Liebe Freunde
Die gemeinsame ISAF-WM der olympischen Bootsklassen im australischen Fremantle ist Geschichte so wie das 2011 - und wir sind wieder eine Wertvolle Erfahrung weiter. Unser erklärtes Ziel war an die guten Leistungen der letzten 3 Weltmeisterschaften (4. / 8. / 2.) anzuknüpfen und uns damit direkt für London 2012 zu qualifizieren.
Die Nationen- und Swiss Olympicqualifikation haben wir mit dem 11. Nationenrang erreicht und sind somit für die Olympischen Spiele qualifiziert. Leider verlief der Angriff auf das Podium bzw. Top 10 nicht wunschgemäss. Die Zwei «Yellow Flags» der Jury (720' Strafe für zu viel Körperbewegung) spielten ein wichtige Rolle für unser Resultat.
Es war für uns eine neue Erfahrung, gleich zwei Strafflaggen in einer Regatta zu erhalten. Nicht zuletzt , da wir bis zu dieser Weltmeisterschaft erst ca. 3 Flaggen erhalten haben. Wir waren jedoch nicht die einzigen, so mussten etwa die Weltmeister Percy/Simpson (GBR) sowie Kusznierewicz/Zycki (POL) ebenfalls einige Gelben Flagge einstecken.
Die Weltmeisterschaft in Fremantle hat uns trotzdem viel Zuversicht für die restlichen Monate gegeben. Wir haben gesehen, dass wir eigentlich "dabei" sind und mit dem nötigen Kampfgeist können wir unser grosses Ziel Olympiamedaille erreichen.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
Flavio, Enrico und Team
Freitag, 30. Dezember 2011
Donnerstag, 29. Dezember 2011
29.12.11: Ein gutes neues Jahr
Mein Neujahrswunsch
Was ich erwarte vom neuen Jahre?
Dass ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
Festzustehen im Grund der Erden,
Nicht zu lockern und morsch zu werden,
Mit den frisch ergrünenden Blättern
Wieder zu trotzen Wind und Wettern,
Mag es ächzen und mag es krachen,
Dunkel zu rauschen, hell zu lachen
Und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein.
Karl Friedrich Henckell
Was ich erwarte vom neuen Jahre?
Dass ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
Festzustehen im Grund der Erden,
Nicht zu lockern und morsch zu werden,
Mit den frisch ergrünenden Blättern
Wieder zu trotzen Wind und Wettern,
Mag es ächzen und mag es krachen,
Dunkel zu rauschen, hell zu lachen
Und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein.
Karl Friedrich Henckell
Dienstag, 27. Dezember 2011
27.12.11: In See gefahren
BERLINGEN (kapo) Bei einem Selbstunfall in Berlingen stürzte am Dienstagmorgen ein Autolenker mitsamt Fahrzeug in den See, blieb aber unverletzt.
Der 69-Jährige war um zirka 7.45 Uhr auf der Seestrasse in Richtung Tägerwilen unterwegs. Ausgangs Berlingen verlor er gemäss eigenen Angaben wegen der rutschigen Strasse plötzlich die Kontrolle über sein Auto. Dieses schlitterte über die Gegenfahrbahn und stürzte in den See.
Der Autofahrer konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt, das Auto musste mit einem Kran aus dem See geholt werden. Zwei Funktionäre der Seepolizei entfernten eine kleine Menge Treibstoff aus dem Wasser.
Der 69-Jährige war um zirka 7.45 Uhr auf der Seestrasse in Richtung Tägerwilen unterwegs. Ausgangs Berlingen verlor er gemäss eigenen Angaben wegen der rutschigen Strasse plötzlich die Kontrolle über sein Auto. Dieses schlitterte über die Gegenfahrbahn und stürzte in den See.
Der Autofahrer konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt, das Auto musste mit einem Kran aus dem See geholt werden. Zwei Funktionäre der Seepolizei entfernten eine kleine Menge Treibstoff aus dem Wasser.
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| Der 69-Jährige konnte sich selbst aus dem Auto befreien. (Bild: Kapo TG) |
27.12.11: Neue Anleger an Überlinger Plattform
Eine neue Schiffsanlegestelle an der Baresel-Plattform beim Überlinger Mantelhafen haben die Schiffsbetriebe Giess und Giess aus Wallhausen angeregt. Am westlichen Landungsplatz ist es vor allem im Sommer eng, wenn die drei dicht beieinander liegenden Stege mit Ausflugsschiffen belegt sind und Passagiere, oft mit Fahrrädern, sich in die Quere kommen.

Ewald Giess v on den Schiffsbetrieben Giess und Giess aus Wallhausen möchte mit seinem Pendelschiff „Seestern“ gern an der umgebauten Baresel-Plattform anlegen. Bild: Walter
Eine neue Schiffsanlegestelle an der Baresel-Plattform beim Überlinger Mantelhafen haben die Schiffsbetriebe Giess und Giess aus Wallhausen angeregt. Am westlichen Landungsplatz ist es vor allem im Sommer eng, wenn die drei dicht beieinander liegenden Stege mit Ausflugsschiffen belegt sind und Passagiere, oft mit Fahrrädern, sich in die Quere kommen. Der Gemeinderat hat die Mittel zum Umbau der Plattform bereitgestellt, will die Umsetzung prüfen lassen und die Genehmigung in die Wege leiten. Die Kosten werden auf rund 85 000 Euro geschätzt; daran würde sich Giess mit 30 Prozent beteiligen und den Unterhalt übernehmen. Lesen Sie weiter >

Ewald Giess v on den Schiffsbetrieben Giess und Giess aus Wallhausen möchte mit seinem Pendelschiff „Seestern“ gern an der umgebauten Baresel-Plattform anlegen. Bild: Walter
Eine neue Schiffsanlegestelle an der Baresel-Plattform beim Überlinger Mantelhafen haben die Schiffsbetriebe Giess und Giess aus Wallhausen angeregt. Am westlichen Landungsplatz ist es vor allem im Sommer eng, wenn die drei dicht beieinander liegenden Stege mit Ausflugsschiffen belegt sind und Passagiere, oft mit Fahrrädern, sich in die Quere kommen. Der Gemeinderat hat die Mittel zum Umbau der Plattform bereitgestellt, will die Umsetzung prüfen lassen und die Genehmigung in die Wege leiten. Die Kosten werden auf rund 85 000 Euro geschätzt; daran würde sich Giess mit 30 Prozent beteiligen und den Unterhalt übernehmen. Lesen Sie weiter >
Samstag, 24. Dezember 2011
24.12.11: Bei Tannenduft und Kerzenschein
Bei Tannenduft und Kerzenschein
lasst uns heute fröhlich sein.
Wenig brauchen wir an Gaben,
Zählen soll nicht mehr das Haben.
Lasst uns nur ein bisschen Sein,
fröhlich singen bei Kerzenschein.
(© Monika Minder)
In diesem Sinne alles Gute und einen schönen und friedlichen Tag. Hörbi Brüllmann.
lasst uns heute fröhlich sein.
Wenig brauchen wir an Gaben,
Zählen soll nicht mehr das Haben.
Lasst uns nur ein bisschen Sein,
fröhlich singen bei Kerzenschein.
(© Monika Minder)
In diesem Sinne alles Gute und einen schönen und friedlichen Tag. Hörbi Brüllmann.
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| Weihnachtsbaum Kloster St.Gallen |
24.12.11: Ein Charterschiff für Güttingen
Viele Jahre lang verkehrte das Passagierschiff "Bodman" auf dem Überlinger See. Nun ist es in den Besitz der Firma E. Müller & Co. AG übergegangen und lief nach erfolgreicher Zollbehandlung am gestrigen Donnerstag im Kieshafen ein. Sowohl für die Firma, als auch für die Gemeinde und Tourismus Güttingen bietet diese Anschaffung grosse Chancen.
Kathrin Brunner (Kreuzlinger Zeitung) - Mit einem Charterschiffbetrieb in Zusammenarbeit mit einem Catering-Service möchte sich die Firma E. Müller & Co. AG neben Kieswerk und Wasserbau ein zusätzliches Standbein aufbauen, erläuterte Geschäftsführer Hansueli Egloff. Drei Mitarbeiter der Firma seien in der Lage, das Schiff zu steuern. Nach diversen Sanierungsarbeiten in den nächsten Monaten, soll es dann voraussichtlich im Herbst kommenden Jahres für beispielsweise Gesellschaftsfahrten und Firmenanlässe gemietet werden können.
Linienfahrten werden damit aber keine Angeboten: "Es ist keine Konkurrenz zur Linienschiffahrt Altnau", machte Gemeindeammann Eugen Staub deutlich, um Missverständnisse auszuschliessen. Die Gemeinde hat grosses Interesse an dem Vorhaben von Hansueli Egloff und bot ideelle und politische Unterstützung an. Die Wirtschaft werde damit gefördert, der Hafen in Betrieb gehalten, Arbeitsplätze gesichert und die Attraktivität der Gemeinde gesteigert. Zudem solle eine Vernetzung mit Tourismus Güttingen stattfinden. "Für uns bietet das Schiff grosse Möglichkeiten", freute sich Hansueli Renz, Projektleiter von Tourismus Güttingen.
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| (V.l.) Eugen Staub, Hansueli Egloff und Hansueli Renz sind stolz auf das neue Schiff, das nun im Kieshafen beheimatet ist. (Bild: Kathrin Brunner) |
Linienfahrten werden damit aber keine Angeboten: "Es ist keine Konkurrenz zur Linienschiffahrt Altnau", machte Gemeindeammann Eugen Staub deutlich, um Missverständnisse auszuschliessen. Die Gemeinde hat grosses Interesse an dem Vorhaben von Hansueli Egloff und bot ideelle und politische Unterstützung an. Die Wirtschaft werde damit gefördert, der Hafen in Betrieb gehalten, Arbeitsplätze gesichert und die Attraktivität der Gemeinde gesteigert. Zudem solle eine Vernetzung mit Tourismus Güttingen stattfinden. "Für uns bietet das Schiff grosse Möglichkeiten", freute sich Hansueli Renz, Projektleiter von Tourismus Güttingen.
Freitag, 23. Dezember 2011
23.12.11: Segler-Frauen trauern - Tino Ellegast in festen Händen
Tanja Lanz und Tino Ellegast haben heute am 23. Dezember den Bund der Ehe im Rathaus Konstanz geschlossen!
Die Bodensee-Segler und Freunde gratulieren ganz herzlich und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft.
Die Bodensee-Segler und Freunde gratulieren ganz herzlich und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft.
23.12.11: Fällt der Streckenrekord nach Weihnachten?
Sydney. Die ersten Anzeichen sind rekordverdächtig: Die Fünf-Tage-Vorhersage der Meteorologen prophezeit für das 67. Rolex Sydney Hobart Yacht Race, das traditionell am Zweiten Weihnachtstag in Australien vor mehr als hunderttausend Zuschauern startet, günstige Windbedingungen, in denen der inzwischen sechs Jahre alte Streckenrekord unterboten werden könnte. Top-Favoritin dafür ist erneut die einheimische 30-Meter-Hochseesegelyacht „Wild Oats XI“ von Bob Oatley, die schon 2005 für die damalige Fabelzeit von einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden für die 628 Seemeilen lange Strecke von Sydney nach Hobart auf Tasmanien gesorgt hatte. Die Hauptgegner der Vorjahressieger sitzen auf der ebenso langen „Investec Loyal“ der Landsmänner Sean Langman und Anthony Bell, die 2010 Zweite im Ziel war. Das Gros der 88 internationalen Teilnehmer hofft indes, dass es unterwegs nicht zu ruppig wird, so wie 1998, als ein schwerer Sturm sechs Seglern das Leben kostete.
Mäßige nordöstliche Winde am Start zur Mittagszeit in Ostaustralien, wenn in Deutschland noch Nacht ist, sollen zum 27. Dezember hin auf südliche Richtungen drehen und bald auf Starkwind zunehmen. Ob das nach fünf vergeblichen Anläufen mal wieder für eine Rekordfahrt reicht, entscheidet sich meist erst auf dem Derwent River, wenn die letzten Seemeilen vor Hobart anstehen, auf denen oft Leichtwind oder gar Flaute herrscht. Rein statistisch betrachtet wäre eine neue Bestzeit „dran“. Erst zehnmal wurde sie seit 1945 verbessert, darunter einmal 1996 durch den SAP-Gründer Hasso Plattner mit seiner „Morning Glory“, der es schaffte, den damals mit 21 Jahren am längsten währenden Rekord der „Kialoa III“ aus den USA um eine knappe halbe Stunde zu unterbieten.
Wann der vorhergesagte Windrichtungswechsel bei dieser Auflage der legendären Regatta eintritt, dürfte auch den Gesamtsieg entscheidend beeinflussen. Im Vorjahr hatte mit der „Secret Men’s Business 3.5“ (Australien) eine 51-Fuß-Yacht gewonnen, die als 14. im Ziel war. Je länger die größten Boote mit Rückenwind davon ziehen, desto größer ist meist ihre Chance, auch den Tattersall’s Cup nach berechneter Zeit (IRC-Handikap) zu gewinnen. „Ich hoffe, dass das amerikanische Wettermodell Recht behält, wonach der Nordost mindestens zwölf Stunden durchhalten soll“, sagt Adrienne Cahalan, Navigatorin an Bord der „Wild Oats XI“, die dieses Jahr zum 20. Mal und damit so oft wie keine andere weibliche Teilnehmerin dabei sein wird. Ein halber Tag unter Spinnaker nämlich könnte dem 100-Füßer genug Vorschub leisten, um schnell bis Gabo Island zu kommen. Das wäre zwar noch nicht die „halbe Miete“, aber schon der Weg entlang der Küste vor dem Absprung über die Bass-Straße.
