Donnerstag, 30. April 2009

30.04.09: 182 Optimisten aus 4 Nationen am Start

1 spannende Wettfahrt konnte am 1. Regattatag der Volvo Swiss Opti Championship 2009 in Kreuzlingen gesegelt werden.

Es wird in 2 Startgruppen gesegelt. In der ersten Gruppe konnte Victor Casas vom Genfersee den 1. Lauf souverän vor Luca Hänni vom Thunersee und Sébastien Schneiter vom Genfersee für sich entscheiden. In der zweiten Gruppe siegte Fabrice Rigot vom Genfersee vor dem Italiener Linus Gregorio Frizzi und Léa Rouiller vom Genfersee.

Kühle Temperaturen und Ostwind mit bis zu 2 Windstärken erwarteten die jungen Seglerinnen und Segler am ersten Regattatag. 182 Kinder und Jugendliche aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und Italien segeln vom 30. April bis zum 3. Mai an der internationalen Schweizer Meisterschaft der Optimist-Klasse in Kreuzlingen.

Für die Durchführung der Volvo Swiss Opti Championship 2009 ist der Yachtclub Kreuzlingen in Zusammenarbeit mit der Segler Vereinigung Kreuzlingen und der Seglervereinigung Bottighofen zuständig. Unterstützt wird der Anlass von zahlreichen namhaften Unternehmen, unter Anderem von Volvo Schweiz als Titelsponsor, von den AKAD Schulen, von Swisslos oder von der Stadt Kreuzlingen.

Insgesamt 10 Wettfahrten sind vorgesehen, maximal 4 Wettfahrten pro Tag. Die Meisterschaft zählt, wenn 4 gültige Wettfahrten gesegelt sind.

Rangliste >

- Neu: Mit dem Championchip Spectator werden die Regatten der Volvo Swiss Opti Championship auch live ins Internet übertragen. Jede Regatta wird aufgezeichnet und im "Spectator" können die Regatten bzw. die Position der Boote live verfolgt werden. Die Aufzeichnungen des ersten Laufs nach Startgruppe finden Sie unter folgenden Links:

http://spectator.sport-track.com/25145_Yellow_Green_Innerloop
http://spectator.sport-track.com/25125_Orange_Blue_outerloop

30.04.09: Titelverteidiger Iehl trainiert schon fleissig

Das Geheimnis der stärksten Matchrace-Nation der Welt.

Langenargen - Vor einem Jahr kamen, sahen und siegten sie: Damien Iehl und seine Crew gewannen die 11. Auflage des Match Race Germany 2008 meisterlich, obwohl sie damals am Bodensee Premiere feierten und ihre international erfolgreiche Matchrace-Karriere gerade erst eingeläutet hatten.

In diesem Jahr nun ist Iehls Team selbst das gejagte. Deswegen trainiert der 33-jährige Titelverteidiger aus dem französischen Nantes schon fleissig. „Unser Masterplan beinhaltet das Training auf großen Booten, erst hier in Frankreich und dann auch in Deutschland“, erklärt der Steuermann, der sich mit viel Respekt an das Revier Bodensee erinnert: „Es ist sehr schwer dort zu segeln, weil die Winde extrem drehen und dabei nicht so stark sind. Aber ich mag den deutschen Süden wegen der tollen Matchrace-Veranstaltung und der sehr guten Organisation.“

Zu Iehls gefährlichsten Gegnern werden im Grade 1 Matchrace vor Langenargen vor allem die eigenen Landsleute zählen: Mit America's Cup-Steuermann Seb Col und Mathieu Richard fordern die Nummer 1 und die Nummer 2 der aktuellen Matchrace-Weltrangliste Damien Iehl zum Duell. Keine Nation ist zu Saisonbeginn so stark wie die Franzosen, die gleich drei Steuerleute in den Top Sechs platziert haben.

Das Geheimnis des Erfolges erklärt der sympathische Mathieu Richard: „Damien und ich haben vor zehn Jahren gemeinsam mit dem Matchracing begonnen. Marc Bouet war und ist unser Coach. Er wird auch in Langenargen sein. Wir haben in Frankreich sicher viele Talente, aber da war auch immer dieser gesunde Wetteifer zwischen unseren drei Teams, zu denen auch Seb Col gehört. Dieser Dreikampf hat uns stark gemacht hat. Die Rivalität gibt es weiterhin. Nur, dass wir jetzt nicht mehr um Jugendtitel in Frankreich sondern um die Spitzenposition in der Weltrangliste kämpfen.“

Das Starterfeld zur 12. Auflage des einzigen deutschen Match Race Grand Prix ist 2009 so stark wie selten zuvor: Der viermalige Weltmeister Peter Gilmour (Australien) feiert über Pfingsten sein Comeback in die World Match Racing Tour in deutschen Gewässern und auch der dreimalige Olympiasieger und America's Cup-Steuermann Ben Ainslie will hier in den Duellen mit elf weiteren Teams aus sechs Nationen wichtige Punkte für die Weltrangliste erkämpfen. Damit steht der mehrfache Deutsche Match Race Meister und einzige deutsche Teilnehmer Carsten Kemmling aus Hamburg, aktuell Nummer 38 der Weltrangliste, vor einer schweren Aufgabe: „Für uns ist es eine große Ehre und Herausforderung dabei sein zu dürfen. Jeder Sieg wäre für uns ein Erfolg. Wir haben aber Bodensee-Spezialisten an Bord und hoffen natürlich auch auf die Unterstützung der Fans.“ Die Teilnehmerliste komplett machte in dieser Woche nach der kurzfristigen Absage von America´s Cup-Steuermann Paolo Cian der Schweizer Matchrace-Steuermann Eric Monnin.

Als Organisatoren bürgen Eberhard Magg und sein Partner Harald Thierer seit 1997 dafür, dass auch ein deutsches Matchrace zu den Fixsternen der World Match Racing Tour gehört. Mit regelmäßig 30.000 Zuschauern und mehr zählt das seglerische Pfingstfest direkt vor den Ufern Langenargens zu den Publikumsmagneten der Tour. Gesegelt wird auf sportlich großen Yachten vom Typ Bavaria 35 Match um entscheidende Punkte für die Welt- und Tourrangliste, rund 50.000 Dollar Preisgeld, wertvolle Sachpreise und viel Prestige. Die Duelle werden zum Greifen nah vor dem Bodensee-Ufer ausgetragen. Gastgebender Verein ist der Yacht-Club Langenargen e.V. um Präsident Michael Nöltge und den charismatischen Wettfahrtleiter Rudi Magg.

Anlass zum Feiern gibt 2009 auch das 60-jährige Jubiläum des ausrichtenden Yacht-Club Langenargen. Präsident Nöltge, seit Jahren begeisterter Matchrace-Fan und wertvoller Aktivposten der Organisatoren, fiebert dem Klassiker schon entgegen: „Es ist für unseren Yacht-Club eine große Freude, die besten Matchrace-Segler der Welt am Start zu sehen. Unser Verein wird mit rund 50 Helfern wieder alles daran setzen, die Wettfahrten sportlich und fair auszurichten. Dabei hoffen wir auf die Unterstützung von Windgott Aelos, der uns ausreichenden Wind für die rund 60 Duelle schicken soll.“ Nöltge hat früh den Mehrwert des sportlichen Hochkaräters erkannt: „Das Match Race Germany leistet ganz sicher einen wertvollen Beitrag für unsere sehr positive Jugendarbeit.“ Auch deswegen findet 2009 das 1. Team Race Germany mit Jüngstenseglern aus der Region unter dem Dach der Profi-Veranstaltung statt. Dazu bietet der Yacht-Club Langenargen interessierten Kindern über das gesamte Pfingstwochenende Schnuppertörns an.

Mit Tradition, einem Weltklassefeld und ihrem vielfältigen Infotainment-Programm an Land trotzen die Veranstalter des Match Race Germany erfolgreich der Weltwirtschaftskrise, die auch vor dem internationalen Segelsport nicht Halt macht. Die Unternehmen Audi, Moet Hennessy mit seinen Marken Veuve Cliquot und Glenmorangie, Marinepool und auch die IHK mit ihrer Standortkampagne „Spitzensport trifft Spitzenregion“ sind neu im Boot. Die Schweizer Bank UBS bleibt dem deutschen Matchrace-Schlager so treu wie viele weitere kleine Partner. „Das ist für uns eine ungeheure Motivation“, freut sich Co-Organisator Harald Thierer, dessen Team in den Wochen vor dem Grand Prix fast rund um die Uhr für den Erfolg der Veranstaltung an Wasser und an Land arbeitet.

Die Eröffnungsfeier im Bilderbuch-Schloss Montfort ist für den 28. Mai geplant. Beste musikalische Unterhaltung durch Live-Bands sowie Köstlichkeiten aus der Region und ein abwechslungsreiches Familienprogramm gibt es im großen Veranstaltungszelt und der kleinen Zeltstadt am Langenargener Ufer. Hier nehmen auch die Weltklasse-Segler gerne ein Bad in der Menge...


Basisinformationen

Das Match Race Germany ist der einzige deutsche Tour-Stop der World Match Racing Tour und findet 2009 zum zwölften Mal statt.

Die Sponsoren des Match Race Germany:
DHL Global Mail, UBS, Stihl, Moet Hennessy, Audi, IHK, Carl Zeiss Sports Optics, MTU-Friedrichshafen, Ultramarin, Bavaria Yachtbau, Württembergische Versicherung, Olymp, United Internet, Schwäbische Zeitung, Segler Zeitung, Elvström, Selden, Layer Grosshandel, HHP, Keanon, Liros Rope, Harken, Meckatzer, Marinepool, Yacht Club Langenargen e.V. , Match Center Germany, Speedwave Rudi Magg & Co. Gmbh, Holstein Media, Gemeinde Langenargen und viele mehr.

