Dienstag, 31. August 2010

31.08.10: Fusionfest und Regatta SVGA und ASG

Die SVGA und die ASG in Allensbach nutzten ihren Zusammenschluss um bei der Pokalregatta am 4. September ein großes Fusionsfest zu feiern.

Gestartet wird bei der Pokalregatta II in 3 Klassen: Yardstick I, Yardstick II und Jollen. Steuermannsbesprechung ist um 10:30, gestartet werden soll ab 11:30 Uhr.

Siegerehrung ist gegen 20 Uhr im Seglerzelt beim SVGA Clubheim. Hier wird bei einem Bayerischen Abend mit musikalischer Unterhaltung auch noch gebührend die Fusion von ASG und SVGA gefeiert. Zwei Fass Freibier sind gestiftet!! Zu essen gibt's (Mini)-Schweinehaxen, Bratwürste und Kartoffelsalat.

BN meint: Keine schlechte Idee - vielleicht gibt das Mut für andere Clubs, die krampfhaft nach Vorständen suchen!

31.08.10: Unterseepokal 2010

Am Wochenende fand der Unterseepokal für die olympischen Bootsklassen 470er und Finn Dinghy vor der Insel Reichenau statt.

Am Samstag konnte Regattaleiter Christian Leonards und sein Team von den Jollenseglern Reichenau vier anspruchsvolle Wettfahrten bei 2 - 3 Windstärken aus Nordwest durchführen. Am Sonntag konnten dann zwei weitere tolle Wettfahrten bei Kaiserwetter und auffrischenden Wind mit 3 - 5 Beaufort aus Südwest auf der Rheinseite gesegelt werden, sodass die maximale Anzahl der ausgeschrieben 6 Läufe erreicht wurde und eine Wettfahrt gestrichen werden konnte.

Sieg für 470er Team GER-11 Dennis und Kevin Mehlig
Im Feld der 15 470er dominierte das Boot GER-11 mit den Gebrüdern Dennis und Kevin Mehlig vom Württembergischen Yacht Club Friedrichshafen (WYC). Mit den Plätzen (DNF)/6/1/1/1/1 holten Sie sich nach Rang zwei im Vorjahr nun überlegen den Gesamtsieg. Auf Gesamtrang 2 behaupteten sich die einheimischen Routiniers Klaus Eiermann und Robi Montau (JSR/KYC) mit den Plätzen (DNF)/2/4/5/5/2, was am Ende sogar den Sieg in der German Masters Wertung bedeutete. Einen Punkt zurück auf Gesamtrang 3 lag die Berliner Crew mit Patrik Drees/Max Schümann (VSAW) mit den Platzierungen (DNF)/4/3/6/2/4. Auf Rang 4 kamen die besten Schweizer im Feld Rene Ott/Stefan Ammann (SVKr/YCS) vor der besten Damen Crew Inga und Kristin Runge vom STSC.

SUI-12 Frederik Huk (SYC) gewinnt bei den Finns
Das zweite Teilnehmerfeld mit 13 Booten stellte die Startgruppe der Finns. Frederik Huk vom SYC legte bereits in den 4 Läufen am Samstag den Grundstein zu seinem späteren Sieg. Mit der Serie (2)/1/1/1/2/2 setzte er sich nach 6 Wttfahrten souverän durch und gewann den Unterseepokal bei den Finns. Den zweiten Gesamtrang sicherte sich Andreas Bollongino von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau durch zwei eindrucksvolle Laufsiege am Sonntag mit den Rängen 5/(6)/2/3/1/1. Der dritte Platz ging an Karl Schmid vom CKA mit den Platzierungen 1/2/4/(6)/4/4. Bester der ausländischen Teilnehmer wurde Joseph Rochet aus Frankreich auf Rang 4.

Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen vom Grill, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch einen reichhaltig gefüllten Reichenauer Gemüsekorb als Sachpreis mit nach Hause.

Das Endergebnis nach 6 Wettfahrten: 470er > / Finn >


Kampf um die beste Position am Leefass [Foto: Sven Leonards]


Die Sieger im 470er - Dennis und Kevin Mehlig (WYC) [Foto: Sven Leonards]


Die Sieger im 470er - Dennis und Kevin Mehlig (WYC) [Foto: Sven Leonards]

31.08.10: StSGS feiert 21. Argencup

Am letzten Augustwochenende (28./29. August) haben die Studentischen Seglergemeinschaften Stuttgart und Tübingen e.V. (StSGS) zum ARGENCUP 2010 in den Ultramarin-Hafen eingeladen.

An der zum Bodenseepokal zählenden Regatta nahmen dieses Jahr genau 50 Yachten teil. Bei idealem Segelwetter mit 1-4 Bft Wind und zeitweisem Sonnenschein konnten die Wettfahrtleiter Jürgen Graf und Stefan Heider am Samstag drei Wettfahrten und am Sonntag eine Wettfahrt durchführen. Dadurch gab es einen Streicher. Gestartet wurde in 4 Startgruppen. Gelungen war auch das Abendprogramm mit Life-Band und den Regattabildern vom Tag, die an eine Leinwand projiziert wurden.

Die Yardstickgruppe 1 gewann Klaus Merwarth (YCL) auf seiner „Mystique 2“ vor Mike Ewart, auf „Swenja“ (YCRhd) und Charles Staub mit „Ectasea“ (SVM).

Die Yardstickgruppe 2 konnte Kurt Heinzle mit seiner „Santana“ (YCRhd) für sich entscheiden, vor Thomas Thaler „Slow Down“ (YCH) und Hanspeter Simma (BSC).

Die Yardstickgruppe 3 siegte Steffen Müller „Dehlerium“ (YCL) vor Ole Hoffmann „Vela“ (StSGS) und Klaus-Peter Amberger „Gisela“ (YCHaN).

In der ORC-Gruppe setzte sich Helmut Grauer auf der „Opal III“ (YCL) vor Walter Schildhauer „Midlife Crises“ (KS) und Michael Yanke „Tognum“ (CKA) durch.

In der ORC-Sport-Gruppe ließ Markus Gschwandter, „Escape“ (YCRhd) Robert Siegle auf „Yes Weekend“ (RCR und Lutz Gärtner, „Jester“ ((KS) hinter sich.

In der Int 806er Klasse hatte Günter Samland „Sverre“ (YCL) das bessere Ende für sich, vor Dieter von Buschmann „Puce d’acqua“ (YCA) und Armin Pulter „Katapult“ (YCL).

Thomas Graf (CKA) holte sich in der Scholtz 22 Klassenwertung den größten Pokal ab, vor Dr. Andreas Kicherer (StSGS) und Silke Treumann (STSGS).

Resultate im Detail >


Fotos: stsg.de

31.08.10: Opti-Weekend beim YCM

Christian Mayer ist neuer Stadtmeister in der Bootsklasse der "Optimisten".

AO / Zu einem verlängerten Ferienwochenende lädt der Yachtclub Meersburg e.V. jedes Jahr alle segelbegeisterten Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ein. Dieses Mal konnte Jugendleiter Clemens Rebholz 21 Jugendliche aus nah und fern begrüßen. Ein spannendes und umfangreiches Programm erwartete vom 27. bis 29. August die Segler in der Bootsklasse der "Optimisten" - einer kleinen Jolle, die speziell für die Jüngsten unter den Seglern konzipiert ist.

Die Jugendlichen übernachteten auf dem Clubgelände in Zelten und hatten drei Tage ein volles Programm, das zum einen aus dem Segeltraining, aber auch aus Spielen, Spaß und Unterhaltung bestand. Der vergnügliche Teil bestand neben dem Zelten aus einer Stadt-Rallye, gemeinsamen Spielen, einem Grillabend und vielem mehr. Daneben konnten 7 Jugendliche während des Wochenendes auch die Prüfungen für das bronzene Schwimmabzeichen und sogar 8 für den Jüngstensegelschein erfolgreich ablegen.

Ziel des intensiven Segeltrainings war jedoch die Teilnahme an der "Meersburger Opti-Stadtmeisterschaft" am Sonntag. Bei idealen Windbedingungen von ca. 4 Bft. und strahlendem Sonnenschein haben sich 18 Jugendliche an den Start gemacht.


