Freitag, 21. Dezember 2007

4. Bodensee Gesundheitstag am 16.02.08 in Ludwigshafen

Ein hochinteressanter Vortrag (Gesundheit - Sport - Business) am Samstag 16. Februar 2008 von 13 - 16 Uhr im Zollhaus Ludwigshafen mit ausgewiesen Referenten.

Doz. Rolf Krieger (Heilpraktiker und Dozent an den Akademien in München und Nürnberg)
- Wichtigkeit von Obst und Gemüse in unserer Ernährung
- Bedeutung der 5 am Tag Kampagne
- Die Bedeutung einer natürlichen Nahrungsergänzung
- Die Wissenschaft hinter Juice PLUS+®

Frank Wormuth (Leiter der Fussball-Lehrerausbildung des DFB an der Weisweiler-Akademie der Sporthochschule Köln)
- Welchen Einfluss hat die Ernährung auf den Sport
- Wie können wir Regenerationsphasen beschleunigen
- Welchen Vorteil bietet uns Juice PLUS+® beim Sport

Doz. Rolf Krieger (Nationaler Marketing Direktor der NSA AG)
- Die wirtschaftlichen Chancen mit Juice PLUS+®
- Unternehmen, Marktchancen und Gesundheitskonzept
- Aussergewöhnliche Möglichkeiten für Unternehmer, Gesundheitsexperten
und gesundheitsbewussten Menschen

Die Platzzahl ist beschränkt, also sofort anmelden aber spätestens bis 31. Januar 2008
Ausschreibung mit Anmeldemöglichkeit >

Gesund bleiben mit Juice PLUS+®

Ihre Gesundheit senkt sich mit Ihrer jetzigen Ernährung im Laufe des Lebens von 100% bis auf 30%, ohne dass Sie dabei etwas merken (Nur etwa 10% der Menschen ernähren sich richtig!).

Dann folgt der Knall z.B. mit einem Herzinfarkt oder Hirnschlag. Das ist leider heute absolute Realität. Niemand kümmert sich um die Gesundheit - der Arzt wirds schon richten. Dabei haben wir die Möglichkeit, diesem Tun vorzubeugen. Wir putzen jeden Tag 3 Mal die Zähne - warum ernähren wir uns nicht richtig und essen täglich 8 Mal Obst und Gemüse? Es ist nie zu spät - ändern Sie das heute!

In der Jugend ruinieren wir unsere Gesundheit um unseres Kontos willen. Im Alter plündern wir unser Konto, um unsere Gesundheit wieder aufzupäppeln.
Jean-Paul Sartre, frz. Philosoph und Schriftsteller, 1905-1980.

Juice PLUS+® informiert:
Obwohl mans sich heute aufgrund des reichhaltigen Angebotes in Mitteleuropa noch nie so gut ernähren konnte, weiss keiner, was er wirklich essen soll und wie viel. Die Wissenschaftler streiten darüber und es gibt keine klaren Richtlinien. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt, insbesondere künstlich hergestellte Vitamine werden tonnenweise verkauft. Doch dann wurde nachgewiesen, dass zu hohe Dosierungen schädlich sein können. Heute weiss man, die Vitamine können nur im Zusammenhang mit sekundären Pflanzenstoffen ihre Wirkung entfalten. Der Ernährungsmediziner Dr. Jörg Spitz meint dazu: "Die Idee der Pharmaindustrie, dass die Vitamine möglichst rein und konzentriert ihre grosse Wirkung enfalten, klappt nicht."

Unsere Gene gleichen jenen unserer Vorfahren, die sich viel bewegt haben und sich vor allem von Obst, Gemüse und Beeren, seltener Fleisch und Fisch ernährt haben. Diese Ernährungsweise erwartet der Körper noch heute. Sich gesund zu ernähren ist also ganz einfach. Unser Körper braucht Mikronährstoffe. Zu den wichtigsten gehören Vitamine. Die kann der Körper nicht selbst produzieren. Wir müssen sie zu uns nehmen. Die Vitamine A, E und C sind wie Polizisten. Diese Antioxidantien bekämpfen zerstörerische Moleküle, welche unsere Zellen angreifen. Die "freien Radikale" entreissen den Zellen innerhalb von Sekunden Hundertausend Elektronen. Bei 70 Billionen Körperzellen rechnet man mit sieben Trillionen Radikalangriffen pro Tag. Hätten wir die Polizisten nicht, würde der Körper zugrunde gehen.

