Freitag, 31. Juli 2009

31.07.09: UBS dankt Yacht-Club Romanshorn mit Alinghi-Modell

Drei Jahre hat der Yacht-Club Romanshorn die Match Races der UBS Alinghi Swiss Tour durchgeführt. Als Dank für diese Zusammenarbeit schenkt UBS Ostschweiz nun dem Yacht-Club Romanshorn ein Modell des Siegerbootes.

Bei den Match Races UBS Alinghi Swiss Tour waren der Yacht-Club Romanshorn und die UBS Ostschweiz Partner. Für diese Zusammenarbeit dankt die UBS Ostschweiz mit der Übergabe eines originalgetreuen Modells der SUI 64, dem Siegerboot des America’s Cup 2003 vor Auckland in Neuseeland.

Der Leiter der UBS Arbon, Stephan Hollenstein überreichte an einem schönen Sonnentag das wertvolle Modell dem überglücklichen Präsidenten des Yacht-Club Romanshorn, Ruedi Schellenberg. An einem Ehrenplatz im Clubrestaurant MOLE wird es in Zukunft einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mit der SUI 64 hat in Auckland die Erfolgsgeschichte von Alinghi begonnen, die bekannterweise in Valencia fortgeschrieben wurde. Leider ist seitdem nicht mehr gesegelt worden, da das Team Oracle gerichtliche Schritte in den USA gegen die vorgesehene Austragung in Valencia unternommen hat. Alle hoffen, dass dieses unwürdige Spiel bald zu Ende ist und wieder Regatten auf dem Wasser durchgeführt werden können. Der nächste America’s Cup kommt bestimmt, die Frage ist heute nur, wann und wo dieser stattfinden wird.

Am 18. und 19. September 2009 findet in Romanshorn wieder ein spannendes Segel Match Race statt, dieses Mal unter SUI Match Race Tour.


Stephan Hollenstein (UBS Arbon) überreicht Präsident Ruedi Schellenberg (Yacht-Club Romanshorn)

31.07.09: Jubiläumsregatta: 20 Jahre Argencup

Die Studentischen Seglergemeinschaften Stuttgart und Tübingen richten am 29. und 30. August den Argencup zum 20. Mal aus. Die Jubiläums-Regatta wird wiederum zum Bodenseepokal zählen und nach Yardstick gewertet. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden diesmal die Yachten unter sich sein und 4 Wettfahrten ausrichten, wenn der Wind mitspielt. Diesmal wird es besonders viele Sonderpreise geben. Steuerleutsbesprechung ist um 10.30 Uhr in der Marina Ultramarin, Kressbronn.

Auch die Band 4-Way-Street wird ihr 10-Jahresjubiläum feiern und am Samstagabend die Besucher im Festzelt rocken. Dafür reist die Gruppe extra aus Stuttgart an. „Das ist das Beste was der Raum Stuttgart zu bieten hat“, freut sich Wettfahrtleiter Jürgen Graf über die erneute Zusage der beliebten Rockmusiker. Sie werden mit Musik der 60er, 70er und 80er im Stil von Grosby, Stills, Nash&Young für die notwendige Jubiläumsstimmung sorgen.

Anmeldungen und weitere Informationen gibt’s unter www.argencup.de

31.07.09: 232 Boote an der WEST - OST vom 1./2. August

Aktuell haben sich 232 Boote zu dieser Sommerregatta eingeschrieben (Meldeliste >) . Der Bregenzer Segel-Club (BSC) organisert diesen Grossanlass zusammen mit dem Konstanzer Yacht-Club (KYC), der das Startprozedere durchführt.

Der Start erfolgt vor Bottighofen am 1. August um 8 Uhr und bei angesagten 2 - 6 Knoten Wind wird es eine lange Reise nach Bregenz geben. Wie so oft werden die meisten das deutsche Ufer anvisieren, weil dort mit etwas mehr Wind zu rechnen ist. Wer nach 21 Uhr in Bregenz eintrifft, kann nur noch Bier trinken oder gleich nach Hause fahren.

Favoriten gibt es keine, aber mit der Vermeer GER 1270 von Michael Pieper vom DSMC ist immer zu rechnen.

31.07.09: 33. America's Cup - Hearing am 10. August

Statement von Fred Meyer, Vice-Commodore der Société Nautique de Genève.

Statement von Fred Meyer, Vice-Commodore der Société Nautique de Genève, Yachtclub des Titelverteidigers im 33. America's Cup, zum Entscheid des New York Supreme Court, der gestern veröffentlicht wurde: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Entscheid von Richter Kornreich. Dieser Beschluss zeigt ihr grundlegendes Verständnis der Rechte, die dem Titelverteidiger gemäss der Deed of Gift zustehen. Es ist die Pflicht der Société Nautique de Genève (SNG), die Regeln für den kommenden 33. America's Cup festzulegen. Die Anweisung der Richterin validiert auch das Abkommen, das die SNG mit der International Sailing Federation (ISAF) eingegangen ist - dieses unterstreicht, dass die SNG alles daran setzt, den Wettkampf aufs Wasser zurückzubringen, wo er hingehört.

Wir freuen uns auf das Hearing vom 10. August und darauf, das Custom House Registry des Golden Gate Yacht Club zu erhalten, welches es Alinghi ermöglichen wird, sich angemessen auf die Verteidigung des Cups vorzubereiten."

Justice Kornreich: Decision und Order >

Donnerstag, 30. Juli 2009

30.07.09: Neue IBN-Abo Aktion

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Mittwoch, 29. Juli 2009

29.07.09: Oldtimertreffen im Bundesbahnhafen

Friedrichshafen – (st) Am Samstag, den 1. August 2009 treffen sich im hinteren Bundesbahnhafen schwimmende und fahrende Oldtimer. 60-80 Oldtimerschiffe werden sich im Hafen am SMCF-Vereinslokal „Schussen“ treffen, wo die traditionelle Bodenseewoche beginnt.

Die Oldtimerschiffe – vor allem Segel-, aber auch Motorboote – und ihre stolzen Besitzer treffen sich in diesem Jahr zum zehnten Mal zur Bodensee-Traditionswoche, während der die Boote Häfen rund um den See ansteuern. 2009 wurden nun der hintere Bundesbahnhafen und der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) als Startpunkt der Traditionswoche ausgewählt.

Als Rahmenprogramm hat der SMCF ein kleines Oldtimertreffen organisiert, bei dem etwa 20 alte PKWs und Traktoren den passenden Rahmen für die Segler bilden. 60 bis 80 Oldtimerschiffe im Hafen werden einen einmaligen Anblick bieten. Die Ankunft der Schiffe und das Rahmenprogramm starten um 14:00 Uhr, ab 18:00 Uhr feiern die Oldtimerbesitzer in der „Schussen“.


Der SMCF erwartet 60-80 Oldtimerschiffe wie die über 100 Jahre alte „Elisabeth“ (Foto: st).

Dienstag, 28. Juli 2009

28.07.09: Viele neue Test in IBN-Online

Auf IBN-Online gibt es sieben neue Bootstest. Darunter von den Motorbooten Monte Carlo 27, Hellwig Marathon V 505, Crescent T-Rex, Minor 27 und Uttern S64 sowie von den Segelbooten Sly 42 und Longtze. weiter >

28.07.09: Clubregatta und Sommerfest 2009 des SVPK (Segler-Verein Purren Konstanz e.V.)

Am 11. Juli um halb 10 Uhr startete das diesjährige Sommerfest des SVPK mit der Steuermannsbesprechung auf dem Clubgelände in Litzelstetten. Die Clubregatta, die im letzen Jahr wegen Flaute abgebrochen werden musste, galt es nachzuholen. Nach erfolgter Anmeldung und Aushändigung der Segelanweisung durch unseren Regattaleiter Kai-Uwe Weber wurde der zu segelnde Kurs am Flip-Chart erklärt, während in der Zwischenzeit die Bojen von fleißigen Helfern ausgebracht wurden.

In unserem Fall handelte es sich dabei um einen klassischen Up-and-Down-Kurs, der von der Startlinie, die vom Regattaschiff und einer Lee-Boje gebildet wurde, gegenan zur Luv-Boje gekreuzt werden sollte. Diese war an der Backbordseite zu umrunden, ebenfalls die Ablauftonne auf gleicher Höhe, um dann mit achterlichem Wind zur Lee-Boje zurück zu segeln, die ebenfalls wieder an der Backbordseite zu umrunden war, so dass der Kurs pro Durchlauf zweimal zu segeln war. Insgesamt wurden drei Durchläufe gesegelt. Eigentlich vier, der erste Durchlauf musste jedoch wiederholt werden, da sich eine Luv-Boje aus ihrer Verankerung löste und leicht abtrieb (der See ist an dieser Stelle immerhin um die 70 m tief). Gestartet wurde in zwei Yardstick-Klassen, die erste kleiner oder gleich 110, die zweite größer 110 sowie eine weitere, bestehend aus drei Jugend-Booten.

Nach erfolgter Steuermannsbesprechung hieß es dann ab in die Dinghis und die Boote klarmachen. Inzwischen frischte der West-Wind auf, so dass traumhafte Bedingungen vorherrschten. Um kurz nach 12 Uhr fiel dann der Startschuss und die erste Yardstick-Gruppe startete, in kurzem zeitlichem Abstand dann die zweite und zuletzt die Jugend-Boote. Nach ca. 3 Stunden Regattieren sind alle Durchläufe gesegelt gewesen und die Boote das SVPK machten sich bei immer noch traumhaftem Wind auf den Weg zurück zum Bojenfeld, um das wohlverdiente kalte Bier in Empfang zu nehmen. Bevor jedoch das Grillen und gemütliche Beisammensitzen losgehen konnte, wurden zuerst die Sieger der Regatta mit Preisen geehrt.

Unser Festwart Eberhard Roletschek und sein Team hatten bereits im Vorfeld das Clubgelände mit Bierzapfanlage, Kaffemaschine und gekühlten Getränken vorbereitet, so dass die ca. 30 Mitglieder und Gäste auf das Beste versorgt waren. Holzkohlegrills standen bereit so dass auch niemand Hunger leiden musste. Dementsprechend gemütlich wurde der Nachmittag zusammen verbracht und noch bis in die späteren Abendstunden zusammen gesessen.

Fotos und Ergebnisse >

28.07.09: Wetterstation Kressbronn am Bodensee

Durch die Initiative von Matthias Rau entstand die sehr gute private Wetterseite von Kressbronn am Bodensee. Auf dieser Seite finden sich die aktuellen Wetterdaten, alle 2 Minuten aktualisiert. Daneben wird auch die aktuelle Bodenseetemperatur vor Kressbronn gemessen und im Internet dargestellt.

Montag, 27. Juli 2009

27.06.09: 100-Jähriges Bestehen des KYC

Schöne alte Boote und die Fähre Fontainebleau auf Abwegen: Der Konstanzer Yachtclub (KYC) hat sein 100-jähriges Bestehen am Wochenende zwanglos und freundschaftlich gefeiert. Viele Gäste von benachbarten Vereinen waren dabei, und OB Horst Frank zeigte sich beeindruckt von der umfangreichen Jugendarbeit des Traditionsclubs. So berichtet heute der Südkurier Konstanz!


Bild: Flash-Light

Konstanz - Erstaunte Blicke vieler Passanten: Im Yachthafen in der Seestraße lag die Fähre Fontainebleau und in der Hafenmole schwammen edle Holzsegelboote, alle geschmückt mit bunten Wimpeln. Die Fähre hatte sich nicht in den falschen Hafen verirrt, sondern diente am Wochenende dem Yachtclub Konstanz als Partydeck. Er feierte dort mit rund 350 eigenen Mitgliedern sowie Gästen befreundeter Segelclubs vom See sein 100-jähriges Bestehen. Viele Geladene waren mit hölzernen Oldtimersegelbooten angereist, um im Hafen eine Stimmung wie vor 100 Jahren zu erzeugen. Unter den alten Edelbooten lag eines mit dem legendären Ruf, unbesiegbar zu sein: Die „Ayesha“.

