Montag, 31. August 2009

31.08.09: Wasserspaß und Neuheitenparade auf der 48. INTERBOOT

Friedrichshafen - Die INTERBOOT setzt 2009 ganz auf den Spaßfaktor im Wassersport: Vom 19. bis 27. September 2009 können die Besucher auf dem Messegelände und im INTERBOOT-Hafen die Neuheiten der kommenden Saison nicht nur sehen, sondern auch ausgiebig testen. Zudem stehen Jollen und Schlauchboote für Spritztouren bereit. "Wir möchten die Besucher aufs Wasser bringen, um sie durch aktive Erlebnisse von dieser Art des Freizeitvergnügens zu begeistern", erklärt INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Mit dem "Thundercat-Racing" findet in diesem Jahr eine neue rasante Show-Veranstaltung an der Hafenpromenade statt.

Auf der 48. Auflage zeigen rund 500 Aussteller erstmals ihre Neuheiten der Saison 2010 - von edlen Yachten über sportliche Motorboote und elegante Segelboote bis hin zu Schlauchbooten, Kanus, Tauch-Ausrüstung und Surfbrettern. Neun Tage lang präsentiert die INTERBOOT in acht Hallen, am Messe-See sowie am Hafen einen umfangreichen und aktionsgeladenen Marktüberblick. Auf Gemeinschaftsständen präsentieren sich der Verband der Bodenseewerften sowie der Schweizer Bootbauerverband.

Hohe Sprünge über die Wellen zeigen die Motorbootpiloten der neuen Show-Veranstaltung "Thundercat-Racing" vor der Friedrichshafener Uferpromenade. Die Fahrer der Liquid Quarter Mile demonstrieren täglich (außer Mittwoch und zweiter Messe-Sonntag) die Leistungsstärke ihrer Boote auf der Viertelmeile in einem spannenden Duell. Ebenfalls einen heißen Ritt über den Bodensee zeigen die Wakeboarder bei einem Show-Event am zweiten Messewochenende in unmittelbarer Ufernähe. Weitere Informationen zur Wassersport-Ausstellung unter www.interboot.de.

31.08.09: Blauer Himmel und drehende Winde!

cs/Ein stolzes Meldeergebnis von 6 45er und 22 LACUSTRE versprach spannende Wettkämpfe bei den Kreuzlinger Regatten.

Die Konstanzer Bucht bot den Seglern am Wochenende bei blauem Himmel und stark drehende Winde mit Stärke von 1-3 Bf schöne aber anspruchsvolle Bedingungen. Mit 3 Jugendschiffen und vielen jungen Seglern auf den Schiffen bewies die klassische Rennyacht „LACUSTRE“ einmal mehr, dass sie am Bodensee und in der Schweiz die attraktivsten Regattafelder an den Start bringt. Am Samstag wurde sofort nach der Steuermannsbesprechung ausgelaufen. Eine erste Wettfahrt konnte bei Ostwind gesegelt werden und wurde von der „Fitzcaraldo“ bei den LACUSTRE und der „Schnuppe“ bei den den 45er gewonnen. Der nächste gestartete Lauf musste dann aufgrund des einschlafenden Ostwindes abgebrochen werden. Für einige Zeit kämpfte der Ostwind mit dem Westwind und dem Nordwind im Überlinger See. Schliesslich setzte sich der Westwind dann durch und erlaubte nochmals zwei schöne Wettfahrten. Bei den LACUSTRE gingen die Laufsiege an die „Fitzcaraldo“ und an die „Charisma“.

Bei den 45er gingen die Laufsiege an die Mannschaften der „Butz“ und der Schnuppe. Am Sonntag hiess es dann „Warten auf Wind“. So manche Crew hätte gerne noch einen „Streicher“ gesegelt, aber der Wind blieb aus und die Boote blieben im Hafen. Damit war das Zwischenklassement nach den drei Wettfahrten am Samstag auch das Schlussklassement.

Bei den Lacustre ging der Gesamtsieg an die „Fitzcarraldo“ mit Jan Eckert, Piet Eckert und Hans-Peter Kistler vom Zürcher Segel Club vor der „Charisma“ vom Yacht Club Kreuzlingen mit den amtierenden Schweizermeister Stefan Schneider, Felix Somm und Sepp Tanner. Bei den 45er gewann die „Schnuppe“ mit ihrer Crew Jürg Wittich, Gianni Zonzini, Urs Stuber und Peter Eichenberger.

Am Samstagabend verwöhnte der Yacht Club Kreuzlingen die Segler mit Freibier zum Einlaufen und später mit seiner schon legendären Paella. Nach den sportlichen Wettkämpfen rundete ein fröhlicher Seglerabend den gelungenen Anlass ab. Ranglisten: Lacustre > / 45er >

Mit diesem Anlass verabschiedeten der Yacht Club Kreuzlingen und die Segler den langjährigen und verdienten Wettfahrtleiter Thedi Waibel, der nach 20 Jahren sein Amt in jüngere Hände gibt, mit viel Applaus.



Fotos: Heinrichwerft, Weitere Fotos >

31.08.09: Dreister Diebstahl - Motorboot entwendet

Das Motorboot vom Typ Four Winns Vista 258 wurde letzte Nacht (30./31.08.2009) in D-59229 Ahlen-Dohlberg entwendet. Bei dem verwendeten Fahndungsphoto handelt es sich um eien Originalaufnahme, das Unterwasserschiff ist jedoch schwarz und nicht mehr weiss.

Sollte Ihnen das Gespann auffallen bitte wir um sofortige Nachricht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Peter Siegfried.

Fahndungsmeldung >

31.08.09: Argen-Cup 2009 vom StSGS

BN/Bei sehr schwierigen Windverhältnissen gelang Wettfahrtleiter Jürgen Graf doch noch 2 Läufe.

Am Samstag schlief der Wind bei der ersten Wettfahrt ein, die zweite gab das erste zählbare Ergbenis und bei dritten Wettfahrt drehte der Weind gegen Ende so stark, dass Graf nichts anderes übrig blieb, als auch diesen Lauf abzuschiessen!

Am Sonntag schlief der Wind auch wieder ein und trotzdem versucht Jürgen Graf einen Lauf, der aber abgeschossen wurde. Kurz von 13 Uhr gelang dem umsichtigen und erfahrenen Regattateam doch noch einen zweiten Lauf.

Gesamthaft gesehen eine sehr tolle Regatta, die zum 20-jährigen Bestehen für alle kostenlos war, jedem Teilnehmer ein sehr schönes Handtuch als Andenken überreicht wurde und mit den neu kreierten Preisen ein schönen Abschluss fand. Etwas traurig für die eingeweihten Regatteure, dass die immer tolle Partyband seinen Rücktritt gab und so nicht mehr auftreten wird. Schade, aber der StSGS wird bestimmt für Ersatz sorgen!

Ergebnisse 2009 >

Freitag, 28. August 2009

28.08.09: KSV-Clubtörn 2009 (19. – 25. Juli)

Als der Törn begann, war das Schlimmste schon vorbei, zumindest meteorologisch. In der Woche vorher stieg der Bodensee-Pegel über 20 cm, was ohne Zweifel mit den gewaltigen Regenfällen im Zusammenhang stand. Was mal unten ist, ist definitiv unten, und schlimmer kann es nicht mehr kommen. So ähnlich klingt auch der Anfang des vorjährigen Törnberichtes. Es scheint eine erfreuliche Tradition zu werden, den Törn beim jährlichen Pegel-Höchststand zu beginnen, so haben wir nie Probleme mit dem Tiefgang.

Als wir uns im Verlaufe des Sonntagnachmittages auf der Mole des Güttinger Hafens versammelten, hatten die meisten schon eine happige Segelei bei 4 – 6 Bf. hinter sich. Zwischen dem obligaten Small Talk wurde an den Booten die Flaggengala gesetzt und alle warteten gespannt auf die angekündigte Bootstaufe. Der Täufling war jedoch nicht auszumachen, der steckte mit einer Motorpanne mitten auf dem See und musste vorerst mal den KSV-Abschleppdienst bemühen. Strafe muss sein, wenn man über ein Jahr mit einem nicht getauften Boot auf dem See herumschippert! Aber so gegen fünf Uhr tauchten Elisabeth und Iginio mit ihrer Inferno auf und Neptun konnte zur Tat schreiten. Seine Taufrede war die reinste Freude und muss die Eigner zu bestem Benehmen in der Zukunft angespornt haben. Für den Bootsnahmen “Apo“ hatte Elisabeth eine hübsche Anekdote auf Lager und sicher wird sie diese jenen, die nicht dabei waren, nochmals erzählen.

Ein Taufapero erweckt Appetit, die Grillparty kann beginnen! Schmackhafte Fleischhappen, genügend Tranksame, fröhliche Laune und jede Menge Leute, das sind die Markenzeichen eines jeden KSV-Grillfestes, das jeweils bis in den späten Abend dauert. Man fragte sich, wie alle Leute auf unseren Booten Platz finden, aber ein guter Teil war auf dem Landweg zu uns gestossen. Wahrscheinlich liegt das an der gastfreundliche Atmosphäre im Hafen, ein Verdienst der freundlichen Gastgeber Mägi und Hörbi Brüllmann und des umsichtigen Hafenmeisters Heinz Schnell.

Der Törn führte uns auf vorwiegend kurzen Etappen vorerst über den See zur Haltnau. Da der Hafenmeister dort am Montag seinen freien Tag einzieht, hat er uns zur Skipperbesprechung eine Liste mit dem Hafenplatz für jedes Boot überlassen. Eine hervorragende Idee, die dem Tageskapitän einen stressfreien Tag versprach. Weiss der Teufel, warum sich die meisten Boote weigerten, in eben diesen zugewiesenen Platz zu passen! So erlebten wir statt eines relaxten einen ziemlich nervösen Hans Stehle, der froh war, als alle 15 Boote verstaut waren.
Aber vorher genossen wir bei sonnigem Wetter und eher leichten Winden ein erfreulichen Segelvergnügen. Abends in der Weinstube fanden wir im Garten keinen Platz, aber was soll’s, wir sind ja ohnehin den ganzen Tag im Freien und die Qualität des Essens tröstete über vieles hinweg. Dass sich fast niemand zu einem Verdauungsspaziergang hinauf zum Rebhäuschen bereit fand, erstaunt den Berichterstatter. Ich garantiere Euch, der Sonnenuntergang dort oben ist bei schönem Wetter einmalig und den Aufstieg wert.

Warum wird der Hafen von Schloss Helmsdorf so wenig angelaufen? Während eines eher flauen Segeltages hatten wir Zeit, darüber nachzudenken. Tageskapitän Bruno Randelli konnte die meisten Boote an der für Gäste reservierten Spundwand unterbringen. Die etwas kühle Hafenatmosphäre wurde durch die grosszügigen sanitären Anlagen ausgeglichen. Diesmal konnten wir im Garten essen und feststellen, dass die meisten Segelhäfen am Bodensee durchwegs über gute und familienfreundliche Clubrestaurants verfügen.

Der Wetterbericht, den Ruedi Holzer an der Skipperbesprechung vom Mittwoch durchgab, war etwas schwammig, aber die allgemeine Grosswetterlage liess keinen exakten Bericht zu. Beim Auslaufen blies der Wind noch mit 4 Bf. aus West, aber es dauerte keine Stunde, bis er abflaute und nach Süd und dann Ost drehte. Dafür stieg die Temperatur und bis wir unter Motor im Hafen Ultramarin einliefen, war es richtig heiss. Keine einfache Aufgabe hatten Peter und Karin, die heutigen Tageskapitäne, uns ohne Unterstützung des Hafenmeisters im überaus weitläufigen Hafen Plätze anzuweisen. Das Bier, das die beiden mehr als verdient hätten, tranken dafür jene, die das Tageswerk schon abgeschlossen hatten. Bis zum Nachtessen blieb genügend Zeit, im grossen Seglerladen zu stöbern und das Ferienbudget zu überziehen.

Was stellt man sich unter einem schwäbischen Buffet vor? Falls man auf Schweinsbraten, Wienerschnitzel, Würste, Spätzle in verschiedenen Varianten, Schupfnudeln, Bratkartoffeln, allerlei Gemüse und eine grosse Auswahl an Salaten denkt, und das alles à discretion, liegt man nicht falsch. Aber wo bleibt denn der Dessert? Der musste tatsächlich separat bestellt werden, falls im Magen noch etwas Platz geblieben war.