"Da der Körper unglaublich viele unterschiedliche Substanzen braucht, ist es grob fahrlässig, ihm nur ein paar billig herzustellende Modevitamine zu geben", meint der bekannte Publizist Dr. Hans-Ulrich Grimm. Sollen also gar keine Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden? Fest steht, zu wenig Vitamine können Mangelerscheinungen hervorrufen, zu viele können gefährlich sein. Gesichert gilt, dass hoch dosierte, künstlich hergestellte Vitamine für den Körper ungeeignet sind. Wir können Vitamine in künstlicher Form nicht richtig verarbeiten. "Wir wissen inzwischen, dass es über die etablierten 13 bis 14 Vitamine hinaus viele sekundäre Pflanzenstoffe gibt, die wir für den Betrieb unseres Körpers brauchen," sagt Prof. Spitz.

Eine Portion ist eine Hand voll Obst und Gemüse ... und das bitte acht Mal am Tag. Essen Sie vor allem abwechslungsreich. Alle Farben sollten vertreten sein, wie in einem Regenbogen. Dann sind Sie mit fast allen Nährstoffen versorgt. Aber wer hat schon die Zeit, acht Portionen Obst und Gemüse am Tag vorzubereiten und zu essen? "95% wissen, was sie tun sollten, sie schaffen es aber nicht. Wir müssen uns intelligente Lösungen für unsere Zeit einfallen lassen, um dieses Problem zu lösen." (Prof. Spitz).

Es gibt Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, die auf die neusten Forschungsergebnisse reagiert haben. Anstatt künstlicher Imitate prodzieren sie Ergänzungsmittel, die nur natürliche Stoffe enthalten. Die Basis dieser Produkte ist Fruchtsaft und Fruchtmark. "Wenn man in der Lage ist, die wesentlichen Dinge aus Obst und Gemüse zu konzentrieren, kann man mit diesem Konzentrat genauso wie mit Obst und Gemüse für den Körper den entsprechenden Effekt erreichen," sagt Prof. Spitz.

Für Juice PLUS+® werden verschiedene Gemüse- und Obstsorten auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet, anschliessend gereinigt und zu Saft verarbeitet. Dann wird der Saft getrocknet und pulverisiert und schliesslich in Kapseln gefüllt.

Unser Fazit: Vitamine sind vor allem in ihrer natürlichen Form in frischem Obst und Gemüse für den Körper wirklich am besten. Bis heute weiss niemand genau, wie viele Nährstoffe der Körper wirklich braucht. Wir wissen nur, dass natürliche Nahrung am gesündesten ist. Wenn Sie auf Vitaminpillen zurückgreifen wollen, dann nur auf natürliche und auf pflanzliche Basis.

H. Brüllmann infomiert:
Wenn Sie nun überzeugt sind, dass Juice PLUS+® dass richtige für Sie ist, können Sie sich mit nachfolgendem Link noch weiter informieren oder gleich bestellen. Und denken Sie daran, dass Sie das nicht einfach nur für ein paar Tage einnehmen, sondern das ganze Leben lang - unser Körper benötigt jeden Tag Pflanzen- und Mikronärstoffe in Verbindung mit Vitaminen. Und dabei kostet Sie das weniger als ein tägliche Tasse Kaffee! Wollen Sie weiter auf "Gesundheit" verzichten? Schon heute können Sie das verändern - alles wird gut! weiter >

Diejenigen, die Mühe mit einer Bestellung über das Internet haben, können bei mir einen Bestellschein anfordern. weiter >

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Gemeinschaftsaktion mit der Wasserschutzpolizei

FSR unterstützt „Skippers Sicherheitstipps“

Mit dem Projekt „Skippers Sicherheitstipps“ will die Wasserschutzpolizei wassersportliche Basisarbeit leisten – und kann dafür auf die Unterstützung des Fachverband Seenotrettungsmittel (FSR) zählen.

