Dienstag, 31. Mai 2011

31.05.11: RYC gewinnt Jubiläums-Team-Trophy

Aus Anlass seines 100-jährigen Jubiläums vergab der Bodensee-Segler-Verband 2011 erstmals eine Jubiläums-Team-Trophy für Club-Teams.
Jeder Club aus den Anrainerstaaten des Bodensees konnte ihre besten Teams zum Internationalen Drei-Länder-Cup (14. Mai) und der Konstanzer Bodenseewoche ( 27.5.- 29.5.) senden. Für den Ravensburger Yacht-Club e.V. (RYC) wurde Ingo Wende auf PUNAHELE, Erich Buck auf MIRAGE, Siegbert Allgaier auf SPAZZO und Norbert Herter auf GAUDEAMUS ins Rennen geschickt.

Kontinuität, Durchhaltevermögen und seglerisches Talent aller Skipper und Crewmitglieder waren für den Gesamtsieg notwenig. Besonders die Wettfahrt vergangenen Freitag in Konstanz verlangte bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen den Seglern alles ab. Obwohl der Gewinn der Trophy Teamarbeit war, sollte doch eine Leistung hervorgehoben werden: Lisa Herter (16 Jahre), die jüngste aktive Regatta-Seglerin des RYC, segelte alle Wettfahrten unter vollem Einsatz mit.

Bei nasskaltem Wetter am Freitag, und bei brütender Hitze am Samstag und Sonntag, musste der Spinnaker mehrmals gesetzt und wieder geborgen werden. Das bedeutet bei den kurzen Bahnen, die bei der Konstanzer Bodenseewoche zu segeln waren, dass zig Manöver zu bewältigen waren.

Der Ravensburger Yacht-Club freut sich, die Trophy im nächsten Jahr verteidigen zu dürfen, Christine Wende.

31.05.11: Die Stadt zum See mit Flair für Mee(h)r

Am Sonntag ist die Internationale Bodenseewoche 2011 nach vier erfolgreichen Veranstaltungstagen zu Ende gegangen. Bei traumhaftem Wetter zog es über 70.000 Besucher an die Hafenmeile, welche dort neben den über 140 Yachten und klassischen Motorbooten eine Retrospektive der Oldtimer an Land bewundern konnten.

Nicht nur die 18 ausrichtenden Clubs und die Veranstalter sondern auch die rund 70 Aussteller sind mehr als zufrieden. So ging auf der Wassersportausstellung und InWaterBoatShow aus dem ein oder anderen Informationsaustausch ein zukünftiger Bootsbesitzer hervor. Maritimes Angebot und innovative Errungenschaften in der Technik des Wassersports überzeugten - ein Grund mehr, diesen Bereich noch weiter auszubauen. Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten auch bei den Teilnehmern der Segel- und Ruderregatten sowie der WasserskiShows für gute Stimmung. Die Wettkampfbedingungen waren ideal, es gab auch viel Wind für die Regatten - stellenweise vielleicht sogar etwas zu viel, denn am windstarken Freitag brach der Mast einer teilnehmenden Segelyacht. Die Segler waren rundum zufrieden mit der Bodenseewoche und einige haben ihre Teilnahme für 2012 bereits jetzt schon zugesichert. „Wir haben in den letzten Jahren vergleichbare Events an der Ostsee besucht, so eine durchdachte und super funktionierende Organisation wie in Konstanz haben wir noch nie erlebt... “, so Christof Grabher von der klassischen Segelyacht Sydia.

Ein ganz besonderes Erlebnis für die Teilnehmer der diesjährigen Bodenseewoche war die Vorführung von Impressionen in 3D-Qualität sowie das Live-Tracking der Regatten. Platzkonzerte, nächtliche Hafenkonzerte und der Concours d`Elégance der Segelyachten und Motorboote sorgten für ein begeistertes Publikum.

Nach der Internationalen Bodenseewoche 2011 ist eines sicher: Die Bodenseewoche muss sich keinesfalls vor vergleichbaren Wassersportveranstaltungen im Ostsee- und Mittelmeerraum verstecken.

Das Organisations-Team, die Teilnehmer und die Aussteller freuen sich gemeinsam mit den Sponsoren, Partnern und Unterstützern der Internationalen Bodenseewoche über eine gelungene Veranstaltung und auf 2012 in Konstanz. Weitere Informationen unter: www.bodenseewoche.com

Montag, 30. Mai 2011

30.05.11: Silber- und Bronzemedaille

Am Schlusstag der Access Class European Championship konnte bei leichtem Südwind noch eine gültige Wettfahrt gesegelt werden. Obwohl dieser Lauf bis am Schluss sehr spannend war, konnte er an den Podestplätzen nichts mehr verändern.

Joshua Rothenhäusler und Dominique Scheller zeigen eine sehr konstante Leistung und gewinnen so die Silbermedaille. Der zweite Podestplatz des Sailability.ch Teams belegen Fabio Rosa und Julian Müller, welche auf Rang 3 die Bronzemedaille gewinnen. Der Sieg ging an die amtierenden Europa- und Weltmeister aus Ungarn, Zoltan Pegan und Eva Mircsev. Lesen Sie weiter >

30.05.11: Volvo Match Race Cup Zug 2011

Offizielle Schweizer-Meisterschaft im Match Racing und Qualifikation für St. Moritz Match Race.

Zug - Das Schweizer Finale des Volvo Match Race Cups findet vom 2. bis 5. Juni 2011 bereits zum zweiten aufeinander folgenden Mal in Zug statt. Der bedeutendste, nationale Match Racing Segelanlass wird vom Yacht Club Zug in Zusammenarbeit mit Swiss Sailing als offizielle Schweizer-Meisterschaft ausgetragen. Das Schweizer Siegerteam aus den acht startenden Mannschaften qualifiziert sich zudem für einen Startplatz am prestigeträchtigen, internationalen St. Moritz Match Race vom 30. August bis 4. September 2011.
Nach 2010 findet in Zug vom 2. bis 5. Juni bereits zum zweiten Mal die Volvo Match Race Segelregatta statt, bei der sich das beste Schweizer Team für eine Teilnahme am renommierten St. Moritz Match Race qualifizieren kann. In St. Moritz kann sich dieses anschliessend mit den weltweit besten Spezialisten dieser Disziplin messen. Zugleich gilt die Regatta in Zug als offizielle Schweizermeisterschaft von Swiss Sailing.

Am Start: die acht besten Schweizer Match Race Teams
Am Volvo Match Race Cup in Kreuzlingen (29. April bis 1. Mai) qualifizierten sich bereits das Team von Lukas Erni und jenes von Alain Stettler für die Match Race Schweizermeisterschaften. In Zug treffen sie auf die sechs besten Schweizer Teams des ISAF World Ranking. Als Nummer eins gesetzt wird der amtierende Schweizermeister und Lokalmatador Eric Monnin aus Immensee ins Rennen steigen. Roger Stocker der ISAF-Zweitplatzierte und Marcel Walser auf Platz drei, duellierten sich im Vorjahr im kleinen Final in Zug um die Plätze drei und vier. Jérôme Clerc aus Genf, der letztjährige Finalgegner der Monnins, plant auch 2011 in die Entscheidung mit eingreifen. Das einzige teilnehmende Frauen-Team von Nathalie Keller schliesslich, die Gewinnerinnen der Round Robin in Kreuzlingen, hat bewiesen, dass auch mit ihnen zu rechnen ist. Den Halbfinal am Bodensee verloren sie gegen das Team Stettler nur knapp.

Sofern es die Windverhältnisse erlauben, werden die spannenden Duelle in der Zuger Bucht vor dem Yacht Club ausgetragen. Interessierte Zuschauer haben so die Möglichkeit, die Matches auf den kurzen Bahnen möglichst nah von der Hafenmole aus mit zu verfolgen. Mit einer perfekten Infrastruktur, einer guten geographischen Lage und einem einmaligen Panorama ist Zug ein Garant für die Austragung spannender Wettkämpfe.

Volvo Match Race Cup & St. Moritz Match Race
Volvo Automobile Schweiz unterstützt das St. Moritz Match Race und die Match Racing Disziplin in der Schweiz seit nunmehr zwei Jahren. Im 2011 gab es innerhalb des Volvo Match Race Cup erstmals eine Vorausscheidungsregatta, die vom 29. April bis 1. Mai in Kreuzlingen auf dem Bodensee ausgetragen wurde. Die beiden Finalisten der acht startenden Teams, Lukas Erni und Alain Stettler, werden am Volvo Match Race Cup in Zug antreten.

Sieger winkt Titel des Schweizermeisters im Match Race
Am Freitag wird mit der Austragung der Vorrunde, der sogenannten Round Robin begonnen. Dabei segelt jedes Team einmal gegen jedes andere. Die vier Mannschaften mit den meisten Punktezahlen begegnen sich in den Halbfinals am Sonntag, 5. Juni. Anschliessend wird der Final der beiden besten Teams ausgetragen. Der Sieger wird den Titel Schweizermeister im Match Race Segeln erhalten. Swiss Sailing wird Medaillensätze in Gold, Silber und Bronze vergeben. Das Volvo Match Race in Zug wird als ISAF Grade 3 Regatta durchgeführt.

Spannende Duelle auf schnellen, identischen blu26 Yachten
Die drei Schweizer Match Race Regatten werden auf identische Boote ausgetragen, die von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden. Es sind dies blu26 Yachten, die vom Yachtdesigner Christian Bolinger und dem Schweizer Profisegler Christian Scherrer speziell für das Match Race Segeln konstruiert wurden. Schnelle Wendigkeit, hohes Geschwindigkeitspotential und ein modernes Design stossen nicht nur unter den Match Race Seglern auf grosse Beachtung und eine steigende Nachfrage.

