Donnerstag, 30. Juni 2011

30.06.11: Segeln mit Behinderten

Der Verein für sozialpädagogisches Segeln (VSS) mit Sitz in Radolfzell betreut seit mehr als drei Jahrzehnten während der Segelsaison Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung. Am Samstag, 2.

Juli, veranstaltet der VSS einen Tag der offenen Tür. Auf dem Campingplatz Klausenhorn in Konstanz-Dingelsdorf stellt der Verein in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr seine Arbeit vor. Für die Segeltörns von Behinderten und Nichtbehinderten stehen dem VSS Segelkutter zur Verfügung. Am Tag der offenen Tür können sich Besucher außerdem bei Kaffee und Kuchen mit ehrenamtlichen Mitarbeitern über die Arbeit des Vereins austauschen und das Zeltdorf besichtigen. Weitere Infos: Verein für sozialpädagogisches Segeln, Rosneggerstr.3, Radolfzell, Tel. 07732/ 94 57 945, www.vss-ev.de.

Mittwoch, 29. Juni 2011

29.06.11: Hafenfest des SMCF: Ein voller Erfolg

Friedrichshafen - (st) Das Hafenfest des Segel-Motorboot-Clubs Friedrichshafen (SMCF) am letzten Samstag war ein voller Erfolg. Bei einem abwechslungsreichen Musikprogramm trafen sich mehrere hundert Besucher auf dem Event im Rahmen der 200-Jahrfeier Friedrichshafens.

Der Platz hinter dem Vereinsheim "Schussen" hatte sich dank zahlreicher Helfer unter Leitung von Veranstaltungswart Martin Baumüller in eine Fest-meile mit Grillwagen, Cocktailbar, Zelt und Bühne verwandelt. Wo normaler-weise Autos parken und Schiffe gelagert werden, trafen sich schon ab 10:30 Uhr die ersten Besucher zum Konzert der "Flotten Grenzler". Ein ab-wechslungsreiches volkstümliches Programm begeisterte die Zuhörer.

Mittags wandelte sich die Musik, Mit "Razem" kam ein Mann auf die Büh-ne, der nur mit seiner Gitarre und Mundharmonika ein breites Portfolio von Stücken der Beatles und anderer Größen der Sechziger und Siebziger Jahre präsentierte. Die kleinen Besucher nutzten die Gelegenheit, auf einem ab-gesperrten Geländeteil die bereitgestellten Spiel- und Fahrzeuge auszupro-bieren.

Der Hafen selbst wurde ebenfalls ins Fest einbezogen, drei Marinekutter und zwei Dampfschiffe standen für Rundfahrten bereit. Auch dieses Angebot wurde von vielen Besuchern und zufällig Vorbeikommenden gern angenommen Um etwa 19:30 präsentierte SMCF-Präsident Hans-Peter Benz dann die Band, die den Rest des Abends für Sti8mmung und ein volles Haus sorgen sollte. "Thin Mother" brachten Rock vom Feinsten und zahlreiche Spazier-gänger ließen sich von der Promenade anlocken, um zur Musik der wilden Sechziger und Siebziger zu tanzen. So füllten sich das Festgelände, das Zelt und das Fahrdeck der "Schussen" mit knapp 500 Besuchern, die begeistert bis zum Ende um 23:00 Uhr mitrockten. Das SMCF-Team sorgte den gesamten Tag und Abend über für Getränke und Essen vom Barbecue-Grill.
So voll war's noch nie im hinteren Hafen wie beim Hafenfest des SMCF

Dienstag, 28. Juni 2011

28.06.11: Neun Blaue Umweltflaggen 2011 für den Bodensee

Seit 25 Jahren zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung DGU Sportboothäfen und Badestellen an Küsten und Binnengewässern mit der Blauen Flagge aus, die sich besonders für den Umweltschutz einsetzen.

Das Qualitätssymbol erhalten in diesem Jahr 3650 Bewerber in 41 Ländern, die den strengen Kriterienkatalog der DGU erfüllen. Fragen zu Umweltmanagement und Sicherheit, Abfall- und Abwasserentsorgung, Badegewässerqualität und Umweltkommunikation stehen im Zentrum der Prüfung nach EU-Richtlinien, bevor jeweils für ein Jahr die Blaue Umweltflagge verliehen wird. In diesem Jahr hieß DSMC Präsident Fred Schmid die Geschäftsführerin der DGU Frau Annegret Gülker im neuen Vereinsheim an der Hafenmeile in Konstanz willkommen.

Von den 152 Blauen Flaggen für Deutschland hatte sie neun für den Bodensee mitgebracht. Besonders freute sich der Umweltbeauftragte des Deutsch-Schweizerischen Motorbootsclubs Konstanz Alex Vetter, auf dessen Initiative der Konstanzer Stadthafen das Umweltsymbol zum sechzehnten Mal verliehen bekam. Nur durch die konsequente Zusammenarbeit mit den Hafennachbarn sei dieser Erfolg möglich. Die Dankesworte galten hier dem Eisenbahnersportverein ESV, der Wasserschutzpolizei, den Bodenseeschiffsbetrieben BSB und den Stadtwerken Konstanz.

Die Grußworte des Oberbürgermeisters überbrachte Stadtrat Andreas Ellegast, der einst das Umweltsymbol für den Bodensee entdeckt hatte. Reinhard Heinl vom Deutschen Seglerverband DSV betonte den Erfolg der Umweltarbeit in Baden-Württemberg, das mit der Blauen Flagge und der Blauen Ankerinitiative an der Spitze der Bundesländer in Umweltschutzfragen stehe.

Dieter Sudmann vom Deutschen Motoryachtverband plädierte für ein weiter sinnvolles Miteinander von Umweltschutz und Wassersport und dankte der DGU für die hohe Qualität und Kontinuität ihrer Arbeit. Im Rahmen des Festaktes wurde die Blaue Umweltflagge an folgende Sportboothäfen und Badestellen verliehen:

Yachthafen Sipplingen, Yachtclub Fließhorn, DSMC Konstanz, Touristikbetriebe Uhldingen-Mühlhofen, Motoryachtclub Obersee, Sportvereinigung Dingelsdorf, Yachtclub Litzelstetten-Mainau, Sportboothafen Langenargen und Badestelle Immenstaad.
                Die Geschäftsführerin der DGU Frau Annegret Gülker (4. v.l.) verlieh neun Blaue Umweltflaggen an den Bodensee
Auch der Konstanzer Stadthafen erhält die Blaue Umweltflagge 2011 (v.l.n.r.): A.Gülker (DGU), D.Sudmann (DMYV), A.Vetter (DSMC), A.Ellegast (Stadt Konstanz), F.Schmid (DSMC), R.Große (WAPO), M.Büsing (ESV), J.Handreke (BSB), S.Ballier (BSB), R.Heinl (DSV).

Sonntag, 26. Juni 2011

26.06.11: Harder Cup 25-26. Juni 2011

Drei Wettfahrten konnten am Wochenende beim Yachtclub Hard ausgesegelt werden - und alle wurden am Sonntag Vormittag gestartet. „Heute war es schön, das seid ihr fürs gestrige Warten entschädigt worden“, meinte Wettfahrtleiter Thomas Peter am Ende der Veranstaltung. „Aber bei so unsicheren Wetterlagen werde ich euch im nächsten Jahr schon um 6 Uhr in der früh auf die Bahn schicken.“ Denn am Samstag Nachmittag hatte es überhaupt keinen Wind, es reichte gerade mal für einen Startversuch in allen drei Klassen.
Am Sonntag morgen deshalb das Kommando zur ersten Startbereitschaft um 8.00 Uhr in der früh. Da wehte noch ein leichter Süd, der bald einschlief. „Ich bin aber froh, die Wettfahrt wenn auch abgekürzt noch durchgebracht zu haben“, sagte Thomas Peter. Dann drehte der Wind auf Nord, es reichte wieder für eine abgekürzte Bahn, ehe sich vor Hard ein stabiler Schönwetterwest durchsetzte. Hier wurde ein normal lange Wettfahrt gesegelt, zu einer möglichen vierten reichte die Zeit nicht mehr. „So konstant drehende Winde, eine Wettfahrt mit Süd, eine mit Nord und die dritte mit West - und alle drei einigermaßen korrekt, das hat man auch nicht jeden Tag“, freute sich Thomas Peter bei der Siegerehrung.

Bei den Lacustre siegte Gerhard Jahn vom Bregenzer Segelclub überlegen mit drei ersten Plätzen, vor dem Bodensee-Lacustre-Klassenpräsidenten Ernst Zollinger vom Yachtclub Kreuzlingen und Stephan Frank vom Lindauer Segler-Club. Der 30er hatten 15 Schiffe am Start, erster wurde Heinz Wagner-Werborn vom Bregenzer Segelclub vor Christian Schwörer vom Lindauer Segler-Club und Rolf Winterhalter von den Jollenseglern Reichenau. Bei den 7 45ern siegte Alfred Schobinger vom Württembergischen Yachtclub vor Andi Bulang vom Yachtclub Radolfzell sowie Michael Good vom Yachtclub Kreuzlingen. Bericht: Stephan Frank; Fotos: Brigitte Heine.

26.06.11: "Wir haben um unser Leben gestrampelt"

Unwetter, Starkwind, Sturm - der Bodensee gilt als unberechenbar. Erst am Mittwoch ertrank eine Kajakfahrerin bei Radolfzell. Lina Segelbacher (28) hat ein schweres Bootsunglück auf dem See überlebt - und berichtet, wie sie auf dem See mit dem Tod kämpfte.
Die Ruhe vor dem Sturm - Leserreporter Peter Wetzel fotografierte diesen Moment am Mittwochabend in Fischbach in Richtung Westen auf dem Obersee. Im Hintergrund zeigt sich bereits die Gewitterfront, die für starke Unwetter in der Region sorgte. Bild: Peter Wetzel
Noch scheint die Sonne, plötzlich zieht eine dunkle Wolkenfront auf. Wenig später peitschen die Winde übers Wasser, die Wellen werden meterhoch. Aus dem ruhigen Bodensee wird binnen kurzer Zeit ein unberechenbares Gewässer, das immer wieder Menschen das Leben kostet. Zuletzt am Mittwochabend bei Radolfzell-Moos. Dort wurden zwei Kajakfahrer von dem starken Unwetter überrascht. Das Ehepaar konnte nicht mehr zurückpaddeln, kenterte. Schwimmwesten trugen sie nicht. Die Frau ertrank. Lesen Sie weiter >

Donnerstag, 23. Juni 2011

23.06.11: Der Hafen rockt - Hafenfest des SMCF

Friedrichshafen - (st) Vom Vormittag bis zum späten Abend ist an diesem Wochenende etwas los im Hinteren Hafen - Der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) veranstaltet sein Hafenfest im Rahmen der 200-Jahr-Feier.

