Montag, 31. Januar 2011

31.01.11: Bodensee-News auf Facebook

Sehr erfolgreich ist Bodensee-News im Facebook gestartet. Inzwischen hat das "Portal für Wasser- und Freizeitsport in der Region Bodensee" viele Freunde gefunden. Die News werden automatisch im Facebook www.facebook.com/bodenseenews und www.facebook.com/bruellmann veröffentlicht. Wer sich daran stört, kann mich mit meinen News ja wegklicken.

Ich freue mich natürlich, wenn viele meiner Freunde auf www.facebook.com/bruellmann "Gefällt mir" auf Bodensee-News rechts oben anklicken, wenn Sie Mitglied bei Facebook sind. Die neblige Zeit am Bodensee bringt zurzeit leider nicht viel Neues her. Aber trotzdem möchte ich Sie hie und da über News aus der Region Bodensee bzw. über die Wassersportszene in aller Welt informieren.

Die neu von regatta-management.com (Ivo Gonzenbach) und Bodensee-News inizierte Regattaserie IBYM bekommt von Seglern und Gewerbe sehr viel Unterstützung. Bereits haben wir die Pokale für die Jahreswertung und diverse Sachpreise erhalten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Auch hier haben wir eine Facebookseite, die Sie mit "Gefällt mir" anklicken können.

31.01.11: Virbac Paprec 3 in einem kleinen Hoch

Die Führenden 'Virbac Paprec 3' (Jean-Pierre Dick/Lock Peyron) im Barcelona World Race liegen in einem kleinen Hoch und verlieren dadurch einiges auf die ersten vier Verfolger von ihrem grossen Vorsprung. Weiterhin um die 1200 Seemeilan zurück liegen 'Mirabaud' (Dominique Wavre/Michèle Paret) und 'Neutrogena' (Boris Herrmann/Ryan Breymaier). Jean-Pierre Dick und Lock Peyron haben "Isla de Poseseion" passiert. Verfolgen Sie mit dem Viewer die Regatta. Unter der Eventseite können Sie Berichte und Viedeos abrufen.

31.01.11: Globe Surfer

Boris Herrmann / So stellen wir uns in unseren Seglerphantasien diese Geschichte idealisiert vor: Wie mit einem riesigen Surfbrett hochhaushohe Wellenberge absurfen. Unendlich, immer weiter nach Osten, einmal um die Antarktis. Und endlich haben wir die Wellen, sind aufgesprungen auf dieses Set und in voller Fahrt auf unserer Welle. Fontänen aus Gischt wehen zu beiden Seiten. Schaum bleibt hinter uns zurück. Es rumpelt und rauscht, es rauscht und rauscht und es heult auch manchmal ein bisschen - am Ruder, am Kiel eine kurze Vibration. Lesen Sei weiter >

Samstag, 29. Januar 2011

29.01.11: Virbac Paprec 3 setzt sich weiter ab

Mit einer eklatanten Überlegenheit setzten sich Jean-Pierre Dick und Lock Peyron mit 'Virbac Peprec 3' weiter von den Verfolgern ab. Heute morgen sind die beiden erfahrenen Einhandsegler bereits über 720 Seemeilen vor dem Zweiten 'Mapfre' und 'Estrella Damm'. Das Feld selber schliesst sich immer mehr zusammen. 'Miraubaud' und 'Neutrogena' liegen über 1200 Seemeilen auf den Plätzen 6 und 7.

Verfolgen Sie mit dem Viewer die Regatta. unter der Eventseite können Sie Berichte und Viedeos abrufen.

29.01.11: Eindrücke von Bord

Liebe Leser, heute nur eine kurze Meldung zu Boris Fortschritt – dafür viele kleine Video-Eindrücke von Bord. Offenbar hatten die beiden in den letzten Tagen gut zu tun. Kein Text von Boris. Dafür waren sie aber fleißig, was Videoaufnahmen angeht. Ich (Johannes) sitze gerade in meinem Hotelzimmer auf der boot in Düsseldorf, daher etwas eingeschränkt was die technischen Möglichkeiten angeht.

Wer dieses kommende Wochenende noch einen Besuch in Düsseldorf plant, sollte sich unbedingt einen Termin notieren: Heute Samstag Nachmittag um 15.15 Uhr ist Boris wieder per Live-Schaltung mit der Messebühne verbunden. Céline Maywald und Christoph Schumann werden eine Viertelstunde lang mit ihm über das Leben an Bord der “Neutrogena” und die Einfahrt in den Southern Ocean erzählen. Lesen Sie weiter >

29.01.11: Midweek Race 2011 definitiv

Die sehr beliebten Midweek Race 2011 vom ASC, DSMC, KYC, SVB, SVK, SVS und YCK sind nun defintif auf BODENSEE-NEWS unter "Regatten-Ergebnisse" ausgeschrieben. Geändert hat sich nur das Datum des 'End of Season Race' beim YCK, das neu auf Samstag 17. September festgelegt wurde. Anmelden müssen Sie sich nicht, nur an den Mittwochsregatten vom 11. Mai, 25. Mai, 8. Juni, 22. Juni, 6. Juli, 24. August und am 17. September einfach dabei sein. Die Daten sind "braun" unterlegt.

In der Ausschreibung - Proteste:
Können aus zeitlichen Gründen nicht angenommen werden. Die Wettfahrtleitung kann Boote bei groben unsportlichen Verstössen gegen die Regeln ohne Verhandlung disqualifizieren.

Ergebnisse:
Eine Zwischenrangliste ist ab der 3. Regatta auf BODENSEE-NEWS aufgeschaltet.

Freitag, 28. Januar 2011

28.01.11: Kurs auf den Indischen Ozean

Nach 27 Tagen im Mittelmeer und dem Atlantik nimmt die Mirabaud nun den Indischen Ozean in Angriff. Damit neigt sich der erste Teil eines relativ langsamen Rennens seinem Ende zu.

Die Durchschnittsgeschwindigkeiten sind in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen, doch die Aussichten für die Gesamtstrecke - zu diesem Zeitpunkt lediglich grob abschätzbar - gehen eher von niedrigen Geschwindigkeiten aus, wurde doch die Routenführung massiv korrigiert, um allfälligem Packeis in den niedrigen Breitengraden (bis zum 44. Breitengrad und manchmal sogar weniger) vorzubeugen. So können die Segler nicht immer von den starken Tiefausläufern profitieren, die entlang dem 50. Breitengrad anzutreffen sind.

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28.01.11: Infoveranstaltung über Sailbox/Sailboat Sharing

Es geht ums Segeln. Für alle.
Sailbox will Segeln in der Schweiz verändern. Durch Boatsharing, Ausbildungs-Angebote und als Eventplattform wird Sailbox das Spiel mit dem Wasser und dem Wind einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich machen. Zu einem vergleichbaren Preis wie Skifahren. In allen Schweizer Regionen - auf 60 identischen speziell für dieses Projekt gezeichneten Yachten.

Infoveranstaltung über Sailbox/Sailboat Sharing
Freitag, 11. Februar 2011, 19.00 Uhr, Hotel-Restaurant Seegarten, Seestrasse 66, 9320 Arbon

Sailbox sucht Segelclubs als Partner.
Die Not-For-Profit Initiative von begeisterten Seglern und Swiss Sailing sucht Clubs & Partner, um die Vision auch am Bodensee umzusetzen.

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Zur Vergrüsserung anklicken

28.01.12: Fachausstellung für Angelfischerei

Die »AQUA-FISCH« feiert Jubiläum. Bereits zum 20. Mal lockt die etablierte Messe Aquarianer, Terrarianer sowie Angler und Fliegenfischer nach Friedrichshafen an den Bodensee. Vom 18. - 20. Februar 2011 täglich von 9 bis 18 Uhr finden Fischer und die es werden wollen in der Neuen Messe Friedrichshafen Neues.

Besucher können sich wieder mit Tipps und Tricks vom Profi beraten lassen und natürlich auch gleich die fachlich perfekte Ausstattung erwerben.

28.01.11: Motorradwelt: Messe öffnet um 12 Uhr

Die „Motorradwelt Bodensee“ ist heute ab 12 und bis 20 Uhr geöffnet. Der 37-jährige Sven Schmid (unser Bild) vom Freestyle-Motocross-Team „Wrecking Crew“ gab gestern vorab Kostproben.

Täglich wird es waghalsige Stunts zu sehen geben. Eine Tageskarte kostet 9,50 Euro, Jugendliche (zwölf bis 18 Jahren) zahlen 3 Euro. Die Familienkarte gibt's für 21 Euro. Heute kostet der Eintritt ab 16 Uhr 5 Euro, bei freiem Parken. Jugendliche, die mit dem motorisierten Zweirad anreisen und Erwachsene, die mit Motorrad, Quad oder Roller (über 50 ccm) kommen, erhalten freien Eintritt und dürfen auf dem kostenfreien, überdachten „Eisbärenparkplatz“ im Freigelände Ost parken. Morgen ist die Messe von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 27. Januar 2011

27.01.11: Integra-Yachting mit News

Integra-Yachting Romanshorn zeigt auf deren Homepage News. Speziell geht es um die Motoryacht DELPHIA 1050 Escape, wo Integra Yachting die Generalvertretung für die Schweiz bzw. Bodensee anbietet und um die sehr schönen Segelboote Tofinou 7 bis 12 von LATITUDE. Schauen Sie sich auf der Homepage um.

