Donnerstag, 29. September 2011
29.09.11: OCEAN-Bootspersenninge mit Herbstrabatt
OCEAN-BOOTSPERSENNINGE bietet im Oktober - November - Dezember 15 % Rabatt auf alle Bootsblachen, Motorboot-Verdecke und Bootspolster. Sie sparen also bares Geld! Verwenden Sie den Link auf der ersten Seite rechts von Bodensee-News oder gleich hier zur Homepage >
Montag, 26. September 2011
26.09.11: Zurich Match Race - Timo Ellegast gewinnt
Der Match-Race-Altmeister Timo Ellegast gewinnt das Zurich Match Race. In der Round Robin vom Samstag gewann er alle Rennen. Am Sonntag konnten mangels Wind die Semi-Finals und Finals nicht ausgetragen werden. Gegen 14:00 Uhr unternahm die Wettfahrtleitung einen letzten Versuch, doch noch einen Lauf durchzuführen. Der leichte Wind war leider zuwenig stabil. Auch ohne Segeln herrschte gute Stimmung und und die Segler genossen die warme Herbstsonne. So bleibt die Rangliste von der Round Robin bestehen und liest sich folgendermassen:
Endergebnis:
Rang 1 Team Ellegast (GER) 6 Punkte
Rang 2 Walser (SUI) 4 Punkte
Rang 3 Oehme (GER) 4 Punkte
Rang 4 Steinlein (GER) 3 Punkte
Rang 5 Keller (SUI) 3 Punkte
Rang 6 Hartwig (GER) 1 Punkte
Rang 7 Peter (GBR) 0 Punkte
Endergebnis:
Rang 1 Team Ellegast (GER) 6 Punkte
Rang 2 Walser (SUI) 4 Punkte
Rang 3 Oehme (GER) 4 Punkte
Rang 4 Steinlein (GER) 3 Punkte
Rang 5 Keller (SUI) 3 Punkte
Rang 6 Hartwig (GER) 1 Punkte
Rang 7 Peter (GBR) 0 Punkte
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Siegerteam von links nach rechts: Tino Ellegast, Roman Thurnheer, Max Stiegeler, Christoph Hardt
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26.09.11: Herbstregatta der Segler vor Romanshorn
Am kommenden Wochenende, 1./2. Oktober wird die traditionelle Internationale Hebstregatta des Yacht-Club Romanshorn durchgeführt. Es ist für die drei Bootsklassen H-Boote und Fireball und Onyx zum Teil die letzte Möglichkeit Punkte für die Jahreswertung ihrer Klasse zu ersegeln.
In den drei Bootsklassen werden rund 90 Seglerinnen und Segler in 36 Booten am Start sein. Die Regattabesatzung der H-Boot Kielboote mit drei, der Fireball Jollen mit zwei und der Onyx Klasse mit vier Mannschaftsmitgliedern werden sich an diesem Wochenende spannende Regatten liefern und um gute Platzierungen kämpfen, werden doch die Punkte für die Jahreswertung der drei Klassen für die Endabrechnung über die Schlussrangierung der Punktemeisterschaft und die Onyx Klasse für den Ruf Swis Cup mitentscheiden. Natürlich rechnen sich auch die startenden Mannschaften des Yacht-Club Romanshorn ebenfalls gute Chancen aus ganz vorne mitzumischen, starten doch drei Boote in der H-Boot- und zwei Boote in der Fireball-Klasse.
Der Wettfahrtleiter Ralph Müntener wird am Samstag 10.30 Uhr nach der Begrüssung die Steuerleute über die Segelanweisungen orientieren und die Teilnehmer anschliessend aufs Wasser schicken, sofern es die Windverhältnisse zulassen. Über das Wochenende können maximal 6 Wettfahrten gesegelt werden. Nach vier Wettfahrten wird das schlechteste Resultat gestrichen.
Am Samstagabend treffen sich die Seglerinnen und Segler im Clubrestaurant "zur Mole" und werden zusammen das Nachtessen einnehmen und über die gemachten Erfahrungen vom ersten Regattatag und der zur Ende gehenden Saison diskutieren. Am Sonntag wird die Regatta um 09.00 Uhr fortgesetzt. Die letzte Startmöglichkeit am Schlusstag ist 14.00 Uhr.
Die Rangverkündigung und Preisübergabe wird ab ca. 16.00 Uhr durch den Wettfahrtleiter vor dem Hafendienstgebäude des Gemeindehafens vorgenommen. Für die meisten Segler wird mit dieser Regatta die Saison 2011 beendet sein. Für die vielen ehrenamtlichen Helfer des Yacht-Club Romanshorn steht die Winterpause ebenfalls vor der Tür bevor die Saison 2012 mit wiederum vielen internationalen Regatten und einer Schweizermeisterschaft gestartet wird.
Interessierte haben die Gelegenheit, die Regatta vom Land aus zu verfolgen oder im Hafen Regattaluft zu schnuppern und den Vorbereitungen der Segler zuzuschauen. Die Resultate werden am Ende der Wettfahrtstage vor dem Restaurant "zur Mole" angeschlagen. Weitere Informationen auch über die Homepage www.ycro.ch.
In den drei Bootsklassen werden rund 90 Seglerinnen und Segler in 36 Booten am Start sein. Die Regattabesatzung der H-Boot Kielboote mit drei, der Fireball Jollen mit zwei und der Onyx Klasse mit vier Mannschaftsmitgliedern werden sich an diesem Wochenende spannende Regatten liefern und um gute Platzierungen kämpfen, werden doch die Punkte für die Jahreswertung der drei Klassen für die Endabrechnung über die Schlussrangierung der Punktemeisterschaft und die Onyx Klasse für den Ruf Swis Cup mitentscheiden. Natürlich rechnen sich auch die startenden Mannschaften des Yacht-Club Romanshorn ebenfalls gute Chancen aus ganz vorne mitzumischen, starten doch drei Boote in der H-Boot- und zwei Boote in der Fireball-Klasse.
Der Wettfahrtleiter Ralph Müntener wird am Samstag 10.30 Uhr nach der Begrüssung die Steuerleute über die Segelanweisungen orientieren und die Teilnehmer anschliessend aufs Wasser schicken, sofern es die Windverhältnisse zulassen. Über das Wochenende können maximal 6 Wettfahrten gesegelt werden. Nach vier Wettfahrten wird das schlechteste Resultat gestrichen.
Am Samstagabend treffen sich die Seglerinnen und Segler im Clubrestaurant "zur Mole" und werden zusammen das Nachtessen einnehmen und über die gemachten Erfahrungen vom ersten Regattatag und der zur Ende gehenden Saison diskutieren. Am Sonntag wird die Regatta um 09.00 Uhr fortgesetzt. Die letzte Startmöglichkeit am Schlusstag ist 14.00 Uhr.
Die Rangverkündigung und Preisübergabe wird ab ca. 16.00 Uhr durch den Wettfahrtleiter vor dem Hafendienstgebäude des Gemeindehafens vorgenommen. Für die meisten Segler wird mit dieser Regatta die Saison 2011 beendet sein. Für die vielen ehrenamtlichen Helfer des Yacht-Club Romanshorn steht die Winterpause ebenfalls vor der Tür bevor die Saison 2012 mit wiederum vielen internationalen Regatten und einer Schweizermeisterschaft gestartet wird.
Interessierte haben die Gelegenheit, die Regatta vom Land aus zu verfolgen oder im Hafen Regattaluft zu schnuppern und den Vorbereitungen der Segler zuzuschauen. Die Resultate werden am Ende der Wettfahrtstage vor dem Restaurant "zur Mole" angeschlagen. Weitere Informationen auch über die Homepage www.ycro.ch.
Sonntag, 25. September 2011
25.09.11: Ausstellerstimmen INTERBOOT 2011
Clemens Meichle, Geschäftsführer Ultramarin, Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren:
„Die Messe verlief für uns richtig gut. Wir haben einige Segel- und Motorboote verkauft im Spektrum von 30.000 Euro bis in die ganz hohen Preislagen. Die Besucher sind gut informiert, sie kommen mit Unterlagen, lassen sich beraten und kommen dann auch ein zweites Mal. Ich erwarte ein gutes Nachmessegeschäft. Wenn nur die Hälfte unserer ernsthaften Kontakte im Nachhinein einen Vertrag abschließt, ist das gut. Die INTERBOOT ist eine wirklich gute Messe, die Stimmung ist positiv und die Besuchergespräche sind qualitativ hochwertig.“
Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG:
„Die Qualität der Besucher ist sensationell hoch und wir verzeichnen einen kontinuierlichen Besucherstrom. Die Integration mit dem Hafen hat sich für uns als sehr gut herausgestellt. Wir hatten konkrete Anfragen vor Ort und erwarten einen guten Verkauf im Nachhinein. Der Zeitpunkt der Messe ist meines Erachtens ideal: die Kundschaft hat noch Lust auf Wasser. Die Organisation hier ist sehr gut, alles klappt und die Zusammenarbeit mit der Messeleitung ist sehr angenehm.“
Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm AG Wasserfahrzeuge:
„Wir sind mit der Anzahl und der Qualität der Interessenten sehr zufrieden. Wir beobachten ein ernsthaftes Interesse seitens der Kunden und hoffen, dass dies nicht nur eine Ausstellungseuphorie ist, sondern sich auch in Verträgen niederschlägt. Wir haben auch schon konkrete Verkäufe an Neukunden auf der Messe getätigt. Man fühlt sich fast an die guten früheren Zeiten erinnert.“
Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG (Jeanneau-Importeur für die Schweiz):
„Wir sind recht zufrieden. Es ist großes Interesse an unserem Hybridkonzept spürbar. Bei Zehnmeter-Yachten muss natürlich die Zeit bis zum Kaufentschluss etwas länger reifen. Aber die Gespräche waren qualitativ gut und Abschlüsse dürften im Nachmessegeschäft zu erwarten sein, wobei wir im vergangenen Jahr diesbezüglich etwas euphorischer waren.“
Robert Nürnberger, Geschäftsführender Gesellschafter CEO Europe Marine Großhandels GmbH:
„Die Stimmung ist grundsätzlich wie im vergangenen Jahr. Allerdings verzeichneten wir unter der Woche einen Besucherrückgang. Unsere Erwartungen sind gut in Erfüllung gegangen und wir liegen im Verkauf zwischen 80 und 90 Prozent zu dem Wert des vergangenen Jahres. Seit 2010 verzeichnen wir einen starken Kundenzuwachs aus der Schweiz, was der Kursentwicklung zuzuschreiben ist. Wir sehen für uns eine positive Entwicklung.“
Markus Boesch, Mitglied der Geschäftsleitung Boesch Motorboote AG:
„Der Besucherstrom war zwar unter der Woche nicht so gut, aber wir hatten am ersten INTERBOOT-Wochenende gute Kontakte und konnten Neukunden gewinnen. Wir haben konkrete Verkaufsgespräche geführt und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft.“
Mike Lessig, Head of Sales Bavaria Yachtbau GmbH:
„Wir sind mit dem bisherigen Messeverlauf in allen unseren Bereichen Motorboot, Segelboot, Charter und Test-Hafen sehr zufrieden, vor allem das erste Wochenende ist gut gelaufen. Der Auftragseingang von 2010 war bereits am Donnerstag erfüllt und damit auch unsere Erwartungshaltung. Erstmals haben wir zwei Testboote im Hafen liegen, die sehr gut angenommen wurden. Wir werden unser Engagement dahingehend beibehalten. Wie jedes Jahr sind wir mit der INTERBOOT sehr zufrieden und planen 2012 einen identischen Auftritt.“
Leander Herzog, Geschäftsführer Herzog Marinecenter AG :
„Wir sind mit dem diesjährigen Verlauf sehr zufrieden. Unsere Weltpremiere, die Galeon 400 Fly schlug hohe Wellen und wir hatten sehr konkrete Verkaufsgespräche. Viele Kunden kamen gezielt nur wegen der Galeon. Einige davon reisten sogar aus Norddeutschland oder der West-Schweiz an, selbst aus Russland kamen interessierte potentielle Kunden.“
Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter:
„Wir sind sehr zufrieden. Das erste Wochenende war ein sehr guter Einstieg, besser als in den vergangenen Jahren. Dass es unter der Woche ruhiger ist, muss einen nicht beunruhigen, die Leute kamen auf uns sehr gezielt zu. Wir sind optimistisch und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft.“
„Die Messe verlief für uns richtig gut. Wir haben einige Segel- und Motorboote verkauft im Spektrum von 30.000 Euro bis in die ganz hohen Preislagen. Die Besucher sind gut informiert, sie kommen mit Unterlagen, lassen sich beraten und kommen dann auch ein zweites Mal. Ich erwarte ein gutes Nachmessegeschäft. Wenn nur die Hälfte unserer ernsthaften Kontakte im Nachhinein einen Vertrag abschließt, ist das gut. Die INTERBOOT ist eine wirklich gute Messe, die Stimmung ist positiv und die Besuchergespräche sind qualitativ hochwertig.“
Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG:
„Die Qualität der Besucher ist sensationell hoch und wir verzeichnen einen kontinuierlichen Besucherstrom. Die Integration mit dem Hafen hat sich für uns als sehr gut herausgestellt. Wir hatten konkrete Anfragen vor Ort und erwarten einen guten Verkauf im Nachhinein. Der Zeitpunkt der Messe ist meines Erachtens ideal: die Kundschaft hat noch Lust auf Wasser. Die Organisation hier ist sehr gut, alles klappt und die Zusammenarbeit mit der Messeleitung ist sehr angenehm.“
Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm AG Wasserfahrzeuge:
„Wir sind mit der Anzahl und der Qualität der Interessenten sehr zufrieden. Wir beobachten ein ernsthaftes Interesse seitens der Kunden und hoffen, dass dies nicht nur eine Ausstellungseuphorie ist, sondern sich auch in Verträgen niederschlägt. Wir haben auch schon konkrete Verkäufe an Neukunden auf der Messe getätigt. Man fühlt sich fast an die guten früheren Zeiten erinnert.“
Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG (Jeanneau-Importeur für die Schweiz):
„Wir sind recht zufrieden. Es ist großes Interesse an unserem Hybridkonzept spürbar. Bei Zehnmeter-Yachten muss natürlich die Zeit bis zum Kaufentschluss etwas länger reifen. Aber die Gespräche waren qualitativ gut und Abschlüsse dürften im Nachmessegeschäft zu erwarten sein, wobei wir im vergangenen Jahr diesbezüglich etwas euphorischer waren.“
Robert Nürnberger, Geschäftsführender Gesellschafter CEO Europe Marine Großhandels GmbH:
„Die Stimmung ist grundsätzlich wie im vergangenen Jahr. Allerdings verzeichneten wir unter der Woche einen Besucherrückgang. Unsere Erwartungen sind gut in Erfüllung gegangen und wir liegen im Verkauf zwischen 80 und 90 Prozent zu dem Wert des vergangenen Jahres. Seit 2010 verzeichnen wir einen starken Kundenzuwachs aus der Schweiz, was der Kursentwicklung zuzuschreiben ist. Wir sehen für uns eine positive Entwicklung.“
Markus Boesch, Mitglied der Geschäftsleitung Boesch Motorboote AG:
„Der Besucherstrom war zwar unter der Woche nicht so gut, aber wir hatten am ersten INTERBOOT-Wochenende gute Kontakte und konnten Neukunden gewinnen. Wir haben konkrete Verkaufsgespräche geführt und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft.“
Mike Lessig, Head of Sales Bavaria Yachtbau GmbH:
„Wir sind mit dem bisherigen Messeverlauf in allen unseren Bereichen Motorboot, Segelboot, Charter und Test-Hafen sehr zufrieden, vor allem das erste Wochenende ist gut gelaufen. Der Auftragseingang von 2010 war bereits am Donnerstag erfüllt und damit auch unsere Erwartungshaltung. Erstmals haben wir zwei Testboote im Hafen liegen, die sehr gut angenommen wurden. Wir werden unser Engagement dahingehend beibehalten. Wie jedes Jahr sind wir mit der INTERBOOT sehr zufrieden und planen 2012 einen identischen Auftritt.“
Leander Herzog, Geschäftsführer Herzog Marinecenter AG :
„Wir sind mit dem diesjährigen Verlauf sehr zufrieden. Unsere Weltpremiere, die Galeon 400 Fly schlug hohe Wellen und wir hatten sehr konkrete Verkaufsgespräche. Viele Kunden kamen gezielt nur wegen der Galeon. Einige davon reisten sogar aus Norddeutschland oder der West-Schweiz an, selbst aus Russland kamen interessierte potentielle Kunden.“
Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter:
„Wir sind sehr zufrieden. Das erste Wochenende war ein sehr guter Einstieg, besser als in den vergangenen Jahren. Dass es unter der Woche ruhiger ist, muss einen nicht beunruhigen, die Leute kamen auf uns sehr gezielt zu. Wir sind optimistisch und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft.“
25.09.11: INTERBOOT signalisiert Auftrieb der Wassersportindustrie
Friedrichshafen - Mehr Ausstellungsfläche, mehr Boote, mehr Erlebnis. Mit einer positiven Bilanz geht die 50. INTERBOOT zu Ende: 92.700 Menschen (Vorjahr 95.400) wurden an Bord der neuntägigen Reise durch die facettenreiche Welt des Wassersports gezählt. Neben dem großen Informationsangebot und dem Rahmenprogramm in acht Messehallen nutzen auch viele der fachkundigen Besucher die Möglichkeit, mit einem der mehr als 100 Schiffe Probefahrten vom INTERBOOT-Hafen aus zu unternehmen. Bei bestem Wetter zeigten zusätzlich zehntausende Zuschauer an der Uferpromenade während der Sport- und Show-Veranstaltungen Interesse am Wassersport.
