Ab Montag, 16. Januar 2012 wird im Uferpark Friederichshafen an etwa 80 Verdachtspunkten nach Bombenblindgängern aus dem Weltkrieg gesucht.
Bereits im Mai / Juni 2011 wurden im Uferbereich zwischen dem Yachtclub und dem Kriegerdenkmal die Wiesenflächen überprüft, ob dort noch Kampfmittel aus dem Weltkrieg liegen. Diese Bereiche sind kampfmittelfrei und wurden von den Experten freigegeben.
Im Herbst 2011 wurden dann die restlichen Flächen entlang der Friedrichstraße und der Karlstraße auf Bomben- und Granateinschläge hin überprüft. Dazu wurde das Gelände mit Sonargeräten abgesucht, die den Eisengehalt im Erdreich anzeigen. An etwa 80 Stellen schlug das Sonargerät an. Hier besteht der Verdacht auf Kampfmittel. Häufig kommen an den Stellen, an denen das Sonargerät anschlägt, jedoch lediglich Eisen- und Metallteile zum Vorschein. Trotzdem müssen die verdächtigen Stellen überprüft werden. Dazu ist es notwendig das Erdreich aufzugraben, bis das Eisenteil oder eine etwaige Bombe zum Vorschein kommen. Hier müssen auch Bagger eingesetzt werden. Mit diesen Arbeiten wird am Montag, 16. Januar begonnen.
Das ausgebaggerte Erdreich wird abgefahren und im Fallenbrunnen in Halle 27 auf Rückstände und Belastungen untersucht und danach entsorgt. Die entstandenen Grabungslöcher werden wieder aufgefüllt.