Anspruchsvolle Langstreckenregatta
Der Wettfahrtleiter Ivo Gonzenbach konnte diesmal ein Feld von 33 Booten auf die Langstreckenregatta nach Fussach schicken. Nach einem Frühstart wurde um 13.00 Uhr bei einem Wind von 1-2 BF aus nördlichen Richtungen erneut gestartet. Bei diesen Verhältnissen war zu erwarten, dass die „Leichtwind-Renner“ sich rasch vom übrigen Feld absetzen werden. Gleich nach der Auslauftonne teilte sich das Feld. Der Meisten wählten den Kurs in Richtung Deutsches Ufer. Diese Entscheidung war aber nur für die ganz schnellen Boote die richtige Wahl. Zu dieser Gruppe zählten die beiden Schweizerboote vom späteren Sieger und der „Teaser“ von H.J. Etter vom YCA. Viele hofften auf die Winddrehung, die sich allerdings sehr spät einstellte.
Der Sieger, Patrick Herzig nutzte den unterschiedlichen Wind am Besten aus. Er nahm viel Risiko auf sich und fuhr durch grosse Umwege den Zeitvorsprung von 50 Minuten auf die sieggewohnte „GO ON“ von Dietmar Salzmann heraus. Während die schnellste Yacht 2h 40 min. benötigte, kamen die Letzten nach 4h 20 min. in Fussach an. Zum Regattaende hin frischte der beinahe eingeschlafene Wind wieder auf und schob das Feld zusammen. Dies hatte entsprechenden Einfluss auf die Rangliste.
Der YC Rheindelta als grosszügiger Gastgeber
Allen Teilnehmern wurde ein herzlicher Empfang geboten. Bei der Begrüssung mit Freibier fühlte sich die internationale Gästeschar Willkommen und genossen anschliessend die traditionelle Paella vom Spitzenkoch aus Feldkirch. Der gelungene Anlass hatte einen würdigen Ausklang im tollen Clubhaus.