„Die Jubiläumsauflage unserer internationalen Wassersportausstellung war erfolgreich. Die Mehrheit der Aussteller berichten von einem vielversprechenden Messeverlauf mit fachkundigen Besuchern und qualitativ guten Gesprächen. Sie erwarten ein deutlich verbessertes Nachmessegeschäft gegenüber dem Vorjahr“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann.
Die deutsche Wassersportindustrie habe wieder Auftrieb, das habe die INTERBOOT als erste Bootsmesse für die kommende Saison mit ihrer internationalen Ausprägung deutlich gezeigt. Und INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß ergänzt: „Die Möglichkeiten, die der INTERBOOT-Hafen bietet und das umfangreiche Rahmenprogramm sind unser Markenzeichen, die von Ausstellern und Besuchern sehr gerne genutzt werden.“ Unter der Woche würden die Kunden die Möglichkeit zu ausgedehnten Fachgesprächen nutzen, fährt er fort. „Besonderer Anziehungspunkt bei der diesjährigen Jubiläumsmesse war eindeutig die große Neuheiten-Parade, die die Aussteller im Segel- und Motorbootbereich zeigten.“
Das bestätigt auch Leander Herzog, Geschäftsführer der Herzog Marinecenter AG aus der Schweiz. „Unsere Weltpremiere, die Galeon 400 Fly schlug hohe Wellen und wir hatten sehr konkrete Verkaufsgespräche. Viele Kunden kamen gezielt nur wegen der Galeon. Einige davon reisten sogar aus Norddeutschland oder der West-Schweiz an, selbst aus Russland kamen interessierte potentielle Kunden.“ Auch Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter zeigt sich sehr zufrieden. „Das erste Wochenende war ein sehr guter Einstieg, besser als in den vergangenen Jahren. Dass es unter der Woche ruhiger ist, muss einen nicht beunruhigen, die Leute kamen auf uns sehr gezielt zu. Wir sind optimistisch und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. Die INTERBOOT ist eine schöne Messe und wir fühlen uns hier sehr wohl und gut betreut.“
Der INTERBOOT-Hafen und die Friedrichshafener Uferpromenade waren an acht Tagen bei bestem Wetter großer Anziehungspunkt in der Region. Zehntausende verfolgten die Regatten und den Motorboot-Wettbewerb Liquid Quarter Mile. Durch ihre Mitfahrt auf einem Teilnehmer-Boot überzeugten sich Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand und erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler von der tollen Stimmung, die an der Uferpromenade herrschte.
Auch die Angebote für den Wassersportnachwuchs haben großen Anklang gefunden. So war das zehnte Jugendlager ausgebucht. Am Messe-See und beim Schnuppertauchen wurden hunderte Kinder und Jugendliche gezählt. Durchgängig gefragt war die Liftanlage am Messe-See, mit deren Hilfe die Wakeboarder ihre Künste vor begeistertem Publikum vorführten. Das Highlight für die junge Wassersportszene war dabei natürlich erneut der Wettbewerb „Cash for Tricks“, den zahlreiche Zuschauer am Messe-See verfolgten.
Gute Noten bekam die INTERBOOT laut der Besucherbefragung für ihre Atmosphäre: 94,5 Prozent sahen diese als sehr positiv. Ein gutes Indiz dafür, dass man mit dem Angebot auf dem richtigen Kurs ist, sieht die Messeleitung auch in dem großen Anfahrtsradius der befragten Besucher. Immerhin legten knapp 40 Prozent einen Weg zwischen 100 und 300 Kilometer zurück, um die Wassersportausstellung in Friedrichshafen zu besuchen. Die INTERBOOT hat überdies eine große Strahlkraft: Ein Drittel der befragten Besucher üben Wassersport überwiegend am Mittelmeer aus.
Pures Vergnügen ist 2012 wieder von 22. bis 30. September auf der INTERBOOT in Friedrichshafen zu erleben. Weitere Infos unter www.interboot.de.
„Die Jubiläumsauflage unserer internationalen Wassersportausstellung war erfolgreich. Die Mehrheit der Aussteller berichten von einem vielversprechenden Messeverlauf mit fachkundigen Besuchern und qualitativ guten Gesprächen. Sie erwarten ein deutlich verbessertes Nachmessegeschäft gegenüber dem Vorjahr“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann.
Die deutsche Wassersportindustrie habe wieder Auftrieb, das habe die INTERBOOT als erste Bootsmesse für die kommende Saison mit ihrer internationalen Ausprägung deutlich gezeigt. Und INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß ergänzt: „Die Möglichkeiten, die der INTERBOOT-Hafen bietet und das umfangreiche Rahmenprogramm sind unser Markenzeichen, die von Ausstellern und Besuchern sehr gerne genutzt werden.“ Unter der Woche würden die Kunden die Möglichkeit zu ausgedehnten Fachgesprächen nutzen, fährt er fort. „Besonderer Anziehungspunkt bei der diesjährigen Jubiläumsmesse war eindeutig die große Neuheiten-Parade, die die Aussteller im Segel- und Motorbootbereich zeigten.“
Das bestätigt auch Leander Herzog, Geschäftsführer der Herzog Marinecenter AG aus der Schweiz. „Unsere Weltpremiere, die Galeon 400 Fly schlug hohe Wellen und wir hatten sehr konkrete Verkaufsgespräche. Viele Kunden kamen gezielt nur wegen der Galeon. Einige davon reisten sogar aus Norddeutschland oder der West-Schweiz an, selbst aus Russland kamen interessierte potentielle Kunden.“ Auch Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter zeigt sich sehr zufrieden. „Das erste Wochenende war ein sehr guter Einstieg, besser als in den vergangenen Jahren. Dass es unter der Woche ruhiger ist, muss einen nicht beunruhigen, die Leute kamen auf uns sehr gezielt zu. Wir sind optimistisch und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. Die INTERBOOT ist eine schöne Messe und wir fühlen uns hier sehr wohl und gut betreut.“
Der INTERBOOT-Hafen und die Friedrichshafener Uferpromenade waren an acht Tagen bei bestem Wetter großer Anziehungspunkt in der Region. Zehntausende verfolgten die Regatten und den Motorboot-Wettbewerb Liquid Quarter Mile. Durch ihre Mitfahrt auf einem Teilnehmer-Boot überzeugten sich Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand und erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler von der tollen Stimmung, die an der Uferpromenade herrschte.
Auch die Angebote für den Wassersportnachwuchs haben großen Anklang gefunden. So war das zehnte Jugendlager ausgebucht. Am Messe-See und beim Schnuppertauchen wurden hunderte Kinder und Jugendliche gezählt. Durchgängig gefragt war die Liftanlage am Messe-See, mit deren Hilfe die Wakeboarder ihre Künste vor begeistertem Publikum vorführten. Das Highlight für die junge Wassersportszene war dabei natürlich erneut der Wettbewerb „Cash for Tricks“, den zahlreiche Zuschauer am Messe-See verfolgten.
Gute Noten bekam die INTERBOOT laut der Besucherbefragung für ihre Atmosphäre: 94,5 Prozent sahen diese als sehr positiv. Ein gutes Indiz dafür, dass man mit dem Angebot auf dem richtigen Kurs ist, sieht die Messeleitung auch in dem großen Anfahrtsradius der befragten Besucher. Immerhin legten knapp 40 Prozent einen Weg zwischen 100 und 300 Kilometer zurück, um die Wassersportausstellung in Friedrichshafen zu besuchen. Die INTERBOOT hat überdies eine große Strahlkraft: Ein Drittel der befragten Besucher üben Wassersport überwiegend am Mittelmeer aus.
Pures Vergnügen ist 2012 wieder von 22. bis 30. September auf der INTERBOOT in Friedrichshafen zu erleben. Weitere Infos unter www.interboot.de.
25.09.11: Zürich Match Race
Zum siebten Mal wird auf dem Zürichsee das Zürich Match Race unter der Ägide des Zürcher
Yacht Clubs ausgetragen. 7 Teams aus 3 Nationen segelten heute die rund 21 Ausscheidungsrennen der Round Robin unter leichten aber stabilen Windverhältnissen im
Zürcher Seebecken. Die Qualifikationsrunde wurde von Team Ellegast aus Konstanz
gewonnen, gefolgt von Team Walser aus Zürich. Am Sonntag starten die Segler in den
Halbfinal- und Final-Rennen für die sich neben den führenden Teams auch Team Oehme
(DE) und Steinlein (DE) qualifiziert haben.
Rangliste:
Rang 1 Team Ellegast (DE) 6 Punkte
Rang 2 Walser (CH) 4 Punkte
Rang 3 Oehme (DE) 4 Punkte
Rang 4 Steinlein (DE) 3 Punkte
Rang 5 Keller (CH) 3 Punkte
Rang 6 Hartwig (DE) 1 Punkte
Rang 7 Peter (GBR) 0 Punkte
Bei Punktegleichstand entscheidet die direkte Begegnung.
Rangliste:
Rang 1 Team Ellegast (DE) 6 Punkte
Rang 2 Walser (CH) 4 Punkte
Rang 3 Oehme (DE) 4 Punkte
Rang 4 Steinlein (DE) 3 Punkte
Rang 5 Keller (CH) 3 Punkte
Rang 6 Hartwig (DE) 1 Punkte
Rang 7 Peter (GBR) 0 Punkte
Bei Punktegleichstand entscheidet die direkte Begegnung.
Donnerstag, 22. September 2011
22.09.11: Einladung zum Seglerabend nach Kreuzlingen
Seglerabend des Regionalverbandes Bodensee / Rhein (RV6) und Swiss Sailing Team Bodensee (SSTB)
weiter >
Freitag 28. Oktober 2011 Seemuseum Kreuzlingen 18.00 Uhr
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Mittwoch, 21. September 2011
21.09.11: Oldtimer segeln vor Friedrichshafen
Friedrichshafen (st) Es ist immer ein tolles Bild, wenn die schönen Holzboote des Interboot-Oldtimerstegs am ersten Messesamstag ablegen, um an der Oldtimerregatta des SMCF teilzunehmen. Dann zeigt sich, dass die teils fast 100 Jahre alten Schiffe noch lange nicht müde sind.
Ein prächtiges Bild bietet sich den Besuchern der Interboot im Messehafen: Am Q-Steg liegt eine ganze Flotte von Holzschiffen aller Größen. Wie in jedem Jahr bereichern die Segel- und Motorboote der Oldtimer-Schiffer Bodensee (OSB) auch diesmal die Interboot. Und ebenfalls wie in den letzten Jahren lud der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) zu diesem Anlass wieder zur Oldtimerregatta.
Am Samstag um 10:00 Uhr startete Wettfahrtleiter Timo Seifert die Regatta, die für die beiden Yardstickgruppen zu Wendemarken vor Seemoos und Langenargen und zurück ins Ziel vor Friedrichshafen führte. Seit Jahren begeistert dabei sind die Segler diverser Marinekutter; diese Schiffe erreichen jedoch bei weitem nicht die Geschwindigkeit der anderen Teilnehmer, weshalb sie eine verkürzte Regattabahn direkt nach Langenargen und zurück absolvieren durften.
Am besten mit den wechselhaften, eher schwachen Windverhältnissen zurecht kam Hansjörg Lang von den Kressbronner Seglern, dessen L-Boot „Hexe“ auch ein ausgesprochener Leichtwindrenner ist. Er erhielt für die schnellste gesegelte Zeit in der Yardstickklasse 1 neben dem Siegerpokal – denn er war auch nach der Handicap-Berechnung Schnellster – aus der Hand von SMCF-Sportwart Sebastian Sturm den Blue-Nose-Wanderpokal. Zweiter in der Klasse wurde die HOC von Karlheinz Kaiser (SMCF). In der Klasse 2 verteilten sich die Pokale: Während Heiko Fritz (KS) mit der „Sternle II“ den Blue-Nose-Wanderpokal für die schnellste gesegelte Zeit erhielt, reichte es in der berechneten Zeit nicht ganz und er musste den Klassensieg an Klaus Steinlein mit seinem 15er Jollenkreuzer „Tümmler“ abgeben.
Bei den Kuttern setzte sich der „Kutta“ von Michael Anselment (YCRb) vor dem Marinekutter „Teamwork“ aus Hagnau durch. Dritte wurde die „Rajia von Roger Gander (OSB). Weitere Ergebnisse und Bilder unter www.smcf.de
Ein prächtiges Bild bietet sich den Besuchern der Interboot im Messehafen: Am Q-Steg liegt eine ganze Flotte von Holzschiffen aller Größen. Wie in jedem Jahr bereichern die Segel- und Motorboote der Oldtimer-Schiffer Bodensee (OSB) auch diesmal die Interboot. Und ebenfalls wie in den letzten Jahren lud der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) zu diesem Anlass wieder zur Oldtimerregatta.
Am Samstag um 10:00 Uhr startete Wettfahrtleiter Timo Seifert die Regatta, die für die beiden Yardstickgruppen zu Wendemarken vor Seemoos und Langenargen und zurück ins Ziel vor Friedrichshafen führte. Seit Jahren begeistert dabei sind die Segler diverser Marinekutter; diese Schiffe erreichen jedoch bei weitem nicht die Geschwindigkeit der anderen Teilnehmer, weshalb sie eine verkürzte Regattabahn direkt nach Langenargen und zurück absolvieren durften.
Am besten mit den wechselhaften, eher schwachen Windverhältnissen zurecht kam Hansjörg Lang von den Kressbronner Seglern, dessen L-Boot „Hexe“ auch ein ausgesprochener Leichtwindrenner ist. Er erhielt für die schnellste gesegelte Zeit in der Yardstickklasse 1 neben dem Siegerpokal – denn er war auch nach der Handicap-Berechnung Schnellster – aus der Hand von SMCF-Sportwart Sebastian Sturm den Blue-Nose-Wanderpokal. Zweiter in der Klasse wurde die HOC von Karlheinz Kaiser (SMCF). In der Klasse 2 verteilten sich die Pokale: Während Heiko Fritz (KS) mit der „Sternle II“ den Blue-Nose-Wanderpokal für die schnellste gesegelte Zeit erhielt, reichte es in der berechneten Zeit nicht ganz und er musste den Klassensieg an Klaus Steinlein mit seinem 15er Jollenkreuzer „Tümmler“ abgeben.
Bei den Kuttern setzte sich der „Kutta“ von Michael Anselment (YCRb) vor dem Marinekutter „Teamwork“ aus Hagnau durch. Dritte wurde die „Rajia von Roger Gander (OSB). Weitere Ergebnisse und Bilder unter www.smcf.de
Der spätere Yardstick-2-Sieger „Tümmler“ schiebt sich an der im Vergleich riesigen „Safari zu Harburg“ vorbei (Bild: st)
21.09.11: Krönender Abschluss für ein Jubiläumsjahr
Die Hohentwiel als Startschiff, das war genauso einmalig wie die Regatta, die Andreas Lochbrunner vom LSC am Samstagabend um 18 Uhr startete. 18 Oldtimer der fünf Gründungvereine des Bodensee Segler Verbandes sowie des Züricher Yacht Club gingen über die Startlinie die Kapitän Konstatzky währen der gesamten Startphase hielt, als ob er nie anderes macht. Zusammen brachten es die klassischen Yachten auf das stolze Alter von 1000 Jahren. Unter den Oldtimern war auch die Club-Yacht des LSC “Bayern“, die in diesem Jahr wie der BSVb, der Dachverband von 101 Segelvereinen am Bodensee mit mehr als 20000 Mitgliedern.