So ist das Vorhaben angelegt: Erfahrene Polizeibeamte werden Yachtclubs, Vereine, Schulen und andere Institutionen besuchen, um dort unter anderem per Computerpräsentation über das Thema „Sicherheit auf See“ Auskunft zu geben. Sie werden Rettungsmittel vorführen, Fälle des Bundesamtes für Seefalluntersuchung (BSU) besprechen, Erfahrungen austauschen und Informationsmaterial verteilen.

Der FSR und seine Mitglieder stellen dafür nicht nur Broschüren, Rettungswesten, samt Auslöseautomaten sowie Pyrotechnik und weitere Rettungsgeräte zum Vorführen zur Verfügung. Als kleines Dankeschön für die Teilnahme an den Sicherheitstipp-Terminen bekommt jeder Skipper auch einen schwimmenden Schlüsselanhänger in Form einer Rettungsweste mit auf den Weg – so wird jedes Mal, wenn der Bootsmotor gestartet wird, das Thema „Sicherheit“ auf nette Weise in Erinnerung gerufen.

Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des FSR, freut sich, dass die Wasserschutzpolizei gerade seinen Verband als Partner ausgewählt hat. „Sicherheit ist unser Kernthema – da helfen wir gern. Hersteller von Produkten stehen manchmal im Verdacht, nicht produktneutral genug zu informieren. Bei der Wasserschutzpolizei ist das nicht der Fall. Zudem trägt ihr großer Erfahrungsschatz mit Unglücken auf See dazu bei, dass ihnen Aufmerksamkeit geschenkt wird.“ Polizeikommissar Jochen Haase, Pressesprecher des Wasserschutzpolizei-Reviers Travemünde, und sein Kollege Günter Herrmann aus Flensburg haben in 2007 eine Pilotphase erfolgreich absolviert und eine Reihe von Vereinen besucht. Sie werden die Schulungen in 2008 intensivieren.

„,Skippers Sicherheitstipps’ wurden gut aufgenommen. Wir haben beispielsweise eine Rettungsweste ausgelöst und gemeinsam in der Gruppe wieder klar gemacht – nach so einer Übung betrachten die Wassersportler das Rettungsmittel mit ganz anderen Augen“, so Herrmann. Der Wasserschutzpolizist gibt gern weitere Auskünfte unter Guenter.Herrmann@polizei.landsh.de und nimmt Terminwünsche für Schulungen entgegen.

Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser sind zu bekommen beim FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, D-50829 Köln, Tel. 0049 (0)221/595710.

Mit "Skippers Sicherheitstipps" wollen die Wasserschutzpolizisten und FSR-Vorstandsmitglieder für gute Seemannschaft eintreten: Holger Mügge (von links), Günter Herrmann, Ralf-Thomas Rapp, Jochen Haase und Jan-Ulrich Bernhardt. (Foto: Fachverband Seenot-Rettungsmittel)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Alinghi Team des Jahres

Alinghi, Titelverteidiger des 33. America's Cup, wurde gestern Abend an den Swiss Sports Awards vom Schweizer Publikum zum „Team des Jahres" gewählt. Die Sendung wurde live aus der Berner BEA-Arena übertragen und von Matthias Hüppi moderiert.