Weitere Informationen zum Volvo Match Race Cup in Zug:  www.yczug.ch/volvomrczug/

Sonntag, 29. Mai 2011

29.05.11: Titel geht nach Deutschland

Bei guten Windverhältnissen, aber einem nassen Freitag, konnte die Schweizermeistermeisterschaft der H-Boot-Klasse erfolgreich abgeschlossen werden. Die Goldmedaille erkämpften sich die Segler vom Felderfingen. Somit geht der Schweizermeistertitel nach Deutschland. Für den Veranstalter erfreulich ist der dritte Platz der Crew vom Yacht-Club Romanshorn.
Nach der Vermessung der Segel und der 3-Mann Kielboote am Mittwoch und am Vormittag des Donnerstags konnte anschliessend die Internationale Schweizermeisterschaft pünktlich um 12 Uhr mit 20 startberechtigten Booten eröffnet werden. Dies bei schönstem Sommerwetter. Nach der Begrüssung durch den Clubpräsidenten, Gemeinderat Peter Höltschi konnte Felix Somm, Delegierter von Swiss Sailing, die Meisterschaft offiziell eröffnen.
Der Wetttfahrtleiter des Yacht-Club Romanshorn, Ralph Müntener, briefte die Segler um nachher die Boote sofort aufs Wasser zu schicken. Insgesamt wirkten über 15 freiwillige Helfer des gastgebenden Clubs auf dem Wasser und an Land mit, um zusammen mit der 3-köpfigen Jury unter der Leitung von Pablo Erat die reguläre Abwicklung zu gewährleisten.
Am Donnerstag konnte nur eine gültige Wettfahrten gesegelt werden. Da die Sturmwarnung ausgelöst wurde, mussten die Boote in den Hafen zurückkehren. Der Freitag war nass aber dafür mit guten Windverhältnissen. Um 9 Uhr waren die Boote bereits auf dem Weg zur Regattabahn. Vier Wettfahrten konnten gesegelt werden. Nach diesen Läufen hat sich bereits ganz klar ein Favoritenfeld herauskristallisiert, das den Kampf um die Medaillen unter sich ausmachen wird. Wind, die kühlen Temperaturen und der nicht nachlassende Regen forderten die Mannschaften. Nass und durchfroren kamen die Segler in den Genuss einer heissen, wärmenden Suppe, die vom MOLE-Team bereitgestellt wurde. Auch am Samstag haben die Boote wiederum um 9 Uhr den Hafen verlassen. Trockene Wetterverhältnisse aber zu wenig Wind für Wettfahrten. Um 11 Uhr wurden darum die Boote wieder im Hafen festgemacht und das Warten auf bessere, segelbare Verhältnisse begann. Um 12.30 Uhr laufen die Boote erneut aus und nach einigen Startschwierigkeiten konnte ein weiterer Lauf ausgetragen werden. Besonders spannend war die Vorentscheidung um Platz 3 und vier. Am Abend trafen sich die Teilnehmer und Helfer im Autobau Romanshorn, wo sie eine Führung durch das Museum erleben und im Anschluss dort den Seglerabend mit einem Nachtessen geniessen konnten. Die Kontaktpflege kam an diesem Abend auch nicht zu kurz. Am Sonntag versuchte der Wettfahrtleiter den noch fehlenden 7. Lauf auszutragen, doch die Windverhältnisse liessen dies nicht mehr zu. Somit wurde die Schweizermeisterschaft nach 6 Wettfahrten abgeschlossen und war gültig, da für die Titelvergabe mindestens vier Wettfahrten nötig waren.
Sieger und Schweizermeister wurde das Team Walter Pulz, Manuel Blume, Robert Huber vom Feldafinger-Seglerverein, Deutschland. Dieses Team gewann schon letztes Jahr den Titel des Schweizermeisters. Auf dem 2. Platz ebenfalls ein Team aus Deutschland mit Tilo Beuster, Wolfgang Karg und Norbert Huck der Segelgemeinschaft Scharmützelsee. Der dritte Platz und damit Gewinner der Bronzemedaille das Team vom Yacht-Club Romanshorn mit Adi Gerlach, Marco Bühler und Jan Gerlach. Das Team von Roman Juchli, Yacht-Club Arbon erreichte den 4. Platz und der 5. Platz eroberte das Team des Zürcher Yacht-Club mit Jürg Ganz am Steuer. Ergebnis >

29.05.11: Der letze Tag

Man nehme diesen Sonnenschein, kombiniere ihn mit gleichmäßigem Wind und heraus kommt das optimale Segelwetter. So geschehen am heutigen Sonntag, dem letzten Veranstaltungstag der Internationalen Bodenseewoche 2011. Klar, dass bei diesen traumhaften Bedingungen auch heute dem Zuschauer an Land ein einzigartiges Spektakel geboten wurde. Die vielen bunten Segel waren heute so nah am Hafen zu sehen, dass man das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein.
Bevor es am Morgen zu den Regatten auf den See ging, präsentierten sich die teilnehmenden Yachten beim ‚Concours d’Elégance‘ im Konstanzer Hafen. Hierbei geht es nicht um Schnelligkeit und Geschick wie bei den Wettkämpfen, sondern um Eleganz und Originalität, die von einer Jury bewertet werden. Anschließend zeigten die Wasserskiläufer vom DSMC ihr Können, untermalt von Musik und Live-Kommentaren vor dem Konstanzer Stadtgarten.
Für Musik sorgte auch die kleine ‚Patricia‘, die zusammen mit der imposanten ‚Hohentwiel‘ die Dampfboote vertrat. Beim Prominentenrudern am Mittag gewann die Konstanzer Koalition der FDP/CDU vor der FDP Kreuzlingen und den gemeinsamen Drittplatzierten der SPD und Grünen (beide Konstanz). Die Gewinner der Segelregatten des heutigen Tages und der Gesamtwertung wurden gleich nach dem Einlaufen der Yachten von den Regattabahnen am frühen Nachmittag ermittelt und können unter www.bodenseewoche.com eingesehen werden.

29.05.11: Bruni gewinnt Match Race Germany

Italiener feiern ersten Tour-Sieg - Rekordsieger Gilmour verliert Leichtwind-Krimi vor Langenargen.

Langenargen - Der dreimalige Olympiateilnehmer Franesco Bruni und sein Team Mascalzone Latino haben das Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Im Finale besiegten die Italiener den australischen Rekordsieger Peter Gilmour, der das Match Race Germany zwischen 2004 und 2006 dreimal gewinnen konnte, mit 2:0.
«Ich danke vor allem meiner Crew, mit der ich schon so lange zusammen segle“, sagte der 36 Jahre alte Bruni bei der Siegerehrung in Langenargen, wo er erst ein Bad in der Menge, dann ein Bad in Champagner und schließlich das traditionelle Siegerbad im Bodensee nahm, «wir hatten eine großartige Woche, sind gut mit den neuen großen Bavaria-Yacht zurechtgekommen. Ich bin überglücklich über meinen ersten Toursieg!»

Sein Triumph katapultierte den Allround-Könner und Liebhaber größerer Yachten nach zwei von neun Weltmeisterschaftsläufen der World Match Racing Tour mit 37 Punkten auf Platz zwei der Tour-Wertung hinter dem in Deutschland sechstplatzierten Franzosen Damien Iehl (39 Punkte) und vor dem erst im Finale abgefangenen viermaligen Weltmeister Peter Gilmour (32 Punkte). Der 51-Jährige wagte eine Prognose für die verbleibenden sieben WM-Läufe: „Die besten acht Teams liegen so dicht beieinander, dass nicht auszuschließen ist, dass bei jeder der kommenden Tour-Regatten ein anderer Sieger gefeiert wird. Es dürfte sehr spannend werden in diesem Jahr.»

Der 51-jährige Altmeister Gilmour, der sich im Halbfinale klar mit 3:0 gegen das russische Team Synergy mit Steuermann Evgeniy Neugodnikov durchsetzen konnte, sagte bei der Siegerfeier: «Wir hatten unsere Chancen, sind aber im Finale nicht so gut gestartet. Im letzten Rennen habe ich dann bei der Entscheidung übe die bevorzugte Seite des Kurses nicht auf meinen Taktiker gehört und lag prompt falsch. Brunis Team war heute einfach besser. Wir gratulieren!»

Pech hatte das neuseeländische Waka Racing Team um Steuermann Phil Robertson, als die Wettfahrtleitung sein Halbfinalduell gegen Brunis Team beim Stand von 2:2 wegen der anhaltenden Flaute aus Zeitgründen abbrechen musste. Weil Bruni als Sieger der Qualifikation das bessere Vorrundenergebnis vorzuweisen hatte, zog er in das Finale ein. Dem erst 23 Jahre alten Robertson blieb als Trost für die verpasste Chance nur der 1:0-Sieg über das russische Team Synergy mit Steuermann Evgeniy Neugodnikov im Kleinen Finale. Für sein faires, stets freundliches und optimistisches Auftreten beim 14. Match Race Germany wurde Phil Robertson mit dem Fairness Preis ausgezeichneten.

Co-Favorit und Publikumsliebling Damien Iehl, der erst vor wenigen Wochen die Auftaktregatta der World Match Racing Tour - Match Race France – in Marseilles gewonnen und damit seinem Anspruch auf die WM-Krone 2011 mit einem großen Ausrufezeichen versehen hatte, schied beim Match Race Germany bereits im Viertelfinale aus. Trotzdem zog der 36-Jährige positiv Bilanz: „Es waren die Veranstalter des Match Race Germany, die mir vor drei Jahren meine erste Einladung zu einer Regatta der World Match Racing Tour gaben – wir haben damals auf Anhieb gewonnen. Das werde ich nie vergessen. Daran denke ich immer sehr gerne, wenn ich hierher zurückkomme. Ich bin glücklich, dass ich wieder dabei war. Auch, wenn wir zu früh ausgeschieden sind.“

Insgesamt besuchten rund 20.000 Zuschauer die fünftägige Regatta am Bodensee, die im kommenden Jahr vom 23. bis 28. Mai wieder zum traditionellen Termin über Pfingsten stattfindet. Das Match Race Germany ist die hochrangigste deutsche Match-Race-Veranstaltung (Grade W) und einziger deutscher Stopp der World Match Racing Tour. Die führende Profiserie besteht aus neun Match-Race-Regatten in neun Ländern, an deren Ende im Dezember beim Monsoon Cup in Malaysia der Weltmeister gekürt wird. Die Tour schüttet in diesem Jahr insgesamt rund 1,75 Millionen Millionen US-Dollar an ihre erfolgreichsten Teilnehmer aus.

Während sich die Segelstars auf dem Wasser vor Langenargen spannende Duelle unter dem Kommando von Wettfahrtleiter Rudi Magg und seinem Team vom ausrichtenden Yachtclub Langenargen lieferten, erlebten an Land im VIP-Zelt „Breeze-In“ direkt am Bodenseeufer knapp 500 persönlich geladene Gäste von Partnern und Sponsoren das Match Race Germany hautnah. Im Race Village im Gondelhafen genossen tausende Besucher am Sonntag das Infotainment-Programm der Veranstalter, die ihre Fans in diesem Jahr mit einer Aprés-Sail-Alpenhütte (Motto: „Match Race goes Dirndl & Lederhose“) überraschte.

Und ihre Partner begeisterten. Jörg Dietrich, Management Consultant bei Mieschke Hofmann und Partner, sagte: „Unser Engagement als Bootspartner einer der neuen Bavaria 40S Yachten hatte sich schon am Samstag ausgezahlt, nachdem wir für uns binnen weniger Stunden sehr wichtige Kunden zu Gast hatten und entscheidende Kontakte knüpfen konnten. Solche Kontakte lassen sich in einem Ambiente wie dem Match Race Germany wesentlich besser aufbauen. Mieschke Hoffmann und Partner ist als führende Prozess- und IT-Beratung im Automotive-Markt ein stark wachsendes Unternehmen. Für uns ist das Sponsoring im Match Race Germany - als Gesamtpaket betrachtet - äußerst effektiv. Wir nutzen die ganzjährig in unseren Farben segelnde Yacht auch erfolgreich für Projektabschlussveranstaltungen, Incentives, Mitarbeiter-Veranstaltungen und sogar für die Such nach hochqualifiziertem Personal, dass wir im Süden suchen. Wir werden das Engagement sicher fortsetzen und möglicherweise noch ausbauen.“

Auch in der Zentrale von Bavaria Yachtbau gilt das Match Race Germany als perfekte Bühne für die Präsentation der jeweils jüngsten Yachtgeneration. Marketing- und Pressechef Alexander Knesewitsch sagte: „Für uns ist die Bavaria 40S, die hier Weltpremiere als Match-Race-Yacht feierte, ein ganz besonderes Boot, weil sie ihren Mitbewerberinnen überlegen ist. Neben unserer Präsenz bei dieser Veranstaltung und der Freude über den Einsatz unserer Yachten ist für uns vor allem der intensive Produkttest wertvoll, dem die Boote durch die weltbesten Segler unterzogen werden.“

ENDERGEBNIS
1. Francesco Bruni (ITA, Mascalzone Latino
2. Peter Gilmour (AUS), YANMAR Racing
3. Phil Robertson (NZL), WAKA Racing Team
4. Evgeniy Neugodnikov (RUS), Team Synergy
5. Damien Iehl (FRA), French Match Racing Team
6. Jesper Radich (DEN), Adrian Lee & Partners Racing Team
7. Mathieu Richard (FRA), French Match Racing Team
8. Eric Monnin (SUI), Team Ocalys Corum
9. Johnnie Berntsson (SWE), Berntsson Sailing Team
10. Björn Hansen (SWE), Mekonomen Sailing Team
11. Will Tiller (NZL), Full Metal Jack Racing
12. Stefan Meister (Berlin), Deutscher Match Race Meister

29.05.11: Segel-Traditionsklassen vor Romanshorn

Silber Cup der 6mJI Klasse und der gegaffelte 8er regattieren beim Yacht-Club Romanshorn.

