Samstag, 31. Juli 2010

31.07.10: Segler Gala

Der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee und Rhein (RV6) lädt am Freitag 29. Oktober 2010 zum Gala-Abend ein!

Der Abend findet im Anschluss an die Generalversammlung der Clubpräsidenten des RV6 im Hafen Romanshorn auf dem Motorschiff ”Thurgau” statt.

Programm
18:00 Uhr Generalversammlung für Clubpräsidenten
19:30 Uhr Apéro
Eintreffen der Gäste
Preisverleihung: Junioren
20:00 Uhr Gala-Dinner
Preisverleihung: - “Goldener Stander” - “Ritter der Seefahrt”
Tenue: sportlich elegant

Teilnehmer: Alle Segler die Mitglied in einem RV6 Segelclub sind eingeladen, sie bezahlen einen Unkostenbeitrag von Fr 80.- für das Essen, zahlbar an der Abendkasse.

Freitag, 30. Juli 2010

30.07.10: Traumstart für Simon Grotelüschen

Der sechste Wettfahrttag der 121. Travemünder Woche sorgte bei Akteuren und Zuschauern einmal mehr für Begeisterung. Eine beständige Brise zwischen vier und fünf Beaufort, in Böen auch darüber, sorgte am Donnerstag (29. Juli) für ideale Segelbedingungen. Zwölf Bootsklassen absolvierten auf sechs Bahnen ein umfangreiches Programm mit bis zu vier Wettfahrten. Dabei schalteten sich die olympischen Laser in das Geschehen ein – mit dem überragenden Auftritt des Lokalmatadors Simon Grotelüschen, der in allen drei Rennen mit klarem Abstand die Ziellinie als Erster kreuzte.

Der Athlet des Lübecker Yacht-Clubs zeigte der nationalen Konkurrenz beständig das Heck, darunter Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann, die gemeinsam im 49er eine Olympia-Teilnahme für 2016 anstreben, sich im Laser aber Meriten verdient haben und nun ihrer alten Klasse einen Besuch abstatten. Schadewaldt rangiert hinter dem Berliner Marco Grasse auf Rang drei, ihm am Heck klebt Hannes Baumann. Vorn aber dreht Grotelüschen einsam seine Runden.

„Es war extrem böig und drehend und umso erfreulicher, dass es so gut geklappt hat“, freute sich der 23-Jährige, der sich mit den Stationen Travemünder Woche und dem anschließenden Weltcup in Weymouth auf die Weltmeisterschaft Ende August auf Hayling Island (Großbritannien) vorbereitet. „Die Form stimmt. Schon mit Platz sieben bei der Europameisterschaft und dem fünften Rang bei der Kieler Woche war ich gut unterwegs.“

In der gemischten Wertung des für die Frauen olympischen Laser Radial muss die Kielerin Martje Uecker derzeit nur einem Mann den Vortritt lassen. Der Berliner Tobias Graf rangiert nach zwei Tagessiegen und einem vierten Platz an der Spitze des Feldes.

Ihren Travemünder Woche-Auftritt beendet haben am Donnerstag die Akteure der Kielboot-Trapezklasse Asso 99. Hier durfte sich der Ungar Szabolcs Detre mit seinen fünf Crew-Mitgliedern über den Erfolg im Euro Cup freuen. „Es hat unglaublich Spaß gemacht heute. Mit vier Rennen war es aber auch ein anstrengender Tag“, erklärte der Olympia-Dritte von 1980 im Flying Dutchman. Seit zehn Jahren segelt der Ungar vom Plattensee die Asso-Klasse und ist begeistert: „Ein tolles Boot, bei allen Bedingungen schnell, dabei aber auch stabil zu segeln. Es fliegt fast über die Wellen.“


Hobie Multi Europeans, 121. Travemünder Woche, Start (© MK/Travemünder Woche)

Fluggefühle durften auch die Hobie Cats bei ihren Multi Europeans erleben. Denn im Trapez stehend und mit einem Rumpf aus dem Wasser fegten sie über die Wellen hinweg. Dicht an dicht an der Startlinie boten die Hobie 16 dabei einen einzigartigen Anblick. Ausgestattet mit einheitlichen Segeln zog die Flotte in Regenbogenfarben über das Wasser. Am schnellsten unterwegs waren die Franzosen Jerome le Gal/Marco Iazzetta. Nach einem mäßigen ersten Tag schoben sich die Deutschen in eine bessere Position. Der zwölfmalige Europameister Detlef Moh aus Reinfeld hat mit Karen Wichardt an der Vorschot als Zweitplatzierter eine Medaille fest im Blick. „Wir geben auch den Kampf um den Titel nicht auf. Die Franzosen sind zwar die Favoriten, kochen aber auch nur mit Wasser. Am nächsten Tag kann alles anders aussehen. Wir hatten heute ein bisschen Pech bei den Starts, haben uns dann nach vorn gearbeitet und waren insgesamt schnell unterwegs“, sagte Mohr.

Eine gleiche Konstellation an der Spitze weist auch die aktuelle Ergebnisliste der Hobie 14 aus: Ganz vorn dominieren die Buchstaben FRA im Segel das Geschehen, dahinter folgt GER. Arnaud Thieme führt vor Broder Diedrichsen. Und auch bei den Nachwuchs-Kats ist mit Jolan Neiras/Jaques Rochefort ein französischen Team vorn.

Bei der internationalen deutschen Meisterschaft der Formula-18-Katamarane liegen die Brüder Helge und Christian Sach (Zarnekau) nach Rang drei bei der Tornado-WM nun auf dem zweiten Platz. Bislang nur durch eine Kollision zu stoppen waren die Italiener Vittorio Bissario/Lamberto Cesari. Nach zwei Siegen lagen sie auch im dritten Rennen weit in Führung, als die Schweden Fredrik Karlsson/Karl Blomgren unter Gennaker ohne Wegerecht direkt in den rechten Rumpf der Italiener jagten und ihnen den Bug abfuhren. „Wir waren kurz vorm Sinken, so etwas habe ich noch nie erlebt“, berichtete Vorschoter Cesari, dem im Anschluss eine arbeitsreiche Nacht bevorstand, denn ein Ersatzrumpf musste angebaut werden.

Cesari war aber hoffnungsvoll: „Am Freitag sind wir wieder auf dem Wasser.“ Mit anderen Problemen hatten derweil die Sach-Brüder zu kämpfen: „Es war heute schwierig zu segeln bei den böigen Winden, und wir hatten nicht immer den richtigen Durchblick, haben zunächst weiter hinten angefangen, uns dann aber weiter nach vorn gesegelt“, berichtete Helge Sach, der mit seinem Bruder bereits 16 Travemünder Woche-Siege auf dem Konto hat.

Zum Auftakt der Trias gab die Crew um Roderich Uerlichs (Simmerath) mit einem zweiten Platz und zwei Siegen den Ton an. Und die deutsche Bestenermittlung der Laser SB3 führt Klassenboss Reinhard Schröder (Grabow) an.

Alle Ergebnisse >

Donnerstag, 29. Juli 2010

29.07.10: Um 7 Uhr fällt der Stadtschuss (31. Juli)

Mit einem frischen Rheintäler segeln die erwarteten 200 Boote unter Spi Richtung Konstanz. Das Rennen geht um den Ost-West Pokal, aber alle erwartet ein kühles Freibier, mit dem die Landcrew des Konstanzer Yachtclub die Segler am Hafen empfängt. Es sollte für jedes Boot einen Liegenplatz geben, denn der KYC räumt extra für dieses Event seinen Hafen, so auf der Homepage zu lesen.

(BN) Gemäss Windfinder sieht es eher nach einer langen Reise aus. Was aber sicher ist, Sonnenschutzmittel und Getränke sind nach den vergangenen kühlen Tagen angesagt. Die Ost-West-Regatta zählt zum Obersee-Yardstickpokal 2010. Mit Klick auf das Logo rechts können Sie sich weitere Infos der zweitgrössten Regatta am Bodensee holen.

29.07.10: Ein Segeltraum wurde wahr

Mit Highspeed zum WM Titel auf der Lübecker Bucht!

Wir können es nicht glauben. Wir sind Segel-Weltmeister im ultraschnellen Tornado Katamaran!

Mit der Gold-Serie 3-1-2-1-1-2-2-5 haben wir vor Travemünde auf der Lübecker Bucht bei leichten bis starken Winden 50 Teams aus 8 Nationen hinter uns gelassen. Am Ende war es nur ein Punkt Vorsprung vor den Griechischen Olympiateam Iordanis Paschalides und Kostas Trigonis die uns den sensationellen Sieg sicherten.

Denn wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit dem Sieg bei der Segel-WM. Unser Ziel waren die Top Ten. Dass es am Ende so gekommen ist, können gar nicht fassen. Aber es gibt eben Rennen, da läuft es perfekt von Anfang an.

Am ersten Tag 3 Rennen bei 4-6 Bft. Am zweiten Tag 2 Rennen bei 2-3 Bft. und am dritten Tag zwischen 1 und 6 Bft. mit 3 finalen Rennen. Also Winde in allen Stärken und allen Richtungen. Besser konnte die Lübecker Bucht sich präsentieren. Nur ein Allrounder konnte da gewinnen. Genau das war unsere Stärke.

Am letzten Regattatag sind wir eher etwas konservativer gestartet und haben uns taktisch an das Heck der Griechen gehängt. Unser Ziel war, diese nicht zu verlieren. Es durfte nur kein Boot zwischen uns und denen sein. Wir hatten ja ein gutes Punktepolster aus den ersten fünf Rennen. Dieser mussten wir nur durch den letzten Tag retten. Das haben wir geschafft, auch wenn es am Ende knapp wurde. Doch das macht eben ein richtiges Finale aus. Von sehr leichten Winden bis Hammerböen bis 6 Bft. Alles in einem Tag. Das war taktisch und konditionell höchst anspruchsvoll.

Die Tornado Klasse www.tornado-class.org besteht seit 40 Jahren und erstmals hat ein Mixed Team eine WM gewonnen. Wir sind seit 1992 verheiratet und segeln seit einem Jahr zusammen auf der schnellen Bootsklasse Tornado. Wir können es immer noch nicht fassen, das wir es in so kurzer Zeit geschafft haben ganz nach oben zu kommen. Wir sind überglücklich und hoffen dass wir auch andere Segler motivieren können es mal als Mixed zu versuchen.

Weiter Details zum Rennen kommen später. Jetzt müssen wir erst einmal den WM Titel mit den Seglern aus allen Teilen der Welt ordentlich feiern.

Weitere Infos, Ergebnisse und Bilder zum Download unter www.travemuender-woche.net. Viele Grüße, Nahid & Roland Gäbler www.teamgaebler.de.

Mittwoch, 28. Juli 2010

28.07.10: IWGB verleiht "Blauer Anker"

Die IWGB mit ihrem Umweltprogramm "Blauer Anker" hat neue bzw. bestehende Zertifikationen vorgenommen.

In den Häfen bzw. Gemeinden Staad SG, Hafen am Rheinspitz und die Marina Rheinhof Altenrhein weht nun der "Blaue Anker" wieder oder eben neu!

Mehr Infos unter IWGB >

28.07.10: "Blaue Umweltflagge 2010" für den Konstanzer Hafen

Von einem „kleinen Jubiläum“ sprach DSMC - Präsident Fred Schmid bei der Verleihung der Blauen Umweltflagge 2010 im Konstanzer Hafen.

