Montag, 31. Mai 2010

31.05.10: Jubiläums-Mondscheinwoche des YCA

Bereits zum 15. Mal wird der Yachtclub Arbon die traditionelle Mondscheinwoche vom 7. - 11. Juni durchführen. Die Abendregatten vor Arbon haben mittlerweile grosse Beliebtheit unter den Seglern erreicht. So werden täglich bis zu 65 Boote an den Start gehen. Dieser, in dieser einmaligen Art, durchgeführte Seglerevent bietet allen Beteiligten besondere Attraktionen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Teilnehmerkreis aus allen Anrainerstaaten des Bodensees zusammen setzt. Dieses Jahr haben gar zwei aktive Klassen (H-Boote und ESSE 850) diese Regattaserie in Ihre Punktemeisterschaft aufgenommen.

Die fünf verschiedenen Wertungsklassen werden unter der Leitung des erfahrenen Regattaleiters, Ivo Gonzenbach, jeweils um 19.00 Uhr starten. Dazu sind zwei Regattabahnen vorgesehen und die erwarteten Kämpfe um die Führungsplätze können auch von den Zuschauern vom Quai des neuen Hafens mit verfolgt werden. Für viele Zuschauer ist dies Anstoss genug, das Spektakel in der Arbonerbucht und die tolle Aussicht und die Farbenpracht mitzuerleben.

Diese Jahr sind die Segler von Sailability ebenfalls wieder dabei. Diese gut betreute Vereinigung ermöglicht Menschen mit Behinderung den Segelsport auszuüben. Ihre Leistung ist besonders hoch zu werten. Sie werden mit ihren neuen, speziell konstruierten Booten, dabei sein und von fachkompetenten Begleitern betreut.

Die Organisation, unter der Federführung des YCA-Präsidenten Rolf Niederer, stellt für diesen Anlass 45 Helferinnen und Helfer. Sie sorgt nicht nur für einwandfreie Regattabahnen, sie sorgt auch für das leibliche Wohl nach der sportlichen Leistung. Sie ist auch der Garant dafür, dass die Segler in gemütlicher Runde im Clubzelt den Abend ausklingen lassen können. Diese Art von Segelsport ist ein Erfolgsrezept des YCA und stellt für viele Segler eines der Saisonhöhepunkte dar. Der YCA wünscht alles Teilnehmern eine erlebnisreiche Segelwoche und Mast und Schotbruch.

Schoten- und Knotenregatta am 12. Juni
Am Samstag nach der Mondscheinwoche, die am Freitagabend die Meister aller Wertungsgruppen kürt, findet die 3. Schoten- und Knotenregatta statt. Eine Langstreckenregatta, die nebst Regattaseglern auch Familiencrews einlädt, mitzumachen. Sie führt von Arbon nach Fussach, zum befreundeten Yachtclub Rheindelta. Das ganze Feld von ca. 35 Booten startet gemeinsam. Der Start erfolgt unmittelbar vor dem Hafen und das Ziel wird bei der Einfahrt nach Fussach gesetzt sein. Auch hiefür amtet Ivo Gonzenbach als Regattaleiter. Die stetig zunehmende Teilnehmerzahl ist ein Indiz dafür, dass diese Art von sportlichem Segeln viele anspricht. Dank einer grosszügigen Spende eines Herstellers sind attraktive Preise zu gewinnen. Viele meinen auch, die exzellente Paella, die in Fussach von einem Spitzkoch serviert wird, wäre allein schon die Teilnahme wert. Die Organisatoren haben auch da, für alle Annehmlichkeiten gesorgt und es wird wohl im neuen Clubhaus des YCRd wiederum zu einem fröhlichen Ausklang kommen.

31.05.10: Internationale Deutsche Meisterschaften der H-Boote

Heute startet beim Augsburger Segel-Club am Ammersee (ASC) die Internationalen Deutschen Meisterschaften der H-Boote mit sagenhaften 63 Booten, wenn sie dann auch alle starten!

Mit dabei vom Bodensee ist Adi Gerlach mit Marco Bühler und Jan Gerlach vom Yacht-Club Romanshorn (YCRo) auf Snoopy SUI-529. Daneben starten noch zwei weitere Schweizer Crews. Meldeliste >

Wir informieren Sie auf der Homepage von der Bodenseeflotte täglich über diese Meisterschaften.


Snoopy in Überlingen (Foto: BYCÜ)

31.05.10: Pegel Konstanz auf Höchststand !

Der Pegel Konstanz (ELWIS) stieg innert 24 Stunden um 9 cm auf einen neuen Höchststand von 3,56! Dieser ist trotzdem für die Jahreszeit bescheiden.

In den kommenden 3 Tagen ist aber noch mit Zuwachs zu rechnen, bevor dann am kommenden Wochenende der Sommer endlich startet (vielleicht)! Die Wassertemperatur sakte zudem von 17° auf kalte 13° ab (Private Messstation Kressbronn von Matthias Rau)!


Wetterprodnose von SF1

Sonntag, 30. Mai 2010

30.05.10: Internationale Bodenseewoche - Abschluss

An vier Tagen lockte die Bodenseewoche mit einem abwechslungsreichen sportlichen und kulturellen Programm zahlreiche Besucher in den Konstanzer Hafen. Mit über 800 Teilnehmern und 106 klassischen und modernen Segelyachten war die Bodenseewoche auch für zehntausende Besucher ein voller Erfolg.

Strahlender Sonnenschein lockte bereits am Donnerstag und Freitag etliche Besucher an die Hafenmeile zum Treffen der klassischen Yachten, modernen Hightech-Racer und klassischen Motorboote.

106 teilnehmende Yachten kämpften an drei Renntagen um die begehrten Wander- und Sonderpreise der Bodenseewoche. Die Regatten waren aufgrund der sehr unterschiedlichen Windstärken an den drei Renntagen sehr abwechslungsreich. Von 1 bis 15 knoten Wind war alles dabei. Trotz des schlechten Wetters strahlten die Seglergesichter als sie die Windprognosen für den Sonntag hörten. Mit bis zu 5 Beaufort wurden spannende Rennen gesegelt. Gefordert waren nicht nur die Segler, sondern auch die zahlreichen Helfer, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Am Freitag durften die Besucher das 90 minütige Platzkonzert sowie eine nächtliche Serenade des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen miterleben. Eine atemberaubende James Bond Show mit Stunts und wilden Verfolgungsjagden zeigte die Wasserski-Showgruppe am Freitagabend vor dem Stadtgarten.

Erstmals in der Geschichte der Bodenseewoche präsentierte sich der Modellsegelsport. In einem Wasserbecken konnte die Klasse der internationalen RG65 ein Match Race aussegeln. Zudem wurden zahlreiche moderne und klassische Modellsegelboot ausgestellt und präsentiert.

Die Hafenmeile zog mit zahlreichen Ausstellung- und Verkaufsständen nicht nur Wassersportler an. Ein breites Publikum flanierte entlang der Steganlagen und genoss das maritime Flair im Konstanzer Hafen. Grosses Interesse gab es bei den ausgestellten Segelyachten im Wasser und am Land. So konnten die Besucher klassische und moderne Boote aus nächster nähe bewundern. Die Aussteller präsentierten ihre Neuheiten aus dem Wassersportbereich und Interessierte nutzen die Plattform um sich auszutauschen. Nicht nur für Kinder auch für Erwachsene war der Walking Ball von FlipSport, mit dem man über Wasser laufen kann, ein tolles Erlebnis.

Am Samstag strahlte die Sonne, als der Concours d’Elégance der Segelyachten und Motorboote im Hafen begann und die Teilnehmer zu ihren Regatten hinausfuhren. Etliche Besucher nutzen die Zuschauerschiffe mit Live-Kommentator, welche Interessierte hautnah an die Segelregatten heranbrachten. Beim klassischen Stilrudern „Modern meets Classic“ zogen die Damen, welche mit ihrer eleganten Ruderarbeit und synchronen Skullführung verschiedene Manöver aufs Wasser zauberten, die Zuschauer in ihren Bann. Am Abend fand die Königsklasse des Rudersports statt – Achter mit Steuermann. Live wurde die „3 Miles of Constance“ vom Konstanzer Hafen aus kommentiert. Mit lauten Anfeuerungsrufen gingen die zehn teilnehmenden Achter im konstanzer Hafen ins Ziel.