Sie wurde 1912 im Auftrag des norwegischen Königshauses für die Olympiade gebaut und hat eine große Regattengeschichte hinter sich. Vor Jahrzehnten hatte das Schiff beim Yachtclub seinen Heimathafen, nun wieder. Frank Herberger und sein Bruder Axel haben die „Ayesha“ erworben und an den Bodensee zurück gebracht. „Der ganze Verein ist glücklich, dass das Schiff wieder da ist. Es ist ein Mythos“, sagt Frank Herberger, der in früheren Zeiten zusammen mit seinem Bruder auf der Ayesha segelte. Seitdem habe sie dieses phantastische Schiff nicht mehr losgelassen. Die Ayesha war zwar im Bodensee sogar schon einmal gesunken, ihren guten Ruf aber hat sie dennoch behalten. „Sie geht noch heute ab wie ein Messer“, schwärmt Herberger.

Für ihn wie die anderen Segler im Club gilt, was Präsident Ewald Weisschedel bei Eröffnungsrede zur Feier sagte: „Die Liebe zu unseren Sportgeräten zeichnet uns aus.“ Diese Erfahrung hat auch Stephan Schmutz gemacht, als er die Schwester des Präsidenten zur Frau nahm und plötzlich feststelle: „Ich habe in ein Segelschiff hineingeheiratet.“ Ihr 1925 gebautes Boot benötigt viel Pflege. Wichtig ist den Kapitänen auch die Freundschaft über den See zu anderen Seglergemeinschaften. Dabei ist die zu Überlingen traditionell besonders eng. Denn zwischen den Gründungen des Konstanzer und des Überlinger Clubs liegen nur wenige Tage. Die Überlinger stellten nach Lindau und Bregenz den dritten Segelclub am Bodensee, die Konstanzer den vierten. Trotz der gemeinsamen Anfänge der „Zwillingsclubs“ haben sie sich unterschiedlich entwickelt. Während sich im Konstanzer Verein vorwiegend Einheimische sammeln, kommt in Überlingen gut die Hälfte der Mitglieder aus anderen Regionen, berichtet Ralf Klösterlein, Präsident des Yachtclubs Überlingen.

Der Konstanzer Club gehöre nicht zu denen, die andere für sich arbeiten lassen, sondern in dem sich die Mitglieder selbst ehrenamtlich engagieren, sagt Christine Holz, Vorsitzende des Lindauer Seglerclubs auf Nachfragen. Die umfangreiche Förderung des Nachwuchs beeindruckt Oberbürgermeister Horst Frank: „Jedes vierte Mitglied ist ein Kind oder Jugendlicher.“
Vor Jahrzehnten träumten viele Kinder nur vom Segeln, so wie Manfred Büsing, heute Präsident des ESV oder der heutige Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Konstanz, Bruno Ruess. Noch in den 50er- und 60er-Jahren galt Segeln als Sport der Reichen und der kleine Junge Ruess fasste den Beschluss: „Wenn ich einmal groß bin, möchte ich mir das auch leisten können.“ Heute steht das Segeln allen offen, selbst wenn sie kein eigenes Boot haben, so wie der erfahrene Wettkampfleiter Markus Giel. Viele Mitglieder, so sagt er, freuen sich, wenn ihr Boot bewegt wird und sie zuverlässige Mitsegler haben. Bericht Südkurier Konstanz.

Fotos zum Jubiläum >

27.07.09: Tod beim Baden

Nur noch den Tod feststellen konnte die Notärztin bei einer 75-jährigen Frau, die am Sonntagvormittag, gegen 09.00 Uhr von einem Sportangler leblos im Bodensee vor Seemoos treibend entdeckt worden war.

Den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zu Folge war die Frau, die regelmässig in diesem Bereich zum Schwimmen ging, gegen 07.45 Uhr noch von mehreren Zeugen am Seeufer beobachtet worden. Dort konnten später auch ihr Bademantel sowie ihre Handtasche aufgefunden werden. Aufgrund der Gesamtumstände ist davon auszugehen, dass die 75-Jährige während des Schwimmens im Bodensee zu Tode kam. Hinweise auf Fremdeinwirkung haben sich nicht ergeben.

27.07.09: Wassertemperatur Bodensee

Neu werde ich die Daten der Wasertemperatur von der Wetterstation Kressbronn verwenden. Lindau ist zur Zeit defekt und Bregenz ist nicht immer nachgeführt. Zudem ist Kressbronn auch mehr in der Mitte des Bodensees! Die Wassertemperaturen werden ganzjährig alle 2 Min. Online angezeigt. Link >

27.07.09: 11-jähriger Segler vermisst

Am Sonntag Nachmittag machte die Bootsbesatzung eines Segelbootes auf dem Bodensee vor der Schachener Bucht mit einer roten Notflagge auf sich aufmerksam. Eine besorgte Mutter aus Österreich vermisste ihren 11-jährigen Sohn, der mit einem Optimisten (kleine Segeljolle) alleine und ohne Rettungsweste losgesegelt war.

Während der Junge, der erst letzte Woche einen Segelkurs absolviert hatte, alleine lossegelte, wollte die Mutter mit Bekannten auf deren Segelboot in Richtung Bregenzer Bucht ihrem Sohn nachsegeln. Als das Segelboot auslief war von dem Jungen mit dem Optimisten nichts mehr zu sehen. In die Suche nach dem Jungen wurden Privatboote, die Wasserwacht Lindau sowie die Seepolizei Hard und die ÖWR eingebunden. Kurz bevor von der Polizei ein Polizeihubschrauber zur Absuche des Sees angefordert wurde, konnte der Optimist vom Polizeiboot Hecht aus vor Wasserburg gesichtet werden.

Der Junge war entgegen der Absprache mit seiner Mutter in Richtung Altenrhein / Wetterwinkel gesegelt. Als er das Segelboot mit seiner Mutter nicht fand, kehrte er wieder nach Wasserburg zurück. Der Junge und der Optimist wurde vom Polizeiboot Hecht aufgenommen und seiner Mutter in Österreich zugeführt.

Sonntag, 26. Juli 2009

26.05.09: Ganztags Sonnenschein - tolles Badewetter

Der Sommer ist angekommen!

Am Sonntag gibt es in der Bodenseeregion tolles Bade-, Ausflugs- oder Bergwetter. Ganztags scheint die Sonne. Es bleibt trocken und gewitterfrei. Es gibt höchstens ein paar dünne Schleierwolken und über den Bergen harmlose Quellwolken. Die Temperaturen erreichen angenehm warme, nicht schwüle 21 bis 26 Grad. Die Fernsicht auf den Bergen ist sehr gut. Auf 2000 Meter Höhe werden um 11 Grad erreicht.

Am Montag bleibt es bis gegen Abend sonnig - es wird sofort wieder heiss. Spätnachmitttags, am Abend und in der Nacht zum Dienstag wird es gewittrig. Am Dienstag selbst klingen die Schauer bald wieder ab - und es wird recht sonnig. Am Mittwoch viel Sonnenschein und heiss. Jürg Kachelmann.

Wetterstation Güttingen >


Samstag, 25. Juli 2009

25.07.09: Hafen Güttingen heute belegt

Heute Samstag startet der Yachtclub Romanshorn die Fahrtenwoche im Hafen Zollershus Güttingen. Hafenmeister Heinz Schnell teilte mir mit, dass darum der Hafen komplett ausgebucht sei. Ausweichen kann man im Kieshafen nebenan.

Morgen tolles Bade- und Wanderwetter.
Am Sonntag gibt es in der Bodenseeregion tolles Bade-, Ausflugs- oder Wanderwetter. Ganztags scheint die Sonne und es bleibt trocken. Die Temperaturen steigen auf angenehm warme, nicht schwüle 21 bis 26 Grad. Die Fernsicht in den Bergen ist sehr gut. Am Montag bleibt es lange sonnig, es wird sofort wieder heiss. Am Abend und in der Nacht zum Dienstag wird es gewittrig, am Dienstag selbst bald wieder freundlich. Jürg Kachelmann.

Freitag, 24. Juli 2009

24.07.09: Etwas für Regentage (nicht nur!)

Friedrichshafen - Nach gerade einmal 18 Monaten Bauzeit wird heute mit einer feierlichen Zeremonie das Dornier Museum in Friedrichshafen eröffnet. Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern werden 100 Jahre Luft- und Raumfahrtgeschichte im zeitgeschichtlichen Kontext dargestellt und erlebbar gemacht. Claude Dornier leistete durch eine Vielzahl revolutionärer Flugzeugprojekte wie zum Beispiel dem ersten Riesenflugboot, der Do X oder dem Senkrechtstarter Pionierarbeit in der Luftfahrt und legte damit die Basis für zahlreiche Innovationen in unterschiedlichsten Forschungsgebieten und Technologiefeldern.


Pioniergeist zum Anfassen
Die Initiative zum Museum ging aus von Silvius Dornier, dem ältesten noch lebenden Sohn Claude Dorniers. Mit der Ausstellung soll anhand verschiedener technischer Entwicklungs- und Leistungsschritte ein bedeutendes Jahrhundert der Luft- und Raumfahrt im zeitgeschichtlichen Kontext veranschaulicht werden.

Die Ausstellung ist ein Ort, in dem vorausschauendes Unternehmertum und kreativer Pioniergeist lebendig werden. Ziel des Dornier Museums ist es, Vergangenheit mit Zukunft zu kombinieren, Erfahrung mit Kreativität, Wissenschaft mit Leben. „Das Dornier Museum soll darüber hinaus ein Ort der kulturellen Begegnung und des Austausches sein – ein Treffpunkt für alle Menschen, die aus der Vergangenheit lernen wollen und die den Chancen und Aufgaben der Zukunft zugewandt sind“, wünscht sich Silvius Dornier.

Zur offiziellen Eröffnungsfeier werden mehr als 500 Gäste erwartet. Unter anderem gratulieren Baden-Württembergs Ministerpräsident und Landesvorsitzender der CDU, Günther H. Oettinger, sowie Dr. Manfred Bischoff, Aufsichtsratsvorsitzender der Daimler AG. Nach den Ansprachen wird das Museum symbolisch an die Museumsdirektorin Christina Becker übergeben. „Wir wollen inspirieren“, sagt Becker, „und dabei nicht nur den Blick in die Vergangenheit richten. Vielmehr verstehen wir unser Museum als ein offenes, in die Zukunft gerichtetes Haus des Dialogs, der Bildung und der Kommunikation. Dorniers Erbe zeigt Visionäres. Damals wie heute sind Unternehmergeist, Kreativität und Weitsicht die wichtigsten Treiber für Fortschritt und Erfolg.“

Funktionales Dreigestirn - Museumsbox, Galerie, Hangar
Entstanden ist das Museum direkt neben dem Flughafen Friedrichshafen. Hier verbindet es auch architektonisch Vergangenheit und Gegenwart. Der Neubau, konzipiert von Allmann Sattler Wappner Architekten, ist einem Flugzeughangar nachempfunden, dessen Grundriss auf einer gedachten Abzweigung vom Rollfeld des Flughafens basiert.

Das Museum gliedert sich in drei Bereiche. Die Museumsbox zeigt über 100 Jahre Luft- und Raumfahrt in Wechsel mit der Zeitgeschichte sowie die wichtigsten Etappen des Unternehmens Dornier. Die Galerie widmet sich technologischen Hintergründen und dokumentiert, wie die Errungenschaften Dorniers auch in anderen Wissenschaftsbereichen Fortschritt ermöglichten.

Im Hangar erwarten zahlreiche Großexponate u.a. Klassiker wie die Do 27, der legendäre Senkrechtstarter Do 31 oder der Nachbau des Merkur die Besucher. Dorniers Leistungen beeinflussten neben der Luftfahrt auch den technologischen Fortschritt in der Raumfahrt. Teile eines originalen Spacelabs oder wissenschaftliche Forschungssatelliten geben Einblick in Planetenforschung, Astronomie und Erdbeobachtung.

Eingebettet ist das Museumsgebäude in 25.000 Quadratmeter Landschaftspark. Als erweitertes Besucherangebot hält das Museum eine Gastronomie und einen Museumsshop bereit und für die kleinen Besucher eine als Spielplatz umgebaute Do27. Zudem verfügt das Museum über vielfältige Veranstaltungsflächen, die auch von externen Organisationen oder Privatpersonen genutzt werden können und für jeden Anlass das passende Ambiente bieten.

