Dienstag, 31. März 2009

31.03.09: YCL macht sich stark für die Laser Klasse und baut die Jugendarbeit weiter aus

Nach der im Jahr 2008 erfolgreich verlaufenen Sensibilisierung von Vorstand und Mitgliedern für die olympische Bootsklasse LASER durch Jugendleiter Christian Zartl und den in der Laser Masters Klasse aktiv segelnden Wolf-Peter Niessen, setzt sich die dynamische Entwicklung der Laser Aktivitäten im Yacht-Club Langenargen e.V. (YCL) fort.

Nach
• Anschaffung von 3 Laser Jollen für die Jugendabteilung
• Aufnahme des Lasers ins Trainingsprogramm 2008 sowie für Pfingst- und Sommerkurs
• Bereitstellung von zusätzlichen Laser Leihbooten durch Clubmitglieder für die Trainings
• Angebot zum Schnuppersegeln im Laser - insbesondere Laser 4.7 - auch für Nichtmitglieder
• Herbsttraining 2008 am Gardasee

folgten
• Vorträge durch W.-P. Niessen mit dem Thema: „Faszination Laser“ für interessierte jugendliche Auf- bzw. Umsteiger (auch für Nichtmitglieder) aus anderen Bootsklassen in den Laser 4.7 und Radial.

Die Saison war damit aber nicht beendet. Es wurde kräftig weiter gearbeitet, um den YCL in Sachen Laser zu einem Vorzeigeclub zu machen und um neben der Jugendförderung und beim Breitensport auch im Regatta- bzw. Leistungssport zur den Besten zu zählen. Dieses Engagement im YCL für die Laser Jolle blieb in der Szene nicht verborgen, sodass sich aufstrebende, junge Laser Talente um die Mitgliedschaft im YCL bewarben, weil sie sich mit ihren sportlichen Zielen und Ambitionen beim YCL gut aufgehoben sehen.

So haben Svenja (17) und Maximilian (15) Stein aus Ulm, die schon sehr erfolgreich im Opti segelten, die Saison 2009 bereits unter dem Stander des YCL begonnen. Sie treten international in der Laser 4.7 Klasse an. Die Regattasaison begann im März bei Europacup Regatten in Lugano sowie in Follonica, Italien. Nach weiteren hochkarätigen Regatten, die zur Standortbestimmung und als Vorbereitung dienen, werden die Geschwister Stein Anfang August die Laser 4.7 Europameisterschaft in Helsinki, Finnland bestreiten. Dieses anspruchsvolle und ehrgeizige Regattaprogramm, das durch Eltern, Schule und Verband unterstützt wird, ist auf das Erreichen der Internationalen Spitze im Laser ausgerichtet.

Im Laser Standard (7,1 qm, olympische Männer Klasse) - der Königsklasse des Laser - vertritt künftig Sebastian Wiedemann (18), ebenfalls Neumitglied, neben seinem Heimatclub in Stuttgart, auch den YCL. Sebastian ist Mitglied im D4- und Perspektivkader London 2012 des Olympiastützpunktes Stuttgart. Nach bestandenem Abitur wird er ab April 2009 im Olympiastützpunkt Kiel trainieren. Er kommt ebenfalls aus dem Opti, stieg dann in den Laser Radial um, wo er im Jahr 2007 Deutscher Vizemeister wurde. Sein großes Ziel ist, sich in den nächsten zwei Jahren an die Spitze der Laser Standard Rangliste zu arbeiten und in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 ein kräftiges Wort mit zu reden. Dafür trainiert er äußerst hart und konsequent, nicht nur auf dem Wasser.

Damit hat der YCL im Jugendbereich gleich drei „Eisen im Feuer“. Wolf-Peter Niessen, der Initiator der Laser Kampagne im YCL, der in der Laser Masters Klasse (ab 35) zur europäischen Spitze zählt. Der 64 Jährige hat in der Laser Euro Masters Serie 2008 die Grandmaster Gesamtwertung (55-64 Jahre) gewonnen, nachdem er in den Jahren davor schon die Ränge 3 und 2 ersegelt hat. 2009 wird er wieder ca. 15 Laser Regatten in ganz Europa segeln, darunter die Masters EM im April in Calella und 5 weitere zur Euro Masters 2009 zählende Regatten. Außerdem wird er an drei Deutschen Meisterschaften im Laser teilnehmen. An der Laser Masters IDMA sowie an der offenen IDM für Laser Radial und bei der offenen IDM im Laser Standard.

Mit diesen vier ambitionierten Seglern in der internationalen Laser Szene hat der YCL Leitfiguren, um weitere Ein- und Aufsteiger für diese Bootsklasse und für den YCL zu gewinnen. Das vorhandene Know-how bildet darüber hinaus eine hervorragende Basis für wirkungsvolle Ausbildungs- bzw. Trainingsmaßnahmen der Nachwuchssegler beim YCL, nicht nur in der Laser-, sondern auch in allen anderen Bootsklassen.

Konsequenterweise wird beim YCL parallel dazu die Arbeit im gesamten Jüngsten- und Jugendbereich intensiviert. Mit 228 jugendlichen Mitgliedern gehört der YCL mittlerweile bundesweit zu den führenden Clubs. Dem Bedarf, und der großen Nachfrage nach Kursen und Trainings, entsprechend wurden daher gerade 10 zusätzliche neue Opti sowie 2 weitere Laser Jollen angeschafft. Außerdem wurden Konzepte entwickelt, den Bootspark über Sponsoring noch weiter zu vergrößern. Zwangsläufig musste auch das Trainerteam verstärkt werden. Im Jahr 2009 werden sich insgesamt 10 Trainerinnen und Trainer - allesamt ehrenamtlich - für Ausbildung und Training der Jugendlichen in den Jollenklassen Opti, Teeny, 420, 470 und Laser engagieren. So sind z. B. von W.-P. Niessen alleine für die Laser Trainingsgruppe und für das Laser Schnuppersegeln, trotz des eigenen prall gefüllten Regattakalenders, insgesamt rund 50 Trainingstage eingeplant.

Im 60. Jubiläumsjahr hat der YCL neben dem wöchentlichen Training und neben Pfingst-, Sommer und Herbstkursen noch weitere besondere Aktivitäten im Jugendbereich geplant:
• 21. – 23. Mai 2009: BMK Montfort Junior Trophy - Opti RL-Regatta A/B und Teeny; ca. 150 Teilnehmer
• 30. / 31. Mai 2009: Opti C „Team Race Germany“ - Premiere am Bodensee - im Rahmen des Match-Race-Germany
• 20. Juni 2009: Schnuppersegeln anlässlich „Tag der Jugend“ der Gemeinde Langenargen
• 19. September 2009: Team Race Regatta in 420er Jollen

Das Jahr 2009 ist für den Yacht-Club Langenargen nicht alleine wegen des Jubiläums ein besonderes Jahr, es soll auch bezogen auf die Jugendarbeit als ein richtungsweisendes Jahr in die Vereinsgeschichte eingehen.


Svenja Stein


Maximilian Stein


Sebastian Wiedemann


Wolf-Peter Niessen

31.03.09: LSC mit neuer Homepage

Nach über 10 Jahren präsentiert der Lindauer Segelclub ihre neue Homepage. Übersichtlich, modern und informativ stellen sich die Lindauer Segler vor. Die Rund UM Seite ist jetzt eingebunden und ab 2. April können Sie melden.



Homepage >

31.03.09: Rund um 2009

Die 59. RUND UM wird zum Jahr der Revanche. Die beiden America's Cupper wollen in diesem Jahr einen zweiten Anlauf nehmen, um die großen Katamarane extreme 40 zu besiegen. Wer 2009 mit welchem Zweirümpfer die größte Segelregatta am Bodensee in Angriff nimmt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen, Meldeschluss ist erst im Juni. Start der Regatta wird am Freitag, 12. Juni 2009 um 19.30 Uhr vor Lindau sein.

Aber schon jetzt ist sicher, dass mehrere Liberas wieder zur RUND UM kommen wollen – auch sie können bei entsprechenden Windverhältnissen gewinnen.

Details über die Anfahrt, die Geschichte der RUND UM und kostenlose hochauflösende Bilder finden Sie unter www.lsc.de, weiter mit regatten, RUND UM archiv und das Jahr 2007/2008, jeweils presse.

Stephan Frank, Presse LSC 0049-171-2232184

Montag, 30. März 2009

30.03.09: Bericht zur Hauptversammlung des SMCÜ

Vor “vollem Haus” fand dieses Jahr die Hauptversammlung des Segel- und Motorbootclubs Überlingen (SMCÜ) im St. Leonhard statt. Die Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal konnte neben dem Ehrenkommodore Hans Köppen und den Ehrenmitgliedern Hans Held und Dr. Jörg Auriga auch den Präsidenten des Landessegelverbandes Baden-Württemberg Reinhard Heinl begrüßen.


hinten: Ehrenkommodore Hans Köppen, Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal,
Präsident des Landessegelverbands Reinhard Heinl,
im Vordergrund: Tino und Niko Mittelmeier, Ehrenmitglied Dr. Jörg Auriga (Foto: SMCÜ)

Bei 140 Mitgliedsvereinen im Landessegelverband kann der Präsident natürlich nicht jedem Verein die Ehre geben, an deren Hauptversammlung teilzunehmen. Aber Reinhard Heinl war gekommen, um die Brüder Tino und Niko Mittelmeier für ihre seglerischen Verdienste zu ehren. Tino und Niko haben im SMCÜ das Segeln im Optimisten gelernt. Schon in dieser Bootsklasse gewannen sie einige Preise. Im 420er und Tornado wurden sie Deutsche Meister, Jugendeuropameister im Tornado und nur ganz knapp verfehlten sie die Nominierung für die Olympischen Spiele.