Im Anschluss warteten bereits hunderte Zuschauer auf ein musikalische Erlebnis der besonderen Art. Die Klavierkunst des italienischen Komponisten und Pianisten Davide Martello, der mit seinem Flügel auf dem Wasser schwebte, begeisterte zahlreiche Hafenbesucher. Das Wetter hielt bis kurz vor Ende des Konzerts, so dass die Besucher und Teilnehmer an diesem Abend das einmalige Konzert „Music to the Yachts“ noch trocken bestaunen konnten.

Das Treffen der Lanz-Bulldogs mit ihren stampfenden Motoren wurde am Sonntag von vielen begeisterten Zuschauern miterlebt. Bei der Siegerehrung freuten sich die Teilnehmer über ihre Erfolge und genossen anschliessend den musikalischen Farewell der Yachten.

So gingen vier abwechslungsreiche Tage vorbei, die bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden. Schon jetzt freuen sich nicht nur die Veranstaltung sondern die Teilnehmer und Besucher auf die nächste Bodenseewoche 2012.

Ergebnisse (Alle Ergebnisse im Detail >):
1. Platz 75 nat. Kreuzer: „Passat“ mit dem Steuermann Dr. Richard Volz
1. Platz 45 nat. Kreuzer: „Tanimara“ mit dem Steuermann Markus Glas
1. Platz Drachen classic: „Vivian“ mit dem Steuermann Günter Reisacher
1. Platz 30er Binnen: „Gazelle VI“ mit dem Steuermann Peter R. H. Pfister
1. Platz YST bis 99: L-95„fiftyone“ mit dem Steuermann Max Glas
1. Platz YST ab 100: Offene Klass. Klasse „Ariel“ mit dem Steuermann Timon Gruber
1. Platz 8mR: „BERA“ mit dem Steuermann Werner H. Schifferl
1. Platz 6mR: „Mecara“ mit dem Steuermann Reinhard Suhner
1. Platz 5.5m (Silber Cup): „TOPAS III“ mit dem Steuermann Jack Freitag
1. Platz 5.5m: „ANJA“ mit dem Steuermann Dietmar Armbruster
1. Platz : „Passat“ mit dem Steuermann Dr. Richard Volz
1. Platz X35: „Natalie“ mit dem Steuermann Eugen Munz
1. Platz ORC1: „Mecki Messer“ mit dem Steuermann Max Meckelburg
1. Platz ORC 2-4: „Maria Victoria“ mit dem Steuermann Toni Magg
1. Platz ORC Racer: „YSA-10“ mit dem Steuermann Sven Ackermann
1. Platz Mehrrumpfboote: „Holy Smoke“ mit dem Steuermann Albert Schiess
1. Platz 5.5m: „TOPAS III“ mit dem Steuermann Jack Freitag
1. Platz X-Yacht Trophy: „Hurry Curry“ mit dem Steuermann Daniel Schroff
1. Platz 30er Schärenkreuzer: „Elisabeth II“ mit dem Steuermann Kurt Huppenkothen






30.05.10: Internationale Bodenseewoche - Tag 3

Am 3. Tag der Bodenseewoche (Samstag 29. Mai) strahlte die Sonne, als der Concours d’Elégance der Segelyachten und Motorboote im Hafen begann und die Teilnehmer zu ihren Regatten hinausfuhren. Etliche Besucher nutzen die Zuschauerschiffe, welche Interesse hautnah an die Regatten der über einhundert modernen und klassischen Segelyachten heranbrachte und von denen ein Kommentator live über das Renngeschehen berichtete.

Nicht nur auf dem Wasser auch an Land konnten Regatten bewundert werden. Estmals präsentierte sich der Modellsegelsport und trug ein Match Race der internationalen RG65 Modellklasse aus. Die Hafenmeile füllte sich zunehmend, zahlreiche Besucher flanierten entlang der Ausstellermeile, bestaunten die Yachten der InWaterBoatShow, Oldtimer-Automobile und Trikes sowie alte und moderne Feuerwehrautos. Auch der Rudersimulator erfreute Jung und Alt und lud zum probieren ein.

Beim klassischen Stilrudern „Modern meets Classic“ zogen die Damen, welche mit ihrer eleganten Ruderarbeit und synchronen Skullführung verschiedene Manöver aufs Wasser zauberten, die Zuschauer in ihren Bann.

Auch heute wurde das Einlaufen der Schiffe mit maritimer Musik begleitet. Musikalisch ging es dann weiter, als der Umzug der ‚Bagpipe Association of Konstanz’ mit Fahnenschwingern der Historischen Stadtwache Konstanz sowie der Trachtengruppe Kreuzlingen und der Historischen Trachtengruppe Alt Konstanz in der Hafenmeile eintrafen und einiges aus ihrem Programm präsentierten.

Am Abend fand die Königsklasse des Rudersport statt – Achter mit Steuermann. Live wurde die „3 Miles of Constance“ vom Konstanzer Hafen aus kommentiert. Mit lauten Anfeuerungsrufen gingen die zehn teilnehmenden Achter im konstanzer Hafen ins Ziel.

Im Anschluss warteten bereits hunderte Zuschauer auf ein musikalische Erlebnis der besonderen Art. Die Klavierkunst des italienischen Komponisten und Pianisten Davide Martello, der mit seinem Flügel auf dem Wasser schwebte, begeisterte zahlreiche Hafenbesucher. Das Wetter hielt bis kurz vor Ende des Konzerts, so dass die Besucher und Teilnehmer an diesem Abend das einmalige Konzert „Music to the Yachts“ noch trocken bestaunen konnten.

Feurig – argentinisch ging es bei der Tangoperformance des Tango Libre Konstanz zu. Drei Paare zeigten bei Tangoklängen ihr Können und heizten die Stimmung im Teilnehmerzelt an. Der Abend endete in entspannter Atmosphäre und mit musikalischer Begleitung.

30.05.10: Webmaster - holt Euch den BN-Button auf Eure HP

Eine Bitte an alle Webmaster, holt doch den Button von Bodensee-News auf Ihre Webseite - so wie es neu auch der ASC auf seiner Webseite präsentiert, danke Philippe! Die Grösse ist mit 100x50 Pixel bescheiden.

Kündigen Sie Ihre Regatten mit einem Banner auf meiner Homepage an (z.B. Tag/Nacht - Regatta). Ich "bastle" Ihnen allenfalls auch einen Banner. Für den YCRo habe ich für die 5.5mIC Swiss Open auch eine kleine Webseite erstellt (ebenfalls auf der ersten Seite sichtbar). Mitglieder von Clubs, macht doch Euren Webmaster auf meinen Wunsche aufmerksam. Über eine Rückmeldung freue ich mich sehr.

Unter den Menüpunkten "BSVb - Clubs", "IBMV - Clubs" und "Weitere Clubs" sind Eure Clubs auf Bodensee-News verlinkt. Weitere Banner und Button findet Ihr auf der Seite "Impressum".

30.05.10: Tag/Nachtregatta am 13./14. August

Die traditionelle Tag/Nachtregatta in Altnau vom 13./14. August 2010 ist ausgeschrieben...

Ab sofort können Sie sich Online über die Homepage vom Altnau Segelclub (ASC) anmelden. Der Link dazu ist unten auf der ersten Seite von BN über den Banner oder gleich hier.


Die Webcam von Altnau finden Sie ebenfalls auf der ersten Seite von BN rechts oben.


