Noch ist alles streng geheim, doch erste Details zu den Planungen für das Konzert- und Kongresshaus in Konstanz sickern durch. Auf Klein Venedig soll ein Architekturbüro aus Österreich zum Zug kommen, berichtet heute der Südkurier.
Diejenigen, die die Entwürfe des Bregenzer Büros Dietrich/Untertrifaller in einer Geheimsitzung bereits sehen durften, sind voll des Lobes. Zwar dringt nur wenig zu den Ergebnissen der letzten Sitzung der Beurteilungskommission nach aussen, doch klar scheint: Die Fachleute sowie die Politiker im Gremium haben einer modernen Architektur den Vorzug gegeben. Auch der andere Finalisten-Entwurf soll nächsten Donnerstag im Gemeinderat präsentiert werden: Ein ovaler, von Säulen umfangener Bau, der bereits als "Walhalla" oder "Mausoleum" tituliert wurde.
Das siegreiche Bregenzer Büro mit Niederlassungen in Wien und St. Gallen hat bereits eine grosse Bandbreite von privaten, öffentlichen und gewerblichen Bauten vorzuweisen. Unter anderem zeichneten Dietrich/Untertrifaller für die spektakuläre Erweiterung des Festspielhauses in Bregenz verantwortlich. Auch ein Teil der Wiener Stadthalle wurde von dem Büro geplant. Alle Architekten in dem Verfahren hatten einschlägige Erfahrung in ähnlichen Bauprojekten wie dem auf Klein Venedig vorweisen müssen.