Eine stattliche Anzahl "Optis" (Foto: Andreas Off)

Die Eltern an Land sahen, wie der seglerische Nachwuchs in drei Wettfahrten Wind und Wellen bewältigten um dann den Stadtmeister zu ermitteln. Christian Mayer aus Meersburg war der strahlende Sieger gefolgt von Annika Hafner aus Hagnau. Den dritten Platz belegte Julius Kränkel vom YCM.


Aus den Händen von Bürgermeister Dr. Martin Brütsch, den der Vorsitzende des YCM, Heinz Staatsmann herzlich begrüßte, empfing der neue Stadtmeister Christian Mayer den Wanderpokal (Foto: Andreas Off, YCM)


Der neue Stadtmeister Christian Mayer mit Wanderpokal (Foto: Andreas Off, YCM)

Montag, 30. August 2010

30.08.10: INTERBOOT sucht tretkräftige Teilnehmer für Pedalo-Cup 2010

Friedrichshafen - Kräftig in die Pedale treten und dabei noch eine gute Figur machen: Darum geht es beim ersten INTERBOOT-Pedalo-Cup am Donnerstag, 23. September 2010.

Statt Wind und PS-Stärke ist bei diesem sportlichen Event vor der Uferpromenade auf dem Bodensee Muskelkraft gefragt. Jeweils vier Personen bilden ein Tretboot-Team. Sieger des Rennens ist die Mannschaft, die am schnellsten durch den Slalomparcours um die Bojen und eine Wendemarke strampelt. Ein Sonderpreis ist für das Team, das die beste Show bietet, ausgeschrieben.

„Der Pedalo-Cup wird sicher ein großes Spektakel auf dem Bodensee“, freut sich Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der INTERBOOT, auf den neuen Event. „Insgesamt lassen wir 16 Teams zu, die auf baugleichen Booten ins Rennen gehen.“ Belohnt werden die besten Teams mit einem Ausflug in den Europa-Park, einer Raftingtour im Bregenzer Wald und Konzertbesuchen zu Santana sowie den Söhnen Mannheims. Die Anmeldung ist ab sofort unter www.interboot.de in der Rubrik „Hafen & Sport“ möglich, die Startgebühr beträgt 20 €.

30.08.10: Super Verhältnisse auch am zweiten Tag

Livia Naef siegt mit ihrem Team im spannenden Final 3:2 gegen das Team von Alexa Bezel beim Woman's Match Race vor Romanshorn. Die YCRo-Crew mit Melanie Lederer wurden Dritte!

Ausgezeichnete Windverhältnisse sicherten am Wochenende vom 28. und 29.8.2010 vor Romanshorn einen tollen Segelanlass. Der Yacht Club Romanshorn führte in Zusammenarbeit mit Swiss Sailing das erste Frauen Match Race der Schweiz auf dem Bodensee vor Romanshorn durch. 6 Frauen Match Race Teams segelten um die Qualifikation zur Match Race Schweizermeisterschaft. Die Regatta ist eine von 4 Ausscheidungen im Rahmen der Swiss Match Race Tour 2010. Der Event wurde auf dem von Swiss Sailing ausgewählten Match Race Boot mOcean ausgetragen.

Bereits am Samstag konnte die erste Round Robin (Vorrunde - jedes Team segelt gegen jedes Team) abgeschlossen werden. Livia Naef führte danach das Klassement mit 5 Matchsiegen an. In den Wettfahrten der zweiten Round Robin konnte das Team von Alexa Bezel die meisten Siege vor Livia Naef erkämpfen.

Am Sonntagvormittag wurden bei 2 - 3 Bf. die restlichen Matches der zweiten Round Robin gesegelt. Im Tagesverlauf frischte der Wind in Böen bis zu 4 Windstärken auf und sorgte für schnelle, sportliche Wettkämpfe.

Gegen Mittag standen dann die Teilnehmerinnen für das Kleine und Grosse Final fest. Anja Hotz und Melanie Lederer segelten mit ihren Teams um den 3. und 4. Rang. Alexa Bezel und Livia Naef hatten sich mit ihren Teams für das Finale qualifiziert. Die Finalläufe wurden als Best-of-five Serien ausgesegelt - wer drei von fünf möglichen Races gewann, hatte sein Final gewonnen. Das kleine Finale wurde von Melanie Lederer mit Crew (YCRo) im vierten Lauf mit drei Laufsiegen gewonnen.

Das Final zwischen Livia Naef und Alexa Bezel war spannend und wurde erst im 5. Lauf entschieden. Livia Naef (YC Arbon), Theresa Lagler (ZSC), Martina Müller (YCRhd) und Nicole Salzmann (YCRhd) haben das Frauen Match Race nach einem spannenden Finish verdient gewonnen und haben sich damit für die Teilnahme bei der Match Race Schweizer Meisterschaft 2011 qualifiziert. Claudia Somm. Ergebnisse >


Das strahlende Siegerteam


Die ersten drei Teams


Kampf am der Leetonne

Sonntag, 29. August 2010

29.08.10: Aluette gewinnt den 8 Metre World Cup

Bericht folgt!

Ergebnis nach 8 Wettfahrten >

Fotos >

28.08.10: Super Verhältnisse am erste Tag

Ausgezeichnete Stimmung herrscht am 1. Frauen-Match Race in Romanshorn: Zwar sind 2 der 8 gemeldeten Teams nicht erschienen, doch für die 6 übrigen Teams boten sich beste Windverhältnisse. Beim ersten Start kurz nach 10.00 Uhr regnete gerade nicht und der Wind blies mit 2 bis 3 Bft aus West.

Mit vorbeiziehenden Regenböhen drehte der Wind gegen Nordwest und frischte kurzfristig über auf 4 Bft auf. Bis am Abend konnte 1 Round Robin abgeschlossen werden. Dabei überzeugte das Team von Livia Naef mit 5 Siegen vor dem Team von Alexa Bezel mit 4 Siegen. Melanie Lederer überraschte mit 3 Siegen. In den weitere 5 Flights der 2 Round Robin obsiegte dann das Team Bezel vor Naef. (NTH).

Ergebnisse Samstag im Detail >


Freitag, 27. August 2010

27.08.10: Startklar fürs Frauen Matchrace in Romanshorn

Am Samstag 28. August und Sonntag 29. August geht das Regattajugend Matchrace Team mit Livia Greuter, Sybilla Merian, Lara Heuberger und Theresa Zeiser in Romanshorn an den Start!

Das Team hat bereits in Zürich mit der Unterstützung des Zürcher Yachtclubs auf dem mOcean Yachten trainiert und heute Freitag die letzte Gelegenheit genutzt um sich optimal auf die Zweikämpfe vorzubereiten.

Das Frauen-Matchrace zählt zur SUI Matchrace Tour und die Gewinnerinnen qualifizieren sich für die Matchrace Schweizermeisterschaft, welche am 4.-8. November am Bielersee stattfindet. Das zweitplatzierte Team erhält eine Startmöglichkeit am Matchrace in Zürich im Oktober.

Am Samstag wird zuerst die sogenannte Round Robin gesegelt. Jedes Team segelt dabei einmal gegen jede Konkurrenzmannschaft. Die besten 4 Teams qualifizieren sich für das Halbfinal und die Gewinnerinnen des Halbfinals kämpfen dann am Sonntag um den Sieg.

27.08.10: INTERBOOT ist Sprungbrett in das pure Wassersportvergnügen

Friedrichshafen - Wassersport erleben, Neuheiten sehen und Boote testen: Vom 18. bis 26. September 2010 lädt die INTERBOOT alle Wassersport-Fans auf einen informativen und aktionsgeladenen Törn ein. Rund 500 Aussteller zeigen auf dem Messegelände und im INTERBOOT-Hafen, was der Wassersport aktuell zu bieten hat. Ein Fokus der 49. Auflage richtet sich mit einer Sonderausstellung auf alternative und effektive Antriebstechnologien. Im Rahmen des ‚Green Power Days’ am Messe-Dienstag sind die Produkte aus diesem Bereich ab 17 Uhr in Aktion auf dem Bodensee zu sehen.