27.01.11: Foncia mit gebrochenem Mast

Die an zweiter Stelle liegende 'Foncia' mit den Franzosen Michel Desjoyeaux und Francois Gabart müssen Kapstatt anlaufen und die Regatta infolge eines gebrochenen Mastes aufgeben. Noch stehen 28m zur Verfügung und das gebrochene Teil konnten sie auffangen. Weitere Schäden gebe es nicht. Auch sie selber sind unverletzt. Die Enttäuschung ist aber gross!

Die Frontrenner Virbac Paprec 3 mit François Gabart und Michel Desjoyeaux, die nach einem Tag Reparatur im brasiilansichen Recife sehr viel an Zeit verloren und sich mit einem Umweg um das Hoch wieder an die Spitze gesetzt haben, konnten sich vom Feld weiter absetzen. Auf der Eventseite können Sie sich Berichte und Videos anschauen sowie auf dem Viewer die Regatta verfolgen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

26.01.11: Wolf-Peter Niessen und Jörg Schweigler auf dem Podest

Laser Masters der Flotte BW haben die Saison 2011 eröffnet, mit Erfolg.

BN / Die erste Laser Masters Regatta des Jahres, der Laser Master Europa Cup 2011, fand - wie nun schon seit 9 Jahren - im südfranzösischen Antibes bei Nizza statt. Dort können auch schon im Januar Frühlingsgefühle aufkommen. Die zum ersten Wassertraining bereits früher angereisten Teilnehmer empfing zum Anfang der Woche tatsächlich der Frühling an der Cote d’Azur. Die Vorhersagen und knapp 15° Lufttemperatur am Montag und Dienstag verhießen zunächst auch Gutes für die restliche Woche.

Der Wind ließ allerdings stark zu Wünschen übrig. Montags noch bis 2 bft., herrschte an den beiden folgenden Tagen kaum segelbarer Wind. Erst zum offiziell angesetzten Training am Donnerstag gab es zu einer hohen Dünung, die fast entgegengesetzt kam, Wind bis 6 kn. Es war unangenehm zu segeln und erforderte hohe Konzentration. Mit dem Nordwind waren auch die Temperaturen erheblich in den Keller gegangen. Nur noch 6 - 8° trotz Sonne.

Diesmal waren es - konträr zur insgesamt deutlich geringeren Teilnehmerzahl (60 Starter), die drastisch verschlechterte Windvorhersage hat das wohl bewirkt - mal wieder 4 GER Masters, denen im Januar schon nach Segeln zumute war. Davon zwei aus der Flotte BW: Jörg Schweigler vom Seglerverein Schluchsee und Wolf-Peter Niessen vom Yacht-Club Langenargen.


v.l.: W.-P. Niessen; Martin Klawon; Florian Rixner; Jörg Schweigler

Am Freitag, dem ersten Wettfahrttag war „1. Warning signal“ für 12:00 Uhr angesetzt. Der Windfinder sagte von Nord auf Ost drehenden Wind bis 30 kn voraus. Die entsprechend hohe Welle aus 90° war bereits am Morgen da. Zu dieser Zeit kam der Wind allerdings aus Nord mit höchstens 6 kn. So blieb es auch bis zum Start. Zu einer Welle die gut zu 30 kn passte ein schwaches Lüftchen das es schwer machte über die Wellen zu kommen und den Backbordschlag zum Balanceakt zwischen Lee- und Luvkenterung werden ließ. Dazu hielt die WL noch eine Überraschung bereit. Jeweils etwa 30 Standards und Radial in einem gemeinsamen Start. Für die Radials eine Katastrophe bei diesen Bedingungen.


An der Luvtonne weit unter Land

Wolf-Peter Niessen kam von den GER Masters schließlich am besten mit den Bedingungen klar und fuhr nach einem beinahe verpassten Start noch ganz nach vorne im Radial Feld und gewann das Rennen mit deutlichem Vorsprung. Auf dem vorletzten Schenkel hatte der Wind schlagartig auf Ost gedreht und auf etwa 20 kn aufgefrischt. Diese Entwicklung und die unsichere Prognose veranlasste die WL für diesen Tag die Wettfahrten zu beenden. Schade, denn es waren dann - wenn auch anspruchsvoll - Super Bedingungen.


Solche Bedingungen herrschten zum Ende der 1. Wettfahrt....

Samstag sah es erst so aus, als würde es kein Rennen an diesem Tag geben. Mit 6° war es zu kalt für Thermik. Nachts hatte es gar Frost. Gegen 12:00 Uhr setzte sich aber ein leichter Nordwest mit 4-6 kn durch, der - da ablandig - alleine schon für sehr trickreiche Bedingungen sorgte. Dazu stand immer noch eine ordentliche Dünung aus Ost vom Vortag. Es gab dann doch 3 kurze Rennen (mit separaten Starts für Standard und Radial), die für kräftige Verschiebungen sorgten. Mal kam der Wind besser von links, dann ging es über die Mitte und bei der Zielkreuz tendenziell eher rechts. Aber in jedem Rennen war es anders. Für die Mehrzahl der Segler: frustig!

Die GER Masters hatten keinen besonders guten Tag. Wolf-Peter Niessen handelte sich nach Startgerangel und einem folgenden Extremschlag einen richtig dicken Streicher, aber auch einen 15. (im Eifer des Gefechtes zur falschen Tonne gefahren!) für die Wertung ein und verspielte seine Chance auf einen 5 Klassensieg in Reihe in Antibes und auf Wiederholung des Gesamtsieges bei den Radials aus dem Vorjahr.

Am Abend das traditionelle, üppige Dinner im Clubhaus des YCA mit Vergabe der Jahrespreise der Euro-Masters Serie 2010 durch Europa Koordinator der ILCA Luc Dumonceau. Auffallend dabei, dass GER und NED Masters die meisten Preisträger stellten.

Für den Sonntag waren die Prognosen miserabel. Maximal 4 kn Wind. Zur angesetzten Startzeit 11:00 Uhr war von Wind kaum eine Spur. Daher wurden vielfach schon Vorbereitungen zur Abreise getroffen. Der WL verkündete dann Startbereitschaft nur bis 14:00 statt 15:30 Uhr und nur zu Starten, wenn mindestens 5 kn Wind. Welche Überraschung, gegen 12:30 Uhr stabilisierte und verstärkte sich die sehr leichte Brise aus Südwest. Signal zum Auslaufen! Hektisches Treiben war die Folge, wieder abladen, auspacken und rein in die Neos oder sonstigen wärmenden Klamotten.

Es gab tatsächlich noch zwei Rennen bei ca. 6 kn. Die besten Bedingungen der 3 Tage, auch wenn es bei ablandigem Wind und entgegengesetzt laufender Restdünung erneut trickreich war. Es wurde vollkommen neu gewürfelt, und die Ergebnisse auf den Kopf gestellt. Doch gab es durch Jörg Schweigler im Radial noch einen 2. Laufsieg für die GER Masters der Flotte BW.

Platzierungen der GER Masters nach 6 Wettfahrten:
Wolf-Peter Niessen 5. im Gesamt Radial und 3. Great Grand Master (> 65)
Jörg Schweigler 9. im Gesamt Radial und 1. Master (45-54)
Martin Klawon 13. im Gesamt Standard und 9. Master (45-54)
Florian Rixner 16. Im Gesamt Standard und 3. Apprentice (35-44)

Abgesehen von der Windstärke war es ansonsten ein toller Einstieg in die Saison 2011. Der YC Antibes hat erneut gezeigt, was man auch ohne luxuriöse Infrastruktur, aber mit einem engagiertem Helferteam alles machen kann. Auch 6 Wettfahrten aus den Windbedingungen! Das Preis-/Leistungsverhältnis innerhalb der EMS Serie ist absolut TOP! W.-P. Niessen.

Ergebnisse >

26.01.11: Boris live und online auf der boot

Boris Herrmann / Mit der Einfahrt ins Südpolarmeer scheint sich am 26. Tag der Hochseesegelregatta Barcelona World Race die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Spitzenduo mit der „Virbac-Paprec 3“ (Jean-Pierre Dick/Loïck Peyron) knapp vor der „Foncia“ unter Michel Desjoyeaux und François Gabart (alle Frankreich) hat am Dienstag (25. Januar) das erste Eisgate, eine Bahnmarke, passiert und die Verfolger bereits mehrere hundert Seemeilen abgehängt.

Der Deutsche Boris Herrmann kämpft mit Ryan Breymaier aus den USA an Bord der „Neutrogena“ mehr als 900 Seemeilen zurück auf Platz acht der 13 im Rennen verbliebenen Teilnehmer. Unterdessen müssen die Zehnten, Juan Merediz und Fran Palacio mit der spanischen „Central Lechera Asturiana“, zu einer Notreparatur Kapstadt/Südafrika anlaufen. Bis ins Ziel der Nonstop-Regatta rund um die Welt zurück nach Barcelona sind allerdings noch mehr als drei Viertel der 24.000 Seemeilen langen Strecke zurückzulegen. Ende März werden die ersten Boote in Spanien zurückerwartet.