Jener auch Ausreitplatz genannten Wasserstraße, die das australische Festland von der Insel Tasmanien trennt. Dort steigt der Meeresboden steil auf wenige zehn Meter an und sorgt bei entsprechenden Windbedingungen für haushohe Wellentürme. Noch ist es zu früh, die exakte Entwicklung vorherzusagen, aber es könnte vor allem wieder die mittleren und kleineren Yachten treffen, wenn der Südsüdwest auf Stärke sieben zunehmen soll, in Böen oft darüber. Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Skippers und die Seemannschaft der gesamten Crew sind dann gefragt, wenn so ein „Höllenritt“ über die Bass Strait droht.
Der Veranstalter Cruising Yacht Club of Australia (CYCA) hat zur Vermeidung einer Wiederholung der Katastrophe von 1989 hohe Sicherheitsstandards eingeführt. Und wie schnell ein Seenotfall selbst bei vergleichsweise moderaten äußeren Bedingungen eintreten kann, hat nicht zuletzt das Rolex Fastnet Race im August gezeigt, als die US-Maxi-Yacht „Rambler“ in der Irischen See plötzlich ihren Kiel verlor und die Besatzung mehrere Stunden ausharren musste, ehe sie gerettet wurde. Auch eine erfolgreiche Bergung will geübt sein, womit die Top-Mannschaft der „Wild Oats XI“ am Donnerstag (22. Dezember) überraschte, als sie im Hafen von Sydney eine Rettungsübung mit Abbergen durch einen Hubschrauber absolvierte.
Eine Voraussetzung, überhaupt am Rolex Sydney Hobart Yacht Race teilnehmen zu dürfen, ist die Volljährigkeit. Genau darauf musste Jessica Watson bis zum 18. Mai dieses Jahres warten, obwohl sie zuvor schon als jüngste Seglerin überhaupt unter weltweiter Beachtung mit vielen tausend Fans in Deutschland 16-jährig die Welt nonstop auf einem Segelboot umrundet hatte. Nun darf sie die jüngste Besatzung in der Geschichte des Hochseeklassikers als Skipperin führen. Ihr zehnköpfiges Team an Bord der Sydney 38 „Ella Bache“ ist durchgehend höchstens 21 oder darunter und im Schnitt nur 19 Jahre jung. Zur Crew gehört auch der britische Solo-Segelyoungster Mike Perham. Ihr Ziel ist zunächst der Gruppensieg in der Einheitsklasse. Doch es haben auch schon noch kleinere Boote insgesamt vorne gelegen. Ob die jugendliche Unbekümmertheit auch für eine sportliche Sensation gegen die erfahrenen Seebären der teils mehr- und vielfachen Teilnehmer gut ist, hängt sicher nicht nur von der Wetterentwicklung ab. Andreas Kling, Internationaler Rolex Yachting.
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| Duende - The Rolex Sydney Hobar Yacht Race |
Wann der vorhergesagte Windrichtungswechsel bei dieser Auflage der legendären Regatta eintritt, dürfte auch den Gesamtsieg entscheidend beeinflussen. Im Vorjahr hatte mit der „Secret Men’s Business 3.5“ (Australien) eine 51-Fuß-Yacht gewonnen, die als 14. im Ziel war. Je länger die größten Boote mit Rückenwind davon ziehen, desto größer ist meist ihre Chance, auch den Tattersall’s Cup nach berechneter Zeit (IRC-Handikap) zu gewinnen. „Ich hoffe, dass das amerikanische Wettermodell Recht behält, wonach der Nordost mindestens zwölf Stunden durchhalten soll“, sagt Adrienne Cahalan, Navigatorin an Bord der „Wild Oats XI“, die dieses Jahr zum 20. Mal und damit so oft wie keine andere weibliche Teilnehmerin dabei sein wird. Ein halber Tag unter Spinnaker nämlich könnte dem 100-Füßer genug Vorschub leisten, um schnell bis Gabo Island zu kommen. Das wäre zwar noch nicht die „halbe Miete“, aber schon der Weg entlang der Küste vor dem Absprung über die Bass-Straße.
Jener auch Ausreitplatz genannten Wasserstraße, die das australische Festland von der Insel Tasmanien trennt. Dort steigt der Meeresboden steil auf wenige zehn Meter an und sorgt bei entsprechenden Windbedingungen für haushohe Wellentürme. Noch ist es zu früh, die exakte Entwicklung vorherzusagen, aber es könnte vor allem wieder die mittleren und kleineren Yachten treffen, wenn der Südsüdwest auf Stärke sieben zunehmen soll, in Böen oft darüber. Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Skippers und die Seemannschaft der gesamten Crew sind dann gefragt, wenn so ein „Höllenritt“ über die Bass Strait droht.
Der Veranstalter Cruising Yacht Club of Australia (CYCA) hat zur Vermeidung einer Wiederholung der Katastrophe von 1989 hohe Sicherheitsstandards eingeführt. Und wie schnell ein Seenotfall selbst bei vergleichsweise moderaten äußeren Bedingungen eintreten kann, hat nicht zuletzt das Rolex Fastnet Race im August gezeigt, als die US-Maxi-Yacht „Rambler“ in der Irischen See plötzlich ihren Kiel verlor und die Besatzung mehrere Stunden ausharren musste, ehe sie gerettet wurde. Auch eine erfolgreiche Bergung will geübt sein, womit die Top-Mannschaft der „Wild Oats XI“ am Donnerstag (22. Dezember) überraschte, als sie im Hafen von Sydney eine Rettungsübung mit Abbergen durch einen Hubschrauber absolvierte.
Eine Voraussetzung, überhaupt am Rolex Sydney Hobart Yacht Race teilnehmen zu dürfen, ist die Volljährigkeit. Genau darauf musste Jessica Watson bis zum 18. Mai dieses Jahres warten, obwohl sie zuvor schon als jüngste Seglerin überhaupt unter weltweiter Beachtung mit vielen tausend Fans in Deutschland 16-jährig die Welt nonstop auf einem Segelboot umrundet hatte. Nun darf sie die jüngste Besatzung in der Geschichte des Hochseeklassikers als Skipperin führen. Ihr zehnköpfiges Team an Bord der Sydney 38 „Ella Bache“ ist durchgehend höchstens 21 oder darunter und im Schnitt nur 19 Jahre jung. Zur Crew gehört auch der britische Solo-Segelyoungster Mike Perham. Ihr Ziel ist zunächst der Gruppensieg in der Einheitsklasse. Doch es haben auch schon noch kleinere Boote insgesamt vorne gelegen. Ob die jugendliche Unbekümmertheit auch für eine sportliche Sensation gegen die erfahrenen Seebären der teils mehr- und vielfachen Teilnehmer gut ist, hängt sicher nicht nur von der Wetterentwicklung ab. Andreas Kling, Internationaler Rolex Yachting.
Mittwoch, 21. Dezember 2011
21.12.11: Vom grandiosen Sieg bis zum fatalen Crash
Was für eine Saison 2011! Von grandiosen Siegen bis zum fatalen Crash. Emotionaler konnte das Jahr 2011 kaum sein. Hier eine kurze Beschreibung des Jahres 2012:
Wie so oft fängt die Segelsaison mit der Vorstellung von neuen Segelprojekten auf der weltgrößten Bootsausstellung in Düsseldorf im Januar an. Zusammen mit der Kieler Woche präsentierten wir eine Weltpremiere: Die „Audi Sailing Arena“, die wir dann im Juni erfolgreich umsetzen. ARD, ZDF, NDR, Sat.1, 3sat und Sport1 berichteten.
Danach folgte der Auftritt mit vielen Schlager Legenden (Howard Carpendale, Gitte u.a.) bei der ZDF Frühlingshow auf Lanzarote, die zur besten Sendezeit ausgestrahlt wurde. Dort haben unseren Sport live vor einem sehr großen Publikum vorgestellt.
Im Februar ging dann die Extreme Sailing Series los im Sultanat Oman. Sonne satt und traumhafte Winde. Darüber und den weiteren Rennen berichteten www.segel-filme.de und www.yacht.de mit tollen Video Zusammenschnitten.
Danach ging es weiter mit dem Extreme Rennen in der 8 Millionen Metropole und Olympiastadt Qingdao (China), wo wir nicht nur viele spektakuläre Kenterungen um uns erlebten, sondern auch große Anteilnahme beim Publikum. Dort wurden wir von hunderten von Kindern willkommen geheißen, die wir an die Hand nahmen und an unseren Sportart ran brachten http://www.teamgaebler.de/sail4kids/ Außerdem gewannen wir jeweils 2 Rennen im Fleet- und Matchracing. Bei einem war der Bürgermeister von Qingdao als Gast an Bord.
Mit einem Sieg auf dem Schweriner See bei sehr starken Winden ging unsere Tornado Segel-Saison in Europa los. Es folgten Siege beim German Gran Prix Lindau und dem Tschechischen Meisterschaften auf dem herrlichen Lipno See.
Im Mai entschied sich der Weltseglerverband ISAF das „Mixed Sailing“ auf Katamaranen zu einer Olympischen Sportart zu machen für Rio 2016. Somit haben wir auch in der Sportpolitik einen großen Erfolg zu verzeichnen. Damit ist auch der Startschuss zu unserer Olympia-Kampagne Rio 2016 gefallen.
Dann gab es leider zwei fatale Unfälle im Juni. Zum einen wurde unser Extreme 40 von dem Team „Alinghi“ beim GP in Instanbul komplett zerstört. Das Video zum Crash ist einer der meist gesehenen Segelvideos der Welt http://www.youtube.com/watch?v=tDyKaZH9Gxs&feature=relmfu
Bei der Kieler Woche wurde unser WM Tornado von 2010 sehr schwer beschädigt. Uns hätte es auch noch beinahe erwischt. Trotz dieses Crash und einer Not-Reparatur wurden wir nach 24 Rennen noch 2. bei der Kieler Woche in der neuen Audi Sailing Arena.
Nachdem wir diesen Schock verkraftet hatten legten wir eine Super-Serie hin mit dem WM und EM Sieg im Mixed Sailing sowie dem Vize WM + EM und DM Titel in der offenen Wertung gegen rund 40 Teams aus 14 Nationen. So gesehen ein wunderschönes Happy End einer sehr bewegten Saison.
Im Januar stellen wir dann unser Programm für 2012 vor. Viele spannende Regatten und Meisterschaften warten auf uns. Sowie viele neue Events in diversen neuen Segel-Arenen.
Wir danken allen unseren Partnern und Freunden ganz ganz herzlich, das Sie uns im Jahre 2011 so toll begleitet haben. Nun wünschen wir Euch allen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012. Euer Team Gaebler www.teamgaebler.de.
Erfolge 2011
Platz 1. Cat Opening Schweriner See
Platz 1. Tschechische Meisterschaft
Platz 1. German Grand Prix
Platz 2. Kieler Woche
Platz 1. Weltmeisterschaft Mixed
Platz 2. Weltmeisterschaft Open
Platz 1. Europameisterschaft Mixed
Platz 2. Europameisterschaft Open
Platz 1. Int. Deutsche Meisterschaft
Platz 1. Gorla Gardasee
Platz 1. Deutsche Rangliste
Wie so oft fängt die Segelsaison mit der Vorstellung von neuen Segelprojekten auf der weltgrößten Bootsausstellung in Düsseldorf im Januar an. Zusammen mit der Kieler Woche präsentierten wir eine Weltpremiere: Die „Audi Sailing Arena“, die wir dann im Juni erfolgreich umsetzen. ARD, ZDF, NDR, Sat.1, 3sat und Sport1 berichteten.
Danach folgte der Auftritt mit vielen Schlager Legenden (Howard Carpendale, Gitte u.a.) bei der ZDF Frühlingshow auf Lanzarote, die zur besten Sendezeit ausgestrahlt wurde. Dort haben unseren Sport live vor einem sehr großen Publikum vorgestellt.
Im Februar ging dann die Extreme Sailing Series los im Sultanat Oman. Sonne satt und traumhafte Winde. Darüber und den weiteren Rennen berichteten www.segel-filme.de und www.yacht.de mit tollen Video Zusammenschnitten.
Danach ging es weiter mit dem Extreme Rennen in der 8 Millionen Metropole und Olympiastadt Qingdao (China), wo wir nicht nur viele spektakuläre Kenterungen um uns erlebten, sondern auch große Anteilnahme beim Publikum. Dort wurden wir von hunderten von Kindern willkommen geheißen, die wir an die Hand nahmen und an unseren Sportart ran brachten http://www.teamgaebler.de/sail4kids/ Außerdem gewannen wir jeweils 2 Rennen im Fleet- und Matchracing. Bei einem war der Bürgermeister von Qingdao als Gast an Bord.
Mit einem Sieg auf dem Schweriner See bei sehr starken Winden ging unsere Tornado Segel-Saison in Europa los. Es folgten Siege beim German Gran Prix Lindau und dem Tschechischen Meisterschaften auf dem herrlichen Lipno See.