Die erste Aktion des SMCF zum Stadtjubiläum war das Aufstellen von zwölf Tafeln, die die Geschichte des Hinteren Hafens, der ehemaligen Fähre „Schussen“ und des Segelclubs selbst darstellen. Die "Schussen" ist ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte, sie versah von 1927 bis 1983 ihren Dienst als erste Fähre auf der Strecke Friedrichshafen - Romanshorn.

Am 25. Juni nun lädt der SMCF alle Bürger der Stadt zu einem Hafenfest rund um die „Schussen“, die heute das Clubrestaurant beherbergt. Um 10:30 Uhr beginnt der Tag mit einem bayerischen Frühschoppen der ab 11:00 Uhr von den „Flotten Grenzlern“ musikalisch begleitet wird. Die Musiker aus dem Linzgau spielen ihr volkstümliches Repertoire bis 14:00 Uhr.

Ab 11:00 Uhr werden Besucher auf dem Wasser eintreffen, Segelkutter und eine ganze Flotte von Oldtimer-Dampfbooten aus der Schweiz präsentieren sich im Hafen und unter Fahrt. Zwischen 13:00 und 16:00 Uhr wird auf einer Aktionsbühne ein abwechslungsreiches Aktionsprogramm für Kinder geboten.

Die musikalische Untermalung von 15:00 bis 17:00 Uhr am Nachmittag übernimmt Razem, der mit Gitarre und Mundharmonika Beatles und vor allem John-Lennon-Stücke zum Besten gibt. Ab 18:00 Uhr dann beginnt das Abendprogramm mit der Eröffnung der Cocktailbar und des Barbecue-Grills. Ab 19:30 Uhr schließlich übernimmt die Tettnanger Coverband Thin Mother mit rasantem Rock aus den 60er und 70er Jahren die Bühne. Für gute Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm ist also gesorgt.

Mittwoch, 22. Juni 2011

22.06.11: Gewitterfront verhindert zweite Wettfahrt an der Arboner Mondscheinwoche

Wind, Sonnenschein, Regen, Sturmwarnung und ein imposanter Regenbogen begleiteten den zweiten Wettfahrtstag der Mondscheinwoche. Leider musste aufgrund der Starkwindwarnung und anschliessender Sturmwarnung die 2. Wettfahrt abgebrochen werden. 

Noch bis 18.30 Uhr stand ein schöner Wind aus Nordost. Gerade richtig also, einen etwas längeren Lauf am längsten Tag des Jahres zu starten. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde es in Richtung Säntis immer grauer und was vermutet wurde, traf dann auch ein. Der Wind wurde immer schwächer. Dies allerdings nach einem sauberen Start zur zweiten Wettfahrt. Für zwei Boote bot er ein tolles Gefühl, denn sie wagten einen Steuerbordstart und lagen vor dem ganzen Pulk der restlichen Boote.

Als dann nach der Luvboje die Starkwindwarnung startete, wusste jeder, dass es voraussichtlich noch nass würde. Zu diesem Zeitpunkt lag die „GO ON“ uneinholbar an der Spitze. Es dauerte nur einige Augenblicke und die Sturmwarnung mit 90 Blitzen pro Minute, zwang die Regattaleitung abzubrechen. Seemännisch korrekt und in kurzer Zeit wurden die Segel geborgen, um unter Motor in den Hafen zu gelangen. Dies aber unter intensiver „Dusche“, sodass einige den Rest des Abends in nassen Klamotten verbringen mussten. Wer hätte gedacht, zum Sommeranfang von einem solchen Gewitter überrascht zu werden. Der Spuk war bereits nach einer guten halben Stunde vorbei und eigentlich wäre dann ein Start noch möglich gewesen, jedoch lief die Sturmwarnung noch immer.

Umso interessanter wurde es im Clubzelt. Die Preise wurden mit viel Witz und Humor ausgelost und manch‘ einer erfreute sich über die gewonnene Überraschung. Es schien, als hätte Gabi Niederer dies geahnt. Sie ist es, die jeweils die Los-Preise geschickt zusammen stellt . Anscheinend als Kompensation für den ausgefallenen Lauf suchte sie die besonders Wertvollen heraus.

Der Wetterbericht und die Windprognosen für die nächsten Tage versprechen gutes, bis sehr gutes Segelwetter. Freuen wir und darauf!

Interessante Links:

Dienstag, 21. Juni 2011

21.06.11: Erste Wettfahrt bei eindrucksvoller Stimmung auf dem Bodensee

Ein schöner Auftakt zur Mondscheinwoche am Montagabend mit einer Wettfahrt bei Wind, welcher die Geduld der Segler forderte. 46 Boote waren am Start, mit dabei auch wieder die Segler des Vereins sailabilty.ch. Die Segler erfreuen sich heuer tollen Sachpreisen und zahlreichen Gutscheinen.
Start zur 1. Wettfahrt der Arboner Mondscheinwoche
Foto: Jürg Bollier
(mj) Die alte Seglerregel: „Nach dem Regen kann sich der Segler schlafen legen“ war für den ersten Lauf nicht ganz zutreffend. Die Erwärmung nach den letzten, kühlen Regentagen hat Wirkung gezeigt. Vielversprechend stand der Wind noch bis etwa 18.00 Uhr und erhöhte die Vorfreude für die Abendregatta, an der 46 Boote starteten. Spätestens nach dem Start war klar, dass dies ein Rennen wird, das etwas Geduld abverlangte. Der ausgelegte Kurs schien bei nochmals abflauendem Wind, ewig lang zu sein. Sofort stellten sich grössere Abstände ein. Wer mutig den Landschlag wählte, brauchte viel Nerven. Wer aber einige Windlöcher hinter sich liess, kam auch auf dieser Tour gut an die Spitze, was die Solaris 36 bewies. Unsere schnellen Österreichischen Gäste auf der Svenja“ und der „GO ON“ setzten sich nach der Luvtonne stark ab. Bei der YST-Gruppe 2, die nur eine Runde zurücklegen musste, hat der Gruppenzweite des Vorjahres, Toni Wetzel gleich im ersten Rennen seine Absichten angezeigt. Die Gruppe ORC, die dieses Jahr eine recht unterschiedliche Zusammensetzung zeigt, wurde beherrscht von Franco Barletta auf seiner ESSE, der mit über 5 Minuten Abstand auf den Zweitplatzierten fast ein eigenes Rennen fuhr. Aber, wie so oft, am Schluss sind diejenigen vorne platziert, die bei allen Bedingungen an der Spitze anzutreffen sind und eben etwas cleverer waren.

Eines hat aber viele Segler beeindruckt: Die tolle Abendstimmung mit einem düsteren Wolkenbild, dennoch aber intensivster Sonneneinstrahlung. Wer seinen Blick von den langweiligen Trimmfäden lösen konnte, genoss dieses schöne Bild.

Unsere Mondscheinwoche scheint eine recht attraktive Wirkung zu haben. So zählt der Lauf am Freitag zur Internationalen Bodensee Yardstick Meisterschaft (IBYM). Durch diese Tatsache werden bestimmt zusätzliche Teilnehmer für die Freitagabendwettfahrt melden. Die ESSE-Klasse hat diesen Lauf ebenfalls in ihre Jahreswertung aufgenommen. Leider fanden nach der recht anspruchsvollen Rundum wenige Boote dieser Klasse den Weg nach Arbon. Was eher zufällig bekannt wurde: Die J80 haben in dieser Woche einen speziellen Event. Sie führen ein Trainingslager durch, das nebst der Abendregatta viele andere Aktivitäten beinhaltet. Eine nachahmenswerte Initiative, die sicher viel Spass macht.

Es ist wohl aufgefallen, dass an der Verlosung dieses Jahr recht viele wertvolle Preise, wie Jacken und Gutscheine mit attraktivem Wert zur Verfügung stehen. Es lohnt sich also, an der Preisverteilung dabei zu sein und somit bei der Verlosung mit etwas Glück zu gewinnen. Die fröhliche und positive Atmosphäre im Clubzelt, die humorvolle Art, wie Ivo Gonzenbach die Preisverteilung und Verlosung durchführt, ist das, was die Mondscheinwoche ausmacht und sorgt für eine versöhnliche Stimmung, sollte die eigene Platzierung nicht ganz wunschgemäss gewesen sein. Nach dem Motto: „Aber morgen geben wir Gas“!

Montag, 20. Juni 2011

20.06.11: Start zur 16. Arboner Mondscheinwoche

Bereits zum 16. Mal in Folge begrüsst der Yacht Club Arbon Segelnde aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zur diesjährigen Arboner Mondscheinwoche. Jeden Abend um 19.00 Uhr wird zur Abendwettfahrt vor Arbon gestartet. Es werden wieder über 60 Yachten, Jollen und Mehrrumpfboote erwartet. Spannung ist garantiert! 
Start anlässlich der 15. Arboner Mondscheinwoche
Zu den diesjährigen Highlights gehören unter anderem, dass die Freitagswettfahrt zur Kurzstreckenwertung der Internationalen Bodensee Yardstick Meisterschaft (IBYM) zählen wird. Bereits bewährt und bei den Teilnehmenden sehr beliebt ist die Schoten und Knoten Regatta, die am Samstag, 25. Juni zum vierten Mal von Arbon nach Fussach führen wird. Nach der legendären Paëlla vom Spitzenkoch findet am Samstagabend die Preisverteilung und die Übergabe der attraktiven Preise im Clubhaus des YC Rheindelta statt. Eine ideale Regatta auch für Familiencrews.

Der Wetterbericht für diese Woche lässt Gutes verhoffen. Die Westwindlage wird die kommenden Tage bestehen bleiben und für guten Wind sorgen.

Die Meldeliste zeigt wieder eine Auswahl an hochkarätigen Yachten mit sehr erfahrenen Skippern und Mannschaften. Dieses Jahr wieder mit dabei sind die Segelnden von Sailability.ch mit ihren Access Dinhgies, die am Montag, Mittwoch und Freitag ebenfalls auf der Regattabahn segeln werden.

Der YCA und der erfahrene Regattaleiter, Ivo Gonzenbach heissen Sie herzlich Willkommen und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Segelserie, aber auch viel Unterhaltung beim Segelfest im Zelt.

Interessante Links:

20.06.11: Heute Start zur Arboner Mondscheinwoche

Heute Montag startet die 16. Arboner Mondschweinwoche. Anmeldungen sind auch heute noch möglich, einfach früh genug in Arbon sein. Hoffentlich bleibt der Wind den Organisatoren treu.

Die Freitagsregatta wird in die Wertung der „Internationale Bodensee Yardstick Meisterschaft“ (IBYM) aufgenommen.