Über die World Match Racing Tour:
* Führende professionelle Segeltour mit 10 Events weltweit
* Vom Weltsegler-Verband (ISAF) als Special Event anerkannt
* Krönt den Matchrace-Weltmeister
* Schüttet insgesamt über 1 Million US-Dollar Preisgeld aus
* Vergibt WM-Punkte über das Jahr und ermittelt am Ende den Matchrace-Weltmeister
* Wird wie der America´s Cup in der Duell-Disziplin Matchrace ausgetragen
* Teamwork entscheidet bei vom Veranstalter gestellten gleichwertigen Bootsmaterial
* Regatten werden ufernah und publikumswirksam ausgesegelt
* Medien und Fernsehberichterstattung erreichen über 500 Millionen Haushalte in 190 Ländern weltweit
* Die Sponsoren der Tour sind: Line 7, Pindar, Custom House, Travel Places, Wedgewood, 1080media und Sail.TV

30.04.09: Alinghi lanciert Mehrrümpfer-Trainingsprogramm auf dem Genfersee

Alinghi, Titelverteidiger des 33. America's Cup, startete heute in der Schweiz mit der Lancierung der zwei Décision-35-Katamarane seine Mehrrümpfer-Kampagne 2009/2010. Die Boote werden als Trainingsplattformen im Hinblick auf einen Mehrrümpfer-America's-Cup im Mai 2010 genutzt und segeln bei der Challenge Julius Bär auf dem Genfersee mit. Das Segelteam wird sich für den Rest des Jahres ganz auf Mehrrümpfer-Trainings und -Rennen konzentrieren und sich diese Saison von anderen Einrümpfer-Verpflichtungen zurückziehen.

Zusätzlich zu Ernesto Bertarellis SUI1 hat das Team für diese Saison eine zweite Décision 35 (SUI6) gechartert und die zwei Grandprix-Mehrrümpfer werden in den acht Events dieses Sommers segeln. Auftakt bildet am 8. Mai der Grand Prix Corum.

Ed Baird wird am Steuer von Alinghi SUI6 stehen mit Brad Butterworth als Taktiker, Alinghi-Präsident Ernesto Bertarelli wird SUI1 steuern. „Ernesto und sein Team sind in dieser Klasse seit Jahren stark. Wir freuen uns, diese Saison von und mit ihnen zu lernen“, sagte Baird. „Wir sind uns bewusst, dass wir viel zu lernen haben, und wir werden es mit einigen sehr guten Teams zu tun bekommen. Wir freuen uns sehr auf diese Gelegenheit in einem solch kompetitiven Umfeld aufs Wasser zurückzukehren.“

Die Alinghi-Mehrrümpfer werden gegen eine starke 10-Boot-Flotte antreten, darunter einige der besten Offshore-Mehrrumpfsegler der Welt. Auch wenn die letzten zwei Championships auf dem See durch ein Alinghi-Team gewonnen wurden – das Team bleibt realistisch: „Wir sind hier um zu gewinnen, genau wie letztes Jahr. Aber diese Saison wird hart, denn die Serie hat zwei neue Boote (Veltigroup und Banque Populaire), die von hoch professionellen Mehrrumpfseglern mit grosser Erfahrung gesegelt werden. Dadurch werden die Starts viel anspruchsvoller werden. Aber natürlich setzen wir alles daran, die Trophäe zu verteidigen!“, sagte Yves Detrey, Bowman und Mastman von Alinghi.

Der erste Anlass, der Grand Prix Corum, wird vom 8.–10. Mai bei der Société Nautique de Genève gesegelt. Die Alinghi-Teams werden ihr Training nächsten Montag aufnehmen. „Die D35er sind anspruchsvollere Mehrrümpfer als wir vorher gesegelt sind und wir brauchen im Rahmen unserer Vorbereitung auf einen America's Cup auf Mehrrümpfern jeden Trainingskilometer, den wir bekommen können“, fasst Baird zusammen.

Alinghi SUI1
Club: Société Nautique de Genève
Ernesto Bertarelli, Steuermann
Pierre-Yves Jorand, Grosssegeltrimmer, Performance
Nils Frei, Trimmer
Yves Detrey, Bow-/Mastman, Boat Captain
JC Monnin, Trimmer, Performance
Luc Dubois, Steuermann, Performance
Tanguy Cariou, Taktiker
Coraline Jonet, Trimmer
Andrew Graham, Spare
Claudy Dewarrat, Coach
Christian Wahl, Taktiker

Alinghi SUI6
Club: Société Nautique de Genève
Ed Baird, Steuermann
Brad Butterworth, Taktiker
Warwick Fleury, Grosssegeltrimmer
Lorenzo Mazza, Trimmer
Piet van Nieuwenhuijzen, Bow-/Mastman
Curtis Blewett, Bow-/Mastman
Murray Jones, Taktiker

D35-Teams für die Challenge Julius Bär 2009
SUI1 Alinghi SUI1
SUI2 Okalys-Corum
SUI3 Julius Baer
SUI4 Zen Too
SUI5 Foncia
SUI6 Alinghi SUI6
SUI7 Zebra 7
SUI8 Romandie.com
SUI9 Smart Home
SUI10 Ladycat
SUI11 Veltigroup
SUI12 Banque Populaire

D35-Rennprogramm - Challenge Julius Bär 2009
8.-10. Mai 2009 Grand Prix Corum SNG
23.-24. Mai 2009 Grand Prix Romandie.com - Act I SNR
6. Juni 2009 Genève-Rolle-Genève YCG
13. Juni 2009 Bol d'Or Mirabaud SNG
27.-28. Juni 2009 Grand Prix Romandie.com - Act II CNV
22.-23. August 2009 Open de Nyon SNR
5.-6. September 2009 HP Cup La Réserve YLSNG
18.-20. September 2009 Grand Prix Beau-Rivage Palace CVV

30.04.09: Statement der Société Nautique de Genève

BMW Oracle Racing (BOR) und sein Club Golden Gate (GGYC) haben sich wiederum entschlossen, die Gerichte in New York anzurufen, anstatt eine Einladung für ein weiteres Meeting anzunehmen, um die Modalitäten des 33. America's Cup zu diskutieren. Sie haben unseren Vorschlag, den Wettbewerb für andere Herausforderer zu öffnen, ebenso abgelehnt wie unsere Einladung, einen gemeinsamen Konsens zu finden.

Als Titelverteidiger des America's Cup haben Alinghi und die SNG die Pflicht, der Deed of Gift, die den Event regelt, nachzukommen. Das Dokument besagt unmissverständlich, dass der Monat Mai das frühestmögliche Datum ist für eine Regatta auf der nördlichen Hemisphäre, auf der beide Clubs beheimatet sind. Die Anordnung des New York Supreme Court weist uns nicht an, unsere Pflichten als Verwahrer zu vernachlässigen.

Die Deed of Gift besagt weiter, dass der Challenger of Record dem Titelverteidiger ‚so bald wie möglich' ein Custom House Registry des Bootes zukommen lassen soll. Auch das ignorieren sie. Die Deed of Gift ist kein Dokument, dass man nach Belieben ignorieren kann: Die Formulierung betreffend die Daten ist klar und kann nicht übergangen werden, weil es GGYC und BMW Oracle Racings aktuellen Wünschen nicht entspricht.

Die Société Nautique de Genève ist bereit ihre Position, welche die Deed of Gift voll und ganz als das bestimmende Dokument des America's Cup respektiert, vor dem New York Supreme Court zu verteidigen und wird BOR und den GGYC anhalten, dasselbe zu tun. (Alinghi Media)

Ich würde mit BMW Oracle Racing gar nicht mehr diskutieren und einen eigenen Cup organisieren. Sollen doch die Amerikaner segeln mit wem sie wollen und ich würde ihnen die "Kanne" sogar schenken! (BN)

Dienstag, 28. April 2009

28.04.09: AC 33 - Nächstes Kapitel vor Gericht

BMW Oracle und America's-Cup Titelverteidiger Alinghi werden sich einmal mehr vor Gericht wieder sehen. Dieses Mal geht es um die Austragungsdaten des 33. America's-Cup. Oracle will, dass ein Appellationsgericht in New York den Wettkampftermin im Februar 2010 vor Valencia bestätigt. Alinghi dagegen schlägt vor, dass die Regatta im Mai 2010 stattfinden soll.

Und so weiter... und so weiter... gesegelt wird so nie...

28.04.09: Absage Untersee Tag-Nachtregatta vom 30. Mai

In ca. 1 Monat hätte in Salenstein die von der BSV und dem SYC organisierte 3. Untersee Tag- Nachtregatta stattfinden sollen. Bis letztes Jahr zählte unsere Regatta zur Wertung des Untersee-Yardstick- Pokales, was uns die zur Durchführung notwendigen Teilnehmer garantierte. Auf dieses Jahr hin, wurde die Tag-Nachtregatta zugunsten einer anderen Regatta aus dem Programm des Yardstickpokals gestrichen.

Aufgrund dieses Umstandes sahen sich die Verantwortlichen der BSV und des SYC gezwungen, auf die Durchführung der diesjährigen sowie weiteren Tag-Nacht Regatten zu verzichten. Die BSV und der SYC danken allen Teilnehmern der letzten Jahre für ihre Treue und die vielen schönen Momente die wir mit Euch erleben durften.

BSV Berlinger Segler Vereinigung und SYC Salensteiner Yachtclub

28.04.09: Seenoteinsatz in Langenargen

Zu einem Seenoteinsatz wurden die Beamten der Wasserschutzpolizeistation Langenargen am Sonntag gegen 14.15 Uhr gerufen. Eine Segeljolle war auf dem Bodensee vor Langenargen gekentert. Die beiden Besatzungsmitglieder befanden sich im Wasser. Vor Ort wurde mit vereinten Kräften versucht, die Jolle wieder aufzurichten, was jedoch aufgrund des starken Seegangs nicht gelang.

Die völig entkräftete und leicht unterkühlte Jollenbesatzung wurde an Bord des Polizeibootes genommen und im Bereich Kressbronn-Gohren an Land gebracht. Das gekenterte Boot wurde später nach Abflauen des Föhnsturmes geborgen.

Montag, 27. April 2009

27.04.09: Der Thurgauer Sport unterstützt die Initiative:

"Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls" seit 3. September 2008.

Liebe Thurgauer Sportlerinnen und Sportler, geschätzte Thurgauer Sportfans und Sportfunktionäre

Der Bund erhält bis jetzt die Erträge der Spielbanken, die Kantone die Erträge aus dem Lotterie- und Wettwesen. Wenn nun diese Erträge in private Taschen oder in die Tasche des Bundes wandern, stehen Kultur und Sport mit leeren Händen da. 2007 flossen 120 Millionen in den Sport und 400 Millionen in Kultur und Soziales.

Im Thurgau fliessen 19% in den Sport und 81 % in Kultur und Soziales. 2007 waren das 2,39 Millionen für den Sport und 10,2 Millionen für Kultur und Soziales. 2008 flossen 2,33 Millionen in den Sport. Wenn uns dieses Geld in Zukunft fehlen sollte, so hat der Thurgauer Sport finanzielle Probleme!

Bis März 2009 waren Schweiz weit 180'000 Unterschriften zusammengekommen. Bis Mitte April wurden im Thurgau 2903 Unterschriften gesammelt. Dies ist ein viel zu schwaches Zeichen aus dem Thurgau. Die VTS mit 74'000 Mitgliedern sollte doch zu mehr fähig sein.

