Donnerstag, 31. März 2011

31.03.11: Uttwiler Steg nimmt Gestalt an

TB /  Der neue Steg in Uttwil steht kurz vor der Fertigstellung. Ein aussergewöhnlich hoher Wasserstand im Winter hatte die Arbeiten zeitweilig behindert. Am 1. Mai soll das erste Schiff am neuen Steg anlegen!

Uttwil. Frau Gemeindeammann Brigitte Kaufmann stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie zahlreiche Interessierte zu den entscheidenden Montageschritten auf der Baustelle begrüssen konnte. «Trotz widriger Wetterumstände im Winter sind die Arbeiten so weit fortgeschritten. Am 1. Mai können wir vermutlich das erste Schiff am neuen Steg begrüssen», freute sich die Frau, die zielstrebig den Plan zur Wiederbelebung der historischen Anlegestelle verfolgt hat. Lesen Sie weiter >

Gemeindeammann Brigitte Kaufmann verfolgt zusammen mit Firmenchef Roland Gutjahr den Stegbau. (Bild: Bild: Alois Degenhardt)

31.03.11: Barcelona World Race

sailing-news / Auf der Suche nach Wind näherten sich gestern Jean-Pierre Dick/Loïck Peyron bis auf 800 Meter der marokkanischen Kueste. Östliche Winde zwingen die beiden führende Teams zum Aufkreuzen in Richtung Gibraltar, die führende Virbac-Paprec' dürfte die Meerenge heute im Verlaufe des Tages passieren. Lesen Sie weiter >

31.03.11: Hauptversammlung des SMHY

TJ / Am vergangenen Samstag, 26. März fand im Landgasthof Adler in Wangen die Hauptversammlung des Segel- und Motor yacht-Club Höri e.V. statt. An erster Stelle einer umfangreichen Tagesordnung stand die Ehrung von Mitgliedern, die sich herausragende Verdienste um den Verein erworben haben.

Ehrenpräsident, Gründungsmitglied und Vorsitzender des Schifferrats Frank Beutter, sowie die beiden Vorstandsmitglieder Hans-Dieter Braun und Jürgen Greger wurden vom 1. Vorsitzenden Uwe Winter für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Die für die anstehende Neuwahl erforderliche Entlastung des Vorstands wurde vom Wangener Ortsvorsteher Thomas von Gottberg moderiert, der auch die Wahl des 1. Vorsitzenden leitete. Uwe Winter wurde ohne Gegenstimmen in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt, genauso wie die übrigen Vorstandsmitglieder. Neu in den Vorstand gewählt wurden Anja Bechinger als Veranstaltungsleiterin, Alexander Trippel als Leiter der Motorbootabteilung und Stefan Niesner als Leiter der Jugendabteilung. Ohne Gegenstimme erfolgte auch die Wahl von Rolf Bregler als Beisitzer in den Schifferrat. 2 Anwärter auf Mitgliedschaft erfüllten die Aufnahmekriterien und erhielten vom 1. Vorsitzenden die begehrten Clubausweise des SMYH überreicht.

Mittwoch, 30. März 2011

30.03.11: Mails von Freunden

“Eine reiche Quelle der Unterhaltung, Ermutigung - und an den meisten Tagen auch zugleich die einzige Verbindung zur zivilisierten Welt an Land. Die vielen Mails von Freunden repräsentieren ein wertvolles Element, um mit der Dauer der Reise fertig zu werden.” Diese zwei Sätze schickte Boris gestern über Twitter in die Welt - und bat mich (Johannes), bei der nächsten Aktualisierung der Website die Mail eines alten Freundes zu veröffentlichen, über die sich Boris sehr gefreut hat. Mit Felix, dem Autor der Mail, war Boris früher oft Biken. Zusammen waren sie in der Kieler Radgruppe “Kivelo” aktiv. “Ich habe meine bike trikos mit dem kivelo-Logo immer noch ;-) ”, schrieb Boris dazu. Hier nun die Mail von Felix: Lesen Sie weiter >

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Dienstag, 29. März 2011

29.03.11: Kauf eines weiteren Jugendschiffes

Nachdem das zweite Jugendschiff mit der gemieteten Gilberte III - 177 ein voller Erfolg geworden ist und beide Schiffe voll ausgelastet sind, hat der Jugend Regatta Förderverein ein weiteres Schiff angeschafft. Dank der grosszügigen Unterstützung des bisherigen Eigners, konnten wir die LACUSTRE 168 bereits in Eignergemeinschaft übernehmen und wollen das Schiff in den nächsten 2 Jahren ganz kaufen.

Dazu sind wir auf die Unterstützung von Sponsoren und Förderern angewiesen. Jede Unterstützung - gross oder klein - zählt.

29.03.11: 'Virbac-Paprec 3' am Freitag in Gribraltar?

Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) können beim jetzigen Bootsspeed am Freitag die Meerenge Gibraltar passieren. Damit wäre dann ihnen den Sieg kaum mehr zu nehmen. Martínez/Fernández (MAPFRE) liegen 263 Meilen zurück und kamen etwas näher an 'Virbac-Paprec 3' ran.

Der Zweikampf zwischen Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team) und Herrmann/Breymaier (Neutrogena) wird wohl bis ins Ziel andauern. Die Spanier liegen 41 Meilen vor dem deutsch/amerikanischen Team. Pella/Ribes sind aber auch noch an ihren spanischen Kollegen Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) dran (167 Meilen).

Verfolgen Sie die Regatta über den Viewer und über die Webseite.

Montag, 28. März 2011

28.03.11: Segeln inszeniert

Felix Somm / Am Samstag, 26. März trafen sich 26 nationale Wettfahrtleiter zu einem SwissSailing Fortbildungskurs beim Zürcher Yachtclub. Der Kurs hatte den praktischen Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern zum Ziel. Wie können Segelregatten kontinuierlich, fair und auf hohem Qualitätsniveau durchgeführt werden?

Am herausfordernden Fall einer kombinierten Schweizermeisterschaft der 470er und 49er Bootsklassen organisierten die Wettfahrtleiter Ihr Team um mit diesem Team dann in praktisch durchgespielten Situationen optimal auf Winddrehungen oder abtreibende Bahnmarken zu reagieren.

In der zweiten Tageshälfte informierte Hannes Gubler zu aktuellen Regelthemen. Der Abschluss wurde durch einen Gastvortrag von Steven van der Bles, Swisstiming, zu den Entwicklungen im Race Management und der geplannten Live Berichterstattung zu den Segelregatten an der Olympiade 2012.

Warum verfolgen Millionen Zuschauer ein Formel 1 Rennen Live oder am Fernsehen. Was hält die Zuschauer über eine Stunde auf Ihren Plätzen, während die Autos Runden drehen? Wie spannend wäre ein Formel 1 Rennen ohne Rundenzeiten, Abschnittzeiten, Geschwindigkeit, Zeit für Boxenstops, laufende Zwischenklassemente etc. welche vom Kommentator ständig in die Reportage eingebracht und am Bildschirm angezeigt werden. Wer würde ein Formel 1 Rennen ohne diese Daten und ohne Kommentar über die ganze Länge verfolgen? Der Schlüssel zu einem für die Zuschauer spannenden Rennen sind DATEN.

Segeln findet für die Zuschauer zu weit entfernt statt, die Zuschauer haben keine Vorstellung von den herrschenden Wind und Wetterbedingungen, keine Ahnung über den Kurs und die Zwischenranglisten, sie können die Emotionen der Segler nicht miterleben. Steven hat in seinem Vortrag gezeigt, wie Swisstiming Segelregatten an den kommenden Olympiaden für eine breites Publikum spannend und greifbar machen will. Mit den von den Booten, Bojen und Windmessgeräten gelieferten Daten wird eine Regatta für den Zuschauer spannend. Er sieht jederzeit die Zwischenplatzierungen, die unterschiedliche Geschwindigkeit der Boote und die gerade herrschenden Windbedingungen. Gepaart mit einem guten Kommentator, Live-Bildern von den Booten und aus dem Regattagebiet ergibt sich daraus ein für die Zuschauer auch über eine Stunde spannend zu verfolgender Wettkampf. Freuen wir uns auf die Olympiade und auch darauf, dass diese Technologie schon bald auch für unsere Regatten zu einem erschwinglichen Preis verfügbar wird.

28.03.11: Zweite InWaterBoatShow am Bodensee

Am Schweizer Bodenseeufer, in Bottighofen, werden vom 19. bis 21.8.2011 zum zweiten Mal alle Neuheiten im Bereich Segelyachten und Motorboote sowie Segel und Zubehör im Rahmen einer InWaterBoatShow gezeigt.

Der Besuch der innovativen Ausstellung ist kostenlos. Die Marina Bottighofen bietet durch die großzügige Anlage nicht nur das richtige mediterrane Flair, es gibt auch ausreichend Platz, die Ausstellungsstücke optimal zu präsentieren. Für das leibliche Wohl sorgen Verpflegungsinseln, und beim täglichen Sundowner gibt es ausreichend Gelegenheit für ausführliche Fachsimpeleien mit Kollegen.

Das Hafengelände Bottighofen ist ideal gelegen - entweder für die Anfahrt mit dem eigenen Schiff direkt nach Bottighofen oder Kreuzlingen, vom deutschen Bodenseeufer mit den Linienschiffen der Bodenseeschifffahrt oder per Auto. Über Parkplätze und Zubringershuttle wird auf der Homepage rechtzeitig informiert.

Alle Interessenten und Aussteller der nautischen Branche sind herzlich eingeladen, sich auf der Webseite www.inwater-boatshow.com zu informieren und sich persönlich beim Verein für eine Anmeldung zu erkundigen.

