Problematisch ist weniger der Wind, als die Wellen. Eine Rennyacht surft die Wellen hinab und ist durch nichts zu bremsen. Stellt sich uns dann eine Welle quer in den Weg, springen wir und es kracht ohrenbetäubend. Letzte Nacht habe ich erfolglos versucht zu schlafen. Mehrmals hob ich von unserer Rohrkoje ab und wurde so brutal wieder auf diese zurück geschmettert, dass ich dachte, sie würde brechen - beim Aufprall machte sie Geräusche wie brechendes Karbon. Dabei müssen mir mal die Physiker helfen: Es fallen doch eigentlich alle Gegenstände gleich schnell. Warum hebe ich dann von der Koje ab? Und warum heben auch meine Arme unabhängig von meinem Bauch ab und schlagen mich im Wellental? Lesen Sie weiter >

Neutrogena (Foto: Boris Herrmann) [Boris auf Facebook]
Spitze >
Die Führenden Virbac-Paprec 3 mit Dick/Peyron konnten sich wieder vom Verfolger MAPFRE mit Martínez/Fernández abgesetzen (411 Meilen). Sie sind mit dem grössten Speed (18.4 Knoten) Richtung Äquator unterwegs; noch fehlen ihnen gut neun Grad. Herrmann/Breymaier (Neutrogena) haben zu den vor ihnen liegenden Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) den Abstand auf 221.8 Meilen verkürzen können, werden aber von Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team) bedrängt (96.5 Meilen). Viewer >