig, da sich die Boote bei kabbeligem Wasser immer wieder feststampften. Die zwei jungen (und leichten) Segler vom Segel- und Motorbootclub Überlingen witterten aber gerade bei diesen Windverhältnissen ihre Chance, handelten sich aber –hochmotiviert- bei der ersten Wettfahrt gleich einen Frühstart (OCS) ein. Am Freitag hatte sich dann doch ein leichter NW-Wind mit 2 bis 3 Windstärken durchgesetzt, so dass 3 ordentliche Wettfahrten gesegelt werden konnten. An diesem Tag klappten die Start´s - sie legten mit Platz vier, acht und sechs 3 TOPTEN-Plazierungen hin.

Aber unter die ersten 10 reichte es wegen des OCS nicht, da es erst ab 5 Läufen einen Streicher gab. Aber wo blieb der Wind. Der Samstag brachte ähnliche Wind- und Wellenverhältnisse wie der Freitag. Nach einem Startversuch waren die 194 Boote um 15 Uhr schon wieder im Hafen. Für den Sonntag war vom Windfinder Wind von 0 bis 2 vorhergesagt und keiner glaubte so richtig an die erlösende 5. Wettfahrt. Schon morgens beim Brötchenholen stellten die Segler fest: „Ententeich“, d.h. null Wind. Trotzdem liefen dann alle Startschiffe aus. Das Regattabüro verkündete, alle Wettfahrten werden wie geplant gestartet und die Wettfahrtleitung hatte recht. Gegen 11 Uhr baute sich dann ein schöner Ostwind auf.

Nun hatten die Brüder ihre Chance. Schon nach der Startkreuz kamen sie als erstes Boot an die Luvtonne. Da die 420er alle mit GPS - Trackern ausgestattet wurden, konnten man die spannende Wettfahrt im Organisationszelt auf der Leinwand mitverfolgen. Danach ging es auf dem Vorwindkurs hin und her mit der Führung. Am Ende konnten die beiden einen 3. Platz ins Ziel bringen. Der Streicher war da. Sie kamen unter die TOPTEN, erreichten Platz 9 und wurden damit sogar bestes deutsches Boot.

Es gewann Justin Liu und Sheman Cheng aus Singapur vor den Franzosen Damien Brenac und Julien Lacaze. Dritte wurden die Spanier Jordi Hernandez Xammar und Joan Herp. Diese Plazierung ist ein großer Erfolg für die junge Mannschaft vom Bodensee, denn gleichzeitig war diese Regatta eine (von drei) Qualifikationsregatten für die Weltmeisterschaft 2011 der 420er. Beim FSN-Cup (Finalcup) können sie sich jetzt einen der 5 deutschen Startplätze für die WM erkämpfen. Beatrix Zittlau.


29.06.10: Prominenter Besuch an der 5.5mIC SM

Kein geringerer als der weltbekannte Segelfotograf Jürg Kaufmann knipste einige tolle Bilder anlässlich der Internationalen Schweizermeisterschaft der 5.5mIC vom 23.-27. Juni vor Romanshorn. Dem Yacht-Club Romanshorn (YCR) mit OK-Chef Ralph Müntener mit sein 30 Helferinnen und Helfer sowie Wettfahrtleiter Adi Gerlach wurde damit eine ganz besondere Ehre zu teil.

Die Fotos können Sie neben dehnen von Jürg Bollier, die ebenso ausgezeichnet gelungen sind, auf der Seite www.bodensee-news.-ch/5.5/ ansehen. Demnächst folgen noch mehr von den letzten beiden Tagen.

Jürg Kaufmann präsentierte am 3. Mai in Romanshorn die Fotoshow “Pure Sailing Passion”. Die faszinierende Fotoreise führte zu den Seglern an den Olympischen Spielen in Quingdao 2008, zu den beeindruckenden alten klassischen Segelyachten nach Monte Carlo, Cannes und St. Tropez, weiter nach Rio de Janeiro mit eindrücklichen Bildern der Stadt und der Star WM mit einem Portrait der Schweizer Star Segler, Flavio Marazzi und Enrico de Maria, bis hin zu atemberaubenden Eindrücken von den beiden ultramodernen Booten des America’s Cup 2010.

29.06.10: News von Tiefgang Bodensee

Werte Benutzer unserer WEB-Site www.tiefgang-bodensee.ch

Seit unserem letzten Informations E-Mail sind einige Mt/Wochen vorgangen. In der Zwischenzeit waren wir 2 Wochen auf dem See (mit diversen Wettervarianten). Aus diesem Anlass kann ich Sie über folgende Punkte informieren. Wir haben 15 Häfen ganz oder teilweise gemessen, dies sind:

- Altnau (59 Messpunkte (MP)), Güttingen (54 MP), Goldach Rietli (41 MP), Rohrspitz Salzmann (67 MP), Fussacher Bucht (35 MP), Immenstaad Schloss Helmsdorf (65 MP), Arbon Schlosshafen (162 MP), Konstanz Egg (50 MP).

- Steinach (Einfahrt, 11 MP), Horn West (Einfahrt, 14 MP), Rorschacherberg Hörnlibuck (Einfahrt, 24 MP) Friedrichshafen WYC (Einfahrt, 32 MP), Arbon alter Hafen (Einfahrt, 9 MP), Überlingen Sportboothafen Ost (9 MP)

Foto's von diversen Häfen wurden neu erstellt oder erweitert:
- Immenstaad Schloss Helmsdorf, Rorschach Kornhaushafen, Goldach Rietli, Arbon Schlosshafen, Güttingen, Altnau, Konstanz Egg, usw., (zur Zeit sind dies 468 Fotos)

Allgemeine Hinweise:
- der Hafen Bregenz ÖBB wird neu als "Marina Begrenz" aufgelistet
- die Hafen Staad Hörnlibuck wird gemäss Hafenmeister als "Rorschacherberg Hörnlibuck" bezeichnet.

Es lohnt sich die Datenblätter neu aus zu drucken.
- die einfachste Anwendung unsere WEB-Site ist: (auch ohne Internet auf dem See)
- man druckt sich die gewünschten Blätter mit verschiedenen Pegelständen
(z.B 2.70m - 4.50m / alle 10 cm) aus, und nimmt diese mit auf's Schiff. An einem Wochenende
wird in der Regel nur ein Blatt benötigt, entsprechend dem aktuellen Pegelstand Konstanz)
- ich informiere die Abonenten wenn es sich lohnt die einzelnen Blätter neu aus zu drucken.
- melden Sie mir bitte Unstimmigkeiten oder geplante Anpassungen in Häfen

Es wäre nett, wenn Sie etwas Werbung für meine Seite machen würden, zB:
- mit dem Versand des Werbeprospektes: www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Werbeprospekt_Tiefgang6.pdf
- oder mit dem Hinweis auf die Artikel in der Fachpresse: www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Berichte
- oder wie ich die Messungen mache: bodensee-news.blogspot.com/2009/07/020709-so-misst-beat-rauber-die-hafen.html

Mit freundlichen Grüssen, Ihr tiefgang-bodensee.ch Team, Beat Rauber

Montag, 28. Juni 2010

28.06.10: X-99 Weltklassesegler kommen an den Bodensee

Während der ULTRAMARIN X-99 Weltmeisterschaft 2010 sind spannende und harte Wettkämpfe angesagt.

Kressbronn-Gohren/Bodensee - Der Bodensee wird zum zweiten Mal zum Regattarevier der weltbesten X-99-Segler. Vom 2. bis 10 Juli 2010 tragen sie vor ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, ihre Weltmeisterschaft aus. 33 Schiffe mit 200 Seglern aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Dänemark werden zu den Wettfahrten auf Deutschlands größtem Binnensee erwartet. Dazu gibt’s ein großes Rahmenprogramm für Segler und Zuschauer.

Harte Kämpfe in der erfolgreichen One-Design Klasse und viel Spaß an Bord verspricht die nach Bregenz 2004 nunmehr zweite X-99 Weltmeisterschaft auf dem Bodensee. Das wegen seiner oftmals starken Winde und dem mediterranen Klima beliebte, 536 Quadratkilometer große Wassersportrevier rückt damit immer mehr in den Fokus der Weltklassesegler. Aus diesem Grund sind die Verantwortlichen vom veranstaltenden Yacht-Club Langenargen, der X-99 Klassenvereinigung Bodensee und vom Organisator und Titelsponsor ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, sicher, dass auch in diesem Jahr wieder nur die besten X-99-Segler zu harten und fairen Wettfahrten anreisen werden. Darunter auch Christian Soyka, der amtierende Weltmeister von der Ostsee. Er startet für die Segler Vereinigung Itzehoe. Als Revierfremder lehrte der Mann, der seit 2001 quer durch Nordeuropa fast alle X-99 Events mitsegelte, die Bodensee-Segler schon mehrmals das Fürchten. 2003 sicherte der 47-Jährige sich in der Bregenzer Bucht den Titel des Schweizer Meisters. Ein Jahr später holte er sich, ebenfalls vor Bregenz, den Weltmeistertitel, wie auch 2007 vor dem dänischen Kopenhagen. Seine Siegesserie ging 2008 vorm holländischen Medemblick und 2009 in Norwegen, vor Åsgårdstrand, weiter.

Auf dem Bodensee, zum Checken des Reviers, war er wieder im Mai 2009 unterwegs. Beim 28. Montfort-Cup mit Swiss Open der X-99 reichte es Christian Soyka aber nur für einen dritten Platz. Dennoch stehen seine Chancen gut, während der ULTRAMARIN X-99 Weltmeisterschaft 2010 mit seiner 16 Jahre alten „IMMAC X“ den großen Pokal einzufahren. Er kennt das Starterfeld der WM 2010. „Ich sehe acht Teams, die das Zeug haben 2010 Weltmeister zu werden. Je mehr Wettfahrten gesegelt werden, desto größer ist unsere Chance den Titel erneut zu erringen. Aber am Bodensee kann grundsätzlich alles anders kommen als man denkt“, sagt Soyka.

Ebenfalls an den Start der vom Montag, 5. Juli, bis Freitag, 9. Juli, zu segelnden Regatten gehen mit Jens Haldager und Per Jungersen zwei dänische Segler. Jungersen bringt die letzte X-99, „The Last“ an den Bodensee. Sie verließ im Oktober 2004 die dänische Werft. Insgesamt wurden mehr als 600 Boote dieses Typs gebaut.

„Das Rahmenprogramm mit Livemusik im Festzelt oder Public Viewing der Fußball WM steht, aber Vorrang hat das Segeln - Zuschauer und WM-Teilnehmer dürfen also gespannt sein“, sagt Sonja Meichle von ULTRAMARIN. Zudem sei die Weltmeisterschaft mit dem Hafenfest am 3. und 4. Juli 2010 verbunden. In diesem größten Freizeithafen am Bo-densee liegen 1.500 Segel- und Motorboote. Auf einer Fläche von 200.000 Quadratmetern finden die Segler einen Wassersportfachmarkt, eine Segelmacherei, das ULTRAMARIN-Hotel mit 45 Zimmern, mehrere Restaurants, Werften und Servicebetriebe. Für die Regattasegler ist ULTRAMARIN somit auch ein ideales Basislager, weil jederzeit schnelle Reparaturen erledigt werden können. Notfalls auch auf dem See.