(Foto-Copyright “Messebühne”: Marina Könitzer)

„Willkommen aus dem Fahrersitz unser Rennziege“, begrüßte Boris Herrmann am späten Dienstagvormittag mehr als hundert Besucher im Segelcenter der Halle 17 auf der 42. Internationalen Wassersportmesse boot 2011 in Düsseldorf sowie viele tausend auf www.barcelonaworldrace.org. Über Satellit und Internet war er live zugeschaltet und berichtete von den jüngsten Wetterentwicklungen an Bord: „Der Wind hat leider wieder abgenommen, nur noch 14 Knoten. Es sieht so aus, als wenn wir den Anschluss an das Tiefdruckgebiet verpasst haben, noch wir zunächst noch die gute Brise des letzten Zipfels spürten. Das ist wirklich frustrierend. Wir agieren bisher auch etwas unglücklich.“

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Dienstag, 25. Januar 2011

25.01.11: König Harald V. von Norwegen am Start

Die Meter-Yachten und die Flensburger Förde, das ist schon eine innige Beziehung. Ihren vorläufigen Höhepunkt wird sie im kommenden Jahr bei der achten Rolex Baltic Week erleben, weil neben der Robbe & Berking 12mR-Weltmeisterschaft nun auch die Achter hier zur WM bitten. Und das begeistert auch seine königliche Hoheit Harald V. von Norwegen, der am Steuer mit seiner 8mR-Yacht „Sira“ dabei sein wird. Vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2011 wird der Flensburger Segel-Club (FSC) in Kooperation mit dem Kieler Yacht-Club (KYC) Gastgeber für die Crème de la Crème der Klassiker, zu der auch die Teilnehmer des Robbe & Berking 6mR Sterling Cups gehören. Die 12mR-Eigner hatten erstmals 2008 vor Glücksburg ihre globalen Titelträger gekürt, nachdem die 8mR-Elite 2005 zur Euro dort war.

Die erste offizielle Meldung zu einer Segelregatta ist immer etwas Besonderes. Wenn sie zudem noch aus einem europäischen Königshaus kommt, erstrahlt ein hochklassiger Event sofort in einem außerordentlichen Glanz. Kein Geringerer als König Harald V., seit Jahrzehnten als ausgezeichneter Hochseesegler und Vollblutsportler bekannt wie beliebt, wird aus dem Oslofjord in die Flensburger Förde kommen. Als Eigner und Steuermann einer Vielzahl von Topregattabooten unter dem Namen „Fram“ pflegt der Monarch auch eine klassische Ader und bringt die „Sira“ von 1938 mit der Segelnummer NOR 33 an den Start. Bootskapitän Kjell A. Myrann schickte das Meldeformular für die siebenköpfige Crew unter Führung des Königs – wie sollte es für die modernen Norweger anders sein – per Email und kündigte ein Begleitboot an. Ob es die königliche Staatsyacht „Norge“ sein wird, die zur Rolex Baltic Week vor dem Hafen vor Anker geht, ist noch offen.

In Gefolge des Königs sollen allein drei norwegische 12mR-Yachten den Weg nach Flensburg antreten, berichteten Insider des Landes nach der erfreulichen Meldung. Der Titelkampf der Zwölfer, die von 1958 bis 1987 America’s Cup-Klasse waren, wird auch zu einem Heimspiel für die beiden Schmuckstücke im Glücksburger Hafen. Die 2008 nach jahrelanger Restaurierung wieder vom Stapel gelaufene „Sphinx“ (Jahrgang 1939) und die „Anitra“ (1928), die nach nicht minder aufwendiger Frischzellenkur wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt, haben die Flensburger Förde als ihr Heimatrevier gewählt. Und so wird es inmitten der hochkarätigen Flotte zu einem aufregenden Vereinsduell um das beste Schiff dieser majestätischen Klasse kommen.

Als Topfavoritin jedoch gilt die „Nyala“ (1938) unter der amerikanischen Segelnummer US-12, die bereits 2008 den Bug vorn hatte. Der italienische Eigner und „Prada“-Boss Patrizio Bertelli lässt seinen Zwölfer meist von einer im America’s Cup erprobten Proficrew segeln. Damals siegte der Modezar vor der „Trivia“ (1937) des Hamburger Internetpioniers Wilfried Beeck. Diese hatte 2010 in einem spannenden Finale der Rolex Baltic Week den Robbe & Berking 12mR Sterling Cup vor der „Sphinx“ und Patrick Howaldts „Vanity V“ (1936) vom Königlichen Dänischen Yachtclub Kopenhagen (KDY) gewonnen.

Ein weiterer interner Zweikampf wird zwischen der „Heti“ aus Hamburg und der „Erna Signe“ aus Sandefjord in Norwegen erwartet. Beide Schiffe gehören der Division „Antique“ an, stammen also aus den Gründerzeiten der Meter-Klassen. Die betagte Norwegerin feiert im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag. Was also wäre da passender als die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft? Der „Erne Signe“ steht die „Heti“ kaum nach. Ihre dann 99 Jahre sind allerdings nur an Riss und Segelplan mit Gaffelrigg zu erkennen. Denn das Schiff wurde durch den Verein „Stiftung Hamburg Maritim“ über das Projekt „Jugend in Arbeit“ in jahrelanger Arbeit restauriert und vor wenigen Jahren mit dem historischen Rigg wie neu wieder in Fahrt gebracht.

Gegen weitere Bewerber aus Frankreich und Italien hat sich die Flensburger Veranstaltung dank ihres Charmes bei den Verantwortlichen der International Eight Metre Association (IEMA) durchgesetzt. „Die Klassenvereinigung der Achter hat das Angebot sehr gern angenommen, die WM beim FSC auszutragen. Von den guten Erfahrungen in 2005 und dem Euro Cup während der Rolex Baltic Week 2010 ist die Klasse sehr angetan“, sagt Andreas Lochbrunner vom Lindauer Segler-Club, der die Flotte der Achter 2006 zur Weltmeisterschaft am Bodensee empfangen hatte. Er lobt auch die reibungslose Zusammenarbeit der beiden veranstaltenden Vereine FSC und KYC.

Der umtriebige Eigner des Achters „Elfe“ geht davon aus, dass ein großes Feld von mindestens 15 Booten in der Flensburger Förde an den Start gehen wird. „Lediglich die Tatsache, dass die Zwölfer zeitgleich ihre WM segeln, erschwert die Teilnahme für einige Eigner, die in beiden Klassen aktiv sind. Wir werden uns daher bemühen, Chartern zu organisieren“, verspricht Lochbrunner. Es selbst will mit seiner außergewöhnlichen Yacht auf jeden Fall dabei sein. Der schmucke Abeking & Rasmussen-Bau ist der einzige Zweimast-Achter. Die Ketsch ist zudem mit einem seltenen Spreizgaffelrigg ausgestattet.

Die „Elfe“ wird wohl erneut in einem vereinsinternen Duell des Lindauer SC auf die „Sposa“ von Richard Gervé treffen. Die mit einem Gaffelrigg getakelte Yacht wurde wie die „Elfe“ 1912 gebaut und gehört damit zur Division First Rule (Baujahre 1907 bis 1919). Nach der Rolex Baltic Week 2010 war die „Sposa“ gleich im Norden geblieben und kann damit 2011 ohne Landtransport an den Start gehen. Andreas Lochbrunner hofft, dass weitere Yachten der First-Rule-Division dabei sein werden. Das könnte unter anderem die von William Fife III. konstruierte, 1910 fertiggestellte und inzwischen wieder toprenovierte „Lucky Girl“ von Siegfried Buss sein, die zwar unter britischer Flagge segelt, aber am Bodensee liegt. Oder auch die im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag feiernde „Edit“ von Wilhelm Wagner aus Bodman, die 1911 nach einer Konstruktion von Alfred Mylne ebenfalls in Finnland für die Olympischen Spiele gebaut wurde, die im Jahr darauf in der schwedischen Hauptstadt Stockholm stattfanden.

Die größte Division aber werden die „Classic“-Achter (Baujahre 1920 bis 1966) stellen. „Die Skandinavier werden sicherlich mit mehreren Schiffen dabei sein. Allein in Finnland gibt es viele klassische Achter“, sagt Lochbrunner. Naturgemäß sollten die „Modern“-Achter (Baujahre 1967 bis heute) am schnellsten auf der Regattabahn unterwegs sein. Drei bis vier moderne Schiffe dieser klassisch-schönen Risse dürften sich in einem Feld mit ihren historischen Vorgängern messen. Zu den Favoriten zählt dabei die Schweizer „YQuem II“ von Jean Fabre, die im Sommer 2010 beim Euro Cup der Achter während der Rolex Baltic Week in Kiel triumphierte. Zur größten Konkurrentin dürfte die 1995 gebaute „Aluette“ von Iris Metten (ebenfalls Schweiz) werden, die sich 2010 vor Toronto bereits zum dritten Mal den WM-Titel sicherte – vorausgesetzt, die Yacht wird aus Nordamerika zurück nach Europa überführt.