Da solche Erfolge nur möglich sind, wenn neben Talent und der Bereitschaft, die berufliche Seite hintan zu stellen, auch gehörige finanzielle Mittel erforderlich sind, hat Heinl deutlich herausgestellt. Aber er erwähnte auch, dass es im Segelsport sehr schwierig ist die nötigen Geldquellen für eine Olympiakampagne zu erschließen. Andere Sportarten haben es da leichter, schon alleine durch optisch attraktivere Darstellungsmöglichkeiten (Fernsehen!). Auch stellte er fest, dass es nicht viele Segelvereine in BW gibt, die so intensiv das Leistungssegeln unterstützen wie der SMCÜ.

Mittelmeiers haben es dennoch trotz begrenzter Mittel mit Unterstützung des Landeseglerverbandes, des SMCÜ, der Eltern und natürlich zu allererst durch ihren unbändigen Trainingsfleiß und Kampfgeist bis in die Weltspitze in der Tornadoklasse gebracht. Die finanzielle Unterstützung erhielten sie durch Spender und Sponsoren innerhalb und außerhalb des Vereins, die Dank der Initiative von Heiko Müller eine transparente Plattform im SMCÜ erhielten. Für ihre vorbildlichen Leistungen erhielten Tino und Niko die Goldene Ehrennadel des Vereins, eine Ehrung, die bislang nur “altgedienten” Vereinsmitgliedern zuteil wurde. Etwas überrascht und trotzdem gut vorbereitet, überreichten sie ebenfalls ihren wichtigsten Bezugspersonen die “Tornado-Ehrennadel” als Dankeschön.

Die Präsidentin ging in ihrem Rechenschaftsbericht ausführlich auf die Problematik der Belegung der Liegeplätze im Hafen Ost ein. 60 % der Hafenplätze des SMCÜ müssen von Mitgliedern mit Wohnsitz in der Verwaltungsgemeinschaft Überlingen (mit Owingen, Sipplingen) belegt sein. Für die künftige Nutzung des Hafen Ost ab 2010 konnten noch keine definitiven Aussagen gemacht werden, da das Landratsamt Bodenseekreis erst die Verlängerung der wasserrechtlichen Genehmigung über den 31.12.2010 hinaus erteilen muß. Wenn diese vorliegt, kann mit der Stadt verhandelt werden, wie diese Nutzung fortgeführt werden kann. Dazu wurde eine Interessengemeinschaft Hafen Ost (IGHO) aus allen Liegeplatznutzern gegründet, die die Interessen gegenüber der Stadt vertritt.

Schon zu Anfang der Versammlung wurde ein sportlicher Ehrengast angekündigt, der dann mit etwas Verspätung auch eintraf - der Überraschungsgast war die Frau Oberbürgermeisterin Sabine Becker, ganz sportlich direkt von einer Wanderung durch die Sipplinger Berge kommend. Die Ehrung der Mittelmeiers hatte sie verpasst. Da sie aber beide erst 2 Wochen zuvor selber als Sportler des Jahres 2008 der Stadt Überlingen ehren konnte, war sie über deren sportlichen Leistungen bestens informiert. Selbst Seglerin ist sie sicherlich ein kompetenter Gesprächspartner für die Segelvereine. Sie machte klar, dass ein Verein, der sich so um die Jugendarbeit und den Leistungssport verdient gemacht hat wie der SMCÜ, auf ihre Unterstützung hoffen kann. Sie sieht den Segelsport nicht als eine elitäre Freizeitbetätigung für betuchte Bürger. Gerade in den Jugendabteilungen kann jedes Kind bei einem geringen Mitgliedsbeitrag diesen Sport erlernen. Für die wasserrechtliche Genehmigung und gegen die weitere Einschränkung des Sees für die Segler hat sie sich schon beim Städtebund eingesetzt und wird sie sich auch in anderen Gremien einsetzen.

Die üblichen Tagesordnungspunkte einer Hauptversammlung wie Kassenbericht, Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes konnten schnell abgearbeitet werden und wurden einstimmig genehmigt.

Der Ältestenrat musste nach der Amtszeit von 4 Jahren neu gewählt werden. Bis auf Konrad Scheurer (aus gesundheitlichen Gründen) und Thomas Held (aus zeitlichen Gründen) stellten sich alle anderen noch einmal zur Wahl. Laut Satzung können in den Ältestenrat nur Mitglieder gewählt werden, die mindesten 10 Jahre Mitglied sind und schon einmal im Verein ein Amt übernommen haben. Als neue Mitglieder wurden Inge Wehn und Michael Finkbeiner vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde akzeptierte und so wurden “en block” Hans Köppen, Wolfgang Lörcher, Jürgen Ruther, Inge Wehn und Michael Finkbeiner in den Ältestenrat des SMCÜ gewählt.

Die Ehrung der Präsidentin nahm der Ehrenkommodore Hans Köppen vor. Mit einer Flasche Rotwein und einer (!) einzigen Blume (in Überlingen war am Sonntag kein Blumenladen zu finden) wurde Gabriele Kromer-Schaal für ihre hervorragende Arbeit und ihr großes Engagement für den Verein geehrt. Bei so viel Herzblut, das sie immer wieder in den Club einbringt, ist sicherlich jedes Präsent nur ein kleines Dankeschön.

Zwei Leistungssegler -Tino und Niko- widmen sich jetzt ihrem Studium. Einer, Michael Zittlau, hofft noch weiter auf die Unterstützung des Vereins. Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete er von seinem Trainingsaufenthalt in San Diego und gab einen Überblick über seine Regattaplanung Sein Hauptziel 2009 ist die Qualifikation für den Bundeskader.

Das Engagement für die Leistungssegler wird der SMCÜ bestimmt nicht einstellen, gibt es doch in der Jugendabteilung noch einige weitere hoffnungsvolle Talente. Am Mittwoch fand bereits die Hauptversammlung der Jugendabteilung statt. Auch diese war gut besucht. 2008 wurde von Dagmar Fritze eine große Optigruppe neu aufgebaut. Es gibt eine aktive Hobie Cat Gruppe und eine starke 420er Gruppe. Einige dieser Jugendsegler waren auch bei der Überlinger Sportlerehrung dabei.

Die Brüder Steffen und Sven Hessberger im 420er nahmen an der Jugendeuropameisterschaft in Kroatien teil und erreichten Platz 25 bei 120 Teilnehmern. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften kamen sie unter die TOP Ten (Platz 8). Für die Saison 2009 legten sie schon einen soliden Grundstein mit Platz 4 bei der ersten WM/EM-Ausscheidungsregatta. Steffen ist zurzeit in Australien (Schüleraustausch). Dort nahm er an den Australischen Meisterschaften teil. Dabei gewann er die Consistency Trophy für die sich „am meisten verbesserte“ Mannschaft.

Marvin Frisch qualifizierte sich für die Jüngsten-Europameisterschaft im Optimisten. Bei einer internationalen Regatta auf Mallorca erreichte er den 4. Platz. Michael Zittlau kämpfte sich im (olympischen) Laser Standard in der Weltrangliste stetig nach oben. Sein bestes Ergebnis 2008 war der erste Platz bei einer Regatta vor Los Angeles. Bei der Schweizer Meisterschaft verfehlte er nur knapp einen Podestplatz (Platz 4). Ein fünfter Platz bei der Warnemünder Woche, erneut Bodenseemeister 2008 (zum 4. Mal in Folge) und die TOP Ten (Platz 9) bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg-Blankenese sind seine besten Ergebnisse.

Frederik Schaal belegte mit seinem Vorschoter Felix Diesch (WYC) im 420er den 9. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Seit September 2008 segelt er nun mit seinem Bruder Henrik in einem Boot. Die Zusammenarbeit der beiden Brüder klappte bestens - beide erreichten bei den Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften den 3. Platz.Jan Frederik Fritze segelt gemeinsam mit Dominik Waibel von der SGÜ im 420er. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften segelten sie auf Platz 21, und beim immer bestens besetzten internationalen Kieler Pfingstbusch kamen sie auf Platz 41. Beatrix Zittlau.

30.03.09: Internationaler Ölalarm Bodensee

Ein bayerischer Sportfischer teilte der Bootsbesatzung des Polizeibootes Hecht heute morgen um 09.30 Uhr einen Öfilm vor Wasserburg mit. Ca. 1 km seewärts von Wasserburg stellte die Besatzung des Polizeibootes zunächst einen ca. 1 km² großen Ölfilm fest. Nach Verständigung der Feuerwehr Lindau wurde zunächst von dieser Nationaler Ölalarm ausgelöst. Von den Feuerwehren Wasserburg und Lindau wurden Ölsperren ausgebracht. Eine Überprüfung mit dem Polizeihubschrauber mittags ergab, dass sich der Ölteppich auf eine Länge von ca. 7 km entlang des Nordoufers von Wasserburg bis vor die Insel Lindau erstreckte. Der Ölteppich hatte eine Breite von ca. 100 m.

Da die Ölsperren der bayerischen Feuerwehren nicht ausreichten, wurden von der Feuerwehr Lindau die Ölsperren der Feuerwehren Friedrichshafen und Überlingeen angefordert. Am Nachmittag frischte der Wind auf und der Ölteppich driftete in Richtung Süden ab. Aufgrund Wind und Seegang mussten auf deutscher Seite die Ölwehrmaßnahmen aufgehoben werden. Nach einer Lagebesprechung mit den Feuerwehren aus Bregenz und Hard wurde der internationale Ölalarm am Nachmittag wieder aufgehoben. Nach Rücksprache mit der Wasserversorgung Sipplingen bestand keine Gefahr für die Trinkwasserentnahme. Der Verursacher ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

30.03.09: SAISONSTART IM TESSIN

Lugano Nautica 2.-5. April 2009.