Mit dem Gründerpokal feierten die fünf Gründervereine des Verbandes Lindauer SC, Bregenzer SC, Württembergischer Yacht Club, Bodensee Yacht Club Überlingen und der Konstanzer Yc sowie der Züricher YC die Gründung ihres Segelverbandes. Der ZYC gehört zwar nicht zu den offiziellen Gründern, der Schweizer Verein war aber bereits damals am Bodensee aktiv und zog im Hintergrund die Fäden für die Schweizer Seite mit.
Zur Gründung des BSVB war es unter anderem gekommen, weil es im damaligen kaiserlichen Deutschland undenkbar war, dass deutsche Vereine mit ausländischen Regatten segelten. Der Bodensee war aber international und so sahen sich die Segler auch.
Der Wind kam wie auf Bestellung. Im Rheintal hatte sich ein Gewitter gebildet. Aus der leichten Brise zum Startschuss wurden schnell bis zu fünf Beaufort. Die Segler mussten ihre Yachten umtrimmen, da sie vor dem Start auf Leichtwind gesetzt hatten. Reffen war angesagt, die riesigen Genuas auf den 75er Nationalen Kreuzer (aus den 20er Jahren)wurden gegen kleinere Focks ersetzt.
Schnellster auf dem Kurs nach gesegelter und berechneter Zeit war Silvio Schobinger vom WYC mit einem 45er nationalen Kreuzer, zweiter wurde Jochen Frik mit der Sonderklasseyacht Wolkuse, auf Rang drei kam die 6mR Yacht Michel V vom Konstanzer YC.
Die Clubwertung gewann der Bregenzer SC (Wertung aus der Platzierung aller drei Yachten jedes Vereins). Zweiter wurde der Württembergische YC vor dem Zürcher YC. Bericht und Fotos: Hans-Dieter Möhlhenrich. Ergebnis >
Mit dem Gründerpokal feierten die fünf Gründervereine des Verbandes Lindauer SC, Bregenzer SC, Württembergischer Yacht Club, Bodensee Yacht Club Überlingen und der Konstanzer Yc sowie der Züricher YC die Gründung ihres Segelverbandes. Der ZYC gehört zwar nicht zu den offiziellen Gründern, der Schweizer Verein war aber bereits damals am Bodensee aktiv und zog im Hintergrund die Fäden für die Schweizer Seite mit.
Zur Gründung des BSVB war es unter anderem gekommen, weil es im damaligen kaiserlichen Deutschland undenkbar war, dass deutsche Vereine mit ausländischen Regatten segelten. Der Bodensee war aber international und so sahen sich die Segler auch.
Der Wind kam wie auf Bestellung. Im Rheintal hatte sich ein Gewitter gebildet. Aus der leichten Brise zum Startschuss wurden schnell bis zu fünf Beaufort. Die Segler mussten ihre Yachten umtrimmen, da sie vor dem Start auf Leichtwind gesetzt hatten. Reffen war angesagt, die riesigen Genuas auf den 75er Nationalen Kreuzer (aus den 20er Jahren)wurden gegen kleinere Focks ersetzt.
Schnellster auf dem Kurs nach gesegelter und berechneter Zeit war Silvio Schobinger vom WYC mit einem 45er nationalen Kreuzer, zweiter wurde Jochen Frik mit der Sonderklasseyacht Wolkuse, auf Rang drei kam die 6mR Yacht Michel V vom Konstanzer YC.
Die Clubwertung gewann der Bregenzer SC (Wertung aus der Platzierung aller drei Yachten jedes Vereins). Zweiter wurde der Württembergische YC vor dem Zürcher YC. Bericht und Fotos: Hans-Dieter Möhlhenrich. Ergebnis >
Montag, 19. September 2011
19.09.11: „Hier wird Wassersport erlebbar“
Friedrichshafen - Die Lust auf Meer und mehr weckte das erste Wochenende der 50. INTERBOOT bei den mehr als 35.000 Besuchern auf dem Messegelände. An einem Strang zog Oberbürgermeister Andreas Brand zusammen mit sieben langjährigen Ausstellern sowie Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Dirk Kreidenweiß, um das Glockensignal zum Start der internationalen Wassersportausstellung zu geben. Mit an Bord sind bis Sonntag, 25. September, 511 Aussteller, die in acht Hallen, auf dem Messe-See und dem Bodensee ihre Neuheiten aus der Segel- und Motorbootbranche zeigen und testen lassen.
Obgleich die Sonne sich am Wochenende etwas rar machte; Besucher und Messechef Klaus Wellmann strahlten dafür umso mehr. Getreu dem INTERBOOT-Motto „das pure Vergnügen“ haben sich Jung und Alt am ersten Wochenende bei Wind und Wetter, wie es sich für begeisterte Wassersportler gehört, ins Vergnügen gestürzt. Das war schließlich nicht nur in den acht Messehallen, sondern auch am Messesee und im INTERBOOT-Hafen zu erleben.
„Der Auftakt am Wochenende war gut“, sagte Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Einmal mehr zeigte sich, dass unser Angebot aus Information und Aktion nicht nur erfahrene Wassersportler, sondern auch den Nachwuchs anspricht“, resümierte Projektleiter Dirk Kreidenweiß nach den ersten beiden Tagen der Jubiläumsauflage der INTERBOOT.
„Für die Attraktivität Friedrichshafens und damit auch für den Tourismus und für die Industrie haben das Wasser und der Wassersport eine große Bedeutung“, betonte Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand bei der Eröffnung. Viele erfolgreiche Wassersportler im Segeln, aus dem Kanusport, Surfen und im Rudern kommen aus Friedrichshafen und haben internationale Erfolge gefeiert. Friedrichshafen und die INTERBOOT sind die ideale Kombination für den Oberbürgermeister. Natürlich sind einige der Rennboote bei der Liquid Quarter Mile lauter, aber die Kritiker dieser Veranstaltung könnten sich auch sagen, dass damit in Friedrichshafen richtig was los sei. Es gibt keinen besseren Ort als Friedrichshafen und die INTERBOOT, um Wassersport in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren und erlebbar zu machen“, ist er sich sicher.
Dass dem so ist, unterstrich auch Seglerlegende Bobby Schenk mit seiner Schilderung, wie ihn der Segelvirus vor vielen Jahren erwischte. Die INTERBOOT und die Begegnung mit einem Segler am Hafen seien „Schuld“ gewesen. „Der internationale Charakter dieser Messe ist einfach toll, Friedrichshafen ist schon immer bekannt gewesen für seinen weiten Horizont.“
Das ist auch einer der Gründe, weshalb sieben Aussteller der INTERBOOT seit 50 Jahren treu sind. Dazu gehören Boesch Motorboote und die Brunnert-Grimm-Werft aus der Schweiz, Schöchl Yachtbau aus Österreich, das Fachmagazin Skipper, das Fachmagazin Yacht (Delius Klasing Verlag), der Verband der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen.
Zitate anlässlich der Eröffnung der 50. INTERBOOT:
Peter Grimm, Inhaber der Brunnert-Grimm-Werft aus Gottlieben/Schweiz: „Die INTERBOOT war damals schon das Sahnehäubchen der ausklingenden Saison und sie ist noch heute das Highlight im Leben eines Bootsbauers.“
Chrissie Weiss, Moderatorin Radio 7 und Preisträgerin des deutschen Radiopreises:
„Die INTERBOOT ist für mich jedes Mal ein Nachhausekommen. Die Nord- und Ostsee sind rau, der Bodensee besticht mit viel südlichem Flair.“
Friedrichshafens Oberbürgermeister und Messe-Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Brand:
„Und die Kritiker sollen sich doch einfach sagen, ‚Mensch, in unserer Stadt ist was los’. Welche andere Stadt kann das bieten?“
Weitere Infos unter www.interboot.de.
Obgleich die Sonne sich am Wochenende etwas rar machte; Besucher und Messechef Klaus Wellmann strahlten dafür umso mehr. Getreu dem INTERBOOT-Motto „das pure Vergnügen“ haben sich Jung und Alt am ersten Wochenende bei Wind und Wetter, wie es sich für begeisterte Wassersportler gehört, ins Vergnügen gestürzt. Das war schließlich nicht nur in den acht Messehallen, sondern auch am Messesee und im INTERBOOT-Hafen zu erleben.
„Der Auftakt am Wochenende war gut“, sagte Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Einmal mehr zeigte sich, dass unser Angebot aus Information und Aktion nicht nur erfahrene Wassersportler, sondern auch den Nachwuchs anspricht“, resümierte Projektleiter Dirk Kreidenweiß nach den ersten beiden Tagen der Jubiläumsauflage der INTERBOOT.
„Für die Attraktivität Friedrichshafens und damit auch für den Tourismus und für die Industrie haben das Wasser und der Wassersport eine große Bedeutung“, betonte Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand bei der Eröffnung. Viele erfolgreiche Wassersportler im Segeln, aus dem Kanusport, Surfen und im Rudern kommen aus Friedrichshafen und haben internationale Erfolge gefeiert. Friedrichshafen und die INTERBOOT sind die ideale Kombination für den Oberbürgermeister. Natürlich sind einige der Rennboote bei der Liquid Quarter Mile lauter, aber die Kritiker dieser Veranstaltung könnten sich auch sagen, dass damit in Friedrichshafen richtig was los sei. Es gibt keinen besseren Ort als Friedrichshafen und die INTERBOOT, um Wassersport in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren und erlebbar zu machen“, ist er sich sicher.
Dass dem so ist, unterstrich auch Seglerlegende Bobby Schenk mit seiner Schilderung, wie ihn der Segelvirus vor vielen Jahren erwischte. Die INTERBOOT und die Begegnung mit einem Segler am Hafen seien „Schuld“ gewesen. „Der internationale Charakter dieser Messe ist einfach toll, Friedrichshafen ist schon immer bekannt gewesen für seinen weiten Horizont.“
Das ist auch einer der Gründe, weshalb sieben Aussteller der INTERBOOT seit 50 Jahren treu sind. Dazu gehören Boesch Motorboote und die Brunnert-Grimm-Werft aus der Schweiz, Schöchl Yachtbau aus Österreich, das Fachmagazin Skipper, das Fachmagazin Yacht (Delius Klasing Verlag), der Verband der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen.
Zitate anlässlich der Eröffnung der 50. INTERBOOT:
Peter Grimm, Inhaber der Brunnert-Grimm-Werft aus Gottlieben/Schweiz: „Die INTERBOOT war damals schon das Sahnehäubchen der ausklingenden Saison und sie ist noch heute das Highlight im Leben eines Bootsbauers.“
Chrissie Weiss, Moderatorin Radio 7 und Preisträgerin des deutschen Radiopreises:
„Die INTERBOOT ist für mich jedes Mal ein Nachhausekommen. Die Nord- und Ostsee sind rau, der Bodensee besticht mit viel südlichem Flair.“
Friedrichshafens Oberbürgermeister und Messe-Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Brand:
„Und die Kritiker sollen sich doch einfach sagen, ‚Mensch, in unserer Stadt ist was los’. Welche andere Stadt kann das bieten?“
Weitere Infos unter www.interboot.de.
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| Die Freude am Wassersport drückt sich bereits beim Entdecken der Neuheiten in den Messehallen aus |
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| Hip, jung,stylisch, cool - so präsentiert sich auch die Messehalle A5, in der sich alles um Fun- und Trendsportarten dreht |
19.09.11: Absegeln beim Deutsch-Schweizerischen-Motorbootclub Konstanz
Bei strahlender Sonne und recht konstantem Wind um 5 Knoten aus Ost schickte Wettfahrtleiter Matthias Hagner die Segler des DSMC Konstanz auf die Regattabahn zum alljährlichen Absegeln.
15 Yachten und eine Yolle wetteiferten in drei Rennen um die Plätze auf dem Treppchen. Die „High Noon“ segelte unter Steuermann Andreas Jetzer allen davon.
Seit Jahrzehnten ist die schöne formverleimte Holzyacht mit ihrem aussergewöhnlichen Design den Regattaseglern am Bodensee ein Begriff. Die aufwändige Restaurierung im laufenden Jahr hat das Schiff aus der Konstruktionsklasse der Eintonner (Kielgewicht) nun wieder an die Spitze der Regattafelder segeln lassen. So freute sich die Crew in diesem Jahr auch schon über einen 3. Platz bei der West-Ost-Regatta und einen 2. Platz bei der IMS-Regatta „Schatzkistle“ vor Überlingen.
Über den zweiten Platz beim Absegeln freute sich Hans Ley vor Bruno Ruess. DSMC-Präsident Fred Schmid und Oskar Ruess, als Vorstand der Seglervereinigung, würdigten im Rahmen der Siegerehrung weitere erfolgreiche Regattasegler der Saison und insbesondere die auch international erfolgreiche Jugendarbeit des DSMC, bevor die Clubfamilie bei Freibier im neuen Clubheim an der Hafenmeile feierte.
(Ergebnisse siehe www.dsmc.de)
15 Yachten und eine Yolle wetteiferten in drei Rennen um die Plätze auf dem Treppchen. Die „High Noon“ segelte unter Steuermann Andreas Jetzer allen davon.
Seit Jahrzehnten ist die schöne formverleimte Holzyacht mit ihrem aussergewöhnlichen Design den Regattaseglern am Bodensee ein Begriff. Die aufwändige Restaurierung im laufenden Jahr hat das Schiff aus der Konstruktionsklasse der Eintonner (Kielgewicht) nun wieder an die Spitze der Regattafelder segeln lassen. So freute sich die Crew in diesem Jahr auch schon über einen 3. Platz bei der West-Ost-Regatta und einen 2. Platz bei der IMS-Regatta „Schatzkistle“ vor Überlingen.
Über den zweiten Platz beim Absegeln freute sich Hans Ley vor Bruno Ruess. DSMC-Präsident Fred Schmid und Oskar Ruess, als Vorstand der Seglervereinigung, würdigten im Rahmen der Siegerehrung weitere erfolgreiche Regattasegler der Saison und insbesondere die auch international erfolgreiche Jugendarbeit des DSMC, bevor die Clubfamilie bei Freibier im neuen Clubheim an der Hafenmeile feierte.
(Ergebnisse siehe www.dsmc.de)
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| „High Noon“ Steuermann Andreas Jetzer mit Crew |
Samstag, 17. September 2011
17.09.11: America´s Cup glänzt im neuen Renn- und Medien Format
Sensationelle America´s Cup Live-Übertragung bei YouTube. Eine neue Ära des Segelsports hat begonnen. Der America´s Cup glänzt im neuen Renn-Format mit spektakulären Bildern.
Allen Skeptikern zum Trotz. Der America´s Cup hat ein neues frisches Gesicht bekommen. Er präsentiert sich besser denn je. Modernste multiple Kamera- und Übertragung Technik via „YouTubeLive“ zeigte Segeln in seiner spannendsten Form. So wie wir es noch nie gesehen haben. Als würde man an Bord mitsegeln. Ob wir nun Larry & Co mögen oder nicht. Sie haben es geschafft. Segeln findet dort statt, wo es hin gehört. Dicht am Publikum und live in HD bei YouTube zugänglich für alle Segelfans weltweit.
Neue ultraleichte und superschnell Boote. Flügelriggs. Spektakuläre und kurze Kurse. Taktisches Segeln. Wilde Stunts und verrückte Kenterungen. Das ist genau was unser Sport gebraucht hat. Im Vergleich zu den alten America´s Cup Yachten sind die neuen Multihulls dreimal schneller. Nur 5 Mann bringen die Carbon-Renner auf über 30 Knoten. Sie segeln Bleifrei (ohne Kiel) und setzen die Windkraft mit modernster Technik in Highspeed um. Sie segeln schneller als der Wind. Sie fliegen praktisch über das Wasser. Dass ist Effizienz auf der höchsten Ebene. Und am Ende um einiges günstiger als die alten Kielyachten.
Doch das absolute Highlight ist die TV Übertagung des AC. Faszinierend sind die verschiedenen „live“ Kamera Position auf dem AC YouTube Channel während des Rennens www.youtube.com/user/AmericasCup
Mit einem Click kann man selbst entscheiden welche Perspektive man sehen will. Das Gesamtbild mit Kommentator oder „on board“ mit O-Ton. Das ist sicher eine Sensation im Segelsport. Die ganze Welt schaut jetzt America´s Cup bei YouTube und kann noch während der Übertragung zwischen den Kamerapositionen der verschiedenen Booten wechseln. Mittendrin anstatt nur dabei. Segeln zum Anfassen und mitfiebern für ein Millionen Publikum.