Rund 20 Achter könnten vor Glücksburg an die Startlinie gehen. Sie werden in Sichtweite zum Ufer auf Up-and-down-Kursen segeln. Die Rennen der ORC-Weltmeisterschaft im September 2010 haben gezeigt, dass das idyllische Revier der inneren Förde zwischen Deutschland und Dänemark dafür bestens geeignet ist. Je neun Wettfahrten sind für die Robbe & Berking 12mR- und die 8mR-Weltmeisterschaften geplant, die am 29. Juni beginnen. Ein Ereignis, auf das sich auch der oberste Wettfahrtleiter des FSC, Claus-Otto Hansen, jetzt schon freut: „Die Rolex Baltic Week 2011 wird ein herausragender Event, der dafür sorgen wird, dass sich der gute Ruf der Flensburger Förde als Meisterschaftsrevier weiter etablieren wird.“ Andreas Kling.

25.01.11: Wavre/Paret unterwegs ins Südpolarmeer

Die beiden Skipper der Mirabaud haben einen 40-tägigen Marathon in den unwirtlichsten Meeren der Welt vor sich.
Dominique Wavre, Michèle Paret und ihre Mirabaud werden morgen mit dem Passieren der Gough Insel auf dem vierzigsten Breitengrad die symbolische Grenze zum Südpolarmeer überqueren. Dies bedeutet der Beginn einer neuen und sehr wichtigen Etappe anlässlich ihrer Weltumsegelung: das Eintauchen in die wilden und gefährlichen Gewässer des Südpolarmeers.

In den bisher knapp drei Rennwochen haben Dominique und Michèle rund 5'000 Seemeilen zurückgelegt, umgerechnet rund 8'000 Kilometer, was nicht einmal einem Viertel der Gesamtdistanz entspricht, liegen doch noch rund 19'000 Seemeilen vor den beiden Seglern!

Nach beeindruckenden Positionierungen an der Spitze des Renngeschehens zu Beginn des Atlantikabenteuers, haben die beiden Skipper in den vergangenen Tagen einige Rückschläge einstecken müssen, nachdem sie brüsk vom dritten auf den siebten Zwischenplatz zurückgefallen waren in einem Gesamtklassement, welches noch immer sehr offen ist. „Wir waren während Stunden, ja sogar Tagen wegen der St. Helena Hochdruckzone völlig blockiert“, erzählt Dominique Wavre. „Mit nur einigen Seemeilen dazwischen, gelang es den vor uns liegenden Booten, der Situation zu entfliehen, während die hinter uns liegenden Boote ihre Taktik änderten und uns grossräumig umfuhren. Das war unglaublich frustrierend, vor allem, weil wir keine andere Alternative mehr hatten“.

In den kommenden Stunden wird die Mirabaud sich mit einem Schlag feindlichen Gewässern gegenüber sehen, denn ein ausserordentlich starker Tiefausläufer, der im Süden lauert, wird zwar wohl den führenden Teams den notwendigen Wind bringen, die Verfolger aber aufgrund der vorherrschenden lokalen Wetterverhältnisse lähmen. Das Meer - gestern noch flach und unbewegt - wird plötzlich stark aufgeraut werden und sich aufgrund des auf Südwest drehenden Windes in eine brodelnde Masse verwandeln. Herzlich willkommen in den brüllenden Vierzigern!

„Wir verfolgen dieses Rennen mit starkem Interesse und grosser Bewunderung“, sagt Antonio Palma, Kommanditgesellschafter und CEO von Mirabaud. „In den schwierigen und härtesten Momenten im Leben zeigt sich jeweils die echte Charakterstärke eines Menschen. Dominique und Michèle haben sich in den vergangenen Tagen einer schwierigen Situation gegenüber gesehen. Trotz ihres hervorragenden Rennstarts blieben sie aufgrund dieser Hochdruckzone praktisch stehen. Trotz ihrer durchaus nachvollziehbaren Enttäuschung haben sie sich dieser Situation in grosser Demut gestellt. Es ist unglaublich faszinierend, diese Auflage des Barcelona World Race mitzuverfolgen, und wir sind sehr stolz darauf, Dominique und Michèle zu begleiten, die sich seit Beginn des Rennens unter sehr schwierigen Bedingungen hervorragend schlagen“. Bernard Schopfer, MaxComm Communication.

Lesen Sie auch: Vom Verlierer zum Sieger und umgekehrt

25.01.11: 112 als Notrufnummer für die Wasserrettung am Bodensee

Gut 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein trafen sich am 19. Januar zur Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum in den Psychiatrischen Kliniken in Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden.


Die Referenten und Organisatoren
der 6. Konferenz der Rettungsdienste

Bereits zum sechsten Mal kamen die Verantwortlichen der luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdienste zusammen, um sich über fachliche und aktuelle Themen auszutauschen. Die Treffen der Rettungsdienste finden jährlich statt und stehen unter der Schirmherrschaft der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales.

Gut 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein trafen sich am 19. Januar zur Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum in den Psychiatrischen Kliniken in Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Bereits zum sechsten Mal kamen die Verantwortlichen der luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdienste zusammen, um sich über fachliche und aktuelle Themen auszutauschen. Die Treffen der Rettungsdienste finden jährlich statt und stehen unter der Schirmherrschaft der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales.

„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Rettungsdienste am Bodensee gehört längst zum Alltagsgeschäft dazu. Dennoch ist es wichtig, dass die Kontakte gepflegt werden können und ein Austausch stattfindet, um voneinander zu lernen", so Roman Wüst, Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen und Vorsitzender der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales. „Die Treffen der Rettungsdienste liefern dazu wichtige Impulse, um das Zusammenspiel im Ernstfall einfacher und direkter zu gestalten", sagte Wüst bei der Eröffnung der Tagung.

Kurze Referate zu den Themen Wasserrettung, Flugrettung, First Responder (Notfallhelfer) oder Krisenintervention bei Großereignissen lieferten einen ersten Input, bevor die Themen in Arbeitsgruppen vertieft wurden. Die Referenten und Leiter der Arbeitsgruppen waren Klaus Müller, Technischer Leiter der Bayerischen Wasserwacht Lindau; Reinhard Stadler, Leitender Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 45, Friedrichshafen; Marcus Gantschacher vom Österreichischen Roten Kreuz, Vorarlberg und Christian Buschan von der Flughafenseelsorge Zürich.

112 als Notrufnummer für die Wasserrettung
„Wenn man sich während eines Einsatzes auf dem Wasser trifft und sich kennt, ist die Zusammenarbeit sofort leichter", sagte Klaus Müller von der Bayerischen Wasserwacht. Für ihn ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Sinne des „kleinen Dienstweges" unverzichtbar. Er nutzt die Treffen regelmäßig und zeigte an der Tagung in Herisau den Ist-Zustand der Wasserrettung rund um den See auf. Er machte die internationalen Unterschiede, wie beispielsweise die abweichenden Zuständigkeiten der Leitstellen oder das Problem der unterschiedlichen Notrufnummern, transparent. „Fragen Sie mal einen Segler, welche Notrufnummer er im Ernstfall wählen soll, wenn er sich mitten auf dem See befindet oder je nach Netz?"

Klares Ziel des Workshops Wasserrettung war, eine Notrufnummer für alle zu manifestieren. Geeinigt haben sich die Kaderkräfte auf die 112, die sich als Notrufnummer für die Wasserrettung für den ganzen Bodensee eignet. Mit der 112 kann rings um den See ein Rettungsdienst (D), eine Leitzentrale (A) oder die Kantonalen Notrufzentralen in der Schweiz erreicht werden. Neben den nationalen Rettungsnummern soll deshalb künftig auch die 112 als Notrufnummer für die Wasserrettung kommuniziert werden. Themen, die auch im nächsten Jahr weiter diskutiert werden sollen sind der Datenaustausch zwischen den Notrufzentralen oder das Ziel, ein gemeinsames Flottenmanagement für die Wasserrettung einzurichten.

Flugrettung, First Responder, Krisenintervention
Rettung auf einen Blick ist bei der Flugrettung bereits möglich. Ob der Rettungshubschrauber Christoph 45 vom Standort Friedrichshafen einsatzbereit ist, lässt sich über ein Passwortgeschütztes Internetportal, das deutschlandweit eingeführt wurde, von den Leitstellendisponenten schnell feststellen.

Die Unterschiede zwischen der Schweizer und der Deutschen Luftrettung sind groß. Sie werden deshalb auch an der nächsten IBK-Rettungskonferenz auf der Tagesordnung stehen. Weiterdiskutiert wird dann auch das Thema der Nothelfer und die Organisation von First Responder-Gruppen, die erste Hilfe vor Ort leisten, wo Hilfsfristen z.B. in schwer zugänglichen Gemeinden nicht eingehalten werden können.

Wie emotionale Hilfe bei Kriseninterventionen eines Großereignisses geleistet werden kann, wird die Retter auch in Zukunft weiter beschäftigen. Eindrücklich schilderte der Flughafenseelsorger Christian Buschan vom Flughafen Zürich von seinem Alltag. Vor allem auch mit Blick auf die eigene Seelenhygiene der Retter ist dieses Thema wichtig, denn Posttraumatischer Stress ist bei dieser Berufsgruppe keine Seltenheit.