Öffnungszeiten:
Freitag: 11:00 - 20:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 20:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei

28.03.11: Hauptversammlung des SMCF

Vorstand mit kleinen Änderungen
Friedrichshafen - (st) Am Samstag, den 26. März 2011 hielt der SMCF (Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen) seine jährliche Hauptversammlung ab. Bei den Wahlen fanden nicht nur die bestehenden, sondern auch zwei neue Vorstände volle Zustimmung.

SMCF-Präsident Hans-Peter Benz begrüßte knapp 50 der derzeit über 300 Mitglieder im Clubrestaurant „Schussen“. In den Berichten des Vorstandes zeigte sich ein positives Bild des Vereins. Die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten werden gut angenommen, die Finanzen sind in Ordnung. Ab 1. April wird das Vereinsheim wieder professionell bewirtschaftet, die Ausbildung zum Bodensee-Schifferpatent erzeugt einen stetigen Strom von Neumitgliedern.

Der SMCF beteiligt sich mit Infotafeln zur Geschichte des Hinteren Bundesbahnhafens, der „Schussen“ und des Vereins sowie einem öffentlichen Hafenfest an der Feier zum 200jährigen Stadtjubiläum. Das Hafenfest wird am 25. Juni 2011 stattfinden. Die Regatten des SMCF waren im letzten Jahr gut besucht und auch für 2011 wird eine rege Beteiligung erwartet.

Eine besondere Ehrung wurde dem langjährigen Jugendtrainer Herbert Dengler zuteil: Er wurde von der Württembergischen Sportjugend mit der bronzenen Ehrennadel des WSJ ausgezeichnet. Drei silberne Ehrennadeln verteilte der Präsident des SMCF an Mitglieder zu ihrem 25. Jubiläum im Verein.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurden die meisten Mitglieder des Vorstands einstimmig bestätigt. Schriftführerin Patrizia Lauber und Ressortleiter Sport & Regatten Thomas Haug standen nicht mehr zur Wiederwahl und wurden mit dem Dank des Präsidenten verabschiedet. Heike Fechter wurde einstimmig zur neuen Schriftführerin gewählt, um die sportlichen Aspekte im SMCF kümmert sich ab sofort Sebastian Sturm.

Bild: Der Vorstand des SMCF (v.l.): Martin Baumüller (Veranstaltungen), Harry Fluess (Finanzen), Hans-Peter Benz (Präsident), Heike Fechter (Schriftführerin), Harald Buchter (Vizepräsident), Philip Schmid (Jugend), Sebastian Sturm (Sport) und Uwe Eggeling (Segel- & Motorboot).

28.03.11: Mentale Erschöpfung

Boris Herrmann / Silvester 2010 sind wir gestartet. In 2011, diesem aktuellen Jahr, war ich noch nicht ein einziges Mal an Land, hab ich mich noch nicht in einem Sofa zurückgelehnt und fern gesehen, noch kein Bier getrunken, keine frische Mahlzeit verspeist. Nie still gesessen, nie länger als vier Stunden geschlafen. All das ging mir durch den Kopf, als ich vorhin einen kleinen Videogruss für den NDR-Sportclub aufgenommen habe: „Liebe Zuschauer …“ Wann werde ich mal wieder fernsehen, dachte ich dabei.

Nun, es wird wirklich Zeit, dass wir ankommen. Seit dem Äquator hat sich meine Wahrnehmung der Zeit auf See (bald 90 Tage) verändert. Es ist dumm, zu sehr ans Ankommen zu denken, aber es war seit langer Zeit so ein innerer Meilenstein: Nach der Rückkehr in die nördliche Hemisphäre ist es ja nur noch ein Katzensprung, dachte ich immer. Doch nun realisieren wir, dass uns hier noch eine weitere, echte Hürde erwartet. Die kommenden 2.500 Seemeilen von hier bis Gibraltar laufen genau gegen den Passatwind. Und anders als bei allen anderen Teilstrecken ist dieser Wind stetig, es besteht also keine Hoffnung auf einen Winddreher. Normalerweise haben wir immer Spannungsbögen von drei bis vier Tagen: Die Passage eines Tiefs, das Erreichen eines neuen Icegates usw. Doch hier haben wir nun fast 14 Tage monotone, anstrengende Amwindbedingungen (hoch am Wind kreuzen). Und wer sich im Segeln etwas auskennt, weiß, was Kreuzen bedeutet: Doppelte Strecke, vierfache Zeit und zehnfache Belastung. Das Schiff kracht unerbitterlich in die Kurze Passatwindwelle, bei jämmerlicher Geschwindigkeit und einem Winkel bis zu 50 Grad vom direkten Kurs abweichend – denn aus der Richtung in die wir wollen, bläst nun einmal der Wind. Lesen Sie weiter >

Spitze >
Die Führenden Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) nähern sich den Kanaren und kommen langsam wieder in der Zivilisation an. Die Verfolger konnten sie wieder etwas distanzieren. Viewer >

Sonntag, 27. März 2011

27.03.11: InWaterBoatShow in Bottighofen

Zum zweiten Mal wird 2011 am Bodensee eine umfangreiche Bootsmesse am und im Wasser durchgeführt, welche mit Flair zu begeistern vermag. In der Marina Bottighofen präsentieren kompetente Aussteller die neuesten Modelle und Trends im Wassersport.

Termin, den Sie sich merken müssen: 19. - 21. August 2011 "Marina Bottighofen"

27.03.11: Keine Veränderungen

Gestern Nachmittag tauchte auch die an zweiter Stelle segelnde 'Mapfre' (Martinez/Fernandez ESP) wieder aus dem 'Ghost Mode' auf. Die Spanier wählten einen östlichen Kurs in Richtung kanarische Inseln und konnten einige Meilen dazugewinnen, der Rückstand auf 'Virbac-Paprec' (Dick/Peyron FRA) beträgt heute Morgen aber immer noch 229 Meilen. Lesen Sie weiter >

Samstag, 26. März 2011

26.03.11: Zermürbende Hitze am Äquator

Boris Herrmann / Mit brennenden Wunderkerzen überquerten Boris Herrmann und Ryan Breymaier am Freitagmorgen (25. März) mit ihrer Hochseeyacht „Neutrogena“ im Barcelona World Race zum zweiten Mal den Äquator. Beim Sprung zurück auf die Nordhalbkugel lag die deutsch-amerikanische Zweiermannschaft in der Nonstop-Regatta rund um die Welt auf Rang fünf nur 20 Seemeilen hinter der spanischen „Estrella Damm“. Bis ins Ziel nach Barcelona waren noch mehr als 3.000 Seemeilen zu segeln, was etwa zwei Wochen dauern dürfte. An der Spitze hatten sich die führende „Virbac-Paprec 3“ mit Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron aus Frankreich und die Verfolgerin „Mapfre“ von Iker Martínez und Xabi Fernández (Spanien) nacheinander in den so genannten Geistermodus verabschiedet, in dem sie 36 Stunden nicht auf den Positionsreports erscheinen. Sie werden ab 3. April im Hafen zurückerwartet. Lesen Sie weiter >

26.03.11: Neutrogena wieder dran...

BN / Herrmann/Breymaier (Neutrogena) liegen heute morgen nur noch 17,6 Meilen hinter den Spaniern Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team) zurück. Der Poker geht weiter, hat sich doch MAPFRE (Martínez/Fernández) in den Stealth-Modus verabschiedet. Damit kann erst morgen Sonntag wieder die genaue Klassierung und die Abstände eingesehen werden.

Noch trennen 1684 Meilen die Spitzenreiter Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) vom Ziel in Barcelona. Da kann noch einiges passieren! Spannend bleibt es allemal. Ausgeschieden sind bie heute 'Président' (12.01.2011), 'Foncia' (26.01.2011), 'Groupe Bel' (12.03.2011) und 'Mirabaud' (17.03.2011).

Freitag, 25. März 2011

25.03.11: Mitgliederversammlung des SVPK

Zur 38. ordentlichen Mitgliederversammlung des Segler-Vereins Purren Konstanz e.V. SVPK trafen sich die Vereinsmitglieder am Samstag, den 19. März im Saal des katholischen Gemeindezentrums in Litzelstetten. Anwesend waren ca. 40 Mitglieder sowie der Vorstand, damit war die Gesellschaft beschlussfähig und die Anzahl der Teilnehmer in den letzten Jahren in etwa konstant.

Der erste Vorsitzende Ralf Halbherr begrüßte die Anwesenden zu Begin der Versammlung um 19 Uhr und startete die Präsentation, anhand derer durch die folgenden 2 Stunden geführt wurde. Persönlich wurde das neu aufgenommene aktive Mitglied F. Püschel begrüßt sowie das neue fördernde Mitglied A. Schulz, bei dem es sich um den Sohn des allerersten SVPK Präsidenten handelt. Ralf fuhr dann mit einem Jahres-Resümee fort, betonte insbesondere das gelungene Sommerfest im letzten Jahr sowie die erfolgreiche Teilnahme des SVPK an der internationalen Bodenseewoche 2010. Auch in diesem Jahr will sich der SVPK wieder aktiv beteiligen, die Bodenseewoche findet vom 26. bis zum 29. Mai statt. Auch hat der SVPK ein neues und größeres Winterlager für die in 2010 gewachsene Jugendboot-Flotte beziehen können. Dies wurde erwähnt und auch die dritte Ausgabe des SVPK Logbuch im neuen Design, unseres Vereinsheftes, das am heutigen Abend den Mitgliedern überreicht werden konnte. Lesen sie weiter >

25.03.11: Hitze ist schlimmer als Kälte

Boris Herrmann / "Lasst uns spielen." Mit diesen Worten verabschiedeten sich Loick Peyron und Jean-Pierre Dick samt ihrer 'Virbac Paprec 3' in den Stealth-Modus. Bis heute Abend (25.03.), 21 Uhr (MEZ) sind sie vom Tracker verschwunden. Zweck ist, den nachfolgenden Booten ihre Taktik zu verheimlichen, auf welche Weise sie dem nahenden Hochdruckgebiet ausweichen. 'Mapfre' hat sich - an zweiter Stelle liegend - nun etwas östlich orientiert, hält auf die Kapverden zu.