Hoffentlich dieses Jahr mit mehr Wind! (Foto: Tag/Nacht 2009 ASC)

30.05.10: Wendig, sicher, schnell, Spaßfaktor garantiert

Die Scholtz 22 Racing Yacht ist auf dem Vormarsch. Durch Verwendung hochwertiger Materialien sind die Boote bei niedrigem Gewicht äußerst widerstandsfähig und sehr schnell. Dies wurde vom 11.05.2010 bis zum 15.05.2010 bei den Europameisterschaften im Matchrace in Hard unter Beweis gestellt!

Wassersport Schattmaier stellte dem Yachtclub Hard zur Ausrichtung des Matchraces sechs Scholtz 22 Yachten zur Verfügung. Das russische Damen Team gewann am Finaltag die Europameisterschaft. Die zwölf Top Damen Teams aus ganz Europa waren voll des Lobes über die hervorragenden Segeleigenschaften der Scholtz 22.

Ab geringem Wind kommt man mit dem Gennacker leicht ins Gleiten. Das Handling ist äußerst positiv, die Scholtz 22 liegt gut im Ruder, spricht auf jede kleinste Steuerbewegung an und ist einfachst manövrierbar. Sie hat einen Hubkiel, gute Beschläge und ein großes Arbeitscockpit.

Durch die sehr guten Segeleigenschaften ist die Yacht für Segler jeder Sparte bestens geeignet. 15 dieser baugleichen Scholtz 22 Yachten stehen für jedermann, der das Bodenseeschifferpatent besitzt, zum Charter bei Wassersport Schattmaier zur Verfügung. Das Können einer Crew steht durch die Baugleichheit.

30.05.10: Internationale Bodenseewoche - Tag 2

Nach der Steuermannsbesprechung am Freitagmorgen fuhren die Boote zu den jeweiligen Regattastrecken auf den See, die Ausstellermeile mit der InWaterBoatShow öffnete ihre Pforten und erste Besucher fanden sich auf der Hafenmeile ein.

Das Angebot, mit einem Zuschauerschiff zu den Regattabahnen zu fahren wurde gerne in Anspruch genommen und so konnten Nicht-Segler mit Live-Kommentator hautnah eine Regatta miterleben. Auch Ausfahrten für Interessierte mit klassischen Motorbooten und Segelausfahrten in die Konstanzer Bucht mit Besuch der Regatten fanden statt. Der Wettergott war den Teilnehmern wohl gesonnen, es kamen Wind und auch Sonne auf – beste Bedingungen für die Segelregatten. Am Rudersimulator fanden sich Interessenten ein, die gern mal ihre Kräfte messen wollten.

Das Einlaufen der schönsten Yachten wurde mit maritimer Akkordeonmusik begleitet.
Die Tagessieger des 1. Regatta-Tages wurden am Abend im Teilnehmerzelt geehrt, die Siegerlisten können auf der Homepage bodenseewoche.com eingesehen werden.

Ein besonderes Highlight des Rahmenprogrammes war das Platzkonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen am Nachmittag und die Serenade am Abend, wobei sich das Musikkorps am Bug eines BSB - Schiffes positioniert hatte.

Um 22 Uhr fand der spannende ‚Imperia-Sprint’ statt. Viele Zuschauer verfolgten den Sprint der mit Lichterketten beleuchteten Ruderboote, der direkt an der Imperia vorbeiführte und dessen Zieleinlauf von den Zuschauern im Hafen bestaunt werden konnte. Unter tosendem Applaus und der La-ola Welle gewann nach einem harten Kampf zwischen den Ruderern aus Radolfzell und Kreuzlingen die Schweizer Rudermannschaft. Nach diesem stimmungsvollen Ruderwettkampf wurde der erste Wettkampftag mit einer einmaligen James-Bond-Night Show im Stadtgarten abgeschlossen. Die Showgruppe der Wasserskiabteilung des DSMC mit Live-Kommentator und Filmmusik aus etlichen James Bond Filmen begeisterte die Zuschauer, die bis in die junge Nacht die tolle Show bestaunten.



Der Freitag lockte mit tollen Regatten, schönem Wind und etwas Sonnenschein
Weitere Fotos >

Samstag, 29. Mai 2010

29.05.10: InWaterBoatShow am Bodensee im August

Am Schweizer Bodenseeufer, in Bottighofen, werden vom 20. bis 22.08.2010 alle Neuheiten im Bereich Segelyachten und Motorboote sowie Segel und Zubehör im Rahmen einer InWaterBoatShow gezeigt.

Der Besuch der innovativen Ausstellung ist kostenlos. Der neu gegründete Verein IWBS InWaterBoatShow mit den Vorständen Eugen Munz, Rolf Müller und Willi Krüger hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Alle namhaften Segel- und Motorboot-Händler zeigen ihre Neuheiten im authentischen Umfeld, direkt im Wasser liegend. In einer eigens errichteten kleinen Zeltstatt informieren die Segelmachereien über das perfekte Tuch, die Anbieter von Bordelektronik und technischem Zubehör sind ebenso vertreten wie die Fachleute für Versicherungs- und Finanzierungs-Angelegenheiten.

"Von unserer Idee, die Neuheiten und Information in konzentrierter Form zu
präsentieren, waren die Werften von Anbeginn an begeistert", so die Aussage der
Verantwortlichen Munz, Müller und Krüger. Dies bestätigen auch die spontanen Zusagen
der verschiedenen Unternehmen. Die Marina Bottighofen bietet durch die großzügige Anlage nicht nur das richtige mediterrane Flair, es gibt auch ausreichend Platz, die Ausstellungsstücke optimal zu präsentieren.

Auch für das leibliche Wohl sorgen Verpflegungsinseln. Und beim täglichen Sundowner mit Livemusik gibt es ausreichend Gelegenheit für ausführliche Fachsimpeleien mit Kollegen. Das Hafengelände Bottighofen ist ideal gelegen - entweder für die Anfahrt mit dem eigenen Schiff direkt nach Bottighofen oder Kreuzlingen, vom deutschen Bodenseeufer mit den Linienschiffen der Bodenseeschifffahrt oder per Auto. Über Parkplätze und Zubringershuttle wird auf der Homepage rechtzeitig informiert. Aussteller >

InWaterBoatShow
Hafengelände Bottighofen; 20. - 22. August 2010

Öffnungszeiten:
Freitag: 11:00 - 20:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 20:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei


Hafen Bottighofen (Foto: SVB)

Freitag, 28. Mai 2010

28.05.10: Steffen und Sven Heßberger vom SMCÜ Dritte in Lübeck

Erst im vergangen Jahr sind die Brüder Heßberger vom Segel- und Motorbootclub Überlingen in die olympische Bootsklasse 470er umgestiegen. Nun wurden sie bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Lübeck Dritte in der U19- Wertung. In der Gesamtwertung kamen sie auf Platz 13. Frederik und Henrik Schaal (ebenfalls SMCÜ) kamen bei der gleichzeitig ausgetragenen finalen Ausscheidungsregatte für die Qualifikation der Europameisterschaft und Weltmeisterschaft der 420er auf Platz 20.

Auch in Kiel, eine Woche später beim Pfingstbusch, zeigten die Überlinger Jugendsegler vom SMCÜ gute Leistungen. 800 Segler/innen aus acht Nationen waren vom Freitag bis Pfingstmontag bei der Young Europeans Sailing Regatta (YES) in Kiel am Start. Es gab Flaute, Kaiserwetter und Regen. Gefragt waren also Segler, die mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurecht kamen. Frederik und Henrik Schaal starteten im großen Feld der 420er. Bei insgesamt 114 Booten kamen sie auf Platz 15. Die 420er segelten nur 4 Läufe und Frederik und Henrik starteten fulminant mit einem 3.Platz im 1.Lauf. Michael Zittlau erreichte im Laser Standard den 7.Platz von 49 Startern. Bei den Lasern war Ausdauer bei 6 Wettfahrten gefragt. Sie starten zudem immer auf der entferntesten Regattabahn (Anfahrt eine Stunde). B.Z.

28.05.10: Bodensee Jugendteam startet beim Volvo Match Race Zug

Beim Volvo Match Race Zug vom 28. - 30. Mai 2010 trifft sich alles was in der Schweizer Segelszene Rang und Namen hat.