Öffnungszeiten:

Mai bis Oktober:
Montag bis Sonntag, 09:00 bis 17:00 Uhr

November bis April:
Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr

Letzter Einlass: 16:00 Uhr

Eintrittspreise:

Reguläres Ticket Erwachsene: 9,00 €
Ermäßigtes Ticket: 7,00 €

Weitere Informationen unter www.dorniermuseum.de.

24.07.09: Vier Boote losgerissen

Der Föhnsturm gestern führte zu schweren Schäden an vier Booten in Wasserburg. Die Feuerwehr Wasserburg wurde um 10.11 Uhr alarmiert und zu mehreren Einsatzstellen gerufen.

Im Bojenfeld an der Halbinsel Wasserburg hatten sich bei Windböen mit bis zu 10 Beaufort insgesamt vier Boote losgerissen und waren ans Ufer getrieben worden. Die Boote wurden durch Kräfte der Feuerwehr während dem Sturm gegen weiteres abtreiben gesichert und teilweise mittels Reifen gepolstert um weitere Beschädigungen zu vermeiden.

Gegen 11.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Wasserburg, die mit 12 Mann und 2 Fahrzeugen im Einsatz war beendet. Die Bergung wurde am Nachmittag durch Kranunternehmen und das THW durchgeführt. Die Boote sind schwer beschädigt, bei einem besteht vermutlich Totalschaden. Schadenshöhe: mehr als 40'000 Euro.

Donnerstag, 23. Juli 2009

23.07.09: Betrunkener rammt Boot

Ein erheblich betrunkener Bootsführer verursachte am Mittwochabend im Hafen Ultramarin mit seinem Fischerboot eine Kollision mit einem dort vor Anker liegenden Motorboot. Durch den Aufprall wurde das Fischerboot laut Zeugenaussagen fast senkrecht aufgestellt, rutschte danach zurück ins Wasser und streifte anschließend noch eine stilliegende Segelyacht.

Der Bootsführer nannte zunüchst einen technischen Defekt. Die hinzugerufene Polizei stellte jedoch sehr schnell Anzeichen von Alkoholgenuss fest, woraufhin bei dem 54- Jährigen eine Blutprobe entnommen wurde. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs rechnen. Der Schaden, den er verursachte, wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

23.07.09: Alinghi 5: "Ein Tribut an das Team"

Le Bouveret, Schweiz - Alinghi, der Defender des 33. America's Cup, lud heute in Le Bouveret in der Schweiz zu einer Pressekonferenz, um Alinghi 5 zu präsentieren, den riesigen Katamaran des Schweizer Teams.

Das Boot musste den ganzen Tag an Land bleiben, da das Wetter auf dem Genfersee nicht mitspielte, aber die ersten Trials in den ersten Tagen der Woche waren sehr erfolgreich: “Dass wir Alinghi 5 zum ersten Mal auf dem See segeln konnten und gesehen haben, dass das Boot schon am ersten Tag so leistungsfähig war, ist ein Tribut ans ganze Team; zuerst und vor allem an die Designer - welche sich sowohl auf die Mehrrumpf-Erfahrung und die Technologie hier in der Schweiz als auch auf ihr eigenes Wissen abstützen - aber auch an die Bootsbauer und die Segler, die nun komplett darauf konzentriert sind, das Boot so schnell wie möglich zu machen. Unser erster Tag draussen, beim Fliegen dieses Mehrrümpfers, war ganz sicher einer der besten Tage meines Lebens”, sagte Team-Präsident Ernesto Bertarelli.

Das Segeln und die Trainings werden in den nächsten Tagen rasch weitergeführt und gipfeln in einer öffentlichen Feier auf dem Genfersee am 1. August. Dazu gehört eine Team-Vorstellung, ehe das Boot von Lausanne zum Club des Defenders, der Société Nautique de Genève, gesegelt wird. Das Boot wird dann für den Helikopter-Transfer nach Genua in Italien vorbereitet, wo das Training weitergeht.
“Bei diesem Projekt ging und geht es weiterhin darum, Leute in eine Position zu bringen, in der sie sozial und intellektuell einzigartige Dinge erleben können. Es geht nicht darum, wer im Gerichtssaal gewinnt, es geht darum, welches das schnellste Boot auf dem Wasser sein wird, mit dem stärksten Team und der besten Technologie. Deshalb sind wir hier und wir sind stolz darauf”, schloss Bertarelli.

Ernesto Bertarelli wurde flankiert von Designteam-Koordinator Grant Simmer; Murray Jones, dem Mitglied des Segelteams, das die ersten Trials durchführte und von Patrick Aebischer, dem Präsidenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, dem wissenschaftlichen Berater von Alinghi. Video >


Le Bouveret - Alinghi 5 Pressekonferenz. Carlo Borlenghi/Alinghi (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)


Le Bouveret - Alinghi 5 Pressekonferenz. Carlo Borlenghi/Alinghi (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)

23.07.09: Sind Sie heute vorsichtig auf dem Bodensee

Bereits seit 06:01 läuft im Bodensee-Ost die 90er-Warnung (Sturmwarnung). Später sollen auch über den ganzen See Winde bis zu 90 Km/h eintreffen. Dazu starke Regenfälle mit örtlichen Gewittern. Am Freitag wiederholt sich das ganze nochmals.

Schalten Sie Hafentage ein und besuchen Sie die örtlichen Museen usw.

Dienstag, 21. Juli 2009

21.07.09: Brad Butterworths Statement nach der Anhörung vor dem New Yorker Gericht

New York, USA - "Es ist gut, dass Richterin Kornreich dem Golden Gate Yacht Club (GGYC) die Forderung verweigerte, gegen den verteidigenden Yacht-Club, die Société Nautique de Genève, ein Ordnungsmittel auszusprechen, aber es ist keine Überraschung, weil es keinen Grund für eine solche Massnahme gab.

Richterin Kornreich bewies viel Wissen über die Akten und den Fall und liess keinen Zweifel daran offen, dass die Bestimmungen der Deed of Gift keine Einschränkungen bezüglich des Yacht-Designs beinhalten. Sie ersuchte auch beide Seiten, zur Vermittlung zurückzukehren, welche der GGYC mit diesem neuen Prozessversuch unterbrach.

Wir sind bereit und wollen die Diskussionen mit ihnen fortführen und werden daran arbeiten, Klarheit bezüglich des 33. America's Cup zu schaffen, was die Vorgänge bezüglich der Regeln und des Messens betrifft; immer innerhalb des Rahmens der Deed of Gift und der Regeln der SNG. Wir sind entschlossen, den Wettkampf auf das Wasser und aus dem Gerichtssaal zu bringen und zwar ein für allemal."

21.07.09: 10. Bodensee Traditionswoche 2009

Alle 2 Jahre treffen sich Liebhaber alter Segel- und Motorboote auf dem Bodensee und folgen damit der Tradition der früheren Bodenseewochen, die in den Jahren 1905 bis 1970 das führende seglerische und motorsportliche Ereignis auf dem Bodensee waren. Dieses Treffen alter Schiffe war und ist für alle Teilnehmer (aber auch Zuschauer von See und Land aus) ein einzigartiges Erlebnis.

Durchgeführt wird diese so genannte Bodensee-Traditionswoche vom Verein Oldtimerschiffer Bodensee. Dieses Jahr findet sie zum 10. Mal statt in der Zeit vom 1. bis 7. August. Teilnehmen werden ca. 40 Schiffe, die vor 1940 gebaut oder nach alten Rissen, Bau- oder Klassenvorschriften nachgebaut wurden.

Beginn der Veranstaltung ist am Samstag, 1. August in Friedrichshafen, wenn die ersten Schiffe im Hafen der Schifffahrtbetriebe eintreffen werden. Gleichzeitig organisiert der SMCF eine Ausstellung alter Autos. Am Sonntag ist die Begrüßung und Eröffnung durch Volker Friedrich, den Präsidenten des Vereins. Am Montag, 3. August wird vermutlich zwischen 10 und 11 Uhr die 1. Überführungsregatta zum Rohrspitz in den Hafen Salzmann gestartet. Im Programm geht es folgendermaßen jeweils als Regatta weiter:

Samstag, 1. August: Oldtimertreffen Friedrichshafen
Sonntag, 2. August: Eröffung der 10. Bodensee Traditionswoche
Montag, 3. August: Rorspitz
Dienstag, 4. August: Langenargen
Mittwoch, 5. August: Fussach
Donnerstag, 6. August: Goldach-Rietli
Freitag, 7. August: Güttingen

Wer sich für alte Schiffe interessiert, ist herzlich eingeladen in die jeweiligen Häfen zu kommen, sich zu informieren oder einfach nur zu schauen. Der Anblick der Schiffe, die fast alle über die Toppen geflaggt sind, ist unvergesslich. Weitere Informationen sind unter www.oldtimerschiffer.de zu erhalten.

21.07.09: 60 Jahre Int. 5.5m Class

Dieses Jahr feiert die Int. 5.5m Klasse 60 Jahre ihres Bestehens und dieses sowohl mit hochaktuellen Booten, als auch in historischem Rückblick auf eine ereignisreiche Olympische Zeit.

Diese Konstruktionsklasse, deren Formel von Charles E. Nicholson entwickelt wurde, erhielt 1949 von der IYRU den Status einer Internationalen Klasse und war von 1952 bis 1968 Olympisch. Im Verlauf der Jahre hat eine zeitgemäße aber zugleich behutsame Anpassung der Bauvorschriften reizvolle neue Konstruktionen ermöglicht, die die 5.5er Regatta-Felder weiter wachsen lässt.

Auf Internationaler Ebene finden in vielen Ländern nationale Meisterschaften statt, darüber hinaus gibt es Europa- und Weltmeisterschaften in ausgesuchten, attraktiven Segelrevieren. Mit inzwischen über 50 Booten, erfreut sich die Int. 5.5m Klasse auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit und ist mit Regatten von Flensburg bis zum Bodensee aktiv.

Nach den Olympioniken Hans Lubinus, Herbert Scholl, "Biwi" Reich und Rudolf Harmstorf, ist heute Jochen Schümann - Gewinner der Weltmeisterschaften 2001 und 2005 sowie Vizeweltmeister 2006 - der erfolgreichste Deutsche 5.5er Segler. Auf dem Bodensee wird seit 2008 um den „Ambition Preis“ gesegelt, der an die schnellsten Boote (Classic, Evolution, Modern) aus 4 Regatten (Bodenseewoche, Meterklassen Bottighofen, Silbercup Romanshorn + Yachtpokal Überlingen) vergeben wird.

Zum 60-jährigen Bestehen der Klasse wird gemeinsam mit ehemaligen Aktiven und Internationalen Gästen eine Feier im Rahmen der vom NRV ausgerichteten „5.5m German Open 2009“ Anfang September in Boltenhagen stattfinden. Dr. Ekkehard Schlichtenhorst.

Mehr Infos unter www.5point5.de

21.07.09: Alinghi 5 segelt zum ersten Mal auf dem Genfersee

Der Schweizer America’s-Cup-Defender Alinghi hisste gestern auf dem Genfersee zum ersten Mal die Segel auf dem neuen riesigen Katamaran Alinghi 5. Der 90-Fuss-Mehrrümpfer wurde gestern Mittag von mehreren Hundert Zuschauern mit Applaus vom Dock in Le Bouveret zur Jungfernfahrt verabschiedet.


Alinghi 5 auf dem Genfersee (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)

Murray Jones, der die anfänglichen Trials auf dem riesigen Mehrrümpfer durchführt, der einen ersten Schritt im Entwicklungsprozess hinsichtlich des 33. America's Cup bedeutet, gab seinen Kommentar zu einem guten ersten Tag auf dem Wasser ab: “Wir sind heute Vormittag mit einer Liste von Zielen losgefahren, durch die wir uns hindurcharbeiten wollten: wir wollten das Boot testen, die Struktur beobachten, einige Manöver durchführen und schauen, ob alle Segel funktionieren und alles ging ziemlich gut; wir konnten praktisch alles abstreichen. Es gibt auf dem Boot viele Systeme, die kompliziert und neu sind, aber es war fantastisch. Das Boot ist ein Tribut an die Designer und Bootsbauer. Ein Boot von dieser Komplexität abzuliefern, das am ersten Tag schon so gut funktioniert, ist beeindruckend, sehr beeindruckend.”