Über das kommende Wochenende findet vor dem Gemeindehafen die jedes Jahr auf dem Programm stehende Traditionsregatta statt. Segler und Landratten mit Freude an traditionellen Bootsklassen erleben stimmungsvolle Bilder auf dem Wasser und im Gemeindehafen.

Am Samstag und Sonntag 4./5. Juni wird der Silbecup der 6mJI Klasse vor dem Romanshorner Gemeindehafen ausgesegelt. Zudem starten die 8m Traditionsyachten.

Die Boote der 8m Klasse sind 100 oder beinahe 100 Jahre alte und werden immer noch regattamässig gesegelt. Sie sind alle mit sehr viel Liebe gepflegt und bieten den Zuschauern mit ihren Gaffelsegel ein besonderes nostalgisches Erlebnis.. Aber auch die 6 neueren Konstruktionen der 6m JI Klasse werden auf der Regattabahn ein herrliches Bild abgeben.

Am Samstag ab 12 Uhr werden die Segler vom Romanshorner Wettfahrtleiter Ralph Müntener und seiner Crew aufs Wasser beordert und die erste Regattaserie gestartet. Nach dem Nachtessen in der "Mole" wird beim geselligen Zusammensein Seemannsgarn gesponnen und der erste Regattatag kommentiert.

Am Sonntagvormittag werden bei hoffentlich guten Windverhältnissen weitere Starts erfolgen. Letzte Startmöglichkeit ist 14.00 Uhr. Die Preisverteilung findet ca. 1 Stunde nach dem letzten Zieldurchgang statt.

29.05.11: Rund Um 2011

Liebe Segler, wir möchten Ihnen helfen, Geld zu sparen. Am 30. Mai endet die erste Meldefrist für die RUND UM, die größte und bedeutendste Regatta am Bodensee. Der Massenstart vor Lindau mit rund 400 Schiffen ist immer wieder ein Erlebnis für jeden Skipper, und die Fahrt durch die Nacht eine Bewährungsprobe. Melden >

Der Lindauer Segler-Club organisiert diese Großveranstaltung ehrenamtlich, wir können nicht organisatorisch 400 Schiffe bewältigen, die alle auf den letzten Drücker melden. Deshalb gibt es einen Meldeschluss zum 30. Mai, das Meldegeld beträgt 70.- Euro. Für Kurzentschlossene halten wir die Meldeliste bis zum 10. Juni offen, wegen des erhöhten Aufwands beträgt das Meldegeld allerdings 140.- Euro.

Nach den Schwachwind-Regatten der beiden vergangenen Jahre hat der Lindauer Segler-Club organisatorisch einiges geändert. Die Regattaleitung wird im Zweifelsfall die Bahn abkürzen – oder gar das Ziel in Richtung Westen verlegen. Gezeitet werden kann in diesem Jahr erstmals in Konstanz oder Überlingen. Auch endet die RUND UM in diesem Jahr um 21.00 Uhr - eine Fristverlängerung von 90 Minuten.

Und wir bieten Ihnen auch an Land mehr: Samstagabend wird es eine Seglerparty mit Seglerfreibier der Messe boot Düsseldorf geben. Start zur Regatta ist am Freitag, den 17. Juni um 19.30 Uhr vor Lindau.

Hier können sie sich das RUND UM Programm und die Ausschreibung und einige andere Informationen, als pdf-Dokument herunterladen. Damit können Sie sich schon einmal auf die RUND UM vorbereiten und einstimmen. Petra Guinand, LSC.

29.05.11: 3. Tag der Internationalen Bodenseewoche

Bei strahlendem Sonnenschein verwandelten die bunten Segel der 120 an der Bodenseewoche teilnehmenden Yachten den Konstanzer Trichter in ein Segelmeer.
Die formschönen klassischen und schnittigen modernen Boote fuhren auf ihren Regattabahnen vor einzigartigem Alpenpanorama mehrere Läufe. Sommerliches Wetter und beste Windverhältnisse - das lockte nicht nur die Segler auf das Wasser, sondern auch die Besucher an Land. Auf den Steganlagen des Konstanzer Hafens bildeten sich Menschentrauben, die das wirklich wunderschöne Spektakel hautnah miterleben wollten. Auch auf der Ausstellungs- und Verkaufsmeile war das Treiben in vollem Gange. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem diesjährig neu hinzugekommenen Kunsthandwerksmarkt, der den Besucher in die Welt exklusiven Kunsthandwerks eintauchen lässt.
Das Interesse der Besucher wurde am frühen Mittag vom ‚Concours d‘Elégance‘ der klassischen Motorboote auf sich gezogen, die sich stilvoll im Hafen präsentierten. Ganz klassisch ging es dann auch beim Stilrudern unter dem Motto ‚Modern meets Classic‘ weiter. Parallel bot der Wasserski-BodenseeSkiCup ein sportliches Highlight, das von Klein Venedig aus bestens verfolgt werden konnte.

Gegen Abend wurde das Einlaufen der rückkehrenden Segelyachten von einer Darbietung der Fahnenschwinger des Landesverbandes Baden-Württemberg und Musik der Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge begleitet. Der später folgende Einmarsch des Heeresmusikkorps 10 aus Ulm sorgte wie schon im letzten Jahr für Aufsehen auf der Hafenpromenade, direkt gefolgt von dem Auftritt der Bagpipe Association of Konstanz - ein Umzug durch die historische Altstadt bis in den Stadtgarten.

Am Abend erwarteten die Besucher die ‚3 Miles of Constance‘, eine große Achter-Ruderregatta mit Live-Kommentar, die in Staad startete und im Konstanzer Hafen unter tosendem Applaus endete.
Das Thema Segeln wurde abends durch die Modellsegler vertreten, die in einem Wasserbecken auf der Hafenpromenade ein ‚Late Night Sailing‘ vorführten - ebenfalls mit großer Begeisterung angenommen. Direkt im Anschluss hatte das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm nochmals einen Auftritt – diesmal vor einzigartiger Kulisse: auf dem Bug eines Kursschiffes der BSB.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bodenseewoche.com

29.05.11: Habfinalläufe gestartet!

Favoritensterben beim Match Race Germany, - Altmeister Gilmour, “Kiwi” Robertson und “Lord” Neugodnikov weiter.

Langenargen - Der vierte Tag im 14. Match Race Germany war ein Tag der Überraschungen. Nachdem der Wind auf dem Bodensee vor Langenargen am Samstagmorgen zunächst verschlafen hatte, konnten die Viertelfinalläufe ab Mittag ohne weitere Verzögerung bei leichten, sehr anspruchsvollen Segelbedingungen beendet werden. Mit Vizeweltmeister Mathieu Richard (French Match Racing Team), seinem Teamkameraden und Tour-Spitzenreiter Damien Iehl sowie dem dänischen Routinier Jasper Radich sind drei Favoriten ausgeschieden.

Als Viertelfinalsieger ihrer Duelle zogen der viermalige Match Race Weltmeister Peter Gilmour (YANMAR Racing), der russische Match Race Europameister Evgeniy Neugodnikov (Team Synergy) und der erst 23 Jahre alte Neuseeländer Phil Robertson (WAKA Racing Team) ins Halbfinale ein, für das Qualifikationssieger Francesco Bruni bereits gesetzt war.

Pech hatten Iehl und Radich, die sich ihre Viertelfinalgegner am Samstagmorgen selbst hatten wählen dürfen und ihnen dann unterlagen. „Pick your poison“ nennen es die Match Racer: „Wähle Dein Gift“. Phil Robertson, der von Radich gewählt worden war und sich dann mit 3:1 gegen den erfahrenen Dänen durchsetzen konnte, sagte am Abend augenzwinkernd: „Wir hatten einen tollen Tag! Es ist immer angenehm, wenn man nicht selbst wählen muss, sondern gewählt wird.“ Robertson nutzte die Situation zu seinem Vorteil. Und erlebte Stunden später ein Dejá-vu, als sich auch Bruni den jungen Neuseeländer zum Gegner wählte. Das Duell wurde beim Stand von 1:1 am Abend abgebrochen und wird Sonntagmorgen fortgesetzt. Im zweiten Halbfinalduell führte Peter Gilmour am Abend 2:0 gegen Evgeniy Neugodnikov.

Etwas wehmütig verabschiedete sich Jesper Radich vom Match Race Germany. Der Sport- und Sozialwissenschaftler hat für dieses Jahr sein neues Adrian Lee & Partners Racing Team formiert und will um den WM-Titel der World Match Racing Tour kämpfen. Nach der Niederlage gegen Phil Robertson und dem verpassten Halbfinaleinzug sagte Radich: „Es war heute sehr schwer da draußen. Wir waren ein paar Male einfach auf der falschen Seite des Kurses. Sie haben uns Team gegen Team geschlagen, sind länger in ihrer Konstellation zusammen und waren heute einfach die bessere. Und vielleicht habe auch ich einfach zu oft gedacht, dass ich noch auf kleineren Booten segler. Ich bin heute Abend nicht sehr glücklich.“

Ein ähnliches Fazit zog Damien Iehl, der sich bei den Veranstaltern bedankte: „Ich habe hier 2008 meine erste Einladung zu einer Regatta der World Match Racing Tour bekommen und gewonnen. Daran denke ich immer sehr gerne, wenn ich hierher zurückkomme. Ich bin immer noch froh, dass ich wieder da war. Auch, wenn ich verloren habe.“

Francesco Bruni während der Viertelfinalduelle viele Stunden Zeit, seine Gegner zu beobachten. Als er dann im Halbfinale wieder einstieg, verlor er prompt das erste Duell gegen Phil Robertson. „Es hat eben auch einen Nachteil, sich direkt für das Halbfinale zu qualifizieren. Man startet dann aufgrund der längeren Pause meist etwas rostig in die erste Begegnung, die wir ja auch nach schlimmem Start prompt verloren haben.“

Kämpferisch zeigte sich Evgeniy Neugodnikov am Abend beim Stand von 0:2 gegen Altmeister Peter Gilmour in der öffentlichen Pressekonferenz im gut besetzten Race Village im Gondelhafen von Langenargen. Der Mann mit dem Spitznamen „Lord of the Sails“ sagte auf die Frage nach seinen Aussichten lächelnd: „Wir haben natürlich noch eine Chance gegen Peter Gilmour. Und wir werden ihn natürlich schlagen!“