(Photo credit: Credit Suisse/Andreas Meier)

Alinghis Präsident Ernesto Bertarelli war bei den Feierlichkeiten zusammen mit Segelteam-Coach Pierre-Yves Jorand, Designer Luc Dubois, Pitman Yves Detrey, Trimmer Nils Frei und grinder Enrico De Maria zugegen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. „Ich bin sehr stolz, dass unsere Leistungen der Schweizer Öffentlichkeit so viel bedeuten wie uns selber. Ich nehme diese grosse Ehre im Namen des ganzen Alinghi-Teams entgegen und danke Ihnen allen für die Unterstützung in der Vergangenheit und hinein in die Zukunft. Wir hoffen, dass wir den America's Cup ein drittes Mal in die Schweiz zurückbringen können."

Die weiteren Teams, die für diesen begehrten Award nominiert waren, waren der FC Zürich und der HC Davos. Zwei Drittel der Stimmen kommen von den Medien und aus der Welt des Sports, ein Drittel direkt von den Zuschauern.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Knecht Rupprecht zeigt sich milde beim DSMC in Konstanz

Voller Neugier erwarteten die Kinder und Jugendlichen die Nikolausfeier auch in diesem Jahr im Clublokal des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs DSMC.



Der Gabentisch war von Angelika Schmid und Michi Deeg im Steg 4 reich gedeckt worden, und so gab es für jeden ein Geschenk aus der Hand des Nikolaus, der zumindest stimmlich verblüffende Ähnlichkeit mit Präsident Fred Schmid hatte. Vor Entgegennahme eines Präsents mussten die kleinen und großen Wassersportler aber erst selbst einen Beitrag zur Weihnachtfeier leisten.

So freuten sich die anwesenden Eltern und Aktiven über Lieder und Gedichte, die teilweise auch in Mundart und Schwiezerdütsch vorgetragen wurden. Gerade die Clubkameraden aus der Schweiz waren in diesem Jahr mit ihrem Nachwuchs besonders gut vertreten und verliehen der Weihnachtsfeier den besonderen Charme, den die Idee eines grenzüberschreitenden Wassersportclubs seit über 40 Jahren ausmacht.

Die Jugendlichen des Clubs traten gemeinsam nacheinander hervor und erzählten in Versform die wahre Geschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“. Anschließend krönten sie ihren Auftritt mit dem Vortrag des Liedes als Jugendchor. Doch auch die Erwachsenen wurden zum Nikolaus zitiert um zu hören, was im goldenen Buch über sie zu lesen stand. Da hier ebenfalls jeder einen Reim oder ein Weihnachtslied zum Besten geben konnte brachte Knecht Rupprecht seine Rute nicht zum Einsatz, sondern ließ großmütig Milde walten. (ru)

Freitag, 7. Dezember 2007

Offener Brief von Alinghi-Präsident Ernesto Bertarelli

Nach den Diskussionen von dieser Woche mit den Vertretern des NYYC und Larry Ellison zur Zukunft des America’s Cup beschreibt Ernesto Bertarelli, Präsident von Alinghi und aktueller Titelverteidiger der Trophäe, seine Vision und Gedanken zur ältesten Sporttrophäe der Welt.

Ernesto Bertarelli (Photo credit: Ivo Rovira / Alinghi)

Seit Alinghis erfolgreicher Verteidigung des America’s Cup im Juli haben viele Leuten viel gesagt, und ich möchte meine persönliche Leidenschaft, meine Vision des America’s Cup zum Leben zu erwecken, erklären.

Als ich Alinghi gründete, ging es darum, ein Team zu erschaffen, um die Faszination Segeln über jeden verfügbaren Kanal einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir versuchten, die Dinge mit einer neuen, offenen Art anzupacken. Dass wir einen Teil unserer Basis für die Öffentlichkeit zugänglich machten, ist nur ein Beispiel für die vielen Innovationen, die Alinghi in den America’s Cup gebracht hat. Ich glaube, dass dieser Ansatz zu unserem Erfolg 2003 in Neuseeland beigetragen hat.