Über 50 m über dem Wasser (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)

Grant Simmer, der Koordinator des Designteams, beobachtete das Training von einem aufblasbaren Begleitboot aus: “Es war ein guter Tag, wir hatten eine Liste mit Dingen, die wir abstreichen wollten und wir haben langsam und vorsichtig angefangen und haben bis zum Ende des Tages praktisch alle Ziele erreicht. Es war aufregend, das Boot das erste Mal beim Segeln zu sehen, nach all dieser Zeit mit Design, Bootsbau und Segelmacherei; dass wir gesehen haben, wie alle diese Teile zusammenkommen und dass die Maschine funktioniert, ist grossartig! Wir freuen uns schon auf Morgen.”

Dieser Mehrrümpfer - das Ergebnis von 100'000 Mannstunden - wurde am 9. Juli per Helikopter ins Wasser gelassen und wird in den nächsten Wochen weiterhin auf dem See segeln. Die Witterungsbedingungen gestern, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Météo Suisse, waren leichte 5-7 Knoten Ost-Südost 'Vauderon'.


Alinghi 5 auf dem Genfersee (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)


Ernesto Bertarelli
(Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)

Bodensee-News
BMW Oracle wird bestimmt unter den Zuschauern sein, um alles vor Ort genaustens mitzuverfolgen. Es ist zu hoffen, dass Alinghi vor Gericht Recht bekommt und die Amerikaner aus dem Cup rauswerfen. Damit wäre dann der Weg frei, für ganz normale Boote mit vielen Teams und diese "Rennmaschine" könnte für Experimente verwendet werden!

Montag, 20. Juli 2009

20.07.09: LSC - Viel Wind für die Nachwuchssegler

Daß das Wetter am Bodensee nicht nur freundlich sein kann, haben am Wochenende die 44 Nachwuchssegler gesehen, die in Lindau bei der Manfred-Wasmund-Gedächtnisregatta der Optimistenklasse an den Start gegangen sind.

Die zehn bis 14 Jahre alten Segler in ihren kleinen Schiffen hatten mit bis zu sechs Windstärken zu kämpfen. „Das war teilweise grenzwertig für Jüngsten, aber jede Entscheidung wäre falsch gewesen", erläutert Wettfahrtleiter Roland Tröster sein Dilemma. „Breche ich die Wettfahrt ab, bestrafe ich die guten Segler, die mit den hohen Wellen zurecht gekommen sind. Lasse ich weiterlaufen, gibt es einige, die an ihrem Limit segeln". Letztendlich wurde weitergesegelt. „Und das war für die Kinder kein Problem," ergänzt der Jüngstenwart des veranstaltenden Lindauer Segler-Clubs, Dieter Kubeth. „Jedes Kind musste einen Neopren-Anzug oder einen Trockenanzug und eine Schwimmweste tragen. Außerdem hatten wir ausreichend Sicherungsboote draußen, und die haben die Überforderten sofort in den Hafen geschleppt". Wo die Kinder mit reichlich heißem Tee, Kakao und viel Kuchen versorgt wurden.

Vier Wettfahrten konnten alles in allem gefahren werden. Zwei am Samstag, eine davon die Starkwindregatta, nach diesem kräftezehrenden Lauf war Schluss für den ersten Tag. Am Sonntag folgten bei deutlich freundlicheren Bedingungen noch einmal zwei Durchgänge mit wesentlich weniger Wind. Letztlich hat Oliver Oczycz vom bayrischen Yachtclub die Manfred-Wasmund-Gedächtnisregatta vor Lindau mit zwei ersten und einem zweiten Platz (bei einem Streicher) souverän gewonnen, der Kadersegler ist immerhin vierter der deutschen Rangliste. Vor Michael Quendler vom Yachtclub Hard und Sarah Roeck vom Segelclub Öhningen. Bester Lindauerin war Anabel Kubeth vom Lindauer Segler-Club auf dem siebten Platz.

Ergebnisse >



20.07.09: KSV mit tollem Start zur Fahrtenwoche

Wieder hat sich die Kesswiler Seglervereinigung (KSV) Güttingen als Startort ausgesucht. Hafenmeister Heinz Schnell brachte problemlos alle Boote unter und die angesetzte Bootstaufe konnte Neptun rechtzeitig aus dem "kalten" Wasser vor den Nachtessen durchziehen. Den "Täuflingen" immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Das Hafenteam vom KSV in Güttingen (Mägi, Hörbi und Marco) bereiteten derweil die beiden Grills und die Festbänke auf dem schönen Sitzplatz vor. Im Clubhaus des WVG versorgten sich die KSV'ler mit Getränke (es sei sehr günstig). Und wie immer fanden die Nachtschwärmer fast nicht auf die Schiffe!

Präsi Peter Aemisegger: Es war toll organisert und ihr habt uns verwöhnt, herzlichen Dank. Wir kommen wieder!

Sonntag, 19. Juli 2009

19.07.09: Int. Herbstregatta in Romanshorn 3./4. Oktober

Bereits heute hat die H-Boot-Flotte Bodensee (www.hboot-bodensee.com) die Ausschreibung Online gestellt. Durch ein einfaches Anmeldeverfahren möchte die Flotte für einmal wieder viele H-Boote nach Romanshorn holen.

Auch Nichtregattasegler mit Familien sind herzlich willkommen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Adi Gerlach von Schäffeler Wassersport Romanshorn ist gerne bereit, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der olympische Gedanke soll hochgelebt werden. Zudem ist am Abend der Yachtclub Romanshorn für ein feines Nachtessen besorgt und Regattaleiter Ralph Müntener wird schon für guten Wind sorgen!

Ausschreibung YCRo > / Meldung an Adi Gerlach >


Herbstregatta 2006 bei tollen Winden (Foto: Jürg Bollier)

19.07.09: Bodenseepegel stark gestiegen

Innert 48 Stunden stieg der Bodenseepegel (Konstanz) um 24 cm (von Freitag auf Samstag 8cm, von Samstag auf Sonntag 16cm). Der Schnee wird noch einiges dazugeben und es ist nicht auszuschliessen, dass infolge der starken Niederschläge einiges an Holz in den See gelangt ist. Seien Sie also vorsichtig und melden Sie allenfalls grosse Holzfelder der Seepolizei und Bodensee-News.

Gemäss Regenradar um 06:00 kommt wieder ein schwache Störung über den Bodensee und bringt etwas Regen. Jürg Kachelmann meint dazu:

Sonne und Wolken, vereinzelt Schauer
Der Sonntagvormittag bringt mehr Wolken als Sonne und örtlich etwas Regen. Am Nachmittag gibt es kaum noch Schauer und die Sonne setzt sich für einige Stunden durch. Die Temperaturen steigen im Rheintal und am Bodensee auf rund 22 Grad. Auf dem Säntis werden höchstens 4 Grad gemessen. Auf den Bergen und am Bodensee weht teils böiger Südwestwind.

Am Montag gibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken höchstens einzelne Schauer. Dienstag bis Donnerstag scheint zeitweise die Sonne bei sommerlichen Temperaturen. Einzelne Gewitter sind möglich, vor allem nachmittags über den Bergen.


Wichtig: Strom Sparen einfach möglich

Samstag, 18. Juli 2009

18.07.09: Augustin Sumser Regatta 2009 erfolgreich beendet

Die Augustin Sumser Regatta 2009 wurde erfolgreich beendet. Knapp 40 Yachten beendet bei besten Segelbedingungen den Parcours. Schnellstes Boot (01:03h) war die Wild Lady von Wolfgang Palm gefolgt von Karsten Heinzle auf Prinzessin und Werner Deuring auf Basic Logic.

Ergebnisse > / Fotos >


Zielfoto der Wild Lady von Dr. Wolfgang Palm (YCL)

Freitag, 17. Juli 2009

17.07.09: Konstanzer Opti-Regattatraining vor Konstanz/Staad voller Erfolg

Zum ersten Mal veranstalteten die Konstanzer Segelvereine am 4./5. Juli vor Staad ein gemeinsames Regattatraining der Optimisten. Die "Optis", wie auch die 2.30m langen und 1.13m breiten Jollen genannt werden, zählen zu Deutschlands größter Jollenklasse und werden von Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren gesegelt.

Veranstaltet wurde dieses Training vom Konstanzer Yachtclub und dem Segler Verein Staad, die sich in einer Kooperation aller Konstanzer Segelvereine mit Unterstützung der Landes-Segler- Verband BW, über den Winter darüber Gedanken gemacht haben, wie talentierte Nachwuchssegler für den Regattasport im Bereich Konstanz begeistert und gefördert
werden können.

"Ziel war es aber nicht nur", so Ingo Burkart, Jugendleiter des Segler Vereins Staad, "den Kids das Regattasegeln näher zu bringen, sondern auch eine Plattform zu etablieren, auf welcher sich die Kinder gegenseitig vereinsübergreifend kennenlernen, sie Fahrgemeinschaften bilden können und ihnen die Angst vor Regatten genommen wird.

So trafen sich bei schönsten Wetter und leichten Süd-Ost Wind 19 Nachwuchssegler, um gemeinsam ein Wochenende lang Taktik, Technik und Tricks des Regattasegelns zu lernen.
Dass die Kooperation verschiedener Vereine schon in der Vergangenheit erfolgreich war, war schon an der Trainerauswahl zu sehen. Mit Tino und Hansi Ellegast, Zeno Danner und Arne Gülzow, die die Jugendarbeit verschiedener Vereine genossen haben und heute gemeinsam in einer Crew an Wettkämpfen teilnehmen, verstanden es, die Nachwuchssegler zu motivieren und ihnen viele Tricks und Tipps des Regattasegeln sehr verständlich näherzubringen.

Aber auch der Spass sollte nicht zu kurz kommen. So fuhren alle Kinder gemeinsam am Samstag Abend auf dem Motorboot "Lina" in den Konstanzer Yachtclub, um dort das Training bei einem gemeinsamen Spaghetti-Essen zu beenden und gemeinsam erlebtes auszutauschen. "Nächstes Jahr findet die Veranstaltung sicher wieder statt, so Susi Beck, Mitorganisatorin vom Konstanzer Yachtclub. "Die Kinder hatten einen Riesen Spaß und haben mit Sicherheit viel dazu gelernt."
Bericht (Arne Gülzow/Hansi Ellegast).

17.07.09: Alinghi verstärkt sich mit Loïck Peyron

Loïck Peyron stösst für den 33. America's Cup zu Alinghi.

Alinghi, der Defender des 33. America's Cup, kann für diese Kampagne einen der weltweit bekanntesten Mehrrumpf-Segler an Bord begrüssen: Loïck Peyron. Der 50-jährige Franzose hat den Atlantik 43-mal überquert, 18mal davon einhändig.

Er ist zweimal um die Welt gesegelt und hat drei Transat-Titel sowie zwei Transat-Jacques-Vabre-Trophäen auf seinem Konto. “In den Gedanken jedes Seglers spielt der America's Cup eine wichtige Rolle. Ich habe ihn während vieler Jahre verfolgt und es macht mich stolz, dass ich nun für ein Team wie Alinghi segeln darf”, sagt Peyron und fügt hinzu: “Natürlich gibt es enorm viel Arbeit, aber es ist eine grosse Herausforderung. Eine interessante Stärke von Alinghi liegt darin, dass das Team über viel Wissen aus zahlreichen Bereichen des Sports verfügt: Einrümpfer, Hochseesegeln, Mehrrümpfer, vor allem hier in der Schweiz. Die Philosophie von Alinghi basiert auf dem Teamgedanken und diese Methode funktioniert sehr gut, sie haben dies schon oft unter Beweis gestellt. Jetzt bin ich, wie alle anderen hier auch, ungeduldig und freue mich, auf den See zu gehen und das Potenzial dieser erstaunlichen Maschine auszutesten.”

Brad Butterworth, der Team-Skipper von Alinghi und vierfache America's-Cup-Champion begrüsst Peyron: “Wir freuen uns, mit Loïck zusammenzuarbeiten, er bringt sehr viel Mehrrumpf-Erfahrung - sowohl vom Design wie vom Segeln her – in ein Team, das schon ziemlich viel Wissen in diesem Bereich unseres Sports hat. Ich denke, er wird ein Gewinn für dieses Projekt und eine gute Verstärkung für das Team.”