'Renault', 'Estrella Damm' und 'Neutrogena' liegen mittlerweile nur noch 118 Seemeilen auseinander. “Hugo Boss” ist wieder vollkommen zurück im Rennen, hat nach den Stunden zwischen zwei Wettersystemen nun wieder Wind gefunden und Fahrt aufgenommen. Zuletzt meldete der Tracker kolossale 14 Knoten! Lesen Sie weiter > / Situation aktuell > / Viewer >

Donnerstag, 24. März 2011

24.03.11: Auf der Zielgeraden

Foto: Boris Herrmann
Boris Herrmann 01:00 - “Virbac Paprec 3″ passiere gestern die Kapverden, knapp 250 Meilen später gefolgt von “Mapfre”, während “Renault” noch ein wenig in den Flauten der Doldrums parkt. “Estrella Damm” und “Neutrogena” gelang es, den leichten Winden vorerst zu entkommen und mit Geschwindigkeiten im zweistelligen Bereich nach vorn zu preschen. Doch die Schwachwindphasen sind für sie noch längst nicht vorbei. Es kann jederzeit sein, dass sich die Bedingungen wieder schlagartig ändern. “Estrella” ist im Moment einen Zehntel Knoten langsamer, liegt dafür 38 Meilen vor “Neutrogena”.

520 Meilen weiter hinten im Feld liegt “Gaes”. Auf dem Schiff von Dee Caffari und Anna Corbella gab es die vergangenen zwei Tage viel zu basteln. Ein Ballasttank war geplatzt und musste von den beiden repariert werden. Lesen Sie weiter >

Spitze 05:00 >

Dienstag, 22. März 2011

22.03.11: Flautenpoker mit 'Estrella Damm'

Boris Herrmann-01:00 / Es bleibt spannend. Während 'Estrella Damm' in den vergangenen Stunden penetrant den Kurs nach Norden gehalten hat, haben sich Boris und Ryan gen Osten orientiert. 'Neutrogena' liegt nun 13 Meilen zurück, segelt aber 3,5 Knoten schneller als die Spanier, die nur mit zwei Knoten dahin driften. Bei der nächsten Aktualisierung des Trackers kann es aber schon wieder ganz anders aussehen. Die Doldrums sind unberechenbar.

'Hugo Boss' hat nach erfolgreicher, mehrtägiger Reparatur von Boot und Segeln den Absprung von den Falklands geschafft und sich direkt vor die Nase von 'Forum Maritim Catala' gesetzt, die nur noch 64 Meilen zurück liegen. Die Schiffe haben zwar beide keine Chance mehr, den etwa 3.000 Meilen weiter nördlich segelnden Pulk einzuholen, aber zumindest haben sie nun einen direkten Konkurrenten, mit dem sie sich duellieren können, anstatt einfach "nur" das Rennen zuende zu segeln. Interessanter Vergleich: Ob die relativ neue, 2007 sehr radikal konzipierte 'Hugo Boss' ein leichtes oder schweres Spiel gegen die zwar elf Jahre alte und schmalere 'Forum Maritim Catala' (Ellen MacArthurs ehemalige "Kingfisher") haben wird. Lesen Sie weiter >

Spitze 05:00 >
Die Franzosen Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) ziehen wieder davon und liegen heute 216 Mielen vor den Spaniern Martínez/Fernández (MAPFRE). Die folgenden drei Crews liegen alle in der Flaute, wobei zurzeit Herrmann/Breymaier (Neutrogena) [5. Platz] noch am meisten Bootssped haben [5,3 Knoten], aber auf den 4. Platz 5,3 Meilen zurück liegen!

Montag, 21. März 2011

21.03.11: SMCÜ wählt neuen Jugendvorstand

BZ / Für die nächsten 3 Jahre wählten die Jugendsegler einen neuen Vorstand. Die langjährige Stellvertreterin Dagmar Fritze ist nun Jugendleiterin. Neu in den Vorstand als Stellvertreter wurde Klaus Fritz gewählt. Das Amt des Kassenwarts bleibt in den bewährten Händen von Christel Keller. Volker Schaal bleibt dem Vorstand als neuer Takelmeister erhalten. Franziska Bäuerle, Jan Fritze und Sven Heßberger wurden als die 3 jugendlichen Vertreter in den Vorstand gewählt.

von links: Jugendvorstand: Volker Schaal, Christel Keller, Klaus Fritz, Dagmar Fritze, Jan Fritze, Franziska Bäuerle

Als wichtige Termine stehen für dieses Jahr schon fest die Sonnenfischregatta am 21./22.Mai und die Landesjüngstenmeisterschaft(LJM) vom 7. bis 10. September.

Der SMCÜ wird gemeinsam mit den Überlinger Segelvereinen Bodenseeyachtclub Überlingen(BYCÜ) und Seglergemeinschaft(SGÜ) der Austragungsort der LJM sein.

Das Optimistentraining wird, wie schon seit vielen Jahren, wieder mittwochs nach den Osterferien stattfinden.

Das Training der anderen Bootsklassen beginnt auch nach Ostern. In Zusammenarbeit mit den anderen Überlinger Segelvereinen (BYCÜ und SGÜ) und vorallem mit dem Förderverein Überlingen (FSÜ) werden sich bestimmt für alle gewünschten Bootsklassen Trainingsgruppen zusammenfinden.

Am 1.6.2011 können sich alle am Segeln interessierten Kinder beim SMCÜ neu anmelden.

21.03.11: YCK: Stadt sucht Mieter für Villa Prym

Die Stadt Konstanz sucht Mietnachfolger für die Räume in den Obergeschossen der Villa Prym an der Seestraße. Für das freistehende Haus im Rücken der Gründerzeit-Villa hat der Yachtclub Konstanz mit seinen 450 Mitgliedern den Vorgriff. Der Haupt- und Finanzausschuss sprach sich dafür aus, mit den Wassersportlern Verhandlungen über die Mietbedingungen aufzunehmen. Sollte er abspringen, könnte das Nebengebäude noch ins Paket der Räume aufgenommen werden, die die Stadt zur Miete ausschreiben will.
Der Yachtclub hat schon seit 50 Jahren Vereinsräume im Erdgeschoss, die er auch künftig weiter nutzen kann. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Haupt- und Finanzausschuss schon vor elf Jahren gefasst. Der Verein hatte nun starkes Interesse angemeldet, sich auch im Hinterhaus einzumieten. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt der Vereinsvorsitzende Ewald Weisschedel auf Nachfragen. Es fehle an Platz für die Segel der Kinder- und Jugendarbeit. Die zweite Garage am Nebenhaus würde dieses Problem lösen. Im Haus könnten die Schüler des Segel-Clubs sowie die Archive der Segler unterkommen. Sie müssen sich derzeit mit sehr engen Räumen begnügen. Lesen Sie weiter >

21.03.11: Leichte Winde - schöne Nächte...

Boris Herrmann / Für “Estrella Damm” und “Neutrogena” ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Samstagfrüh hatten sich die Spanier Platz vier erkämpft, den Tag über gelang es Boris und Ryan dann aber wieder an ihnen vorbei zu kommen – mittlerweile liegt “Estrella Damm” jedoch wieder mit sechs Meilen Vorsprung vorn. Gestern Nachmittag twitterte Boris: “Wir können ‘Estrella’ sehen und haben eine leichte Brise gefunden. 34 Grad Celsius in der Kajüte.”
Viel Wind haben mittlerweile jedoch beide Schiffe nicht. “Neutrogena” meldete zuletzt 5,5 Knoten, die Spanier zwei Knoten mehr. In einer Mail schrieb Ryan: “Wir segeln in sehr leichten, südlichen Winden, haben den Code-Zero oben. Es geht nur langsam voran und was wir hier erleben, hat dem mit vorhergesagten Wind nicht viel zu tun. Dafür hatten wir eine nette Nacht mit Vollmond und perfekten Temperaturen.” Lesen Sie weiter >

Spitze 05:00 >
Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) setzen siche wieder von Martínez/Fernández (MAPFRE) ab [+173 Meilen] und Herrmann/Breymaier (Neutrogena) verlieren ihren 4. Platz wieder an Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team) [-17 Meilen]. Der 3. Platz von Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) ist für die beiden noch nicht verloren [200 Meilen]! Viewer >

Sonntag, 20. März 2011

20.03.11: Auch MAPFRE in der Nordhemisphäre

Die Führenden Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) können infolge der Flaute in den Doldrums ihre Verfolger Martínez/Fernández (MAPFRE) wieder etwas distanzieren. Heute morgen um 05:00 war der Abstand bei 138 Meilen, Tendenz steigend. MAPFRE haben inzwischen den Aequator durchsegelt und befinden sich wieder im Nordatlantik. Der Abstand zwischen den dritten Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) und den wieder neu an 4. Stelle liegenden Herrmann/Breymaier (Neutrogena) beträgt 143 Meilen, ab nur 4,4 Meilen vor Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team)! Dieser Zweikampf wird wohl bis ins Ziel Barcelona andauern. Die weiteren Crews liegen viele Meilen zurück. Verfolgen Sie die Regatta heute über den Viewer.

Samstag, 19. März 2011

19.03.11: Mirabaud im Hafen angelangt

Dominique Wavre und Michèle Paret haben am Samstag Festland erreicht und sind nach 79 Tagen auf hoher See um 17 Uhr in Mar del Plata, Argentinien, eingelaufen. Die Segeljacht Mirabaud, welche mit dem Genfer Skipper Dominique Wavre und Michèle Paret am Barcelona World Race teilgenommen hat – der Zweihandweltumsegelung ohne Zwischenstopps – ist am Samstag um 17 Uhr (Schweizer Zeit) in Mar del Plata, Argentinien, unter Notrigg eingelaufen, nachdem sie am 12. März Mastbruch erlitten hatte.

