Die Kantons- und nebenamtliche Seepolizistin Karin Scheuber taufte die "TG
Die seit April 2011 bei der Seepolizei im Einsatz stehende finnische „Targa 35“ ersetzt die nach über vier Jahrzehnten ausser Dienst gesetzte alte „TG 2“. Das neue Einsatzmittel wurde am Donnerstagnachmittag im Yachthafen von Steckborn getauft und so offiziell in Dienst genommen.
Die seit April 2011 bei der Seepolizei im Einsatz stehende finnische „Targa 35“ ersetzt die nach über vier Jahrzehnten ausser Dienst gesetzte alte „TG 2“. Das neue Einsatzmittel wurde am Donnerstagnachmittag im Yachthafen von Steckborn getauft und so offiziell in Dienst genommen.
Das Schiff hat sich bereits in mehreren Einsätzen bewährt und zeichnet sich durch eine optimale Seegängigkeit und Sturmtüchtigkeit bei rauem Wetter und hohem Wellengang aus. Diese Eigenschaften bezeichnete der seit Kindstagen mit dem Bodensee eng verbundene Thurgauer Justizdirektor Claudius Graf-Schelling als zwingend notwendig. Trotz seiner Schönheit sei der See unberechenbar, das Wetter könne innert Kürze umschlagen und die Seebenützer in Gefahr bringen. Entsprechendes Gewicht komme der Sicherheit am und auf dem Wasser zu.
Am Bodensee werde diese Aufgabe traditionell von den Anrainerstaaten gemeinsam bewältigt. Das sei auch eine Verpflichtung für die Zukunft, bemerkte Graf-Schelling. „Wir müssen dafür sorgen, dass die auf dem See im Einsatz stehende Polizei weiter gut ausgebildet, ausgerüstet und organisiert ist“, betonte er.
Freuten sich über die erfolgreiche Schiffstaufe: Hans
Baltensperger, Kommandant der Kantonspolizei Thurgau, Dr. Claudius
Graf-Schelling, Justizdirektor des Kantons Thurgau, Karin Scheuber,
Kantonspolizistin und Taufpatin sowie Urs Eberli, Dienstchef der Seepolizei der
Kantonspolizei Thurgau (v.l.)
Hans Baltensperger, Kommandant der Kantonspolizei Thurgau, bezeichnete die „TG 2“ als zweckmässiges Schiff, dass geeignet sei, für zeitgemässe Sicherheit auf dem Bodensee zu sorgen. Dabei bestimme im wesentlichen die zu erwartende Wellenhöhe die Grösse des Schiffes. „Einsatzmittel wie die neue TG 2 der Seepolizei sind nicht ausgerichtet auf Schönwettertage, sondern auf den Rettungseinsatz bei Sturm“.