Wir hatten seit dem 3. September 2008 immer wieder auf diese Initiative hingewiesen. An verschiedenen Tagungen, Versammlungen und Anlässen wurden Unterschriften gesammelt. Die Unterschriftensammlung läuft noch bis zum 22. Oktober 2009.

Druckt euch den Unterschriftenboden aus. Sammelt an eurem Wohnort in eurer Strasse, bei euren Verwandten und Bekannten, im Verein. Schickt die Unterschriften direkt nach St. Gallen. Das Initiativkomitee wird sie beglaubigen lassen. Wir danken euch allen im Namen des Thurgauer Sports. Rolf Sonderegger, Präsident VTS.

Unterschriftenbogen >

Vereinigung Thurgauer Sportverbände www.vts-tg.ch:
Rolf Sonderegger, Präsident VTS, In der Au 13b, 8547 Gachnang
T 052/ 375 19 07 - Fax 052/ 375 19 07 - Mobil 079/ 261 91 35 - rolfsonderegger@bluewin.ch

27.04.09: DSMC-Segler beim Weltcup der 49er

Tom und Tim Lange vom Deutsch-Schweizerischen-Motorboot-Club Konstanz (DSMC) haben vor Mallorca ihren ersten Weltcup in der 49er Bootsklasse bestritten.

Nachdem bereits seit Januar auf der Kieler Förde intensiv trainiert worden war, freuten sich die beiden jungen Segler auf ihre erste Regatta gegen Profis aus 18 Nationen. Bei schwierigen Windbedingungen gelang dem Brüderpaar aus Konstanz gleich in der ersten Wettfahrt der Princess Sofia Trophy ein hervorragender 9. Platz unter 50 Teams.

Der weitere Wettkampfverlauf in der Bucht vor Palma de Mallorca war dann aber geprägt von Flautentagen. Ausgerechnet in der letzten Wettfahrt brach die Ruderanlage der aufstrebenden Konstanzer Segler, so dass es letztlich nur zu einem 40. Platz in der Gesamtwertung der 49er reichte.

Entschädigt wurden die Lange Brüder jedoch durch die Teilnahme an der feierlichen Siegerehrung durch König Juan Carlos und Königin Sofia von Spanien. Nach vielen in Jugendbooten errungenen nationalen und internationalen Titeln, sowie der Teilnahme als jüngstes Team an dieser renommierten Segelregatta, dürfen die beiden nun auf die Qualifikation für den deutschen Bundeskader hoffen.


Tom und Tim Lange vom DSMC Konstanz vor Mallorca im olympischen 49er

27.04.09: VOR - Ericsson's gewinnen die 6. Etappe

Ericsson 4 gewinnt die 6. Etappe von Rio nach Boston über 4900 sm in 15 Tagen, 3 Stunden, 5 Minuten und 10 Sekunden. Mit diesen weiteren 8 Punkten bauen die Nordländer die Führung auf die neu auf Platz 2 liegenden Telefonica Blue auf 13 Punkte aus!

Am 9. Mai folgt das IN-PORT-RACE und eine Woche später am 16. Mai ist der Start zur 7. Etappe von Boston über den "Teich" zum britischen Galway über 2550 sm.

6. Etappe:
1. Ericsson 4 15:03:05:10 - 8 Pte
2. Ericsson 3 15:03:17:58 - 7 Pte
3. Telefonica Blue 15:03:23:02 - 6 Pte
4. PUMA Ocean Racing 15:05:12:42 - 5 Pte
5. Telefonci Black - 4 Pte
6. Delta Lloyd - 3 Pte
7. Green Dragon - 2 Pte


Ericsson 4 gewinnt die 6. Etappe von Rio nach Boston (Rick Tomlinson/Volvo Ocean Race)


Eine riesiege Menschenmenge erwarten die Crew's in Boston (Rick Tomlinson/Volvo Ocean Race)

Freitag, 24. April 2009

24.04.09: VOR - Ericsson's neu in Führung

Der Umschwung kam in den letzten 24 Stunden, als sich die beiden Ericsson Boote im Funkschatten befanden (darf jedes Boot einmal pro Etappe). Ericsson 4 hat sich heute morgen deutlich vor Ericsson 3 (+ 36 sm) und Telefonica Blue (+ 58 sm) abgesetzt und die Führenden haben noch 606 sm bis ins Ziel! War das jetzt schon die Entscheidung?


Skipper Bouwe Bekking (Telefonica Blue) checkt Wetter und Wind. Ist er der grosse Verlierer? (Foto: Gabriele Olivo/Telefonica Blue/Volvo Ocean Race)

Donnerstag, 23. April 2009

23.04.09: Statement der Société Nautique de Genève

Bei einem Meeting heute in Genf hat der titelverteidigende Yacht-Club des America's Cup, die Société Nautique de Genève, bestätigt, dass sie die Herausforderung des Golden Gate Yacht Club (GGYC) für den 33. America's Cup akzeptiert und die Vertreter des amerikanischen Yacht-Clubs informiert, dass ihr Team, Alinghi, bereit sein wird, 2010 gegen ihr Boot von 90 x 90 Fuss (wie es in der Notice of Challenge des GGYC steht) zu segeln.

Die SNG verlieh auch ihrem Willen Ausdruck, dass die Auswahl der Challenger anderen Teams offen steht und hat den GGYC ermutigt, dies zu tun, indem sie ihnen wenn nötig mehr Zeit zur Vorbereitung anbieten. Es wurde auch festgehalten, dass die SNG flexibel sein werde und bereit, andere Punkte bezüglich des 33. America's Cup wie das Rennformat, den Austragungsort oder das Datum zu diskutieren.

23.04.09: Bei der Bodenseeflotte rumort es

TTB / Die Schweizerische Bodensee-Schiffahrtsgesellschaft ist in Aufruhr. Die Mitarbeiter wollen keine neuen Verträge mit Lohneinbussen unterschreiben. Heute Donnerstag protestieren sie in Frauenfeld.

Markus Schoch / Die Schweizerische Bodensee-Schiffahrtsgesellschaft (SBS) hat ein schlechtes Jahr hinter sich. Die Rechnung schloss mit einem Verlust von 800'000 Franken. Die finanzielle Schieflage bekommt jetzt das Personal zu spüren. Den Mitarbeitern sind neue Arbeitsverträge vorgelegt worden. Ihr Lohn soll gekürzt und die Arbeitszeit erhöht werden, sagt Peter Hartmann, Sekretär des Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonalverbandes (SEV). Geplant sei weiter, Zulagen zu streichen und im Bereich der sozialen Sicherheit Abstriche zu machen.

Die Angestellten wollen sich das alles nicht gefallen lassen. Denn die Verschlechterungen seien "massiv". Am Dienstag beschlossen 37 Mitarbeiter an einer Betriebsversammlung einstimmig, die neuen Bedingungen nicht zu akzeptieren. Kommt es zu keiner Einigung, sei die Schifffahrt auf dem Bodensee in dieser Saison "akut bedroht", malt Hartmann schwarz. Hilfe in ihrer Situation erhoffen sich die SBS-Angestellten von Regierungsrat Kaspar Schläpfer.

Heute Donnerstag fahren sie zu ihm nach Frauenfeld, um ihn ins Bild zu setzen und allenfalls als Vermittler zu gewinnen. Und auch die Öffentlichkeit soll wissen, wie schief der Haussegen bei der SBS hängt. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Regierungsgebäude werden die Angestellten Flugblätter verteilen.


MF Romanshorn (Foto: Schweizerische Bodensee Schifffahrt)

23.04.09: VOR - Der Sieger am Sonntag in Boston im Ziel?

Es zeichnet sich ab, das der erste der 6. Etappe am Sonntag im Ziel in Boston (USA) einläuft. Dabei wünschte sich PUMA Ocean Racing Skipper Ken Read (USA) so sehr, dies seiner Crew von PUMA Ocean Racing zu erfüllen. Aber sie befinden sich heute morgen MEZS an vierter Stelle (+ 36 sm) und haben kaum noch eine Chance nach vorne zu kommen! Es sei denn...

Den Sieg werden sich wohl Telefonica Blue oder die Führenden Ericsson 4 (+ 10 sm) unter sich ausmachen. Mischt sich da eventuell noch Ericsson 3 (+ 25 sm) dazu?


Toreb Grael Ericsson 4 peilt den Wind (Guy Salter/Ericsson 4/Volvo Ocean Race)

23.04.09 - Hochwassergefahr am Bodensee?

Damit am Bodensee wieder ein Hochwasser wie 1999 droht, muss es zwei bis drei Tage lang anhaltend und bis in grosse Höhen regnen. Viel Wasser der Schneeschmelze allein reicht nicht für Hochwasser.

Am Bodensee wurden die Keller reihenweise überschwemmt, und die Menschen mussten über provisorische Holzstege balancieren. Auf den Lawinenwinter 1999 folgte der Hochwasserfrühling. Rund 33 Quadratkilometer Fläche wurden am Bodensee überschwemmt. Droht nun ein neues Hochwasser am Bodensee und an der Thur, weil der Winter 2008/2009 nicht nur aussergewöhnlich lang, sondern auch schnee-reicher war, als es in den vergangenen 20 Jahren üblich gewesen ist?


Helfer kämpfen mit dem Hochwasser 2002 in Horn (Bild: Nana do Carmo)

Risiko von Überschwemmungen klein
In den nächsten sieben Tagen sei das Risiko von Überschwemmungen klein, sagt Marco Baumann, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft/Wasserbau im kantonalen Amt für Umwelt. Der Grund liege darin, dass in dieser Zeit keine anhaltenden und starken Regenfälle zu erwarten seien. Erst wenn es 48 bis 72 Stunden lang anhaltend und bis in grosse Höhen regne, würde sich das zusammen mit der Schneeschmelze so auswirken, dass ein Hochwasser drohte. Für einen längeren Zeitraum lasse sich hingegen keine zuverlässige Wetterprognose erstellen. Kurt Winkler, Lawinenprognostiker beim Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF), sekundiert Baumann. «Intensiver Regen bis in hohe Lagen kann Überschwemmungen verursachen. Hochwasser gibt es aber längst nicht jedes Frühjahr nach einem schneereichen Winter. Viel hängt davon ab, wie der Schnee abschmilzt.» Wenn das Wetter weiter so bleibe wie in den beiden letzten Wochen, schmelze ein Teil des Schnees, und ein anderer Teil gehe von der festen direkt in die gasförmige Phase über.