Regatten und Yachten
Die Regatten vor ULTRAMARIN werden nach den Wettfahrtregeln der ISAF 2009 bis 2012, den X-99-Klassenvorschriften und nach den Segelanweisungen des Yachtclub Langenargen gesegelt. Teilnahmebe-rechtigt sind alle Boote der X-99-Klasse. Jeder Teilnehmer muss die ISAF-Zulassungsbestimmungen erfüllen, jedes Boot die X-99-Klassenvorschriften und Statuten. Die X-99 selbst ist eine zehn Meter lange und 2.980 Kilogramm schwere Einheitsyacht. Erstmals lief sie 1984 bei X-Yachts in Dänemark vom Stapel. Bis heute ist sie 600 Mal gebaut worden. 80 dieser Boote gingen an den Bodensee. Die X-99, regattaorientierter Racer und komfortable Familienyacht in einem, wird auf den Wettkampfbahnen von einer bis sechsköpfigen Crew gesegelt. Die Konstruktion ist, gemessen an neueren Sportbooten gleicher Größe, sehr leistungsfähig. Als One Design Klasse können offiziell anerkannte Weltmeisterschaften ausgetragen werden. One Design-Boote garantieren gleiche Maße für Boot, Segel und Ausrüstung. Damit steht das sportliche Können der Mannschaften im Vordergrund. Auch dies dürfte für besonders harte Wettkämpfe auf dem Bodensee sorgen.
Info: www.ultramarin.com/x-99wm


Das Hafenfest am Bodensee, 3. und 4. Juli 2010 - ULTRAMARIN-Hafenfest ist Höhepunkt der Wassersport-Saison
Informationen rund ums Segel- oder Motorboot, Künstlerauftritte oder das sonntägliche Frühschoppen-Konzert im Festzelt – mit seinem bunten Angebot gehört das Hafenfest am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juli, in ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, zu den großen Freizeitveranstaltungen der Region.

Beim ULTRAMARIN-Hafenfest zeigt sich der Wassersport von der schönsten Seite: Vor der Kulisse der im Hafen liegenden 1,500 Segel- und Motorboote werden die neuesten maritimen Trends gezeigt. Daneben präsentieren sich die in der Marina angesiedelten Betriebe. Im Hafenbecken liegen auch die 33 X-99 Yachten, die am Montag, 5. Juli, zu den Regatten der ULTRAMARIN X-99 Weltmeisterschaft 2010 starten. Fürs leibliche Wohl und stimmungsvolle Unterhaltung ist genauso gesorgt, wie für das Public Viewing: Vor dem Großbildschirm im Festzelt steigt am Samstag, ab 16.00 Uhr, die große Fußball-Party Deutschland-Argentinien. Am Samstag, um 19.00 Uhr, gibt es Live-musik mit Country, Folk und Rock der Easy Rider. Am Sonntagmorgen, ab 11 Uhr, lädt der Musikverein Kressbronn zum Frühschoppenkonzert ein.


Zur Flotte der X-99 gehören rund 30 Boote mit Heimathafen Bodensee. Bilder: M+M


Die Crews von 33 X-99 Yachten treffen sich vom 2. bis 10. Juli in ULTRAMARIN,
die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren am Bodensee. Am Sonntag,
4. Juli, starten sie zum ersten Warm-Up Rennen. Am Montag, 5. Juli, beginnen
vor die Wettfahrten vor der Marina.


ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren am Bodensee,
lädt am Wochenende zum großen Hafenfest ein. Bild: M+M

28.06.10: "Palmstoem" gewinnt 40. Pokalregatta

28.06.10 - Es ist schon ein ganz besonderer Anlaß, wenn eine Bootsklasse seit 40 Jahren ohne Unter-brechung seine jährliche Pokalregatta beim selben Verein austrägt. So ließ es sich der Yacht-Club Meersburg e.V. (YCM) auch nicht nehmen, dieses Ereignis besonders zu würdigen. Schon am Freitagabend kamen 20 Crews vom ganzen Bodensee nach Meersburg um diesem Ereignis beizuwohnen.

Der erste Vorsitzende des YCM, Herr Heinz Staatsmann begrüßte die Segler mit einem Glas Sekt und ließ in seiner Ansprache die 40 Jahre kurz Revue passieren. Der Obmann der Folkeboot-Klassenvereinigung, Rainer Willibald, überreichte dem Yacht-Club als Geschenk ein Bild von der letztjährigen Regatta in Meersburg.

Nach dem offiziellen Teil gab es ein rustikales Abendessen und mit Einbruch der Nacht zeigte der ehemalige Folkebootsegler des YCM, Theo Schmid, einen Film aus dem Jahre 1974 über ein Folkeboot Training in Kiel Schilksee, was bei so manchem Segler alte Erinnerungen weck-te.

Des einen Freud’ ist des anderen Leid - das mußten die angereisten Seglercrews am Samstag selbst erfahren. Während sich in den Gassen Meersburgs die Besucher bei schönstem Wetter drängten, warteten die Segler auf den Wind.

Am Abend war das Glück den Seglern doch noch hold. Es kam ein leichte Briese auf, die aber ausreichte, zwei Wettfahrten zu segeln. Im Sonnenuntergang die Ziellinie zu passieren war für viele Segler ein ganz besonders schöner Moment!

Am Sonntag versuchte der Wettfahrtleiter des YCM, Dr. Richard Volz, eine dritte Wettfahrt durchzuführen, diese mußte aber mangels Wind abgebrochen werden. Somit blieb es bei zwei Wettfahrten an diesem Wochenende.

Souveräner Sieger mit einem ersten und einem zweiten Platz wurde Mathias Beck vom Yacht-Club Stockach mit seinem Schiff „Palmstroem“. Ihm folgte auf Platz zwei Peter Häusler vom Yacht-Club Radolfzell. Bester Segler des Yacht-Club Meersburg war Egon Zimmermann auf Platz 7. Ergebnis im Detail >

Bei der abschließenden Preisverleihung drückten der Vertreter der Folkebootvereinigung und der YCM die Hoffnung aus, daß noch viele Regatten dieser 40. Pokalregatta folgen mögen (ycm-of).


Regattaleiter Dr. Richard Volz (Mitte) und die siegreiche Crew der Yacht "Palmstoem"
Weitere Fotos >

Sonntag, 27. Juni 2010

27.06.10: Hemmeter/Halbing gewinnen German Tornado Grand Prix

Acht faire Wettfahrten auf dem Bodensee vor Lindau gesegelt.

Veit Hemmeter und Dominik Halbing sind die besten deutschen Tornado-Segler. Die beiden Lindauer gewannen den „German Tornado Grand Prix“, die Deutsche Bestenermittlung der Tornado-Klasse, auf dem Bodensee. Acht Wettfahrten wurden von 23 Teams aus Deutschland und Österreich beim Lindauer Segler-Club (LSC) gesegelt. Veit Hemmeter (23 Jahre, Mitglied im LSC und im Bayerischen YC) und Dominik Halbing (20 Jahre, LSC) holten sich vier Tagessiege und waren dreimal als Zweite im Ziel. Mit nur zehn Punkten waren sie der Konkurrenz weit voraus. Auf Rang zwei segelten die Österreicher Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan (UYC Attersee, 22 Punkte) vor Markus Augstburger und Frank Rübel (München, 30 Punkte).

Am Sonntag versuchte Wettfahrtleiter Alexander Fundele noch einen Start. Bei durchschnittlich acht Knoten Wind sah dies auch vielversprechend aus. Doch bei sommerlichen Temperaturen stellte der Wind mitten im Start wieder ab. Fundele musste praktisch mit dem Startschuss schon abbrechen. Angesichts des Zeitlimits war kein weiteres Warten auf Wind mehr möglich, die Serie war mit acht Rennen an den vorhergehenden Tagen beendet. „Es waren sehr schöne, faire Wettfahrten an den ersten beiden Tagen“, bilanzierte Fundele.

Sieger Veit Hemmeter war begeistert. Mit einer überzeugenden Serie gewann er erstmals im Tornado eine Bestenermittlung. „Es waren perfekte Bedingungen“, freute er sich auch darüber, dass der Bodensee zumindest zwei Tage lang ideales Regattawetter beschert hatte. Vergangenes Jahr kamen Hemmeter/Halbing bei der Bestenermittlung in Hamburg auf Rang drei. Sieger damals war der Bronzemedaillengewinner von Sydney 2000, Roland Gäbler mit Ehefrau Nahid. Er musste sich diesmal mit Rang fünf zufrieden geben, hinter Sebastian Moser und Thomas Posch (Schluchsee). „Die beiden haben ihre Revierkenntnis brillant ausgespielt“, drückte Gäbler (Vorsitzender der Internationalen Tornado Association) seinen Respekt vor den Siegern aus. „Die fliegen dem Tornadofeld fast davon“, war er von der Performance der jungen Lindauer begeistert. Gäbler war von seinem ersten Besuch in Lindau überwältigt: „Es ist paradiesisch hier!“ Den Tornado - oder ein anderes Zweirumpfboot - sieht er auf einem guten Weg zu einem olympischen Comeback. „Es sieht sehr gut aus - und wir haben hier eine starke junge Generation“, so der Ex-Weltmeister. „Die Talente sind in den Startlöchern!“

Auch für den Lindauer SC war es eine Premiere. Für den 121 Jahre alten Club war es die Regatta für die Tornados, die Veit Hemmeter als leidenschaftlicher Kat-Segler initiiert und organisiert hatte. „Die Teilnehmer haben sich sehr unkompliziert und dankbar gezeigt“, freute sich LSC-Präsidentin Christine Holz. „Es hat Spaß gemacht und war ein voller Erfolg!“

„Speedsailing“ als gelungenes Experiment
Erstmals stand neben einer normalen Tornado-Regatta ein „Speedsailing“ auf dem Programm. Vom Start zu einer Wendemarke und zurück – mit vereinfachten Regeln, direkt vor den Zuschauern. So hatte Roland Gäbler das Konzept entworfen. „Es ist erstaunlich gut gelaufen“, freute er sich nach der Premiere, nicht nur weil er und seine Frau Nahid das Rennen gewonnen hatten. Zunächst mussten Segler und Zuschauer drei Tage warten, da zunächst die regulären Wettfahrten Vorrang hatten und abends der Wind immer einschlief. Doch am Samstag war es umgekehrt. Für eine Grand-Prix-Wettfahrt war der Wind den ganzen Tag zu unregelmäßig, aber für das Speedsailing wollte man es probieren. Drei bis acht Knoten Wind reichten, um das Experiment der Tornados - auch als Formel 1 des Segelsports tituliert - bei leichten Bedingungen zu starten. Knappe zehn Minuten dauerten die drei Rennen jeweils, in denen zweimal sechs Teams eine Vorrunde und dann ein Finale segelten. „Wir haben das Ding gewonnen, weil wir die Wende mit Gennaker gefahren sind“, so Gäbler. Denn der Kurs war quer zum Wind ausgelegt, die Wendemarke lag nur 50 Meter vor dem Clubhaus des LSC. Zweite wurden Sebastian Moser und Thomas Posch (Schluchsee) vor Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan (Attersee). Die Wettfahrten wurden an Land von Nico Mittelmeier kommentiert - und die Zuschauer gingen begeistert mit. „Da war mehr oder weniger sogar eine La Ola-Welle zu erkennen. Genau so etwas wollen wir erreichen, spannendes Segeln vor Publikum“, freute sich Gäbler. Ein zweites Mal steht Speedsailing dieses Jahr bei der Travemünder Woche auf dem Programm.

