Dies ergab die Auswertung der Unfallstatistik des Jahres 2009 durch die Leiter der Seeund Wasserschutzpolizeien aus Lindau, Vorarlberg, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und Baden-Württemberg (Konstanz, Überlingen und Friedrichshafen)!
Unfallzahlen + 21 %, Schiffsunfälle + 16 %, Verletzte + 45%, Unfalltote 12 (- 1) und Sachschadenssumme +22 %!
Das Jahr 2009 war laut Feststellung der Wetterdienste zwar insgesamt nicht ganz so windreich wie das Vorjahr. Dabei waren jedoch leicht höhere Windspitzen zu verzeichnen. Die Monate April und Mai waren sehr sonnig und die wärmsten seit Messbeginn 1864. Im Juni und Juli gestaltete sich das Wetter recht wechselhaft, teilweise mit heftigen Gewittern. Der August und der September waren dann wieder überdurchschnittlich warm.
Der Wasserstand verlief im gesamten Jahr im Bereich des langjährigen Mittelwerts. Der tiefste Stand wurde Ende Februar mit 2,64 Meter und der höchste Wert mit 4,25 Meter Ende Juni und nochmals Mitte Juli registriert. Der durchschnittliche Verlauf des Pegelstandes führte zu keinen besonderen Einschränkungen der Berufs- und Sportschifffahrt.
Auf der 536 qkm grossen Seefläche und dem 21 Kilometer langen Hochrheinabschnitt bis Schaffhausen ereigneten sich 217 Unfälle mit 12 Toten und 61 Verletzten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Unfälle um 38 (+ 21 %) gestiegen. Bei den Schiffsunfällen beträgt der Anstieg 16 % (+ 23 auf 167). Die Zahl der Verletzten stieg um 19 auf 61. Bei den Schiffsunfällen wurden 40 Verletzte registriert (Vorjahr 28). Die Zahl der Toten lag mit 12 knapp unter der des Vorjahres (-1). Statistik 2009 > / Grafiken 2009 >