Nach der Suisse Nautic in Bern läutet bluboats nun den Frühling im Tessin ein. In Zusammenarbeit mit dem Circolo Velico Lago di Lugano (CVLL) zeigen wir Ihnen pünktlich zum Saisonstart unsere Yachten an der Lugano Nautica. Vom 2. bis 5. April stellen wir eine blu26 auf dem Stand des CVLL aus und eine weitere blu26 steht im Messe Hafen für Testfahrten bereit. In Lugano begrüsst Sie Christian Scherrer, Christian Bolinger und Massimiliano Marafon gerne am Stand Nr. F 72-78 oder am Messe Hafen. Anmeldungen für Testfahrten bei Christian Scherrer (cs@bluboats.com / +41794216217). mehr Infos unter www.luganonautica.ch.


Match Race Schweizermeisterschaften Lugano

Vom 16.-19. April messen sich in Lugano die besten Schweizer Match Racer welche sich 2008 im Rahmen der SUI Match Race Tour qualifizierten, beim Kampf um den Schweizermeistertitel. Neben den Schweizer Cracks werden zum ersten Mal auch ausländische Team für diese Meisterschaft zugelassen. Der Circolo Velico Lago di Lugano organisiert diese Match Race Regatta. Und wie bereits an den Tourstops 2008 in Zürich und Zug, steht in Lugano ein Flotte von blu26 im Einsatz. Der Anlass gehört zur Qualifikations Serie der World Match Racing Tour und somit erhält der Sieger neben dem Schweizermeistertitel im Match Racing eine Einladung für das hochkarätige St. Moritz Match Race. Mehr Infos unter www.match-race.ch.

Sonntag, 29. März 2009

29.03.09: VOR - 5. Etappe abgeschlossen

Grenn Dragon mit Skipper Ian Walker (GBR) (4.) und Bouwe Bekking (NED) mit Telefonica Blue (5.) sind in Rio De Janeiro eingetroffen. Ihre Zeiten betragen 42, Tage, 13 Stunden, 59 Minuten (Green Dragon) und 40 Sekunden bzw. 42 Tage, 22 Stunden und 55 Minuten (Telefonica Blue).

Alle Teams haben jetzt nur eine kurze Zeit vor sich, startet nächsten Samstag bereits das IN-PORT RACE, wo in einem Flett-Race weitere Punkt zu holen sind bzw. eine Woche später folgt dann der Start zu 6. Etappe von Rio De Janeiro nach Boston. Da möchte Ken Read (USA) mit Puma Ocean Race die Ragatta in seiner Heimat gewinnen!

Green Dragon als vierte in Rio (Dave Kneale/Volvo Ocean Race)


Telefonica Blue als letzte im Ziel (Dave Kneale / Volvo Ocean Race)

Freitag, 27. März 2009

27.03.09: UBS Sportboot Cup am 4./5. April in Kreuzlingen

PF / Wie auch in den Jahren zuvor ist die Segler-Vereinigung Kreuzlingen (SVK) auch dieses Jahr wieder Ausrichter des „Sportboot Cups“, es ist übrigens der 9. Anlass in Folge! Als grösster Sportboot Event mit Massenstart können wir uns auch dieses Jahr auf spannende Rennen gefasst machen, zumal wir zum ersten Mal eine grössere Gruppe der spektakulären LONGTZE PREMIER’s begrüssen dürfen.

Die China-Flitzer hatten bereits bei der EISERNEN im letzten Jahr für viel Furore und hervorragende Resultate gesorgt, man darf gespannt sein, wie sich nun die Longtze’s im Feld der anderen Sportboote behaupten können.

Als Titelsponsor für diesen Event zeichnet sich wiederum die „UBS“ in Kreuzlingen verantwortlich, daher

UBS Sportboot Cup 2009

Am Freitagnachmittag (3. April) bieten wir den früh angereisten Teilnehmern die Möglichkeit sich an einem Practice Race (ab ca. 15h) für die folgenden zwei Tage vorzubereiten.

Offizieller Regattabeginn ist dann am Samstag, 4.4., um 11 Uhr, mit dem Skipper’s Meeting, das Ankündigungssignal für den ersten Lauf ist um 11.30 Uhr vorgesehen!

Auch dieses Jahr ist die Meldebeteiligung erfreulich, trotz dass sich vielerorts die Segler noch in der Winterstarre befinden, können wir von Veranstalterseite her mitteilen, dass wir ein stattliches Feld von ca. 35 Sportbooten am Start haben werden (Meldeliste)!

Weitere Informationen zum Event finden Sie auf der Website der Seglervereinigung Kreuzlingen www.svk-kreuzlingen.ch.


Longtze an der "Eisernen 2008" (Foto: GrafYachting)

27.03.09: Kommt am Montag endlich der Frühling ?

Heute steht der Pegel bei 3,00 m, rund 13 cm höher als ein Jahr zuvor. Das ist doch wenigstens etwas und über Samstag-Sonntag soll noch einiges runter kommen! Und nächste Woche???

Wetter - das meint Jürg Kachelmann heute Freitag:
Am Freitagvormittag fällt noch vielfach Regen, Schnee nur oberhalb etwa 11 bis 1200 Metern. Im Tagesverlauf trocknet es immer mehr ab dabei setzt sich Sonne zeitweise durch. Vereinzelte Schauer sind allerdings nicht ganz auszuschliessen. Die Temperaturen steigen auf 8 bis 12 Grad. Auf der Ebenalp werden rund 3, auf dem Säntis etwa -4 Grad gemessen. Es weht ein teils stark böiger Südwestwind, in Lagen oberhalb von 1500m sind stellenweise schwere Sturmböen zu erwarten. Das Wochenende bringt dann häufig nasskaltes Wetter. Zum Beginn der neuen Woche deutet sich eine Wetterbesserung und Milderung an.

"Schöne" Aussichten:

Montag 3/12°

Dienstag 3/16°

Mitwoch 5/16°

27.03.09: Alinghi Swiss Sailing Clinics in Romanshorn

Alinghi lanciert zusammen mit dem Schweizer Segelverband die Alinghi Swiss Sailing Clinics, ein Basis-Segelprogramm, das jede Region der Schweiz besucht. Den Auftakt macht Romanshorn morgen Samstag!

Der America's-Cup-Defender führt zusammen mit Swiss Sailing und den regionalen Segelvereinen ganztägige Segelkurse durch. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 8 bis 18 Jahren mit mittlerer Segel-Erfahrung in den Klassen von Optimist über Laser und 420-er zu 29-er. Jeder Kurs wird massgeschneidert für die jungen Mitglieder der Segelklubs und beginnt mit einem Treffen mit Mitgliedern des Alinghi-Segelteams, Designern oder Bootsbauern. Dann werden die Boote startklar gemacht und am Nachmittag wird gesegelt. Die Nachwuchssegler werden die Gelegenheit erhalten, mit Alinghi-Seglern Segel-Techniken und -Taktiken zu diskutieren und mit anderen Team-Mitgliedern über Bootsdesign und Bootsbau zu reden.

Swiss Sailing wird diese Kurse genau verfolgen und Ausschau halten nach den besten Nachwuchsseglern - diese dürfen dann im Herbst am Alinghi-Segelcamp teilnehmen.

Kursdaten:

28. März 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic - Romanshorn, Bodensee
26. April 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic - Stäfa, Zürichsee

Die Daten der folgenden Kurse werden noch definiert:

Alinghi Swiss Sailing Clinic - Morges, Lemaniques und Jurassiens
Alinghi Swiss Sailing Clinic - Thuner, Brienzersee und Zentralschweiz
Alinghi Swiss Sailing Clinic - St Moritz, Graubünden-Walensee
Alinghi Swiss Sailing Clinic - Tessin

27.03.09: VOR - Ericsson 4 und Puma Ocean Racing im Ziel

Die 5. Etappe vor dem Abschluss: Nach Sieger Ericsson 3 mit Skipper Anders Lewander (SWE) lief gestern Nacht um 00:55 MEZ Ericsson 4 mit Torben Grael (BRA) an der Pinne in seiner Heimat ein. Auf Platz 3 passierte heute morgen um 05:27 MEZ Puma Ocean Racing unter Ken Read (USA) die Ziellinie vor Rio de Janeiro. Noch fehlen Green Dragon mit Ian Walker (GBR) (306 sm) und Telefonica Blue unter Bouwe Bekking (NED) (465 sm)!


Skipper Torben Grael und die Crew von Ericsson 4 feiern (Rick Tomlinson/Volvo Ocean Race)


Welcher Empfang für PUMA Ocean Racing nach fast 41 Tagen! (Dave Kneale/Volvo Ocean Race)

Donnerstag, 26. März 2009

26.03.09: VOR - Ericsson 3 gewinnt die 5. Etappe von Qingdao nach Rio De Janeiro

Genau um 11:37:57 MEZ erreichte Ericsson 3 das Ziel als erste der 5. Etappe in Rio. Damit holen sie sich 8 Punkte und den ersten Sieg in den vergangenen Etappen bzw. IN-PORT Race. Ericsson 4 wird bald als zweiter folgen, ist aber immer noch 46 sm vor Rio! Auch Puma Ocean Racing wird heute noch als dritter erwartet (92 sm)!

Bereits am 4. April 2009 erfolgt vor Rio das IN-PORT Race und am 11. April der Start zur 6. Etappe von Rio nach Boston (USA). Sind Greem Dragon bzw. Telefonica Blue bis dann im Ziel oder gibt es eine Verschiebung?