Schneehöhe im Mittel
Zudem lägen die Schneehöhen im Alpstein mittlerweile für diese Jahreszeit im Durchschnitt, obwohl man am 26. März auf dem Iltios einen Re-kordstand gemessen habe. Das bedeute allerdings immer noch 3 Meter Schnee im Alpstein auf 2000 Metern Höhe. Im Bündnerland seien keine extremen Schneehöhen mehr zu verzeichnen. In den letzten Tagen ist der Pegel bei Berlingen mit rund 395,5 Metern ziemlich konstant geblieben. 1999 war der Seespiegel nach Auskunft von Baumann um die gleiche Zeit ebenfalls im grünen Bereich gewesen. Am 24. Mai und am 12. Juni 1999 erreichte der Pegel bei Berlingen jedoch Werte von 397,67 Metern. Die Hochwassersituation wird vom Bundesamt für Umwelt jede Woche analysiert. Die nächste Einschätzung wird am Freitag veröffentlicht. Trotz dem schneereichen Winter liegt übrigens der Pegel des Thur-Grundwasserstroms bei Märstetten noch rund 30 Zentimeter unter dem Mittel der letzten 16 Jahre.

Auch andere Kantone denken über Prävention nach
In anderen Kantonen macht man sich ebenfalls Gedanken über die Prävention allfälliger Frühlingshochwasser. Der Pegel des Bielersees wird vorsichtshalber tief gehalten. Am Bodensee ist das nicht möglich, denn dieser ist als einziger grosser Schweizer See nicht reguliert. Der Bau eines Wehrs würde das Einverständnis aller Anrainer voraussetzen und im Thurgau eine Änderung von Artikel 76 der Kantonsverfassung bedingen. Im Zusammenhang mit der Schiffbarmachung des Hochrheins, die in den Vierziger- und Sechzigerjahren diskutiert wurde, sei das Wehr ein Thema gewesen, sagte Baumann. (Martin Knoepfel Thurgauer Zeitung)

Mittwoch, 22. April 2009

22.04.09: AC 33 - Oracle überrascht mit Angebot

txt / Das amerikanische Syndikat Oracle hat America's-Cup-Titelverteidiger Alinghi ein überraschendes Angebot unterbreitet.

Demnach soll der Kampf um die begehrteste Trophäe im Segelsport 2011 vor Valencia im traditionellen Format mit mehreren Herausfordern ausgetragen werden. Oracle möchte die Regatten auf neuen, schnelleren Booten austragen.

Oracle hatte sich Anfang April vor einem Gericht in den USA das Recht als Herausforderer erstritten, um allenfalls in einem Duell gegen Alinghi um den 33. America's-Cup zu segeln.

Dienstag, 21. April 2009

21.04.09: 70 Optimisten aus 3 Nationen am Start

cs / Zum Meldeschluss der Volvo Swiss Opti Championship 2009 haben sich bereits 170 Boote aus 3 Nationen gemeldet. Die Kinder und Jugendlichen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich werden vom 30. April bis zum 3. Mai an der internationalen Schweizer Meisterschaft der Optimist-Klasse in Kreuzlingen um den begehrten Titel kämpfen.

Der Regattaevent in Kreuzlingen ist international ausgeschrieben und es werden spannende Regatten erwartet. Über 60 Boote kommen alleine aus dem Nachbarland Deutschland. Von den gemeldeten Schweizer Booten ist der Genfersee stark vertreten und es werden die Besten der Schweizer Optisegler gegeneinander antreten. Ein Favorit für den Sieg ist Sebastien Schneiter, der die Bestenliste in der Schweiz anführt und der kürzlich am 27. Lake Garda Optimist Meeting einen hervorragenden 5. Platz von 814 Optisegler aus 27 Nationen ersegelte. Heimvorteil haben die Jugendlichen vom Regionalkader Swiss Sailing Team Bodensee, die Geschwister Felix und Lea Rüegg, Jonathan Rutishauser, Patrick Reinhart und Urban Willi.

Für die Durchführung der Volvo Swiss Opti Championship 2009 ist der Yachtclub Kreuzlingen in Zusammenarbeit mit der Segler Vereinigung Kreuzlingen und der Seglervereinigung Bottighofen zuständig. Das Team der Veranstalter werden den jungen Seglerinnen und Seglern vom Donnerstag 30. April bis zum Sonntag, 3. Mai einen perfekt durchorganisierten Sportanlass bieten, sowohl auf dem Wasser wie natürlich auch an Land. Unterstützt wird der Anlass von zahlreichen namhaften Unternehmen, unter Anderem von Volvo Schweiz als Titelsponsor, von den AKAD Schulen, von Swisslos oder von der Stadt Kreuzlingen.

Bereits am Mittwoch werden die ersten Teilnehmer ihre Boote der Vermessungskontrolle unterziehen und sich danach für den ersten Start am Donnerstag vorbereiten. Insgesamt 10 Wettfahrten sind vorgesehen, maximal 4 Wettfahrten pro Tag. Die Meisterschaft zählt, wenn 4 gültige Wettfahrten gesegelt sind.

Ideal für Einsteiger
Der Optimist ist die bekannteste und die am weitesten verbreitete Einsteigerklasse für den Segel- und Regattasport. Das einfache, kantige Boot ist leicht zu handhaben, auch noch bei sehr viel Wind. Auf der ganzen Welt werden gegen 500'000 so genannte "Optis" von Nachwuchsseglern gesegelt. Schon ab dem Alter von acht Jahren dürfen Kinder den Optimisten auf der Regatta segeln. Mit dem Erreichen des 15. Lebensjahres ist dann allerdings Schluss. Viele junge Segler steigen danach auf den grösseren Laser um oder segeln zu zweit auf dem 420er und später auf dem olympischen 470er. Dabei profitieren die Sportler von den großen Erfahrungen die sie auf dem Optimist und im grossen Feld gemacht haben. Fast alle bekannten und erfolgreichen Segler aus der internationalen Szene haben ihre ersten Erfahrungen im Optimist gemacht. So unter vielen Anderen auch der mehrmalige America's Cup Gewinner und ehemalige Alinghi-Steuermann Russell Coutts.

Der Optimist wird einhand, also von nur einem Kind gesegelt. Dementsprechend steht auch nur ein kleines Segel mit 3,5 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Das 2,30 Meter lange und 1,15 Meter breite Boot wurde 1947 von dem amerikanischen Konstrukteur Clark Mills entworfen. Der dänische Architekt Axel Damgard überarbeitete in den späten 70er Jahren die kleine Jolle nach zeitgemässen Standards und versah sie auch mit dem heute für die Klasse üblichen mit der unverkennbaren Spreizgaffel.

21.04.09: Aktion Tiefgang-Bodensee zusammen mit IBN

In den letzten 10 Tagen waren wir bereits sehr aktiv auf dem See und können Ihnen mit den ersten 8 Messungen von Häfen aufwarten, aus diesem Grund lohnt es sich evtl. Ihre Datenblätter neu auszudrucken. weiter >


Siehe auch direkter Link im Menü links oben auf Bodensee-News

21.04.09: Zukunftsweisende Entscheidungen im DSMC

Kontinuität und Erneuerung im Vorstand des Deutsch-Schweizerischen-Motorbootclubs.

Bei der gut besuchten Jahresversammlung des DSMC im Konstanzer Konzil trafen die Mitglieder in mehrerer Hinsicht ausgewogene und zukunftsorientierte Entscheidungen.

Nach einem ausführlichen Bericht des Präsidenten Fred Schmid über die umfangreiche Vereinsarbeit 2008 stellte der Clubarchitekt Jörn Thamm den aktuellen Sachstand des Neubauprojektes an der Hafenstraße nochmals im Einzelnen vor. Hierbei ging er auf den von Mitgliedern beantragten Einbau eines behindertengerechten Aufzuges ein. Gleichzeitig stellte er der Versammlung eine Kostenkalkulation für solch einen Aufzug vor.

Auf Antrag beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig den Einbau des vom Architekt Thamm vorgeschlagenen Fahrstuhles für das neue Clubgebäude am Konstanzer Hafen. Damit kann nun auch das OG dieses neuen Clubgebäudes barrierefrei erreicht werden.

Die soliden finanziellen Grundlagen des Clubprojekts erläuterte der einstimmig bestätigte Schatzmeister Walter Pilz in seinem Bericht zur Jahresrechnung vor Entlastung des Gesamtvorstandes durch die Mitglieder.

Die alle drei Jahre stattfindenden Wahlen standen neben der zukunftsweisenden Verjüngung unter dem Zeichen der Wahrung der Kontinuität in der Führungsarbeit.

Nach der einstimmigen Wiederwahl des Präsidenten Fred Schmid rückten Joachim Schroff als Vizepräsident und Sascha Kiefer als Schriftführer in den Vorstand nach.

Mit Blick auf die Vergangenheit hob Präsident Schmid die geleistete Arbeit von Bruno Ruess und Dieter Rausch hervor, die aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch nach 9 Jahren aus dem Vorstand des DSMC ausschieden.

Einstimmig bestätigt wurde auch die Vorstandsmitgliedschaft von Oskar Ruess als Leiter der Segelabteilung. IBMV-Präsident und Wahlleiter Michael Sautter begrüßte besonders die neu gewählte Leiterin der Wasserskiabteilung Jutta Richartz. Sie wird nach langen Jahren der Männerdomäne neben einer Verjüngung auch den weiblichen Ausgleich in den Vorstand des DSMC tragen.

In seiner Vorschau auf die kommende Saison hob Präsident Schmid unter der Vielzahl der Clubveranstaltungen besonders die Organisation der Internationalen Bodenseewoche im Juni des Jahres hervor. Anlässlich des 100 jährigen Jubiläums dieser traditionsreichen Veranstaltung führt die von Robert Hallmann in den Vorstand getragene Idee nach 37 Jahren zu einer Wiederbelebung dieses einst größten Wassersportereignisses am Bodensee. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Konstanz organisieren der DSMC und weitere 12 Clubs aus Konstanz und Kreuzlingen eine knappe Woche voller Höhepunkte rund um den Wassersport.

Neun Regattabahnen, Bootsausstellungen klassischer und moderner Hightech Yachten, Wasserskiprogramme, Oldtimertreffen und weitere stilvolle Attraktionen zu Lande und zu Wasser bieten vor dem maritimen Flair des Hafens und der historischen Altstadt einen phantastischen Start in die Saison für alle Wassersportbegeisterte. Präsident Schmid rief die 569 Erwachsenen und 91 Jugendlichen des grenzüberschreitenden Wassersportclubs zu intensivem persönlichen und finanziellen Engagement auf, um diesem Jahreshighlight zum Gelingen zu verhelfen.