Auf der Homepage von IMOCA Ocean Racing World Champ erfahren Sie mehr über Payron. weiter >

Höhepunkte der Segelkarriere
43 Atlantik-Überquerungen, davon 18 einhändig
2 Weltumseglungen
3 Siege bei der Transat Anglaise einhändig
2 Siege bei der Transat Jacques Vabre
2 Siege bei der Bol d'Or


Loïck Peyron - Alinghi Sailing Team
(Photo credit: Stefano Gattini/Alinghi)

17.07.09: Start in die Fahrtenwochen - Güttingen sehr beliebt

In den nächsten Wochen bekommen zahlreiche Bodensee-Häfen Besuch durch Clubs mit ihren traditionellen Fahrtenwochen. Am Sonntag 19. Juli beginnt die Kesswiler Segler-Vereinigung (KSV) ihre Reise im Obersee in Güttingen.

Vom 18. bis 25. Juli bereist die H-Boot-Flotte Bodensee mit Start in Kreuzlingen für einmal den Untersee.

Ebenfalls Güttingen als Start hat sich der Yachtclub Romanshorn (YCRo) ausgesucht. Sie besuchen den beliebten Hafen am Samstag 25. Juli.

Vom 1. - 8. August sind zahlreiche Oldtimer auf dem Bodensee unterwegs. Sie besuchen zum Abschluss Ihrer Fahrtenwoche ebenfalls Güttingen am Freitag 7. August. Link >


In den Häfen Friedrichshafen, Rohrspitz, Langenargen, Fussach, Rietli und Güttingen zu bestaunen

17.07.09: Augustin Sumser Regatta

Auch in diesem Jahr richtet der Wasserburger Segler Club (WSC) e.V. wieder die traditionelle Augustin Sumser Regatta aus; schon zum 30. Mal! Vom 17. bis 19. Juli 2009 sind nun die Seglertage auf der Halbinsel Wasserburg.

Neben der spannenden Langstreckenregatta für Segler und Zuschauer wird natürlich wie gewohnt ein umfassendes Rahmenprogramm geboten. Alles auf der Halbinsel Wasserburg, speziell am Hafen und im Festzelt auf der Sumser Wiese. Meldungen >


Augustin Sumser Regatta 2008 (Foto: WSC)

Donnerstag, 16. Juli 2009

16.07.09: Alinghi droht mit Ausschluss

Alinghi hat auf die neusten juristischen Winkelzügen von America's Cup Herausforderer BWM Oracle reagiert.

Titelverteidiger Alinghi will nun durch ein New Yorker Gericht den Ausschluss von BMW Oracle erwirken, da das amerikanische Syndikat das Boots-Zertifikat seines Trimarans noch nicht an Alinghi ausgehändigt hat. Alinghi beruft sich auf die Stiftungsurkunde, die da verlangt, dass der Herausforderer dem Titelträger so schnell wie möglich eine exakte Beschreibung des Bootes zukommen lassen muss.

BMW Oracle interpretiert den juristischen Vorstoss als Retourkutsche (Bericht TXT).

16.07.09: H-Boot WM - Weltmeister kommt aus Dänemark

Nach 7 Wettfahrten, eigentlich wenig für eine WM, endete die WM heute Abend auf dem IJsselmeer in Holland mit dem Sieg von DEN 559 mit Steffen Stegger, Lars Christiansen und Carsten Pedersen. Vom ersten Tag an führten Sie die Rangliste an! Zweiter NOR 92 mit Steinar Solnördal, Henrik Edman, Peder Edman und dritter DEN 533 mit Morten Nielsen, Niels Henrik Borch, Per Kloster.


H-Boot WM 2007 in Brunnen (Foto: Jürg Bollier)

Die bisherigen Weltmeister von 2007 und 2008 geschlagen
Auf dem 4. Platz landete der letztjähre Weltmeister DEN 597 mit Claus Hoj Jensen, Henrik Glud Olsen und Jesper Andersen. Der Lokalmatador und Weltmeister von 2007 (Brunnen) NED 90 Hans Peulen, René Heijnen und Patrick Vrancken landeten auf dem 5. Platz. Bestes deutsches Team auf dem 9. Platz GER 1700 mit Thomas Kausen, Jani Funk und Butze Bredt.

Die Schweizer zurück
Bestes Schweizer Team SUI 513 mit George Kugler, Peter Graf, Bruno Küttel auf Platz 33! Die weitere Plätze de Schweizer: SUI 527 mit Jürg Ganz, Ueli Bryner, Mathias Ganz auf Platz 39, SUI 200 mit Christian Gut, Hans Gut, Peter Schuster auf Platz 41, SUI 530 mit Zech Cornelia, Maskoet Matrais, Marco Bühler auf Platz 45 und SUI 501 mit Martin Unterweger, Beat Dünner, Matthias Barton auf Platz 52. Herzliche Gratulation!

Resultate >

16.07.09: Blaue Umweltflagge 2009 weht über dem Konstanzer Hafen

Vorbildliches Umweltmanagement der Hafenanrainer wird gewürdigt.

Die Blaue Flagge gibt es nunmehr seit 23 Jahren. Sie ist ein internationales Umweltsymbol, das an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in 39 Staaten für jeweils ein Jahr verliehen wird. Die Verleihung in Deutschland obliegt der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung DGU.
Alle mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Häfen müssen zuvor einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre Umweltarbeit bei der internationalen Umweltjury der F.E.E. (Foundation for Enviromental Education) nachweisen.

Dabei geht es um Anforderungen an das Umweltschutzmanagement, die Umweltschutzkommunikation und um Sicherheitsaspekte. Bereits zum vierzehnten Mal wurde auf Antrag des Umweltbeauftragten des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclub DSMC Axel Vetter dem Konstanzer Hafen die Blaue Flagge verliehen.

DSMC Präsident Fred Schmid hisste das Symbol für die kontinuierliche Umweltarbeit gemeinsam mit Vertretern der Bodenseeschiffsbetriebe BSB, der Stadtwerke und des Eisenbahnersportvereins ESV. Dabei dankte er für die freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit im Hafen, ohne die das gemeinsame Ziel nicht zu erreichen gewesen sei.

Mit Unterstützung der ambitionierten Clubjugend des DSMC rundete ein gemeinsamer abendlicher Segeltörn auf der schnellen „Vermeer“ von Michael Pieper, einem der bekanntesten Regattaschiffe am See, die gelungene Feier ab.


Über das vorbildliche Miteinander der Berufs- u. Sportschiffart im Konstanzer Hafen und die wiederholte Auszeichnung der erfolgreichen Umweltarbeit freuten sich v.l.n.r.:
K. Werner (Geschäftsführer der Stadtwerke), A. Vetter (Umweltbeauftragter DSMC), B. Leitmann (Hafenmeister), F. Schmid (Präsident DSMC), F. Burkard (Vorsitzender ESV), G. Moosmann (BSB), M. Büsing (Präsident ESV), J. Faden (Hafenbeauftragter) und J. Handrecke (Geschäftsführer BSB).

Mittwoch, 15. Juli 2009

15.07.09: Grenzenlos rund um den Bodensee

Bern - Die Bodensee-Map, ein Onlinedienst der Vermessungsverwaltungen der Bodenseeländer, bietet genaue amtliche Karten für grenzüberschreitende Anwendungen rund um den Bodensee unter www.bodensee-map.net an.

Der kostenlose Service ist das Ergebnis eines von der EU geförderten Gemeinschaftsprojektes "Bodensee-Geodatenpool" der Partnerländer Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz mit dem Bundesamt für Landestopografie swisstopo.

15.07.09: Bodensee-News als Informationsstelle!

Eingie Clubs nutzen die Möglichkeit, auf Bodensee-News ihre Berichte mit Fotos zu Erreignissen aus dem Vereinsleben zu veröffentlichen. Damit wird der Kreis der Leser um ein vielfaches grösser (Bodensee-News ist das grösste Wassersportportal im Raum Bodensee) und damit auch die Club-Präsenz deutlich erhöht. Wenn die Clubs sich dann auch noch an die "top100bodensee" anschliessen, dann ist auch Ihr Webauftritt optimal verlinkt.

Senden Sie uns also Ihre Berichte per Email mit Fotos jederzeit zu. Und damit die Resultate von den Regatten auf IBN-Online auch aktuell sind, auch gleich die Ergenbisse dazu (oder die Resultelinks auf Ihrer Homepage).

15.07.09: Wo bleibt der Sommer?

Das meint Jürg Kachelmann heute dazu:

Kräftige Schauer, vereinzelt Gewitter. Der Mittwoch bringt zunächst viele Wolken und zahlreiche Schauer. Stellweise gehen Gewitter mit grossen Regenmengen nieder (BN: siehe auch Unwetterwarnung). Am Abend werden die Schauer seltener und die Wolkenlücken grösser. Die Höchstwerte liegen zwischen 21 und 26 Grad, dazu ist es schwül. Am Donnerstag wird es sonnig und heiss bei nur geringem Gewitterrisiko. Im Laufe des Freitags sorgen teils heftige Gewitter für Abkühlung. Das Wochenende bringt wechselhaftes, windiges und relativ kühles Schauerwetter.



Sommergrusskarte verschicken >

15.07.09: 9 jähriger Segler aus Tettnang wird Landesvizemeister in der Klasse Optimist B

Leon Zartl vom Yacht Club Langenargen hat zwar hauchdünn den Gewinn der Landesmeisterschaft 2009 verpasst, dennoch ist der 2. Rang von 96 Teilnehmern nicht nur ein riesengroßer Erfolg, sondern kann schon als Sensation bezeichnet werden. Leon hat nämlich im Sommer 2008 erst mit dem Regattasegeln begonnen, ist also innerhalb nur eines Jahres und nach neun Regatten bis an die Spitze der Klasse vorgestoßen!

Das konsequente zusätzliche Training in Theorie und Praxis in der Regattagruppe des WYC in Friedrichshafen, gepaart mit Talent und einer gesunden Portion Ehrgeiz haben den gewaltigen Sprung zum Vizemeister ermöglicht. Dabei ist Leon der jüngste Segler unter den TOP Ten der Rangliste. Der Sieger ist immerhin drei Jahre älter, hat mithin auch entsprechend mehr Regattaerfahrung, so wie auch die meisten anderen Teilnehmer im Vorderfeld.

Leon hat in der Saison 2009 an fünf Regatten teilgenommen. In den Teilnehmerfeldern von jeweils etwa 40 bis zu 80 Booten war er, mit einem Sieg, zwei dritten und zwei 11. Plätzen regelmäßig im Vorderfeld zu finden.

Obwohl noch sehr jung, will Leon Zartl möglichst schnell in die nächsthöhere Klasse Opti A wechseln, um dann auch auf internationaler Ebene Regattaerfahrung zu sammeln. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu seiner angestrebten Seglerkarriere in einer olympischen Bootsklasse. Die Gebrüder Peckolt, Bronzemedaillengewinner 2008 in Peking, sind Leons große Vorbilder. Wolf-Peter Niessen.


Im Vordergrund Leon Zartl (Foto: C. Zartl)

15.07.09: Jugendsegler des YCL weiter auf Erfolgskurs

Die Jüngsten und Jugendlichen des YCL sorgen national und international weiterhin für Furore auf den Regattabahnen.

Svenja Stein ersegelte Anfang Juli in Dänemark bei der Jugend Europameisterschaft 2009 im Laser Radial Rang 16 von 74 Teilnehmerinnen. Dabei hatte Svenja gar nicht viel Regattaerfahrung im Radial, denn sie war bisher fast ausnahmslos im Laser 4.7 gestartet. Nicht nur, dass sie mit Abstand beste der 11 deutschen Teilnehmerinnen war, schaffte Svenja einen Laufsieg und 2 Top Ten Platzierungen. Eine Super Leistung, die sie sozusagen aus dem Stand im Laser Radial abgeliefert hat. Im Laser 4.7 Europacup führt Svenja übrigens nach 4 Läufen die Gesamtwertung bei den 70 Damen an.