Magnus Olsson Skipper Ericsson 3 in Siegerpose! (Dave Kneale / Volvo Ocean Race)


Ericsson 3 - Team freut sich über den Sieg der längsten Etappe des VOR
(Dave Kneale / Volvo Ocean Race)

26.03.09: VOR - Ericsson 3 noch 25 sm vor Rio

Die "dreier" der Ericsson-Boote sind um 5.30 Uhr MEZ noch 25 sm vor Rio und sollten 2 - 3 Stunden später als erste im Ziel sein. Die "vierer" machten sich "unsichtbar", um einen Vorteil herauszuholen. Gestern Abend versuchten das bereits die führenden Ericsson 3.

Der Einlauf von Ericsson 3 verzögern sich weiter: Um 11 Uhr MEZ dümpeln sie noch 2 sm vor dem Ziel!

Weltzeit >


Kurz vor dem Ziel: Ericsson 3! (Dave Kneale/Volvo Ocean Race)

Mittwoch, 25. März 2009

25.03.09: VOR - Ericsson 3 nur noch 238 sm vor Rio

Ericsson 3 konnte ihren Gegnern in den letzten 24 Stunden zwischen 36 und 126 sm abnehmen und wird heute Abend, in der Nacht oder dann morgen früh das Ziel vor Rio als erste der 5. Etappe passieren. Zweiter werden die im Zwischenklassament Führenden Ericsson 4, zurzeit noch 105 sm zurück.


Anders Dalhsjo und Gustav Morin freuen sich schon heute über den Sieg
(Gustav Morin/Ericsson 3/Volvo Ocean Race)

Dienstag, 24. März 2009

24.03.09: BSB vergibt Schiffsneubau an ÖSWAG Werft

BSB / Die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB) hat die österreichische ÖSWAG Werft in Linz mit dem Bau ihres neuen Fahrgastschiffes beauftragt. Das 700-Personen-Schiff wird ab Sommer 2010 insbesondere im Kursverkehr auf dem Überlinger See unterwegs sein!

Mitte November hatte die Tochtergesellschaft der Stadtwerke Konstanz GmbH den Bau des neuen Flottenmitglieds nach den bestehenden Vergabevorschriften europaweit ausgeschrieben. "Nach Prüfung und Wertung der Angebote haben sich Geschäftsführung und Beirat der BSB für die Vergabe an die ÖSWAG Werft in Linz entschieden", erklärt BSB-Geschäftsführer Jörg Handreke. Und sagt weiter: "Das Angebot der österreichischen Werft hat sich als das wirtschaftlichste erwiesen und die Fertigstellung des Schiffs wurde uns rechtzeitig zum Beginn der Sommersaison 2010 zugesagt." Das neue Schiff wird rund acht Millionen Euro kosten.


Foto BSB

24.03.09: Jugend Regatta Förderverein erhält zweite Lacustre

Der junge 2007 gegründete Jugend Regatta Förderverein erhält ein neues Schiff zum Training und Regattieren für Nachwuchssegler. Neben der Jugend-Lacustre „jeunesse“ (135) werden sich in Zukunft weitere Jung-Segler auf der „Gilberte III“ (177) mit erfahrenen Seglern der wachsenden Klasse der Klassiker auf dem Wasser messen.

Der neue Eigner der Lacustre „Gilberte III“, der Konstanzer David Segbers, hat sein Schiff für drei Jahre dem Jugend Regatta Förderverein zu günstigen Bedingungen vermietet. „Das ist eine tolle Chance für den Segler-Nachwuchs, zu trainieren und bei großen Regatten dabei zu sein“, freut sich Vereinsvorsitzender Rolf Reinhardt. Mit Spenden und Sponsorengeldern will man die Kosten decken.


Jugendschiff Gilberte III (Foto: Herrmann Thüringer)

2007 auf der Interboot in Friedrichshafen wurde das erste ganz mit Spenden finanzierte Jugendschiff getauft. 2008 erzielte die „jeunesse“ mit wechselnden Besatzungen sehr gute Regattaplätze und errang u.a. als bestes Jugendschiff beim Bootshaus 20-Goldpokal in Konstanz den Ashanti Preis. Daniel Oes, verantwortlich für Einteilung und Training der jungen Nachwuchssegler sieht Bedarf für ein weiteres Schiff: „Das erste Jahr hat gezeigt, dass das Interesse auch bei Jungseglern, die bisher keinen Kontakt zu klassischen Yachten hatten, sehr groß ist.“ Gerade diese will man im Jugend Regatta Förderverein für die elegante aber auch schnelle LACUSTRE Bootsklasse begeistern.


Jugendschiff „jeunesse“ Foto: (Urs Heiz)

Die neue Jugend-Lacustre „Gilberte III“ ist ein auf Regattabahnen bekanntes Schiff, das ursprünglich im Auftrag des großen Förderers der Lacustre-Klasse, Emil Rutishauser, bei der Wirz Werft in Steinach gebaut wurde. Daniel Oes nahm als nächster Besitzer erfolgreich mit dem weißen GFK-Boot an Regatten teil und nun haben viele seiner jungen Kollegen die Möglichkeit, im Kielwasser der erfahrenen Lacustre-Routiniers zu fahren und zu lernen.

Der Jugend Regatta Förderverein ist nun in der Lage, am diesjährigen Goldpokal in Konstanz und an der Schweizermeisterschaft in Lindau zwei Jugendmannschaften an den Start zu schicken. Auch die Kapazität für Nachwuchsausbildung und Training wächst mit dem zweiten Jugendschiff. „Wir freuen uns auf weitere Nachwuchssegler“ meint Felix Somm, verantwortlich für Training und Spendenwerbung, „und natürlich auf jegliche Art der Unterstützung unseres Jugend Regatta Fördervereins.“

Private Spenden, Patenschaften, Mitgliedschaften im Förderverein sowie Sponsorengelder großzügiger Förderer wie Vetter Pharma, LGT Bank, Bauen.ch, Innotio und Betosan sowie Unterstützungen der Werften Heinrich, Kuhlhay, Ultramarin und der Firma Bartels haben die bisherige erfolgreiche Jugend-Initiative der Lacustre möglich gemacht. „Ein tolles Nachwuchs-Projekt“ ist der Titel eines Beitrags in „IBN-Magazin für Wassersport am Bodensee“, in dem Daniel Oes meint:“ ..eine erstklassige Chance für Nachwuchssegler und –seglerinnen auf der Lacustre Einheits-Yacht in den Yachtsport einzusteigen.“

Der Jugend-Regatta Förderverein bietet während der Saison ca. 16 mehrtägige Trainingsveranstaltungen, bzw. Regattateilnahmen für interessierte Nachwuchssegler an. Die Jugendboote, die je nach Regatta-Schwerpunkten am Zürichsee und am Bodensee liegen, stehen aktiven und zur Schiffsführung befähigten Mitgliedern des Seglerpools des Fördervereins (Vereinsmitgliedschaft ist nicht notwendig) auch für das Fahrtensegeln zur Verfügung. Die Jung-Segler sind verpflichtet, mit Eigenleistung zu Unterhalt und Bootspflege beizutragen. Für die Saison 2009 ist ein intensives Trainings-, Regatta- und Tourenprogramm am Zürichsee, Bodensee und Starnberger See geplant. Namhafte Trainer wie Enrico De Maria und Tom Rüegge konnten für einzelne Anlässe gewonnen werden.

Weitere Informationen: www.regattajugend.com

24.03.09: Kaltfront am Bodensee nur mit wenig Schnee

Gerademal einen "Flaum" hinterliess die Kaltfront am Bodensee. Noch ist diese nicht ganz überstanden, steigen die Temepraturen doch erst wieder ab Donnerstag. Aber der grosse Schnee wird ausbleiben (ist ja endlich genug!). Wenn ich so in die Gärten der Nachbarn schaue, wird trotz Kälte fleissig gearbeitet, aber die Boote sind immer noch im Winterschlaf! Wann beschert uns die Natur endlich den lang ersehnten Frühling, irgendwo muss er doch sein?


Eine junge Frau am Rhein in Düsseldorf 18.03.09! (Photo/Martin Meissner)

24.03.09: Der Termin für die nächste Zeitumstellung

Seit dem 26.10.2008 befinden wir uns in der Winterzeit (Normalzeit). Dabei wurde die Uhr um 1 Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt, die Nacht war 1 Stunde länger. Die nächste Zeitumstellung ist am Sonntag den 29.03.2009 um 2:00 Uhr. Die Uhr wird dann um 1 Stunde vorgestellt, die Nacht ist also 1 Stunde kürzer. Dabei findet der Wechsel von der Winterzeit (Normalzeit MEZ) in die Sommerzeit (MEZS) statt.

Die Regeln für die Zeitumstellung:
Für die Sommerzeit gilt: Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im März statt. Dabei wird um 2:00 Uhr die Uhr um eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet: Die Nacht ist eine Stunde kürzer. Für die Winterzeit (Normalzeit) gilt: Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im Oktober statt. Um 3:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet: Die Nacht ist eine Stunde länger.