German Tornado Grand Prix 23. bis 27. Juni 2010 in Lindau im Bodensee
Endergebnis (Detail >)
23 Mannschaften, 2 Nationen, 8 Wettfahrten, 1 Streicher
1. Veit Hemmeter / Dominik Halbing (Lindauer SC/Bayerischer YC), 10 Punkte
2. Michael Schönleitner / Philipp Rakuschan (UYC Attersee/SCA), 22 Punkte
3. Markus Augstburger / Frank Rübel (WCL München), 30 Punkte
4. Sebastian Moser / Thomas Posch (SV Schluchsee(SCCh), 39 Punkte
5. Roland und Nahid Gäbler (NRV Hamburg), 40 Punkte
6. Manfred Schönleitner / Georg Hirsch-Stronsdorf (UYCAttersee), 42 Punkte


Siegerfoto, c by B. Hügelmann/GTGP:
Die Sieger Veit Hemmeter (re.) und Dominik Halbing

27.06.10: Internationale Schweizermeisterschaft der 5.5m IC

Trotz nur schwachen Windverhältnissen von 1-2 Bft konnte die Schweizermeistermeisterschaft der 5.5m IC-Klasse erfolgreich abgeschlossen werden. Die Goldmedaillen erkämpften sich die Segler vom Wolfgangsee. Somit geht der Schweizermeistertitel nach Österreich. Erfreulich ist der dritte Platz der Crew vom Yacht-Club Romanshorn.

Nach der Vermessung der Segel und der 3-Mann Boote am Mittwoch und am Vormittag des Donnerstags konnte anschliessend die Internationale Schweizermeisterschaft pünktlich um 12 Uhr mit 18 startberechtigten Booten eröffnet werden. Dies bei schönstem Sommerwetter nach den nasskalten Tagen.

Nach der Begrüssung durch den Clubpräsidenten, Gemeinderat Peter Höltschi und dem Klassenpräsidenten Hans-Peter Schmid konnte Hannes Gubler, Delegierter von Swiss Sailing, die Meisterschaft offiziell eröffnen.

Der Wetttfahrtleiter des Yacht-Club Romanshorn, Adi Gerlach, briefte die Segler um nachher die Boote sofort aufs Wasser zu schicken. Insgesamt wirkten über 20 freiwillige Helfer des gastgebenden Clubs auf dem Wasser und an Land unter der Leitung des OK-Präsidenten Ralph Müntener mit, um zusammen mit der Jury die reguläre Abwicklung zu gewährleisten.
So konnten am Donnerstag drei gültige Wettfahrten gesegelt werden. Ein weiser Entscheid des Wettfahrtleiters, denn am Freitag war bis am Abend kein segelbarer Wind in Sicht. Am Abend konnte dann doch noch eine Wettfahrt gefahren werden und somit war nach dem Reglement die Schweizermeisterschaft gültig, obwohl 7 Wettfahrten ausgeschrieben worden sind.

Die Windverhältnisse am Samstag liessen keine Wettfahrten zu. Am Abend trafen sich die Teilnehmer und Helfer im Autobau Romanshorn, wo sie eine Führung durch das Museum erleben und im Anschluss dort den Seglerabend mit einem Nachtessen geniessen konnten. Die Kontaktpflege kam an diesem Abend auch nicht zu kurz.

Leider liessen die Verhältnisse am Sonntag keine weitere Wettfahrt mehr zu. Somit war der Stand vom Freitagabend auch die Schlussrangliste. Mit dem Dank an die Segler und Helfer konnten an der Preisverteilung die Medaillen und Erinnerungspreise abgegeben werden.

Souveräner Sieger und Schweizermeister wurde das Team Hans-Peter Münnich, Phillip Weer und Ruedi Mayr vom Union Yacht-Club am Wolfgangsee, die Silbermedaille ging an Jürg Menzi vom Thunersee-Yachtclub mit Léonard Gaume und Daniel Stampfli von der Société Nautique de Genève. Dritter und Gewinner der Bronze-Medaille wurde das Team vom Yacht-Club Romanshorn mit Jack Frei, Thomas Frei und Roland Ledergerber. Ergebnis >


v.l. die drei Erstplatzierten 3-2-1 (Foto Jürg Bollier)

27.06.10: German Tornado Grand Prix

Sommerliche Flaute hat den Bodensee erreicht Die Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing liegen unverändert in Führung.

"Heute keine Wettfahrt" ist am Samstag vom „German Tornado Grand Prix“, der Deutschen Bestenermittlung der Tornado-Klasse beim Lindauer Segler-Club (LSC), zu vermelden. Vor dem letzten Tag bleibt es somit erst einmal beim Zwischenergebnis nach acht Wettfahrten. Da führen die Lindauer Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing (LSC/BYC) mit vier ersten und drei zweiten Plätzen (10 Punkte) unangefochten vor den Österreichern Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan (UYC Attersee), die nach drei Tagessiegen insgesamt 22 Punkte haben. Die Ränge drei und vier belegen Markus Augstburger und Frank Rübel (30 Punkte) sowie Sebastian Moser und Thomas Posch vom SV Schluchsee (39 Punkte).

Zweimal versuchte Wettfahrtleiter Alexander Fundele heute (Samstag, 26. Juni), eine Wettfahrt für die Tornados durchzubringen. Doch beim ersten Anlauf am Mittag war die Regattabahn mit einem sich langsam aufbauenden Westwind gerade gelegt, als der Wind schon wieder nachließ. „Wir haben im Startverfahren abgebrochen“, so Fundele. Der zweite Versuch dauerte schon etwas länger. Kurz nach drei Uhr wehte erneut ein ebenso leichter wie lokal begrenzter Westwind. Im Lee der Lindauer Insel wurde – wiederum dicht unter Land für die Zuschauer auf der heute proppenvollen Insel (zugegebenermaßen nicht nur der Tornados wegen) – gesegelt. Die Spitzenreiter Veit Hemmeter und Dominik Halbing waren schon wieder vorne, diesmal gefolgt von Roland und Nahid Gäbler (NRV Hamburg), als der Wind nach Nordost drehte.
Abermals wurde das Rennen abgebrochen. „Der Wind war auch löchrig, das war nicht mehr fair. Das musste ich abschießen“, so Fundele. Bisheriges Ergebniss >

Angesichts der bereits gesegelten acht Rennen wurde die letzte Startmöglichkeit für den Sonntag auf 12 Uhr limitiert.


Samstag, 26. Juni 2010

26.06.10: 40. Einhand-Untersee-Regatta

Liebe Segler und Seglerinnen, am Samstag, 10. Juli 2010, wird die SVGA zum 40. Mal die Einhand-Untersee-Regatta veranstalten.

Diese traditionsreiche Regatta erfährt in den letzten Jahren dank Ihrer Beteiligung eine erfreuliche Beliebtheit. Wie seit Jahren üblich, bekommen Sie bei der Steuermannbesprechung wieder ein Lunchpaket für die Verpflegung unterwegs. Damit alle Segler nach der Regatta ihre Boote in Ruhe zum Liegeplatz zurück bringen können, findet die Siegerehrung um 19:30 Uhr statt.

Um 18 Uhr beginnt unser Sommerfest. Das Abendessen ist für die Regattateilnehmer im Meldegeld inbegriffen. Wir freuen uns, wenn Sie Angehörige und Freunde mitbringen und mit uns einen schönen Abend erleben. Am Abend gibt es Live-Musik der Band „Salü“ mit Robert Sepzinski, Reinhold Kammüller und Elke Herrmann, aus Kaltbrunn, im Gesang.

Wer dieses Jahr wieder mitmacht und einen neuen Teilnehmer mitbringt, die in den letzten 3 Jahren nicht dabei waren, erhält als Prämie für jeden neuen Teilnehmer eine Flasche Wein. Für Kurzentschlossene: Sie können sich noch am Regattatag bis 9 Uhr anmelden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Herzlichst Klaus Unger.

Freitag, 25. Juni 2010

25.06.10: Laser Segler Wolf-Peter Niessen gewinnt EMS Regatten

Mit zwei Siegen hintereinander hat der für den Yacht-Club Langenargen in der Laser Great Grandmaster Klasse startende Segler aus dem rotweiss.com Sailing Team bereits zur Halbzeit eine klare Führung in der EMS Wertung 2010 erkämpft und steht vor dem Gewinn der Laser Euro Masters Jahreswertung!

Bei der Italienischen Meisterschaft der Laser Masters in Bracciano, auf dem gleichnamigen See vor den Toren Roms, belegte Wolf-Peter Niessen unter 38 Teilnehmern aller Altersklassen im Laser Radial Gesamtrang 2 und siegte mit deutlichem Vorsprung in der Great Grandmaster Klasse über 65 Jahre. Nur den 38 jährigen Alessio Marinelli, Erster der italienischen Laser Radial Gesamtrangliste, konnte er in den vier Wettfahrten nicht bezwingen. Ein Ergebnis, das einige Beachtung fand, zumal der Gesamt Dritte einen Rückstand von 10 Punkten hatte. Der zweite in der Great Grandmaster Wertung folgte erst auf Gesamtrang 7.

Nachdem W.-P. Niessen die EMS Regatta in Neuchatel, CH wie geplant nicht bestritten hat, startete er dann doch in der Woche darauf beim Laser Masters Cup in St. Gilgen am Wolfgangsee. Bei Regen und Kälte, und den für den Wolfgangsee so typischen, schwierigen „Brunnwind“-Bedingungen waren alle Anstrengungen notwendig um nach 7 Wettfahrten Gesamtrang 3 unter den 30 Laser Radials und den Sieg in der mit 17 Startern größten Klasse der Great Grandmaster zu sichern. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Wettfahrt des letzten Tages. Mit einem gelungenen Steuerbordstart am Pinend und sehr guter Downwind Geschwindigkeit konnte er der starken Konkurrenz, die schon einige Tage vorher angereist war, intensiv trainiert hatte, und offensichtlich die vorteilhaften „Ecken“ gut kannte, dann doch Paroli bieten. Die beiden ersten Plätze im Gesamtklassement belegten zwei holländische Masters aus der Kategorie der jüngeren Grandmaster.

Mit drei Siegen und einem 2. Platz dürfte der Gewinn der Euro Masters Wertung auch 2010, in der für W.-P. Niessen neuen Altersklasse der Great Grandmaster, bei Halbzeit schon so gut wie sicher sein.

25.06.10: "Super-Start" für die Tornados

Vier Wettfahrten am ersten Tag beim German Tornado Grand Prix gesegelt - Die Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing gehen in Führung

Mit gleich vier Wettfahrten ist der „German Tornado Grand Prix“, die Deutsche Bestenermittlung der Tornado-Klasse, am Donnerstag beim Lindauer Segler-Club (LSC) gestartet. In Führung liegen die Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing, die mit zwei ersten, einem zweiten und einem dritten Platz nur sieben Punkte haben. Auf drei Zähler mehr kommen Christina und Florian Loweg (Stuttgarter SC), die im Zwischenergebnis Rang zwei belegen. Dritte sind derzeit Michael Schönleitner und Philipp Rakuschaen (UYC Attersee, 15 Punkte).