Der America´s Cup hat nach den „World Series“ Events in Cascais und Plymouth bewiesen, dass es der richtige Weg war. Abschied von den langsamen und schweren Monohulls, hin zu den ultraleichten und spektakulären Multihulls. Der Zuschauer will Action. Und nur so gewinnt man neue Fans für unseren Sport. Eine neue Generation hat das Ruder übernommen und das Publikum vor Ort oder Online begeistert, wenn die Teams mit ihren Booten ans Limit gehen.
Es ist sehr traurig, dass eine Hightech Nation wie Deutschland nicht beim neuen America´s Cup dabei ist. Potentielle Sponsoren haben mehr den Skeptikern gelauscht als darüber nach zu denken, wie Sie Hightech „Made in Germany“ weltweit mit einem innovativen Sport präsentieren können. Sogar große deutsche Unternehmer und Segler haben sich von den Negativ-Denkern beeinflussen lassen. Die Kritiker haben den Cup im Vorfeld kaputt geredet. Die aktuellen Bilder zeigen aber was ganz anderes. Sensationelle Bilder und Segel-Dramatik vom allerfeinsten. Die Quote stimmt. So segelt unser Sport in eine grandiose Zukunft.
Der neue America´s Cup bringt frischen Wind in unseren Sport und erreicht schon jetzt aus dem Stand weltweit ein Millionen Publikum. Der Wandel ist vollzogen mit dem neuen Format des AC.
Die Zuschauerzahlen sprechen für sich. Am besten man vergleicht die Fakten (Views, Clicks, Abonnenten) der großen Yachting Events wie America´s Cup, Extreme Sailing Series und Audi MedCup bei YouTube und Facebook. Die Multihulls des AC und Extreme Sailing liegen meilenweit vorne in der Gunst der Online Zuschauer. Auch vor Ort staunte das Publikum, wie spektakulär die Boote sind.
Segel „live“ schaut man bei YouTube. Segeln diskutiert man intensiv bei Facebook. Oder am besten man fährt hin und schaut sich die Rennen von der Promenade aus an.
Und wer glaubt, dem schauen nur junge Menschen zu, der irrt. Eine technisch versierte Premium Zielgruppe schaut sich die spannenden Rennen an. Sie sind fasziniert von der neuen Technik. Wer jetzt als Sponsor einsteigt, sichert sich die Plätze in der ersten Reihe.
Wenn einige AC Videos bei YouTube über 1 Millionen Viewers haben, dann kann es das Segeln durchaus mit der Formel-1, dem Tennis Grand Slam oder der Rallye WM vergleichen. Der Segelsport ist auf der Überholspur mit neuen Event Formaten und neuer Boots- und Medientechnik.
Der America´s Cup feiert sein großes Comeback. Nachdem in 2007 in Valencia die ARD und das ZDF nach einer Woche Flaute entnervt abgereist war und der Cup weit draußen fern ab dem Publikum stattgefunden hat, starten jetzt die AC Rennen dicht an der Promenade und pünktlich bei jedem Wind. Segeln wird wieder verlässlich für die Programmmacher. Und die Boote fliegen schon bei dem leichtesten Wind los.
Aktuell kann man für rund 2.5 Millionen € mit einem AC45 Multihull bei der „America´s Cup World Series“ einsteigen. Der AC war noch nie so günstig (im Vergleich zu anderen globalen Sport-Events). Und von Anfang an hat man mit den baugleichen AC45 alle Chancen vorne mit zu segeln. Dies gilt für die America´s Cup World Series, die bis zum AC Finale 2013 geht.
Und es ist extrem athletisch geworden. Knallharter Hochleistungsport. Die Rennen sind kurz und es gibt eine Menge Positionswechsel beim Fleet- und Matchracing. Die 5 Mann an Bord sind dabei immer am Limit mit Ihrem 45 Fuss Flügel-Multihull ……und manchmal auch darüber. Ein Click on die YouTube Live „onboard“ Kamera und man sieht wie sie an den Leinen reißen. Da geht es richtig zur Sache. So muss segeln aussehen. Eine neue Ära im Segelsport hat begonnen. Der America´s Cup ist wieder ein großer spannender Event.
Heute um 15.00h soll es wieder los gehen. Die 4 Live-Kamera Positionen beim YouTube Channel des America´s Cup www.youtube.com/user/AmericasCup
Sports - A sports commentary for newer fans of the America's Cup
Sailing - A technical sailing commentary for those who already know sailing
Boat A - Ringside seat - selected on board audio and video
Boat B - Ringside seat - selected on board audio and video
Graphics - Live and Virtual Eye combine forces to bring you the tactical graphics feed
!!! Unten rechts am Bildrand des Video Bildes ist eine kleine Kamera. Da rauf klicken und schon hat man die 4 Kamera-Perspektiven zur Auswahl unten in der Bildzeile.
Weitere Infos unter www.americascup.com
So segelt die Zukunft! Viel Spass beim Zuschauen, Euer Roland www.teamgaebler.de
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| © Photo Guilain GRENIER / ORACLE Racing |
Neue ultraleichte und superschnell Boote. Flügelriggs. Spektakuläre und kurze Kurse. Taktisches Segeln. Wilde Stunts und verrückte Kenterungen. Das ist genau was unser Sport gebraucht hat. Im Vergleich zu den alten America´s Cup Yachten sind die neuen Multihulls dreimal schneller. Nur 5 Mann bringen die Carbon-Renner auf über 30 Knoten. Sie segeln Bleifrei (ohne Kiel) und setzen die Windkraft mit modernster Technik in Highspeed um. Sie segeln schneller als der Wind. Sie fliegen praktisch über das Wasser. Dass ist Effizienz auf der höchsten Ebene. Und am Ende um einiges günstiger als die alten Kielyachten.
Doch das absolute Highlight ist die TV Übertagung des AC. Faszinierend sind die verschiedenen „live“ Kamera Position auf dem AC YouTube Channel während des Rennens www.youtube.com/user/AmericasCup
Mit einem Click kann man selbst entscheiden welche Perspektive man sehen will. Das Gesamtbild mit Kommentator oder „on board“ mit O-Ton. Das ist sicher eine Sensation im Segelsport. Die ganze Welt schaut jetzt America´s Cup bei YouTube und kann noch während der Übertragung zwischen den Kamerapositionen der verschiedenen Booten wechseln. Mittendrin anstatt nur dabei. Segeln zum Anfassen und mitfiebern für ein Millionen Publikum.
Der America´s Cup hat nach den „World Series“ Events in Cascais und Plymouth bewiesen, dass es der richtige Weg war. Abschied von den langsamen und schweren Monohulls, hin zu den ultraleichten und spektakulären Multihulls. Der Zuschauer will Action. Und nur so gewinnt man neue Fans für unseren Sport. Eine neue Generation hat das Ruder übernommen und das Publikum vor Ort oder Online begeistert, wenn die Teams mit ihren Booten ans Limit gehen.
Es ist sehr traurig, dass eine Hightech Nation wie Deutschland nicht beim neuen America´s Cup dabei ist. Potentielle Sponsoren haben mehr den Skeptikern gelauscht als darüber nach zu denken, wie Sie Hightech „Made in Germany“ weltweit mit einem innovativen Sport präsentieren können. Sogar große deutsche Unternehmer und Segler haben sich von den Negativ-Denkern beeinflussen lassen. Die Kritiker haben den Cup im Vorfeld kaputt geredet. Die aktuellen Bilder zeigen aber was ganz anderes. Sensationelle Bilder und Segel-Dramatik vom allerfeinsten. Die Quote stimmt. So segelt unser Sport in eine grandiose Zukunft.
Der neue America´s Cup bringt frischen Wind in unseren Sport und erreicht schon jetzt aus dem Stand weltweit ein Millionen Publikum. Der Wandel ist vollzogen mit dem neuen Format des AC.
Die Zuschauerzahlen sprechen für sich. Am besten man vergleicht die Fakten (Views, Clicks, Abonnenten) der großen Yachting Events wie America´s Cup, Extreme Sailing Series und Audi MedCup bei YouTube und Facebook. Die Multihulls des AC und Extreme Sailing liegen meilenweit vorne in der Gunst der Online Zuschauer. Auch vor Ort staunte das Publikum, wie spektakulär die Boote sind.
Segel „live“ schaut man bei YouTube. Segeln diskutiert man intensiv bei Facebook. Oder am besten man fährt hin und schaut sich die Rennen von der Promenade aus an.
Und wer glaubt, dem schauen nur junge Menschen zu, der irrt. Eine technisch versierte Premium Zielgruppe schaut sich die spannenden Rennen an. Sie sind fasziniert von der neuen Technik. Wer jetzt als Sponsor einsteigt, sichert sich die Plätze in der ersten Reihe.
Wenn einige AC Videos bei YouTube über 1 Millionen Viewers haben, dann kann es das Segeln durchaus mit der Formel-1, dem Tennis Grand Slam oder der Rallye WM vergleichen. Der Segelsport ist auf der Überholspur mit neuen Event Formaten und neuer Boots- und Medientechnik.
Der America´s Cup feiert sein großes Comeback. Nachdem in 2007 in Valencia die ARD und das ZDF nach einer Woche Flaute entnervt abgereist war und der Cup weit draußen fern ab dem Publikum stattgefunden hat, starten jetzt die AC Rennen dicht an der Promenade und pünktlich bei jedem Wind. Segeln wird wieder verlässlich für die Programmmacher. Und die Boote fliegen schon bei dem leichtesten Wind los.
Aktuell kann man für rund 2.5 Millionen € mit einem AC45 Multihull bei der „America´s Cup World Series“ einsteigen. Der AC war noch nie so günstig (im Vergleich zu anderen globalen Sport-Events). Und von Anfang an hat man mit den baugleichen AC45 alle Chancen vorne mit zu segeln. Dies gilt für die America´s Cup World Series, die bis zum AC Finale 2013 geht.
Und es ist extrem athletisch geworden. Knallharter Hochleistungsport. Die Rennen sind kurz und es gibt eine Menge Positionswechsel beim Fleet- und Matchracing. Die 5 Mann an Bord sind dabei immer am Limit mit Ihrem 45 Fuss Flügel-Multihull ……und manchmal auch darüber. Ein Click on die YouTube Live „onboard“ Kamera und man sieht wie sie an den Leinen reißen. Da geht es richtig zur Sache. So muss segeln aussehen. Eine neue Ära im Segelsport hat begonnen. Der America´s Cup ist wieder ein großer spannender Event.
Heute um 15.00h soll es wieder los gehen. Die 4 Live-Kamera Positionen beim YouTube Channel des America´s Cup www.youtube.com/user/AmericasCup
Sports - A sports commentary for newer fans of the America's Cup
Sailing - A technical sailing commentary for those who already know sailing
Boat A - Ringside seat - selected on board audio and video
Boat B - Ringside seat - selected on board audio and video
Graphics - Live and Virtual Eye combine forces to bring you the tactical graphics feed
!!! Unten rechts am Bildrand des Video Bildes ist eine kleine Kamera. Da rauf klicken und schon hat man die 4 Kamera-Perspektiven zur Auswahl unten in der Bildzeile.
Weitere Infos unter www.americascup.com
So segelt die Zukunft! Viel Spass beim Zuschauen, Euer Roland www.teamgaebler.de
17.09.11: Interboot in Friedrichshafen mit Bluboats
Vom heute bis am 25.09.2011 öffnet die Interboot in Friedrichshafen zum 50. mal ihre Tore. Bluboats zeigt zwei blu26, eine am eigenen Stand - A3/203 - die Andere auf der IBN Aktionfläche. Dort gibt es Vorträge, Trimmkurse und Fachwissen von Christian Scherrer und Christian Bolinger. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Mehr Informationen zur Interboot unter: INTERBOOT und unter Bluboats.
Dienstag, 13. September 2011
13.09.11: Zehn Starts für drei Wettfahrten
Mit vielen Winddrehern und Flautenlöchern hatten am Wochenende (10.-11. September) die 30-qm-Schärenkreuzer bei ihrem traditionellen Peri Cup in Lindau zu kämpfen.
„Das gibt’s auch selten,“ klagt Wettfahrtleiter Markus Gielen, „drei Wettfahrten haben wir an den beiden Tagen durchgebracht, sieben Starts musste ich abbrechen“. Nicht, weil die 30er Frühstarts in Masse produziert hätten. „Der Wind hat ständig gedreht, gerade sah’s noch gut aus, fünf Minuten später waren die Bedingungen schon wieder irreal, und ich musste stoppen“.
Leistungsmäßig war das Feld der 22 gestarteten 30er dicht beisammen, die ersten drei liegen nur vier Punkte auseinander. Jedes der Schiffe konnte auf dem Raumschenkel noch drei oder vier Plätze gewinnen - oder auch verlieren.
Letztlich setzte sich Klaus Diem vom Bregenzer Segel-Club mit der beständigsten Leistung und einer gehörigen Portion Revierkenntnis durch, vor Rolf Winterhalter von den Jollenseglern Reichenau und Kurt Huppenkothen vom Bregenzer Segelclub. Stephan Frank. Ergebnis >
„Das gibt’s auch selten,“ klagt Wettfahrtleiter Markus Gielen, „drei Wettfahrten haben wir an den beiden Tagen durchgebracht, sieben Starts musste ich abbrechen“. Nicht, weil die 30er Frühstarts in Masse produziert hätten. „Der Wind hat ständig gedreht, gerade sah’s noch gut aus, fünf Minuten später waren die Bedingungen schon wieder irreal, und ich musste stoppen“.
Leistungsmäßig war das Feld der 22 gestarteten 30er dicht beisammen, die ersten drei liegen nur vier Punkte auseinander. Jedes der Schiffe konnte auf dem Raumschenkel noch drei oder vier Plätze gewinnen - oder auch verlieren.
Letztlich setzte sich Klaus Diem vom Bregenzer Segel-Club mit der beständigsten Leistung und einer gehörigen Portion Revierkenntnis durch, vor Rolf Winterhalter von den Jollenseglern Reichenau und Kurt Huppenkothen vom Bregenzer Segelclub. Stephan Frank. Ergebnis >
Montag, 12. September 2011
12.09.11: Landesjugendmeisterschaft mit schwierigen Bedingungen
Der letzte Wettfahrttag der Landesjugendmeisterschaften Baden-Württemberg zeigte sich wie bereits am vorhergegangenen Tag von seiner schwierigen Seite. Zur angesetzten Startzeit um 10.30 Uhr beherrschte, nach Auflösung einzelner Nebelfelder, Flaute den Überlinger See, sodass die drei Wettfahrtleiter sich zu einer Startverschiebung auf allen Bahnen entschlossen.
Gegen 12.30 Uhr setzte dann ein stabiler Südostwind mit bis zu 6 Knoten ein, sodass auf allen Bahnen die siebte Wettfahrt angeschossen werden konnte. Doch auch bei dieser Wettfahrt waren die Bedingungen nicht einfach und der Wind wurde zunehmend löchriger und unregelmäßiger. Auf der Bahn der Optimisten entschloss sich daher Wettfahrtleiter Ulrich König zu einer Abkürzung. Auch auf den anderen Bahnen konnte die siebte Wettfahrt sicher ins Ziel gebracht werden.
Da der Wind nun immer unkonstanter wurde, hieß es zunächst einmal warten, bevor auf allen Bahnen die achte Wettfahrt versucht wurde. Doch es bleib beim Versuch: Als erstes entschloss sich bei den Laser und Europes Wettfahrtleiter Tilmann Krackhardt noch während des Startverfahrens zu einem Abbruch. Bei den Optimisten wurde die Wettfahrt auf dem ersten Vorwinschenkel abgebrochen. Ebenso bei den 29er und 420er. Zu inkonstant war leider der Wind. Daraufhin wurde die LJM 2011 nach insgesamt sieben Wettfahrten und drei Tagen beendet und die Segler an Land geschickt.
Die Siegerehrung für alle Segler fand um 18.30 Uhr auf dem Gelände des Bodensee-Yacht-Club Überlingen in unmittelbarer Stadtnähe statt. Bei den Optimisten konnte sich mit fünf ersten Plätzen klar Marvin Frisch (WYC, Friedrichshafen) erneut den Landesmeistertitel vor Leon Zartl (WYC, Friedrichshafen) und Konstantin Steidle (BYCÜ, Überlingen) sichern. Bei den Laser 4.7 sorgte der Kampf zwischen Julia Kühn (KYC, Konstanz) und Dorian Kern (STSC, Stuttgart) bis zum Schluss für Spannung. Beide Segler lagen zum Ende der siebten Wettfahrt punktgleich auf Platz ein uns zwei. Die abgebrochene achte Wettfahrt hätte also für eine Entscheidung gesorgt. Da dieser jedoch nicht mehr zustande kam, siegte Julia Kühn punkgleich vor Dorian Kern und Julian Samuel Gebühr (STSG, Stuttgart) auf dem dritten Platz.