Geschichte

Schweiz
In der Schweiz galt in den Jahren 1941 und 1942 die Sommerzeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober. 1977 wurde mit einem Gesetz die Einführung der Sommerzeit, gleichzeitig mit den Nachbarstaaten, beschlossen. Dagegen wehrten sich (vor allem) die Bauern, sammelten Unterschriften für ihr Referendum, und am 28. Mai 1978 wurde das Sommerzeit-Gesetz in der Volksabstimmung deutlich verworfen. Da nun die Schweiz im Sommer 1980 eine „MEZ-Zeitinsel“ inmitten sommerzeitführender Länder bleiben musste, verabschiedete das Parlament das von der Regierung verlangte Zeitgesetz vom 21. März 1980, auf dessen Grundlage im folgenden Jahr die Sommerzeit analog zu den Nachbarstaaten eingeführt wurde, um das 1980 entstandene bilaterale Zeitchaos z. B. auf Fahrplänen zu beseitigen. Eine (unter anderem von Christoph Blocher) 1982 lancierte Volksinitiative zur Abschaffung der Sommerzeit kam nicht zustande. Seit 1981 gilt daher auch in der Schweiz die gleiche Sommerzeitregelung wie in ihren Nachbarstaaten: von 1981 bis 1995 Ende März bis Ende September, seit 1996 Ende März bis Ende Oktober, mit Umstellung jeweils Sonntag um 2 Uhr MEZ (1 Uhr UTC).

Deutschland
In Deutschland wurde die Sommerzeit 1916 bis 1918 im Kaiserreich erprobt. In der Weimare Republik gab es dann keine Zeitumstellung mehr. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten „Doppelten Sommerzeit“ (mitteleuropäische Hochsommerzeit; MEHSZ) zwei Stunden vorgestellt. Die damalige Sommerzeitregelung endete mit dem Ende des Jahres 1949. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft. Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit gleichzeitig ein, was der Harmonisierung beider Staaten diente. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung. Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3:00 Uhr MESZ. Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt gemäß Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates seitdem vom letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr MESZ.

Österreich
Auch in Österreich wurde 1916 die Sommerzeit eingeführt. Sie galt bis 1920. Aufgrund des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich galten hier während des Zweiten Weltkriegs ab 1940 dieselben Regelungen wie in Deutschland. Darüber hinaus gab es noch bis einschließlich 1948 eine Sommerzeit. 1980 wurde sie gleichzeitig wie in Deutschland für die Zeit von März bis September wieder eingeführt. 1996 wurde sie wie in der gesamten EU bis Ende Oktober ausgedehnt.

24.03.09: VOR - Flaute, Ankunft am Donnerstag?

Ericsson 3 hängt seit Tagen in einer Flaute (Tagesschnitt bei 5,7 kn!). Die Verfolger kommen näher, werden aber nicht mehr aufschliessen können, da der Wind für Ericsson 3 zuerst anziehen wird. Damit können sie die Ankunft auf Donnerstag planen. Sie hätten den Sieg der 5. Etappe verdient, hatten sie doch die Führung während fast der ganzen Strecke inne.


Skipper Magnus Olsson Ericsson 3 (Gustav Morin/Ericsson 3/Volvo Ocean Race)

Montag, 23. März 2009

23.03.09: Uttwil aus dem Häuschen

Der nächste Frühling kommt bestimmt: in Uttwil mit einer grossen Eröffnungsfeier. Für viele mag Uttwil nichts anderes als ein beschauliches Dorf am Bodensee sein. Für manche aber ist es ein wahres Caravan- und Wassersport-Mekka. Erst recht diesen Frühling, denn vom 28. bis 29. März eröffnet Hausammann Caravans und Boote AG den erneuerten Freizeitshop.

Angefangen hat alles vor bald 50 Jahren als die Brüder Jakob und Bruno Hausammann zum ersten Mal Wohnwagen ins Verkaufsprogramm aufnahmen. Damit war ihre Leidenschaft geweckt und bald darauf kamen auch die ersten Boote dazu. Mit viel Erfolg. 1979 bauten sie die Ausstellungshalle in einen Shop aus, kurze Zeit später wurde die neue Bootshalle mit dem charakteristischen Pilz gebaut. Damit avancierte Hausammann zu einem führenden Anbieter in der Bodenseeregion.

Eröffnungsparty mit grossem Wettbewerb
Am 28. und 29. März 2009 präsentiert Hausammann der Öffentlichkeit nun den auf 600 Quadratmeter erweiterten und erneuerten Freizeitshop. Am Eröffnungswochenende warten dabei viele Attraktionen auf die Besucher. Beispielsweise ein grosser Wettbewerb, an dem ein Caravan zu gewinnen ist.

Der Shop zeigt sich in einem modernen, urbanen Design und bietet ein breites Angebot für Caravaning und Nautik. Neben Freizeit-, Sport- und Segelbekleidung findet sich hier zudem das grösste Bademodeangebot der Region und auch Liebhaber von Wasserski und Wakeboard kommen auf ihre Kosten. Das Zubehörsortiment wird mit einem Heimwerkershop ergänzt, der keine Wünsche offen lässt. Und im Untergeschoss offenbart eine Ausstellung die neuesten Klein- und Aluminiumboote.

Weltmarken im Thurgau
Im Bereich der Schuhe, Sport- und Segelbekleidung ist im Hausammann Freizeitshop alles vertreten, was Rang und Namen hat. Bademode von Speedo, Below Zero, Bahama Beach und Protest, Outdoorbekleidung von Jack Wolfskin und TBS sind nur einige Marken, die ihr Stelldichein geben. Natürlich gehören auch nautische Markenanbieter wie Prorainer und PUMA dazu.

Vorpremiere für Uttwil
Noch bevor die Öffentlichkeit den neuen Freizeitshop entdecken kann, ist Uttwil am Zug. Denn Hausammann Caravans und Boote AG hat alle Einwohner persönlich zum Apéro eingeladen. Am 27. März ab 17 Uhr können alle Uttwilerinnen und Uttwiler den neuen Freizeitshop ungestört von der Öffentlichkeit entdecken. Damit bringt Hausammann bestimmt die ganze Gemeinde aus dem Häuschen. Denn darauf haben sie sich als Anbieter für Caravan und Nautik schon seit bald 50 Jahren spezialisiert.

Das Eröffnungswochenende bei Hausammann Caravans und Boote AG
Freitag 27. März 2009, ab 17.00 Uhr, Uttwiler-Apéro
Samstag 28. März 2009, 08.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag 29. März 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr

23.03.09: VOR - Delta Lloyd mit neuem Mast und Segel

Das Team Delta Lloyd hat dem Boot einen neuen Mast verpasst und fasst alle Segel ersetzt. Dazu kamen weitere Raparaturen und sie möchten auf den verbleibenden 5 Etappen und IN-PORT RACE des VOLVO OCEAN RACE noch einige Podestplatz holen, so Skipper Ger O'Rourke (IRE). Scheinbar war das Geld für diese teure Reparaturen vorhanden.


Delta Lloyd in der Marina da Gloria in Rio de Janeiro (Dave Kneale / Volvo Ocean Race)

23.03.09: Ab sofort Anmeldung für H-Boot-SM in Brunnen möglich

Ab sofort können Sie sich an die Int. H-Boot Schweizermeisterschaft in Brunnen (Vierwaldstättersee) anmelden. Auf der Homepage der H-Boot-Flotte Bodensee sind alle Links dazu aufgeschaltet. Der Regattaverein Brunnen freut sich auf diese Doppelveranstaltung SM Dolphin 81 und H-Boote und garantiert eine tolle Organisation.


Hafen des RVB (Foto: RVB)


WM 2007 in Brunnen (Foto: Jürg Bollier)

Sonntag, 22. März 2009

22.03.09: Tino und Niko sind Sportler des Jahres 2008 in Überlingen

B.Z. - Seitdem Niko und Tino segeln - erst im Opti, später im 420er, zuletzt im Tornado- sind sie bei der Überlinger Sportlerehrung immer dabei gewesen. Sie waren mehrmals Deutsche Meister im 420er und Tornado und Jugendeuropameister 2003, um nur die wichtigsten Erfolge zu nennen.


Niko und Tino mit der Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal
(Foto: Achim Zittlau)

Jetzt zum vorläufigen Ende ihres Leistungssegelns wurden sie verdient noch einmal nach 2006 Mannschaft des Jahres und diesmal konnten sie auch persönlich an der Sportlerehrung teilnehmen.Nun konzentrieren sich beide auf ihr Studium. Segeln werden sie bestimmt weiter in ihrer Freizeit und falls es wieder eine Katamaranklasse bei den olympischen Spielen gibt, werden Mittelmeiers bestimmt eine neue Olympiakampagne starten.


v.l. Dominic Fritze, Marvin Frisch, Hendrik und Frederik Schaal,
Jan-Frederic Fritze, Sven Hessberger (Steffen Hessberger fehlt)
und Michael Zittlau. Im Vordergrund Tino und Niko Mittelmeier -
die Mannschaft des Jahres 2008 (Foto: Achim Zittlau).

Gute Vorbilder scheinen zu motivieren, sind doch die Jugendsegler des SMCÜ immer häufiger auch auf internationalen Gewässern unterwegs. Auch diese sieben Sportler des Segel- und Motorbootclubs wurden für ihre hervorragenden Segelergebnisse bei der Überlinger Sportlerehrung geehrt.

Die Brüder Steffen und Sven Hessberger im 420er nahmen an der Jugendeuropameisterschaft in Kroatien teil und erreichten Platz 25 bei 120 Teilnehmern. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften kamen sie unter die TOP Ten (Platz 8). Für die Saison 2009 legten sie schon einen soliden Grundstein mit Platz 4 bei der ersten WM/EM-Ausscheidungsregatta. Steffen ist zurzeit in Australien (Schüleraustausch). Damit er dort das Segeln nicht verlernt, knüpfte er schnell Kontakte zum Adelaide Sailing Club, fand einen Mitsegler und nahm an den Australischen Meisterschaften teil. Dabei gewann er die Consistency Trophy für die sich „am meisten verbesserte“ Mannschaft.

Marvin Frisch qualifizierte sich für die Jüngsten-Europameisterschaft im Optimisten. Bei einer internationalen Regatta auf Mallorca erreichte er den 4. Platz.