Einsatz in Haiti
Wie wichtig es ist, die eigene Seelenhygiene im Griff zu haben, machte Arthur Weber von der Landeswarnzentrale Vorarlberg deutlich. Er berichtete zum Abschluss der Tagung sehr offen über seinen Einsatz in Haiti, zu dem er als Koordinationsexperte der EU vom Monitoring Information Center MIC, Brüssel entsendet wurde. Für zehn Tage im Januar 2010 gehörte er zum sechsköpfigen EU-Experten Team „ALPHA", das unter verheerenden Bedingungen vor Ort bis zum Rand der Erschöpfung zum Einsatz kam.

Nächste Konferenz in Schaffhausen
Das diesjährige Treffen der Rettungsdienste im Bodenseeraum wurde von René Frei, Leiter der Rettungsdienste im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden unter Mitwirkung von Günter Bildstein, Betrieblicher Leiter der Rettungsdienste vom Kantonsspital St.Gallen organisiert. Im kommenden Jahr findet die Konferenz am 18. Januar 2012 im Kanton Schaffhausen statt.

25.01.11: Bereits 3 Regatten beim KYC ausgeschrieben

Die 29. Internationale Eichhornregatta vom 7./8. Mai, der Onkel- Ernst- Pokal, Karl-Gutmann-Gedächtnispokal vom 20./21. August und das Konstanzer Schlusslicht der Folkeboote vom 1./2. Oktober sind bereits ausgeschrieben und Sie können auch schon anmelden. Auf dem Regattakalender von Bodensee-News sind die Links aufgeschaltet.

25.01.11: Nichts neues beim bwr

Beim Barcelona Wolrd Race alles beim "Alten"! 'Virbac Paprec 3' führt weiterhin das Rennen an. Immer noch im "Funkloch" ist 'Foncia'. Heute müssen sie ihre Position wieder angeben und man wird sehen, ob sie die Führung zurück erobert haben. Fast keine Wechsel in den Positionen nach den beiden Führenden. Auf der Eventseite können Sie Berichte und Videos anschauen sowie auf dem Viewer die Positionen.

25.01.11: V5O - der 4. und letzte im Ziel

Chris Stanmore-Major auf 'Spartan' kam um 7.25 Uhr Ortszeit in Wellington (Neuseeland), in der Einhandregatta Veloux 5 Ocean, als Vierter an. Der 33-jährige Einhandsegler aus England legte die 2. Etappe in 39 Tagen, neun Stunden und 25 Minuten zurück. Auf der Eventseite erhalten Sie alle weiteren Infos.


Chris Stanmore-Major - Photo Ainhoa Sanchez/ VELUX 5 Ocean

Bereits am 6. Februar starten die 4 Crews in Richtung Punte del Este (Argentinien) über eine Distanz von 5800 Seemeilen. Leader ist der Gewinner der ersten beiden Etappen der Amerikaner Brad Van Liew.

Montag, 24. Januar 2011

24.01.11: Europas Yacht des Jahres 2011

Oscars des Wassersports verliehen - Europas Yacht des Jahres 2011.

Stunde der Sieger: Exclusiv: die Gewinner - Auffälligste Gemeinsamkeit: es geht bei allen wieder um Segelspaß, nicht mehr nur um Raum und Design

Kriterien
Jedes Jahr kommen in Europa nahezu 100 neue Segelboote auf den Markt. Doch nur vier Werften dürfen sich 2011 über die Auszeichnung „European Yacht of the Year“ freuen. Aus rund 70 Kandidaten wählte die Jury pro Kategorie die fünf besten Schiffe aus und absolvierte mit den Kandidaten umfangreiche Tests. Bewertet wurden Segelleistung, Komfort, Bauqualität, das Preis-Leistungs-Verhältnis, Design sowie die technische Alleinstellung der Kandidaten.

Wahlen
„In diesem Jahr war die Leistungsdichte enorm hoch. Das machte uns die Entscheidung zum Teil sehr schwer“, resümiert YACHT-Chefredakteur Jochen Rieker die aktuellen Ergebnisse. „Auffällig auch: Die Bootsbauer haben viel Innovationsfreude gezeigt und aktuelle Entwicklungen etwa aus der Regattaszene aufgenommen“, ergänzt der Segelsport-Experte.

„European Yacht of the Year“ in der Kategorie Family-Cruiser wurde: Sun Odyssey 409

Jeanneau Sun Odyssey 409 - schnell und bedienerfreundlich
Der Auftrag für die Entwicklung der Sun Odyssey 409 lautete: alle Merkmale der Modellreihe übernehmen und verbessern. Hauptverbesserungen sind das komplett überdachte Deckslayout und der ebenfalls vollständig überarbeitete Segelplan - sie machen das Boot nicht nur schnell, sondern auch unglaublich bedienerfreundlich.

European Yacht of the Year 2010/2011
Die neue Sun Odyssey 409 wurde schon bald als "European Yacht of the Year 2010/2011" nominiert. Durch hochwertige Riggs und die Auswahl verschiedener Segelpläne lässt sich diese Yacht ganz individuell ihrem Verwendungszweck anpassen. Von der Regatta über Familienausflüge ist alles möglich. Der Knickspant im Heck verstärkt die Stabilität und Performance und sorgt gleichzeitig für mehr Raum in den Achterkabinen. Natürlich lässt sich der Innenbereich sowohl von der Ausstattung als auch von der Einrichtung her unterschiedlich gestalten. Mehr Infos unter jeanneau.com

Technische Daten
• Länge über Alles: 12,34 m
• Länge Wasserlinie: 11,00 m
• Breite: 3,99 m
• Tiefgang: 2,10 m
• Verdrängung: 7450 kg
• Ballast: 2260 kg



Zu besichtigen bei:
Pro Nautik AG, Friedrichshafnerstrasse 50, CH-8590 Romanshorn
Telefon +41 (0)71 466 14 14, Homepage

Mehr News dazu auch unter: Neustart ohne Hindernisse >

24.01.11: Ein mutiger Schritt vor

Bodensee-News-Partner PRO NAUTIC AG: Jeanneau ist nicht gerade bekannt für besonders trendige Motorboote. Meilensteine wurden bis dato eher bei den Segelbooten gesetzt. Mit der neuen 'NC 11' betritt die französische Werft neue Pfade.

marina.ch: An der boot 2010 in Düsseldorf wurde die neue Jeanneau 'NC 11' als seriennaher Prototyp präsentiert. Inzwischen hat die Serienproduktion begonnen und die ersten Einheiten schwimmen bereits. So auch auf dem Bodensee, wo der Test bei besten Bedingungen stattfand. Sonne und flaches Wasser - da ist die 'NC 11' mit Glasschiebedach, schöner Rundumsicht und einigem mediterranem Flair bestens aufgehoben. Lesen Sie weiter >


Jeanneau 'NC 11' (zur Vergrösserung anklicken) Video >

Zu besichtigen bei:
Pro Nautik AG, Friedrichshafnerstrasse 50, CH-8590 Romanshorn
Telefon +41 (0)71 466 14 14, www.pro-nautik.ch

24.01.11: Am Bodensee schneits

Bei uns am Bodensee schneit es wieder (5 mm!) und der Wasserpegel bewegt sich immer noch bei respektablen 3,26 (-2). Die Bise hat aber die Wassertemperatur stark nach unten gedrückt (zurzeit 2,8°) und Spaziergänger können am Ufer bereits erste 'Eisberge' ausmachen.

Auch der 'ewige Segler' kann vom Schweizer Ufer aus wieder gesehen werden. Die Bilder können Sie zur Vergrösserung anklicken.




Bilder: Hugo Schmid ASC

24.01.11: Wird der Konstanzer Flugplatz geschlossen?

Im März wird die Frage nach der Zukunft des Konstanzer Flugplatzes beantwortet. Städtische Gremien müssen entscheiden, ob sie den Pachtvertrag verlängern, oder ob sie die Flächen für Gewerbe bereitstellen wollen.

Piloten und Flugunternehmen werden gespannt auf den März blicken. Städtische Gremien werden über die Zukunft des Konstanzer Flugplatzes entscheiden. Dann lautet die Frage: Soll eine über 100-jährige Tradition zu Gunsten von Gewerbeflächen aufgegeben werden? Die Kommunalpolitiker sind gespaltener Meinung.

Lesen Sie weiter >

24.01.11: Ein Tag im Leben von Boris

Boris Herrmann / Während “Foncia” und “Virbac Paprec 3″ ihren Kurs nach Osten unbeirrt fortsetzen, kämpft sich der Rest der Flotte nordwestlich von ihnen mit Flautenfeldern herum. Es ist paradox: “Virbac Paprec” ersegelte gestern bei perfekten Bedingungen einen neuen Geschwindigkeitsrekord für einen Einrümpfer (der jedoch noch von der WRSSC bestätigt werden muss): In 24 Stunden legten sie 516,37 Meilen zurück - ein Schnitt von 21,5 Knoten! Bislang hatte Alex Thomsen mit seiner “Hugo Boss” den Rekord gehalten - er hatte im Barcelona World Race einen Schnitt von 20,88 Knoten geschafft, 501.3 Seemeilen in 24 Stunden (23.01.). Lesen Sie weiter >

BN / Die beiden Frontrenner setzen sich weiter ab. Dabei ist Foncia in den Funkschatten getaucht, um sich allenfalls Vorteile zu verschaffen. Verfolgen Sie auf dem Viewer, wo Sie auch die momantanen Positionen ausmachen können, die Regatta.