20.06.11: Wasserstand am Bodensee erholt sich

Innerhalb von 2 Tagen stieg der Pegel Konstanz um 20 cm auf heute 3,52, Tendenz steigend. Damit ist er noch deutlich hinter dem Jahresdurchschnitt zurück, aber die trockenen Uferstreifen sind jetzt Geschichte! Schade eigentlich, haben doch Kinder eine zusätzliche "Spielwiese" und im Restaurant Schiff Güttingen einen attraktiven "Grillplatz" verloren!

Sonntag, 19. Juni 2011

19.06.11: Aus See gerettet


HORN (kapo) Nach der Kenterung eines Motorschiffs vor Horn mussten am Sonntag mehrere Personen mit Unterkühlungen ins Spital gebracht werden.

Ein mit 12 Passagieren besetztes, deutsches Motorschiff war nach 11 Uhr auf dem Bodensee von Langenargen in Richtung Altenrhein unterwegs. Bei starkem Wind und hohem Wellengang wurde das Schiff in der Mitte des Sees plötzlich von einer grossen Welle erfasst, kenterte und sank.

Die Passagiere wurden durch die Besatzung eines schweizer Segelschiffs geborgen und in den Hafen von Horn gebracht. Vier Personen mussten vom Rettungsdienst mit Unterkühlungen zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden. 

19.06.11: Tiefgang Bodensee mit News

Hafen am Rheinspitz:
Die durch uns gemessene und gemeldete Aufschüttung in der Einfahrt in den Hafen wurde und den Betreiber bereits behoben durch nach gebaggert. Gemäss Hafenbetreiber wird auch der durch uns vorgeschlagene Strömungsabweiser Richtung Rheinmitte montiert, somit können evtl. die Aufschüttungen in der Einfahrt etwas verringert werden. Wir werden diese Daten sicher nach messen.

Weitere Hafenmessungen: Seit unserer letzten Meldung vom 15.05.2011 sind 4 Hafenmessungen dazu gekommen siehe Juni 2011. Drucken evtl. die Datenblätter neu aus.

Ausdruck "aktueller Pegelverlauf"
Wir haben die Qualität unseres Ausdruckes "Jahresverlauf / 52 Wochen" als PDF verbessert = aktuell 2015.06.19 0800 Uhr (Beispiel). Den Pegelverlauf finden Sie unter "Statistik", "Jahr, Schritt Woche", "alle auswählen", "Berechnen" und anschliessend das PDF Symbol anklicken. Animieren Sie doch den Hafenmeister zB. wöchentlich unsere jeweils aktuelle Statistik auf zuhängen (kann auch ohne Account gemacht werden).

Aktuelle Berichte: In der IBN finden Sie immer wieder Berichte über meine Messungen mit angepassten Hafenplänen, wie z.B in der IBN 06.2011. Es lohnt sich evtl. Mal die Blätter im LEGan zu aktualisieren (wenn Sie diese nicht automatisch erhalten), die meisten Blätter wurde durch meine umfangreichen Messungen angepasst oder erweitert.

Unser nächsten Messungen sind geplant: Altnau (Einfahrt), Altenrhein Hafen am Rheinspitz, Steinach, Lindau Zech, Immenstaad, Dingelsdorf und weitere. Melden Sie uns wenn Ihr Hafen "dringend" ausgemessen werden sollte, wo, wieso per E-Mail.
Es ist seit längerer Zeit geplant eine grösser Messaktion im Untersee zu machen, ich hoffe es funktioniert.

Danke:
An dieser Stelle möchte ich allen Personen ganz herzlich Danke sagen für Ihre Unterstützung, Meldungen von Problemen. Dank Ihrer Hilfe ist es uns möglich rasch auf einzelne Probleme eingehen zu können. Wir freuen uns auf die nächsten Meldungen. Sprechen Sie uns auf dem See bitte an, wir freuen uns auf einen persönlichen Kontakt. Das www.tiefgang-bodensee.ch - Team

Samstag, 18. Juni 2011

18.06.11: Holy Smoke gewinnt die RUND UM

Albert Schiess hat mit seinem Katamaran Holy Smoke die 61. RUND UM den Bodensee gewonnen, die größte Regatta am Bodensee. Nach 6.41 Stunden querte er um 2.11 Uhr die Ziellinie vor Lindau. Kurz vorher zog die angekündigte Kaltfront mit Starkwind und Starkregen über den See. „Es war fürchterlich“, schildert der Sieger das Wetter. „Vor Langenargen haben wir bei Nacht und Regen keine 200 Meter weit gesehen. So sind wir halt weitergesegelt, und haben gehofft, dass es bis Lindau aufklart“.
Holy Smoke (Foto: Jürg Kaufmann)
Die ungarische Libera PaulLeibinger (ex Raffica) kenterte vor Hagnau. Die Mannschaft gab an, ihr sei in der Nacht von einem unbekannten Schiff die Vorfahrt genommen worden, beim Manöver des letzten Augenblicks sei die Libera durchgekentert. Später konnte sie wieder aufgerichtet werden. Alle 16 Mann an Bord wurden geborgen. Gekentert ist auch eine zweite Libera, die Telebox.

Die Wasserschutzpolizei verzeichnete drei weitere Einsätze, die aber mehr oder weniger glimpflich abgingen. Einer der großen Favoriten, Ralph Schatz vom Yachtclub Meersburg musste mit Materialproblemen auf seinem erst vor zwei Tagen eingewasserten Katamaran kurz nach dem Start aufgeben. „So ist das halt“, meinte Ralph Schatz. „Die Zeit hat zur Vorbereitung nicht ausgereicht. Aber ich habe noch 50 Jahre Zeit, endlich die Regatta zu gewinnen.“ Der Wind war wechselhaft bei der 61. RUND UM, Schwachwindlöcher wechselten mit gelegentlichen kräftigen Brisen, meist um West bei zum Teil heftigen Dauerregen, der alle Teilnehmer durchnässte. Die Wettfahrtleitung hat wegen des teils schwachen Windes den Kurs für die langsamere Startgruppe 2 abgekürzt, die Schiffe mussten nicht mehr in den Überlinger See und konnten von Konstanz direkt zurück nach Lindau segeln. „Wir haben in den vergangenen beiden Schwachwind-Jahren so wenige Boote ins Ziel gebracht, deshalb haben wir uns heuer frühzeitig für die Bahnabkürzung entschieden,“ sagt Wettfahrtleiter Hubert Henzler. Schließlich stand in der Nacht das große Feld lange in Flautenlöchern und kam nicht recht voran“.

339 Schiffe waren am Start, 295 kamen ins Ziel (Stand 14.55 Uhr). „Das zeigt, dass trotz des schlechten Wetters die RUND UM Segler hart im Nehmen sind“, lobte Andreas Ober, der 1. Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs die Teilnehmer. „Und besonders freut mich, dass ein Segler aus unserem Verein das Kleine Blaue Band gewonnen hat.“ First Ship Home und Gewinnerin des Großen Blauen Bandes ist die 22 Jahre alte Holy Smoke mit Albert Schiess, das zweite Schiff in Lindau ist die Ballyhoo von Andreas Künzli vom Yachtclub Kreuzlingen, der profitierte allerdings von der Bahnabkürzung. Dritter wurde die Skinfit vom Yachtclub Bregenz mit Fritz Trippolt. Das Kleine Blaue Band holte Skipper Niclas Stumpp aus Überlingen auf dem Schiff Alice mit Steuermann und Eigner Andreas Kainer vom LSC. Stephan Frank.

Endergebnis Klassen >

Freitag, 17. Juni 2011

17.06.11: INTERBOOT lichtet zum 50. Mal ihre Anker

Friedrichshafen - Auf dem Wasser gleiten, Abtauchen und über die Wellen springen: Die vielfältige Welt des Wassersports zieht an, heute wie vor 50 Jahren. Vom 17. bis 25. September 2011 lädt die INTERBOOT ihre Besucher zum 50. Mal dazu ein, Wassersport live zu erleben: Der Messe-See wird zum Testareal und Wakeboard-Eldorado, das Tauch-Center lockt mit einem komplett neuen Auftritt mit Panorama-Unterwasserkino, Fotoworkshops und Vorführungen im Tauchbecken. An der Hafenpromenade findet die Show-Veranstaltung „Liquid Quarter Mile“ statt und im INTERBOOT-Hafen stehen Neuheiten für Probefahrten bereit.

In fünf Jahrzehnten hat sich die INTERBOOT zu einem wichtigen Treffpunkt des Wassersports in Europa entwickelt. „Seit jeher ist das Messekonzept auf Erlebnis ausgerichtet, was sicher ein wichtiger Baustein des Erfolgs der INTERBOOT am Bodensee ist. Heute organisiert die Messe Friedrichshafen das wohl umfangreichste Rahmenprogramm aller Wassersportmessen in Deutschland“, sind sich Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Dirk Kreidenweiß sicher. „Darüber hinaus ist die INTERBOOT als Premierenmesse ein wichtiger Impulsgeber für die gesamte Branche.“

Auch bei der 50. Auflage zeigen sich die vielfältigen Facetten des Wassersports in Bewegung: Im INTERBOOT-Hafen stehen Segel- und Motorboote für Probefahrten bereit. PS-Stärke steht bei der „Liquid Quarter Mile“ im Vordergrund – dem Leistungstest der Motorboote auf der Viertel Meile auf dem Bodensee. Der Messe-See verwandelt sich zum Wassersportrevier für Kinder und Erwachsene. Dort stehen Kajaks, Kanus sowie Segel- und Schlauchboote für eine Probefahrt bereit. Fans der Trend-Wassersportart Wakeboarden kommen hier ebenso auf ihre Kosten: An einer Liftanlage können die Besucher selbst aktiv werden und einen Sprung über die Welle wagen. Außerdem findet erneut ein Wakeboard-Wettbewerb statt.

Zum Jubiläum darf ein Rückblick nicht fehlen: Eine Sonderschau blickt auf fünf Jahrzehnte INTERBOOT und erinnert an die Entwicklung des Wassersports und seine gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Weitere Infos zur INTERBOOT unter www.interboot.de.

17.06.11: Neues Seepolizei-Schiff feierlich getauft

STECKBORN (kapo) Mit einer schlichten Feier nahm am Donnerstag die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau mit der „TG 2“ offiziell ein neues Einsatzschiff in Betrieb.
Die Kantons- und nebenamtliche Seepolizistin Karin Scheuber taufte die "TG

Die seit April 2011 bei der Seepolizei im Einsatz stehende finnische „Targa 35“ ersetzt die nach über vier Jahrzehnten ausser Dienst gesetzte alte „TG 2“. Das neue Einsatzmittel wurde am Donnerstagnachmittag im Yachthafen von Steckborn getauft und so offiziell in Dienst genommen.