Tausende Zuschauer waren am Samstagnachmittag und -abend an das Bodenseeufer gekommen, um die Duelle der Match-Race-Stars mitzuerleben. An Land sorgten das VIP-Zelt „Breeze-In“ direkt am Bodenseeufer und das Infotainment-Programm mit seinen vielen Attraktionen für viele glückliche Gesichter. Am Abend begeisterte Jürgen Weideles das volle Après-Sail-Festzelt mit seinem „Take a Dance“-Konzert. Die Veranstalter zogen bei sommerlichen Temperaturen eine erste Zwischenbilanz der 14. Auflage des deutschen Match-Race-Klassikers. Sportdirektor Eberhard Magg sagte: „Die Segler hatten heute anfangs keine ganz einfache Aufgabe, haben aber unserem Publikum großartigen Sport serviert, den ZDF-Kommentator Nils Kaben hochspannend kommentiert hat. Den Satz ‚Wir kommen morgen wieder’ habe ich heute am häufigsten gehört. Wir freuen uns schon auf das Finale am Sonntag!“

„Morning Show“, Live-Übertragungen und die „Today Show“ sehen via Internet: www.matchrace.de

Die schönsten Fotos des Tages sehen Sie hier: www.matchrace.de/media_gallery.html

Samstag, 28. Mai 2011

28.05.11: Der Countdown hat begonnen

Bereits zum 16. Mal wird der Yachtclub Arbon die traditionelle Mondscheinwoche vom 20.-24. Juni durchführen. Die Abendregatten vor Arbon haben mittlerweile grosse Beliebtheit unter den Seglern erreicht. So werden täglich bis zu 70 Boote an den Start gehen. Dieser, in dieser einmaligen Art, durchgeführte Seglerevent bietet allen Beteiligten besondere Attraktionen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Teilnehmerkreis aus allen Anrainerstaaten des Bodensees zusammensetzt. Einzelne Bootsklassen haben diese Regattaserie in Ihre Punktemeisterschaft aufgenommen.
Die fünf verschiedenen Wertungsklassen werden unter der Leitung des erfahrenen Regattaleiters, Ivo Gonzenbach, jeweils um 19.00 Uhr starten. Dazu sind zwei Regattabahnen vorgesehen und die erwarteten Kämpfe um die Führungsplätze können auch von den Zuschauern vom Quai des neuen Hafens mit verfolgt werden. Für viele Zuschauer ist es Anstoss genug, das Spektakel in der Arbonerbucht hautnah mitzuerleben. Die Abendstimmung am See, die tolle Aussicht und das Spiel der farbigen Segel bietet tolle Eindrücke.

Eine Gruppe wird besonders auffallen. Die Segler von Sailability sind ebenfalls wieder dabei. Diese gut betreute Vereinigung ermöglicht Menschen mit Behinderung den Segelsport auszuüben. Ihre Leistung ist besonders hoch zu werten. Sie werden mit ihren speziell konstruierten Booten dabei sein und von fachkompetenten Begleitern betreut.
Die Organisation, unter der Federführung des YCA-Präsidenten Rolf Niederer, stellt für diesen Anlass 40 Helferinnen und Helfer. Sie sorgt nicht nur für einwandfreie Regattabahnen, sie sorgt auch für das leibliche Wohl nach der sportlichen Leistung. Sie ist auch der Garant dafür, dass die Segler in gemütlicher Runde im Clubzelt den Abend ausklingen lassen können. Diese Art von Segelsport ist ein Erfolgsrezept des YCA und stellt für viele Segler eines der Saisonhöhepunkte dar. Der YCA wünscht allen Teilnehmern eine erlebnisreiche Segelwoche und Mast und Schotbruch.

4. Schoten- und Knotenregatta am 25. Juni 2011
Am Samstag nach der Mondscheinwoche findet die 4. Schoten- und Knotenregatta statt. Eine Langstreckenregatta, die nebst Regattaseglern auch Familiencrews einlädt, mitzumachen. Sie führt von Arbon nach Fussach, zum befreundeten Yachtclub Rheindelta. Es werden ca. 35 Boote um 13’00 Uhr gemeinsam starten. Der Start erfolgt unmittelbar vor dem Hafen und das Ziel wird bei der Einfahrt nach Fussach gesetzt sein. Auch hierfür amtet Ivo Gonzenbach als Regattaleiter. Die stetig zunehmende Teilnehmerzahl ist ein Indiz dafür, dass diese Art von sportlichem Segeln viele anspricht. Dank einer grosszügigen Spende eines Herstellers sind attraktive Preise zu gewinnen. Viele meinen auch, die exzellente Paella, die in Fussach von einem Spitzkoch serviert wird, wäre allein schon die Teilnahme wert. Die Organisatoren haben auch da, für alle Annehmlichkeiten gesorgt und es wird wohl im schönen Clubhaus des YCRhd wiederum zu einem fröhlichen Ausklang kommen.

28.05.11: Es gibt kein schlechtes Wetter...

...nur unpassende Kleidung - der 2. Tag der Internationalen Bodenseewoche

Konstanz - Am zweiten Tag der Internationalen Bodenseewoche war es endlich soweit: die am Vortag angereisten modernen und klassischen Segelyachten - 120 Stück an der Zahl - eröffneten am Morgen das Regattawochenende mit Kursen auf mehreren Bahnen in der Konstanzer Bucht. Der erste Wettkampftag war von Regen bestimmt, was die Stimmung bei den Seglern jedoch nicht trüben konnte. Ganz getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“ freuten sich trotzdem alle auf ihren Sport. Wind hatte es genug und das ist schließlich das Hauptkriterium für das Segeln.

Als am Nachmittag die Segelyachten nach und nach von den Regattabahnen wieder in den Hafen einliefen, bereitete sich der Tambourenverein Kreuzlingen auf seinen Auftritt vor, der dann am Abend folgte. Anschließend sorgte das Klavierkonzert ‚Music to the Yachts‘ des italienischen Komponisten und Pianisten Davide Martello für eine einzigartige Stimmung bei den Zuschauern am Konstanzer Hafen. Ein Konzert auf einer schwimmenden Plattform mitten im Konstanzer Hafenbecken – Teilnehmer, Aussteller und Besucher waren gleichermaßen begeistert.

Gegen 22 Uhr sorgten die Ruderer mit ihrem ‚Imperia-Sprint‘ noch einmal für Nervenkitzel. Gänsehautstimmung verbreitete sich bei der Siegerehrung, die von der Arie ‚Nessun Dorma‘ untermalt wurde, vorgetragen durch den C-Tenor Otto Schmid. Am Ende des Veranstaltungstages, der trotz des Regens nicht ‚ins Wasser gefallen‘ ist, kam pünktlich zur Siegerehrung noch die Sonne hervor. Dies bestärkte bei Teilnehmern und Zuschauern die Vorfreude auf ein sonniges Wochenende und machte neugierig auf das am nächsten Tag anstehende Programm.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bodenseewoche.com

28.05.11: Francesco Bruni segelt auf der Siegerwelle

und direkt ins Halbfinale, Aus für Stefan Meister

Langenargen - Das 14. Match Race Germany hat am dritten Renntag auf dem Bodensee vor Langenargen „Segeln satt“ geboten: 33 Duelle in 11 Läufen an nur einem Tag hielten die zwölf Teams aus neun Ländern und die Wettfahrtleitung unter Führung von Rudi Magg in stürmischen Winden zwischen vier und sieben Beaufort in Atem.

Am Ende des zehnstündigen Segelmarathons hatte Francesco Brunis italienisches Team Mascalzone Latino am Freitagabend nach insgesamt drei Tagen mit 66 Duellen die Qualifikationsrunde gewonnen und zog als einzige Mannschaft direkt ins Halbfinale um den Großen Preis von Deutschland ein. „Wir sind extrem glücklich“, sagte der dreimalige Olympiateilnehmer Bruni, „wir haben lange keine Qualifikationsrunde mehr gewonnen. Die ist ja mit dem Bonus verbunden, direkt ins Halbfinale einzuziehen. Und natürlich finden wir es großartig, dass wir Damien Iehls Team im letzten Duell besiegen konnten. Er ist zur Zeit super in Form, hat gerade das Match Race France gewonnen.“

Weiteren sechs Teams gelang der Sprung in die Viertelfinalrunde, deren drei Paarungen erst am Samstagmorgen beim Skipper’s Briefing um 8 Uhr ermittelt werden: Zunächst wählt sich der zweitplatzierte Skipper, anschließend der drittplatzierte Steuermann seinen Gegner. Die übrigen zwei Teams treffen automatisch aufeinander. In allen drei Viertelfinalduellen gilt: Wer zuerst drei Siege verbuchen kann, zieht ins Semifinale ein.

Die Viertelfinalteilnehmer im Überblick:
2. Damien Iehl (FRA, French Match Racing Team, 8 Siege)
3. Jesper Radich (DEN, Adrian Lee & Partners Racing Team, 8 Siege)
4. Phil Robertson (NZL, WAKA Racing Team, 7 Siege)
5. Mathieu Richard (FRA, French Match Racing Team, 7 Siege)
6. Peter Gilmour (AUS, YANMAR Racing, 6 Siege)
7. Evgeniy Neugodnikov (RUS, Team Synergy, 6 Siege)

Vier Mannschaften mussten sich am Freitagabend vom deutschen Match-Race-Klassiker verabschieden, darunter auch Stefan Meister. Der Deutsche Match Race Meister blieb bei einer Bilanz von 0:11 Punkten ohne einen einzigen Sieg. Dennoch zog der 40-jährige Berliner eine positive Bilanz seiner Premiere als Amateur-Steuermann im einzigen deutschen WM-Lauf der World Match Racing Tour (WMRT): „Wir haben mehr Starts gewonnen als verloren. Das muss man in einem solchen Profifeld auch erst einmal schaffen. Wir haben hart gekämpft, aber im Verlauf der Rennen zu viele kleine Fehler gemacht, die sich dann aufaddiert haben. Da fehlt es uns in engen Manövern einfach an der Routine.“

Das Match Race Germany wird am Samstag ab 9 Uhr mit den Viertelfinalläufen fortgesetzt und endet am Sonntag nach Halbfinale und Finale mit der Siegerehrung. Für die Profiteams geht es auf dem Bodensee in mehr als 100 Duellen um 50.000 US-Dollar und wichtige Ranglistenpunkte für die Weltmeisterschaftswertung der World Match Racing Tour, in deren Rahmen über neun WM-Läufe bis zum Finale beim Monsoon Cup im Dezember insgesamt 1,75 Millionen US-Dollar an die Top-Skipper ausgeschüttet werden.

An Land feierte BAVARIA Yachtbau am Freitag die Weltpremiere seiner neuen Motoryacht BAVARIA SPORT 34 HT im Rahmen des Match Race Germany. Nachdem die SPORT 34 als Open bereits ihre Fahrer durch Dynamik und sportliches Handling begeistert, lädt nun die Hardtop-Version zum Urlaub mit der Familie oder zum Cruisen mit Freunden ein. Die BAVARIA SPORT 34 HT liegt im Gondelhafen von Langenargen und kann dort angesehen werden. BAVARIAS CEO Dr. Jens Ludmann nutzte den feierlichen Anlass, um das Match Race Germany auf ganz besondere Weise zu erleben. Als Gast an Bord von Stefan Meisters BAVARIA 40S im Duell gegen Will Tiller aus Neuseeland nahm BAVARIAS Boss Platz auf dem HOT SEAT und genoss spektakuläre Innenansichten. „Es war ein einmaliges Erlebnis, ein solches Duell mit seiner ganzen Dynamik hautnah mitzuerleben. Es gab Protestsituationen, engste Manöver und viele aufregende Momente.“ Doch auch die Zuschauer an Land kamen auf ihre Kosten und wurden von ZDF-Reporter Nils Kaben informativ durch den spannenden Regattatag begleitet.