Dabei betonte er die exzellente Zusammenarbeit mit den im Hafen benachbarten Bodenseeschiffsbetrieben, den Stadtwerken, der Wasserschutzpolizei und der befreundeten Wassersportabteilung des Eisenbahner Sportvereins.

Besonders bedankte sich Schmid beim Umweltbeauftragen des DSMC Alex Vetter, auf dessen Initiative das international anerkannte Umweltsymbol bereits zum fünfzehnten Mal über dem Konstanzer Hafen wehen dürfe.

Auch das neue Clubheim des DSMC sei mit hohem Engagement im Umweltbereich errichtet worden.

Seit Saisonbeginn stünden den vielen Hundert Wassersportgästen der Konzilstadt nun erstmals mitten in der Stadt würdige und umweltgerechte Sanitär- und Entsorgungsanlagen zur Verfügung.

Damit gebe der Konstanzer Stadthafen eine vorbildliche Visitenkarte bei allen Gästen ab und dokumentiere das freundschaftliche und umweltorientierte Miteinander von Berufs- und Sportschifffahrt.

Trotz des strömenden Regens ließen es sich die Vertreter der Hafenanrainer nicht nehmen die Verleihung der Blauen Europaflagge durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung DGU in freundschaftlicher Runde zu feiern.


V.l.n.r. Konrad Frommer (Geschäftsführer der BSB), Xanti Pieper (DSMC), Jörg Handreke (Geschäftsführer der BSB), Wolfgang Schöller (Abt. Leiter Wassersport ESV), Hauptkommissar Rolf Große (WAPO), Alex Vetter (Umweltbeauftragter DSMC), Michael Pieper (DSMC), Fred Schmid (Präsident DSMC), Bruno Leitmann (Hafenmeister), Manfred Büsing (Präsident ESV), Stefan Ballier (Geschäftsführer BSB), Kuno Werner (Geschäftsführer Stadtwerke)

28.07.10: Mit iPhone-App zum Schifferpatent

(IBN) Mit der iPhone Applikation "Bodensee-Schifferpatent Prüfungstrainer" trainieren Sie die Prüfungsfragen für das Bodensee-Schifferpatent wo immer Sie wollen und wann Sie gerade Zeit und Lust haben.

Egal ob Kat. "D" für Segelboot, "A" für Motorboot oder das Hochrheinpatent. Sie wählen die Kategorie, die Sie üben möchten. Die Fragen werden, genau wie in der Prüfung, im Multiple-Choice-Verfahren gestellt und immer wieder neu per Zufall ausgewählt. Die Statistik zeigt den individuellen Lernfortschritt und informiert Sie darüber, was Sie schon können und was Sie noch üben sollten.

Das Programm kann aus dem App Store heruntergeladen werden und kostet 4,99 Euro.

Auf IBN-Online finden Sie auf der 2. Startseite links unten einen entsprechenden Hinweis und Link dazu oder kaufen Sie das gleich hier: kaufen >

Dienstag, 27. Juli 2010

27.07.10: TW-Hattrick für Jan Kurfeld im Finn

Kein Wind und keine Wettfahrten am Dienstag / Hobies begeistert

TRAVEMÜNDE. Für 13 Bootsklassen nahm die 121. Travemünder Woche am Dienstag (28. Juli) ein abruptes Ende. Mangels Wind erklärte Walter Mielke als oberster Wettfahrtleiter schon mittags den Abschluss der Regatta. Im olympischen Finn-Dinghy durfte sich der Warnemünder Jan Kurfeld als glücklicher Sieger über den punktgleichen Polen Piotr Kula feiern lassen. Bei den ebenfalls olympischen 470ern dominierten die Weißrussen Daniil Adzintsov/Kiryl Meyer und siegten vor Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff aus Langenfeld. Und in den weiteren sieben Klassen, die am Dienstag (27. Juli) um 13 Uhr zur Siegerehrung gerufen wurden, durften vier weitere deutsche Crews die größten Pokale abholen. Für die Hobie-Katamarane gab es in sieben Disziplinen EM-Trophäen.

Für Jan Kurfeld war die Absage weiterer Wettfahrten angesichts der glatten See die richtige Entscheidung: „Ich wäre gern noch weiter gesegelt, aber für die Flaute kann keiner was. Und die Wettfahrtleitung hat mit ihren Einschätzungen in diesen Tagen stets richtig gelegen“, sagte der 22-Jährige, der sich nach den Erfolgen in 2008 und 2009 über den TW-Hattrick freuen durfte: „Das war das Ziel. Jetzt kann ich zuversichtlich in die WM Ende August gehen. Ich habe hier ein neues Segel getestet und war sehr zufrieden mit dem Speed. Das WM-Ziel ist jetzt eine Top-16-Platzierung, um das B-Kader-Kriterium des Deutschen Segler-Verbands zu erfüllen“, sagte Kurfeld, der ebenso wie Piotr Kula vier Tagessiege und drei zweite Plätze in die Wertung einbrachte, im Streichresultat aber besser war als der Pole.

Komplett einverstanden mit der frühen Entscheidung über das Regatta-Ende waren auch die 470er. „Es sah nicht nach Wind aus, und am Abschlusstag ist immer mehr Zeitdruck“, sagte Jan-Philipp Hofmann, der sich mit Vorschoter Felix Brockerhoff trotz eines mäßigen dritten Wettkampftages noch auf Platz zwei hinter den Weißrussen rettete. „Am Montag haben wir einen Start verpatzt und im zweiten Rennen auch noch einen Penalty kassiert, dadurch wurde es mit Platz zwei noch einmal eng“, erklärte Hofmann.

Ein begeistertes Zwischen-Resümee der Multi Europeans zog der europäische Klassenpräsident der Hobie Cats, Fritz-Rüdiger Klocke (Flensburg). Während am Dienstag die Titel in vier Disziplinen (drei waren schon Sonntag entschieden) vergeben wurden, gehen die Hobie 14, Hobie Dragoon und Hobie 16 ab Mittwoch (28. Juli) in ihre Titelrennen. „Wir sind rundum glücklich. Insgesamt haben wir in diesen Tagen 259 Meldungen. Das ist neuer Rekord. Und der Event läuft perfekt – angefangen vom Gelände an Land bis zu den Wettfahrten auf dem Wasser. An drei Tagen hatten wir perfekte Segelbedingungen mit fairen Rennen, auch wenn es am Anfang für einige Athleten etwas hart war“, erklärte Klocke, der in den Klassen Tiger, Wildcat, FX-One und Hobie 16 Youth weitgehend die erwarteten Ergebnisse registrierte.

So setzten sich bei der neuen Hobie-Klasse, den Wildcats, die Italiener Vittorio Bissario/Lamberto Cesari überlegen gegen Jörg Gosche/Hannes Pegel (Bremen) und Daniel Paysen/Nico Heinrich (Hamburg) durch. Bei den Tigern hatten die favorisierten Niederländer Gerard Loos/Pieter van Ruitenburg die Rümpfe vorn. Hier sicherten Kai Wippersteg/René Bertheau (Bremen) den Bronzerang hinter den Belgiern Simon Rombaut/Lucas Becker. Eng wurde es bei den Einhand-Kats FX-One, bei denen der Spanier Marc Verdauger gegenüber David van Aart (Niederlande) und dem Lüdenscheider Harald Busch das bessere Ende für sich hatte. Und die Jugend-Klasse dominierten die Franzosen Benjamin Deguine/Benjamin Roulant mit ausschließlich ersten und zweiten Plätzen in der Wertung nach acht Rennen.

Für deutsche Siege in den internationalen Klassen sorgten Andreas Voigt (Potsdam) bei den Contendern, Niklas Steimann (Klein Rönnau) beim Euro-Cup der Int. Canoe Taifun, Georg Borkenstein/Eike Dietrich (Frauendamm) bei den INT. 14 sowie die Berliner Axel Oberemm/Gerd Linnemann in der Korsar-Klasse.

Vergeblich auf Wind warteten auch die Tornados, die ihre manroland Weltmeisterschaft am Mittwoch beenden, sowie die Asso 99 mit ihrem bis Donnerstag andauernden Euro-Cup sowie die Musto Skiffs, die am Mittwoch ihren German-Open-Sieger proklamieren. Die Wettfahrten der 121. Travemünder Woche werden am Mittwoch um 11 Uhr fortgesetzt. Die Windvorhersage der WetterWelt Kiel verspricht eine mäßige West-Südwest-Brise.

Montag, 26. Juli 2010

26.07.10: Europacup der 30er Schärenkreuzer

Ab Donnerstag 29. Juli 10 Uhr ist die erste Startbereitschaft der 30er Schärenkreuzer vor Langenargen. Die 30er Rennversion, die 30er Tourenversion und die Classic's tragen beim Yachtclub Langenargen (YCL) den Europacup aus (Ausschreibung >).

Gemäss Meldeliste (Link > ) versuchen 37 Teams aus 4 Nationen die begehrten Pokale zu gewinnen. Ab 4 Wettfahrten werden die ersten Streicher berücksichtigt und der Sonntag 1. August ist Reservetag.

30er am Pery-Cup 2009 (© 30-qm-Schärenkreuzer e.V.)

26.07.10: Erste TW-Titel nach Frankreich, Holland, Kiel und Wiesmoor

TRAVEMÜNDE. Der Wind bleibt den Aktiven der 121. Travemünder Woche ein treuer Gefährte. Auch am Sonntag (25. Juli), dem zweiten Wettkampftag, blies es anfangs mit fünf Beaufort aus Nordwest. Und Finn Dinghy-Segler Jan Kurfeld aus Wismar behielt Recht, dass es bei diesen Bedingungen zu einem Zweikampf mit dem Polen Piotr Kula kommt. Beide liegen nach sechs Rennen mit jeweils drei Tagessiegen punktgleich an der Spitze. In der zweiten olympischen Bootsklasse, den 470ern, bleiben die Nachwuchs-Akteure Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Duisburg/Düsseldorf) in der Verfolgerrolle der Weißrussen Daniil Adzintsov/Kiryl Meyer. Bei den Hobie Cats wurden die ersten Europameister gekürt, darunter Knut Jansen und Anke Delius aus Kiel bei den Hobie 16 Masters.


121.Travemünder Woche, Segel-Arena Trave, Tornado Team Red Bull vor der Nordermole (Foto: TW)

Der deutsch-polnische Finn-Zweikampf zwischen Kurfeld und Kula hält bereits seit Jahren an und geht bei der 121. Travemünder Woche in die nächste Runde. „Wir sind absolut auf einem Niveau. Mal liegt Piotr vorn, mal ich. Heute hatte er einen besseren Tag, morgen kann es wieder anders sein“, sagte der 22-jährige Kurfeld, der bei der Junioren-WM 2007 und Junioren-EM 2008 jeweils vor Kula siegte. Am Sonntag musste er aber bei zwei von drei Rennen dem polnischen Kontrahenten den Vortritt lassen. „Es war stets eine heiße Kiste mit Wendeduellen bis zur Ziellinie“, so der Wismarer.