Das Schiff hat sich bereits in mehreren Einsätzen bewährt und zeichnet sich durch eine optimale Seegängigkeit und Sturmtüchtigkeit bei rauem Wetter und hohem Wellengang aus. Diese Eigenschaften bezeichnete der seit Kindstagen mit dem Bodensee eng verbundene Thurgauer Justizdirektor Claudius Graf-Schelling als zwingend notwendig. Trotz seiner Schönheit sei der See unberechenbar, das Wetter könne innert Kürze umschlagen und die Seebenützer in Gefahr bringen. Entsprechendes Gewicht komme der Sicherheit am und auf dem Wasser zu.

Am Bodensee werde diese Aufgabe traditionell von den Anrainerstaaten gemeinsam bewältigt. Das sei auch eine Verpflichtung für die Zukunft, bemerkte Graf-Schelling. „Wir müssen dafür sorgen, dass die auf dem See im Einsatz stehende Polizei weiter gut ausgebildet, ausgerüstet und organisiert ist“, betonte er.
Freuten sich über die erfolgreiche Schiffstaufe: Hans Baltensperger, Kommandant der Kantonspolizei Thurgau, Dr. Claudius Graf-Schelling, Justizdirektor des Kantons Thurgau, Karin Scheuber, Kantonspolizistin und Taufpatin sowie Urs Eberli, Dienstchef der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau (v.l.)

Hans Baltensperger, Kommandant der Kantonspolizei Thurgau, bezeichnete die „TG 2“ als zweckmässiges Schiff, dass geeignet sei, für zeitgemässe Sicherheit auf dem Bodensee zu sorgen. Dabei bestimme im wesentlichen die zu erwartende Wellenhöhe die Grösse des Schiffes. „Einsatzmittel wie die neue TG 2 der Seepolizei sind nicht ausgerichtet auf Schönwettertage, sondern auf den Rettungseinsatz bei Sturm“.

Donnerstag, 16. Juni 2011

16.05.11: Unbekannte demolieren Schiffe

Beschädigte Boote, gelöste Leinen: Unbekannte haben beim Schifffahrtsamt ihr Unwesen getrieben. Ein Schiff trieb herrenlos auf dem Seerhein.

Ein Schiff ist herrenlos auf dem Seerheni getrieben und am Schänzleufer auf Grund gelaufen. Das hatte einen Auslöser: Bislang Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag am Anleger des Schifffahrtsamtes Konstanz Boote beschädigt sowie deren Leinen gelöst. Dabei benutzten sie ein blaues Arbeitsruderboot des Amts, das sie später zurückließen. An einem weiteren Boot, ein Dampfschiff, wurde ebenfalls die Achterleine gelöst sowie ein Fenster eingeschlagen. Angaben der Polizei zufolge bläuft sich der Schaden auf eine Summe von 500 bis 1000 Euro. Hinweise auf die Tat sind erbeten an die Wasserschutzpolizeistation Konstanz unter Telefonnummer 0049 (0)7531 / 5 90 20.

Mittwoch, 15. Juni 2011

15.06.11: Niedrigster Pegel seit Jahren im Juni

Der Bodensee hat am Montag, 13. Juni einen für die Jahreszeit historischen Tiefstand erreicht. Der Wasserstand betrug an den Pegeln Konstanz und Bregenz 326 cm, am Pegel Romanshorn 395,47 m ü.M. Das sind zwei Zentimeter weniger als der niedrigste Wasserstand, der in den vergangenen 160 Jahren (d.h. seit 1850) an einem 13. Juni gemessen wurde.

Als natürlicher, ungesteuerter See mit alpinem Einzugsgebiet zeigt der Seespiegel einen ausgeprägten Jahresgang mit einem durchschnittlichen Anstieg von Anfang März bis Mitte Juni um rund 1,4 Meter. Ursache hierfür ist die Schneeschmelze in den Alpen und das jahreszeitlich bedingte Ansteigen der Schneefallgrenze, so dass die im gebirgigen Teil des Einzugsgebiets fallenden Niederschläge wieder abflusswirksam werden. 

In diesem Jahr war jedoch aufgrund der relativ geringen Schneemengen des vergangenen Winters und des ungewöhnlich trockenen Witterungsverlaufs in den letzten drei Monaten lediglich ein Anstieg um etwa einen halben Meter zu verzeichnen, so dass der Seewasserstand derzeit rund 90 Zentimeter unter dem langjährigen jahreszeitlichen Mittelwert liegt.

Vom absolut tiefsten Wert der letzten 100 Jahre am Pegel Konstanz/Bodensee von 229 cm (gemessen am 13. Februar 2006) ist der Seespiegel jedoch weit entfernt. Solche extrem niedrigen Werte treten nur in den Wintermonaten auf, wenn die Niederschläge in den alpinen Bereichen des Einzugsgebiets als Schnee gespeichert werden und der Seezufluss daher entsprechend gering ist.

Den aktuellen Wettervorhersagen zufolge sind für die kommenden Tage bereichsweise Niederschläge vorhergesagt, die den Seespiegel voraussichtlich aber nur um wenige Zentimeter ansteigen lassen werden. Um den Wasserstand wieder auf den jahreszeitlichen Normalwert zu bringen, sind großflächige, langanhaltende und überdurchschnittliche Regenmengen in den kommenden Wochen und Monaten nötig.

Informationen im Internet: www.bodensee-hochwasser.info

15.06.11: Bodensee geht das Wasser nicht aus

Entgegen der von Kantonsräten in einer Interpellation geäusserten Befürchtungen ist die Trinkwasserversorgung aus dem See trotz anhaltend tiefer Wasserstände nicht gefährdet. Im Gegenteil; mehrere Fachstellen sprechen sogar von einer langfristigen Versorgungssicherheit.
Der Goldacher Kantonsrat Felix Gemperle (SP) und zwanzig mitunterzeichnende Kantonsräte äussern in ihrer Interpellation (Fragen im Kasten unten) ihre Sorge um die Wasserbalance des Bodensees. Nach ihrer Einschätzung dürfte dem Bodensee immer häufiger nicht mehr gleich viel Wasser zufliessen, wie aus ihm abfliesst und wie ihm zusätzlich für alle möglichen Bedürfnisse des Menschen entnommen wird. Max von Tilzer, Professor für Aquatische Ökologie an der Universität Konstanz, bestätigt zwar, dass die Wasserstände im Bodensee in den vergangenen Jahren abnormal tief waren, wofür er geringe winterliche Schneedecken als Hauptursache bezeichnet, trotzdem sieht er diesbezüglich keine Auswirkungen auf die Wasserversorgung.

Verdunstung ist grösser
«Der Bodensee stellt mit einem Volumen von fast 50 Kubikkilometern ein enormes Wasserreservoir dar», beruhigt er. Es bestünden zudem strenge Auflagen bezüglich der Wasserentnahme zu Trinkwasserzwecken. Lesen sie weiter >

Dienstag, 14. Juni 2011

14.06.11: Neue Österreichische Staatsmeister

Veit Hemmeter und Nico Lutz vom LSC gewinnen den Euro-Cup 2011 der Tornado Klasse klar vor Martin und Julia Rusterholz aus der Schweiz. Die alten und neuen Österreichischen Staatsmeister in der Tornado Klasse heißen Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan vom Union Yacht Club Attersee (UYCAs). Die Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasse gewinnt der amtierenden Europameister, Bob Baier souverän.
Am Schlusstag ließen das regnerische Wetter sowie die unkonstanten und nur schwachen Winde vor dem Rohrspitz keine Wettfahrten mehr zu. So entschied sich die Wettfahrtleitung um 12.30 Uhr den Euro-Cup 2011 für beendet zu erklären. Die zum Schlussergebnis führenden fünf Wettfahrten wurden somit allesamt am Sonntag gesegelt.

Gewonnen wurde die Gesamtwertung der Tornado Klasse von Veit Hemmeter und Nico Lutz aus Lindau mit nur 5 Punkten aus fünf Wettfahrten. Auf Platz 2 beendeten Martin und Julia Rusterholz aus der Schweiz die Regattaserie, die somit gleichzeitig auch bestes gemischtes Team wurden. Als bestes österreichisches Team belegten Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan vom Union Yacht Club Attersee (UYCAs) den 3. Schlussrang. Somit konnten sie ihren Staatsmeistertitel vom vergangenen Jahr wiederholen und sind nun amtierende Österreichische Staatsmeister in der Tornado Klasse. Vorarlberger Landesmeister wurden Nicole und Dietmar Salzmann (Fußach) vom YCRhd, die als Dritte in der Wertung der Österreichischen Staatsmeisterschaft die Bronzemedaille gewannen.

Die Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasse gewann der amtierende Europameister, Bob Baier vom SCFF souverän. Außer die zweite Wettfahrt, die er aufgrund einer Havarie nicht fertig segeln konnte, beendete Baier die Wettfahrten konstant als Erster oder Zweiter. Mit zwei Punkten Rückstand belegte Andrew Landenberger vom dem zweiten Schlussrang. Der Lokalmatador Karsten Heinzle (Lustenau) vom YCRhd konnte sich kontinuierlich steigern und liegt als zweitbester Österreicher auf dem guten 8. Schlussrang.

Die Konkurrenten segelten überaus fair. So hatte das Schiedsgericht unter der Leitung von Jürgen Graf (GER) nur einen einzigen Protest zu verhandeln.

Die gute Organisation des gastgebenden Yacht Club Rheindelta (YCRhd) wurde von den Segelnden mehrfach gelobt und mit Blick auf das kommende Jahr bestätigten viele der Segelnden, dass sie auch dann wieder kommen werden. Für den reibungslosen Ablauf auf dem Wasser und an Land sorgten mehr als 45 Helfende des YCRhd.