Am folgenden Morgen staunte man über die extrem hohe Temperatur, aber als man auch die Ohren öffnete war alles klar: ein ausgemachter Föhnsturm brauste über den See. Die Sturmwarnung rotierte mit Höchstgeschwindigkeit. Die Skipperbesprechung wurde von der Frage „Auslaufen oder nicht Auslaufen“ beherrscht, und das salomonische Urteil lautete, den Entscheid um eine Stunde zu vertagen. Das zweite Mal trafen wir ums beim Hafenausgang unter der Sturmwarnung, die sich immer noch gleich schnell drehte, obschon die Windstärke und der Wellengang ein Auslaufen durchaus verantworten liessen. In guter Seemannschaft wurde beschlossen, das Wagnis eben nicht zu wagen und das heutige Tagesprogramm zu Fuss durchzuführen.

Das Ziel war der Hafen und die Bodenseewerft Kressbronn, etwa 4 km entfernt und in einer knappen Stunde per Pedes zu erreichen. Die meisten mussten im Hafen einen neuen Liegeplatz suchen, das sorgt dafür, dass einem nicht langweilig wurde. Beim Abmarsch am Nachmittag war der Föhn am zusammenbrechen und drohende schwarze Wolken aus dem Westen rieten, eine Regenjacke und eventuell einen Schirm mitzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt brannte die Sonne noch heiss, so dass man sich auf einen Spaziergang über schattige Wegen freute, aber weit gefehlt! Der Weg wich sorgfältig allen Bäumen aus und man hoffte auf kühle Werkshallen in der Werft. Wir waren zu einer Werftbesichtigung geladen und man war gespannt, wie so moderne Schiffe, wie die Bodenseefähren und auch die Sonnenkönigin, gebaut werden. Wir staunten nicht schlecht, alte, heisse und einfach ausgerüstete Werkstätten vorzufinden, die den Eindruck erweckten, die Computertechnik sei noch nicht erfunden. Der Werksleiter Herr Kühne, den es von der Ostsee an den Bodensee verschlagen hatte, wusste Interessantes über den Schiffsbau zu berichten; trotzdem waren wir froh, uns später in einem Wirthaus beim kühlen Nass zu erholen. Unterdessen brach die Wetterwalze aus dem Westen mit voller Heftigkeit los. Der Wechsel zur „Boje“, wo wir zum Nachtessen angemeldet waren, war eine feuchte Angelegenheit, und auch der spätere Heimweg führte über sumpfige Wege.

Am Freitag galt es ernst mit Auslaufen. Die Sonne schien wieder, trotzdem ergoss sich bei der Skipperbesprechung eine tüchtige kalte Dusche über Ruedi Holzer. Keine moralische, sondern ein handfeste nasse Angelegenheit. Selber schuld, ungestraft hockt man sich nicht direkt unter einen Wassersack!

Bei schwachen Winden erreichten wir den alten Rhein, dann ging es unter Motor 2 sm den Fluss aufwärts zum Hafen Wetterwinkel, auch ein Hafen, den wahrscheinlich die wenigsten kannten. Ohne Zweifel, die Brönimanns hatten wieder einen abwechslungsreichen Törn zusammengestellt: Seefahrten, Bootstaufe, Wanderung, Werftbesichtigung, Flussfahrt und einiges mehr. Am Ende der Welt erwartete uns an der Hafeneinfahrt Martin Minder mit einem Fläschchen Wein für jedes Boot und der Liegeplatzanweisung. Wir wählen Martin wieder zum Tageskapitän! Kurz bevor wir uns zum Nachtessen im Clubhaus richteten, öffnete der Himmel sich ein letztes Mal und liess herunter, was er in den Wolken noch an Lager hatte. Es war nicht wenig. Das Essen liess noch auf sich warten, was in Anbetracht der kleinen Küchenmannschaft und den etwa 40 Gästen, die unter drei verschiedenen Menüs auswählen konnten, durchaus in Ordnung war, und es war wie überall gut.

Immer noch bei strömenden Regen krochen wir in unsere Kojen, doch beim Aufstehen war das Wetter wieder in Ordnung. Der Rest des Törns ist bald erzählt: Traditioneller Schlussapero mit erfreulich kurzen Abschieds- und Dankesreden. Nicht dass es nichts zu danken gegeben hätte, aber für die Helfer waren ihre Leistungen so selbstverständlich, dass sie auch mit einem schlichten Dankeschön zufrieden waren. In diesem Sinne treffen wir uns nächstes Jahr ebenso selbstverständlich wieder zum KSV-Sommertörn. Max Wyler

Donnerstag, 27. August 2009

27.08.09: 3. Internationale Bodensee Quer

Noch bis zum 31. August 2009 können Sie sich melden. Die Veranstalter haben ein ergeiziges Ziel:

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, zusammen mit unserem Partnerclub, dem Yachtclub Langenargen, die Bodensee Quer als 3. grosse Regatta auf dem See zu etablieren. Aufgrund der sehr guten Resonanz in den beiden vergangenen Jahren stimmt uns dies sehr zuversichtlich, dass wir es auch schaffen werden. Also melden...


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Mittwoch, 26. August 2009

26.08.09: Keine Gastplätze mehr in Arbon ab September

(IBN) Die Hafenbauarbeiten kommen planmässig voran. Nachdem im Juli die Spundwände für die neue Hafenmole in den Seegrund gerammt worden waren, ist nun der Aushub des neuen Schlosshafenbeckens an der Reihe.

Damit der erweiterte und sanierte Schlosshafens termingerecht im Mai 2010 eröffnet werden kann, müssen die Boote in diesem Jahr früher ausgewassert werden als üblich. Als im Juni 2009 der Startschuss zur Erweiterung und Sanierung des Schlosshafens fiel, wies einzig der Ponton daraufhin, dass hier demnächst grosses im Gang sein würde.

Als erstes wurde die Larsen mit einem Gesamtgewicht von 650 Tonnen, welche die neue Spundwand bilden, in den Seegrund gerammt. Seit Anfang August wird nun in deren Schutz der Aushub des neuen Hafenbeckens vorgenommen. Damit das Aushubschiff die enge Hafeneinfahrt überhaupt passieren kann, musste vorgängig der äusserste Teil der gekrümmten, bestehenden Mole abgebrochen werden. Der Abbruch der restlichen Aussenmole sowie des Schwimmsteges erfolgt erst dann, wenn sie leer geräumt ist. Damit auch das bisherige Schlosshafenbecken planmässig ausgehoben werden kann, müssen die Hafenmieter ihren Liegeplatz früher als in anderen Jahren räumen.

Das heisst, die Liegeplätze entlang der Aussenmole müssen bis zum 7. September 2009 geräumt sein. Ab dann stehen auch keine Gästeliegeplätze mehr zur Verfügung. Dies gilt für die Gästeliegeplätze im alten Hafen ebenso. Die Boote entlang dem Mittelsteg können noch bis Mitte September im Wasser verbleiben, jene direkt am Quai bis Ende September.

26.08.09: Kite Village auf der INTERBOOT

Internationale Wassersport-Ausstellung verschiebt Kite-Event und bietet stattdessen Sonderausstellung am zweiten Messewochenende - Kite-Demonstrationen und -Sportler vor Ort.

Friedrichshafen – Der Start der „KITEWORLD EUROPE“, die ursprünglich vom 25. bis 27. September 2009 im Rahmen der INTERBOOT geplant war, wird verschoben. Stattdessen gibt die Sonderausstellung „Kite Village“ am zweiten Messewochenende einen Überblick über das Thema Kitesurfen auf der Wassersport-Ausstellung, die von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September stattfindet. „Wir möchten der Trendsportart im ersten Schritt mit der Sonderausstellung ‚Kite Village’ eine gesonderte neue Bühne bieten, um danach voll durch zu starten“, kommentiert INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß die Vorgehensweise.

Von 25. bis 27. September können alle Interessierten Kontakte zu Kitern wie Marco Köppel, Yannick Schwickert und Oliver Büchi knüpfen. Die Sportler sind schon seit Jahren in der Szene aktiv, erzählen was für Sie den Reiz dieser Sportart ausmacht und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Im Durchgang Ost können sich die Besucher bei Herstellern, Kiteschulen und Kite-Destinationen informieren und sich mit Kites, Bekleidung und Zubehör eindecken. Live-Demonstrationen und Videos zeigen den Kite-Sport in Aktion. Weitere Infos unter www.interboot.de.

26.08.09: Erfolgreiche H-Boot Segler vom Bodensee am Elfi-Pokal

Eine Woche nach dem Sommerpokal nahm Adi Gerlach SUI-487 (YCRo) mit Sohn Jan und Michael Schaefer äusserst erfolgreich am Elfi Pokal beim BYC (Starnbergersee) teil. Mit zwei 7. und einem 5. Platz sowie einem Streicher (13.) lagen sie am Schluss auf dem 6. Platz bei 57 teilnehmenden H-Booten!

Weniger Glück hatte Torsten Müller mit Matthias Koch und Klaus Kränzlein GER-1560 (YCM), der auf dem 35. Platz landete.

Dirk Stadler mit Ines Rossley und Xeni Wittig GER-1656 entschied den Elfi-Pokal überlegen für sich! Zweiter wurde Schweizermeister Walter Pulz mit Kai Schnellbacher und Ines Harmann (FSV) GER-1458.

Resultate >

26.08.09: Alinghi 5 mit Tests in Genua beschäftigt

Heute berichtet die Thurgauer Zeitung über Alinghi Tests in Genua: Alinghi lotet die eigenen Grenzen aus. Weiter berichtet die TZ: In Genua ist Alinghi mit den Tests des gigantischen Katamarans beschäftigt und wartet, ob Herausforderer BMW Oracle erneut das Gericht bemüht.

Zwei Wochen nach dem spektakulären Helikopterflug des Katamarans von Alinghi vom Genfersee über die Alpen nach Genua ist die Testphase in vollem Gange. «Wir nutzen den gesamten Golf von Genua als unseren Spielplatz», sagt Skipper Brad Butterworth, «wir sind schon Strecken von 45 Meilen hinausgesegelt.»

Entscheidend wird bei diesem Rennen die Geschwindigkeit sein, darauf konzentriert sich alles bei Alinghi. «Taktische Manöver, wie man sie beim letzten Cup in Valencia gesehen hat, wird es nicht geben. Die Boote sind zu gross, um nahe an den Gegner heranzusegeln, denn bei diesen Dimensionen werden Manöver mit wenig Platz zu einem enormen Risiko», so der vierfache America’s-Cup-Sieger.

Auffällig ist der Lärm, welcher der Benzinmotor am Heck des Katamarans verursacht, mit dem die Hydraulik für die Winschen betrieben wird. «Ohne diesen Motor bräuchten wir 20 Grinder an Bord, um den Katamaran optimal segeln zu können», sagt Butterworth. «Die Kräfte, die wirken, sind gigantisch.»

Kommunikation nur über Anwälte
Zusammen mit den Designern und Bootsbauern ist die Alinghi-Crew daran, die Grenzen des knapp 25 Meter breiten und rund 35 Meter langen Zweirumpfbootes mit dem rund 50 Meter hohen Mast auf dem Wasser auszuloten. Am Montag erlebte Ernesto Bertarelli den Katamaran bei 20 Knoten Wind, und der Alinghi-Chef räumte ein: «Wir sind da schon nahe an das Limit gesegelt.» Bei mehr Wind könne das Ganze aus dem Ruder laufen, «dann besteht eine Gefahr für die Crew».

Das ist auch der Grund, weshalb Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Austragungsort des 33. America’s Cup auserkoren wurde. Auf diesem Leichtwindrevier im Persischen Golf will die Alinghi-Crew das Optimum aus dem filigranen Katamaran herausholen. «In Ras al-Khaimah herrschen im Winter ideale und vor allem stabile Windbedingungen mit einer Seebrise» erklärt Bertarelli. Und das Scheichtum werde alles unternehmen, um in dieser kurzen Zeit eine America’s-Cup-Ambiance zu kreieren, welche mit Valencia vergleichbar sei.

Noch hat Rivale BMW Oracle Racing gegen den Austragungsort beim Gericht in New York keine Klage eingereicht. Laut Butterworth haben die Amerikaner dazu noch rund eine Woche Zeit. Der Neuseeländer zur aktuellen Stimmung zwischen den beiden Rivalen: «Zurzeit wird nur über die Anwälte kommuniziert. Das ist äusserst mühsam. Jede Anfrage an uns richtet Oracle über ihre Juristen.» Und auch Bertarelli wappnet sich gegen weiteren Ärger. «Sie haben viel Zeit, um ihr Boot umzubauen. Aber auf das Zertifikat mit den Daten ihres Dreirumpfbootes warten wir immer noch.»