Für besondere Verdienste wurden mit der Ehrennadel der bisherige Regattaleiter und Organisator der „Regatta der Eisernen“ Claude Lüders und Ronald Dietrich für seine hervorragende Clubzeitschrift „Flaschenpost“ geehrt. Folgende Mitglieder wurden mit einem kleinen Präsent für ihre langjährige Mitgliedschaft: Helmut Ehrath und Brigitte Hauert-Betz (25 Jahre), Peter Delisle, Esther Herberger, Heinz Schär, Maximilian Bufe, Kurt Selbach, Franz Holzherr, Albin Benker, Winfried Höppner, Werner Gutmann und Ilse Schiess (30 Jahre) und Heinz Jenne, Manfred Weber, Kurt Amann und Rudolf Frehner (35 Jahre).

Abschließend bedankte sich der Vorstand nochmals bei den für die Organisation der Internationalen Deutschen Teeny-Meisterschaften 2008 verantwortlichen Axel Deeg und Wolfgang Strobel. Sie hatten sich in besonderer Weise für die Jugendarbeit und das Ansehen des Clubs weit über die Stadtgrenzen hinaus verdient gemacht.


Präsident Fred Schmid (li.) und Schatzmeister Walter Pilz (re.) führten
souverän durch eine von Kontinuität und Erneuerung gekennzeichnete
Jahreshauptversammlung (Foto: DSMC)

Montag, 20. April 2009

20.04.09: Herrenlose Jolle trieb im See

Eine herrenlos vor der Argenmündung auf dem Bodensee treibende Segeljolle hat die Wasserschutzpolizei am Sonntagnachmittag geborgen. Wie die Ermittlungen ergaben, hatten Unbekannte vermutlich in der Nacht zuvor das Boot auf einem Trockenliegeplatz beim Yachtclub Langenargen entwendet und waren damit anschließend auf den See hinaus gerudert. In der Jolle stellten die Beamten ein Paar Ruder sicher, deren Herkunft bislang nicht geklärt werden konnte.

Personen, die Hinweise zu den Unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei Langenargen, Tel. +49 (0)7543/93160, in Verbindung zu setzen.

20.04.09: VOR - 6. Etappe Rio Boston - 8. Tag

Bereits ist in der 6. Etappe von Rio nach Boston (4900 sm) schon über die Hälfte der Distanz gesegelt und Telefonica Blue führt das Feld überlegen an. Dahinter kämpfen die Ericsson's mit PUMA Ocean Raing um Platz 2! Bereits etwas abgehängt aber keineswegs schon verloren Delta Lloyd und Green Dragon. Verfolgen Sie die täglichen Updates auf dem Raceviewer. Die Winde werden bald etwas schwächer und wer weiss, ob in Boston nicht eine unerwartete Crew Sieger wird!

Sonntag, 19. April 2009

19.04.09: Alinghi Décision 35 lanciert und bereit für die Schweizer Rennsaison

Alinghi hat das kürzlich modifizierte Décision-35-Rennboot per Helikopter von der Alinghi-Werft in Villeneuve ausgeflogen und lanciert.

Der modifizierte Mehrrümpfer ist rennbereit für die kommende Challenge Julius Baer. Diese beginnt am 8. Mai auf dem Genfersee mit dem Grand Prix Corum, der von der Société Nautique de Genève organisiert wird. Yves Detrey, Mastman und Boots-Captain der D35, erklärt, welche Details über den Winter angepasst wurden: „Insgesamt können wir am Boot nicht viel verändern, weil das Reglement sehr eng gefasst ist. Aber es gibt doch da und dort kleine Lücken und wir haben versucht, in den Bereichen Elektronik und Running Rigging so viel wie möglich zu optimieren. Zudem sieht das Boot nun anders aus.”

Welches sind deine Erwartungen für die kommende Saison?
„Wir sind hier, um zu gewinnen, so wie wir dies letztes Jahr gemacht haben, aber diese Saison wird es schwierig: Das Feld umfasst zwei neue Boote (Veltigroup und Banque Populaire), die über hochprofessionelle Mehrrumpf-Segler mit massenhaft Erfahrung verfügen. Damit wird der Start der Rennen zu einer grösseren Herausforderung. Wir werden natürlich versuchen, die Trophäe erfolgreich zu verteidigen!”


Lancierung der Alinghi D35 in Villeneuve (Photo credit: Carlo Borlenghi/Alinghi)


Abflug für SUI1 (Photo credit: Bruno Cocozza/Alinghi)

Samstag, 18. April 2009

18.04.09: Das schnelle „NSU-Quickly“ war einst ein echter Verkaufsschlager

Seltene NSU-Motorräder aus Privatbesitz sind auf dem Oldtimer-Event KLASSIKWELT BODENSEE in Friedrichshafen zu sehen.

Friedrichshafen – Raritäten aus Privatbesitz: 22 NSU-Zweiräder hat Oldtimer-Spezialist Erich Frey für den Oldtimer-Event KLASSIKWELT BODENSEE (21. bis 24. Mai 2009) in der Region zusammengetragen. Das älteste Motorrad mit zwei Zylindern und vier PS wurde zwischen 1920 und 1925 gebaut. Die Messehalle A4 wird eine Auferstehung der Marke NSU erfahren – mit Motorrädern, die nicht mehr für den Verkehr zugelassen sind und ausnahmslos aus Privatbesitz stammen.

NSU war ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller, der 1873 in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und 1880 nach Neckarsulm verlegt wurde. Mitte der 50er Jahre war NSU nach Stückzahlen sogar der größte Zweiradhersteller der Welt. Der Name NSU, der ab 1892 als Markenzeichen verwendet wurde, resultiert aus der Abkürzung des Städtenamens NeckarSulm, der sich von den beiden Flüssen Neckar und Sulm ableitet.

Als die Firma Motorräder mit eigenen Motoren mit einer Leistung von 3,5 PS anpries, hieß es in der NSU-Werbung:
„Wir haben uns entschlossen, für nervenstarke Fahrer ein starkes dreipferdiges Motorrad zu bauen, das sehr schnell ist. Man kann aber auch langsam damit fahren". Das erste Auto, der „Original Neckarsulmer Motorwagen", wurde 1906 vorgestellt. 12.000 Fahrräder, 2.500 Motorräder und 400 Autos, hinter denen 1.200 Mitarbeiter standen, lauteten 1914 die Produktionszahlen. Auch die 1951 erschienene „Max" schrieb Motorradgeschichte, sowohl in ihrer besonderen Konstruktion als auch im kommerziellen und sportlichen Erfolg. Legendär die 1953 erschienene „Quickly", ein 50 ccm Moped, das in seiner Produktionszeit die Ein-Millionen-Marke überschritt.

Ein Zweizylinder-Getriebemotorrad mit Riemenantrieb aus dem Jahr 1924 wird das älteste Exponat von NSU sein, das auf der KLASSIKWELT BODENSEE zu sehen sein wird. Zwei Zylinder und vier PS trieben es an und die Werbung versprach: „Das neue Modell weist nicht nur höchste technische Vollendung auf, es entspricht auch den Forderungen des verwöhntesten Fahrens in Bezug auf Bequemlichkeit in mustergültiger Weise."

Alle diese Zweiräder sind auf dem Oldtimer-Event zu bewundern, der zu Lande, zu Wasser und in der Luft alle mobilen historischen Besonderheiten in Friedrichshafen präsentiert.
Die KLASSIKWELT BODENSEE 2009 findet von Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. Mai 2009 statt und hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Oldtimer-Event belegt insgesamt zehn Messehallen. Die Tageskarte ist für 12 Euro erhältlich, ermäßigter Eintritt 9 Euro. Weitere Informationen unter: www.klassikwelt-bodensee.de.

Freitag, 17. April 2009

17.04.09: Photovoltaikanlagen auf Booten?

Das gibt es mit der Fähre Helio im Untersee. Aber leider können auch sie den erzeugten Strom nicht nach Hause holen; da hilft nur eine Anlage auf dem eigenen Dach.

Die Kantone SG und TG fördern solche Anlagen mit Kapitalbeiträgen und Interessenten für PV-Anlagen können sich heute Freitag von 16-20 Uhr und morgen Samstag 10-17 Uhr in Kreuzlingen Bodenseearena anlässlich der Eigenheimmesse bei mir (PVT-Schweiz) beraten lassen. Ich freue mich auf Euch.


Eigenheimmesse 2008 (Foto: Thurgauer Kantonalbank)

17.04.09: VOR - Telefonica Blue holen sich die 4 Wegpunkte

Telefonica Blue konnte die Führung in der 6. Etappe weiter ausbauen und holt sich als erster die 4 Wegpunkte bei Fernando de Noronha (BRA). Ericsson 4 können damit die Führung auf 10,5 Punkte im Zwischenklassement ausbauen. Bei leichten Winden geht es jetzt direkt nach Boston (USA).

Wegpunkte Fernando:
1. Telefonica Blue 4 Pte
2. Ericsson 4 3,5 Pte
3. Delta Lloyd 3 Pte
4. PUMA Ocean Racing 2,5 Pte
5. Telefonica Black 2 Pte
6. Ericsson 3 1,5 Pte
7. Green Dragon 1 Pt
8. Team Russia DNS


Bouwe Bekking und Laurent Pages suchen den Wind (Gabriele Olivo/Telefonica Blue/Volvo Ocean Race)

Donnerstag, 16. April 2009

16.04.09: VOR - 6. Etappe 4. Tag: die "Blue's" weiter voran

Telefonica Blue kontrolliert das Feld souverän! Dahinter ständiger Positionswechsel; etwas abgeschlagen bereits Green Daragon! In den nächsten 24 Stunden werden die Wegpunkte in der 6. Etappe verteilt. Nach der "Ecke" Natal (BRA) wechselt der Kurs dann Richtung Boston (USA).


Pablo Arrarte und Simon Fisher beim Segelwechsel (Gabriele Olivo/Telefonica Blue/Volvo Ocean Race)

16.04.09: Veranstaltungskalender auf Bodensee-News

Unter dem Menühauptpunkt "Verschiedenes" können Sie Ihre Veranstalutung selbstständig und kostenlos einstellen. Auch Fotos in der Breite von 200 Pixel sind möglich inkl. der Verlinkung mit Ihrer Homepage. Wäre doch toll, wenn alle Clubs ihre Regatten einstellen würden! Weiter ist das Portal sgbodensee.ch mit News rund um den Bodensee bestückt!