Schlussresultate nach 5 Wettfahrten (1 Streichresultat):
Int. Österreichische Staatsmeisterschaft der Tornado Klasse:
1. GER 5 Veit Hemmeter / Nico Lutz LSC 5,00 Pt.
2. SUI 228 Martin Rusterholz / Julia Rusterholz RVS 10,00 Pt.
3. AUT 372 Michael Schönleitner / Philipp Rakuschan UYCAS 12,00 Pt.
4. AUT 377 Manfred Schönleitner / Georg Hirsch-Stronstorff UYCAS 16,00 Pt.
5. GER 2 Markus Betz / Nikolas Betz SMCUe 18,00 Pt.
Insgesamt 26 Tornados

Wertung der Österreichischer Staatsmeisterschaft Tornado (nur AUT Teams):
1. Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan UYCAs
2. Manfred Schönleitner und Georg Hirsch-Stronstorff UYCAs
3. Nicole Salzmann und Dietmar Salzmann YCRhd

Wertung der Vorarlberger Landesmeisterschaft Tornado (nur Vbg. Teams):
1. Nicole Salzmann und Dietmar Salzmann (Fußach) YCRhd
2. Kurt Waibel und Mario Barwart YCH
3. Jens Blum (Koblach) und Norbert Lenz (Innsbruck) YCRhd

Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasse
1. GER 14 Bob Baier SCFF 5,00 Pt.
2. AUS 308 Andrew Landenberger CRYC 7,00 Pt.
3. GER 56 Georg Reutter TSVH 11,00 Pt
4. SUI 208 Daniel Gut RVS 17,00 Pt.
5. GER 99 Peter Klemenz WSC 22,00 Pt.
Insgesamt 22 A-Cats

Vollständige Schlussrangliste nach 5 Wettfahrten: www.ycrhd.com/Programm2011/Eurocup/EC11ergebnisse.pdf

Weitere Informationen zum Yacht Club Rheindelta: www.ycrhd.com

Montag, 13. Juni 2011

13.06.11: Henrik und Frederik Schaal für die EM qualifiziert

bz / Henrik und Frederik vom Segel- und Motorbootclub Überlingen konnten sich bei der EM-/JEM- Finalausscheidung der 40 besten 420er-Segler aus den Vorregatten mit einem 4.Gesamtrang für die EM in Tavira /Portugal qualifizieren.

An den 3 Wettfahrttagen vom 2. bis zum 4.Juni wurden auf der Ostsee vor Travemünde 8 Wettfahrten bei ganz wenig Wind (5 bis 9 Kn) gesegelt. Für Henrik und Frederik waren das sehr schwere Bedingungen, da sie aufgrund ihrer Größe und Ihres Gewichts eher zu den Crews gehören, die lieber bei 4 und mehr Windstärken segeln. Die beiden konnten sich aber dennoch in den meisten Wettfahrten in den Top 10 plazieren. In der Endabrechnung war dies dann ein 4.Platz.
Frederik und Henrik Schaal

Die besten 7 Herrencrews und 7 Damenteams dürfen nun ab dem 15.7. in Tavira/Portugal segeln. Vom 15.7. bis zum 20.7.11 werden sie noch einmal vor Ort trainieren und ab dem 23.7. beginnt dann die Europameisterschaft.

Endergebnis

13.06.11: Fünf Wettfahrten bei besten Bedingungen und Traumwetter

Bei besten Bedingungen und Traumwetter konnten am Sonntag die ersten Wettfahrten der Int. Österreichischen Staatsmeisterschaft der Tornado Klasse durchgeführt werden. Nach fünf gesegelten Wettfahrten führen Veit Hemmeter und Nico Lutz vom LSC die Rangliste der Tornados an. Bei der Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasse ist der amtierenden Europameister, Bob Baier an erster Stelle.
Start (Foto: Doris Salzmann)

Nachdem der erste Wettfahrtstag am Samstag aufgrund mangelnden Windes ohne Ergebnisse beendet wurde, kamen die Sportler der Int. Österreichischen Staatsmeisterschaft der Tornado Klasse am Sonntag auf ihre Kosten. Nach fünf Wettfahrten führen Veit Hemmeter und Nico Lutz aus Lindau die Gesamtrangliste der Tornados an. Auf Platz 2 liegen Martin und Julia Rusterholz aus der Schweiz. Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan vom Union Yacht Club Attersee (UYCAs) sind auf dem 3. Zwischenrang, als bestes österreichisches Team auf bestem Weg, ihren Staatsmeistertitel vom vergangenen Jahr zu bestätigen. Als bestes heimisches Team können sich Nicole und Dietmar Salzmann (Fußach) YCRhd auf dem 10. Zwischenrang behaupten. Nach einer Kollision mit einem Konkurrenten mussten Sie an Land ihren Schaden reparieren und kamen so zu spät an den folgenden Start, was ihre Ausgangslage verschlechterte.
Boje (Foto: Doris Salzmann)

Bei der Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasses führt der amtierende Europameister, Bob Baier vom SCFF die Zwischenrangliste an. Dicht gefolgt von Andrew Landenberger der mit nur zwei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz liegt. Der Lokalmatador Karsten Heinzle (Lustenau) YCRhd konnte sich kontinuierlich steigern und liegt als zweitbester Österreicher auf dem guten 8. Zwischenrang.

Gegen 10:50 Uhr konnten Wettfahrtleiter Markus Düringer die 26 Tornados und 22 A-Cats bei schönstem Wetter und 5-8 kn Wind aus Nordwest zur ersten Wettfahrt starten lassen. Der Wind nahm dann laufend zu, sodass die dritte Wettfahrt bei 10-10 kn Wind gestartet werden konnten. Wie im Reglement vorgesehen, wurde nach 4 Wettfahrten eine Pause an Land angeordnet. Nach einer Stunde Pause begaben sich die Sportler wieder in das Regattarevier vor dem Rohrspitz und starteten gegen 16:30 Uhr zur 5. Wettfahrt.

Heute Montag, 13. Juni 2011 ist der erste Start um 10:30 Uhr geplant. Bei entsprechenden Bedingungen sind noch einmal vier Wettfahrten vorgesehen. Der letzte Start kann morgen um 13:30 Uhr erfolgen.

Zwischenresultate nach 5 Wettfahrten:
Int. Österreichische Staatsmeisterschaft der Tornado Klasse:
1. GER 5 Veit Hemmeter / Nico Lutz LSC 5,00 Pt.
2. SUI 228 Martin Rusterholz / Julia Rusterholz RVS 10,00 Pt.
3. AUT 372 Michael Schönleitner / Philipp Rakuschan UYCAS 12,00 Pt.
4. AUT 377 Manfred Schönleitner / Georg Hirsch- Stronstorff UYCAS 16,00 Pt.
5. GER 2 Markus Betz / Nikolas Betz SMCUE 18,00 Pt.^
Insgesamt 26 Tornados

Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasse
1. GER 14 Bob Baier SCFF 5,00 Pt.
2. AUS 308 Andrew Landenberger CRYC 7,00 Pt.
3. GER 56 Georg Reutter TSVH 11,00 Pt.
4. SUI 208 Daniel Gut RVS 17,00 Pt.
5. GER 99 Peter Klemenz WSC 22,00 Pt.
Insgesamt 22 A-Cats

Vollständige Zwischenergebnisse nach 5 Wettfahrten:
www.ycrhd.com/Programm2011/Eurocup/EC11ergebnisse.pdf

Weitere Informationen zum Yacht Club Rheindelta: www.ycrhd.com

Freitag, 10. Juni 2011

10.06.11: Rekord bei der Bodenseewoche

Nein, der Bodensee ist nicht das Mittelmeer - und das ist auch gut so, denn während das Wetter im Mittelmeerraum wie öfters in letzter Zeit von verhältnismäßig niedrigen Temperaturen und Regen bestimmt war, präsentierte sich der Bodensee am letzten Maiwochenende von seiner besten Seite und bescherte den Seglern traumhafte 3 Regattatage an der Internationalen Bodenseewoche 2011 in Konstanz. Über 120 klassische und moderne Yachten segelten auf 5 verschiedenen Regattabahnen mitten im Konstanzer Trichter um die begehrten Bodenseewoche-Pokale und Sonder-Trophäen.

Getreu dem Motto ‚Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung‘ war der Freitag mit bis zu 18 Knoten Wind für die Segler ein spannender Renntag, an dem sogar einige Materialschäden wie ein Mastbruch zu verzeichnen waren. Trotz herrlichstem Sonnenschein - der am Bodensee eher Flaute bedeutet - herrschte auch an den anderen Veranstaltungstaten ideales Segelwetter: bei mäßigen Winden um 3 Beaufort konnten in allen 17 Wertungsklassen die geplanten 7 Wettfahrten ausgesegelt werden.

Ein besonderer Augenschmaus für die über 70.000 Besucher war das diesjährige Harbour-Race, welches von allen Teilnehmern begeistert angenommen wurde. Beim Harbour-Race geht der Zieleinlauf des letzten Rennens am Tag durch ein spezielles Zieltor, welches in unmittelbarer Nähe zum Konstanzer Hafen aufgebaut wird. Innerhalb nur weniger Minuten liefen dort am Sonntag alle teilnehmenden 120 Segelyachten direkt vor den Augen zahlreicher Zuschauer in das Ziel ein. Mit den farbigen Spinnaker-Segeln und der in der Sonne funkelnder See bot sich eine wunderbar südländisch angehauchte Kulisse, welche sich, so die Meinung des fachkundigen Publikums, mit den Bildern der Zieleinläufe manch großer Regatten am Mittelmeer in nichts nachsteht.

Der größte Andrang herrschte auf der Bahn Delta der 30er Schärenkreuzer, denn sie waren der am stärksten vertretene Bootstyp der diesjährigen Bodenseewoche. Ein Grund mehr, warum sich die Crew der ‚Bijou VI‘ um Steuermann Rolf Winterhalter über ihren Sieg und den Gewinn des Bodenseecups nach drei Regattatagen freuen kann.

Grund zur Freude haben auch die 75er und 45er Nationalen Kreuzer, die im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern werden. So konnte in der Klasse der 75er das Team um Dr. Richard Volz mit ihrem ‚Passat‘ den Titel vom letzten Jahr deutlich verteidigen. Bei den 45ern freute sich Markus Graf und seine Crew über den Sieg auf der ‚Nambuk‘.

Heiß her ging es bei den modernen ORC-Booten. Nach sieben Wettfahrten mit einem Streicher durfte das Team der ‚Mecki Messer‘ in der Gruppe der ORC 1 ganz oben auf das Siegertreppchen und stand so auf der gleichen Ebene wie die Crew der ‚Mistral II‘ der ORC-Gruppe 2-4.

Für regelrechten Nervenkitzel sorgten der 46 Fuß Binnenracer ‚Vermeer‘ und die sieggewohnte 49 Fuß Karbon-Schwenkkiel Rennyacht ‚Wild Lady‘ von Wolfgang Palm, die sich fast schon ein Matchrace lieferten. Zum Schluss hatte die ‚Vermeer‘ von Michael Pieper aus Konstanz ganz knapp die Nase vorn und nahm den Pokal für den schnellsten ORC-Racer mit Jubel entgegen.

Bei den Drachen Classic gewann die ‚Chaton‘ um Steuermann Christian Hemmerich vom Deutschen Touring Yacht Club am Starnberger See mit deutlichem Vorsprung. In der Offenen klassischen Klasse konnte sich die Crew um Klaus Steinlein mit ihrem ‚Tümmler‘ in der Klasse II den Sieg ergattern, in der Klasse I landete die ‚Chili‘ mit Steuermann Max Glas vom Starnberger See, der mit mehreren Yachten auf der Bodenseewoche vertreten war, auf dem ersten Rang.