24.01.11: Montau holt Jahreswertung

Robert Montau vom Konstanzer Yachtclub hat die Bodensee-Jahreswertung der Lacustre-Klasse gewonnen.

Die Klasse ehrte ihn bei der jüngsten Jahreshauptversammlung in Konstanz (22. 1. 2011) mit einem Pokal und einer Flasche Champagner. Montau zeigte in der vergangenen Saison die größte Konstanz - er startete mit seiner Once More bei vier von fünf Wertungsregatten (Hard und Lindau im Frühjahr, Konstanz, Kreuzlingen und Überlingen im Herbst) und belegte durch die Bank vordere Plätze. „Er hat gezeigt, dass man auch mit einem älteren Schiff in der Lacustre-Klasse durchaus vornweg fahren kann“, ehrte Ernst Zoller als Bodenseeklassen-Präsident den Sieger. „Aber das ist ja genau das, was wir wollen und wofür unsere Einheitsklasse steht: Wer mit Engagement segelt, fährt auch den neueren Schiffen davonfahren, Materialschlachten braucht es nicht.“

Das Reglement der Bodensee-Jahreswertung der Lacustre-Klasse belohnt die Kombination von vielen Starts und vorderen Plätzen, das bringt die benötigten Punkte. Zweiter in der Rangliste wurde Jan Eckert vom Zürcher Segelclub mit der Fitzcarraldo, vor Gerhard Jahn vom Bregenzer Segelclub auf der Odysseus.

Es gab aber noch eine zweite Ehrung bei der Jahreshauptversammlung: Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad holte den 3 Seencup. Für den werden ausgewählte Regatten am Bodensee, Zürichsee und Genfersee zusammengezählt, wer an mindesten zwei Veranstaltungen gut gesegelt ist, kann Punkte holen. Zweiter wurde Martin Zobl vom Suisse Alpin Sailing Team, vor Jan Eckert vom Zürcher Segelclub. Stephan Frank.


Robert Montau, Sieger der Bodensee-Jahreswertung. Ernst Zollinger, Präsident der Lacustre-Vereinigung Bodensee und Gerhard Jahn (von links)


Ernst Zollinger, Präsident der Lacustre-Vereinigung Bodensee und Günter Reisacher, Gewinner des 3 Seencups

Die Rangliste der Bodensee-Jahreswertung:
167 Once More, Robbi Montau, KYC
267 Fitzcarraldo, Jan Eckert, ZSC
245 Odysseus, Gerhard Jahn, BSC
249 Gropp, Stephan Frank, LSC
203 cerf volant, Günter Reisacher, SVS
200 Mirage, Erich Buck, YCL
103 Palafitta, Christopher Dodd, YCK
212 Sagapo, Josef Bitsche, BSC
177 Gilberte III, Dave Segbers, JRFV
257 Atlantide, Martin Zobl, SAST
097 Porzana, Walter Müller ZSC
239 Carib, Martin Kühne, YCA
098 Maurablia, Thomas Hägy SAST
231 Papilio, Ernst Zollinger, YCK
250 Con Piacere, Daniel Oes YCK
215 Zeno, Frank Neidhart, SCSte
259 Bagunca, Ekki Zwicker, KYC
192 Bella Cosa, Martin Rösch, LSC
127 Scaramouche, Zeno Danner, KYC
110 Relax, Willi Beck, YCI
135 Jeunesse, Christoph Zeiser, JRFV
230 Al Dente, Bernd Stoll YCK
088 No Name, Tino Ellegast, KYC
246 Roxana, Christian Kienzle, YCRa
256 Brut Royal, Uwe Marquart, SCBO
266 Caramelle, Rolf Reinhardt, SCBO
048 Azurea, Kurt Freuis YCB
142 Gallinella, Norbert Blank, YCL
039 Cigale, Werner Bill, ZSC
226 Grand Cru, Martin Bruder, BYCUe

Sonntag, 23. Januar 2011

23.01.11: TeamGaebler startet in der neuen Formel-1

Extreme Sailing Series, die neue Formel-1 des Yachtsegelns stellt sich mit deutscher Beteiligung vor.

Darauf haben wir ein Jahrhundert gewartet. Erstmals in der Geschichte des Segelsports gibt es eine globale Formel-1 Serie mit wirklich spektakulären und ultraschnellen Booten.

Die besten Teams haben gemeldet. „Alinghi“, der mehrfache America´s Cup Gewinner setzt jetzt zu 100% auf diese neue Serie. Genauso wie die legendären Teams Namens „Luna Rossa“ (ITA), „Emirates Team New Zealand“ (NZL) mit Skipper Dean Barker, Mascalzone (ITA), Artemis (SWE) und viele weitere.

Wir sind mit einem Deutschen Skipper dabei. Olympia Medaillengewinner und Weltmeister Roland Gaebler wird ein Boot steuern und die ganze Tour mit einem Schiff am Start sein. Zur Crew gehören Bruno Dubois (CAN) , Sebbe Godefroid (BEL) und Michael Walther (GER). Alle sehr erfahrene und erfolgreiche Segler mit Olympiamedaillen, Weltmeisterschaften, Multihull- und America´s Cup Erfahrung.

Tornado Weltmeisterin Nahid Gaebler, die aktuell berufliche Verpflichtungen hat als Lehrer im Int. Business College IBC Apenrade (DK), wird im Sommer zum Team kommen und eine Position uebernehmen.

Zusammen mit den Team-Partnern Wirsol Solar, Yingli und Marinepool wollen sie gegen die besten Segelteams der Welt antreten. Offiziell wird das Team den Namen „TeamExtreme“ bekommen.

Die Rennen der Extreme Sailing Series (ESS) werden in Segel-Stadien in großen Städten direkt vor den Zuschauern und TV Kameras gesegelt. Der Rennkurs liegt nur wenige Meter vom Ufern entfernt und ist zum greifen nahe. Die Rennen werden professionell kommentiert und animiert. Und ganz wichtig: Die Rennen starten pünktlich auf die Sekunde bei jedem Wind.

Extreme40 Multihull. Das ist Segeln und Fliegen zugleich. Mit solch einem großen Mehrrumpfboot in Höchstgeschwindigkeit über die Wellen zu fliegen, ist ein berauschendes Gefühl. Wir nennen es „Adrenaline Sailing“ und verbinden es mit großen Emotionen, die wir im Training und bei den Rennen offen zeigen.

Die Boote sind alle identisch. Striktes One Design. Keiner hat einen materiellen Vorteil. Nicht das Budget entscheidet, sonders das Teamwork und die Taktik. Ja sogar die Trainingszeiten im Jahr sind auf die Stunde fest gelegt. So kann sich keiner einen Vorteil erschaffen auf der Tour um den Globus.

Bis zu 70 km/h können diese Boote schnell werden. Ein Extreme40 ist knapp über 12 Meter Lang und hat eine maximale Segelfläche von 180qm. Dabei wiegt er nur rund 1200kg. Das Boot ist aus Karbon und wird in der schwedischen Hightech Bootswerft Marström gebaut, wo auch die Tornados und America Cup Yachten gebaut werden.

Es gibt eine eigene Extreme Sailing TV Serie die weltweit verbreitet wird. Auch in Deutschland berichten ARD, NDR, RTL, Sat.1, Spiegel TV und viele mehr. Eurosport, CNN und über 50 weitere int. TV Sender zeigen regelmäßig Reportagen. Top Medien aus Deutschland zeigen großes Interesse an dem Event und dem Team von Roland Gaebler.

Mit Abstand bietet diese Segelserie die beste Preis-Leistung für ein globales Engagement im Segelsport. Mediawerte in zweistelligen Millionen Bereichen sind garantiert. Die Videos sprechen für sich.

Wir segeln dort, wo die globalen Zukunftsmärkte liegen. In Asien mit zwei Events. Dazu in Middle East, Nord Amerika und Europa. Dort sprechen wir in den Metropolen eine Premium Zielgruppe für unsere Sponsoren an. Besser geht es doch nicht?

Wir segeln bleifrei. Im Doppelten Sinne. Die Extreme40 Multihulls haben keinen Blei-Kiel wie Einrumpf-Yachten und sind deswegen auch so extrem schnell und spektakulär. Zum anderen nutzen wir die Energie der Natur (Wind, Wasser, Sonne) mit modernster Technik. Damit sind wir sogar dem der Motor F1 weit überlegen. Wir fahren CO2 frei! Wir sind die Zukunft.

Es geht um viel mehr als nur segeln. Unser Projekt ist ein Symbol für Fortschrittlichkeit und smarten Umgang mit Hightech und Energie. Mit großem Stolz werden wir unser Projekt präsentieren. Denn wir zeigen was alles möglich ist, wenn Mensch, Natur und Technik harmonieren.

Das besondere ist außerdem, das neben der Basis-Segelcrew von 4 Personen, wir immer einen Gast als 5. Person mitnehmen müssen beim Training und im Rennen. Das ist so, als würde man bei Michael Schumacher während des Rennens mit im Wagen sitzen. Wir nennen es "Extreme Sailing Experience". Ein einmaliges, emotionales und unvergeßliches Erlebnis. Perfekt für VIPs, Gäste, Kunden und Mitarbeiter der Sponsoren sowie Freunde und Presse.