Michael Zittlau kämpfte sich im (olympischen) Laser Standard in der Weltrangliste stetig nach oben. Sein bestes Ergebnis 2008 war der erste Platz bei einer Regatta vor Los Angeles. Bei der Schweizer Meisterschaft verfehlte er nur knapp einen Podestplatz (Platz 4).

Ein fünfter Platz bei der Warnemünder Woche, erneut Bodenseemeister 2008 (zum 4. Mal in Folge) und die TOP Ten (Platz 9) bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg-Blankenese sind seine besten Ergebnisse.

Frederik Schaal belegte mit seinem Vorschoter Felix Diesch (WYC) im 420er den 9. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Seit September 2008 segelt er nun mit seinem Bruder Henrik in einem Boot. Die Zusammenarbeit der beiden Brüder klappte bestens - beide erreichten bei den Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften den 3. Platz.

Jan Frederik Fritze segelt gemeinsam mit Dominik Waibel von der SGÜ im 420er. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften segelten sie auf Platz 21, und beim immer bestens besetzten internationalen Kieler Pfingstbusch kamen sie auf Platz 41.

22.03.09: VOR - Delta Lloyd und Telefonica Black in Rio!

Die beiden nicht zur 5. Etappe angetretenden Boote Delta Lloyd und Telefonica Black reparieren ihre Schiffe in Rio, damit sie zur Fortsetzung des Rennens am 4. April bereit sind. Die Boote wurden von Qingdao per Frachter nach Rio gebracht.

36. Tag: Ericsson 3 ist im Hoch vor sich in einer Flaute gelandet und verliert auf Ericsson 4 genau die Hälfte des Vorsprungs. Das Schwesterschiff wird aber infolge der schachen Winde kaum mehr viel näher kommen!


(Dave Kneale / Volvo Ocean Race)

Samstag, 21. März 2009

21.03.09: VOR - Ericsson 3 am Montag in Rio?

Mit einem Tagesdurchschnitt von 403 sm (16,8 kn/h) innert 24 Stunden können die Führenden Ericsson 3 mit Skipper Anders Lewander (SWE) ihren Vorsprung ausbauen und könnten am Montagvormittag als erste der 5. Etappe in Rio eintreffen. Verfolgen Sie über den Raceviewer die 2-3 stündlichen Updates. Wir sind "hautnah" dabei und werden Sie vom Sonntag an über den Einlauf genau informieren.


Miche Mueller "PUMA" kontrolliert den Trimm (Rick Deppe/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race)

Freitag, 20. März 2009

20.03.09: Frühjahrshausmesse bei Grafyachting

Grafyachting lädt zur diesjährigen Frühjahrs Hausmesse in Kreuzlingen ein. Diese Messe findet bei Grafyachting in der Werft statt. Am Samstag 25. und Sonntag 26. April 2009 werden von 10 bis 17 Uhr alle Türen für Besucher geöffnet, und wer ein Segelboot sucht, kann sich ausführlich beraten lassen. Das gilt für Neuboote ebenso wie bei interessanten Gebrauchten.

Nicht nur die Oceanis- und First-Reihe von Bénéteau, auch die Longtze, ein einzigartiges Sportboot aus China, wird an der Messe zu besichtigen sein.

Die Gelegenheit ist zudem günstig, die ausgestellten Boote in Ruhe anzusehen und sich ausführlich und fachmännisch beraten zu lassen. Damit ist ein bester Start in die neue Saison möglich.


Bénéteau First 25.7S:
Bereits gross genug für die Grossen. Der schnittige Rumpf, der Schwenkkiel und die grossen Segelflächen sorgen für Effizienz und Geschwindigkeit. Ein grosszügiger Salon mit viel natürlichem Licht. Aussen und Innen gastfreundlich mit viel Komfort.

20.03.09: Gründer der Hanseatic Lloyd Gruppe verstorben

Mit tiefer Trauer, Fassungslosigkeit und großem Bedauern teilt die Geschäftsführung mit, dass der Gründer und Chairman der Hanseatic Lloyd Unternehmensgruppe sowie Mitgründer und Gesellschafter der Hansa Mare Reederei, Herr Harro Kniffka, am 16.3.2009 nach kurzer, schwerer Krankheit und nur wenige Tage nach Vollendung seines 53. Geburtstages verstorben ist.

Damit findet eine über 30-jährige Karriere in der Schifffahrt ein viel zu frühes, tragisches Ende. Harro Kniffka lernte in den 70igern bei der Reederei Oltmann in Bremen den Beruf des Reederei-Kaufmanns und machte im direkten Anschluss mehrere Jahre Auslandserfahrung als Jungmakler in der Befrachtung in New York. Zurück in Deutschland trat er in die Dienste der Ernst Russ GmbH & Co. KG, Reederei und Schiffsmakler, Hamburg ein, in der er 10 Jahre lang erfolgreich als Befrachtungsmakler in der Kühl- und Containerschifffahrt tätig war. Erste Erfahrungen als Geschäftsführer sammelte er in der Leonhard & Blumberg Schiffahrtsgesellschaft, Bremen, bevor er Ende 1991 mit der Schlüssel Reederei KG (GmbH & Co.) zusammen das gemeinschaftliche Unternehmen „Hansa Mare Reederei“ in Bremen gründete. Bis Ende des Jahres 2000 wurden insgesamt 20 Vollcontainerschiffe in den Größenklassen 1.000, 1.700, 3.000 und 4.000 TEU erfolgreich in Fahrt gesetzt.

Ab 2001 gingen beide Gesellschafter für neue Projekte getrennte Wege, blieben aber in der Hansa Mare Reederei verbunden und stellten mit der Verteilung der Vertragsreeder-Aufgaben an die beiden Gesell-schafter sicher, dass sowohl für die Kunden im Kapitalanlage- als auch im Schifffahrtsmarkt Kontinuität gewährleistet wurde.

Der Reeder Harro Kniffka gründete im Januar 2001 die Hanseatic Lloyd Unternehmensgruppe, die mittlerweile ihren Hauptsitz in Uttwil, im Kanton Thurgau in der Schweiz hat.

Die Hanseatic Lloyd Unternehmensgruppe ist eine weltweit agierende Gruppe mit Niederlassungen in Deutschland und Singapur sowie Beteiligungen an weiteren Unternehmen, insbesondere in der Schweiz. Seit 2001 wurden in der Hanseatic Lloyd Gruppe sowie mit Reederei-Partnern weitere 18 Container- und Tankschiffe initiiert. Insgesamt wurden in den Firmen Hanseatic Lloyd und Hansa Mare seit 1992 bislang somit 38 Schiffs-Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund EUR 1,5 Mrd. realisiert.

Die Geschäfte der Hanseatic Lloyd Gruppe werden durch Herrn Justus Kniffka sowie der langjährig bestehenden Geschäftsführung weitergeführt.

Der Reeder Harro Kniffka war aber nicht nur in der Schifffahrt aktiv, sondern auch ganz besonders sozial und christlich engagiert. Er unterstützte finanziell als auch persönlich als Beirat und Berater wichtige Schifffahrtsinstitutionen, das Mutter und Kind Haus in Bremen und das Chinderhuus in Weinfelden / Schweiz sowie mehrere Stiftungen. Im Jahr 2005 rief der begeisterte Segler Harro Kniffka den „Hanseatic Lloyd Dragon Grand Prix“ ins Leben, eine seit 2006 jährlich stattfindende Segelregatta zu Gunsten der unter der Schirmherrschaft von I.M. Königin Silvia von Schweden stehenden „World CHILDHOOD Foundation“, die sich um die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft kümmert: junge, allein stehende Mütter und missbrauchte Kinder. Durch diese Regattaaktivitäten konnte für die CHILDHOOD Organisation bisher ein Spendenvolumen von insgesamt EUR 740.000 generiert werden!

Entspannung und Freude holte er sich beim Segeln, besonders im Kreise seines Drachen Teams, und im Wettkampf auf den internationalen Regatten. Die vielen neuen internationalen Freundschaften haben ihm zahlreiche schöne Stunden beschert. Harro Kniffka war eine Grösse im Segelsport (z.B. Bronze an der Drachen-WM 2005 vor Neustadt) und ein grosser Förderer und Sponsor der Drachenklasse (75 Jahre Drachen, St. Tropez; WM 2005, Neustadt D; Drachen Grand-Prix 2006, 2007, 2008 Kiel D, Drachen SM Steckborn 2007 usw.) .

Harro Kniffka hinterlässt seine Frau, zwei minderjährige und zwei erwachsene Kinder. BN bittet die Wassersportgemeinschaft um ein ehrendes Andenken.

20.03.09: 36. ordentliche Mitgliederversammlung des SVPK

Aberglaube war fehl am Platz, am Freitag den 13. März 2009, als sich 36 Mitglieder sowie 8 Vorstandsmitglieder des Segler‐Verein Purren Konstanz e.V. (SVPK) in Litzelstetten im Saal des katholischen Gemeindezentrums um 19:30 Uhr zur 36. ordentlichen Mitgliederversammlung zusammenfanden, denn alle Tagesordnungspunkte konnten zügig abgehakt und die Versammlung erfolgreich innerhalb nur 2 Stunden zum Abschluss gebracht werden.

Nachdem unser Präsident Guido Weber die Versammlung eröffnete, begrüßte er neue Mitglieder mit einem kleinen Willkommenspräsent und bat diese sich kurz selbst vorzustellen. Weiter berichtete Guido über die Vorstandsaktivitäten des vergangenen Vereinsjahres und stellte die geplanten Aktivitäten des SVPK zur 100 jährigen Bodenseewoche im Juni vor (Details finden sich im Internet unter www.bodenseewoche.net).