Bei den 470ern zogen Hofmann/Brockerhoff vor allem unter Spinnaker gegen die Weißrussen den Kürzeren. „Wir setzen auf andere Windbedingungen in den kommenden Tagen, vielleicht können wir denen dann Paroli bieten“, sagte Steuermann Jan-Philipp Hofmann, der seit einem Jahr mit Felix Brockerhoff in der Olympiaklasse segelt, sich mit Blick auf die Spiele 2016 aber noch nicht zwischen 470er und der noch schnelleren 49er-Klasse entschieden hat.

Zum Auftakt der manroland Tornado-WM erwischte der dreimalige Weltmeister Roland Gäbler mit seiner Frau Nahid (Tinglev) einen sehr guten Start. Nach drei Rennen liegt er mit einem Punkt vor den Griechen Iordanis Paschalidis/Konstantine Trigonis an der Spitze der mehr als 50 gemeldeten Crews. Die Australier Brett Burvill und Ryan Duffield sind Dritte vor Helge und Christian Sach aus Zarnekau. Auch am späten Nachmittag hatten die Gäblers beim Showrennen auf der Trave vor erneut vielen tausend Zuschauern wieder den Bug vorn und gewannen wie am Vortag das Preisgeld von 100 Euro und eine Flasche Champagner.

Erste Titel wurden am Sonntag auch bereits vergeben. Und die Deutschen schnitten sich einen Teil vom Siegerkuchen ab. So gewannen Knud Jansen/Anke Delius (Kiel) bei den Hobie 16 die Masters-Europameisterschaft vor Detlef Mohr/Karen Wichardt und Tom Schreyack/Stephan Schubert (beide Kellenhusen). In den beiden anderen Hobie-Disziplinen, die bereits ihre Titelkämpfe beendet haben, schoben dagegen die ausländischen Gäste ihre Rümpfe nach vorn. Bei den Hobie-16-Frauen holte sich die niederländische Crew Marielle Zonneveld/Celine van Dooren die Goldmedaille, während bei die Spi-Hobies die Franzosen für einen kompletten Triumph der Equipe Trikolore auf dem Siegerpodium sorgten, mit Martin Orion/Charlotte Hilliard an der Spitze. Auf die Vergabe der Trophäen müssen die Crews allerdings noch bis Dienstag warten, wenn auch die Hobie Tiger, Wildcats, FX-One und die Jugend ihre Wettkämpfe beendet haben.

Bei den 505ern zeigte eine Frau währenddessen der gesamten Flotte das Heck. Helen Fischer (Wiesmoor) fuhr mit Lars Dehne an der Vorschot in sechs Rennen vier Tagessiege und zwei zweite Plätze ein und siegte damit in der Gesamtwertung vor dem deutschen Klassenpräsidenten Jürgen Waldheim (Berlin) mit Thomas Jung.

Ein „traumhaftes“ erstes TW-Wochenende erlebte Seebahn-Chef Jens Kath. „Es war an beiden Tagen perfektes Segeln, am Sonnabend vielleicht mit einer etwas harten Welle, die auch unsere Tonnenleger vor Probleme stellte. Aber es waren tolle Bilder, und wir als Wettfahrtleitung hatten den Logenplatz, als die Yachten auf dem Up-and-Down-Kurs um uns herum fuhren“, hatte Kath seinen Spaß am Geschehen, das mit den geplanten fünf Kurz-Wettfahrten beendet wurde. Am kommenden Freitag geht es dann auf die Mittelstrecke nach Boltenhagen.

Die Segler selbst trugen ihren Teil zum perfekten Geschehen bei, denn alle Wertungsgruppen kamen in den fünf Wettfahrten ohne kollektiven Frühstart aus, und boten am Sonntag noch einen optischen Leckerbissen. „20 Boote in einer Linie mit einem Nullstart im Sonnenschein – so etwas sieht man nur selten“, so Kath.

Reichlich Grund zum Jubeln hatte auch der für den Lübecker Yacht-Club startende Jürgen Klinghardt mit seiner „patent³“-Crew. Denn sowohl in der Wertungsgruppe ORC II als auch in OSC V räumte er das Siegersilber ab und zeigte damit, dass er in Vorbereitung auf die ORC-WM im September vor Flensburg auf dem richtigen Weg ist. Die Klasse der großen ORC-I-Yachten beherrschte Peter Süselbeck (Oberhausen) mit seiner „Westwind“.

Segeln in Zahlen (im Detail >)

Sonntag, 25. Juli 2010

25.07.10: Für manchen TW-Starter zu viel Wind und Wellen

25.07.10 - TRAVEMÜNDE. Rechtzeitig zum Start in die 121. Travemünder Woche hat die Sommerflaute eine Pause eingelegt. Bei besten Wetter- und Windbedingungen, wolkig, aber trocken mit einer frischen Brise um fünf Beaufort - in Böen auch darüber hinaus, sowie einer kappeligen Welle schickte der oberste Wettfahrtleiter Walter Mielke am Sonnabend (24. Juli) Athleten in 18 Disziplinen aufs Wasser. Es wurde ein arbeitsreicher Tag für die Seglerinnen und Segler, denn bis zu drei Wettfahrten standen auf den acht Regatta-Bahnen auf dem Plan. Herausragender Akteur aus deutscher Sicht war der Wismarer Jan Kurfeld im olympischen Finn-Dinghy mit zwei Siegen und einem zweiten Rang.


TW09 Kat+Skiff F18 Hobie Tiger Paysen+Heinrich (Foto: TW)
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Bei den Multi Europeans der Hobie Cats wurden von zehn Wettbewerben bereits sieben Disziplinen ins Rennen geschickt, wobei gleich mehrere Einheimische vorne mitmischten. Und am Abend starteten dann auch noch erstmals in der Geschichte der Travemünder Woche die Tornados zu Showrennen direkt vor den Augen des zahlreichen Publikums in der Segel Arena Trave - mit einem würdigen Sieger. Denn bei dieser Premiere triumphierte der dreimalige Weltmeister Roland Gäbler mit seiner Ehefrau Nahid.

Einen fast perfekten Tag erlebte Jan Kurfeld: „Das war super heute: Nach Wochen mit Flaute endlich mal wieder Wind. Es war zwar anstrengend, hat aber richtig Spaß gemacht.“ Und schnell unterwegs war der Wismarer zudem. „Etwas ärgerlich war nur, dass ich im ersten Lauf den Sieg kurz vor der letzten Tonne, als der Pole Piotr Kula an mir vorbei gezogen ist, noch aus der Hand gegeben habe“, sagte Kurfeld, der bei gleichbleibenden Windbedingungen bis Dienstag einen Zweikampf mit Kula um den TW-Sieg erwartet. In der zweiten olympischen Disziplin, den 470ern, müssen sich die deutschen Nachwuchs-Akteure Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Duisburg/Düsseldorf) trotz einer starken Serie mit zwei zweiten Rängen und einem Tagessieg hinter den zweimal siegreichen Weißrussen Daniil Adzintsov/Kiryl Meyer einreihen.

Im Kampf um europäische Titelehren bei den Hobies haben mehrere deutsche Crews ihre Anwartschaft auf eine Medaille angemeldet. Bei den Hobie Wildcats liegen Jörg Gosche/Hannes Pegel (Bremen) mit drei zweiten Plätzen in Lauerposition hinter den Italienern Vottorio Bissario/Lamberto Cesari, die vom Gardasee her Starkwind-Bedingungen gewohnt sind. Auf Rang drei hat der europäische Klassenboss Fritz-Rüdiger Klocke (Flensburg) mit Maren Odefey eine starke Ausgangsposition. „Die Bedingungen waren heute sicherlich an der Grenze des Machbaren. Einige Crews hatten Bruch. Daher hat sich das Feld etwas reduziert. Wir selbst sind sehr zufrieden, hatten auf eine gute Platzierung gehofft, aber Rang drei übertrifft die Erwartungen“, berichtete Klocke.

Im Feld der Hobie Tiger sind die Hohwachter Kai Wippersteg/René Bertheau auf Rang drei als beste Deutsche geführt. Gar auf Titelkurs liegen bei den Hobie Masters Knud Jansen/Anke Delius (Kiel) sowie FX-One-Akteur Michael Pallowitz (Dersau), während in den anderen Hobie-Disziplinen die ausländischen Gäste das Geschehen bestimmen. So auch bei den Hobie-Youth, wo die Franzosen Benjamin Deguine/Benjamin Roulant vorne weg segeln. Diese Überlegenheit musste auch der Lübecker Lokalmatador Malte Ebbecke anerkennen, der mit Felicitas Franke auf Platz 14 liegt. „Die Konkurrenz ist wirklich super stark, wir haben leider ein paar Dreher falsch erwischt, daher ist das Ergebnis noch ausbaufähig. Nach drei Rennen sind wir jetzt aber erst einmal ziemlich kaputt“, sagte Ebbecke.

Als Erste am TW-Starttag waren die kippeligen Gleitjollen der Int. Canoe-Klassen auf Bahn Beach mit ihrem Tagesprogramm durch. Bei mäßigen bis frischen Nordwestwinden in den Böen bis Stärke sechs hatten sich eh nur die Mutigsten aufs Wasser getraut. Mehrere hundert Zuschauer beobachteten auf der Nordermole deren spektakuläre Ab- und Anlegemanöver. Der Schwede Johann Elfström übernahm nach zwei Euro-Cup-Rennen die Führung im One Design, Martin Droll (Berlin) und Niklas Steimann (Klein Rönnau) teilen sich die Spitze im Taifun. „Nach zwei harten Rennen habe ich Schluss gemacht, damit die Fehlenden nicht gleich zu viel an Boden verlieren“, erklärte Wettfahrtleiter Hans-Herbert Hoffmann vom Norddeutschen Regatta Verein, der für Thorsten Rocksien eingesprungen war.

Zu hart waren die Bedingungen auch für viele Akteure in den Jollen, so dass hier nur wenige Crews auf die Bahn gingen und sich schon einmal ein Punktepolster für die kommenden Wettfahrttage anlegten. Herausragend aus deutscher Sicht waren die Klassen Contender, 505er und Korsar. Während der Potsdamer Andreas Voigt mit drei Siegen in drei Rennen eine makellose Serie bei den Contendern hinlegte, führen Helen Fischer/Lars Dehne (Berlin) ebenso souverän die 505er-Klasse an – vor dem deutschen Klassenboss Jürgen Waldheim (Berlin) mit Thomas Jung an der Vorschot. Und auch die Korsare Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) durften sich als Dreifachsieger feiern lassen.

Auch die Dickschiffsegler auf der Seebahn absolvierten zum TW-Start drei Rennen auf Up-and-Down-Kursen (Am-Wind/Vorwind). Bei den großen Yachten der Klasse ORC I liegt die „ADAMAS“ von Jan Peters (Heiligenhafen) in Führung. In der ORC II bewies Lokalmatador Jürgen Klinghardt mit seiner Crew auf der „patent3“ beste Revierkenntnisse und führt das Feld an.


Segeln in Zahlen

Ergebnisse vom ersten Wettfahrttag der 121. Travemünder Woche (Sonnabend, 24. Juli)

Olympische Klassen

470er
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Daniil Adzintsov/Kiryl Meyer (Russland) 4 Punkte; 2. Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Langenfeld) 5; 3. Martin und Simon Fruergaard (Dänemark) 11; 4. Johanna Claus/Anna Bach (Wittenförden) 17; 5. Viktoriya Shuvalova/Liliya Zakhryamina (Russland) 18; 6. Patrik Drees/Max Schümann (Berlin) 21.