Die Extreme Sailing Series besteht in 2011 aus 9 Events mit Stationen in Oman, China, Türkei, USA, England, Italien, Spanien, Frankreich und Singapur. Fast jeden Monat ein Highlight in einer Metropole. An 2 Tagen Training und 5 Tagen Regatta. Inklusive Media Race und VIP Gästesegeln.

In Kiel Sailing City hatten wir in 2009 und 2010 jeweils über 80.000+ Zuschauer an dem Segel Stadium in der Innenstadt. Wir erwarten noch mehr Zuschauer bei den Events in 2011 in den großen Metropolen der Serie.

Ab 3. Februar geht es im Oman mit dem Training los. Die Rennen gehen vom 20.-24. Februar vor Muscat. Und Sie können dabei sein. Buchen Sie bei uns den 5. Platz an Bord beim Training oder beim Rennen! Willkommen an Bord bei der neuen Formel-1 des Yachtsegelns. Roland + Nahid Gaebler.

TeamGaebler, Leistung und Leidenschaft
TeamGaebler: Das sind Nahid und Roland Gaebler. Die ersten Mixed Weltmeister in der schnellsten Serien-Bootsklasse der Welt „Tornado“. 30 Jahre Segelsport. Mehr als 50 Siege bei internationalen Meisterschaften. Olympia Bronze Medaille in Sydney 2000. 5 x Weltmeister. 10 x Europameister. 5 x Kieler Woche Sieger. Weltranglistenerster. World Cup Sieger. Gesamtsieger Volvo Champion Race 2005. Weltrekordler Offshore Segeln.

Silbernes Lorbeerblatt von Kanzler Helmut Kohl und Gerhard Schröder für außergewöhnliche Leistungen für die BRD. Gesamt Weltmeister in der Tornado Klasse 2010. Mixed Welt- und Europameister 2010. Erfinder des Volvo Champions Race und Speedsailing. ARD Segel-Experte.

Nahid und Roland Gaebler haben es in kürzester Zeit geschafft, das Ihre Sportart, das „Mixed Sailing auf Multihulls“ eine Olympische Sport-Disziplin wird für Rio Olympics 2016. TeamGaebler: Leistung, Leidenschaft und Highspeed-Sailing! Event Website / Team Website




23.01.11: Virbac Paprec 3 in Führung

Nach dem neusten Update von 11:00 ziehen Jean-Pierr Dick/Lock Peyron auf 'Virbac Paprec 3' an 'Foncia' (François Gabart/Michel Desjoyeaux) vorbei und übenehmen die Spitze am Barcelona World Race mit einem Vorsprung von über 10 Seemeilen. Die dritten 'Groupe Bel' (Kito de Pavant/Sebastien Audigane) liegen schon über 485 Meilen zurück. Das deutsch/amerikanische Team 'Neutrogena' (+564,5 - Platz 7) gewinnt auf Kosten von 'Mirabeau' (+566,0 - Platz 8) einen Platz. Verfolgen Sie mit dem Viewer das weitere Rennen. Auf der Eventseite gibt es Videos und Berichte.

Samstag, 22. Januar 2011

22.01.11: Toller Empfang für WM-Fünften Marvin Frisch

Südkurier / WYC und Hagnauer Bürgermeister gratulieren Opti-Segler Marvin Frisch bei Überraschungsfeier.

Damit hatte Marvin Frisch nicht gerechnet, als er am Donnerstagabend zum Training ins Landes-Leistungs-Zentrum (LLZ) in Seemoos kam: Im großen Theoriesaal saßen nicht nur Gleichaltrige, sondern auch der Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Hagnau, Simon Blümcke, der Präsident seines Württembergischen Yacht-Clubs (WYC), Eckart Diesch, jüngere und ältere Segler. Und alle waren sie seinetwegen gekommen, wollten dem 14-Jährigen zu seinem fünften Platz bei den Opti-Weltmeisterschaften in Malaysia gratulieren. Wollten sehen, ob er noch „der Alte“ ist, Fragen stellen und dann gemeinsam trainieren. Aber vorher hatten Simon Blümcke und Eckart Diesch das Wort, Jugendleiterin Jaqueline Egger-Buck und Jugendratssprecherin Ellen Bauer. Lesen Sie weiter >

22.01.11: Barcelona World Race - 2 klar in Front

Die taktische Route unter Land nach Süden zu segeln ist für die zwei Führenden 'Foncia' und 'Virbac Paprec 3' voll aufgegangen. Nach der Reparatur an Land im brasilanischen Recife waren sie fast gezwungen, auf einer anderen Linie zurück ins Rennen zu kommen. Sie segeln zur Zeit (22.01. - 06:00) mit über 20 kn den anderen Teams regelrecht davon und können das Hoch noch gut umsegeln. Ab dem 3. Platz sind alle Teams schon über 270 Meilen zurück. Den weiteren Verlauf können Sie sich im Viewer anschauen.

22.01.11: Alles wieder beim Alten und erneut gut unterwegs

mirabaud / Die neun erstplatzierten Boote des Barcelona World Race sind nach 21 Tagen auf hoher See weniger als 200 Seemeilen voneinander getrennt, was absolut unglaublich ist und zugleich das hohe Niveau aller teilnehmenden Teams widerspiegelt.

Die Mirabaud, welche momentan auf dem 6. Zwischenplatz (21.01.) liegt kämpft seit Beginn des Rennens an vorderster Front mit den schnellsten Booten mit und pendelt stets zwischen dem dritten und fünften Platz hin und her. Diese Positionsunterschiede ergeben sich einerseits durch die Wetterbedingungen und andererseits aber auch durch die jeweils taktischen Entscheide der Konkurrenten. Alles in allem haben diese Faktoren bis jetzt zu einem spannenden ersten Teil des Rennens beigetragen.

Lesen Sie weiter >

Freitag, 21. Januar 2011

21.01.11: So schön kann der Bodensee sein

Auf der Webcam vom Restaurant Pier in Uttwil Richtung Romanshorn sind solche schöne Bilder vom Bodensee am 21. Januar 13:30 bei 0° Luft- und 4° Wassertemperatur zu sehen. Dabei weht eine kräftige Bise (Nord-Ostwind). Ein kleines Bild davon sehen Sie auf Bodensee-News auf der ersten Seite rechts oben.


Webcam Pier Uttwil

21.01.11: SBS macht sich am Hafen hübsch

TB-TZ / Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt investiert 7 Millionen Franken in die Sanierung und den Umbau der Transitpost. Nebst Küche, Büros und Gewerbeflächen ist auch ein kleines Bistro geplant. Ursprünglich war ein Restaurant vorgesehen.


Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft
saniert das Gebäude und baut es um (Bild: Bild: pd)

Romanshorn. «Wir wollen mit unserem Projekt die Initialzündung geben für die Entwicklung des Hafenareals», sagte der abtretende Geschäftsführer Benno Gmür gestern vor den Medien. Das denkmalgeschützte Gebäude soll total saniert und umgebaut werden. Aussen wird sich nicht viel verändern. «Es wird frischer und schöner», verspricht Gmür. Die SBS braucht etwa die Hälfte der Fläche für eigene Büros und die Catering-Küche, die heute im Bahnhofsgebäude untergebracht ist, was die Abläufe gemäss Verwaltungsratspräsident Hermann Hess «kompliziert und mühsam» macht. Betreiben will die SBS auch ein kleines Bistro in einem Empfangs- und Warteraum. Lesen Sie weiter >

21.01.11: Kieler-Woche-Plakat - Farbige Bänder für weisse Wände

Farbige Bänder überschneiden sich und lassen maritime Motive wie Wellen und Bootsrümpfe entstehen: Das fröhliche Farbenspiel ist das Markenzeichen der Kieler Woche 2011 (18. bis 26. Juni). Ganz gross heraus kommt das Design des Schweizer Grafikers und Fotografen Melchior „Melk" Imboden jetzt auf dem Kieler-Woche-Plakat. Es verkürzt die fünf Monate Wartezeit bis zum grössten Segelsportereignis der Welt und grössten Sommerfest im Norden Europas.

Für fünf Euro gibt es das Plakat im Format DIN A2 bei der Tourist-Information Kiel im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31 (Ecke Stresemannplatz) sowie im Rathaus in der Plankammer, Zimmer 487. Das Kieler-Woche-Büro hat 10.000 farbenfrohe A2-Plakate drucken lassen.