Maximilian Stein hat derweil bei der Warnemünder Woche im Europacup der Laser 4.7 weitere Punkte gesammelt. Er belegte ebenfalls Rang 16 von 48 Teilnehmern, und das mit drei (!) BFD (Frühstarts), die allerdings zeigen, dass er beim Start wohl immer ganz vorn dabei ist. Ansonsten war Platz 11 das schlechteste Ergebnis. Bei nur 2 Streichern war ein BFD zu viel. Ohne die 49 Punkte, die er leider mit in die Wertung nehmen musste, wäre sicher ein Rang zwischen 6 und 9 im Gesamtklassement drin gewesen. Die deutsche 4.7 Rangliste führt Maximilian weiterhin an. In der Europacup Wertung (Paul Wiessner und Leon Zartl haben im Opti am Wochenende 11./12. Juli beim Apfelcup in Ludwigshafen erneut „zugeschlagen“. Paul siegte nach 3 Wettfahrten (ohne Streicher) im Feld der 80 Opti B und Leon wurde Dritter, nur 1 Punkt hinter seinem ärgsten Widersacher um die Landesmeisterschaft, Patrick Gundlach vom WWRa. Max Wiessner komplettierte als 6. das Erfolgstrio der drei YCL Segler unter den TOP Ten beim diesjährigen Apfelcup. Mit den Geschwistern Alisa und Niklas Engelmann auf den Plätzen 52 und 66 waren zwei weitere ganz junge YCL Mitglieder erstmalig am Start und sammelten erste Regattaerfahrung.

Mit dem Apfelcup sind nun auch sowohl die Landesmeisterschaft 2009 als auch die Bodenseemeisterschaft entschieden. Leon Zartl belegt jeweils mit nur ganz knappem Rückstand Rang 2 hinter Patrick Gundlach. Ein sensationelles Ergebnis für Leon, der im Sommer 2008 seine erste Regatta überhaupt segelte, und mit seinen 9 Jahren drei Jahre jünger ist als der Sieger und auch Jüngster unter den TOP Ten der Rangliste ist.

Paul Wiessner ist 4. der Jahresrangliste 2009, sein jüngerer Bruder Max belegt Position 6. Ein riesiger Erfolg für die drei YCL Boys. Im Teeny werden zwei YCL Boote bei der Internationalen Jüngstenmeisterschaft 2009 in Travemünde vom 28. Juli bis 1. August am Start sein. Sophia Ehling mit Vorschoterin Maike Netscher und die „Zwillinge“, Tim und Lucas Jakowidis. Wolf-Peter Niessen.


Apfelcup von l. n. r. :
Niklas Engelmann; Leon Zartl; Paul Wiessner; Max Wiessner; Alisa Engelmann
(Foto: C. Zartl)

15.07.09: Golden Gate Yacht Club wieder vor Gericht

Die juristische Streitere um den 33. America's Cup geht weiter. Der Golden Gate Yacht Club geht ein weiteres Mal (4) vor Gericht. Die Reaktion der Société Nautique de Genève (SNG) auf das jüngste juristische Vorgehen des Golden Gate Yacht Club:

Société Nautique de Genève (SNG) - "Einmal mehr sind wir enttäuscht, dass der Golden Gate Yacht Club (GGYC) seine juristische Strategie weiterzieht, anstatt sich darauf zu freuen, den America's Cup auf dem Wasser auszutragen. Dies ist nun das vierte Mal, dass das amerikanische Team vor Gericht zieht.

Diesmal geht es ihnen darum zu verhindern, dass die SNG - wie in der Deed of Gift vorgesehen - von ihrem Recht Gebrauch macht, ihre Yachtclub-Regeln anzuwenden, und die ISAF-Regeln und -Bestimmungen voll ausschöpft, wie es in früheren Austragungen des America's Cup ebenso der Fall war wie bei jeder internationalen Regatta. Während der GGYC die SNG weiter über die New Yorker Gerichte unter Druck setzt, wartet die SNG immer noch darauf, dass der GGYC so bald wie möglich das „Custom House Registry“-Zertifikat seiner Yacht vorlegt, wie es durch die Bestimmungen der Deed of Gift sowie durch die Entscheide des New Yorker Gerichts verlangt wird."

BN: Ich komme ich nicht umhin, meine Meinung nochmals zu äussern: Ich würde den Cup den Amerikaner schenken und mit den anderen Teilnehmern in Valencia eine eigene Serie austragen. Die ganze Streitere des GGYC schadet dem Segelsport und hat auch nichts mehr damit zu tun! Damit könnte man das Geschichtsbuch um den America's Cup mit dem Kommentar endgültig schliessen: Alles den Amerikanern (GGYC) zu verdanken!

Dienstag, 14. Juli 2009

14.07.09: KNZ - Seit zehn Jahren Sicherheit rund um die Uhr

FRAUENFELD (kapo) Die Kantonale Notrufzentrale KNZ im Polizeikommando Thurgau ist seit zehn Jahren erste Anlaufstelle für alle sicherheitsrelevanten Anliegen der Bevölkerung. 65'000 Notrufe gingen 2008 auf die Nummern 117, 118, 144 und 112 ein.

Egal ob Wasser im Keller, Feuer im Dach, Verkehrsunfall, Seenot oder Zahnweh; die Kantonale Notrufzentrale KNZ im Polizeikommando Thurgau in Frauenfeld hilft weiter. Seit zehn Jahren werden dort die Anrufe auf die Notrufnummern 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 144 (Sanität) und 112 (EU-Notruf) entgegen genommen und weiterverarbeitet.

Dass diese Dienste am 3. Mai 1999 an einem Standort konzentriert wurden, hat sich gemäss Hans Baltensperger, Kommandant der Kantonspolizei Thurgau, bestens bewährt. "Im Notfall können die verschiedenen Spezialisten auf der KNZ direkt und effizient zusammenarbeiten und koordiniert Massnahmen einleiten. So gewinnen die Einsatzkräfte wertvolle Zeit, und das wirkt sich positiv auf die Sicherheit der Thurgauer Bevölkerung aus." Kantonsarzt Max Dössegger ergänzt: "Dank der KNZ haben die Thurgauer Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr eine zentrale und kompetente Anlaufstelle für alle Notfälle".

Ansprechpartner für alle sicherheitsrelevanten Anliegen
Die Kantonale Notrufzentrale ist jederzeit mit mehreren Polizei-Disponenten (112, 117, 118) sowie einem diplomierten Rettungssanitäter (144) besetzt. Bei ausserordentlichen Lagen wie Unwettern oder Grossveranstaltungen kann das Team jederzeit personell verstärkt werden. Alleine im Jahr 2008 gingen bei der KNZ rund 65'000 Notrufe ein.

Zu den Kerngeschäften der KNZ gehören neben der Entgegennahme der Notrufe und der sofortigen Lagebeurteilung auch die Unterstützung der Anrufer sowie die Alarmierung der erforderlichen Einsatzkräfte. Neben den polizeilichen Mitteln und den Rettungsdiensten können von der KNZ aus mittels einem hochmodernen, computergestützten Alarmierungssystem auf Knopfdruck auch sämtliche Thurgauer Feuerwehren, die Seepolizei, die Rega sowie weitere Spezialkräfte wie notwendige Amtsstellen, Tiefbauämter oder Sachverständige aufgeboten werden.

Den im Einsatz stehenden Polizistinnen und Polizisten dient die KNZ zudem für Informationen und Abklärungen zur Verfügung. So werden jeden Tag beispielsweise Dutzende von Personen und Fahrzeugen mit den verschiedenen Datenbanken und Fahndungssystemen abgeglichen.

Hightech für effiziente Einsätze
Das Disponenten-Team wird bei seiner hochkomplexen Arbeit durch technische Hilfsmittel der neuesten Generation unterstützt. So kann beispielsweise die Position jedes Streifen- oder Rettungswagens jederzeit genau lokalisiert werden. Von der KNZ aus werden zudem diverse Strassenabschnitte, unter anderem der Girsbergtunnel auf der A7 und der unterirdische Kreisel in Frauenfeld, überwacht.

14.07.09: Den muss ich einfach weiter geben...

Noch zu Bush-Zeiten: George W. Bush fährt mit seinem Chauffeur übers Land. Plötzlich wird ein Huhn überfahren. Wer soll es aber dem Bauern beibringen?

Bush grossmütig zu seinem Chauffeur: "Lassen Sie mich mal machen. Ich bin der mächtigste Mann der Welt. Der Bauer wird das verstehen."Gesagt, getan. Nach einer Minute kommt Bush atemlos zurückgehetzt: Blaues Auge, Oberkiefer lädiert, den Hintern reibend. "Schnell weg hier!"

Die beiden fahren weiter. Plötzlich wird ein Schwein überfahren. Bush schaut ängstlich zum Chauffeur: "Jetzt gehen aber Sie!"

Der Chauffeur geht zum Bauernhof. Bush wartet 10 Minuten, 20 Minuten, ... Nach einer Stunde erscheint der Chauffeur singend, freudestrahlend, die Taschen voller Geld und einen dicken Schinken unter dem Arm. Fragt ihn Bush: "Was haben Sie dem Bauern denn gesagt?""Guten Tag. Ich bin der Fahrer von George W. Bush. Das Schwein ist tot!"

Montag, 13. Juli 2009

13.07.09: H-Boot WM in Holland eröffnet

Heute erfolgte der Start mit 2 Läufen in Medemblik (IJsselmeer). In Führung liegen die Dänen Steffen Stegger, Lars Christiansen, Carsten Pedersen (DEN 559) mit einem dritten und einem ersten Platz. Die Lokalmatadoren und Weltmeister von 2007 in Brunnen Hans Peulen, René Heijnen, Patrick Vranckenb (NED 90) liegen auf dem 6. Zwischenrang mit einem ersten und vierzehnten Platz. Alle sechs Schweizer Boote liegen zurück.

Mehr News und Resultate unter www.hboot-bodensee.com.


(Karte: Wikipedia)

13.07.09: Alinghi hat erstmals den Mast gestellt

Le Bouveret (CH) - Alinghi hat erstmals den Mast von Alinghi 5 gestellt. Dies ist ein Teil der Testphase, die vor dem ersten Segeleinsatz noch mindestens eine Woche laufen wird.


(Photo credit: Jose Delgado / Alinghi)

13.07.09: Besuchen Sie den neuen Hafen in Bregenz

Der Bregenzer Hafen - das schönste Tor zur Landeshauptstadt - erstrahlt in neuem Glanz. Mit der Neugestaltung des Hafens erhält Bregenz eine neue Visitenkarte.

1294 wurde das „Bregenzer stade“, das Bregenzer Ufergelände, erstmals erwähnt. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Zeugnisse einer Schiffsanlegestelle. Seit den Ursprüngen im Mittelalter ist aus der Anlegestelle ein moderner Hafen geworden, der jetzt durch eine umfassende Neugestaltung der steigenden Besucherfrequenz zu Land und zu Wasser Rechnung trägt. Der neue Hafen lädt zum Verweilen ein und bietet zudem einige gestalterische und architektonische Leckerbissen.

Zentrum des neuen Hafens ist das von den Architekten Nägele, Waibel, Spagolla, Ritsch und Steinmann gestaltete neue Hafengebäude. Während Besucher Richtung Westen durch die bekannten Bregenzer Seeanlagen Richtung Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus flanieren können, erstreckt sich nordseitig der so genannte Blumenmolo, an dessen seeseitiger Spitze ein Leuchtturm in den Himmel ragt. Er markiert gleichzeitig den westlichen Orientierungspunkt der Hafeneinfahrt. Richtung Westen wurde durch die Schaffung von Sunset-Sitzstufen ein direkter Zugang zum See geschaffen.

Über einen neu gestalteten, durch Hinterfüllung und Aufschüttung wesenlich großzügiger gestalteten Platz gelangen Besucher durch eine Allee vom neuen Hafengebäude Richtung Osten zum Hafenrestaurant. Durch die Verlegung der Berufsschifffahrt an den Blumenmolo kann dieses zukünftig für gastronomische Zwecke genützt werden.

Der neue Bregenzer Yachthafen, die Marina, ist ein attraktives Anlegeziel für Gäste. Die Einfahrt ist durch den „kleinen Bruder“ des Leuchtturms am Blumenmolo gekennzeichnet. Mehr Info unter dem Hafenlink >.