Wakeboarden auf dem Messe-See (Foto: INTERBOOT)

Der Messe-See verwandelt sich erneut zum Testareal und Wakeboard-Eldorado. Hier können an der installierten Liftanlage Anfänger ihr Talent testen. Am zweiten INTERBOOT-Wochenende lockt ein Wakeboard-Contest Wasser-Artisten nach Friedrichshafen, die ihre Tricks auf der Welle zeigen. PS-starke Motorboote messen sich vor der Hafenpromenade bei der Show-Veranstaltung „Liquid Quarter Mile“. Am Messe-Donnerstag findet mit dem „Pedalo-Cup“ erstmals ein Tretbootrennen statt.

Weitere Infos zur INTERBOOT unter http://www.interboot.de/.

27.08.10: Regattaglück im ersten Lauf

Der erste Start verlief für alle gut. Raven zog Backbords raus, Lafayette setzte sich als 3. ab und Aluette ging an 4. Stelle über die Startlinie. Sie wendete sich frei und mit dem nächsten Schlag kam sie mittig steuerbords mit einem Zieher direkt an die Luvtonne. Diesen Abstand konnte Aluette bis zu Leetonne weiter aus bauen. Überraschend war Pleioni, die auch auf Steuerbord diesen Zieher mit bekommen hat und an 3. Stelle lag.

Auf der nächsten Kreuz veränderte sich nichts an der Reihenfolge nur an den Abständen. Aluette hatte 1.50 Min. gegen Lafayette heraus gefahren. Pleioni hielt sich gut auf dem 3. Platz. An der Reihenfolge änderte sich nichts mehr bis ins Ziel. Nach den ganzen misslichen Umständen, war so ein Regattaglück sehr willkommen. Raven fuhr zu ihrem 7. Sieg in ihrer Klasse.

Der zweite Start war für alle gut. Aluette kam früher als sonst weg, Raven verspätete sich und ging wieder Backbords weg. Lafayette und Aluette nahmen denselben weg wie vorher, gefolgt von Sarissa im Luv. Mittig Linie ging's los. Kurzer Backbordschlag und dann gewendet auf Steuerbord, Lafayette hat mit gewendet, mit mehr Bootsspeed konnte sich Aluette mehr Abstand erkämpfen und das Feld kontrollieren. Ausser Sarissa die im Lee auf gleicher Höhe mitgelaufen ist. Auf Leelinie gewendet und Dank einem weiteren Winddreher ein neuer Vorsprung für Aluette. Raumkurs konnte ohne weiters der Vorsprung gehalten werden. 4 Bootslängen zu Sarissa und etwa 9 Bootslängen zu Lafayette.

Luvtonnenreihenfolge ist Aluette, Sarisa und Lafayette.
Am Leefass hat Aluette die Steuerbordseite genommen und konnte das Feld kontrollieren. Dann ist man bis zu der angenommenen Leelinie gefahren, gewendet und hat dann den Linksdreher voll auf die Nase bekommen und die Boje konnte nicht mehr auf einen Schlag genommen werden. Zu früh gewendet. 2 Wenden kosten zwei Bootslängen Abstand und so kam Sarissa immer näher. Raumschots ist das folgende Boot sowieso im Vorteil und so konnte der Abstand zu Sarissa nicht gehalten werden. Einzig die Schotten die auch wieder näher gekommen waren, konnten kontrolliert werden. Sarissa zog an Aluette vorbei ins Ziel.

Raven hat sich kurzzeitig in ein Tonnenduell mit Mystery und Bangalore verwickelt, brach dann aus dem Getümmel backbords weg und konnte sich hinterher hinter Mystery wieder einreihen.

Dank der guten Ergebisse vorher ist Aluette schon heute Worldcupsieger. Das letzte Rennen muss sie nicht mehr bestreiten. Angesichts der Tatsache, dass es am ähnlichen Ort mal einen Zwischenfall zwischen Fleur de Lys und Hollandia gab, wo durch einen Protest in dem nächsten Rennen der sichere erste Platz zu einem vierten umgewandelt wurde, eine sicher nicht unbegründete Vorsichtsmassnahme. Außerdem würde man anderen, die sich noch verbessern können, den Platz weg nehmen. Wie man hört wird Lafayette, die an ihrer zweiten Platzierung auch nichts mehr ändern kann, auch nicht mehr starten.

Einen ganz großen Dank an den Royal Kanadien Yachtclub für die tolle Durchführung der Regatta, die freundschaftliche Aufnahme und den tollen Einsatz für Aluette. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und neue Kontakte nach Nordamerika gefunden. Die nächste Nordamerikanische Meisterschaft ist in Marbelheads, Heimatort von Pleioni und Bruce Dyson.
Pleioni war die Gattin des Atlas und hatte 6 Töchter. Sie wurden von einem Riesen gejagt und Zeus hat sie aus Sicherheit in ein Siebengestirn zu Sterne verwandelt. Das Siebengestirn ist heute am Himmelszelt zu beobachten. Iris Metten.

Donnerstag, 26. August 2010

26.08.10: Verpatzter 1. Platz - Der 4. Tag in Toronto

Nachdem heute (25.08.) das Los des pudelnackt Schwimmens auf Markus fiel, morgens um 8.15 Uhr vor Toronto, konnte die verpasste Trainingszeit wieder einmal ausgeglichen werden!

Das Warten auf Wind verzögerte den Start um 2 Stunden. In der Zeit konnte das Rigg auf Leichtwind getrimmt werden. 1. Startschuss. Aluette geht beim Startschiff raus, wendet frei auf Steuerbord und nach einem kurzen Schlag wieder zurück auf Backbord. Mit hohem Speed und dem ausnutzen der versprochenen Winddreher konnte das Feld kontrolliert werden. Folgende Reihenfolge am 1. Luvfass: Aluette, Sarissa, Lafayette.

Der Vorwindkurs erhält die Reihenfolge.
Auf der 2. Kreuz kontrolliert Aluette taktisch gut. Wieder um das Fass gleiche Reihenfolge. Raumschotskurs kann Sarissa auflaufen, versucht zu kontrollieren. Nach 5 Halsen steht fest, Sarissa hat das Duell gewonnen. Aluette muss Sarissa auf Steuerbord ziehen lassen, Aluette bleibt auf Backbordbug. Die Ziellinie in Sicht, war klar das Fass ist bevorzugt. Sarissa schon im Freudentaumel merkt das nicht und mit gutem Speed segelt Aluette an Sarissa vorbei über die Ziellinie, da sie auf das Zielschiff setzte. 4 Bootslängen Vorsprung. Lafayette ließ es sich nicht nehmen und verbannte mit 2 Längen Vorsprung Larissa auf den 3. Platz.

2. Start Frühstart der keiner war?
Durch unklare Funkmeldungen, sahen sich Aluette und vier weitere Boote veranlasst nochmals zur Startlinie zurück zu kehren. Dieser schlechte Start konnte durch Angriff auf der Kreuz und durch das ausnutzen der Winddreher einigermaßen abgefangen werden. Als 5. an der Luvtonne, das konnte sich sehen lassen. Raumwind gehen alle auf Backbordbug, nur Aluette bekommt einen Zieher. Bangalor, der trad. Holz-Achter, das Starboot der Kanadier, CAN 2, kommt Aluette in die Quere. Das Luvduell entscheidet der Kanadier für sich. Aluette nimmt den Leeweg zum 3. Fass. Die Kreuz konnte daraufhin frei gestaltet werden, da Sarissa und Lafayette sich ein Duell lieferten.

Als 2. erreicht Aluette die Luvtonne nach Sarissa, dieser Platz konnte verteidigt werden bis ins Ziel. Über die Ziellinie in folgender Reihenfolge: Sarissa, Aluette, Lafayette. Raven, der trad. 8er der Kanadier konnte trotz verpatztem Start zwei Siege nach Hause fahren.