„Morning Show“, Live-Übertragungen und die „Today Show“ sehen via Internet: www.matchrace.de!

Die schönsten Fotos des Tages sehen Sie hier: www.matchrace.de/media_gallery.html

28.05.11: Team Alinghi hat uns versengt

6-4-2-Crash – Alinghi hat uns versengt

Volle Geschwindigkeit in die Breitseite. Team Alinghi hat uns versengt in Istanbul. Mann über Bord. Jeder hat etwas ab bekommen. Ein Crash so wie wir in bisher nicht erlebt haben. Nachdem wir gestern einen schwarzen Tag erlebt hatten und unsere Frustration über Nacht verarbeiten mussten wollten wir eine Revanche. Mit dem Messer zwischen den Zähnen haben wir heute alles auf Angriff gesetzt.

Riskante Starts. Präzise Manöver an den Marken. Smarte Taktik. Es passte perfekt. Platz 6-2-4 in den ersten drei Rennen des Tages. So muss eine Revanche aussehen. Offensiv und agierend. Dann kam das vierte Rennen. Wieder ein Guter Start. Schöne Kreuz. Eine perfekte Wende auf den Anlieger zur Luvmarke und dann………. DER CRASH.

Team Alinghi kam mit voller Fahrt von Links und musste uns ausweichen. Ich sah sie kommen in letzter Sekunde. Das Goßsegel war war dicht. Strömungsabriss am Ruder und dann volle Fahrt in unseren Rumpf. Es krachte so laut. Mir blieb der Atem stehen. Unser Bowman Nicolas Hinard fiel über über den vorderen Beam und schwamm unter dem Boot. Er war weg. Das Ruder hatte ihn getroffen. Hatte es ihn erwischt? Er tauchte wieder auf zwischen uns und Alinghi. Zum Glück. Er lachte. Ich war auf dem Weg ins Wasser zur springen und ihn zu retten. Die Angst schoss mir durch den Körper. Doch er tauchte wieder auf.

Dann ging es nur darum das Boot zu retten. Schnell kam das Schlauchboot vom Team Oman und wir fixierten es am Heck wo Alinghi uns getroffen hatte. Wir waren dabei zu sinken. Das Loch ging bis zum Kiel. Das Wasser schoss in den Rumpf. Mit acht und krach schafften wir es zum Kran. Angehängt. Das Boot war sicher. Das Wasser lief wieder aus dem Rumpf raus. Es konnte nicht mehr sinken.

An Land mussten wir uns erst einmal sammeln. Alles waren Ok. Die Schulter von Bruno war blau. Meine Wade blutete leicht. Nicolas tat der Rücken weh. Sebbe hinke weil das Knie wehtat. Aber wir alle waren heile an Land und mussten diesen Schock erst einmal verdauen. Heute frühe müssen wir weiter sehen. Ist der Rumpf noch zu retten, oder ist das Rennen vorbei? Wir melden uns. Das Crash Video aus www.extremesailingseries.com.

Weitere Ergebnisse, Texte, Fotos und Videos sind zu finden unter www.extremesailingseries.com
Fotos zum Download unter  www.teamgaebler.de/extreme-sailing-downloads

Freitag, 27. Mai 2011

27.05.11: Eine Brücke ans andere Ufer

Ab dem 1. Juni fährt dreimal pro Woche ein Kursschiff von Altnau quer über den See nach Hagnau und Immenstaad. Ist die Nachfrage gross genug, soll der Versuchsbetrieb 2012 in den regulären Fahrplan aufgenommen werden.

Traumstimmung für die Testfahrt gestern abend: Kurz vor dem Gewitterregen zeigt sich der See in den schönsten Grün- und Blautönen. In lieblichem Sonnenlicht fährt die MS Rhyspitz zu. Nach drei Jahren Einsatz ist es endlich so weit: Vom 1. Juni bis 18. September hat Altnau am Mittwoch, Freitag und Sonntag eine seequerende Schiffsverbindung nach Hagnau und Immenstaad.

Verlässliche Brücke schaffen
Die Initianten Beat Pretali, Altnauer Gemeindeammann, und Simon Blümcke, Hagnauer Bürgermeister, sind überzeugt, dass dieses Novum ein Erfolg werden wird. Mit Jürgen Beisswenger, Bürgermeister von Immenstaad, haben sie sich für die Verbindung eingesetzt. «Wir wollen eine verlässliche Brücke vom Schweizer zum deutschen Ufer schaffen», sagt Blümcke und erwähnt die Seegfrörni 1963 als Grundstein dieser Beziehung. Altnau und Hagnau feiern als Partnerstädte ihre Jungbürger gemeinsam.

Lesen Sie weiter >

27.05.11: 2. Zwischenrang für bestes Sailability.ch Team

Gestern morgen durften wir etwas später aufstehen, Tagwache 7.45 Uhr. Am Hafen angekommen, kontrollierten wir das Material der Boote bis ins Detail, um nichts dem Zufall zu überlassen. Schrauben nachziehen, Rollen und Blöcke schmieren, Wasser ausschöpfen und alle Knoten kontrollieren - die Schiffe waren nun parat für die 1. Wettfahrt. Um 12.00 Uhr, der Start war ja für 13.00 Uhr geplant, waren alle Teams bereit, dem Sieg entgegen zu segeln. Leider verzögerte sich dies, da vor uns noch andere Bootsklassen ihre Wettfahrten absolvierten.

Gegen 15.00 Uhr fiel der Startschuss für die 1. Wettfahrt bei leichtem Südwind von 1-2 Bft. Ein etwas verhaltener Start unserer Teams liess anfangs nichts Gutes verheissen, doch die Aufholjagd war enorm und so segelten drei Boote in die Top 5. Bei gleichen Bedingungen startet die Wettfahrtleitung zur 2. Wettfahrt. Nachdem das Zielboot die Konkurrenten bereits nach der ersten Rund abhupte und diese den regulären Kurs nicht fertig segelten, sah sich der Wettfahrtleiter gezwungen, die Wettfahrt abzubrechen. Somit wurde ein zweites Mal zur Wettfahrt Nr. 2 gestartet. Noch einmal steigern konnten sich dabei Joshua und Dominik, sowie Fabio und Julian, sie ersegelten sich einen Podestplatz.

Die Zwischenresultate nach zwei Wettfahrten können sich sehen lassen, haben aber bestimmt noch Potenzial zur Steigerung:

2. Rang: SUI 1498 Joshua Rotenhäusler / Dominique Scheller
4. Rang: SUI 1765 Fabio Rosa / Julian Müller
5. Rang: SUI 1434 Roman Hofstetter / Christian Hiller
7. Rang: SUI 1767 Dominik Stäger / Michael Bucher
12. Rang: SUI 1433 Mahmut Oezbek / Claudia Schmid
Total 12 Teams.

Vollständige Zwischenrangliste

Nach fünf Stunden auf dem Wasser war die Ausbeute des heutigen Tages mit nur zwei gültigen Wettfahrten eher gering. Doch der Start in die Wettfahrtserie ist dem Sailability.ch EM-Team gut geglückt. Der erste Vergleich mit der Konkurrenz zeigt uns, dass sich die intensive Vorbereitung gelohnt hat. Wir kennen nun auch unsere Schwächen und glauben, uns für den morgigen Tag noch steigern zu können. Die Segelnden sind motiviert anzugreifen.

27.05.11: Da passte heute Nichts

Von Start bis Ziel nach hinten durch gereicht

Bei ähnlichen Winden wie Gestern wurde heute im Zentrum von Istanbul gesegelt. Wir haben dabei allerdings heute die Looser-Karte gezogen. Verpatze Starts und danach mitten in die Flautenlöcher. Eine Treffer-Quote wie sie schlimmer nicht hätte sein können. Bei einem Rennen lagen wir sogar auf Platz eins und wurden innerhalb eines Vormwind-Kurses auf den letzten Platz durchgereicht.

Auch wenn wir mal einen 5 und einen 6 Platz dabei hatten, so waren die anderen Rennen des Tages grottenschlecht für uns gelaufen. Es passte einfach gar nichts und waren am Ende des Tages auch fix und fertig. Aber solche Niederlagen muss man auch wegstecken bzw. nüchtern analysieren. Bekanntlich sollte man aus Fehlern lernen. Wir werden sehen ob wir wieder die Kurve bekommen und freuen uns auf eine Revanche in den nächsten Tagen.

Ergebnisse, Texte, Fotos und Videos sind zu finden unter www.extremsailiingseries.com

Fotos zum Download unter  www.teamgaebler.de/extreme-sailing-downloads

Viele Grüße aus Istanbul, Euer TeamGaebler www.teamgaebler.de

27.05.11: Die Internationale Bodenseewoche 2011 ist eröffnet

Endlich war es so weit - nach über einem halben Jahr Vorbereitung fiel am heutigen Donnerstag mit der Eröffnung der Ausstellungs- und Verkaufsmeile auf der Hafenstraße der Startschuss für die Internationale Bodenseewoche 2011.
Während sich die ersten Besucher auf dem Veranstaltungsgelände am Hafen einfanden, trafen gegen Nachmittag die ersten Teilnehmerboote ein, die in den kommenden drei Tagen in Regatten und anderen Darbietungen für die sportlichen Highlights sorgen werden. Die Anreise der klassischen und modernen Segelyachten und Motorboote sorgte für Aufsehen bei den vorübergehenden Passanten. Kein Wunder, denn viele der Yachten und Boote, die momentan im Konstanzer Hafen liegen, bekommt man sonst eher selten zu sehen.

Am Abend waren die Besucher dazu eingeladen, auf dem Hafenplatz das Tanzbein zu schwingen: der Tangolibre e.V. Konstanz sorgte auf 84 qm Tanzboden zusammen mit DJ Thomas für heiße Rhythmen und animierte zu feurigen Tanzschritten. Eine gute Gelegenheit, um den Eröffnungstag angenehm ausklingen zu lassen.

Nach dem ersten Veranstaltungstag ziehen Veranstalter, Aussteller und Teilnehmer eine positive Bilanz, die auch von einem kurzen Gewitter nicht beeinflusst werden konnte. Gemeinsam freut man sich auf die kommenden drei Tage.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bodenseewoche.com

27.05.11: Auf die Ruhe folgte der Sturm

Damien Iehl und Francesco Bruni führen, leichte Winde fordern die Match-Race-Profis.

Langenargen -  Im 14. Match Race Germany wurde am Donnerstag die erste Qualifikationsrunde fortgesetzt. In teilweise extrem leichten Winden konnte Wettfahrtleiter Rudi Magg vom gastgebenden Yacht Club Langenargen drei Läufe durchbringen, bevor ein heftiges Gewitter mit Sturmböen und Regenschauern den Großen Preis von Deutschland um 17 Uhr unterbrach. Nach insgesamt elf von 22 Läufen und 33 Duellen führen Damien Iehls French Match Racing Team und das italienische Team Mascalzone Latino um Steuermann Francesco Bruni das Klassement mit jeweils fünf Siegen zur Halbzeit der ersten Qualifikationsrunde an.