10 Teams sind für dieses Match Race in Zug gemeldet und erfolgreiche Segelprofis wie Eric Monnin, Nummer eins im Schweizer Match Racing, Flavio Marazzi, Lukas Erni oder Nathalie Brugger, alles Teilnehmer bei den Olympischen Spielen duellieren sich mit ambitiösen Jungtalenten wie das Regattajugend Match Race Team vom Jugend Regatta Förderverein. Am Donnerstagabend konnte sich das junge Bodensee Team mit Christoph Zeiser, Livia Greuter, Felix Beirer und Stephanie Abels beim Training mit den blu26 Booten in der Zuger Bucht vor dem Yachthafen schon mal die Trainingsmanöver der stärksten Konkurrenten beobachten.

Das Siegerteam darf beim Match Race St. Moritz teilnehmen und gegen die besten Match Race Teams der Welt segeln. Claudia Somm.

28.05.10: Internationale Bodenseewoche 2010 - Eröffnungstag

Pünktlich um 13 Uhr wurde im Konstanzer Hafen die Ausstellermeile mit 35 Ausstellern eröffnet. Der Organisator Robert Hallmann und Bernd Stephan von der Wirtschaftsförderung Konstanz begrüßten darauf die einzelnen Aussteller persönlich mit musikalischer Begleitung.

Bereits am frühen Nachmittag fanden sich zahlreiche Besucher auf der Hafenmeile ein. Die jüngeren Besucher bestaunten vor allem beim Schau- und Kinderbootfahren die Modellsegler und besichtigten das Polizeiboot, die älteren Besucher konnten die eintreffenden Yachten begutachten und die neuesten Technikpräsentationen sowie andere maritime Angebote.

Am Abend, nachdem die Yachten und Motorboote sich eingefunden hatten, begrüßte Fred Schmid die Teilnehmer der 107 angemeldeten Segelyachten und 9 Runabouts sowie die Clubteilnehmer während der Crewparty in der Captain’s Lounge.

Andi Giger, Präsident des Kreuzlinger Yachtclubs (KYC) und Dr. Ewald Weisschedel, Präsident des Konstanzer Yacht Clubs (KYC) erläuterten kurz die Entstehung und die Gegebenheiten der Internationalen Bodenseewoche. Weitere Begrüßungsworte erfolgten durch Michael Sautter, Präsident des IBMV (Intern. Bodensee Motorboot Verein) und Robert Hallmann, die Ruderer wurden von Christian Brönimann begrüßt, 1. Vorsitzender des Ruderclub Kreuzlingen.

Im Anschluss daran fand das Netzwerktreffen der Aussteller mit Empfang ebenfalls in der Captain’s Lounge statt. Hier wurden die einzelnen Aussteller der Bodenseewoche begrüßt und vorgestellt.

Nach Beendigung des offiziellen Teils konnten die Gäste als Walking Water Men versuchen, mit dem Walking Ball von FlipSport über das Wasser zu laufen. Anett Gräfe und Robert Hallmann machten hierbei den Anfang und sorgten so für viel Erheiterung bei den Zuschauern.

Teilnehmer und Besucher dürfen sich auf ereignisreiche Tage mit tollen Attraktionen freuen. Der Eintritt zur Hafenmeile mit Hafenfest ist kostenlos. Bis zum 30. Mai gibt es an der Hafenmeile mitten in der Konstanzer Innenstadt noch viel zu Sehen.


Donnerstag, 27. Mai 2010

27.05.10: Kenterte Jolle geborgen

(IBN) Ein Seenoteinsatz löste am Mittwoch gegen 14.00 Uhr eine ca. einen Kilometer vor dem Kurhotel "Seehof" gekenterte Jolle aus.

Der böigen Wind hatte sie umgeworfen. Einer Besatzung der Wasserschutzpolizeistation Überlingen, die mit ihrem Dienstboot anfuhr, gelang es, die unerfahrene Bootsführerin an Brod zu nehmen und die Jolle wieder aufzurichten. Zudem konnten die über Bord gegangenen Gegenstände der Frau aus dem Wasser geborgen werden.

27.05.10: Race of the Racers abgesagt

Das für dieses Jahr erstmals geplante Race of the Racers an diesem Wochenende wurde abgesagt. Diese Meldung findet sich auf der Homepage des Veranstalters. Wie der Bregenzer SC mitteilt, kamen nicht genug Meldung zustande.

27.05.10: Heute startet die Bodenseewoche 2010

(BN)Heute Donnerstag erfolgt der offizielle Start zur Internationalen Bodenseewoch 2010 um 13 Uhr mit der Ausstellungsmeile und InwaterBoatShow. Damit die Bodenseewoche ein Erfolg wird, hängt nicht zuletzt auch von Ihnen ab - besuchen Sie den Grossanlass am und auf dem Wasser vor Konstanz.

Programm >

27.05.10: Neuer Rennwagen bei der Bodenseewoche

Das Bodensee Racing Team der Hochschule Konstanz präsentierte seinen neuen Rennwagen Iltis 10 auf der Fähre "Fontainebleau" der Stadtwerke. Nach einem Jahr harter Arbeit enthüllten ihn die 42 Studenten mit Stolz.

Über 80 Unternehmen ermöglichen den Studenten des Bodensee Racing Team das Erlernte in die Praxis umzusetzen. "Nur wenige Stunden vor der Präsentation wurde der Iltis 10 fertig", sagte Fertigungsleiter Lukas Graf, Student Verfahrens- und Umwelttechnik.

Interessierte können ihn auf der Ausstellung "Internationale Bodenseewoche" vom 27. bis 30. Mai begutachten.

Video-Beitrag von Regio TV >


Der neue Rennwagen (Foto: HTWG Konstanz)

Mittwoch, 26. Mai 2010

26.05.10: 34. America’s Cup

Die Homepage für den 34. America's Cup ist aufgeschaltet: americascup.com. Ich werde Sie mit News in deutscher Übersetzung bedienen.




Foto: flickr.com

Dienstag, 25. Mai 2010

25.04.10: Webcam Altnau

Die Webcam ist bald wieder Online. Infolge eines Brandes in der Trafostation See am Pfingstsonntagmorgen wurden alle nicht unbedingt nötigen "Stromsauger" abgeschaltet.

Trafostation brennt: Strom ist weg
Rund 80 Altnauer Haushalte waren am vergangenen Sonntagmorgen nach dem Brand in einer Trafostation für drei Stunden ohne Strom. Ein Anwohner meldete die Rauchentwicklung im Trafohäuschen an der Hafenstrasse um 6.45 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale in Frauenfeld, wie die Polizei mitteilt. Während den Löscharbeiten der Feuerwehr Altnau und den Abklärungen der Kantonspolizei sowie eines Elektrosachverständigen war die Stromversorgung während rund drei Stunden unterbrochen. Es wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. Quelle: Gemeinde Altnau.

25.05.10: Gasthaus Krone am See in Altnau

Auf der neuen Homepage www.gasthauskroneamsee.ch stellen sich die neuen Pächter vor:

Unser Gasthaus Krone am See in Altnau befindet sich in ruhiger Lage, in einer der schönsten Gegend des Kanton Thurgaus. Unsere kulinarischen Köstlichkeiten geniessen Sie auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf den zauberhaften Bodensee oder in unseren schönen Räumlichkeiten!

Lassen Sie sich in unserem Gasthaus Krone am See mit einer grossen Vielfalt an schweizerischen Spezialitäten verwöhnen. Ob Urlaubs- oder Geschäftsreisen, Meetings, Entspannungs- oder Tagesausflüge,- das Gasthaus Krone am See ist immer ihr ideales Ziel!

Im erweiterten Hafen Altnau ist der Altnauer Segelclub beheimatet - bekannt mit der "Tag/Nacht" durch eine der grössten Regattan am Bodensee.

Montag, 24. Mai 2010

24.05.10: News vom Jugend Regatta Förderverein

Die Segelsaison ist bereits wieder voll im Gange und auch der Jugend Regatta Segelverein ist mit Schwung gestartet.

