Die Ausgangslage war klar: Gold ist nur noch möglich, wenn Marazzi/De Maria gewinnen oder mindestens Platz zwei holen und die Leader Iain Percy/Andre schlechter als auf Position 11 klassiert sind. Eine Mission impossible? Schon in der zweiten Regatta holten sich Marazzi/De Maria den Laufsieg und das Duo Percy/Simpson landete auf Platz 11…

So wurde allgemein ein Rennen im Rennen erwartet. Ein Matchrace zwischen Marazzi, der aktuellen Nummer 1 der Welt, und Iain Percy, dem Olympiasieger von 2008. Doch es kam anders. Steuermann Flavio Marazzi und Vorschoter Enrico De Maria gaben mächtig Gas, Percy/Simpson hingegen waren relativ schnell weg vom Fenster, segelten so um Position 20 bis 25.
Bei Regatta-Halbzeit lagen Marazzi/De Maria auf Platz 2, waren damit theoretisch Weltmeister. Doch vorne lagen die Boote sehr eng beieinander und bei der dritten Mark erschienen die beiden nicht mehr in den Top 10. Jetzt galt es, die Silbermedaille zu sicher. Am Ende holten sich Marazzi/De Maria mit einem 12. Rang souverän die Silbermedaille. Wer hätte das gedacht, nach dem Fehlstart mit dem 30. Platz am ersten Tag? Die Bronzemedaille ging an Torben Grael/Marcelo Ferreira, die damit die Ehre der ansonsten geschlagenen Brasilianer halbwegs retten konnte.
Gewonnen wurde das 6. Race von den Amerikanern Mark Mendelblatt und John Von Schwarz, die am Ende Platz 22 belegten. Die weiteren Resultate der Schweizer, deutschen und österreichischen Teilnehmer entnehmen Sie der Ergebnisliste.
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