Der Flautenpoker forderte den zwölf Teams aus neun Ländern am Donnerstag ihr ganzes Können und viel Nervenstärke ab. Der viermalige Match-Race-Weltmeister Peter Gilmour (YANMAR Racing) aus Australien sagte: „Natürlich spielt an solchen Tagen auch der psychologische Faktor eine wichtige Rolle: Wer hat die beste Geduld, wer kann sich am am schnellsten konzentrieren, wenn nach längerem Warten wieder ein Startschuss fällt. Das alles gehört bei einem Sport in der Natur dazu...“

Der Deutsche Match Race Meister Stefan Meister blieb auch am zweiten Tag des deutschen Match-Race-Klassikers ohne Fortune. Seine fünfköpfige Crew verlor weitere drei Duelle und muss nun fast alle der noch ausstehenden fünf Matches in der ersten Qualifikationsrunde gewinnen, um ihre Chancen auf den Einzug in die Zwischenrunde zu wahren. „Wir haben nun zwar unsere Starts ganz gut im Griff, dafür aber auf dem Kurs einige Fehler gemacht“, sagte Meister angesichts der 0:6-Bilanz, „unser Einzug in die nächste Runde ist unwahrscheinlicher geworden, aber wir werden weiter um jeden Punkt kämpfen.“

Glück hatte das Team des ehemaligen dänischen Tour-Gewinners Jesper Radich (Adrian Lee & Partners Racing Team), dessen Crew-Mitglied Dave Swete sich vor zwei Tagen den Fuß verstaucht hatte und mangels Ersatzmann trotzdem segeln musste. Radichs Mannschaft kam am Donnerstag aufgrund der flautenbedingten Verzögerung gar nicht zum Einsatz. Trimmer Christian „Blumi“ Scherrer aus der Schweiz sagte: „Das kam uns gelegen. So konnte sich Dave einen weiteren Tag erholen. Wir mussten aufgrund seiner Verletzung die Crew umstellen, ihn das Großsegel übernehmen lassen. Wir konnten nicht so segeln wie wir trainiert hatten. Unter diesen Umständen sind wir mit unserer 3:2-Bilanz nach fünf Duellen ganz zufrieden.“

Während sich die Segler draußen auf dem Bodensee in Feingefühl am Steuer übten, strömten an Land die ersten Besucher in das Race Village im Langenargener Gondelhafen. ZDF-Reporter Nils Kaben kommentierte die spannenden Rennen für sein Publikum, darunter 80 Mitglieder des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW). Die interessierten Unternehmer und Geschäftsfüher waren der Einladung der Veranstalter des Match Race Germany gefolgt, um sich live einen Überblick über Präsentation und Potenzial des Deutschen Match Race Grand Prix zu verschaffen.

“Unsere Gäste wollten herausfinden, was Spitzensport für den Mittelstand bedeutet und leisten kann. Wir sind stolz darauf, zum Match Race Germany unsere Kompetenz und unsere Möglichkeiten vor Ort demonstrieren zu können”, sagte Sportdirektor Eberhard Magg. Die Gäste erlebten die Duelle an Bord werftneuer Bavaria Motorboote. Der informative Tag endete mit einer Präsentation der Veranstalter. Motto: Mittelstand goes Match Race - Spitzensport im Fokus von erfolgreich operierenden Unternehmen.

Das Match Race Germany wird am Freitag fortgesetzt und endet am 29. Mai mit den Finalläufen und der Siegerehrung. Für die Profiteams geht es auf dem Bodensee in mehr als 100 Duellen um 50.000 US-Dollar und wichtige Ranglistenpunkte für die Weltmeisterschaftswertung der World Match Racing Tour, in deren Rahmen über neun WM-Läufe bis zum Finale beim Monsoon Cup im Dezember insgesamt 1,75 Millionen US-Dollar an die Top-Skipper ausgeschüttet werden.

„Morning Show“, Live-Übertragungen und die „Today Show“ sehen via Internet: www.matchrace.de!

Die schönsten Fotos des Tages sehen Sie hier: www.matchrace.de/media_gallery.html

Donnerstag, 26. Mai 2011

26.05.11: Hochklassige Regatten

Heute Donnerstag beginnt in Romanshorn die Schweizer Meisterschaft der H-Boote. Vom örtlichen Yachtclub gehen zwei Boote mit Medaillenchancen an den Start. Organisator des Wettkampfs ist der Yachtclub Romanshorn (YCRo). Die Dreimann-Kielboote werden vor dem Gemeindehafen den Schweizer-Meister-Titel aussegeln.

Die offizielle Eröffnung der Meisterschaft ist heute Donnerstag um 12 Uhr beim Hafendienstgebäude. Bei dieser Gelegenheit werden die rund 60 Seglerinnen und Segler durch den Wettfahrtleiter Ralph Müntener begrüsst und über das vorgesehene Programm auf dem Wasser orientiert. Die erste Startmöglichkeit ist am Donnerstag um 13.30 Uhr. Nach Wettfahrtende am Donnerstag lädt der Yacht-Club Romanshorn die Teilnehmer zu einem Begrüssungsapéro ein.
Teilnehmer aus der Region

Insgesamt werden von Donnerstag bis Sonntag wenn immer möglich sieben Wettfahrten gesegelt. Der Titel eines Schweizer Meisters könnte aber auch schon ab vier Wettfahrten vergeben werden, falls die Windverhältnisse nicht alle Läufe zulassen sollten. Die Meisterschaft ist international ausgeschrieben.

Vom YCRo sind zwei Boote mit Ambitionen auf einen Medaillenplatz mit den Steuerleuten Adi Gerlach und Bruno Schwab am Start. Für den Yacht-Club Arbon startet die Crew von Roman Juchli und von der Segler-Vereinigung Kreuzlingen das Team von Klaus Buchholz. Am Samstag treffen sich Teilnehmer und Helfer zum Seglerabend im Autobau. Nach der Besichtigung der Ausstellung und dem Nachtessen wird der Abend bei Gesprächen über die Erlebnisse der vergangenen Tage in Romanshorn ausklingen. (Text: Thurgauerzeitung)

Mehr News unter www.ycro.ch.

26.05.11: Emotionaler Start bei der Extreme Sailing Series in Istanbul

Platz 2-2-3 und der Rest voll daneben.

Im Zentrum der 14 Millionen Metrobole Istanbul ging es beim Auftakt der Extreme Sailing Series hoch her. Der mittelstarke Wind wehte ruppig quer über den Regattakurs und sorge für extreme up-and-downs bei allen Teilnehmern. Mal ganz hinten. Mal wieder vorne. Dann wieder irgendwie dazwischen. In einer Runden mal von Platz 2 auf den letzten. Und danach das gleiche umgekehrt. Das war echt stressig. Der Regattakurs war so kurz wie selten zuvor.

Doch mit den Einzelplätzen 2-2-3 konnten wir gleich am ersten Tag zeigen, dass wir auch Top Teams wie Alinghi, Artemis und Team NZL regelmäßig hinter uns lassen können.

Der Tag hatte allerdings auch seine Schattenseite. Wir mussten wegen einer Kollision sogar einen Strafkringel drehen und waren danach letzte. Auch wenn wir uns keiner Schuld bewusst waren, meinte es der Schiedsrichter nicht gut mit uns. Aber das müssen wir mal so hinnehmen.

Insgesamt ein guter Start, der aber hätte noch besser sein können, wenn wir das ein oder andere mal etwas besser aufgepasst hätten.

Viele Grüße aus Istanbul, Euer TeamGaebler www.teamgaebler.de

26.05.11: Drei Teams zum Auftakt ohne Niederlage

Internationales Trio führt im Match Race Germany -  Live-TV im Internet bringt Segeln zu den Fans.

Langenargen - Das 14. Match Race Germany ist eröffnet. Nach den ersten 18 Duellen in anspruchsvollen leichten Winden gingen am Mittwochabend vor Langenargen am Bodensee drei Teams ungeschlagen mit jeweils drei Siegen in Führung: Damien Iehls French Match Racing Team, Francesco Brunis Mannschaft Mascalzone Latino und Phil Robertsons WAKA Racing Team hatten die neuen Yachten vom Typ Bavaria 40S am besten im Griff.

Wettfahrtleiter Rudi Magg vom gastgebenden Yacht Club Langenargen hatte es mit den drehenden Winden um fünf Knoten nicht leicht, erhielt aber höchstes Lob von den zwölf Teams aus neun Ländern, die beim Großen Preis von Deutschland um 50.000 US-Dollar Preisgeld und wichtige Punkte für die Weltmeisterschaftswertung der World Match Racing Tour kämpfen. Segelprofi Greg Evrard aus Frankreich sagte: „Weltweit kann ich mir außer Rudi Magg niemanden vorstellen, der bei solchen Bedingungen so faire Rennen starten kann.“

Der Deutsche Match Race Meister Stefan Meister kassierte bei seiner Premiere im Match Race Germany zunächst drei Niederlagen. Der Berliner hat aber seine Hoffnungen auf den Einzug in die Zwischenrunde des deutschen Match-Race-Klassikers noch nicht aufgegeben: „Wir hatten heute Probleme mit unseren Starts und müssen an unserem Timing feilen. Aber wir kamen zum Schluss immer besser in Fahrt und hätten das dritte Duell, in dem wir lange vorne lagen, beinahe gewonnen. Da hat uns ein Flautenloch kurz vor dem Ziel gestoppt. Vor uns liegen noch acht weitere Vorrundenduelle. Da ist weiterhin alles möglich.“

Die Regatta für Profiteams wird am Donnerstag mit der ersten Qualifikationsrunde fortgesetzt, in der jedes teilnehmende Team einmal gegen jedes andere antritt, bevor die besten in Qualifikationsrunde 2 vorrücken. Die insgesamt mehr als 100 Duelle um 50.000 US-Dollar und wichtige Ranglistenpunkte für die Weltmeisterschaftswertung der World Match Racing Tour enden nach fünf Regattatagen am 29. Mai mit dem Finale und der Siegerehrung am frühen Nachmittag.

Erstmals zeigt das Match Race Germany in diesem Jahr spektakuläre Live-Bilder auf seiner Homepage www.matchrace.de. Das Internet-TV-Programm beginnt morgens ab 9.30 Uhr mit einer „Morning Show“, wird am Nachmittag zwischen 13 und 15 Uhr mit einer Live-Übertragung von den Begegnungen auf dem Bodensee fortgesetzt und endet mit der „Today Show“ gegen 19.30 Uhr, in der die Ereignisse des Tages mit den besten Bildern noch einmal zusammen gefasst werden.

Qualifikationsrunde 1 wird am Donnerstag fortgesetzt. Die Duelle beginnen um 9 Uhr in unmittelbarer Ufernähe und werden von ZDF-Sportreporter Nils Kaben an Land kommentiert. Gleichzeitig öffnet das Race Village mit vielen Attraktionen für die ganze Familie, exklusiven Match-Race-Angeboten der Partner und der Weltpremiere der Après Sail Alpenhütte offiziell seine Tore. Am Donnerstagabend heißt das Motto „Match Race goes Dirndl & Lederhose“. Die Veranstalter laden zur Kult-Party mit den Eschbach Buam – der Eintritt ins Festzelt ist frei. Die fünftägige Profiserie endet am 29. Mai mit den Finalduellen um den Großen Preis von Deutschland. Die Veranstalter laden zur Kult-Party mit den Eschbach Buam – der Eintritt ins Festzelt ist frei. Die fünftägige Profiserie endet am 29. Mai mit den Finalduellen um den Großen Preis von Deutschland. Die Veranstalter erwarten insgesamt rund 35.000 Zuschauer. Sie finden Bilder vom Tage auf: www.matchrace.de/media_gallery.html

Mittwoch, 25. Mai 2011

25.05.11: Es kann losgehen

Die Internationale Bodenseewoche 2011 steht in den Startlöchern.