Mittwoch, 15. April 2009

15.04.09: Es hat noch Fördergelder vom Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau fördert ab 1. Januar 2009 Photovoltaikanlagen mit CHF 3'000.- / kWp (max. CHF 30'000.-). Dazu kommen noch Fördergelder von Solarstrom TG mit CHF 1'000.- / kWp (Leistung unbegrenzt, aber mit Auflagen). Wie Energie Thurgau mir mitteilte, habe es noch genügend Fördergelder für Photovoltaikanlagen für das Jahr 2009.

Neu fördert auch der Kanton St. Gallen ab 1. Mai 2009 mit CHF 3'500.- / kWp (max. CHF 21'000.-). Lesen Sie unter Wikipedia mehr über kWp >


3 kWp - Anlage in Salmsach (Foto: © PVT-Schweiz)


10 kWp - Anlage in Güttingen (Foto: © PVT-Schweiz)

Oft reicht um den eigenen Bedarf zu decken eine 3 bis 6 kWp - Anlage. Und da kann man doch einige Franken vom Kanton abholen. Ich bin am nächsten Freitag und Samstag an der Eigenheimmesse in Kreuzlingen (Banner anklicken). Ich berate Sie gerne vor Ort.

15.04.09: Neu IBN 4/2009 - Das Wassersportmagazin am Bodensee

Mit dem heutigen Tage erhalten Sie das neue Wassersportmagazin IBN vom April 2009 wieder mit vielen News vom Wassersport und der Region Bodensee. Dazu läuft diese Woche noch eine Abo-Aktion und Sie haben das Magazin auch zu Hause!

Im Leitartikel stellt Chjefredaktor Hans-Dieter Möhlhenrich das Hafenbauen am Bodensee aus seiner Sicht dar. Dazu die neuen Anzeigen im Magazin und auf IBN-Online!


IBN-Magazin Ausgabe 4/2009 (IBN)

Verpassen Sie nicht den Redaktionsschluss für das Magazin vom Mai: 24. April 09!

Dienstag, 14. April 2009

14.04.09: Weltmeister Gilmour startet im Match Race Germany

Diese Osterüberraschung ist dem sympathischen australischen Segelprofi Peter Gilmour gut gelungen: Der viermalige Matchrace-Weltmeister und sein Team Yanmar Racing haben ihr Comeback in die World Match Race Tour eingeläutet. Über den ersten Auftritt des America's Cup-Siegers in Diensten von Alinghi in dieser Matchrace-Saison freuen sich die Organisatoren des Match Race Germany riesig. "Peter ist einer der erfolgreichsten Segler aller Zeiten. Er wird unsere Besucher auf dem Wasser und an Land auf höchstem Niveau unterhalten", sagt Veranstalter Eberhard Magg.

Diese Osterüberraschung ist dem sympathischen australischen Segelprofi Peter Gilmour gut gelungen: Der viermalige Matchrace-Weltmeister und sein Team Yanmar Racing haben ihr Comeback in die World Match Race Tour eingeläutet. Über den ersten Auftritt des America's Cup-Siegers in Diensten von Alinghi in dieser Matchrace-Saison freuen sich die Organisatoren des Match Race Germany riesig. "Peter ist einer der erfolgreichsten Segler aller Zeiten. Er wird unsere Besucher auf dem Wasser und an Land auf höchstem Niveau unterhalten", sagt Veranstalter Eberhard Magg.

Erwartet wird Ainslie beim einzigen deutschen Grade-One-Matchrace von den besten Matchracern der Welt: Mit dem französischen America's Cup-Skipper Seb Col und seinem Landsmann Mathieu Richard haben die Nummer eins und Nummer zwei der aktuellen Weltrangliste ihre Teilnahme bereits zugesagt. Der neuseeländische Shooting Star Adam Minoprio (Nr. 9 der Weltrangliste) hat seine Rückkehr ebenso angekündigt wie der italienische America´s Cup-Steuermann Paolo Cian (Nummer 5) und der australische "Junge Wilde" Torvar Mirsky (Nummer 4). Die endgültige Teilnehmerliste wird nach Ostern veröffentlicht.

Schon jetzt ist Eberhard Magg sicher: "Wir werden bei unserer zwölften Edition eines der besten Teilnehmerfelder aller Zeiten haben und werten das als großes Kompliment in Krisenzeiten." Eberhard Magg und sein Partner Harald Thierer bürgen seit 1997 dafür, dass auch ein deutsches Matchrace zu den Fixsternen der World Match Racing Tour gehört. Mit regelmäßig 30.000 Zuschauern und mehr zählt das seglerische Pfingstfest direkt vor den Ufern Langenargen´s zu den Publikumsmagneten der Tour.

Gesegelt wird auf sportlich großen Yachten vom Typ Bavaria 35 Match um entscheidende Punkte für die Welt- und Tourrangliste, rund 50.000 Dollar Preisgeld, wertvolle Sachpreise und viel Prestige. Die Duelle werden zum Greifen nah vor dem Bilderbuchufer des Bodensees ausgetragen. Austragender Verein ist der Yacht-Club Langenargen e.V. um Präsident Michael Nöltge und den charismatischen Wettfahrtleiter Rudi Magg.

Passend zum mit Stars gespickten Teilnehmerfeld konnten die Organisatoren auch an Land punkten. "Es ist uns trotz schwieriger Zeiten gelungen, zusätzlich zu unseren bewährten und treuen Partnern neue Unternehmen vom Match Race Germany zu überzeugen", sagt Harald Thierer. Ein neuer Partner ist Moet Hennessy mit seinen Marken Veuve Cliquot und Glenmorangie. Das Unternehmen Stihl – Synonym für Motor- und Kettensägen – baut sein Engagement aus und besucht das Matchrace mit 40 Gästen. Auch die Investmentbank UBS bleibt im Erfolgsboot und kommt mit 50 Gästen an den See. Der Automobilkonzern Audi und die IHK mit ihrer Standortkampagne "Spitzensport trifft Spitzenregion" sind neu an Bord.

Die Gemeinde Langenargen unterstützt ihren sportlichen Jahreshöhepunkt weiter intensiv, setzt auf die positive Umwegrentabilität der populären Zuschauerveranstaltung, die zehntausende Gäste in die Region lockt. Flankiert von Ultramarin, der größten Wassersportmarina am Bodensee, dem neuen Match Center Germany mit seiner Sail Academy und erfolgreichen Business Coachings sowie von Bavaria, geht das Match Race Germany stark an den Start. Dabei werden die Segelprofis auch von den neuen Steganlagen im Gondelhafen profitieren.

Entsprechend attraktiv kommt das Rahmenprogramm daher: Der Yacht-Club Langenargen bietet interessierten Kindern über das gesamte Pfingstwochenende Schnuppertörns an. Die Optisegler der Region treten am Samstag und Sonntag in Team Races gegeneinander an. Ein besonderer Gast geht zum Match Race Germany für die Kleinsten vor Anker: Der "Schleusenrammler" kommt! Das Aktionsschiff lädt zu Spiel und Spaß am Bodensee. Die Eröffnungsfeier im wunderschönen Schloss Montfort ist für den 28. Mai geplant. Beste musikalische Unterhaltung durch Live-Bands gibt es im großen Veranstaltungszelt.

Moderator für das Match Race Germany ist der "Mann am Mikro": Christoph Schumann wird die Duelle auf dem Wasser und das Geschehen an Land live kommentieren.

Foto: 'Peter Gilmour huge grin after winning the Monsoon Cup' Sail-World.com /AUS ©

14.04.09: VOR - Telefonica Blue kontrolliert das Feld

Mit einem Abstand von 15 Seemeilen auf Ericsson 4 bzw. 18 auf Ericsson 3 führt Telefonica Blue das Feld an. Bei mittleren Winden legten die "Blue's" innert 24 Stunden 352 sm zurück und passieren bald Salvador de Bahia (BRA). Green Dragon fielen auf den letzten Platz zurück, nachdem sie sehr gut in die 6. Etappe gestartet waren.


Green Dragon am Trimmen (Guo Chuan/Green Dragon Racing/Volvo Ocean Race)

Sonntag, 12. April 2009

12.04.09: VOR - 6. Etappe gestartet - Telefonica Blue voran

Bei sehr schwachen Winden startete gestern Samstag um 15 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZS) in Rio die sieben Crews zur 6. Etappe von Rio nach Boston. Heute früh um 6 Uhr MEZS lagen die Telefonica Blue 3 sm vor Green Dragon und Puma Ocean Racing. Bei schwachem Speed zwischen 1,5 und 6,5 kn segeln die Crews der Küste entlang nach Norden.



Start zur 6. Etappe (Dave Kneale / Volvo Ocean Race)

Freitag, 10. April 2009

10.04.09: Pegel auf hohem Stand - heute 3,31

Der Pegel Konstanz ist heute mit 3,31 auf einem hohen Stand - rund 30 cm höher als vor einem Jahr und Ostern vor einem Jahr war es Winter! Vergessen? Auch die Wassertemperatur ist um ca. 3° höher als 2008.

Diejenigen, die Interesse an einer Photovoltaikanlage haben, könnnen mich am nächsten Freitag von 16 -20 Uhr und Samstag von 10 - 17 Uhr in der Bodenseearena Kreuzlingen besuchen. Ich zeige Euch auf, wie Förderbeiträge im Kanton Thurgau zu holen sind. Mehr Infos darüber unter PVT-Schweiz.

Und dann gibt es noch einige, die ihre Boote einwassern wollen und für diesen schönen Akt wünsche ich Euch viel Spass und Vergnügen und auch eine schöne Saison 2009.


Foto: Tobias Störkle, Stadtmarketing Konstanz

10.04.09: 100 Jahre Internationale Bodenseewoche 4.-7. Juni 2009

Wiederbelebung einer großen Tradition.

rh / Nach 37 Jahren findet vom 4. - 7. Juni 2009 in Konstanz erstmals wieder die Bodenseewoche statt. 13 deutsche und schweizerische Segel- und Yachtclubs laden hierzu Traditionsklassen und moderne Regattayachten zur Internationalen Bodenseewoche 2009 nach Konstanz in den Stadthafen ein.



Internationale Bodenseewoche 2009 (Intro anklicken)

Gut 100 Jahre nach der ersten Bodenseewoche wird die Bodenseewoche 2009 nach historischem Vorbild und in einem neuen und zeitgemäßen Konzept mit vielen gesellschaftlichen Abendveranstaltungen für die Teilnehmer präsentiert.