Das Zielbier war ersehnt von allen, mit Ausnahme von 2 Cola-Mens. Der plötzlich einsetzende Regen zwang die allabendliche Siegerehrung in das grosse Zelt. Zum Schluss konnte die Aluette-Crew einen Teil der Lafayette-Crew im Auto ab transportieren und wohlweisslich vor dem Spatenbräu in Toronto Downtown absetzen. Kommunikationsschwierigkeiten konnten kurzeitig den Verkehr von Toronto lahmlegen.

In alter Frische morgen zum 5. Regattatag mit weniger Wind und mehr Sonne als heute. Temperaturen zwischen 23-26 Grad, ausserräumlich. Innerräumlich geschätzte 18 Grad mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 30-40 km/h. Die Schotten fühlen sich wie im Hochsommer, für sie könnte es mehr Regen geben. Iris Metten.

Mittwoch, 25. August 2010

25.08.10: Aluette ist Tagessieger

Zwei verrückte Rennen liegen hinter uns

Bei nur noch 2 m hohen Wellen, viel Wind aus Osten und Sonnenschein ging es raus in die Regattazone. Beim 1. Start liegt Aluette 2 Bootslängen hinter der Spitze. Sarissa hatte einen sehr guten Start, gefolgt von Lafayette und Pleione. An der ersten Luvtonne fehlten Aluette 32 Sekunden auf Lafayette. Sarissa setze den Spi mit Knoten und zerriss diesen komplett. Wie man hier sagt: Scampi-fishing.

Sie segelten trotzdem weiter.
An der 2. Luvtonne fehlte Aluette 1.30 Min. Diesen Verlust durch Fehler bei Manövern konnte sie bis zum Schluss nicht einsegeln. Also 2. Platz hinter Lafayette, die wirklich gut gesegelt wurde.

2. Start kurz drauf. Bei gleichen Bedingungen ein Bilderbuchstart von Torsten Müller.
Diesen Vorsprung von 2 Bootslängen konnte immer wieder ausgebaut werden und somit lief dieses Mal Aluette vor Lafayette durch die Tore. Wieder Mal ein Kopf an Kopf Rennen von Lafayette, jetzt in der Gesamtrangliste auf Platz 1, und Aluette, auf Platz 2. Sarissa hat sich leider durch den Knoten etwas aus dem Rennen katapultiert, wir hoffen, aber, sie bleibt dran.

Die Kanadier auf Raven haben die beiden Läufe auf dem ersten Platz abgeschlossen. Jackeen ist nach dem ersten Lauf in den Hafen gelaufen, da sie ihren Masten glaubten zu verlieren. Für manche ist der Wind schon etwas heftig. Auch die Mannschaften sehen nicht mehr ganz frisch aus, wenn sie nach solch einem Tag einlaufen.

Der Grossbaum von Aluette war zwar repariert, was aber nicht hält. Also wurde der ausgeliehene Baum wieder montiert. Heute 4. Regattatag, wird trickiger Wind aus Norden mit weniger Welle und Sonnenschein erwartet. Ernst Bieri segelt unverdrossen mit Wollmütze mit. Es geht ihm gut. Gunter Reissacher und Stefan Schneider entwerfen mit Torsten Müller immer wieder neue taktische Manöver. Christian Gasser und Markus Olbrecht bedienen Vorschiff und Mast. Gestern bei dem ewigen Wechsel und der Welle wohl auch keine Kleinigkeit.

Ganz besonders froh ist die Crew über die Fresspakete von Ursel Reissacher. Sie verwohnt die Jungs mit selbstgemachten Lunchpaketen. Nicht ausplaudern soll ich, dass Stefan pudelnackt vor dem Island ins Wasser ist und Aluette vom Seegras befreit hat. Ersten strengstens verboten nackt in der Öffentlichkeit, zweitens hat er seine Teamkappe dabei verloren und drittens haben die hier auch mit Seegras zu kämpfen. Gute wenn man Gewicht sparen will und nicht mal eine Ersatzunterhose dabei hat, dann muss dass wohl sein. Also sehen wir was der Tag heute bringt. Iris Metten.

Resultate > / Fotos >

Dienstag, 24. August 2010

24.08.10: Schweizer Meisterschaft der H-Boote

PD. Vom 2.-5. September 2010 findet auf dem Thunersee die Schweizer Meisterschaft 2010 der H-Boote statt. Ausgerichtet wird die SM von der H-Boot-Flotte Thunersee und vom Thunersee-Yachtclub (TYC)!

Teilnehmen werden rund zwei Dutzend Boote mit je 3 Mann Besatzung aus der Schweiz und Deutschland, unter ihnen verschiedene nationale und internationale Titelträger. Für die Schweizer Boote werden an der SM die Plätze für die Teilnahme an der WM 2011 vergeben. Aktuelle Meldeliste >


TYC aus der Vogelperspektive (Foto: TYC)

Das H-Boot ist eine 8,28 Meter lange Kielyacht mit kleiner Kajüte und drei Segeln (Gross, Fock und Spinnaker). Die Regattabesatzung beträgt drei Personen. Das H-Boot ist eine internationale Klasse, die 1967 konstruiert wurde und in der Schweiz und namentlich auch auf dem Thunersee weit verbreitet ist. Die Schweizer Meisterschaft der H-Boote 2010 ist bereits die sechste, die vom TYC ausgerichtet wird.

Weitere Informationen: www.h-boot.ch/sm_site

24.08.10: Schatzkistle-Regatta

BZ/Traditionell Mitte August konnte dieses Jahr die Präsidentin des Segel- und Motorbootclub Überlingen, Gabriele Kromer-Schaal, 25 Mannschaften zur Regatta begrüßen. Die Boote des ORC-Club, Aphrodite 101 und J 80 kämpften in 5 verschiedenen Wertungsklassen jeweils um eine Schatzkiste. Die Boote des ORC Club haben einen internationalen Meßbrief, der nicht nur die Daten des Bootes, sondern auch das Crewgewicht, die Stabilität und die Trimmbarkeit des Riggs sowie die Segeleigenschaft einer Yacht bei unterschiedlichen Windbedingungen beurteilen. Weltweit sind inzwischen 6000 Yachten so vermessen.

.Nach einer kühlen, windigen und regnerischen Woche war für das Wochenende endlich Sonne, aber auch wenig Wind angesagt. So kam es dann auch und nach der Steuermannsbesprechung hieß es erstmal warten…. Roel von Merkesteyn YCL, Steuermann auf dem Tintenfass, spendierte für alle Freibier. Ob das Taktik war? Er gewann mit seiner Crew beide Rennen in der ORC-1 Klasse. Um 12.30 Uhr hatte Regattaleiter Konny Huther die Yachten auf 2 verkürzte Wettfahrten geschickt. Eine dritte Wettfahrt mußte am Samstag abgeschossen werden. Bei einem leichten Südost war Stefan Weimann YCW mit seiner First 34.7 „Wei not again“ am schnellsten im Ziel. Weimann und Crew gewann mit einem 1. und einem 2.Platz in der Gruppe der ORC 2-4. Bei den ORC Sportbooten holte sich die Esse 850 „Princip-esse“ mit Patrick Sievi ASC aus der Schweiz das Schatzkistle. Die schnellste Aphrodite 101 war die österreichische „Aldea“ mit Steuermann Gregor Mayr YCB. Bei den J80 gewann Markus Renz.und Crew SCBO.

Am Sonntag versuchte die Regattaleitung ab 10.30 bis 1.00 Uhr auf dem Wasser noch eine Wettfahrt zu starten - vergeblich und so blieb es bei den Ergebnissen von Samstag. Die Segler wurden nicht mit Wind verwöhnt, aber ein Barbecue mit italienischer Musik am Samstagabend und ein Fass Bier für jede Mannschaft bei der Siegerehrung verbesserten die Bedingungen, um doch noch ein schönes Sommerwochenende zu genießen.

Ergebnis >


Tolle Preis warten auf die Sieger (Foto: SMCÜ)

24.08.10: Ein UFO im Anflug?

Die Webcam in Immenstaad lieferte heute um 9 Uhr nachfolgendes Foto! Die Sonne durchdringt die Regenwolken.