Bei guter Gesundheit (obschon die von Michèle Paret kürzlich erlittene Blutarmut noch weiter abgeklärt werden muss) wurden die beiden Skipper von einer kleinen Delegation in Empfang genommen, die sich aus Journalisten, Freunden, dem technischen Team der Mirabaud und Vertretern der Mirabaud Bank in Südamerika zusammensetzte.

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir das Festland unter Notrigg erreichen anstelle von Barcelona unter Segeln“, erklärte Dominique Wavre. „Doch wir sind auch sehr glücklich darüber, dass wir wohlauf sind und zeigen uns berührt über die grossartige Unterstützung, die wir seitens der argentinischen Behörden, der argentinischen Streitkräfte und des Yacht Club von Mar del Plata erfahren durften. Wir haben in den vergangenen Tagen viele unterstützende Nachrichten erhalten und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unseren Freunden und Fans bedanken. Und nicht zuletzt geht ein riesiges Dankeschön an die Mirabaud Bank, welche uns in der schweren Zeit, geprägt von den Sorgen um Michèle's Gesundheitszustand und anlässlich unseres Mastbruchs, eine moralische Unterstützung sondergleichen hat angedeihen lassen“.

Die Mirabaud befand sich 650 Seemeilen östlich von Argentinien und 450 Seemeilen nördlich der Falklandinseln als sich der Mastbruch ereignete. Zu diesem Zeitpunkt lagen Dominique und Michèle auf dem sechsten Platz und kämpften in der Verfolgergruppe um einen Platz auf dem Podest. Der Gesundheitszustand von Michèle Paret verbesserte sich nach der Rundung von Kap Horn schlagartig, und die Mirabaud befand sich in perfektem technischen Zustand für den Schlussspurt im Rennen.

„Dominique Wavre und Michèle Paret haben diese Krisensituation mit grosser Ruhe und scharfem Verstand bewältigt“, erklärte Antonio Palma, Kommanditgesellschafter und CEO von Mirabaud. „Es sind jeweils die harten Momente im Leben, in welchen sich herausragende menschliche Qualitäten offenbaren, und die Weitsicht, welche die beiden in dieser Situation gezeigt haben, zeugt von wahrer Grösse“.

Dominique Wavre und Michèle Paret werden sich nun erst einmal eine wohlverdiente Pause gönnen, während die Mirabaud per Cargotransporter nach Europa verschifft wird. Bernard Schopfer.
Photo: Copyright Jean-Guy Python

19.03.11: Hellster Vollmond des Jahres erwartet

In der Nacht zum Sonntag wird der Mond so gross erscheinen wie im gesamten Jahr nicht mehr. Grund: Er erreicht am Samstag um 19.10 Uhr die Vollmondposition und kommt eine Stunde später mit nur 356'580 Kilometern Entfernung der Erde so nahe wie seit 18 Jahren nicht mehr.
"An diesem Wochenende wird der Mond für uns Erdenbewohner deshalb etwa 14 Prozent grösser sein und durch die Nähe sogar 30 Prozent heller scheinen, als wenn er auf seinem weitest entfernten Punkt stehen würde", erklärte der deutsche Wetterexperte Michael Klein in einer Mitteilung vom Freitag. Die Umlaufbahn des Mondes ist nicht kreisrund sondern schwankt zwischen 356´000 und 407´000 Kilometern. Wikipedia >

19.03.11: Bodensee-Pegel steigt

BN / Nach den Niederschlägen vom Donnerstag/Freitag ist der Pegel Konstanz vom diesejährigen Tiefststand von 2,72 heute morgen auf 2,85 gestiegen. Mit den heutigen Regenfällen wird noch einiges dazukommen. Wasserstände im Winter bis zu 2,50 und weniger sind immer wieder möglich. Infolge der wenigen Niederschläge im Februar/März ist der Stand von 2,72 noch gnädig ausgefallen. Ob es jetzt nur noch nach oben geht, hängt von den Niederschlägen ab. Vom Schnee ist kaum was zu erwarten.

Bild: tagblatt.ch

19.03.11: Die Doldrums kommen näher

Boris Herrmann / Nach zwei Verschnauf-Tagen in phantastischen Bedingungen steht uns nun wieder eine Prüfung bevor: Eine große Zone leichter, schwer vorhersagbarer und unsteter Winde.

Während wir hier unter subtropischer Sonne gebraten werden, ackern wir in solchen Bedingungen mit den größten, also auch schwersten Segeln: Dem großen Spinnaker und Gennaker, zwischen denen wir gestern schon zweimal gewechselt haben, was jedes Mal etwa eine Stunde harte Arbeit bedeutet. Langsame Geschwindigkeiten und das Vorbeiziehen von 'Estrella Damm' zerren an den Nerven. Aber wir sind gut vorbereitet. Wir haben diese Situation ja kommen sehen und uns in den letzten zwei Tagen entspannt und etwas erholt. Lesen Sie weiter >



Spitze 05:00 >
'Virbac-Paprec 3' (Dick/Peyron) 140 Meilen vor 'MAPFRE' (Martínez/Fernández). 'Estrella Damm Sailing Team' SPA (Pella/Ribes) holen sich den 4. Platz von 'Neutrogena' (Herrmann/Breymaier), die mit 31 Meilen zurück liegen. Viewer >

Freitag, 18. März 2011

18.03.11: „Die Solidarität unter Seglern ist keine leere Floskel“

Das Pech von Dominique und Michèle hat bei zahlreichen Seglern Erinnerungen wach gerufen, die schon vor ihnen einen solches Missgeschick erlebt haben.
Das Segeln ist ein Sport, der mechanisch extrem beanspruchend ist. Vor diesem Hintergrund gehört ein Mastbruch sicherlich zu etwas vom Schlimmsten, was einem Segler auf hoher See widerfahren kann, gehört aber zu diesem Sport wie etwa ein Motorausfall bei einem Formel 1 Boliden, der diesen von einer Sekunde auf die andere aus dem Rennen wirft. Michel Desjoyeaux, der an der Spitze des Barcelona World Race lag als der Mast seines Schiffes brach, erzählt uns: „Ich bin sehr traurig für die beiden und weiss, wovon ich spreche. Wenn sich ein solcher Zwischenfall ereignet, ist man in der ersten Zeit voll und ganz damit beschäftigt, das Notwendigste zu tun, um die Kontrolle über das Boot nicht zu verlieren, man steht total unter Adrenalin. Zugleich bricht sprichwörtlich alles zusammen. Ist die Situation dann einmal unter Kontrolle, spürt man einen heftigen Schlag in die Magengrube. Die heftigsten Probleme stehen den Seglern dann paradoxerweise erst noch bevor, und es ist gar nicht einfach, damit umzugehen. Im Fall von Dominique und Michèle ist das Wichtigste, dass beide gesund und wohlauf sind und nicht verletzt wurden. Lesen Sie weiter >

18.03.11: Schwimmende Brücke ist ein Erlebnis

Der SÜDKURIER öffnet Türen: 20 Leser können die Fähre Konstanz-Meersburg von der Brücke aus erleben.
Konstanz - Als am 30. September 1928 die Fähre „Konstanz“ ihren Betrieb zwischen den Städten Konstanz und Meersburg aufnahm, rechneten nur wenige mit einer Erfolgsgeschichte. Denn die Schiffsverbindung war in der Stadt lange Zeit umstritten. Der damalige SPD-Bürgermeister Fritz Arnold setzte sich mit seinem vorausschauenden Projekt aber durch. Welche Entwicklung die Fährverbindung in den Jahren seit 1928 genommen hat, können Leser schon bald bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ aus erster Hand erfahren. Die Stadtwerke Konstanz laden zur Fahrt zwischen Konstanz und Meersburg am Montag, 28. März, ab 17 Uhr ein. Fähre-Chef Stefan Ballier wird viel über die Schiffe und die täglichen Erlebnisse der Besatzung berichten. 1930 wurde dank des schnellen Erfolgs die zweite Fähre in Betrieb gestellt, sie war bereits überdacht. In den Jahrzehnten bis heute erneuerten die Stadtwerke stets die Flotte. Sie stellten insgesamt 13 Fähren in Betrieb. Lesen Sie weiter >

18.03.11: Äquatorflauten …

01:00 - … bremsen die erstplatzierte "Virbac Paprec 3" gehörig aus. Bei Durchschnittsspeeds von etwa 4 Knoten - hier von "Speed" zu sprechen klingt irgendwie fehl am Platze - ist es für die weiter hinten liegenden ein Leichtes, immer näher an die Franzosen heran zu preschen. Nur noch 228 Meilen Vorsprung hat "Virbac" auf "Mapfre" - aber dennoch haben Loick Peyron und Jean-Pierre Dick die Ruhe weg. Denn auch "Mapfre" muss irgendwie durch die Flautengebiete auf Höhe des Äquators. Während das grüne Boot dann auf glatter See parkt, gibt das hellblaue Boot auf der anderen Seite angekommen schon längst wieder Gas. 220 Meilen konnte "Renault" heute auf "Virbac" gut machen, Boris und Ryan sogar 235 Seemeilen. Dafür sitzen ihnen langsam die beiden Spanier mit "Estrella Damm" im Nacken, die auf 40 Meilen Distanz herangekommen sind. Wieder einmal waren sie in der vergangenen Nacht mit einem Durchschnittsspeed (hier passt das Wort …) von kolossalen 17,6 Knoten die Schnellsten im Fel [...] Lesen Sie weiter >

Das Update von heute morgen 05:00 >

Donnerstag, 17. März 2011

17.03.11: Jugend Regatta Förderverein

Bootsname gesucht!
Die zweite Jugend Lacustre des Jugend Regatta Fördervereins soll dieses Jahr an der Bodenseewoche vom 26. - 29. Mai 2011 getauft werden. Auf welchen Namen? Vorschläge sind gesucht (und gerne auch weitere Sponsoren)...