Grösse der Cup-Mannschaft bleibt geheim
Gestern Dienstag trainierte Alinghi mit einer 12-köpfigen Crew vor Genua, wobei auch Chef-Designer Rolf Vrolijk als Beobachter an Bord war. Wie gross die Mannschaft beim Cup sein wird, bleibt weiter ein Geheimnis des Titelverteidigers. Und seit gestern prangt auch das erste Sponsorlogo auf dem Grosssegel: Hublot, die Nobeluhrenmarke aus Genf, ersetzt die Firma Audemars Piguet, die ausgestiegen ist.

Bertarelli erklärte, Verhandlungen mit weiteren möglichen Sponsoren seien im Gange. Ende September bricht Alinghi das Trainingscamp in Genua ab. Der Katamaran wird mit einem Frachter auf die rund drei Wochen dauernde Reise in den Persischen Golf verschifft. Das erste Rennen der Best-of-3-Serie um den 33. America’s Cup ist auf den 8. Februar 2010 angesetzt.


Alinghi 5 im Training vor Genua (Photo credit: Guido Trombetta/Alinghi)

Dienstag, 25. August 2009

25.08.09: Der Kampf um den Titel ‘King of the Mountain’ ist eröffnet

Das St. Moritz Match Race findet ab kommender Woche im Engadin statt. Diese Etappe der Match Racing Tour bietet zwölf Teams die Chance, um den begehrten Titel ‘King of the Mountain’ zu kämpfen. Acht der zehn weltbesten Skipper haben sich zu diesem prestigeträchtigen Wettkampf angemeldet, dessen Startschuss am 1. September fällt.

St. Moritz - DerStartschuss zu den ersten Wettfahrten des St. Moritz Match Race 2009 fällt in einer Woche. Dieser Wettkampf beginnt am 1. September und dauert bis zum 6. September.

Die Trophäe ‘King of the Mountain’, mit ihren 20kg beinahe so schwer wie ein Berg, ist das Ziel der Anstrengungen. Mathieu Richard, zurzeit an der Spitze der Tour und auf Platz zwei im Ranking des internationalen Segelverbandes, ist der Titelverteidiger. Der Franzose hatte 2008 im Final des St. Moritz Match Race den Engländer Ian Williams besiegt.

Die Schweizer Etappe der World Match Race Tour ist ein Wettkampf der Stufe W (W für World Championship). Die World Tour ist ausserdem seit 2005 fester Bestandteil der ISAF Weltmeisterschaft (International Sailing Federation) im Match Racing, also eine Tour auf höchstem internationalem Niveau.

Dank dieses hohen Ratings haben die Teams die Möglichkeit, ein Maximum an Punkten zu erlangen, was im Hinblick auf den Weltmeisterschaftstitel im Match Racing von grosser Bedeutung ist. Zudem winkt ein Preisgeld in der Höhe von insgesamt CHF 150’000.-.

Die Regatten finden auf dem St. Moritzer See statt, welcher speziell für diesen Anlass in eine richtige Arena mit Tribünen verwandelt wird, von wo aus die Zuschauer die spannenden Zweikämpfe hautnah mitverfolgen können.

Der Maloja, ein thermischer Wind, der bei schönem Wetter über das Engadin weht und für gewöhnlich so um die Mittagszeit aufkommt, sollte den zahlreichen Zuschauern eine aussergewöhnliche Vorstellung garantieren.

Zwölf Mannschaften aus acht verschiedenen Nationen konnten sich für diese Regatta in den Schweizer Bergen selektionieren. Der Franzose Matthieu Richard wird versuchen, seinen Titel zu verteidigen. Der Franzose, auf der Match Racing Tour momentan in Führung, hat inzwischen seine Leaderposition im Ranking des internationalen Segelverbandes ISAF an den Neuseeländer Adam Minoprio abgeben müssen. Sein Landsmann Sébastien Col, seines Zeichens Steuermann des America’s Cup Teams K-Challenge, wird ebenfalls in St. Moritz sein, wie auch der Engländer Ian Williams und der Neuseeländer Adam Minoprio. Überraschungsgast dieser Regatta ist der siebenfache America’s Cup Veteran und vierfacher Weltmeister im Match Race, der Australier Peter Gilmour . Er ist der Aussenseiter schlechthin, immer gefährlich und von seinen Gegnern gefürchtet. Der schwedische Skipper Johnie Berntsson hat seine Teilnahme bestätigt und vervollständigt das hochkarätige Teilnehmerfeld. Er ersetzt Paolo Cian, der seine Teilnahme aus familiären Gründen zurückziehen musste.

Eric Monnin wird der lokale Teilnehmer der Regatta sein. Er und sein Team besetzten im vergangenen Jahr den 8. Platz, 2007 den dritten und 2004 den sechsten.

Das St. Moritz Match Race wird erneut auf dem von Bluboats konzipierten Segelboot des Typs Blu 26 ausgetragen. Mit einer Länge von 8 Metern und einer Breite von 2,2 Metern ist der schlanke Racer für das Match Race ganz besonders gut geeignet.

Die Meisterschaften werden auch heuer von den langjährigen Hauptsponsoren AFG, UBS und Badrutt’s Palace Hotel unterstützt.

Die Skipper (Name des Skippers, Team (Position im World Tour Klassement), Nationalität, ISAF Ranking)
Adam Minoprio Black Match / Team New Zealand (2) NZL 1
Mathieu Richard French Match Racing Team (1) FRA 2
Sébastien Col French Match Racing Team / K-Challenge (8) FRA 3
Ian Williams Team Pindar (5) GBR 4
Torvar Mirsky Mirsky Racing Team (4) AUS 6
Philippe Presti French Match Racing Team (11) FRA 7
Johnie Berntsson Berntsson Sailing Team (15) SWE 9
Björn Hansen OnBoard Saling Team (10) SWE 10
Peter Gilmour Yanmar Racing Team (3) AUS 11
Alvaro Marinho Seth Sailing Team (-) POR 17
Eric Monnin Swiss Match Race Team (-) SUI 31
Francesco Bruni Joe Fly Match Race (14) ITA 50

Programm:
· Dienstag, 1. September: 11h – 17h : Trainings
· Mittwoch, 2. September: 10h: Skippers’ Briefing. 11h – 17h: Round Robin A
· Donnerstag, 3. September: 10h: Skippers’ Briefing. 11h – 17h: Round Robin B
· Freitag, 4. September: 10h: Skippers’ Briefing. 11h – 15h: Round Robin B. 16h – 18h : Viertelfinale
· Samstag, 5. September: 10h: Skippers’ Briefing. 11h – 18h: Halbfinale
· Sonntag, 6. September: 10h: Skippers’ Briefing. 11h – 13h: Halbfinale. 13h – 16h : Finale. 16h30: Preisverleihung

25.08.09: Alinghi kündigt Hublot als Sponsor für den 33. AC an

Alinghi, Titelverteidiger im 33. America's Cup, ist stolz, den Schweizer Luxusuhrenhersteller Hublot als Teamsponsor für den 33. America's Cup zu präsentieren. Alinghi-Präsident Ernesto Bertarelli und Jean-Claude Biver, CEO von Hublot, stellten heute Nachmittag in einer gemeinsamen Präsentation in der Alinghi-Basis in Genua diese Vereinigung von Schweizer Expertise vor. Die zwei Gruppen haben viele gemeinsame Werte, sei es ihr konstantes Streben nach Präzision und Exzellenz oder ihren Approach punkto Technologie, die sie beide für eine noch bessere Performance kontinuierlich weiterentwickeln.

„Ich werde oft gefragt, was wichtiger sei, die Technologie oder die Leute. Ich sage immer, dass es ohne Leute keine Technologie gibt und die Partnerschaft, die wir heute verkünden, symbolisiert genau dieses Gefühl. Dass wir Hublot – und noch wichtiger Jean-Claude (Biver) – beim Team als Sponsor willkommen heissen können, ist ein Tribut an die Tatsache, dass es bei der Technologie um die Leute geht und jene, die wissen, was es bedeutet. Ich begrüsse sie herzlich in der Alinghi-Familie und an Bord für den 33. America's Cup“, sagte Ernesto Bertarelli über die Allianz.

Hublot wurde 1980 gegründet und hinterliess in der Kunst der Uhrmacherei mit dem charakteristischen Uhrengehäuse in Form eines Bullauges sofort Spuren. Es war der erste Schweizer Uhrenmacher, der ein Edelmetall – Gold – mit natürlichem Kautschuk kombinierte. Dieses Design war bei Trendsettern sofort hoch im Kurs, was den grossen Erfolg des Unternehmens begründete. 2004 wurde Jean-Claude Biver CEO und führte die Luxusmarke erfolgreich in neue Gefilde. Er kommentiert die neue „Fusion“ von zwei führenden Schweizer Marken wie folgt: „Wir hatten das Glück, Alinghi 5 bei der Lancierung und auch bei der ersten Fahrt auf dem Genfersee beobachten zu dürfen. Es ist ein fantastisches Boot und der Gipfel schweizerischen Savoir-faires – 200 Schweizer Zulieferer waren am Bau beteiligt. Alinghi 5 verdient das Label ‚Swiss Made'. Die Schweizer Bevölkerung – ich gehöre natürlich dazu – hat dem Team eine enorme Unterstützung und Begeisterung entgegengebracht. Ich bin besonders stolz, dass Hublot als erste Marke einer der Hauptsponsoren in diesem fantastischen Abenteuer ist, und es freut mich ausserordentlich, dass wir der Schweiz helfen können, den America's Cup erneut zu gewinnen, dieses Mal gegen die Amerikaner.“

Alinghi trainiert zurzeit in Genua, bevor das Team diesen Herbst nach Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten reist, um die Vorbereitungen auf den 33. America's Cup fortzuführen, der am 8. Februar 2010 beginnt.


Ernesto Bertarelli, Alinghi Team President Jean-Claude Biver, Hublot CEO (Foto: Guido Trombetta/Alinghi)

25.08.09: "Schäps und doch gerade" - DSMC feiert Richtfest in der Hafenmeile

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Mitglieder des Deutsch-Schweizerischen-Motorbootclubs (DSMC) am Wochenende in der Hafenmeile Richtfest ihres neuen Clubheims.

DSMC-Präsident Fred Schmid begrüßte die Vertreter der Stadt, der Stadtwerke und der Bodenseeschiffsbetriebe. Neben dem Vorsitzenden des Eisenbahnersportvereins und dem Architekten hieß er die Zimmerleute ebenso herzlich willkommen, wie die zahlreich erschienenen Clubmitglieder. Er bedankte sich für eine großartige Zusammenarbeit, die aus einem Traum zunächst einen Plan und nun Realität habe werden lassen.

Baubürgermeister Werner überbrachte die Glückwünsche der Stadt Konstanz und betonte, dass in der Gestaltung des Clubhauses nun auch baulich die positive Außenwirkung des DSMC seinen Ausdruck gefunden habe. Der DSMC stehe beispielhaft für eine engagierte Vereins- und Jugendarbeit im Wassersport. Grenzüberschreitend sei der DSMC in mehrerer Hinsicht, wobei Werner auf die Jahrzehnte bewährte deutsch-schweizerische Organisationsstruktur und den innovativen Bau selbst ansprach.

Das Clubhaus setze einen neuen architektonischen Akzent in der Hafenstrasse und sei ein weiterer Schritt in Richtung einer baulichen Gesamtgestaltung der Hafenmeile bis nach Klein Venedig. BSB Geschäftsführer Handreke freute sich auf die Fortsetzung der schon bisher gelungen Partnerschaft mit dem DSMC.

Zimmermeister Kalocay scherzte bei seinem Richtspruch, dass das Grundstück zwar „ganz schön schäps“, das Clubheim aber Dank des Architekten Jörn Thamm durchaus gerade gelungen sei und warf ein gefülltes Weinglas vom Dach des Neubaus, das als gutes Omen am Boden zersprang.

Die letzten Nägel wurden souverän von Baubürgermeister Werner, DSMC Präsident Schmid, Bruno Ruess und Hafenbeauftragtem Faden eingeschlagen, bevor ein fröhliches Richtfest um Clubkoch Heinz Jenne seinen Lauf nehmen konnte. Die Clubmitglieder zeigten sich insbesondere von dem lichtdurchfluteten Bau und der herrlichen Aussicht von der Terrasse im ersten Stock auf Hafen und See begeistert.


DSMC Präsident Fred Schmid: „Der Traum vom Clubheim wurde zum Plan und nun
zur Realität…“.


Schlagen symbolisch letzte Nägel am Dachfirst ein: Zimmermeister Kalokay, DSMC-Präsident Schmid, Baubürgermeister Werner, Bruno Ruess und Hafenbeauftragter Faden.