Finn Dinghy
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Warnemünde) 4 Punkte; 2. Piotr Kula (Polen) 7; 3. Christoph Froh (Schwerin) 11; 4. Julian Massler (Kiel) 14; 5. Ulli Kurfeld (Rostock) 15; 6. Lennart Luttkus (Tönisvorst) 15.

Internationale und nationale Klassen

Hobie Multi Europeans

Hobie 16 Open Spi
Gesamtstand nach zwei Wettfahrten: 1. Adrian Orain/Olivier Kersuzan (Frankreich) 4 Punkte; 2. Joep Wijnand/Mathijs Pauli (Niederlande) 7; 3. Klemens Kitzmüller/Gundi Wech (Österreich) 7; 4. David Krief /Magali Hughes (Frankreich) 8; 5. Daniel Tippelt/Valerie Sindelar (Österreich) 11; 6. Christian Mørk/Mark Landry (Dänemark) 12.

Hobie 16 Spi Women
Gesamtstand nach zwei Wettfahrten: 1. Anneloek Rauwerdink/Ingrid Bakker (Niederlande) 3 Punkte; 2. Kerstin Wichardt/Sarah Schütte (Hohwacht) 6; 3. Marielle Zonneveld/Celine van Dooren (Niederlande) 6; 4. Yvonne Winspear/Josephine Moss (Großbritannien) 9; 5. Annouck Philippron/Julie Wijnand (Belgien) 12; 6. Silvia und Lara Sicouri (Italien) 16.

Hobie 16 Spi Youth
Gesamtstand nach zwei Wettfahrten: 1. Bellet Romain/Bellet Valentin (Frankreich) 2 Punkte; 2. Benjamin Deguine/Roulant Benjamin (Frankreich) 4; 3. Vincent Domand/Titouan Fafournoux (Frankreich) 7; 4. Francesco Porro/Luca Marsaglia (Italien) 9; 5. Huet de Froberville Barthélémy/Salomon Matthieu (Frankreich) 9; 6. Antoine Tiffon-Terrade/Aliot Guillame (Frankreich) 14.

Hobie FX-One
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Michael Pallowitz (Hamburg) 5 Punkte; 2. Harald Busch (Lüdenscheid) 5; 3. Marc Verdacver (Spanien) 11; 4. David van Aart (Niederlande) 11; 5. Jörn Knop (Wunstorf) 24; 6. Jean Lue Bochatow (Frankreich) 29.

Hobie Wildcat/Tiger
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Vittorio Bissaro/Lamberto Cesari (Italien) 3 Punkte; 2. Jörg Gosche/Hannes Pegel (Bremen) 6; 3. Fritz-Rüdiger Klocke/Maren Odefey (Flensburg) 12; 4. Horst Fock/Nathan Wolf (Hamburg) 14; 5. Daniel Paysen/Nico Heinrich (Hamburg) 15; 6. Robert Schütz/Sebastian Klaerner (Krefeld) 15.

Hobie 16 Masters
Gesamtstand nach zwei Wettfahrten: 1. Knud Jansen/Anke Delius (Kiel) 4 Punkte; 2. Tom Schreyack/Stephan Schubert (Hoisdorf) 5; 3. Ingo Delius/Sabine Wenig (Bielefeld) 7; 4. Michael Kuhles/Doreen Schütt (Eldena) 8; 5. Ute Espelmann/Christoph Diebels (Mülheim) 13; 6. Frens und Jente Hoving (Niederlande) 14.

Euro Cup Int. Canoe One Design
Gesamtstand nach zwei Wettfahrten: 1. Johan Elfström (Schweden) 3 Punkte; 2. Christopher Hampe (Großbritannien) 3; 3. Axel Bierwagen (Minden) 6; 4. Arne Stahl (Braunschweig) 19; 5. Marei Junge (Schellhorn) 30; 5. Jan Gillen (Lintig) 30.

Euro Cup Int. Canoe Taifun
Gesamtstand nach zwei Wettfahrten: 1. Martin Droll (Berlin) 3 Punkte; 2. Niklas Steimann (Klein Rönnau) 3; 3. Andreas Steimann (Klein Rönnau) 6; 4. Hendrik Kohrs (Wilhelmshaven) 10; 5. Niklas Junge/Anton Grigull (Schellhorn) 11; 6. Benedikt Plaumann (Hamburg) 14.

420er
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Julia Rokosz/Joanna Szopinska (Polen) 6 Punkte; 2. Ewa Szczesna/Irmina Gliszczynska (Polen) 10; 3. Olga Jedrzejewska/Jagoda Reszka (Polen) 10; 4. Oscar Berndt/Mathias Dachs (Volksdorf) 10; 5. Tanguy Lamay/Hannes Marten (Kiel) 15; 6. Filip Florek/Jedrzej Klepin (Polen) 18.

Int. 14
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Georg Borkenstein/Eike Dietrich (Frauendamm) 3 Punkte; 2. Peter Roocks/Jens Holscher (Lübeck) 9; 3. Bettina Möller/Jens Kulenkampff (Kiel) 18; 4. Eike Ehrig/Jan-Martin Lührs (Schwarzenbek) 24; 5. Dirk Rother/Kai Lassen (Lübeck) 25; 6. Gregor Ruschemeier/Jan Müggenburg (Kiel) 33.

Contender
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Andreas Voigt (Potsdam) 3 Punkte; 2. Jörg Dannemann (Schenefeld) 6; 3. Christian Krupp (Hamburg) 11; 4. Klaus Jünemann (Hamburg) 12; 5. Ralf Strzelecki (Berlin) 17; 6. Michael Sprink (Geseke) 22.

Korsar
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) 3 Punkte; 2. Stephan Arlt/Thorsten Hedfeld (Berlin) 6; 3. Oliver Schaber/Christine Escher (Krefeld) 13; 4. Ralf Mahnke/Gabriele Geyer (Verden) 15; 5. Markus Gluch/Hans Lawitzke (Köln) 18; 6. Egon und Thorsten Guse (Hoisdorf) 21.

Seebahn

OSC I
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Picaro (Georg Westphal/Lübeck) 3 Punkte; 2. Noodles (Ulrich Martens/Grevesmühlen) 6; 3. Tabaluga (Uwe Wulf/Lübeck) 9; 4. GUMBOOTs (Martin Sulanke/Bad Schwartau) 12; 5. Cassiopeia (Walther Suhr/Wentorf) 16; 6 Mascalzone (Dieter Schorling/Timmendorfer Strand) 17.

OSC II
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. SISQUA (Armin Balser/Frankfurt am Main) 4 Punkte; 2. boomerang (Carsten Schultz/Norderstedt) 5; 3. na und (Stefan Meining/Lübeck) 9; 4. Idefix (André Zander/Haan) 15; 5. NiC3 (Clemens Reichert/Neustadt) 15; 6 per4mens (Dirk Meiburg/Lübeck) 19.

OSC III
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Scylla (Harald Schöppener/Triwalk) 3 Punkte; 2. MAKATEA (Gerd Schneider/Lübeck) 7; 3. Celestine (Andreas Peschlow/Berlin) 10; 4. Seebrise (Hardy Maaß/Techau) 12.

OSC IV
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. NOMIS (Helmut Simon/Berlin) 3 Punkte; 2. Snabelskoen (Björn Carstensen/Pönitz am See) 6; 3 JoJo (Fritz Schuett/Bad Schwartau) 9.

ORC I
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. ADAMAS (Jan Peters/Bad Malente) 6 Punkte; 2. Westwind (Peter Süselbeck/Oberhausen) 7; 3. Conte Louhi (Falko Knabe/Hamburg) 8; 4. Silva Hispaniola (Dennis Gehrlein/Rheinhausen) 11; 5. nightfever (Jan Gröpper/Lübeck) 13; 6. Zephyr (Steffen Müller/Wrist) 18.

ORC II
1. patent3 (Jürgen Klinghardt/Bremen) 3 Punkte; 2. KÜHNEZUG Goldkatze (Manfred Böttcher/Weddelbrook) 14; 3. Elfe of New York (Jan Heinritz/Heiligenhafen) 15; 4. Havoc (Peter Thyen/Lübeck) 17; 5. Blue Note (Andreas Raben/Flintbek) 18; 6. Varuna Xpress (Kai Haupthoff/Fahrdorf) 19.

Freitag, 23. Juli 2010

23.07.10: "Heißt Flagge!" – Los geht die 121. TW

Ab Sonnabend erstmals Showrennen vor dem Publikum auf der Trave.


Eröffnung der 121. Travemünder Woche mit v. l. Andreas Stülcken,
Peter Harry Carstensen, Roland Gäbler (hi.) und Bernd Saxe (Foto: TRW)

TRAVEMÜNDE. Lübecks schönste Tochter hat sich herausgeputzt, und die fünfte Jahreszeit kann beginnen. Mit dem schon legendären, weil sprachlich immer wieder umstrittenen „Heißt Flagge!“ eröffnete Bernd Saxe am Freitag (23. Juli) um kurz nach 18 Uhr die 121. Travemünder Woche. Und dabei war sich der Bürgermeister der Hansestadt auch mit dem Schirmherrn und Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen einig: „Es wird wieder ein großartiges Segelfest, bei dem die Wettkämpfe auf dem Wasser und das Festival an Land eng miteinander verknüpft sind.“ So werden rund 1.500 Aktive aus 20 Nationen auf 750 Booten und bis zu einer Million erwarteter Besucher gleichermaßen ihr Vergnügen an der schönsten Segelregatta der Welt haben, die bis zum kommenden Sonntag (1. August) dauert.

Die große Sommerhitze hatte sich verzogen, an der Travemündung wehte ein laues Lüftchen, und die N’Awlins Brassband der boot Düsseldorf spielte mit jazzigen Rhythmen auf. Die Athleten, die ab Sonnabend (24. Juli) zu den offiziellen Wettfahrten (Start: 13 Uhr) auslaufen werden, hatten ihre letzten Trainingsschläge beendet, und die Zuschauer flanierten an diesem Sommerabend bereits in Scharen entlang der Travepromenade. Da schritten Landesvater Peter Harry Carstensen, Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sowie der Vorsitzende des TW-Hauptveranstalters Lübecker Yacht-Club (LYC) Andreas Stülcken und das Tornado segelnde Ehepaar Roland und Nahid Gäbler zur feierlichen Eröffnungszeremonie auf die Überseebrücke 1.

Auf Geheiß des Lübecker Bürgermeisters Bernd Saxe hin wurden die Flaggen der drei ausrichtenden Vereine, Lübecker Yacht-Club, Norddeutscher Regatta Verein (NRV) und Hamburger Segelclub (HSC), sowie die blau-weiß-rote Landesflagge und der schwarz-rot-goldene Bundesadler am Flaggenmast des LYC-Clubhaus gehisst. Das war der offizielle Startschuss für das zehntägige Spektakel. Für Bernd Saxe ist es bereits die elfte Travemünder Woche in seiner Amtszeit, aber immer noch vermag die Traditionsveranstaltung auch in ihrer 121. Auflage den Lübecker Verwaltungschef zu beeindrucken.