Mit der Verteidigung des Cups haben wir die Gelegenheit bekommen, diesen Geist mit dem ganzen Anlass zu teilen. Als wir begannen, haben wir eine klare und innovative Strategie definiert, deren Fokus auf der Wahl des Austragungsortes, dem Aufbau eines speziell auf den Anlass ausgerichteten Hafens, auf dem America’s-Cup-Park und auf den Acts lag – das alles war Teil unserer Vision, den Event möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Mehr als sechs Millionen Menschen besuchten den Event, der erstmals Syndikate von fünf Kontinenten vereinte. Über das Fernsehen wurden mehr als vier Milliarden Zuschauer erreicht. Es gab viele Stimmen, welche die Acts, die Wahl des Austragungsortes, die Fernsehübertragung etc. vehement kritisierten, aber die Fakten belegen, dass der 32. America’s Cup ein positiver Wendepunkt war für diesen historischen Event.

Während ich die faszinierenden Aspekte des America’s Cup sah, wurden mir gleichzeitig auch seine Schwächen bewusst. Das unsicherere Format des Anlasses bedeutete, dass Teams – und die ganze America’s-Cup-Gemeinschaft – über den nächsten Cup hinaus keine Zukunft hatten. Dass führt dazu, dass Teams nur einen Zyklus überleben und dass sich der ganze Anlass alle drei bis fünf Jahre neu erschaffen muss. Das wiederum führt zu einem bedeutenden Anstieg der Kosten und macht es schwierig, langfristige Sponsoren zu verpflichten.

Das Konzept für die 33. Austragung sah vor, den Organisatoren die Möglichkeit zu geben, ohne unnötige Hürden weitere Innovationen umzusetzen. Der Vorschlag, die neue AC90-Klasse mit der Ein-Boot-Regel in einem Zweijahres-Zyklus zu realisieren, ist eine zentrale Massnahme, um die Kosten im Griff zu behalten und gleichzeitig die Attraktivität weiter zu steigern, und durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur in Valencia hatten wir eine ideale Plattform, um das Momentum aufrechtzuerhalten. Damit hätte der Event weiter gedeihen können und für die Organisatoren wären höhere Einkünfte entstanden, die sie mit den Teams teilen können.

Die jüngsten Ereignisse in den New Yorker Gerichten und die Entscheidung des Richters, dass der CNEV nicht rechtmässig sei, weil er seine Regatta nicht zur rechten Zeit abgehalten habe, zeigen die Achillesferse des Events auf und man sieht, wie er durch Handlungen einzelner destabilisiert werden kann. Wie bereits im Jahr 2003 wurde unsere Vision wiederum von jenen kritisiert, die Veränderungen zurückhaltend gegenüber stehen. Ich halte mich an eines der Prinzipien des Cups: Der Treuhänder und Halter hat, gemeinsam mit dem Titelverteidiger, die Verantwortung über die Führung des Events und darüber, Massnahmen zu implementieren, die es dem Anlass ermöglichen, weiter zu gedeihen.

Im Hinblick auf die Zukunft und nach dem Studium der Regeln des Cups habe ich gesehen, dass die Deed of Gift nicht aktiv Parität für die Teams und eine langfristige Zukunft des Anlasses fördert.

Im Oktober dieses Jahres reiste ich nach New York, um den Dialog mit dem New York Yacht Club aufzunehmen. Ich wollte sehen, wie viel Enthusiasmus und Bereitschaft bestand, den Anlass auf das heutige Sportumfeld anzupassen. Denn die Deed of Gift wurde ja vor 150 Jahren im NYYC verfasste und man konnte nicht vorhersehen, wie sich die Welt verändern würde. Ich rechnete nicht damit, die Diskussionen schnell abzuschliessen, aber ich war sehr erfreut, als Charles Townsend, der Commodore des NYYC, und George W. Carmany III, der Vorsitzende des America’s-Cup-Komitees des NYYC, meine Ansichten teilten.