25.08.09: Vize – Weltmeister der Tempest Klasse im YC Arbon empfangen

Am Sonntagabend konnte im Yachtclub Arbon das Team Stephan Fels aus St. Gallen und Timo Naef aus Egnach mit ihrer Silbermedaille von der Tempest - Weltmeisterschaft 2009 begrüsst werden. Die beiden Arboner Clubmitglieder kämpften in der Woche vom 16. bis 22. August in Spiez auf dem Thunersee mit 63 Teilnehmern aus 6 Nationen um den Weltmeistertitel in der Bootsklasse Tempest.

Der Tempest ist ein Zwei-Mann-Kielboot mit Trapez und Spinnaker. Es wurde vor gut 40 konstruiert und war in den Jahren 1972 in Kiel und 1976 in Kingston an der Olympiade vertreten.

Die Stammbootsklasse von Stephan und Timo ist der Pirat. Quasi als Gast segelten sie mit einem gemieteten 33-jährigen Boot an dieser Meisterschaft mit. So kann dieser Erfolg wirklich als Sensation bezeichnet werden. Bereits nach dem ersten Regattatag zeichneten sich ihre Chancen auf einen Podestplatz ab: mit den Rängen 4 und 5 belegten sie den 2. Platz auf dem Zwischenklassement.

Mit weiteren sehr konstanten Plazierungen zwischen 1 und 7 konnten sie die beiden Ausrutscher 12 und 21 optimal streichen. Diese Leistungen führten zu acht speziellen Ehrungen an der Rangverkündigung nach 9 Läufen. Dies waren unter anderen Bestes Team ohne Streichresultate, Bestes Crewmitglied unter 25 Jahren, Bestes Team mit erstmaliger Tempest WM-Teilnahme und bestplatziertes Boot älter als 25 Jahre.

Ergebnisse >

25.08.09: 66-jähriger Segler ist vermutlich tot

Wie heute der Südkurier berichtet, ist ein 66-jähriger Segler aus Kressbronn wird seit Sonntagabend vermisst. Er war zwischen Kressbronn und Langenargen über Bord gegangen. Die Suche wurde inzwischen eingestellt - die Polizei geht davon aus, dass der Mann tot ist.

Vermisst wird seit Sonntagabend gegen 19 Uhr ein 66-jähriger Mann aus Kressbronn, der während eines Wendemanövers auf dem Bodensee 600 Meter seewärts zwischen Kressbronn und Langenargen über Bord einer Segeljolle gegangen war. Nach Angaben von Zeugen ging der 66-Jährige, der vermutlich keine Schwimmweste trug, daraufhin sehr schnell unter. Anfängliche Informationen, wonach das Boot gekentert sei, sind ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zufolge nicht zutreffend.

Trotz einer Suchaktion noch am selben Abend, an der neben einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und einem Rettungshubschrauber auch insgesamt acht Boote der Wasserschutzpolizei, des DLRG und der Bayerischen Wasserwacht beteiligt waren, konnte der Vermisste nicht gefunden werden. „Es macht keinen Sinn, weiter zu suchen“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. An der Unglücksstelle rund 600 Meter vor Kressbronn ist der Bodensee 80 Meter tief. „Wir müssen davon ausgehen, dass er tot ist“, sagte der Polizeisprecher.

Weiter berichtet der Südkurier: Auch eine neuerliche Suchaktion am Montagvormittag, zwischen 8 Uhr und 11.30 Uhr mit dem Polizeihubschrauber und drei Booten der Wasserschutzpolizei verlief erfolglos. Hierbei suchten die Boote eine Fläche von rund 12 Quadratkilometern um die etwa 80 Meter tiefe Unglückstelle ab.

25.08.09: IOI mit 25-jährigem Klassenjubiläum

Die Klassenvereinigung der Aphroditen IOI feiert und führt am 29./30. August 2009 eine Sternfahrt nach Bregenez durch. Mit einem tollen Programm möchten sie möglichst viele Teilnehmer ans Ostufer des Bodensee holen.

Weiter zum Programm >

Montag, 24. August 2009

24.08.09: 5 Wettfahrten bei traumhaftem Wind

Unglaubliche Bedingungen hat der Konstanzer Trichter an diesem Wochenende den Lacustre-Seglern beim Onkel-Ernst-Pokal des Konstanzer Yachtclubs und dem Paul-Gutmann Gedächtnispokal der 75 Quadratmeter Nationalen Kreuzer geboten.

Am Samstag waren sofort nach der Steuermannsbesprechung drei Wettfahrten bei drei Windstärken aus Nord möglich. Wurde der eine Lauf beendet, konnte der Wettfahrtleiter Markus Giehl schon den nächsten Durchgang anschiessen.

Am Sonntag dann wurde der Wind noch besser. Vier bis fünf Beaufort - nach wie vor aus Nord - aber mit einem strahlend blauen Himmel. Klassisches Fockwetter für die 13 Lacustre am Start. Nach dem Frühstück im Clubhaus lief die Flotte morgens aus - und hatte bis Mittag zwei weitere Wettfahrten gesegelt.

In der Lacustre-Klasse waren die Gebrüder Eckert vom Zürcher Segel-Club überragend unterwegs - bei einem Streicher hatten sie vier erste und einen dritten Platz gefahren, in der Endabrechnung ergab das den Sieg. Zweiter mit einem Punkt Rückstand wurde Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad. Den dritten Platz belegte Martin Kühne vom Yachtclub Arbon.

Ebenso eindeutig war das Ergebnis bei den vier gemeldeten Schiffen der 75 Quadratmeter Nationalen Kreuzern. Hier kam Richard Volz vom Yachtclub Meersburg mit vier ersten Plätzen zum Gesamtsieg. Gefolgt von KYC-Präsident Ewald Weisschedel, der mit vier zweiten Plätzen Gesamtzweiter wurde. Den dritten Platz belegte Karsten Timmerherm vom Yacht Club Sipplingen. Stephan Frank, Presse der Lacustre.

Ergebnisse der Lacustre:
1. 267 Fitzcarraldo, Jan Eckert, ZSC
2. 203 cerf volant, Günter Reisacher, SVS
3. 239 Carib, Martin Kühne, YCA
4. 249 Gropp, Stephan Frank, LSC
5. 232 Stradivari, Ulrich Volz, KYC
6. 167 Once More, Robbi Montau, KYC
7. 192 Bella Cosa, Martin Rösch, KYC/LSC
8. 256 Brut Royal, Uwe Marquart, SCBO
9. 177 Gilberte III Edgar Hepp, Jugendregattaförderverein
10. 259 Bagunca, Ekki Zwicker, KYC
11. 135 Jeunesse, Martin Schulte, Jugendregattaförderverein
12. 215 Zeno, Frank Neidhart, SCSte
13. 127 Scaramouche, Zeno Danner, KYC

Ergebnisse der 75 qm Nationalen Kreuzer:
1. O4 Passat, Richard Volz, YCM
2. O68 Petrus, Ewald Weisschedel, KYC
3. O67 Tümmler, Karsten Timmerherm, YCSI
4. SUI96 Artis, Franz Bachmann, SCT

24.08.09: Clubmeisterschaften YCR und KSV

Die gemeinsame Clubmeisterschaft konnte bei idealen Windverhältnissen ausgetragen werden. Die Wettfahrtsleitung lag in den Händen von Jack Frei vom Yacht-Club Romanshorn. Die Langstreckenregatta führte für die Yachten zur Wendemarke vor Fischbach, die Junioren der Trainingsgruppe des Yacht-Club Romanshorn war erfreulicherweise mit 8 Jollen am Start und absolvierten eine kürzere Bahnstrecke. Das Ziel lag für alle wieder vor dem Gemeindehafen Romanshorn.

30 Boote waren zur diesjährigen Clubmeisterschaft der beiden Clubs am Samstag am Start. Die Yachten starteten in zwei Gruppen und die Jollen wurden auf einer verkürzten Strecke auf die Bahn geschickt.

Nach der Regatta trafen sich die Seglerinnen und Segler mit weiteren Clubmitgliedern zum Apéro und zur Rangverkündigung.

Als Gewinner des blauen Bandes des YCRo (schnellste Yacht nach gesegelter Zeit jeder Gruppe) konnten sich wiederum Max Schetter bei der Yardstickgruppe 1 und Jürgen von Waldenburg feiern lassen. Das blaue Band der Kesswiler Segler-Vereinigung eroberte sich Claudio Randelli.

Clubmeister nach berechneter Zeit des YCRo wurde bei der Yardstickgruppe 1 Max Schetter vor den beiden YCRo Vorstandsmitgliedern Ralph Müntener und Raphael Vogel.

Bei der Yardstickgruppe 2 siegte Jürgen von Waldenburg vor Werner Scholl und Bianca Tietz.

Sieger bei den Jollen wurden Luka Blumer und Corinne Kehl auf dem 420er vor Pascal Kohler (Laser) und Claudia Enz und Lara Heuberger (420er) alle aus der Trainingsgruppe der YCRo Jollensegler..

Sieger der Kesswiler Segler-Vereinigung in der Yardstickgruppe 1 wurde Claudio Randelli vor seinem Bruder Bruno.

Zum Grillabend trafen sich Seglerinnen und Segler mit weiteren Mitgliedern der beiden Clubs im Clubrestaurant zur MOLE zu einem reichhaltigen Grillabend. Das Team um Uschi Bolt und Hans Paulweber konnten für diesen Abend viel Lob entgegennehmen. Bis in die späten Abendstunden wurde eifrig diskutiert und man freute sich schon auf die nächste gemeinsame Clubmeisterschaft im Jahr 2010. Resultate >

24.08.09: Alinghi gewinnt das "Open de Nyon"

Alinghi gewinnt das "Open de Nyon" auf dem Genfersee und führt die D35-Meisterschaft mit 3 Punkten Vorsprung an.

Statement vom Rennboot: Pierre-Yves Jorand, Grosssegel-Trimmer an Bord des Décision-35-Bootes Alinghi SUI1, beschreibt das sehr erfolgreiche Rennwochenende von Ernesto Bertarelli und seiner Crew.

Ihr hattet einen guten Tag, ein gutes Wochenende, habt die Regatta gewonnen und führt nun im Gesamtklassement...Wie hat sich dies alles zugetragen?
"Heute hatten wir ähnliche Bedingungen wie gestern, also fantastische Bedingungen mit der für den Genfersee typischen Bise von Nordosten, welche besonders in den beiden ersten Wettfahrten ziemlich stark war. Wir wussten, dass der Wind nach dem zweiten Rennen massiv abflauen würde und hatten so einen Blitzstart und zweiten Platz, dank eines grossartigen Starts von Ernesto (Bertarelli). Er hat eine grossartige Arbeit verrichtet und das Boot optimal an der Startlinie platziert. Tanguy (Cariou) war den ganzen Tag als Taktiker tadellos und der Rest der Crew, also Nils (Frei), Yves (Détrey), Coraline (Jonet) und ich haben uns um die Manöver und Bootsgeschwindigkeit gekümmert, es war heute ein grosser Erfolg für das ganze Team."

Wenn man dir zuhört und die Resultate anschaut, könnte man glauben, ihr wäret den ganzen Sommer auf diesen Booten gesegelt...

"Wir haben weniger Fehler gemacht als die anderen Teams. Wir haben im Juli und bis Mitte August wegen der Sommerpause in der Meisterschaft nicht gesegelt, aber wir hatten die gleiche Crew im Einsatz wie immer seit 2007 und wir kennen uns sehr gut und konzentrieren uns sehr auf die Renntaktik und die Bootsgeschwindigkeit."

Es stehen jetzt noch zwei Regatten auf dem Programm. Wie zuversichtlich bist du, dass ihr die Challenge Julius Baer wie in den letzten beiden Jahren wiederum gewinnen könnt?
"Wir wussten, dass es am Nachmittag weniger Wind haben würde, mit grossen Wechseln sowohl bei Geschwindigkeit als auch Richtung. Es konnte also alles passieren und wir dachten, es sei sehr wichtig den Sieg schon nach dem sechsten Rennen sicherzustellen. In den beiden weiteren Rennen haben wir uns darauf konzentriert, neue Dinge zu lernen und wollten es gleichzeitig vermeiden, grosse Fehler zu machen."

Ein Wort zu Alain Gautier, einem weiteren Alinghi-Mitglied und seinem D35-Team, Foncia...
"Alain hatte im Juni ein grossartiges Wochenende, als er die Bol d'or gewann und es ist ihm gelungen, an diesem Wochenende eine Wettfahrt für sich zu entscheiden. Ich kenne ihn und das Team und bin sicher, dass er in zwei Wochen stärker zurückkommt."