Im Mai entschied sich der Weltseglerverband ISAF das „Mixed Sailing“ auf Katamaranen zu einer Olympischen Sportart zu machen für Rio 2016. Somit haben wir auch in der Sportpolitik einen großen Erfolg zu verzeichnen. Damit ist auch der Startschuss zu unserer Olympia-Kampagne Rio 2016 gefallen.
Dann gab es leider zwei fatale Unfälle im Juni. Zum einen wurde unser Extreme 40 von dem Team „Alinghi“ beim GP in Instanbul komplett zerstört. Das Video zum Crash ist einer der meist gesehenen Segelvideos der Welt http://www.youtube.com/watch?v=tDyKaZH9Gxs&feature=relmfu
Bei der Kieler Woche wurde unser WM Tornado von 2010 sehr schwer beschädigt. Uns hätte es auch noch beinahe erwischt. Trotz dieses Crash und einer Not-Reparatur wurden wir nach 24 Rennen noch 2. bei der Kieler Woche in der neuen Audi Sailing Arena.
Nachdem wir diesen Schock verkraftet hatten legten wir eine Super-Serie hin mit dem WM und EM Sieg im Mixed Sailing sowie dem Vize WM + EM und DM Titel in der offenen Wertung gegen rund 40 Teams aus 14 Nationen. So gesehen ein wunderschönes Happy End einer sehr bewegten Saison.
Im Januar stellen wir dann unser Programm für 2012 vor. Viele spannende Regatten und Meisterschaften warten auf uns. Sowie viele neue Events in diversen neuen Segel-Arenen.
Wir danken allen unseren Partnern und Freunden ganz ganz herzlich, das Sie uns im Jahre 2011 so toll begleitet haben. Nun wünschen wir Euch allen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012. Euer Team Gaebler www.teamgaebler.de.
Erfolge 2011
Platz 1. Cat Opening Schweriner See
Platz 1. Tschechische Meisterschaft
Platz 1. German Grand Prix
Platz 2. Kieler Woche
Platz 1. Weltmeisterschaft Mixed
Platz 2. Weltmeisterschaft Open
Platz 1. Europameisterschaft Mixed
Platz 2. Europameisterschaft Open
Platz 1. Int. Deutsche Meisterschaft
Platz 1. Gorla Gardasee
Platz 1. Deutsche Rangliste
21.12.11: Sonnenwende
Zur Wintersonnenwende - auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember - erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont, während der Sommersonnenwende am 21. Juni (an Orten nördlich des nördlichen Wendekreises) ihren mittäglichen Höchststand über dem Horizont. Auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse umgekehrt, während des dortigen Winters ist auf der Nordhalbkugel Sommer.
Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt - jenem Punkt der Ekliptik, der genau 90° vom Frühlingspunkt entfernt ist (Rektaszension = 270°). Er liegt derzeit im Sternbild Schütze; etwa in dieser Richtung liegt auch das galaktische Zentrum. (Quelle: Wikipedia).
Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt - jenem Punkt der Ekliptik, der genau 90° vom Frühlingspunkt entfernt ist (Rektaszension = 270°). Er liegt derzeit im Sternbild Schütze; etwa in dieser Richtung liegt auch das galaktische Zentrum. (Quelle: Wikipedia).
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| Quelle: (http://sonnenwende.bilderr.com/sonnenwende____.html ) |
Sonntag, 18. Dezember 2011
18.12.11: ISAF Weltmeisterschaften in Perth
Gute Resultate der Schweizer anlässlich der ISAF Weltmeisterschaften in Perth.
Die Schweizer Segler haben anlässlich der ersten Qualifikationsregatten im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 von London ermutigende Resultate erzielt. Die besten Vertreter aus der Schweiz in den Bootsklassen Star, Windsurfing RS:X, 470er Männer, Laser Standard und Laser Radial haben die Nationenqualifikation oder die Qualifikationskriterien von Swiss Olympic erfüllt.
Die besten Schweizer Segler in den olympischen Disziplinen waren in den vergangenen zwei Wochen in Perth, Australien, vor Ort anlässlich der Weltmeisterschaften des internationalen Segelverbandes (ISAF).
Keiner der Schweizer Teilnehmer schaffte es, sich unter den besten 5 zu qualifizieren und damit ein direktes Ticket zu den Olympischen Spielen zu ergattern. Hingegen gelang es diversen Athleten des Swiss Sailing Teams die Nationenqualifikation oder die Qualifikationskriterien von Swiss Olympic zu erfüllen, womit ein wichtiger Schritt hinsichtlich einer Teilnahme an den Olympischen Spielen gemacht wurde.
Die Weltmeisterschaften vereinten mehr als 1'100 Athleten aus insgesamt 78 Nationen. Die Regatten fanden unter sehr wechselhaften Bedingungen statt, zum Teil sehr instabilen Wetterverhältnissen geprägt von leichten Winden bis hin zu plötzlich auftretenden Sturmböen, und auch der als „Doktor Freemantle“ bekannte, lokal auftretende, thermische Wind machte an den schönen Tagen seinem Namen alle Ehre.
Nathalie Brugger, die Laser Radial Seglerin aus Estavayer-le-Lac, erreichte zwei wichtige Etappenziele. Indem sie in der Nationenwertung einen 11. Rang ersegelte, sicherte sie dem Laser Radial für den kommenden Sommer in London einen Startplatz und erfüllte damit die Selektionskriterien von Swiss Olympic. „Für mich haben diese Weltmeisterschaften nicht optimal begonnen, da ich zu Beginn mit den schwierigen Windbedingungen nicht gut umgehen konnte“, sagt sie. „Doch jetzt bin ich ziemlich zufrieden, denn anlässlich der letzten beiden Wettfahrten gelang es mir, auf meinem Niveau zu segeln und mich gegenüber den momentan besten Regattaseglern der Welt zu behaupten.“
Eine Qualifikation „auf den Punkt“ gelang dem Duo Flavio Marazzi und Enrico De Maria, welches bis zum allerletzten Lauf hart kämpfen mussten. Zweimalig mit einer Disqualifikation wegen „Rocking“ gestraft – einer verbotenen vortriebsteigenden Art das Boot zu schaukeln – erreichten sie schliesslich den 11. Nationenrang im Gesamtklassement (die besten 12 qualifizierten sich). Mission erfüllt.
Die Mehrheit der Schweizer sind nicht optimal in diese Meisterschaft hineingestartet, doch haben dann dank hartem Einsatz und Durchhaltewillen Lauf für Lauf die Resultate gesteigert. Der Windsurfer Richi Stauffacher bildete keine Ausnahme: Auch er musste bis zum allerletzten Wettfahrttag warten, um endlich das erleichterte „Uff – geschafft“ ausrufen zu können! Er beendete die Meisterschaft auf dem 21. Platz und brachte die Schweiz unter die besten 14 Nationen. Ähnlich sieht es für Yannick Brauchli und Romuald Hausser bei den 470ern aus. Sie profitierten von der Disqualifikation eines Gegners und konnten so den letzten Platz (in der Nationenwertung) ergattern. Sie klassierten sich auf dem 26. Schlussplatz und als 18. beste Nation.
Doch die grösste Überraschung anlässlich dieser Meisterschaft – im Hinblick auf das Gesamtklassement – gelang dem Genfer Guillaume Girod in der Laser Standard Klasse. Er wurde bester Schweizer Lasersegler und holte sich Platz zwei in der Silver Fleet, was letztlich den 51. Schlussrang bedeutete. Guillaume reiste innerhalb der Schweizer Delegation nicht als Favorit zu den Wettkämpfen an, denn seine Kollegen sind allesamt viel erfahrener. Doch nun gehört er hinsichtlich einer Qualifikation für die Olympischen Spiele zum erweitereten
Vincent Hagin, der künftige Präsident von Swiss Sailing, welcher vor Ort in Perth war, sagte: „Ich bin beeindruckt vom hohen Engagement unserer Segler. Ihr Kampfgeist ist vorbildlich und ermutigend mit nur noch sechs Monaten bis zu den Olympischen Spielen in London.“
Tom Reulein, der Chef der Schweizer Delegation, zeigt sich sehr zufrieden ob der gezeigten Resultate und vorallem über die Einstellung der Mitglieder des Swiss Sailing Team. „Unsere Athleten haben gezeigt, dass sie mental belastbar sind. Sie haben sich den schwierigen Situation gestellt und auch gemeistert Die in Perth erlangten Resultate ermöglichen ihnen ausserdem, sich weiterhin mit Zuversicht auf die Olympischen Spiele von London vorzubereiten. Wir werden in den verbleibenden Monaten sehr hart arbeiten, um eine Medaille gewinnen zu können. Doch dieses Ziel ist nach wie vor erreichbar.“ Bericht: Bernard Schopfer.
Klassierung der Mitglieder von Swiss Sailing Team anlässlich der ISAF Weltmeisterschaften in Perth: (Kategorie, Namen, Gesamtklassement)
Star:
Flavio Marazzi / Enrico De Maria, 16. Schlussrang, 11. Nationenrang
Laser Radial:
Nathalie Brugger, 12. Schlussrang, 11. Nationenrang
Manon Luther, 50. Schlussrang
Laser Standard:
Guillaume Girod, 51. Schlussrang, 24. Nationenrang
Christoph Bottoni, 61. Schlussrang
Christian Steiger, 95. Schlussrang
Windurf RS:X:
Richard Stauffacher, 21. Schlussrang, 14. Nationenrang
470er Männer:
Yannick Brauchli / Romuald Hausser 26. Schlussrang, 18. Nationenrang
470er Frauen:
Stéphanie / Romy Hasler, 38. Schlussrang
Die Schweizer Segler haben anlässlich der ersten Qualifikationsregatten im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 von London ermutigende Resultate erzielt. Die besten Vertreter aus der Schweiz in den Bootsklassen Star, Windsurfing RS:X, 470er Männer, Laser Standard und Laser Radial haben die Nationenqualifikation oder die Qualifikationskriterien von Swiss Olympic erfüllt.
Die besten Schweizer Segler in den olympischen Disziplinen waren in den vergangenen zwei Wochen in Perth, Australien, vor Ort anlässlich der Weltmeisterschaften des internationalen Segelverbandes (ISAF).
Keiner der Schweizer Teilnehmer schaffte es, sich unter den besten 5 zu qualifizieren und damit ein direktes Ticket zu den Olympischen Spielen zu ergattern. Hingegen gelang es diversen Athleten des Swiss Sailing Teams die Nationenqualifikation oder die Qualifikationskriterien von Swiss Olympic zu erfüllen, womit ein wichtiger Schritt hinsichtlich einer Teilnahme an den Olympischen Spielen gemacht wurde.
Die Weltmeisterschaften vereinten mehr als 1'100 Athleten aus insgesamt 78 Nationen. Die Regatten fanden unter sehr wechselhaften Bedingungen statt, zum Teil sehr instabilen Wetterverhältnissen geprägt von leichten Winden bis hin zu plötzlich auftretenden Sturmböen, und auch der als „Doktor Freemantle“ bekannte, lokal auftretende, thermische Wind machte an den schönen Tagen seinem Namen alle Ehre.
Nathalie Brugger, die Laser Radial Seglerin aus Estavayer-le-Lac, erreichte zwei wichtige Etappenziele. Indem sie in der Nationenwertung einen 11. Rang ersegelte, sicherte sie dem Laser Radial für den kommenden Sommer in London einen Startplatz und erfüllte damit die Selektionskriterien von Swiss Olympic. „Für mich haben diese Weltmeisterschaften nicht optimal begonnen, da ich zu Beginn mit den schwierigen Windbedingungen nicht gut umgehen konnte“, sagt sie. „Doch jetzt bin ich ziemlich zufrieden, denn anlässlich der letzten beiden Wettfahrten gelang es mir, auf meinem Niveau zu segeln und mich gegenüber den momentan besten Regattaseglern der Welt zu behaupten.“
Eine Qualifikation „auf den Punkt“ gelang dem Duo Flavio Marazzi und Enrico De Maria, welches bis zum allerletzten Lauf hart kämpfen mussten. Zweimalig mit einer Disqualifikation wegen „Rocking“ gestraft – einer verbotenen vortriebsteigenden Art das Boot zu schaukeln – erreichten sie schliesslich den 11. Nationenrang im Gesamtklassement (die besten 12 qualifizierten sich). Mission erfüllt.
Die Mehrheit der Schweizer sind nicht optimal in diese Meisterschaft hineingestartet, doch haben dann dank hartem Einsatz und Durchhaltewillen Lauf für Lauf die Resultate gesteigert. Der Windsurfer Richi Stauffacher bildete keine Ausnahme: Auch er musste bis zum allerletzten Wettfahrttag warten, um endlich das erleichterte „Uff – geschafft“ ausrufen zu können! Er beendete die Meisterschaft auf dem 21. Platz und brachte die Schweiz unter die besten 14 Nationen. Ähnlich sieht es für Yannick Brauchli und Romuald Hausser bei den 470ern aus. Sie profitierten von der Disqualifikation eines Gegners und konnten so den letzten Platz (in der Nationenwertung) ergattern. Sie klassierten sich auf dem 26. Schlussplatz und als 18. beste Nation.