Bereits im März wurde die jeunesse eingewassert und am 27. März fand in Altnau ein erstes Training mit Stefan Schneider, amtierender Schweizermeister im LACUSTRE, Schweizermeister im H-Boot und Weltmeister auf dem 8mR statt. Stefan erläuterte anschaulich an Zeichnungen und an der jeunesse, wie das Schiff optimal eingestellt und schnell gesegelt wird.

Zum Saisonbeginn hat uns der Profi Segler Christian Scherrer zwei blu26 Matchracer zur Verfügung gestellt. Mit diesen Booten konnten wir für die erfahrenen Segler ein Matchrace Training anbieten (siehe Bild). Die Begeisterung aus diesem Training hat zu einem Matchrace Team geführt, welches vom 27. - 30. Mai am Volvo Matchrace in Zug teilnimmt. Als zweites Matchrace ist die Teilnahme am Frauen-Matchrace am 28./29. August in Romanshorn auf dem Programm.

Am 1. Mai haben wir auch unsere Yachtausbildung 2010 mit Ziel Segelprüfung gestartet. Zusammen mit dem Junioren Pool der Region Kreuzlingen und St.Gallen Sailing (Uni St.Gallen) bieten wir am Montag und Mittwoch Segelausbildung für aktuell 10 Teilnehmer an.

Vom Freitag 4. Juni auf Samstag 5. Juni 2010 werden unsere beiden Jugend LACUSTRE an der 60sten Rund-um am Bodensee teilnehmen. Der Start erfolgt um 19:30 Uhr vor Lindau. Den Kurs unserer beiden Teams um den Bodensee werden Sie Live auf dem Internet über die Webseite www.rundum-track.de verfolgen können.

Am Freitag 11. Juni 2010 findet dann in Hard/AT ein Regattatraining statt und am Wochenende 12./13. Juni starten die beiden Jugend-LACUSTRE am der LACUSTRE Regatta, die ebenfalls in Hard stattfindet.

• Ein Wochenende später sind die beiden LACUSTRE bereits wieder an der Pokalregatta in Lindau am Start. Unser Damen-Team, welches das Matchrace in Romanshorn segelt, wird auch im Fleetrace auf der LACUSTRE als Damenmannschaft an den Start gehen.

Unser zweites Jugendschiff, die Gilberte III (177) ist, wie Sie wissen, nur zeitlich befristet angemietet. Wir wollten erst sicher sein, dass eine Nachfrage nach einem zweiten Schiff besteht. Dieser Bedarf hat sich bestätigt und zwei Schiffe haben sich bewährt und sind auch für das Training von Vorteil. Der Verein hat sich daher zum Kauf der LACUSTRE Jlland (168) entschlossen und der Besitzer Beat Lüthy ist dem Verein dabei auch grosszügig entgegengekommen. Nun liegt es an uns die nötigen finanziellen Mittel für den Kauf aufzubringen. Dank der Unterstützung von Ihnen, sehr geehrte Sponsoren und Gönner haben wir bereits einen Anfangsbetrag zusammen. Weitere CHF 40'000.- sind aber nötig! Zu diesem Zweck haben wir zusätzlich zum bestehenden gemeinnützigen Jugend Regatta Förderverein e.V. in Konstanz einen Schwesterverein in der Schweiz gegründet. Training und Organisation der beiden Vereine ist kosteneffizient zusammengelegt. Die beiden Vereine erlauben uns aber, ein Schiff in Deutschland (jeunesse) und das zweite Schiff in der Schweiz zu betreiben.

Weitere Informationen zum Jugend Regatta Förderverein, den vergangenen und laufenden Aktivitäten finden Sie auf unserer Webseite unter der Adresse www.regattajugend.com

24.05.10: Weltmeister Adam Minoprio gewinnt 13. Match Race Germany

Neuseeländer triumphieren auf dem Bodensee, Publikumsliebling Jesper Radich feiert Comeback.

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Langenargen - Weltmeister Adam Minoprio und sein Team ETNZ/BlackMatch Racing haben das 13. Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Die fünftägige Profiserie ging nach spannenden Duellen bei leichten bis mittleren Winden an den ersten vier Tagen am Pfingstmontag ohne Finale zuende. Eine hartnäckige Flaute ließ das geplante Programm auf dem Wasser platzen. „Es muss an der Zahl 13 gelegen haben“, sagte Veranstalter Eberhard Magg, „dass wir nach großem Sport über viele Tage ausgerechnet zum Finale von einer Flaute erwischt wurden.“


Sieger Adam Miniprio (Foto: Match Race Germany / Richard Walch)

Der Deutsche Grand Prix bekam trotzdem würdige Sieger: Weil die Kiwis in der Vorrunde Platz zwei, ihr Finalgegner Jesper Radich aber nur Platz sechs belegt hatte, konnten die Neuseeländer auch ohne Finale zu den neuen Königen vom Bodensee gekürt werden und gewannen 10.000 Euro Preisgeld. So wollen es die internationalen Matchrace-Regeln.

Adam Minoprio, der im Halbfinale den australischen Vizeweltmeister Torvar Mirsky und dessen Team Mirsky Racing 2:1 besiegt hatte, sagte: „Alle Finalisten können stolz auf ihre Leistung sein, haben ihr Bestes gegeben. Wir haben hier in den vergangenen zwei Jahren immer den Einzug in die Viertelfinalrunde verpasst. Jetzt hat es mit dem Sieg geklappt. Ich denke, wir fangen nun an, das Match Race Germany zu mögen. Schade nur, dass der Wind heute nicht zur Party erschienen ist.“

Platz zwei und 8000 Euro sicherten sich bei ihrem erfolgreichen Comeback nach zweijähriger Matchrace-Pause Zuschauerliebling Jesper Radich und sein Team Radich Racing. Nach Siegen in Deutschland in den Jahren 2002 und 2003 stahl der Wind Radich am Pfingstmontag die Chance, um seinen dritten Titel im deutschen Matchrace-Klassiker zu kämpfen. Doch Radich nahm die Flaute mit Gelassenheit: „Ich bin hier von den Fans so begeistert empfangen worden, Kinder haben mir kleine Steine geschenkt, auf die sie Anfeuerungen und Grüße geschrieben haben. Ich habe ihnen versprochen, dass wir unser Bestes geben werden. Leider hat der Wind das nicht getan“, sagte Jesper Radich am Bodensee.

Der 34 Jahre alte Steuermann aus Kopenhagen musste sich nach seinem 2:1-Halbfinalsieg über den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard (French Match Racing Team) im Finale nur dem abwesenden Wind geschlagen geben und verabschiedete sich mit einem großen Kompliment vom Bodensee: „Langenargen hat uns allen in dieser Woche eine fantastische Zuschauerkulisse geboten – vielen Dank!“

Dritter wurden der Franzose Mathieu Richard und sein French Match Racing Team, die damit auch nach dem zweiten von zehn Weltmeisterschaftsläufen der ISAF World Match Racing Tour die Tourwertung mit 40 Punkten vor Titelverteidiger Adam Minoprio (33 Punkte) und Neueinsteiger Jesper Radich (20 Punkte) anführen.

Mit seinem vierten Platz in Deutschland rückte Torvar Mirsky, der am Montag in Langenargen seinen 24. Geburtstag mit Champagner und Geburtstagstorte feierte, in der Tourwertung mit insgesamt 16 Punkten auf Platz sechs vor. Die Welttour wird im Juni mit dem Korea Cup fortgesetzt und endet im Dezember 2010 mit dem Monsoon Cup in Malaysia und der Krönung der neuen Weltmeister. Tour-Direktor Craig Mitchell sagte bei der Siegerehrung in Langenargen: „Die Arbeit mit dem erfahrenen Team der 13. Auflage des Match Race Germany ist ein Vergnügen. Die traditionsreiche Veranstaltung wird immer gut organisiert und hat zuverlässige Partner. Das Match Race Germany ist ein Höhepunkt der Tour-Saison.“

Zwölf Teams aus neun Ländern waren am 20. Mai in das 13. Match Race Germany gestartet. Auf der Jagd nach 50.000 US-Dollar Preisgeld, Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar und wertvollen 100 Punkten für die WM-Wertung war das Match Race Germany der zweite WM-Lauf unter dem Dach der ISAF World Match Racing Tour 2010.