Die nächste D35-Regatta, der HP Cup La Réserve, die siebente der Challenge Julius Baer, wird am 5. und 6. September ausgetragen.


Die Crew der Alinghi SUI1
(Photo credit: Schmid Chris / EYEMAGE MEDIA, Schmid Chris / EYEMAGE MEDIA)

Die Crew der Alinghi SUI 1
Ernesto Bertarelli, Steuermann
Pierre-Yves Jorand, Grosssegel-Trimmer und Leistung
Nils Frei, Trimmer
Yves Detrey, Bow/Mastman und Boots-Captain
Tanguy Cariou, Taktiker
Coraline Jonet, Trimmer

Schlussklassement Open de Nyon
1. Alinghi 11
2. Banque Populaire 24
3. Foncia 29
4. Julius Baer 32
5. Zen too 38
6. Smart Home 39
7. Ladycat 40
8. Okalys Corum 44
9. Zebra 7 First Caution 52
10. Veltigroup 56
11. Romandie.com 57
12. Alinghi 2 war nicht am Start

Zwischenklassement Challenge Julius Baer
1. SUI 1 Alinghi SUI 1 6 pts
2. SUI 5 Foncia 9 pts
3. SUI 2 Okalys-Corum 9 pts
4. SUI 3 Julius Baer 18pts
5. SUI 12 Banque Populaire 23 pts
6. SUI 9 Smarthome 23 pts
7. SUI 6 Alinghi SUI 6 24 pts
8. SUI 4 Zen Too 24 pts
9. SUI 7 Zebra 7 – FirstCaution 27 pts
10. SUI 10 Ladycat 34 pts
11. SUI 11 Veltigroup 36 pts
12. SUI 8 Romandie.com 44 pts


Alinghi D35 segelt neben Ladycat
(Photo credit: Schmid Chris / EYEMAGE MEDIA)

Freitag, 21. August 2009

21.08.09: Alinghi kehrt für die D35-Challenge auf den Genfersee zurück

Ernesto Bertarelli und seine Crew kehren dieses Wochenende auf den Genfersee zurück und bestreiten die zweitägige Regatta „Open de Nyon". Nach der Sommerpause trifft sich die Flotte von elf Décision-35-Booten dieses Wochenende an der Startlinie in Nyon für den sechsten Wettkampf in der Challenge Julius Baer.


Alinghi SUI1 (Photo credit: Chris Schmid/Eyemage Media)

Alinghi.com unterhielt sich mit Pierre-Yves Jorand, dem Grosssegel-Trimmer auf Alinghi SUI1, über die Erwartungen für diese Regatta sowie über die Erfahrungen, die sie bisher mit Alinghi 5 gemacht haben, dem riesigen Katamaran des Defenders, auf dem sie seit dem 20. Juli trainieren.

Jetzt beginnt die entscheidende Phase der Challenge Julius Baer, der Décision-35-Meisterschaft auf dem Genfersee. Welche Ziele hat das Team?
„Wir wollen unsere Spitzenposition verteidigen. Es wird eng, wir führen ja nur mit einem Punkt Vorsprung auf Alain Gautier auf Foncia und Loïck Peyron auf Okalys. Wir freuen uns auf grossartige Rennen an diesem Wochenende in Nyon. Der Wetterbericht sieht vielversprechend aus: Nordöstlich mit rund 10 Knoten am Samstag; wir erwarten also sehr aufregende Rennen."

In den letzten Wochen habt ihr auf einem grossen Mehrrümpfer, der Alinghi 5, trainiert und jetzt kehrt ihr zu einem viel kleineren zurück, einem D35. Kannst du uns die Unterschiede erklären und auch, was ihr aus den bisherigen Trainingserfahrungen auf Alinghi 5 gelernt habt?
„Natürlich sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Booten riesig, das ist der Hauptunterschied. Der D35-er war immer eine hervorragende Trainingsplattform und ein fantastisches Boot für Bedingungen auf dem See. Wir freuen uns sehr, wieder auf diesen tollen Booten zu trainieren und Rennen zu bestreiten. Bei Alinghi 5 sind wir mitten in einem Lernprozess. Wir waren sehr darauf konzentriert, an den ersten Tagen vorsichtig und behutsam zu segeln, die Systeme zu verstehen, die Plattform anzuschauen, die Krfäte, die wirken, etc. Auf den D35ern sind wir viel mehr auf die Rennen fokussiert; bei den Trainings in dieser Woche haben wir uns also auf den Vorstart, das Timing und die Crew-Arbeit konzentriert."

Wieso nimmt Alinghi SUI6 nicht an dieser Regatta teil?
„Das Team trainiert gegenwärtig in Genua auf Alinghi 5. Es ist ein fantastisches Gebiet mit wirklich guten Segel-Bedingungen. In dieser Trainingsphase braucht es viele Leute aus dem Segel-, Design- und Landteam. Deshalb sind die Crew von Alinghi SUI6 und Loïck Peyron, der Okalys steuert, an diesem Wochenende in Genua. Das Hauptziel für Alinghi ist es jetzt, weiter auf Alinghi 5 zu segeln, weiterzulernen und dann für den America's-Cup-Match im nächsten Februar bereit zu sein."

Der Wettkampf beginnt morgen um 11.30 Uhr; es werden maximal vier Rennen gesegelt. Besuchen Sie Alinghi.com für die Renn-Resultate und die Statements der Crew.

Die Crew auf Alinghi SUI1
Ernesto Bertarelli, Steuermann
Pierre-Yves Jorand, Grosssegel-Trimmer und Performance
Nils Frei, Vorsegel-Trimmer
Yves Detrey, Bow/Mastman und Bootskapitän
Tanguy Cariou, Taktiker
Coraline Jonet, Trimmer

Bemerkung:
Alain Gautier, Steuermann auf Foncia, ist ein weiteres Team-Mitglied, das an diesem Wochenende am Open de Nyon teilnimmt.

Zwischenstand in der Challenge Julius Baer
1. SUI 1 Alinghi SUI 1 5 pts
2. SUI 5 Foncia 6 pts
3. SUI 2 Okalys-Corum 6 pts
4. SUI 3 Julius Baer 14 pts
5. SUI 6 Alinghi SUI 6 15 pts
6. SUI 9 Smarthome 17 pts
7. SUI 7 Zebra 7–FirstCaution 18 pts
8. SUI 4 Zen Too 19 pts
9. SUI 12 Banque Populaire 21 pts
10. SUI 11 Veltigroup 26 pts
11. SUI 10 Ladycat 27 pts
12. SUI 8 Romandie.com 33 pts

Donnerstag, 20. August 2009

20.08.09: Clubmeisterschaft des YCRo und KSV vom 22. August

Der Yacht-Club Romanshorn und die Kesswiler Segler-Vereinigung tragen traditionellerweise ihr Clubmeisterschaft gemeinsam aus. Die Wettfahrtleitung stellt der Yacht-Club Romanshorn. Nach der Steuermannsbesprechung am Samstag 11.00 Uhr wird der Wettfahrtleiter Jack Frei um 12.00 Uhr das Signal zum Auslaufen der Langstreckenwettfahrt geben.

An den Clubregatten werden vor allem Familien-Crews der beiden Segelclubs am Start sein. Die verschiedenen Bootstypen werden mit einer Handicapformel, nach Yardstick, gewertet. Die Junioren des Yacht-Club Romanshorn, welche die ganze Saison die Trainings und das Sommerlager besucht haben, werden auf einer verkürzten Regattabahn den Sieger in der Jollenklasse ermitteln. Die Wettfahrtsleitung hofft auf gute Windverhältnisse, damit alle Boote am frühen Abend das Ziel vor dem Gemeindehafen Romanshorn erreichen.

Nach einem Apéro und der Begrüssung der in diesem Jahr neu dazu gestossenen Schiffe wird der Wettfahrtsleiter die Rangverkündigung vornehmen. Jedes teilnehmende Schiff wird einen Preis erhalten und das Romanshorner Blaue Band für das schnellste Boot vergeben.

Am anschliessenden Clubfest werden die Regattateilnehmer und die Mitglieder der beiden Clubs beim gemütlichen Zusammensein vom MOLE-Team verwöhnt.

20.08.09: European Championship 2009 in Helsinki

Der Yacht Club Langenargen (YCL) hat neue Trümpfe für die Zukunft im Leistungssport. Svenja Stein (17) wird 7. bei der Laser 4.7 European Championship 2009 in Helsinki.

Nach Rang 16 bei der Laser Radial EM vor einigen Wochen in Dänemark, belegte Svenja Stein bei der vom 7. - 14. August 2009 in Helsinki ausgetragenen Laser EM mit dem kleineren 4.7 Segel einen hervorragenden 7. Rang unter 82 Teilnehmerinnen und war damit auch mit Abstand beste Deutsche. Die nächstbeste deutsche Seglerin belegte Rang 37.

Leider waren die Windverhältnisse nicht sonderlich gut, es kamen nur 7 statt geplanter 12 Wettfahrten zustande. Svenja musste bei nur einem Streicher einen 25. Platz aus der 5. Wettfahrt mit in die Wertung nehmen, das hat eine bessere Platzierung vereitelt. Allerdings hatten mit Ausnahme der Siegerin aus Spanien, alle einen oder gar zwei „Ausrutscher“.

Starke Windschwankungen und Dreher sowie starke Strömung erforderten höchste Aufmerksamkeit und auch die notwendige Portion Glück. Mit dem Ergebnis kann Svenja mehr als zufrieden sein, denn sie zählt inzwischen - nach nur 3 Jahren - und nachdem der Laser 4.7 in Deutschland überhaupt erst seit kurzer Zeit aus dem „Dornröschenschlaf“ geweckt wurde, zur europäischen Spitze im Laser. Die deutsche Rangliste im Laser 4.7 führt sie klar an. Die mittlerweile bei Svenja Stein erreichte Performance lässt für die Zukunft im Laser Radial - der olympischen Frauenklasse - weitere große Erfolge erwarten.

Bruder Maximilian Stein (16) hatte auch in Helsinki wieder Höhen und Tiefen. Mit 3 Frühstarts in 7 Rennen und bei nur einem Streicher war nicht mehr als Rang 63 von 148 Boys drin. Dennoch war er damit zweitbester Deutscher. Die anderen Wettfahrtergebnisse hatten auf eine Top Ten Platzierung hoffen lassen. Immerhin ist Maxi nicht nur beim Starten sehr schnell, so ist er in seinem 2. Laser Jahr ebenfalls bereits bis zur europäischen Spitze vorgestoßen und belegt hinter Svenja Platz zwei in der deutschen Laser 4.7 Rangliste.

Die Geschwister Stein sind auf dem besten Wege im Yacht Club Langenargen in die Fußstapfen der Gebrüder Peckolt zu treten. Die Ziele sind definiert und die Weichen sind in Richtung London 2012 gestellt. Der YCL wird das Projekt fördern und damit in seinem breiten Engagement für die olympische Laser Klasse einen Fixpunkt setzen. Wolf-Peter Niessen.

Mittwoch, 19. August 2009

19.08.09: Tino und Niko Mittelmeier segeln Katamaran Extreme 40

Tino und Niko vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) segeln wieder zusammen - auf einem Katamaran.Der 40 Fuß lange Katamaran Extreme 40 hat Platz für vier Segler.

Mittelmeiers werden es zusammen mit ihren einstigen Konkurrenten Roland Gäbler und Gunnar Struckmann segeln. Roland Gäbler ist Taktiker und Skipper, Tino ist der Steuermann. Seit 2007 messen sich die weltbesten Segler im IShares Cup mit den bis zu 40 Knoten schnellen Rennbooten unmittelbar vor den Augen der Zuschauer. Shares Cup ist somit das Gegenstück zum klassischen Yacht-Vergleich auf Distanz.

Stationen des IShares Cup2009 sind:
1 – Venedig (Italien), 15. bis 17. Mai
2 – Hyeres (Frankreich), 3. bis 5. Juli
3 – Großbritannien, 1. bis 3. August
4 – Kiel (Deutschland), 28. bis 30. August
5 – Niederlande, 25. bis 27. September
6 – Almería (Spanien), 10. bis 12. Oktober

Das deutsche „Wirsole Team Germany Kiel“ mit Tino und Niko wird zum ersten Mal in Kiel vom 28. bis 30. August an den Start gehen. B.Z.

19.08.09: Geduld wurde mit vier Wettfahrten und einem Schatzkistle belohnt

Herrliches Sommerwetter, blaues spiegelglattes Wasser und eine schöne Clubterrasse am See - was braucht man mehr für ein schönes Sommerwochenende? Segler brauchen dazu noch Wind. Mit spiegelglattem Wasser sind sie nicht zufrieden. Ab und zu kräuselte sich am Samstag das Wasser, aber erst gegen 15:30 Uhr ließ Regattaleiter Konny Huther vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) die Boote auslaufen.