17.03.11: Tage zum Kräfte sammeln

Neutrogena / Die Logge klickt die Meilen runter, der Südatlantik zeigt sich von seiner besten Seite. Längst sind die Stürme des Southern Oceans und alle Widrigkeiten in den Hintergrund gerückt, bei perfekten Raumwindbedingungen jagen die Schiffe gen Norden.

“Wir versuchen viel Schlaf zu finden”, erklärt Ryan in der Videokonferenz von gestern, schwenkt die Kamera kurz auf die gemeinsame Koje, aus der Boris’ Füße gucken. “Die Ziellinie kommt mit jedem Tag weiter”, erklärt Ryan weiter, “Ich kann sie ehrlich gesagt auch kaum mehr erwarten. Ich freue mich wirklich über die Wetterverhältnisse, die im Moment hier herrschen. Sie werden uns sehr dabei helfen, den Südatlantik schnell zu durchpflügen. Wir kosten diese Zeit sehr aus, Momente des Glücks. Sie sind wie der Zuckerguss auf dem Kuchen. Ich hoffe, dass uns der Nordatlantik dann genauso gut behandelt.” Lesen Sie weiter >

Spitze 17.03.11 - 05:00 >
'Virbac-Paprec 3' (Dick/Peyron) liegt "nur" noch 295,7 Meilen vor 'MAPFRE' (Martínez/Fernández) und 814 Meilen vor 'Renault Z.E. Sailing Team' (Rivero/Piris). 'Neutrogena' (Herrmann/Breymaier) konnten den Rückstand auf das 'Renault Z.E. Sailing Team' auf 235,4 Meilen halten und 'Estrella Damm Sailing Team' (Pella/Ribes) konnte bis auf 61,3 Meilen auf 'Neutrogena' aufschliessen. Viewer >

Mittwoch, 16. März 2011

16.03.11: Eingeschränkter Fährbetrieb

SBS / Wegen technischer Probleme am Fährschiff Friedrichshafen kommt es ab heute Mittwoch, 16. März, für rund eine Woche zu Beeinträchtigungen der Fährverbindung Friedrichshafen-Romanshorn.

Von 5.41 Uhr an wird alle zwei Stunden bis einschliesslich 19.41 Uhr ab Friedrichshafen anstelle eines Fährschiffs ein Personenschiff eingesetzt, weswegen bei diesen Kursen kein Fahrzeugtransport möglich ist. Ab Romanshorn wird der Transfer nach Friedrichshafen ebenfalls alle zwei Stunden von 6.36 Uhr an bis einschliesslich 20.36 Uhr von einem Personenschiff übernommen. Auch hier ist kein Fahrzeugtransport möglich.

Jeweils jede zweite Stunde ab 6.41 Uhr (ab Friedrichshafen) und 7.36 Uhr (ab Romanshorn) ist ein reguläres Fährschiff im Einsatz, so dass für den reinen Personentransport in beide Fahrtrichtungen der Fährverkehr im Stundentakt aufrecht erhalten wird.

16.03.11: Virbac-Paprec 3 in der Flaute

Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) stecken in einer Flaute; sie kommen gerade mal mit 2,3 Knoten voran! Alle Verfolger konnten Boden gut machen - aber auch die werden noch gebremst werden! Martínez/Fernández MAPFRE liegen 380 Meilen zurück und Herrmann/Breymaier (Neutrogena) konnten auf Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) weiter aufholen (213 Meilen). Die kommenden Tage werden wohl die Entscheidung bringen. Viewer >

16.03.11: Nitsche gewinnt die Heineken-Regatta

Stephan Frank / Hans-Robert Nitsche vom Lindauer Segler-Club hat seinen Titel in der traditionsreichen Sint-Maarten-Heineken-Regatta (3.-6. März 2011) verteidigt. „Das gab es noch nie in den 31 Jahren dieser größten Wettfahrtserie der Karibik, dass ein Segler seinen Siegertitel verteidigen konnte“, sagte Robbie Ferron, der Gründer der Heineken-Regatta bei der Siegerehrung.


Die Mannschaft der SEAYOULATER von links: Alfons Horn, Georg Tinschmann, Skipper Hans-Robert Nitsche, Friederike Trauner, Frank Rollitz (Konstanz), Pamela Kaltenmark, Uwe Kreimer, Hermann Hartmann (Foto: Frank Rollitz)

„Ich bin so was von glücklich, den Pokal wieder mit nach Hause nehmen zu können“, meinte Sieger Hans-Robert Nitsche. „Und diesmal waren die Bedingungen besonders ekelhaft. Noch weniger Wind als bei der RUND UM auf dem Bodensee. Dazu Regen. Einmal hat sich das Schiff in einer Welle um 180 Grad gedreht - und dann sind wir rückwärts weiter getrieben“. Mit insgesamt 150 teilnehmenden Schiffen - von der 24 Fuß Melges bis zur 90 Fuß (30 Meter) Megayacht in 18 Klassen ist die Sint-Maarten-Heineken-Regatta eine der bedeutendsten Regatten der Karibik.


Hans-Robert Nitsche mit dem Siegerpokal Bareboat overall (Columbus-Pokal) und Bareboat 4 (Foto: Frank Rollitz)

„Meine Mannschaft kam aus Konstanz, Albstadt und Augsburg sowie der Schweiz. Die haben auch in der Flaute gekämpft bis zum Schluss“. Nach drei Wettfahrten hatte Nitsche mit seiner Dufour 455 die Nase nicht nur in der Bareboat-Klasse 4 vorn, sondern auch Bareboat über alles. „Und da haben wir immerhin 70 Schiffe hinter uns gelassen“, meint Nitsche. Die Regatta wurde rund um Sint-Maarten ausgetragen, der holländischen und französischen Insel in der nördlichen Karibik. Weitere Informationen unter www.heinekenregatta.com

Dienstag, 15. März 2011

15.03.11: Großer Erfolg für den SMCÜ bei der Sportlerehrung

BZ / Die jeweils zweiten Plätze der Sportlerehrung der Stadt Überlingen gingen an Marvin Frisch und das 470er Team Steffen und Sven Heßberger vom SMCÜ.

An der Wahl der Sportler und der Mannschaft des Jahres der Stadt Überlingen haben sich 2351 Personen per E-Mail, Fax, Coupon oder telefonisch beteiligt.

Bei dieser Wahl gingen die jeweils zweiten Plätze an Sportler des Segel- und Motorbootclub Überlingen: Der Opti-Segler Marvin Frisch (oben im Bild) unterlag dem erstplatzierten Ruderer Leon Zacharopoulos nur um 4 Stimmen. Auch unser 470er Team Steffen und Sven Heßberger (oben neben unserer Präsidentin Kromer-Schaal) kamen mit nur 6 Stimmen weniger als die Erstplatzierten auf den 2. Platz. Mannschaft des Jahres wurde die U16-Mannschaft des Basketballclubs. Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns, dass die Jugendarbeit unseres Club solche Früchte trägt.

Schon die Nominierung unserer Sportler für diese Wahl war ein Erfolg. Aus 18 Vereinen der Stadt waren 56 Einzelsportler und 12 Mannschaften angetreten, von denen jeweils nur drei von einer Jury ausgewählt wurden.

Im Bild Nikolai und Florian Sieglin, Henrik und Frederik Schaal, Sven und Steffen Heßberger, Marvin Frisch und Dominic Fritze.

15.03.11: Eine sehr spezielle Routenwahl

Der Meteorologe Marcel Van Triest koordiniert von seinem Büro in Barcelona aus die weitere Route der Mirabaud. Er ist es, der Dominique und Michèle angibt, auf welchen Kurs sie gehen müssen, ja sogar wann sie den Motor anwerfen müssen.

Er erklärt uns, dass die 'Mirabaud' gestern einen heftigen Tiefausläufer mit Wind von mehr als 40 Knoten und brechenden Wellen passiert hat. Kurz nach dem Mastbruch habe ich den beiden dazu geraten, den Motor anzuwerfen und Kurs auf Nordwesten zu nehmen, um so dem Kern des Tiefausläufers zu entkommen. Jetzt, nachdem der schlimmste Teil des Sturms vorübergezogen ist, heisst es, so sparsam wie nur möglich mit dem restlichen Treibstoff umzugehen. Die Situation gestaltet sich äusserst komplex: Sie haben nur noch genügend Diesel, um 80 Seemeilen zurückzulegen, dahingegen müssen sie noch rund 500 Seemeilen bewältigen, um Land zu erreichen. Zugleich benötigen sie Energie - und damit Treibstoff - um Frischwasser zu produzieren und um ihre Elektronik an Bord funktionstüchtig zu halten, nicht zuletzt, um mit dem Festland kommunizieren zu können. Lesen Sie weiter >

15.03.11: Und immer weiter …

Neutrogena / Uff, das war mal wieder kernig. Der Wind flaut heute zum Sonnenuntergang auf 30 Knoten ab und die Nerven entspannen sich langsam wieder etwas.