Doch die grösste Überraschung anlässlich dieser Meisterschaft – im Hinblick auf das Gesamtklassement – gelang dem Genfer Guillaume Girod in der Laser Standard Klasse. Er wurde bester Schweizer Lasersegler und holte sich Platz zwei in der Silver Fleet, was letztlich den 51. Schlussrang bedeutete. Guillaume reiste innerhalb der Schweizer Delegation nicht als Favorit zu den Wettkämpfen an, denn seine Kollegen sind allesamt viel erfahrener. Doch nun gehört er hinsichtlich einer Qualifikation für die Olympischen Spiele zum erweitereten
Vincent Hagin, der künftige Präsident von Swiss Sailing, welcher vor Ort in Perth war, sagte: „Ich bin beeindruckt vom hohen Engagement unserer Segler. Ihr Kampfgeist ist vorbildlich und ermutigend mit nur noch sechs Monaten bis zu den Olympischen Spielen in London.“
Tom Reulein, der Chef der Schweizer Delegation, zeigt sich sehr zufrieden ob der gezeigten Resultate und vorallem über die Einstellung der Mitglieder des Swiss Sailing Team. „Unsere Athleten haben gezeigt, dass sie mental belastbar sind. Sie haben sich den schwierigen Situation gestellt und auch gemeistert Die in Perth erlangten Resultate ermöglichen ihnen ausserdem, sich weiterhin mit Zuversicht auf die Olympischen Spiele von London vorzubereiten. Wir werden in den verbleibenden Monaten sehr hart arbeiten, um eine Medaille gewinnen zu können. Doch dieses Ziel ist nach wie vor erreichbar.“ Bericht: Bernard Schopfer.
Guillaume Girod, Bild: Jürg Kaufmann
Flavio Marazzi / Enrico De Maria, Bild: Jürg Kaufmann
Klassierung der Mitglieder von Swiss Sailing Team anlässlich der ISAF Weltmeisterschaften in Perth: (Kategorie, Namen, Gesamtklassement)
Star:
Flavio Marazzi / Enrico De Maria, 16. Schlussrang, 11. Nationenrang
Laser Radial:
Nathalie Brugger, 12. Schlussrang, 11. Nationenrang
Manon Luther, 50. Schlussrang
Laser Standard:
Guillaume Girod, 51. Schlussrang, 24. Nationenrang
Christoph Bottoni, 61. Schlussrang
Christian Steiger, 95. Schlussrang
Windurf RS:X:
Richard Stauffacher, 21. Schlussrang, 14. Nationenrang
470er Männer:
Yannick Brauchli / Romuald Hausser 26. Schlussrang, 18. Nationenrang
470er Frauen:
Stéphanie / Romy Hasler, 38. Schlussrang
Freitag, 16. Dezember 2011
16.12.11: Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft 2012
Die Ausschreibung für das Jahr 2012 ist abgeschlossen und die Clubs/Vereine können jetzt die Ausschreibung vornehmen. Ivo Gonzenbach, der die IBYM organisiert, ist es gelungen, zwei neue Regatten für 2012 zu gewinnen (Sipplinger Kirschbecher-Regatta + Altnauer Tag/Nacht Regatta). Weggefallen ist die Ost-West Regatta.
Die Veranstalter sind gebeten, die Logos für 2012 auf ihre Homepage zu platzieren, die unter Kontakt auf der IBYM-Page verfügbar sind.
Für die Jahrespreise sind Sponsoren gesucht. Diese werden sofort auf der Homepage verlinkt. Für 2012 haben sich wiederum die Hauptsponsoren VM-Sails und Ultramarin zur Verfügung gestellt. Neu für die Kurzstreckenmeisterschaft konnte PVT-Schweiz GmbH Photovoltaikanlagen Güttingen (Hörbi) gefunden werden. Als weitere Sponsoren stellen sich Shipper's Shop Horn und Ocean-Persenninge Ermatingen wieder zur Verfügung. Einen herzlichen Dank allen Unternehmen. IBYM-Team.
Die Veranstalter sind gebeten, die Logos für 2012 auf ihre Homepage zu platzieren, die unter Kontakt auf der IBYM-Page verfügbar sind.
Für die Jahrespreise sind Sponsoren gesucht. Diese werden sofort auf der Homepage verlinkt. Für 2012 haben sich wiederum die Hauptsponsoren VM-Sails und Ultramarin zur Verfügung gestellt. Neu für die Kurzstreckenmeisterschaft konnte PVT-Schweiz GmbH Photovoltaikanlagen Güttingen (Hörbi) gefunden werden. Als weitere Sponsoren stellen sich Shipper's Shop Horn und Ocean-Persenninge Ermatingen wieder zur Verfügung. Einen herzlichen Dank allen Unternehmen. IBYM-Team.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
15.12.11: Jollensegler Reichenau gegen Staader Segler
sb / Kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Traditionell treten die Jollensegler Reichenau (JSR) gegen eine Auswahl des Segler Vereins aus Staad (SVS) zum Eishockey-Spiel an. Initiiert von Stefan Martini, begeisterter Segler als auch Eishockeyspieler, sollen so die kalten Wintertage, in welchen das Segeln nur bedingt möglich ist, überbrückt werden.
Dennoch wird es nicht weniger seriös und professionell zugehen, wie auf der Regattabahn. „Wir haben noch eine Rechnung mit den Jollenseglern offen!“ fasst Martini kurz sein Ziel für das kommende Spiel zusammen. „Leider mussten wir uns im vergangenen Jahr den Jollenseglern in der letzten Minute knapp geschlagen geben“.
Dieses Jahr gehen die Staader Segler verstärkt mit einem Segelweltmeister auf das Eis. Sollte er nur halb so gut Eishockey spielen, wie segeln, sollte der Revanche nichts mehr im Wege stehen. Vorverkauf für dieses Top Events läuft schon seit einigen Wochen auf vollen Touren. Nur noch wenige Karten sind an der Kasse vor Ort zu haben. Alle Segler und Freunde, als auch Eishockeybegeisterte, die dieses Ereignis nicht verpassen wollen, sind herzlich dazu eingeladen.
Dennoch wird es nicht weniger seriös und professionell zugehen, wie auf der Regattabahn. „Wir haben noch eine Rechnung mit den Jollenseglern offen!“ fasst Martini kurz sein Ziel für das kommende Spiel zusammen. „Leider mussten wir uns im vergangenen Jahr den Jollenseglern in der letzten Minute knapp geschlagen geben“.
Dieses Jahr gehen die Staader Segler verstärkt mit einem Segelweltmeister auf das Eis. Sollte er nur halb so gut Eishockey spielen, wie segeln, sollte der Revanche nichts mehr im Wege stehen. Vorverkauf für dieses Top Events läuft schon seit einigen Wochen auf vollen Touren. Nur noch wenige Karten sind an der Kasse vor Ort zu haben. Alle Segler und Freunde, als auch Eishockeybegeisterte, die dieses Ereignis nicht verpassen wollen, sind herzlich dazu eingeladen.
Wann: Sonntag, 18. Dezember 2011 um 16:15 Uhr
Wo: Bodensee-Arena Kreuzlingen
Wo: Bodensee-Arena Kreuzlingen
Mittwoch, 14. Dezember 2011
14.12.11: Staader Glühweintreff ein voller Erfolg
sb/Bereits zum 9. Mal fand der diesjährige Glühweintreff im Segler Verein Staad (SVS) statt und zählt inzwischen zu einem festen Event der Vorweihnachtszeit, der bereits Monate im Voraus schon im Terminkalender vieler Mitglieder und Freunde benachbarter Club`s steht.
Doch nicht nur Altbekannte treffen sich hier, um alle Freunde und Vereinskameraden vor der Wintersaison nochmals zu treffen, sondern auch immer wieder neue Gäste, um diesen besonderen Anlass im maritim, weihnachtlichen Ambiente zu geniessen. Und das nicht nur, weil die Staader als gute Gastgeber bekannt sind, sondern vor allem, da sich hier für einen guten Zweck getroffen wird.
Das Besondere bei dieser Veranstaltung ist, dass Getränke und Essen von Mitgliedern und Freunden gespendet wurden und der erzielte Erlös für karikative Zwecke, in diesem Jahr für 3 hilfsbedürftige Konstanzer Familien, verwendet wird. „Das Geld dient nicht dazu, dass sich die Familien Essen kaufen können, sondern dass sie sich einfach mal etwas Besonderes zu Weihnachten gönnen können, so Silke Burkart, Initiatorin und Hauptorganisatorin dieser Veranstaltung. So werden beispielsweise die Eltern unterstützt, ihren Kindern Weihnachtsgeschenke zu kaufen oder die ganze Familie wird zusammen ins Kino eingeladen.
So konnten in den letzten neun Jahren schon über 10‘000 Euro an hilfsbedürftige Menschen oder Projekte verteilt werden, die auch persönlich durch Silke Burkart begleitet wurden. Der Segler Verein Staad sagt vielen Dank an die zahlreichen Spender und Helfer und freut sich schon jetzt auf das 10 Jährige bestehen dieser tollen Veranstaltung. Der Segler Verein Staad wünscht allen eine schöne Adventszeit und alles Gute für 2012!
Doch nicht nur Altbekannte treffen sich hier, um alle Freunde und Vereinskameraden vor der Wintersaison nochmals zu treffen, sondern auch immer wieder neue Gäste, um diesen besonderen Anlass im maritim, weihnachtlichen Ambiente zu geniessen. Und das nicht nur, weil die Staader als gute Gastgeber bekannt sind, sondern vor allem, da sich hier für einen guten Zweck getroffen wird.
Das Besondere bei dieser Veranstaltung ist, dass Getränke und Essen von Mitgliedern und Freunden gespendet wurden und der erzielte Erlös für karikative Zwecke, in diesem Jahr für 3 hilfsbedürftige Konstanzer Familien, verwendet wird. „Das Geld dient nicht dazu, dass sich die Familien Essen kaufen können, sondern dass sie sich einfach mal etwas Besonderes zu Weihnachten gönnen können, so Silke Burkart, Initiatorin und Hauptorganisatorin dieser Veranstaltung. So werden beispielsweise die Eltern unterstützt, ihren Kindern Weihnachtsgeschenke zu kaufen oder die ganze Familie wird zusammen ins Kino eingeladen.
So konnten in den letzten neun Jahren schon über 10‘000 Euro an hilfsbedürftige Menschen oder Projekte verteilt werden, die auch persönlich durch Silke Burkart begleitet wurden. Der Segler Verein Staad sagt vielen Dank an die zahlreichen Spender und Helfer und freut sich schon jetzt auf das 10 Jährige bestehen dieser tollen Veranstaltung. Der Segler Verein Staad wünscht allen eine schöne Adventszeit und alles Gute für 2012!
14.12.11: Yardstick-Pokal Untersee
Die Termine des Yardstick-Pokal Untersee waren scheinbar nicht ganz richtig. Hier nochmals die Daten von Klaus A. Müller (danke Klaus). Gerne geben wir den Originaltext von Klaus weiter.
Die früher schon mal durchgegebenen Termine des Yardstick-Pokal Untersee waren nicht korrekt - hier die aktuellen Termine 2012:
27.05. - 20 Meilen Cup Insel Reichenau - YC Insel Reichenau
09.06. - Bülle Cup - Segelclub Iznang
16.06. - Wäschtwind Cup - Wassersportclub Radolfzell
30.06. - 43. Int. Freundschaftsregatta - YC Gaienhofen
07./08.07. - 38. Rettich Cup - Jollensegler Reichenau
25.08. - 48. Rund Untersee/Blau-Weisses Band - YCH-U / SV Mammern
01.09. - Allensbacher-Pokal-Regatta II - SVG Allensbach
08.09. - 45. Distanzwettfahrt - SC Öhningen
Ich suche auch immer lockere und lustige Mitsegler, die den einen oder anderen Törn (oder alle ?) mitsegeln wollen - war 2011 immerhin 5. in YST 2. Gruß Klaus
Die früher schon mal durchgegebenen Termine des Yardstick-Pokal Untersee waren nicht korrekt - hier die aktuellen Termine 2012:
27.05. - 20 Meilen Cup Insel Reichenau - YC Insel Reichenau
09.06. - Bülle Cup - Segelclub Iznang
16.06. - Wäschtwind Cup - Wassersportclub Radolfzell
30.06. - 43. Int. Freundschaftsregatta - YC Gaienhofen
07./08.07. - 38. Rettich Cup - Jollensegler Reichenau
25.08. - 48. Rund Untersee/Blau-Weisses Band - YCH-U / SV Mammern
01.09. - Allensbacher-Pokal-Regatta II - SVG Allensbach
08.09. - 45. Distanzwettfahrt - SC Öhningen
Ich suche auch immer lockere und lustige Mitsegler, die den einen oder anderen Törn (oder alle ?) mitsegeln wollen - war 2011 immerhin 5. in YST 2. Gruß Klaus
Sonntag, 11. Dezember 2011
11.12.11: Master-Titel und EM-Rang 5 der Sach-Brüder
LAS PALMAS. Ein fünfter Platz im letzten Rennen der vorgezogenen Segeleuropameisterschaft 2012 der Formula-18-Katamarane bedeutete für Helge und Christian Sach aus dem schleswig-holsteinischen Zarnekau am Sonntag (11. Dezember) den gleichen Gesamtrang im Endklassement. Zwar verpassten die Brüder vom Lübecker Yacht-Club das Podium um sechs Punkte und Platz vier nur um einen einzigen; doch den Titel in der Masterwertung der über 50-Jährigen gewannen sie überlegen. Mit einem grandiosen Schlusstag holten sich die Franzosen Olivier Backes und Arnaud Jarlegan souverän die EM-Krone vor ihren Landsleuten Francois Morvan/Maithien Vandame. „Bronze“ ging an die jungen Lokalmatadoren Javier Padrón und Miguel Pérez vom EM-Gastgeber Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC).