Die erste kurze Wettfahrt litt unter extremen Winddrehern, aber da das schnellste Schiff schon nach 39 Minuten im Ziel war, konnte nicht mehr abgeschossen werden. Für die zweite Wettfahrt suchte die Regattaleitung den Wind Richtung Obersee. Nachdem mehrmals eine neue Startlinie ausgelegt wurde, stabilisierten sich die Windverhältnisse und eine schöne Wettfahrt mit regulären Windbedingungen konnte durchgeführt werde. Erst gegen 19:30 kamen die Segler zurück in den Hafen. Hier war schon alles für einen lauen Sommerabend vorbereitet und so konnte mit Grillspeisen, Sangria und Livemusik eine stimmungsvolle Seglerfete beginnen.

Der Sonntagmorgen begann wieder früh für die Segler. Die Wetterprognose versprach Wind und so setzte Konny Huther die Auslaufbereitschaft auf 9 Uhr. Aber der Wind ließ auf sich warten. Erst um 12.55 fiel das Startsignal für die dritte Wettfahrt bei 4 KN Leichtwind. Um 13:59 fiel der vierte Startschuss, nur 90 Sekunden nach Zieldurchgang des letzten Bootes in der dritten Wettfahrt und nur eine Minute vor Ablauf der Startbereitschaft. Die Schnelligkeit der Wettfahrtleitung verhalf den Seglern mit der vierten Wettfahrt zu einem Streichergebnis. Alle Segler, die z.B. mit der ersten Wettfahrt am Samstag haderten, konnten diesen Lauf streichen.

In zwei der fünf Wertungsgruppen brauchten die Sieger allerdings keinen Streicher. Bei der Gruppe ORC Club 2-4 gewann Toni Magg (YCL) mit der BB10 mit vier Siegen und auch die Schweizer Crew mit Steuermann Heiko Flach (YCL) gewann ungeschlagen bei den ORC- Sportbooten. Sicherer Sieger mit drei ersten und einem 2. Platz war auch das österreichische Boot Rainbow mit Steuermann Daniel Schroff (SVKr) in der Wertungsgruppe ORC-Club 1. Bei den Aphrodite 101 gewann Klaus Peter Stengele mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Clubkameraden Klaus Sacher vom Bodenseeyachtclub Überlingen. Punktgleich, aber mit den besseren Einzelergbnissen gewann Peter Wiedenhorn (YCSi) vor Reiner Zum (YRK) bei den First Class 8. B.Z.

Die Sieger aller Wertungsgruppen bekamen von der Präsidentin Gabriele Kromer Schaal und Regattaleiter Konny Huther eine Schatzkiste überreicht.

Das Gesamtergebnis Resultate >

19.08.09: In Hafenbecken gestürzt

ROMANSHORN (kapo) Bei einem Sturz ins Romanshorner Hafenbecken zog sich am Dienstag eine Frau unbestimmte Kopfverletzungen zu.

Auf dem Schiffperron bei der Friedrichshafnerstrasse stehend winkte die 73-jährige Frau nach 11 Uhr ihren Bekannten auf der Fähre zu. Aus Unachtsamkeit stürzte sie dabei ins Hafenbecken. Die Frau konnte umgehend geborgen werden. Der Rettungsdienst brachte die unbestimmt am Kopf Verletzte nach St. Gallen in Spitalpflege.

Dienstag, 18. August 2009

18.08.09: Tolle Fotos vom ersten Alinghi-Training

Carlo Borlenghi von Alinghi hat tolle Fotos vom ersten Alinghi-Training in Genua geschossen. Hier ein kleiner Ausschnitt davon. Wenn Sie die Fotos anklicken, können Sie eine Vergrösserung sehen. Die Fotos sind für den Ausdruck nicht geeignet.





Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi

Montag, 17. August 2009

17.08.09: Rockfans auf nach Konstanz - Rock am See am 29. August

17.08.09 - Die Vorbereitungen für ROCK AM SEE laufen auf Hochtouren! Der Festivalflyer ist fertig und wir haben eine digitale Version mit allen wichtigen Informationen zum Line-Up, Running Order, Campingplatz und Bewirtung online gestellt.

Wer sich sein Ticket noch im Vorfeld per Post schicken lassen möchte, sollte sich nun sputen: Bestellungen im Internet sind nur noch bis kommenden Freitag, den 21. August um 14 Uhr möglich. Danach gibt es die Karten noch an allen offiziellen Rock am See-Vorverkaufsstellen oder unter der Tickethotline +49 7531 90 88 44.

Für alle, die nach dem 21. August telefonisch bestellen und das Geld noch im Vorfeld überweisen, hinterlegen wir die Karten an der Tageskasse. TICKETS >>> / Homepage: www.rock-am-see.de / Plakat >>>

17.08.09: Schussenfest des SMCF mit Bootstaufe

Friedrichshafen - (st) Vier Täuflinge waren am Samstag, den 15. August 2009, freiwillig im Friedrichshafener Bundesbahnhafen erschienen, um ihre neuen Boote beim Schussenfest des Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) taufen zu lassen, der fünfte wusste nichts von seinem Glück, bis Gott Neptun höchstpersönlich dem Motorboot seinen neuen Namen verlieh. Über 80 Mitglieder amüsierten sich prächtig.

Es ist alter Seemannsbrauch, ein neu gekauftes Schiff taufen zu lassen, damit Schiff und Eigner allezeit die Gunst der maritimen Götter genießen. Beim SMCF standen am Samstag gleich vier Bootstaufen an: Zwei clubeigene Schiffe und zwei Segelboote von Mitgliedern sollte Neptun, wie immer dargestellt vom SMCF-Präsident Hans-Peter Benz, taufen.

Nach den obligatorischen Fragen an die Täuflinge, die so ihre Eignung zum Führen eines Schiffes beweisen mussten, und einem stärkenden Mahl aus Rollmops mit Algensalat folgte die eigentliche Taufe. Dabei landeten alle Täuflinge im Hafenbecken. Nun wäre eigentlich alles vorbei gewesen, aber Neptun hatte noch eine Überraschung für die zahlreich erschienenen Clubmitglieder an der Hafenmole parat: Sein schwimmendes Taxi, das Motorboot von Manne Sautter, war in seinem 42-jährigen Leben nie getauft worden. Neptun holte dies Versäumnis zur Verblüffung des Bootsbesitzers nach und taufte das Boot auf den Namen „Masaboo“.

Das anschließende Schussenfest war eines der am besten besuchten und längsten der letzten Jahre. Veranstaltungswart Martin Baumüller hatte für das traditionelle Spanferkel gesorgt, die Besucher für Salate und Nachspeisen. Über 80 Mitglieder feierten mit der Musik der Band „Swinging Flair“ bis weit in die Nacht hinein.


Neptun mit seinen zwei charmanten Nixen und dem unverhofften Täufling Manne Sautter (Bild: st)


Neptun erreichte die SMCF-Bootstaufe im hinteren Bundesbahnhafen per Motorboot-Taxi. (Bild: st)

17.08.09: Swiss Sailing Region 6 Cup mit LACUSTRE Jugendschiffen

Der Regionalverband 6 von Swiss Sailing zusammen mit der Seglervereinigung Bottighofen führten am 15./16. August die diesjährige RV6 Cup Jugendregatta durch. Der RV6 Cup ist eine Teamregatta unter den Segelclubs am Schweizer Bodenseeufer. Jedes Team besteht aus einer Yacht, einer Jolle und einem Optimist.

Der Junioren Segler Pool der Region Kreuzlingen der mit dem Jugend Regatta Förderverein gemeinsam die Yachtausbildung durchführt schickte zwei Teams mit je einer Lacustre, einer Laser Jolle und einer Optimist Jolle ins Rennen.

Team 1 mit Livia Greuter, Tim-Oliver Buchholz und Fabian Rüedin auf der jeunesse, René Ott auf dem Laser und Jonathan Rutishauser im Opti belegten hinter den Rietli Racer den hervorragenden zweiten Platz.

Team 2 mit Yannick Dobler, Thierry Dobler, Adrian Specker, Basil Hanhart auf der gilberte III, Yannick Adam auf dem Laser und Andri Rast im Opti erreichten Platz 6.


gilberte und jeunesse im Luvkampf

Das Wochende vom 15./16. August brachte herrliches Sommerwetter und dazu leichte aber konstante Winde um 1-2 bf auf Ost. Dank dieser idealen Wetterbedingungen konnte Wettfahrtleiter Hans Wittich bereits am Samstag 3 schöne Läufe durchführen. Am Sonntag setzte der Ostwind dann gegen 12 Uhr erneut ein und erlaubte eine weitere Wettfahrt. Mit 4 Wettfahrten konnte jedes Team das schlechteste Resultat streichen. Um 15:15 Uhr konnte U.P. Rutishauser als Juniorenleiter des Regionalverbandes 6 Swiss Sailing dann die Preisverteilung durchführen:

1. Rietli Racers
2. Junioren Segler Pool Kreuzlingen Team 1
3. YC Arbon

Genaue Resultate >


Lacustre und Opti im Team


Wo gehts zur nächsten Boje

Nachdem die Jugendlichen erst im Frühjahr mit dem Yachtsegeln auf der LACUSTRE begonnen haben sind wir besonders stolz auf die beiden Teams. Beide Teams haben Ihre LACUSTRE selbständig über den Regattakurs gesegelt und dabei tollen Segelsport, saubere Manöver und auch spannende Positionskämpfe gezeigt. Bericht Felix Somm.

17.08.09: Sprung in den Seerhein: 23-Jährige schlägt mit dem Kopf auf

Eine 23-Jährige ist am Samstagnachmittag im Bereich Herosépark beim Sprung ins Wasser mit dem Kopf aufgeschlagen, wie heute der "suedkurier.de" berichtet.

Wie die Wasserschutzpolizei Konstanz mitteilt, ist die Frau ungeachtet der geringen Wassertiefe von etwa einem Meter mit dem Kopf voraus ins Wasser gesprungen. Sie schlug mit dem Kopf auf. Nach ersten Erkenntnissen zog sie sich dabei Verletzungen im Brustwirbelbereich zu. Ein Rettungshubschrauber brachte die Verletzte ins Krankenhaus.

Die Wasserschutzpolizei macht in diesem Zusammenhang auf erhebliche Behinderungen durch Schaulustige aufmerksam. Auf dem ohnehin engen Platz, auf dem der Hubschrauber landen musste, sei es schwer gewesen, alle Zuschauer aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

17.08.09: Mann kommt im Bodensee ums Leben

Bei seiner Bootstour auf dem Bodensee hat ein Kapitän einen 62-Jährigen leblos im Wasser treibend entdeckt.

Der Kapitän brachte ihn daraufhin bei Konstanz an Land, so berichtet «bild.de» am Sonntag. Wiederbelebungsversuche blieben allerdings ohne Erfolg, wie die Polizei mitteilte.

Der Schwimmer war mit seiner Lebensgefährtin an den See gefahren. Dann war der 62-Jährige hinausgeschwommen, wo ihn wenig später der Kapitän fand. Die Todesursache ist noch unklar.

Sonntag, 16. August 2009

16.08.09: Auch das gibt es am Bodensee

Vater Haubentaucher mit dem Jungen auf dem Rücken, bekommt gerade von der Mutter einen Fisch. Ein toller Schnappschuss von Laser-Master Peter Nietsch.

16.08.09: Erstes Salzwassertraining für Alinghi 5

Der America's-Cup-Defender segelte den riesigen Katamaran Alinghi 5 zum ersten Mal im Mittelmeer.

Genoa, Italy - (2009-08-15)
Die Alinghi 5 verliess heute ihre temporäre Basis im italienischen Genua zum ersten Mal für einige Stunden, um im Salzwasser zu trainieren. Die Bedingungen für den ersten Test waren ideal: ein leichter Wind von Südwesten und flaches Wasser. "Heute war der erste Tag im Salzwasser für Alinghi 5 und obwohl die Bedingungen schwierig waren, war alles gut. Wir sind glücklich, für diese Phase unseres Trainings-Programms in Italien zu sein; das ist ein Ort, wo alle gerne leben würden. Wir sind in Genua herzlich willkommen geheissen worden und haben grossartige Unterstütung von der Amico-Werft und dem Yacht-Club Italiano erhalten und wir freuen uns darauf, am nächsten Montag bei etwas mehr Wind wieder zu segeln", sagte Team-Skipper Brad Butterworth.