Foto zur Vergrösserung anklicken (Foto: Webcam Immenstaad)

24.08.10: Mast-und Schotbruch

Die Wetterprognose vom heutigen Tag war nicht so genau. Wind bis 37 Km/h in der Böe. Flache Wellen.

Der Wind war nicht so heftig. Aber er kam aus Osten und brachte doch die diversen Wellen bis 4 m. In einem Zodiak in der Regatta-Aerea ist das nicht so ganz witzig. Und schon gar nicht, wenn du die falsche Klamotte an hast. Ganzkörperkondom wäre für das gesamte Boot angebracht gewesen. Neben uns eine Wasserwand und wenn du oben warst, hast du die 8er nur gesehen, wenn sie auch auf der Welle segelten. Raven, ein trad. 8er, konnte mit seinem Gewicht von schätzungsweise 10 t durch die Welle brechen. Reinert Bruckner ist hier auf dem Vorschiff. Eine Stunde hat man von dem Island zum Regattafeld. Aluette-Crew lief gegen 8.30 Uhr aus, damit der Trainingsrückstand minimiert werden konnte. Nach einer langen Nacht mit Schlaf, waren alle fit und konzentriert.

Um 10.30 Uhr haben wir sie auf einer Welle gesehen. 10.45 Uhr schlug der Spruch Mast- und Schotbruch ein. Peng...... und der Grossbaum war im vorderen Drittel gebrochen. Ein fast sauberer Schnitt. Das Ende schlug Ernst Bieri, der im Abgang stand am Kopf vorbei. Eine etwa 10 cm Schnittwunde und Gott sei dank nicht mehr! Über Funk konnte ein Zodiak gerufen werden und Ernst wurde an Land gebracht. Verhältnismäßig harmlos sah der Riss aus. Im St. Michels Hospital Toronto stellte sich heraus, dass sie doch tiefer war als gedacht. 9 Stiche am Hinterkopf.

Als wir in unserem Zodiak das nächste Mal einen Blick auf sie erhaschen konnten, hatte sie einen deutlich kürzeren Baum und segelte mit Genua genauso schnell wie mit Gross und Genua. Die Niedergeschlagenheit der Crew wechselte im Hafen in Aktivität. Nachdem "gute Nachrichten" von Ernst gemeldet wurden, wurde ein Ersatzbaum gesucht und gefunden. Eine gute Seele gab uns seinen Ersatzbaum und dieser wurde mit Beschlägen von Aluette umgebaut. Der gebrochene Baum wurde zur Reparatur gefahren. Wir hoffen er ist in 2 Tagen zurück. Es ist immer wieder verblüffend, was hier im Club alles möglich ist.

Also heute ein Tag ohne Regatta, da ja noch kein Startschuss gefallen war. Morgen sind 3 Races angesagt. Ob die durch gezogen werden ist noch fraglich. Am Mittwoch ist ein freier Tag geplant, hier wird voraussichtlich auch Flaute sein. 5 Läufe müssen gefahren werden. Die Zeit bis Samstag ist schnell vorbei. Als Ernst aus dem Krankenhaus zurück auf die Insel kam, um zu sehen, was mit Aluette ist, wird er von allen Crews freudig begrüßt. Jeder ist froh. Dass es nicht sie getroffen hat und wir feiern, dass nicht mehr passiert ist.

Morgen gehen wir mit einem schon vermessenen, ausgeliehenen Grossbaum an den Start. Die Wetterprognose für Morgen ist mit weniger Wind aus Norden mit entsprechend weniger Welle. Wir werden sehen, was geht. Iris Metten.

Mast- und Schotbruch - den hatten wir heute.
Vor dem Race, auf dem Weg zum Regattafeld, ca. 1 Std. ausserhalb, ist der Grossbaum im vorderen Drittel gebrochen bei Halbwind. Ernst an den Hinterkopf, musste mit 9 Stichen genäht werden. Es geht ihm dank Schock sehr gut. Keine Schmerzen bis jetzt. Hatten Glück, hätte mehr passieren können. Wir haben nette Kollegen hier, die haben uns ihren Grossbaum ausgeliehen. Sind gerade beim umbauen. War im Beiboot/ Zodiak mit schätzungsweise 3.5-4 m Wellen ein feucht fröhliches Erlebnis.

Montag, 23. August 2010

23.08.10: Rendez-vous der Match Race Weltelite

Die weltbesten Match Racer werden sich nächste Woche zum achten Mal in St. Moritz duellieren. Die Regatta ist die sechste Etappe der Match-Race-WM des Internationalen Welt-Segelverbandes (ISAF).

Zwölf Mannschaften aus sieben Nationen kämpfen um das Titel und das Preisgeld. Am Start ist der aktuelle WM-Leader Mathieu Richard, ebenso der Vorjahressieger von St. Moritz und amtierender Weltmeister Adam Minoprio aus Neuseeland. Siegen möchte auch Ben Ainslie, vierfacher Gewinner Olympischer Medaillen und Skipper des englischen America’s Cup-Teilnehmers Team Origin.

„Es handelt sich um ein interessantes Teilnehmerfeld“, freut sich OK-Präsident Christian Scherrer. „Alle Teilnehmer sind Profis. Wie immer kann das Publikum die spannenden Rennen aus nächster Nähe miterleben. Die Segler werden sich nichts schenken, es wird spektakuläre Duelle geben. Ich bin auch sehr glücklich über die Unterstützung unserer Partner, die es ermöglichen, dass in der Schweiz ein so hochkarätiges Rennen stattfinden kann. AFG und das Badrutt’s Palace Hotel sind die Hauptpartner des St. Moritz Match Race, während Volvo seit diesem Frühling als Co-Sponsor auftritt.“

Ebenfalls in St. Moritz dabei sind der Genfer Jérome Clerc und der Schwede Johnie Berntsson, die dank ihren exzellenten Ergebnissen in diesem Frühling Wild Cards erhalten haben. Clerc und seine drei Mitsegler des „Centre d’Entrainement a la Régate (CER) von Genf klassierten sich als Zweite im Volvo Match Race von Zug, während Berntsson amtierender Europameister im Match Race ist.

Torvar Mirsky, Ian Williams, Francesco Bruni, Björn Hansen, Bertrand Pacé, Damien Iehl und der Schweizer Eric Monnin vervollständigen die Teilnehmerliste. Vor kurzem Sieger des Sopot Match Race in Polen, befindet sich Monnin und seine Crew in Topform, in Polen dominierten sie einige der weltbesten Match Racer, darunter Karol Jablonski, Halbfinalist im vorletzten America’s Cup 2007.

Das St. Moritz Match Race beginnt am 31. August, der prestigeträchtige Titel „King of the mountain“ wird am Sonntag, 5. September vergeben.

Die Weltmeisterschaft im Match Race ist, mit dem America’s Cup und dem Volvo Ocean Race zusammen, einer der drei einzigen Anlässe, die als „Special event“ bezeichnet werden können. Die diesjährige WM umfasst zehn Etappen, darunter Regatten in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, Südkorea und China. Zu Ende geht die Serie im Dezember in Malaysia im Rahmen des prestigeträchtigen Monsoon Cups.

"Mit dem St. Moritz Match Cup tritt die World Match Racing Tour in die zweite Hälfte der Renn-Serie und in die nun entscheidende Phase: Jede Crew will möglichst viele Punkte sammeln", sagt Jim O'Toole, der CEO der ISAF World Match Race Tour. "Der phantastische Ort, die enthusiastischen Fans, das eindrückliche Preisgeld und die Fähigkeit, die besten Match Racer an den Start zu bringen, verleiht dem Event von St. Moritz einen aussergewöhnlichen Status. Es ist mit ein Grund, weshalb die World Match Race Tour so schnell zu einer globalen Sportsmarke werden konnte. Ich sehe der verbleibenden Renn-Serie mit grosser Spannung entgegen, auf dem Wasser wird die Entscheidung fallen, wer World Match Racing Champion wird."