Problematisch ist weniger der Wind, als die Wellen. Eine Rennyacht surft die Wellen hinab und ist durch nichts zu bremsen. Stellt sich uns dann eine Welle quer in den Weg, springen wir und es kracht ohrenbetäubend. Letzte Nacht habe ich erfolglos versucht zu schlafen. Mehrmals hob ich von unserer Rohrkoje ab und wurde so brutal wieder auf diese zurück geschmettert, dass ich dachte, sie würde brechen - beim Aufprall machte sie Geräusche wie brechendes Karbon. Dabei müssen mir mal die Physiker helfen: Es fallen doch eigentlich alle Gegenstände gleich schnell. Warum hebe ich dann von der Koje ab? Und warum heben auch meine Arme unabhängig von meinem Bauch ab und schlagen mich im Wellental? Lesen Sie weiter >


Neutrogena (Foto: Boris Herrmann) [Boris auf Facebook]

Spitze >
Die Führenden Virbac-Paprec 3 mit Dick/Peyron konnten sich wieder vom Verfolger MAPFRE mit Martínez/Fernández abgesetzen (411 Meilen). Sie sind mit dem grössten Speed (18.4 Knoten) Richtung Äquator unterwegs; noch fehlen ihnen gut neun Grad. Herrmann/Breymaier (Neutrogena) haben zu den vor ihnen liegenden Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) den Abstand auf 221.8 Meilen verkürzen können, werden aber von Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team) bedrängt (96.5 Meilen). Viewer >

Montag, 14. März 2011

14.03.11: Barcelona World Race 73. Tag

sailing-news.ch / Nach dem ereignisreichen Runden des Kap Horns mit zuletzt dem Mastbruch bei Dominique Wavres SUI 'Mirabaud' sind die Positionen auf der Zielgeraden nun bezogen. Erst die Überquerung des Äquators könnte nochmals Positions-Änderungen bringen. Ungefährdet das Spitzen-Duo 'Viarbac-Paprec' (Dick/Peyron FRA) 347 Meilen vor 'Mapfre' (Martinez/Fernandez ESP) und... Lesen Sie weiter >

Sonntag, 13. März 2011

13.03.11: MAPFRE noch nicht geschlagen

BN / Virbac-Paprec 3 (Dick/Peyron FRA) fehlen bis zum Zieleinlauf in Barcelona beim Barcelona World Race noch rund 4'000 Meilen. Die Verfolger Martínez/Fernández SPA (MAPFRE) geben sich noch nicht geschlagen und können heute morgen 05:00 bis auf 345.6 Meilen aufschliessen. Neutrogena (Herrmann/Breymaier GER/USA) konnten sich den zwischenzeitlich verlorenen 4. Platz wieder vom Estrella Damm Sailing Team (Pella/Ribes SPA) wieder zurück erobern (+ 19 Meilen). Rivero/Piris SPA (Renault Z.E. Sailing Team) auf dem 3. Platz scheinen für Neutrogena ausser Reichweite zu sein. Die nachfolgenden Crews sehen Sie auf dem Viewer.

Zur gestrigen Hiobsbotschaft von Mirabaud: Wavre/Paret befinden sich zurzeit 650 Seemeilen östlich von Argentinien und rund 450 Seemeilen nördlich von den Falklandinseln. Die Wetterbedingungen sind schlecht, zwei weitere Tiefausläufer, die hohen Wellengang mit sich bringen, werden für die kommenden Stunden erwartet.


Mirabaud in voller Fahrt (Foto: mirabaud.com)

Samstag, 12. März 2011

12.03.11: 'Neutrogena' schert aus

Auf dem Tracker ist es gut zu erkennen: 'Neutrogena' hat in der vergangenen Nacht einen Haken nach Westen geschlagen, um aus dem herrschenden Nordwestwind heraus weiter unter die südamerikanische Küste zu gelangen, wo Westwind herrscht. Das Wettersystem der kommenden Tage wird vor allem 'Hugo Boss' und “Gaes” gute Chancen bringen, den Rückstand auf die Vorderen zu verringern. Die ganze Strecke bis hoch zum Äquator werden sie vorraussichtlich perfekte Raumwindbedingungen erwarten.

Der mutige Schlag nach Westen hat Boris und Ryan natürlich wertvolle Meilen gekostet. Zeitweise waren sie bereits auf Platz 5 zurück gerutscht, nun liegen sie wieder auf Platz vier – jedoch mit nur 0,2 Meilen Vorsprung auf 'Estrella Damm'. 'Mirabaud' liegt auch nur 22 Meilen zurück. Gemessen anhand der Distanzen nach Barcelona, wohlgemerkt! Technisch sieht es aber ganz anders aus. 'Neutrogena' segelt nun dank dem Schlenker in halben, bald vielleicht sogar achterlichen Winden. Vier, bzw. einen Knoten schneller als die Kontrahenten sind sie bereits. Es bleibt abzuwarten, wie es weitergeht. Lesen Sie weiter >

12.03.11: Mastbruch auf der Mirabaud

Die Segeljacht Mirabaud, welche zurzeit am Barcelona World Race, der Zweihandweltumsegelung ohne Zwischenstopps, teilnimmt, hat heute kurz nach 17 Uhr einen Mastbruch erlitten. Der Zwischenfall hat sich ereignet, als die Mirabaud in sehr schwerer und hoher See segelte. Die beiden Skipper sind unverletzt. Sie sind momentan damit beschäftigt, das Boot und die diversen Mastteile zu sichern.

Die Rennleitung des Barcelona World Rac wurde um 17.46 Uhr über den Mastbruch auf der Mirabaud in Kenntnis gesetzt. Das vom Schweizer Dominique Wavre und der Französin Michèle Paret geskipperte Boot, segelte seit heute Vormittag bei ausserordentlich schweren Bedingungen mit dem Wind direkt von vorne und hohem Seegang. Der Skipper Dominique Wavre teilte anlässlich eines Funkgesprächs um 14 Uhr mit, dass sie Starkwind - wenngleich auch nicht Sturm - haben und die See aufgewühlt und wild sei.

Um 17.40 Uhr informierte er das Landteam anlässlich eines kurzen Funkspruchs darüber, dass der Mast unter den schweren Bedingungen brach. „Wir sind unverletzt“, hat er Magali Paret mitgeteilt, welche das Projekt an Land leitet. Der Skipper ist dann zurück an Deck, um die verschiedenen Teile des Masts zu sichern, eine Operation, die momentan noch im Gang ist.

Die Mirabaud befindet sich zurzeit 650 Seemeilen östlich von Argentinien und rund 450 Seemeilen nördlich von den Falklandinseln. Die Wetterbedingungen sind schlecht, zwei weitere Tiefausläufer, die hohen Wellengang mit sich bringen, werden für die kommenden Stunden erwartet. Denis Horeau, der Renndirektor, hat das MRCC - das Maritime Rescue and Coordination Center - über die Situation der Mirabaud und dessen Team in Kenntnis gesetzt und verfolgt die Lage mit einem Team aus Spezialisten.

Ergänzende Informationen werden so rasch als möglich mitgeteilt. Weitere Informationen sind erhältlich auf der Website von Dominique Wavre: www.dominiquewavre.com. Bernard Schopfer, MaxComm Communication.

12.03.11: Aktuelle Pollenbelastung

So schön für die einen der Frühling auch ist, umso schrecklicher für die, die unter den Pollen leiden. Die schönen Tage bringen eine extreme Situationen für die "Leidenden". Aktuelle Belastung >

Der Link befindet sich auf Bodensee-News auch auf der ersten Seite rechts unten (hinter Haselbild)!

12.03.11: Vorentscheidung gefallen ?

sailing-news.ch / Die Passage des Hochs von St. Helena erweist sich auch auf dem Rückweg nach Barcelona als das entscheidende Hindernis. Konnten zu Beginn des Rennens 'Virbac-Paprec' und 'Foncia' mit einem extrem westlichen Kurs das Feld massiv distanzieren, ist es nun erneut 'Virbac-Paprec' die den schnellsten Weg aus der Flaute gefunden hat: Heute Morgen bauten Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron FRA ihren Vorsprung auf 506 Meilen aus und sind weiterhin doppelt so schnell wie die erste Verfolgerin 'Mapfre' (Martinez/Fernandez ESP) unterwegs. Damit könnte eine Vorentscheidung gefallen sein. Lesen Sie weiter >

BN / Das neuste Update von 05:01 zeigt für die Führenden nur noch einen Vorsprung von 463,6 Meilen und ihr Bootsspeed ist nur noch halb so schnell wie die Verfolger! Die Vorentscheidung wird vertagt!!!

Freitag, 11. März 2011

11.03.11: Die Mirabaud ist bereit zum Angriff

Nach einer sorgenvollen Durchquerung des Südpazifiks aufgrund von Michèle Parets Erkrankung, findet das Team der Mirabaud ganz langsam zu seiner alten Form zurück und schaltet wieder um auf Rennmodus, um noch den letzten Viertel des Rennens in Angriff zu nehmen, was soviel heisst wie: den Atlantik hinauf und dann durchs Mittelmeer mit Zielhafen Barcelona. Lesen Sie weiter >

11.03.11: Photovoltaik für Camping und Boote

Sie wissen inzwischen ja sicher, dass ich mit meiner Firma PVT-Schweiz Photovoltaikanlagen (Strom vom Dach) plane und installiere. Zudem werde ich oft angefragt, ob ich im Boot- und Campingbereich auch Artikel führe.

Da muss ich Sie auf die Firma Hausammann Caravans und Boote AG, Kesswilerstrasse 20, CH-8592 Uttwil am Bodensee (an der Hauptstrasse 13 zwischen Uttwil und Kesswil) verweisen. Diese können Sie sehr gut beraten und haben entsprechende Artikel am Lager.

11.03.11: Bach verschmutzt

kapo-tg / Am Donnerstag lief im Klösterli bei Neukirch eine noch unbestimmte Menge trübes Wasser in den Hegibach. Ein Fischsterben wurde nicht festgestellt.

Das mit Feinsediment belastete Wasser sprudelte nach 7 Uhr bei einer Erdsondenbohrung durch eine Firma aus dem Bohrloch und gelangte über eine Meteorleitung in den naheliegenden Hegibach. Nach rund einer Stunde gelang es den anwesenden Personen, das Bohrloch zu verschliessen.