„‚Nur‘ Fünfter klingt vielleicht vermessen, aber wir hatten das Treppchen selbst in der Hand“, mochte Steuermann Helge Sach eine kleine Enttäuschung nicht verbergen. „Das vorletzte Rennen hätten wir gewinnen müssen, so klar war unser Vorsprung schon nach der halben Startkreuz.“ Vorschoter Christian pflichtete ihm bei: „Taktisch haben wir uns kleine Fehler erlaubt, wodurch ein paar Gegner durchfahren konnten.“ Auf der anderen Seite waren vor der EM die Top Ten erklärtes Ziel. Schließlich starteten gleich mehrere Ex-Weltmeister auch aus dem ehemals olympischen Tornado-Katamaran, darunter der Olympiasieger von 1996 und aktuelle America’s Cup-Steuermann, Fernando Leon (RCNGC), der nur 21. wurde. Und die Sechsplatzierten Grant Piggott und Mary Rook aus Großbritannien lagen als beste Mixed-Crew 27 Punkte, also deutlich hinter den Sachs zurück.
Wie die gesamte Europameisterschaft war auch der Finaltag zunächst von überwiegend leichtem Wind aus östlichen Richtungen geprägt, der nur gegen Ende durchgehend Trapezsegeln zuließ. Nach vielen Frühstarts zum EM-Auftakt wurden die Mannschaften immer vorsichtiger, um nicht nochmals disqualifiziert zu werden. Dennoch schenkten sich die Teams an der Startlinie keinen Zentimeter und schrien lauthals um freien Raum. „Wir haben versucht, uns aus dem engsten Gedrängel herauszuhalten“, so Christian Sach, „schließlich konnten wir mit guter Geschwindigkeit immer noch nach vorne fahren, wenn wir mal nicht so gut wegkamen.“
Auf der Bahn staunte so manch junge Konkurrenz, als „GER 258“ mal wieder „angeflogen“ kam und sie in Lee stehenließ. „Mit der sportlichen Leistung dürfen wir wohl hochzufrieden sein, völlig unabhängig vom Stand in der Ergebnisliste“, sagte das Sach-Duo unisono. Als dann mit der zehnten Wettfahrt aufgrund der Ausschreibung die beiden schlechtesten Ergebnisse aus der Wertung gestrichen werden durften, wurde das Feld nochmal durcheinander gewürfelt. Nur ein Rechenspiel: Ohne die Streicher wären die Sachs Europameister geworden. Als einzige Crew gelangen ihnen nur Top-20-Plätze, ein 18. war das schlechteste Rennen.
Die Dominanz der neuen Europameister Backes/Jarlegan war indes beeindruckend. Nach Platz drei und zwei hatten die Weltmeister von 2010 den Titel am Sonntag schon vorzeitig gewonnen, setzten dem jedoch mit einem klaren Tagessieg noch einen drauf. „Das Boot läuft bei diesen Bedingungen sehr gut“, erklärten die Franzosen, die einen F-18 vom Typ Phantom segeln. Die Kat-Szene ist von mehreren Herstellern umworben. Auf Platz zwei und vier landeten Cirrus-Modelle, die Spanier segeln einen Hobie Wild Cat. Die Sach-Brüder punkteten mit einem Nacra Infusion in der „Konstrukteurswertung“.
Der Schlusstag kostete Andreas John und Sven Lindstädt aus Hamburg und Norderstedt als zweitbeste Deutsche noch einige Plätze. Vom 18. fielen sie auf den 26. Gesamtrang unter 84 Crews aus 13 Nationen zurück. In der oberen Tabellenhälfte landete nur noch der Berliner Ex-Eishockeycrack Thomas Haupt mit Johanna Hector als 33. Saisonhöhepunkt in 2012 wird die Weltmeisterschaft im September in Long Beach/Kalifornien (USA). Felix Kling.
„‚Nur‘ Fünfter klingt vielleicht vermessen, aber wir hatten das Treppchen selbst in der Hand“, mochte Steuermann Helge Sach eine kleine Enttäuschung nicht verbergen. „Das vorletzte Rennen hätten wir gewinnen müssen, so klar war unser Vorsprung schon nach der halben Startkreuz.“ Vorschoter Christian pflichtete ihm bei: „Taktisch haben wir uns kleine Fehler erlaubt, wodurch ein paar Gegner durchfahren konnten.“ Auf der anderen Seite waren vor der EM die Top Ten erklärtes Ziel. Schließlich starteten gleich mehrere Ex-Weltmeister auch aus dem ehemals olympischen Tornado-Katamaran, darunter der Olympiasieger von 1996 und aktuelle America’s Cup-Steuermann, Fernando Leon (RCNGC), der nur 21. wurde. Und die Sechsplatzierten Grant Piggott und Mary Rook aus Großbritannien lagen als beste Mixed-Crew 27 Punkte, also deutlich hinter den Sachs zurück.
Wie die gesamte Europameisterschaft war auch der Finaltag zunächst von überwiegend leichtem Wind aus östlichen Richtungen geprägt, der nur gegen Ende durchgehend Trapezsegeln zuließ. Nach vielen Frühstarts zum EM-Auftakt wurden die Mannschaften immer vorsichtiger, um nicht nochmals disqualifiziert zu werden. Dennoch schenkten sich die Teams an der Startlinie keinen Zentimeter und schrien lauthals um freien Raum. „Wir haben versucht, uns aus dem engsten Gedrängel herauszuhalten“, so Christian Sach, „schließlich konnten wir mit guter Geschwindigkeit immer noch nach vorne fahren, wenn wir mal nicht so gut wegkamen.“
Auf der Bahn staunte so manch junge Konkurrenz, als „GER 258“ mal wieder „angeflogen“ kam und sie in Lee stehenließ. „Mit der sportlichen Leistung dürfen wir wohl hochzufrieden sein, völlig unabhängig vom Stand in der Ergebnisliste“, sagte das Sach-Duo unisono. Als dann mit der zehnten Wettfahrt aufgrund der Ausschreibung die beiden schlechtesten Ergebnisse aus der Wertung gestrichen werden durften, wurde das Feld nochmal durcheinander gewürfelt. Nur ein Rechenspiel: Ohne die Streicher wären die Sachs Europameister geworden. Als einzige Crew gelangen ihnen nur Top-20-Plätze, ein 18. war das schlechteste Rennen.
Die Dominanz der neuen Europameister Backes/Jarlegan war indes beeindruckend. Nach Platz drei und zwei hatten die Weltmeister von 2010 den Titel am Sonntag schon vorzeitig gewonnen, setzten dem jedoch mit einem klaren Tagessieg noch einen drauf. „Das Boot läuft bei diesen Bedingungen sehr gut“, erklärten die Franzosen, die einen F-18 vom Typ Phantom segeln. Die Kat-Szene ist von mehreren Herstellern umworben. Auf Platz zwei und vier landeten Cirrus-Modelle, die Spanier segeln einen Hobie Wild Cat. Die Sach-Brüder punkteten mit einem Nacra Infusion in der „Konstrukteurswertung“.
Der Schlusstag kostete Andreas John und Sven Lindstädt aus Hamburg und Norderstedt als zweitbeste Deutsche noch einige Plätze. Vom 18. fielen sie auf den 26. Gesamtrang unter 84 Crews aus 13 Nationen zurück. In der oberen Tabellenhälfte landete nur noch der Berliner Ex-Eishockeycrack Thomas Haupt mit Johanna Hector als 33. Saisonhöhepunkt in 2012 wird die Weltmeisterschaft im September in Long Beach/Kalifornien (USA). Felix Kling.
11.12.11: YCRo mit Regatten 2012
Im 2012 führt der Yachtclub Romanshorn (YCRo) drei hochstehende Regatten durch. Regattaleiter Ralph Müntener mit seinem Team freut sich schon heute auf viele Meldungen.
Regatten:
16./17. Juni Silbercup mit den Klassen: 5.5er / 6er / 8er / 15 m² SNS
16. - 19. August Open Match Race Schweizermeisterschaft mit blue26
29./30. September mit den Klassen: H-Boote / Fireball / Onyx
Die Meldung können Sie bereits schon heute abgeben - das freut den Regattaleiter schon heute!
Regatten:
16./17. Juni Silbercup mit den Klassen: 5.5er / 6er / 8er / 15 m² SNS
16. - 19. August Open Match Race Schweizermeisterschaft mit blue26
29./30. September mit den Klassen: H-Boote / Fireball / Onyx
Die Meldung können Sie bereits schon heute abgeben - das freut den Regattaleiter schon heute!
11.12.11: jeunesse cup - LACUSTRE Teamrace 2012
Der jeunesse cup ist ein Teamrace für Nachwuchssegler auf LACUSTRE Yachten. Es können maximal 8 Teams teilnehmen. Die Qualifikation erfolgt über die LACUSTRE Klassenregatten während der Saison.
Ein Team besteht aus zwei Booten - 6-8 Seglern. Teams, welchen keine LACUSTRE zur Verfügung stehen, können die Jugend Lacustre des JRFV benutzen.
Hier anmelden >
Austragungsmodus: Teamzusammensetzung & Qualifikation
Der Jeunesse-Cup wird als Team, bestehend aus zwei Crews mit zwei Booten, gesegelt.
Pro Einzelcrew sind 3-4 Segler erlaubt, wovon ein Segler nicht die Altersvoraussetzung von 14 bis 26 Jahren einhalten muss. Die restlichen Segler müssen zwischen 14 und 26 Jahre alt sein.
Zwei Personen pro Boot, welche die für die Qualifikation massgebende Regatta gesegelt sind, muessen auch den Jeunesse-Cup Finale auf dem entsprechenden Boot bestreiten. Auf begründeten Antrag kann das Organisationskomitee Ausnahmen bewilligen.
Zur Qualifikation eines Teams zählt das beste Einzelresultat jeder Einzelcrew der nachstehend aufgezählten Regatten, welche gemäss dem Auswertungsformat der LACUSTRE Jahreswertung gewichtet und einer dementsprechenden Rangliste ausgewertet werden. Die besten 8 Teams werden für den Jeunesse-Cup Finale eingeladen. Fällt ein eingeladenes Team aus, kann ein weiteres Team nachrücken.
Die Qualifikationsregatten sind:
- Pfingstregatta, Rapperswil (27./28.5.2012)
- Frühlingsregatta, Rapperswil (2./3. Juni 2012)
- Internationale Bodenseewoche, Konstanz (31. Mai - 3. Juni 2012)
- Harder Cup, Hard (AT) (16./17. Juni 2012)
- Lindauer Pokalregatten, Lindau (30.6./1.7. 2012)
- Onkel Ernst Pokal, Konstanz (25./26.8.2012)
- Lacustre Bodenseemeisterschaft, Kreuzlingen (31.8 - 2.9. 2012)
- Überlinger Herbstregatta, Überlingen (8./9.9.2012)
Austragung des Finals:
Die Paarungen am Jeunesse-Cup werden nach der Qualifikationsrangliste ausgewaehlt. Das beste Team darf sich seinen Gegner waehlen; anschliessend das Zweitbeste usw.
Im Anschluss werden die Gewinner einen Halbfinale; und anschliessend einen Final segeln.
Je nach Windbedingungen kann die Wettfahrtleitung oder das Organisationskomitee den Modus anpassen bzw. verkürzen.
Die Teams segeln jeweils gegeneinander (2 gegen 2 Boote), wobei das Team mit der 4. platzierten Crew ausscheidet.
Es besteht die Möglichkeit, mit eigenen Booten oder auf den am Jeunesse-Cup zur Verfuegung gestellten Booten teilzunehmen. Das Halbfinale und Finale wird nur mit den zur Verfuegung gestellten Booten gesegelt.
Jedes teilnehmende Team segelt für ein Nachwuchs-Segelprojekt, welches unterstuetzt werden soll. Die Teams auf dem Podium gewinnen für ihr Projekt:
Fr. 3‘000.00 für den ersten Platz
Fr. 2‘000.00 für den zweiten Platz
Fr. 1‘000.00 für den dritten Platz.
Die Anmeldung kann jederzeit erfolgen, wobei zur Qualifikation nur Regatten zählen, welche nach Anmeldung gesegelt sind. Die Anmeldefrist zur Beruecksichtigung einer Regatta für den Jeunesse-Cup läuft zum gleichen Zeitpunkt ab wie die Meldefrist für die jeweilige Regatta.
Änderungen am Austragungsmodus werden vom Veranstalter ausdrücklich vorbehalten und werden auf der Event-Webseite publiziert! Felix Somm.
Ein Team besteht aus zwei Booten - 6-8 Seglern. Teams, welchen keine LACUSTRE zur Verfügung stehen, können die Jugend Lacustre des JRFV benutzen.
Hier anmelden >
Austragungsmodus: Teamzusammensetzung & Qualifikation
Der Jeunesse-Cup wird als Team, bestehend aus zwei Crews mit zwei Booten, gesegelt.
Pro Einzelcrew sind 3-4 Segler erlaubt, wovon ein Segler nicht die Altersvoraussetzung von 14 bis 26 Jahren einhalten muss. Die restlichen Segler müssen zwischen 14 und 26 Jahre alt sein.
Zwei Personen pro Boot, welche die für die Qualifikation massgebende Regatta gesegelt sind, muessen auch den Jeunesse-Cup Finale auf dem entsprechenden Boot bestreiten. Auf begründeten Antrag kann das Organisationskomitee Ausnahmen bewilligen.