Der Defender des 33. America's Cup transportierte seinen riesigen Katamaran, den ersten Schritt im Entwicklungsprozess für den America's-Cup-Match im Februar 2010, am 7. August per Helikopter von der Basis am Genfersee an den Hafen im nördlichen Mittelmeer. Das Training geht nun in Genua weiter, ehe das Boot an den Ort des 33. America's Cup in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten transportiert wird.

Freitag, 14. August 2009

14.08.09: Die Regatten vom Wochenende

Im offiziellen Regattakalender findet man 3 Regatten, wovon eine im Untersee ausgetragen wird. Schwache Winde sind bis Samstagabend angesagt, wobei für Sonntag ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht. Allen Teilnehmern viel Erfolg.

SMCÜ: Überlinger Schatzkistle, ORC-Club / FC8 / IOI / 8m OD

SVB: Bodensee-Cup, RV 6

YCS: Glarisegg-Cup Steckborn, Star / Lacustre

Mittwoch, 12. August 2009

12.08.09: Schiffe aufgebrochen

ROMANSHORN (kapo) Über das Wochenende brachen Unbekannte im Gemeindehafen von Romanshorn in diverse Schiffe ein. Die Polizei sucht Zeugen.

Die unbekannten Täter waren zwischen Samstagnachmittag und Dienstagmorgen aktiv. Im Gemeindehafen von Romanshorn verschafften sie sich Zugang zu rund zehn Schiffen und stahlen diverse Gegenstände.

Der Sachschaden und der Wert des Deliktsguts belaufen sich auf mehrere tausend Franken.

Zeugenaufruf:

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Romanshorn unter der Nummer 071 221 42 00 zu melden.

12.08.09: Thundercats zeigen exotischen Wellenritt am Bodensee

Friedrichshafen - Hohe Sprünge über Wellen, starke Beschleunigung und wendige Manöver – das ist Thundercat Racing. Die INTERBOOT bringt die exotische Motorboot-Rennklasse erstmals an den Bodensee. Am ersten Wochenende der Wassersportausstellung (19. und 20. September 2009) zeigen zehn Katamaran-Schlauchboote, was in ihnen steckt. Motorboot-Sport-Fans dürfen sich außerdem auf die Liquid Quarter Mile freuen, die bereits zum fünften Mal während der INTERBOOT vom 19. bis 27. September 2009 stattfindet und sich zum wahren Publikumsmagneten entwickelt hat.

Ursprünglich dienten die wendigen Schlauchbootkatamarane als Rettungsboote, um Personen aus der Brandung zu bergen. In den 80er Jahren entwickelte sich daraus in Südafrika die Rennbootklasse Thundercat Racing, die sich heute international etabliert hat und seit zwei Jahren auch in Deutschland zunehmend Anhänger findet. Jeweils zwei Personen bilden ein Team. „Der Fahrer steuert den Motor an der Pinne, der Co-Pilot hängt sich in die Halteseile, um durch Gewichtsverlagerung eine optimale Geschwindigkeit zu erreichen“, erklärt Guido Krieten, Vorsitzender der German Inflatable Powerboat Association und Mitorganisator des Thundercat-Racings in Friedrichshafen. „Beide sind mit den Füßen über Fußlaschen fest mit dem Boot verbunden, denn die Beschleunigung ist enorm: Bei einem Gewicht von 75 Kilogramm und dem 50-PS-Motor, gleicht das PS-zu-Kilogramm-Verhältnis dem eines Ferrari Testarossa.“ Durch die einheitlichen Maße der Boote von zwei Metern Breite und vier Metern Länge sowie der Standardmotorisierung, entscheiden Geschicklichkeit, Mut, das Zusammenspiel der Piloten und ein gutes Auge für die Wellen über den Erfolg bei diesem Show-Wettbewerb. Die Zweier-Teams starten zeitgleich und messen sich auf einer Distanz von rund 400 Metern.

Spektakuläre Motorboot-Demonstrationen zeigt auch die Liquid Quarter Mile. Direkt vor der Friedrichshafener Uferpromenade werden täglich (außer Mittwoch und zweiter Messe-Sonntag) zwischen 17 und 19 Uhr schnelle Boote in neun Klassen ihre Leistungsstärke in einem spannenden Duell auf der Viertelmeile unter Beweis stellen.

Für die Durchführung des Thundercat-Racings und der Liquid Quarter Mile wird Außergewöhnliches in Bewegung gesetzt: „Über eine Sondergenehmigung wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern auf dem Bodensee für den abgesperrten und abgesicherten Veranstaltungsbereich außer Kraft gesetzt“, berichtet INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß.

Weitere Informationen zur INTERBOOT im Internet unter www.interboot.de.

12.08.09: Brüder Heßberger erreichen das Goldfleet bei der Weltmeisterschaft der 420er

Steffen und Sven Heßberger vom Segel- und Motorbootclub Überlingen überzeugen bei der WM in Riva am Gardasee mit guten Nerven.

6 Herren-Teams und den 7 Damen-Teams aus Deutschland hatten sich für die WM in der 420er Jolle qualifiziert. Insgesamt waren 210 Boote aus über 40 Nationen am Start. Nach 2 Qualifikationsrennen kamen die Brüder Heßberger mit Platz 60 von 122 Booten bei den Männern gerade noch in das Goldfleet. Bei schönstem Wetter mit Winden um 3-5 Bft konnten sie sich in den Finalläufen noch auf den 33. Platz steigern.

Weltmeister wurden die Griechen Antonios Tsimpoukelis und George Karonis. Anschließend trainierten Steffen und Sven noch im 470er, da sie jetzt auf die größere und olympische Jolle umsteigen werden.

Ergebnisse >


Gebr. Heßberger vom SMCÜ erreichen das Goldfleet am Gardasee

12.08.09: Altnauer Segelclub - 30er Regatta am 5./6. September

Rund einen Monat nach der traditionellen Tag/Nachtregatta starten wir unsere erste 30er Regatta (Touren- und Rennversion)! Wir freuen uns über viele Anmeldungen und einen gelungenen Anlass! Altnauer Segelclub.

Auschreibung > / Online - Anmeldung >

12.08.09: 33. AC - Oracle definitiv mit Trimaran

txt / Entgegen anderslautender Gerüchte wird BMW Oracle kein neues Boot bauen. Ein Oracle-Sprecher bestätigte, dass das US-Syndikat mit dem bereits gebauten Trimaran BOR 90 zum Duell mit der Alinghi um den America's Cup antreten wird.

Ob Oracle auch den Austragungsort im persischen Golf definitiv akzeptiert, ist noch nicht bekannt. aufgrund der vorherrschenden leichten Winde erwarten Experten für den Katamaran des zweifachen Schweizer Siegers einen Vorteil.

12.08.09: SVB mit Hafenfest vom 14. - 16. August

Herzlich willkommen zum Bottighofer Hafenfest am Freitag, Samstag und Sonntag, 14. bis 16. August 2009. Flyer >

Ein weiteres Sommer-Highlight am See steht vor der Tür
Das beliebte Hafenfest in Bottighofen, welches die Segler-Vereinigung Bottighofen (SVB) in diesem Jahr zum 23. Mal durchführt. An einem der schönsten Flecken am Bodenseeufer trifft sich hier die Bevölkerung aus dem Dorf und der näheren Umgebung zu Spass und Unterhaltung. Den sportlichen Rahmen bildet ein spannendes Regattaprogramm.

Neu ist der Festplatz vor dem Hafenbetriebsgebäude
Wieder verwandelt sich am kommenden Wochenende der Bottighofer Hafen in einen Festplatz. Der Festbereich wird bei Schönwetter neu auf dem grosszügigen Platz vor dem Hafenbetriebsbebäude aufgebaut. Dies hat verschiedene Vorteile. Einer davon ist die optimale Infrastruktur des Gebäudes, welche für das Fest genutzt werden kann, aber auch die Ausweichmöglichkeit in die Hafenstube bei Schlechtwetter, das sich jedoch keiner wünnscht. Den Besuchern bietet sich auch vom neuen Standort aus ein sommerlich buntes Bild mit Panoramablick über den See.

Start am Freitag ab 17.00 Uhr
Viele Helfer werden unter der bewährten Organisation von Peter Giezendanner und seinem Team für ausreichend Speis und Trank sorgen. Angeboten werden Bodensee Felchen-Chnusperli, Grilladen, und ein grosses Sortiment an Getränken, aber auch selbstgemachte Kuchen. Die Fischküche ist bereits am Freitag ab 17.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 11.30-13-30 Uhr und ab 17.00 Uhr und Sonntag von 11.15-16.00 Uhr. Grilladen, Getränke und Kuchen werden durchgehend angeboten.

Am Samstagabend DIEXIE life
Ab 19.30 Uhr erfolgt in Viererformation, komplett Anlage-frei, ein DIXIE Auftritt der Palme Combo. Ein weiteres Highlight am diesjährigen Hafenfest. Besonders originell; gespielt mit Tuba, gesungen mit Megaphon, die Besucher werden begesitert sein. Spannende Wettfahrten werden an diesem Wochenende unter der kompetenter Regattaleitung von Hans Wittich und dem Organisator Rolf Huber der RV6 Cup ausgetragen. Gestartet wird am Samstag frühestens um 14.00 Uhr. Die Preisverteilung ist voraussichtlich am Sonntag um 16.00 Uhr. Ausschreibung >

Oekumenischer Gottesdienst
Wie in den vergangenen Jahren wird am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst an diesem schönen Ort gefeiert. Den Gottesdienst leitet Pfarrerin Gabriele Weiss. Die musikalische Begleitung erfolgt durch die Musikgesellschaft Scherzingen.

Hafenkonzert
Nach dem Gottesdienst spielt die Musikgesellschaft Scherzingen zu einem rund einstündigen Konzert auf. Schmissige Stücke werden die Zuhörer begeistern.

Neu mit Barbetrieb
Am Hafenfest 2009 werden erstmals Drinks angeboten. Am Freitag und am Samstag jeweils ab 21.00 Uhr bis 02.00 Uhr betreiben aktive Seglerinnen auf der Terrasse des Hafenbetriebsgebäudes, also an schönster Lage, eine Bar. Ein Besuch lohnt sich.

Zum Erfolg des Festes tragen aber in erster Linie die Festbesucher bei. Die Organisatoren, ihre Helfer und die Regattateilnehmer freuen sich auf viele Zuschauer und Gäste. Herzlich willkommen zum Hafenfest in Bottighofen! SVB Segler-Vereinigung Bottighofen.

Dienstag, 11. August 2009

11.08.09: Starboot WM 2009 im schwedischen Varberg

gtc / In einem überdurchschnittlich starken Weltmeisterschafts-Feld belegten Roman und Philipp Juchli vom Yacht-Club Arbon den 50. Platz und sind somit hinter dem einzigen Schweizer Profiteam Marazzi/De Maria das zweitbesten Schweizer Team. Sie kamen erst in den letzten beiden Rennen in Schwung und belegten da die Ränge 25 resp. 24. Weltmeister wurden die Amerikaner Szabo/Peters.

Die Weltmeisterschaft 2009 der Olympiaklasse Starboot im schwedischen Varberg zählte mit 87 teilnehmenden Starbooten aus 25 Nationen – wie jedes Jahr – zu den Höhepunkten des internationalen Segelsportes. Die Schweiz war mit sechs Booten vertreten, unter anderem mit den beiden Ostschweizern Roman Juchli (Steuermann) und seinem Bruder Philipp (Vorschoter). Sämtliche Welt- und andere Meister der Starboot-Klasse der letzten 10 Jahre waren mit Ausnahme der Olympiasieger von Peking (Percy/Simpson) im starken Feld vertreten. So waren auch Segellegenden und „alte Cracks“ wie Pelle Peterson und Sune Carlsson ebenfalls dabei. Über 30 der angetretenen Mannschaften sind reine Segelprofis. Der 50. Rang des Amateur-Teams Juchli/Juchli kann vor diesem Hintergrund als Erfolg gewertet werden.

Die lange Reise von 16 Stunden hat sich seglerisch gelohnt, obwohl an einem Tag Windstille herrschte. Bei total sechs Wettfahrten mit einer Segeldauer von jeweils ca. 3 ½ Stunden und Windstärken von 2-4 Beaufort konnte die gute Geschwindigkeit ausgespielt werden. Die langen Segeltage – so musste jeweils ca. zwei Stunden Anfahrt vom Hafen ins Segelrevier und zurück überwunden werden – verlangten gute Kondition. Die starke Strömung sowie starke Winddreher machte den Binnenseeseglern etwas zu schaffen. Zudem war der Wind auf dem kabeligen Wasser kaum zu lesen.

