Donnerstag, 24. Februar 2011

24.02.11: Top Plätze am Finaltag vor Muscat

Spannendes Finale und gute Einzelplätze beim ersten Act der Extreme Sailing Series vor Muscat.

So haben wir uns das vorgestellt. Die besten Plätze am Schlusstag des Events von Muscat zu fahren. Mit den Einzelrängen 3-5-5-8-10-3-9 konnten wir noch mal eine deutliche Steigerung hinlegen und es fehlte nicht viel, da hätten auch noch einen der Favoriten aus dem Oman geschlagen.

Viel besser hätte für uns eigentlich nicht starten können mit der neuen globalen Extreme Sailing Series und dem ersten Act im Oman. Sonne satt. Wind perfekt. Spannende Rennen. Action nonstop. Live TV und ein leidenschaftliches Publikum. Die Bilder (Video und Fotos) sprechen für sich. Niemals im Traum hätten wir gedacht, dass die Segelbedingungen hier so gut sind. Eigentlich das perfekte Trainingsrevier, wenn wir noch mehr Zeit hätten.

Und genau das hat uns gefehlt. Die anderen sind und Meilen voraus. Wir sind ein „Last Minute Projekt“ und sind froh, dass wir es mit unseren Partnern überhaupt an den Start geschafft haben. Und ein paar glanzvolle Momente konnten wir ja auch schon setzen. Wir sind durchaus Stolz auf die vielen guten Einzelplätze.

Zum Schluss fuhren wir auch einen besseren Amwind Speed, nachdem wir das Großsegel noch mal am Mast verstellt haben. In ganz kleinen Schritten haben wir uns nach vorne gearbeitet und durch die Serie eine Steigerung erlebt. So weit war am Ende das Mittelfeld mit einigen Spitzenteams nicht entfernt. Bei einigen Rennen haben wir auch Alinghi, Artemis, Luna Rossa und andere Top Teams geschlagen. Genau so haben wir es uns erträumt.

Euch Heute waren die leichten Winde vorherrschend und die Rennen wurden wieder mal extreme kurz gelegt. Ein Rennen hat gerade mal 10 Minuten gedauert. Aber diese Minuten haben schon gereicht, dass der Puls auf 180 war. Während der Steuermann mit der leichten Karbon Pinne steuern muss, gibt die Crew absolut alles. Praktisch im Minutentakt reihen sich die Manöver aneinander. Und bei solch einem Extreme 40 Multihull sind Tonnenlasten auf den Schoten durch die hohe Geschwindigkeit.

Jetzt sind wir total platt. Akku leer. Nichts geht mehr. Wir haben alles gegeben und tolle Tage hier im Oman gehabt. Das Schiff wird gerade abgebaut und dann nach Qingdao/China verschifft, wo Mitte April der nächste Event stattfindet.

Wir freuen uns als Team sehr, das wir es überhaupt an den Start geschafft haben. Dank unserer Partner Wirsol Solar AG, Yingli Solar, PowerOne und Marinepool konnten wir in diesen spannende Serie starten.

Ergebnisse, Videos, Fotos und Texte sind zu finden auf www.extremesailingseries.com und www.teamgaebler.de.