Man kann sagen, dass der 33. America’s Cup alles andere als gut gestartet ist, und ich habe den Wunsch, das wieder in Ordnung zu bringen. Am schnellsten wäre dieses Ziel erreicht, wenn der Golden Gate Yacht Club und die Société Nautique de Genève mit dem New York Yacht Club zusammenarbeiten würden, um die Deed of Gift zu überarbeiten und sie auf die heutigen Gegebenheiten anzupassen, ohne dabei das zu verlieren, was den America’s Cup einzigartig macht. Innerhalb dieses Prozesses bin ich gerne bereit, bei einigen der Rechte des Titelverteidigers Kompromisse zu machen, um das zu erreichen, was für den Event am besten ist.

Ich möchte in diesem Sinne folgende Fragen aufwerfen:
- Sollte der Titelverteidiger automatisch für den finalen AC-Match qualifiziert sein oder sollten alle Teams mit den gleichen Bedingungen starten.

- Sollten der Zeitplan der Austragungsorte und der Inhalt der Regeln mehrere Zyklen im Voraus bekannt gegeben werden, um eine frühzeitige Planung und Finanzierung zu ermöglichen?

- Sollte die Führung des Cups permanent sein und von Instanzen geleitet werden, welche vergangene und aktuelle Treuhänder sowie teilnehmende Teams repräsentieren?

Über das Wochenende habe ich mich lange mit Larry Ellison unterhalten, um unseren Vorschlag zu erklären, und ich freue mich, dass er den Prinzipien in den vorgeschlagenen Änderungen sehr positiv gegenüberstand.

Basierend auf diesen Prinzipien ist es meine Absicht, auf einen überarbeiteten America’s Cup in Valencia hinzuarbeiten, der mit der Sicherheit gesegelt werden kann, dass der Anlass nicht gestört werden kann, nur um individuelle Anforderungen zu erfüllen, die jenen schaden, die willig und fähig sind, am Wettkampf teilzunehmen.

Wenn diese Revision der bestimmenden Dokumente des America’s Cup nicht erreicht werden kann, werden wir die Herausforderung des GGYC nach der Deed of Gift akzeptieren müssen.


Ernesto Bertarelli
Alinghi-Präsident, Titelverteidiger im 33. America's Cup

Kompromissvorschlag BMW Oracles

Im Streit um die Rahmenbedingungen für den 33. America's Cup hat BMW Oracle dem Titelverteidiger Alinghi einen neuen Kompromissvorschlag unterbreitet.

Nach dem BMW Oracle mit 13 anderen oder möglichen Herausfordern an einen Tisch sass, wandte sich der CEO des US-amerikanischen Syndikats, Russel Coutts, an seinen Antipoden Brad Butterworth. Der neue Vorschlag unterscheidet sich aber kaum von jenem, die Alinghi vor dem Urteilsspruch des New Yorker Superme Courts abgelehnt hatte.

Coutss wartet nur auf eine Antwort seines Ex-Teams Alinhi. (Bericht: Swisstxt)

GGYC: Die Zeit wird knapp

Valencia - Mit Besorgnis erklärte der Golden Gate Yacht Club gestern, dass bereits mehr als eine Woche verstrichen ist, ohne dass der Club eine Rückmeldung von Alinghi auf das Gesuch bekommen hat, dringende Gespräche über ein einvernehmliches Protokoll für eine konventionelle Cup-Regatta im Jahr 2009 zu führen.

“Die Zeit wird knapp", sagte Tom Ehman, der Sprecher des Clubs. "Unsere Designer und Bootsbauer müssen wissen, wann und in welchem Boot wir die Regatta bestreiten werden."

Am 27. November, unmittelbar nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshof des Staates New York, wonach der GGYC der rechtmäßige Challenger of Record ist, ersuchte der Club Alinghi schriftlich um ein Treffen. Der Club bot an, dieses in Genf durchzuführen. Auf keine der Anfragen erfolgte eine Reaktion.

Am Dienstag (4. Dezember) unterbreitete der Club dem Titelverteidiger ein schriftliches, von mehreren Challengern unterstütztes Angebot mit der Bitte um eine schnelle Antwort. Diese erfolgte ebenfalls nicht.