Bei den L-Booten (Binnen 30er), welche eine eigene Wertungsgruppe hatten, siegte „Gazelle VI“ um den Steuermann Frank Bittner.

Die ‚Jubiläums-Team-Trophy‘ - keine separate Regatta, sondern ein spezielles Wertungssystem, das auch den Drei-Länder-Cup Mitte Mai berücksichtigte - ging an den Ravensburger Yacht Club. Gestiftet wurde dieser Wanderpreis vom Bodensee Segler Verband, anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums.

Ebenfalls einen runden Geburtstag konnte dieses Jahr die 1911 erbaute ‚Bayern II‘ vom Lindauer Segel Club feiern - ein 1st Ruler der 8mR Rennklasse (8mR der ersten Generation) - die somit die älteste Yacht ist, die an der Bodenseewoche 2011 teilnahm. Ein regelrechter Jungspund im Vergleich dazu ist die gerade zur Bodenseewoche fertig gewordene ‚Chili‘ von Max Glas, ein Racer im klassischen Look.

Noch ‚ganz grün hinter den Ohren‘ waren auch die jüngsten Teilnehmer in diesem Jahr: Das jüngste Crew-Mitglied, welches an allen Rennen mit an Bord eines 30er Schärenkreuzers war, war gerade einmal fünf Monate alt, der jüngste aktive Segler war drei Jahre alt.

Die einzelnen Tagessiege konnten im Rahmen der Gala-Abende gefeiert werden. So lud der Bodensee-Segler-Verband am Freitagabend zu den Feierlichkeiten seines 100-jährigen Jubiläums in das Konstanzer Konzil ein. Am Samstagabend gab es für die Teilnehmer in der ‚Captain’s Lounge‘ das jedes Jahr stattfindende ‚Captain’s Buffet‘, welches von einer Live Jazz-Band begleitet wurde.

Ein ganz besonderes Erlebnis für die Teilnehmer der diesjährigen Bodenseewoche war die Vorführung von Impressionen in 3D-Qualität sowie das Live-Tracking der Regatten.

Die Veranstalter freuen sich über eine gelungene Veranstaltung mit drei Regattatagen, 120 Segelyachten und etwa 1000 Teilnehmer, die sehr international vertreten waren - ob vom Bodensee selbst, aus Bayern, Mittel- und Norddeutschland, aus der Schweiz, Italien oder Frankreich zog es die Wassersportler nach Konstanz. Die weiteste Anreise hatte eindeutig eine Crew aus Kanada vom ‚Royal Canadian Yacht Club‘ auf sich gebracht, die ihre 8mR Rennyacht eigens für die Bodenseewoche von Kanada nach Konstanz bringen ließ und als Dank den Sieg in ihrer Klasse verbuchen durfte.

Bei traumhaftem Wetter zog es über 70.000 Besucher an die Hafenmeile, welche dort neben den klassischen Motorbooten eine Retrospektive der Oldtimer an Land bewundern konnten. Wer ‚aktiv‘ an der Bodenseewoche teilnehmen wollte, konnte an einer Regatta der Modellsegler teilnehmen oder sich am Rudersimulator versuchen - ganz wie die ‚echten‘ Ruderer, deren Regatten sich immer wieder als wahre Publikumsmagnete erwiesen.

Platzkonzerte, nächtliche Hafenkonzerte und der Concours d`Elégance der Segelyachten und Motorboote sorgten für große Begeisterung.

Nicht nur die 18 ausrichtenden Clubs und die Veranstalter sondern auch die rund 70 Aussteller sind mehr als zufrieden. So ging auf der Wassersportausstellung und InWaterBoatShow aus dem ein oder anderen Informationsaustausch ein zukünftiger Bootsbesitzer hervor. Maritimes Angebot und innovative Errungenschaften in der Technik des Wassersports überzeugten - ein Grund mehr, diesen Bereich noch weiter auszubauen.

Auch das allgemeine Feedback von Seiten der Teilnehmer war wieder einmal sehr positiv. Einige Segler haben direkt im Anschluss an die Veranstaltung ihre Teilnahme für 2012 bereits zugesichert, denn ‚so eine durchdachte und super funktionierende Organisation wie in Konstanz habe man noch nie erlebt‘.

Über solch gute Rückmeldungen freuen sich die Veranstalter um die 18 Clubs, welche für das jährlich im Mai/Juni stattfindende Wassersportereignis ‚Internationale Bodenseewoche‘ direkt nach der Veranstaltung mit den Vorbereitungen für 2012 beginnen - denn nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung. Auf 2012 - vom 31. Mai bis 3. Juni in Konstanz! Maike Müller.

Weitere Informationen über die Bodenseewoche und zu den Ergebnissen finden Sie unter: www.bodenseewoche.com.

Fotos: bodenseewoche.com

10.06.11: Tornados kämpfen um den Österreichischen Staatsmeistertitel

Der Yacht Club Rheindelta (YCRhd) organisiert vom 10. - 13. Juni 2011 die Int. Österreichische Staatsmeisterschaft der Tornado Klasse sowie die Int. Schwerpunktregatta der A-Cat Klasse. Am Rohrspitz werden über das Pfingstwochenende mehr als 80 Sportler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz erwartet.
In maximal 12 Wettfahrten wird vor dem Rohrspitz auf dem Bodensee in den kommenden Tagen die neuen Österreichischen Staatsmeister der Tornado Klasse ermittelt. Bei den Tornados sind 30 Teams aus drei Nationen gemeldet. Der Hafen Rohspitz ist mit der großzügigen Infrastruktur ein optimaler Austragungsort für Segelwettkämpfe wie diese.

Segelregatten auf Katamaranen haben im Yacht Club Rheindelta bereits eine lange Tradition. Nach 2003 und 2007 ist der Yacht Club Rheindelta bereits zum dritten Mal Gastgeber der Int. Österreichischen Staatsmeisterschaft der Tornado Klasse. „Die Regatta am Rohrspitz hat sich in den vergangenen Jahren in der Katamaranszene als einer der Saisonhöhepunkte etabliert. Die Segelnden kommen aufgrund des Reviers und der guten Organisation der Veranstaltung immer wieder zahlreich nach Fußach", sagt der Präsident des Yacht Club Rheindelta, Dietmar Salzmann, der selber um den Titel mitsegeln wird.

Die einheimischen Teams hoffen dabei, ihre Revierkenntnisse optimal nutzen zu können, um einen der heiß umkämpften Ränge auf dem Stockerl zu ersegeln. Der gastgebende Club (YCRhd) stellt nicht weniger als drei Teams, die in den kommenden Tagen um den Titel kämpfen werden. Es sind dies: Dietmar Salzmann (Fußach) der mit Tochter Nicole Salzmann (Fußach) segelt, Heinz Böhler (Schwarzach) und Markus Pinggera (Hard), Jens Blum (Höchst) und Norbert Lenz (Innsbruck) sowie Roland und Tobias Marth (Koblach). Ihren Titel verteidigen werden die amtierenden Österreichischen Staatsmeister, Michael Schönleitner und Philipp Rakuschan vom Union Yacht Club Attersee (UYCAs).

Gleichzeitig zur Int. Österreichischen Staatsmeisterschaft der Tornados wird für die A-Cat Klasse eine Schwerpunktregatta ausgetragen. Der Lokalmatador aus Lustenau, Karsten Heinzle vom Yacht Club Rheindelta, sieht seine Chancen für eine Top-Platzierung intakt: „Die Konkurrenz aus Deutschland und der Schweiz ist sehr stark. Wenn alles gut läuft, ist ein Platz unter den Top 5 im Bereich des Möglichen", sagt Karsten Heinzle über sein Ziel bei der bevorstehende Regatta.

Die ersten Wettfahrten werden am Samstag, 11. Juni ab 14.00 Uhr vor dem Rohrspitz gesegelt. Auf dem Programm stehen täglich vier Wettfahrten. Am Montagnachmittag stehen dann die neuen Österreichischen Staatsmeister fest und werden anlässlich der Siegerehrung erkoren. Zuschauer sind herzlich willkommen. Das Zuschauerboot Elisa wird ab Hafen Rohrspitz regelmäßig zum Regattagebiet fahren, von wo aus die Besucher das Geschehen hautnah mitverfolgen können.

Über die Bootsklasse Tornado
Der Tornado ist ein Katamaran mit einer Länge von 6,10m und einer Breite von 3,05m. Die Segelfläche beträgt am Wind 23,8 qm. Mit diesen Dimensionen gehört der Tornado zu den schnellsten Katamaranen seiner Klasse. Die Mannschaft besteht aus einem Steuermann /-frau und einem Vorschoter. Der im Jahre 1966 von Rodney March gezeichnete Tornado war von 1972 bis 2008 als olympische Disziplin anerkannt. Der Tornado ist weltweit in über 50 Ländern vertreten. Weitere Informationen zum Yacht Club Rheindelta: www.ycrhd.com.

10.06.11: Wir machen Dampf!

Vom 23. bis 26. Juni 2011 treffen sich Dampfbötler aus der Schweiz und dem nahen Ausland im Gemeindehafen Zollershus in Güttingen zu einem Stelldichein. Die Bevölkerung ist eingeladen, die besonderen Wasserfahrzeuge aus nächster Nähe zu bestaunen und die Eigner kennen zu lernen.

wm. Die Vereinigung der Schweizer Dampfbootfreunde VSD mit ihren rund 200 Mitgliedern führt immer wieder Dampfboottreffen durch. Von den rund 40 Dampfbooten wird dieses Jahr etwa ein Dutzend im Hafen Güttingen zu bewundern sein. Allesamt sind es liebevoll gepflegte und funktionstüchtige Schiffe, jedes mit einer eigenen, oft sehr langen Geschichte. Die ältesten Boote sind über 100 Jahre alt. Die meisten Dampfbötler betreiben ihr kostbares schwimmendes Gefährt mit Holz. Daneben wird auch mit Kohle, Koks, Dieselöl oder Gas geheizt. Die Grösse der Boote schwankt zwischen 4.30 m und 13,30 m. Das grösste Bodensee-Dampfboot ist die Gustav Prym mit 12,50 m Länge. Gebaut sind sie aus Holz, Stahl oder Kunststoff.

Die Boote fahren geräuschlos und ohne Vibrationen. "Lärm" verursacht höchstens die Dampfpfeife mit ihrem typischen Ton.

Die Kapitäne und ihre Crews werden verschiedene Häfen anlaufen und auch Gäste mitnehmen. Wer sich für eine Publikumsfahrt interessiert, kann im Infozelt des VSD auf dem Hafengelände ein Ticket erwerben. Für den Freitag, 25. Juni ist um 19 Uhr ein Begrüssungsapéro vorgesehen. Am Sonntag gibt es um 10.30 Uhr ein Frühschoppenkonzert des Musikvereins Eintracht Güttingen und ab 12 Uhr werden die Boote beim Auslaufen vorgestellt.

