Dienstag, 26. Januar 2010

26.01.10: Sportlounge über den 33. America's Cup

Alinghi vs. Oracle: Kampf der Giganten auf Kosten des Segelsports.

Schaffen es zwei Milliardäre, der Schweizer Ernesto Bertarelli von Alinghi und der Amerikaner Larry Ellison von BMW Oracle, den America’s Cup zugrunde zu richten und damit dem gesamten Segelsport zu schaden? Seit über zwei Jahren duellieren sie sich nicht mehr auf dem Wasser, sondern zerfleischen sich auf dem juristischen Parkett.

Was sind die Gründe? Wer ist schuld an diesem Debakel? Wie gefährlich ist der Kampf zwischen den riesigen Hightech-Booten? Wird überhaupt noch einmal gesegelt? Und ist der America’s Cup noch zu retten? Das war die Ausgangslage von SF2!

Die Diskussion kam nie so recht in Gang, war doch Fred Meyer, Vizepräsident Société Nautique de Genève aus verständlichen Gründen äusserst gereizt. Und da wollte "Besserwisser" Blumi Scherrer im echt schweizerrisch unterschieben, ja wenn da... Dabei vergass er eigentlich, um was diskutiert wurde.

Die Recherchen von SF2 über den AC und die Fragen an Rusell Coutts gaben nicht gerade eine Klärung. Dagegen trug Tom Rüegge mit seinem Voten weit mehr zur Verständigung bei. Den 33. AC vergessen und sofort den 34. AC planen, BN hat das schon immer vertreten. Es kann doch nicht sein, dass der Sieger eines so tollen Cup von den Gerichten bestimmt wird.

Gesegelt wird am 8. Februar also so oder so - es wird einen sportlichen Sieger geben, aber wer das schlussendlich offiziell sein wird, bestimmen die Gerichte - irgendwann! Auf jeden Fall müssen diese alten Grundregeln weg und man soll, wie Rüegge erwähnte, ein unabhängiges Management mit neuen Reglen mit der Organisation beauftragen.