Mit zwei Siegen hat sich das einzige deutsche Team bei der historischen ersten Teilnahme einer Steuerfrau am Match Race Germany überraschend gut verkauft. Kathrin Kadelbach und ihre Taktikerin Ulrike Schümann vom Verein Seglerhaus am Wannsee in Berlin konnten als Amateurinnen bei ihrer Premiere in der Weltliga der Profiteams auf den Yachten vom Typ Bavaria 35 Match immerhin den schwedischen Weltranglisten-Achten Björn Hansen und Matchrace-Europameister Mats Ebler aus Dänemark schlagen. „Wir sind glücklich und stolz, dass wir hier dabei sein durften“, sagte Kathrin Kadelbach, die sich neben der Olympia-Vierten Ulrike Schümann noch drei Männer zur Verstärkung ins Boot geholt hatte. „Wir haben eine Lernkurve so steil wie ein Felsen absolviert und würden mit diesen Erfahrungen jetzt am liebsten noch einmal neu durchstarten“, sagte Ulrike Schümann, „das Niveau war hier enorm hoch und für uns eine riesige Herausforderung. Es hat aber viel Spaß gemacht, gegen so ein Weltklassefeld antreten zu dürfen.“

„Wir sind ein bisschen erschöpft, aber überglücklich“, sagte Veranstalter Eberhard Magg am Ende des fünftägigen Deutschen Matchrace Grand Prix, „für den Erfolg des Match Race Germany haben in diesem Jahr 195 ehrenamtliche Helfer, 50 Partner und Sponsoren, herausragende Segelsportler, der Yacht-Club Langenargen und unser Team gebürgt – eine tolle Leistung! Sie alle haben den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.“ Mit einem Augenzwinkern fügte Magg hinzu: „Und das, obwohl es die 13. Auflage war...“

Mehr als 35.000 Besucher haben den deutschen Matchrace-Klassiker an fünf Tagen besucht. Allein am Pfingstsonntag strömten rund 15.000 Menschen in den Hafen von Langenargen. Auch unter den Partnern und Sponsoren der führenden deutschen Matchrace-Regatta herrschte Begeisterung. Veranstalter Harald Thierer erklärte: „Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft. Wir denken, dass der nächste Schritt zur Partnerschaft mit einem Titelsponsor jetzt möglich sein wird. Wir haben am Rande des Match Race Germany sehr vielversprechende Gespräche mit Entscheidungsträgern geführt.“

24.05.10: Der Wind wollte nicht kommen !

Langenargen - Am heutigen Finaltag wollte der Wind einfach nicht am Bodensee vorbeischauen. Kein einziges Match konnte am heutigen Pfingstmontag ausgetragen werden. Und dennoch steht ein Sieger fest.

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24.05.10: Race-Trax serviert Segelsport à la carte

Langenargen - Beim 13. Match Race Germany sind zum ersten Mal britische 2D-Animateure im Großeinsatz. Ihr Ortungsprogramm Race-Trax bringt die spannenden Segelduelle live auf den Bildschirm - nach Wunsch und Wahl der Anwender, die sich nur auf der Homepage www.race-trax.com registrieren lassen, um das für den privaten Gebrauch kostenlose Programm herunterzuladen.

Das Unternehmen Race-Trax ist vor zwei Jahren in England gegründet worden. Die Software basiert auf einem Ortungsprogramm, das einst für internationale Marineverbände entwickelt worden ist und nun auch im Freizeitbereich vor dem Durchbruch steht.

Und so funktioniert Race-Trax: Beim Match Race Germany wurden alle Regattaboote sowie die Boote der Schiedsrichter mit extrem akkuraten GPS-Geräten ausgestattet und mit der Übertragungstechnik verbunden. Auf diesem Weg erhält der Race-Trax-Zentralrechner an Land die Daten der Yachten einmal pro Sekunde. Diese Daten werden in 2D-Bilder umgesetzt. Via Internet gelangen diese Bilder als fortlaufender 2D-Live-Report zu Fans in aller Welt.

„Wir sind sehr glücklich über die Partnerschaft mit Race-Trax, die unseren Fans den Segelsport in einer neuen Dimension zu Hause auf den Bildschirm schicken. Die animierte grafische Live-Berichterstattung ist die perfekte Ergänzung zu den Live-Bildern vom Kurs, die wir in diesem Jahr dank unserer Partner Alcatel-Lucent, Teledata und Stream5 im Fernsehen und im Internet zeigen konnten“, sagt Veranstalter Harald Thierer.

Race-Trax-Direktor Mike Anderson-Brown sagte nach der ersten Bewährungsprobe des Programms bei einem Lauf der ISAF World Match Racing Tour: „Wir sind auf dem richtigen Weg und haben ein sehr positives Echo von vielen Anwendern bekommen. Mit Race-Trax können die Rennen in grafischer Form nicht nur live, sondern am Ende auch als Wiederholung gesehen werden. Jeder kann das Rennen seiner Wahl verfolgen und es gibt viele Extras wie beispielsweise die Anzeige von ausstehenden Strafen oder den Blog.“

Race-Trax ist aber nicht nur für Fans, sondern auch für die Segler selbst, als Trainingsmaterial für die Schiedsrichterausbildung, für Kommentatoren, Journalisten und Fernsehsender interessant. Und last but not least für Sponsoren, denn der Player, der zur Nutzung benötigt wird, kann gebrandet werden. Race-Trax setzt sich von vergleichbaren Produkten dadurch ab, dass das Programm ganz im Sinne der Anwender gestaltet wurde: Sie allein bestimmen, welches Match möglicherweise parallel laufender Duelle sie sehen wollen. „Der Nutzer hat die absolute Kontrolle“, bestätigt Mike Anderson-Brown.

24.05.10: Heute Meldeschluss zur Int. Bodenseewoche

Heute Pfingstmontag 24. Mai ist offizieller Meldeschluss für die am kommenden Donnerstag beginnende Internationale Bodenseewoche 2010. Meldeliste >

Die Bodenseewoche vom 27. bis 30. Mai wartet mit vielen sportlichen und kulturellen Attraktionen auf und bietet dem Publikum ein vielseitiges Programm zwischen Tradition und Moderne. Programmvorschau >

24.05.10: Ein weiterer erfolgreicher 20-Meilen-Cup

Bei Sonnenschein, Wärme, aber leider mit nicht allzu viel Wind gingen am Pfingstsonntag 23. Mai 2010 um Punkt 11 Uhr bzw. 11:10 33 Yachten und 11 Jollen an den Start des diesjährigen 20-Meilen-Cups des YCIR.

Die Regattabahn führte, wie in den Jahren zuvor, vom Yachthafen Herrenbruck zur ersten Wendeboje im Zeller See auf Höhe der Liebesinsel, dann am Seezeichen 6 vorbei zur vor Wangen im Untersee liegenden Wendeboje. Wegen des leider geringen Windes entschied die Regattaleitung auf Bahnverkürzung. So endete die Regatta auf der Ziellinie zwischen der vor dem 6er Seezeichen liegenden Boje und dem Zielschiff.

Die Ergebnisse:
Yachten 1 (Yardstick bis 99) > / Yachten 2 (Yardstick ab 100) > / Jollen >

Sonntag, 23. Mai 2010

23.05.10: Mathieu Richard fordert Jesper Radich zum Duell

Packende Viertelfinalkrimis vor mehr als 15.000 Besuchern - Mirsky, Minoprio & Radich segeln ins Semifinale.