St. Moritz Match Race Teilnehmer:
Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing
Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN
Francesco Bruni (ITA) Azzurra
Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team
Bertrand Pace (FRA) Aleph Sailing Team
Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar
Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team
Damien Iehl (FRA) French Match racing Team
Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team
Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève

23.08.10: InWater-BoatShow - Premiere auf Schweizer Seite

Die erstmalige InWater-BoatShow, des gleichnamigen Vereins am Bodensee in der Marina Bottighofen bei Kreuzlingen/Konstanz begeisterte viele Wassersportfreunde während 3 Tagen vom 20. bis 22. August. Von Besuchern wie auch Ausstellern gab es viel positive Resonanz.

Eines der Ziele, Emotion zu wecken mit einer Ausstellung im- und am Wasser, sowie die Boote realitätsnah zu präsentieren ist bei strahlendem Sonnenschein wahrhaftig gelungen. Die Lancierung dieser InWater-BoatShow stellt mit dem Erfolg der ersten Messepräsenz eine sehr gute Grundlage dar, und bestätigt das Konzept, welches in der Wassersport-Branche Potential für eine Erweiterung an der nächstjährigen Messe bietet, so der Vorstand des Vereins IWBS InWater-BoatShow.

Die rund 4000 produktinteressierten Personen reisten zugleich per Boot und auf dem Landweg aus teils weit überregionalen und regionalen Gebieten an. Die Gastronomie vor Ort vermochte sämtliche Bedürfnisse abzudecken. Das ‚mediterrane’ Ambiente der Marina wurde durch Loungebereich und separatem Kinderprogramm ergänzt.



Fotos: InWater-BoatShow

23.08.10: VELUX 5 OCEANS - Die Teilnehmer

Bei der am 17. Oktober 2010 in La Rochelle startendeb Einhandsegelregatta Rund um die Welt in 5 Etappen sind die Teilnehmer bekannt.

Mehr auf unserer Website von Velux 5 Ocean. Weiter >

23.08.10: Aluette (ASC) an den 8er Worlds in Canada

Seit einer Woche sind wir nun schon in Toronto.

Der RCYC Toronto hat uns sehr gut aufgenommen. Ein 5000-Mitglieder-Segelclub auf der kleinen Vorinsel von Toronto mit eigenem Fährbetrieb.

Nachdem wir das unglaublich Stadtclubhaus besichtigen konnten, hatten wir schon einen Eindruck von dem, was da auf uns zukommt. Aber als wir dann auf die Insel kamen, da hat es uns glatt die Beine unter dem Hintern weg gezogen.

2 Restaurants, 1 Shop, Tennisplatz, Pool, eigene Bootsflotte und Fahrradverleih und 500 Hafenplätze. Eine knapp 100 jährige Tradition mit vielen Olympiateilnehmern. Und wenn du dann mit einem , in der Garage selbstgebauten 8er, oberhalb traditionell und unterhalb modernes Unterwasserschiff, vor der Skyline von Toronto immer wieder massive Schräglage wegen den wildgewordenen Böen deinen Weg erkämpfst, dann weißt du warum du all die Arbeit auf dich genommen hast hier nach Kanada zu kommen.

Heute sind wir nach Sorel gefahren, damit wir die Ankunft von Aluette in Toronto etwas beschleunigen können. Sie steht noch auf dem Frachter "Federal Shimanto" und macht den nach außen scheinende alte Kahn gleich viel anmutiger. Die Besatzung hat uns gefragt, ob sie für uns ein Juwel ist. U d so wie sie da auf dem Bock steht, ist sie das auch für die Besatzung. Die restliche Crew wartet auf ständige SMS, falls doch Schadensmeldungen auftauchen, die dann durch sofortige Besorgungsmassnahmen gleich behoben werden könnte.

Ron der Transporteur baut seinen Truck auf und wir werden wohl oder übel noch 4 Stunden hier abwarten müssen, bis es voran geht. Für das Race haben wir schon diverse Anträge gestellt, da eigentlich die Schiffe seit gestern im Wasser sein müssen und heute die Vermessung abgeschlossen sein sollte. Das Auftakt-beschnuppert-euch-alle-Race fällt heute für Aluette aus.

Wir werden gegen 23 Uhr im Hafen von Toronto Kranen, schmirgeln, rüber auf die Insel schleppen und im Hafen mit Flutlicht Aluette zusammen schrauben. Morgen um 11 ist das erste Race. 2 sollen an einem Tag gesegelt werden, wenn möglich. Für die Jungs wird das eine lange Nacht. Aber nachdem sie jetzt so lange auf dem Trockenen saßen, nehmen sie das gerne in Kauf.

Lafayette ist schon seit einer Woche im Wasser. Die Finnen haben sich hier ein Boot gemietet. Ständig sind 9 (Stück) 8er hier im Wasser des RCYC. Die 8er haben hier eine lange Tradition und deswegen hat das Insel-Clubhaus jetzt ein 8er-Zimmer, zu deren Einweihung wir am Mittwoch geladen waren. Alle alten Geschichten von den 8ern die mal im Clubhafen gelegen sind, wurden erzählt. Also verry traditionell.


Der Tag danach
Heute, ist der Tag danach. Gestern Abend haben wir Aluette SUI-11 um 23 Uhr unter den Kran im Hafen Toronto gestellt. Dort stand sie noch nicht mal 2 Sekunden, da waren die Jungs mit Pads und Schmirgelpapier unterwegs. Jetzt ging es dem Unterwasser an den Kragen. Das es vom Himmel wie aus Eimern schüttete, das war egal. Im Nu waren alle nass und weiß. Der Mast war gegen 2 Uhr gestellt und dann wurde Aluette ins Wasser gelassen und auf die Insel gezogen. Hier haben wir ein Zelt, wo die überflüssigen Sachen verräumt werden können. Um 8 Uhr kam der Vermesser, bis dahin musste alles raus sein, die Segel zur Vermessung gebracht und einigermaßen alles in Ordnung gebracht sein.

Die Jungs hatten bis dahin 3 Stunden geschlafen und jetzt konnten sie die durchnässten Sachen trocknen, trockene Sachen anziehen und beten, dass der Regen endlich aufhört. Weitere 2 Stunden Schlaf waren ihnen gegönnt, dann wurde vermessen. Nach einer weiteren Stunde, war alles in Ordnung. Aluette wurde raus gezogen und endlich wurden die Segel angeschlagen. 12 Uhr nach Startverschiebung, wurde gestartet.

Wind aus Osten brachte viel Welle und etwas Wind , bis 14 Knoten, und immer noch Regen. Der Startschuss viel, Aluette geht mit 2 Bootslängen Verspätung über die Startlinie. Die Müdigkeit bleibt nicht in den Sachen, freier Wind und die Aufholjagd beginnt. Als erster um die Leetonne, scheint das Feeling für das Wasser gefunden zu sein. Man entschließt sich für die falsche Seite zur Luvtonne und der 4 Bootslängen Abstand schrumpfen sehr schnell.

Falsche Seite, der Wind geht auf der anderen durch und mimt Sarissa und Lafayette mit. Am Schluss verändert sich an dieser Reihenfolge nichts. 1 Race, 3. Platz und der Sympathiepreis für uns.vor allem weil die Crew aussieht, als hätte sie ein 48 Stunden-Rennen hinter sich. Unter den Umständen einen dritten Platz ist gar nicht so schlecht. Resultate >

Von uns aus geht der Sympathiepreis an den RCYC. Als es gestern 22.45 Uhr ist, kommen 3 Autos zum Kran gefahren. Das eine bringt eine Tüte Donuts, das andere Kaffee und Wasser und im dritten sitzt der Präsident des Clubs, der nochmals schauen will, ob Aluette jetzt wirklich gekommen ist. Vielen Dank für die tolle Unterstützung hier in Toronto. Iris Metten.

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir hier keine Fotos zeigen! Fotos >

23.08.10: Onkel Ernst-Regatta mit 4 Wettfahrten

Vier Wettfahrten bei kaum einem Wind Fast schon ein Wunder hat Wettfahrtleiter Thedi Waibel am Wochenende bei der 49. Onkel-Ernst-Regatta des Konstanzer Yachtclubs bewirkt.