Ähnlich eng ging es in der Klasse der Europe zu, wobei sich hier Anica Rimmele (YCI, Immenstaad) vor Carl-Niklas Haufe (STSC, Stuttgart) und Lukas Müller (YCI, Immenstaad) mit ordentlichem Punktepolster durchsetzen konnte. Souverän mit sechs Punkten Vorsprung siegten bei der Skiff-Klasse 29er Charlotte und Thomas Müller (WHW Heidelberg) vor Vera und Bärbel Maag (WVF, Fischbach) und Stefan Gieser und Bettina Bochmann (WHW, Heidelberg).
Im Feld der 420er-Klasse setzte sich klar Dominic und Jan Fritze (SMCÜ, Überlingen) an die Spitze des Feldes und gewannen klar vor Lena Gierhake mit Isabella Groß (WYC, Friedrichshafen) und Carolin Groß mit Vanessa Kastl (WYC, Friedrichshafen).
Der Dank von Landesjugendobmann Fabian Bach ging zunächst an die teilnehmenden Segler und vor allem natürlich an die drei ausrichtenden Vereine Bodensee-Yacht-Club, Segel- und Motorboot Club und Seglergemeinschaft Überlingen, die diese Landesjugendmeisterschaft in perfekter Weise organisiert und durchgeführt haben. Die Ehrung der Landesmeister findet im Rahmen der Messe INTERBOOT am Freitag, 23. September um 16.00 Uhr auf der Bühne im Foyer-West der Messe Friedrichshafen statt.
Die nächste Landesjugendmeisterschaft 2012 findet von 6. bis 9. September 2012 am Schluchsee (SVS) und Rastatt (RCR) statt.
Ergebnisse: Optimisten, 29er + 420er, Laser + Europe
Gegen 12.30 Uhr setzte dann ein stabiler Südostwind mit bis zu 6 Knoten ein, sodass auf allen Bahnen die siebte Wettfahrt angeschossen werden konnte. Doch auch bei dieser Wettfahrt waren die Bedingungen nicht einfach und der Wind wurde zunehmend löchriger und unregelmäßiger. Auf der Bahn der Optimisten entschloss sich daher Wettfahrtleiter Ulrich König zu einer Abkürzung. Auch auf den anderen Bahnen konnte die siebte Wettfahrt sicher ins Ziel gebracht werden.
Da der Wind nun immer unkonstanter wurde, hieß es zunächst einmal warten, bevor auf allen Bahnen die achte Wettfahrt versucht wurde. Doch es bleib beim Versuch: Als erstes entschloss sich bei den Laser und Europes Wettfahrtleiter Tilmann Krackhardt noch während des Startverfahrens zu einem Abbruch. Bei den Optimisten wurde die Wettfahrt auf dem ersten Vorwinschenkel abgebrochen. Ebenso bei den 29er und 420er. Zu inkonstant war leider der Wind. Daraufhin wurde die LJM 2011 nach insgesamt sieben Wettfahrten und drei Tagen beendet und die Segler an Land geschickt.
Die Siegerehrung für alle Segler fand um 18.30 Uhr auf dem Gelände des Bodensee-Yacht-Club Überlingen in unmittelbarer Stadtnähe statt. Bei den Optimisten konnte sich mit fünf ersten Plätzen klar Marvin Frisch (WYC, Friedrichshafen) erneut den Landesmeistertitel vor Leon Zartl (WYC, Friedrichshafen) und Konstantin Steidle (BYCÜ, Überlingen) sichern. Bei den Laser 4.7 sorgte der Kampf zwischen Julia Kühn (KYC, Konstanz) und Dorian Kern (STSC, Stuttgart) bis zum Schluss für Spannung. Beide Segler lagen zum Ende der siebten Wettfahrt punktgleich auf Platz ein uns zwei. Die abgebrochene achte Wettfahrt hätte also für eine Entscheidung gesorgt. Da dieser jedoch nicht mehr zustande kam, siegte Julia Kühn punkgleich vor Dorian Kern und Julian Samuel Gebühr (STSG, Stuttgart) auf dem dritten Platz.
Ähnlich eng ging es in der Klasse der Europe zu, wobei sich hier Anica Rimmele (YCI, Immenstaad) vor Carl-Niklas Haufe (STSC, Stuttgart) und Lukas Müller (YCI, Immenstaad) mit ordentlichem Punktepolster durchsetzen konnte. Souverän mit sechs Punkten Vorsprung siegten bei der Skiff-Klasse 29er Charlotte und Thomas Müller (WHW Heidelberg) vor Vera und Bärbel Maag (WVF, Fischbach) und Stefan Gieser und Bettina Bochmann (WHW, Heidelberg).
Im Feld der 420er-Klasse setzte sich klar Dominic und Jan Fritze (SMCÜ, Überlingen) an die Spitze des Feldes und gewannen klar vor Lena Gierhake mit Isabella Groß (WYC, Friedrichshafen) und Carolin Groß mit Vanessa Kastl (WYC, Friedrichshafen).
Der Dank von Landesjugendobmann Fabian Bach ging zunächst an die teilnehmenden Segler und vor allem natürlich an die drei ausrichtenden Vereine Bodensee-Yacht-Club, Segel- und Motorboot Club und Seglergemeinschaft Überlingen, die diese Landesjugendmeisterschaft in perfekter Weise organisiert und durchgeführt haben. Die Ehrung der Landesmeister findet im Rahmen der Messe INTERBOOT am Freitag, 23. September um 16.00 Uhr auf der Bühne im Foyer-West der Messe Friedrichshafen statt.
Die nächste Landesjugendmeisterschaft 2012 findet von 6. bis 9. September 2012 am Schluchsee (SVS) und Rastatt (RCR) statt.
Ergebnisse: Optimisten, 29er + 420er, Laser + Europe
Freitag, 9. September 2011
09.09.11: Landesjugendmeisterschaften starten mit besten Bedingungen
Die Landesjugendmeisterschaften Baden-Württemberg vor Überlingen sind heute mit traumhaften Segelbedingungen gestartet.
Nach anfänglicher Startverschiebung mangels Wind, setzte sich gegen frühen Nachmittag der vorhergesagte Südwestwind mit bis zu 5 Bft. durch, sodass am Nachmittag auf allen drei Bahnen vier Wettfahrten gesegelt werden konnten. Die insgesamt 150 Segler konnten sich über stabile und faire Bedingungen auf dem Überlinger See freuen.
Die Landesjugendmeisterschaft ist nun bereits nach ihrem ersten Wettfahrttag eine gültige Meisterschaft, da die Minimalanforderung von drei Wettfahrten erfüllt wurde.
Bei den Optimisten führt nach vier Wettfahrten der Deutsche Jüngstenmeister Marvin Frisch (WYC) das Feld mit vier ersten Plätzen an und konnte somit seiner Favoritenrolle gerecht werden. Bei den Laser 4.7 setzte sich die Konstanzerin Julia Kühn (KYC) ebenfalls mit vier Siegen an die Spitze. Auch bei den 29er ist der erste Platz mit souveränen Siegen in allen vier Wettfahrten durch Charlotte und Thomas Müller (WHW) belegt.
Bei den Laser Radial führt nach den ersten vier Wettfahrten Ben Schweigler (SVS) vom Schluchsee vor Carsten Bauer (WYC) aus Friedrichshafen. In der Klasse der Europe führt Gerhard Goetz (YCI).
Nach anfänglicher Startverschiebung mangels Wind, setzte sich gegen frühen Nachmittag der vorhergesagte Südwestwind mit bis zu 5 Bft. durch, sodass am Nachmittag auf allen drei Bahnen vier Wettfahrten gesegelt werden konnten. Die insgesamt 150 Segler konnten sich über stabile und faire Bedingungen auf dem Überlinger See freuen.
Die Landesjugendmeisterschaft ist nun bereits nach ihrem ersten Wettfahrttag eine gültige Meisterschaft, da die Minimalanforderung von drei Wettfahrten erfüllt wurde.
Bei den Optimisten führt nach vier Wettfahrten der Deutsche Jüngstenmeister Marvin Frisch (WYC) das Feld mit vier ersten Plätzen an und konnte somit seiner Favoritenrolle gerecht werden. Bei den Laser 4.7 setzte sich die Konstanzerin Julia Kühn (KYC) ebenfalls mit vier Siegen an die Spitze. Auch bei den 29er ist der erste Platz mit souveränen Siegen in allen vier Wettfahrten durch Charlotte und Thomas Müller (WHW) belegt.
Bei den Laser Radial führt nach den ersten vier Wettfahrten Ben Schweigler (SVS) vom Schluchsee vor Carsten Bauer (WYC) aus Friedrichshafen. In der Klasse der Europe führt Gerhard Goetz (YCI).
Donnerstag, 8. September 2011
08.09.11: INTERBOOT legt zum 50. Törn ab
Die INTERBOOT feiert Jubiläum und blickt auf eine traditionsreiche Vergangenheit und in eine spannende Zukunft: Vom 17. bis 25. September 2011 legt sie zum 50. Mal in die Welt des Wassersports ab. Die Wassersport-Ausstellung präsentiert sich wieder mit mehr Schiffen und mit einem Plus an verkaufter Fläche. Mit an Bord sind 511 Aussteller, die in acht Hallen, auf dem Messe-See und dem Bodensee zeigen, was der Markt aktuell zu bieten hat. Einen Vorgeschmack auf die Jubiläumsmesse gab die Pressekonferenz am Mittwoch, 7. September, nicht nur mit einer Geburtstagstorte.
„Was 1962 in der Zeit des Wirtschaftswunders begann, hat sich schnell zu einer internationalen und erlebnisreichen Wassersport-Ausstellung mit Trendsetterfunktion entwickelt, die ein wichtiger Partner der Branche ist“, beschreibt Messechef Klaus Wellmann die INTERBOOT. Am Mittwoch zeigte er sich erfreut, dass die Jubiläumsmesse auch weiterhin auf dem richtigen Kurs ist, und dass in diesem Jahr alle namhaften Aussteller mit an Bord sind. „Es werden wieder deutlich mehr Schiffe zu sehen sein und wir haben einen Zuwachs an verkaufter Ausstellungsfläche von fast fünf Prozent“, ergänzte Projektleiter Dirk Kreidenweiß und belegte die Zugkraft der INTERBOOT als wichtige Wirtschaftskraft am Bodensee mit Fakten.
Besucher können das Vergnügen Wassersport in den Messehallen, auf dem Messe-See und auf dem Bodensee aktiv erleben. „Diese Kombination gibt es auf keiner anderen Wassersport-Ausstellung in Deutschland“, verdeutlichten der Messechef und Projektleiter Dirk Kreidenweiß.
Aufs Wasser kommen Kinder und Erwachsene auf dem Messe-See mit Kajaks, Kanus sowie Segel- und Schlauchbooten. An der Liftanlage im Messe-See machen Wakeboarder mehrmals täglich Lust auf diese Trendsportart, abends können Anfänger dort ihr Talent testen. Auf dem Bodensee sorgen Segelregatten und das Duell der Motorboote für Spannung. Für Probefahrten vor dem Kauf eines Bootes stellen zahlreiche Hersteller mehr als 100 verschiedene Schiffe im INTERBOOT-Hafen bereit. Neu ist das Panorama-Kino im Tauch-Center, in dem die Unterwasserwelt für die Besucher erlebbar ist.
Auch die Aussteller wissen das vielseitige Testareal zu schätzen. Einige der weltgrößten Werften wie Bavaria, Bénéteau oder Jeanneau nutzen die INTERBOOT bereits seit Jahrzehnten, um ihre Produkte der Öffentlichkeit vorzustellen. „Besonders stolz sind wir auf die Aussteller, die damals bereits auf der Verbraucherausstellung IBO ihre Boote gezeigt haben und uns seither fast ununterbrochen begleiten“, hob Projektleiter Dirk Kreidenweiß hervor. „Brunnert-Grimm aus der Schweiz präsentierte seine Neuheiten sogar schon seit 1951 in Friedrichshafen.“
Peter Grimm, Mitinhaber der Werft aus Gottlieben, machte am Mittwoch vor der Presse auch deutlich, weshalb das so ist. Für ihn sei die INTERBOOT die Drehscheibe des Wassersports und gesellschaftlicher Treffpunkt. „Und sie ist die größte Schweizer Bootsausstellung“, betonte er.
Und weil es bei Geburtstagen auch manchmal Überraschungen gibt, hatte die Projektleitung der INTERBOOT für Peter Grimm eine ganz besondere parat: Günter Thoma, Gastronom aus Konstanz und Liebhaber alter Motor- und Segelboote, hatte am Mittwoch im INTERBOOT-Hafen das aufwendig restaurierte Gesellenstück (Baujahr 1949) von Peter Grimms Vater Hermann Grimm, eine „New Craft“, neben der aktuellen Match Race-Yacht (Bavaria 40 S) von Harald Thierer und Eberhard Magg vertäut.
Die beiden Mitorganisatoren schlugen mit der Vorstellung des Rahmenprogramms rund um den INTERBOOT-Hafen den Bogen zu den vielfältigen Möglichkeiten für die Besucher der 50. INTERBOOT den Geburtstag der Wassersport-Ausstellung auch gebührend mit feiern zu können.
Die INTERBOOT ist von Samstag, 17. September bis Sonntag, 25. Dezember täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten des INTERBOOT-Hafens sind von 10 bis 19 Uhr.
Weitere Infos unter www.interboot.de.
Im Vordergrund auf dem Motorboot "Hani" ("New Craft" Baujahr 1949 aus der Brunnert-Grimm-Werft in Gottlieben, CH): Bootseigner Günter Thoma (links) und Peter Grimm, Inhaber der Brunnert-Grimm AG. Auf der aktuellen Match Race-Yacht (Bavaria 40 S) im Hintergrund: Messegeschäftsführer Klaus Wellmann und INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß
Happy Birthday INTERBOOT! Zum 50. Geburtstag gab es eine große Torte. Auf dem Bild von links nach rechts: INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß, INTERBOOT-Botschafterin Christina Wurm, Pressesprecher Wolfgang Köhle und Messegeschäftsführer Klaus Wellmann
INTERBOOT-Botschafterin Christina Wurm hat ihre Liebe zu alten Booten entdeckt. Das Motorboot "Hani" ist eine "New Craft" Baujahr 1949 aus der Brunnert-Grimm-Werft in Gottlieben, CH
„Was 1962 in der Zeit des Wirtschaftswunders begann, hat sich schnell zu einer internationalen und erlebnisreichen Wassersport-Ausstellung mit Trendsetterfunktion entwickelt, die ein wichtiger Partner der Branche ist“, beschreibt Messechef Klaus Wellmann die INTERBOOT. Am Mittwoch zeigte er sich erfreut, dass die Jubiläumsmesse auch weiterhin auf dem richtigen Kurs ist, und dass in diesem Jahr alle namhaften Aussteller mit an Bord sind. „Es werden wieder deutlich mehr Schiffe zu sehen sein und wir haben einen Zuwachs an verkaufter Ausstellungsfläche von fast fünf Prozent“, ergänzte Projektleiter Dirk Kreidenweiß und belegte die Zugkraft der INTERBOOT als wichtige Wirtschaftskraft am Bodensee mit Fakten.
Besucher können das Vergnügen Wassersport in den Messehallen, auf dem Messe-See und auf dem Bodensee aktiv erleben. „Diese Kombination gibt es auf keiner anderen Wassersport-Ausstellung in Deutschland“, verdeutlichten der Messechef und Projektleiter Dirk Kreidenweiß.
Aufs Wasser kommen Kinder und Erwachsene auf dem Messe-See mit Kajaks, Kanus sowie Segel- und Schlauchbooten. An der Liftanlage im Messe-See machen Wakeboarder mehrmals täglich Lust auf diese Trendsportart, abends können Anfänger dort ihr Talent testen. Auf dem Bodensee sorgen Segelregatten und das Duell der Motorboote für Spannung. Für Probefahrten vor dem Kauf eines Bootes stellen zahlreiche Hersteller mehr als 100 verschiedene Schiffe im INTERBOOT-Hafen bereit. Neu ist das Panorama-Kino im Tauch-Center, in dem die Unterwasserwelt für die Besucher erlebbar ist.