Bereits ist die Ausschreibung online und melden können Sie sich auch schon! Weiter >

21.01.11: bwr - Positionspoker rund ums St. Helena-Hoch

Boris Herrmann / Drei Wochen nach dem Start des Barcelona World Race 2010–2011 ist das Teilnehmerfeld der Segelregatta rund um die Welt bereits weit auseinander gerissen. Die Zweier-Crews suchen auf dem Südatlantik den günstigsten Weg am St. Helena-Hochdruckgebiet vorbei zum nächsten Wegpunkt vor dem Kap der Guten Hoffnung (Südafrika). Dabei ist die tagelange Führung der spanischen „Estrella Damm“ mit Alex Pella und Pepe Ribes in der dritten Flaute seit dem Start an Silvester auf 27,8 Seemeilen vor der „Groupe Bel“ der Franzosen Kito de Pavant und Sébastien Audigane zusammengeschmolzen. Boris Herrmann, den einzigen Deutschen im Rennen, hatte es mit Co-Skipper Ryan Breymaier aus den USA wieder besonders gebeutelt. Über Stunden trieben sie mehr als dass sie segelten. Am Donnerstagvormittag (20. Januar) lag die „Neutrogena“ im theoretischen Zwischenklassement nur an neunter Stelle, gut 155 Seemeilen hinter der Spitze. Lesen Sie weiter >

BN / 'Foncia' ist bereits wie vorausgesagt an der Spitze und dies trotz einer tagelangen Reparatur! Nur, das nächste Hoch kommt bestimmt und sind sie dann in einer guten Position? Auf dem Viewer sehen Sie die genauen Positionen. Race-Viewer >

Donnerstag, 20. Januar 2011

20.01.11: DSV übernimmt die Schirmherrschaft...

...über das Internationale Yacht Forum am 12. Februar 2011 in Hamburg.

Die Idee der German Offshore Owners Association, den Austausch unter den Seglern in Nordeuropa zu fördern und eine Plattform für KnowHow-Austausch zu bieten, kommt gut an. 3 Wochen vor Beginn des Forums liegen über 200 Anmeldungen vor. 16 Fachleute aus der ganzen Welt referieren und beantworten Fragen zu wichtigen Themen, die eine erfolgreiche Regattasaison ermöglichen: Vermessung, Konstruktion, Segel und Sicherheit.


Wolfgang Schäfer (2. von rechts) findet das Konzept des Internationalen
Yacht Forum Hamburg gut (Foto: adinana.giangrande)

Den hohen Nutzen des Forums für die Segler hat auch der DSV erkannt, und unterstützt die Idee nun offiziell. „Es ist eine hervorragende Plattform für integrierende Kommunikation. Von diesem Forum können konstruktive Anregungen ausgehen, die der Crew vielleicht helfen, sicher und schneller ins Ziel zu kommen.” Wolfgang Schäfer, Vorstand des German Offshore Committee des DSV und Vize-Vorstand des ORC, grüßt die Teilnehmer. Er bedauert, selbst nicht teilnehmen zu können, da er die zeitgleich stattfindende Farr 40 Weltmeisterschaft mit seinem Team mitsegelt.

An seiner Stelle kommt prominente Vertretung nach Hamburg: Bruno Finzi, Vorstandsvorsitzender des Offshore Racing Congress (ORC) kommt aus Italien, um die Segler über den Stand der Verhandlungen zwischen ORC und IRC zu informieren.

Die Veränderungen in der Formellandschaft werden allgemein begrüßt. Auch Konstrukteure wir Simon Rogers freuen sich: "Ich will eigentlich einfach nur gute Schiffe bauen, die so schnell wie möglich ins Ziel kommen." Immer wieder haben Eigner und Konstrukteure durch Lücken in den Verrechnungsformel genutzt, um Ihre Schiffe zu optimieren. Allerdings sind Yachten mit Vermessungsbeulen, Innenballast und Holzkeilen eine teure Investition, die sich nur wenige Eigner leisten können. Der Wiederverkaufswert solcher Formelschinder ist schlecht, und der Segelspaß deutlich geringer als bei Schiffen, die ohne Rücksicht auf Vermessung schnell sind.

Vorgestellt werden neben ORC und IRC auch die skandinavischen Formel Dansk Handicap, LYS und SRS. Danach können Fragen an das Podium gestellt werden. Dort sitzen unter anderem sechs Konstrukteure mit großem Erfahrungen im Bau von Regattayachten, um Stellung zu Konstruktions- und Vermessungsfragen zu nehmen.

Klartext wird auch Tim Hall am Nachmittag sprechen. Der Sohn des Firmengründers von Hall Spars hat 2001 die Carbon-Mast-Produktion in Holland aufgebaut. Mit großem Erfolg: Vier der America´s Cup Teams, Alinghi, Luna Rossa, Mascalzone Latino, und Victory Challenge segelten mit Hall Spars Masten. 2008 baute Hall Spars den längsten einteiligen Carbonmast der Welt: 195 Fuss (59.5m) für die Wally 148 Saudade. Tim Hall ist selbst begeisterter Segler und wird praxisnah die Unterschiede zwischen Carbonmasten, Alumasten und die Grenzen aufzeigen.

Darüber hinaus werden namhafte Experten das Thema Spinnaker vs. Gennaker unter Berücksichtigung der gängigen Vermessungssysteme diskutieren und sich den Fragen der Segler stellen. Im Themenblock „Sicherheit“ werden u.a. Ergebnisse einer Untersuchung der Firma Panthaenius zu den Gründen und Ursachen des Ausscheidens von Regattayachten bei schweren Wetterbedingungen vorgestellt.

Das Forum wird zum Abschluss mit der Offshore-Party gekrönt und der Siegerehrung für die erfolgreiche Baltic-IRC-Regattaserie der GER-OO. Ein reichlichhaltiges Buffet, die Live Band "Max & Friends" und internationale Segelvideos auf 2 Großleinwänden sollten für einen unvergesslichen Abend sorgen.

20.01.11: Barcelon World Race - Spitze in der Flaute

Foncia (Froncois Gabart/Michel Desjoyeaux) 'schleichen' sich nach der Reparatur im brasilianischen Recife zusammen mit mit Virbac Paprec 3 (Jean-Pierre Dick/Lock Peyron) unter Land wieder langsam nach vorne. Sie konnten das Hoch besser umsegeln, worin sich die bisher führenden drei Crews aufhalten. Foncia stiess auf Kosten von Mirabeau (Dominique Wavre/Michèle Paret) auf Platz 3 vor Virbac Paprec 3 auf Platz 5. Mirabeau liegt auf Platz 4, Neutrogena (Boris Herrmann/Ryan Braymaier) auf Platz 8 wobei auch die deutsch/amerikanische Crew direkt in Richtung Hoch segelt, wobei sie durch die Verschiebung vielleicht Glück haben, die grosse Flaute zu vermeiden. Die Veränderungen im Klassament können Sie im Race Viewer life mitverfolgen.

20.01.11: bwr - Karriere versus Abenteuer?

Boris Herrmann / Johannes: Komplize des deutschen Hochseesports. Kapitän dieser Website. Erbe der “Generation Erdmann”.*

Das Web hat unserem Sport ein ideales Medium an die Hand gegeben. Blog, Photos, Youtube und Tracker sind unser Stadion. Es ist immer offen, 24 Stunden etwas los und der Eintritt ist frei. Außerdem können Sie mitspielen und mitreden, was es auf diese Weise in keiner anderen Sportart gibt.

Wir sind bei diesem Rennen ein kleines Team (kleiner als zu Beluga-Racer Zeiten), genau genommen ein Ein-Mann-Team im Nebenberuf: Johannes Erdmann (25 Jahre, Hamburger) füttert, pflegt und hegt unsere Website – an Wochenenden oder nach seiner Arbeit bei der YACHT, oft gegen Mitternacht. Ich bin froh, Johannes als Crewmitglied für dieses Rennen habe anheuern zu können, denn uns verbindet Wesentliches: Wir beide kennen die Unrast an Land, die Leidenschaft für das Pläneschmieden, die Notwendigkeit aufzubrechen und die Erfahrung, es gemacht zu haben.

Lesen Sie weiter > / Boris Herrmann auf Facebook >

Mittwoch, 19. Januar 2011

19.01.11: Änderungen in Charter Bodensee und Boots-Zubehör auf BN

Die frühere Yachttrans AG Bottighofen nennt sich neu:

embo AG
Yachttransporte - Yachtcharter - Elektromobilität
Am Hafenplatz 3
CH-8598 Bottighofen
Tel. +41 (0)79 606 50 00
http://www.embo.ch/



News auf der Homepage:
2011 dürfen wir unser 10 Jähriges Jubiläum feiern!Aus diesem Anlass haben wir den Namen Yachttrans AG in embo AG umgewandelt. Mit dem Namen embo verbindet uns eine 143 jährige Geschichte, die schon unsere Vorfahren in Bottighofen schrieben. Der Name steht für: Emil Munz Bottighofen und soll für Qualität und Nachhaltigkeit bürgen. Unser neues Bürogebäude steht direkt am Wasser.

19.01.11: IBYM - Mondscheinwoche Arbon

Bereits können Sie sich für die Mondscheinwoche Arbon einschreiben. Auf der Homepage der Internationalen Bodensee Yardstick Meisterschaft IBYM finden Sie die Links dazu auf der Seite 'Ausschreibung'. Die Freitagsregatta zählt zur IBYM - also ein muss für alle Regattasegler. Ebenso einschreiben könnnen Sie sich für den Mainau-Pokal, der erstmals im Sporthafen Konstanz Staad stattfindet, sowie auch für die Bodensee Quer. Die anderen Clubs bitten wir, die Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit bald bereit zu stellen. Die Segler bitten wir damit auch, sich früher als sonst zu melden, damit die Veranstalter besser planen können!

IBYM ist auch unter Facebook zu finden. Es würde uns freuen, wenn Sie diese Seite mit 'Gefällt mir' anklicken und damit ihre Unterstützung zeigen.