Zuerst hieß es Warten auf Wind. Blauer Himmel mit kleinen weißen Wölkchen sorgte aber für heitere Stimmung im Lindauer Segler-Club. Gegen 14 Uhr kam ein leichter Westwind auf, mit dem Wettfahrtleiter Alexander Fundele alle Segler aufs Wasser schickte. Titelverteidiger Roland Gäbler (NRV Hamburg) fand das aber gut so. „Meiner Frau wurde heute früh der Flug gestrichen, aber der Wind war so gnädig und hat gewartet“, so der Bronzemedaillengewinner von Sydney 2000, der zum ersten Mal in Lindau segelt. Dann ging es Schlag auf Schlag. Eine Wettfahrt folgte auf die andere, bis fast 19 Uhr wurde dicht unter Land gesegelt, so dass auch Zuschauer die Wettfahrten mitverfolgen konnten. Bis auf drei Windstärken steigerte sich der relativ konstante Westwind, obwohl die Vorhersage einen Nordost prognostiziert hatte. Die Mannschaften der Tornados – die auch als Formel-1 des Segeln tituliert werden – mussten bereits ins Trapez, um die Balance des Zweirumpfboots zu halten.

Wettfahrtleiter Fundele lobte das faire Segeln der Teilnehmer. Nur einmal musste er bei den vier Wettfahrten mit einem Gesamtrückruf einen Massenfrühstart bremsen. „Wir sind hocherfreut, dass wir heute vier Wettfahrten durchgebracht haben“, sagte Fundele.

Die Lokalmatadore Veit Hemmeter und Dominik Halbing (LSC) wurde ihrer Rolle gerecht. „Die beiden haben ihre Revierkenntnis brillant ausgespielt“, zollte ihnen Gäbler Respekt. „Die fliegen dem Tornadofeld fast davon“, war er von der Performance der jungen Lindauer begeistert, „das sind die Gewinner des Tages!“ Mit zwei Wettfahrtsiegen und je einem zweiten und dritten Platz liegen sie klar in Führung.

Einen guten Auftakt hatten auch Christina und Florian Loweg (Stuttgarter SC). Sie segelten mit den Plätzen 3-2-2-3 eine konstante Serie und haben zehn Punkte. Die dritte und vierte Wettfahrt wurde dann von Michael Schönleitner und Philipp Rakuschaen gewonnen. Doch ein achter und ein fünfter Platz zu Beginn sorgt für derzeit 15 Zähler, was Rang drei im Zwischenstand für die Top-Segler vom Attersee bedeutet.

Roland und Nahid Gäbler mussten sich als Küstensegler erst „an die Farbe des Wassers gewöhnen“, so der Steuermann. „Wir haben uns zwar nicht so gut geschlagen, wir brauchen etwas mehr Wind“, resümierte Gäbler – der auch Vorsitzender der internationalen Tornado-Segler ist – am Donnerstagabend. Nach den Plätzen 11, 4, 4 und 5 hat das Ehepaar 24 Punkte und liegt auf Rang fünf. „Aber es war ein Super-Start in die Serie!“, freute er sich über den Verlauf des „German Tornado Grand Prix“ in Lindau

Für den Freitag hat Wettfahrtleiter Fundele die Steuermannsbesprechung auf 10.30 Uhr angesetzt. Er erwartet ähnliche Bedingungen wie am Donnerstag. Die Regatta dauert noch bis Sonntag. Wenn der Wind mitspielt, sind für den Freitagabend Speed-Sailing-Rennen direkt vor der Lindauer Hafenmole geplant.

Die Zwischen-Ergebnisliste, weitere Informationen und Fotos finden Sie (Stand Do 21 Uhr) im Pressebereich der Event-Website http://www.gtgrandprix.de/.

Dienstag, 22. Juni 2010

22.06.10: Mit der Sonnenwende kommt der Sommer

Mit dem Pegelhöchststand von 4,52 (Konstanz) - er wird es wohl auch bleiben - zieht der Sommer nun endgültig in Richtung Bodensee.

Gemäss Regattakalender (www.ibn-online.de/regatta2010/06.html) stehen in dieser Woche bis zum Sonntag gleich 8 hochkarätige Wettfahrten an. Hoffentlich bleibt der Wind nicht weg, damit die Arbeit der Veranstalter auch belohnt wird und die Teilnehmer in fairem Wettkampf ihre Sieger finden, Fussball-WM hin- oder her!





Unten auf der Seite finden Sie mehr Banner und Links der Regatten "x-99 Weltmeisterschaft" in Langenargen, das "Women Match Race" in Romanshorn und der "101-World Cup" in Bregenz.

Montag, 21. Juni 2010

21.06.10: INTERBOOT 2010 - erste Infos

Internationale Wassersport-Ausstellung vom 18. bis 26. September 2010 in Friedrichshafen / Sonderschauen und Produkttests mit alternativen Antriebstechniken und Hightechmaterialien / Tretboot-Rennen auf dem Bodensee.

INTERBOOT ist Sprungbrett in die vielfältige Welt des Wassersports
Friedrichshafen - Wassersport live erleben heißt es wieder vom 18. bis 26. September 2010. Dann sticht die INTERBOOT zum 49. Mal in See – mit noch mehr Informations- und Aktionsangeboten für alle Wassersport-Fans: Sonderschauen zu den Themen „Alternative Antriebstechnologien“ sowie „Hightech & Individualisierung“ zeigen Neuentwicklungen und Premieren, parallel dazu gibt es Produktpräsentationen in voller Fahrt auf dem Bodensee. Neu ist das Tretboot-Rennen am Messe-Donnerstag. An der Hafenpromenade findet die Show-Veranstaltung „Liquid Quarter Mile“ statt, der Messe-See wird zum Testareal und Wakeboard-Eldorado. Im INTERBOOT-Hafen stehen Neuheiten für Probefahrten bereit.

„Auf der INTERBOOT 2010 verknüpfen wir noch stärker Information mit Erlebnis“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Wir planen auf dem Messegelände zwei Sonderschauen, die während den gesamten neun Tagen zu sehen sind: Zum einen zeigen wir die aktuellsten Entwicklungen von alternativen sowie energiesparenden Antriebstechnologien und geben dazu ausführliche Hintergrundinformationen. Zum anderen präsentieren wir das Thema Hightech & Individualisierung.“ Dazu passend sind die Produkte aus diesen Bereichen an jeweils einem Themenabend ab 17 Uhr in Aktion auf dem Bodensee zu sehen. An allen Tagen stehen am INTERBOOT-Hafen Boote der Aussteller für Probefahrten bereit.

Muskelkraft und PS-Stärke sind bei den beiden Sportveranstaltungen gefragt. Steht an vier Abenden bei der „Liquid Quarter Mile“ das Beschleunigungsvermögen von Motorbooten im Vordergrund, ist beim Tretbootrennen körperlicher Einsatz gefragt. „Auf der INTERBOOT zeigen wir viele Facetten des Wassersports und möchten die Besucher mitreißen. Wir haben den Leistungstest der Motorboote auf der Viertel Meile auf vier Tage angelegt, um an den anderen Tagen Produktpräsentationen und ein Tretboot-Race zu veranstalten“, erklärt Dirk Kreidenweiß.

Fans der Trend-Wassersportart Wakeboarden kommen ebenso auf ihre Kosten: Der Messe-See verwandelt sich mit einer Wakeboard-Liftanlage zur Erlebniswelt, in der die Besucher selbst aktiv werden und einen Sprung über die Welle wagen können. Am zweiten Messewochenende findet ein Wakeboard-Contest statt. Weitere Infos zur INTERBOOT unter http://www.interboot.de/.


Trendsportart Wakeboarden (Foto: Messe Friedrichshafen)

21.06.10: Wettfahrten sollen zuschauernah vor der Insel sein

Der Countdown läuft: Mit den Tornados kommt der Sommer zurück!

25 Teams standen drei Tage vor dem Start des „German Tornado Grand Prix“, der Deutschen Bestenermittlung der Tornado-Klasse vom 23. bis 27. Juni 2010 beim Lindauer Segler-Club (LSC) auf der Teilnehmerliste. Nicht nur die Wettfahrten selbst sollen zuschauernah vor der Insel stattfinden. Am Donnerstag und Freitagabend sind zusätzlich „Speedsailing“-Rennen – ein neues Wettkampfformat, das spektakuläres Segeln bieten soll - direkt vor der Kaimauer geplant.

An den Start (1. Wettfahrt am 24. Juni ca. 12 Uhr) gehen Top-Segler wie Bronzemedaillengewinner Roland Gäbler (Hamburg/Tinglev), Sebastian Moser (Schluchsee) oder Ex-Kaderseglerin Christina Loweg (Stuttgart). Als Lokalfavoriten gelten die Drittplatzierten der letztjährigen Bestenermittlung, die Lindauer Veit Hemmeter und Dominik Halbing, sowie Markus Betz aus Überlingen. An der Spitze einer starken österreichischen Flotte segeln Manfred und Michael Schönleitner (Attersee).

Der gastgebende LSC und Wettfahrtleiter Alexander Fundele wollen mit den geplanten 13 Läufen nicht nur den Seglern gerecht werden. Die Regattabahn soll möglichst nah vor der Lindauer Insel liegen. Bei dem angekündigten Nordostwind – zwei Beaufort und täglich steigende Temperaturen unter blauem Himmel! – sind die Mole des LSC-Hafens und die Löwenmole am Stadthafen die besten Plätze.

Aber auch das Fahrerlager ist öffentlich zugänglich. Auf der Wiese vor dem LSC am Segelhafen werden die Tornados gelagert. Dort kann man die Zweirumpfboote, die wie Pfeile das Wasser durchschneiden, vor und nach den Wettfahrten begutachten. Auch die Segler stehen dort gerne zu einem Plausch über das Gefühl, wenn man mit einem Tornado übers Wasser fliegt, zur Verfügung.

Speedsailing am Donnerstag- und Freitagabend vor der Mole
Eine zusätzliche Wettkampfform soll am Donnerstag- und Freitagabend erstmals über die Bühne gehen. „Speedsailing“ hat Ex-Weltmeister und Bronzemedaillengewinner Roland Gäbler konzipiert. Gruppenweise werden wie beim Boardercross – bekannt von den Snowbordern bei den Olympischen Spielen in Vancouver – vier bis sechs Tornados gleichzeitig ins Rennen gehen. Der Kurs direkt vor der LSC-Mole führt zu einer Wendemarke und direkt zurück. Nach nur 10 bis 15 Minuten kann das Rennen (je nach Windstärke) schon zu Ende sein, dann startet die nächste Gruppe. Im K.o.-System geht es bis ins Finale am Samstag. Das „Speedsailing“ ist am Donnerstag und Freitag bei geeigneten Windbedingungen jeweils ab 17 Uhr nach den regulären Grand-Prix-Wettfahrten vorgesehen. „Speedsailing“ gibt es dieses Jahr nur in Lindau und in Travemünde! „Das ist ein Experiment, wir wollen nicht nur auf den alten Up-and-down-Kursen segeln“, freut sich Gäbler auf diesen neuen Segelwettkampf. Volker Göbner.

21.06.10: Friedrichshafen - Stadtmeisterschaft im Segeln

ER/Am Samstag 26. Juni richtet der Württembergische Yachtclub in diesem Jahr die Stadtmeisterschaft im Segel aus.

Berechtigt sind alle Mitglieder die in einem Friedrichshafener Segelverein sind (WYC, SMCF, WVF und der ESV) oder wohnhaft in Friedrichshafen sind oder seinen Liegeplatz in einem der aufgeführten Vereine hat.

Meldung beim WYC : www.wyc-fn.de Online oder im Regattabüro am Samstag 26.6.2010 im Hafen des WYC.

Die genaue Ausschreibung ist auf der Homepage des WYC. Die Regattaleitung freut sich auf rege Teilnahme.

21.06.10: Untersuchen Sie Ihren Computer nach Spyware

Auch wenn Sie ein Antivirus - Programm auf Ihrem Computer haben, dindet dieses nicht unbedingt versteckte Spyware.