Auch die Aussteller wissen das vielseitige Testareal zu schätzen. Einige der weltgrößten Werften wie Bavaria, Bénéteau oder Jeanneau nutzen die INTERBOOT bereits seit Jahrzehnten, um ihre Produkte der Öffentlichkeit vorzustellen. „Besonders stolz sind wir auf die Aussteller, die damals bereits auf der Verbraucherausstellung IBO ihre Boote gezeigt haben und uns seither fast ununterbrochen begleiten“, hob Projektleiter Dirk Kreidenweiß hervor. „Brunnert-Grimm aus der Schweiz präsentierte seine Neuheiten sogar schon seit 1951 in Friedrichshafen.“
Peter Grimm, Mitinhaber der Werft aus Gottlieben, machte am Mittwoch vor der Presse auch deutlich, weshalb das so ist. Für ihn sei die INTERBOOT die Drehscheibe des Wassersports und gesellschaftlicher Treffpunkt. „Und sie ist die größte Schweizer Bootsausstellung“, betonte er.
Und weil es bei Geburtstagen auch manchmal Überraschungen gibt, hatte die Projektleitung der INTERBOOT für Peter Grimm eine ganz besondere parat: Günter Thoma, Gastronom aus Konstanz und Liebhaber alter Motor- und Segelboote, hatte am Mittwoch im INTERBOOT-Hafen das aufwendig restaurierte Gesellenstück (Baujahr 1949) von Peter Grimms Vater Hermann Grimm, eine „New Craft“, neben der aktuellen Match Race-Yacht (Bavaria 40 S) von Harald Thierer und Eberhard Magg vertäut.
Die beiden Mitorganisatoren schlugen mit der Vorstellung des Rahmenprogramms rund um den INTERBOOT-Hafen den Bogen zu den vielfältigen Möglichkeiten für die Besucher der 50. INTERBOOT den Geburtstag der Wassersport-Ausstellung auch gebührend mit feiern zu können.
Die INTERBOOT ist von Samstag, 17. September bis Sonntag, 25. Dezember täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten des INTERBOOT-Hafens sind von 10 bis 19 Uhr.
Weitere Infos unter www.interboot.de.
Im Vordergrund auf dem Motorboot "Hani" ("New Craft" Baujahr 1949 aus der Brunnert-Grimm-Werft in Gottlieben, CH): Bootseigner Günter Thoma (links) und Peter Grimm, Inhaber der Brunnert-Grimm AG. Auf der aktuellen Match Race-Yacht (Bavaria 40 S) im Hintergrund: Messegeschäftsführer Klaus Wellmann und INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß
Happy Birthday INTERBOOT! Zum 50. Geburtstag gab es eine große Torte. Auf dem Bild von links nach rechts: INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß, INTERBOOT-Botschafterin Christina Wurm, Pressesprecher Wolfgang Köhle und Messegeschäftsführer Klaus Wellmann
INTERBOOT-Botschafterin Christina Wurm hat ihre Liebe zu alten Booten entdeckt. Das Motorboot "Hani" ist eine "New Craft" Baujahr 1949 aus der Brunnert-Grimm-Werft in Gottlieben, CH
Dienstag, 6. September 2011
06.09.11: News www.tiefgang-bodensee.ch
Werte Interessenten, Abonnements- und Linkpartner
Anpassung unserer WEB-Site Struktur:
Aus Übersichtlichkeitsgründen haben wir auf unserer WEB-Site die Positionen News und Messungen getrennt.
Sie finden neu unter:
- News: alle Neuerungen und Informationen über unsere WEB-Site
- Messungen: wann würde welcher Hafen gemessen und in welchem Umfang (nach Datum oder die Häfen von A-Z sortiert)
Besuchen Sie uns an der Interboot 2011 (Programm >)
Wir dürfen uns an der Interboot am Stand der IBN (A3-306) jeweils:
- am Samstag 17. + 24.9.2011 um 13.30 Uhr sowie
- am Sonntag 18. + 25.9.2011 um 13.30 Uhr mit unserer WEB-Site präsentieren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, an unserer Präsentationen oder im Anschluss am IBN Stand. Sprechen Sie uns auf dem See oder an der Interboot bitte an, wir freuen uns auf einen persönlichen Kontakt.
Das www.tiefgang-bodensee.ch - Team, Beat Rauber.
Anpassung unserer WEB-Site Struktur:
Aus Übersichtlichkeitsgründen haben wir auf unserer WEB-Site die Positionen News und Messungen getrennt.
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- am Samstag 17. + 24.9.2011 um 13.30 Uhr sowie
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch, an unserer Präsentationen oder im Anschluss am IBN Stand. Sprechen Sie uns auf dem See oder an der Interboot bitte an, wir freuen uns auf einen persönlichen Kontakt.
Das www.tiefgang-bodensee.ch - Team, Beat Rauber.
Montag, 5. September 2011
05.09.11: Mehr als eine Wettfahrt war nicht drin
Seinem Ruf als Schwachwindrevier hat der Überlinger See am Wochenende (3.-4. September) alle Ehre gemacht. Die Überlinger Herbstregatta war vor allem vom Warten auf den Wind geprägt. “Aber immerhin haben wir am Samstag einen reellen Lauf durchgebracht”, meinte Wettfahrtleiter Tilmann Krackhardt. “Den zweiten Start mußte ich leider wegen heftiger Dreher abbrechen, und danach kam nichts mehr”.Das größte Feld der vier Klassen bei der Überlinger Herbstregatta stellten die Lacustre mit 15 Booten. Es siegte Robert Montau vom Konstanzer Yachtclub, vor Walter Müller vom Zürcher Segelclub und Josef Bitsche vom Bregenzer Segelclub.
Bei den 8-m-R-Yachten (3 Schiffe) gewann Ingbert Strasser mit der Edit vom Yachtclub Sipplingen, bei den 75-qm-Nationalen Kreuzern (9
Meldungen) siegte Richard Volz mit der Passat vom Yachtclub Meersburg, die neue Vinga von Hans-Joachim Landoldt hatte am Tag zuvor ihren Stapellauf, sie kam auf den dritten Platz. Und bei den 45-qm-Nationalen Kreuzern (6 Boote) siegte Andi Bulang vom Yachtclub Radolfzell.
Obwohl nur eine Wettfahrt gefahren werden konnte, hat die Überlinger Herbstregatta trotzdem einen bleibenden Eindruck bei den Seglern der Lacustre, der 75er und 45 und der 8-m-R-Klasse hinterlassen: die Herbstregatta wurde zum 60. Mal ausgetragen, der Bodensee-Yachtclub Überlingen hat deshalb den Teilnehmern ein grosses Fest mit Grillparty, Dessert und nächtlicher Bar spendiert. Bericht: Stephan Frank.
Ergebnisse >
Sonntag, 4. September 2011
04.09.11: Torvar Mirsky gewinnt Final
Torvar Mirsky gewinnt den Final im St. Moritz Mastch Race 2011 gegen Pierre-Antoine Morvan. Den kleinen Final gewinnt Ian Williams vor Bjorn Hansen.
Das schlechte Wetter und der damit ausbleibende Wind verhinderten heute die Finalläufe von Platz 1 bis 4. Der Australier Torvar Mirsky liegt aufgrund der vergangenen Round Robin vor dem Franzosen Pierre-Antoine Morvan und vor dem Briten Ian Williams, der somit den dritten Platz beim St. Moritz Match Race gewinnt und somit die neue Nummer 1 der Weltrangliste ist.
Nach einer wettermässig nahezu perfekten Segelwoche beim St. Moritz Match Race, bei der die 12 Teams spannenden und sportlich hoch stehenden Segelsport gezeigt hatten, traf der Wind heute nicht früh genug auf dem St. Moritzersee ein . Gegen 14 Uhr liefen die vier Teams zwar aus, starteten einige Matches, die aber alle wegen unfairen Bedingungen nicht bis zu Ende gesegelt werden konnten.
Um 15.10 Uhr war es dann vorbei, die beiden laufenden Matches wurden abgebrochen. Torvar Mirsky und sein Team gewinnen somit das diesjährige St. Moritz Match Race und sprangen vor lauter Freude in den nicht eben warmen St. Moritzersee. Trotz der schwierigen Bedingungen feierte das Publikum den Sieg des Australiers.
„Es ist sehr schade, dass wir nicht gegeneinander segeln konnten, aber ich hoffe, wir haben nächstes Jahr die Chance auf eine Revance“, sagte ein überglücklicher Torvar Mirsky auf dem Siegerpodest zu Pierre-Antoine Morvan. „Aber wir sind natürlich überglücklich, dass es heute so gut für uns ausgegangen ist. Das ist der erste Sieg bei der World Match Racing Tour seit 3 Jahren.“
Der Franzose Pierre-Antoine Morvan antwortete, dass er „überwältigt ist von dem 2. Platz. Wir nehmen die Herausforderung gerne an. Am Anfang der Woche hätten wir nie gedacht, dass wir so weit kommen werden. Dieses Ergebnis wird uns bestimmt helfen eine „Tour Card“ zu erhalten, jedenfalls ist das unser grosser Wunsch“.
Ian Williams erreichte den dritten Platz und übernimmt nun von Francesco Bruni die Führung der World Match Racing Tour. Bruni war in diesem Jahr bereits vor dem Viertelfinale ausgeschieden. „Trotz dem fehlenden Wind heute ist unsere Bilanz des diesjährigen St. Moritz Match Race ausgezeichnet. Wir haben viel gelernt und sind 2012 wieder dabei!“ sagte Ian Williams noch auf dem Podest und gratulierte Torvar Mirsky zu seinem 1.“ King of the Mountain“-Titel.
Auch Christian Scherrer, Präsident des Organisationskommitees des St. Moritz Match Race, schwärmt von „einer fantastischen Woche. Wir konnten mehr als 400 Gästen des St. Moritz Match Races Segelsport auf allerhöchstem Niveau bieten. Wir hatten abgesehen von heute perfekte Bedingungen und sahen viele herausragende Manöver. Auch wir hätten das Finale lieber ausgesegelt, aber trotzdem ist auch unsere Bilanz der Woche durchwegs positiv. Und wir freuen uns auf das nächste Jahr.“
Rangliste des St. Moritz Match Race 2011
1. Torvar Mirsky
2. Pierre-Antoine Morvan
3. Ian Williams
4. Bjorn Hansen
5. Johnie Berntsson
6. Damien Iehl
7. Mathieu Richard
8. Francesco Bruni
9. Phil Robertson
10. Jesper Radich
11. Eric Monnin
12. Jérôme Clerc
Fotos per iPhone von Kurt Hess ASC für Bodensee-News
Photo by Loris von Siebenthal, myimage
Samstag, 3. September 2011
03.09.11: Morvan und Mirsky im Finale
Kurzen Prozess machte das französische Team um Pierre-Antoine Morvan im Viertelfinale mit dem Team um Johnie Berntsson aus Schweden. Genauso schnell besiegte er im Halbfinale den Briten Ian Williams und ist somit gemeinsam mit Torvar Mirsky, der gegen Bjorn Hansen gewann, im Finale. Die „jungen Wilden“ schickten die beiden erfahrenen Skipper auf die Verliererseite.
„Wir glauben, dass unsere Chancen gegen Pierre-Antoine Morvan im Halbfinale zu gewinnen sehr gut stehen. Schliesslich segelt er das erste Mal in St. Moritz und hat noch nicht die Erfahrung in diesem Segelrevier wie wir“, erklärte der Brite Ian Williams bei der Auswahl seines Halbfinalgegners die Entscheidung für Morvan. Das war der Beginn eines enorm spannenden Halbfinales in dessen Verlauf sich die Gegner nichts schenkten. Jedoch lag Williams mit seiner Einschätzung von Morvan sehr weit daneben: auch ihn fertigte der junge Franzose in nur drei Matches mit 3 zu 0 ab. Bereits zuvor hatte Pierre-Antoine Morvan im Viertelfinale Johnie Berntsson mit 3-0 auf die Plätze verwiesen. Eine Überraschung für alle.
Im Halbfinale ging es zur Sache und es hagelte Penalties zwischen Morvan und Williams, im 2. Match holte sich der Franzose gleich zwei davon, gewann jedoch souverän auch diese Herausforderung. Williams war in diesem Lauf so aggressiv, dass er eine Strafe erhielt und sie sogar sofort mit einem 270 Grad Kreisel auflösen musste. Das wiederrum gab Morvan einen komfortablen Vorsprung, den er trotz seiner eigenen zwei Strafen sicher ins Ziel fahren konnte.
Das grosse Publikum auf der ins Wasser gebauten Tribüne war Feuer und Flamme für den „unerfahrenen“ Franzosen. Beim Zieldurchlauf des dritten Matches – und somit des entscheidenden - ernteten er und sein Team Standing Ovations und beim Verlassen des Bootes am Steg Szenenapplaus. Pierre-Antoine Morvan ist somit im Finale und trifft dort auf den Australier Torvar Mirsky.
Auch Mirsky setzte sich gegen einen alten Hasen des Segelsports gekonnt in Szene. Hatte er im Viertelfinale noch fünf Matches benötigt um Mathieu Richard, den zweimaligen Gewinner des St. Moritz Match Race, zu besiegen gab er sich im Halbfinale gegen Bjorn Hansen keine Blösse und gewann souverän 3-1 gegen den Schweden.
Bereits im Viertelfinale hatte das Team Mirsky diverse Male Schwierigkeiten mit dem Spi, was er bei dem Skippers Talk, einer kurzen Interviewrunde, mit einer neuen Zusammensetzung des Teams begründete. Die funktioniere noch nicht reibungslos. Das bestätigte sich dann im Halbfinale wieder, auch da wollte der Spi das ein oder andere Mal nicht problemlos funktionieren, was dem Kampfgeist und den Gewinnchancen der Australier aber keinen Abbruch tat. „Ich kann es kaum glauben, das ist das erste Mal in diesem Jahr, dass wir uns für ein Finale qualifizieren“, freut sich ein aufgeregter Torvar Mirsky nach seinem Sieg.
Im grossen Finale treffen morgen Morvan und Mirsky aufeinander und werden den „King of the Mountain“ unter sich ausmachen. Im kleinen Finale segeln Williams und Hansen um die Plätze drei und vier. Will Williams zurück an die Spitze der World Match Racing Tour, muss er das kleine Finale morgen gewinnen. Mehr News >
Ergebnis des Viertelfinales:
Pierre- Antoine Morvan – Johnie Berntsson 3-0
Bjorn Hansen – Damien Iehl 3-0
Torvar Mirsky – Mathieu Richard 3-2
Ergebnis des Halbfinales:
Pierre-Antoine Morvan – Ian Williams 3-0
Torvar Mirsky – Bjorn Hansen 3-1
„Wir glauben, dass unsere Chancen gegen Pierre-Antoine Morvan im Halbfinale zu gewinnen sehr gut stehen. Schliesslich segelt er das erste Mal in St. Moritz und hat noch nicht die Erfahrung in diesem Segelrevier wie wir“, erklärte der Brite Ian Williams bei der Auswahl seines Halbfinalgegners die Entscheidung für Morvan. Das war der Beginn eines enorm spannenden Halbfinales in dessen Verlauf sich die Gegner nichts schenkten. Jedoch lag Williams mit seiner Einschätzung von Morvan sehr weit daneben: auch ihn fertigte der junge Franzose in nur drei Matches mit 3 zu 0 ab. Bereits zuvor hatte Pierre-Antoine Morvan im Viertelfinale Johnie Berntsson mit 3-0 auf die Plätze verwiesen. Eine Überraschung für alle.
Im Halbfinale ging es zur Sache und es hagelte Penalties zwischen Morvan und Williams, im 2. Match holte sich der Franzose gleich zwei davon, gewann jedoch souverän auch diese Herausforderung. Williams war in diesem Lauf so aggressiv, dass er eine Strafe erhielt und sie sogar sofort mit einem 270 Grad Kreisel auflösen musste. Das wiederrum gab Morvan einen komfortablen Vorsprung, den er trotz seiner eigenen zwei Strafen sicher ins Ziel fahren konnte.
Das grosse Publikum auf der ins Wasser gebauten Tribüne war Feuer und Flamme für den „unerfahrenen“ Franzosen. Beim Zieldurchlauf des dritten Matches – und somit des entscheidenden - ernteten er und sein Team Standing Ovations und beim Verlassen des Bootes am Steg Szenenapplaus. Pierre-Antoine Morvan ist somit im Finale und trifft dort auf den Australier Torvar Mirsky.
Auch Mirsky setzte sich gegen einen alten Hasen des Segelsports gekonnt in Szene. Hatte er im Viertelfinale noch fünf Matches benötigt um Mathieu Richard, den zweimaligen Gewinner des St. Moritz Match Race, zu besiegen gab er sich im Halbfinale gegen Bjorn Hansen keine Blösse und gewann souverän 3-1 gegen den Schweden.