13.07.09: Stadtmeisterschaft der Segler

Stadtmeister kommt aus Fischbach: Thomas Münzer gewinnt Stadtmeisterschaft der Segler Friedrichshafen.

(st) Zwei Windstärken, kaum Wellen - bei solchen Bedingungen sind die Jollenkreuzer des WVF kaum zu schlagen. Und so gewann auch eine Jollenkreuzerbesatzung die gemeinsame Stadtmeisterschaft der vier Friedrichshafener Segelclubs, die am Samstag vom Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) ausgerichtet wurde.

Die Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler wurde im Jahr 2005 vom SMCF erstmals organisiert, seither haben alle vier Segelclubs in Friedrichshafen – ESV, SMCF, WVF und WYC – diese Regatta einmal ausgerichtet. In diesem Jahr war wieder der SMCF an der Reihe und Sportwart Thomas Haug konnte bei der Steuermannsbesprechung 27 Schiffe und ihre Besatzungen begrüßen. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Clubs zeigt sich daran, dass Harry Belz vom WYC als Wettfahrtleiter einsprang.

Um Punkt 10:00 ertönte der Startschuss und die Boote machten sich auf die Regattastrecke nach Immenstaad/Kippenhorn und wieder zurück. Taktisch gab es wenige Optionen, da der Wind relativ konstant wehte – nach Immenstaad wurde hochgekreuzt und unter Spinnacker zurückgesegelt. Die nahezu idealen Bedingungen ermöglichten es, dass das erste Schiff schon nach weniger als zwei Stunden wieder im Ziel war. Aber auch der Letzte war nur knapp eine Stunde später im Ziel, was für die Leistungsdichte der Segler spricht.

Die Wertung erfolgte in drei Klassen nach der Yardstickklasse. In der Klasse III siegte Rolf Egner vom WVF vor Volker Volkmer (SMCF) und Traudl Böck (WVF). In der Klasse II waren drei konventionelle Jollenkreuzer vom WVF erfolgreich, die „Tante Anna“ von Dietrich Maag vor „Phoenix“ von Kurt Meister und Klaus Bender auf der „Alkestis“. Den WVF-Hattrick vollständig machten in der Yardstickklasse I drei 20er Jollenkreuzer in der modernen Rennversion, die eine kleinere Vermessungszahl haben. Thomas Münzer mit seiner „KAA“ siegte nicht nur nach Verrechnung, sondern war auch erstes Schiff im Ziel. Zweiter war Frank Böttcher auf „Sandy“, Dritter Heiko Leubecher auf „Jenny“.

Der eigentliche Stadtmeister wird anhand einer Berechnung über alle Klassen ermittelt, und auch hier konnten sich die 20er Jollenkreuzer vom Wassersportverein Fischbach an die Spitze setzen. Stadtmeister Thomas Münzer folgten die anderen fünft 20er Jollenkreuzer, wobei bemerkenswert ist, dass sich in der gemeinsamen Liste die beiden Erstplatzierten der Klasse II auf den Silber- und den Bronzeplatz schieben konnten.

Ergebnisse der Stadtmeisterschaft 2009 >


Start! 27 Segelboote starten nach Immenstaad auf der Stadtmeisterschaft der Segler (Bild st)


Die Sieger v.l.: Rolf Egner (Yardstick III), Thomas Münzer (Yardstick I), SMCF-Präsident Hans-Peter Benz und Dietrich Maag (Yardstick II) (Bild st)

Sonntag, 12. Juli 2009

12.07.09: Ein weiterer Motor entwendet

Wie die KAPO Thurgau mitteilte, sind einige Aussenbordmotoren im Hafen Zollershus Güttingen entwendet worden. Nun hat gestern ein Besitzer auf dem Trockenplatz festgestellt, dass sein Motor, der mit einer Kette gesichert war, auch weg ist. In diesem Zusammenhang bitte die KAPO TG um Mithilfe:

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Altnau unter der Nummer 071 221 42 60 zu melden.

Samstag, 11. Juli 2009

11.07.09: Fünf Offizielle Regatten am Wochenende

Heute Samstag und morgen Sonntag sind trotz Ferienzeit fünf offizielle Regatten am Bodensee ausgeschrieben. Eine am Untersee und vier am Obersee bitten um viel Wind und um viele Zuschauer!

Windvorhersagen: Bodensee > / Untersee >

SVGA: 39. Einhand Untersee Regatta (Kielboote YST)
KYC: Konstanzer Stadtmeisterschaft (YST / Jollen)
YCE: Rund um Überlingersee (YST)
YLB: Apfel Cup 2009 (Opti (BOM) / 420er (BOM + SP))
YCM: Haltnau- und Windteufelpokal (75er / IOI / Dynamic 35)

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Wind und eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

11.07.09: Interview mit Dirk Kreidenweiß

Friedrichshafen - Zum 48. Mal lädt die INTERBOOT Wassersport-Fans an den Bodensee. Neben der Hanseboot ist die Ausstellung eine der ältesten Bootsmessen in Europa. Projektleiter Dirk Kreidenweiß zeigt die Stärken der INTERBOOT auf und wagt einen Blick in die Zukunft.

Frage: Was sind aus Ihrer Sicht die Stärken der Wassersport-Ausstellung INTERBOOT in Friedrichshafen?
Dirk Kreidenweiß: "Mit unseren effektiven Organisationsstrukturen werden Entscheidungen schnell getroffen und so können wir uns flexibel den Anforderungen des Marktes stellen. Wir haben auf unserem Gelände kürzeste Wege und stellen den Wassersport umfassend und kompakt dar. Der Standort am Bodensee bietet uns die einzigartige Möglichkeit, Wassersport in seiner ganzen Vielfalt am INTERBOOT-Hafen und entlang der gesamten Uferpromenade erlebbar zu machen. Da die Wassersport-Ausstellung in Friedrichshafen bereits im September stattfindet, passen auch die klimatischen Bedingungen, um reales Wassersportfeeling aufkommen zu lassen. Aber auch die Tageslichtdurchfluteten Hallen bieten ein entspanntes Ambiente, in dem sich Aussteller und Besucher gleichermaßen wohlfühlen".

Frage: Welche Ziele verfolgt die INTERBOOT 2009?
Dirk Kreidenweiß: "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das pure Vergnügen des Wassersports direkt und unmittelbar an die jeweilige Zielgruppe zu bringen - unter anderem durch Testfahrten mit Ausstellern, Probefahrten auf Jollen, Kanus und Schlauchbooten und durch Events wie die Liquid Quarter Mile. Als Veranstalter sehen wir eine gewisse Verantwortung der Branche gegenüber und so ist es uns besonders wichtig, den Nachwuchs für den Wassersport zu begeistern, wie beispielsweise durch das Jugendlager und die Aktionen am Messe-See. Die INTERBOOT hat schon immer eine Art Trendsetterfunktion inne. Viele Dinge, die heute auf zahlreichen Wassersportmessen gängig sind, haben in Friedrichshafen ihren Anfang genommen. Ein Beispiel hierfür ist das umfangreiche Aktiv-Programm. Wir werden auch in Zukunft Trends aufspüren und attraktiv darstellen."

Frage: Welche Perspektiven hat die Internationale Wassersport-Ausstellung am Standort Friedrichshafen?
Dirk Kreidenweiß: "In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist es spannend, Prognosen zu treffen. Der Standort in Friedrichshafen bietet uns auf jeden Fall positive Perspektiven. Wir haben hier ein prosperierendes wirtschaftliches Umfeld, die Bodenseeregion ist ein Zuzugsgebiet mit einer hohen Wirtschaftskraft. Das Geschäft im Dreiländereck wird daher aus meiner Sicht zukünftig an Bedeutung gewinnen. Die Erlebbarkeit des Wassersports ist auf der INTERBOOT ein Schlüssel zum Erfolg und dieser wird auch in Zukunft unmittelbar gegeben sein."

Freitag, 10. Juli 2009

10.07.09: Schiffsmotoren gestohlen

GÜTTINGEN (kapo) Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen im Hafen von Güttingen mehrere Schiffsmotoren entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Diebstähle ereigneten sich vermutlich zwischen Dienstagabend und Donnerstagabend. Die unbekannten Täter verschafften sich im Hafen von Güttingen Zugang zu mehreren und entfernten dort die Aussenbordmotoren. Diese dürften mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Das Deliktsgut hat einen Wert von mehreren tausend Franken.

Zeugenaufruf:
Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Altnau unter der Nummer 071 221 42 60 zu melden.

10.07.09: "Erlebbarkeit des Wassersports ist der Schlüssel zum Erfolg"

Trends der Saison 2010 in acht Messehallen - Sonderschau Hightech-Yachten - Testmöglichkeiten und Sportevents am Hafen - Neu: KITEWORLD EUROPE am zweiten Messewochenende.

INTERBOOT 2009 setzt auf den Spaßfaktor Wassersport
Friedrichshafen – „Rein ins pure Wassersportvergnügen“ heißt es auf der 48. INTERBOOT in Friedrichshafen. Vom 19. bis 27. September 2009 können die Besucher auf dem Messegelände und im INTERBOOT-Hafen die Neuheiten der kommenden Saison sehen und testen. „Bei der INTERBOOT setzen wir ganz auf den Spaßfaktor Wassersport“, erklärt INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Wir möchten so viele Besucher wie möglich aufs Wasser bringen, um sie von dieser Art der Freizeitbeschäftigung zu begeistern.“

Wassersport in all seinen Facetten zeigen rund 500 Aussteller aus 25 Ländern in acht Hallen. Im INTERBOOT-Hafen am Bodensee können die Neuheiten zudem nicht nur betrachtet, sondern auch gefahren werden. „Gerade in wirtschaftlich schwieriger Situation ist es wichtig, als Messeveranstalter in die Branche zu investieren, mit den Ausstellern an einem Strang zu ziehen und den Wassersport erlebbar zu machen“, betont Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Daher beziehen wir den nahe gelegenen Bodensee wieder mit ein und verwandeln ihn in ein Testgelände. Im INTERBOOT-Hafen stellen zahlreiche Aussteller rund 100 Boote für eine Probefahrt bereit, was bei den Besuchern immer größeren Zuspruch findet.“ Mit ihrem Standort im kaufkräftigen Dreiländereck Schweiz, Österreich und Deutschland ist die Wassersport-Ausstellung zudem eine wichtige internationale Plattform für den Verkauf von Schiffen und Booten ans Mittelmeer.

Marktüberblick und Wassersport-Erlebnis
Segel- und Motoryachten, Elektroboote, Schlauchboote, Jollen, Kanus, Kajaks, Motoren, Elektronik, Ausrüstung und Zubehör: Europas führende Marken wie beispielsweise Bavaria, Bénéteau, Dufour, Elan, Hallberg-Rassy, Jeanneau, Nimbus, Sessa, Sunbeam oder Windy, sind in Friedrichshafen durch Hersteller, Importeure oder Händler vertreten und bieten den Besuchern einen umfassenden Marktüberblick. Eine Sonderschau von exklusiven Einzelstücken zeigt aktuelle Technologien und Designs, die zum Träumen verführen. Urlaubslust weckt der Maritime Reisemarkt, die Welt unter Wasser lockt im Tauch-Center und der Messe-See verwandelt sich zum Wassersportrevier für Kinder mit zahlreichen Aktionen zum Ausprobieren und Mitmachen. PS-starke Boote werden auf dem Bodensee vor der Uferpromenade bei den beiden Show-Wettbewerben Liquid Quarter Mile und Thundercat-Racing Gas geben.

Trendsportart Kitesurfen
Die Trendsportart Kitesurfen bekommt eine eigene Plattform und präsentiert sich erstmals im Rahmen der „KITEWORLD EUROPE“ am zweiten Messe-Wochenende von Freitag, 25. bis Sonntag, 27. September 2009. Auf dem Messe-Event in Halle A6 können sich die Besucher über die Wassersportart informieren und erhalten von Profis Anschauungsunterricht.

Fun auf dem Wasser
Surfer, Kiter, Wasserskifahrer und Wakeboarder treffen sich alle neun Tage lang in Halle A5. Hier finden die Fans der Funsportarten ein umfangreiches Angebot an Ausrüstung, Zubehör und Bekleidung. Die Chill-Area mit dem Coca-Cola Beach-Club ist der Szenetreffpunkt, um sich über die neuesten Trends, Tipps und Tricks auszutauschen. An beiden INTERBOOT-Wochenenden lockt der Wakeboard Jam am Messe-See wieder einige Talente nach Friedrichshafen, die ihre Sportart präsentieren und ihr Können unter Beweis stellen.

