Mit der Hoffnung auf gute Segelbedingungen bis zum nächsten Gate machten wir uns an einige kleine Reparaturen, die nach dem rauen Ritt angefallen waren. Abends waren wir dann beide ziemlich kaputt und müde, nach einem langen Tag. Wir wünschten uns, dass die angenehmen Segelbedingungen so bleiben würden. Doch dann geschah es:
Plötzlich baute sich ein enormer Schwell auf. So eine hohe Dünung habe ich noch nie zuvor gesehen. Die Wellen kommen direkt von hinten. Ab und an rollt so ein Kaventsmann von achtern durch und reißt uns aus dem Kurs, bis zu 90 Grad!
So eine chaotische See ist unvorstellbar. Einen Moment lang siehst du eine Welle hinter dir, so hoch wie der Mount Everest - den nächsten Augenblick ein Loch, so tief wie der Grand Canyon. Lesen Sie weiter >

Foto: Boris Herrmann (zur Vergrösserung anklicken)