Es gab zwei Tage lang so gut wie keinen Wind - und trotzdem hat er die Bahnen für vier 100-prozentige korrekte Wettfahrten ausgelegt. Bei denen die Startlinie bis auf höchstens fünf Grad Abweichung stimmte. Am Samstag Nachmittag gab es drei Wettfahrten direkt hintereinander- die eine wurde beendet, sofort folgte das Ankündigungssignal für die nächste, damit nur keine Zeit vergeht und am Sonntag konnte Thedi Waibel zaubern.

Zuerst wehte der Wind aus Ost, dann aus West, schließlich setzte sich wieder der Ost durch. Alle Segler waren überzeugt, der Start heute fällt der Flaute zum Opfer, Waibel wartete bis drei Minuten vor der allerletzten Startmöglichkeit und brachte die Regatta durch, wenn auch auf abgekürzter Bahn.

Bei den Schwachwindbedingungen bewies Robbi Montau auf der „Once More“ vom Konstanzer Yachtclub mit drei ersten Plätzen seine überragende Revierkenntnis. Zweiter wurde Jan Eckert auf der „Fitzcarraldo“ vom Zürcher Segelclub und Ecki Zwicker vom Konstanzer Yachtclub Dritter mit der „Bagunca“. Insgesamt hatten bei den Lacustre 15 Schiffe gemeldet.

Neben dem Onkel-Ernst-Pokal der Lacustre haben sechs 75er Nationale Kreuzer auch ihren Karl-Gutmann-Gedächtnispreis ausgetragen. Hier siegte Richard Volz auf der „Passat“ vom Yachtclub Meersburg, vor KYC-Präsident Ewald Weisschedel mit dem „Petrus“ und Karsten Timmerherm vom Yachtclub Sipplingen mit dem „Tümmler“. Stephan Frank.

Die Ergebnisliste der Lacustre:
01: 167 Once More, Robbi Montau, KYC
02: 267 Fitzcarraldo, Jan Eckert, ZSC
03: 259 Bagunca, Ekki Zwicker, KYC
04: 249 Gropp, Stephan Frank, LSC
05: 245 Odysseus, Gerhard Jahn, BSC
06: 103 Palafitta, Christopher Dodd, YCK
07: 230 Al Dente, Bernd Stoll YCK
08: 88 No Name, Tino Ellegast, KYC
09: 177 Gilberte III, Dave Segbers, JRFV
10: 231 Papilio, Ernst Zollinger, YCK
11: 110 Relax, Willi Beck, YCI
12: 215 Zeno, Frank Neidhart, SCSte
13: 142 Gallinella, Norbert Blank, YCL
14: 039 Cigale, Werner Bill, ZSC
15: 135 Jeunesse, Christoph Zeiser, JRFV

Sonntag, 22. August 2010

22.08.10: Frauen duellieren sich segelnder Weise auf dem Wasser

rs/Am Samstag 28.8. und Sonntag 29.8. findet beim Yacht Club Romanshorn eine von vier Ausscheidungen der SUI Match Race Tour 2010 statt. Startbericht sind bei diesem Anlass nur Frauenteams damit auch sie die Gelegenheit erhalten am Finale um den Titel des Match-Race Schweizermeisters teilzunehmen.

Match Race ist eine spannende und taktisch anspruchsvolle Wettkampfsform. Gesegelt wird auf mOcean Booten, die auch bei wenig Wind so richtig in Fahrt kommen mit vier Crewmitgliedern. Am Start sind immer zwei Boote und kämpfen nach fest umschriebenen Regeln gegeneinander, wie das vom Americas Cup bekannt ist.

Das Teilnehmerfeld in Romanshorn wird mit 6 Frauenteams gestartet und diese starten für den DeutschSchweizerischen Motorboot-Club Konstanz, Yacht-Club Arbon, Yacht-Club Horgen, Yacht-Club Kreuzlingen, Zürcher Yacht-Club und dem gastgebenden Club, dem Yacht-Club Romanshorn. An dieser Regatta können auch Punkte für die Weltrangliste gesammelt werden.

Am Samstag nach der Begrüssung der Teilnehmerinnen um 09.00 Uhr kann nach dem Auslaufen um 10.00 Uhr gesegelt werden. Am Sonntag ist der erste Start auch nach dem Auslaufen ab 10.00 möglich. Die Siegerehrung findet am Sonntag 1 Stunde nach dem letzten Rennen, ca. um 16.00 Uhr statt.

Der Yacht-Club Romanshorn freut sich, diesen hochkarätigen segelsportlichen Anlass durchzuführen und wird die Erfahrung der vier bereits ausgerichteten Match Races nutzen können. Wettfahrtleiter ist das YCRo Mitglied Thedy Schmid, selbst ein erfahrener Regattasegler. Er wird von vielen freiwilligen Helfern des Club unterstützt. Die Jury, die beim Match Race Umpires heissen haben internationale Erfahrung und fällen die Entscheide auf dem Wasser.

Selbstverständlich sind wie immer Zuschauer herzlich willkommen und können kostenlos von der Hafenmole aus die Wettfahrten verfolgen. Wir hoffen, dass am Sonntag auch einige Teilnehmer des SlowUp die Rennen verfolgen werden und damit Einblick in eine interessante Sportart gewinnen können.




Fotos: mOcean Boats

22.08.10: Segler der Laser Flotte BW holen 4 Medaillen

Segler der Laser Flotte BW holen bei der German Open im 4.7 und der IDJM Radial in Wismar 4 Medaillen!

Bei der Intern. Deutschen Jugendmeisterschaft der Laser Radial und den German Open der Laser 4.7 vom 11. bis 15. August in Wismar war die Flotte BW mit insgesamt 28 Seglerinnen und Seglern vertreten. Im Laser Radial waren 15 der 133 Starter aus BW, im Laser 4.7 waren es 13 von 40!

Alleine die hohe Teilnehmerzahl aus BW im Laser 4.7 spricht schon für sich, denn Wismar liegt für die Segler aus dem „Ländle“ nicht gerade vor der Tür. Es bestätigt sich aber damit, dass in BW die 4.7 Klasse lebt, schon einen beachtlichen Stellenwert erreicht hat und als Einsteigerboot in die Olympischen Laser Klassen Radial (Frauen) und Standard (Männer) bei den Opti Aufsteigern nun Akzeptanz gefunden hat, ja richtig „in“ ist.

Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass es bei den Laser 4.7 sogar einen BW Doppelsieg gab und zwei weitere aus der Flotte unter den Top Ten rangierten. Nach 8 Wettfahrten bei Windstärken von 2 bis 5 Beaufort, also Bedingungen die allen Teilnehmern Chancen gaben, standen bei den Laser 4.7 auf dem Podium:

Boys u. gesamt
Gold: Marc Funken (1994) vom SVS Segelverein Schluchsee Flotte BW
Silber: Jonas Lietz (1996) vom YCRa Yachtclub Radolfzell Flotte BW


(Foto Preisträger 4.7)

Bei den 4.7 Girls ersegelte Pauline Liebig (1993) vom DSMC Konstanz die Goldmedaille.
Sie rangierte im Gesamtklassement auf einem hervorragenden 5. Rang.
Somit konnte die Laser Flotte BW 3 der 6 Medaillen bei den Laser 4.7 erringen!

Mit dem 7. Platz durch Marc Oberheim (1994) RC Rastatt
und 4 BW Seglerinnen am Anfang des zweiten Drittels,
16. Sophia Ehling (1995) YC Langenargen
17. Sarah Röck (1996) SC Öhningen
18. Viviana Funken (1996) SC Schluchsee
19. Natalie Götz (1994) WYC Friedrichshafen
hatte die Flotte BW in Wismar einen richtig starken Auftritt!

Im Laser Radial hingen die Trauben für die BW Segler etwas höher. Das Leistungsniveau ist ausgeglichener, da diese Bootsklasse inzwischen die größte der 3 Laser Klassen ist. Das zeigen 133 Starter. Dass aber Maximilian Stein (1993) vom YCL Yacht-Club Langenargen, der erst zwei Wochen vorher Europameister im Laser 4.7 wurde, bei seiner vierten Regatta im Laser Radial die Bronzemedaille ersegelte, ist ein grandioser Erfolg und Bestätigung seiner derzeitigen Stärke. Obwohl mit nur 58 kg Gewicht an der Untergrenze im Radial, hat er sich auch am Starkwindtag behaupten können und so den 3. Rang unter den 133 Teilnehmern gesichert.