Zum Austreten des Wassers kam es, als beim Bohrvorgang eine nicht sichtbare Grundwasser-Quelle (Arteser) angebohrt wurde. Die Feuerwehren Egnach und Roggwil erstellten im Hegibach Sperren und verhinderten eine weitergehende Verschmutzung.

Der zuständige Fischereiaufseher konnte im Hegibach bis anhin kein Fischsterben feststellen. Ein Funktionär vom Amt für Umwelt war vor Ort und koordinierte die Sanierungsarbeiten.

11.03.11: Sechs Meter pro Sekunde

Neutrogena - Moin Leute! Es geht weiter, immer weiter! Toller Austausch, tolle Unterstützung in den Kommentaren! Ich fasse einmal zusammen: Niemand schlägt bisher vor, wir sollten doch alles auf die Leistung setzen und das Boot bis zum letzten Quälen - egal ob wir eventuell mit Bruch enden. Auch wenn gerade dies des Regattaseglers normaler Impuls wäre, bin ich doch froh, dass wir uns über die Taktik hier einig sind: Wir müssen ankommen, auch wenn uns “Estrella Damm” bald überholt. Damit müssen wir dann halt leben. Lesen Sie weiter >

Spitze 05:00 >
Virbac-Paprec 3 (Dick/Peyron) setzt sich wieder ab (505,7 Meilen) auf MAPFRE (Martínez/Fernández). Ihnen scheint der Sieg kaum mehr zu nehmen sein! Verfolgen Sie die Regatta weiter mit Klick auf den Button rechts.

Donnerstag, 10. März 2011

10.03.11: Demnächst wieder online

SMCÜNachdem viele User den bekannten kostenlosen Marktplatz vermissen (ist auch auf der BN-Page verlinkt), steht auf der Homepage des SMCÜ folgendes:

Die Neugestaltung der Website des SMCÜ ist noch nicht abgeschlossen; folgende Serviceangebote sollen sukzessive wieder online gehen:

- Der Marktplatz
- Die Crewbörse
- Der Hafenführer

Da diese Angebote von den Besuchern der Website selbst mit Inhalt befüllt werden, sind sie auch - wie bereits geschehen - prinzipiell offen für Angriffe aus dem Internet.

Wir werden daher nicht nur das zugrundeliegende Datenbanksystem und die Prorammier-Technik wechseln, sondern auch ein möglichst sicheres Verfahren für das Login und die Eingabe der Daten entwickeln.

Wir bitten um Verständnis, dass diese Arbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

10.03.11: Unser großer Tag

Neutrogena / Wachwechsel - Ein Blick aufs GPS -noch 50 Meilen bis zum Kap Hoorn. Ich hab diesmal Zeit, mich etwas vorzubereiten und nicht direkt am Felsen aufzuwachen. Die Zeit fliegt dahin. Mein typisches kleines Frühstück, Wetter checken, Batterien laden, Emails durchgehen. Ich finde Mails der Rennleitung zu unseren bevorstehenden Begegnungen und bin aufgeregt, wie an Silvester. Es ist ja auch wie unser Silvester, die große Zäsur. Das Kapitel „Southern Ocean 2011“ wird geschlossen, von hier starten wir auf in unser Jahr 2012. Wir müssen nur noch festen Boden unter die Füße bekommen, zum ersten Mal in diesem Jahr!

Lesen Sie weiter >

Spitze >
De Pavant/Adigane (Groupe Bel) sind nach dem Kap links abgebogen und in den Fjord nach Ushuaia hinein manövriert. Noch gibt es kein klares Statement, aber es wird bereits gemunkelt, dass das Rennen aufgrund von schwerwiegenden Kielproblemen an dieser Stelle für sie vorbei sein könnte. Sonst gab es keine wesentliche Änderungen.

Mittwoch, 9. März 2011

09.11.03: Spiel dein Spiel...

Mit diesen Worten von Hermann Hesse beginnt die Todesanzeige vom langjährigen Clubmitglied Xaver Greminger des Altnauer Segelclubs, der am vergangenen 5. Februar 2011 verstorben ist. Der Segelclub und all seine Freunde möchten nun am kommenden 25. März 2011 16 Uhr von ihm Abschied nehmen.

Traueranzeige >

09.03.11: Neue Bavaria-Flotte lockt Weltelite

Match Race Germany14. Match Race Germany fast „ausgebucht“ (24. - 29. Mai)
Langenargen. Das 14. Match Race Germany ist schon zum Saisonstart so gut wie ausgebucht: Sechs Weltklasse-Skipper der World Match Racing Tour sind für den Deutschen Grand Prix der Match Racer bereits gesetzt, darunter der viermalige Weltmeister Peter Gilmour. Dazu bewerben sich ein Dutzend namhafte Segler wie America’s Cup-Steuermann Betrand Pacé um die verbleibenden sechs der insgesamt zwölf Startplätze. Zwei davon sind bereits für den Deutschen Match Race Meister Stefan Meister aus Berlin und den Schweden Björn Hansen als Sieger des Berlin Match Race 2010 reserviert. Bleiben vier Startplätze für die Schlange stehenden Profis.

Zwei von ihnen haben beste Aussichten, für den Kampf um den Großen Preis von Deutschland zugelassen zu werden. „Wir freuen uns auf die Crew von Markus Wieser, der wir zehn Jahre nach ihrem letzten großen Match-Race-Sieg am Bodensee eine Wild Card geben möchten. Und wir hoffen, dass wir auch America’s Cup-Steuermann Karol Jablonski in Langenargen begrüßen können werden“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg.

Wieser und Jablonski wollen's wissen
Markus Wieser freut sich schon auf sein Comeback im Match Race Germany: „Es ist schön, wieder dabei zu sein. Und natürlich wollen wir alles geben, um zehn Jahre nach unserem ersten Sieg 2001 noch einmal zu gewinnen.“ Karol Jablonski dagegen hat in Langenargen zwar schon große Duelle, aber noch nicht die Regatta gewonnen. Ein Sieg auf dem Bodensee fehlt dem großen Blonden aus Masuren noch. „Es ist schon lange her, das ich im Langenargen gesegelt bin. Das Match Race Germany hat bei mir sehr positive Erinnerungen hinterlassen. Perfekte Organisation, sehr sehr viele Zuschauer, eine einmalige Atmosphäre. Ich möchte es noch einmal erleben und dass ist der Grund warum ich zum MRG kommen möchte“ für Jablonski hinzu.
Eberhard Magg sagt: „Sowohl Wieser als auch Jablonski stehen für Match-Race-Kunst vom Feinsten, bürgen für spannende Duelle und sind bei unseren Zuschauern sehr beliebt.“

Neue Bavaria-Flotte
Deutschlands führendes Match Race startet aber nicht nur sportlich stark besetzt in die Saison 2011. Mit einer werftneuen Flotte von sieben Yachten vom Typ Bavaria 40S haben die Veranstalter ihren Ruf als eine der wichtigsten Regatten der World Match Racing Tour (WMRT) einmal mehr unterstrichen. „Mit einem solchen Investment“, so WMRT-CEO Jim O’Toole, „wird das Match Race Germany international eine Schlüsselrolle spielen.“ Lob gab es bei der Weltpremiere im Januar auf der boot in Düsseldorf von Bavaria-Kenner und Segelprofi Markus Wieser: „Bavaria hat den richtigen Knopf gedrückt und mit der 40S eine herausragende Symbiose aus Regattayacht und anspruchsvollem Cruiser mit viel Komfort geschaffen.“ Für die hochmoderne neue Flotte hat Match-Race-Germany-Partner Selden eine exklusive Rigg-Edition auflegt. Pfeiffer Marine ist als Lieferant von Klampen und Scheuerleisten neu im Match-Race-Boot, Nautisattler lieferte maßgeschneiderte perfekt sitzende Polster und Persennige. So gut gerüstet werden die Bavarias Ende März in ihren neuen Heimathafen Ultramarin in Kressbronn einlaufen.

Heimathafen Ultramarin
Die Meichle + Mohr Marina Ultramarin ist seit der Premiere 1997 treuer Partner des Match Race Germany. Geschäftsführer Clemens Meichle sagt: „Das Match Race Germany ist die beste Veranstaltung am Bodensee und eine herausragende Werbung für das Revier, als Veranstaltung einfach ein absoluter Hochkaräter und jedes Jahr im Frühling großes Thema bei unseren Liegeplatzinhabern.“ Clemens Meichle schätzt die gelungene Match-Race-Mischung Mischung aus Segelaction der Extraklasse und viel Unterhaltung an Land: „Damit bietet das Match Race Germany eine perfekte Bühne für den Segelsport, aber auch für die engagierten nationalen und internationalen Partner und ihre Gäste, die jedes Jahr mehr werden.“

Den positven Trend bestätigt Veranstalter Harald Thierer, Partner von Eberhard Magg und Bernd Buck in der Match Race Germany GmbH: „Nach dem schwierigen letzten Jahr blicken wir nun mit sehr positiven Vorzeichen auf das MRG 2011. Im Sponsoring ist ein Aufwärtstrend zu spüren, ganz deutlich merken wir im das im Bereich Hospitality und Business-Center, wo wir uns über einen deutlichen Zuwachs an Gästen freuen. Schon jetzt erwarten wir zum Match Race Germany über 500 Gäste unserer Sponsoren. Die neuen und größeren Yachten bieten natürlich auch unseren Partnern eine neue und sehr attraktive Werbefläche. Der Trend geht eindeutig zu individuellen, ganzjährigen Sponsoringpaketen, die wir im, aber auch außerhalb des Match Race Germany mit dem Match Center Germany umsetzen können. Die Anforderungen sind größer und komplexer geworden – dafür sind wir bestens aufgestellt.“

Startschuss für die World Match Racing Tour 2011
Zur 14. Auflage 2011 rechnen die Veranstalter mit rund 35.000 Zuschauern an fünf Veranstaltungen Ende Mai. Die Profis segeln um 50.000 US$ Preisgeld und 100 wertvolle Punkte für die Saisonwertung der World Match Racing Tour, die am Ende des Jahres nach dem finalen Weltmeisterschaftslauf beim Monsoon Cup in Malaysia insgesamt 500.000 US-Dollar aus dem Bonus-Pool an die besten neun Skipper der Tour ausschütten.