Am 4. Juni werden alle Teilnehmer am Abend bei der Crew-Party begrüßt.
Die Regatten klassischer Yachten und moderner Rennyachten finden vom 5.-7. Juni auf mehreren in Klassengruppen getrennten Bahnen in und vor der Konstanzer Bucht statt und für ORC-Race Yachten gibt es täglich einen Langstreckenkurs.

Am Freitag den 5.Juni empfangen die ausrichtenden Clubs die Teilnehmer zum großen Clubabend und am Samstag sind alle Teilnehmer zum Captains-Buffet eingeladen.

Ausgeschrieben ist die Bodenseewoche für 8mR, 6mR und 5.5m, für 75er und 45er Nationale Kreuzer, für 30er- 40er- 22er und 15er Schärenkreuzer, Sonderklasse, L-Boote, ORC-Race, ORC1, Trapezyachten und Liberas.

Während der Bodenseewoche werden für die Teilnehmer eigens neue Liegeplätze rund um die Mittelmole im Konstanzer Hafen eingerichtet an der jeder Teilnehmer seinen eigenen Liegeplatz bekommt.

Neben den Regatten laden die Clubs zu einem Treffen klassischer Segel-Yachten, klassischer Motorboote, Dampfboote und Oldtimer ein. Weiter sportliche Höhepunkte sind die abendlichen Ruderregatten und der Slalom Cup Konstanz, ein international ausgeschriebener offener, homologierter DWWV Wasserski Wettbewerb für die Disziplin Slalom/Boot und am Sonntag der Bodenseeski Cup.

Die einladenden Clubs, DSMC, KYC, YCK, SVS, SVD, SVPK, YLM, ESV, MYCÜ, YCFl, YCE, YRK und RVNK, wünschen sich, zusammen mit den Teilnehmern, die Bodenseewoche zu einem Treffpunkt sportlich engagierter und interessierter Wassersportler, Oldtimerliebhaber und Gäste zu machen.

Ausschreibung (PDF) > / Meldeformular (PDF) > / Online Meldung >




Fotos: Tobias Störkle, Stadtmarketing Konstanz

Donnerstag, 9. April 2009

09.04.09: SVS bietet attraktiven Segelsport in Konstanz

Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche Regatten auf dem Programm des Segler Verein Staad (SVS). Nach einer erfolgreichen Saison 2008, die von leichten Windverhältnissen geprägt war, hofft Regattaleiter Hansi Ewald dieses Jahr auf eine windreiche Saison 2009 mit vielen Wettfahrten.

Den Saisonstart werden die Regattasegler der Internationalen H-Boot Klasse am 8./9. Mai einläuten, die schon seit vielen Jahren zu Gast beim Segler Verein Staad sind um den begehrten Eichhornpokal auszusegeln. „Wir hoffen, dass wieder viele internationale Teilnehmer vom Überlinger H-Boot Pokal den Weg zu uns finden“, so Regattaleiter Hansi Ewald, da dieser gerade eine Woche vorher stattfindet und nur einige Seemeilen entfernt ausgetragen wird. „Die Segler, die einen weiten Weg an den Bodensee haben, können dann gleich ihre Boote hier lassen und mit einem Bootstransport zwei Regatten verbinden.

Am 13. Mai wird dann die erste Wettfahrt der beliebten Midweek-Serie vor Staad seine Sieger suchen. Auch hier sind alle Segler und Seglerinnen wieder herzlich eingeladen nach Staad zu kommen. Für Speis und Trank nach der Regatta auf dem Dampfersteg und im Vereinsheim der Staader Segler ist wie immer gesorgt.

Ein weiterer Höhepunkt wird die Pokalregatta der Drachen und der Folkeboote am 16./17. Mai sein. Der SVS freut sich auf die Folkeboot-Segler, eine treue „Gemeinde“ die immer gerne und zahlreich nach Staad kommen.

Auch die Drachensegler haben in den letzten Jahren Gefallen an der Regatta vor Staad gefunden. Mit 24 Booten bildeten sie im letzten Jahr die stärkste Klasse. Ein reger Zuspruch und interessant für ältere Holzboote ist hier die Klassik-Wertung, die auch dieses Jahr wieder ausgesegelt wird.

Bei der "internationalen Bodenseewoche" vom 4.-7. Juni in Konstanz für Traditionsklassen und moderne Rennyachten wird auch der Segler Verein Staad Ausrichter einer Regattabahn sein.

Auch in diesem Jahr werden wieder die beliebten SVS-Donnerstags Regatten stattfinden um am Ende der Saison den SVS-Vereinsmeister zu ehren. Auch Gäste, Jollen als auch Yachtsegler, sind immer herzlich willkommen!

Weiter Informationen über die Veranstaltungen sowie Ausschreibungen und Online Meldung sind auf der Homepage www.segler-verein-staad.de zu finden. (Fotos: SVS)

09.04.09: VOR - Am Samstag Start zur 6. Etappe

Am kommenden Samstag erfolgt der Start zur 6. Etappe von Rio De Janeiro nach Boston über 4900 Seemeilen. Ausser dem Team Russia sind alle wieder mit dabei. Die Startschuss erfolgt um 15 Uhr Ortszeit (20 Uhr unserer Zeit). Erste Ergebnisse folgen am Sonntag.

Brasil 1, das Event-Management Unternehmen hinter dem Volvo Ocean Race 2005-06 mit dem gleichen Namen und dem lokalen Organisator des aktuellen Zwischenstopps in Rio de Janeiro, gab am Mittwochabend die Absicht bekannt, an der nächsten Ausgabe des Volvo Ocean Race teilzunehmen. Lars Grael, seineszeichens Doppel-Olympia-Bronze-Sieger in der Tornado-Klasse (1988, 1996), wurde als Projektleiter eingesetzt.


Brasil 1 am VOR 2005-06 (Hector Etchebaster)

Mittwoch, 8. April 2009

08.04.09: Vierte Auflage des Harder Matchrace Cup

Zum vierten Mal findet dieses Jahr in Hard der Matchrace Cup statt. Zum gewohnten Termin, 21. bis 24. Mai, werden im Harder Binnenbecken wieder internationale Topsegler spannende Wettkämpfe direkt vor den Augen der Zuschauer liefern.

Neu ist der Standort: Das elegante Festzelt ist vom Strandbad zum Funkenareal gewandert. Das neue Gelände bietet mehr Platz und hilft, den Eventcharakter zu verstärken. Nach der Big Band Hard am Freitagabend werden die Starbirds am Samstagabend und der Shantymen Chor Langenargen am Sonntag nach der Preisverteilung für die Unterhaltung des Publikums sorgen.

Alte Bekannte sind hingegen zum Teil die Teilnehmer: Der Südafrikaner Ian Ainslie, derzeit auf Rang 12 der Weltrangliste im Matchrace, ist bereits zum dritten Mal dabei. Auch für den Slowenen Jure Orel (Rang 15), den Schweizer Eric Monnin (Rang 22) und den Polen Marek Stanczyk (Rang 30) gehört Hard schon seit Jahren zum alljährlichen Fixprogramm. Der Yachtclub Hard als Veranstalter kann stolz sein, solche Spitzenleute immer wieder als Teilnehmer gewinnen zu können. Neu dabei sind dieses Jahr der Portugiese Alvaro Marinho (Rang 20), der Italiener Jacopo Pasini (Rang 27), und der Deutsche Jan- Eike Andresen (Rang 34).

Neu ist auch, dass sich österreichische Spitzensegler um die Teilnahme an diesem einzigen österreichischen Grade-2-Event beworben haben: Hans Spitzauer hat die Matchracing-Szene entdeckt und möchte in Hard die Gelegenheit ergreifen, vom 212. Rang weiter nach vorne zu kommen. Leicht wird es ihm die Konkurrenz nicht machen: Die Einstufung der ISAF (International Sailing Federation) als Grade 2 bringt zwar mehr Punkte für die Rangliste als ein Grade 3 oder 4 oder gar 5, macht die Veranstaltung aber auch attraktiver für die Konkurrenten aus der Topkategorie, die sich dann heiße Kämpfe um die gut bewerteten Platzierungen bieten.

Drei Startplätze sind zurzeit noch offen, weil einer an den Sieger des Alster-Matchrace in Hamburg geht und zwei Topleute noch andere Termine abklären müssen. Wie das auch ausgehen wird: Ein hochinteressantes Starterfeld für den vierten Harder Matchrace Cup ist wieder garantiert.

Wieder sind es Streamlines, diese leichten, wendigen 3-Mann-Trapezyachten, auf denen die Segler sich im Match Boot gegen Boot bewähren müssen. Und die Streamlines verzeihen keinen Fehler: Ein nicht perfektes Manöver, eine Nachlässigkeit beim Gewichtstrimm - und man ist hinten. Und nicht nur die Regattaboote sind unerbittlich. Auch die internationalen Schiedsrichter, die den Zweikampf direkt von Schlauchbooten aus beobachten, lassen keinen Regelverstoß durchgehen. Nur sauberes, kompromisslos schnelles Segeln und überlegene, blitzschnelle Taktiküberlegungen führen zum Sieg.

Wer dieses Gefühl nicht nur als Zuschauer sondern direkt am Wasser kennenlernen möchte, der kann sich am Donnerstag während des Trainings der Teilnehmer zum Publikumssegeln melden.

Programm
Do. 21. Mai 2009 10.00 - 17.00 Uhr Publikumssegeln
Fr. 22.Mai 2009 ab 10.00 Uhr Vorläufe - Round Robin
Fr. 22. Mai 2009 ab 19.00 Uhr Big Band Hard
Sa. 23. Mai 2009 ab 10.00 Uhr Vorläufe - Round Robin
Sa. 23. Mai 2009 ab 21.00 Uhr Starbirds
So. 24. Mai 2009 ab 10.00 Uhr Semifinale und Finale
So. 24. Mai 2009 im Anschluss an Siegerehrung Bodensee Shantymen

Info unter www.matchrace.at

08.04.09: Oldtimer beflügeln die Lüfte

Friedrichshafen - Neben klassischen Autos, Motorrädern, Traktoren und Schiffen starten auch fliegende Oldtimer bei der KLASSIKWELT BODENSEE: DC-6, Stearman, Do 27, Do 29, Klemm 25, Bücker Jungmann - klingende Namen, bei denen Fans alter Maschinen aufhorchen.

In den Messehallen sind im Rahmen des Oldtimer-Events vom 21. bis 24. Mai 2009 insgesamt 28 Flugzeug-Oldtimer ausgestellt, die alle Geschichte geschrieben haben. Acht Maschinen starten täglich zu einer 45 minütigen Air Show am Flughafen: Am Samstag, 23. Mai ist sogar die legendäre Super Constellation in Friedrichshafen im Flug zu bewundern.

