Donnerstag, 12. Februar 2009

12.02.09: Alinghi - Sieg mit 1 Sekunde Vorsprung!

Alinghi gewinnt den ersten Match des Challenger-Finals gegen BMW Oracle mit einer Sekunde.


Alinghi gewinnt Match 1 des LVPS-Challenger-Finals gegen BMW Oracle Racing mit 1 Sekunde Vorsprung.
(Photo credit: Pierre Orphanidis/www.valenciasailing.com)

Der mit Spannung erwartete Challenger-Final begann heute Abend um 17.30 Uhr mit der ersten von drei Regatten zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing. Alinghi wählte die Steuerbord-Einfahrt in die Start-Box und BOR wählte das Boot aus und entschied sich für die NZL92. Es war ein ausgeglichener Start, Ed Baird und seine Crew auf der Alinghi nahmen die rechte Seite, Russell Coutts zog gegen links und sicherte sich einen frühen Vorsprung von einer halben Bootslänge. Coutts gewann die erste Kreuz, Alinghi holte aber bis zur ersten Luvtonne bis auf 11 Sekunden auf. Auf der Vorwind-Strecke wechselte die Führung in einem harten Kampf und Alinghi umrundete die Marke auf der linken Seite mit nur fünf Sekunden Rückstand. Auf dem zweiten Amwindkurs konnte BOR den Vorsprung wieder ausbauen und erst bei der Anfahrt auf die Ziellinie auf dem Vorwind-Kurs nutzte Alinghi einen leichten Vorteil auf der Komitee-Boot-Seite und überquerte die Linie mit einer Sekunde Vorsprung.

Ed Baird (USA) – Steuermann
„Ich muss sagen, wir sind vom Start an etwas ins Hintertreffen geraten und es war schwierig, gegenüber BOR Boden gutzumachen, aber wir haben alles gemacht, um den Abstand gering zu halten. Auf dem Vorwind-Kurs hat das Team beim Halsen einen hervorragenden Job gemacht, es scheint, dass wir mit jeder Halse etwas aufgeholt haben. Als wir uns der Linie näherten, sah es so aus, als ob BMW Oracle einige Bootslängen vor uns sein würde. Juan Vila sagte, das Komiteeboot-Seite sei besser und Brad stimmte dem zu. Wir halsten an der Layline und es war eine wunderschöne Halse und die Jungs sind danach sehr schnell gesegelt. Es fehlten noch etwa acht Längen zur Ziellinie und als es dann nur noch fünf Längen waren, habe ich kurz zum Gegner geschaut und wir waren weiter am Aufholen. Von da an machten die Jungs einen Sondereffort und gaben alles und das hat sich ausgezahlt."

Ein Sieg mit einer Sekunde – wie ist euch das gelungen?
„Rennen mit einer Sekunde Abstand zu gewinnen, lässt einen vorzeitig altern, das steht fest! Aber natürlich sind wir alle sehr zufrieden – die Wende ist uns dank dem hervorragenden Teamwork gelungen."

Zum Schluss noch ein Ausblick auf Heute...
„Es geht nun maximal auf drei Rennen, weil das Wetter nicht gut aussieht – sie haben es zu einer Best-of-3-Regatta abgekürzt. Es ist natürlich viel komfortabler, das erste Rennen gewonnen zu haben als umgekehrt. Heute haben wir die Backbord-Einfahrt für das erste Rennen und die Steuerboot-Einfahrt für das Letzte und wir wechseln aufs andere Boot, die NZL92."