Zur Qualifikation eines Teams zählt das beste Einzelresultat jeder Einzelcrew der nachstehend aufgezählten Regatten, welche gemäss dem Auswertungsformat der LACUSTRE Jahreswertung gewichtet und einer dementsprechenden Rangliste ausgewertet werden. Die besten 8 Teams werden für den Jeunesse-Cup Finale eingeladen. Fällt ein eingeladenes Team aus, kann ein weiteres Team nachrücken.
Die Qualifikationsregatten sind:
- Pfingstregatta, Rapperswil (27./28.5.2012)
- Frühlingsregatta, Rapperswil (2./3. Juni 2012)
- Internationale Bodenseewoche, Konstanz (31. Mai - 3. Juni 2012)
- Harder Cup, Hard (AT) (16./17. Juni 2012)
- Lindauer Pokalregatten, Lindau (30.6./1.7. 2012)
- Onkel Ernst Pokal, Konstanz (25./26.8.2012)
- Lacustre Bodenseemeisterschaft, Kreuzlingen (31.8 - 2.9. 2012)
- Überlinger Herbstregatta, Überlingen (8./9.9.2012)
Austragung des Finals:
Die Paarungen am Jeunesse-Cup werden nach der Qualifikationsrangliste ausgewaehlt. Das beste Team darf sich seinen Gegner waehlen; anschliessend das Zweitbeste usw.
Im Anschluss werden die Gewinner einen Halbfinale; und anschliessend einen Final segeln.
Je nach Windbedingungen kann die Wettfahrtleitung oder das Organisationskomitee den Modus anpassen bzw. verkürzen.
Die Teams segeln jeweils gegeneinander (2 gegen 2 Boote), wobei das Team mit der 4. platzierten Crew ausscheidet.
Es besteht die Möglichkeit, mit eigenen Booten oder auf den am Jeunesse-Cup zur Verfuegung gestellten Booten teilzunehmen. Das Halbfinale und Finale wird nur mit den zur Verfuegung gestellten Booten gesegelt.
Jedes teilnehmende Team segelt für ein Nachwuchs-Segelprojekt, welches unterstuetzt werden soll. Die Teams auf dem Podium gewinnen für ihr Projekt:
Fr. 3‘000.00 für den ersten Platz
Fr. 2‘000.00 für den zweiten Platz
Fr. 1‘000.00 für den dritten Platz.
Die Anmeldung kann jederzeit erfolgen, wobei zur Qualifikation nur Regatten zählen, welche nach Anmeldung gesegelt sind. Die Anmeldefrist zur Beruecksichtigung einer Regatta für den Jeunesse-Cup läuft zum gleichen Zeitpunkt ab wie die Meldefrist für die jeweilige Regatta.
Änderungen am Austragungsmodus werden vom Veranstalter ausdrücklich vorbehalten und werden auf der Event-Webseite publiziert! Felix Somm.
Samstag, 10. Dezember 2011
10.12.11: Sachs bleiben EM-Vierte mit Podiumschance
LAS PALMAS. Die Zarnekauer Brüder Helge und Christian Sach segeln in Las Palmas auf Gran Canaria weiterhin eine bärenstarke Formula 18-Europameisterschaft. Nach einer Flautenpause am Vortag kamen die Ostholsteiner am Sonnabend (10. Dezember) auf die Einzelränge elf, zehn sowie vier und behaupteten den vierten Gesamtrang. Am Finaltag ist sogar noch eine Medaille drin, denn die Franzosen Francois Morvan und Maithien Vandame haben mit 43 nur zwei Punkte Vorsprung. An der Spitze liegen Javier Padrón/Miguel Pérez (32) vom Gastgeber Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC) ebenfalls zwei Zähler vor den Ex-Weltmeistern Olivier Backes/Arnaud Jarlegan aus Frankreich.
Leichter Nordostwind und ein extrem unangenehmer Wellengang machten den Wettkampftag für 84 Teams aus 13 Nationen zu einer harten Herausforderung. Bei bedecktem Himmel drängelten sich die Katamarane nach einer kurzen Startverschiebung stets fast alle am bevorteilten Startschiff, weil die Linie einseitig lag. Umso erstaunlicher war die Gelassenheit der Wettfahrtleitung, trotz einer hohen Zahl verdächtiger Frühstarter alle drei Rennen des Tages unter ähnlichen Bedingungen ohne einen Gesamtrückruf laufen zu lassen. „Davon haben wir sicher nicht profitiert“, meinte Helge Sach, „denn wir sind immer zurückhaltend gestartet.“
Beim Tagesauftakt legte das Duo vom Lübecker Yacht-Club sogar nur in der zweiten Reihe los – Platz 35 an der ersten Luvtonne war die Quittung. „Doch dann sind wir nur so durchs Feld gemäht und haben immer wieder welche überholt“, berichtete Christian Sach. Ihr cleverster Schachzug folgte im Schlussrennen, als sie sich aus den Knäuel der anderen Boote heraushielten, die Startlinie entlang segelten und bei guter Geschwindigkeit mit freiem Wind von Beginn an vorne dabei waren und blieben. „Wir könnten am Sonntag sogar angreifen, denn uns belastet ja noch keine Disqualifikation“, erklärt Helge Sach, „den größeren Druck haben andere.“ Eng ist es zwar auch zu Platz fünf, auf dem die Franzosen Gurvan Bontemps und Benjamin Amiot nur einen Punkt Rückstand haben. Hinter den Top Fünf klafft allerdings schon eine Lücke von 20 Punkten auf Mitch Booth und Janne Riihela unter finnischer Flagge. Nach ihrem Weltmeistertitel 2006 könnte es somit einer der besten Titelkämpfe für die Sach-Brüder werden.
Zweitbeste Deutsche auf Rang 18 blieben Andreas John und Sven Lindstädt aus Hamburg und Norderstedt mit den Einzelplätzen 14., 16. und 24. „Diese Bedingungen sind ganz schwierig zu segeln“, sagte John, „das ist echt zermürbend.“ Der Start der achten Wettfahrt ist für Sonntagvormittag (11. Dezember) um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) angesetzt. Die letzte Startmöglichkeit ist um 15 Uhr, was bei gutem Wind durchaus drei Rennen ermöglicht. Sollten insgesamt zehn Wettfahrten zustande kommen, darf das zweitschlechteste Ergebnis aus der Wertungsliste gestrichen werden, und (fast) alles wäre noch offen und möglich. Bericht: Andreas Kling.
Leichter Nordostwind und ein extrem unangenehmer Wellengang machten den Wettkampftag für 84 Teams aus 13 Nationen zu einer harten Herausforderung. Bei bedecktem Himmel drängelten sich die Katamarane nach einer kurzen Startverschiebung stets fast alle am bevorteilten Startschiff, weil die Linie einseitig lag. Umso erstaunlicher war die Gelassenheit der Wettfahrtleitung, trotz einer hohen Zahl verdächtiger Frühstarter alle drei Rennen des Tages unter ähnlichen Bedingungen ohne einen Gesamtrückruf laufen zu lassen. „Davon haben wir sicher nicht profitiert“, meinte Helge Sach, „denn wir sind immer zurückhaltend gestartet.“
Beim Tagesauftakt legte das Duo vom Lübecker Yacht-Club sogar nur in der zweiten Reihe los – Platz 35 an der ersten Luvtonne war die Quittung. „Doch dann sind wir nur so durchs Feld gemäht und haben immer wieder welche überholt“, berichtete Christian Sach. Ihr cleverster Schachzug folgte im Schlussrennen, als sie sich aus den Knäuel der anderen Boote heraushielten, die Startlinie entlang segelten und bei guter Geschwindigkeit mit freiem Wind von Beginn an vorne dabei waren und blieben. „Wir könnten am Sonntag sogar angreifen, denn uns belastet ja noch keine Disqualifikation“, erklärt Helge Sach, „den größeren Druck haben andere.“ Eng ist es zwar auch zu Platz fünf, auf dem die Franzosen Gurvan Bontemps und Benjamin Amiot nur einen Punkt Rückstand haben. Hinter den Top Fünf klafft allerdings schon eine Lücke von 20 Punkten auf Mitch Booth und Janne Riihela unter finnischer Flagge. Nach ihrem Weltmeistertitel 2006 könnte es somit einer der besten Titelkämpfe für die Sach-Brüder werden.
Zweitbeste Deutsche auf Rang 18 blieben Andreas John und Sven Lindstädt aus Hamburg und Norderstedt mit den Einzelplätzen 14., 16. und 24. „Diese Bedingungen sind ganz schwierig zu segeln“, sagte John, „das ist echt zermürbend.“ Der Start der achten Wettfahrt ist für Sonntagvormittag (11. Dezember) um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) angesetzt. Die letzte Startmöglichkeit ist um 15 Uhr, was bei gutem Wind durchaus drei Rennen ermöglicht. Sollten insgesamt zehn Wettfahrten zustande kommen, darf das zweitschlechteste Ergebnis aus der Wertungsliste gestrichen werden, und (fast) alles wäre noch offen und möglich. Bericht: Andreas Kling.
10.12.11: Ravensburger Yacht-Club hat neuen Präsidenten
Der neue Präsident des Ravensburger Yacht-Clubs heißt
Hans Gieseke aus Ravensburg. Er und sein Stellvertreter, Hans Staufert wurden
mit nahezu 100% der Stimmen in ihr Amt gewählt. Beide sind langjährige Mitglieder des RYC und waren
bereits in vergangenen Jahren im Vorstand aktiv. Unterstütz werden die beiden
von Nina Schlichte (Schatzmeisterin), Christine Wende (Schriftführerin),
Norbert Herter (Regattaleiter) und den Beiräten Manfred Castek, Jürgen
Kiesel und Stephan Großmann, die in ihren Ämtern wieder gewählt wurden.
Der scheidende Präsident, Michael Lopez-Diaz, der
frühzeitig mitteilte, dass er für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur
Verfügung stehen wird, übergibt einen gesunden und gut aufgestellten Club. Im
Gegensatz zu vielen anderen Vereinen und Yacht-Clubs steigt die Zahl der
Mitglieder beim RYC stetig. Aufgrund der Anschaffung des Clubschiffes
„Schussenfee“, ist eine Mitgliedschaft für Segelbegeisterte, die kein eigenes
Boot unterhalten, sehr attraktiv geworden.
Der neue Präsident, Hans Gieseke, möchte ebenfalls die Jugendarbeit forcieren. Das Projekt „Schule und Verein“, bei dem Segeln als schulischer Sportunterricht angeboten wird, wurde diesen Herbst gestartet und soll Jugendliche für das Segeln interessieren. Einen besonderen Dank galt es an diesem Abend auch den langjährigen Vorstandsmitgliedern, Josef Kordeuter und Siegbert Allgaier auszusprechen. Beide haben sich ebenfalls aus der Vorstandschaft zurückgezogen, wollen aber im Hintergrund noch beratend zur Verfügung stehen. Christine Wende, Schriftführerin RYC.
Der neue Präsident, Hans Gieseke, möchte ebenfalls die Jugendarbeit forcieren. Das Projekt „Schule und Verein“, bei dem Segeln als schulischer Sportunterricht angeboten wird, wurde diesen Herbst gestartet und soll Jugendliche für das Segeln interessieren. Einen besonderen Dank galt es an diesem Abend auch den langjährigen Vorstandsmitgliedern, Josef Kordeuter und Siegbert Allgaier auszusprechen. Beide haben sich ebenfalls aus der Vorstandschaft zurückgezogen, wollen aber im Hintergrund noch beratend zur Verfügung stehen. Christine Wende, Schriftführerin RYC.
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| Bild v.l. Hans Staufert, Norbert Herter, Manfred Castek, Hans Gieseke, Jürgen Kiesel, Christine Wende, Nina Schlichte |
10.12.11: Marazzi Sailing News aus Perth Australien
Morgen Sonntag, 11. Dezember, um 12.30 Uhr Lokalzeit beginnen unsere Starboot- Wettkämpfe mit den ersten Läufen (MEZ 05.30 Uhr). Eine entscheidende Phase in der Olympia-Vorbereitung, werden hier doch die Nationen- Plätze vergeben. Mit einem Platz unter den ersten 12 ist die Schweiz dabei, mit einem Platz unter den ersten 5 qualifizieren wir uns als Team direkt.
Unser Ziel ist aber nicht «nur» die Olympia-qualifikation, wir wollen an frühere WM-Erfolge anknüpfen: In Miami 2008 holten wir Rang 4, letztes Jahr in Rio wurden wir Vize-Weltmeister.
Nach einer intensive Vorbereitung während drei Wochen in Fremantle und ein paar Tagen Erholung sind wir bereit und motiviert, um in den bevorstehenden Regatten die bestmögliche Leistung zu bringen.
Mit regelmässigen Updates auf Facebook und Twitter könnt Ihr mitverfolgen, was es alles braucht, um bei Olympia um eine Medaille zu segeln. Cheers from Down Under: Flavio, Enrico und Crew.
Resultate >
Unser Ziel ist aber nicht «nur» die Olympia-qualifikation, wir wollen an frühere WM-Erfolge anknüpfen: In Miami 2008 holten wir Rang 4, letztes Jahr in Rio wurden wir Vize-Weltmeister.
Nach einer intensive Vorbereitung während drei Wochen in Fremantle und ein paar Tagen Erholung sind wir bereit und motiviert, um in den bevorstehenden Regatten die bestmögliche Leistung zu bringen.