Der GGYC wird sich dafür einsetzen, dass der nächste Event in Valencia stattfindet - unabhängig davon, ob es sich um eine Herausforderung auf Basis der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) oder um eine konventionelle Cup-Regatta handeln wird. Sollte es dem GGYC gelingen, den 33. America's Cup zu gewinnen, und würden wirtschaftliche Rahmenbedingungen ähnlich denen des letzten Events angeboten, würde der GGYC den 34. America's Cup im Jahr 2011 und ebenfalls in Valencia abhalten.

Nach dem Gerichtsentscheid sagte Alinghi in einer Stellungnahme, man konzentriere sich nun auf Gespräche mit dem GGYC. Dass dies nicht geschah, ist laut Ehman eine Enttäuschung für den US-amerikanischen Club.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Funkzeugnisse: Weitere Übergangsregelung ist in Sicht

Köln - In einem Gespräch mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) wurde Einigkeit darüber erzielt, dass es einer weiteren Übergangsregelung bedarf, bis der angestrebte Durchdringungsgrad mit Funkzeugnissen erreicht ist.

Bislang verfügen nach Angaben der Charterbranche lediglich rund 50% der Charterskipper im Seebereich über ein Funkzeugnis. Wie genau diese Übergangsregelung aussehen kann, wird derzeit durch das BMVBS geprüft. Eine Lösung soll jedoch bis zum Beginn der Wassersportsaison 2008 gefunden werden.

„Wir danken dem BMVBS für die Bereitschaft, einer weiteren Übergangsregelung zuzustimmen. Ohne diese Regelung befürchten wir eine Abwanderung der Kunden ins benachbarte Ausland. Dies würde die Existenz der Charterbetriebe in Frage stellen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Anzahl der Funkzeugnisinhaber durch unterstützende Maßnahmen innerhalb dieser Frist bedeutend erhöhen können.“, kommentierte Reinhardt Klemme, der Vorsitzende des Arbeitskreises Charterboot (AKC) die angekündigte Übergangsregelung.

Sowohl maritime Wirtschaft als auch das BMVBS halten es unter Sicherheitsaspekten für sinnvoll, auch im nicht ausrüstungspflichtigen Bereich unter 12 m Bootslänge die freiwillige Ausrüstung der Yachten mit Funkanlagen beizubehalten. Dies wäre möglich, falls ein akzeptabler Prozentsatz der Skipper über ein Funkzeugnis verfügt. Die Charterbranche hat zugesagt, den zusätzlichen Übergangszeitraum zu nutzen, um ihre Kunden zum Erwerb des Funkzeugnisses zu motivieren und hierin aktiv zu unterstützen.

Weitere Infos beim Bundesverband Wassersportwirtschaft / German Marine Federation (BVWW) www.bvww.org.

Montag, 3. Dezember 2007

Salzmann nicht zu stoppen

Kerstin Hahn berichtet heute im Südkurier:



Siegerpokal bei der 32. "Eisernen" geht nach Österreich - Gute Bedingungen für 800 Segler

Von der kleinen Jolle bis zum Hobbycat und vom Dickschiff bis zum Zweimaster waren zur 32. Eisernen Regatta des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclub 207 Schiffe quer durch alle Bootsklassen bei der "Regatta der Eisernen" gemeldet.

Ingesamt trafen sich am Samstag rund 800 Segler in Konstanz
800 Personen, für die der DSMC Konstanz, genau wie jeder andere Verein, der eine Regatta veranstaltet, nicht nur die Organisation, sondern auch eine gewisse Verantwortung übernimmt. Deshalb wies Wettfahrtleiter Claude Lüders, insbesondere vor dem Hintergrund des Unglücksfalls im letzten Jahr, zur Steuermannsbesprechung noch mal alle Segler auf die Schwimmwestenpflicht hin.

Doch alle Segler waren diszipliniert, und obwohl man streng kontrollierte mussten keine Disqualifizierungen ausgesprochen werden. So startete die Regatta bei milden acht Grad und einem schönen Westwind von 2 bis 2,5 Beaufort. Entsprechend des geänderten Kurses startete man dieses Jahr auf einer breiten Linie, die von der Trichtermitte Richtung Bottighofen ausgelegt war, kreuzte zur Luvtonne vor Konstanz, um nach der Leetonne beim Eichhorn im Endspurt den Säntis anzusteuern.