In diesem Jahr werden es neben der manroland Weltmeisterschaft der Tornados, den Multi Europeans der Hobie Cats, der deutschen Bestenermittlung der Formula 18 sowie weiterer europäischer und nationaler Titelkämpfe in elf Bootsklassen die allabendlichen Showrennen vor der Trave-Promenade sein, die für Nervenkitzel bei allen Besuchern sorgen werden. Segeln in der Trave Arena direkt vor den Augen des Publikums war auf jeden Fall Thema Nummer eins bei der Eröffnungsfeier vor dem mit 325 geladenen Gästen voll besetzten Clubhaus des Lübecker Yacht-Club, vor dem der Aufstieg mehrerer hundert roter und weißer Helium-Ballons pünktlich zur Eröffnung für ein stimmungsvolles Bild sorgten.

„Die vielen Gäste der Travemünder Woche werden die heiß umkämpften Rennen auf engstem Raum begeistert aufnehmen“, war sich auch Peter Harry Carstensen in Vorfreude auf die Rennen in der Trave-Arena sicher. Fernab der akuten politischen Turbulenzen fühlte sich der Ministerpräsident an der Travemündung rundum wohl. „Die Fachwelt ist begeistert, die Zuschauer sind begeistert, und auch ich bin jedes Mal wieder begeistert. Die Travemünder Woche zählt für mich zu den echten Stärken unseres Landes. Travemünde hat alles, was jung und alt begeistert“, so Carstensen, der die Lübecker Bucht als eines der besten Segelreviere der Welt pries und der Travemünder Woche zusprach, dem Land Schleswig-Holstein alle Ehre zu machen.

Der LYC-Vorsitzende Andreas Stülcken hörte es gern, denn ohne diese Anerkennung von höchster politischer Ebene und ohne die konkrete Unterstützung der Hansestadt Lübeck, die die benötigten Flächen für Liegeplätze und Landprogramm zur Verfügung stellt, sei die zweitgrößte Segelveranstaltung der Welt kaum durchführbar. Aber besonders die langjährige Freundschaft und finanzielle Unterstützung der Partner stellen die Großveranstaltung auf ein solides Fundament. Ihnen allen sprach Stülcken seinen Dank aus. „Und auch ohne unsere über 300 engagierten ehrenamtlichen Helfer, die jedes Jahr wieder dabei sind, würde die Travemünder Woche nicht stattfinden“, sagte Stülcken, der neben den deutschen Aktiven auch Teilnehmer aus Australien, Österreich, Weißrussland, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Polen, Russland, der Schweiz, Schweden, Belgien, Spanien, Singapur und sogar aus dem Oman begrüßte.

Stellvertretend für all diese Sportler sprachen der dreimalige Tornado-Weltmeister Roland Gäbler und seine Ehefrau Nahid den sportlichen Eid und schwörten damit, die Regeln zu achten und ihr Bestes zu tun, um zu siegen. Für den Olympiadritten von Sydney 2000 ist diese Travemünder Woche ein ganz besonderes Ereignis. Denn seit vergangenem Herbst ist Roland Gäbler der Präsident der Internationalen Tornado-Klassenvereinigung und will als solcher nun die Travemündung als perfekte Werbefläche für seine Klasse nutzen. Nicht nur die manroland Weltmeisterschaft, die am Sonntag (25. Juli) startet, soll dazu dienen, sondern auch das Show-Spektakel in der Trave Arena. Andreas Kling.

23.07.10: Polizei warnt vor Badeunfällen

(BN) Durch verschiedene Ereignisse der letzten Wochen sieht sich die Polizei veranlasst, auf falsches Verhalten beim Baden insbesondere im Bodensee hinzuweisen.

Bereits am vergangenen Mittwoch ist ein 76-Jähriger vor Sipplingen beim Schwimmen ertrunken. Auch vor Überlingen wurde am 16. Juli eine leblose Schwimmerin tot aus dem Wasser geborgen. Ursächlich für den Tod eines 59-jährigen Badegastes am 11. Juli im Strandbad Sipplingen dürften Herz-/Kreislaufprobleme bzw. ein Herzinfarkt gewesen sein.

Neben den allgemein bekannten Regeln, nach denen ohne langsame Abkühlung und sofort nach reichhaltigem Essen nicht geschwommen werden sollte, sollten insbesondere ältere Menschen mit Kreislaufproblemen möglichst in Ufernähe schwimmen. Am Ufer besteht eher die Möglichkeit, dass man nach einem Schwächeanfall Hilfe von Außenstehenden bekommt, sofern der Hilfesuchende sich bemerkbar machen kann oder Außenstehende einen entsprechenden Vorfall beobachten. Außerdem ist die Überlebenschance im Uferbereich wesentlich größer, da in diesen Bereichen die Rettungs- und Suchmaßnahmen wesentlich schneller und effektiver durchgeführt werden können. Sinnvollerweise sollte man auch nie alleine im Bodensee schwimmen.

Unnötig in Gefahr begeben haben sich in letzter Zeit auch jugendliche Schwimmer, die an Schiffsanlegestellen verbotswidrig ins Wasser sprangen. Nicht selten wurden Aufsichtspersonen nach einem entsprechenden Hinweis auch noch „dumm angemacht“. Dabei ist es höchst gefährlich, an diesen Stellen zu baden. An- und ablegende Schiffe können nicht so schnell aufstoppen oder die Badenden geraten außerhalb des Sichtbereiches des Schiffsführers. Die Gefahr ist deshalb groß, dass Badegäste vom Schiff erfasst und unter die Wasseroberfläche gedrückt werden.

Donnerstag, 22. Juli 2010

22.07.10: Aktion ROT/GRÜN für die Fahrtensegler

Wir haben ein System der Kennzeichnung von freien Gästeplätzen in den Häfen rund um den See, das in den meisten Fällen gut funktioniert - dort wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, sollten wir alle mithelfen, das Optimum zu erreichen!

Es freut jeden Fahrtensegler wenn er im fremden Hafen einen "grün" gekennzeichneten Platz findet an dem er festmachen kann.

Frust gibt es allerdings wenn man nach vergeblicher Suche nach einem "grünen" Platz irgenwo unbequem festmachen musste und am nächsten Morgen einen "roten aber freien" Platz entdeckt.

Der Bodensee-Segler-Verband ist nach wie vor sehr bemüht, das Fahrtensegeln auf dem Bodensee zu unterstützen. Aus diesem Grunde starten wir auch diesen Sommer wieder die Aktion "Liegeplatzfreigabe".

Wir bitten Sie, unsere Aktion nach Kräften zu unterstützen:

- Jeder Liegeplatzinhaber soll seinen Platz mit der grünen Tafel auf "Frei" stellen,
wenn er über Nacht fort bleibt. Möglichst mit Datumsangabe für die Rückkehr.

- Kameradschaft und Seemannschaft sollte allen Bootsführern ein Anliegen sein.

- Berücksichtigen Sie die Vorgaben Ihres Hafenmeisters im eigenen Hafen (Angabe BN).

Bitte helfen Sie mit, unser Anliegen allen Seglern und auch den Hafenmeistern zu vermitteln. BSVb.

Mittwoch, 21. Juli 2010

21.07.10: Tag- & Nachtregatta Altnau

Urs Heiz - Vor neuer Kulisse und umgeben von vorzüglicher Infrastruktur wird am Freitag, 13. August 2010, die 39. Auflage der international ausgeschriebenen Tag- und Nachtregatta vor Altnau gestartet.

Vom Tag in die Nacht

Ausgerichtet vom Altnauer Segelclub ASC führt der Langstreckenkurs vom Schweizer Ufer über die Wendemarken vor Konstanz (D), Hagnau (D) und Güttingen zurück zur Ziellinie vor Altnau. Nach dem Start vor dem neuen Schiffslandesteg um 20:00 Uhr, wird vom Tag in die Nacht gesegelt. Die rund 100 teilnehmenden Schiffe werden nach den Ausgleichsformeln Yardstick und ORC gewertet. Die Regatta zählt zur Yardstick-Bodensee-Jahreswertung Obersee 2010 des BSVb.

„Blauer Anker“ und Steg mit Shuttlebar
Der veranstaltende Club schöpft die Möglichkeiten der fertiggestellten und mit dem Umweltzertifikat „Blauer Anker“ ausgezeichneten Hafenanlage aus. So bringt der Schiffslandesteg, mit der stattlichen Länge von rund 250 Metern, die Zuschauenden direkt ans Regattageschehen. Zum Anstossen auf gelungene Starts oder optimale Zieleinläufe wird hier dem Publikum die Möglichkeit zum Bezug von Getränken aus einer mobilen Shuttlebar geboten. Den Seglern und Hafenbesuchern steht während der Regatta das Betriebsgebäude mit Toiletten und Schliessfächern rund um die Uhr zur Verfügung.

Die Verpflegung von Sportlern und Gästen mit warmer Küche ist im grossen Festzelt bis in die frühen Morgenstunden (03:00 Uhr) gewährleistet. Wer später kommt, lässt sich mit einem Frühstück verwöhnen. Ausserdem empfiehlt sich der Besuch des direkt am Hafen liegenden Gasthauses „Krone“, welches unter neuer Führung erfolgreich in die Sommersaison gestartet ist. Der Hafenkiosk und ein nahe gelegenes Lokal mit Selbstbedienung runden das vielfältige Angebot preisgünstig ab.

Jungsegler und „Flipchart“
Eine Bar der Jungsegler befindet sich im Festzelt und lässt die Stimmung beim gemütlichen Klönschnack steigen. Bei freiem Eintritt ist ab ca. 22:00 Uhr Sound und Unterhaltung angesagt. Die renommierte Thurgauer Partyrockband „Flipchart“ sorgt für exklusive Liveatmosphäre. Die fünf Musiker spielen Covers von bekannten Hits aus den Sparten Rock, Pop, Funk und Reggae, vom Evergreen bis zur aktuellsten Hitparade.

Im Rahmen der Siegerehrung vom Samstagmorgen werden die Podestplätze aller teilnehmenden Klassen ausgezeichnet. Zudem werden attraktive Naturalpreise verlost.

Mehr Infos und Meldung unter altnauersc.ch.

Dienstag, 20. Juli 2010

20.07.10: Opti-Nachwuchs voll in Fahrt

Barrediesle-Cup beim Konstanzer Yacht Club ein glänzender Erfolg.

Ohne Fleiss kein Preis! Die 33 Opti-Kinder, die bei dem inzwischen zu einer Institution gewordenen Barrediesle-Cup des Konstanzer Yacht Club (18. Juli) an den Start gingen, zeigten, dass sie fleissig geübt und sich inzwischen ein beachtliches Können angeeignet haben. Der Seglernachwuchs von morgen zeigte bei ein bis zwei Windstärken teilweise beachtlich Seglerqualitäten.


Foto: Udo Dölling KYC

Dass diese Opti-Regatta inzwischen einen hohen Stellenwert hat, zeigt das Meldefeld von 33 Kindern - davon 6 vom YC Eichhorn und 6 vom SV Staad. Gestartet wurde in 3 Gruppen: 1.Regatta-Gruppe; 2. Fortgeschrittene ohne Regatta-Erfahrung; 3. Anfänger, die zu zweit segeln. Regattaleiter Stefan Drodofsky hatte für den Segel-Nachwuchs jeweils gute Kurse ausgelegt, so dass auch niemand überfordert wurde.

Vor dem Barrediesle-Cup wurde jeder Zeuge davon, wie wichtig die Nachwuchsarbeit ist: Drei neue Optis wurden von Neptun - alias KYC-Präsident Ewald Weisschedel - getauft und ihrer Bestimmung übergeben.