Torvar Mirsky (AUS) (Foto: Match Race Germany / Richard Walch)

Langenargen - Volle Strände, begeisterte Besucher, hunderte Fahrtenyachten und Jollen auf dem Bodensee, das Opti Team Race für die Kleinsten vor Schloss Montfort und drei packende Segelkrimis der Profis in anspruchsvollen leichten Winden direkt vor dem Langenargener Bilderbuchufer – der Pfingstsonntag stand am Bodensee im Zeichen des 13. Match Race Germany 2010. Mehr als 15.000 Fans und Gäste strömten in den Hafen von Langenargen, genossen das herrliche Sommerwetter und beobachteten die spannenden Duelle der Profiteams der ISAF World Match Racing Tour, die von ZDF-Reporter Nils Kaben live kommentiert werden.

Auf dem Wasser setzten sich in den drei Viertelfinalbegegnungen zunächst der neuseeländische Weltmeister Adam Minoprio (ETNZ/BlackMatch Racing) gegen den schwedischen America’s Cup-Veteranen Magnus Holmberg (Victory Challenge) sowie der australische Vizeweltmeister Torvar Mirsky (Mirsky Racing) gegen den viermaligen Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour (Yanmar Racing) mit jeweils 3:1 durch. Die Generation der „Jungen Wilden“ war an diesem Tag stärker als ihre Lehrmeister.


4. Tag (Foto: Match Race Germany / Richard Walch)

Das dritte Duell zwischen Doppelweltmeister Ian Williams (Team GAC Pindar) und Jesper Radich, der das Match Race Germany 2002 und 2003 schon zweimal gewinnen konnte, ging über die maximale Länge und endete in auffrischenden Winden mit einem knappen Sieg des Dänen über den Briten, der beim Grand Prix von Deutschland weiter auf seinen ersten Sieg warten muss.

Zur anschließenden Ermittlung der Halbfinalpaarungen trafen sich die drei siegreichen Crews und der nach seinem Vorrundensieg bereits direkt für das Halbfinale gesetzte Franzose Mathieu Richard (French Match Racing Team) auf dem Wasser zur Auslosung der Boote. Mathieu Richard, so wollen es die Matchrace-Regeln, durfte sich als Spitzenreiter seinen Halbfinalgegner wählen. Der zum Auftakt der Tour-Saison 2010 so souveräne Franzose, der den ersten WM-Lauf im April vor Marseille gewonnen hatte, entschied sich für den furiosen Angreifer Jesper Radich. Damit trafen im zweiten Semifinale automatisch die Teams von Adam Minoprio und Torvar Mirsky aufeinander. Die Halbfinalbegegnungen haben noch am Sonntagnachmittag begonnen und enden am Pfingstmontagvormittag.

Zu den prominenten Besuchern des Match Race Germany zählte am Pfingstsonntag Dr. Dieter Hundt, seit 1996 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Hundt bedankte sich bei den Organisatoren Eberhard Magg und Harald Thierer für die Einladung zu einem erlebnisreichen Tag auf dem Wasser und an Land, sagte: „Das Match Race Germany ist ein hochinteressantes und spannendes Ereignis, das in Baden-Württemberg seinesgleichen sucht.“

Teil der Profiregatta war in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge das Team Race Germany Optimist 2010. 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 14 Jahren kämpften zwischen Schloss Montfort auf der einen und dem Matchrace-Kurs der Profis auf der anderen Seite um Punkte und Pokale. Den Sieg in der zweitägigen vom Yacht-Club Langenargen veranstalteten Serie erkämpfte das Dream Team Baden Württemberg vor dem Team Let’s Fets vom Untersee und den Masters of Desasters vom Württembergischen Yacht Club. Teilnehmerin Marie vom Württembergischen Yacht Club brachte die tolle Stimmung beim Nachwuchs am besten auf den Punkt: „Es ist super cool, dass wir hier mitmachen können. Wenn ich groß bin, möchte ich vielleicht auch Segelprofi werden und Matchrace segeln.“

Erstmals ist in diesem Jahr das Automobilunternehmen Alfa Romeo Partner im Match Race Germany. Marketingleiter Alexander Knesewitsch zog einen Tag vor dem Finale begeistert Zwischenbilanz: „Wir sind als neuer Partner absolut glücklich. Das ist ein gigantisches Match: Der hochkarätige Segelsport und unsere Autos vereint im Match Race Germany.“ Ausgestellt ist im Regattadorf unter anderem der spektakuläre Alfa 8 C Spider.

Ernst G. Wallaschek (Deutsche Post Global Mail, CEO Güll Group) zog für Matchrace-Partner DHL Global Mail Bilanz. Das Unternehmen hatte zum dritten Mal in Folge wichtige Geschäftskunden zum Match Race Germany geladen. Wallaschek sagte: „Wir sind ein internationales Unternehmen und laden unsere Gäste aus aller Welt immer sehr gerne zu diesem einmaligen Erlebnis in den Süden Deutschlands an den Bodensee ein. So ist es auch für uns ein Match, das wir sehr gerne unterstützen.“

Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit der Siegerehrung und der Ausschüttung des Preisgeldes in Höhe von 50.000 US-Dollar. Außerdem werden Sachpreise im Wert von 10.000 US-Dollar vergeben. Die besten acht Teams teilen sich 100 wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaftswertung der ISAF World Match Racing Tour.

Ergebnisse >


Mathieu Richard (FRA) (Foto: Match Race Germany / Richard Walch)

Samstag, 22. Mai 2010

22.05.10: Mathieu Richard für Halbfinale gesetzt

Gelungenes Comeback in Deutschland: Jesper Radich wieder in seinem Element.


Mathieu Richard (Photo: Gareth Cooke/Subzero Images/WMRT)

„Langenargen - In den Jahren 2002 und 2003 war er schon zweimal der umjubelte Matchrace-König von Langenargen - jetzt ist er wieder da: Der dänische Segelprofi Jesper Radich und sein Radich Racing Team segeln im Match Race Germany auf der Erfolgswelle. Mit sieben von elf möglichen Siegen zog Radich mit fünf weiteren Mannschaften in die Viertelfinalrunde ein.

Mannschaft des Tages aber war Mathieu Richards French Match Racing Team, das als Sieger der Vorrunde nach 66 Duellen der zwölf Teams aus neun Ländern in zumeist anspruchsvollen leichten bis mittleren Winden das Viertelfinale überspringen darf und direkt für das Halbfinale gesetzt wird.

Zwar hatten der australische Weltmeister Adam Minoprio mit seinem Team ETNZ/BlackMatch Racing sowie Doppelweltmeister Ian Williams (Team GAC Pindar) ebenfalls acht Siege erreicht, ihre direkten Duelle gegen Richard aber verloren. Auf den Plätzen vier bis sieben qualifizierten sich neben Minoprio und Williams auch der viermalige australische Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour (Yanmar Racing), sein Landsmann und Vizeweltmeister Torvar Mirsky (Mirsky Racing), Jesper Radich (Radich Racing Team) und der schwedische America’s Cup-Steuermann Magnus Holmberg (Victory Challenge).

Als nach der Vorrunde bestplatzierter Skipper nach Mathieu Richard durfte sich am Samstagabend Adam Minoprio seinen Viertelfinalgegner wählen, entschied sich für Magnus Holmberg. Der Schwede scherzte auf die Frage, ob er das als Kompliment werten würde: „Nein, nicht wirklich, aber es motiviert.“ Anschließend entschied sich Ian Williams, gegen Jesper Radich anzutreten. Damit kommt es am Sonntag im dritten Viertelfinalduell zum Aufeinandertreffen zwischen Altmeister Peter Gilmour und Shooting Star Torvar Mirsky. „Ist doch toll“, sagte Gilmour, „dass wir hier vor Langenargen auf dem Bodensee unsere australische Meisterschaft austragen dürfen.“


3. Tag (Match Race Germany / Richard Walch)

Jesper Radich freute sich indes nach schwachem Auftakt über seine eindrucksvolle Leistungssteigerung: „Ich war hier auf dem Bodensee immer erfolgreich, es scheint mein Revier zu sein. Ich habe zwei Jahre lang kein Matchrace angefasst und für das Match Race Germany nur einen Tag trainiert. Es ist es ein besonders schönes Gefühl, hier bei meinem Comeback so gut einzusteigen....“, sagte der Sozial- und Sportwissenschaftler, der mit seinem forschem Angriffsstil schon vor Jahren die Herzen des begeisterten Bodensee-Publikums im Sturm erobert hat.