Als Spyware (Zusammensetzung aus spy, dem englischen Wort für Spion, und -ware als Endung von Software, also Programmen für den Computer; zu deutsch etwa Schnüffelprogramm oder -software) wird üblicherweise Software bezeichnet, die Daten eines PC-User ohne dessen Wissen oder Zustimmung an den Hersteller der Software (Call Home) oder an Dritte sendet oder dazu genutzt wird, dem Benutzer direkt Produkte anzubieten.

Auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Spyware können Sie sich noch weiter informieren.

Unter www.pctipp.ch/downloads/sicherheit/25550/spybot_search_destroy.html können Sie ein kostenloses Programm donwloaden, dass diese Einträge "vernichten" kann!

Sonntag, 20. Juni 2010

20.06.10: Pokalregatten im Dauerregen

Wenig Wind und viel Wasser hatten die Segler am Wochenende (19.-20. Juni) bei den traditionellen Lindauer Pokalregatten. Am Samstag regnete es anfangs noch ohne Wind - kaum kam der erste Lufthauch, warteten die 50 Segler auf dem Wasser, dass sich der Wind stabilisieren möge.

Der erste Startversuch klappte, aber der Wind wollte nicht mitmachen und brach zusammen, dafür blieb der Regen stabil. Nach einer kurzen Trockenpause an Land rief Wettfahrtleiter Roland Tröster die Lacustre und 45 Quadratmeter Nationale Kreuzer wieder aufs Wasser - und brachte bis zum Abend bei akzeptablen Drehern zwei echte Läufe durch. Am Sonntag ein ähnliches Bild: Regen und der nächste Versuch einer Wettfahrt, die aber wegen Winddrehern von 180 Grad abgeschossen werden musste.

Bei den Lacustre setzte sich Robbi Montau vom Yachtclub Konstanz mit letztendlich zwei Laufsiegen durch, vor Stephan Frank vom Lindauer Segler-Club, der dank Heimvorteil die Winddreher schon kannte. Dritter wurde Gerhard Jahn vom Bregenzer Segelclub.

Bei den 45 Quadratmeter Nationalen Kreuzern siegte Silvio Schobinger vom Württembergischen Yachtclub, vor Stefan Ritzler vom Yachtclub Kreuzlingen und Wolfgang Beck vom Yachtclub Bregenz, der trotz seiner originalen alten Gaffeltakelung einigen modernen 45-ern davonfahren konnte. Stephan Frank, Presse LSC.

Ergebnisse: Lacustre > / 45er >



Start der beiden Klassen (Fotos: Christa Diederich)

Samstag, 19. Juni 2010

19.06.10: Pegel rauf und Schafskälte

Innert 24 Stunden stieg der Pegel um 15 cm auf den Stand von 4,37. Jetzt um 9:50 zeigt er bereits über 4,40 und wird heute und morgen noch einiges zulegen (Der nächste Sommer kommt bestimmt). Trotzem schönes Regatta- (siehe Regattakalender) und Festwochenende (Altnau/Bottighofen usw.)!

Schafskälte unter Wikipedia:
Die Schafskälte ist eine meteorologische Singularität. Um den 11. Juni (zwischen dem 4. und 20. Juni) gibt es in Mitteleuropa einen Kälteeinbruch, der sich vor allem in Deutschland auswirkt. Die Schafskälte tritt nicht jedes Jahr auf. Durch kühle und feuchte aus dem Nordwesten einströmende Luft sinkt die Temperatur um 5 bis 10 Grad Celsius. Den Namen trägt diese Wetterlage nach den Schafen, die traditionell bis dahin bereits geschoren wurden und denen der Kälteeinbruch dann durchaus bedrohlich werden kann.

Die Ursache der Schafskälte ist, ähnlich wie bei den Eisheiligen, die unterschiedlich schnelle Erwärmung von Landmassen und Meerwasser. Während das Land im Juni bereits stark erwärmt ist, ist das Meer aufgrund der hohen Wärmekapazität und Konvektion des Wassers noch relativ kalt. Das über Europa entstehende Tiefdruckgebiet führt dann von West bis Nordwest Kaltluft polaren Ursprungs heran. Das bedeutet, dass mit der Schafskälte auch eine Drehung der vorherrschenden Windrichtung von Südwest auf Nordwest verbunden ist. Aufgrund ähnlicher Umstellungen der großräumigen Luftdruckverteilung über dem Indischen Subkontinent wird die Schafskälte auch als „europäischer Sommermonsun“ bezeichnet.

19.06.10: Suchmaschine Google gut?

Leider werden einige von mir gewartete Homepage's bei der Suche über Google geblockt. Ich habe auf meinem Rechner keinen Virus wie auch mein Provider mhs.ch auch nicht. Warum Google diese Seiten so anzeigt weiss ich nicht. Leider habe ich keinen Einfluss darauf. Vielleicht hat jemand einen heissen Draht zu Google und kann sich bei ihnen schlau machen.

Es sind die Seiten:
www.kkrapf.ch, www.ezo-tg.ch, www.garagehofer.ch und www.iwgb.net

Ich habe schon länger auf bing.com gewechselt und werde die Google-Anzeigen nicht mehr aufschalten.

Freitag, 18. Juni 2010

18.06.10: 13. Bénéteaucup am Bodensee - ein grosser Erfolg

Zum 13. Mal hat Grafyachting in Kreuzlingen den Bodensee Bénéteaucup organisiert. Auch dieses Jahr war die Plauschregatta mit anschliessend Bootstaufe und Abendprogramm ein grosser Erfolg. 15 Boote waren am Start und Pünktlich zum Start hat es aufgehört zu regnen. Regenkleidung konnte abgelegt worden und langsam kam die Sonne durch. Bei genügend Wind konnte 2 Läufe gesegelt werden.

Neptun konnte anschliessend vier Boote erfolgreich taufen

Um 17.00 Uhr erschien der Neptun in Begleitung von der Dixi-Crash-Band Berlingen. In der mittlerweile prallen Sonne begrüsste Neptun die Eigner der First 21.7S (Fam. Seggelke),
First 27.7S (Fam. Senn), First 27.7S (Fam. Heinemann) und First 31.7 (Fam Gasser).
Gute Laune, schöne Reden und spritzende Champagne. Da steht nichts mehr im Wege:
Gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Dann ging es in die Halle der Heinrich Werft, wo ein grosses Buffet für die Teilnehmer aufgebaut war. Um 21.30 Uhr die ersehnte Preisverteilung! Markus Graf machte es wie jedes Jahr sehr spannend. Den Vergleich auf der Regattabahn der unterschiedlichen Bootsgrössen macht Yardstick möglich.

Der Wanderpokal, gesponsert durch Nautima Swiss, ging an Familie Etter mit der First 211 Shelter Island.

Für jeden Teilnehmer gab es einen schönen Sachpreis, wofür den Sponsoren IBN/ Bucher & Walt/ TKB/ Allianz / Raiffeisen Tägerwilen/ Marina.ch/ Swisscom und Pantaenius nochmals ganz herzlich gedankt sei.

Allen Teilnehmern nochmals herzlichen Dank . Markus Graf und seine Helfer freuen sich, alle Kunden nächstes Jahr wieder begrüssen zu dürfen. Ergebnisse >





18.06.10: Köppel gewinnt die Schoten und Knotenregatta

Der Yachtclub Arbon führte mit Teilnehmerrekord die 3. „Schoten- und Knotenregatta“ am Samstag, im Anschluss an die Mondscheinwoche durch. Clevere Takt und gute Windkenntnisse am See war für eine gute Platzierung im Langstreckenrennen nach Fussach entscheidend. Die von der Meister AG grösszügig unterstützte Regatta wurde einmal nicht von den schnellen Rennyachten gewonnen, sondern vom Arboner Dany Köppel.


v.l. Cyrill Stadler, Dany Köppel, Fredi Bieri

Schnelles Rennen
Pünklich um 13.15 Uhr wollte Wettfahrtleiter Ivo Gonzenbach das Feld von 28 Yachten zur Langstreckenregatta starten. Der Versuch musste dreimal wiederholt werden. Erst als sich der Wind aus Nordost mit einer Stärke von 2 Bf einstellte, war ein regulärer Start überhaupt möglich. Schnell setzten sich die schnellen Boote vom übrigen Feld an. Dies sollte nicht der Garant sein, im Ziel auch Erster zu sein. Nur wenige Teilnehmer wählte vorerst den Kurs Richtung Mündung des Alten Rheins, währen die Anderen das Deutsche Ufer bevorzugten. Eine richtige Entscheidung, wie es sich herausstellen sollte, denn der etwas stärkere Wind in Landnähe in Altenrhein und eine Winddrehung von mehr als 10° verhalf zu grossem Vorsprung im Ziel. So konnte zB Host Zimmermann mit seiner „La Wally“, der als letzter die Startlinie überquerte, gar als 3. Boot im Ziel einlaufen. Ihm gelang, als gewiegter Regattafuchs, ein Husarenstrück.

Einige Überraschungen bei der Preisverteilung
Bei der schnelle Klasse YST 1 sind die sieggewohnten Favoriten einmal nicht vorne dabei. Sie mussten sich von einer Steuerfrau geschlagen geben. Es gewann nach berechneter Zeit die “Carolita“ von Michael Segert, gesteuert von Sandy Weibel. Zweiter wurde Mike Ewart mit der Juwel 34 vor Hort Zimmermann aus Hard.

In der YST-Gruppe 2 waren gerade mal 21 Sekunden Zeitdifferenz, die vom Sieger, Karsten Heinzle mit der „Santana“ auf die pfeilschnelle „Minimoa“ von Christian Ritter herausgefahren wurde. Dritter wurde der Steinacher Dr. Rolf Ritter mit der kleinen Familienmannschaft.

Die Gruppe YST 3 wurde beherrscht von YCA-Mitgliedern. Den Sieg holte sich Dany Köppel, der auf der „Pulce d’acqua“ nicht zu schlagen zu sein scheint, vor dem Steinacher Fredi Bieri und dem Dritten Cyrill Stadler

Wunderschöne Abschlussfeier
Der befreundete Gastclub YC Rheindelta bot den Regattateilnehmern einen besonderen Empfang mit Freibier auf der idyllischen Mole, aber auch eine exzellente Paella, vom bekannten Starkoch zubereitet. Im nagelneuen Clubhaus in Mitten des wunderschönen Naturschutzgebietes konnten die Sieger des gelungenen Anlasses gebührend gefeiert werden.

18.06.10: Ein Traum geht in Erfüllung

Für die Jugend des Württembergischen Yacht-Clubs erfüllt sich ein lang gehegter Traum. Durch Spenden und Sponsoring konnte ein neuen Bus für Training und Regattabegleitung erworben werden.

Eine Initiative aus dem Jugendrat des WYC verfolgte das Ziel einen neuen Jugendbus zu erwerben. Eine Projektgruppe unter Felix Diesch kümmerte sich über ein Jahr lang, konsequent um die Umsetzung dieses Vorhabens. Nach einem Spendenaufruf an die Mitglieder und Freunde des WYC im März des letzten Jahres sowie ein erneuter Hilferuf im Oktober, konnte bereits zur diesjährigen Mitgliederversammlung der neue Jugendbus vorgestellt werden. Da präsentierte sich ein nagelneuer Mercedes-Sprinter, motorisiert, ausgebaut und eingerichtet nach den klaren Vorstellungen der Seglerjugend im Wert von rund 35 Tausend Euro.

