Das Pech von Dominique und Michèle hat bei zahlreichen Seglern Erinnerungen wach gerufen, die schon vor ihnen einen solches Missgeschick erlebt haben.
Das Segeln ist ein Sport, der mechanisch extrem beanspruchend ist. Vor diesem Hintergrund gehört ein Mastbruch sicherlich zu etwas vom Schlimmsten, was einem Segler auf hoher See widerfahren kann, gehört aber zu diesem Sport wie etwa ein Motorausfall bei einem Formel 1 Boliden, der diesen von einer Sekunde auf die andere aus dem Rennen wirft.
Michel Desjoyeaux, der an der Spitze des Barcelona World Race lag als der Mast seines Schiffes brach, erzählt uns: „Ich bin sehr traurig für die beiden und weiss, wovon ich spreche. Wenn sich ein solcher Zwischenfall ereignet, ist man in der ersten Zeit voll und ganz damit beschäftigt, das Notwendigste zu tun, um die Kontrolle über das Boot nicht zu verlieren, man steht total unter Adrenalin. Zugleich bricht sprichwörtlich alles zusammen. Ist die Situation dann einmal unter Kontrolle, spürt man einen heftigen Schlag in die Magengrube. Die heftigsten Probleme stehen den Seglern dann paradoxerweise erst noch bevor, und es ist gar nicht einfach, damit umzugehen. Im Fall von Dominique und Michèle ist das Wichtigste, dass beide gesund und wohlauf sind und nicht verletzt wurden. Lesen Sie weiter >