Bereits im Viertelfinale hatte das Team Mirsky diverse Male Schwierigkeiten mit dem Spi, was er bei dem Skippers Talk, einer kurzen Interviewrunde, mit einer neuen Zusammensetzung des Teams begründete. Die funktioniere noch nicht reibungslos. Das bestätigte sich dann im Halbfinale wieder, auch da wollte der Spi das ein oder andere Mal nicht problemlos funktionieren, was dem Kampfgeist und den Gewinnchancen der Australier aber keinen Abbruch tat. „Ich kann es kaum glauben, das ist das erste Mal in diesem Jahr, dass wir uns für ein Finale qualifizieren“, freut sich ein aufgeregter Torvar Mirsky nach seinem Sieg.
Im grossen Finale treffen morgen Morvan und Mirsky aufeinander und werden den „King of the Mountain“ unter sich ausmachen. Im kleinen Finale segeln Williams und Hansen um die Plätze drei und vier. Will Williams zurück an die Spitze der World Match Racing Tour, muss er das kleine Finale morgen gewinnen. Mehr News >
Ergebnis des Viertelfinales:
Pierre- Antoine Morvan – Johnie Berntsson 3-0
Bjorn Hansen – Damien Iehl 3-0
Torvar Mirsky – Mathieu Richard 3-2
Ergebnis des Halbfinales:
Pierre-Antoine Morvan – Ian Williams 3-0
Torvar Mirsky – Bjorn Hansen 3-1
03.09.11: 50. INTERBOOT mit neuen Trends
Aussteller zünden zum Jubiläum ein Feuerwerk an Premieren.
Friedrichshafen - Funsport, Reise, Charter, Tauchen: Die 50. INTERBOOT bietet wieder die ganze Vielfalt des Wassersports. Kernstück der Bootsausstellung sind naturgemäß Boote und Yachten. Weil die internationale Bootsbranche nach der Konjunkturkrise wieder Tritt gefasst hat, ist in diesem Jahr von Samstag, 17. September bis Sonntag, 25. September, das Angebot an neuen Booten besonders groß.
Ein wahres Feuerwerk an Premieren gibt es bei den Motorbooten. Die nagelneue Galeon 400 Fly, eine luxuriös ausgestattete Flybridge-Yacht aus Danzig zählt mit ihrer Länge von 13 Metern und 4,16 Metern Breite dabei mit zu den größten Neuerscheinungen der INTERBOOT. Die Yacht mit luxuriöser Einrichtung wird von zwei 265 PS-Dieselmotoren in Gleitfahrt gebracht und ist ab 321.500 Euro zu haben.
Als schneller Gleiter ist auch die 10,95 Meter lange Bavaria Sport 31 ausgelegt, die Deutschlands größte Yachtwerft, die Bavaria Yachtbau GmbH, auf ihrem Messestand als Weltpremiere präsentiert. Erstmals auf einer Bootsaustellung ausgestellt wird auch die Nimbus 365 Coupé aus Schweden. Diese elf Meter lange Weltpremiere besticht gleichermaßen durch ihre Fahrleistung wie durch ihr luxuriöses Interieur und einer Eignersuite.
Besonders groß ist das Angebot von neuen, schnellen Daycruisern zwischen sieben und neun Metern Länge mit Einbaumaschinen und gehobenem Wohnkomfort unter Deck. Dazu gehören die Jeanneau Leader 8 Azur aus Frankreich sowie die in Deutschland produzierte Viper 283 Toxxic, die norwegische Marex 270 Estremo und die Crownline E 4 aus den USA.
Die Qual der Wahl haben auch alle INTERBOOT-Besucher, die auf der Suche nach so genannten Sportbooten sind. Ob die Four Winns H210 SB aus den USA mit 220 PS, die polnische Atlantic Sun Cruiser mit 200 PS oder die Fibrafort Style 255 aus Brasilien mit 225 PS: die Boote verbinden rasante Fahreigenschaften und formschöne Rümpfe aus Kunststoff, denen ihr hohes Geschwindigkeitspotential anzusehen ist. Eine Gemeinsamkeit aller Motorboote sind die durchweg modernen Antriebe, im Dieselbereich als besonders sparsame Common-Rail-Versionen und bei den Benzinern digital gesteuerte Hightech-Maschinen.
Unter den Motorbootpremieren fallen auch einige klassisch anmutende Sportboote aus Holz auf, wie die Schweizer Boesch 710 Ascona de Luxe oder die ebenfalls in der Schweiz gebaute Woodline 700. Sie erinnern an die legendären und eleganten Riva-Boote aus den 1960er Jahren.
Auch bei den Segelyachten ist die Zahl der Premieren groß. Hier wird bei den Fahrtenyachten der Trend zu mehr Sportlichkeit deutlich, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Typische Beispiele dafür sind die neuen Yachten der Greifswalder Hanse Group mit ihren Hanse- und Dehler- Yachten.
Größte Yacht aus Greifswald auf der INTERBOOT ist die 14,85 Meter lange Hanse 495, die als schneller Performance Cruiser gilt. Die Yacht mit einem Grundpreis von knapp 250.000 Euro wird unter Deck in zwölf unterschiedlichen Versionen angeboten. Wie die neue 11,40 Meter lange Hanse 385, stammt auch die 495er aus dem für ihre schnellen Rümpfe bekannten Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co.
Die größte Neuvorstellung im Segelyachtbereich ist die 15,57 Meter lange Bavaria Cruiser 50 mit bis zu fünf Doppelkabinen unter Deck und zu einem für Yachten dieser Größe günstigen Kaufpreis ab 247.400 Euro. Nur unwesentlich kleiner ist die 15,38 Meter lange Sun Odyssey 509 der französischen Jeanneau Werft, die mit drei oder vier Kabinen angeboten wird. Beide Yachten sind trotz ihrer Größe und der Segelfläche um 120 Quadratmeter am Wind auch von einer kleinen Crew zu beherrschen.
Für viel Aufmerksamkeit wird die neue, knapp 15 Meter lange Sense 50 der Beneteau Werft aus Frankreich sorgen. Diese 14-Tonnen-Yacht wurde überwiegend nach den Wünschen von Seglern konzipiert und unterscheidet sich vor allen Dingen bei der Inneneinrichtung von vielen anderen Yachten.
Die INTERBOOT mit dem Bodensee als Hausrevier wird von vielen Werften auch als Präsentationsort für neue Daysailer genutzt. Auffällig in diesem Jahr ist die 8,50 Meter lange Alphena aus Frankreich, die bei 1,6 Tonnen Gewicht von 38 Quadratmetern Segelfläche auf Hochtouren gebracht wird. Für noch mehr Speed sorgt auf Vorwindkursen ein 55 Quadratmeter großer Gennaker. Für Segelspaß und Speed stehen auch die neue Esse 750 aus der Schweiz oder die amerikanische J 111 Speedster.
Freunde klassischer Yachten können sich auf den 75er Nationalen Kreuzer „Vinga“ freuen. Jetzt ist die vierjährige Restaurierung, die eigentlich ein Neubau war, abgeschlossen und die 11,70 Meter lange Rennyacht aus Edelholz sieht wieder so aus, wie sie 1914 von der Werft Abeking und Rasmussen abgeliefert wurde.
Viel Neues gibt es auch beim Boots- und Yachtzubehör mit besonders vielen Neuheiten im Bereich der Bordelektronik. Der neueste Trend ist die Vereinigung unterschiedlicher Aufgaben auf einem Bildschirm: von der elektronischen Seekarte mit GPS, über Radar bis hin zum Erkennungssystem AIS. Darüber hinaus bieten Hersteller wie Geonav, Raymarine und Simrad die neueste Generation ihrer Multifunktionsdisplays in der Touch-Technologie an. Die berührungsempfindlichen Bildschirmoberflächen ersetzen Knöpfe und Schalter und sind in der Regel selbst erklärend.
Weitere Informationen zur INTERBOOT unter www.interboot.de
Friedrichshafen - Funsport, Reise, Charter, Tauchen: Die 50. INTERBOOT bietet wieder die ganze Vielfalt des Wassersports. Kernstück der Bootsausstellung sind naturgemäß Boote und Yachten. Weil die internationale Bootsbranche nach der Konjunkturkrise wieder Tritt gefasst hat, ist in diesem Jahr von Samstag, 17. September bis Sonntag, 25. September, das Angebot an neuen Booten besonders groß.
Ein wahres Feuerwerk an Premieren gibt es bei den Motorbooten. Die nagelneue Galeon 400 Fly, eine luxuriös ausgestattete Flybridge-Yacht aus Danzig zählt mit ihrer Länge von 13 Metern und 4,16 Metern Breite dabei mit zu den größten Neuerscheinungen der INTERBOOT. Die Yacht mit luxuriöser Einrichtung wird von zwei 265 PS-Dieselmotoren in Gleitfahrt gebracht und ist ab 321.500 Euro zu haben.
Als schneller Gleiter ist auch die 10,95 Meter lange Bavaria Sport 31 ausgelegt, die Deutschlands größte Yachtwerft, die Bavaria Yachtbau GmbH, auf ihrem Messestand als Weltpremiere präsentiert. Erstmals auf einer Bootsaustellung ausgestellt wird auch die Nimbus 365 Coupé aus Schweden. Diese elf Meter lange Weltpremiere besticht gleichermaßen durch ihre Fahrleistung wie durch ihr luxuriöses Interieur und einer Eignersuite.
Besonders groß ist das Angebot von neuen, schnellen Daycruisern zwischen sieben und neun Metern Länge mit Einbaumaschinen und gehobenem Wohnkomfort unter Deck. Dazu gehören die Jeanneau Leader 8 Azur aus Frankreich sowie die in Deutschland produzierte Viper 283 Toxxic, die norwegische Marex 270 Estremo und die Crownline E 4 aus den USA.
Die Qual der Wahl haben auch alle INTERBOOT-Besucher, die auf der Suche nach so genannten Sportbooten sind. Ob die Four Winns H210 SB aus den USA mit 220 PS, die polnische Atlantic Sun Cruiser mit 200 PS oder die Fibrafort Style 255 aus Brasilien mit 225 PS: die Boote verbinden rasante Fahreigenschaften und formschöne Rümpfe aus Kunststoff, denen ihr hohes Geschwindigkeitspotential anzusehen ist. Eine Gemeinsamkeit aller Motorboote sind die durchweg modernen Antriebe, im Dieselbereich als besonders sparsame Common-Rail-Versionen und bei den Benzinern digital gesteuerte Hightech-Maschinen.
Unter den Motorbootpremieren fallen auch einige klassisch anmutende Sportboote aus Holz auf, wie die Schweizer Boesch 710 Ascona de Luxe oder die ebenfalls in der Schweiz gebaute Woodline 700. Sie erinnern an die legendären und eleganten Riva-Boote aus den 1960er Jahren.
Auch bei den Segelyachten ist die Zahl der Premieren groß. Hier wird bei den Fahrtenyachten der Trend zu mehr Sportlichkeit deutlich, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Typische Beispiele dafür sind die neuen Yachten der Greifswalder Hanse Group mit ihren Hanse- und Dehler- Yachten.
Größte Yacht aus Greifswald auf der INTERBOOT ist die 14,85 Meter lange Hanse 495, die als schneller Performance Cruiser gilt. Die Yacht mit einem Grundpreis von knapp 250.000 Euro wird unter Deck in zwölf unterschiedlichen Versionen angeboten. Wie die neue 11,40 Meter lange Hanse 385, stammt auch die 495er aus dem für ihre schnellen Rümpfe bekannten Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co.
Die größte Neuvorstellung im Segelyachtbereich ist die 15,57 Meter lange Bavaria Cruiser 50 mit bis zu fünf Doppelkabinen unter Deck und zu einem für Yachten dieser Größe günstigen Kaufpreis ab 247.400 Euro. Nur unwesentlich kleiner ist die 15,38 Meter lange Sun Odyssey 509 der französischen Jeanneau Werft, die mit drei oder vier Kabinen angeboten wird. Beide Yachten sind trotz ihrer Größe und der Segelfläche um 120 Quadratmeter am Wind auch von einer kleinen Crew zu beherrschen.
Für viel Aufmerksamkeit wird die neue, knapp 15 Meter lange Sense 50 der Beneteau Werft aus Frankreich sorgen. Diese 14-Tonnen-Yacht wurde überwiegend nach den Wünschen von Seglern konzipiert und unterscheidet sich vor allen Dingen bei der Inneneinrichtung von vielen anderen Yachten.
Die INTERBOOT mit dem Bodensee als Hausrevier wird von vielen Werften auch als Präsentationsort für neue Daysailer genutzt. Auffällig in diesem Jahr ist die 8,50 Meter lange Alphena aus Frankreich, die bei 1,6 Tonnen Gewicht von 38 Quadratmetern Segelfläche auf Hochtouren gebracht wird. Für noch mehr Speed sorgt auf Vorwindkursen ein 55 Quadratmeter großer Gennaker. Für Segelspaß und Speed stehen auch die neue Esse 750 aus der Schweiz oder die amerikanische J 111 Speedster.
Freunde klassischer Yachten können sich auf den 75er Nationalen Kreuzer „Vinga“ freuen. Jetzt ist die vierjährige Restaurierung, die eigentlich ein Neubau war, abgeschlossen und die 11,70 Meter lange Rennyacht aus Edelholz sieht wieder so aus, wie sie 1914 von der Werft Abeking und Rasmussen abgeliefert wurde.
Viel Neues gibt es auch beim Boots- und Yachtzubehör mit besonders vielen Neuheiten im Bereich der Bordelektronik. Der neueste Trend ist die Vereinigung unterschiedlicher Aufgaben auf einem Bildschirm: von der elektronischen Seekarte mit GPS, über Radar bis hin zum Erkennungssystem AIS. Darüber hinaus bieten Hersteller wie Geonav, Raymarine und Simrad die neueste Generation ihrer Multifunktionsdisplays in der Touch-Technologie an. Die berührungsempfindlichen Bildschirmoberflächen ersetzen Knöpfe und Schalter und sind in der Regel selbst erklärend.
Weitere Informationen zur INTERBOOT unter www.interboot.de
03.09.11: Aus für Schweizer Teams
Es sollte nicht sein: Auch in diesem Jahr konnten sich die Schweizer Teams am St. Moritz Match Race nicht für das Viertelfinale behaupten. Mit 2 Punkten landete das Team um Eric Monnin auf Platz 11 und Jerome Clerc und seine Mitstreiter erreichten 1 Punkt und somit den 12 Rang. Direkt ins Halbfinale zieht der Brite Ian Williams ein, der in 11 Matches 10 Siege einfahren konnte.
Gescheitert sind sie an den Details. „Es fehlten oft nur 10 cm, das ist nicht viel, kostet aber trotzdem den Sieg“, erklärt Eric Monnin selbstkritisch. „Wir segeln zwar sehr erfolgreich in den Top 20 der Welt mit, aber wenn es darum geht mit den Top 10 mitzuhalten, sind es die Details, die wir noch verbessern müssen.“ Die Idee ist, mehr System ins Team und die Segeltaktik zu bringen. „Wir haben das bereits gemeinsam diskutiert und sehen noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.“ Bisher seien sie sehr intuitiv gesegelt, das habe sie immerhin bis an die Spitze der Schweizer Match Race Szene gebracht. Um nun die Top 10 zu knacken braucht es viel Arbeit an den Details, die in dieser Liga den Unterschied machten.
„Vor 5 Jahren noch, kamen all die America’s Cup Segler zu diesem Event und segelten einfach drauf los“, erklärt Monnin die bisherige Entwicklung der Match Race Situation. „Mit der Professionalisierung durch die World Match Racing Tour legen die teilnehmenden Teams nun ihren Focus auf Match Racing und bereiten sich ganz gezielt darauf vor. Sie erleben heisse und schwierige Situationen fast täglich und können damit anders umgehen als wir, die im Verlgeich zu diesen Teams, noch als Amateure unterwegs sind.“
In Zukunft gilt es also im Team Okalys-Corum Pläne zu schmieden. Strategien auszuarbeiten. Aufgaben im Team neu zu verteilen und schnellere, bessere Entscheidungen auf dem Schiff zu treffen. Dazu werden sie zukünftig mehr trainieren, was für das „Familienunternehmen“ Monnin nicht immer ganz einfach ist. Schliesslich sind die drei Brüder alle 80-100 % berufstätig. Das absolute Ziel ist ein deutlich besseres Abschneiden am St. Moritz Match Race 2012.