Spender und Sponsoren machten den Kauf des neuen Jugendbusses möglich, das Budget des Clubs brauchte überhaupt nicht belastet werden! Über 130 Mitglieder spendeten rund ein Drittel des Kaufpreises. Carl, Herzog von Württemberg, Ehrenkommodore des WYC und großzügiger Förderer der sportlichen WYC-Jugend, überreichte seinerseits zur Hauptversammlung einen entsprechenden Scheck für die geplante Neuanschaffung. Das letzte Drittel kam schließlich von der Mercedes-Benz Niederlassung in Ravensburg und AMF Friedrichshafen. Oswald Freivogel, kaufmännischer Leiter vom Autohaus in Ravensburg und Walter Müller, Chef des gleichnamigen Autohauses in Friedrichshafen, übrigens beide seit langer Zeit Mitglieder im WYC, waren der Meinung „die erfolgreichen Nachwuchssegler hätten etwas besseres verdient, als in einem vom Rostfraß gezeichneten alten Bus, Baujahr 1993 und über 100 000 Kilometern auf dem Buckel, durch die Gegend zu kutschieren“.

Der aktive Segelsport ist für die Jugendlichen mit manch langen Reisen verbunden, da sie an vielen nationalen und internationalen Regatten, Meisterschaften und wichtigen Trainingseinheiten an Ostsee, Atlantik und Mittelmeer teilnehmen. Die jungen Nachwuchssegler benötigen in der Regel eine Menge persönlicher und technischer Ausrüstung, wie das Boot, verschiedene Segel, Ersatzteile und Werkzeug, Trocken- und Neoprenanzüge, Schwimmwesten und riesige Taschen mit den notwendigen Segelklamotten. Dafür und für sechs Segler plus Fahrer bietet jetzt der neue Mercedes-Sprinter genügend Platz. Mit dem neuen Bus war die Jugend bereits schon in Travemünde und startet als nächstes zur Kieler Woche.

Jugendsprecherin Ellen Bauer bedankte sich herzlich bei allen Spendern und Sponsoren, taufte den neuen Mercedes-Sprinter-Bus auf den Namen „Felix“ und stellte gleichzeitig das Bären-Maskottchen vor, nachdem sie von den Sponsoren den symbolischen Autoschlüssel unter großen Beifall entgegen nehmen konnte.

Auch WYC-Präsident Dr. Eckart Diesch sprach allen Gönnern seinen Dank aus und betonte noch einmal die Notwendigkeit eines solchen Fahrzeugs für die über 130 Mitglieder zählende Jugendabteilung des Württembergischen Yacht-Clubs.

Und da in einem Segelclub traditionell neue Schiffe getauft werden, ist es vielleicht gar nicht so ungewöhnlich auch ein Auto der Seglerjugend zu taufen, für die damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen ist. Christian Meeh.


Foto: Uli Lancé

18.06.10: Regatta - Ergebnisse bitte sofort melden

Wieder einmal einen Aufruf an die Regattaleiter, mir die Resultate oder einen entsprechenden Link dazu umgehend an webmaster@ibn-online.de zu mailen, damit ich diese in den Regattakalender von IBN-Online einbinden kann.

Gleichzeitig veröffentliche ich auch Berichte mit Fotos auf BODENSEE-NEWS und IBN-Online. Senden Sie diese auch noch an ibn@ibn-online.de für das IBN-Magazin. Herzlichen Dank.

Donnerstag, 17. Juni 2010

17.06.10: Michael Zittlau vom SMCÜ fährt Bundeskadernorm

Nach sechs anstrengenden Tagen ist das Ziel, erste Hälfte der europäischen Teilnehmer bei Laser-Europameisterschaft in Estland erreicht.

Es blieb sogar bis zur Zielkreuz der letzten Wettfahrt spannend. Nach einem guten Start am Pinend (linke Seite der Startlinie) entschied sich Michael für die linke Kursseite. Bei 4 Bft und im Schnitt einer 15-20 Minuten Kreuz eine herausfordernde Angelegenheit. Nach knapp einer Woche Wettkampf waren die Oberschenkel am Ende der Kräfte. Nachdem etwa ein Drittel der Startkreuz geschafft war und Michael einen kleinen Vorsprung auf die Gegner der linken Seite herausfahren konnte, kam der Super-Gau. Ein 30-Grad-Dreher nach rechts, bewirkt durch eine Regenfront, ließ die Konkurrenz auf der anderen Seite mit Anlieger zur Tonne fahren. Im Kampf gegen die nun auffrischenden 5-6 Bft ging die Beobachtung der Wolkenentwicklung am Horizont völlig unter. Doch für Ärgern über die strategische Fehlentscheidung blieb keine Zeit. Die Front sorgte für großes Durcheinander auf dem Kurs. Plötzlich eintretende Windböen und 100 Meter Sichtweite aufgrund des starken Regens sorgten für Bedingungen, die bei richtigen Entscheidungen zu vielen gutgemachten Metern führen können. Mit gutem Speed und viel Biss auf der zweiten Kreuz, rollte Michael das Feld von hinten auf. Nach Zieldurchgang auf Platz 19 war erst an Land klar, dass es gereicht hat: auf einen Platz genau die Kriterien für den C-Kader des DSV erfüllt. Ob es aber zu einer Nominierung führt, ist nicht sicher. Je nach Alter des Sportlers können die Kriterien (auch) anders ausgelegt werden. Letztendlich ist aber nur eines wichtig: Es geht in die richtige Richtung und die Leistung stimmt.

Europameister wurde der Kroate Tonci Stipanovic, Zweiter der Engländer Paul Goodison (Olympiasieger 2008), Dritter der Österreicher Andreas Geritzer (Olympia-Zweiter von Athen). Bester Deutscher Segler wurde der erst 20 Jahre alte Philipp Buhl aus Sonthofen. Er verpasste erst am Finaltag seine erste Medaille und wurde Vierter.

Nächster Wettkampf wird für Michael der Worldcup zur Kieler Woche ab kommenden Samstag sein. Bis dahin heißt es erst mal, aktive Regeneration und verpasste Vorlesungen nacharbeiten.
Beatrix Zittlau.

Ergebnisse >

Mittwoch, 16. Juni 2010

16.06.10: Int. Schweizermeisterschaft der 5.5mIC Segler beim YCRo

Vom 23. - 27. Juni werden die Schweizermeisterschaften der 5.5mIC Klasse durch den Yacht-Club Romanshorn organisiert. Die 3-Mann Boote werden vor dem Gemeindehafen den Schweizermeistertitel aussegeln.

Am Mittwoch und am Vormittag des Donnerstags werden die Boote und Segel vermessen, damit alle Teilnehmer unter den gleichen Voraussetzungen an den Start gehen. Die offizielle Eröffnung der Meisterschaft ist am Donnerstag um 12.00 Uhr beim Hafengebäude. Bei dieser Gelegenheit werden die rund 100 Seglerinnen und Segler durch den Wettfahrtleiter Adi Gerlach begrüsst und über das vorgesehene Programm auf dem Wasser orientiert. Die erste Startmöglichkeit ist am Donnerstag um 13.30 Uhr. Nach Wettfahrtende am Donnerstag lädt der Yacht-Club Romanshorn die Teilnehmer zu einem Begrüssungsapéro ein.

Die bewährte Helfercrew des YCRo unter der Leitung von Ralph Müntener wir für eine reguläre Abwicklung dieser Meisterschaft besorgt sein. Insgesamt werden von Donnerstag bis Sonntag wenn immer möglich 7 Wettfahrten gesegelt. Der Titel eines Schweizermeisters könnte aber auch schon ab vier Wettfahrten vergeben werden, falls die Windverhältnisse nicht alle sieben Läufe zulassen würden. Da die Meisterschaft international ausgeschrieben und neben den Booten aus der Schweiz Teilnehmer aus Deutschland, Holland und Österreich diese Regatta bestreiten werden, ist es möglich, dass eine ausländische Mannschaft den Titel eines Schweizermeisters ersegeln kann. Das Team des YCRo mit Steuermann Jack Frei rechnet sich reelle Chancen für einen Medaillenplatz aus. Am Samstag treffen sich alle zum Seglerabend im Autobau. Nach der Besichtigung der Ausstellung, wo Alt neben Neu wie bei dieser Segelklasse zu sehen ist, wird der Abend nach dem Nachtessen mit dem Austausch der Erlebnisse dieser Schweizermeisterschaft ausklingen.

Die Rangverkündigung wird am frühen Sonntag-Nachmittag sein. Interessierte haben die Gelegenheit die Regatten vom Land aus mitzuverfolgen oder vor dem Restaurant "zur Mole" die gesegelten Resultate zu erfahren. YCRo.


Alpen Cup 2010 (Foto: CVT)

16.06.10: Erfolgreiche Mondscheinwoche des YCA

Die Mondscheinwoche des YCA zum 15. Jubiläum stand windmässig unter keinem guten Stern. Mit nur einer Regatta, statt deren fünf, war der sportliche Massstab bereits festgelegt. Die Woche war geprägt von Windkapriolen, die extremer nicht sein konnten. Trotzdem gelang es den Organisatoren die 60 Teilnehmer bei guter Laune zu halten und sorgten im Clubzelt für einige Überraschungen.

Extreme Windverhältnisse
Wahrend am Montag wegen Windmangel keine Regatta gestartet werden konnte, wurde es am Dienstag möglich den einzigen Wertungslauf durchzuführen. Bei leichten winden, um 1-2 Bf fand ein spannender Lauf statt. Die Rangliste war also bereits am Dienstag gemacht. Am Mittwoch und Donnerstag war es beim Föhnsturm nicht zu verantworten eine Regatta zu starten. Bereits um 16.00 Uhr setzte jeweils die Sturmwarnung für das obere Seebecken ein. Die extrem hart einsetzenden Böen des Föhn verunmöglichten es einen Start zu wagen, denn es wurden über 8 Bf Windstärke gemessen. Trotz aller getroffenen Sicherheits- und Rettungsmassnahmen sind auch Haftungsüberlegungen des organisierenden Clubs zu berücksichtigen.

Erwartungsvoller Lauf am Freitag
Von der eigens für die Mondscheinwoche hergestellte Regattazeitung „Mondscheiner“ und von einigen Medien wurde viel Spannung für den letzten Lauf voraus gesagt. Einige Favoriten konnten auf eine Verbesserung ihrer Platzierung hoffen. Entsprechend erwartungsvoll wurde am Freitagabend zu einer schönen Regatta bei 2-3 Bf gestartet. Nach 2/3 des Rennens wäre die Rangliste stark verändert worden. Der Wind schlief jedoch ein und der Lauf musste in der Dämmerung abgebrochen werden. Es wurde also Tatsache, nämlich die MSW 2010 wurde mit einem einzigen Lauf entschieden. Dies gab es in der ganzen Geschichte dieser beliebten Regattaserie vor Arbon noch nie.

Die Schnellsten
Dietmar Salzmann mit seiner „GO ON“ belegte den ersten Platz in der schnellsten Klasse, YST 1, gefolgt von Patrick Herzig auf der „Evanesse“ und mit gerade mal 46 Sekunden Vorsprung auf Drittplatzierten Max Juchli auf der ESSE 850. Ähnlich knapp wurde es bei der Klasse YST 2. Mit nur 28 Sekunden Vorsprung gewinnt der Fussacher Karsten Heinzle („Santana“), dicht gefolgt von Toni Wetzel auf der Olsen 34. Den Dritten Platz sicherte sich der Dominik Kühne vom YCA mit dem Lacustre. In der Klasse YST 3 entschieden ebenfalls nur wenige Sekunden. Dieter von Buschmann siegte auf der International 806 vor dem Arboner Anton Stäheli auf der „Monsoon“. Nur gerade 4 Sekunden dahinter folgte Martin Gasser als Dritter. Die H-Boote wurden beherrscht von Marco Bühler, vor dem „Altmeister“ Adi Gerlach und der souveräne Sieg bei den Mehrrumpfbooten ging an Sandro Martini.

