
(Photo credit: Pierre Orphanidis/www.valenciasailing.com)
Alinghi vs. Emirates Team New Zealand, Louis Vuitton Pacific Series Final
Alinghi: Backbord-Einfahrt
Alinghi segelt die NZL92
Witterungsbedingungen: 20-26 Knoten von Süden
Best-of-5-Regatta
Alinghi hatte die Backbordeinfahrt in die Startbox, ETNZ übernahm anfänglich die Kontrolle, hatte dann aber ein schlechtes Timing bei der Rückkehr an die Linie. Ed Baird und seine Crew packten die Gelegenheit und kamen zurück ans Ende der Linie beim Komiteeboot auf der Luv-Seite und mit Geschwindigkeit. Alinghi holte den kleinen Vorsprung von ETNZ wieder auf und nützte dann einen Dreher zur Übernahme der Führung, die sie auf eine Bootslänge ausdehnen konnten. Alinghi hatte dann bei der ersten Tonne einen Vorsprung von 12 Sekunden und war damit immer noch in Reichweite von ETNZ, am Gate rundete das Schweizer Team aber die linke Marke und führte mit 18 Sekunden. Bei der zweiten Leetonne war der Vorsprung noch einmal 8 Sekunden grösser und an der Ziellinie führte Alinghi mit 22 Sekunden.
Nach dem ersten Rennen wurde nicht mehr weitergesegelt, da zu viel Wind angesagt war und der Modus wurde von Best of 7 auf Best of 5 verkürzt.
Ed Baird (USA) – Steuermann„Ich hatte einen schlechten Vorstart. Dies war der stärkste Wind, den wir bei dieser Regatta hatten und ich habe keinen guten Job gemacht: Ich habe uns gegenüber den anderen Jungs nicht gut positioniert und plötzlich sind wir in Schwierigkeiten geraten. Von da an mussten wir Bewegung reinbringen, zuerst mussten wir nach rechts ziehen, um in Sicherheit zu sein und es galt dranzubleiben, bis sich eine Gelegenheit ergab. Zum Schluss kam dann eine Chance und wir kamen Richtung Linie zurück und hatten einen sauberen Start. Wir hatten dann auch beinahe den Start, den wir uns erhofft hatten, aber das war pures Glück und nicht das Resultat harter Arbeit. Die Jungs in unserem Team verdienen ein grosses Kompliment, dass sie mich in dieser schwierigen Situation so gut unterstützt haben. Als wir eine Chance hatten, machten sie alles richtig, um uns in Fahrt zu bringen."
Eine Verschiebung wegen des Wetters bis morgen – wie beeinflusst dies das Team, falls überhaupt?
„Die Jungs müssen für jedes Rennen bereit sein, das ist einfach so. Jetzt müssen wir analysieren, was heute passiert ist – wir hätten besser segeln können. Morgen geht es weiter gegen dieses grossartige Team und wir müssen bereit sein."
Deltas:
Erste Luvtonne: 12 Sekunden
Gate: 20 Sekunden
Zweite Luvtonne: 25 Sekunden
Finish: 22 Sekunden