Unser zweiter Vorsitzender Ralf Halbherr, der die Moderation an Laptop nebst Beamer der Mitgliederversammlung übernahm, stellte im Anschluss das neu gestaltete Vereinsheft „Logbuch“ vor, das durch eingeworbene Sponsorengelder finanziert werden konnte. Auch der Internetauftritt des SVPK (www.svpk.de) wurde komplett neu gestaltet, unser Webmaster Stefan Hoch erklärte hier die neue Struktur und Navigation inklusive eines neuen geschlossenen Mitgliederbereiches, zu dem er im Anschluss Passwörter an die anwesenden Mitglieder verteilte. Diejenigen, die nicht kommen konnten, möchten sich bitte direkt bei Stefan melden, um auch in den Genuss eines solchen zu kommen.

Anja Halbherr, die sich um die Finanzen der letzten Geschäftsjahre gekümmert hatte, wurde im Anschluss offiziell zur neuen Schatzmeisterin gewählt, sie hatte Ihre Sache offensichtlich sehr gut gemacht. Dies demonstrierte Sie dann auch gleich bei der Vorstellung der Kassenberichte 2006 und 2007. Daraufhin konnte der alte Vorstand auch direkt durch Fürsprechen der zuständigen Kassenprüfer Elisabeth Weber und Günther Steiner entlastet werden. Als neue Kassenprüfer wurden daraufhin Hermann Botzenhart sowie Roland Giner ernannt. In Folge wurde dann von Anja der Kassenbericht für das Jahr 2008 erläutert und auch hier konnten die Kassenprüfer eine korrekte Kassenführung bestätigen, so dass auch der neue Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.

Bedingt durch die im letzten Jahr angewachsenen Vereinsmittel musste die Aufnahmegebühr den neuen Gegebenheiten angepasst werden, es wurde folglich beschlossen, diese zu erhöhen.

Die einzelnen Vorstandsmitglieder hatten nun die Gelegenheit über Ihr Tätigkeitsfeld der vergangenen Periode detailliert zu berichten. Unsere Jugendleiterin Angelika Eckert machte mit einem Bericht über die Jugendarbeit im vergangenen Jahr den Anfang und gab dann noch einen Ausblick auf die kommende Saison. Guido Weber dankte an dieser Stelle Angelika für ihr überdurchschnittliches Engagement.

Weiter berichtete unser Takelmeister Bernd Gienger, was in der vergangenen Saison im Bojenfeld geboten war. Und da gab es einiges zu berichten: insgesamt 11 losgerissenen Boote, die im Sturm wieder eingefangen werden mussten! In Zukunft wird Bernd
ein Notfall‐Handy stets bei sich tragen, um schneller reagieren zu können. Damit es bestenfalls aber gar nicht so weit kommt, bat er darum, die Festmacher zu überprüfen und vor allem die Kettenlänge der jeweiligen Wassertiefe anzupassen.

Kai‐Uwe Weber, unser Regattaleiter, berichtete im Folgenden über die Regattaaktivitäten der letzten Saison, die ja leider ins Wasser fielen, wie an anderer Stelle bereits ausführlich berichtet wurde. Für die aktuelle Saison werden nun erstmals Anmeldungen zur Clubregatta über die neue Homepage möglich sein, wie Kai‐Uwe weiter berichtete. Zur bereits von Guido Weber erwähnten internationalen Bodenseewoche sucht Kai‐Uwe noch zwei Helfer, die an den drei Veranstaltungstagen (4. bis 7. Juni) bei den dort stattfindenden Regatten unseren Regattaleiter tatkräftig unterstützen.

Als Pressewart habe ich selbst fleißig die Werbetrommel gerührt, um Beiträge der Vereinsmitglieder für die kommenden Ausgaben des „Logbuch“ zu sammeln. Willkommen ist alles, vom Segelerlebnis auf dem See, gemeinsam unternommenen Aktivitäten jeglicher Art auch über den Segelsport hinaus bis hin zu Interessantem rund ums Boot und den Verein. Da unser Festwart Eberhard Roletschek leider nicht anwesend sein konnte, habe ich auch über die Festaktivitäten der vergangenen Saison berichtet und in seinem Namen für die rege Teilnahme der Vereinsmitglieder zu diesen gedankt.

Unsere Schriftführerin Iris Stadelhofer de Moares berichtete schließlich noch über ihre Fleißarbeit, alle Kontaktdaten in den Mitgliederlisten auf Vordermann zu bringen sowie sämtliche Formulare zu modernisieren.

Abschließend wurden noch der aktuelle Bojenplan und die Einteilung zum kommenden Arbeitsdienst vorgestellt und an die Mitglieder verteilt. Beide sind auch auf unserer Homepage im Mitgliederbereich einsehbar. Auch die aktuelle Ausgabe des „Logbuch“ wurde während der Versammlung an die Anwesenden ausgeteilt. Diejenigen, die nicht anwesend sein konnten werden in den kommenden Tagen von unserer Schriftführerin Iris ein Exemplar in ihrem Briefkasten vorfinden können.

Für besondere „pyromanische Leistungen“ wurde zum Schluss noch Dieter Pietscher von Guido Weber mit einer Flasche Wein für seine tatkräftige Mithilfe bei den Arbeitsdiensten sowie den Sommerfesten geehrt.

Die Bewirtung hat freundlicherweise wie auch schon in den vergangenen Jahren wieder Angelika Eckert nebst fleißigen Helfern aus den Reihen ihrer eigenen Kinder sowie der Seglerjugend übernommen, so dass die Versammlung zu keinem Zeitpunkt an Durst oder Hunger leiden musste. Dies hat ebenso wie die strukturierte und gründlich vorbereitete Agenda unseres ersten und zweiten Vorsitzenden Guido Weber und Ralf Halbherr zum Gelingen des Abends beigetragen. So sind dann auch die meisten Mitglieder nach dem offiziellen Teil der Versammlung noch gerne geblieben und haben sich angeregt bei einem Glas Bier und Wein über die geplanten Aktivitäten der kommenden Segelsaison unterhalten, deren Beginn keiner so recht erwarten kann… Sven Seren

20.03.09: Noch eine Weltumsegelung: Portimão Global Ocean Race

Seit dem 20. Oktober 2008 läuft ab Portimão, Portugal eine Regatta mit 4 Booten um die Welt von 40 Fuss-Booten. Mit dabei ist auch ein Deutsches Schiff unter dem Namen "Beluga Racer". Auf IBN-Online können Sie die Regatta mitverfolgen, die inzwischen bei der 3. Etappe angelangt ist. In Führung liegen die Deutschen Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg.

20.03.09: VOR - Telefonica Blue rundete Cape Horn

Ericsson 3 kann den Vorsprung auf alle Verfolger deutlich ausbauen (26 - 74 sm). Jetzt können nur Wind und Wetter Skipper Anders Lewander (SWE) Ericsson 3 vom Sieg der 5. Etappe abbringen. Vermutlich werden am Montag bis Mittwoch die ersten in Rio ankommen. Bereits am 4. April ist in Rio das IN-PORT RACE angesagt und der Start zu 6. Etappe eine Woche später. Eine kurze Zeit für Reparaturen!


Telefonica Blue freut sich über die Rundung am Cape Horn (Gabriele Olivo/Telefonica Blue/Volvo Ocean Race)

Donnerstag, 19. März 2009

19.03.09: Regattaausschreibungen auf Bodensee-News

Wiederum haben Sie unter www.bodensee-news.ch/regatta.html die Möglichkeit, Ihre Regatta wirksam auschreiben zu lassen. Mailen Sie mir Ihre Ausschreibung mit allen Spezifikationen und allfälligen Formularen (oder Link auf Ihre Homepage). Zusätzlich können Sie mit einem PR inkl. Fotos zustellen, die ich gerne unter den Tages-News veröffentliche. Auch ein Bericht danach ist für Ihren Club werbewirksam!

Die Webmaster der Clubs bitte ich, die Ausschreibung für 2009-Ragatten zu öffnen. Sehr oft werden Termine sehr knapp bemessen und dann dürfen Sie nicht verwundert sein, wenn die Anmeldungen schleppend oder gar nicht erfolgen. Die Termine sind ja schon lange bekannt.


H-Boot WM 2007 Brunnen (Foto: Jürg Bollier)

Mittwoch, 18. März 2009

18.03.09: Neuer IBN - Test: J80

18.03.09 - Weltweit entstehen Klassenvereinigungen, was zeigt, dass sich die "J 80" noch immer am Abheben befindet. Auch am Bodensee hat sich eine solche Klassenorganisation gegründet, die das Boot hier puschen will. Schon das Aussehen zeigt: Die "J 80" ist kein brandaktuelles Boot. weiter >


Foto: J80 Klassenvereinigung

18.03.09: Armel Le Cléac´h ist IMOCA-Champion 2008

Armel Le Cléac´h "Brit Air", der zweite des Vendée Globe 2008-2009, wurde mit 371 Punkten IMOCA-Champion 2008 und löst damit den Schweizer Vorjahressieger Bernhard Stamm "Cheminées Poujoulat" ab. Mehr unter http://www.bodensee-news.ch/vg/imoca.html










Die weiteren Plätze:
2. Marc Guillemot 368pts
3. Michel Desjoyeaux 351pts
4. Samantha Davies 338pts
5. Vincent Riou 316pts
6. Arnaud Boissières 290pts
7. Dee Caffari 288pts
8. Brian Thompson 260pts
9. Steve White 256pts
10. Richard Wilson 226pts
...
15. Dominique Wavre 82pts
...
18. Bernard Stamm 64pts

18.03.09: Zweites Regelkundeseminar wieder ein überwältigender Erfolg

wg / "Tolle Darbietung" "Viel gelernt" "Super Service" so lauteten einige der Kommentare, die die 37 Teilnehmer des Regelkundeseminars im "Forum am See" von Sailing-Media am vergangenen Sonntag in Lindau abgaben.

