Diese von Oracle verlangte Untersuchung wird umso dringender, da wegen der amerikanischen Proteste der Start zum 33. America's Cup am 8. Februar vor Valencia weiterhin ungewiss ist.

Der mühsame Zwist geht in die nächste Runde: Oracle bemängelt, dass die Segel
der Alinghi in den USA hergestellt wurden. (Photo credit: Alinghi)
BMW-Oracle wirft Alinghi vor, die Segel seines Katamarans in den USA hergestellt zu haben. Damit würde eine Regel des America's Cup nicht eingehalten, wonach das Boot in dem Land gebaut werden muss, in welchem die repräsentierte Yachtgesellschaft - in Alinghis Fall die Société Nautique de Genève (SNG) - ihren Sitz hat. Alinghi interpretiert die Stiftungsurkunde «Deed of Gift» aber so, dass diese Regelung wohl für das eigentliche Boot, nicht aber für seine verschiedenen Komponenten gilt.
Alinghi schlägt eine Sitzung mit BMW-Oracle sowie dem Australier David Tillett, dem Präsidenten der internationalen Segel-Jury, vor. Sollte den Amerikanern Recht gegeben werden, will Alinghi gegen einige Elemente des Oracle-Trimarans ebenfalls Einspruch erheben, was die Hoffnung auf einen Wettkampf-Start im Februar weiter schmälert. (TZ)