Mit regelmässigen Updates auf Facebook und Twitter könnt Ihr mitverfolgen, was es alles braucht, um bei Olympia um eine Medaille zu segeln. Cheers from Down Under: Flavio, Enrico und Crew.
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10.12.11: Int. Bodensee Yardstick Meisterschaft 2012
Ivo Gontzenbach ist es gelungen, 2012 neue Regatten für die Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft 2012 (IBYM) zu gewinnen. Neu sind die Kirschbecher Regatta des YC Sipplingen und die Tag/Nachtregatta des Altnauer SC. Weggefallen ist die OST-WEST.
Sobald die Clubs die Ausschreibungen vorgenommen haben, können Sie sich melden. Bei den Sponsoren wird es noch einige Veränderungen geben. Diese werden nach und nach aufgeschaltet. Beachten Sie die Links der Sponsoren, denn diese sind es, die die tollen Jahrespreise zur Verfügung stellen.
Sobald die Clubs die Ausschreibungen vorgenommen haben, können Sie sich melden. Bei den Sponsoren wird es noch einige Veränderungen geben. Diese werden nach und nach aufgeschaltet. Beachten Sie die Links der Sponsoren, denn diese sind es, die die tollen Jahrespreise zur Verfügung stellen.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
08.12.11: EM-Tagessieg für Helge und Christian Sach
Platz vier im Zwischenklassement der F-18-Euro in Las Palmas.
LAS PALMAS. Mit einem Tagessieg in der dritten Wettfahrt verbesserten sich Helge und Christian Sach aus dem schleswig-holsteinischen Zarnekau am Donnerstag (8. Dezember) auf den vierten Platz der Formula-18-Europameisterschaft in Las Palmas auf Gran Canaria/Spanien. Trotz eines 17. Rangs im anschließenden Rennen liegen die Brüder nur einen Punkt hinter den Medaillenrängen zwei mit Tim Shuwalon/Olf Detlefsen (Schweden) und den Weltmeistern von 2010, Olivier Backes/Arnaud Jarlegan aus Frankreich auf „Bronze“ zurück. Mit elf Zählern Vorsprung übernahmen die einheimischen Toni Rivas und Alberto Torner die Gesamtführung. Die EM beim Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC) dauert noch bis Sonntag (11. Dezember).
„Das war ein Rennen mit Nervenkitzel und Sekundenentscheidungen“, berichtete Helge Sach vom Siegeszug, „die Vorentscheidung fiel bereits nach der halben Startkreuz.“ Die Sachs hatten offensiv, aber nicht als Allererste in der Mitte der Startlinie begonnen und die Konkurrenz links und rechts genau beobachtet. Zum goldrichtigen Zeitpunkt wendeten sie auf die rechte Seite der Regattabahn und übernahmen die Spitze. „20 oder 30 Meter weiter wäre es wahrscheinlich schon zu spät gewesen“, freute sich auch der Vorschoter über die perfekte Taktik.
Erst einmal in Front verteidigte das Sach-Duo die Führung von der ersten Luvtonne über anderthalb Runden bis ins Ziel überlegen. Mehr noch, sie bauten den Vorsprung sogar aus. „Wer vorne liegt, kann frei segeln und hält alle Trümpfe in der Hand“, erklärt der Steuermann“, „das geht sicher nicht von allein, aber verteidigen ist leichter, als aufzuholen und zu überholen.“ Ein wenig waren die 53- und 54-jährigen Ex-Weltmeister jedoch von sich selbst überrascht: „Das hatten wir vorher nicht für möglich gehalten, hier so gut mithalten zu können.“ Die Masterwertung führen sie vor dem 55-jährigen Briten William Sunnucks, der allerdings mit einem jungen Vorschoter Oli Egan (23) segelt, auf Platz 17 klar an.
Im zweiten Tagesrennen brillierte ebenfalls ein „Altmeister“ der Katszene. Zwar erst 48 Jahre jung holte sich der geborene Australier Mitch Booth mit dem Finnen Janne Riihela einen souveränen Tagessieg und war nach Rang fünf zuvor das tagesbeste Team. Die Frühstartdisqualifikation vom Auftakt ist nun aus der Wertung gestrichen, die Crew ist sechs Punkte hinter den Sachs Siebte. „Es geht ja doch noch ganz gut“, strahlte der in Spanien lebende Booth mit einem Augenzwinkern.
Die weiteren deutschen Teams kamen am Donnerstag nicht über mittlere Platzierungen hinaus. Andreas John und Sven Lindstädt (Hamburg/Norderstedt) wurden 36. und 26., was Gesamtrang 24 bedeutet. Ein wenig besser waren die 29. Sönke Kühl und Rea Nies (35. und 24.), während die Bremer Jörg und Arne Gosche als 33. und 41. etwas Boden verloren und 32. von 84 Teilnehmern sind.
Eine geplante dritte Tageswettfahrt musste die Regattaleitung des RCNGC wegen des immer schwächer werdenden Ostsüdostwinds abblasen. Allerdings soll die Brise am Wochenende auf den Kanarischen Inseln auffrischen und den entscheidenden Rennen die für das Revier bekannten idealen Segelbedingungen liefern. Der Start der fünften Wettfahrt ist für Freitag (9. Dezember) um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) angesetzt. Bericht; Felix Kling.
LAS PALMAS. Mit einem Tagessieg in der dritten Wettfahrt verbesserten sich Helge und Christian Sach aus dem schleswig-holsteinischen Zarnekau am Donnerstag (8. Dezember) auf den vierten Platz der Formula-18-Europameisterschaft in Las Palmas auf Gran Canaria/Spanien. Trotz eines 17. Rangs im anschließenden Rennen liegen die Brüder nur einen Punkt hinter den Medaillenrängen zwei mit Tim Shuwalon/Olf Detlefsen (Schweden) und den Weltmeistern von 2010, Olivier Backes/Arnaud Jarlegan aus Frankreich auf „Bronze“ zurück. Mit elf Zählern Vorsprung übernahmen die einheimischen Toni Rivas und Alberto Torner die Gesamtführung. Die EM beim Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC) dauert noch bis Sonntag (11. Dezember).
„Das war ein Rennen mit Nervenkitzel und Sekundenentscheidungen“, berichtete Helge Sach vom Siegeszug, „die Vorentscheidung fiel bereits nach der halben Startkreuz.“ Die Sachs hatten offensiv, aber nicht als Allererste in der Mitte der Startlinie begonnen und die Konkurrenz links und rechts genau beobachtet. Zum goldrichtigen Zeitpunkt wendeten sie auf die rechte Seite der Regattabahn und übernahmen die Spitze. „20 oder 30 Meter weiter wäre es wahrscheinlich schon zu spät gewesen“, freute sich auch der Vorschoter über die perfekte Taktik.
Erst einmal in Front verteidigte das Sach-Duo die Führung von der ersten Luvtonne über anderthalb Runden bis ins Ziel überlegen. Mehr noch, sie bauten den Vorsprung sogar aus. „Wer vorne liegt, kann frei segeln und hält alle Trümpfe in der Hand“, erklärt der Steuermann“, „das geht sicher nicht von allein, aber verteidigen ist leichter, als aufzuholen und zu überholen.“ Ein wenig waren die 53- und 54-jährigen Ex-Weltmeister jedoch von sich selbst überrascht: „Das hatten wir vorher nicht für möglich gehalten, hier so gut mithalten zu können.“ Die Masterwertung führen sie vor dem 55-jährigen Briten William Sunnucks, der allerdings mit einem jungen Vorschoter Oli Egan (23) segelt, auf Platz 17 klar an.
Im zweiten Tagesrennen brillierte ebenfalls ein „Altmeister“ der Katszene. Zwar erst 48 Jahre jung holte sich der geborene Australier Mitch Booth mit dem Finnen Janne Riihela einen souveränen Tagessieg und war nach Rang fünf zuvor das tagesbeste Team. Die Frühstartdisqualifikation vom Auftakt ist nun aus der Wertung gestrichen, die Crew ist sechs Punkte hinter den Sachs Siebte. „Es geht ja doch noch ganz gut“, strahlte der in Spanien lebende Booth mit einem Augenzwinkern.
Die weiteren deutschen Teams kamen am Donnerstag nicht über mittlere Platzierungen hinaus. Andreas John und Sven Lindstädt (Hamburg/Norderstedt) wurden 36. und 26., was Gesamtrang 24 bedeutet. Ein wenig besser waren die 29. Sönke Kühl und Rea Nies (35. und 24.), während die Bremer Jörg und Arne Gosche als 33. und 41. etwas Boden verloren und 32. von 84 Teilnehmern sind.
Eine geplante dritte Tageswettfahrt musste die Regattaleitung des RCNGC wegen des immer schwächer werdenden Ostsüdostwinds abblasen. Allerdings soll die Brise am Wochenende auf den Kanarischen Inseln auffrischen und den entscheidenden Rennen die für das Revier bekannten idealen Segelbedingungen liefern. Der Start der fünften Wettfahrt ist für Freitag (9. Dezember) um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) angesetzt. Bericht; Felix Kling.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
07.12.11: Leichter Calima zum EM-Auftakt vor Las Palmas
LAS PALMAS. Der für die Kanarischen Inseln typische Calima, ein zumeist östlicher Sandwind aus Afrika, kann zeitraubend sein. Das jedenfalls mussten viele der 84 gestarteten Katamarancrews am Mittwoch (7. Dezember) zum Auftakt der Formula-18-Europameisterschaft feststellen. Bei leichter Brise vor Las Palmas auf Gran Canaria kamen viele nicht innerhalb des Zeitlimits ins Ziel. Außerdem hagelte es reihenweise Frühstartdisqualifikationen, so dass nach dem ersten Tag froh war, wer noch wenige Punkte auf dem Konto hat. Das gelang Javier Padrón und Miguel Pérez vom gastgebenden Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC) mit einem vierten und sechsten Rang und zehn Punkten am besten. Sie führen drei Zähler vor den Topfavoriten Olivier Backes und Arnaud Jarlegan aus Frankreich, die nach einem Tagessieg Zwölfte wurden. Direkt vor ihnen waren die Zarnekauer Brüder Helge und Christian Sach vom Lübecker Yacht-Club im Ziel. Nach Rang acht zuvor sind sie mit 19 Punkten als beste Deutsche Gesamtsiebte.
Nur eine Viertelstunde blieb den Platzierten nach dem Zieldurchgang der Sieger, um es selbst noch in die Wertung der Wettfahrt zu schaffen. „Das ist bei dem großen Feld, einem relativ langen Kurs über zwei Runden und Leichtwind sehr knapp bemessen“, gab Helge Sach zu bedenken. Im ersten Rennen erwischte es auch Andreas John und Sven Lindstädt (Hamburg/Norderstedt), die danach mit einem fünften Platz für das beste deutsche Einzelresultat sorgten. Im Zwischenklassement sind sie jedoch vorerst nur 21., drei Ränge hinter Jörg und Arne Gosche aus Bremen (34./21.). Ab Donnerstag soll das Zeitlimit auf 20 Minuten verlängert werden.
Wehte der Calima anfangs noch mit Stärke drei und erlaubte den Mannschaften Trapezsegeln, schwächte er sich im Tagesverlauf immer weiter ab. Die Aktiven saßen nur noch auf der Kante und suchten ihr taktisches Heil in kleinen Winddrehern, mit denen Boden gut zu machen war. Die Sachs hatten nach hinten raus kein Problem und waren mit ihrem Abschneiden soweit zufrieden. „Wir haben uns am Start zurückgehalten und das Risiko einer Disqualifikation bewusst vermieden“, so der Steuermann, „das hat sich am Ende ausgezahlt.“ Mit den Plätzen acht und elf blieben sie im Soll – Regattaziel sind die Top Ten.
Die Wettfahrtleitung des RCNGC musste sich zum Auftakt Respekt verschaffen, so vorschnell waren etliche Teams an der Startlinie. Trotz „schwarzer Flagge“, der schärfsten aller Startregeln, hielten sich viele nicht im Zaum. Das Risiko wurde selten belohnt. Zwar gelang den Schweden Tim Shuwalon und Olf Detlefsen nach einer Disqualifikation der Tagessieg in der zweiten Wettfahrt. Aber andere bekamen gleich zweimal die rote Karte. Und dazu gehörte auch die Prominenz: Tornado-Weltmeister Iordanis Paschalidis aus Griechenland mit Vorschoter Gustaf Dyrssen flog genauso zweimal raus, wie Mischa Heemskerk und Bastian Tentij aus den Niederlanden, die sich damit frühzeitig praktisch aller Titelchancen beraubt haben.
Die F-18-Europameisterschaft wird am Donnerstag (8. Dezember) um 11 Uhr fortgesetzt, zwei Stunden früher als zum Auftakt. Pro Tag sind bis zu vier Rennen möglich. Allerdings wurde weiterhin ein leichter, mittags höchstens mäßiger Calima vorhergesagt. Die Entscheidung vor Gran Canaria fällt am Sonntag (11. Dezember). Bericht: Andreas Kling.
Nur eine Viertelstunde blieb den Platzierten nach dem Zieldurchgang der Sieger, um es selbst noch in die Wertung der Wettfahrt zu schaffen. „Das ist bei dem großen Feld, einem relativ langen Kurs über zwei Runden und Leichtwind sehr knapp bemessen“, gab Helge Sach zu bedenken. Im ersten Rennen erwischte es auch Andreas John und Sven Lindstädt (Hamburg/Norderstedt), die danach mit einem fünften Platz für das beste deutsche Einzelresultat sorgten. Im Zwischenklassement sind sie jedoch vorerst nur 21., drei Ränge hinter Jörg und Arne Gosche aus Bremen (34./21.). Ab Donnerstag soll das Zeitlimit auf 20 Minuten verlängert werden.