Am Donnerstag ist es wieder so weit - die Internationale Bodenseewoche öffnet bereits zum dritten Mal in Folge ihre Pforten für Besucher, Wassersportler oder diejenigen, die es noch werden wollen. Um 13 Uhr wird die Ausstellungs- und Verkaufsmeile auf der Hafenstraße eröffnet und damit fällt der Startschuss für die diesjährige Bodenseewoche.

Die Ausstellungs- und Verkaufsmeile beinhaltet eine Wassersportausstellung mit InWaterBoatShow, eine Innovationsausstellung und einen Maritim- und Kunsthandwerksmarkt. Die Meile erstreckt sich vom Konzil bis hin zum SeaLife Center. Die Projektleiter Anett Gräfe und Robert Hallmann sind zufrieden – das Ausstellungsgelände ist bis zum letzten Standplatz hin ausgebucht und der Bodenseewoche-Besucher kann sich auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen. Damit man sich zwischendurch auch mal eine Pause gönnen und das südländische Ambiente genießen kann, ist durch eine Auswahl an kulinarischen Ständen auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Am Donnerstag Nachmittag ab 15Uhr reisen dann die teilnehmenden Segelyachten und Motorboote an, die zusammen mit den Ruderbooten für das sportliche Programm sorgen, in dem sie von Freitag bis Sonntag über den ganzen Tag hinweg in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Hier kann sich der Besucher also ebenfalls freuen - auf ein ebenso spannendes wie unterhaltsames Sportprogramm. Doch auch abseits des Sports ist für angenehme Unterhaltung gesorgt - das bunte Rahmenprogramm mit seinen vielseitigen Darbietungen ist so vielversprechend wie nie. Von akrobatischen Wasserski-Vorführungen über musikalischen Darbietungen an Land und auf dem Wasser bis hin zu klassischen Konzerten - hier ist garantiert für jeden etwas dabei.
Erleben Sie vom 26. bis 29. Mai, wie der Konstanzer Altstadthafen durch 70 Aussteller, 122 gemeldete Yachten und 10 klassische Motorboote, etwa 1000 Teilnehmer sowie 80.000 erwartete Besucher die einzigartige Kulisse für ein maritimes Wassersportevent bildet. Die Ausstellungsmeile öffnet täglich ab 10:00 und schliesst je nach Wetter erst spät in der Nacht. Der Eintritt auf das Veranstaltungsgelände ist für jedermann frei.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bodenseewoche.com


25.05.11: Heute erster Start im Match Race Germany

Nach dem letzten freien Training:  Skipper „happy“ über die neuen Bavaria-Yachten
Langenargen - Die neue Bootsflotte für das 14. Match Race Germany hat ihre Generalprobe vor Langenargen auf dem Bodensee mit Bravour bestanden. Nach dem letzten freien Training vor dem ersten Startschuss am Mittwoch waren sich die zwölf Teams aus neun Ländern einig: Die 12,35 Meter langen Yachten vom Typ Bavaria 40S werten den einzigen deutschen WM-Lauf der World Match Racing Tour (WMRT) deutlich auf.

„Mit Booten dieser Größe sind wir in der Tour führend. Die Investition in die neue Flotte hat sich schon jetzt gelohnt. Wir sind schon ein wenig stolz darauf“, sagt Veranstalter Eberhard Magg, „die Segler sind happy und die Zuschauer und unsere Partner werden es auch sein, denn die größeren Boote sind von Land aus noch viel besser zu sehen.“

Bei traumhaften Segelbedingungen, Sonnenschein und Winden um zwei bis drei Beaufort lieferten sich die Crews am Dienstag spannende Trainingsduelle. Vor allem die beiden französischen Mannschaften um die Steuermänner Mathieu Richard (Saba Sailing Team) und Damien Iehl (Team Wind2Win), die gemeinsam mit dem französischen Startrainer Marc Bouet an ihrem Timing und optimalen Starts feilten, schenkten sich in einer Serie Teststarts keinen Millimeter. Beide zählen zum engeren Favoritenkreis beim Großen Preis von Deutschland. Damien Iehl hat das Match Race Germany 2008 bereits einmal gewonnen, Vize-Weltmeister Mathieu Richard will endlich seine ersten Sieg im deutschen Revier sichern.

Der schwedische Skipper Björn Hansen (Mekonomen Sailing Team) sagte: „Es macht Spaß, diese neuen Boote zu segeln. Sie bringen aufgrund ihrer Größe ganz neue Herausforderungen mit sich. Bei engen Manövern um Wendemarken herum kann es ab morgen sehr spannend werden.“

Einer der Stars und Favoriten im Match Race Germany ist der viermalige Match Race Weltmeister und America’s Cup-Sieger Peter Gilmour aus Australien mit seinem Team YANMAR Racing. Der australische Altmeister konnte den deutschen Match-Race-Klassiker zwischen 2004 und 2006 dreimal gewinnen. Vor Langenargen startet Gilmour, der Anfang der 1990er Jahre als Coach der Nippon Challenge den America’s Cup in Japan populär machte und dort viele Freunde hat, mit einer weißen Armbinde und der roten Aufschrift „Power for Japan“. Damit erinnert Gilmour an die Opfer der japanischen Erdbeben-Katastrophe und ruft zu Spenden an das Rote Kreuz auf. Nach zweieinhalbstündigem Training war der Mann aus Down Under sehr angetan von den neuen Booten und sagte: „Ihre Größe ist beeindruckend. Besonders begeistert bin ich von den Segeln. Die sind hervorragend!“ Dieses Lob gebührt der Segelmacherei Elvström, die die neuen Bavarias mit ihrer neuen Epex-Technologie schnell machen.

14. Match Race Germany: 1. Startschuss am Mittwoch um 9 Uhr  Der Deutsche Match Race Meister Stefan Meister geht am Mittwoch auf den Bavaria 40 S als einziger Amateur mit Außenseiterchancen an den Start. “Natürlich möchten wir gerne den einen oder anderen Prof schlagen”, sagt der Berliner, „wir werden um jeden Punkt kämpfen.“ Überraschenden Rückenwind erhielt Meister vom schwedischen Routinier Björn Hansen: “Seine Chancen stehen gar nicht schlecht. Stefan ist sehr gut, kann durchaus einige Rennen gewinnen und es vielleicht sogar bis ins Halbfinale schaffen.”

Das Match Race Germany beginnt am Mittwoch um 9 Uhr mit der ersten Qualifikationsrunde. Die fünftägige Profiserie endet am 29. Mai mit den Finalduellen um den Großen Preis von Deutschland und 50.000 US-Dollar Preisgeld. Die Veranstalter erwarten rund 35.000 Zuschauer.

25.05.11: Jubiläumsregatta beim WYC

Anlässlich 100 Jahre WYC wird die Mittwochsregatta als Jubiläumsregatta ausgetragen. Gemeinsamer Start und nach Wettfahrtende die Siegerehrung mit Preisen im Clubhaus des WYC an der Uferstrasse. Es sind alle Segler aus den umliegenden Vereinen herzlich eingeladen.

Anmeldung mit Yardstickzahl, Bootsname,Bootstyp und Bootsführer:
E-Mail mittwochsregatta@email.de oder Fax: 0049 (0)7532 2996

Jubiläumsregatta im Rahmen der Mittwochsregatten
Dreieckskurs vor Friedrichshafen
Mittwoch den 22. Juni 2011
Startzeit für alle Schiffe : 18.30 Uhr

25.05.11: Sonnenfischregatta

BZ/Jede Menge kleine Optimisten-Jollen  und schöne bunte Hobie 16 Katamarane  segelten am Wochenende auf dem Überlinger See bei der Sonnenfischregatta des Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ). Da zeitgleich auch beim Bodenseeyachtclub eine 420er- und Laser-Regatta stattfand, herrschte ein ziemliches Gedränge auf dem See.  Der Platz reichte aber  für alle Boote und somit  war das Wochenende auch eine gelungene Generalprobe für die anstehende Landesmeisterschaft, die  vom 8. bis 11. September   in Überlingen ausgetragen wird.

Für den September wünscht sich Regattaleiter Uli König  aber etwas konstantere Winde.  Am Samstag und Sonntag  drehte der Wind ständig, schlief ab und zu ein und frischte dann wieder auf.  So konnten nur 2 von 6 ausgeschriebenen Läufen durchgeführt werden. Die Kleinsten forderten immer wieder  lautstarke  "Abschießen". Bevor am Sonntag dann die Sturmwarnung anging, waren die jungen Segler aber wieder im sichern Hafen.

Erster  wurde in dem großen Feld von 50 Optimisten  B, souverän mit  zwei 1. Plätzen Florian Haffner vom SGS.  Auf die Plätze zwei und drei  segelten Paul Krackhardt und Enis Hadzic, beide vom Bodenseeyachtclub  Überlingen.  Eine starke Mannschaft war mit Betreuer und Motorboot  aus der Schweiz angereist.  Sie dominierten  bei den Opti C. Die Geschwister  Elia und  Josa  Zimmermann  vom Yachtclub Arbon belegten die Plätze eins und zwei. Dritter wurde Tom Lembcke  vom Yachtclub Ludwigshafen Bodman.

Ein überraschend starkes Feld mit 18 Booten war auch bei den Hobie 16 Katamaranen am Start. Hier  siegten  Klaus Dieter Fischer mit Livia Zieger vom Württembergischen Yachtclub mit den Plätzen 2 und 1 punktgleich - aber mit dem besseren 2.Lauf vor  Benedikt Huber und Carina Abs  mit den Plätzen  eins und zwei. Dritte wurden Martin und Tobias Tittjung vom CCI.

 Die drohenden Gewitterwolken entluden sich erst, als sich alle zur Siegerehrung ,  die  der  SMCÜ- Präsidenten Hans Herold vorsorglich n die Werft  verlegt hatte, einfanden. Tolle Stimmung herrschte bei den jungen Optimistenseglern und den Hobie 16 Seglern, besetzt mit den unterschiedlichsten Altersgruppen..  Jede Menge Pokale und Preise gab es für die Kleinen. Aber am beliebtesten waren die Gummibärchen  bei Groß und Klein und pünktlich zum Ende der Siegerehrung schien draußen wieder die Sonne.

Gesamtergebnis unter www.smcue.de

Dienstag, 24. Mai 2011

24.05.11: Partystimmung im DSMC

Grenzüberschreitende Partystimmung beim Deutsch-Schweizerischen Motorbootclub DSMC Konstanz.

Nach einem völlig verregneten Anfahren im vergangenen Jahr strahlte über den Clubmitgliedern des DSMC Konstanz in diesem Jahr im schweizerischen Güttingen die Frühlingssonne zu hochsommerlichen Temperaturen.
Herzlich begrüßte der Präsident des Wassersportvereins Güttingen Helmut Lang die deutschen und schweizerischen Wassersportfreunde, die seit vielen Jahren ihre Saison mit einem Anfahren in den Hafen und einem Egliessen eröffnen.