Das was Marazzi/De Maria in den letzten beiden Regatta leider nicht erreichten (sonst wären sie Weltmeister geworden, denn sie lagen nach vier Läufen an der Spitze), haben die beiden Bodenseesegler getan. Es galt stur die rechte Seite zu wählen, obwohl beim Start die linke Seite bevorteilt war. Vor allem in den letzten beiden Wettfahrten, in denen Juchli/Juchli die erste Bahnmarke jeweils unter den Top 20 rundeten, zeigten sie ein gutes Fingerspitzengefühl für die schwierigen Wetterbedingungen und rangierten sich mitten in den Profi-Teams ein. Bemerkenswert war schliesslich, dass es trotz des bedeutenden Anlasses kaum Proteste gab. Die Starboot-Klasse, die ihre Schweizermeisterschaft in den letzten drei Jahren zweimal am Bodensee aussegelten, ist für faires Segeln bekannt.

Während andere Nationen mit einem Tross von Begleitern und Trainern aufmarschierten, die die Strömung massen, Segel oder Kleider auf dem Begleitboot bereit hielten, mussten sich die fünf Schweizer selber behelfen.

Während Marazzi/De Maria über den erreichten achten Rang etwas enttäuscht nach Hause reisten, ist das Endresultat von Juchli/Juchli im exzellenten Feld von vielen Profis sehr gut. Eine nächste WM wird es für die beiden in den nächsten zwei Jahren kaum geben, denn diese finden in Rio de Janeiro (Brasilien) resp. Perth (Australien) statt, was für das Amateurteam aus Zeit- und Kostengründen nicht realisert werden kann.

Rangliste >



11.08.09: Hafenmeister des Jahres 2009

Das IBN-Magazin 8/2009 startet zusammen mit dem Bodensee Segler Verband eine Bewertung der Hafenmeister am Bodensee. Auf Seite 16 des Magazins können Sie Ihre Bewertung abgeben. Mehr Infos dazu im Magazin und unter dem Editorial. Aus aktuellen Gründen ist die Umfrage ab sofort offen!

Umfrage Online: https://www.ibn-online.de/HM.

11.08.09: LSC kümmert sich um den Nachwuchs

13 Opti-Kinder haben in der ersten Augustwoche in Lindau vier Tage lang die Feinheiten des Segelns gelernt. „Wir haben den grundsätzlichen Segeltrimm und die Feineinstellungen geübt. Die Kinder zwischen elf und 14 Jahren haben die Regattaregeln gelernt, und dann haben wir mit ihnen die Taktik in Theorie und Praxis geprobt“, erklärte Organisator Michi Sternbeck.

„Die Kinder mussten aber nicht die ganze Zeit stur segeln“, relativiert Dieter Kubeth, der Jüngstenwart des Lindauer Segler-Clubs die Übungen. „Es gab Wasserspiele, Kenterübungen und wir sind zum Eisessen nach Zech gesegelt.“ „Das war cool,“ strahlt die elf-jährige Karina, „und das Eis war lecker“. Während sich der ebenfalls elf Jahre alte Jan-Philipp über die Inselumrundung freut „Klasse, einmal mit dem Opti rund um die Insel zu fahren“.

Die kleinen Jollen der Optimistenklasse sind bei ihrer Inselumrundung problemlos unter der Seebrücke durchgesegelt. „Nur vor dem Bahndurchlass mussten wir die Masten abbauen,“ beschreibt Michi Sternbeck das Verfahren, „und dann ist prompt das große Schlauchboot im Durchlass steckengeblieben“.

Die 13 Kinder wurden auf dem Wasser ständig von mindestens zwei Sicherungsschlauchbooten begleitet, sie mussten außerdem alle Neoprenanzüge zum Schutz gegen die Kälte und eine Schwimmweste tragen. „Die einzigen Zwischenfälle, die wir hatten, waren drei Wespenstiche“, meint Jüngstenwart Kubeth, „und die waren harmlos“. Zum Abschluß gab es noch ein großes Grillfest für die Kleinen, zu dem die Eltern Kuchen und Salate mitbrachten.

„Die Opti-Woche zeigt, dass der Lindauer Segler-Club sich intensiv um den Nachwuchs kümmert“, ist die LSC-Präsidentin Christine Holz stolz auf die Jugendarbeit, „zumal wir vor drei Wochen schon einmal ein Optiwochenende für die kleineren, noch nicht so erfahrenen Nachwuchssegler abgehalten haben.“


Die Opti-Truppe vor dem Start (Foto: Dieter Kubeth)


Optimisten auf dem Wasser (Foto: Dieter Kubeth)

11.08.09: Société Nautique de Genève (SNG) zur Anhörung

Statement der Société Nautique de Genève (SNG) zur heutigen (10.08.09) Anhörung betreffend des Timings der Verfügbarkeit des Custom's House Registry des Golden Gate Yacht Clubs (GGYC) für ihre herausfordernde Yacht im 33. America's Cup:

„Wir sind froh, dass die Rechtsberater des GGYC heute nach einer fast zweijährigen Verzögerung vor Gericht bekannt gaben, dass das Boot, das BMW Oracle seit fast einem Jahr gesegelt hat, USA heisst und die Yacht ist, die sie im 33. America's Cup segeln werden. USA muss den Dimensionen entsprechen, die der GGYC in seinem Custom's House Registry angibt. Der Richter entschied zwar noch nicht darüber, wann der GGYC seine Custom's House Registry veröffentlichen muss, aber wir sind zuversichtlich, dass das Gericht die Deed of Gift respektieren wird. Wir sind froh, dass wir etwas mehr Gewissheit darüber haben, welches Boot der GGYC segeln wird, und wir freuen uns auf den 33. America's Cup im Februar 2010 in Ras al-Khaimah.“, sagte Lucien Masmejan, führender Rechtsberater der SNG. „Wir haben dem Gericht gesagt, dass es unser Ziel ist, ein spannendes Rennen auf dem Wasser zu haben. Und wir werden dem Challenger gerne bei allfälligen Fragen zu den Vermessungsbestimmungen zur Seite stehen, so dass wir und der GGYC sicher sein können, dass USA den Dimensionen im Certificate of Challenge entspricht. Wir wollen, dass der America's Cup aus den Gerichtssälen wieder aufs Wasser zurückkehrt“, fügte er hinzu.

Montag, 10. August 2009

10.08.09: Wettfahrt mit nur wenig Wind

Heute berichtet das Thurgauer Tagblatt über die Tag/Nacht-Regatta in Altnau. Daniela Ebinger mit einem tollen Bericht über diese sehr beliebte und traditionelle Ragatta, die die grösste am Schweizer Ufer ist.

Als erster der Altnauer Tag/Nacht-Regatta erreichte Albert Schiess mit seiner Crew auf dem Katamaran Holy Smoke das Ziel. 114 Schiffe beteiligten sich an der Wettfahrt.

Daniela Ebinger
Altnau. Vergangenes Wochenende fand die 38. Tag/Nacht-Regatta, organisiert vom Altnauer Segelclub (ASC), statt. Sie ist eine international ausgeschriebene Langstreckenwettfahrt und zählt als eine von sechs Regatten auf dem Bodensee zum hart umkämpften Bodensee-Pokal.

Mit 114 Schiffen und 20 Kilometern gehört die Regatta zu den grössten Seglerwettkämpfen am Schweizer Ufer des Bodensees. Die Regatta startete in zehn verschiedenen Klassen mit sehr leichtem Wind von Osten seit langem wieder einmal in Richtung Güttingen. Dank der Hafenerweiterung legten erstmals alle Schiffe innerhalb des Hafens an.

Nur wenig Wind
Um 20 Uhr knallte der Startschuss für die ersten Boote. «Leider wurde damit auch das letzte bisschen Wind mit verschossen. Trotzdem gingen die Schiffe beim Start ganz gut ab», sagt Max Gigli, Mitglied des Altnauer Segelclubs.

Von null bis vier Beaufort Windgeschwindigkeit und von einem stimmungsvollen Abendhimmel bis zum Gewitter erlebten die Segler an der Tag/Nacht- Regatta alles. Helmut Lenz aus Schwarzbach mit dem Schiff Boreas sagt: «Wir hatten viel Arbeit und oft Segelwechsel. Aber die Stimmung war gut, das ist die Hauptsache.»

Schön warm
Zehn Minuten vor zwei Uhr kehrte Georg Bercher auf dem Schiff KAA in den Hafen zurück und hörte die Noise Brothers zu seinem Bedauern nicht mehr lange. Auch er empfand den wenigen Wind als anstrengend. «Es war aber spannend und schön warm, so dass wir die ganze Zeit in kurzen Hosen sein konnten.»

Sogar internationale und teilweise prominente Mannschaften kämpften um Plätze und Positionen. Auch von Altnau hatte es Spitzenleute dabei, wie etwa Patrick Bürke mit «Silvermine» und seiner Crew, die den 1. Platz in der Gruppe Yardstick 3 errang.

Nach 3 Stunden bereits im Ziel
Das erste Schiff Holy Smoke brauchte 3 Stunden und 5 Minuten. Nach 8 Stunden und 49 Minuten, gegen 4.50 Uhr, querte die «Flash» als letztes Schiff die Ziellinie. «Die Regatta ist fair und unfallfrei verlaufen. Aber wegen der schwachen Windstärke hat sich alles sehr in die Länge gezogen», sagte Wettfahrtleiter Franklin Schüepp auf Anfrage.

Gute Stimmung an Land
An Land kam keine Langeweile auf. 70 Helferinnen und Helfer sorgten für das leibliche Wohl. Im Festzelt sorgten die sechs tanzenden Matrosinnen von «dance projekt» für gute Stimmung. Zwischen den Auftritten konnten sich die Seeleute in aller Ruhe über die Wettfahrt austauschen.
Resultate > / Fotos >



Foto: Urs Heiz, ASC

10.08.09: Silbercup vor Romanshorn

3 Klassen segelten beim Yacht-Club Romanshorn um die Plätze. Am Wochenende wurde die Traditionsregatta vor Romanshorn ausgesegelt. Der Yacht-Club Romanshorn hat auf zu Gunsten der Bodenseewoche, die vom 4. – 7. Juni in Konstanz ausgetragen wurde auf seinen angestimmten Termin verzichtet. Das hat dazu geführt, dass nur wenige Boote am 8./9. August am Start waren.

Nach der Steuermannsbesprechung am Samstagmittag durch den Romanshorner Wettfahrtsleiter Daniel Helbling konnten die ersten drei Wettfahrten bei guten Windverhältnissen ausgesegelt werden. Der erste Lauf konnte noch bei trockenen Verhältnissen gesegelt werden, doch dann setzte der Regen ein und die Seglerinnen und Segler wurden zusätzlich gefordert.

Am Abend trafen sich die Teilnehmer zum Nachtessen, das das MOLE-Team vorbereitet hatte. Das gute Essen und die Pflege der Kameradschaft unter den Teilnehmern und den Helfern der Wettfahrtleitung beendeten den ersten Regattatag. Am Sonntag um 9 Uhr folgten die Boote wieder dem Startschiff. Die Windverhältnisse liessen aber nur noch einen Lauf zu, der zudem verkürzt werden musste.

Bei dieser Regatta gab es zwei souveräne Sieger, denn Jack Frei vom Yacht-Club Romanshorn und Richard Volz vom Yacht-Club Meersburg siegten mit der bestmöglichen Punktezahl in ihren Klassen. Bei der 6mJI Klasse war es dagegen bis zum Schluss spannend.

An der Preisverteilung wurden die Wander- und Erinnerungspreise den drei erfolgreichsten Teams übergeben. Mit dem Dank an die Helfer der Wettfahrtsleitung wurde die Segelregatta des aktiven Yacht-Club Romanshorn beendet.

Die Ranglisten:

75m2 Nationale Kreuzer
1. Richard Volz, Yacht-Club Meersburg, 3 Punkte
2. Ewald Weisschädel, Konstanzer Yacht-Club, 6 Punkte
3. Fritz Höchner, Yacht-Club Romanshorn, 7 Punkte

6 mJI
1. Reinhard Suhner, Segler-Vereinigung Bottighofen, 6 Punkte
2. Ralph Müntener, Yacht-Club Romanshorn, 7 Punkte
3. Thedy Schmid, Yacht-Club Romanshorn, 8 Punkte

5.5mIC
1. Jack Frei, Yacht-Club Romanshorn, 3 Punkte
2. Willi Krüger, Segler-Vereinigung Bottighofen, 6 Punkte
3. Dietmar Armbruster, Konstanzer Yacht-Club, 8 Punkte
4. Ekkehard Schlichtenhorst, Nonnenhorner Segler-Verein, 10 Punkte.





Fotos: Jürg Bollier (zur Vergrösserung anklicken)