(Foto Preisträger Radial)

Auf Platz vier folgt schon der nächste BW Segler, Conrad Rebholz (1992) vom WYC Friedrichshafen, der schon länger in der deutschen Laser Radial Spitze etabliert ist.

Mit 7 BW Seglern im ersten Drittel
24. Philipp Bilger (SVÖhningen)
30. Ben Schweigler (SVSchluchsee)
36. Svenja Stein (YC Langenargen)
37. Fabian Grathwohl (YC Radolfzell)
41. Felix Deckers (RC Rastatt)

kann sich auch bei den Laser Radial das Ergebnis sehr gut sehen lassen.


(Foto Preisträger)


(Foto Team BW)

Die nach dem Zusammenschluss aus der Flotte Bodensee und den einzelnen BW Revieren erstarkte Flotte BW haben die erste Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Die Idee des Initiators Wolf-Peter Niessen vom YC Langenargen war es, die Kräfte zu bündeln und insbesondere durch starkes Engagement für die Laser 4.7 Klasse frühzeitig und dauerhaft den Nachwuchs für die olympischen Klassen Laser Radial und Laser Standard vorzubereiten. Verbunden mit intensiven Trainings- und Fördermaßnahmen durch den Landes Seglerverband unter Landestrainer Peter Ganzert, aber auch die Unterstützungsprogramme der German Laser Association sowie des STG Sailing Team Germany ausschöpfend, scheint das der richtige Weg zu sein. Die nächsten Herausforderungen stehen an, weitere Erfolge wären die schönste Bestätigung!

Samstag, 21. August 2010

21.08.10: Neuer Partner "Messe Friedrichshafen"

Wir haben mit der Messe Friedrichshafen einen neuen Partner finden und mit der INTERBOOT vom 18. - 26. September 2010 einen ersten Banner auf unserer Homepage platzieren.

Wir hoffen auf eine langfristige Zusammenarbeit und wir bitten Sie, besuchen Sie nicht nur die Homepage der INTERBOOT, sondern auch gleich die attraktive und grösste Bootsmesse am Bodensee in Friedrichshafen. Schauen Sie sich den Imagevideo an.

Die Messe Friedrichshafen bietet eine Messeangebot, dass seineszeichen sucht. Mit der EUROBIKE vom 1. bis 4. September spricht sie auch uns Böötler an! Bitte beachten Sie dabei, dass die EUROBIKE nur am Samstag 4. September für das Publikum geöffnet ist.

Freitag, 20. August 2010

20.08.10: Mit Green Power in die Zukunft

Friedrichshafen - Green Power in der Bootsbranche bedeutet sparsame Bootsmotoren mit reduziertem CO2-Ausstoß, Hybridantriebe, Brennstoffzellen, Solarantriebe und umweltgerechtes Zubehör für Boote und Yachten. Die INTERBOOT in Friedrichshafen (18. bis 26. September) präsentiert in einer Sonderschau aktuelle Entwicklungen bei alternativen und effizienten Antriebstechnologien. Am INTERBOOT-Dienstag setzt der „Green Power Day“ diesen Themenkomplex mit Präsentationsfahrten auf dem Bodensee aktiv in Szene.

Green Power heißt für die Bootsbranche in erster Linie Energieeffizienz. Dass für Werften und Zubehörindustrie das Thema nicht neu ist, zeigt das breite Spektrum der vorgestellten Produkte auf der INTERBOOT 2010. Schon seit Jahren gibt es zahllose „grüne“ Aktivitäten, denn Segeln, Paddeln und Motorboot fahren macht nur auf sauberem Wasser und in einer intakten Umwelt richtig Spaß. Die Bedeutung der Energieeffizienz steigt allerdings auch in Anbetracht schwindender und dadurch immer teurer werdender fossiler Energieträger. Die darauf zurückzuführenden vielfältigen Aktivitäten der Automobilindustrie werden in immer größerem Maße von der Bootsbranche übernommen und den Bedingungen des Wassersports angepasst.

Besonders deutlich wird Green Power auf der INTERBOOT durch das Angebot an neuen Katalysatorsystemen für Bootsmotoren wie sie beispielsweise von MS Yachtsport präsentiert werden. Auch PS-starke Maschinen, die mit den speziellen Metallträger-Katalysatoren für Bootsmotoren ausgerüstet sind, erfüllen die strenge Bodensee-Abgasnorm Stufe zwei. Aber auch die großen Bootsmotorenhersteller wie Volvo Penta oder Yanmar können auf Entwicklungen bei ihren Produkten verweisen, die zu geringerem Verbrauch und weniger Schadstoffausstoß führen. Marx Marine, Yanmar-Händler aus Hamburg, präsentiert auf der INTERBOOT ein reines Elektroboot der ungarischen Werft Classic Boat. Boesch zeigt erstmals seine „620 Electric Power“, die mit einem kräftigen 120 KW-Antrieb ausgestattet ist.

Ein kostengünstiger Weg zu mehr Energieeffizienz ist die Umrüstung von Benzin-Bootsmotoren auf Flüssiggas als Treibstoff. Sie dient aufgrund des sehr viel geringeren CO2-Ausstoßes nicht nur der Umwelt, sondern ermöglicht auch im Rahmen der gültigen Bodensee-Abgasnorm die Aufrüstung auf mehr Power. Die Firma MIZU Technologie zeigt diese Möglichkeiten auf, die sogar die Zulassung von stärkeren Außenbordmotoren auf dem Bodensee erlaubt. Eine Flüssiggas-Zapfsäule gibt es an der Bootstankstelle in Konstanz.

Auf einen umweltfreundlichen Hybridantrieb setzt die niederländische Linssen Werft bei der 8,20 Meter langen, neu entwickelten Stahlmotoryacht „Grand Sturdy 25.9“. Diese Weltpremiere auf der INTERBOOT wird von einem Elektromotor angetrieben, der von einem durch einen Drei-Kilowatt-Generator geladenen Lithium-Ionen Batterie-Satz gespeist wird. Die sechs Tonnen verdrängende Hybridyacht hat einen besonders hydrodynamischen Rumpf, so dass die verhältnismäßig geringe Antriebsleistung auch für eine schwere Stahlyacht völlig ausreichend ist. Das effektive Hybridsystem entstand in Zusammenarbeit der Werft mit der Firma Mastervolt. Besucher der internationalen Wassersport-Ausstellung können mit dieser Yacht auf dem Bodensee zu Probeschlägen starten.

Dass die Energieeffizienz auch bei anderen Komponenten des Bootsantriebes eine immer wichtigere Rolle spielt, zeigt die Spezialfirma für Klapp- und Drehpropeller SPW aus Bremerhaven. Die neuen zwei- und dreiflügeligen Drehflügelpropeller des Typs Varioprofil sind so konstruiert, dass ihre optimale Leistung individuell auf die jeweilige Segelyacht abgestimmt wird. Dadurch ist laut Firmenangaben eine bessere Leistung mit geringerem Verbrauch als bei vielen anderen Propellern möglich.

Die SFC Energy AG macht auf der Sonderausstellung Green Power auf der INTERBOOT mit der von ihr präsentierten EFOY-Brennstoffzelle das hohe Umweltbewusstsein der Wassersportler deutlich. Von der Brennstoffzelle, die mit einer Ladekapazität bis zu 2,2 kWh pro Tag eine umweltfreundliche Stromversorgung an Bord ermöglicht, wurden in den vergangenen Jahren mehr als 19.000 verkauft.

Auf der diesjährigen INTERBOOT zeigen rund 500 Aussteller aus 25 Ländern, was der Wassersport aktuell zu bieten hat. In acht Hallen, auf dem Messe-See und am Bodensee können die Besucher wie in den Vorjahren die Neuheiten der Bootsbranche sehen und testen. Darüber hinaus wird den Besuchern ein vielfältiges Informations- und Unterhaltungsprogramm geboten. Weitere Infos unter www.interboot.de.