Wetterbedingte Änderungen müssen in Kauf genommen werden. Die Veranstalter freuen sich auf ein reges Interesse von Wassersportlern und Landratten.
Die "LIBERTY BELLE" (Bild) wird mit von der Partie sein

10.06.11: Zweite InWaterBoatShow am Bodensee

Am Schweizer Bodenseeufer, in Bottighofen, werden vom 19. bis 21.8.2011 zum zweiten Mal alle Neuheiten im Bereich Segelyachten und Motorboote sowie Segel und Zubehör im Rahmen einer InWaterBoatShow gezeigt. Der Besuch der innovativen Ausstellung ist kostenlos.
Die Marina Bottighofen bietet durch die großzügige Anlage nicht nur das richtige mediterrane Flair, es gibt auch ausreichend Platz, die Ausstellungsstücke optimal zu präsentieren. Für das leibliche Wohl sorgen Verpflegungsinseln, und beim täglichen Sundowner gibt es ausreichend Gelegenheit für ausführliche Fachsimpeleien mit Kollegen.

Das Hafengelände Bottighofen ist ideal gelegen - entweder für die Anfahrt mit dem eigenen Schiff direkt nach Bottighofen oder Kreuzlingen, vom deutschen Bodenseeufer mit den Linienschiffen der Bodenseeschifffahrt oder per Auto. Über Parkplätze und Zubringershuttle wird auf der Homepage rechtzeitig informiert.

Alle Interessenten und Aussteller der nautischen Branche sind herzlich eingeladen, sich auf der webseite www.inwater-boatshow.com zu informieren und sich persönlich beim Verein für eine Anmeldung zu erkundigen.

InWaterBoatShow Hafengelände Bottighofen (CH), 19. - 21. August 2011

Öffnungszeiten:
Freitag: 11:00 - 20:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 20:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei

Mittwoch, 8. Juni 2011

08.06.11: Opti-Seglerin Lea Rüegg holt sich Ticket für EM in Portugal

Letztes Wochenende kämpften die Schweizer Optimistensegler/innen bei ihrer letzten Qualifikationsregatta in Workum NL um die Teilnahme an der WM in Neuseeland und EM in Portugal.

Bei strahlendem Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und besten Windbedingungen konnten 8 Wettfahrten auf dem Ijsselmeer gesegelt werden die über die Vergabe der Tickets für das Schweizer Team entscheiden sollten. Für den Regionalverband 6 haben 2 Segler aus dem Swiss Sailing Team Bodensee hervorragende Resultate in dem international hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld eingefahren.
Lea Rüegg (YC Arbon) konnte sich dank konstanten Leistungen über die gesamten Ausscheidungsregatten, nach 2010, erneut für die Europameisterschaften qualifizieren und wird Anfang Juli in Portugal mit dem Schweizer Opti-Team an den Start gehen.

Jonathan Rutishauser (YC Kreuzlingen) überraschte als einziger Deutschschweizer Segler in der Gold-Fleet, mit einem 67. Schlussrang und verfehlte damit nur um einen Platz ein Ticket an die EM. Stefan Rüegg.

08.06.11: Seglerverein Staad (SVS) lädt zur Midweek

Die Staader Segler um Regattaleiter Jürgen Birkle freuen sich auf die heutige „Midweek“ und viele Teilnehmer. Alle Yachten aus dem Konstanzer Umkreis und natürlich auch alle anderen Regatta- und Nichtregattasegler sind zu diesem regelmässig stattfindenden Event herzlich eingeladen. Meldungen werden zwischen 17:30 und 18:29 Uhr (Flagge „L“ ab) beim Startschiff Donates und beim Kontrollboot entgegengenommen.

Startzeit : 18.30 Uhr (Ankündigungssignal) Yachten I
18.35 Uhr (Ankündigungssignal) Yachten II, Jollen, Jollenkreuzer, Mehrrumpfboote

Für Speis und Trank nach der Regatta auf dem Dampfersteg und im Vereinsheim den Staader Segler ist wie immer gesorgt! Mehr Informationen unter: www.segler-verein-staad.de

08.06.11: Neu Wetterradar auf Bodensee-News

Auf der rechten Seite sehen Sie einen Wetterradar von meteo24.ch. Diese Seite wird von mehreren bekannten Wetterseiten unterstützt. Zur Atomausstiegsdebatte kommt einiges an Wasser runter - hoffentlich ein gutes Ohmen für den Ausstieg!

Montag, 6. Juni 2011

06.06.11: Wind, Sonne und ein zufriedener Roland Gäbler

Nach der Deutschen Meisterschaft, der German Open im vergangenen Jahr sind am Wochenende (3.-5. Juni) die Tornadosegler zum zweiten Mal nach Lindau gekommen!

15 Schiffe waren am Start, und Wettfahrtleiter Markus Gielen vom Lindauer Segler-Club war zufrieden. „Wir haben sechs Wettfahrten an drei Tagen durchgebracht, wir mussten kaum eine Bahn abkürzen, angesichts der Wetterlage ist das schon sehr gut“. Am Freitag konnten drei Wettfahrten ausgetragen werden, die erste noch bei vier, die letzte bei zwei Beaufort. Am Samstag gab es zwei Regatten bei zwei Windstärken, am Sonntag dann noch eine letzte bei schwächerem Wind...

Überragender Sieger war Roland Gäbler vom Norddeutschen Regattaverein, der mit seiner Frau Nahid extra aus Hamburg an den Bodensee gefahren war. „Für uns ist Lindau wichtig“, meinte Gäbler, das ist schon eine Herausforderung, gegen die local heroes zu segeln. Veit Hemmeter und Dominik Halbing vom LSC zum Beispiel sind sehr, sehr gut. Vor allem bei leichtem Wind. Die zu schlagen, war schon schwer“. Veit Hemmeter hatte auch ein wenig Pech: In der letzten Wettfahrt am Samstag kam er als erster ans Luvfass, und wurde von einem Winddreher kalt erwischt. „Veit war auf jeden Fall der Leidtragende“, meinte Wettfahrtleiter Markus Gielen. „Denn Roland Gäbler ist da an ihm vorbei und gewann den Lauf. Und der war möglicherweise entscheidend für die Endabrechnung“. Denn zum Schluß trennten die beiden nur zwei Punkte In der Endabrechnung kam Veit Hemmeter auf den zweiten Platz, Dritter wurde mit einem leichten Abstand Raoul Rudin vom Yachtclub Rigi.

Die Regatta der Katamarane wurde als Teil der Tornado Grand Prix-Serie ausgetragen. Die Klassenvereinigung will damit kürzere und schnellere Läufe ermöglichen, der Grand Prix soll einmal in jedem Jahr in jedem Land mit einer aktiven Tornado-Szene ausgetragen werden. Stephan Frank.

Ergebnis >
Oben Start der Tornado Klasse, unten die Sieger Roland und Nahid Gäbler (Fotos: Lukas Götze)

Sonntag, 5. Juni 2011

05.06.11: Jérôme Clerc ist der neue Match Race Schweizer Meister

Zug - Jérôme Clerc und sein Team von der Société Nautique de Genève gewann den Schweizer Meistertitel am Volvo Match Race Cup Zug. Mit der heutigen Preisverleihung erhielt er das Ticket zur Teilnahme am St. Moritz Match Race, das anfangs September ausgetragen wird.
Unter schwierigen Windbedingungen war es möglich den Finallauf durchzuführen, welcher vom Team Clerc souverän gewonnen wurde. An zweiter Stelle platzierte sich Alain Stettler vom RCO, der seine gute Form der vorgängigen Regattatage bestätigen konnte. Auf dem dritten Platz schloss der als Nummer eins gesetzte Eric Monnin vom YCI ab, gefolgt von Marcel Walser vom Zürcher Yacht Club.

Kurt Frei, Delegierter von Swiss Sailing, lobte an der abschliessenden Rangverkündigung die heutige tadellose Arbeit von Regattaleiter Philipp Koch. „Er hatte zu jeder Zeit die richtigen Zeichen und Signale gesetzt. Gleichzeitig verstand er es, den teilnehmenden Teams zu zeigen, dass alles daran gesetzt wurde, eine faire und reguläre Austragung zu erzielen. Bei den heutigen schwierigen Wetter- und Windbedingungen war das eine wahre Herausforderung." Von gleicher Seite wurden die Verantwortlichen und Helfer vom Yacht Club Zug für die reibungslose Organisation und Durchführung des zweiten Volvo Match Race Cup Zug gelobt.

Nächste Station im Kalender der Schweizer Match Race Segler wird die Austragung des St. Moritz Match Race sein. Jérôme Clerc qualifizierte sich mit dem heutigen Sieg zur Teilnahme und wird dort Gelegenheit haben, sich mit den weltbesten Match Race Seglern zu messen. Sie werden im Rahmen der World Match Racing Tour vom 30. August bis 4. September 2011 im Engadin Halt machen. 2012 finden die Meisterschaften am Bodensee beim Yacht-Club Romanshorn statt.

Rangliste des Volvo Match Race Cup Zug
1. Jérôme Clerc, Bryan Mettraux, Elodie Jane, Mettraux und Denis Girardet (Société Nautique de Genève)
2. Alain Stettler, Bruno Zeltner, Chris Rast und Danielle Gamache (Regattaclub Oberhofen)
3. Eric Monnin, Marc Monnin, Julien Falxa und Jean-Claude Monnin (Yacht Club Immensee)
4. Marcel Walser, Fabio Müller, Beat Müller und Rico Hasler (Zürcher Yacht Club)
5. Roger Stocker, Robert Hürlimann, Mark Griesmeier und Olivier Lüthold (Zürcher Yacht Club)
6. Natalie Keller, Livia Naef, Lea Tschudi und Theresa Lager (Zürcher Yacht Club)
7. Lorenz Müller, Robert Hartmann, Matthew Hall und Martin Calmon (Bieler Yacht Club)
8. Lukas Erni, Christian Sprecher, Pascal Abegg und Stephan Rupp (Regattaclub Oberhofen)

05.06.11: Favoritensterben im Halbfinal

Team Monnin und Walser sind ausgeschieden - Clerc und Stettler weiter.