Wehte der Calima anfangs noch mit Stärke drei und erlaubte den Mannschaften Trapezsegeln, schwächte er sich im Tagesverlauf immer weiter ab. Die Aktiven saßen nur noch auf der Kante und suchten ihr taktisches Heil in kleinen Winddrehern, mit denen Boden gut zu machen war. Die Sachs hatten nach hinten raus kein Problem und waren mit ihrem Abschneiden soweit zufrieden. „Wir haben uns am Start zurückgehalten und das Risiko einer Disqualifikation bewusst vermieden“, so der Steuermann, „das hat sich am Ende ausgezahlt.“ Mit den Plätzen acht und elf blieben sie im Soll – Regattaziel sind die Top Ten.
Die Wettfahrtleitung des RCNGC musste sich zum Auftakt Respekt verschaffen, so vorschnell waren etliche Teams an der Startlinie. Trotz „schwarzer Flagge“, der schärfsten aller Startregeln, hielten sich viele nicht im Zaum. Das Risiko wurde selten belohnt. Zwar gelang den Schweden Tim Shuwalon und Olf Detlefsen nach einer Disqualifikation der Tagessieg in der zweiten Wettfahrt. Aber andere bekamen gleich zweimal die rote Karte. Und dazu gehörte auch die Prominenz: Tornado-Weltmeister Iordanis Paschalidis aus Griechenland mit Vorschoter Gustaf Dyrssen flog genauso zweimal raus, wie Mischa Heemskerk und Bastian Tentij aus den Niederlanden, die sich damit frühzeitig praktisch aller Titelchancen beraubt haben.
Die F-18-Europameisterschaft wird am Donnerstag (8. Dezember) um 11 Uhr fortgesetzt, zwei Stunden früher als zum Auftakt. Pro Tag sind bis zu vier Rennen möglich. Allerdings wurde weiterhin ein leichter, mittags höchstens mäßiger Calima vorhergesagt. Die Entscheidung vor Gran Canaria fällt am Sonntag (11. Dezember). Bericht: Andreas Kling.
Dienstag, 6. Dezember 2011
06.12.11: Katamaran-Elite zur EM im Urlaubsparadies
LAS PALMAS. 93 Crews aus 13 Nationen haben die Vorboten des Winters hinter sich gelassen und ermitteln diese Woche im Urlaubsparadies Gran Canaria die Europameister der Formula-18-Katamarane. Dabei sind die Zweirumpfsegler ihrer Zeit eindeutig voraus, denn die EM ist bereits der vorgezogene Titelkampf des Jahres 2012. Der Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC) in Las Palmas, Gastgeber der XIII. Kanarischen Olympia-Segelwoche mit insgesamt 320 Aktiven, bietet dazu auch im Dezember sommerliche 20 bis 25 Grad bei hohen Atlantikwellen und abwechslungsreichen Windbedingungen. Als Topfavoriten gelten die Ex-Weltmeister aus Frankreich und den Niederlanden. Von den elf deutschen Teilnehmern wollen die Zarnekauer Helge und Christian Sach vom Lübecker Yacht-Club unter die Top Ten. Der erste Startschuss fällt am Mittwoch (7. Dezember), die Entscheidung am Sonntag (11. Dezember).
„Für uns ist Gran Canaria wie ein zweites Heimatrevier, da wir hier seit Jahren bei der etablierten F-18-Regatta starten“, so Steuermann Helge Sach, „und die Revierkenntnis wollen wir auch nutzen.“ Bei Starkwind am Sonntag waren sie als Einzige zum Training auf dem Wasser. 2006 mit seinem Bruder selbst Weltmeister der stärksten Kat-Klasse hatte der 54-Jährige zuletzt bei der WM 2011 auf dem Plattensee in Ungarn als 18. nicht überzeugt. Gleichwohl waren die Ostholsteiner einmal mehr beste Deutsche und gewann dieses Jahr die Heimspiele bei der Kieler Woche und der Travemünder Woche. „International hängen die Trauben inzwischen sehr hoch, da werden wir kämpfen müssen“, sagte Christian Sach (53). Die beste nationale Konkurrenz kommt mit Andreas John und Sven Lindstädt aus Hamburg und Norderstedt sowie Jörg und Arne Gosche aus Bremen.
Nachdem der Tornado-Katamaran seinen Olympiastatus für 2012 überraschend verloren hatte, konzentrierten sich noch mehr Strandkatsegler auf die wachsende F-18-Klasse. Aber auch der amtierende Tornado-Weltmeister Iordanis Pachalidis aus Griechenland ist auf der Kanarischen Insel mit von der Partie. Er segelt mit Vorschoter Gustaf Dyrssen unter schwedischer Flagge. Ob er die Klassenelite wird schlagen können? Der Weg führt sicher über die zweifachen F-18-Weltmeister von 2008 und 09, Coen de Koning und Thijs Visser (Die Niederlande), die wie die Sach-Brüder einen Nacra Infusion segeln. Die Landsleute Mischa Heemskerk und Bastian Tentij, „ewige Zweite“ so auch bei der vorigen WM, wollen ebenfalls endlich einen Titel. Den haben die Franzosen Olivier Backes und Arnaud Jarlegan 2010 gewonnen, auch ihr Anspruch ist klar.
„Diese Mannschaften sitzen inzwischen weit häufiger als wir auf ihren Formula 18“, erklärt Helge Sach, der sich seit diesem Jahr vor allem seinem neuen, zehn Meter großen M32-Katamaran widmet, mit dem er Regatten bestreitet und High-Speed-Segeln anbietet. Doch die Erfahrung macht ihm keiner streitig. Das gilt auch für Fernando Leon. Der Spanier vom RCNGC holte 1996 Olympia-Gold und wirft ein Glanzlicht vom ganz großen Kat-Sport auf Las Palmas: Er agiert sonst als zweiter Steuermann beim America’s Cup-Projekt GreenComm.
In zwei Reihen säumen die modernsten F-18-Modelle der hart umkämpften Szene diese Woche den Traumstrand von Alcaravaneras. Die Euro 2012 ist nach 2007 erst die zweite EM dieser Bootsklasse überhaupt. Grund: Es gibt sie nur, wenn die WM nicht in Europa ausgetragen wird. Und die steht für September in Long Beach/Kalifornien in den USA auf dem Programm. An den fünf Regattatagen sind bis zu 15 Wettfahrten möglich. Entgegen der ursprünglichen Planung wird das Feld nicht in Gruppen unterteilt, sondern alle 93 Kats gehen gemeinsam an die Startlinie. Der erste Startschuss soll am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) fallen.
Bericht: Andreas Kling, Wrist.
06.12.11: Der Nikolaus kommt zum SMCF
Friedrichshafen - (st) Segler sind es ja gewohnt, mit Bäumen umzugehen und so ist es nur ein kleiner Schritt vom Großbaum zum Weihnachtsbaum. Am letzten Samstag, den 4. 12. 2011, trafen sich Kinder und Erwachsene des SMCF zur traditionellen Nikolausfeier.
Auch nach dem offiziellen Abschluss der Saison treffen sich die Mitglieder des Segel-Motorboot-Clubs Friedrichshafen (SMCF) in ihrem Clubheim „Schussen“ im hinteren Hafen. Die Schussen ist in Eigenbewirtung am Sonntag geöffnet. mehr als die üblichen Besucher versammelten sich am Samstag zur Nikolausfeier.
Zunächst jedoch ging es zum Handwerken: Jugendleiter Phillip Schmid hatte Material und Werkzeug organisiert und bald sah man die Kinder teils mit Unterstützung ihrer Eltern bohren, schrauben und nageln. Die Friedrichshafener Vogelwelt wird es freuen - es entstand eine ganze Serie von Meisenknödelhäuschen, auch die Meisenknödel wurden selbst gemacht.
Schließlich und heiß ersehnt kam der Nikolaus. Mit einem Weihnachtslied begrüßten ihn die Anwesenden, Gedichte aufgesagt, eine Geschichte vorgelesen und Geschenke verteilt. Die Kinder waren ganz bei der Sache und hatten viel Spaß. Besinnlich und gemütlich klang der Abend auf der Schussen aus.
Montag, 5. Dezember 2011
05.12.11: Velum Regattamanagement Kurs
Der Kurs erläutert, wie eine Regatta optimal mit Velum durchgeführt wird. Als Kursleiter konnten wir Markus Wegmann von Velum gewinnen.
Samstag, 10. März 2012, 10 bis 16 Uhr
Kantonsschule Kreuzlingen
Pestalozzistrasse 7, 8280 Kreuzlingen, Map >
Der Kurs wendet sich an alle Mitarbeiter in der Wettfahrtleitungen, welche mit der Software Velum arbeiten. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer, Felix Somm. Meldung >
Samstag, 10. März 2012, 10 bis 16 Uhr
Kantonsschule Kreuzlingen
Pestalozzistrasse 7, 8280 Kreuzlingen, Map >
Der Kurs wendet sich an alle Mitarbeiter in der Wettfahrtleitungen, welche mit der Software Velum arbeiten. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer, Felix Somm. Meldung >
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Donnerstag, 1. Dezember 2011
01.12.11: Andreas Giger übergibt das Präsidentenamt an Rolf Zwicky
Präsidentenwechsel
beim Yacht Club Kreuzlingen.
Am 19.11. 2011 hat der Yacht Club Kreuzlingen seine Generalversammlung abgehalten. Wichtigster Punkt auf der Agenda waren die Neuwahlen. Der YCK Präsident Andreas Giger übergibt nach 10-jähriger Amtszeit das Präsidentenamt an YCK Mitglied Rolf Zwicky, der wie auch der restliche Vorstand von den anwesenden Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde.
Im
Waaghaus in Gottlieben hat Andreas Giger vor zehn Jahren das Präsidentenamt
entgegengenommen und nun hat er es am gleichen Ort an Rolf Zwicky
weitergegeben.
Am 19.11. 2011 hat der Yacht Club Kreuzlingen seine Generalversammlung abgehalten. Wichtigster Punkt auf der Agenda waren die Neuwahlen. Der YCK Präsident Andreas Giger übergibt nach 10-jähriger Amtszeit das Präsidentenamt an YCK Mitglied Rolf Zwicky, der wie auch der restliche Vorstand von den anwesenden Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde.
21
Jahre Vorstandstätigkeit und davon zehn Jahre als Präsident - Andreas Giger hat
sich sehr für das Wohlergehen des YCK engagiert und unzählige Stunden für die
Belange des Clubs investiert. Mit viel Diplomatie, Freundlichkeit und Geschick
hat er die Clubgeschäfte geführt und war auch selbst bei vielen Regatten und
Anlässen aktiv an vorderster Front mit dabei.
Andreas
Giger hat in den vergangenen 10 Jahren viel bewegt, so ist es ihm auch
massgeblich zu verdanken, dass der "Blaue Anker" auch am YCK
Fahnenmast weht und er hat den YCK aktiv in die
frisch auferstandene Internationale Bodenseewoche geführt und dort auch an der
Gründung mitgearbeitet. Für Juniorenangelegenheiten hatte er immer ein offenes
Ohr. Während seiner Amtszeit beim YCK wurde der Junioren Pool Kreuzlingen als
gemeinsames Projekt mit den Seglervereinigungen von Kreuzlingen und Bottighofen
gegründet und die Grundlagen für die heute sehr erfolgreiche und mehrfach
ausgezeichnete Jugendarbeit gelegt.
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| Andreas Giger (rechts) übergibt das YCK-Präsidium an Rolf Zwicky |
Der
neue YCK Präsident Rolf Zwicky ist am Bodensee aufgewachsen und in der
Seglerszene kein Unbekannter. Mit 3 Olympiateilnahmen, unzähligen Regattasiegen
und mehrjähriger Erfahrung als Präsident der X99 Klasse hat er seglerisches
Können, Teamgeist und Führungsqualitäten bewiesen und das sind die besten
Voraussetzungen, um als Präsident dem Yacht Club Kreuzlingen vorzustehen. Bericht:
Claudia Somm.
01.12.11: Regattakalender neu mit Klassenlinks
Bodensee-News bietet den Regattakalender neu mit Klassen-Links an. Damit sind Sie hautnah dabei und können sich noch mehr informieren. Die Klassenseiten sind meistens sehr gut gepflegt. Wenn Sie unpassende Links finden, bin ich über eine kurze Mitteilung dankbar.Clubs und Klassen können mir die Meldelinks zu den Regatten mitteilen, die dann auch verlinkt werden. Ebenso ist es mit den Resultaten.
Es würde mich freuen, wenn Sie meinen obigen Button (www.bodensee-news.ch/bn/button_100_50.gif) als Link auf Ihre Homepage legen würden. Sofern Sie eine andere Grösse einsetzen möchten, wenden Sie sich einfach an mich unter info@bodensee-news.ch.
Eingie Vereine und Clubs nutzen auch meine Pegelanzeige, die Sie auf der Seite Impressum finden.
Bitte teilen Sie mir auch die Termine der Wochenregatten wie Midweek, Mittwochsregatten usw. mit, die ich auch in den Regattakalender aufnehme.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und bleiben Sie gesund. Bodensee-News, Hörbi Brüllmann.
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