
Doch es war ein langer Weg bis dorthin, vor allem die vergangene Woche war sehr intensiv: Erst technische Probleme mit dem Boot, dann schweres Wetter. “Wir hatten vier Knockdowns”, erklärt Boris in der gestrigen Videokonferenz. Viermal wurde “Neutrogena” flach auf das Wasser geworfen. Kaum zu fassen. Ein Wunder, dass nicht noch mehr am Schiff kaputt gegangen ist. Die Verhältnisse der letzten Tage: Rau. Vorgestern Wind mit bis zu 62 Knoten (Windstärke elf, an der Grenze zu zwölf), einen Durchschnitt von 40 Knoten (8-9 Windstärken). Eine harte Zeit. “Ich kann mir vorstellen, dass es nach dem Hoorn mit ‘Groupe Bel’, ‘Estrella Damm’, ‘Mirabaud’ und ‘Renault’ eine Art Neustart geben wird”, stellt Boris während der Videokonferenz in Aussicht, “Denn mit dem Atlantik kommt ein Seegebiet voller taktischer Optionen auf uns zu.” Lesen Sie weiter >
Spitze 05:00 >
Dick/Peyron (Virbac-Paprec 3) haben wieder etwas von ihrem komfortablem Vorsprung verloren und liegen "nur" noch 174,6 Meilen vor Martínez/Fernández (MAPFRE). Sie werden da kleine Hoch aber bald umsegelt haben und werden sich wieder absetzen können! Die Dritten Rivero/Piris (Renault Z.E. Sailing Team) liegen 182 Meilen vor Herrmann/Breymaier (Neutrogena), die von den Verfolgern De Pavant/Audigane (Groupe Bel) bedrängt werden (+105,5 Meilen). Mirabaud mit Wavre/Paret auf dem 6. Platz liegen nur noch 33,2 Meilen vor Pella/Ribes (Estrella Damm Sailing Team)! Heute werden einige das Kap runden!