Schon im vergangen Jahr hatte die Clowngruppe der Schneckenburg Konstanz unter Gerd Zachenbacher mit Blasmusik von Marsch über Walzer bis Pop und Schlager die Wassersportler erfreut. Diesmal sorgte Peter Bauer als Stellvertreter mit seiner musikalischen Leitung für ein buntes Schunkeln und ausgelassene Stimmung im schattenspendenden Festzelt zu kühlen Getränken und heißen Eglifilets von Clubkoch Heinz Jenne.

Stellvertretend für alle langjährig engagierten DSMC-Helfer dankte Club-Präsident Fred Schmid Lotte Grondai, den Eheleuten Heinz und Hedi Schär, sowie den schweizerischen Gastgebern um Vereinspräsident Lang mit Blumengrüssen.

Dabei erinnerte er an die unmittelbar bevorstehende Internationale Bodenseewoche, die im Jahr 2009 anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Verbund mit 18 Wassersportvereinen um den Konstanzer Trichter wieder ins Leben gerufen worden ist. Auch in diesem Jahr werde Konstanz am letzten Maiwochenende in ein ´St. Tropez am Bodensee´ verwandelt werden. Neben den über 120 klassischen und modernen Yachten würden historische Dampfboote, Oldtimer der Strasse und ein Flugzeug ´zum Anfassen´ erwartet und damit an die einst größte Wassersportveranstaltung noch vor der Kieler Woche erinnern.

Hier bedankte sich Präsident Schmid besonders bei der Vielzahl von Clubmitgliedern, die sich nicht nur ehrenamtlich aktiv auf den Regattabahnen einbringen, sondern extra für die große Zahl von Gastbooten im Konstanzer Stadthafen ihren Liegplatz frei geben werden.
Anfahren des DSMC Konstanz ins schweizerische Güttingen: Präsident Fred Schmid bedankt sich bei den Helfern und Gastgebern mit Blumengrüßen

24.05.11: Scherrer mit Radich an der World Match Racing Tour

Christian „Blumi“ Scherrer schliesst sich dem dänischen Match Race Spezialisten Jesper Radich an und segelt mit dessen neuer dänisch-neuseeländischen Mannschaft an der World Match Racing Tour. Ziel des Teams ist der Weltmeistertitel im Match Racing.

Hier beim Match Race Germany beginnt für Scherrer die diesjährige World Match Racing Tour mit seinem neuen Team. Nach einem Jahr Pause kehrt Christian Scherrer zusammen mit Skipper Jesper Radich und mit Ramus Kostner, Nick Blackman und David Swete zum Match Race Zirkus zurück. Jesper Radich gehört zusammen mit seinem Taktiker Kostner in Dänemark zu den besten Match Racern. Verstärkt wird das Team durch Blackman und Swete, zwei Neuseeländern aus der ehemaligen Mannschaft von Adam Minoprio. Als fünfter Mann und Trimmer ergänzt Scherrer die dänisch-neuseeländische Equippe.

Auf dem Programm stehen sieben Events der World Match Racing Tour. Ziel des Team ist es, im Dezember in Malaysia eine gute Chance zu haben, den Weltmeistertitel zu gewinnen. „Der Weltmeistertitel ist bestimmt ein hochgestecktes Ziel“, erklärt Christian Scherrer, “Vor allem bei der starken Konkurrenz, die auch dieses Jahr wieder am Start ist. Wir haben aber ein starkes Team zusammen stellen können und unsere Chancen sind sicherlich nicht schlecht. Ich freue mich auf die Saison mit Jesper und den Jungs“.

Scherrer wurde im Jahr 2006 zusammen mit dem australischen Skipper Peter Gilmour Weltmeister im Match Racing und 2008 Vizeweltmeister mit dem Franzosen Sebastien Col.

Nach dem Auftakt in Langenargen segelt das Team in Portugal und anschliessend in Schweden und Dänemark. An der Schweizer Etappe der World Tour in St. Moritz nimmt Radich nicht teil und Scherrer kann seinen Aufgaben als OK-Präsident des St. Moritz Match Race nachkommen.

Montag, 23. Mai 2011

23.05.11: Der Sailability.ch Convoi fährt an den Gardasee

Heute Montag, 23. Mai geht es los und das Sailability.ch EM-Team macht sich auf den Weg an den Gardasee. Mit zwei Bussen und Anhänger fährt das EM-Team heute über den San Bernardino nach Milano, um schliesslich am Nachmittag in Gargnano am Gardasee anzukommen. Gemäss veranstaltendem Segelclub, dem Circolo Vela di Gargnano sind 45 Boote aus 10 Nationen gemeldet.
Pünktlich auf die Europameisterschaft wurde auch der neue Sailability.ch Bus geliefert und ist nach der Beschriftung bereit für den ersten Einsatz. Am Wochenende packten Dominique und Christian das Material für die kommenden Tage (siehe Bilder). Das EM-Team reist mit zwei Minibussen und einem PW, welche die Anhänger mit den Segelbooten und die beiden Begleitmotorboote ziehen werden.

Das ganze Team ist top motiviert und freut sich auf die kommenden Tage. Auf unserem Teamblog (http://sailabilitych.blogspot.com) werden wir täglich über die Geschehnisse informieren. Wir freuen uns über jede motivierende Mail und jeden Kommentar über den Blog.

23.05.11: Neue Graf-Zeppelin-Regatta wird angenommen

Friedrichshafen - (st) Zum ersten Mal wurde die Graf-Zeppelin-Regatta zweitägig ausgerichtet. Das neue Konzept wurde gut angenommen, bei der Abendveranstaltung am Samstag und der Siegerehrung am Sonntag waren nur positive Kommentare zu hören. Sportlich ging das Konzept allerdings nicht aus, die zweite Wettfahrt am Sonntag fiel wegen Windmangels aus.

Lediglich vier Schiffe, die angemeldet waren, waren nicht beim Start am Samstagmorgen angetreten. So schickte Wettfahrtleiter Timo Seifert ein schönes Feld von 33 Booten auf die Strecke nach Immenstaad, Utwil und zurück. Bei einer bis zwei Windstärken kam das erste Schiff schon nach fünf Stunden in Ziel, nach siebeneinhalb Stunden konnte die Mannschaft des Startschiffes in den Hafen zurückfahren.

Das Abendprogramm mit der Ehrung der Tagessieger und dem Schwemmholzwinschen kam ebenfalls gut an, die Segler feierten bis spät in die Nacht.

Leider verließ der Wettergott die Organisatoren des SMCF am Sonntag im Stich: Nur laue, unbeständige Lüftchen statt gleichmäßigen Windes, der eine reguläre Wettfahrt ermöglicht hätte. Die Boote trieben in der sengenden Sonne rund um das Startschiff; SMCF-Präsident Hans-Peter Benz organisierte deshalb einen Eis-Express, der mit dem Schlauchboot alle Segler mit einer kühlen Erfrischung versorgte.

Schließlich mussten der Wettfahrtleiter und Sportwart Sebastian Sturm die Entscheidung treffen, keine zweite Wettfahrt zu starten. So galt das Ergebnis des ersten Tages als Gesamtergebnis. Sieger bei den großen ORC-Yachten wurde die Crew des „Tintenfasses“ aus Langenargen, die Klasse der kleineren ORC-Schiffe wurde ein Gast vom Chiemsee, Franz Schwarz mit der „Aqua Vivens“. Die Klasse ORC-Sportboot entschied Dr. Wolfgang Palm mit der „Unchained Lady“ für sich. Die beiden Yardstickklassen gewannen Mike Ewart auf „Svenja“ (YCRhd) und Christian Hamma auf „Tigerente“ (YCL).

Den Graf-Zeppelin-Pokal für das erste Schiff im Ziel gewann Roel Merkesteyn mit seinem „Tintenfass“, den Willy-Ihrig-Pokal für das schnellste Yardstickschiff ging an Christian Hamma.

Alle Ergebnisse unter www.ibym.ch.

Sieger unter sich (v.l.): Sportwart Sebastian Sturm, Roel Merkelsteyn, Wettfahrtleiter Timo Seifert, Christian Hamma, Präsident Hans-Peter Benz, Mike Ewart und Franz Schwarz. (Bild: Ralf Steck)

Samstag, 21. Mai 2011

21.05.11: Die Jugend segelt Match Race

Der Jugend Regatta Förderverein (JRFV) führt seit diesem Jahr regelmässige Match Race Trainings auf zwei blu26 Booten als Angebot für jugendliche Segler durch. Dank der Unterstützung von Gönnern, Sponsoren und dem Sport-Toto des Kantons Thurgau konnte der Schweizer Verein am 1. Mai 2011 zwei blu26 Match Racer von bluboats übernehmen.


Mit Vertragsunterschrift und formeller Übergabe der Schiffe von Christian Scherrer an die JRFV Vorstände Werner Wandelt und Felix Somm ist das Projekt erfolgreich in die Saison 2011 gestartet.

Nachdem im letzten Jahr dank der Unterstützung von bluboats und Christian Scherrer einige Match Race Trainings durch den JRFV angeboten werden konnten, hat sich gezeigt, dass für diese spannende Segelvariante unter den jugendlichen Seglern hier am Bodensee reges Interesse besteht. Aus diesem Pilot ist der Plan entstanden, am Bodensee eine regelmässige Trainingsplattform für Match Racing zu schaffen. Damit sollen junge Teams die Möglichkeit haben, in die Match Race Szene einzusteigen, zu trainieren und natürlich an Wettkämpfen teilzunehmen.

Als Auftakt wurde erstmalig eine Qualifikationsregatta des Volvo Match Race Cups am Bodensee beim Yacht Club Kreuzlingen durchgeführt. Das Interesse war so gross, dass im Vorfeld Qualifikationstrainings um die Startplätze durchgeführt wurden. Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich für diese Trainings gemeldet und konnten sich für die Teilnahme an der Volvo Match Race Cup Qualifikationsregatta in Kreuzlingen qualifizieren. Zwei Bodensee Nachwuchs Teams haben sich dort auch hervorragend präsentiert und haben mit einem 5. und 6. Schlussrang ihre ersten Weltranglistenpunkte sammeln können.

Felix Somm, Initiator des Jugend Match Race Programms des Jugend Regatta Fördervereins: " Dank der engen Zusammenarbeit mit den Segelclubs der Region können wir unser Match Race Trainingsangebot einer breiten Zahl junger Seglern nahebringen. Dank den Gemeinden Bottighofen, Steckborn und Altnau können Trainings in der Konstanzer Bucht, aktuell auf dem Untersee und im Sommer vor Altnau angeboten werden."

Christian Scherrer, Firmeninhaber von bluboats: "Ich freue mich sehr über den Start des Projektes am Bodensee. Das ist eine tolle Möglichkeit für Jugendliche, sportliche Yachten zu segeln, sich bei Regatten zu messen und vor allem Match Race zu segeln. Zudem beteiligt sich der JRFV mit seinem Engagement auch an der Zusammenarbeit mit anderen Projekten und Sportevents wie dem Volvo Match Race Cup, der Schweizer Meisterschaft im Match Race und dem St. Moritz Match Race. Ich wünsche dem JRFV viel Erfolg.“

Weitere Informationen zum Jugend Regatta Förderverein:
www.matchrace-Bodensee.com und www.regattajugend.com