Bootsbaukunst zwischen Klassik und Moderne
Die hohe Kunst des Bootsbauens zeigt der Gemeinschaftsstand der Bodenseewerften in Halle A3. Ein „75er Nationaler Kreuzer“ wird von der Bootswerft Michelsen im Laufe der Messe in traditioneller Handwerksart neu aufgeplankt. Hightech präsentiert die Bootswerft Speedwave mit ihrem neuen Daysailer. Dieser wurde letztes Jahr auf der INTERBOOT als Modell präsentiert, nun feiert er in voller Größe Premiere auf dem Stand.

Hightech-Yachten im INTERBOOT-Hafen
Exklusive Einzelstücke zeigt eine Sonderschau von „One-Off-Hightech-Yachten“ im INTERBOOT-Hafen. Direkt neben den ausgestellten Oldtimer-Booten spannt die Ausstellung den Bogen von der Vergangenheit in die Moderne und präsentiert aktuelle Technologien und Baustoffe, wie beispielsweise Kohlefaser.

Mit „KISS-Booten“ in den Wassersport einsteigen
Einsteigen und Losfahren: Schlauchboote, Jollen, sowie Kajaks und Kanus stehen am INTERBOOT-, Gondel- und Yachthafen für Testtörns zur Verfügung. „Nach dem Motto KISS – „Keep it small and simple“ – möchten wir allen Einsteigern zeigen, wie leicht und unkompliziert es ist, auf dem Wasser seine Freizeit zu genießen“, erklärt Dirk Kreidenweiß das Konzept.

Probefahrt auf dem Bodensee
Damit kaufinteressierte Besucher ihr Boot vor dem Erwerb auf Herz und Nieren testen können, stellen zahlreiche Hersteller rund 100 verschiedene Schiffe für eine Probefahrt im INTERBOOT-Hafen bereit. Das Areal ist täglich kostenlos bis 19 Uhr zugängig und durch Bus-Shuttles mit dem Messegelände verbunden. Auch wer den Abend in gemütlicher, maritimer Atmosphäre am Seeufer ausklingen lassen möchte, ist hier richtig.

Power-Shows auf dem Wasser
Fans von PS-starken Motorbooten dürfen sich auf zwei Highlights vor der Friedrichshafener Uferpromenade freuen: Beim Publikumsmagnet Liquid Quarter Mile demonstrieren täglich (außer Mittwoch und zweiter Messe-Sonntag) zwischen 17 und 19 Uhr schnelle Boote auf der Viertelmeile ihre Leistungsstärke in einem spannenden Duell.

Neu in diesem Jahr ist das „Thundercat-Racing“. Die Boote werden mit hohen Sprüngen über Wellen und rasanter Beschleunigung alle Blicke auf sich ziehen. Die Crew besteht aus zwei Personen: einem Fahrer und einem Co-Piloten. Geschicklichkeit, das Zusammenspiel der Piloten, aber auch ein gutes Auge für die Wellen entscheiden über den Erfolg bei diesem Show-Wettbewerb, den die Besucher am ersten INTERBOOT-Wochenende vor der Uferpromenade mitverfolgen können. Die INTERBOOT Trophy und der BodenseeCup der MS 11 Motorboote gehören ebenfalls zum Hafen-Programm.

Sprung in die Unterwasserwelt
Die Unterwasserwelt eröffnet sich den Besuchern in Halle A4. Händler, Tauchschulen und Tauchdestinationen, Vereine und Verbände bieten Tauch-Ausrüstung und -Zubehör, Beratung und Information. Hier trifft sich die Tauchszene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Erfahrungsaustausch. Alle Interessierten können beim Sprung ins Tauchbecken unter Anleitung die Unterwasserwelt kennen lernen. Als Ansprechpartner stehen der Württembergische Landesverband für Tauchsport und der Badische Tauchsportverband zur Verfügung. Im Tauchtank finden täglich Demonstrationen zu den verschiedenen Tauchdisziplinen statt.

Maritimer Reisemarkt weckt Lust auf Urlaub
Über die schönsten Reiseziele für Wassersportler informiert der Maritime Reisemarkt in Halle A4. Ob Segeltörns, Tauchkurse, Flussfahrten oder Motorboot-Touren in Deutschland, Europa oder weltweit – eine Fülle von Reiseanbietern, Ländern und Regionen stellen die schönsten Urlaubsgebiete und Wassersportreviere vor. Erstmals laden die Karibik- und Südsee-Destinationen zu einem Kochevent ein und bereiten gemeinsam mit den Besuchern exotische Gerichte aus Übersee zu. Das Charterforum mit maritimem Reisemarkt berät kompetent und neutral, welches Revier welchen Ansprüchen gerecht wird und unterstützt bei der individuellen Planung der Urlaubstage.

Plattform für nautische Schweiz
Schweizer Präzision und Design zeigen die Aussteller der stärksten ausländischen Nation der Wassersport-Ausstellung auf dem großen Gemeinschaftsstand in Halle B1. Boesch Motorboote (Kilchberg), Brunnert-Grimm (Gottlieben), Hochmuth Bootsbau (Stansstad) und War Bootbau & Boothandel AG (Adligenswil) sind nur einige der Traditionsunternehmen, die schon seit Jahren Anziehungspunkte der Besucher aus der Schweiz sind. Traditionell haben alle Schweizerinnen am INTERBOOT-Donnerstag freien Eintritt. Besonderes Highlight: Die amtierende Miss Schweiz hat ihren Besuch bereits angekündigt. Für die Anreise steht wieder das Kombi-Ticket bereit, das die Bahnfahrt nach Romanshorn, die Fähre nach Friedrichshafen und den Transfer zur Messe sowie den um zehn Prozent ermäßigten INTERBOOT-Eintritt beinhaltet.

Junge innovative Firmen zeigen kreative Produkte
Kreative Ideen sind der Schlüssel für die Zukunft. Auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren junge, innovative Unternehmen ihre Neuentwicklungen. Gefördert werden die zehn Aussteller vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Messe Friedrichshafen hat für die Unternehmen den Stand bereitgestellt.

Wassersportrevier für Kinder
In ein abwechslungsreiches Wassersportrevier für den Nachwuchs verwandelt sich der 4700 Quadratmeter große Messe-See. Dort können Kinder bis 10 Jahre erste Erfahrungen auf dem Wasser sammeln, das Messe-See-Patent im Schlauchbootfahren ablegen und damit den ersten Schritt zum echten Schifferpatent machen. Beim integrativen Mini12er Segeln können die kleinen Messegäste ebenfalls selbst das Steuerruder in die Hand nehmen und gemeinsam mit Behinderten in unkenter- und unsinkbaren Yachten den Messe-See durchkreuzen. Zusätzlich ist der messeeigene maritime Kindergarten beim Hallenübergang A2/A3 täglich geöffnet.

Wassersport-Erlebnistage für Jugendliche
Zwei erlebnisreiche Tage auf und unter Wasser bietet das INTERBOOT-Jugendlager am 26. und 27. September 2009. Tauchen, Wakeboarden, Segeln oder eine rasante Fahrt mit dem Motorboot unternehmen – bereits zum achten Mal hat die INTERBOOT ein spannendes Programm für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren zusammengestellt. „Die aktive Nachwuchsförderung ist uns ein besonderes Anliegen“, erklärt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden setzen wir alles daran, der Jugend den Spaß am Wassersport zu vermitteln.“ Dieses Jahr erwartet das INTERBOOT-Team wieder rund 100 Teilnehmer aus ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz.

Öffnungszeiten
Die INTERBOOT ist von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Kostenlose Bus-Shuttles bringen die Besucher vom Flughafen, Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen zum Messegelände und zurück. Weitere Infos unter http://www.interboot.de/. Hallenplan >

10.07.09: Wetterbericht für die Bodenseeregion

Wo bleibt der Sommer? Das meint Jürg Kachelmann dazu!

Am Freitag wechselhaft und frisch, am Wochenende sonniger und wärmer.

Am Freitag gibt es einen weiteren wechselhaften und kühlen Tag. Gegenüber Mittwoch und Donnerstag nimmt die Schaueraktivität ab. Im Flachland sind längere trockene Abschnitte und über den Tag verteilt 5 bis 9 Stunden Sonnenschein möglich. Sonst gibt es jedoch zwischendurch noch dichte Wolken und einige Schauer, bevorzugt im Bergland und Richtung Allgäu. Die Temperaturen erreichen nur mässig warme 16 bis 21 Grad, auf dem Säntis auf 2500 Meter Höhe gibt es um 2 Grad. Der Wind weht auf den Bergen stark bis stürmisch aus Südwest bis West, auf dem Bodensee im Mittel mit Windstärke 4, in Böen mit 5 bis 6 Beaufort. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter. Besonders am Samstag scheint für längere Zeit die Sonne und es ist trocken. Es gibt angenehm warme 21 Grad. Am Sonntag wird es schon wärmer und es gibt ein Sonne-Wolken-Gemisch. Gegen Abend sind lokale Schauer möglich. Anfang der nächsten Woche wird es eventuell sehr schwül mit Sonne und Hitzegewittern.

10.07.09: Die "Einhänder" am Jacques Vabre 2009

Eine weitere anspruchsvolle Regatta folgt am 8. November 2009 mit Start in Le Havre (Frankreich) und Zielort Puerto Limon (Costa Rica). Für einmal sind sie zu zweit im Boot und segeln in drei verschiedene Klassen: Imoca Class, Class 50' Open und Class40. Bisher haben sich 26 Teams eingeschrieben.

In der letzten Ausgabe 2007 waren Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron mit "Virbac-Paprec" in 13 Tagen, 9 Stunden, 19 Minuten und 2 Sekunden in der Imoca Class die Sieger.

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Donnerstag, 9. Juli 2009

09.07.09: LSC - Stark besuchte Mittwochsregatten

Die große Serie der Mittwochsregatten in der Bregenzer Bucht ist für diesen Sommer zu Ende. 48 Schiffe sind in den vier Wettfahrten vom 13. Mai bis zum 8. Juli immer Mittwochs zwischen Lindau und Bregenz an den Start gegangen.

„Das ist ein tolles Ergebnis“, freut sich die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Christine Holz „auch wenn es in diesem Jahr bei allen Wettfahrten etwas wenig Wind hatte“. Am besten mit den schwachen Winden ist Stephan Frank vom Lindauer Segler-Club LSC zurechtgekommen. Zwei zweite und ein dritter Rang reichten mit Abstand zum Gesamtsieg. „Das ist unglaublich, so einen riesigen Pokal habe ich noch nie in meiner Seglerlaufbahn gewonnen“, freute sich der Sieger bei der Preisverleihung, „und ich bin mit meinem Lacustre schon lange dabei“. Zweiter wurde Hans Peter Simma vom Bregenzer Segel-Club auf einer Modulo, auf dem dritten und vierten Platz folgen zwei Dynamic 35 vom LSC: Harald Störr und Thomas Ziegler.

Sechs Clubs der Bregenzer Bucht veranstalten die Mittwochsregatten gemeinsam, damit die Segler unter der Woche grenzüberschreitend eine ernsthafte Trainingsmöglichkeit haben: der LSC, der Lochauer Yacht-Club, der Bregenzer Segel-Club, der Yachtclub Bregenz, der Yachtclub Hard und der Yacht-Club Rheindelta. Vier der sieben ausgeschriebenen Wettfahrten konnten gesegelt werden, drei fielen dem Windmangel zum Opfer.

„Und im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung noch verbessern“, erklärt Max Renner, Präsident des Bregenzer Segel-Clubs bei der Siegerehrung: „wir werden eine Langstrecken- und Nachtwettfahrt bei den Mittwochsregatten einführen, da sind die Segler noch einmal gefordert“. Ein Vorschlag, der bei der Siegerehrung gut ankam, es gab donnernden Applaus. Stephan Frank.

Das Bild zeigt den Sieger-Lacustre 249 „Gropp“ bei einer Mittwochsregatta. Foto: Christa Diederich.

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