Während am Start ein dichtes Gerangel entstand, konnte sich die Mannschaft der Go On von Dieter Salzmann absetzen, dicht gefolgt vom Team der Capricorno. Leider war zu beobachten, dass sich viele Segler der zweiten Startgruppe beim Start der ersten Gruppe noch im Feld vor der Startlinie aufhielten und damit ihre Kameraden behinderten und zu hektischen Manövern zwangen. Auf Grund der sehr günstigen Windverhältnisse gelang es vielen kleineren Booten sich ins vordere Drittel vorzuarbeiten. So wurde es an den Tonnen teilweise sehr spannend, weil sich ein Laser oder ein kleiner 29er, in für Dickschiffkapitäne unberechenbaren Geschwindigkeiten, dazwischen schob. Auf dem letzten Kurs Richtung Ziel frischte der Wind auf drei Beaufort auf.

Von der neuen Fähre aus verfolgten zahlreiche Zuschauer das Szenario der Regatta, ihnen boten sich herrliche Bilder von Yachten mit Schieflage und weit ausreitenden Seglern. Dieter Salzmann und seine Crew konnten im Verlauf der Regatta ihren guten Start ausbauen und die Spitzenposition halten. Sie gingen vier Minuten vor dem zweiten Schiff in einer Rekordzeit von 42,20 Minuten über die Ziellinie. Damit ging der Siegerpokal sowohl nach berechneter Yardstick- als auch nach Gesamtzeit wieder nach Österreich. Zweitplatzierter nach berechneter Zeit wurde Horst Brändle, KaDSV, den dritten Platz belegte Uli Naef vom SSC Romanshorn. Das letzte Schiff ging um 13.38 Uhr mit einer Gesamtsegelzeit von 1.30 h über die Ziellinie.


Sieger: Go On von Dieter Salzmann (Foto: DSMC)

Samstag, 1. Dezember 2007

Vandée Globe am salon nautique de paris

Vom 1. bis 9. Dezember informiert die Vandée Globe Organisation in der Halle 1 am Stand R81 rund um die Ausgabe vom 2008-09 mit Start am 9. November.

Samstag, 1. Dezember, von 16 bis 17 Uhr:
Das Leben im Meer mit den Skippern Jean Luc Van den Heede und Patrice Carpentier

Sonntag, 2. Dezember, von 17 bis 18 Uhr:
Gesundheit mit Dr. Jean-Yves Chauve und der Skipperin Karen Leibovici

Montag, 3. Dezember, von 17 bis 18 Uhr:
Der technologische Fortschritt der Boote mit Designern Jean-Marie Finot und Juan Kouyoumdjian sowie Skipper Jean Le Cam

Donnerstag, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr:
Die Medien und Vendée Globe mit Pierre Louis Castelli von France Inter, Martin Tzara von TF1 und Stéphane Barbé von l'Equipe

Freitag, dem 7. Dezember, von 18 bis 19 Uhr:
Sponsoring mit Joël Renault, CEO von Delta Dore, Guillaume -Jouët, Leiter Kommunikation für die Bel Gruppe und François Garreau, Leiter der externen Kommunikation für die Generali Gruppe

Samstag, 8. Dezember, von 15 bis 16 Uhr:
Sicherheit und Wetter an Bord mit den Skippern Alain Gautier und Raphael Dinelli sowie Sylvain Mondon und Richard Silvani von Météo France

Sonntag, 9. Dezember, von 15 bis 16 Uhr:
Vendée Globe - Regatta für Einhandsegler mit Marc Lefèvre, Leiter des V1D2 Hof in Caen, Olivier Michel, Leiter des VM Matériaux Projekts und Thierry Brault, Leiter des Safran Sailing Teams