Ergebnisse:

1. Startgruppe:
1. Felix Schrimper (Konstanzer Yacht Club)
2. Rebecca Stoll (Konstanzer Yacht Club)
3. Carolin Schrimper (Konstanzer Yacht Club)

2. Startgruppe:
1. Victoria Reckling-Armbruster (YC Eichhorn)
2. Anton Steffan (SV Staad)
3. Felix Francke (SV Staad)

3. Startgruppe:
1. Antonia Neubig und Ronja Barth (Konstanzer Yacht Club)
2. Nicolas Küchler und Rosalie Scharley (Konstanzer Yacht Club)

20.07.10: YCRo mit neuer Homepage

Der Yacht-Club Romanshorn YCRo hat ab sofort eine neue Homepage. Übersichtlich, informativ und einfach sind die News zu finden. Auch in Facebook ist der YCRo neu zu finden.

Damit Sie gleich wissen, wo der YCRo ab nächsten Samstag 24. Juli auf seiner Fahrtenwoche welche Häfen anläuft, ist auch unter den News zu lesen.



20.07.10: Int. Katpokal Bodensee 2010

All seine Gesichter hat der Bodensee am vergangenen Wochenende den Teilnehmern des Int. Katpokal Bodensee 2010 gezeigt. Von Flaute und Sonnenschein bis Sturm und Gewitter war alles geboten.

Ab Freitagmittag herrschte im beschaulichen Zecher Hafen rege Betriebsamkeit. Eine Crew nach der anderen, darunter wieder viele Schweizer 18HT-Segler, reiste an. Die Katamarane wurden aufgebaut und getrimmt und zum Fachsimpeln mit der Konkurrenz und interessierten Besuchern blieb auch noch Zeit.

Abends wurden die Seglerinnen und Segler im Clubhaus der TSG Lindau-Zech durch den Vorsitzenden der Wassersportabteilung, Horst Pregler, herzlich begrüßt und bei der anschließenden Steuermannbesprechung vom Regattaleiter Klaus Dalmer auf die anstehenden Regattatage eingestimmt.

Nachdem sich am Samstag gegen 10 Uhr bei herrlichem Sonnenschein eine leichte Brise Wind einstellte, wurden die Segler von der Regattaleitung aufs Wasser geschickt. Pünktlich zu der auf 11 Uhr angesetzten ersten Wettfahrt schlief der Wind jedoch wieder ein und für die Segler begann die Zeit des Wartens. Weniger ruhig ging es derweil auf dem Boot der Regattaleitung zu. Denn hier mussten Entscheidungen getroffen werden. „Uns lagen Auskünfte vor, dass es vor Wasserburg leichten Wind aus westlichen Richtungen hat“ berichtet Klaus Dalmer, „und deshalb haben wir uns entschlossen die Katamarane mit Motorbooten Richtung Wind zu schleppen.“ Für die Segler eine willkommene Abwechslung, die aber leider nicht zum Erfolg führte. Denn auch dort war der Wind mittlerweile wieder eingeschlafen.

Gegen 14 Uhr hatte der Wettergott erbarmen und schickte eine leichte Brise die kontinuierlich mehr wurde und endlich die erste Wettfahrt ermöglichen sollte. Die zweite Wettfahrt konnte dann bei bereits 4 Windstärken gestartet werden. Während dieser Wettfahrt nahm der Wind schlagartig stark zu und erreichte in Böen über 7 Windstärken. Diese Böen, einhergehend mit starken Winddrehern, machten es den Seglern schwer und einige Boote kenterten. Zum Teil lagen bis zu 7 Katamarane gleichzeitig im Wasser sodass alle anwesenden Motorboote der TSG Lindau-Zech mit Absicherungsmaßnahmen beschäftigt waren. „Wir möchten uns auch bei den Wasserwachten aus Lindau und Österreich bedanken die sich ebenfalls an den Absicherungsmaßnahmen beteiligten!“ so Klaus Gapp von der TSG der selbst an der Regatta teilnahm und als erfahrener Bodenseesegler das Land ohne Kenterung erreichte. Als gegen 18 Uhr, kurz vor einsetzen von Gewitter und Starkregen, alle Teilnehmer wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten war zum einen die Regattaleitung erleichtert, zum anderen war aber auch schon klar dass es beim abendlichen Seglerhock viel zu erzählen gibt.

Am Sonntag wollte sich der See wieder mit den Seglern versöhnen. Mit Sonne und leichtem Wind waren zwei weitere schöne Wettfahrten möglich und es ergaben sich noch ein paar Veränderungen im Gesamtklassement.

Die Gruppe mit Yardstickzahl bis 106 wurde von den Zechern Seglern dominiert, die die ersten 4 Plätze belegen konnten. Den ersten Platz sicherte sich wie im Vorjahr das Team Knobivital um Steuermann Gerd Schmitzer und Vorschoter Bertrand Simone. Auf Platz 2 kam die Crew Enzensperger/Vercouteren die sich bei gleicher Punktzahl, aber mit einem ersten Platz in der 3. Wettfahrt, ganz knapp vor Katrin Brunner mit ihrem A-Kat behaupten konnte. Auf Platz 4 folgte das Boot Gapp/Lindner.

Die Gruppe mit Yardstick ab 107 konnte Heiner Wolfshöfer mit seinem Eagle 15 für sich entscheiden. Gefolgt von Frank Bigot von der SG Regensburg und dem Boot Kühn/Ebert aus Konstanz die sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern konnten.

In der wie jedes Jahr starken Gruppe der 18HT-Boote hatte der amtierende Europameister Andreas Lutz und sein Vorschoter Ecki Wengler mit technischen Problemen zu kämpfen. Dies wollte die Crew aber nicht als Ausrede gelten lassen und zollte den siegreichen Booten den gebührenden Respekt. „Die anderen waren besser, und wir haben zu viele Fehler gemacht“ so Lutz.

Mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen belegten die Brüder Sandro und Daniel Caviezel souverän den ersten Platz vor den Booten Meyer/Meyer und Grepper/Schon. Olaf Rappke und Sandro Griesi von der TSG Lindau-Zech konnten in dieser Klasse einen hervorragenden vierten Platz belegen.

Ergebnisse: Gruppe 1 > / Gruppe 2 > / 18 HT >


Start 3. Wettfahrt (Foto: TSG)


Boot Simone Schmitzer (Bild: TSG)

20.07.10: 750 Boote auf der Jagd nach 27 Titeln

(BN) - Rund 1.500 Seglerinnen und Segler aus 20 Nationen werden ab kommenden Sonnabend (24. Juli) in 35 Bootsklassen und 42 Disziplinen ihre Travemünder Woche-Sieger 2010 suchen. In ihrer 121. Auflage hat die schönste Regatta der Welt zugleich 27 Titelkämpfe ausgeschrieben, von der Internationalen Deutschen Meisterschaft auf dem olympischen Surfbrett RS:X bis zur manroland Tornado-Weltmeisterschaft der Zweirumpfboote. Überhaupt bilden die Katamarane mit 200 Teilnehmern allein bei den Hobie Multi Europeans den Schwerpunkt der insgesamt 750 Meldungen. Die eine Million erwarteten Besucher dürfen sich nach der Eröffnung am Freitag (23. Juli) jedoch nicht nur auf das Regattaprogramm freuen, zu dem erstmals Showrennen am späten Nachmittag auf der Trave gehören, sondern auch auf ein fröhliches und abwechslungsreiches Festival an Land, das erst zehn Tage später am Sonntag, dem 1. August, mit einem spektakulären Höhenfeuerwerk zu Ende geht.

Mit 99 Booten in der offenen EM-Wertung der Hobie 16 bildet die weltweit am meisten verbreitete Katamaranklasse mit Abstand das stärkste TW-Feld. Wettfahrtleiter Peter Ramcke wird es ab Mittwoch (28.Juli) auf Bahn Foxtrott vor dem Brodtner Ufer starten. Aber auch die Tornados mit 47 Meldungen sowie die Laser Radial (45) zur offenen Distriktmeisterschaft Nord und die 41 Formula 18-Kats bei ihrer deutschen Bestenermittlung bringen stattliche Felder an die Startlinien. „37 olympische Finn Dinghis und 33 Folkeboote können sich genauso sehen lassen“, freut sich der oberste Wettfahrtleiter Walter Mielke vom Hauptveranstalter Lübecker Yacht-Club (LYC) über das Meldeergebnis in den größten Klassen ohne Meisterschaften.

Abgesehen von dem Gros der Einheimischen haben sich Aktive aus Australien, Österreich, Weißrussland, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Polen, Russland, der Schweiz, Schweden, Belgien, Spanien, Singapur und sogar aus dem Oman angesagt. „Acht arabischen Segler aus dem Sultanat Oman, die im Hobie 16 starten, sind seltene, aber umso lieber gesehene Gäste der Travemünder Woche und sorgen für ein besonderes, internationales Flair“; sagt der LYC-Vorsitzende Andreas Stülcken von der Organisationsleitung.

Und was wäre eine charmante Segelveranstaltung ohne „blaues Blut“? Seine königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern gibt sich die Ehre und kommt mit seiner Asso 99 nach Travemünde. Während es für eine der schnellsten Kielbootklassen der Welt die TW-Premiere ist, war der Prinz in seinen Jugendjahren schon als Segler an der Travemündung. Der deutsche Klassenboss gilt mit seiner „König Ludwig Dunkel“ nicht nur als Favorit bei der German Open, sondern auch als Aspirant auf den Sieg im anschließenden Euro Cup. Die Seesegler zieht es mit ihren Yachten dieses Jahr bei der Mittelstrecke (Start: Freitag, 10 Uhr) Richtung Osten in die Marina Boltenhagen.

Einem Experiment fiebert die gesamte TW-Mannschaft von rund 300 größtenteils Ehrenamtlichen entgegen: Es sind die lange vorbereiteten und nun erstmals in die Tat umzusetzenden Wettfahrten auf der Segel-Arena Trave direkt vor den Augen des Publikums. Nachdem die Tagesrennen auf der Lübecker Bucht abgeschlossen sind und sich auf der Wasserstraße ein Zeitfenster ohne Durchfahrt der Großschifffahrt öffnet, werden von Sonnabend bis Sonnabend verschiedene Klassen vor der Regattastation an den Start gehen. Geplant sind ab 17 Uhr zwei kurze Ausscheidungen von zirka 20 Minuten mit je acht Booten, ehe die besten vier aus jedem Lauf das Finale bestreiten. Den Anfang machen am ersten Wochenende die Tornados, bevor die Hobie Tiger und Wildcat sowie die Asso 99, Hobie 16, F-18 und A-Cats zum Zug kommen.

„Das ist Segeln zum Anfassen par excellence“, lobt Uwe Bergmann von der Hamburger Eventagentur uba, die wieder das Festivalprogramm zusammengestellt hat. Und auch das wartet mit einigen Neuheiten auf. So wird am Dienstag (27. Juli) ab 19 Uhr in den neu aufgeteilten, drei thematisch unterschiedlichen Strandclubs der Lübzer Beach Area erstmals eine klassische Nacht gefeiert. Die für eine Großveranstaltung im Freien ungewohnten Klänge werden gegen 22.45 Uhr in einer bengalischen Feuershow gebündelt, die den Strand neben der Nordermole in ein farbiges Flammenmeer tauchen soll. Und am Tag drauf gibt es nach dreijähriger Pause wieder ein Halbzeitfeuerwerk, das ebenso wie der Schlussakkord am 1. August auf Musik abgebrannt wird, und das zudem nicht nur von der Nordermole, sondern auch vom Priwallstrand aus.

