Der Deutsche Boris Herrmann kämpft mit Ryan Breymaier aus den USA an Bord der „Neutrogena“ mehr als 900 Seemeilen zurück auf Platz acht der 13 im Rennen verbliebenen Teilnehmer. Unterdessen müssen die Zehnten, Juan Merediz und Fran Palacio mit der spanischen „Central Lechera Asturiana“, zu einer Notreparatur Kapstadt/Südafrika anlaufen. Bis ins Ziel der Nonstop-Regatta rund um die Welt zurück nach Barcelona sind allerdings noch mehr als drei Viertel der 24.000 Seemeilen langen Strecke zurückzulegen. Ende März werden die ersten Boote in Spanien zurückerwartet.

(Foto-Copyright “Messebühne”: Marina Könitzer)
„Willkommen aus dem Fahrersitz unser Rennziege“, begrüßte Boris Herrmann am späten Dienstagvormittag mehr als hundert Besucher im Segelcenter der Halle 17 auf der 42. Internationalen Wassersportmesse boot 2011 in Düsseldorf sowie viele tausend auf www.barcelonaworldrace.org. Über Satellit und Internet war er live zugeschaltet und berichtete von den jüngsten Wetterentwicklungen an Bord: „Der Wind hat leider wieder abgenommen, nur noch 14 Knoten. Es sieht so aus, als wenn wir den Anschluss an das Tiefdruckgebiet verpasst haben, noch wir zunächst noch die gute Brise des letzten Zipfels spürten. Das ist wirklich frustrierend. Wir agieren bisher auch etwas unglücklich.“
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