2011 bilden neun Regatten die World Match Racing Tour, die vom 10. bis 15. Mai in französischen Gewässern vor Marseille durchstartet, neun Tage später in Deutschland fortgesetzt wird und nach weiteren sechs Stopps in Korea, Portugal, Dänemark , Portugal, der Schweiz und auf Bermuda schließlich in Malaysia ihr Finale erlebt.

Sponsoren 2011 des Match Race Germany
Bavaria Yachtbau, Ultramarin, Stihl, Württembergische Versicherung, Nautisattler, Nagel Baumaschinen, Marinepool, Selden Masts AB, HHP, Layer Grosshandel, Liros Ropes, Pfeiffer Marine, Uwe Schriever Yachttransporte, Elvström Sails, Yachten Meltl, Schwäbische Zeitung, Seglerzeitung, Regio TV Euro 3; Interboot, Messe Friedrichshafen, Versicherungsbüro Riedle&Zartl, Holstein Media, Gemeinde Langenargen, Gerolsteiner, Winterhalter Gastronom, Intersky, Stream 5, Kaenon, Kosta Boda, Match Center Germany

09.03.11: Neutrogena am Kap Hoorn

Boris Herrmann / Es ist geschafft. “Neutrogena” befindet sich wieder im Atlantik. Gestern Mittag um 12.35 Uhr unserer Zeit haben Boris und Ryan die südlichste Wegmarke ihrer Route um die Welt passiert.

Ein bedeutender Moment. In diesem Augenblick waren sie nicht allein - überraschend gesellte sich Thomas Coville mit seinem Trimaran “Sodebo” dazu. Coville ist ebenfalls dabei, nonstop um die Welt zu segeln, will dabei jedoch einhand mit seinem Trimaran einen neuen Rekord aufstellen. Seit einigen Tagen standen beide Schiffe in Mailkontakt, hatten auf ein Treffen vor Kap Hoorn gehofft. Aber dass beide dann in exakt der gleichen Zeit das Kap umrunden, sich dabei nur zwei Schiffslängen voneinander entfernt gegenseitig fotografieren und filmen können – das hätte wohl keiner für möglich gehalten. Lesen Sie weiter >

Spitze 05:00 >
Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) haben heute morgen einen Vorsprung von 153 Meilen; Martínez/Fernández (MAPFRE) sind den Führenden als weiterhin auf den Fersen! Die Dritten Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) konnten sich wieder etwas von Herrmann & Breymaier (Neutrogena) absezten und Wavre/Paret (Mirabaud) konnten ihren 6. Platz zurück holen.

Dienstag, 8. März 2011

08.03.11: Auffrischungskurs "Wettfahrtregeln"

Motto: Wir kennen und verstehen das Wegerecht und die wichtigsten Regeln bei Segelregatten, YCRo 27. April 2011.
Der „Einfuehrungs- und Auffrischungskurs erklärt das Wegerecht bei Segelregatten sowie die wichtigsten Regeln der WR 2009-2012 mit den folgenden Zielsetzungen:

- Die Teilnehmer lernen die Grundsätze und die Regeln des Wegerechts bei Regatten kennen und verstehen

- Die Teilnehmer frischen Ihre Kenntnisse der Wettfahrtregeln auf und lernen die letzten Neuerungen kennen.

- Die Teilnehmer überprüfen Ihre Regelkenntnisse an Fallbeispielen und Testfragen

Zielgruppe:
Alle Seglerinnen und Segler die gelegentlich an Clubregatten teilnehmen bis hin zu aktiven Regattaseglern. Jetzt anmelden!

08.03.11: Das Kap ist nah …

Neutrogena / Heute ist es soweit: Gegen Nachmittag sollten Boris und Ryan den südlichsten Wegpunkt ihrer Route um die Welt, das Kap Hoorn umrunden. Damit gelangen sie zurück in den Atlantik - und haben nur noch etwa 6.800 Seemeilen bis zurück nach Barcelona vor sich. Ein Katzensprung.

Doch es war ein langer Weg bis dorthin, vor allem die vergangene Woche war sehr intensiv: Erst technische Probleme mit dem Boot, dann schweres Wetter. “Wir hatten vier Knockdowns”, erklärt Boris in der gestrigen Videokonferenz. Viermal wurde “Neutrogena” flach auf das Wasser geworfen. Kaum zu fassen. Ein Wunder, dass nicht noch mehr am Schiff kaputt gegangen ist. Die Verhältnisse der letzten Tage: Rau. Vorgestern Wind mit bis zu 62 Knoten (Windstärke elf, an der Grenze zu zwölf), einen Durchschnitt von 40 Knoten (8-9 Windstärken). Eine harte Zeit. “Ich kann mir vorstellen, dass es nach dem Hoorn mit ‘Groupe Bel’, ‘Estrella Damm’, ‘Mirabaud’ und ‘Renault’ eine Art Neustart geben wird”, stellt Boris während der Videokonferenz in Aussicht, “Denn mit dem Atlantik kommt ein Seegebiet voller taktischer Optionen auf uns zu.” Lesen Sie weiter >

Spitze 05:00 >
Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) haben wieder etwas von ihrem komfortablem Vorsprung verloren und liegen "nur" noch 174,6 Meilen vor Martínez/Fernández (MAPFRE). Sie werden da kleine Hoch aber bald umsegelt haben und werden sich wieder absetzen können! Die Dritten Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) liegen 182 Meilen vor Herrmann/Breymaier (Neutrogena), die von den Verfolgern De Pavant/Audigane (Groupe Bel) bedrängt werden (+105,5 Meilen). Mirabaud mit Wavre/Paret auf dem 6. Platz liegen nur noch 33,2 Meilen vor Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team)! Heute werden einige das Kap runden!

Montag, 7. März 2011

07.03.11: Barcelona World Race

sailing-news.ch / Als drittes Team hinter den führenden 'Virbac-Paprec' und 'Mapfre' befindet sich nun auch 'Renault' (Rivero/Pirris ESP) in der Anfahrt auf das Kap Horn. Morgen, fast gleichzeitig mit Thomas Coville FRA und seinem Maxi-Trimaran, werden die beiden Spanier den Atlantik erreichen. 'Neutrogena' mit Boris Herrmann/Ryan Breymaier GER/USA konnte Rang 4 zurückerobern... Lesen Sie weiter >

Sonntag, 6. März 2011

06.03.11: Virbac Paprec 3 auf Siegerkurs

Die Führenden Dick/Peyron (Virbac Paprec 3) konnten sich von den Verfolgern Martínez/Fernández (MAPFRE) weiter absetzen (221,4 Meilen). Ihr Bootsspeed beträgt schnelle 20,1 Knoten. Dies wurde möglich, da sich das kräftige Hoch etwas verzogen hatte bzw. weil sie den Kurs um die Falklandinseln wählten.

Herrmann/Breymaier (Neutrogena) versuchen immer noch die Dritten Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) abzufangen; ihr Rückstand heute um 5:00 131,6 Meilen. Infolge der schwierigen Verhältnisse auf der 'Mirabaud' haben Wavre/Paret ihren 5. Platz an De Pavant/Audigane (Groupe Bel) verloren. Ob Sie in Ushuaia anlanden wollen, steht noch offen. Auf der Eventseite (Logo anklicken) erhalten Sie alle weiteren Infos zum Barcelona World Race.

Samstag, 5. März 2011

05.03.11: "Wir werden es schaffen!"

Hallo da bin ich wieder - nach dem Tief “Ex-Atu” und einem kleinen Rückschlag, nach arktischer Sonnenbestrahlung heute in den Arbeitspausen und einigen Tränen, Tränen aus Öl. Ja, ich finde endlich einen Moment Zeit und mir sind auch mal wieder zwei oder drei Fotos geglückt.
05.03.2011
Diesen Satz beendend, klettern beide Zitterlinien im Wind-Histographen nach oben. Das bedeutet Linksdreher und „Puff“, also eine Böe. Konstanter Bootsspeed von 17 Knoten, auf den Wellenrücken 24. Wenn die großen Segel dafür verantwortlich sind, sitzt man hier etwas elektrisiert. Bei zwei Reffs und Stagfock ist alles irgendwie immer eine Spur cooler – aber der große Gennaker und ein volles Gross ist schon ganz schön viel Fläche. Der Drücker beschehrt uns “plain surfing”-Bedingungen. Vorher bei den 17 Knoten Wind sind wir eher in einem Marginalbereich gewesen, wo meine Aufmerksamkeit ständig auf leichte Kurskorrekturen gerichtet ist, um die Kiste im Fluss zu halten und einen Flow in den Segeln sicherzustellen, einen Flow von “apparent Wind”, scheinbarem Wind. Lesen Sie weiter >

05.03.11: 'Mapfre' wieder im Rennen

sailing-news.ch / Nach einem 4-stündigen Zwischenstopp an der Küste im Lee des Kap Horns haben Iker Martinez/Javi Fernandez ESP ('Mapfre') gestern das Rennen wieder aufgenommen, die Reparatur hat sie rund 200 Meilen gekostet. Zur Behebung des Schadens, alle Vorsegel-Falls waren blockiert, musste Martinez selbst hochklettern - 28 Meter. Lesen Sie weiter >