Musik, Musik, Musik heißt das Motto auch an anderen Stellen des 80.000 Quadratmeter großen Eventgeländes. Neu sind eine irische Bühne auf dem Platz vor der Lotsenstation und ein Schlagerschwerpunkt vor der Bäckerei Junge an der Travepromenade. Die Festivalbühne im Brügmanngarten gehört am Sonntagabend (25. Juli) ab 20 Uhr dem „König von Mallorca“, Jürgen Drews, und gleich zweimal, nämlich Montag (ab 18 Uhr) und Mittwoch (ab 19 Uhr) der Kultband United Four im Kuhoutfit. Die Rock’n Soul Show von Julia Neigel und Edo Zanki am Donnerstag (ab 21 Uhr) sowie die Neue Deutsche Welle der SternenReiter am Freitag (ab 20.30 Uhr) mit Gaststar Fräulein Menke sind weitere Höhepunkte des Abendprogramms.

Die Travemünder Woche geht auch durch den Magen, neu mit der indischen „Shikara“-Küche an der Strandallee und einem Seemannstreff mit Flammlachs und Kutterscholle am Strandabgang neben der Nordermole. Eine Bank bleibt das Seglervillage neben den LYC-Clubhaus mit der Präsentation von neuen, besonders umweltfreundlichen Fahrzeugmodellen, aber auch dem Siegerauto der Rally Dakar vom TW-Hauptpartner Volkswagen.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen darf sich also auf eine aufregende Woche freuen, wenn er als Schirmherr am Freitag um 18 Uhr mit Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe die 121. Travemünder Woche eröffnet. Mit der Jazzband von der boot Düsseldorf, der N’Awlins Brassband, geht es sodann mit Volldampf in neun aufregende Regattatage, zu denen auch der Rotspon Cup am Mittwoch um 12 Uhr gehört. Ungeachtet der Rettung der Lübecker Universität wird Saxe seine Solidarität zeigen und im Zweikampf Boot gegen Boot auf deren Präsident Prof. Peter Dominiak treffen.

Montag, 19. Juli 2010

19.07.10: LSC - 100 Jahre "Melita"

Vor 100 Jahren am 17. Juli 1910 ist die 6 Meter-R-Yacht „Melita“ bei der damaligen Bootswerft Minn bei Wasserburg vom Stapel gelaufen, am 17. Juli 2010 hat der Lindauer Segler-Club den Geburtstag mit einem Sommerfest gefeiert.

Die „Melita“ hatte der Russische Staatsrat, seine Exzellenz von Koenig in Auftrag gegeben, der für seinen Sommersitz Schloß Allwind ein Schiff brauchte. Benannt wurde es nach der Enkelin. Nach seinem Tod schenkte die Witwe das Schiff 1913 dem Lindauer Segler-Club, in dem es heute noch liegt.

1953 ist die „Melita“ in einem Gewittersturm in der Nähe des Rheinspitz gesunken, zwei Segler kamen ums Leben. Zwei Frauen, die Schwimmwesten trugen, konnten sich retten. Die „Melita“ wurde wieder gehoben und bekam ein höheres Freibord und ein Kajüte, die das Schiff im Sturm sicherer machten.

Heute ist die 100 Jahre alte 6 Meter-R-Yacht im Besitz von Karin und Hansjörg Kühnbach, „wir haben das Traditionsboot vor zwei Jahren in unzähligen Arbeitsstunden von Grund auf saniert, damit es die nächsten 100 Jahre überstehen kann“, erklärt Hansjörg Kühnbach. Sogar einen alten Bauernhof mit Scheune fürs Schiff haben die beiden gekauft. „Aber wir dürfen dort auch wohnen“, sagen die Besitzer.

Der LSC hat aber nicht nur seine Melita an diesem Wochenende gefeiert - damit auch die jüngsten Segler das Traditionsschiff bewundern konnten, wurde gleichzeitig die „Manfred-Wasmund-Gedächtnis-Regatta“ für Optis abgehalten. 45 Nachwuchssegler zwischen sieben und 14 Jahren zeigten Durchhaltevermögen. Am Samstag brachte Wettfahrtleiter Roland Tröster eine Wettfahrt vor dem großen Gewittersturm durch, „die Kinder waren aber alle wieder rechtzeitig an Land“. Am Sonntag dann setzte sich der Nordwind bei strahlendem Sonnenschein durch und ermöglichte drei Wettfahrten. „Wir hatten beste Bedingungen“, meinte Tröster. Gewonnen hat Konstantin Steidle vom Bodenseesee-Yachtclub-Überlingen, vor Johannes Voigt vom Segler-Verein Staad und Felix Kaiser vom Münchner Yachtclub. Stephan Frank. Ergebnisse >



Werftbilder der Melita zeigen die Reparaturarbeiten 2007/08 mit Hansjörg Kühnbach.




Historische Aufnahmen der Melita aus dem Jahr 1925.
Weitere Bilder der Melita unter http://hansjoerg-kuehnbach1.magix.net/

Manfred-Wasmund-Gedächtnis-Regatta (Foto: Diederich)

19.07.10: Trainingswochenende auf Matchracer blu26 vor Altnau

Der Jugend Regatta Förderverein hat vom 16. bis 18.7.2010 vor Altnau ein Matchrace Training auf zwei Matchracer der Klasse blu26 durchgeführt. 16 jugendliche und junggebliebene Teilnehmer aus der Schweiz und aus Deutschland hatten sich zu diesem Training angemeldet. Die beiden blu26 Boote wurden dem Verein von den Firmen bluboats und DAS-Boot-GmbH unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Regattainfrastruktur und das Begleitboot stellte der Altnauer Segelclub!

Das Training startete am Freitag in Altnau mit einer Einführung in die blu26 Matchrace Boote und dem theoretischen Teil des Trainings. Christian Scherrer, America's Cup Segler und Mitinhaber von bluboats begrüsste die Teilnehmer gemeinsam mit Felix Somm und führte die 16 angemeldeten Teilnehmer in die beiden, von bluboats und das Boot.de zur Verfügung gestellten, Boote ein. Anschliessend folgte eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Matchrace, die Regeln und Taktik am Start, auf der Kreuz und unter Spinnaker.

Am Samstag wurde dann um 10:00 Uhr von Altnau aus bei 2 bf aus West ausgelaufen, zuerst zum freien Segeln, um sich mit den Booten anzufreunden. Die blu26 wird mit einer Regattabesatzung von 4 Crewmitgliedern gesegelt und so konnten 4 Teams zusammengestellt werden. Ab 12:00 Uhr wurde dann zu den Trainigsregatten (im Matchrace "flights" genannt) gestartet. Erst bei leichtem Wind, ca. 1 Bf dann zunehmend bei 2-3 Bf. segelten die 4 Teams im Wechsel gegeneinander, so dass jedes einzelne Team gegeneinander und auf jedem der beiden Boote segeln konnte. Ziel des Trainings war, im Wettkampf Boot gegen Boot, den Gegner bereits in der Startphase zu kontrollieren. Dazu ist Bootsbeherrschung, Taktik und auch Regelkenntnis nötig. Indem die Teams gewechselt wurden, konnten die Teilnehmer auch als Wettfahrtleitung und Schiedsrichter agieren und durch Beobachten der anderen Teams lernen. Mit viel Begeisterung, vollem Einsatz und Ehrgeiz wurde nun eine Regatta nach der anderen gesegelt.
Um 17 Uhr kam dann eine Front mit über 5 Bf und heftigem Regen und so entschloss man sich, das Training auf dem Wasser zu beenden. Im Hafen wurde der Tag dann mit den auf dem Wasser gemachten Videos und am Whiteboard rekapituliert und die Trainingsschwerpunkte für Sonntag besprochen.

Leider blieb am Sonntag dann der Wind aus und es konnte keine Trainingsregatta mehr gesegelt werden, aber die Teilnehmer haben am Samstag viel über das Matchracen gelernt und hatten alle viel Spass an diesem Wochenende. Bis Mitte August steht eines der Matchrace Boote dem Jugend Regatta Förderverein noch für Trainings zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Yachtausbildung und den Regattatrainings können auf der Webseite des Jugend Regatta Förderverein eingesehen werden: http://www.regattajugend.com/.

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Samstag, 17. Juli 2010

17.07.10: Regelforum

Der Sailing Media Verlag bietet auf seiner Homepage ein Regel- und Taktik Forum für Segler an. Im Forum besteht die Möglichkeit Fragen aus dem Regattabereich zu stellen und die Wettfahrtregeln zu diskutieren.

Betreut wird das Forum hauptsächlich von Willii Gohl, langjähriger Wettfahrtleiter und Schiedsrichter im internationalen Einsatz und beim Sailing Media Verlag unter anderem für die Übersetzung des Buches „Wettfahrtregeln in der Praxis“ verantwortlich.

Donnerstag, 15. Juli 2010

15.07.10: Rausch gewinnt Mittwochsregatten

Stefan Rausch vom Lindauer Segler-Club hat die Serie der Mittwochsregatten in der Bregenzer Bucht gewonnen. “Das ist der Wahnsinn, jetzt habe ich den Riesentopf endlich auch mal für ein Jahr bei mir im Schrank”, freut sich der Sieger, “und wir hatten eigentlich bei jeder Regatta Wind – und manchmal auch ein bisschen Regen”. Der Vorsprung der “Magic Lady”, einer one design 35, ist beachtlich: 11,5 Punkte hat Rausch auf dem Konto, der Zweitplatzierte Werner Sporer vom Lochauer Yachtclub verzeichnet schon 32 Punkte. Gefolgt vom Drittplatzierten Hans-Peter Simma vom Bregenzer Segelclub mit einer Modulo.

“Ausgeschrieben waren sieben Wettfahrten immer Mittwoch Abend zwischen 5.
Mai und 14. Juli, davon haben sechs Regatten stattgefunden – eine mußte wegen Sturms ausfallen. Mitgemacht haben insgesamt 44 Teilnehmer, das sind sechs mehr als im vergangenen Jahr”, freut sich der Präsident des Bregenzer Segelclubs, Max Renner bei der Siegerehrung am 14. Juli in Bregenz. “Das ist schon ein toller Erfolg, auch daß sieben Segelclubs rund um die Bregenzer Bucht so eng zusammenarbeiten. Jedes Mal organisiert ein anderer Verein die Mittwochsregatta – und das wollen wir im nächsten Jahr weiter so halten”. Veranstaltet wird die Regattaserie vom Lindauer Segler-Club, vom Lochauer Segelclub, dem Bregenzer Segelclub und dem Yachtclub Bregenz, dem Yachtclub Hard sowie dem Yachtclub Rheindelta.

