Der Meteorologe Marcel Van Triest koordiniert von seinem Büro in Barcelona aus die weitere Route der Mirabaud. Er ist es, der Dominique und Michèle angibt, auf welchen Kurs sie gehen müssen, ja sogar wann sie den Motor anwerfen müssen.Er erklärt uns, dass die 'Mirabaud' gestern einen heftigen Tiefausläufer mit Wind von mehr als 40 Knoten und brechenden Wellen passiert hat. Kurz nach dem Mastbruch habe ich den beiden dazu geraten, den Motor anzuwerfen und Kurs auf Nordwesten zu nehmen, um so dem Kern des Tiefausläufers zu entkommen. Jetzt, nachdem der schlimmste Teil des Sturms vorübergezogen ist, heisst es, so sparsam wie nur möglich mit dem restlichen Treibstoff umzugehen. Die Situation gestaltet sich äusserst komplex: Sie haben nur noch genügend Diesel, um 80 Seemeilen zurückzulegen, dahingegen müssen sie noch rund 500 Seemeilen bewältigen, um Land zu erreichen. Zugleich benötigen sie Energie - und damit Treibstoff - um Frischwasser zu produzieren und um ihre Elektronik an Bord funktionstüchtig zu halten, nicht zuletzt, um mit dem Festland kommunizieren zu können. Lesen Sie weiter >