Das ist in diesem Jahr auch den einzigen deutschen Teilnehmern gelungen: Zwar verpasste Kathrin Kadelbach (Berlin) bei ihrer historischen Premiere als erste Steuerfrau im Match Race Germany den Sprung ins Viertelfinale, übertraf aber an der Seite ihrer Taktikerin Ulrike Schümann (Berlin) als Amateurin mit zwei Siegen im Weltklassefeld der Profimannschaften die eigenen Erwartungen. Sowohl gegen den Weltranglisten-Achten Bjorn Hansen aus Schweden als auch im Duell mit dem dänischen Matchrace-Europameister Mats Ebler konnten die Damen punkten und damit auch den Respekt der Matchrace-Elite vor Ort erringen.

Der viermalige australische Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour (Yanmar Racing) sagte: „Man hat dem deutschen Team angemerkt, dass es in dieser Konstellation selten zusammensegelt. Gutes Handling ist einer der Schlüssel zum Erfolg im Matchracing. Aber die Frauen haben Kampfgeist bewiesen, und sogar einen Comeback-Sieg errungen. Und sie hatten auch einige Matchrace-Tricks drauf. Sie haben eine sehr steile Lernkurve absolviert.“

Die Frauen selbst verabschiedeten sich glücklich aus dem Wettbewerb. „Wir hatten sehr schöne Momente hier und sind immer noch stolz, dass wir in diesem Feld dabei sein durften. Wir haben sehr viel gelernt und würden jetzt am liebsten noch einmal von vorne anfangen“, sagte die Olympia-Vierte Ulrike Schümann.

Am Abend ging es für die Segler nicht gegeneinander sondern miteinander in das große Festzelt im Regattadorf im Hafen von Langenargen. ZDF-Moderator Nils Kaben kommentierte die Übertragung des Fußball-Schlagers Bayern München gegen Inter Mailand, hatte dabei vor allem die heitere Unterstützung der ausgeschiedenen Teams von Paolo Cian (Italien) und Kathrin Kadelbach.

Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit der Siegerehrung und der Ausschüttung des Preisgeldes in Höhe von 50.000 US-Dollar. Außerdem werden Sachpreise im Wert von 10.000 US-Dollar vergeben. Die besten acht Teams teilen sich 100 wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaftswertung der ISAF World Match Racing Tour.

Resultate Round Robin: Pts. Pos.
Mathieu Richard FRA 8:3 1
Adam Minoprio NZL 8:3 2
Ian Williams GBR 8:3 3
Peter Gilmour AUS 7:4 4
Torvar Mirsky AUS 7:4 5
Jesper Radich DEN 7:4 6
Magnus Holmberg SWE 6:5 7
Paolo Cian ITA 5:6 8
Ian Ainslie RSA 4:7 9
Mads Ebler DEN 3:8 10
Kathrin Kaddelbach GER 2:9 11
Bjorn Hansen SWE 1:10 12

22.05.10: Der nächste Sommer kommt bestimmt

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Freitag, 21. Mai 2010

21.05.10: Doppel-Weltmeister Williams führt!

Deutsches Frauen-Team erkämpft Viertelfinalchance - Matchracer segeln und sehen auf der Bayern-Welle.

„Langenargen. Doppel-Weltmeister Ian Williams und sein Team GAC Pindar geben in der Vorrunde des 13. Match Race Germany auf dem Bodensee den Ton an. Der britische Doppel-Weltmeister hat sich mit sieben Siegen bei nur einer Niederlage nach 45 von 66 Vorrundenduellen an die Spitze des Feldes der zwölf Weltklasse-Teams aus neun Ländern gesetzt. „Es war ein fantastischer Tag mit tollem Wind. Einer der Schlüssel zum Erfolg war heute, die richtige Strategie für die anspruchsvollen Bedingungen zu finden.“

Williams auf den Fersen sind der australische Vizeweltmeister Torvar Mirsky (Mirksy Racing) mit sechs Siegen und vier weitere Mannschaften mit jeweils fünf Punkten: Weltmeister Adam Minoprio und sein Team ETNZ/BlackMatch Racing aus Neuseeland, der australische Altmeister Peter Gilmour und sein Team Yanmar Racing sowie Jesper Radich (Radich Racing Team/Dänemark). Der Däne, der das Match Race Germany 2002 und 2003 gewinnen konnte, dann aber länger pausierte, zählte am zweiten Regattatag nach schwachem Auftakt zu den glücklichsten Steuerleuten des Tages, sagte: „Ich habe Matchracing zwei Jahre nicht angefasst und hier nur einen Tag trainiert. Es fühlt sich gut an, wieder in einem Revier zu sein, in dem man einmal so erfolgreich war.“


Ian Williams kreuzt vor Jesper Radich vor dem Schloss Montfort (Quelle: Gareth Cooke/Subzero Images/WMRT)

Das einzige deutsche Team im erlesenen Feld der Profiteams hat mit zwei Punkten und Siegen über den ehemaligen Weltranglisten-Ersten und America’s Cup-Skipper Magnus Holmberg (Schweden) sowie Europameister Mats Ebler (Dänemark) überraschend eine kleine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale gewahrt. Steuerfrau Kathrin Kadelbach, Taktikerin Ulrike Schümann und ihre drei männlichen Crew-Mitglieder waren als Amateure und Außenseiter in den deutschen Matchrace-Klassiker gestartet und haben schon jetzt ihr Minimalziel von mindestens einem Sieg gegen die Profis übertroffen.

„Wir sind sehr stolz und zufrieden“, zog Kadelbach Bilanz. Die Olympia-Vierte Ulrike Schümann sagte: „Unsere Lernkurve verläuft hier steil wie ein Felsen. Und immerhin sind wir jetzt schon 200 Prozent besser als der einzige deutsche Teilnehmer im letzten Jahr. Wir geben noch nicht auf. “ Für die Frauen bedeutet die Arbeit an Bord der großen Yachten von Typ Bavaria 35 Match in den am Freitag herrlichen Winden um zehn Knoten schon Schwerstarbeit. „Ulli hat gekämpft wie ein Kerl“, berichtete Kadelbach lächelnd.

Dem gemischten deutschen EWE Sailing Team bleiben am Samstag drei Duelle, um den Sprung ins Viertelfinale doch noch zu schaffen. Die Vorrunde wird am Samstag beendet, bevor die besten acht Teams ins Viertelfinale einziehen. Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit der Siegerehrung und der Ausschüttung des Preisgeldes in Höhe von 50.000 US-Dollar. Außerdem werden Sachpreise im Wert von 10.000 US-Dollar vergeben. Die besten acht Teams teilen sich 100 wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaftswertung der ISAF World Match Racing Tour.

BAYERN VS INTER: PUBLIC VIEWING MIT ZDF-REPORTER NILS KABEN

Für Samstag Abend planen die Matchrace-Organisatoren zum Finale der Champions League ein „Public Viewing“ im großen Festzelt im Regattadorf im Langenargener Hafen. Ab 19 Uhr sorgt die Band Rock Sox mit Klassik-Rock für Stimmung, ab 20.30 Uhr begrüßt ZDF-Reporter Nils Kaben, der das Match Race Germany täglich live kommentiert, die Gäste zum gemeinsamen Fußball-Fernsehspaß. Kaben sagt: „Das ist ein Pflichttermin für alle, auch für nicht eingefleischte Bayern-Fans. Wir wollen ja schon einmal für die Weltmeisterschaft üben.“ Der Eintritt zum Regattadorf und in das Festzelt ist kostenlos.

Für die Resultate klicken Sie auf den Banner auf der ersten Seite unten.

Fotos des 2. Tages >