Auch das zweite Schweizer Team darf ab heute dem Geschehen auf dem St. Moritzersee von der Zuschauertribüne aus folgen. „Obwohl wir ausgeschieden sind, werden wir die Gelegenheit nutzen und den Match Racing Cracks zusehen, um zu lernen“, sagt ein zufriedener Jérôme Clerc. „Wir sind ganz glücklich mit unserem Ergebnis, schliesslich konnten wir uns im Vergleich zum letzten Jahr um einen Punkt verbessern. Diesen Punkt haben wir ausgerechnet gegen Ian Williams geholt, das macht uns sehr stolz, denn 2010 hatten wir die gleiche Situation und wir haben ganz knapp gegen ihn verloren. Dieser Sieg gegen ihn ist die beste Erfahrung des St. Moritz Match Race.“
Das Team um Jérôme Clerc hat einfach nicht genug Erfahrung im Match Racing, sie bestreiten pro Jahr nur etwa 4-5 Match Races. Durch ihren Sieg am Match Race Zug im Frühsommer diesen Jahres qualifizierten sie sich für das St. Moritz Match Race. Wirklich zuhause ist Jérôme auf dem Katermeran D 35 und dieses Jahr liegt der Focus auf der Teilnahme an der Tour de France à la Voile.
Für das St. Moritz Match Race war die Teilnahme vom Team CER um Jérôme Clerc eine Besonderheit. Mit Elodie Mettraux trat die erste Seglerin in der Geschichte der Veranstaltung an. Für sie selbst ist dies aber nichts Neues. Sie ist es gewohnt mit Männern zu segeln. Was sie dennoch als ihre absolute Stärke in einem Männerteam ansieht, ist ihre Ruhe wenn es unter den Jungs mal lauter und aufgeregter zugeht. Eine Stärke, die auch Jérôme Clerc sehr an ihr schätzt.
Endgültiges Klassement nach der Round Robin (22 Flights) :
(Klassement, Name des Skipper, Nationalität, Name des Teams, Anzahl der gewonnenen/ verlorenen Matches, Punkte) 1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 10 / 1 – 10 Punkte
2) Johnie Berntsson ( SWE) Berntsson Sailing Team 7 / 4 – 7 Punkte
3) Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team 7 / 4 – 7 Punkte
4) Torvar Mirsky (AUS) The Wave Muscat 7 / 4 – 7 Punkte
5) Pierre-Antoine Morvan (FRA) Extreme Team Morbihan 6 / 5 – 6 Punkte
6) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 6 / 5 – 6 Punkte
7) Bjorn Hansen (SWE) Mekonomen Sailing Team 5 / 6 – 5 Punkte
8) Francesco Bruni (ITA) Bruni Racing 5 / 6 – 5 Punkte
9) Phil Robertson (NZL) Waka Racing Team 5 / 6 – 5 Punkte
10) Jesper Radich (DEN) Adrian Lee & Partners 4 / 7 – 4 Punkte
11) Eric Monnin (SUI) Team Okalys Corum 3 (-1) / 8 – 2 Punkte
12) Jerome Clerc (SUI) Team CER 1 / 10 – 1 Punkt
Gescheitert sind sie an den Details. „Es fehlten oft nur 10 cm, das ist nicht viel, kostet aber trotzdem den Sieg“, erklärt Eric Monnin selbstkritisch. „Wir segeln zwar sehr erfolgreich in den Top 20 der Welt mit, aber wenn es darum geht mit den Top 10 mitzuhalten, sind es die Details, die wir noch verbessern müssen.“ Die Idee ist, mehr System ins Team und die Segeltaktik zu bringen. „Wir haben das bereits gemeinsam diskutiert und sehen noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.“ Bisher seien sie sehr intuitiv gesegelt, das habe sie immerhin bis an die Spitze der Schweizer Match Race Szene gebracht. Um nun die Top 10 zu knacken braucht es viel Arbeit an den Details, die in dieser Liga den Unterschied machten.
„Vor 5 Jahren noch, kamen all die America’s Cup Segler zu diesem Event und segelten einfach drauf los“, erklärt Monnin die bisherige Entwicklung der Match Race Situation. „Mit der Professionalisierung durch die World Match Racing Tour legen die teilnehmenden Teams nun ihren Focus auf Match Racing und bereiten sich ganz gezielt darauf vor. Sie erleben heisse und schwierige Situationen fast täglich und können damit anders umgehen als wir, die im Verlgeich zu diesen Teams, noch als Amateure unterwegs sind.“
In Zukunft gilt es also im Team Okalys-Corum Pläne zu schmieden. Strategien auszuarbeiten. Aufgaben im Team neu zu verteilen und schnellere, bessere Entscheidungen auf dem Schiff zu treffen. Dazu werden sie zukünftig mehr trainieren, was für das „Familienunternehmen“ Monnin nicht immer ganz einfach ist. Schliesslich sind die drei Brüder alle 80-100 % berufstätig. Das absolute Ziel ist ein deutlich besseres Abschneiden am St. Moritz Match Race 2012.
Auch das zweite Schweizer Team darf ab heute dem Geschehen auf dem St. Moritzersee von der Zuschauertribüne aus folgen. „Obwohl wir ausgeschieden sind, werden wir die Gelegenheit nutzen und den Match Racing Cracks zusehen, um zu lernen“, sagt ein zufriedener Jérôme Clerc. „Wir sind ganz glücklich mit unserem Ergebnis, schliesslich konnten wir uns im Vergleich zum letzten Jahr um einen Punkt verbessern. Diesen Punkt haben wir ausgerechnet gegen Ian Williams geholt, das macht uns sehr stolz, denn 2010 hatten wir die gleiche Situation und wir haben ganz knapp gegen ihn verloren. Dieser Sieg gegen ihn ist die beste Erfahrung des St. Moritz Match Race.“
Das Team um Jérôme Clerc hat einfach nicht genug Erfahrung im Match Racing, sie bestreiten pro Jahr nur etwa 4-5 Match Races. Durch ihren Sieg am Match Race Zug im Frühsommer diesen Jahres qualifizierten sie sich für das St. Moritz Match Race. Wirklich zuhause ist Jérôme auf dem Katermeran D 35 und dieses Jahr liegt der Focus auf der Teilnahme an der Tour de France à la Voile.
Für das St. Moritz Match Race war die Teilnahme vom Team CER um Jérôme Clerc eine Besonderheit. Mit Elodie Mettraux trat die erste Seglerin in der Geschichte der Veranstaltung an. Für sie selbst ist dies aber nichts Neues. Sie ist es gewohnt mit Männern zu segeln. Was sie dennoch als ihre absolute Stärke in einem Männerteam ansieht, ist ihre Ruhe wenn es unter den Jungs mal lauter und aufgeregter zugeht. Eine Stärke, die auch Jérôme Clerc sehr an ihr schätzt.
Endgültiges Klassement nach der Round Robin (22 Flights) :
(Klassement, Name des Skipper, Nationalität, Name des Teams, Anzahl der gewonnenen/ verlorenen Matches, Punkte) 1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 10 / 1 – 10 Punkte
2) Johnie Berntsson ( SWE) Berntsson Sailing Team 7 / 4 – 7 Punkte
3) Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team 7 / 4 – 7 Punkte
4) Torvar Mirsky (AUS) The Wave Muscat 7 / 4 – 7 Punkte
5) Pierre-Antoine Morvan (FRA) Extreme Team Morbihan 6 / 5 – 6 Punkte
6) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 6 / 5 – 6 Punkte
7) Bjorn Hansen (SWE) Mekonomen Sailing Team 5 / 6 – 5 Punkte
8) Francesco Bruni (ITA) Bruni Racing 5 / 6 – 5 Punkte
9) Phil Robertson (NZL) Waka Racing Team 5 / 6 – 5 Punkte
10) Jesper Radich (DEN) Adrian Lee & Partners 4 / 7 – 4 Punkte
11) Eric Monnin (SUI) Team Okalys Corum 3 (-1) / 8 – 2 Punkte
12) Jerome Clerc (SUI) Team CER 1 / 10 – 1 Punkt
Freitag, 2. September 2011
02.09.11: Ian Williams, der Mann des Tages
Ian Williams und Johnie Berntsson bestätigten heute ihre gute Form von gestern und bleiben an der Spitze des provisorischen Klassements. Am anderen Ende der Liste stehen die beiden Schweizer Teams, die sich trotz herausragender Möglichkeiten ohne Chance sehen, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren.
Der zweite Tag des St. Moritz Match Race begann mit Regen und unstetem Wind und endete nach sieben Flights mit je drei Matches mit ein wenig Sonne und einem sehr böigem Malojawind, der immerhin zwischen 8 und 10 Knoten schaffte. Im Gegensatz zum gestrigen starken Wind waren somit die heutigen Matches auch weniger eng und leidenschaftlich.
Bis zum Ende der Round Robin sind noch fünf Flights zu absolvieren. Für einige Teams ist das die Chance ihre jetzige starke Position zu halten, für andere wird es die letzte Möglichkeit sein, doch noch einige Punkte zu holen, damit sie den Einzug ins Viertelfinale schaffen.
Mitten unter den Letzten ist Francesco Bruni, der aktuelle Führer der Weltrangliste, und mit vier Siegen aus acht Matches nicht sicher ober er sich für das Viertelfinale qualifizieren kann. „Es ist sehr schwierig für uns“, bestätigt er. „Das Niveau ist sehr hoch und homogen, dazu kommt, dass der Kurs schwierig zu berechnen ist. Das macht es sehr kompliziert, eine Strategie zu verfolgen, was wiederrum die Chancen auf einen Sieg schmälert.“
Trotz allen Widrigkeiten erklärt der Franzose Matthieu Richard zufrieden: „Es lief besser als gestern, wir leben noch. Wenn wir uns für das Viertelfinale qualifizieren, dann fängt alles wieder bei Null an und wir befinden uns wieder in einer neuen Ausgangslage, um zu gewinnen. Das ist Match Racing pur. Aber es gibt noch viel zu tun.“
Ian Williams und Johnie Berntsson, beide seit gestern in Führung, haben ihre gute Form bestätigt und führen auch heute noch das Zwischenklassement der Round Robin an. Aber Williams, der aus der direkten Begegnung mit Johnie Berntsson als Sieger hervor ging, verliert sein Hauptziel nicht aus den Augen: die Round Robin zu gewinnen und direkt in den Halbfinal einzuziehen.
Hinter den beiden Führenden ist die Situation extrem knapp, acht Teams liegen nur drei Punkte auseinander. Beide Schweizer Mannschaften hatten grosse Mühe und auch ein wenig Pech. Sie vergaben alle ihre Chancen auf eine Qualifikation für das Viertelfinale.
Jérôme Clerc und sein Team vom Centre d’Entraînement à la Régate sorgten heute für eine grosse Überraschung: sie bezwangen den Briten Ian Williams. Das Team profitierte von einer speziellen Match Race Situation während der Ian Williams einem anderen Schiff ausweichen musste und somit die Führung des Matches abgeben musste und somit verlor.
Eric Monnin und sein Team Okalys Corum verloren das Duell gegen Björn Hansen nachdem sie weite Strecken des Matches deutlich in Führung lagen. Bericht: Bernard Schopfer.
Provisorisches Klassement nach 17 Flights:
(Klassement, Name des Skipper, Nationalität, Name des Teams, Anzahl der verlorenen Matches / gewonnenen, Punkte)
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 7 / 1 – 7 Punkte
2) Johnie Berntsson ( SWE) Berntsson Sailing Team 7 / 1 – 7 Punkte
3) Torvar Mirsky (AUS) The Wave Muscat 6 / 2 – 6 Punkte
4) Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team 5 / 3 – 5 Punkte
5) Pierre-Antoine Morvan (FRA) Extreme Team Morbihan 5 / 3 – 5 Punkte
6) Francesco Bruni (ITA) Bruni Racing 4 / 4 – 4 Punkte
7) Bjorn Hansen (SWE) Mekonomen Sailing Team 4 / 4 – 4 Punkte
8) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 4 / 4 – 4 Punkte
9) Jepser Radich (DEN) Adrian Lee & Partners 3 / 5 – 3 Punkte
10) Phil Robertson (NZL) Waka Racing Team 3 / 5 – 3 Punkte
11) Eric Monnin (SUI) Team Okalys Corum 2 / 6 (-1) – 1 Punkte
12) Jerome Clerc (SUI) Team CER 1 / 7 – 1 Punkte
Der zweite Tag des St. Moritz Match Race begann mit Regen und unstetem Wind und endete nach sieben Flights mit je drei Matches mit ein wenig Sonne und einem sehr böigem Malojawind, der immerhin zwischen 8 und 10 Knoten schaffte. Im Gegensatz zum gestrigen starken Wind waren somit die heutigen Matches auch weniger eng und leidenschaftlich.
Bis zum Ende der Round Robin sind noch fünf Flights zu absolvieren. Für einige Teams ist das die Chance ihre jetzige starke Position zu halten, für andere wird es die letzte Möglichkeit sein, doch noch einige Punkte zu holen, damit sie den Einzug ins Viertelfinale schaffen.
Mitten unter den Letzten ist Francesco Bruni, der aktuelle Führer der Weltrangliste, und mit vier Siegen aus acht Matches nicht sicher ober er sich für das Viertelfinale qualifizieren kann. „Es ist sehr schwierig für uns“, bestätigt er. „Das Niveau ist sehr hoch und homogen, dazu kommt, dass der Kurs schwierig zu berechnen ist. Das macht es sehr kompliziert, eine Strategie zu verfolgen, was wiederrum die Chancen auf einen Sieg schmälert.“
Trotz allen Widrigkeiten erklärt der Franzose Matthieu Richard zufrieden: „Es lief besser als gestern, wir leben noch. Wenn wir uns für das Viertelfinale qualifizieren, dann fängt alles wieder bei Null an und wir befinden uns wieder in einer neuen Ausgangslage, um zu gewinnen. Das ist Match Racing pur. Aber es gibt noch viel zu tun.“
Ian Williams und Johnie Berntsson, beide seit gestern in Führung, haben ihre gute Form bestätigt und führen auch heute noch das Zwischenklassement der Round Robin an. Aber Williams, der aus der direkten Begegnung mit Johnie Berntsson als Sieger hervor ging, verliert sein Hauptziel nicht aus den Augen: die Round Robin zu gewinnen und direkt in den Halbfinal einzuziehen.
Hinter den beiden Führenden ist die Situation extrem knapp, acht Teams liegen nur drei Punkte auseinander. Beide Schweizer Mannschaften hatten grosse Mühe und auch ein wenig Pech. Sie vergaben alle ihre Chancen auf eine Qualifikation für das Viertelfinale.
Jérôme Clerc und sein Team vom Centre d’Entraînement à la Régate sorgten heute für eine grosse Überraschung: sie bezwangen den Briten Ian Williams. Das Team profitierte von einer speziellen Match Race Situation während der Ian Williams einem anderen Schiff ausweichen musste und somit die Führung des Matches abgeben musste und somit verlor.
Eric Monnin und sein Team Okalys Corum verloren das Duell gegen Björn Hansen nachdem sie weite Strecken des Matches deutlich in Führung lagen. Bericht: Bernard Schopfer.
Provisorisches Klassement nach 17 Flights:
(Klassement, Name des Skipper, Nationalität, Name des Teams, Anzahl der verlorenen Matches / gewonnenen, Punkte)
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 7 / 1 – 7 Punkte
2) Johnie Berntsson ( SWE) Berntsson Sailing Team 7 / 1 – 7 Punkte
3) Torvar Mirsky (AUS) The Wave Muscat 6 / 2 – 6 Punkte
4) Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team 5 / 3 – 5 Punkte
5) Pierre-Antoine Morvan (FRA) Extreme Team Morbihan 5 / 3 – 5 Punkte
6) Francesco Bruni (ITA) Bruni Racing 4 / 4 – 4 Punkte
7) Bjorn Hansen (SWE) Mekonomen Sailing Team 4 / 4 – 4 Punkte
8) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 4 / 4 – 4 Punkte
9) Jepser Radich (DEN) Adrian Lee & Partners 3 / 5 – 3 Punkte
10) Phil Robertson (NZL) Waka Racing Team 3 / 5 – 3 Punkte
11) Eric Monnin (SUI) Team Okalys Corum 2 / 6 (-1) – 1 Punkte
12) Jerome Clerc (SUI) Team CER 1 / 7 – 1 Punkte
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| Ian Williams, der Mann mit Topform, Foto: Loris von Siebenthal |
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| Matthieu Richard und Francesco Bruni zählten zu den Favoriten des Match Races. Ein Erreichen des Viertelfinales ist für beide aber aktuell nicht sicher, Foto: Loris von Siebenthal |
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| Das St. Moritz Match Race zeigt sich in einem aussergewöhnlichen Rahmen, Foto: Loris von Siebenthal |
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