Den ganzen Tag über wurden sie von den Moderatoren Mufti Kling und Willii Gohl, beides erfahrene internationale Schiedsrichter der ISAF, über die Wettfahrtregeln und insbesondere die Neuerungen, die seit dem 1. Januar in Kraft sind, unterrichtet. Lebhafte Diskussionen folgten auf so manchen "Aha-Effekt" der sich einstellte, wenn das Zusammenspiel der vielfältigen Regeln erläutert wurde. Spontaner Beifall war zu hören, wenn die Moderatoren sich auch nicht scheuten, einige lang eingeübte, aber auch fragwürdige, Verfahren der Wettfahrtdurchführung am Bodensee zu kritisieren. Bis in den frühen Abend hinein dauerte das Seminar und keinem Teilnehmer wurde die Zeit lang. Bis zum Schluß lag gespannte Aufmerksamkeit im wunderschönen großen Saal des "Forum am See".

Sailing-Media wird diese Seminarserie fortsetzen und die Moderatoren sind auch bereit in den Clubs Seminare durchzuführen. Kontakt hierzu über www.sailing-media.com.

Dienstag, 17. März 2009

17.03.09: VOR - Ericsson 3 runden als erste Cape Horn

Ericsson 3 rundete um 13.22 Uhr MEZ als erste Cape Horn (Südamerika) und holte 4, Ericsson 4 um 15.48 Uhr MEZ deren 3 1/2 Wegpunkte. Die Winde sind so zwischen 25-30 kn nicht alzu heftig, aber innnerhalb der nächsten 6 Stunden zunehmend.

Damit verbesserte sich Ericsson 3 auf den 4 Zwischenrang mit 35 1/2 Punkte. Überlegen in Führung Ericsson 4 mit 56 1/2 Punkte.


Ein Welle stürzt über Ericsson 3 (Gustav Morin/Ericsson 3/Volvo Ocean Race)

17.03.09 - Junge Segler kämpfen um den Meistertitel

BN / Die Segler brauchen sich um den Nachwuchs offenbar keine Sorgen zu machen. Gegen 150 Kinder und Jugendliche werden vom 30. April bis zum 3. Mai zur internationalen Schweizer Meisterschaft der Optimisten-Klasse in Kreuzlingen erwartet.

Bereits gegen 80 Meldungen liegen den Organisatoren derzeit vor, und das immerhin noch rund einen Monat vor Meldeschluss. Für die Durchführung der Volvo Swiss Opti Championship 2009 ist der Yachtclub Kreuzlingen in Zusammenarbeit mit der Segler Vereinigung Kreuzlingen und der Seglervereinigung Bottighofen zuständig. Das Team der Veranstalter werden den jungen Seglerinnen und Seglern vom Donnerstag 30. April bis zum Sonntag, 3. Mai einen perfekt durchorganisierten Sportanlass bieten, sowohl auf dem Wasser wie natürlich auch an Land. Unterstützt wird der Anlass von zahlreichen namhaften Unternehmen, unter Anderem von Volvo Schweiz als Titelsponsor, von den AKAD Schulen, von Swisslos oder von der Stadt Kreuzlingen.

Bereits am Mittwoch werden die ersten Teilnehmer ihre Boote der Vermessungskontrolle unterziehen und sich danach für den ersten Start am Donnerstag vorbereiten. Zur Meisterschaft werden vor allem junge Seglerinnen und Segler aus der Schweiz erwartet, aber auch zahlreiche Teilnehmer aus dem Ausland haben sich bereits eingeschrieben. Der Regattaevent in Kreuzlingen ist international ausgeschrieben.

Ideal für Einsteiger
Der Optimist ist die bekannteste und die am weitesten verbreitete Einsteigerklasse für den Segel- und Regattasport. Das einfache, kantige Boot ist leicht zu handhaben, auch noch bei sehr viel Wind. Auf der ganzen Welt werden gegen 500’000 so genannte „Optis“ von Nachwuchsseglern gesegelt. Schon ab dem Alter von acht Jahren dürfen Kinder den Optimisten auf der Regatta segeln. Mit dem Erreichen des 15. Lebensjahres ist dann allerdings Schluss. Viele junge Segler steigen danach auf den grösseren Laser um oder segeln zu zweit auf dem 420er und später auf dem olympischen 470er. Dabei profitieren die Sportler von den grossen Erfahrungen, die sie auf dem Optimist und im grossen Feld gemacht haben. Fast alle bekannten und erfolgreichen Segler aus der internationalen Szene haben ihre ersten Erfahrungen im Optimist gemacht. So unter vielen Anderen auch der mehrmalige America’s Cup Gewinner und ehemalige Alinghi-Steuermann Russell Coutts.

Der Optimist wird einhand, also von nur einem Kind gesegelt. Dementsprechend steht auch nur ein kleines Segel mit 3,5 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Das 2,30 Meter lange und 1,15 Meter breite Boot wurde 1947 von dem amerikanischen Konstrukteur Clark Mills entworfen. Der dänische Architekt Axel Damgard überarbeitete in den späten 70er Jahren die kleine Jolle nach zeitgemässen Standards und versah sie auch mit dem heute für die Klasse üblichen Rigg mit der unverkennbaren Spreizgaffel. Weitere Informationen unter http://www.volvo-opti-sm.ch/.


Jugendregatta Kreuzlingen 2008

Montag, 16. März 2009

16.03.09: VG - Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Die Vendée Globe Organisation wie auch Bodensee-News bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit während der Regatta vom 9. November 2008 bis 15. März 2009. Wir von BN wurden vom OK mit viel News versorgt. Leider ging infolge der Sprachauslegung e-d gelegentlich was unter, aber grundsätzlich konnten wir Ihnen alle News rüberbringen. Die Skipperinnen und Skipper schliessen sich diesem Dank an.

Die sechste Vendée Globe ist noch nicht beendet, es wird am 23. Mai 09 eine offizielle Preisverleihung in Les Sables d'Olonne geben. Wir werden darüber berichten.


Start am 9. November 2008 (© Jacques Vapillon / DPPI / Vendée Globe)

16.03.09: Klaus Hagenlocher übergibt Vereinsführung nach 20 Jahren

Die Hauptversammlung des Segel-Motorbootclub Friedrichshafen (SMCF) am Samstag, den 14. März 2008 fand mit reger Beteiligung statt. Wichtigster Punkt war die Nachwahl einiger Vorstandsposten, unter anderem des Präsidenten. Klaus Hagenlocher stellte sich nach 20 Jahren im Vorstand des SMCF nicht mehr zur Wahl, mit Hans-Peter Benz fand der Verein einen würdigen Nachfolger.

Klaus Hagenlocher, der auf 25 Jahre Mitarbeit als Vizepräsident und Präsident des SMCF zurückblickt, hinterlässt einen vitalen Verein, der sowohl nach reinen Zahlen als auch durch seine Veranstaltungen zeigt, dass er gut dasteht. Im letzten Jahr konnte die Zahl der Mitglieder auf 258 gesteigert werden, was nicht zuletzt der Ausbildung zum Bodensee-Schifferpatent zu verdanken ist. Mit dem IOI-Worldcup im August veranstaltete der SMCF ein internationales Segelereignis, dessen Durchführung von den Teilnehmern einhellig gelobt wurde. Zum Jahresabschluss organisierte der SMCF den inzwischen schon traditionellen gemeinsamen Seglerball der vier Friedrichshafener Wassersportvereine. Schließlich konnte Klaus Hagenlocher verkünden, dass ein neuer Pächter für das Clublokal „Schussen“ gefunden wurde, so dass auch in diesem Bereich alles in geordneten Bahnen verläuft.

Die Berichte der weiteren Vorstände waren ähnlich erfreulich, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch bei der Beteiligung der Mitglieder an den verschiedenen Aktivitäten wie Regatten, Ausbildung oder Wartung der Clubschiffe befindet sich der SMCF auf einem guten Weg. Etwa 125 Schiffe nahmen an den SMCF-Regatten im Jahr 2008 teil, was bedeutet, dass diese Sportereignisse über 500 Menschen nach Friedrichshafen zogen.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den darauf folgenden Wahlen waren die Positionen des Präsidenten, des Vizepräsidenten, des Schriftführers und des Schatzmeisters neu zu besetzen, Wahlleiter Walther Raithel führte die Mitglieder wie immer souverän durch das vorgeschriebene Procedere. Die neugewählte Vereinsführung besteht aus Präsident Hans-Peter Benz und Vizepräsident Harry Buchter. Schriftführerin wurde Patrizia Lauber, die Finanzen verwaltet jetzt Harry Flues. Auch der seit dem letzten Jahr nur kommissarisch verwaltete Posten des Veranstaltungswartes konnte mit Martin Baumüller wieder besetzt werden. So kann der SMCF nun mit einem runderneuerten Vorstand ins neue Vereinsjahr starten, das am 11. Juli 2009 mit der Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler unter SMCF-Regie einen Höhepunkt bereithält.


Der neue Vorstand vor dem Vereinsheim „Schussen (v.l.):
Sportwart Thomas Haug
Takelmeister Erwin Duelli,
Schriftführerin Patrizia Lauber
Schatzmeister Harry Flues
Präsident Hans-Peter Benz
Jugendwart Phillip Schmid
Vizepräsident Harry Buchter
Abteilungsleiter Segeln/Motor Uwe Eggeling
Veranstaltungswart Martin Baumüller