Zug- Am Samstagnachmittag, kurz nach 16 konnte mit dem Start der Halbfinalrunde begonnen werden. Insgesamt wurden drei Flights bei leichtem Wind aus Nordost durchgeführt. Widererwarten schied der als Favorit gesetzte Eric Monnin vom Yacht Club Immensee gegen das Team von Jérôme Clerc von der Société Nautique de Genève mit zwei zu null Punkten aus. Der zweite Finalgegner ist Alain Stettler vom Regattaclub Oberhofen. In einem spannenden Rennen über drei Flights verwies er das Team von Marcel Walser vom Zürcher Yachtclub in den kleinen Final.
Regattaleiter Philipp Koch, sein Helferteam auf dem Wasser und alle mitwirkenden Segler mussten sich in der ersten Tageshälfte in Geduld üben. Kurz nach 13 Uhr wurde zum ersten Auslaufen gestartet. Der Wind schlief aber völlig ein, sodass nochmals eine Warterunde an Land angesagt war. Um 16 Uhr konnte mit der Austragung der ersten Halbfinalflights begonnen werden.

Beim Aussegeln um die Ränge fünf und sechs hatte sich gegenüber der gestrigen Rangliste keine Veränderung ergeben. Das Team von Roger Stocker gewann mit zwei Punkten vor dem Damenteam von Nathalie Keller, beide vom Zürcher Yachtclub. Zwischen den Monnins und dem Team Clerc war die Entscheidung ebenfalls eindeutig. Mit zwei Siegen wurden die Lokalmatadoren in den kleinen Final geschickt. Weniger eindeutig war es zwischen Stettler und Walser. Die Entscheidung fiel im dritten Flight zu Gunsten von Alain Stettler mit zwei zu eins.

Am Abend herrschte bei der Regattaleitung Zufriedenheit. Die für die Entscheidung notwendigen Matches konnten durchgeführt werden. Somit kann morgen mit den Finalläufen begonnen werden. Die unerwarteten Ergebnisse von heute lassen die Spannung für den Titel des Schweizer Meisters steigen. Der heutige Gewinner des Volvo Match Race Cup Zug wird sich anfangs September mit den weltbesten Match Race Seglern am Volvo Match Race in St. Moritz messen. Man darf gespannt sein.

Samstag, 4. Juni 2011

04.06.11: Walser in der Poleposition

Zug - Nach Abschluss der Round Robin liegt Reto Walser auf dem ersten Rang, dicht gefolgt von Eric Monnin, der punktgleich abschloss, aber in der Direktbegegnung mit Walser unterlegen war. Auf dem dritten Platz qualifizierte sich Alain Stettler. Jérôme Clerc beendete als Vierter. Die Wettkampfleitung hat die Round Robin am ersten Tag abgeschlossen und wird morgen Samstag mit der Austragung der Halbfinals fortfahren. Die Finalbegegnungen werden am Sonntag ausgetragen.

Pünktlich um neun Uhr morgens schickte Wettfahrtleiter Philipp Koch die ersten beiden Teams von Titelverteidiger und Schweizermeister Eric Monnin gegen Lorenz Müller über die Startlinie. Die Wetteraussichten für den ersten Regattatag des Volvo Match Race Cup Zug waren vielversprechend. Die angekündigte Bisenlage mit mittlerem Wind aus Nord/Nordost liess die Austragung der ersten sieben Flights der Round Robin zu. Die Luvboje konnte so nahe an die Hafenmole gesetzt werden, dass den zahlreich erschienenen Zuschauern die Mitverfolgung der spannenden Läufer optimal ermöglicht wurde. Im Verlaufe des Nachmittages drehte der Wind plötzlich auf Süd, so dass der Kurs für die Fortsetzung neu gesetzt werden musste.

Die Teams von Walser und Monnin haben den ersten Regattatag dominiert. Beide ersegelten sich sechs Punkte. In der spannenden Direktbegegnung hatte Walser gegen Monnin gewonnen. Stettler schloss die heutige Round Robin auf dem dritten Schlussrang mit fünf Punkten ab. Weniger zufrieden zeigte sich der letztjährige Zweiplatzierte, Jérôme Clerc von der Société Nautique de Genève. Er hatte einen durchzogenen Tag, genauso wie Roger Stocker vom Zürcher Yachtclub. Bis zum letzten Flight und der Direktbegegnung Clerc gegen Stocker waren beide punktgleich. Das spannende Duell entschied Clerc für sich und sicherte sich somit den Einzug ins Halbfinal. Ebenfalls ausgeschieden sind die Teams von Müller, Erni und die einzige reine Damencrew von Nathalie Keller. Die Chancen auf den Titelgewinn des Schweizer Meisters sowie die Teilnahme am St. Moritz Match Race sind aber noch bei allen Halbfinalteilnehmern intakt.

Nach der Rückkehr in den Zuger Yachthafen trafen sich Segler, Helfer und Freunde des Volvo Match Race Cups Zug zur Sailors Night im Clubhaus ein. Bei BBQ und Bier wurden die Fotos von Jürg Kaufmann vom heutigen Regattatag gezeigt. Das letzte Highlight des Tages war die Präsentation von Christian Scherrer. Die perfekte Show erweckte Vorfreude und Begeisterung auf die nächste Austragung des Volvo Ocean Race, dessen Start am 30. Oktober in Alicante erfolgen wird.

Freitag, 3. Juni 2011

03.06.11: Segler auf Bodensee vermisst


Am Bodensee läuft seit Donnerstagabend eine grossangelegte, Suche nach einem vermissten Segler aus Hohenems (Vorarlberg). Fünf Boote aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie ein Polizeihelikopter sind im Einsatz.

Wegen der Dunkelheit, hohen Wellengangs und starken Windes war die Suche nach dem 58-Jährigen am Donnerstag gegen 22.30 Uhr unterbrochen werden. Seit 6 Uhr früh wird die Suche fortgesetzt, bisher ohne Erfolg. Am Donnerstag gegen 18.30 Uhr war einem Passanten bei Gaissau (Bezirk Bregenz) ein Boot in Ufernähe aufgefallen, das ohne Passagiere war. Die Wasserschutzpolizei Lindau löste den internationalen Seenotalarm aus. Zu dem Zeitpunkt bestand Sturmwarnung.

Einsatzkräfte aus den drei Bodenseeanrainer-Ländern, darunter auch Taucher, beteiligten sich an der Suche, die durch starken Wellengang und Starkwind erschwert wurde. Die Bergrettung durchkämmte mit Suchhunden das Ufer.

Der als erfahren geltende Segler hatte von Fussach aus eine Tagestour ans Schweizer Bodenseeufer nach Rorschach unternommen. Derzeit werde von einem Unfall auf der Rückfahrt ausgegangen, so die Seepolizei. Von der Untersuchung des Segelboots erhoffe man sich Hinweise darauf, wann und wo der 58-Jährige über Bord gegangen sein könnte. Laut Auskunft der Familie des Vermissten hatte der Mann bei Sturmwarnung stets eine Rettungsweste getragen. Diesmal wurden die Westen jedoch alle an Bord gefunden. (Thurgauerzeitung)

Donnerstag, 2. Juni 2011

02.06.11: www.sgbodensee.ch zu verkaufen

Die Infoseite sgbodensee.ch ist zu kaufen. Dabei muss ein ein bezahlter Veranstaltungskalender übernommen werden. Wer hat Interessee zu welchem Preis? Bitte an info@sgbodensee.ch melden.

Mittwoch, 1. Juni 2011

01.06.11: 350 Starter zur RUND UM

316 Skipper haben rechtzeitig zum Meldeschluss ihre Schiffe zur RUND UM gemeldet, der größten Regatta am Bodensee. „Damit können wir eigentlich zufrieden sein“, sagt Andreas Ober, der 1. Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, „300 Schiffe entspricht in etwa der üblichen Meldezahl zum jetzigen Zeitpunkt“. Der LSC ist aber sicher, dass es noch deutlich mehr Starter werden, „schließlich haben wir noch die Nachmeldefrist bis zum 10. Juni. Aus meiner Erfahrung schätze ich, dass 30 dazukommen, und freue mich über jedes Schiff, das noch melden möchte“, ergänzt Petra Guinand, die bei der RUND UM für die Organisation zuständig ist.

„Man darf dabei nicht vergessen, wir haben immer noch einen sehr niedrigen Wasserstand, und viele Regattaboote mit tiefgehendem Kiel sind deshalb nicht im Wasser“, sagt Wettfahrtleiter Hubert Henzler.

Die meisten Schiffe sind in diesem Jahr in den Yardstickklassen gemeldet, in denen Cruiser und Cruiser-Racer gegeneinander antreten. „Aber auch in den Hightech-Klassen haben wir wieder interessante Boote“, meint Petra Guinand. „Allein bis jetzt haben wir die Meldung von drei Libera, das ungarische Siegerschiff Raffica, die Telebox Due und die Carondimonio. Außerdem will Markus Ficht mit der Italia kommen.“ Die Italia ist die ehemalige Bregenzer BTV, die wieder in den Ursprungszustand zurückgebaut wurde und als sehr schnelles Schiff gilt.

„Bei den Mehrrümpfern werden wir einen spannenden Zweikampf zwischen Ralf Schatz und Fritz Trippolt sehen können,“ so Andreas Ober. „Der neukonstruierte Katamaran von Schatz ist noch per Luftfracht unterwegs von der Werft in Neuseeland nach Deutschland, eine Woche vor der RUND UM soll das neue Schiff für erste Testfahrten am Bodensee aufgebaut sein.“ Sein schärfster Konkurrent wird Fritz Trippolt mit seiner Ventilo skinfit sein. Nicht zu vergessen die Traditionsklassen: vor allem die 75 Quadratmeter Nationale Kreuzer, die 30 Quadratmeter Schärenkreuzer und auf dem Kleinen Kurs die H-Boote bilden wieder eigene Klassen.

„Wir erwarten in diesem Jahr zur 61. RUND UM knapp 2.000 Segler“, so Andreas Ober. „Und wer nicht mitfahren kann, wird im Zelt am LSC-Hafen die RUND UM per GPS-Track verfolgen können“, meint Hubert Henzler. „Die schnellsten Schiffe bekommen wieder einen kleinen Sender, der ständig die Position an uns funkt, wir erklären auf einer Leinwand, welches Schiff gerade warum wohin fährt. Vor allem diese fachkundige Erklärung gibt es sonst nirgendwo, nur im LSC-Zelt.“

Im LSC-Hafen wird es am Samstag eine Seglerparty mit Freibier für die RUND UM-Teilnehmer geben, gesponsort von der boot Düsseldorf. Unverändert bleibt die Planung für die Regatta selbst, so Andreas Ober: „Die Wettfahrtleitung wird im Zweifelsfall die Bahn abkürzen - oder gar das Ziel in Richtung Westen verlegen. Gezeitet werden kann in diesem Jahr erstmals in Konstanz oder Überlingen. Auch endet die RUND UM in diesem Jahr am Samstag um 21.00 Uhr - eine Fristverlängerung von 90 Minuten.“ Stephan Frank, Presse LSC.

Start zur Regatta ist am Freitag, den 17. Juni um 19.30 Uhr vor Lindau.