Die sechs Wettfahrten haben in diesem Jahr vor allem viel Regen gebracht.
“Kaum habe ich mein Schiff nach einer Mittwochsregatta trockengelegt, schon wars nächste Woche wieder klatschnaß”, erinnert sich der 101-Segler Felix Backmeister an die verregneten Mai und Juni-Monate. “Aber trotz der Nässe war es schön, man kommt einfach zum Segeln – sonst wäre man doch nur zu Hause rumgesessen”.
Ergebnis >


Das Foto (Frank) zeigt ganz links den Riesenpokal, gehalten vom Sieger
Stefan Rausch, daneben Wettfahrtleiter Josef Bitsche und den Präsidenten
des Bregenzer Segelclubs, Max Renner. Foto: Stephan Frank

Mittwoch, 14. Juli 2010

14.07.10: Dragon Grand Prix Germany - Sieg geht in die Ukraine

Bei traumhaften Wetter und idealen Windbedingungen ging heute der Dragon Grand Prix 2010 zu Ende. 186 Drachensegler aus 11 Nationen kämpften an vier Wettkampftagen in 7 Regatten um die Krone des Grand Prix Gewinners.

Überlegener Sieger wurde das Transbunker Team des amtierenden Europameisters UKR 7 mit Markus Wieser, Sergei Pugachev und Matti Paschen. Schon nach 6 Wettfahrten lag die Bunker Queen mit Vorsprung an der Spitze, so dass das Team die 7. Wettfahrt streichen konnte. Auf den zweiten Platz kam die schwedische Crew SWE 358 mit Hans und Alexander Liljeblad sowie Theis Palm, gefolgt von Thomas Müller (NRV) auf GER 996 mit Vincent Hoesch und Michael Lipp.

Auch die 7. Wettfahrt stand mal wieder unter internationaler Dominanz, Sieger wurde hier RUS 90 mit Steuermann Igor Goihberg. Den 2. Platz belegte der zweifache dänische Goldmedaillengewinner im Soling, Valdemar Bandolowski auf DEN 392, gefolgt vom ehemaligen Drachenweltmeister aus Dänemark, Jørgen Schönherr auf DEN 401.

Bei der Preisverleihung lobte der Commodore des Deutschen Drachengeschwaders, Rupert Fischer, die hervorragenden Bedingungen für diese Weltklasseregatta. An keinem anderen Ort der Regatten der Weltrangliste haben wir solche traumhaften Vorausetzungen bisher erlebt. Der eigene Drachensteg mit Seebühne ist einzigartig, das After Race Buffet von der Weissen Wiek Spitzenklasse und die Zusammenarbeit mit der Marina sehr kooperativ, schwärmte der Commodore.

Markus Wieser, der seinen Erfolg von Kiel 2009 beim Dragon Grand Prix, auch in Boltenhagen wiederholte, bedankte sich als Sieger bei der Wettfahrtleitung und der Organisation: Es war ein super gut organisierter Event, unsere drei Teams vom Hauptsponsor TRANSBUNKER haben sich sehr wohl gefühlt und die tolle Atmosphäre in der Weissen Wiek sehr genossen. Die unterschiedlichen Winde und Windrichtungen waren eine echte Herausforderung für das internationale Top-Teilnehmerfeld. Dies zeigt auch die Dominanz der ausländischen Schiffe bei den vorderen Plätzen.

Nach 6 Wettfahrten hatte dann der Vorstand des Deutschen Drachengeschwaders entschieden, dass die Europameisterschaft der Drachenklasse 2011 in Boltenhagen stattfinden wird und sich damit gegen die Konkurrenzangebote durchsetzte. Das Treffen der weltbesten Drachensegler in Europa findet im nächsten Jahr von Sonntag, den 03.07. bis Freitag, den 08.07.2011 in der Weissen Wiek statt.

Stephan Kunkel, Verkaufs- und Marketingdirektor der Weissen Wiek, freut sich riesig: Wir als Weissen Wiek sind stolz als Gastgeber und Teil des Ostseebades Boltenhagen, erstmalig in diesem Jahr die Drachensegler der Welt hier in Nordwest-Mecklenburg willkommen geheissen zu haben. Durch die Zusage der Ausrichtung der Europameisterschaft 2011 und der Laser Weltmeisterschaft 2012 rückt das Ostseebad Boltenhagen in den Fokus der internationalen Seglerwelt.

Ergebnis >



14.07.10: Steckborn - Schiff gesunken

STECKBORN (kapo) Auf Grund einer technischen Ursache sank am Dienstag im Steckborner Yachthafen ein vertäutes Segelschiff.

Ein Schiffseigner stellte gegen 18.45 Uhr im Osthafen das gesunkene Segelschiff fest und schlug Alarm. Die ausgerückte Stützpunktfeuerwehr erstellte vorsorglich eine Ölsperre um den Schärenkreuzer.

Das Schiff konnte durch Taucher der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr geborgen werden. Die Abklärungen vor Ort ergaben, dass das Schiff auf Grund eines technischen Defekts gesunken war. Der Sachschaden ist noch unbekannt.


Die Taucher Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz. (Bild: Kapo TG)

14.07.10: OST - WEST Regatta - heute Meldeschluss

Achtung Regattafans der Langstrecke: heute Mittwoch ist Meldeschluss - Sie können sich also noch melden. Nutzen Sie dafür den Banner unten auf der ersten Seite oder gleich hier >

Nachmeldungen mit erhöhtem Meldegeld (plus € 20.-) sind aber noch bis zum 31. Juli 2010, 19 Uhr möglich, so auf der Ausschreibung zu lesen.

Mit Klick auf das Logo kommen Sie auf die spezielle Website.

Dienstag, 13. Juli 2010

13.07.10: Aus Thur gerettet

HÜTTLINGEN (kapo) Die Kantonspolizei Thurgau rettete am Dienstag aus der Thur bei Hüttlingen zwei gekenterte 29-jährige Personen. Sie wurden unbestimmt verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen liessen sich die beiden 29-jährigen im Kanton Thurgau wohnhaften Personen in einem aufblasbaren Kajak und einer Luftmatratze die Thur hinunter treiben. Nach 13 Uhr blieben sie nach dem Passieren eines rund einen Meter hohen Wasserfalls in der Wasserwalze hängen.

Dem Mann gelang es noch mit dem Handy bei der Polizei einen Notruf abzusetzen. Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Suchaktion ein und entdeckte einige Zeit später die gekenterten Personen in der Thur.

Nach einiger Zeit gelang es den Rettungskräften, die beiden Personen zu bergen. Sie wurden unterkühlt und unbestimmt verletzt. Der Mann und die Frau wurden durch die Rega und den Rettungsdienst hospitalisiert.

An der Suchaktion und Bergung der Personen waren über 30 Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau sowie Rettungsdienste und zwei Regateams im Einsatz.



Die gekenterten Personen konnten durch die Kantonspolizei Thurgau gerettet werden
(Bilder: Ernst Vogelsanger / Kapo TG)

13.07.10: INTERBOOT zeigt Wassersport in seinen vielfältigen Facetten

Friedrichshafen - Neue Impulse für den Wassersport: Die 49. INTERBOOT setzt vom 18. bis 26. September 2010 noch stärker auf die Kombination von Information und Aktion. Neuentwicklungen in den Bereichen alternative Antriebstechnologien, Hightech-Materialien und Individualisierung werden in Sonderschauen auf dem Messegelände und in Präsentationsfahrten auf dem Bodensee in Szene gesetzt. „Auf der INTERBOOT wird Wassersport in seinen vielfältigen Facetten zum Erlebnis“, beschreibt Messechef Klaus Wellmann das Konzept. „Wir sprechen erfahrene Wassersportler sowie den Nachwuchs an und wollen die Besucher begeistern, sei es mit dem Wakeboard-Contest, der Liquid Quarter Mile, einem Tretboot-Rennen oder bei Testfahrten.“

Mit Segel- und Motoryachten, Elektrobooten, Schlauchbooten, Jollen, Kanus, Kajaks, Kites, Wakeboards, Surfbretter, Motoren, Elektronik, Kleidung und Zubehör zeigen rund 500 Aussteller aus 25 Ländern, was der Wassersport aktuell zu bieten hat. In acht Hallen, auf dem Messe-See und dem nahe gelegenen Bodensee können die Besucher die Neuheiten der kommenden Saison sehen und testen. Allein im INTERBOOT-Hafen stellen zahlreiche Hersteller rund 100 verschiedene Schiffe für eine Probefahrt bereit. „Die Messe Friedrichshafen sieht sich als Partner der Wassersportbranche. Mit dem umfangreichen Rahmenprogramm der INTERBOOT investieren wir in die Bootsbranche und bieten eine breite Plattform“, betont Klaus Wellmann.

„Die INTERBOOT ist weit mehr als eine reine Produktschau: In Friedrichshafen lebt der Wassersport und das macht die Ausstellung für Besucher und Aussteller so attraktiv.“ Das bestätigt auch Projektleiter Dirk Kreidenweiß: „Einige der weltgrößten Werften wie Bavaria, Bénéteau und Jeanneau sind seit Jahrzehnten mit ihren Produkten auf der INTERBOOT vertreten. Hier zeigen die Aussteller erstmals ihre Neuheiten, wie beispielsweise die „Nimbus 31 Nova“ und die Europapremiere „Hunter 55c“. Linssen Yachts hat bereits die Weltpremiere der „Grand Sturdy 25.9 HYBRID“ angekündigt, die im INTERBOOT-Hafen für Probefahrten bereit steht.“

Muskelkraft und Motorenstärke stehen im Mittelpunkt der beiden Showveranstaltungen vor der Friedrichshafener Uferpromenade: Beim Publikumsmagneten „Liquid Quarter Mile“ demonstrieren PS-starke Boote auf der Viertelmeile ihr Beschleunigungsvermögen. Am Messe-Donnerstag findet mit dem „Pedalo-Cup“ erstmals ein Tretbootrennen statt.

In ein Eldorado für alle Wakeboarder und solche, die es werden wollen, verwandelt sich der Messe-See. An der installierten Wakeboard-Liftanlage können Anfänger ihr Talent testen. Am ersten INTERBOOT-Wochenende lockt ein Wakeboard-Contest zahlreiche erfahrene Boarder nach Friedrichshafen, die ihr Können auf dem Messe-See demonstrieren.

13.07.10: Sturmeinsätze auf dem Bodensee

KREUZLINGEN (kapo) Die heftigen Sturmwinde vom frühen Montagabend führten auf dem Bodensee zu mehreren Einsätzen der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau.

Die Seepolizei patrouillierte während den heftigen Sturmwinden mit mehreren Einsatzbooten auf dem Bodensee und leistete verschiedene Einsätze. Zahlreiche Schiffe riss es von ihren Ankerplätzen los.

Während des rund vierstündigen Einsatzes wurden mehrere Schiffsführer in sichere Häfen geleitet und zwei aus technischen Gründen manövrierunfähige Segelschiffe abgeschleppt, die mit mehreren Passagieren unterwegs waren.

Montag, 12. Juli 2010

12.07.10: Vor Konstanz Egg kam plötzlich Starkwind auf

Heute abend vor Konstanz Egg kam plötzlich Starkwind auf. Die Schulungsboote der Uni Konstanz kenterten reihenweise und konnten das Ufer nicht mehr aus eigener Kaft erreichen.

Die Segler/innen und Boote wurden geborgen von den Begleitbooten der Uni mit der Unterstützung des Schlauers SEESAU, dem Jugendboot der MRV gesteuert vom Jugendleiter Andy Hürrig. Gleichzeitig zeigte ein Surfer sein können auf seinem Bord. Fotos Peter Nietsch.