Bei der KLASSIKWELT BODENSEE trifft Vergangenheit auf Gegenwart. Aufgrund der direkten Nachbarschaft zum Bodensee-Airport können Flugzeuge nach der Landung direkt in die Messehallen rollen, vorbei an den staunenden Besuchern. In der Messehalle A3 werden 28 Flugzeug-Klassiker zu bewundern sein, darunter Exponate wie die Do 27 und Do 29, die bald im neuen Dornier-Museum am Flughafen stehen werden.

Täglich ist von 13.30 bis 14.15 Uhr eine Flugschau geplant, bei der zahlreiche Raritäten der Lüfte starten werden. (Flugprogramm im Internet)

Rundflüge stehen ebenfalls auf dem Programm und werden mit dem größten Doppeldecker der Welt, der Antonow 2 und mit dem Zeppelin NT möglich sein. Von den Flying Bulls kommt das größte Verkehrsflugzeug vor dem Jet-Zeitalter, eine DC 6 und das Marineflugzeug Corsair F4U4 nach Friedrichshafen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Die KLASSIKWELT BODENSEE 2009 findet von Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. Mai 2009 statt und hat täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Das Oldtimer-Event belegt insgesamt zehn Messehallen. Die Tageskarte ist für 12 Euro erhältlich, ermäßigter Eintritt 9 Euro. Tickets für die SWR1 Party am Donnerstag, 21. Mai ab 20 Uhr gibt es im Vorverkauf unter www.tictec.de für 12 Euro.

Weitere Informationen unter: www.klassikwelt-bodensee.de

08.04.09: Revanche für viele Niederlagen der vergangenen Jahre

Stephan Frank / Bei der 59. RUND UM 2009 werden so viele Schiffe mit reellen Siegchancen mitfahren wie noch nie in der Geschichte der größten Regatta am Bodensee.

Die Szene der Volvo extreme 40 Katamarane hat den Werbewert der RUND UM entdeckt – neben dem Gewinner des Blauen Bandes 2008, Jonny Hutchcroft, wollen in diesem Jahr drei Katamarane an den Start gehen. Mithalten können auch die fünf Liberas, die für 2009 ihr Kommen angekündigt haben. Und auch die Americas Cupper wollen im zweiten Anlauf nach dem Blauen Band greifen, was durchaus möglich ist – sofern der Wind konstant mit mittlerer Stärke aus West weht und viele Kreuzkurse erfordert.

Nicht zu vergessen die Psaros40, die mit ihrem schwenkbaren Kiel bei stärkeren Winden ebenfalls um den Titel mitfahren können.

Der Start wird in diesem Jahr in einem wesentlichen Detail geändert:
Frühstarter bekommen eine 5 prozentige Zeitstrafe. Bislang wurde die Drängelei vor dem Start mit der „Black Flag“ diszipliniert. „Black Flag“ bedeutet, wer in der letzten Minute vor dem Start über der Linie ist, wird automatisch disqualifiziert. Es konnte also einem Segler passieren, dass er einem vorfahrtsberechtigtem Schiff ausweichen musste, dabei über die Linie kam – und erst nach der RUND UM erfahren hat, dass alle Mühe vergeblich war und er disqualifiziert wurde. Künftig bekommt er für seinen Frühstart eine 5 prozentige Zeitstrafe und bleibt in der Wertung.
Ansonsten erfolgt der Start wieder in bewährter, zuschauerfreundlicher Weise: direkt vor der Mole des LSC wird in Richtung Süden eine 2,5 Kilometer lange Startlinie ausgelegt. Die nördlichen 500 Meter sind für schnellen High-Tec-Renner reserviert, das restliche Feld startet auf den 2.000 Metern in Richtung Süden.

In den vergangenen Jahren sind immer zwischen 400 und 500 Schiffe mit grob 2.000-2.500 Seglern an den Start gegangen, ob sich die Wirtschaftskrise auch auf die Regattasegler auswirkt, wissen wir zum allerletzten Meldeschluss am 5. Juni 2009. Auf jeden Fall gibt es ein besonderes Bonbon für jedes teilnehmendes Schiff: der LSC verteilt den neuen Regelbegleiter der Firma Sailing-Media. In dem sind auf wenigen Seiten die wichtigsten neuen Regattaregeln zusammengefasst. Unter Seglern ist der Regelbegleiter ein heiß begehrtes Nachschlagewerk, denn nach den Olympischen Spielen 2008 wurden die Vorfahrtsregeln für Regatten neu überarbeitet.

Weitere Details über die Geschichte der RUND UM finden Sie unter http://www.lsc.de/.

Die RUND UM wird ermöglicht durch die boot Düsseldorf, musto und ZF.

08.04.09: UBS Sportboot Cup 09 Kreuzlingen

08.04.09 - Nun ist auch die 9te Ausgabe des UBS Sportboot Cups wieder History.

Nach einem langen und kalten Winter meinte es zwar der Wettergott an diesem Wochenende mit uns sehr gut, denn wir wurden reichlich mit Sonnenstrahlen und Wärme verwöhnt, doch leider hatte wohl der Wind-Gott an diesem Wochenende etwas Besseres zu tun, als bei uns in Kreuzlingen vorbeizuschauen. Das Erfreuliche ist, dass wir am Samstag zwei Läufe segeln konnten und wir hatten die Möglichkeit alle UBS VIP's zu den Läufen auf's Wasser zu bekommen, was die Gäste der UBS Kreuzlingen sehr schätzten.

Auf Grund der Schwachwind-Situation blieben zwar spektakuläre Segelmanöver aus, doch selbst bei leichten Winden will gut gesegelt sein und bei den Manövern kommt es dann noch mehr auf Präzision an.

Die Bilder hierzu werden nächstens auf www.svk-kreuzlingen.ch in der Rubrik "Fotoalben" veröffentlicht. Wie zu erwarten war sorgte die grosse Flotte der China-Flitzer der "Longtze Premier" Werft für viel Furore, sie konnten sich im starken Feld der vielen Sportboote (41 Meldungen) eindrücklich in Szene setzen; dies schlug sich auch mit sehr guten Ergebnissen in der Gesamtwertung nieder (siehe Gesamtrangliste).

Nächstens Jahr (2010) wird die Segler-Vereinigung Kreuzlingen übrigens den Sportboot Cup zum 10ten Mal durchführen, wir hoffen wiederum auf eine grosse Beteiligung.


UBS Sportboot Cup 09 Kreuzlingen (Foto: SVK)

Dienstag, 7. April 2009

07.04.09: Hochwertige Oldtimer-Sammlung unter dem Hammer

Friedrichshafen - Auf dem Messe-Event für Oldtimer und Youngtimer dürfen die Besucher die edlen Exponate nicht nur bestaunen, sondern zum Teil auch kaufen. Erstmals findet auf dem Messegelände Friedrichshafen eine Oldtimer-Auktion statt. Zur KLASSIKWELT BODENSEE, von 21. bis 24. Mai 2009, wartet das Haus Lankes mit einer Sonderauktion auf. Diese Versteigerung beinhaltet eine hochwertige Sammlung von Exponaten, die über 40 Jahre hinweg zusammengetragen wurde. Zum Aufruf kommen circa 30 Fahrzeuge und 300 Positionen aus den Bereichen Automobilia, Zubehör und Literatur.


Aston Martin DB 2/4 (Foto: KLASSIKWELT BODENSEE)

Am Samstag, 23. Mai 2009, verwandelt sich das Foyer West der Messe Friedrichshafen in eine Auktionshalle. Die zu versteigernden Fahrzeuge und Exponate werden einzeln präsentiert, nachdem sie am Vorabend auf einer Preview Party in der Rothaus Halle/A1 begutachtet werden konnten. Highlight der Veranstaltung sind im Fahrzeugbereich neben einem Mille Miglia tauglichen Aston Martin DB 2/4, der 1937 vorgestellte Autovia nahezu im Originalzustand. Dieses 3 Liter V8-Modell mit Mulliner Karosserie wurde von seinem Konstrukteur Mr. Riley mit dem Anspruch entwickelt, das beste Auto der Welt zu sein.

Das Angebot umfasst weiterhin klassische Fahrzeuge der Marken Bentley, Rolls-Royce, Jaguar, Mercedes und BMW. Auch hier finden sich Besonderheiten wie z.B. eine Mulliner Sonderkarosserie und der ehemalige Privatwagen des englischen Botschafters in Paris. Im Zubehörbereich finden sich Schätze der Rennliteratur, zum Teil mit Originalautogrammen, Ersatzteil-Raritäten, Kühlerfiguren, diverse Bugatti-, SSK- und SL-Teile sowie passend zum Motto der Messe ein uralter 1-Zylinder Schiffsmotor und eine absolut seltene Einspritzpumpe für einen 7-Zylinder Sternmotor von BMW. Sehr interessant für die Käufer ist das Angebot aller Fahrzeuge ohne Mindestpreis als „No reserve“.

Zu dieser Auktion kann ein aufwendig, farbig bebildeter Katalog über das Auktionshaus Lankes gegen eine Schutzgebühr von 25 Euro erworben werden (www.lankes-auktionen.com)

Weitere Informationen zur KLASSIKWELT BODENSEE finden Sie unter: www.klassikwelt-bodensee.de.

Samstag, 4. April 2009

04.04.09: VOR - Telefonica Blue gewinnt das IP-Rio

Telefonica Blue holen sich den Sieg im In-Port-Race vor Rio und sichern sich damit die 4 Punkte. Das Fleet Race wurde in 2 Läufen entschieden. Nun haben die Crews nochmals eine Woche Zeit bis zum Start der 6. Etappe vom nächsten Samstag von Rio nach Bosten.


(VOR)

Die weitere Klassierung:
2. Puma Ocean Racing 3.5 Pte
3. Delta Lloid 3 Pte
4. Ericsson 4 2.5 Pte
5. Telefonica Black 2 Pte
6. Green Dragon 1,5 Pte
7. Ericsson 3 1 Pt

04.04.09 - VOR - IP-Rio: Start heute Abend (Zeitverschiebung 5h)

Das In-Port Race vor Rio startet um 18 Uhr MEZS (13 Uhr Lokalzeit, 16 Uhr GMT). Es sind Winde um 10 kn angesagt und tausende von Zuschauern werden erwartert. Gegen 22 Uhr MEZS werde ich Ihnen die Resultate aufschalten.


Gute Winde sind angesagt (Dave Kneale/Volvo Ocean Race)


Prominente Zuschauerin: Prinzessin Victoria von Schweden (Dave Kneale/Volvo Ocean Race)