Sailability aktiv dabei
Die aktive Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der Vereinigung und dem Club führte auch in diesem Jahr dazu, dass 5 Boote von Sailability mit eigener Wertung mitsegelten. Es ist bewundernswert, wie Segler mit Behinderung fast alleine einen Regattakurs meistern. Diese, speziell konzipierten Boote, sind unsinkbar. Trotzdem gehört für einen Rollstuhlfahrer viel Vertrauen und eine gehörige Portion Mut dazu, in einem Regattafeld von grossen Schiffen mitzufahren. Sie wurden jeweils begleitet von YCA-Junioren. Unter den direkten Teilnehmern wurde hart gekämpft und es konnten folgende Ergebnisse erzielt werden: Sieger wurde Julian Müller vor Roger Lieberherr und dem Dritten, Silvan Kleeli. Lediglich drei Minuten trennt den Ersten vom Letzten dieser Wertungsgruppe.

Beliebte Regatta vor Arbon
Auch diese Jahr konnte die Teilnehmerzahl nochmals leicht gesteigert werden. Ein Kompliment an den organisierenden YC Arbon, der es wiederum verstand, viele Segler zu begeistern und trotz Windmangel im Clubzelt die Gäste zuvorkommend betreute. So kam es, dass viele ihre Zusage bereits für das nächste Jahr machten.

Der YCA bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Helfern, aber auch bei der Stadt Arbon für die gute und entgegenkommende Zusammenarbeit. Galt es doch den Verkehr im und am Hafen pro Abend mit zusätzlichen ca., 250 Personen zu regeln. Max Juchli.

Dienstag, 15. Juni 2010

15.06.10: Women's Match Race Tour in Romanshorn

Der Yacht-Club Romanshorn (YCRo) bringt die "Women's International Match Racing Association" an den Bodensee! Am 28./29. August finden vor Romanshorn tolle Macht Race auf den attraktiven mOcean-Booten, die Segelspass garantieren, statt. Merken Sie sich diesen Termin.

Montag, 14. Juni 2010

14.06.10: German Tornado Grand Prix 23. bis 27. Juni in Lindau

Deutschlands beste Tornado-Segler gesucht - 15 Wettfahrten vor Lindau geplant

Den „German Tornado Grand Prix“, die Deutsche Bestenermittlung der Tornado-Klasse, wird der Lindauer Segler-Club vom 23. bis 27. Juni 2010 auf dem Bodensee ausrichten. Erwartet werden knapp 30 Mannschaften mit internationaler Beteiligung.

Zu den Favoriten zählen zweifelsohne der Titelverteidiger Roland Gäbler mit Frau Nahid vom Hamburger NRV und als Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing. Die beiden jungen Lindauer segelten vergangenes Jahr bei der Bestenermittlung auf der Hamburger Alster auf den dritten Platz. Gäbler und Hemmeter führen die Jahresrangliste an. Auf dem Bodensee kennen sich auch Markus Betz und Stephanie Holzschuh (SMC Überlingen) gut aus, die auf Platz fünf der Rangliste stehen. Die Top-5 der 2009er Rangliste machen Sebastian Moser (SV Schluchsee, mit Thomas Posch) und die Stuttgarter Christina und Florian Loweg komplett. Aber auch Klassen-Boss Markus Augstburger (München will seine Chancen wahren. Vom Attersee kommen mit Manfred und Michael Schönleitner die derzeit besten österreichischen Steuerleute.

Starten wird die Veranstaltung mit der Kontrollvermessung am Mittwoch, den 23. Juni, und einem Empfang im alten Lindauer Rathaus. Als Regattatage sind Donnerstag bis Sonntag (24. bis 27. Juni) vorgesehen. Bis zu 15 Rennen kann Wettfahrtleiter Alexander Fundele an diesen vier Tagen durchführen. Die „Aufsicht“ über die Einhaltung der Regeln obliegt Willi Gohl, dem renommiertesten Segel-Schiedsrichter im Südwesten.

Zum Rahmenprogramm gehören auch ein Bayerischer Abend (Donnerstag) im Clubhaus-Restaurant „Mole 3“, die Jahresversammlung der deutschen Tornado-Klassenvereinigung Freitag) mit einem Aerodynamik-Vortrag des Segelmachers Andi Hermann aus Überlingen sowie ein Gala-Abend am Samstag mit Feuerwerk. Mit „Speedsailing“-Wettfahrten wird das Programm am Freitag- und Samstagabend auf dem Wasser um eine neue Wettkampfvariante erweitert.

Fortlaufende Informationen über den „German Tornado Grand Prix“ gibt es im Internet unter www.gtgrandprix.de.

Lindauer SC: Renommierter Veranstalter
Der Lindauer Segler-Club ist der älteste Segelverein am Bodensee. Er wurde schon 1889 gegründet und ist heute mit über 600 Mitgliedern einer der größten bayerischen Segelclubs. Viele große Regatten wurden und werden vom LSC durchgeführt, etwa die WM der 12-m-R-Yachten 2003 oder vergangenes Jahr die Schweizermeisterschaft der Lacustre-Yachten. Bei der „Rund Um“ des LSC starten jährlich 400 und mehr Yachten – der größte Massenstart in Deutschland – zur nächtlichen Langstreckenregatta (über 100 Kilometer) rund um den Bodensee. Beheimatet ist der LSC in einem Clubhaus auf der Lindauer Insel, gleich östlich vom Stadthafen mit dem bekannten Löwe & Leuchtturm-Ensemble. www.lsc.de.

Tornado: Spektakuläre Bootsklasse, in der allein das Können zählt
Der Tornado ist eine der spektakulärsten Bootsklassen. Das 6,1 Meter lange Zweirumpfboot (Katamaran) wird von zwei Personen gesegelt. Die Segelfläche beträgt knapp 24 Quadratmeter. Der „High-End-Katamaran“ hatte von 1976 bis 2008 Olympia-Status. Die Klasse kämpft auf internationaler Ebene um die Wiederaufnahme ins olympische Programm. Anfang des Jahrzehnts wurde der Tornado mit einem Gennaker (25 qm) und einem Doppeltrapez für Vorschoter und Steuermann aufgerüstet. Seither hat er sich aber weitgehend als Einheitsklasse entwickelt. Sämtliche Maße sind vorgeschrieben. 90 Prozent der Crews segeln mit identischem Material, das ausgereift und einfach zu bedienen ist. Entscheidend für gute Platzierungen ist also das Können der Crew, nicht konstruktive Basteleien am Material. Die größten deutschen Tornado-Flotten sind an süddeutschen Seen und norddeutschen Küsten zu finden. „Der Tornado ist der Klassiker unter den Regatta-Katamaranen, schön, schlicht und schnell“, fasst Roland Gäbler, der 46-jährige Bronzemedaillengewinner von Sydney 2000, zusammen.

Spektakulär sind vor allem die schnellen Manöver, die aufgrund der leistungsstarken Felder oft auf engstem Raum stattfinden. Im Gegensatz zu vielen anderen Klassen, die weite Reviere und gleichmäßigen Wind fernab der Küste bevorzugen, legt die Tornado-Klasse Wert auf ufernah, kleine Kurse und somit zuschauerfreundliches Segeln.

„Der Tornado ist die Formel-1 des Segelsports. Da muss man nah am Zuschauer segeln. Das ist wichtiger als der freie Wind auf dem weiten Meer. Und bei vielen kurzen Wettfahrten gleichen sich am Ende Vor- und Nachteile durch Winddreher sowieso wieder aus“, ist Gäbler überzeugt. „Wir wollen daher unser ‚Arena-Segelkonzept’ konsequent umsetzen und Lindau bietet die idealen Voraussetzungen. Gezielt wollen wir neue Wege im Segelsport gehen und freuen uns sehr, dass die Region – vom Lindauer Segler-Club bis zum Stadtmarketing ProLindau – uns so gut unterstützt“, sagt Bronzemedaillengewinner Gäbler, der als Vorsitzender der internationalen Tornado-Klassenvereinigung auch Vordenker der Szene ist. www.fly-tornado.de

Revier: Bodensee
Eine so malerische, fast schon klischeehaft kitschige Kulisse wie auf dem Ostteil des Bodensees findet der Segler nur auf wenigen Revieren. Im Südosten erheben sich die Gipfel Vorarlbergs, an deren Fuße die von der Seebühne (diesen Sommer wird „Aida“ gespielt) und inzwischen auch aus dem James-Bond-Streifen „Ein Quantum Trost“ bekannte Stadt Bregenz. Getrennt durch das Rheintal (aus dem ein heftiger Südwind blasen kann) folgen südöstlich die Schweizer Berge, gekrönt vom Säntis-Massiv. Nach Westen öffnet sich das „Schwäbische Meer“ bis zum Horizont, und auf der Nordseite säumen sanfte Obsthügel und Weinberge den See. Davor liegt die Lindauer Insel, die mit einer historischen Stadtsilhouette jeden anderen Binnenhafen in Deutschland toppt.

Gesegelt wird beim „German Tornado Grand Prix“ nicht weit draußen auf dem See, sondern in Ufernähe vor dem Clubhaus. So haben Zuschauer beste Sicht von den Uferpromenaden und Hafenmolen auf das Geschehen. Volker Göbner.


Tornado vor Lindau (Foto: gtgrandprix.de)


Tornado hart am Wind (Foto: gtgrandprix.de)

14.06.10: Drei trockene Wettfahrten

Anfangs hat es beim Harder Cup nach einem langen Warten auf den Wind ausgesehen, am Samstag (13. Juni 2010) brachte die Wettfahrtleitung des Yachtclubs Hard trotz intensiver Bemühungen nur eine abgekürzte Regatta für die insgesamt 28 Schiffe zu Ende.

Zu sehr drückten verschiedene Windsysteme in der Bregenzer Bucht, so konnte über Stunden keine Wettfahrt angeschossen werden. Am späten Nachmittag reichte dann ein drehender Ostwind für eine Wertung. Der Sonntag sah anfangs nicht besser aus, dann kam jedoch eine stabiler Westwind auf, der gerade für zwei reguläre Durchgänge bei guten zwei Windstärken reichte, ehe die Teilnehmer auf der Heimfahrt die nächste Regenfront überraschte.

In der Gesamtwertung siegte in der Klasse der Lacustre Jan Eckert mit der „Fitzcarraldo“ vom Zürcher Segelclub, vor dem punktgleichen Günter Reisacher auf der „cerf volant“ vom Seglerverein Staad und Gerhard Jahn mit der „Odysseus“ vom Bregenzer Segelclub.

Bei den 30er Schärenkreuzern siegte Mike Rösch auf der „Fairplay“ vom Yachtclub Insel Reichenau und Wolfi Hiß mit der „Serefe“ vom Yachtclub Immenstaad sowie Rolf Winterhalter von den Jollenseglern Reichenau. Bei den 45 Quadratmeter Schärenkreuzern kam Andi Bulang mit der „Finea“ vom Yachtclub Radolfzell als erster ins Ziel - vor Silvio Schobinger und dem „Schuft“ vom Württembergischen Yachtclub sowie Jürg Wittich mit seiner „Schnuppe“ von der Seglervereinigung Bottighofen. Stephan Frank.

Die Ergebnisliste Lacustre
1. 267 Fitzcarraldo, Jan Eckert, ZSC
2. 203 cerf volant, Günter Reisacher, SVS
3. 245 Odysseus, Gerhard Jahn, BSC
4. 249 Gropp, Stephan Frank, LSC
5. 212 Sagapo, Josef Bitsche, BSC
6. 239 Carib, Martin Kühne, YCA
7. 192 Bella Cosa, Martin Rösch, LSC
8. 135 Jeunesse, Johann Waller, JRFV
9. 177 Gilberte III, Merian Sybilla, JRFV

14.06.10: "O´pen BIC" für die Jugendarbeit des DSMC

ru/Eine Riesenfreude machte Volksbank Direktor Ralph Buser den Jugendlichen des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs (DSMC) anlässlich der Eröffnung des neuen Clubhauses an der Hafenmeile in Konstanz!

Für die jungen Nachwuchssegler im Club fehlte bisher eine schnelle Gleitjolle. Nach der Ausbildung im Kinderboot „Optimist“ bestand bisher nur die Möglichkeit mit einem Vorschoter auf die Boote der Teeny-Klasse zu wechseln. Direktor Buser wünschte mit der von der Volksbank Konstanz gesponserten Gleitmaschine jede Menge Spaß und Spannung auf dem Bodensee.

Der „O´pen BIC“ ist die Verbindung zwischen dem Kinderboot "Opitmist" und der neuen Generation der Sailing-Dinghies. Jugendleiter Hannes Schwarz zeigte sich von dem 60-foot Open-Design der kleinen Rennmaschine begeistert. Die Ausbildung am Ruder dieses Racers ermögliche für die Champions von morgen eine dynamische Segelerfahrung. Der Leiter der Seglervereinigung im DSMC Oskar Ruess bedankte sich für die großzügige Spende und wünschte den Jugendlichen Julia und Patrick viel Erfolg im neuen Boot, in dem sogar Kentern Spaß machen soll.


Die Jugendlichen Julia und Patrick bedanken sich mit Trainer Hannes Schwarz und dem Leiter der Seglervereinigung im DSMC Oskar Ruess bei Volksbank Direktor Ralph Buser (vl.n.r.)

14.06.10: Wassersport ohne Grenzen

ru/Feierliche Eröffnung des neuen Club- und Schulungsgebäudes des DSMC Konstanz.


Manfred Büsing vom Eisenbahnersportverein gratuliert DSMC-Präsident Fred Schmid zum neuen Clubhaus an der Konstanzer Hafenmeile

Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Vereinsheims des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs hieß DSMC-Präsident Fred Schmid nicht nur eine Vielzahl von Mitgliedern der Clubfamilie, sondern auch prominenten Besuch willkommen. Baubürgermeister Kurt Werner lobte das funktional und gestalterisch sehr gelungene Bauwerk an der Hafenmeile von Konstanz, das mit seiner Feingliedrigkeit und Farbe den besonderen Ort am Wasser reflektiere. Die Glückwünsche der Stadtwerke Konstanz überbrachte Geschäftsführer Konrad Frommer. Er erinnerte daran, dass der Neubau nicht nur das Clubleben des DSMC bereichere, sondern auch ein Haus des Gastes sei.

Regelmäßig nehme der Konstanzer Hafen mehr als 100 Gastschiffe mit einer Vielzahl von Wassersportlern aus dem ganzen Bodenseeraum auf. Diese seien nun durch die großzügigen Sanitäranlagen würdig versorgt und würden in einem schönen Haus in bevorzugter Lage willkommen geheißen. Damit habe der DSMC aus eigener Kraft eine Visitenkarte für den Club und für die Stadt Konstanz geschaffen.

Das Gebäude an einer Nahtstelle zwischen Stadt und See sah Raimund Blödt vom Architekturbüro BMT als eine besondere Herausforderung an. Sein Gastgeschenk sei keinesfalls als Sinnbild für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauausschuss des DSMC zu deuten. Der überreichte Kaktus stehe vielmehr für die Anpflanzungen im Außenbereich des neuen Clubheims, die von den Mitarbeitern des Büros liebevoll und eigenhändig in die Erde gebracht worden seien.

BSB Geschäftsführer Jörg Handreke lobte die langjährige Partnerschaft im Konstanzer Hafen. Er betonte, dass die BSB mit der Ausflugsschifffahrt und der DSMC mit dem neuen Zentrum für den Freizeitwassersport dem Wohl der Stadt Konstanz und dem Tourismus insgesamt dienen. Manfred Büsing vom Eisenbahnersportverein hob hervor, dass der DSMC als einziger grenzüberschreitender Wassersportverein am Bodensee mit seinem Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zum ESV in ganz besonderer Weise seine langjährige Freundschaft und Verbundenheit dokumentiere.

In Anlehnung an die einst bekannte Unterhaltungssendung Spiele ohne Grenzen überreichte er ein Schild, das dem Gast in Zukunft den Weg zwischen den beiden Vereinen weisen solle. Es fordere sowohl hinsichtlich der beiden Vereine, als auch bezüglich der benachbarten Schweiz zu grenzenlosem Wassersport und freundschaftlichem Miteinander auf. Im Anschluss an die feierliche Übergabe des Club- und Schulungsgebäudes tanzte die DSMC-Clubfamilie mit Ihren Gästen zu flotten Rhythmen von Jürgen Waidele bis in die frühen Morgenstunden.

Samstag, 12. Juni 2010

12.06.10: Branchenmesse für den Wassersport am 20.-22. August

Erstmalig wird 2010 am Bodensee eine umfangreiche Bootsmesse am und im Wasser durchgeführt, welche mit Flair zu begeistern vermag.



In der Marina Bottighofen präsentieren kompetente Aussteller die neuesten Modelle und Trends im Wassersport.

Informieren Sie sich fachkundig über News:
- bei Segel- und Motorbooten (alle Schiffe sind im Wasser)
- im Bereich Zubehör (Segel, Mast und Rigg, Elektronik, Motoren, Technik, Beschläge, Bootbau, nautische Bekleidung)
- im Bereich Versicherungsschutz und Finanzierungen
- im Bereich Segel/ Motorbootschule & Charter

Erleben Sie eine Ausstellung in zeitgemässer Form; unterhalten Sie sich mit Gleichgesinnten, Freunden und Bekannten; lassen Sie sich von unserer Gastronomie verwöhnen.

Die Veranstalter freuen sich darauf , Sie im Hafengelände in Bottighofen begrüssen zu dürfen. Schauen Sie ganz unverbindlich bei uns vorbei. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellerfirmen:
X-Yachts Marine GmbH
Bootswerft Rolf Müller AG
Krüger Werft AG
J-Lane Yachting GmbH
Bootswerft Heinrich AG
Huber-Marine
Brunnert-Grimm AG
TrawlerYachtsEurope

Freitag, 11. Juni 2010

11.06.10: Aschanti Goldpokal 2010 abgesagt

Liebe Seglerinnen und Segler, wir bedauern dass wir die für September 2010 vor Konstanz geplanten Regatten um den Aschanti Goldpokal, in diesem Jahr absagen müssen.

Hauptsächlich haben uns die Terminwünsche unseres Hauptsponsors, denen wir in der Kürze der Zeit nicht mehr entsprechen konnten, zu diesem Entschluss veranlasst. Für 2011 haben wir in Absprache mit den Sponsoren einen Termin Anfang Juni ins Auge gefasst.

Bei allen, die uns im Vorfeld durch Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit unterstützt haben möchten wir uns bedanken und hoffen auf eine Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Bootshaus 20 e.V. Konstanz

11.06.10: Mondscheinwoche am Freitag

Zum Abschluss der Regattaserie 2010 haben wir Ihnen den "Mondscheiner 5"

11.06.10: SMCF veranstaltet Piratenfest im Hinteren Hafen

Friedrichshafen - (st) Die Schussen, das Vereinsheim des Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF), wird am nächsten Samstag, 19.06.2010, zum Piratennest: Der Segelverein lädt Mitglieder, Freunde, Gäste und alle Interessierten zum ersten Piratenfest.

Der hintere Bundesbahnhafen rund um die Schussen ist am Samstag fest in Händen der Piraten. Morgens findet eine Schatzsuche auf dem See statt. Der Mittag steht im Zeichen des Piratennachwuchses, die sich schminken lassen und unter Anleitung basteln können.

Ab 18:00 Uhr wird gegrillt, bei Barbecue und an der Rumbar können sich die Seeräuber stärken. Nach der Kostümprämierung um 20:00 Uhr unterhalten die BlueMonx die Gäste mit Rhythm 'n' Blues.

Donnerstag, 10. Juni 2010

10.06.10: Mondscheinwoche am Donnerstag

Der Föhnsturm als Spielverderber
Die diesjährige Arboner Mondscheinwoche, die vom Yachtclub Arbon durchgeführt wird, ist geprägt durch Windkapriolen. Während am Montagabend der Wind ganz ausblieb, konnte am Mittwoch und Donnerstag wegen des starken Föhn nicht gestartet werden. Jeweils am späten Nachmittag schaltete die Sturmwarnung für den oberen Seeteil ein und aus Sicherheitsgründen durfte nicht gestartet werden. Die Böenspitzen um Windstärke 8 zwangen die Organisatoren jeweils um 19.30 Uhr die Regatta abzusagen.

Einige konnten dem Reiz nicht widerstehen und wagten einen kurzen Trip auf das Wasser. Leider brach dabei ein Mast, während andere sich defekte Segel holten. So blieb es bis jetzt bei einer einzigen Regatta, die am Dienstagabend durchgeführt werden konnte. Dabei war viel Taktik gefragt, denn der Wind wehte sehr unterschiedlich. Der sieggewohnte Dietmar Salzmann mit seiner „GO ON“ belegte den ersten Platz in der Klasse YST 1, gefolgt von Patrick Herzig auf der „Evanesse“ und mit gerade mal 46 Sekunden Vorsprung auf Drittplatzierten Max Juchli auf der ESSE 850.

Ähnlich knapp wurde es bei der Klasse YST 2. Mit nur 28 Sekunden Vorsprung gewinnt der Fussacher Karsten Heinzle („Santana“), dicht gefolgt von Toni Wetzel auf der Olsen 34. Den Dritten Platz sicherte sich Dominik Kühne mit dem Lacustre. In der Klasse YST 3 entschieden ebenfalls nur wenige Sekunden. Dieter von Buschmann siegte auf der International 806 vor dem Arboner Anton Stäheli auf der „Monsoon“. Nur gerade 4 Sekunden dahinter folgte Martin Gasser als Dritter.

Die H-Boote wurden beherrscht von Marco Bühler, vor dem „Altmeister“ Adi Gerlach und der souveräne Sieg bei den Mehrrumpfbooten ging an Sandro Martini. In dieser Regatta nahmen auch die Segler der Salability teil, die sich trotz körperlicher Behinderung sehr gut im grossen Feld der Regattierenden schlugen.

Es ist zu hoffen, dass der Wind mindestens am Freitagabend sich versöhnlich mit den Sportlern zeigt, auf dass die wirklich Schnellsten bestimmt werden können.

Schoten und Knotenregatta
Bereits am Samstag um 13.15 Uhr fällt der Startschuss zu einer weiteren Regatta, die der YCA, gemeinsam mit dem befreundeten Club von Fussach durchführen wird.


Einer wagte sich trotzdem aufs Wasser!